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 Nachrichten aus der NFL - Das Archiv

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Kurzberichte
darnold-sam-draft2Die Cowboys können aufatmen. Mit den Jets bekommen sie es mit einem 0-4 Team zu tun, und gegen Loserteams kann Dallas ja gewinnen.
Daran dürfte auch die Tatsache nichts ändern, daß die Jets Quarterback Sam Darnold (Bild) wieder starten lassen können. Running Back LeVeon Bell warnte die Fans schon: „Ihr könnt nicht erwarten, daß Darnold Superman ist.“
Stimmt, denn auch mit Darnold werden die Jets ein mieses Team bleiben. Das war ja schon in dem Moment klar, als sie Head Coach Adam Gase verpflichteten, der zuvor ja bereits in Miami eindrucksvoll bewiesen hat, daß er es wohl nicht kann.
Darnold litt am Pfeifferschen Drüsenfieber. Er ist völlig genesen und darf wieder spielen. Doch auch mit ihm werden die Jets, die so schlecht in die Saison starteten wie zuletzt 2003, den Ball kaum nach vorne bewegen können.
Ich habe es jetzt nicht genau nachkontrolliert, aber die Offense der Jets soll bisher erst zwei Touchdowns erzielt haben.

Das Ergebnis des Spiels in der kommenden Nacht dürfte feststehen. Patriotshasser sollten lieber nicht zusehen.
Abgesehen davon, daß die Giants eher wie die Winzlinge spielen, werden ihnen auch noch vier Top-Spieler der Offense fehlen. Weder die Running Backs Saquon Barkley und Wayne Gallman, noch Receiver Sterling Shepard  und Tight End Evan Engram können mitmischen, weil sie verletzt sind.
Barkley ist seit dem 15. September verletzt, die anderen drei erwischte es letzten Sonntag.
Als wäre es nicht schon schlimm genug als 2-3 Team gegen ein 5-0 Team antreten zu müssen, mindert der Ausfall dieser Leistungsträger die Chancen noch mehr.
Es sieht also so aus, als könnten die Patriots und Tom Brady ihr 52. Prime-Time Spiel seit 2001 gewinnen. So viele Spiele in der Hauptsendezeit konnte kein anderes Team in dieser Zeit gewinnen.
Und der G.O.A.T. kann in diesem Spiel an Peyton Manning vorbeiziehen. Der Ex- Quarterback der Colts und Broncos hat 71.923 Passyards auf seinem Konto und belegt damit Platz zwei in dieser Kategorie hinter den 74.845 Yards von Drew Brees.
Brady braucht nur noch 18 Yards, um an Manning vorbeizuziehen.

Die NFL hält die saisonlange Suspendierung von Vontaze Burfict aufrecht.
Der Einspruch des Raiders Linebackers wurde abgelehnt.

Die besten Spieler der Woche 5

AFC
OFFENSE: QB DESHAUN WATSON, HOUSTON TEXANS

DEFENSE: DE JUSTIN HOUSTON, INDIANAPOLIS COLTS

SPECIAL TEAMS: K JUSTIN TUCKER, BALTIMORE RAVENS

NFC
OFFENSE: RB AARON JONES, GREEN BAY PACKERS

DEFENSE: DL NICK BOSA, SAN FRANCISCO 49ERS

SPECIAL TEAMS: K DAN BAILEY, MINNESOTA VIKINGS

Der Lazarettreport
49ers: Right Tackle Mike McGlinchey fällt mit einer Knieverletzung etwa 4-6 Wochen aus.

Chargers: Pro Bowl Center Mike Pouncey wurde mit einer Nackenverletzung auf die saisonbeendende Verletztenliste gesetzt.
Die Verletzung könnte sogar die Karriere des Centers beenden.

Steelers: Wide Receiver James Washington, Schulter, einige Wochen Pause.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Kurzberichte
gruden-jay-6Raiders Head Coach Jon Gruden zu seinem gefeuerten Bruder Jay (Bild): „Willkommen im Club, Bro.“
Die Redskins trennten sich am Montag wie erwartet von Jay Gruden. Sofort wurde Jon gefragt, ob er seinem Bruder einen Job bei den Raiders verschafft?
Jon wich einer direkten Antwort aus, äußerte aber sein Mitleid mit Jay: „Ich bin klar sehr enttäuscht. Er hat hart gearbeitet. Ich habe eine Menge Respekt für meinen Bruder.“
Einer Verpflichtung von Jay durch Jon stehen zwei Sachen im Weg. A. Haben die Raiders einen Trainerstab mit erfahrenen Leuten zusammen, und B. Hat Jay anklingen lassen, daß er in diesem Jahr nicht noch mal arbeiten möchte.
Jay Gruden war der erste Head Coach, der in dieser Saison gefeuert wurde. Er wird nicht der letzte sein.
Sein Nachfolger Bill Callahan wollte der Presse noch nicht sagen, mit welchem Quarterback er in die Partie gegen Miami gehen wird?
Redskins gegen Dolphins. 0-5 gegen 0-4. Beide Teams liegen Kopf an Kopf im Rennen um die beste Draftposition. Da bietet es sich doch an, Rookie Dwayne Haskins zu starten. Er soll ja eh die Zukunft des Teams sein.

Rob Gronkowski hat einen neuen Job. Den tritt der ehemalige Tight End der Patriots am Donnerstag an.
Dann ist er zum ersten Mal als Analyst für FOX tätig und verstärkt die Studiocrew vor dem Thursday Night Spiel.

Die Jets gaben bekannt, daß Quarterback Sam Darnold seine Kusskrankheit auskuriert hat. Er wird gegen Dallas starten.

Der Lazarettreport
49ers: Fullback Kyle Juszczyk fällt mit einer Bänderdehnung in einem Knie etwa 4-6 Wochen aus.

Steelers: Running Back Jaylen Samuels wird mit einer Knieverletzung etwa einen Monat ausfallen.

Panthers: Quarterback Cam Newton wird wegen seiner Fußverletzung nicht mit dem Team nach London reisen.

Falcons: Defensive Back Jonathan Cyprien, der erst letzte Woche verpflichtet wurde, wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Raiders: Defensive End Arden Key, Brustmuskel, einige Wochen Pause.

Broncos: Cornerback DeVante Bausby sagte, daß er nach einer Kollision mit seinem Teamkollegen Linebacker Alexander Johnson für 30 Minuten paralysiert war.
Mittlerweile ist seine Bewegungsfähigkeit zurückgekehrt.
Er wird einige Zeit ausfallen. Bleibt zu hoffen, daß er sich vollständig erholt.

Power Ranking
Auf der 1 bleiben natürlich die Patriots
Die Saints und die Chiefs tauschten die Plätze. New Orleans ist jetzt Nr. 2. Kansas City, nach der Lehrstunde gegen Indianapolis, in der die Colts den Chiefs beibrachten, was man mit Willen und Härte erreichen kann, wenn einem die Spieler nach und nach ausfallen, fiel auf die drei.
Dieser Beweis der Willensstärke spülte die Colts dann auch gleich hoch von der 24 auf die 12.
Die 49ers kletterten von der acht auf die sechs, nach einem weiteren Sieg gegen ein Loserteam. Immerhin startete San Francisco dadurch zum ersten Mal seit 1990 mit 4-0 Siegen in eine Saison. Quarterback Joe Montana war damals auf dem Weg zum Liga MVP.
Die Cowboys stürzten von der sechs auf die 13. Verdientermaßen, denn wenn man nur gegen die Luschen gewinnt, und versagt, wenn richtige Gegner anstehen, hat man in den Top 10 nichts zu suchen.
Unten verteidigen die Dolphins hartnäckig Platz 32. Die Redskins bleiben auf der 31. Die Jets fielen von der 27 auf die 30.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche 5 - Der Montag
bosa-nickDas Spiel der letzten Nacht, war es eine überragende Vorstellung der 49ers oder war es eine weitere unterirdische Vorstellung der Breveland Clowns?
Um es vorweg zu sagen, ich gönne den im positiven Sinne irren Fans der Browns, daß sie endlich mal ein wettbewerbsfähiges Team bekommen. Doch das wird noch dauern.
Sagen wir mal so, die 49ers haben sehr gut gespielt, gegen einen sehr schlechten Gegner.
Endergebnis 31:3 für San Francisco.
Es ist schön, die Männer in den goldenen Helmen mal wieder siegen zu sehen.
Doch sind die Niners jetzt ein Spitzenteam oder eine Mogelpackung?
Und wären sie die einzige Mogelpackung, die zur Zeit ihr Unwesen in der Liga treibt?
Die Mogelpackung Nr. 1 waren ja vor der Saison die Browns. Fast jede Meinung lautete: „Mit Odell Beckham sind sie ein Super Bowl Kandidat.“
Nur wegen eines Spielers?
Und gerade OBJ hat gestern eher für die lustigen Momente gesorgt, nicht für die guten.
Die Browns sind als totale Mogelpackung enttarnt.
Wie sieht es bei den 49ers aus?
Ihre Siege bisher kamen gegen die Browns, die Buccaneers, Steelers und Bengals. Also alles Teams, die in dieser Saison zu den Losern gehören und zusammen 5-14 Siege haben. Das sagt noch nichts aus, denn wenn gute Teams kommen, könnte das einzige noch ungeschlagene Team der NFC auch mal verlieren.
So wie die Cowboys.
Die sind ja wohl voll die Mogelpackung.
Gegen Loser trumpfen sie auf, und auch Quarterback Dak Prescott spielt als wäre er die $40 Millionen wert, die er als Jahresgehalt bekommen möchte. Kommen dann Gegner, die eher auf der Gewinnerseite stehen, versagen die Cowboys. Sie verlieren völlig ihre Dominanz.
Die Bilanz beweist es: Gegen die Loser aus Miami, Washington und den Giants, die zusammen 2-12 Siege haben, spielte Dallas wie ein Super Bowl Kandidat. Kamen dagegen die Packers und die Saints, die 8-2 Siege haben, kracht die Herrlichkeit der Cowboys wie ein Kartenhaus zusammen, und Prescott spielt genau so durchschnittlich, wie in den letzten beiden Saisons. In den zwei Niederlagen warf er FÜNF Interceptions.
Teambesitzer Jerry Jones: „Ich glaube, das zeigt, wo wir stehen. Wir kriegen es gegen die schlechten Team auf die Reihe, und wenn die guten Teams kommen, schaffen wir es nicht. Wir haben noch eine Menge zu tun“
Und die Chargers?
Ich mußte immer lachen, wenn ich gelesen habe, daß dieses Team zu den Super Bowl Kandidaten gerechnet wurde. OK, bei den Browns habe ich mehr gelacht, aber Chargers und Super Bowl in einem Satz war immer für einen Brüller gut.
Und wie sieht es aus?
Lassen wir es doch Head Coach Anthony Lynn sagen, nach der 13:20 Heimniederlage gegen die bis dahin sieglosen Broncos: „Mir tun die leid, die dieses verdammte Spiel gesehen haben.“
Und die Bears?
Schwamm drüber. Nach der Niederlage gegen Oakland in London meinte Head Coach Matt Nagy: „Die Zahlen lügen nicht. Die Offense ist nicht gut genug.“ Damit traf Nagy den Nagel auf den Kopf.
Die Defense alleine wird es nicht richten können.
Mogelpackungen, wohin man auch sieht!

Kurzberichte
Die Bills gaben Wide Receiver Zay Jones an die Raiders ab.
Im Tausch erhalten sie Oaklands Draftpick in Runde fünf 2021. Ups, Las Vegas Draftpick, muß es ja dann heißen.

Jay Gruden nimmt seine Entlassung als Head Coach der Redskins gelassen: „Ich habe es halt nicht gebacken kriegt,“ meinte er nur.
Er verläßt die Skins mit 35 Siegen, 49 Niederlagen und einem Unentschieden.
Interimscoach wird Bill Callahan, der bisher Offensive Line Coach und Assistent des Head Coaches der Redskins war.

Die Titans verloren mit 7:14 gegen die Bills.
Ihr Kicker Cairo Santos verschoß dabei alle vier Field Goal Versuche.
Am Montag verlor er seinen Job.
Tennessee verpflichtete Cody Parkey als Ersatz. 2018 verwandelte er 23 seiner 30 Field Goal Versuche für die Bears.

Die Patriots feuerten den altgedienten Tight End Benjamin Watson.
Watson hatte gerade eine Suspendierung beendet.

Der Lazarettreport
Giants: Wide Receiver Sterling Shepard, Gehirnerschütterung.

Colts: Defensive End Kemoko Turay, Sprunggelenk, Saison beendet.

Buccaneers: Offensive Lineman Alex Kappa brach sich im zweiten Viertel gegen die Saints den linken Arm, spielte aber bis zum Ende durch.

San Francisco 49ers Fullback Kyle Juszczyk, wahrscheinlich eine Knieprellung

Chiefs: Defensive Lineman Chris Jones, Leistenzerrung, einige Zeit Pause.
Defensive Tackle Xavier Williams, schlimm verstauchter Knöchel

Jacksonville Jaguars: Tight End James O'Shaughnessy, Kreuzbandriss, Saison beendet
Cornerback Jalen Ramsey besucht einen Rückenspezialisten in Houston.

Montag, 7. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche 5 - Der Sonntag
rudolph-mason2Leute das wird heute eine Kurzausgabe.
Ich fühle mich wie Mason Rudolph (Bild). Der Ersatz- Quarterback der Steelers zog sich gegen die Ravens eine schlimme Gehirnerschütterung zu, und auch ich habe mir am Freitag eine mittlere Gehirnerschütterung zugezogen.
Rudolph erwischte es in der zweiten Halbzeit eines typischen, harten Kampfs der beiden Teams. Pittsburgh mußte nun auf den dritten Mann zurückgreifen, Devlin Hodges. Er vervollständigte 7 seiner 9 Pässe für 68 Yards.
Obwohl Ravens Quarterback Lamar Jackson drei Interceptions warf, ging das Spiel mit 26:23 nach Verlängerung für Baltimore aus.

Bei den Chiefs humpelte Quarterback Patrick Mahomes sichtbar unter Schmerzen über den Platz. Das beeinträchtigte ihn sehr. Ein Verteidiger der Colts landete in der ersten Halbzeit auf dem linken Knöchel von Mahomes, der seine Mobilität danach verlor. Und so merkte man der Defense der Colts, bei der bereits die Ersatzleute für die Ersatzleute im Einsatz sind, nicht an, daß sie auf dem Zahnfleisch kauten.
Mahomes kam auf 22 von 39 für 321 Yards und 1 Touchdown.
Und obwohl Colts Quarterback Jacoby Brissett mit 18 von 29 für 151 Yards und 0 Touchdowns bei 1 Interception seine NFL Tauglichkeit vermissen ließ, stahl Indianapolis einen 19:13 Sieg in Kansas City.

Die Packers würden bestimmt gerne nur noch gegen Dallas spielen. Zum achten Mal in den letzten neun Spielen schlug Green Bay die Cowboys.
Dallas Quarterback Dak Prescott hatte einen Rückfall in seine Zeit von 2018, als man von ihm hoffte, daß er ein Spiel wenigstens nicht vergeigt. Er kam zwar auf 27 von 44 für 463 Yards und 2 Touchdowns, leistete sich aber satte drei Interceptions.
Mit nur 62 Laufyards war auch Running Back Ezekiel Elliott sein Geld nicht wirklich wert.
Ganz anders Aaron Jones von den Packers. Mit 107 Yards und vier Touchdowns überrannte der Running Back die Cowboys.
Das Endergebnis von 34:24 sieht sehr viel knapper aus, als es in Wirklichkeit war.

Die Patriots haben lange gebraucht, um die Redskins ernst zu nehmen. Zur Halbzeit führten das 4-0 Team nur 12:7 gegen das 0-4 Team.
In der zweiten Halbzeit kamen dann die echten Patriots auf den Platz und gewannen noch 33:7.
Als Redskins Head Coach Jay Gruden nach dem Spiel gefragt wurde, ob er denn seinen Job noch hätte, antwortete er: „Wenn mein Schlüssel zum Büro morgen noch funktioniert, arbeite ich weiter.“

Vikings Wide Receiver Adam Thielen kritisierte Quarterback Kirk Cousins. Wide Receiver Stefon Diggs verlangte, das Team verlassen zu dürfen. Seine Kritik war aber eher auf Head Coach Mike Zimmer gemünzt, der in Diggs Augen zu Feige wäre, Cousins so einzusetzen, wie man einen $84 Millionen Quarterback einsetzen sollte.
Und Zimmer ließ Cousins von der Leine. Und der reagierte prompt mit einer 22 von 27 für 306 Yards und 2 Touchdowns Vorstellung gegen die Giants.
Wann, wenn nicht gegen die miese Defense der Giants hätte man Cousins von der Leine lassen sollen?
Adam Thielen kam auf 130 Passyards, Diggs nur auf 44. Aber die zusätzlichen 132 Laufyards von Running Back Delvin Cook reichten dann zu einem 28:10 Sieg in New Jersey.
Stefon Diggs, der in der letzten Woche einige Trainingseinheiten und Teambesprechungen ausfallen ließ, mußte dafür eine Strafe von $200.000 zahlen. Die Vikings hätten seine Garantiesumme von $40 Millionen streichen können, entschieden sich aber, das nicht zu tun.

Das Spiel der Raubkatzen war mehr als gut. Die Jaguars kamen mit dem besten Running Back der AFC nach Carolina, Leonard Fournette.
Die Panthers warteten mit dem besten Running Back der NFC auf, Christian McCaffrey.
Und die beiden waren es auch, die dem Spiel der beiden Ersatz- Quarterbacks ihren Stempel aufdrückten. Fournette kam auf 108 Lauf- und 29 Passyards mit 1 Touchdown.
Das sind Zahlen, bei denen McCaffrey erst warm wird. Er brachte es auf 176 Laufyards und 2 Touchdowns, und 61 Passyards mit 1 Touchdown.
Das sehr spannende, unterhaltsame und gute Spiel endete mit einem knappen 34:27 für die Panthers.

Die Saints erdeten den gegen die Rams abgehobenen Buccaneers Quarterback Jameis Winston wieder.
Dafür drehte New Orleans Ersatz Quarterback Teddy Bridgewater auf. Er kam auf 26 von 34 für 314 Yards und 4 Touchdowns bei 1 Interception.
Winston hatte 15 von 27 für 204 Yards und 2 Touchdowns.
Die Saints gewannen mit 31:24.

Und in London gewannen die Raiders ihr „Heimspiel“ gegen die Bears.
Nachdem sie bereits zur Halbzeit mit 17:0 führten, stellten sie weitere Bemühungen vorerst ein.
Als es dann mit 21:17 für die Bears in das letzte Viertel ging, wachte Oakland noch mal auf und gewann glücklich mit 24:21.
Das machte das Spiel zumindest spannend.

Der Lazarettreport
Green Bay Packers Safety Darnell Savage Knöchel
Center Corey Linsley, Gehirnerschütterung.
Tight End Robert Tonyan, Hüfte
Linebacker Za'Darius Smith, Knie

Dallas Cowboys offensive Lineman La'el Collins, Knie

Philadelphia Eagles Running Back Darren Sproles, Quadrizeps

New York Jets defensive Lineman Henry Anderson, Schulter)

Pittsburgh Steelers Quarterback Mason Rudolph, Gehirnerschütterung
Receiver James Washington, Schulter
Linebacker Mark Barron, Oberschenkel

Baltimore Ravens Safety Tony Jefferson Kreuzbandriss, Saison beendet

Indianapolis Colts Linebacker Zaire Franklin, Oberschenkel
Defensive End Kemoko Turay, nicht näher bezeichnete Verletzung

Kansas City Chiefs Wideout Receiver Sammy Watkins, Oberschenkel
Linebacker Anthony Hitchens (Leiste)
defensive Tackle Chris Jones (Leiste)
Xavier Williams (Knöchel)
Offensive Lineman Andrew Wylie Knöchel .

Denver Broncos Linebacker Justin Hollins, Knie
Cornerback De'Vante Bausby, Nacken

Los Angeles Chargers Center Mike Pouncey, Nacken

Chicago Bears defensive Tackle Akiem Hicks Ellbogen

New York Giants Running Back Wayne Gallman, Gehirnerschütterung

Buffalo Bills Center Mitch Morse, Knöchel
Tackle Cody Ford , Kopf

Tennessee Titans Cornerback Chris Milton, Wade)

Cincinnati Bengals Wide Receiver Alex Erickson, Gehirnerschütterung
Offensive Lineman Andre Smith linker Knöchel

Arizona Cardinals Cornerback Tramaine Brock, Schulter

New England Patriots Receiver Phillip Dorsett, Oberschenkel

Washington Redskins Tackle Donald Penn, Oberschenkel

Jacksonville Jaguars Tight End James O'Shaughnessy, Knie
Safety Ronnie Harrison, Nacken)

Los Angeles Rams: Linebacker Clay Matthews, gebrochener Kiefer, etwa 1 Monat Pause.

Zur Kasse bitte
Browns: Wide Receiver Odell Beckham, $14.037 für ein Handgemenge mit Ravens Cornerback Marlon Humphrey.

Denver Broncos: Linebacker Von Miller, $21,056, Roughing the Quarterback.
Defensive End Bradley Chubb, dieselbe Summe für dieselbe Strafe.

Philadelphia Eagles: Drei Spieler mußten je $28,075 zahlen: Defensive End  Derek Barnett, Hit Helm gegen Helm
Safety Rudy Ford und Tight End Zach Ertz wurden wegen übertriebener Härte zur Kasse gebeten.

Dallas Cowboys: DE Demarcus Lawrence, $21,056, zu tiefer Angriff gegen Saints QB Teddy Bridgewater

Washington Redskins: Cornerback Josh Norman, $10,527, Facemask

Freitag, 4. Oktober 2019

Die NFL 2019 - Woche  5 - Der Donnerstag
wilson-russellDas zweite gute und spannende Donnerstagsspiel in Serie. Womit haben wir so viel Glück verdient.
Seahawks Head Coach Pete Carroll sagte nach dem Spiel, daß er das vielleicht beste Spiel seines Quarterbacks Russell Wilson (Bild) gesehen hätte.
Mit nur acht Läufen für 32 Yards hatte Wilson in der Kategorie einen für ihn unterdurchschnittlichen Tag. Das bedeutet, daß die Line vor ihm ihm Zeit zum Passen ließ. Und so kam der Quarterback auf 17 von 23 für 268 Yards und 4 Touchdowns ohne Interception.
Jared Goff auf der anderen Seite blieb nicht ohne abgefangenen Pass. Den Interception bekam Safety Tedric Thompson erst „after further Review“ zugesprochen. Er Hatte die rechte Hand Millimeter über dem Rasen und schlug den Ball damit hoch, um ihn anschließend akrobatisch zu fangen. Zunächst pfiffen die Schiedsrichter den Spielzug ab, weil sie dachten, der Ball hätte den Boden berührt. Doch nach dem Videobeweis bekam Thompson den Interception.
Goff kam auf 29 von 49 für 395 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception. Sieht nicht schlecht aus, aber Goff überwarf seine Receiver zu oft, und bis Mitte des zweiten Viertels spielte er absolut unterirdisch.
Schön spannend wurde er gegen Ende des Spiels.
Im letzten Viertel konnte Los Angeles mit 26:24 in Führung gehen. Kurz darauf erhöhten die Rams durch ihren immer wieder zuverlässigen Kicker Greg Zuerlein auf 29:24.
Ein Touchdown, sogar ohne Extrapunkt, konnte die Seahawks wieder in Führung bringen.
Und nach einem Drive über nahezu sieben Minuten war es auch so weit. Wilson traf Carson mit einem Pass aus fünf Yards bei einem Vierten und Goal in der Endzone. Der Zweipunkteversuch schlug fehl. LAR 29, SS 30.
Noch 2:28 auf der Uhr. Die Rams kamen nur bis an die 36 der Seahawks und das war dann Situation, in der Goff sich den Fehlpaß leistete.
Seattle kam an der eigenen 49 in Ballbesitz, doch die Rams drängten sie zurück und sie mußten punten.
LA startete an der eigenen sieben mit 1:38 auf der Uhr und ohne Auszeiten.
Hätten die Rams das ganze Spiel über so aufgetrumpft, wie in diesem Drive, hätten sie Seattle aus dem Stadion gefegt.
15 Sekunden vor Spielende standen sie an der 26 der Seahawks. Vierter Versuch, Zeit für ihren immer wieder zuverlässigen Kicker Greg Zuerlein. 44 Yards sind für ihn keine Distanz.
ABER!
Zuerlein versagte und  setzte den Ball rechts daneben.
Seattle gewann glücklich, aber dennoch völlig verdient, mit 30:29.
Die Rams fielen auf 3-2  Siege, Seattle hat jetzt 4-1.
Rams Wide Receiver Brandin Cooks mußte das Spiel vorzeitig mit einer Gehirnerschütterung verlassen.

Kurzberichte
„Ich bin ein Star, laßt mich hier raus,“ ist ja momentan groß angesagt in der NFL.
Zu den Stars, die ihr Team verlassen wollen gesellte sich jetzt Vikings Wide Receiver Stefon Diggs. Er ist absolut unzufrieden, mit der Offense, die in Minnesota gespielt wird.
Der Receiver gehört zu den besten der Liga, doch er fühlt sich stark unterfordert. Er lästerte nicht über seinen Quarterback, sondern gleich über das ganze offensive Spielsystem.
Am Mittwoch trainierte er nicht mit der Mannschaft. Wie es heißt, aus persönlichen Gründen. Am Donnerstag nahm er dann wieder am Training teil und erzählte anschließend den Reportern von seinem Frust.
Doch die Vikings haben bereits mitgeteilt, daß sie den Star-Receiver nicht gehen lassen wollen.

Jaguars Besitzer Shad Khan machte erneut klar, daß er den Abwanderungswünschen seines Star-Verteidigers Jalen Ramsey nicht nachkommen möchte.
„Für uns ist es das Beste, wenn wir den Cornerback behalten,“ teilte er mit.

Die Patriots haben einen Ersatz Kicker gefunden für den verletzten Gostkowski.
Sie verpflichteten Mike Nugent. Der hatte seine beste Zeit zwischen 2010 und 15 bei den Bengals.

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Kurzberichte
carr-derek2In Oakland ist man verständlicherweise nicht mit der saisonlangen Suspendierung von Vontaze Burfict einverstanden.
Quarterback Derek Carr (Bild) nannte die Entscheidung unfair.
Head Coach Jon Gruden meinte, daß diese Entscheidung das Team sehr schwächen würde. Mehr wolle er dazu vorsichtshalber nicht sagen. Er wäre jetzt sehr gespannt, was Burficts Einspruch gegen die Suspendierung bringen wird.

Archie Manning glaubt, daß die Tradition der guten Quarterbacks aus seiner Familie fortgesetzt wird.
Sein Enkel Arch Manning wäre in seinem Alter bereits besser, als seine Söhne Eli und Peyton gewesen wären, meinte der ehemalige NFL Quarterback.
Archie und seine Frau Olivia Manning sitzen wieder unter den Friday Night Lights einer Schule in New Orleans und sehen einem Quarterback namens Manning zu. Und sie sind erstaunt über das, was sie sehen.
Arch Manning trumpft auf. Er wäre nicht nur besser als Eli und Peyton, sondern sogar besser als der älteste der Manning Brüder, Cooper. Das war der beste der drei Mannings im Alter in dem Arch jetzt ist. Doch Archs Vater Cooper schaffte es nicht in die NFL. Er hatte eine Spinalstenose, die ihm Taubheitsgefühle in den Fingern und Füßen bereitete. Cooper akzeptierte seine Krankheit und hörte mit dem Football auf.
Doch die NFL Teams müssen noch bis 2023 warten, bis sie Arch einberufen können. Dann erst wird er das College verlassen.

Am Mittwoch verstarb der Besitzer der Arizona Cardinals, Bill Bidwill im Alter von 88 Jahren eines natürlichen Todes.
Er schaffte es, in diesem sehr öffentlichen Geschäft der NFL, privat zu bleiben. Er war scheu und fühlte sich in der Öffentlichkeit unbehaglich.
Seine Reputation ist die eines schrecklichen Besitzers. Und so, wie seine Teams die meiste Zeit spielen, kann man kaum dagegen argumentieren.
In den 57 Jahren, die er die Cardinals besaß, kamen sie lediglich achtmal in die Playoffs.

Die besten Spieler der Woche 4

AFC
OFFENSE: RB NICK CHUBB, CLEVELAND BROWNS

DEFENSE: LB KYLE VAN NOY, NEW ENGLAND PATRIOTS

SPECIAL TEAMS: K JOSH LAMBO, JACKSONVILLE JAGUARS

NFC
OFFENSE: QB JAMEIS WINSTON, TAMPA BAY BUCCANEERS

DEFENSE: CB JANORIS JENKINS, NEW YORK GIANTS

SPECIAL TEAMS: K JOEY SLYE, CAROLINA PANTHERS

Der Lazarettreport
Patriots: Sie setzten Kicker Stephen Gostkowski, einen ihrer wichtigsten Spieler, auf die Verletztenliste.
Er hat eine Hüftverletzung, die operiert werden muß.

Chiefs: Wide Receiver Tyreek Hill kann nach seiner Schulterblattverletzung wieder ein leichtes Training aufnehmen.
Ob er bereits am Sonntag gegen die Colts spielen kann, ist aber fraglich.

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Kurzberichte
cousins-kirk-vikingsVikings Wide Receiver Adam Thielen kritisierte seinen Quarterback Kirk Cousins (Bild) mit ausdrucksstarken, wohlgewählten Worten, ohne Cousins Namen explizit zu nennen.
Doch Cousins erkannte natürlich, auf wen Thielens Kritik gemünzt war. Er entschuldigte sich bei seinem Wide Receiver für die verpaßten Möglichkeiten in der Niederlage gegen die Bears und in den vorangegangenen Spielen.
Thielen hatte gesagt: „ Du mußt in der Lage sein, den Ball zu werfen.“
Nach genauerer Ansicht, stimmte Cousins seinem Receiver zu: „Ich möchte mich wirklich bei Thielen entschuldigen, weil es zu viele Möglichkeiten gab, bei denen ich ihn am Sonntag hätte treffen können.“
Cousins hatte nur zwei Pässe in Thielens Richtung geworfen, die der fangen konnte. Insgesamt hatte er sechs Pässe in Thielens Richtung geworfen.

Die NFL und die Schiedsrichtergewerkschaft haben sich auf einen neuen, sieben Jahre laufenden Tarifvertrag geeinigt.
Der aktuelle Vertrag endet im Mai 2020.

Die Giants können endlich Golden Tate einsetzen.
Der Wide Receiver war für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er verbotene Substanzen eingenommen hatte.

Die Chargers brauchten einen neuen Kicker. Michael Badgley ist verletzt, und Punter Ty Long übernahm auch die Kicker Rolle.
LAC verpflichtete Kicker Chase McLaughlin, einen ungedrafteten Rookie aus Illinois.

„Furchtlos,“ so beschreibt Buccaneers Head Coach Bruce Arians seinen Quarterback Jameis Winston. Und Arians möchte, daß Winston weiter furchtlos spielt.
Der Erfolg gegen die Rams gibt ihm da wohl recht. 385 Passyards und vier Touchdowns bei nur einem Interception sind ja auch eine gute Bilanz.
„Er wächst in des neue Offensesystem hinein,“ meinte Arians. „Ich weiß nicht, ob irgend jemand in den letzten Wochen besser als er gespielt hat?
Ich habe ihm gesagt `Du mußt furchtlos spielen`, das war eine meiner wichtigsten Botschaften an Jameis. Wirf einfach. Mach dir keine Gedanken darüber, wirf einfach.“
Scheint zu funktionieren.
Nächster Stopp für Tampa Bay ist New Orleans. Diese Spiele waren in den letzten Jahren immer recht gut und spannend. Klingt wie eine gute Wahl für die 19 Uhr Spiele.

Bill Belichick verteidigt Jonathan Jones. Der Head Coach der Patriots erklärte: „ Der Helm gegen Helm Angriff von Jones gegen Bills Quarterback Josh Allen war so, wie wir es trainieren.“
In Buffalo sieht man das anders. Dort denkt man, daß Jones für diesen Hit vom Platz gestellt gehörte.
Belichick: „Jon tat, was wir ihn trainiert haben zu tun. Wenn das ein Foul war, müssen wir ihn anders trainieren.“
Allen wurde im letzten Viertel von Jones ausgeknockt. Der Quarterback der Bills war gerade für sieben Yards gelaufen und kämpfte um ein Extrayard. Safety Duron Harmon hing an ihm dran. Da kam Jones reingerannt und tat, wofür er bezahlt wird. Er hittete Allen, um ihn am Erreichen weiterer Meter zu hindern. Natürlich war es unglücklich, daß Jones Allen mit dem Helm voran traf. Aber wenn ein Quarterback läuft, steht er nicht mehr unter dem besonderen Artenschutz, unter dem Quarterbacks normalerweise stehen.
Dennoch ist ein Helmtreffer am gegnerischen Helm immer eine Sache, die vermieden werden soll.
Man wird sehen, welche Konsequenzen die NFL jetzt zieht.
In einem ersten Statement erklärte die Liga, daß es richtig von den Schiedsrichtern war, Jones wegen unnötiger Härte zu bestrafen, ihn aber nicht vom Platz zu stellen. Der Hit war nicht in der Kategorie, die einen Platzverweis rechtfertigte.
Die Bills sehen das natürlich anders. Wenn Brady von einem ihrer Spieler so getroffen worden wäre, was dann?
Und die vielen Patriots Hasser sehen das sowieso so.
Aber denen rufe ich zu: „How dare you?“

4-0 Playoffs? 0-4 1. Draftposition? Power Ranking?
OK hier ist das Alles.
Das Gerücht, daß die Dolphins die Saison herschenken, um als erste 2020 einen neuen Spieler einberufen zu können, hält sich hartnäckig.
Doch Miami hat gegen starke (oder eher schwache) Konkurrenz zu kämpfen. Nach dem ersten Viertel der Saison sind die Dolphins nur eins von fünf sieglosen Teams der Liga. Auf Platz eins im Kampf um den ersten Draftpick liegen zur Zeit die Washington Redskins.
Nach ihnen dürften die Broncos endlich einen Quarterback einberufen, der wirklich NFL Format hat.
Die Bengals liegen auf Platz drei und dann erst wären die Dolphins dran.
Auf Platz fünf liegen die 0-3 Jets, die erst dreimal verloren haben, weil sie schon eine Freiwoche hatten.
Auch die Cardinals haben auf Platz sechs liegend noch kein Spiel gewonnen, haben aber wenigstens ein Unentschieden auf dem Konto.

Oben gibt es nur noch drei ungeschlagene Teams, die Patriots, Chiefs und... die 49ers.
San Francisco hat erst drei Siege, hatte aber bereits seine Freiwoche.
Sind diese drei Teams damit jetzt schon in den Playoffs. Bei den Patriots und den Chiefs würde ich das unterschreiben, aber bei den Niners würde ich mit der Unterschrift zögern.
In der AFC North stehen die Browns auf Platz eins. Punktgleich mit den Ravens zwar, aber durch ihren überzeugenden Sieg in Baltimore haben sie den direkten Vergleich auf ihrer Seite.
Ob sie ernsthaft zu den Playoff Anwärtern gezählt werden können?
Oder die 49ers?
Das kann man im Monday Night Spiel selber entscheiden, wenn die beiden aufeinandertreffen.

Die NFL meint, daß die Patriots immer noch auf Platz eins des Power Rankings gehören
Die Chiefs bleiben auf Platz 2.
Erstaunlich der Sprung der Saints. Unter Ersatz- Quarterback Teddy Bridgewater hüpften sie von der acht auf die drei.
Die Lions sprangen sogar von der 11 auf die vier. Auch eine erstaunliche Entwicklung.
Die Packers blieben auf der fünf und Dallas rutschte von der vier raus aus dem Top 5 auf die sechs.
Bei den miesen drei hat hat sich nichts getan. Die Bengals, Redskins und Dolphins, bleiben auf 30, 31 und 32.

Der Lazarettreport
Bengals: Wide Receiver John Ross, Schulter. Er wird einige Spiele verpassen.

Panthers: Pro Bowl Defensive Lineman Kawann Short, angerissene Rotatorenmanschette. Er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 1. Oktober 2019

Gesucht: Der tiefe Pass
thielen-adam„Du mußt in der Lage sein, zu werfen,“ sagte Vikings Wide Receiver Adam Thielen (Bild) nach der 6:16 Niederlage gegen die Bears.
In der ersten Halbzeit erzielte die Vikings Offense unfaßbar magere 59 Yards.
Thielen kritisierte seinen Quarterback, ohne dessen Namen zu nennen. Doch Thielen hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg: „Ab einem gewissen Punkt kann man den Ball nicht mehr für 180 Yards tragen, selbst mit dem besten Running Back der Liga. Das ist dann der Punkt ab dem du auch in der Lage sein mußt den Ball zu werfen. Du mußt in der Lage sein, Plays zu machen. Du mußt in der Lage sein, den tiefen Pass zu werfen. Du mußt das machen.“
Und das ist halt der Knackpunkt in Minnesota. Quarterback Kirk Cousins, dem die wohlformulierte Kritik galt, ist nicht mal einen Bruchteil der $84 Millionen wert, die ihm garantiert wurden.
Oder liegt es nicht an Cousins?
Liegt es daran,daß er hinter einer O-Line, die löchriger ist als ein Schweizer Käse, zu wenig Zeit hat? Hat man all das Geld für ihn und die teuren Receiver, die absolute Spitzenklasse sind, vergeudet?
Doch Cousins trifft seine Receiver nicht oft genug. Bei den tiefen Pässen überwirft er sie zu oft. Das ist nicht so sein Ding.
Es sieht so aus, als müßten die Spieler und Fans der Vikings noch eine lange Zeit Frust schieben.

Kurzberichte
„Ich habe mein Vertrauen in die O-Line wiedergefunden,“ sagte ein begeisterter Leonard Fournette.
Der Running Back der Jaguars kam gegen die Defense der Broncos auf 225 Yards. In den drei Spielen zuvor hatte er insgesamt nur 179 Yards erzielt.
Keine schlechte Leitung zählt man die Defense der Broncos immer noch zu den besseren der Liga.
Wie lange noch?
Immer wieder kamen die Verteidiger Denvers auf Quarterback Gardner Minshew zu. Doch dann begannen die Jaguars Löcher für Fournette aufzureißen. So kam er auch zum zweitlängsten Lauf seiner Karriere mit 81 Yards.
In einem Spiel, das begann, als würde Denver es gewinnen, siegte Jacksonville am Ende mit 26:24.

Die Bills bereiten Quarterback Matt Barkley auf seinen Start gegen die Titans vor.
Josh Allen ist im Gehirnerschütterungsprotokoll.
Doch Allen gehört nicht zu den Quarterbacks, die schwer zu ersetzen sind. Da dürfte der Unterschied zu Barkley kaum ins Gewicht fallen.

Die Bears bereiten Quarterback Chase Daniel auf seinen Start gegen die Raiders in London vor.
Mitchell Trubisky ist an der linken Schulter verletzt.
Doch Trubisky gehört nicht zu den Quarterbacks, die schwer zu ersetzen sind. Da dürfte der Unterschied zu Daniel kaum ins Gewicht fallen.

In dem Moment, in dem ich das schreibe, ist Jay Gruden immer noch Head Coach der Redskins.
Und Gruden überlegt, wer in Woche fünf als Quarterback den Patriots zum Fraß vorgeworfen wird?
Das Experiment mit Haskins war ja nicht gerade ein Erfolg.
Vielleicht wird es ja Colt McCoy. Er erholt sich langsam, aber sicher von seinem Beinbruch.

Die Seahawks werden ihren Gründer Paul Allen in ihren Ring der Ehre aufnehmen.
Der 2018 im Alter von 65 Jahren verstorbene Allen wird vor dem Spiel gegen die Rams am Donnerstag geehrt.

Nach einem unterirdischen 1-3 Start in die Saison will Falcons Head Coach Dan Quinn alles, wirklich alles auf den Prüfstand stellen.
Vielleicht sollte ein Verantwortlich mal den Head Coach auf den Prüfstand stellen?
Vielleicht sollte Quinn noch vor Gruden, Jay oder Jon, das ist egal, gefeuert werden?

Rams Head Coach Sean McVay sagte der Presse: „Diese Niederlage gegen die Bucs war ein Weckruf für uns.“
Mit 518 Yards und 40 Punkten waren die Rams nicht in der Lage, das Spiel zu gewinnen, weil die Defense total versagte. Allerdings hatte auch Quarterback Goff mit drei Interceptions seinen Anteil an der Niederlage. Er wurde der dritte Quarterback in der Geschichte der NFL, der in einem Spiel über 500 Yards paßte, und verlor. Die anderen beiden sind Dan Marino und Matthew Stafford.
Doch die von Defensive Coordinator Wade Phillips geleitete, und von Defensive Player of the Year 2018 Aaron Donald auf dem Platz geführte Defense konnte vier Touchdownpässe von Jameis Winston nicht verhindern. Von einem Quarterback, der gerne mal mehr Interceptions als Touchdowns wirft.
McVay sagte der Presse, daß man jetzt alles, wirklich alles auf den Prüfstand stellen werde, und dann würde man die Schwachstellen abstellen.

Die NFL steht in der Kritik, mal wieder.
Dieses Mal geht es um einen harten Angriff mit dem Helm voran von Patriots Defensive Back Jonathan Jones gegen Bills Quarterback Josh Allen.
Der Defensive Back wurde dafür nicht vom Platz gestellt. Es gab nur eine Strafe wegen unnötiger Härte. Die wurde aber nicht verhängt, weil es auch eine Strafe wegen Holding der Bills in diesem Spielzug gab. Die Strafen hoben sich auf.
Ein Halten eines Spielers egalisierte eine überharte Attacke bei der ein Spieler mit einer Gehirnerschütterung das Spiel verlassen mußte?
Ja, so sind die Regeln.
Da, so werden jetzt Stimmen laut, müsse man etwas ändern.
Ob Jones noch eine Geldstrafe von der Liga bekommt, ist fast sicher.

Schluß mit Lustig
Die NFL hat die Schnauze voll von Vontaze Burfict. Nach seinem Helm gegen Helm Hit gegen den wehrlosen Colts Tight End Jack Doyle, der bereits mit den Knien am Boden war, platzte den Verantwortlichen der Kragen.
In ihrem Statement gab die Liga bekannt, daß man die Gewaltbereitschaft des Linebackers der Raiders nicht mehr hinnimmt. Wieder und wieder habe man ihn verwarnt, weil er mit voller Absicht gegnerische Spieler verletzte. Schon als er noch bei den Bengals war, wurde Burfict zum schmutzigsten Spieler der NFL. Damit müsse jetzt Schluß sein. Aus diesem Grund suspendierte die NFL den Linebacker für den Rest der Saison.
Das ist die längste Suspendierung für eine Sache, die auf dem Platz passiert ist, in der Geschichte der Liga.
Burfict war für seine unsaubere Attacke des Feldes verwiesen worden.
Sein Agent gab bekannt, daß Burfict gegen die Entscheidung der Liga vorgehen wird. Dafür kommt er extra aus London zurück, wohin er bereits mit dem Team geflogen war.
Derweil wird sogar überlegt, dieses widerliche Subjekt für immer zu sperren.
NFL VP of Football Operations Jon Runyan sagte dazu: „Wir haben alles in unserer Entscheidung bedacht. Wir haben nicht nur diesen Vorfall diskutiert, sondern die gesamte Reputation dieses gewaltbereiten Spielers in unsere Entscheidung einfließen lassen. Wir konnten keine Milde walten lassen. Burfict wurde nicht nur von mir, sondern auch von anderen Verantwortlichen immer wieder gewarnt. Doch er verstieß weiter gegen unsere Regeln die nicht nur zu seinem Schutz, sondern zum Schutz aller unserer Spieler von uns eingesetzt wurden. Damit muß Schluß sein.“

Die NFL 2019 - Woche 4 - Der Montag
In Pittsburgh trafen zwei 0-3 Teams aufeinander. Die Steelers schlugen die Bengals 27:3.
Ob die Steelers jetzt auf Siegeskurs sind, läßt sich nicht sagen, denn für einen echten Gradmesser sind die Miezekätzchen einfach ZU schlecht.

Der Lazarettreport
Broncos: Pass Rusher Bradley Chubb, angerissenes Kreuzband, Saison beendet.

Jets: Quarterback Sam Darnold war einige Wochen krank. Er darf jetzt wieder am Nicht-Kontakt-Training teilnehmen.
Sein Einsatz gegen die Eagles am Sonntag ist aber fraglich.

Cowboys: Left Tackle Tyron Smith, Knöchel, raus in Woche 5
Safety Kavon Frazier, gerissener Brustmuskel, Saison beendet.

Giants: Linebacker Ryan Connelly, Kreuzbandriss, Saison beendet.

Bengals: Wide Receiver John Ross, rechte Schulter

Montag, 30. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  4 - Der Sonntag
bridgewater-teddyDavid gegen Goliath, von diesen Begegnungen gab es ein paar an diesem Sonntag. Nicht immer gewann der Typ mit der Schleuder.
In New Orleans konnte man natürlich an ein David gegen Goliath Spiel denken, da Teddy Bridgewater (Bild) als Quarterback bei den Saints startete. Und die Defense der Cowboys hat sich einen Spitzenplatz in dieser Saison erspielt.
Doch es war ein ähnliches Spiel wie letztes Jahr, als Dallas knapp mit 13:10 gewann.
Dieses Mal behielten die Saints mit 12:10 die Oberhand. Sie gewannen ihr erstes Spiel ohne einen Touchdown seit 1998.
Cowboys Quarterback Dak Prescott bekam keine Unterstützung von Running Back Ezekiel Elliott. Prescott kam auf 22 von 33 für 223 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception., während Elliott lediglich auf 35 Laufyards kam.
Die eigentlich poröse Defense der Saints muß sich für Elliott wie eine Betonwand angefühlt haben.
Etwas mehr Unterstützung bekam Bridgewater von seinem Running Back Alvin Kamara. Der brachte es auf 69 Laufyards und Bridgewater kam auf eine Bilanz von 23 aus 30 für 193 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception.
Trotz der wenigen Punkte lieferten beide ein halbwegs ansehnliches und vor Allem spannendes Spiel.

In Detroit scheiterte David Lions knapp gegen Goliath Chiefs.
Immerhin hielten die Lions Chiefs Quarterback Patrick Mahomes, amtierender Liga MVP, ohne Touchdown. Das gelang in 14 Spielen zuvor keinem anderen Team.
So kam Mahomes auf 24 von 42 für 315 Yards, 0 Touchdowns, 0 Interceptions.
Vier mal standen die Lions innerhalb der Acht der Chiefs, doch sie kamen dabei nur auf 10 Punkte.
Da verliert man dann halt 30:34, wenn man so unproduktiv ist.
Lions Quarterback Matthew Stafford, der Schmerzen in der Hüfte hatte, kam auf 21 von 34 für 291 Yards und 3 Touchdowns.
Kansas City erzielte seine letzten Punkte zum Sieg erst 23 Sekunden vor Spielende durch einen Einyardlauf von Running Back Darrel Williams.

„Was die anderen können, können wir doch auch,“ dachte sich David Redskins Head Coach Jay Gruden im Spiel gegen Goliath Giants.
Und so setzte Gruden denn mitten im 2. Viertel Case Keenum auf die Bank und brachte Rookie Quarterback Dwayne Haskins.
Doch was bei anderen Teams, vor Allem den Giants mit Daniel Jones geklappt hat, brachte den Redskins nix.
Haskins brachte es gegen eine wahrlich nicht unüberwindbare Defense lediglich auf 9 von 17 für 107 Yards bei drei Interceptions.
Daniel Jones kam auf 23 von 31 für 225 Yards und 1 Touchdown bei 2 Interceptions.
Ob Head Coach Gruden jetzt, wo ich das schreibe, noch Head Coach der Redskins ist, ist fraglich nach dieser deutlichen 24:3 Klatsche durch die blauen New Yorker.

Ein Goliath, der völlig von der Rolle war erlag einem David völlig unerwartet.
Die Rams hatten einen pechschwarzen Tag erwischt. Sie empfingen die Buccaneers Zuhause und ließen sich wie die Anfänger vorführen.
Nach 25 Minuten in der ersten Halbzeit führte Tampa Bay bereits mit 21:0. Doch es ging mit einem 28:17 in die Pause.
Im letzten Viertel wurde es richtig wild. Die Rams stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Doch es war die Defense mit Defensive Tackle Aaron Donald, die total versagte. In der letzten Woche hatte Donald in einem Interview noch gesagt, daß es für ihn Zeit würde, wieder auf dem gewohnt hohen Level zu spielen. Und nach dieser Niederlage ist es sogar höchste Zeit.
Der im besten Fall durchschnittliche Buccaneers Quarterback Jameis Winston kam auf 28 von 41 für 385 Yards, 4 Touchdowns bei 1 Interception.
Der hochgelobte Jared Goff von den Rams mühte sich mit 68 geworfenen Pässen von denen 45 ankamen für 517 Yards, 2 Touchdowns, aber 3 Interceptions, redlich, ohne Erfolg. Die drei Interceptions waren des Schlechten zuviel.
Ein wildes Spiel, das viel Spaß machte endete mit 55:40 für Tampa Bay.

David Cleveland gegen Goliath Baltimore.
Klare Sache.
Aber ein weiteres Spiel, das beweist, warum man diese Spiele, die auf dem Papier doch bereits entschieden sind, doch spielt.
Die Ravens kamen mit der produktivsten Offense der ersten drei Spieltage auf den Platz. Die Ravens Defense ist eh über jeden Zweifel erhaben.
Und dann kommen solche Lutscher wie die Browns, und stellen die Footballwelt auf den Kopf.
Die Offense der Browns schenkte den Ravens 40 Punkte ein, und hielt Baltimores Wunder-Offense auf 25 Punkten.
Browns Running Back Nick Chubb erzielte mit einem 88 Yards Touchdown Lauf den längsten Lauf in der NFL Saison 2019. Er lief dreimal in die Endzone und sammelte schon mal 18 Punkte.
Wunder- Wide Receiver Odell Beckham fing nur 2 Pässe für 20 Yards, doch Jarvis Landry kam auf 8 Pässe für 167 Yards.
Quarterback Baker Mayfield kam auf 20 von 30 für 342 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception.
Sein Gegenüber Lamar Jackson kam auf 24 von 34 für 247 Yards und 3 Touchdowns bei 2 Interceptions. Zudem steuerte er 66 Laufyards bei.
Die Browns machen es den Ravens traditionell schwer. Aber ein 40:25 von ihnen in Baltimore, das ist dann doch außergewöhnlich.

Beinehe hätten die David Bills die Goliath Patriots geschlagen, aber eben nur beinahe.
Immerhin trafen hier zwei 3-0 Teams aufeinander, doch mal ehrlich Patriots gegen Bills?
Also echt jetzt!
Und so war das Spiel dann zwar knapp, aber auch extrem unansehnlich.
Vielleicht, also wirklich nur vielleicht, hätte Buffalo sogar gewinnen können, wenn Quarterback Josh Allen nicht nach einem harten Hit mit einer Gehirnerschütterung ausgeschieden wäre.
Aber hätte er wirklich noch den Sieg bringen können?
Seine Bilanz: 13 von 28 für 153 Yards, 0 Touchdowns, aber 3 Interceptions.
Tom Brady war auch nicht gerade in Form mit 18 von 39 für unterirdische 150 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception.
Der 16:10 Sieg kann  als glücklich angesehen werden. Beide 3-0 Teams traten aber eher wie 0-3 Teams auf.

Kurzberichte
In der Halbzeit des Spiels in Baltimore wurde Brian Billick in den Ravens Ring of Honor aufgenommen.
Billick war in seiner ganzen Karriere als Head Coach bei den Ravens. Er kam auf 85-67 Siege und gewann Super Bowl XXXV.

In der bitteren Niederlage seiner Bills stellte Running Back Frank Gore einen persönlichen Meilenstein auf.
Er ist seit 15 Jahren in der Liga und hat jetzt mit genau 15.000 Yards den Eintritt in den Club der Fünfzehntausender geschafft.
Er ist vierter hinter Emmitt Smith (18.355 Yards), Walter Payton (16.726) und Barry Sanders (15.269).
Sanders kann er im Lauf der Saison noch überholen.

Auch ein Cardinal setzte einen Meilenstein.
Wide Receiver Larry Fitzgerald hat jetzt 1.326 Pässe in seiner Karriere gefangen. Damit zog er an Hall of Fame Tight End Tony Gonzales vorbei auf den 2. Platz.
Auch er hätte bestimmt lieber das Spiel gewonnen, aber Arizona verlor mit 10:27 gegen Seattle.

Im Sieg seiner Raiders gegen die Colts (31:24) flog Linebacker Vontaze Burfict mal wieder vom Platz.
Er hatte Colts Tight End Jack Doyle mit dem Helm voran getroffen.

Der Lazarettreport
Houston Texans Wide Receiver Kenny Stills, Oberschenkel
Offensive Lineman Zach Fulton, Rücken

Carolina Panthers Tight End Chris Manhertz, Gehirnerschütterung

Atlanta Falcons offensive Lineman Jamon Brown, Gehirnerschütterung
Center Alex Mack,Ellbogen

Chicago Bears Quarterback Mitchell Trubisky, linke Schulter

Buffalo Bills Quarterback Josh Allen, Gehirnerschütterung

Dallas Cowboys Left Tackle Tyron Smith, Bein

New Orleans Saints defensive End Trey Hendrickson, Nacken

Los Angeles Chargers defensive End Melvin Ingram, Oberschenkel
Receiver Dontrelle Inman, Quadrizeps
Linebacker Denzel Perryman, Gehirnerschütterung
Tight End Sean Culkin, Knöchel

Miami Dolphins Receiver Jakeem Grant, Oberschenkel

Detroit Lions Cornerback Quandre Diggs, Oberschenkel
Tight End T.J. Hockenson, Gehirnerschütterung

Indianapolis Colts Rookie Receiver Parris Campbell, Bauchmuskel
Running Back Marlon Mack, Knöchel

Cleveland Browns Receiver Jarvis Landry, Gehirnerschütterung

New York Giants Linebacker Ryan Connelly, Knie

Washington Redskins Linebacker Ryan Anderson, Ellbogen

Denver Broncos Pass Rusher Bradley Chubb, Knie

Los Angeles Rams Cornerback Marcus Peters, Gehirnerschütterung

Samstag, 28. September 2019

Kurzberichte
lafleur-matt„Ich weiß nicht mehr, was eine Passbehinderung ist,“ sagte ein sichtlich angefressener Packers Head Coach Matt LaFleur (Bild) der Presse, nach der Niederlage gegen die Eagles.
In dem Spiel gab es einige Videobeweise in dieser Sache. Es wurde Größenteils richtig entschieden vom Videoschiedsrichter, doch eine Entscheidung lag LaFleur schwer im Magen. Packers Receiver Marquez Valdes-Scantling lief an der Auslinie entlang. Es machte den Anschein, als ob Eagles Corner Avonte Maddox Kontakt mit dem Receiver hatte. Der Head Coach der Packers war sicher, daß das eine Passbehinderung war, die von den Schiedsrichtern nicht geahndet wurde. Doch der Videoschiedsrichter sah das anders. Er ließ den „No-Call“ so stehen. Es hätte keinen klaren und offensichtlichen Beweis gegeben, daß der Verteidiger den Angreifer berührt hatte.
„Für mich war es ganz klar und offensichtlich,“ meinte LaFleur. Und jetzt weiß der arme Head Coach nicht mehr, was eine Passbehinderung ist.

Die Defense der Eagles ist dermaßen dezimiert, daß man einen alten Bekannten zurückholt.
Philadelphia verpflichtet Cornerback Orlando Scandrick erneut. Im August hatten sie den 32-jährigen entlassen.

Chargers Head Coach Anthony Lynn erzählte der Presse, daß er durchaus geneigt ist, Melvin Gordon gegen Miami doch schon einzusetzen.
Der Running Back hat seinen Streik beendet, aber erst einmal mit dem Team trainiert seitdem.
Running Back Justin Jackson wurde beim Training am Freitag mit einem Stützstiefel an einem Fuß gesehen. Das wird wohl Einfluß auf die Entscheidung haben.

Mit Daniel Snyder kam der Mißerfolg nach Washington.
Der Besitzer der Redskins blieb nach der landesweit übertragenen Heimniederlage gegen die Bears im Monday Night Spiel noch lange in seiner Luxussuite.
Seit Snyder das Team 1999 von Jack Kent Cooke gekauft hat, haben die Redskins eine S/N/U Bilanz von 139-183-1.
Vor Snyder gewannen die Redskins drei Super Bowls und kamen von 1982 bis 92 achtmal in die Playoffs. In den 20 Jahren im Besitz von Snyder hat das Team nur sechs positive Saisons erreicht. Nur fünfmal kamen sie in die Playoffs, aber nie in aufeinanderfolgenden Saisons. Und sie haben in diesen 20 Jahren nur zwei Playoffspiele gewonnen.
Head Coach Jay Gruden ist seit sechs Jahren Head Coach in Washington, und er ist der Garant des anhaltenden Mißerfolgs. Dennoch war noch kein Head Coach in der Ära Snyder so lange für die Redskins verantwortlich. Grudens Vorgänger waren solche bewiesenen Coaches wie Marty Schottenheimer, Steve Spurrier, Joe Gibbs und Mike Shanahan.
Mittlerweile protestieren die Fans der Redskins nicht nur gegen Gruden und Teampräsident Bruce Allen, sondern auch gegen Snyder.
Mit ihm kam der Mißerfolg, und der wird noch eine Weile bleiben. Snyder, der sich früher gerne in der Aufmerksamkeit sonnte, weicht Interviewanfragen mittlerweile aus. Er bewegt sich heute lieber im Schatten. Leute aus seinem Umfeld beschreiben ihn als tief gebeutelten Mann, dessen Siegeswille ungebrochen ist, der aber an dem, was sein Team produziert, verzweifelt.

Der Lazarettreport
Gute Nachrichten gab es für die Packers. Nachdem der zweimalige Pro Bowler Davante Adams seinen persönlichen Rekord von 180 Passyards gefangen hatte, verletzte er sich am großen Zeh des rechten Fußes. Aber die Verletzung ist nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. Ob er am 6. Oktober aber gegen Dallas spielen kann, das steht noch nicht fest. Head Coach Matt LaFleur hofft, daß er am Montag weiß, wie lange und ob überhaupt er den Wide Receiver wird einsetzten können.
Running Back Jamaal Wlliams, der nach einem Bombenhit von Eagles Linebacker Derek Barnett mit einer Nackenverletzung ins Krankenhaus gebracht werden mußte, ist wieder auf freiem Fuß.
Barnett wurde wegen unnötiger Härte bestraft, aber nicht des Feldes verwiesen. Mittlerweile war auch schon aus der NFL Zentrale zu hören, daß man Barnett wegen des Angriffs nicht zur Kasse bitten oder suspendieren wird. Da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen.

Und wer ist am Sonntag Out?
Panthers: QB Cam Newton (Fuß), G Trai Turner (Knöchel)

Texans: T Seantrel Henderson (Krankheit)

Browns: T Kendall Lamm (Knie)

Ravens: LB Otaro Alaka (Oberschenkel), CB Jimmy Smith (Knie), S Brynden Trawick (Ellbogen)

Cowboys: DE Tyrone Crawford (Hüfte), WR Michael Gallup (Knie), DT Antwaun Woods (Knie)

Saints: QB Drew Brees (rechter Daumen), C Will Clapp (Hand), WR Tre'Quan Smith (Knöchel)

Jaguars: LB D.J. Alexander (Oberschenkel), TE Josh Oliver (Oberschenkel)

Broncos: CB Bryce Callahan (Fuß), T Ja'Wuan James (Knie)

Chiefs: T Eric Fisher (Leiste), WR Tyreek Hill (Schulter), RB Damien Williams (Knie).

Lions: DT Mike Daniels (Fuß),
Fraglich ist der Einsatz von Quarterback Matthew Stafford. Er hat Schmerzen an der Hüfte.

Chargers: K Michael Badgley (rechte Leiste), TE Virgil Green (Leiste), TE Hunter Henry (Knie), RB Justin Jackson (Wade), WR Mike Williams (Rücken)

Dolphins: WR Allen Hurns (Gehirnerschütterung), CB Jomal Wiltz (Leiste)

Vikings: LB Kentrell Brothers (Handgelenk, Oberschenkel), G Josh Kline (Gehirnerschütterung)

Bears: WR Taylor Gabriel (Gehirnerschütterung), DT Bilal Nichols (Hand)

Bills: TE Tyler Kroft (Knöchel), LB Corey Thompson (Knöchel)

Raiders: WR Dwayne Harris (Knöchel), G Gabe Jackson (Knie)

Colts: S Malik Hooker (Knie), LB Darius Leonard (Gehirnerschütterung), DT Tyquan Lewis (Knöchel)

Cardinals: WR Damiere Byrd (Oberschenkel), S Charles Washington (Schulter)

Buccaneers: CB Jamel Dean (Knöchel), LB Devin White (Knie)

Titans: G Kevin Pamphile (Knie).

Falcons: RB Kenjon Barner (Gehirnerschütterung, Knie).

Redskins: TE Jordan Reed (Gehirnerschütterung), C Chase Roullier (Knie)

Giants: RB Saquon Barkley (Knöchel), LB Tae Davis (Gehirnerschütterung), LB Alec Ogletree (Oberschenkel).

Freitag, 27. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  4 - Der Donnerstag
adams-gbpNa bitte, geht doch.
Zum Auftakt des Endes des ersten Viertels der Saison gab es ein hervorragendes Spiel zu sehen.
Die Eagles, wegen ihrer vielen Verletzungssorgen beim Auswärtsspiel in Green Bay leichter Außenseiter, spielten fast schon über ihre Verhältnisse.
Und das Spiel hatte sogar zwei dieser „fantastic Finishes“, eins zu jeder Halbzeit.
Die Fans der Defense, aber auch der Offense und vor Allem des Laufspiels kamen voll auf ihre Kosten.
Die Packers hatten sich entschlossen, Davante Adams (Bild) mehr einzusetzen. Und der Wide Receiver bekam eine Menge Bälle zugeworfen, die er zuverlässig fing. Doch am Ende der ersten Halbzeit schlug die Minute des Geronimo Allison. Es waren nur noch 59 Sekunden zu spielen und Green Bay hatte keine Auszeit mehr. Sie starteten an der eigenen  30. Zuerst fing Allison einen 31 Yards Pass von Rodgers und anschließend sofort einen Pass über 19 Yards in der Endzone.
Die Eagles Verteidigung hatte sich mehr auf Adams konzentriert, was Räume für andere Receiver ließ, wie halt Allison.
Philadelphia hatte drei Drives in Folge mit Touchdowns abgeschlossen, und führte zur Halbzeit doch leicht unerwartet mit 21:20.
Mit einem 27:27 ging es ins letzte Quarter.
Hier vollendete Philadelphia einen in Durchgang drei begonnen Drive mit einem Touchdown zum 34:27.
Im Spiel hatte Davante Adams 10 Pässe für die persönliche Bestleistung von 180 Yards gefangen, als es passierte. Er verletzte sich an einem Zeh im rechten Fuß und die Schmerzen waren so stark, daß er nicht mehr weiterspielen konnte.
Das besiegelte Green Bays Schicksal, kein Laufspiel, kein Adams. Die Packers hatten 151 Yards mehr erzielt als die Eagles. Sie hatten 14 Spielzüge mehr, aber die Probleme innerhalb der Redzone, wo sie nur bei drei von sieben Trips erfolgreich waren, brachen ihnen das Genick.
Neun Minuten waren noch zu spielen, als sie, Mangels Laufspiel, es nicht schafften in vier Versuchen von der eins der Eagles in die Endzone zu kommen. Vier Pässe von Rodgers konnten abgewehrt werden.
Eine Minute vor Spielende standen die Packers schon wieder an der Sieben der Eagles. Ein Lauf von Jones brachte drei Yards.
Rodgers paßte im nächsten Versuch und wurde in der Endzone von Bradham abgefangen.
Philadelphias Quarterback Carson Wentz, der schön unauffällig spielte, kniete das Spiel ab.
Wentz brachte es auf 16 von 27 für magere 160 Yards und 3 Touchdowns.
Allerdings hatte er Hilfe durch ein gelungenes Laufspiel gegen die in der Beziehung doch recht anfällige Defense der Packers. Jordan Howard lief 15x für 87 Yards und 2 Touchdowns, Miles Sanders 11x für 72 Yards.
So viel Unterstützung durch das Laufspiel hätte Aaron Rodgers bestimmt auch gerne gehabt. Mit 46 Yards aus fünf Läufen war er bester „Running Back“ seines Teams.
Als Quarterback spielte er sich den Wolf mit 34 von 53 für 422 Yards und 2 Touchdowns, und dem abgefangenen Pass zum Spielende in der Endzone.
Der Auftakt der Thursday Night Football Saison des Senders FOX ist gelungen, und die Eagles gewannen ein sehenswertes, spannendes Spiel mit 34:27.
Philadelphia ist jetzt 2-2, Green Bay 3-1.
Der Lazarettreport des Spiels: Packers Running Back Jamaal Williams verletzte sich bereits im ersten Spielzug schwer an Kopf und Nacken. Er wurde ins Krankenhaus gefahren. Das zerstörte den Spielplan des Teams.
Eagles Cornerback Avonte Maddox wurde im letzten Viertel mit ähnlichen Verletzungen ins Krankenhaus gefahren.

Super Bowl LIV am 02.02.2020
Und es steht bereits fest, wer in der Halbzeitpause des in vier Monaten und sechs Tagen stattfindenden Super Bowls auftreten wird.
Mit Jennifer Lopez und Shakira setzt die NFL auf Frauenpower.

Donnerstag, 26. September 2019

Kurzberichte
thomas-earl1Earl Thomas (Bild) will am Sonntag mit Taten zeigen, was er von dem übertriebenen Hype um die Browns hält.
Der Safety der Ravens freut sich auf den Showdown mit den Browns.
Selbst Baltimores Head Coach John Harbaugh ließ sich in den Strudel dieses Hypes hineinziehen, und das kam gar nicht gut an bei Thomas: „Die Medien sprachen nur über OBJ (Odell Beckham jr.) und das Tandem mit Baker Mayfield als die nächsten Heilsbringer. Und als wenn das nicht genug war, redete auch unser Coach ein paar Mal darüber in Meetings. So hatten wir es irgendwie satt, davon zu hören. Am Ende des Tages wirst du ein Footballspiel zu spielen haben. Dann zählt das Ergebnis.“
Da freut sich wirklich einer auf das nächste Spiel.
Vergessen wir aber nicht, daß die Browns, so mies sie auch sind, den Ravens immer viel abverlangt haben.
Baltimore und Cleveland sind die einzigen Teams aus der AFC North, die in dieser Saison mal gewonnen haben.

Der ehemalige NFL Head Coach Rex Ryan ist nicht auf den Hypezug aufgesprungen, der vor der Saison durch Cleveland gebraust ist.
Er meinte über Quarterback Baker Mayfield: „Dieser Baker Mayfield, ich weiß daß er höllisch überbewertet ist.“
Und Baker antwortete: „In den weisen Worten von Freddie Kitchens (der überforderte Head Coach der Browns) `Wenn du kein Orange/Braun trägst, dann zählst du nicht`.“
Und über Ryan ließe sich ja so einiges negative sagen, einen ehemaligen Head Coach, der in der NFL eine 61-66 Bilanz hat.
Allerdings hat Mayfield mit Beckham und Jarvis Landry zwei Receiver zur Verfügung, die zu den besten der Liga gezählt werden. Und doch hat Mayfield erst drei Touchdowns aber fünf Interceptions geworfen.
Gut ist da tatsächlich anders.

Die Zeit, in der die Donnerstagsspiele nur auf dem NFL Network liefen, sind ab heute vorbei. Ab jetzt steigt FOX ein, und es werden etwas ernsthaftere Teams gezeigt.
Pech allerdings, daß den Eagles ein Verletzungsfluch anhaftet. Und dann noch die Reise mitten in der Woche, ohne die nötige Vorbereitungszeit, die man braucht um sich auf den Gegner gut einzustellen, das spricht alles gegen Philadelphia und gegen ein gutes Spiel.
Es warten zwei der bestbezahlten Quarterbacks auf uns Zuschauer, der zweitbestbezahlte, Aaron Rodgers, und der überbezahlte Carson Wentz. Letzterer bekommt es mit einer Defense zu tun, die zu den momentan besten der Liga gehört.
Rodgers hat in dieser Saison noch keine Interception geworfen. Wentz kommt auf durchschnittlich 267,7 Yards pro Spiel, und hat schon sechs Touchdowns geworfen, trotzdem haben die Eagles die letzten beiden Spiele verloren.
Wentz bekommt Receiver Alshon Jeffery zurück, der eine Wadenverletzung ausgeheilt hat. Mit ihm hat er eine Anspielstation, auf die er sich verlassen kann.
Wide Receiver DeSean Jackson (Abdomen), Cornerback Ronald Darby (Oberschenkel) und defensive Tackle Timmy Jernigan (Fuß) sind Out.
Wir können nur hoffen, daß es trotz dieser Widrigkeiten, die auf Seiten der Eagles herrschen, ein ansehnliches Spiel wird.

Cornerback Jalen Ramsey will weg von den Jaguars.
Jetzt ist er zunächst mal eine Weile abwesend. Er bekam Sonderurlaub um nach Nashville zu seiner schwangeren Frau zu fliegen. Er wird zum zweiten Mal Vater.
Head Coach Doug Marrone: „Jalen kann sich die Zeit nehmen, die er braucht. Er wird zum Team zurückkommen, wenn er bereit ist.“

Melvin Gordon hat seinen Streik beendet.
Der Running Back wird am heutigen Donnerstag zusammen mit den Chargers trainieren. Gegen die Dolphins wird er am Sonntag noch nicht spielen.
Für die hoch gehandelten Chargers, die erst eins von drei Spielen gewonnen haben, ist ein Sieg in Miami Pflicht. Leider kann Gordon seinem Team da noch nicht helfen.

Die Redskins stehen kurz davor Rookie Quarterback Dwayne Haskins starten lassen zu müssen.
Case Keenum kann momentan wegen einer Fußverletzung nicht trainieren, und Colt McCoy hat nach seiner Auszeit wegen eines gebrochenen Beins erst einmal mit dem Team trainiert.
Es kann sein, daß der Rookie gegen die Giants antreten muß.
Man kann sich wahrlich schwerere Einstände vorstellen.

Nach dem Sieg in der Montagnacht stellte Bears Running Back Tarik Cohen einen Livestream aus der Umkleide ins Internet. Darin konnte man einen völlig unbekleideten Kyle Long vor seinem Spind sehen.
Head Coach Matt Nagy äußerte seinen Unmut über diese Aktion.
Die Regeln der NFL verbieten so etwas ausdrücklich. Die Spieler dürfen 90 Minuten vor dem Kickoff bis nach dem Spiel, wenn auch die Medien in die Kabinen dürfen, die sozialen Medien nicht nutzen.
Cohen hat sich mittlerweile für diese idiotische Aktion entschuldigt.
Eine Geldstrafe droht ihm aber trotzdem.

Die besten Spieler der Woche 3

AFC
OFFENSE: QB DESHAUN WATSON, HOUSTON TEXANS

DEFENSE: DL CALAIS CAMPBELL, JACKSONVILLE JAGUARS

SPECIAL TEAMS: P JAKE BAILEY, NEW ENGLAND PATRIOTS

NFC
OFFENSE: QB DANIEL JONES, NEW YORK GIANTS

DEFENSE: LB PRESTON SMITH, GREEN BAY PACKERS

SPECIAL TEAMS: P THOMAS MORSTEAD, NEW ORLEANS SAINTS

Mittwoch, 25. September 2019

Kurzberichte
rodgers-aaron-35654Sieben Teams sind noch ungeschlagen. Dazu gehören die Packers. Die erleben das zum ersten Mal wieder nach 2015. Sie haben das hauptsächlich der Defense zu verdanken. Die sind zweite in der NFL mit durchschnittlich 11,7 Punkten pro Spiel und führen die Liga mit acht Balleroberungen sogar an.
Quarterback Aaron Rodgers (Bild) sieht das wohl, und er möchte seinen Part beitragen zum Erfolg der Packers.
Er meinte: „Es ist Zeit, daß wir unseren Beitrag mit der Offense leisten. Wir haben eine Serie mit vielen wirklich guten Teams vor uns. Irgendwann können wir nicht erwarten, daß unsere Defense jeden ausschaltet. Irgendwann muß die Offense aufwachen, und anfangen, Plays zu machen.“
Die Offense der Packers hat Probleme damit, das System von Neu Head Coach Matt LaFleur umzusetzen. Green Bays Offense ist lausiger 28. mit 286,7 Yards pro Spiel und nur 23. mit 19,3 Punkten pro Spiel.
Die Defense trägt die Packers also bisher. Könnte die Offense mit Rodgers jetzt noch zu ehemals gewohnter Form auflaufen, dann sieht es schlecht für die anderen NFC North Teams aus.
Am Donnerstag bekommen die Packers es Zuhause mit einem verletzungsbedingt stark dezimierten Eagles Team zu tun. Da sollte die Offense anfangen, es der Defense gleichzutun.

Rams Head Coach Sean McVay möchte Todd Gurley gerne schonen.
Doch Knieprobleme des Running Backs hin, Knieprobleme her, langsam würde es Zeit, Gurley mehr einzusetzen, sagte McVay.
Mit 3-0 Siegen sind die Rams zwar gut in die Saison gestartet, aber das Spiel gegen die Browns war keine Offenbarung. Gegen so ein  Team aus den untersten Regionen der Liga muß man deutlicher auftrumpfen, als nur mit einem mühsamen 20:13 Sieg.
Gegen Cleveland trug Gurley den Ball nur 14 mal für 43 Yards. McVay sagte, daß das auf seine Kappe gingen, nicht auf Gurleys.
Die Rams wollen ihren Star Running Back schonen, für die Spiele im Dezember und Januar. Bis jetzt ist der Plan ja auch aufgegangen, aber wie lange noch?
Vielleicht sollten die Rams Gurley schon am Sonntag von der Leine lassen. Da geht es Zuhause nur gegen die Buccaneers. Eine gute Gelegenheit für ein Trainingsspielchen.

Es wird warm, sehr warm unter dem Sitz von Jay Gruden. Der jüngere Bruder von Raiders Head Coach Jon Gruden kann als Head Coach der Redskins noch keine Erfolge vorweisen. Und jetzt ist sein Team mit 0-3 in die Saison gestartet.
Doch Gruden hat keine Angst um seinen Job, wie er der Presse erzählte. Das wäre etwas, das ihn nicht interessieren würde, sagte er. Die Giants als nächster Gegner würden ihn jetzt interessieren.
Aber dieser Gruden sitzt tatsächlich auf einen heißen Stuhl, einem Schleudersitz, der jede Sekunde gezündet werden kann.
Eine weitere Niederlage, und dann gegen ein ähnlich mieses Team wie die Giants, und es könnte Tschüssie heißen.

Power Ranking
Die Patriots bleiben auf dem ersten, die Dolphins auf dem letzten Platz.
Erstaunlich ist eigentlich nur, daß die ungeschlagenen 49ers, deren Offense und Defense in den Top 5 der 32 Teams sind, sogar von Platz neun auf 10 abgerutscht sind. Platz neun belegen jetzt die von 18 nach oben geschossenen Texans mit 2-1 Siegen.
Unten rutschten die Redskins von der 29 auf die 31 ab.

Der Lazarettreport
Vikings: Wide Receiver Chad Beebe, gerissene Bänder in einem Sprunggelenk. Es ist keine OP nötig.

Buccaneers: Quarterback Blaine Gabbert wurde mit seiner Schulterverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Panthers: Quarterback Cam Newton glaubt, daß er eine Lisfrancverletzung in einem Fuß hat. Damit würde er wohl längere Zeit ausfallen.

Patriots: Fullback James Devlin wurde mit einer Nackenverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 24. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 3 - Der Montag
gruden-jay5Fangen wir mit dem Spruch des Tages an. Loser Head Coach Jay Gruden auf die Frage, ob er seinen unfähigen Quarterback Case Keenum nicht lieber auf die Bank setzen wolle: „Nein, das möchte ich nicht. Ich möchte Kontinuität auf der Quarterback Position.“
Kontinuität des absoluten Nichts?
Vielleicht muß man NFL Head Coach sein, um das verstehen zu können. Keenum hatte es mit der Defense der Bears zu tun. Das kann man als Entschuldigung gelten lassen für seine 30 von 34 für 332 Yards, 2 Touchdowns und 3 Interceptions Bilanz. Die ist ja nicht so schlecht gegen die wohl beste Verteidigung der Liga, aber Keenum machte nicht den Eindruck, als ob er gegen weniger gute Verteidigungen viel besser spielen könnte.
Die Fans jedenfalls, die im vierten Viertel das Stadion bei der 15:31 Niederlage in Strömen verließen, riefen vorher immer wieder laut nach Rookie Dwayne Haskins.
Und Keenum war nach dem Spiel so ehrlich, die Verantwortung für die Niederlage auf sich zu nehmen.
Aber es wäre unfair gewesen, Keenum in der Halbzeit, oder wann auch immer, gegen Haskins auszutauschen. Unfair gegen Haskins. Der Rookie wäre direkt in seinem ersten NFL Spiel von einer phantastischen Defense geschreddert worden. Ein denkbar schlechter Einstand.
Die Bears haben ein ähnliches Problem mit Mitch Trubisky. Auch er gehört zu den Quarterbacks, von denen man hofft, daß sie das Spiel wenigstens nicht verlieren.
Und so sah dieses Monday Night Spiel auch aus. Zugegeben, das war ein Fest für Defense Fans. Die Bears nahmen den Redskins den Ball fünf mal ab und holten 24 Punkte aus diesen Turnover.
Die Bears sind jetzt 2-1, die Redskins 0-3. Zeit, die Mistgabel in sie zu stechen.
Der Lazarettreport des Spiels: Bears Wide Receiver Taylor Gabriel, Gehirnerschütterung
Right Tackle Bobby Massie war nicht in Uniform. Ihm war vor dem Spiel schwindelig.

Kurzberichte + Der Lazarettreport
Die Redskins boten Brandon Scherff eine Vertragsverlängerung über $13 Millionen jährlich an.
Ob das dem Right Guard reicht, wird man sehen.

Vor den letzten beiden Saisons überlegte sich Steelers Quarterback Ben Roethlisberger jeweils, ob er seine Karriere beenden solle.
Zur Zeit denkt er nur daran, nach seiner Ellenbogenverletzung 2020 wieder zu spielen.
Vom medizinischen Standpunkt ist eine komplette Heilung möglich. Aber der Weg dahin wird fast ein ganzes Jahr dauern.

Nach nur einem Monat feuerten die Cardinals Wide Receiver Michael Crabtree wieder.
Er spielte nur in 30 Spielzügen, fing vier Pässe für 22 Yards, und erhält dafür knappe $2,2 Millionen.

Panthers Quarterback Cam Newton wird mit seiner Fußverletzung auch in Woche vier gegen die Texans nicht spielen können.
Auch darüber hinaus könnte er noch einige Spiele verpassen.

Großes Pech für die Giants. Sie mögen ihren Quarterback für die Zukunft gefunden haben, aber für die Gegenwart haben sie Saquon Barkley verloren.
Der Running Back zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu, die ihn bis zu acht Wochen vom Einsatz abhalten könnte.

Montag, 23. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  3 - Der Sonntag
rudolph-masonDie wilden Jungen kommen. Bereits am Donnerstag überraschte Gardner Minshew mit einer beeindruckenden Vorstellung gegen die Titans.
Ebenfalls beeindruckt hat Steelers Quarterback Mason Rudolph (Bild). Zwar verlor er mit seinem Team gegen die 49ers, aber er zeigte gute Ansätze.
Pittsburgh war nicht in der Lage, gegen ein 49ers Team zu gewinnen, daß alleine in der ersten Halbzeit viermal den Ball verlor. Magere sechs Punkte sprangen dadurch für die Steelers heraus.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel sehr viel munterer und war durchaus sehenswert.
Rudolph hatte eine Bilanz von 14 aus 27 für 174 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Jimmy Garoppolo von den 49ers kam auf 23 von 32 für 277 Yards, 1 Touchdown und 2 Interceptions.
Doch trotz aller Ballverluste sicherte sich San Francisco im dritten Spiel den dritten Sieg mit 24:20.
Die Steelers stehen noch ohne einen Sieg da, und 0-3 Teams haben kaum noch Chancen auf die Playoffs.
Erleben wir gerade die längst fällige Wiedergeburt der 49ers?

Die Dolphins sind dieses Jahr wahrlich nicht auf Rosen gebettet.
Daran änderte auch der erste Start von Quarterback Josh Rosen nichts. Die Cowboys ließen es langsam angehen und so sah es zunächst aus, als ob die Dolphins mithalten könnten.
Doch als Dallas in der zweiten Halbzeit ernst machte, war es vorbei.
Cowboys Quarterback Dak Prescott bewies, daß er tatsächlich zu recht auf dem Weg ist, der bestbezahlte Spieler aller Zeiten zu werden.
Er kam auf 19 von 32 für 246 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Große Hilfe bekam er von seinen Running Backs. Ezekiel Elliott erzielte 125 Laufyards, Rookie Tony Pollard 103 und 1 Touchdown.
Josh Rosen blieb unter 50% mit seinen Pässen und kam auf 18 von 39 für genau 200 Yards.
Dallas gewann locker mit 31:6 und ist jetzt 3-0.
Miami ist 0-3. Und mit 0-3 ist alles vorbei.

Knapp gewannen die Giants mit ihrem Rookie Starter Daniel Jones.
Er zeigte, daß er bereit ist, Eli Manning auf Dauer auf die Bank zu verbannen. Jones kam auf 23 von 36 für 336 Yards und 2 Touchdowns. Mit 28 Laufyards war er auch der beste Läufer des Teams. Das war es, was den Giants in der Offense so sehr fehlte, ein mobiler Quarterback, der auch mal selber laufen kann.
Schlechte Nachricht für Giants Fans, Running Back Wunder Saquon Barkley zog sich eine Knöchelverletzung zu, die sehr ernst aussah.
Zur Pause führten die Buccaneers Zuhause mit 28:10 gegen New York. Doch den möglichen Sieg gaben sie aus der Hand, oder besser, vom Fuß. Rookie Kicker Matt Gay verschoß in der ersten Halbzeit zwei Extrapunkte. Und in den Schlußsekunden des Spiels, beim Stand von 32:31 für die Giants, verschoß er einen Field Goal Versuch aus machbaren 34 Yards.

Einen Sieg von Luke Falk konnten die Jets Fans in New England nicht erwarten.
In seinem ersten NFL Start kam er auf 12 von 22 für 98 Yards, 0 Touchdowns, und 1 Interception.
Die Patriots rissen sich kein Bein aus bei ihrem 30:14 Sieg.

Schwer war es für Kyle Allen, der den verletzten Cam Newton bei den Panthers ersetzte.
Also, er trat zumindest ein schweres Erbe an. Aber er hatte das Glück als erstes nur gegen die Cardinals ran zu müssen. Und so kam Allen in seinem ersten NFL Start auf 19 von 26 für 261 Yards und VIER Touchdowns.
Das sind mehr Touchdowns, als Newton in seinen letzten vier regulären Saisonspielen erzielte.
Eine Quarterback Kontroverse wird das in Carolina aber wohl nicht auslösen. Erst mal abwarten, was Allen gegen richtige Gegner macht.
Rookie Quarterback Kyler Murray von den Cardinals war sichtlich bemüht. Er kam auf 30 von 43 für schlappe 173 Yards und 2 Touchdowns bei 2 Interceptions.
Die Panthers flogen mit einem 38:20 Sieg nach Hause.

Zwar kein absoluter Neuling, aber einer, der lange nicht gespielt hat ist Teddy Bridgewater. Der Quarterback ersetzt Drew Brees bei den Saints und nahm in seinem zweiten Start seit 2015 einen 33:27 Sieg aus Seattle mit.
Er kam auf 19 von 27 für magere 177 Yards und 2 Touchdowns.
Der zur Zeit bestbezahlte Spieler aller Zeiten, Seahawks Quarterback Russell Wilson, war zwar viel fleißiger, aber auch seine 32 von 50 für 406 Yards und 2 Touchdowns konnten die Niederlage nicht abwenden.

Wenn die Experten vor der Saison die Chargers als Super Bowl Teilnehmer gehandelt haben, waren sie wohl etwas voreilig.
Um in die Playoffs zu kommen, sollte man auf jeden Fall die Teams der AFC South schlagen. Das gelang ihnen wieder nicht. Die Texans gewannen 27:20 gegen die zu hoch gehandelten Chargers.
Los Angeles führte zur Halbzeit noch mit 17:7, kam im zweiten Durchgang aber nur noch zu einem Field Goal.
LAC steht jetzt bei 1-2 Siegen, die Texans bei 2-1.

Eine Überraschung war der 27:24 Auswärtssieg der Lions in Philadelphia.
Die Eagles hatten sehr viele Verletzte zu ersetzen, und müssen jetzt auch noch schon am Donnerstag nach Green Bay reisen.

Mit ihrem 21:17 Sieg gegen die Bengals starteten die Bills mit 3-0 in die Saison.
Nächsten Sonntag kommt es zum Duell der 3-0 Spitzenteams der AFC East, wenn die Patriots in Buffalo antreten.
Ob ich das jetzt Zynisch gemeint habe?
Hm...

Antonio Brown
Der Wide Receiver, der momentan ohne Team ist, twitterte gestern, daß er nie wieder in der NFL spielen will.
Dann wollen wir ihm das jetzt mal glauben.

Der Lazarettreport
New England Patriots: Wide Receiver Julian Edelman, Brust

New York Giants: Running Back Saquon Barkley, Knöchel
Linebacker Alec Ogletree, Oberschenkel

Miami Dolphins: Wide Receiver Allen Hurns, Gehirnerschütterung
offensive Lineman Jesse Davis, Arm

Dallas Cowboys: defensive Tackle Christian Covington, Wade

Atlanta Falcons: Safety Keanu Neal, Achillessehnenriss, Saison beendet
Running Back Ito Smith, Gehirnerschütterung
Defensive End Takk McKinley, Knie

Indianapolis Colts: Receiver T.Y. Hilton, Quadrizeps
Defensive Lineman Tyquan Lewis, Knöchel
Defensive Lineman Denico Autry, Auge
defensive End Al-Quadin Muhammad, Pferdekuss

Kansas City Chiefs: Running Back LeSean McCoy, Knöchel

Denver Broncos: defensive End Derek Wolfe, Knöchel

Philadelphia Eagles: Tackle Jason Peters (Krankheit),
defensive End Derek Barnett (Knöchel)
Tackle Andre Dillard (Knie)
Corner Ronald Darby, Oberschenkel

Detroit Lions: defensive Tackle Mike Daniels, Fuß
Cornerback: Darius Slay, Oberschenkel

Oakland Raiders: Linebacker Marquel Lee, Knöchel

Minnesota Vikings: Guard Josh Kline, Gehirnerschütterung
Receiver Chad Beebe, Knöchel

Pittsburgh Steelers: Tight End Vance McDonald, Schulter

San Francisco 49ers: Cornerback Ahkello Witherspoon, Fuß

Los Angeles Chargers: Tight End Virgil Green, Leiste

Arizona Cardinals: Punter Andy Lee, Hüfte

Buffalo Bills: offensive Guard Jon Feliciano, Nacken

Sonntag, 22. September 2019

Kurzberichte
minshew-gardner3„Ich mache ganz schön schräge Sachen,“ sagt Gardner Minshew II (Bild) über sich selber. Er ist überrascht darüber, wie gut er seinen Job in der NFL bisher gemacht hat. Und er kann auch nicht glauben, wie Cool es ist dafür bezahlt zu werden, Quarterback in der NFL zu spielen als Starter für die Jaguars.
Der Rookie Quarterback der Jaguars ist auf dem besten Weg, Kultstatus zu erreichen.
Minshew, der zu den wenigen Männern auf diesem Planeten gehören dürfte, denen dieses Gestrüpp unter der Nase, in dem Fall als Burt Reynolds Schnäuzer bekannt, stehen dürfte, steht bisher auf Platz vier der Quarterbacks mit 692 Passyards. Seine komplette Bilanz: 65 von 88 für 692 Yards, 5 Touchdowns, 1 Interception. Mit einer Vervollständigungsrate von 73,8% und einer Quarterback Wertung von 110,6 Punkten belegt er den Spitzenplatz aller Quarterbacks in den ersten drei Spielen.
Natürlich darf man den Sieg der Jaguars gegen die Titans nicht zu hoch hängen, dafür ist Tennessee zu schwach, aber auch dieses Spiel mußte ja erstmal gewonnen werden.
Minshew legte den Grundstein zu diesem Sieg in seinen ersten beiden Drives, die er mit Touchdowns abschloß.
Und man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß es eine Quarterback Kontroverse geben dürfte, wenn Nick Foles nach seinem gebrochenen Schlüsselbein wieder zurückkommt.

Nicht nur Antonio Brown dürfte es schwer haben, seinen angeschlagenen Ruf wieder herzustellen, auch der Ruf der Patriots hat Schaden genommen.
Außenstehende werden nie ergründen können, was die Patriots geritten hat, diesen grandiosen, aber problematischen Wide Receiver zu verpflichten. Nach nur 11 Tagen feuerten sie ihn wieder.
Head Coach Bill Belichick, der Pressekonferenz eh haßt, wie der Teufel das Weihwasser, verließ so ein Treffen am Freitag, als die Fragen nach Brown nicht aufhören wollten, obwohl der Head Coach darum bat.
Selbst ein Kantersieg gegen die Jets kann den Schmutz nicht von den Patriots waschen, in dem sie sich freiwillig gewälzt haben. Zumal ja bei dem Spiel der Jets in New England eh nichts anderes erwartet wird.
Dieses Mal haben die Patriots es geschafft, einige Fans zu vergraulen.

Taco Charlton war letzten Sonntag noch in Diensten der Cowboys.
Jetzt ist er ein Dolphin und soll wohl auch sofort gegen seine alten Kameraden spielen.
Bei den Cowboys wird Ex-Dolphins Defensive End Robert Quinn sein erstes Spiel für Dallas bestreiten, gegen sein altes Team. Quinn war in den ersten beiden Wochen noch suspendiert.

Der Lazarettreport
Die Bears haben die Hoffnung, daß sie mit Eddy Pineiro endlich einen Kicker gefunden haben, der öfter trifft, als er verschießt.
Und jetzt hat Pineiro Schmerzen im rechten Knie. Sein Einsatz gegen die Redskins am Montag ist gefährdet.
Der Kicker verletzte sich am Freitag im Kraftraum des Teams.
Defensive Tackle Bilal Nichols kann wegen einer Handverletzung nicht spielen.

Bei den Redskins sind Tight End Jordan Reed (Gehirnerschütterung), Quarterback Colt McCoy (Wadenbein) und Linebacker Cassanova McKinzy (Hüfte) Out.

Zur Kasse bitte
Cleveland Browns: defensive End Myles Garrett, $42.112, für zwei Roughing the Passer Strafen gegen Jets Quarterback Trevor Siemian. Der zog sich dabei eine saisonbeendende Knöchelverletzung zu.

Minnesota Vikings: Wide Receiver Stefon Diggs, $10.527 für unsportliches Verhalten. Er hat seinen Helm auf dem Feld ausgezogen

Pittsburgh Steelers: Linebacker Bud Dupree, $21.056 für einen Hit gegen Seahawks Quarterback Russell Wilsons Kopf.

Samstag, 21. September 2019

Dak Prescott, Superstar?
prescott-dak4Nach 50 Spielen ist Dak Prescott (Bild) tatsächlich in der Region der Top Quarterbacks angekommen.
Seine Fortschritte sind nicht zu übersehen. In seinem 50. Spiel letzten Sonntag warf er drei Touchdowns. Nimmt man Saisonübergreifend die letzten acht Spiele, dann hat er sieben Spiele gewonnen, und teilt sich damit Platz eins. Bei der Vervollständigungsrate ist er alleine Führender und zweiter bei den Passyards, Vervollständigungen und Touchdownpässen.
Seine 26 Interceptions sind die wenigsten aller Quarterbacks in deren ersten 50 Spielen. Er wirft nur alle 59,1 Pässe einen Interception. Das ist die Bestmarke in den ersten 50 Starts. Aktuell liegt er mit 2,8 Touchdowns pro Interception auf Platz zwei hinter Aaron Rodgers mit 2,9.
Und dieses Jahr, unter dem „blutjungen“ Offensive Coordinator Kellen Moore lebt Prescott in der nicht mehr so vorhersehbaren Offense noch weiter auf.
Prescott erlebt eine Geschichte, wie sie immer wieder mal in der NFL vorkommt. Er wurde von der Nr. 3 im Kader zur Nr. 1. Erst brach sich Cowboys Ersatz Quarterback Kellen Moore 2016 ein Bein. Ja, der Kellen Moore, der jetzt Dallas` Offensive Coordinator ist. Dann brach sich Starter Tony Romo im dritten Vorbereitungsspiel den Rücken. Und Prescott kam, spielte und siegte.
Kurt Warner erlebte ähnliches, mußte aber sogar noch schwierigere Wege gehen. Er spielte zunächst in der Arena Liga, dann bei den Amsterdam Admirals. Die St. Louis Cardinals machten ihn zum Ersatzmann hinter Trent Green. Nachdem Green sich in einem Vorbereitungsspiel ein Kreuzband riss, nahm Warners Karriere Kurs auf die Hall of Fame.
Zur Zeit erleben wir solch eine Cinderella Geschichte vielleicht gerade Live in Jacksonville. Dort brach sich Starter Nick Foles das linke Schlüsselbein, und Rookie Gardner Minshew II spielt, als hätte er nie etwas anderes getan.
Prescott ist noch nicht auf dem Weg in die Hall of Fame. Aber der Kurs zum bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten ist bereitet.
Hier sind seine besten Statistiken:
Interceptions: 26 (Bester in der NFL Geschichte)
INT Rate: 1 per 59,1 Pässe (Bester in NFL Geschichte)
TD/INT Ratio: 2,8 (2. hinter Aaron Rodgers, 2,9)
Vervollständigung Prozentzahl: 66.75 (2. hinter Kurt Warner, 66,83)
QB Wertung: 98 (3. hinter Aaron Rodgers, 101; Russell Wilson, 98,2)
Prescott in den letzten 8 regulären Saison Spielen
Vervollständigung Prozentzahl: 74.2 (führt die NFL an)
Siege: 7 (geteilt für NFL Führung)
Vervollstädigungen: 210 (2., Ben Roethlisberger, 216)
Pass Yards: 2.421 (2., Patrick Mahomes, 2.768)
Touchdown Pässe: 18 (2., Mahomes, 26)
Pass Yards per Versuch: 8,55 (4., Mahomes, 8,87)

Antonio Brown... Hoffentlich zum Letzten
„Lieber Gott im Himmel, erlöse uns von dem Übel namens Antonio Brown. Dein ansonsten nicht an dich glaubender Dave.“
Die Patriots gaben sich gestern der Lächerlichkeit preis, als sie Antonio Brown wieder feuerten. Idiotischer kann eine Organisation nicht handeln. Nach nur 11 Tagen setze New England den Wide Receiver wieder auf die Straße.
Neue Gerüchte über weitere sexuelle Verfehlungen Browns waren aufgetaucht, so daß die Patriots den Stecker zogen, um weitere Peinlichkeiten vom Team fernzuhalten.
Es reicht ja auch, daß Teambesitzer Robert Kraft im Verdacht steht, bezahlten Sex mit Asiatinnen gehabt zu haben, die wie Sklaven gehalten wurden.
Nike kündigte den Vertrag mit Brown am Donnerstag.
Es gibt viele Teams, die einen guten Wide Receiver brauchen könnten. Aber wer will Brown noch, der in Rekordzeit von den Steelers zu den Raiders zu den Patriots wechselte?
Wie kann man solch einen unloyalen, egozentrischen Mistkerl (ja, Mistkerl) verpflichten?
Die Patriots werden Brown nicht vermissen. Für sie war er nur ein weiteres Spielzeug. Allerdings ein Spielzeug, das sie $9 Millionen kosten könnte. Das haben sie ihm als Garantiesumme in den Einjahresvertrag geschrieben, den sie ihm letzte Woche gaben.
Ob sie aus der Nummer rauskommen?
Die Raiders hatten genug Gründe, Brown vereinsschädigendes Verhalten vorzuwerfen. Sie werden die $30 Millionen vielleicht nicht zahlen müssen.
Wenn alles gegen den Wide Receiver läuft, dann wäre er von garantierten $30 Millionen im März, zu erhaltenen $158.333 für sein eines Spiel der Patriots in Miami heruntergekommen.
Man darf die Hoffnung hegen, daß es genau so kommen wird. Sein Talent wird die Probleme, die er bereitet, nicht aufwiegen.
Sehr wahrscheinlich wird NFL Chef Roger Goodell Brown in Kürze auf die Ausnahmeliste setzen. Das wird Teams eh davon abhalten, ihn zu verpflichten.

Der Khan hat einen Plan
Jaguars Besitzer Shad Khan ist bereit, Jalen Ramsey zum bestbezahlten Cornerback aller Zeiten zu machen.
Ramsey will ja raus aus Jacksonville, zeigte aber trotz seiner Abwanderungswünsche gegen die Titans ein gutes Spiel.
Sollte ein anderes Team Interesse an Ramsey haben, dann müßte es eine Menge Draftpicks an die Jags abgegeben. Das könnte hinderlich sein.
Khan hat da vielleicht eine Formel gefunden, mit der er den Cornerback halten kann. Ihn einfach mit Geld zusch(m)eissen.

Der Lazarettreport
Die Browns setzten Tight End David Njoku mit einem gebrochenen Handgelenk auf die Verletztenliste.

Wer ist Out am Sonntag?
Falcons: P Matt Bosher (rechte Leiste).

Colts: LB Darius Leonard (Gehirnerschütterung), DE Jabaal Sheard (Knie)

Ravens: CB Jimmy Smith (Knie), S Brynden Trawick (Ellenbogen)

Chiefs: T Eric Fisher (Leiste), WR Tyreek Hill (Schulter), RB Damien Williams (Knie)

Panthers: S Rashaan Gaulden (Leiste), T Brandon Greene (Nacken), LB Bruce Irvin (Oberschenkel), QB Cam Newton (Fuß)

Cardinals: G Lamont Gaillard (Knie)

Bengals: DT Ryan Glasgow (Schienbein), T Cordy Glenn (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), CB B.W. Webb (Unterarm), DE Kerry Wynn (Gehirnerschütterung)

Bills: CB Taron Johnson (Oberschenkel), TE Tyler Kroft (Fuß, Knöchel), RB Devin Singletary (Oberschenkel)

Broncos: T Ja'Wuan James (Knie), RB Andy Janovich (Bauchmuskel), LB Joseph Jones (Trizeps)

Packers: LB Oren Burks (Brust), G Lane Taylor (Bizeps)

Eagles: RB Corey Clement (Schulter), WR DeSean Jackson (Abdomen), DT Timmy Jernigan (Fuß), T Jordan Mailata (Rücken)

Chargers: TE Hunter Henry (Knie)

Rams: TE Tyler Higbee (Brust)

Browns: LB Christian Kirksey (Brust), T Kendall Lamm (Knie), TE David Njoku (Gehirnerschütterung, Handgelenk), S Damarious Randall (Gehirnerschütterung)

Dolphins: S Reshad Jones (Knöchel), WR Albert Wilson (Hüfte, Wade)

Saints: QB Drew Brees (rechter Daumen), DT Sheldon Rankins (Achilles), WR Tre'Quan Smith (Knöchel).

Giants: WR Cody Latimer (Gehirnerschütterung)

Buccaneers: LB Devante Bond (Oberschenkel), CB Jamel Dean (Knöchel), QB Blaine Gabbert (linke Schulter), LB Devin White (Knie).

Jets: QB Sam Darnold (Unwohlsein), LB Jordan Jenkins (Wade)

Patriots: RB James Develin (Nacken)

Raiders: WR Dwayne Harris (Knöchel), G Gabe Jackson (Knie)

Vikings: CB Mackensie Alexander (Ellenbogen)

Steelers: LB Anthony Chickillo (Fuß), RB Roosevelt Nix (Knie), LB Vince Williams (Oberschenkel).

49ers: RB Tevin Coleman (Knöchel), WR Jalen Hurd (Rücken), T Joe Staley (Fibula), WR Trent Taylor (Fuß)

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: QB PATRICK MAHOMES, KANSAS CITY CHIEFS

DEFENSE: LB WHITNEY MERCILUS, HOUSTON TEXANS

SPECIAL TEAMS: P JAMIE GILLAN, CLEVELAND BROWNS

NFC

OFFENSE: QB RUSSELL WILSON, SEATTLE SEAHAWKS

DEFENSE: LB SHAQUIL BARRETT, TAMPA BAY BUCCANEERS

SPECIAL TEAMS: K EDDY PINEIRO, CHICAGO BEARS

Freitag, 20. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  3 - Der Donnerstag
minshew-gardnerEin Spiel der Titans gegen die Jaguars wäre eigentlich keiner Erwähnung wert, gäbe es da nicht Gardner Minshew II (Bild).
Der Rookie Quarterback der Jags pflügte in den ersten beiden Drives durch die Defense der Titans, wie ein Gärtner, der das Unkraut aus seinem Garten vertreiben wollte.
Danach wurde es dann das typische Spiel zweier Teams aus der schlechtesten Division der NFL.
Doch diese zwei ersten Drives der Jaguars führten zu Touchdowns und waren sehenswert.
Bedenkt man die Konstellation der beiden agierenden Quarterbacks, dann hätte eigentlich alles ganz anders laufen müssen.
Hier Rookie Gardner Minshew II, der in der sechsten Runde der Draft an 178. Stelle einberufen wurde. Auf der anderen Seite Marcus Mariota, der 2015 in der ersten Runde an zweiter Stelle gedraftet wurde.
Doch die Zahlen lügen nicht, und sie zeigen Minshew vorne mit 20 von 30 für 204 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception.
Mariota kam auf 23 von 40 für 304 Yards ohne Touchdown aber auch ohne Interception.
Mariota wurde neunmal gesackt, Minshew nicht ein einziges Mal.
Und so endete dieses, wenigstens in der Anfangsphase nette Spiel, mit 20:7 für Jacksonville.
Ein anderes Ergebnis konnte man von diesem Spiel nicht wirklich erwarten.
Mit Minshew als Quarterback, und einer Defense in der Form dieser Nacht könnte Jacksonville die AFC South gewinnen.
Ob Tom Brady es Zuende geguckt hat?
Der Quarterback der Patriots twitterte im zweiten Viertel, daß ihm die vielen gelben Flaggen auf die Nerven gingen, die es bis dahin schon gab. Er teilte mit, daß er das Spiel deswegen nicht weiter ansieht.

Kurzberichte
In den ersten beiden Wochen ging die Zahl der Strafen für Holding um 77,8% gegenüber 2018 nach oben.
Joe Buck und Troy Aikman überlegten, ob die Spieler mehr halten würden, oder ob die Schiedsrichter besser darauf achten?
Was auch immer der Grund ist, es ist schrecklich. So schrecklich, daß selbst G.O.A.T.s es nicht mehr ansehen können.

Die Dolphins haben genug von Quarterback Ryan Fitzpatrick gesehen. Er warf bisher einen Touchdown und vier Interceptions. In Dallas wird Josh Rosen den Cowboys zum Abschuß freigegeben.
Vielleicht können die Dolphins etwas von ihrem Neuzugang profitieren?
Defensive End Taco Charlton, der gerade von den Cowboys gefeuert wurde, unterschrieb in Miami.

„Wir haben das größtmögliche Vertrauen in Kirk Cousins,“ antwortete Vikings Head Coach Mike Zimmer auf die Frage, ob der Quarterback vor der Auswechslung steht?
Was soll Zimmer auch sonst sagen?
Daß sein Quarterback ein $84 Millionen Flop ist?
Die Wahrheit kann man manchmal nicht so einfach aussprechen.

Zwei zu Null, ist man damit schon in den Playoffs?
Zwei Drittel der Teams, die mit 2-0 Siegen in die Saison starten, schaffen es auch in die Playoffs.
Eine Garantie ist das Beileibe nicht. Die Denver Broncos, Miami Dolphins, Tampa Bay Buccaneers, Jacksonville Jaguars und Cincinnati Bengals starteten 2018 mit 2-0 in die Saison und sie alle hatten nach dem 17. Spieltag Urlaub.
Wer kann es 2019 schaffen, im Januar noch spielen zu dürfen?
Nicht die Buffalo Bills. Ihre zwei Auftaktsiege müssen der nicht vorhandenen Qualität der beiden New Yorker Teams angerechnet werden. Die Jets und die Giants gehören nicht zu den unschlagbaren Teams.
Die Patriots?
Was für ein Frage
Die Chiefs?
Die Defense muß besser spielen. Die Offense kann die Spiele nicht weiter immer gewinnen.
Die Rams?
Natürlich!
Die Cowboys?
Überraschenderweise spielen sie um Längen besser, als letztes Jahr. Besonders Quarterback Prescott hat Fortschritte gemacht.
Die Packers?
Hm, eventuell.
Die Ravens?
Sie haben in  der AFC North keinen Konkurrenten mehr, nachdem Steelers Quarterback Ben Roethlisberger kein Spiel mehr bestreiten kann.
Die 49ers?
Ich würde es ihnen gönnen, würde aber noch kein Geld auf sie wetten.
Die Seahawks?
Doch, ja, doch.

Donnerstag, 19. September 2019

„Ich sterbe ja nicht!“
manning-eli-sb-trophyGiants Quarterback Eli Manning (Bild) nimmt seine Degradierung professionell. Kein Jammern, kein Wutausbruch, alles im Lot.
„Ich werde nicht sterben, und die Saison ist noch nicht vorbei,“ sagte der zweimalige Super Bowl Sieger und MVP.
Kein anderer Spieler war jemals so lange bei den Giants (16 Jahre). Und Manning wird bei den Giants bleiben. Er habe nicht vor das Team zu verlassen. Zunächst will er Daniel Jones alle Hilfe geben, die dieser braucht. Und dann wäre da ja immer noch das Verletzungsrisiko. Falls Jones etwas passiert, will Manning zur Stelle sein.
Nachdem die Fans der Giants bei der Draft noch die Krise bekamen, als Daniel Jones an sechster Stelle einberufen wurde, haben sie ihre Meinung anscheinend geändert. Das Trikot des Rookies war Stunden nach seiner Beförderung zum Starter das meistverkaufte NFL Jersey, mit einem Zuwachs von über 500%.

Null zu zwei, ist jetzt alles vorbei?
Bei nur 16 Saisonspielen, die über Wohl und Wehe entscheiden, ist jedes einzelne Spiel wichtig. Da ist ein 0-2 Start in die Saison schon eine kleine Katastrophe.
Neun Teams haben 2019 eine 0-2 Bilanz. Und die Statistik sagt, daß nur eins davon in die Playoffs kommen kann.
Wer von den neun Teams kann sich denn Hoffnung machen, dieses eine Team zu sein?
Da wir ja eben bei den Giants waren, sehen wir uns doch die zuerst an. Mit 63 kassierten Punkten macht die Defense wenig Hoffnung auf eine Trendwende, die ja durch den Quarterback Wechsel eingeleitet werden soll.
63 Punkte in zwei Spielen sind schon eine miese Bilanz.
Und die Dolphins mit ihren 102 kassierten Punkten?
Da ist die Antwort ja offensichtlich.
Dann vielleicht die Redskins?
Die haben Case Keenum als Quarterback. Und er, wie auch Jones bei den Giants, hat keine guten Receiver zur Verfügung.
Die Bengals?
Nun, die Bengals sind die Bengals, also stechen wir die Mistgabel in sie.
Die Jets?
Eine Komikertruppe. Schon mit Sam Darnold als startender Quarterback. Der kommt erst in Woche 5 von seiner Kusskrankheit zurück. Mistgabel.
Dann aber die Broncos?
Mit Joe Flacco als Quarterback?
Aber die Steelers?
Vielleicht mit Big Ben als Quarterback. Aber da er für den Rest der Saison ausfällt, kann man das wohl vergessen. Mason Rudolph hatte keinen schlechten Einstand, aber ob das reicht?
Carolina Panthers?
Mit einem gesunden Quarterback Cam Newton wäre es vielleicht möglich, aber nach seiner Rückenverletzung hat er jetzt eine Fußverletzung, die ihn behindert.
Bleiben noch die Jacksonville Jaguars.
Bei ihnen müßte die Defense zurück zur Form vom 2017 finden. Doch ihr bester Spieler, Jalen Ramsey, will raus aus Jacksonville. Ohne ihn sieht es dann schon wieder dunkler aus.
Also brauchen wir 2019 neun Mistgabeln für die neun 0-2 Teams.

Kurzberichte + Der Lazarettreport
Die Eagles haben so viele verletzte Spieler, daß sie das Training in Montur abgesagt haben.
Statt dessen haben sie nur ein leichtes Walkthrough abgehalten.

Drew Brees wurde erfolgreich an seinem rechten Daumen operiert.
Die Saints werden ihren Quarterback nicht auf die Verletztenliste setzen. Sie werden von Woche zu Woche sehen, wann Brees wieder einsatzbereit sein wird.
Die Prognose liegt bei sechs bis acht Wochen.

Patriots Quarterback Tom Brady hat Wade und kann nicht voll mittrainieren.
Aber Brady trainiert eh oft nicht unter der Woche. Also keine Panik.

Die Cowboys trennten sich nach nicht ganz drei Saisons von ihrem ehemaligen Nr. 1 Defensive End Taco Charlton.
Charlton hatte in den asozialen Medien mitgeteilt, daß er die Cowboys verlassen möchte.
Dallas hat daraufhin versucht, Abnehmer für ihn zu finden, doch es meldete sich niemand. Also feuerten sie ihn am Mittwoch.

Die Colts setzten Ersatz Quarterback Chad Kelly auf die Transferliste, nachdem seine Suspendierung beendet war.
Ob es einen Abnehmer für ihn geben wird, darf man bezweifeln.

Browns Tight End David Njoku hat ein gebrochenes Handgelenk und wird einige Zeit ausfallen.

Mittwoch, 18. September 2019

Die Zukunft beginnt jetzt
jones-danielDie Zeit von Eli Manning bei den Giants ist beendet.
Zur Zeit sieht es jedenfalls danach aus.
Die Giants sind mal wieder mit 0-2 Siegen in die Saison gestartet. Schuld daran ist mal wieder die Defense, die noch nicht mal eine unterdurchschnittliche Offense wie die der Bills stoppen konnte. Dennoch wechselt Head Coach Pat Shurmur den Quarterback aus.
Eli Manning hat keinen Receiver mehr zur Verfügung, der NFL Niveau hat. Egal, wie präzise er seine Pässe wirft, seine Receiver schaffen es, die Bälle nicht zu fangen.
Und doch versucht Shurmur es jetzt mit Daniel Jones (Bild).
Die Frage in New York lautete ja auch nicht OB Jones noch 2019 starten wird, sonder WANN?
Und jetzt ist wann.
Vor der Saison sagte Shurmur zu Manning: „Es ist dein Job, Jones vom Feld fernzuhalten.“
Hat nicht geklappt. Der zweifache Super Bowl Sieger und MVP wird für den Rookie auf die Bank gesetzt.
Pat Shurmur teilte Manning und Jones in Einzelgesprächen seine Entscheidung mit. „Natürlich war Eli enttäuscht,“ sagte der Head Coach der Presse.
Was haben die Giants Fans gestöhnt, als General Manager Gettleman Jones an sechster Stelle der Draft aufnahm. Doch der General Manager mäkelte bereits letztes Jahr an Manning herum und hatte einen Plan. Der Plan nimmt jetzt Gestalt an.
Mit 38 Jahren läuft die Zeit des Quarterbacks langsam ab. Ein Nachfolger mußte früher oder später her.
Jones wird es zu seinem Einstand in die NFL nicht allzu schwer haben, geht es doch in seinem ersten Spiel nur gegen die Buccaneers.
In der Pre Season warf Jones, der oft und lange eingesetzt wurde, keinen Interception. Diese Serie wird in der regulären Saison bestimmt nicht lange halten. Nicht mit dem Personal, das Jones nur zur Verfügung steht.
Hat Eli Manning diese Degradierung verdient?
Auf keinen Fall!
Der Fisch stinkt vom Kopf her, und der Kopf das sind der General Manager und der Head Coach. Beide waren nicht in der Lage aus dem zu Winzlingen verkommenen Team wieder Giganten zu machen.
Wie geht es mit Manning weiter?
Es gibt viele Teams in der Liga, die mit Quarterbacks durch die Saison stolpern, die zwar ihre Spieltagschecks fangen können, aber Probleme damit haben, einen präzisen Paß zu werfen.
Sollte Manning noch Feuer in sich haben und es juckt ihn, findet er bestimmt schnell einen neuen Arbeitgeber... Wenn der Preis stimmt.

Kurzberichte
Es gibt so viele Verletzte, daß die Kurzberichte fast schon Der Lazarettreport sind.
Die Steelers verpflichteten Paxton Lynch als neuen Quarterback. Für den verletzten Ben Roethlisberger, dessen Saison beendet ist, wird Mason Rudolph die Offense führen. Er war am Sonntag gegen die Seahawks mit 12 von 19 für 112 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception nicht schlecht.

Dallas Safety Xavier Woods wird mit einer Knöchelverletzung etwa sechs Wochen ausfallen.
Die Cowboys verpflichteten Ex-Packers Safety Josh Jones als Ersatz.

Nachdem Panthers Quarterback Cam Newton seine Schulterverletzung auskuriert hatte, atmete man in Carolina auf.
Doch jetzt hat Newton eine Verletzung am linken Fuß, die ihn einige Zeit vom Einsatz abhalten könnte.
Am Dienstag hat er nicht mit dem Team trainiert.
Gegen die Buccaneers warf er letzten Donnerstag 51 Pässe von denen nur 25 ankamen für 333 Yards. Er wurde dreimal gesackt, lief zweimal für Null Yards und verlor einmal den Ball.

Für Trevor Siemian ist die Saison beendet.
Der Quarterback der Jets, der für den an der Kusskrankheit leidenden Sam Darnold startete, verletzte sich schlimm an einem Fuß. Ein komplizierter Knöchelbruch, mit gerissenen Bändern und Sehnen, wird Siemian in eine lange Rehaphase schicken.
Darnold war am Dienstag wieder mit dem Team beim Training. Ob er schon wieder einsatzbereit ist, steht noch nicht fest.

Saints Quarterback Drew Brees ist zurück in Los Angeles.
Dort, wo er sich den Sehnenriss in seinem rechten Daumen zuzog, als er mit seiner Hand gegen die ausgestreckte Hand von Rams Verteidiger Aaron Donald knallte, wird er operiert.
Die OP wird von Dr. Steven Shin vorgenommen, der der Handspezialist der Rams ist.
Saints Head Coach Sean Payton teilte mit, daß Teddy Bridgewater jetzt startet. Damit dürften die Playoffhoffnungen in New Orleans auf ein Minimum sinken.

Die Patriots setzten Offensive Tackle Isaiah Wynn mit einer Zehenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Lions setzten Running Back C.J. Anderson wieder vor die Tür.
Erst im April hatte Anderson einen Einjahresvertrag in Detroit unterschrieben.

Eagles Wide Receiver DeSean Jackson wird mit einer Leistenverletzung etwa drei Wochen ausfallen.

Das aktuelle Power Ranking sieht wie folgt aus.
In den Top fünf hat sich einiges getan. Platz 1 und 2 sind geblieben, aber auf Platz drei gibt es einen Neuankömmling:
1. Patriots ( vorher 1)

2. Chiefs (2)

3. Cowboys (7): So wie Dallas zur Zeit auftritt, dürften sie in den Top 3 blieben können.
Die Vikings, die erstaunlicherweise zuvor als drittstärkstes Team der Liga gelistet waren, stürzten auf Platz sieben ab.

4. Packers (11): Das ist ein ganz schöner Sprung für ein Team, das zum Saisonauftakt eher grauenvoll auftrat.

5. Ravens (5)

Auch unten hat sich einiges getan. Nicht so auf Platz 32, den die Dolphins tapfer und hartnäckig verteidigen. Aber darüber war etwas Bewegung. Die Giants stürzten noch tiefer, die Jets landeten weiter unten im Keller und die Bengals stürzten von der 25 auf die 31.
28. Jets ( vorher 21)

29. Redskins (28)

30. Giants (29)

31. Bengals (25)

32. Dolphins (32)

Dienstag, 17. September 2019

Der Lazarettreport
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Fangen wir heute mit dem Lazarettreport an.
Zwei Teams werden lange, eins sehr lange, auf ihre Quarterbacks verzichten müssen.
Saints Quarterback Drew Brees (Bild) hat eine gerissene Sehne in seinem rechten Daumen, die operiert werden muß. Er wird etwa sechs Wochen ausfallen, vielleicht länger.
Gegen die Rams wurde er von Teddy Bridgewater ersetzt, nicht von Taysom Hill. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten.
Der Ausfall von Brees macht es den anderen drei Teams der NFC South etwas leichter, die Division gewinnen zu können.

Noch schlimmer sieht es in der Stadt des Ketchups aus. Die Steelers müssen die ganze Saison auf Ben Roethlisberger verzichten.
Seine Ellenbogenverletzung ist so schlimm, daß er operiert werden muß und 2019 nicht mehr spielen kann. Er wurde bereits auf die Verletztenliste gesetzt.
Für die Steelers ist das ein herber Schlag. Sie hatten gehofft, 2019 mal wieder in die Playoffs kommen zu können. Das dürfte jetzt kaum noch möglich sein. Mason Rudolph hat zwar nicht schlecht gespielt, nachdem er gegen Seattle reinkam, aber ob das für eine ganze Saison reichen wird?
Mit 5.129 Passyards führte Big Ben letztes Jahr die Liga an.

Weitere Krankenberichte
Cleveland Browns: Tight End David Njoku, Gehirnerschütterung

New York Jets: Wide Receiver Demaryius Thomas, Oberschenkel
Linebacker Jordan Jenkins, Wade

Dallas Cowboys: Wide Receiver Michael Gallup, Meniskus. Er fällt etwa 2-4 Wochen aus

Philadelphia Eagles: defensive Tackle Tim Jernigan, gebrochener Fuß. Er fällt etwa einen Monat aus.
Running Back Corey Clement, Schulter
Die Receivers Alshon Jeffrey (Wade), DeSean Jackson (Leiste) und Tight End Dallas Goedert (Wade) könnten alle ein paar Spiele verpassen.

Kansas City Chiefs: Running Back LeSean McCoy, Knöchel

Los Angeles Rams: Tight End Tyler Higbee, Brust
Right Guard Austin Blythe, Knöchel

New Orleans Saints: Linebacker Alex Anzalone, Schulter. Er wurde auf die Verletztenliste gesetzt, die eine Rückkehr in der Saison gestattet.

Tennessee Titans: Quarterback Marcus Mariota ist schon wieder verletzt. Dieses Mal ist es eine Quadrizepsverletzung. Sein Einsatz am Donnerstag ist fraglich.

Green Bay Packers: Safety Raven Greene, Knöchel. Er wird das Spiel gegen Denver verpassen.

Indianapolis Colts: Linebacker Darius Leonard ist im Gehirnerschütterungsprotokoll
Cornerback Pierre Desir, Knieprellung

Buffalo Bills: Running Back Devin Singletary, Oberschenkel

Oakland Raiders: Running Back Josh Jacobs, Leiste
Wide Receiver Tyrell Williams, Hüfte

San Francisco 49ers: Left Tackle Joe Staley, gebrochenes Schienbein. Er wird etwa 6-8 Wochen ausfallen

Los Angeles Chargers: Defensive Back Adrian Phillips, gebrochener Arm

Die NFL 2019 - Woche 2 - Der Montag
Monday Night Football, das war früher eine Serie, in der die NFL die besten Teams der Liga ins Prime Time Rampenlicht stellte. Aus diesem Grund waren z.B. die Raiders und auch die Browns sehr selten am Montag zu sehen.
Monday Night adelte die Teams, und wer nicht dort gezeigt wurde, war traurig oder auch sauer.
Warum die NFL von diesem Konzept abgegangen ist, und jetzt auch minderwertigen Teams wie den Browns und den Jets in der besten Sendezeit Auftritte erlaubt, ist ein Rätsel. Für die schlechteren Teams der Liga sind eigentlich die ersten Thursday Night Spiele da, die nur auf dem NFL Network laufen.
Entsprechend war dann auch das Spiel letzte Nacht. Zwar gab es einige nette Szenen zu sehen, wie einen einhändigen Catch von Browns Wide Receiver Beckham, aber das reichte nicht, um einen neutralen Zuschauer zufrieden zu stellen.
Nachdem Jets Quarterback Sam Darnold ja wegen der Kusskrankheit nicht spielen konnte, startete Trevor Siemian. Der schied früh mit einer Beinverletzung aus und wurde von Luke Falk ersetzt.
Am Ende stand ein ungefährdeter 23:3 Sieg der Browns.

Kurzberichte
Wechselverlangen sind derzeit in.
Dolphins Safety Minkah Fitzpatrick wollte weg aus Miami. Er bekam seinen Wunsch erfüllt und wurde an die Steelers abgegeben. Zusammen mit ihm gaben die Fins Pittsburgh noch einen Draftpick in Runde vier 2020 und Runde sieben 2021.
Die Steelers erhalten dafür einen Erst- und Fünftrunden Pick 2020 und einen in Runde sechs 2021.
Das sollte den Dolphins helfen, mal ein Team zusammenzustellen, das in der NFL bestehen kann. Miami hat in den nächsten zwei Jahren bis jetzt fünf Wahlmöglichkeiten in der ersten Draftrunde gesammelt.

Jaguars Star Cornerback Jalen Ramsey verlangt, das Team verlassen zu dürfen.
Im ersten Viertel der knappen Niederlage gegen die Texans hatte er ein Wortgefecht mit Head Coach Doug Marrone.
Ramsey ist unzufrieden mit der Entwicklung, oder besser, dem Rückschritt, den das Team gemacht hat und läßt seinem Frust freien Lauf.
Zudem soll der Cornerback eine Zonenverteidigung spielen, obwohl im Manndeckung eher liegt.

Taco Charlton äußert sein Wechselverlangen auf Twitter.
Der Defensive End der Cowboys war in den ersten zwei Wochen der Saison inaktiv und möchte weg.

Nicht weg aus New York möchte Eli Manning. Doch ob er nächste Woche in Tampa Bay noch der Starter der Giants ist, das ist zur Zeit fraglich.
Head Coach Pat Shurmur denkt tatsächlich darüber nach, den zweimaligen Super Bowl Sieger und MVP gegen Rookie Daniel Jones auszutauschen.
Ob ein Quarterback- Wechsel wirklich etwas bringt?
Immerhin hat die Defense es nicht geschafft, eine unterdurchschnittliche Offense der Bills zu stoppen.
Big Blue hat von den letzten 34 Spielen seit 2017 nur acht gewonnen. Das lag bestimmt nicht nur an Eli Manning.

Colts Head Coach Frank Reich hält an Kicker Adam Vinatieri fest. Der bisher erfolglose Kicker hat das Vertrauen von Reich. Der Head Coach glaubt daran, daß der Hall of Fame Kandidat bald sein Formtief überwinden kann.

Zur Kasse bitte
Browns: Left Tackle  Greg Robinson, $10.527, unnötige Härte
defensive End Myles Garrett, $10.527, unnötige Härte

Jets: defensive Lineman Henry Anderson, $10.527, unnötige Härte.

Montag, 16. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  2 - Der Sonntag
pineiro-eddieHaben die Bears endlich ihren Kicker gefunden?
Wenn man die Broncos fragt, dann, ja!
In einem grottigen Spiel war es eine spannende Schlußphase, die auch Chicago daran glauben läßt, daß man einen Kicker gefunden hat.
Nachdem Denver im eigenen Stadion 31 Sekunden vor Schluß mit 14:13 in Führung gegangen war, nach einem Zweipunkteversuch, startete Chicago an der eigenen 25. 31 Sekunden und eine Auszeit hatten sie, um Eddy Pineiro (Bild) in seine Field Goal Reichweite zu bringen.
Ein Paß von Mitch Trubisky über die Mitte an die 35 Denvers wurde gefangen, doch die Uhr auf dem TV Bildschirm zeigte 00:00 Sekunden.
Die Schiedsrichter schauten genauer hin und erkannten, daß Trubisky doch eine Sekunde vor Ende eine Auszeit signalisiert hatte.
Doch es waren noch 53 Yards für Kicker Pineiro. Die allerdings in der dünnen Höhenluft des Mile High Stadiums. Pineiro traf zum 16:14 Sieg der Bears.
Mit drei Field Goals aus drei Versuchen und einem gelungenen Extrapunkt, war der Kicker der Matchwinner.

In Indianapolis macht man sich Sorgen um die Kickerposition. Die hat Adam Vinatieri inne, der bis jetzt eigentlich ein Kandidat für die Hall of Fame ist.
Doch wieder, wie schon letzte Woche in der Niederlage gegen die Chargers, traf der 46-jährige nicht richtig. Er verschoß zwei Extrapunktversuche im knappen 19:17 Sieg in Tennessee.
In den bisherigen zwei Spielen hat Vinatieri eine Bilanz von 1 von 3 Field Goals und 1 von 5 Extrapunkten.

Eine Bilanz von 10:102 Punkten in zwei Spielen haben die Dolphins.
Der gestrige Gegner aus New England ist mit 76:3 Punkten dann doch leicht besser in die Saison gestartet.
Dolphins Quarterback  Ryan Fitzpatrick hatte eine richtig schlechte Bilanz mit 11 von 21 für 89 Yards, 0 Touchdowns und 3 Interceptions.
Patriots Quarterback Tom Brady hatte mit 20 von 28 für 264 Yards und 2 Touchdowns dann doch die leicht bessere Bilanz.
Für Wide Receiver Antonio Brown war es ein gemütlicher Einstand gegen das mieseste Team der NFL. Er fing vier Pässe für 56 Yards und einen Touchdown im lockeren 43:0 Sieg New Englands.
Nach dem Spiel gab Miamis Head Coach Brian Flores bekannt, daß der Starter weiter Ryan Sixpatrick ist.
Die Dolphins lassen sich nächste Woche in Dallas schlachten.

Da freut man sich sieben Monate wie Bolle auf die Partie der Saints bei den Rams, und dann verletzt sich Quarterback Drew Brees schon im ersten Viertel am rechten Daumen und fällt aus.
Es ist noch nicht klar, wie lange Brees mit der Verletzung ausfallen wird, aber wenn es länger dauert, kann man für New Orleans schwarz sehen.
Das nächste Spiel für sie ist in Seattle.
Die Rams drehten in der zweiten Halbzeit auf, in der sie 21 ihrer 27 Punkte erzielten. Für die Saints reichte es nur zu drei Field Goals.
Endergebnis also 27:9 für die Rams.
Und doch muß man wieder einen Schiedsrichterfehler gegen die Saints erwähnen. Wie schon im letzten Spiel im Januar dieser beiden, hatten die Zebras nicht den richtigen Durchblick.
Rams Quarterback Jared Goff wurde im zweiten Viertel an der 11 der Saints angegriffen, und er verlor den Ball beim Passversuch, bevor der Arm nach vorne ging. Defensive End Cameron Jordan nahm den Fumble auf und lief damit in die Endzone der Rams.
Da aber zumindest ein Schiedsrichter gesehen haben wollte, daß Goffs Arm nach vorne ging, pfiff er den Spielzug ab.
Zwar erhielt New Orleans den Ball, wurde aber im folgenden Drive bei einem vierten Versuch und eins an der eigene 48 gestoppt.

Die Giants tauchten im Power Ranking der NFL auf Platz 27 auf.
Zu recht!
Sie verloren Zuhause in New Jersey gegen das einzige Team, das wirklich im Staat New York spielt, die Bills, mit 14:28.
Giants Quarterback Manning kam mit 26 von 45 nur auf 250 Yards und 1 Touchdown, bei 2 Interceptions.
Mal abwarten, wie lange es dauert, bis die Rufe der Fans nach Rookie Quarterback Daniel Jones lauter werden?

In Green Bay war zu erkennen, daß die Offense so langsam das System von Head Coach Matt LaFleur kapiert.
116 Laufyards von Running Back Aaron Jones unterstützten Quarterback Aaron Rodgers. Er kam auf 22 von 34 für 209 Yards und 2 Touchdowns.
Die Vikings hatten im ersten Spiel erfolgreich vermieden, Quarterback Kirk Cousins zu sehr zu involvieren. Er warf nur 10 Pässe.
Gegen die Packers warf er den Ball 32 mal und traf nur 14 mal seine Mitspieler für 230 Yards und 1 Touchdown. Zwei seiner Pässe landeten bei Verteidigern.
Am Ende gewann Green Bay, ohne wirklich überzeugen zu können, mit 21:16.

Die Chargers gehörten vor der Saison bei vielen Experten zum Kreis der Super Bowl Kandidaten.
Aber dann darf man nicht 10:13 gegen die Lions verlieren.

Sind die 49ers auferstanden aus Ruinen?
Ich sage mal, hoffentlich.
Zum ersten Mal seit 1986 haben sie zwei Auswärtsspiele zum Saisonbeginn gewonnen. Gestern zogen sie den Bengals das Fell mit 41:17 über die Ohren.
Brechen jetzt endlich wieder goldene Zeiten in San Francisco an?
Zugegeben, die Bengals gehören nicht zur Elite der NFL Teams, aber in deren Dschungel muß man auch erst mal gewinnen.
Niners Quarterback Jimmy Garoppolo kam auf 17 von 25 für 297 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception.
Unterstützung bekam er durch Running Back Matt Breida, der auf 121 Yards kam.
Bengals Quarterback Andy Dalton wollte etwas gegen die Niederlage tun und kam auf 26 von 42 für 311 Yards und 2 Touchdowns, bei 1 Interception. Aber es reichte nicht.
Ob es für die 49ers endlich so weit ist, daß sie in der NFC West mit den Rams und den Seahawks mitmischen können?

Die Seahawks gewannen mit 28:26 ganz schön knapp in Pittsburgh.
Die Steelers Defense sackte Quarterback Russell Wilson in der ersten Halbzeit viermal.
Am Ende kam Wilson aber doch noch auf 29 von 35 für 300 Yards und 3 Touchdowns.
Steelers Quarterback Ben Roethlisberger mußte das Spiel schon kurz vor der Halbzeit mit einer Ellenbogenverletzung verlassen.
Sein Ersatzmann Mason Rudolph brachte es auf 12 von 19 für 112 Yards, 2 Touchdowns, und 1 Interception.
Obwohl er wieder enttäuschte wurde Wide Receiver Ju-Ju Smith-Schuster der jüngste Spieler in der Geschichte der NFL, der es auf 2.500 Passyards brachte. Damit zog er an Randy Moss vorbei.

Kurzberichte
Head Coach Sean Payton bleibt noch eine Weile in New Orleans. Er unterschrieb eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre.
Die Finanzen wurden noch nicht bekanntgegeben.
Seine Bisherige Bilanz in New Orleans: 119-74 Siege.

Wide Receiver Torrey Smith beendet seine Karriere.
Er gewann den Super Bowl zunächst mit den Ravens und später einen mit den Eagles.

Der Lazarettreport
San Francisco 49ers: Left Tackle Joe Staley, gebrochenes Schienbein

Cincinnati Bengals: Guard Michael Jordan, linkes Knie

Pittsburgh Steelers: Quarterback Ben Roethlisberger, rechter Ellenbogen
Running Back James Conner, Knie
Linebacker Vince Williams (Oberschenkel),
Safety Sean Davis (Schulter)
Linebacker Anthony Chickillo (Plantarfasciitis)

New Orleans Saints: Quarterback Drew Brees, rechter Daumen

Los Angeles Rams: Tight End Tyler Higbee (Brust)
Right Guard Austin Blythe (Knöchel)

New England Patriots: offensive Tackle Isaiah Wynn, Fuß

Washington Redskins: Tight End Vernon Davis , Auge

Dallas Cowboys: defensive Tackle Antwaun Woods, linkes Knie
Wide Receiver Michael Gallup, Knie

Indianapolis Colts: Cornerback Pierre Desir, Knie

Arizona Cardinals: Running Back David Johnson, Handgelenk

Philadelphia Eagles: Tight End Dallas Goedert (Wade),
Wide Receiver Alshon Jeffery (Wade),
Running Back Corey Clement (Schulter),
defensive Tackle Tim Jernigan (Fuß)
Wide Receiver DeSean Jackson (Leiste)

Freitag, 13. September 2019

Kurzberichte
sapp200Warren Sapp (Bild) hält nicht viel von Odell Beckham wie es scheint.
Sapp ist ein ehemaliger NFL Defensive Tackle, der es in die Hall of Fame geschafft hat.
Er sagte in Richtung des Browns Wide Receivers: „Du kannst keine $350.000 Uhr tragen und wie ein billiger Zweidollartyp spielen.
Das bringt es nicht. Es ist eine Uhr die nett aussieht. Sie paßte zur Uniform und allem. Aber ich würde dich gerne in der Endzone tanzen sehen oder sowas. C`mon man.
Du möchtest über deine Uhr reden? Das Ergebnis ist, was mich interessiert.
Wann immer ich von diesen Prima-Donnas höre, die ihre persönliche Angelegenheiten in einer Aussage zum Team breittreten, verliere ich meinen Glauben.
Ich versuche herauszufinden, worum es hier geht? Geht es jetzt nur darum eine $350.000 Uhr auf dem Platz zu tragen?“
Beckham hatte angekündigt seine $350.000 Richard Mille Uhr, die einem aber schon für schlappe $190.000 nachgeschmissen wird, bei jedem Spiel zu tragen. Er würde das gute Stück niemals ablegen, auch nicht unter der Dusche.
Sapp selber kennt sich darin aus, wie es ist, Schmuck auf dem Platz zu tragen. In einem Spiel in Carolina 1996 trug er zwei Ohrringe und nach dem Spiel hatte er nur noch einen. Danach sagte er zu einem Teamkollegen: „Das war es damit. Ich haben meine $3.500 Lektion gelernt.“

Bills Linebacker Tyrel Dodson wurde für sechs Wochen suspendiert.
Er hat gegen die Benimmregeln der NFL verstoßen.

Die Dolphins gaben Minkah Fitzpatrick die Erlaubnis, sich ein neues Team zu suchen.
Fitzpatrick kam in der ersten Runde der Draft 2018 zu den Dolphins.

Die NFL 2019 - Woche 2 - Der Donnerstag
Zwei total beschissene Teams, die total beschissen gecoacht sind, spielten total beschissenen Football.
Am Ende gewann Tampa Bay in Carolina mit 20:14.

Der Lazarettreport
Jets: Quarterback Sam Darnold wird das Monday Night Spiel gegen die Browns verpassen. Er hat Pfeiffersches Drüsenfieber, auch als Kusskrankheit bekannt.

Redskins: Running Back Derrius Guice wurde erfolgreich an einem gerissenen Meniskus operiert. Er wird einige Wochen ausfallen.

Vikings: Wide Receiver Josh Doctson wurde mit einer Oberschenkelverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dolphins: Offensive Tackle Julien Davenport zog sich im Training am Donnerstag eine Bänderdehnung in einem Knie zu und einen kleinen Bruch in einem Schienbein. Er fällt einige Wochen aus.
Defensive End Jonathan Ledbetter wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Buccaneers: Linebacker Devin White zog sich gegen die Panthers eine Knieverletzung zu. Die Verletzung soll nicht ernsthaft sein.
Cornerback Jamel Dean verletzte sich an der Wade.

Donnerstag, 12. September 2019

Brown, Brown, Brown, wo man auch hinsieht, Brown
brown-antonio2In den USA werden die Stimmen laut, Patriots Wide Receiver Antonio Brown(Bild)  auf den puren Verdacht hin zu suspendieren.
Aber, wie ich gestern schon sagte, man muß heute vorsichtig sein. Zu oft werden Promis wegen angeblicher sexueller Verfehlungen angezeigt, um das schnelle Geld zu machen.
Aktuelles Beispiel ist ein Fußballspieler namens Neymar. Der Brasilianer spielt für Paris Saint-Germain und wurde in seinem Heimatland von Najila Trinade angezeigt, sie vergewaltigt zu haben.
Und jetzt steht eben diese Najila Trinade vor Gericht, wegen falscher Anschuldigung, übler Nachrede, Irreführung der Justiz und schweren Betrugs.
Sie hatte sich die Anschuldigungen gegen den Fußballer zusammen mit ihrem Partner Estivens Alves ausgedacht.
Die Polizei in Brasilien legte die Untersuchungen gegen Neymar im August wegen Mangeln an Beweisen zu den Akten.
Und deshalb, auch wenn es schwer ist in solchen Fällen der Sexuellen Gewalt zunächst bei der Unschuldsvermutung zu bleiben, sollte Roger Goodell nicht vorschnell handeln.
Er tat es vor zwei Jahren im Fall von Cowboys Running Back Ezekiel Elliott. Auch in diesem Fall wurde die offizielle Untersuchung ohne Beweise eingestellt. Das hielt Goodell nicht davon ab, Elliott für sechs Spiele zu suspendieren.
Die Patriots gaben bekannt, daß sie die Anschuldigungen gegen ihren neuerworbenen Wide Receiver sehr ernst nähmen. Auf gar keinen Fall würden sie sexuelle Gewalt dulden. Bis die NFL ihre Untersuchungen abgeschlossen hätte, wolle man sich nicht weiter äußern.
Die NFL wollte ihre 100. Saison zu einem Festival der Freude machen, doch bisher ist sie die Antonio Brown One Man Show.

Kurzberichte
Browns Defensive End Chris Smith hatte einen Autounfall, bei dem seine Freundin getötet wurde.
Smith und Petara Cordero waren im Lamborghini von Smith unterwegs. Nach einem Reifenplatzer hielt Smith den Wagen an. Die beiden stiegen aus, als eine 47 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen mit voller Wucht in die Fahrerseite des Lamorghinis krachte.
Cordero wurde dabei schwer verletzt. Sie verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Smith selber blieb unverletzt.
Die beiden wurden erst letzten Monat Eltern einer kleinen Tochter.
Die Unfallverursacherin schien unter Alkoholeinfluß gestanden zu haben, wie die Polizei mitteilte. Das Ergebnis der Blutuntersuchung lag noch nicht vor.

Adrian Peterson ist wieder in der Startelf der Redskins.
Head Coach Jay Gruden hatte aus nur ihm bekannten Gründen den Running Back gegen die Eagles nicht in den aktiven Kader aufgenommen.
Da Derrius Guice an einem Knie verletzt ist, läßt Gruden Peterson wieder mitspielen.

Der Lazarettreport
Chargers: Tight End Hunter Henry, gebrochene linke Kniescheibe. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Jets: Wide Receiver Quincy Enunwa hat eine Nackenverletzung, die seine Saison beendete.

Broncos: Right Tackle JaWuan James hat eine Knieverletzung, die aber nicht seine Saison beendet. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Chiefs: Wide Receiver Tyreek Hill soll mit seinem gebrochenen Schulterblatt in etwa 4-6 Wochen wieder spielen können.
Die Schulter mußte nicht operiert werden.

Raiders: Rookie Safety Jonathan Abram wurde mit einer Schulterverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Er muß operiert werden.

Wer wurde für den (Sarkasmus ein) „Thursday Night Megakracher“ (Sarkasmus aus) Buccaneers at Panthers als Out gelistet?
Panthers: Pass Rusher Bruce Irvin, Oberschenkel
Buccaneers: Ersatz QB Blaine Gabbert, linke Schulter.

Die besten Spieler der Woche 1

AFC
OFFENSE: QB LAMAR JACKSON, BALTIMORE RAVENS
17 von 20 Pässe für 324 Yards, 5 Touchdowns

DEFENSE: LB CAMERON WAKE, TENNESSEE TITANS
2,5 Sacks

SPECIAL TEAMS: P TY LONG, LOS ANGELES CHARGERS
2 Punts, 49 Yards im Durchschnitt

NFC
OFFENSE: QB DAK PRESCOTT, DALLAS COWBOYS
25 von 32 Pässe für 405 Yards, 4 Touchdowns

DEFENSE: S ANTHONY HARRIS, MINNESOTA VIKINGS
2 Interceptions

SPECIAL TEAMS: K WIL LUTZ, NEW ORLEANS SAINTS
3 von 4 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkten

Mittwoch, 11. September 2019

Von Miller war nichts zu sehen
miller-von6Broncos Head Coach Vic Fangio war überzeugt davon, daß er es schaffen würde, Linebacker Von Miller (Bild) wieder zu alter Stärke zu führen.
Mit Miller und Bradley Chubb wollte Fangio die gegnerischen Quarterbacks das Fürchten lehren.
Doch dann kam die Ernüchterung. Noch nicht mal gegen die Raiders konnten die beiden auch nur ein einziges Mal an Derek Carr herankommen. Nicht nur, daß sie Carr nicht ein einziges Mal sacken konnten, sie konnten ihn noch nicht einmal hitten.
Es war das erste Mal seit Woche 16 2017, daß die Broncos ohne einen Sack blieben.
„Mein Job ist es, den Quarterback zu sacken und ich bin nicht einmal an ihn heran gekommen,“ sagte Miller. „Ich habe ihn nicht einmal berührt. Das war für mich persönlich enttäuschend. Sie warfen den Ball so schnell, aber wir müssen einen Weg finden, da hin zu kommen.“
War die O-Line der Raiders etwa so gut, oder die Defense der Broncos so schlecht?
Woche zwei könnte diese Frage noch nicht unbedingt beantworten. Denver spielt gegen eine unglaublich miese Bears Offense. Da braucht es keine überragende Leistung, um an den Quarterback zu kommen.
Die Raiders spielen gegen die Chiefs, deren Defense auch in dieser Saison der Qualität der Offense um Längen hinterher hinkt.

Und wieder waren die Saints Opfer einer Fehlleistung der Schiedsrichter
Zum Glück ging es dieses Mal nicht so schlecht aus, wie beim letzten Heimspiel gegen die Rams im Januar.
Kurz vor der Halbzeit wollte der Videoschiedsrichter überprüfen, ob Michael Thomas nach einem Paß von Drew Brees ein First Down erreicht hatte. Die Feldschiedsrichter hatten entschieden, daß der Wide Receiver knapp vor der Linie zu Boden ging. Da waren noch 41 Sekunden auf der Uhr.
Als der Hauptschiedsrichter das Signal vom Videoassistenten bekam, war die Zeit auf 26 Sekunden abgelaufen.
Die Überprüfung ergab, daß Thomas sehr wohl einen ersten Versuch erreicht hatte. Die Saints hätten die 41 Sekunden zurückbekommen müssen, aber das übersahen die Schiedsrichter. Mit 41 Sekunden hätte New Orleans mindestens noch einen Spielzug mehr gehabt, um Kicker Wil Lutz etwas weniger Distanz für einen Field Goal Versuch zu geben. So aber mußte er aus 56 Yards ran, und schoss daneben.
Es scheint, als ob im Superdome so einiges von den Schiedsrichtern übersehen wird.
Zum Glück für die Saints traf Lutz ja Sekunden vor Spielende aus 58 Yards zum Sieg.

Kurzberichte
Die Texans verlängerten den Vertrag mit Nick Martin um drei Jahre.
Der Center bekommt dafür $33 Millionen, von denen $18,5 Millionen garantiert sind.
Das Team teilte außerdem mit, daß es Cornerback Aaron Colvin entlassen hat.

Odell Beckham möchte auch den Besuchern bei Auswärtsspielen der Browns seine $190.000 Uhr zeigen. Gestern hieß es noch, die Uhr wäre $350.000 wert, aber das ist der empfohlene Verkaufspreis. In Wirklichkeit wird sie einem schon für $190.000 nachgeschmissen.
Der Wide Receiver sagte, daß er das teure Stück auch weiterhin tragen wird. Das verstößt zwar gegen die Ausrüstungsregeln der Liga, weil dadurch eine Verletzungsgefahr besteht, aber das ist Beckham egal, solange ihm keine Geldstrafe droht.

Die Jets versuchen es mit Ficken.
Sie feuerten Kicker Kaare Vedvik und verpflichteten Sam Ficken.
Die Kickerseuche zieht sich wie eine ansteckende Infektion durch die Teams der NFL, die sich anscheinend nicht dagegen schützen können.
In der 16:17 Niederlage gegen die Bills verschoß Vedvik ein Field Goal und einen Extrapunktversuch.

Die Patriots gaben nach der Verpflichtung von Wide Receiver Antonio Brown, Demaryius Thomas an die Jets ab.
New England bekam dafür einen Draftpick der Jets in Runde sechs 2021.

Antonio Brown wurde angezeigt. Die Anzeige wurde am Dienstag in Florida eingereicht.
Gegen den Wide Receiver der Patriots wird wegen Vergewaltigung ermittelt.
Britney Taylor heißt die Klägerin, und sie behauptet, daß Brown sie bei drei Gelegenheiten zwischen 2017 und 18 sexuell Belästigt hätte. Der Wide Receiver hätte sie gegen ihren Willen geküßt und sich vor ihr selbst befriedigt, als sie ihm dabei half, sich auf die Saisons vorzubereiten. 2018 hätte er sie dann sogar vergewaltigt.
Die Anwälte von Brown gaben bekannt, daß an der ganzen Geschichte nichts dran wäre. Brown hätte ein einvernehmliches Verhältnis in dieser Zeit mit der Klägerin gehabt.
Und wir Fans sollten von der Unschuldsvermutung ausgehen. Zu oft wurden in letzter Zeit Promis, nicht nur aus der NFL, fälschlich angezeigt, weil die Kläger sich einen satten Geldsegen erhofften.
Die Patriots und die Liga wollen erst die Untersuchungen der Behörden abwarten, bevor sie Aktionen einleiten.

Der Lazarettreport
Falcons: Offensive Lineman Marcus Gilbert wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Eagles: Defensive Tackle Malik Jackson wurde mit einer Lisfranc Verletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 10. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der Montag
brees-drew-saints
Sehen wir uns auch heute an, wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinander liegen.
Footballfans
Wusch: Endlich ein wirklich richtig gutes NFL Spiel sehen.
Wirklichkeit: Dann guck dir nicht Broncos at Raiders an, ABER
Allerherzlichster Dank an die Texans und die Saints, die einem den Glauben daran zurückgaben, daß in der NFL Qualität geboten wird.
So gut, so spannend, so außergewöhnlich kann NFL Football sein.
Das ganze Spiel über ging es hin und her, ohne daß die Verteidigungen allzuschlecht aussahen. Doch was dann als eines dieser phantastischen Finishes geboten wurde, konnte einen aus den Schuhen hauen.
Lange Zeit sahen die Texans aus, als hätten sie die Saints im Griff. New Orleans war auf den Platz gekommen, um das, was ihnen im letzten Heimspiel passiert war, vergessen zu lassen. Sie wollten den Fluch der furchtbarsten Fehlentscheidung seit Erfindung der Fehlentscheidungen, vergessen machen. Dadurch wirkten sie etwas übermotiviert.
Mit einer mehr als verdienten 14:3 Führung ging Houston in die Pause.
Die Saints konnten sich in der Halbzeit sammeln und kamen konzentrierter aus der Kabine. Die Defense, der Schwachpunkt seit vielen Jahren in New Orleans, übte endlich Druck aus auf Quarterback Deshaun Watson. Seine Bilanz übrigens: 20 von 30 für 268 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Mit einer 21:17 Führung für die Texans ging es ins letzte Viertel. Ein Viertel für die Ewigkeit.
Es war vornehmlich das Laufspiel und die Fähigkeiten der Running Backs Pässe fangen zu können, die die Saints zu zwei Touchdowns führten.
Drew Brees kam auf 32 von 43 für 370 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Und 50 Sekunden vor Spielende traf Saints Kicker Wil Lutz zur 27:21 Führung.
50 Sekunden, nur ein Time Out für die Texans. Das sollte eine gute Defense über die Zeit bringen können. Aber das ist der Knackpunkt, denn die Saints Defense ist der Schwachpunkt.
Zwei... Z W E I Spielzüge in 13 Sekunden genügten Quarterback Watson, um mit zwei Pässen sein Team über 75 Yards in die Endzone der Saints zu führen.
27:27.
Zeit für Houstons Kicker Kaimi Fairbairn, den Sieg mit dem Extrapunkt zu sichern. Und es kam, wie es kommen mußte, der Kicker versagte und schoß daneben.
Doch ein Spieler der Saints hatte ihn berührt, und das sieht man in der NFL nicht gerne. Strafe gegen New Orleans, neuer Versuch. Und dieses Mal saß der Schuß. 28:27 Houston.
Game over.
Wirklich?
Die Saints hatten nur noch 37 Sekunden und ein Time Out, als sie von ihrer 25 starteten.
37 Sekunden für 75 Yards... und Quarterback Drew Brees.
Brees führte sein Team bis an die 40 der Texans. Die Zeit lief runter, doch zwei Sekunden vor Ende konnte Brees die Auszeit nehmen.
Zeit für Saints Kicker Wil Lutz, das Spiel zu entscheiden. Entfernung: 58 Yards. Lutz beste Karriereleistung, 57 Yards.
Doch er kam, trat und traf.
Die Saints gewannen einen Höhepunkt der Saison 2019 mit 30:28.
Das Spiel konnte an diesem Morgen nicht noch übertroffen werden.

Denver Broncos
Wunsch: Endlich mal ein Quarterback, der uns nutzt und Spiele positiv entscheidet.
Wirklichkeit: Joe Flacco
Die Raiders gewannen das zweite Spiel des 50. Geburtstags von Monday Night Football mit 24:16.

Und dann hätte ich noch einen
Wunsch: Es möge so zumindest mit den Monday Night Spielen weitergehen.
Wirklichkeit: Verarscht... nächste Woche kommt Browns at Jets.
Björk!

Kurzberichte
„Diese Niederlage geht voll auf mich,“ sagte ein sichtlich geknickter Adam Vinatieri.
Vinatieri ist nicht irgend so ein Kicker, er ist ein Kandidat für die Hall of Fame.
Doch er nahm die 24:30 Niederlage seiner Colts gegen die Chargers in der Verlängerung voll auf seine Kappe.
Mit zwei verschossenen Field Goals aus drei Versuchen, und einem vergeigten Extrapunkt, fehlten Indianapolis genau diese sieben Punkte zum möglichen Sieg.
Man sieht, auch Superstars können schlechte Tage haben.

Browns Wide Receiver Odell Beckham jr. hat gegen die Ausrüstungsverordnung der Liga verstoßen. Die besagt, daß Spieler keine harten Gegenstände tragen dürfen, da eine Verletzungsgefahr bestehen könnte.
Aber Beckham wollte doch ganz stolz seine $350.000 teure Uhr zeigen und trug sie gegen die Titans.
Doch mehr als eine Verwarnung wird Beckham dafür nicht bekommen. Er fing übrigens sieben Pässe für 71 Yards in der Anti-Football-Vorstellung der Browns.
Dazu meinte Quarterback Baker Mayfield nach dem Spiel: „ Es ist traurig, zu sehen, wie die Zuschauer, die mit so großen Erwartungen gekommen sind, neun Minuten vor Spielende das Stadion in Scharen verlassen.“

Erst gestern leistete Wide Receiver Antonio Brown seine Unterschrift unter den Vertrag mit den Patriots.
Um Platz für ihn im Kader zu schaffen feuerte New England mit Safety Obi Melifonwu und Tight End Lance Kendricks zwei Spieler.
Warum aber gleich zwei Spieler feuern?
Vielleicht damit genug Platz ist für Brown und sein übergroßes Ego?
Nur mal so ne Frage.
Brown bekam einen Einjahresvertrag über $15 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.
Für 2020 haben die Patriots sich eine Option offengehalten, die Brown dann garantierte $20 Millionen einbringen würde.

Wie kann man mit einem $84 Millionen Quarterback gewinnen, der in Wirklichkeit nur eine Flitzfluse ist?
Man macht ihm zur „Hand-off Maschine“.
Die Vikings gewannen gegen die Falcons obwohl, oder vielleicht weil, Kirk Cousins nur 10 Pässe warf.
ZEHN!
Immerhin kamen davon acht an für 98 Yards und 1 Touchdown.
32 mal übergab Cousins den Ball an Running Backs ab, und sechsmal lief er selber.
Running Back Dalvin Cook tat, was man von ihm erhofft hatte, er lief 21 mal für 111 Yards und 2 Touchdowns.
Das Erfolgsrezept in Minnesota lautet also wohl: Laßt den $84 Millionen Mann nur ja nicht passen.

Vor dem Spiel gegen die Eagles entschied sich Redskins Head Coach Jay Gruden dazu, den gesunden Running Back Adrian Peterson nicht einzusetzen.
Das kam bei vielen Spielern überhaupt nicht gut an.
Einen gesunden Peterson setzt man nicht auf die Bank. Right Tackle Morgan Moses empfand das als Schlag ins Gesicht.

Ich weiß jetzt nicht, ob es wirklich stimmt, aber der „Bleacher Report“ meldet, daß einige Spieler der Dolphins ihre Agenten gebeten haben, neue Teams für die zu suchen.
Sie hätten das Gefühl, daß Management und Trainerstab nicht wirklich wüßten, was sie tun.
Der Miami Herald ging dem nach und vermeldete, daß das Team sagte, es lägen keine formellen Wechselwünsche vor.
Es sieht also doch so aus, als würden die Dolphins die Saison für Tua herschenken.
Tua Tagovailoa ist ein Quarterback, der nächstes Jahr vom College in die NFL wechseln darf, kann und wird. Und das möglichst nach Miami.

Der Lazarettreport
Raiders: Cornerback Gareon Conley, Nackenverletzung.

Redskins: Running Back Derrius Guice, linkes Knie. Er könnte länger ausfallen.

Jaguars: Quarterback Nick Foles wurde auf die Verletztenliste gesetzt, von der er noch während der Saison wieder heruntergenommen werden kann.
Als Ersatzmann für Rookie Gardner Minshew wurde Josh Dobbs von den Steelers geholt.

Falcons: Offensive Lineman Chris Lindstrom, gebrochener Knochen in einem Fuß. Er wird etwa acht Wochen ausfallen

Montag, 9. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der Sonntag
beckham-odell-brownsWenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur Du denkst.
Wunsch und Wirklichkeit liegen sehr oft sehr weit auseinander. Sehen wir uns ein paar Wünsche an, die von der Wirklichkeit brutal zerstört wurden.
Fangen wir an mit den Cleveland Browns
Wunsch: Mit Wide Receiver Odell Beckham jr. (Bild) sind wir endlich ein Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Die Clowns haben sich im eigenen Stadion von den Titans windelweich prügeln lassen.
Brown Left Tackle Greg Robinson wurde vom Platz gestellt, weil er einen Gegenspieler getreten hatte.
43:13 gewannen die Titans. Deutlicher hätte der Anspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht sein können.
Oder doch?

Pittsburgh Steelers
Wunsch: 1) Fans und Verantwortliche wünschten sich, daß Wide Receiver JuJu Smith-Schuster Antonio Brown als Nr. 1 nahtlos ersetzt.
2) Quarterback Ben Roethlisberger wünschte sich, einmal im Stadion von Tom Brady gegen den G.O.A.T. zu gewinnen.
3) Die Verantwortlichen wünschten sich, daß mit Head Coach Mike Tomlin doch mal etwas mehr drin wäre, als etwas über dem Mittelmaß zu landen.
Wirklichkeit: JJSS fing zwar sechs Pässe für 78 Yards, aber da hätte mehr kommen müssen.
Big Ben sieht gegen den G.O.A.T. weiter wie ein Zwerg aus.
Und Mike Tomlin ist einfach nicht der Head Coach, den viele in ihm sehen.
Schließen wir noch einen Wunsch von NBC mit ein.
Wunsch: mit Packers at Bears und Steelers at Patriots haben wir zwei hervorragende, bestimmt spannende Spiele im Startprogramm.
Wirklichkeit: Am Donnerstag gab es zwei hundsmiserable Teams zu sehen und gestern ein gutes und eines, das schlechter war als hundsmiserabel.
Die Patriots kamen zu einem lockeren 33:3 Sieg ohne sich ernsthaft anstrengen zu müssen.
Steelers Head Coach Mike Tomlin dazu: „Ich werden keinen Zucker darüber streuen. Wir waren heute nicht bereit für die Prime Time. Wir alle, kein guter Gameplan, und keine gute Umsetzung des Plans,“ sagte der Typ, der für den Gameplan verantwortlich ist.
Ex Steelers Wide Receiver Antonio Brown durfte übrigens noch nicht für New England spielen, laut den Regeln der NFL.

Patriots Hasser
Wunsch: Mögen die doch endlich mal schlecht spielen und verlieren.
Wirklichkeit: Nä nä nä nä nä näh.

Carolina Panthers
Wunsch: Mit einem gesunden Quarterback Cam Newton werden wir ohne Probleme auf Super Bowl Kurs kommen.
Wirklichkeit: Ne, das sah nicht so aus. Newton kam auf 25 von 38 für 239 Yards, 0 Touchdowns bei 1 Interception.
Dabei waren die Rams kein übermächtiger Gegner. Allerdings hatte man nicht den Eindruck, daß sie an dem sogenannten Super Bowl Kater litten.
Rams Quarterback Jared Goff war zwar noch schlechter als Newton, mit 23 von 39 für schlappe 186 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception, aber das Team brachte einen knappen 30:27 Sieg über die Ziellinie.

Miami Dolphins
Wunsch: Wir werden die Saison nicht herschenken
Wirklichkeit: Brauchen sie auch nicht. Mit der gestern gezeigten Leistung werden sie auf ganz natürliche Weise Spiel um Spiel verlieren.
Jetzt weiß man natürlich nicht, ob Ravens Quarterback Lamar Jackson wirklich so überragend in seinem zweiten Jahr ist, wie er gestern zu sein schien. Er spielte nur drei Quarter, weil er geschont werden konnte. Bis dahin hatte er 17 seiner 20 Pässe vervollständigt für 324 Yards und 5 Touchdowns, ohne Interception.
Auch Robert Griffin III brachte es noch auf 6 von 6 für 55 Yards und 1 Touchdown, als er Jackson ersetzte.
Das Spiel endete nur 59:10, weil Baltimore zum Ende doch etwas Gnade walten ließ.
Und nächste Woche kommen die Patriots mit einem dann spielberechtigten Wide Receiver Antonio Brown nach Miami.

Jacksonville Jaguars
Wunsch: Mit Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles werden auch wir zum Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Doch Foles warf nur acht Pässe, bevor er sich das linke Schlüsselbein brach. Die Saison könnte für ihn beendet sein
Auf Seiten der Chiefs traf es Wide Receiver Tyreek Hill, der sich auch ein Schlüsselbein brach. Er wurde sofort ins Krankenhaus gefahren.
Foles Ersatzmann Gardner Minshew spielte nicht schlecht. Er kam auf 22 von 25 für 275 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Allerdings konnte das den 40:26 Sieg der Chiefs nicht verhindern.
Jaguars Linebacker Myles Jack wurde vom Platz gestellt, weil er Chiefs Receiver Demarcus Robinson geschlagen hatte.

Tampa Bay Buccaneers
Wunsch: Mit dem als Quarterback Flüsterer bekannten Head Coach Bruce Arians könnte aus Jameis Winston etwas brauchbares werden.
Wirklichkeit: Vielleicht sollte Arians nicht flüstern sondern schreien. Drei Interceptions leistete sich Winston gegen die 49ers, und das war zu viel.
Die Niners flogen mit einem 31:17 Sieg die lange Strecke auf die andere Seite des Landes zurück.
Vorher flog Linebacker Kwon Alexander vom Platz. Er traf Bucs Quarterback Winston mit dem Helm voran, als der über den Platz rutschte.

New York Jets
Wunsch: Mit Ex Steelers Running Back LeVeon Bell sind wir endlich ein Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Dann dürfte man aber nicht Zuhause mit 16:17 gegen die Bills verlieren.

Dallas Cowboys
Wunsch: Endlich eine Truppe zu haben, die tatsächlich in den Super Bowl einziehen kann.
Wirklichkeit: Manchmal können Wünsche wahr werden.
Zwar waren die Giants nicht wirklich ein Gradmesser, aber was die Cowboys in Offense und Defense zeigten, war Playoffverdächtig.
Quarterback Dak Prescott hat den Wunsch, der bestbezahlte Quarterback der Liga zu werden. Dafür hat er vor der Saison hart an sich gearbeitet. Nun, mit der Leistung von gestern, könnte er das schaffen. Er spielte mit Ruhe, Übersicht, Präzision, und traf öfter die gute Entscheidung, die er in den Saisons zuvor noch nicht traf. Er kam auf 25 von 32 für 405 Yards und 4 Touchdowns.
Der 35:17 Sieg der Cowboys schmeichelt den Giants etwas. Sie scheinen nicht umsonst im Power Ranking der NFL auf Platz 27 gelistet zu sein.

Der Lazarettreport
Colts: Wide Receiver Devin Funchess, gebrochenes Schlüsselbein.

Chargers: Wide Receiver Mike Williams, Knie

Rams: Safety Eric Weddle, stark blutende Kopfwunde. Sehr wahrscheinlich auch Gehirnerschütterung.

Browns: Quarterback Baker Mayfield, Prellung am rechten Handgelenk

Jets: Linebacker C.J. Mosley, Leiste
Rookie defensive Tackle Quinnen Williams, Knöchel

Bills: Cornerback Taron Johnson, Oberschenkel

Chiefs: Quarterback Patrick Mahomes, verstauchter Knöchel

Jaguars: Rookie Linebacker Quincy Williams, Knie

Redskins: defensive Tackle Jonathan Allen, linkes Knie
Defensive End Caleb Brantley, Knöchel

Dolphins: Receiver Albert Wilson , Wade

Ravens: Cornerback Jimmy Smith, rechtes Knie

Vikings: Cornerback Mackensie Alexander, Ellenbogen

Seahawks: defensive Back Neiko Thorpe, Oberschenkel

Bengals: Running Back Joe Mixon, rechtes Sprunggelenk

49ers: Running Back Tevin Coleman, Knöchel

Steelers: Linebacker TJ Watt, Hüfte
Center Maurkice Pouncey, Knöchel
Cornerback Joe Haden, Schulter
Wide Receiver  JuJu Smith-Schuster, Zeh

Patriots: Offensive Lineman Marcus Cannon, Schulter

Sonntag, 8. September 2019

Antonio Brown, der Drama-König
brown-antonio2Hat das Hin und Her jetzt endlich ein Ende?
Viel Freude hatten die Raiders an dem ehemaligen Steelers Receiver Antonio Brown (Bild) nicht.
Nachdem am Samstagmorgen zunächst alles nach Friede, Freude, Eiersalat aussah, ging die Soap in Oakland erst so richtig los.
Von wegen, der grandiose aber problematische Wide Receiver hätte mit dem Team und Head Coach Gruden Freundschaft geschlossen. Nein, jetzt legte Brown erst richtig los.
Zuerst veröffentlichte er im Internet ein Telefongespräch mit Head Coach Gruden. Darin ging es darum, ob Brown gerne für die Raiders spielen würde.
Kurz danach veröffentlichte er auf Instagram ein Video mit dem Titel „Release me @raiders“.
Schon die Anfangszeilen des Videos beginnen mit einer Kampfansage: „Du wirst eine menge Leute anpissen, wenn du anfängst zu tun, was das Beste für dich ist.“
General Manager Mike Mayock hatte zwischenzeitlich Brown eine weitere Zahlungsaufforderung  zugeschickt. Wegen seiner Gewaltandrohung gegen den General Manager, hatte dieser dem Wide Receiver eine Strafe über $215.073 aufgebrummt. Mit dieser Zahlungsaufforderung endete auch die Pflicht der Raiders, Brown die garantierten $30 Millionen zu zahlen.
Dagegen kann Brown natürlich noch mit Hilfe der Spielergewerkschaft vorgehen.
Die Raiders hatten aber jetzt doch langsam die Nase voll und feuerten Brown, ganz nach seinem Wunsch.
Aber das Drama ist damit noch nicht beendet. Jetzt wird es erst richtig lustig.
Ein anderes AFC Team griff sofort zu, die New England Patriots.
Hier ist die Konstellation klar, der grandiose aber problematische Wide Receiver Antonio Brown, gegen den rein auf Erfolg programmierten Football-Computer Head Coach Bill Belichick.
Der Sieger in diesem Wettkampf der Egos steht zweifelsfrei fest. Er wird nicht Antonio Brown heißen.
Von allen Head Coaches der Liga ist Brown bei dem gelandet, der sich noch nie von irgend jemand auf der Nase hat herumtanzen lassen.
Und die Liga?
Nun, die Gegner der Patriots sollten sich warm anziehen, wenn Brown seine Allüren ablegt und sich als verläßlicher Receiver von Tom Brady erweist.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Und ob Brown direkt im ersten Saisonspiel antreten wird?
Gegen wen spielen die Patriots doch noch gleich heute?
Oh, die Steelers!
Besser hätte sich das kein Drehbuchautor ausdenken können.
Und „wir bereit“ oder?

Kurzberichte
Wir begrüßen den neuen bestbezahlten Wide Receiver aller Zeiten Atlanta Falcons Julio Jones!
Endlich hat der grandiose (nein, hier kommt kein weiteres Wort) Wide Receiver seinen neuen Vertrag.
Jones zeigte Geduld. Immer wieder hörte er von Teambesitzer Arthur Blank, daß noch vor der Saison ein guter Vertrag unterschriftsreif sein könnte.
Und tatsächlich, noch vor Saisonbeginn bekam Julio Jones einen neuen Dreijahresvertrag über $66 Millionen, die fast komplett garantiert sind. Die Garantiesumme beträgt nämlich $64 Millionen.
Letztes Jahr fing Jones Pässe für 1.677 Yards, so viele wie kein anderer. Das brachte ihn zum fünften mal in Folge in den Pro Bowl.

Die Broncos bastelten am Vertrag von Quarterback Joe Flacco herum.
Um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu bekommen, wandelten sie $17 Millionen seines Grundgehalts in einem Unterschriftenbonus um.
Flacco wird durch diesen buchhalterischen Trick keine Gehaltseinbußen haben.

Die Cowboys feuerten Running Back Alfred Morris, um Platz im Kader für den zurückgekehrten Ezekiel Elliott zu schaffen.

Die Patriots gaben Cornerback Jonathan Jones eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $21 Millionen.
$13 Millionen davon sind garantiert.

Die Dolphins werden das verstorbene Hall of Fame Mitglied Jim Langer mit einem Aufkleber auf dem Helm ehren.
Den Sticker werden die Buchstaben JJL zieren.

Zur Kasse bitte
Patriots: Wide Receiver Demaryius Thomas, $10.527, tiefer Block.

Samstag, 7. September 2019

Kurzberichte
gruden-jon-5Jon Gruden (Bild) hat eine klare Botschaft an Antonio Brown geschickt. Der Head Coach der Raiders wird den grandiosen aber problematischen Wide Receiver nicht suspendieren, und sagt ihm damit indirekt: „Du bist als Spieler so wertvoll, daß du uns auf der Nase rumtanzen kannst, wie du willst. Wir brauchen dich, und damit ist alles gesagt.“
Und schwupp machen die Raiders weiter, als wäre nichts gewesen.
Daß Gruden von einer Suspendierung absieht, und damit General Manager Mike Mayock überstimmt, ist der Tatsache geschuldet, daß Gruden der Chef der Raiders ist, und Mayock unter dem Head Coach den General Manager gibt.
Brown durfte am Freitag wieder mit dem Team trainieren, und die Broncos wissen jetzt, daß sie sich am Montag auf den Receiver einstellen müssen.
Brown kam nach dem Training zu den Reportern und teilte ihnen mit, daß er sich bei seinen Teamkollegen und den Verantwortlichen entschuldigt hat. Er wäre froh, daß es jetzt nur noch um Football ginge.

Die Chiefs konnten Tyreek Hill weiter an sich binden.
Der grandiose aber problematische Wide Receiver unterschrieb für weitere drei Jahre und $54 Millionen. Davon wurden ihm $35,5 Millionen garantiert.
Die Gegner der Chiefs werden also längere Zeit die Kombination Hill und Quarterback Mahomes fürchten müssen.
Über Hill schwebt ja noch das Damoklesschwert der Kindesmißhandlung. Sollte es da neu Beweise geben, kann der Wide Receiver jederzeit suspendiert werden.

Zum ersten Mal seit seiner langen Suspendierung hat der grandiose aber problematische Wide Receiver der Patriots, Josh Gordon, mit der Presse gesprochen: „Bevor die Saison 2019 losgeht, möchte ich etwas loswerden. Es ist ausreichend dokumentiert, daß ich mit Suchtmittelmißbrauch gekämpft habe, für einige Zeit. Unglücklicherweise habe ich bis letztes Jahr meinen Fokus nicht auf die Lösung dieses Problems gerichtet. Ich bin unendlich dankbar für die Unterstützung, die mir die NFL, die NFLPA und die Patriots gewährt haben.“
Danach dankte er noch der Familie Gott und der Welt und dem Erdkreis und hofft darauf, daß er den Patriots der Top- Receiver sein kann, der er zum Beginn seiner Karriere in Cleveland mal war.

Die Dolphins setzten Linebacker Andrew Van Ginkel auf die Verletztenliste.
Sie verpflichteten Offensive Tackle J`Marcus Webb, der von den Colts als nicht brauchbar angesehen wurde, da er dauernd verletzt ist.

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der (öde) Saisonauftakt 2
Bears Quarterback Mitch Trubisky war nicht zufrieden mit dem Gameplan: „Wir sind am Besten, wenn wir die Offense ausbalancieren.“
Und tatsächlich war die Bears Offense am Donnerstag alles andere als ausgewogen. Doch die Running Backs kamen nicht durch. Das Trio Mike Davis, David Montgomery und Tarik Cohen kam auf 37 Yards mit 11 Versuchen.
Trubisky hatte dadurch einen geschäftigen Tag mit 26 von 45 für 228 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception.
Es war schon erstaunlich, daß die Fans ihre Bears sofort im ersten so ungeduldig erwarteten Saisonspiel kräftig ausbuhten. Zu schwach war das, was ihr Team da gezeigt hatte.
Dazu meinte Head Coach Matt Nagy: „Unsere Fans hatten jedes Recht uns auszubuhen. Wir verstehen das. Sie verdienen besseres, und das ist es, was wir liefern müssen. Aber wir haben nicht den Super Bowl verloren, sondern nur Spiel eins der Saison.“
Oh wie Recht er damit hat. Und mit dieser Leistung werden sie den Super Bowl auch nicht verlieren, weil sie mit dieser Leistung erst gar nicht in das Spiel der Spiele kommen werden.
Auch Packers Quarterback Aaron Rodgers war nicht zufrieden mit dem, was da als Football geboten wurde: „Unsere Offense wird im Verlauf der Saison besser werden, und ganz besonders ich,“ sagte er.
Auch er warf Pässe, als gäbe es kein Laufspiel. So kam er auf 18 aus 30 für magere 203 Yards und 1 Touchdown. Als einziger Running Back, der ein paar Yards gegen die knüppelharte Bears Defense erzielen konnte, kam Aaron Jones auf 39 Yards aus 13 Läufen. Aaron Rodgers steuerte noch weitere acht Yards dazu.
Nach dem Spiel gab Rodgers seinem Rookie Head Coach Matt LaFleur den Spielball mit den Worten: „Es ist eine große Sache, das erste NFL Spiel zu gewinnen. Ich freue mich für dich.“
Immerhin war es den Packers gelungen, mit einem neu installierten Offensesystem gegen eine der härtesten Verteidigungen der Liga zu gewinnen.
So gesehen...

Wo wir gerade bei Head Coaches sind...
Die Saison hat noch gar nicht richtig angefangen, da werden schon die ersten Entlassungskandidaten gehandelt.
Hier sind sechs Kandidaten, die schon jetzt Feuer unter ihrem Sitz spüren. Darunter sind drei Topkandidaten aus der NFC East:
1. Jay Gruden, Redskins
2. Jason Garrett Cowboys
3. Doug Marrone, Jaguars
4. Pat Shurmur, Giants
5. Matt Patricia, Lions
6. Dan Quinn, Falcons.
Von allen wird nicht weniger, als der Einzug in die Playoffs erwartet. Je nachdem, wie die Saison verläuft, könnte der ein oder andere bereits vor Januar gefeuert werden.

Der Lazarettreport
Wer ist in Woche 1 definitiv als Out gelistet?
Falcons:  T Mike Gono (Rücken)

Vikings:  CB Mike Hughes (Knie)

Bills:  WR Andre Roberts (Quadrizeps)

Bengals:  T Cordy Glenn (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), RB Trayveon Williams (Fuß)

Seahawks:  DE L.J. Collier (Knöchel), C Joey Hunt (Knöchel), WR David Moore (Schulter)

Cardinals:  G Lamont Gaillard (Knie), T Marcus Gilbert (Knie)

Colts:  DE Jabaal Sheard (Knie), RB Jonathan Williams (Rippen)

Chargers:  CB Trevor Williams (Quadrizeps)

Jaguars: T Cedric Ogbuehi (Oberschenkel), TE Josh Oliver (Oberschenkel)

Panthers:  DE Bruce Irvin (Oberschenkel), T Greg Little (Gehirnerschütterung)

Giants:  TE Garrett Dickerson (Quadrizeps), WR Darius Slayton (Oberschenkel)

Cowboys:  LB Luke Gifford (Knöchel), S Darian Thompson (Knöchel), S Donovan Wilson (Knöchel)

49ers:  WR Jalen Hurd (Rücken), WR Trent Taylor (Fuß), CB Jimmie Ward (Hand)

Buccaneers:  S Justin Evans (Achilles), QB Blaine Gabbert (linke Schulter)

Titans:  LB Reggie Gilbert (Knie)

Redskins:  QB Colt McCoy (Schienbein), CB Fabian Moreau (Knöchel)

Eagles:  LB Kamu Grugier-Hill (Knie), T Jordan Mailata (Rücken), QB Nate Sudfeld (linkes Handgelenk)

Freitag, 6. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der (öde) Saisonauftakt
nagy-matt3Die gute Nachricht zuerst: Ab jetzt kann es nur noch besser werden, denn schlechter geht nicht.
Matt LaFleur Head Coach der Packers
Matt Nagy (Bild) Head Coach der Bears
Matt war auch das Spiel, um es wirklich ganz gesittet auszudrücken.
Es mag ja sein, daß die Fans der Bears dachten, sie hätten ein Team, das man Erstmal schlagen muß. Die Defense unterstrich diesen Anspruch, aber die Offense mit Quarterback Mitch Trubisky spielt schei... also Matt.
Green Bay ist nun wahrlich kein übermächtiges Team, aber wenn man glaubt, daß man das Maß aller Dinge in der NFC North wäre, sollte man Zuhause gegen so ein schlecht auftretendes Packers Team gewinnen.
Doch so ganz ohne Offense geht es dann doch nicht.
Green Bay reichte ein phantastischer Drive im zweiten Viertel, um dieses öde Spiel 10:3 zu gewinnen.
So sagte denn Bears Head Coach Matt Nagy zu diesem matten Auftreten: „Drei Punkte sind lächerlich.“
Also: „Allemallachen.“

Kurzberichte
Die Steelers sind ihn (Gott sein Dank) los, die Raiders haben jetzt ihren Spaß (um Gottes Willen) mit Antonio Brown.
Nachdem General Manager Mike Mayock den problematischen Wide Receiver für zwei geschwänzte Trainingseinheiten zur Kasse gebeten hatte, zeigte Brown die Schreiben Mayocks im Internet und schrieb einen wirren Mist dazu.
Insider in der Zentrale des Teams wollen gehört haben, daß es zu einer Aussprache zwischen General Manager und Wide Receiver kam, bei der Brown ziemlich ausgerastet sein soll. Der Wide Receiver drohte damit, Mayock ins Gesicht zu schlagen.
Und jetzt überlegen die Raiders Oberen, ob sie Brown im ersten Saisonspiel gegen die Broncos aus disziplinarischen Gründen nicht mitspielen lassen. Das würde den Wide Receiver den Spieltagsscheck über $860.294 kosten. Wenn es für Oakland gut läuft, und sie Brown zweifelsfrei nachweisen können, daß dieser mit vollem Bewußtsein gegen das Team agiert hat, dann können sie sogar die garantierten $30 Millionen, die im Vertrag stehen, einbehalten.
Vom Training am Donnerstag hat Head Coach Jon Gruden Brown ausgeschlossen.
Mayock und Gruden haben hoch gepokert. Sie wußten, was für ein Störfaktor Brown war, ist und bleiben wird. Sie haben ihren Einsatz wohl verloren.

Rams Tight End Tyler Higbee bleibt dem Team treu.
Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $31 Millionen.

Der Lazarettreport
Packers: Wide Receiver Marquez Valdes-Scantling verließ das Spiel gegen Chicago mit Krämpfen.

Browns: Wide Receiver Odell Beckham hat Hüfte. Sein Einsatz am Sonntag ist gefährdet.

Donnerstag, 5. September 2019

WIR BEREIT!
rodgers-aaron14Aaron Rogers (Bild) bereit?
Bears Kicker bereit?
Wir werden sehen, denn WIR BEREIT!
Es geht in die einhundertste NFL Saison. Und deshalb werden nicht die amtierenden Super Bowl Champions New England Patriots das Auftaktspiel bestreiten, sondern die Packers und die Bears, die älteste Rivalität in der Liga. Green Bay führt in der Serie mit 97-95-6 Siegen.
Wer wird heute Nacht gewinnen?
Wer wird das Spiel entscheiden?
Werden die Linespieler vor Rodgers es schaffen, ihn vor dem heranstürmenden Khalil Mack zu schützen?
Wird schwer.
Wird der Kicker der Bears es schaffen, das Ei mal nicht 10 Meter neben die Torstangen zu setzen?
Wird schwer.
Wird das neue System der Packers Rodgers Probleme bereiten? Es ist das erste Mal in seiner NFL Karriere, daß er seine Spielzüge nicht von Mike McCarthy herein bekommt.
Der neue Head Coach Matt LaFleur hat noch keine Erfahrungen als Head Coach eines NFL Teams. Allerdings hat er Erfahrung als Offensive Coordinator. In der Position war er bereits bei vielen College und NFL Teams tätig. Ob er kompatibel mit Rodgers ist, werden wir sehen.
Die Bears Offense ist Durchschnitt, mehr nicht. Die Defense wird das Spiel entscheiden können.
Aber eine öde Abwehrschlacht ist nicht zu erwarten.
Und wird werden es erleben, denn WIR BEREIT!

Kurzberichte
Running Back LeVeon Bell bereit.
Der Neuzugang der Jets wurde in der Vorbereitungsphase geschont. Es wird am Sonntag genau 602 Tage her sein, daß der Ex-Steeler zuletzt an einem NFL Spiel teilnahm.
2018 hatte er die komplette Saison bestreikt und auf knappe $14 Millionen verzichtet, weil er nicht zum zweiten Mal in Folge mit dem Franchise Etikett spielen wollte.
Am 13. März 2019 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag über $52,5 Millionen von denen $35 Millionen garantiert sind.
Und Bell sagte der Presse, daß er es gar nicht abwarten kann, endlich wieder aktiv zu werden. Er fühle sich gut und könne den Ball 50 mal tragen, wenn es nötig wäre.
„Haltet mich nicht zurück,“ meinte er in Richtung seines Head Coaches Adam Gase. „Ich werde beweisen, daß ich genau so gut bin wie früher, wenn nicht sogar besser.“
42 Läufe in einem Spiel sind Bells bisherige Höchstmarke. Doch das war mit einem Super Bowl Sieger als Quarterback, Ben Roethlisberger, und einem gut funktionierenden Paßspiel. Das dürfte bei den Jets anders sein. Hier gibt es bestenfalls ein mittelmäßiges Paßspiel. Da kann Bell eine Menge zu tun bekommen.

Steelers Running Back James Conner genießt es, daß bei den Steelers Ruhe herrscht.
Nicht nur im Team, seit einige Unruhestifter zu anderen Clubs gegangen sind, sondern auch um das Team herum.
Die Augen sind auf den Sieger der Division gerichtet, die Ravens, und auf das Team, daß seit einiger Zeit die höchsten Wellen in der Berichterstattung schlägt, die Clowns, Verzeihung, die Browns.
Conner genießt es, daß er und seine Teamkollegen sich so ruhig und ungestört. auf eine Saison vorbereiten konnten, wie selten zuvor.
Pittsburgh ist tatsächlich etwas unter dem Radar geflogen. Mal sehen, wohin es sie bringt.

Antonio Brown sorgt mal wieder für Unruhe.
Der ehemalige Wide Receiver der Steelers ist gar nicht damit einverstanden, daß sein neues Team, die Raiders, ihn für das Fehlen bei zwei Trainingseinheiten zur Kasse bittet.
Für eine Einheit wurde er mit $13.950 bestraft, für eine weitere mit $40.000. Dies teilte General Manager Mike Mayock dem Star Receiver mit. Weiter teilte Mayock dem als Unruhestifter bekannten Brown mit, daß er sich noch auf weitere Zahlungsaufforderungen einstellen sollte.
Brown reagierte auf Instagram, wo er die Schreiben seines General Managers veröffentlichte. Als Kommentar dazu meinte er: „Wenn dein eigenes Team hassen will, aber es gibt es kein halten für mich jetzt Teufel ist eine Lüge. Jeder muß zahlen dieses Jahr so wir klar.“
Alles klar?
Mal sehen, wie Antonio Brown im zweiten Monday Night Spiel gegen Denver so drauf sein wird.

Jim Irsay hatte ein Kaufangebot für seine Indianapolis Colts vorliegen.
Zuletzt wurden die Panthers letztes Jahr für $2,3 Milliarden „Zwangs“verkauft und die Bills 2014 für $1,1 Milliarden.
Die Colts wurden auf $2,65 Milliarden geschätzt.
Irsay hatte ein Angebot über $3,2 Milliarden vorliegen und lehnte es ab, wie die Tageszeitung Indianapolis Star mitteilte.
Von wem das Angebot kam, das wurde nicht gesagt.
Ein Sprecher der Colts gab bekannt, daß das Team nicht zum Verkauf steht.

Wir haben einen neuen bestbezahlten Running Back aller Zeiten.
Ezekiel Elliotts Streik hat sich für ihn voll ausgezahlt. Er unterschrieb gestern einen Sechsjahresvertrag über $90 Millionen bei den Cowboys von denen $50 Millionen garantiert sind.
Zusammen mit dem noch laufenden Vertrag wird Zeke über die nächsten acht Jahre $103 Millionen verdienen können.
„Ich habe diesen Vertrag verdient, weil ich der Beste bin,“ teilte er den Reportern völlig unbescheiden mit.
Zeke wollte mehr Geld bekommen, als der bisher bestbezahlte Running Back der Liga. Todd Gurley von den Rams bekommt $14,375 Millionen pro Saison, Elliott bringt es jetzt auf $15 Millionen. Mission erfolgreich abgeschlossen.
Am Sonntag soll Elliott, der bisher ja nicht mit dem Team trainiert hat, etwa 20-25 Ballkontakte bekommen.

Der Lazarettreport
Vikings: Wide Receiver Stefon Diggs ist im ersten Verletztenreport des Teams mit einer Oberschenkelzerrung gelistet.

Titans: Kicker Ryan Succop wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Als Ersatz für ihn wurde Cairo Santos verpflichtet.

Mittwoch, 4. September 2019

Kurzberichte
goff-jared12Auf eine Art haben wir einen neuen bestbezahlten Spieler in der NFL, Jared Goff (Bild).
Der Quarterback der Rams unterschrieb für vier Jahre und „nur“ $134 Millionen. Damit liegt er unter den $140 Millionen von Russell Wilson.
Goff hat jedoch $110 Millionen davon garantiert bekommen, und das ist eine neue Rekordsumme. Die hielt bisher Eagles Quarterback Carson Wentz mit $107,9 Millionen.
Goff kam als erster Draftpick 2016 zu den Rams, Nr. 2 war Wentz.
Der Club hat bereits seine Option auf Goffs fünfte Saison gezogen, so daß der Quarterback jetzt bis nach der Saison 2014 an Los Angeles R gebunden bleibt.
Zweimal kamen die Rams mit Goff in die Playoffs, einmal in den Super Bowl. Den verloren sie nach einer katastrophalen Vorstellung im schlechtesten Super Bowl aller Zeiten knapp gegen die Patriots.

Bengals Running Back Giovani Bernard verlängerte mit dem Team.
Für weitere zwei Jahre bekommt er $10,3 Millionen.
In jeder der letzten drei Saisons kam Bernard über 1.000 Yards.

Die Chargers gaben Mike Pouncey ein Verlängerung über ein Jahr.
Dafür erhält der Center $9 Millionen.
$9 Millionen für den Center?
Da wird sich Running Back Melvin Gordon aber bestimmt seinen Teil denken. Er möchte etwas über $10 Millionen, bekommt diese aber nicht.
Doch das Leben bei Los Angeles zweitem Team geht weiter.
Head Coach Anthony Lynn möchte dann auch nicht mehr über den streikenden Running Back reden. Für Lynn zählt nur, die Spieler, die er zur Verfügung hat, und die ihre Verträge erfüllen, auf das Spiel gegen die Colts vorzubereiten.
„Ich möchte nicht darüber reden,“ sagte er in einem Interview. „Wir haben lange genug darüber geredet, jetzt ist es Zeit, nach vorne zu gehen. Es ist Zeit, Football zu spielen.“
Und das werden die Chargers wohl ohne Gordon müssen.

Die Cowboys verlängerten den Vertrag mit Laèl Collins.
Für weitere fünf Jahre erhält der Offensive Tackle $50 Millionen von denen $35 Millionen garantiert sind.
Und Zeke?
Nun, sein Agent Rocky Arceneaux und die Teamführung haben hart verhandelt und stehen vor einem Durchbruch. Die Verhandlungen sind so weit fortgeschritten, daß Arceneaux Ezekiel Elliott in Cabo San Lucas anrief, und ihn aufforderte zurück nach Dallas zu fliegen.
Noch ist das, was die Vertragsgegner ausgehandelt haben wohl nicht ganz unterschriftsreif, aber die Tatsache, daß Elliott nach Dallas kommen sollte, läßt Raum für Vermutungen.
Der Running Back verbrachte die Zeit, in der seine Teamkollegen ihre Gesundheit riskierten und sich auf die kommende Saison vorbereiteten, im wirklich schönen Cabo San Lucas in Mexico. Hier trainierte er für sich und bestreikte die Cowboys, um einen besseren Vertrag zu erpressen. Elliott möchte auf jeden Fall mehr, als Todd Gurley von den Rams, der bisher der bestbezahlte Running Back der Liga ist.
Die Cowboys eröffnen die Saison am Sonntag Zuhause gegen die Giants. Vielleicht mit Elliott?

Das neueste Power Ranking
Morgen geht es los (bei uns ist dann schon übermorgen), und die NFL gab ihr letztes Power Ranking vor der Saison heraus.
Viel geändert hat sich nicht. Platz 1 und der letzte Platz sind völlig unverändert, jetzt, wo die Kader auf die 53 Mann für die Saison zusammengekürzt wurden.
Platz 1 gehört weiter den Patriots. Sie bleiben das Maß aller Dinge.
Die Chiefs kletterten von der 4 auf die 2.
New Orleans wurde von der 5 auf die 3 gehievt, die Eagles fielen von der 3 auf die 4.
Auf Platz 5 setzte die NFL die Vikings. Im Ligabüro hat man wohl noch nicht so ganz mitbekommen, wer da versucht Quarterback zu spielen.
Die Chargers rutschten von der 2 auf die 6.
Also drei Teams von jeder Conference unter den ersten sechs. Das ist schön ausgewogen.
Einen netten Sprung konnten die Seahawks machen. Bestimmt getrieben durch die Verpflichtung von Jadeveon Clowney ging es für sie von Position 16 auf die 12 hoch.
Und Unten?
Da behaupten die Dolphins hartnäckig ihren letzten Platz.
Knapp über ihnen sieht die NFL folgende Teams als Mitstreiter um den ersten Draftpick: Bengals (Platz 31), Redskins (30), Cardinals (29), Buccaneers (28) und, Wau, die Giants auf Platz 27.

Dienstag, 3. September 2019

Kurzberichte
„Ihr bereit?“
Also: „Ich bereit!“
Klingt komisch?
Stimmt!
Aber die Amis verschlucken mittlerweile nicht nur Wortteile, sondern ganze Worte. Also nicht mehr „We are ready“ sondern nur noch „We ready“.
Ein High School Team hat einen Schlachtgesang mit diesem Song von jemand namens Archie Eversole als Video bei Youtube eingestellt und damit einen Hype ausgelöst.
Also auch: „Wir bereit“.

brissett-jacobyJacoby Brissett (Bild) kassiert durch Andrew Lucks Rückzug aus der NFL groß ab.
Jetzt ist Brissett der Nr. 1 Quarterback der Colts und unterschrieb einen neuen Vertrag über zwei Jahre und $30 Millionen. $20 Millionen davon sind voll garantiert.
Brissett steht vor seinem vierten und letzten Jahr seines Rookievertrags, der ihm 2019 nur $2 Millionen gebracht hätte.
Es waren die Patriots, die Brissett 2016 drafteten. Als es den Colts klar wurde, daß Luck mit seiner Schulterverletzung 2017 nicht würde spielen können, holten sie ihn aus New England.
Er startete in Woche 1 noch nicht, aber ab Woche zwei in allen Spielen und kam auf 3.098 Yards und 13 Touchdowns bei 7 Interceptions.
2018 wurde Luck Comeback-Spieler des Jahres mit Brissett als Versicherung hinter ihm.
Jetzt ist Brissett der Starter. Als Versicherung hinter ihm wurde, oh was für ein Zufall, der gerade von den Patriots entlassene Brian Hoyer für drei Jahre und die stolze Summe von $12 Millionen verpflichtet. Ganze $9 Millionen davon sind garantiert.
Hoyer ist 33 Jahre alt und hat schon so bei einigen Teams sein Glück versucht.

Die Patriots holten Demaryius Thomas zurück.
Am Tag des Kaderschnitts war er entlassen worden. Doch da die Pats Rookie Wideout N`Keal Harry mit einer Knöchelverletzung auf die kurzfristige Verletzungsliste setzten, war ein Platz im Kader frei.
Harry kann frühestens nach Woche acht wieder zurückkommen.

Jadeveon Clowney hatte einen Plan. Der Starverteidiger wollte Teil von etwas Großem werden.
Da kann man im Nachhinein verstehen, daß er aus Houston weg wollte. Klar ist jetzt auch, warum er partout nicht zu den Dolphins wollte, die ihn gerne verpflichtet hätten. Aber da hätte er sich gegenüber Houston ja sogar noch verschlechtert
Clowneys „Texit“ war lange vorbereitet. Der Defensive End landete bei den Seahawks.
Die Texans bekam für ihn einen Draftpick in Runde drei 2020, und die Linebacker Jacob Martin und Barkevious Mingo.
Bereits am Montag trainierte Clowney in einem Trikot mit der Nr. 91 mit den Seahawks.
Schon am Sonntag soll er gegen die Bengals eingesetzt werden. Sicher ist das aber noch nicht.
Auch Texans Head Coach und General Manager Bill O`Brien sprach davon, daß alles, was er am Wochenende gemacht hat, geplant war.
Immerhin bekamen die Texans mit Laramey Tunsil von den Dolphins einen der besten Left Tackle der Liga, der auch auf anderen Positionen der o-Line eingesetzt werden kann.
Und ob der Verlust von Clowney bei dessen Verletzungsanfälligkeit wirklich so schwer wiegt, das wird man sehen.

Die Cowboys entließen Rolando McClain.
Der Linebacker war seit 2015 suspendiert und bekam letzte Woche die Erlaubnis, wieder zu spielen.
Es war klar, daß die Cowboys ihn nicht behalten würden.

Die Steelers gaben Cornerback Joe Haden einen neuen Vertrag über drei Jahre. Genaueres wurde noch nicht bekannt.

Hines Ward ist wieder in der NFL.
Der ehemalige Star- Wide Receiver der Steelers wurde als Vollzeit Assistent für die Jets Offense eingestellt.
Im Trainingscamp hatte er Head Coach Adam Gase bei der Arbeit mit den Receivern unterstützt und der war so beeindruckt, daß er Ward einen Festvertrag gab.
Ward führt die Allzeitbestenliste der Steelers an mit 1.000 gefangenen Pässen für 12.083 Yards und 85 Touchdowns. Mit Pittsburgh gewann er zwei Super Bowls.

Der Lazarettreport
Cowboys: Wide Receiver Amari Cooper ist nach überstandener Verletzung am linken Fuß wieder im Training.

Bears: Tight End Trey Burton hat eine Leistenzerrung und kann am Donnerstag vielleicht nicht spielen.

Packers: In Green Bay hat Tight End Jimmy Graham Finger und Cornerback Kevin King Oberschenkel. Beide sind fraglich für Donnerstag.

Seahawks: Tight End Ed Dickson wurde auf die kurzfristige Verletztenliste gesetzt.

Raiders: Quarterback Nathan Peterman wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Montag, 2. September 2019

Kurzberichte
gordon-melvinNur einen Tag nachdem Chargers General Manager Tom Telesco seinem streikenden Running Back Melvin Gordon (Bild) erlaubt hatte, sich ein neues Team zu suchen, machte er einen Rückzieher.
Am Sonntag erzählte Telesco den Reportern, daß man die Vertragsverhandlungen mit Gordon bis nach der Saison aussetzt.
Gordon wird also 2019 zu den Bedingungen seines laufenden Rookievertrags spielen, der ihm $5,6 Millionen bringt, oder gar nicht.
Am Sonntag eröffnen die Chargers die Saison gegen die Colts.

Rat mal, wer `nen Quarterback sucht?
Genau, die ewigen Quarterback- Sucher aus Denver.
Am Samstag feuerten sie Kevin Hogan und Brett Koppen, und setzten Rookie Drew Lock auf die Verletztenliste.
Lock wurde nicht auf die Liste gesetzt, mit der seine Saison beendet wäre, sondern er kann nach 6 oder 8 Wochen wieder zurückkommen.
Somit ist Joe Flacco der letzte Quarterback im Kader.
Und so macht John Elway wieder mal das, was er schon die ganze Zeit macht, seit der Hall of Fame Quarterback General Manager in Denver wurde... Er sucht einen Quarterback.

Die Raiders verpflichteten Quarterback DeShone Kizer, der am Samstag von den Packers gefeuert wurde.
Allerdings haben die Raiders jetzt drei Quarterbacks hinter Derek Carr, Kizer, Mike Glennon und Nathan Peterman. Mit allen Vieren werden sie wohl nicht in die Saison gehen.

Nur einen Tag nachdem sie ihn entließen, verpflichteten die Seahawks Quarterback Geno Smith wieder.
Ohne Smith hatte Seattle plötzlich nur noch Starter Russelll Wilson im Kader. Zwar hat der in seinen sieben Jahren in Seattle noch kein Spiel verpaßt, aber rein nur auf ihn zu setzen, wäre etwas gewagt gewesen.

Die Steelers verlängerten den Vertrag mit Cornerback Joe Haden.
Für weitere zwei Jahre erhält er $22 Millionen.

Die Vikings erachteten Kicker Kaare Vedvik als nicht tauglich.
Die Jets sehen das wohl anders. Sie verpflichteten ihn und feuerten Kicker Taylor Bertolet.

Die Bears haben ihren Kicker für das Auftaktspiel am Donnerstag benannt. Es ist Eddy Pineiro.
In den Vorbereitungsspielen verwandelte er 8 von 9 Field Goal Versuchen, darunter einen aus 58 Yards.

Bears Guard Cody Whitehair bleibt weitere fünf Jahre in Chicago.
Er unterschrieb für $52,5 Millionen von denen $27,5 Millionen garantiert sind.

Andrew Luck zeigte Größe. Er bedankte sich bei den Fans in Indianapolis für die tolle Zeit, die er als Quarterback der Colts hatte.
Und das obwohl er von einigen dieser Fans fies ausgebuht wurde als er nach dem letzten Vorbereitungsspiel den Platz verließ.
Luck kaufte eine Anzeigenseite in der Sonntagsausgabe des Indianapolis Star und sagte den Lesern, wie stolz er ist, daß er ein Colt sein durfte.

Und wieder gibt es „Tanking“ Gerüchte.
Man munkelt, daß die Dolphins die Saison „herschenken“ werden, um als erste in der Draft dranzukommen:
Das machte Head Coach Brian Flores wütend: „Ich respektiere das Spiel viel zu sehr, um eine ganze Saison auf Niederlagen zu spielen.“
Doch Experten sagen, daß die Dolphins in den letzten Tagen eine Menge guter Spieler abgegeben haben, ohne sich adäquaten Ersatz zu besorgen.
Das bereitet den Fans Sorgen.
Noch hat Flores nicht viele Erfahrungen mit Niederlagen sammeln können. Er war 15 Jahre im Trainerstab der Patriots, bevor er zum „Fisch“ ging.
Absichtlich verlieren liegt ihm da bestimmt nicht.
Muß er vielleicht auch gar nicht. Im Power Ranking der NFL zu den 32 Teams liegen die Dolphins solide auf dem letzten Platz. Die Niederlagen könnten also auf ganz natürliche Art und Weise kommen.

Klima-Greta ist momentan in den USA.
Wenn die schwedische Weltuntergangsgöre sich den amerikanischen Profisport so ansieht, und die Entfernungen, die die Teams so in einer Saison absolvieren, wird ihr wohl schwindlig werden. Alleine die Oakland Raiders werden in dieser Saison über 60.000 Flugkilometer sammeln, die meisten aller NFL Teams.
Mit nur 15.000 Flugkilometern belegen die ausgerechnet die New York Jets den letzten Platz.

Zur Kasse bitte
Panthers: Safety Eric Reid, $10.527, Late Hit

Buccaneers: Und JA da ist er wieder, Ndamukong Suh. Lange Zeit war es um den Quarterback- Treter etwas ruhiger geworden, Nu isser wieder in der Zur Kasse bitte Rubrik zu finden. $21.056 wegen seiner Spezialität Roughing the Passer.

Falcons: Safety Keanu Neal, $28.075, unnötige Härte

Der Lazarettreport
Browns: Offensive Lineman Drew Forbes wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Giants: Cornerback Sam Beal wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

49ers: Defensive Lineman Kentavius Street wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Sonntag, 1. September 2019

Kurzberichte
Thomas-Demaryius2Zunächst sah es gut aus. Ex-Broncos Wide Receiver Demaryius Thomas (Bild) zeigte ansprechende Leitungen in New England. Und doch überstand er den letzten Kaderschnitt nicht.
Weiter gaben die Patriots bekannt, daß sie Center David Andrews wegen eines Blutklumpens in der Lunge auf die saisonbeendende Verletztenliste setzten.
Die Pats trennten sich auch von Ersatz- Quarterback Brian Hoyer. Einziger Ersatz hinter Brady ist damit Rookie Jarrett Stidham.

Die Chargers sind das Theater um Melvin Gordon leid. Sie gaben dem Running Back die Erlaubnis sich ein neues Team zu suchen.
Gordon ist im letzten Jahr seines Rookievertrags.

Die Texans waren das Theater um Jadeveon Clowney leid. Sie ließen den oft verletzten Pass Rusher zu den Seahawks wechseln.
Seattle gab für den Starverteidiger einen Draftpick in der dritten Runde an Houston ab und schickte zusätzlich Linebacker Jacob Martin und Pass Rusher Barkevious Mingo nach Texas.
Wenn er mal gesund bleibt, kann Clowney Seattles Defense ordentlich verstärken. Eine neue Legion of Boom ist allerdings nicht im hohen Norden zu erwarten.
Die Texans hätten eine viel, sehr viel bessere Kompensation herausschlagen können, wenn sie Clowney früher im Verlauf der Trainingscamps hätten ziehen lassen. Aber sie hatten wohl die Hoffnung, daß das Team Clowney etwas bedeuten könnte.

Die Seahawks trennten sich am Freitag nicht nur vom möglichen Ersatz- Quarterback Paxton Lynch, sondern am Tag darauf auch von Geno Smith. Damit ist Starter Russell Wilson zur Zeit der einzige Quarterback im Kader.

Die Broncos trennten sich von Ersatz Quarterback Kevin Hogan.

Das kam dann doch etwas unerwartet. Die Buffalo Bills trennten sich am „Cutdown Day“ von Running Back LeSean McCoy.
Die Bills trennten sich auch von Rugby Star Christian Wade, der als Running Back zu Fan Liebling in Buffalo wurde.

Die Texans mußten Running Back Lamar Miller ersetzen, der im letzten Testspiel gegen Dallas einen Kreuzbandriss erlitt.
Sie holten sich Carlos Hyde von den Chiefs. Kansas City bekam dafür Offensive Tackle Martinas Rankin.
Die Chiefs sicherten sich danach die Dienste des frisch von den Bills entlassene Running Back LeSean McCoy. Er unterschrieb für ein Jahr und $3 Millionen.

Politik hat nichts im Sport zu suchen?
Das war einmal.
Weil Dolphins Besitzer Stephen Ross US Präsident Donald Trump gut findet, wollte Wide Receiver Kenny Stills nichts mehr mit den Dolphins zu tun haben.
Gut, daß die Texans gerade in Tauschlaune waren.
Miami gab ihn und Offensive Lineman Laremy Tunsil an Houston ab. Dafür bekamen sie so einiges von den Texans, unter Anderem zwei Draftpicks in Runde eins und einen in Runde zwei. Über die genaue Kompensation wird noch verhandelt.

Sam Ficken wird nicht mehr für die Packers kicken. Er überstand den letzten Schnitt nicht.
Green Bay setzt 2019 auf Mason Crosby, der seit 13 Jahren in der NFL kickt.

Die Falcons haben Kicker Matt Bryant im Februar entlassen.
Jetzt gaben sie ihm einen neuen Einjahresvertrag über $3 Millionen.

Die Vikings hatten den Ravens einen Draftpick in Runde fünf für Kicker Kaare Vedvik abgetreten.
Wert war er es wohl nicht, denn er überstand den Schnitttag nicht.

Linebacker Myles Jack bleibt in Jacksonville.
Er unterschrieb für weitere vier Jahre und $57 Millionen von denen $33 garantiert sind. Damit wurde er der momentan drittbestbezahlte Linebacker der Liga.

Samstag, 31. August 2019

Kurzberichte
williams-trent (2)Das große Feuern steht an. Von den 90 Mann, die die 32 Teams im Trainingslager mitgeschleppt haben, bleiben 53 für die Saison übrig.
Daß ich da nicht auf jeden einzelnen eingehen kann, ist ja klar. Aber ich werden versuchen, die wichtigsten Kaderopfer rauszufiltern.
Und dann gibt es ja auch noch die Spieler, die Teams furchtbar gerne in ihrem aktiven Kader hätten, die aber nicht spielen wollen.
Das sind ja nun wirklich namhafte Leute. Die Running Backs Melvin Gordon und Ezekiel Elliott von den Chargers und Cowboys. Pass Rusher Jadeveon Clowney von den Texans und Left Tackle Trent Williams (Bild) von den Redskins. Alle nahezu unverzichtbar für ihre Clubs. Aber sind sie wirklich als Individuen so unverzichtbar für eine Mannschaft?
Wenn es nach Cowboys Besitzer Jerry Jones geht, ist die Sache klar. Auf die Frage, ob die Cowboys denn glauben, ob sie ohne Zeke den Super Bowl gewinnen könnten, antwortete Jones: „Na ja, mit ihm haben wir bisher auch keinen gewonnen.“
Klatsch, das saß.
Alle vier genannten Teams sollten damit rechnen, eine Zeitlang ohne diese Stars auskommen zu müssen.

Die Eagles trennten sich bereits vor dem „Schnitttag“ von Cornerback Orlando Scandrick und Ersatz- Quarterback Cody Kessler.

Auch nicht abgewartet haben die Seahawks. Sie feuerten bereits Quarterback Paxton Lynch und setzen auf Geno Smith als Ersatzmann für Russell Wilson.

Keine Brudervereinigung wird es in Los Angeles geben. Die Rams trennten sich wieder von Linebacker Ketner Kupp, dem Bruder von Wide Receiver Cooper.

Nach nur fünf Monaten feuerten die Raiders Linebacker Brandon Marshall bereits wieder.
Head Coach Jon Gruden gab bekannt, daß man mit drei Quarterbacks in die Saison gehen wird.
Center Rodney Hudson unterschrieb einen Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Dafür bekommt er $33,75 Millionen und ist der momentan bestbezahlte Center der Liga. $24,4 Millionen der Summe sind garantiert.
Hudson ist ein sehr beständiger, zuverlässiger Center. Seit 2012 hat er nur drei Spiele für die Raiders verpaßt.

Noch gar kein Spiel verpaßt hat Titans Center Ben Jones in seinen acht Jahren.
Er bekam eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre und $13,5 Millionen.

Die Patriots setzten Center David Andrews auf die Verletztenliste und holten sich Russell Bodine von den Bills.
Dafür bekam Buffalo New Englands Draftpick in Runde sechs 2020.

Rolando McClain darf wieder in der NFL spielen. Zuletzt spielte der Linebacker 2015 für Dallas. Danach wurde er auf unbestimmte Zeit suspendiert, weil er zu oft auf die falschen Mittel positiv getestet wurde.
Die Cowboys halten die Rechte an dem 30-jährigen, aber ob sie ihn wieder in den Kader aufnehmen, darf bezweifelt werden.

Ein Mitglied der unbesiegten Mannschaft der Dolphins ist verstorben.
Im Alter von 71 Jahren starb Hall of Fame Center Jim Langer in einem Krankenhaus in Minnesota an einer Herzerkrankung.
Er gewann mit Miami zwei Super Bowls und spielte in sechs Pro Bowls. Er legte eine Serie von 128 Spielen in Folge für die Dolphins hin.
Langer wurde in Minnesota geboren. Er kam 1970 ungedraftet zu den Browns, die ihn jedoch nicht behalten wollten.
Glück für die Dolphins, die zugriffen und es nie bereuten.
1980 und 81 spielte er noch für die Vikings, bevor er seine Karriere beendete.

Der Lazarettreport
Texans: Ersatz- Quarterback Joe Webb erlitt am Donnerstag eine ernsthafte Fußverletzung und könnte die Saison verpassen.

Bengals: Rookie Running Back zog sich am Donnerstag einen Kreuzbandriss zu. Seine Saison ist damit beendet.
Es erwischte ihn am selben Knie, an dem es ihn bereits letztes Jahr auf dem College erwischte.

49ers: Vom Pech verfolgt ist Jerick McKinnon. Bereits letztes Jahr verpaßte der Running Back die gesamte Saison. Und auch dieses Jahr droht ihm mit einer erneuten Knieverletzung dieses Schicksal.

Buccaneers: Defensive End Jason Pierre-Paul wurde mit seiner Nackenverletzung, die er bei einem Unfall im Mai erlitt, auf die Liste der nicht footballbedingten Verletzungen gesetzt. Damit kann er nach Woche 6 wieder für Tampa Bay spielen.

Panthers: Kicker Graham Gano wurde mit einer Verletzung am linken Bein auf die Verletztenliste gesetzt. Seine Saison ist damit beendet.

Freitag, 30. August 2019

Kurzberichte
edelman-julian-sb-mvpDie Zeit der Vorbereitungsspiele ist vorbei. Nächste Woche um diese Zeit ist auch das Saisoneröffnungsspiel zwischen den Packers und den Bears bereits Geschichte.
Die Patriots ließen die Starter Josh Gordon, Julian Edelman (Bild) und Demaryius Thomas im letzten Testspiel antreten, allesamt Wide Receiver.
Head Coach Belichick wird es gefallen haben, was er von ihnen sah. Keiner verletzte sich und alle zeigten gute Leistungen. Edelman landete bei einem Catch zwar hart auf der Hand, an der er sich vor Kurzem den Daumen verletzt hatte, aber Gott sei Dank ist dem MVP des letzten Super Bowls nichts schlimmes passiert.

Die Ravens haben, mal wieder, keine Niederlage erlitten. Sie gewannen 17 Vorbereitungsspiele in Folge. Gerne würden sie das mal auf die Saison ausweiten.

In Dallas weiß man, daß man ohne Ezekiel Elliott in die Saison starten wird. In Houston weiß man, daß Jadeveon Clowney keine Clownerien bestreitet, sondern vorhat auch bis in die Saison hinein zu streiken.

Die Dolphins wissen, daß sie Alter vor Schönheit, bzw. Erfahrung vor Jugend Starten lassen, also wird es Ryan Fitzpatrick sein.

Der plötzlich und unerwartet zum Starter gewordene Quarterback Jacoby Brissett wurde von den Colts nicht im letzten Testspiel eingesetzt.
Indianapolis hatte drei ehemalige NFL Quarterbacks zum Probetraining eingeladen, doch natürlich war von Brock Osweiler, Brandon Weeden und Matt Cassel gegen die Bengals noch nichts zu sehen. Wer von den dreien tatsächlich mit in den Saisonkader rutscht, ist noch völlig offen.

Was klar geworden ist in der ganzen Vorbereitungszeit... Kicker werden auch 2019 reihenweise ihre Jobs mies machen.
Es ist wirklich erschreckend, was diese Typen, die Millionen für ein paar Sekunden Arbeit bekommen, so versemmeln.

Offensive Lineman Jermon Bushrod beendet seine Karriere.
Sieben Jahre spielte er für die Saints. Mit ihnen gewann er Super Bowl XLIV.
Danach spielte er drei Jahre für die Bears und zwei für die Dolphins. 2018 kam er zurück nach New Orleans. Nach der Saison wurde er ein Free Agent für den sich niemand interessierte.
Der 35-jährige unterschrieb einen Eintagesvertrag bei den Saints, um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten.

Der Lazarettreport
Seahawks: Cornerback Kalan Reed hat eine Nackenverletzung, die seine Karriere beenden könnte.
Zunächst wurde er vom Team auf die Verletztenliste gesetzt.

Bills: Pünktlich zum Saisonstart wurde Center Mitch Morse aus dem Gehirnerschütterungsprotokoll entlassen.

Bengals: Rookie Running Back Rodney Anderson verletzte sich an dem Knie, an dem er sich auch letztes Jahr in Oklahoma verletzte.

Browns: Running Back Kareem Hunt wurde am Donnerstag an einer Sportlerhernie operiert. Die Rekonvaleszenszeit beträgt bis zu sechs Wochen.
Hunt ist für die ersten acht Wochen eh suspendiert, so daß er wegen der OP kein Spiel verpaßt.

Donnerstag, 29. August 2019

Kurzberichte
Fitzpatrick-Ryan-jetsHeute sind die letzten Vorbereitungsspiele. In Woche vier werden kaum Starter eingesetzt.
Die hoffnungsvollen Anwärter bekommen ihre letzte Chance, bevor am Samstag 2.000 Spieler gefeuert werden. Dann werden die 90 Mann Kader auf die 53 getrimmt, mit denen man in die Saison geht.
Keine Angst gefeuert zu werden müssen Ryan Fitzpatrick (Bild) und Josh Rosen haben... vorerst. Sollte Head Coach Brian Flores überhaupt so etwas wie einen Plan haben, dann sollte er ihn bald darlegen.
Zur Zeit ist Sixpatrick als Starter gelistet, und Rosen hat den Posten des Ersatzmannes sicher.

Die Colts wußten lange Zeit nicht genau, wie es um Andrew Luck steht. Sie hofften, daß er als Starter in die Saison gehen würde. Jetzt wissen sie, daß es nicht so ist.
Sie sehen sich noch nach einem dritten Mann auf der Quarterback Position um, und haben Brock Osweiler, Ex-Broncos und Ex-Texans und Ex-Sonstnochwo, zum Probetraining eingeladen.
Starter ist Jacoby Brissett. Ersatzmann fü
r ihn bisher Chad Kelly. Der hat aber gerne Probleme außerhalb des Footballs und ist ein großer Wackelkandidat. Da muß noch jemand her, auf den etwas mehr Verlaß ist.

Die Vikings setzen nach wie vor auf Kirk Cousins als Starter.
Selber Schuld.
Doch die Position des Kickers ist noch nicht fest besetzt. Zwar dachten die Vikes, daß der norwegische Kicker der Ravens, Kaare Vedvik, die Lösung wäre, und verpflichteten ihn, doch nach zwei verschossenen Field Goals letzte Woche scheint Minnesota auch da einen Griff ins Klo gemacht zu haben.

Kicker, das ist ein ewiges Thema in Chicago.
Kicker, zu diesem Thema hätte ich jetzt was.

Kicker sind für mich keine Footballspieler. Das bringt mir manchmal Kritik ein, die ich per E-Mail erhalte.
Doch jetzt Leute, jetzt liefere ich den besten Beweis für meinen Standpunkt.
Eine Spielerin der Frauenfußballnationalmannschaft der USA soll ernsthafte Angebote von NFL Teams bekommen haben, für sie zu kicken.
Das beweist, daß auf der Kickerposition, na ja, so gesagt Not am Mann ist. Das beweist auch, daß sogar Frauen diese Position bekleiden könnten.
Carli Lloyd heißt die Frau, die glaubt in der NFL kicken zu können und sie ist die Kapitänin der Frauenfußballnationalmannschaft, die wohl Weltmeisterinnen sind.
Bei einem gemeinsamen Training der Ravens und der Eagles letzte Woche schoß sie das Ei aus 55 Yards über die Tortlatte.
Und deshalb hat sie dann Angebote von zumindest zwei Teams bekommen, die sie zu einem Probetraining holen wollten.
Ich glaube ich hatte letztens schon mal erwähnt, daß wir in bekloppten Zeiten leben.

Die Bills gaben Stephen Hauschka eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre.
Der Kicker bekommt dafür $8 Millionen insgesamt.
(OK, die Bills waren offensichtlich nicht hinter Lloyd her)

Jerry Jones sieht die Vertragssituation mit Ezekiel Elliott positiv.
„Wir müssen sowieso zu jeder Zeit darauf vorbereitet sein, auf einen wichtigen Spieler verzichten zu müssen,“ sagte er. „Auch wenn ein Spieler nicht erscheint um seinen Vertrag zu erfüllen, müssen wir ihn ersetzen können. Wir werden spielen, und wir werden gut spielen.
Die Saison ist ein Marathon. Und wenn Zeke erst spät in der Saison zu uns stößt und dann noch frisch ist in den Playoffs, hat das ja auch etwas gutes.“

Der Lazarettreport
Broncos: Tight End Jake Butt hat Schmerzen im linken Knie, in dem er sich letztes Jahr das Kreuzband riß.

49ers: Ähnliches gilt für Niners Running Back Jerick McKinnon. Auch er hat Schmerzen in seinem operierten Knie.

Mittwoch, 28. August 2019

Kurzberichte
clowney-javdavaduUnd da ist ja noch Jadeveon Clowney (Bild). Der leider zu oft verletzte Pass Rusher der Texans hat seinen Franchisevertrag immer noch nicht unterschrieben.
Jetzt wird er mit den Miami Dolphins in Verbindung gebracht. Clowney traf sich mit Head Coach Brian Flores und weiteren Verantwortlichen des Teams.
Die können ihn aber nicht einfach so verpflichten. Zunächst müßte Clowney seinen Franchisevertrag unterschreiben, und dann müßten die Texans einem Handel mit den Dolphins zustimmen.
Der Linebacker ist mit seiner Vertragssituation so unzufrieden, daß er seinen Langzeit Agenten Bus Cook feuerte.
Eigentlich hieß es vor einigen Wochen ja, daß Clowney nach dem dritten Vorbereitungsspiel im Camp der Texans erscheinen würde. Das dürfte zur Zeit eher nicht passieren.

Am 6. Oktober 1999 wurden die Texans gegründet. Seitdem fristen sie ein Dasein als mittelmäßiges NFL Team.
Im November 2018 verstarb Teambesitzer Bob McNair.
Die jetzigen Besitzer Janice McNair und D. Cal McNair haben beschlossen, Bob McNair am 6. Oktober 2019 in den Ring der Ehre des Teams aufzunehmen. An diesem Tag spielt Houston Zuhause gegen die Falcons.

Die 49ers trennten sich nach zwei Saisons von Linebacker Malcolm Smith.
Erst im März 2017 gaben sie dem Super Bowl und Pro Bowl Linebacker einen Fünfjahresvertrag über $26,5 Millionen.
Doch wegen eines gerissenen Brustmuskels konnte Smith 2017 kein Spiel bestreiten.
2018 spielte er in 12 Spielen, in fünf davon als Starter.

Panthers Head Coach Ron Rivera hat nicht den Hauch eines Zweifels, daß Quarterback Cam Newton in Woche 1 spielen kann.
Noch kuriert Newton einen verstauchten Knöchel aus, aber am Wochenende war er ohne Stützstiefel beim Training. Allerdings trainierte er noch nicht mit, sondern sah nur zu.

Cardinals Executive Vice President and Chief Operating Officer Ron Minegar wurde für sechs Wochen ohne Bezahlung suspendiert.
Am 10. August wurde er betrunken am Steuer seines Wagens erwischt und verbrachte zwei Tage im Gefängnis.

Cowboys Besitzer Jerry Jones, Quarterback Dak Prescott und dessen Agenten waren am Sonntag Abend in einem Raum. Doch sie sprachen nicht über Verträge, sondern nur über Geld.
Sie alle waren unter 300 Gästen in einem Hotel Ballsaal in Dallas, die bei Prescotts Spendengala für dessen Faith Fight Finish Foundation anwesend waren.
Diese Stiftung gründeten Prescott und seine zwei älteren Brüder, nachdem ihre Mutter Peggy vor sechs Jahren an Darmkrebs verstarb. Die Stiftung sammelt das Geld allerdings nicht nur für die Krebsforschung. Das Geld kommt auch betroffenen Familien zugute, auch Wellnessprogramme von innerstädtischen Schulen werden unterstützt, sowie behinderte Künstler.
Und so ging es am Sonntag um viel Geld, aber alle waren auf derselben Seite.

Zur Kasse bitte
Vikings Cornerback Holton Hill, $10.527 für einen Helm gegen Helm Angriff gegeben Seahawks Quarterback Paxton Lynch.

Rams Linebacker Troy Reeder, $10.527 wegen unnötiger Härte.

Der Lazarettreport
Eagles: Wide Receiver DeSean Jackson brach sich im Training seinen Ringfinger an der linken Hand.
Trotzdem soll seinem Einsatz im ersten Saisonspiel nichts entgegenstehen.

Panthers: Kicker Graham Gano hat eine Beinverletzung.
Gut, daß Rookie Kicker Joey Slye in den Testspielen eine perfekte Trefferquote hatte. Eine so perfekte, daß Gano dem letzten Kaderschnitt zum Opfer fallen könnte.

Dienstag, 27. August 2019

In der NFL sind sie irritiert
reich-frank-3Von Aaron Rodgers über Tom Brady bis Frank Reich (Bild) und Andrew Lucks Mitspielern herrscht Irritation über die Reaktion der Fans in Indianapolis. Als der scheidende Quarterback vom Platz ging, und es sich in den Ständen herumsprach, daß er seine Karriere beendet, schallten ihm laute Buhs entgegen.
Colts Head Coach Frank Reich betonte, daß Luck das Team nicht im Stich gelassen hat. Natürlich sollte für einen aktiven Spieler das Team zuerst kommen. Das ist eine gängige Meinung in der NFL. Aber über Allem steht die Gesundheit eines Individuums. Und auch wenn mit Andrew Luck ein wirklich hervorragender Spieler das Team verlassen hat, geht es nicht um die Qualität eines Spielers, sondern um die Qualität des Teams, meinte Reich. Wenn man die Gründe bedenken würde, derentwegen Luck im Alter von erst 29 Jahren seine Karriere beendet hat, dann hätte es für ihn keine andere Entscheidung geben können. Daß die Fans das nicht akzeptierten, wäre eine Schande. Man könne Luck nur alles Glück für seinen weiteren Lebensweg wünschen, fuhr Reich fort.
Indianapolis muß jetzt auf Jacoby Brissett setzen. Das ist nichts Neues für die Colts. Er startete bereits 2017 in 15 Spielen für das Team und kam auf 276 von 469 für 3.098 Yards und 13 Touchdowns, bei 7 Interceptions.
In der immer noch sehr schwachen AFC South haben die Colts immer noch alle Chancen, die Division zu gewinnen.

Kurzberichte
Die NFL und die NFLPA werden in den nächsten beiden Tagen ihre Gespräche fortführen.
Im Frühling hoffte NFL Chef Roger Goodell noch, daß man vor dem Start der Saison 2019 einen neuen Tarifvertrag unterschreiben könnte. Das ist nicht mehr zu schaffen.
Der laufende Vertrag endet nach der Saison 2020.

Antonio Brown kann aus seiner Liebe zu seinem alten Helm Profit schlagen.
Sein Agent Drew Rosenhaus sagte, daß er mehrere Anfragen von Helmherstellern bekommen hat, die Brown gerne als Werbeträger hätten, der ihren Helm trägt.
Die Geschichte um Brown und seinen alten Helm hat ziemliche Wellen geschlagen, so daß Brown als Promoter für einen neuen Helm gefragt ist.
Rosenhaus sagte auch noch, daß die Füße des Receivers wieder geheilt sind. Ab jetzt würde Brown „all in“ für die Raiders da sein.

Titans Head Coach Mike Vrabel sagte vor der Presse, daß er seinen Quarterback Marcus Mariota vorzeitig vom Platz geholt hat, um ihn zu schützen.
Die O-Line wäre so schlecht gewesen, daß Vrabel Angst um seinen designierten Starter hatte.
Was wird in zwei Wochen?
In den Testspielen kann man seinen Starter vom Platz holen, um ihn zu schützen. In der regulären Saison geht das nicht.

Vor einigen Wochen holten die Texans Running Back Duke Johnson, der die Browns unbedingt verlassen wollte.
Eine gute Idee, wie man jetzt weiß. Lamar Miller fällt mit einem Kreuzbandriss für diese Saison aus, den er sich gegen die Cowboys zuzog.
Head Coach Bill O`Brien glaubt, daß man keinen weiteren Running Back verpflichten muß. Natürlich würde man sich ansehen, was auf dem Markt ist, aber die Position wäre gut bestückt.
Gut bestückt mit Damarea Crockett, Josh Ferguson, Cullen Gillaspia, Karan Higdon, Buddy Howell und Taiwan Jones?
Es ist nicht schlimm, wenn man diese Spieler nicht kennt. Keiner von ihnen hat einen Start in einem Saisonspiel vorzuweisen.
Und Johnson?
Der hat seit 2015 299 Läufe für 1.286 Yards und 5 Touchdowns erzielt. Als Receiver ist er auch brauchbar. Er kommt auf 235 gefangene Pässe für 2.170 Yards und 8 Touchdowns.
Er wird als Nr. 1 Running Back für Houston in die Saison gehen, wie es momentan aussieht.

Die Chiefs verpflichteten Matt Moore.
Der bisherige Ersatzmann von Star Quarterback Patrick Mahomes, Chad Henne, hat sich einen Knöchel gebrochen.

Der Lazarettreport
Patriots: Center David Andrews wurde mit einem Blutgerinnsel in seinen Lungen ins Krankenhaus gebracht.
Er könnte die ganze Saison ausfallen.

Montag, 26. August 2019

Good Luck, Andrew
luck-andrew8Die Entscheidung von Colts Quarterback Andrew Luck (Bild), so kurz vor Saisonbeginn und so kurz vor seinem 30. Geburtstag (12. September) seine Karriere zu beenden, kam furchtbar überraschend... für Außenstehenden.
Im Kreis seiner Teamkollegen und der Verantwortlichen des Teams hat Luck in den letzten zwei Wochen immer wieder mal angedeutet, daß dieser Schritt für ihn eine Option darstellt.
Colts Besitzer Jim Irsay ist zwar nicht erfreut über Lucks Rücktritt, wird aber keine Rückforderungen an seinen Star- Quarterback stellen. Als Andrew Luck 2016 einen neuen Fünfjahresvertrag über $139 Millionen unterschrieb, war er für kurze Zeit der bestverdienende Spieler der Liga.
Für seine Unterschrift bekam Luck einen Bonus über $12,8 Millionen, und für 2019 bekam er bereits einen Kaderbonus über $4 Millionen. Das Geld könnten die Colts zurückfordern. Aber das werden sie nicht.
$16,8 Millionen mögen für uns Normalverdiener zwar nach viel klingen, aber für Luck sind sie nur ein nettes Zubrot für die Portokasse. In seiner Zeit in Indianapolis hat er bereits gut etwas über $100 Millionen bekommen.
Irsay scheint die Wirklichkeit zu leugnen. Er sagte, daß er die Türe für Lucks Rückkehr offen hält. Darauf sollten er und die Colts Fans, oder wir Footballfans im Ganzen, nicht hoffen. Auch wenn der Nr. 1 Draftpick von 2012 erst 29 Jahre ist.
Luck mußte die Tränen unterdrücken, als er vor der Presse sagte: „Die Verletzungen haben mit den Spaß an dem Spiel genommen. Ich war nicht in der Lage, das Leben so zu leben, wie ich es wollte. Nach 2016 spielte ich nur mit Schmerzen und war nicht in der Lage zu trainieren. Ich wollte das nicht wieder durchmachen.“
Beim Spiel gegen die Bears war Luck unter seinen Teamkollegen. Er sprach mit vielen von ihnen und man konnte sehen, daß er sich unwohl fühlte.
Sein Rücktritt zeigt, daß Geld dann doch nicht alles ist. Ohne Übertreibung kann man sagen, daß Andrew Luck so etwa $450 Millionen liegen läßt, die er in der Zukunft hätte verdienen können.
Aber was nutzt einem all das Geld, wenn der Körper laufend schmerzt?
Luck, einer der talentiertesten Quarterbacks der Liga, erlebte bei seinem Abgang ein ziemliches Tief. Die Fans im Lucas Oil Stadium buhten ihn aus, als sie davon erfuhren, daß er seine Karriere beendet. „Das tat weh,“ sagte Luck. „Ich bin da ehrlich.“

Kurzberichte
Titans Offensive Lineman Taylor Lewan ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen zu sich genommen.

Einen Tag nachdem Paul Worrilow bei den Ravens unterschrieben hat, beendete er seine Karriere.
Der heute 29 Jahre alte Linebacker kam 2013 ungedraftet in die NFL. Zunächst spielte er für die Falcons, dann die Lions und zuletzt die Eagles.

Patriots Tight End Lance Kendricks wurde für ein Spiel suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen eingenommen.

Ex-Vikings Kicker Blair Walsh war letztes Jahr ohne Vertrag.
Dieses Jahr testen die Falcons im anstehenden letzten Vorbereitungsspiel, ob er das Ei noch über die Latte kriegt.

Die Raiders feuerten Running Back Doug Martin.
Erst vor fünf Monaten hatten sie ihm einen Einjahresvertrag über $1,02 Millionen gegeben.

Raiders Wide Receiver Antonio Brown verlor auch seine zweite Klage gegen die NFL, bei der es um seinen Helm ging.
Damit dürfte diese blöde Geschichte hoffentlich vorbei sein.
Ob Brown jetzt darauf verzichtet, für die Raiders zu spielen, weil er einen neuen, sichereren Helm tragen soll?
Er hätte 30 Millionen Gründe, die dagegen sprechen.

Redskins Head Coach Jay Gruden hat sich entschieden. Er setzt auf Quarterback Case Keenum als Starter.

Die NFL 2019 - Woche  3 der Vorbereitungsspiele
Bei den Vikings läuten weiter die Alarmglocken.
Der 84 Millionen Dollar Quarterback Kirk Cousins kam im Spiel gegen die Cardinals auf die erbärmliche Bilanz von 3 aus 13 für 35 Yards. Er spielte die komplette erste Halbzeit durch.
Cardinals Rookie Quarterback Kyler Murray spielte bis zur Zweiminuten Warnung und kam auf nicht ganz so erschreckende 14 aus 21 für 137 Yards.

Die Colts schonten Jacoby Brissett, weil sie schon befürchteten, mit ihm als Starter in die Saison gehen zu müssen. Nachdem Andrew Luck dann seine Karriereende-Pressekonferenz gab, stellte sich diese Entscheidung als nahezu prophetisch heraus.
Gut, daß Problemkind Chad Kelly eine gute Vorstellung gegen die Bears zeigte. Er kam auf 16 von 21 für 209 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Kelly ist in den ersten beiden Wochen suspendiert, weil er es mit dem Einhalten von Gesetz und Ordnung nicht so furchtbar genau nimmt.

Die alljährliche Testspiel-Schlacht um Texas gewann Dallas gegen Houston 34:0.
Die Cowboys Offense funktionierte ein weiteres Mal ohne Running Back Ezekiel Elliott hervorragend. Rookie Tony Pollard ist natürlich nicht wirklich auf dem Level von Elliott, aber wenn der tatsächlich bis in die Saison hinein streikt, ist Pollard ein brauchbarer Ersatz.
Die Texans war auf keiner Seite des Balles ein echter Gegner für die Cowboys.

Bei den 49ers war man gespannt auf die Vorstellung von Quarterback Jimmy Garoppolo. In seinem ersten Testspiel war er grottig. Gegen die Chiefs sah er schon wesentlich besser aus. Er kam auf 14 von 20 für 188 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.

Die Titans haben ähnliche Probleme wie die Dolphins. Beide Teams suchen den Quarterback, der der weniger schlechte ist.
Gegen die Steelers konnten weder Marcus Mariota noch Ryan Tannehill, ein Ex-Dolphin, beweisen, wer als Starter taugen würde.
Pittsburghs Quarterback Ben Roethlisberger gab sein Vorbereitungs-Debüt und war schon in Saisonform. Er zeigte, daß er Wide Receiver Ju-Ju Smith-Schuster als gleichwertigen Ersatz zu dem nach Oakland abgewanderten Antonio Brown ansieht. JJSS ist Big Bens Receiver Nr. 1.
Die Steelers sind bereit für einen Lauf auf die Playoffs, die Titans könnten gut im Rennen um Draftpick Nr. 1 liegen.

Der Lazarettreport
Lions: Linebacker Jarrad Davis, Knöchel
Center Frank Ragnow, Knöchel.

Seahawks: Wide Receiver David Moore, verletzte sich im Training an einer Schulter und wird einige Wochen ausfallen.

Redskins: Tight End Jordan Reed ist zum vierten Mal in seiner Karriere im Gehirnerschütterungsprotokoll

Buccaneers: Ersatz Quarterback Blaine Gabbert verletzte sich gegen die Browns an der linken Schulter

Cardinals: Defensive Back Josh Shaw und Rookie Receiver Hakeem Butler wurden auf die Verletztenliste gesetzt.

Rams: Linebacker Josh Carraway, gerissene Achillessehne
Offensive Lineman Aaron Neary, gebrochenes Fußgelenk.

Patriots: Linebacker Brandon King wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Texans: Running Back Lamar Miller, Kreuzbandriss, Saison beendet.
Er verletzte sich bereits im ersten Drive der Texans gegen die Cowboys.

Zur Kasse bitte
Jets: Rookie Defensive Lineman Quinnen Williams, $21,056, Late Hit.

Browns: Safety J.T. Hassell, $ 28.075, übertriebene Härte.

Sonntag, 25. August 2019

Die Fohlen hat das Glück verlassen
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Da steht man morgens auf, denkt (noch) an nichts böses, und dann liest man solch eine Meldung: Andrew Luck (Bild) beendet seine Karriere.
Der Quarterback der Colts hatte in seiner Zeit bei den Indianapolis Colts solch minderwertige Linespieler vor sich, die nie wirklich in der Lage waren, ihn ausreichend zu beschützen. Dementsprechend oft kamen die anstürmenden Verteidiger an Luck heran und trafen ihn mit voller Wucht.
Lucks Körper konnte diese andauernde Tortur nicht unbeschadet wegstecken. Luck hatte schlimme Verletzungen, Schmerzen, Rehas, die man nicht einfach so schadlos übersteht. Und am gestrigen Samstag zog Luck einen Schlußstrich unter seine Karriere.
Nächsten Monat wird er erst 30 Jahre alt. In einer Zeit, in der die NFL alles macht, um Quarterbacks besonders zu schützen, eigentlich kein Alter. Wenn man aber so in die Mangel genommen wurde, wie Luck, weil seine Linespieler einfach kein NFL Niveau hatten, dann geht es einfach nicht weiter.
Und so geht einer der besten Quarterbacks der Liga, der viel hätte erreichen können, wenn das Management der Colts nicht so kläglich versagt hätte, weit vor der Zeit in den Ruhestand.
Andrew Luck verläßt die NFL mit 23.671 Passyards, 171 Touchdowns und 83 Interceptions. Zusätzlich erzielte er in seiner Zeit von 2012 an 1.590 Laufyards und 14 Touchdowns.

Freitag, 23. August 2019

Die NFL 2019 - Woche 3 der Vorbereitungsspiele
newton-cam-supermanIn Woche drei der Vorbereitungsspiele treten die meisten Starter an. Und viele Head Coaches bereuen ihre Entscheidungen. So dürfte Panthers Head Coach Ron Rivera ein, zwei graue Haare bekommen haben, als er sah, daß sein Quarterback Cam Newton (Bild) mit dem Fuß umknickte und vom Platz humpelte. Nach dem Spiel lief Newton in einem Stützstiefel rum.
Gerade erst hat er seine Schulterverletzung überwunden und wurde geschont, so gut es nur ging, und dann das.
Kein Wunder, daß die Verantwortlichen der Teams diese unnötigen Spiele gerne ausfallen lassen würden. Zumindest nicht mehr vier Spiele sollen es sein, sondern höchstens zwei, bzw. drei für die Teams, die schon im Hall of Fame Game antreten müssen.
Gegner der Panthers waren die Patriots. Deren Methusalem Tom Brady hatte einen guten Abend mit 8 von 12 für 75 Yards. Sein Ersatzmann Jarrett Stidham ist auch nicht ohne. Er kam auf 15 von 19 für 134 Yards.

Bei den Testspielen ist alles möglich. So beendeten die Ravens und Eagles ihr Spiel in Philadelphia vorzeitig, weil es einen Gewittersturm in der Gegend des Stadions gab. 12 Minuten vor Ende des letzten Viertels machten die Schiedsrichter Schluß.
Egal, Starter waren hier eh kaum welche auf dem Platz.

In Kanada spielt man Football auf 110 Yards langen Plätzen. Doch natürlich hätte man für die NFL das Feld der Winnipeg Blue Bombers auf die normalen 100 Yards gekürzt. Doch tatsächlich wurde es dann sogar nur 80 Yards lang, denn der Platz war so schlecht, daß man Angst um die Gesundheit der Spieler hatte. Den Packers war es insoweit egal, da sie 33 Leute gar nicht erst in Uniform steckten. Auch die Raiders verzichteten darauf Starter antreten zu lassen.
Bei den Problemen die den Platz betrafen, ging es um die Torpfosten. Die stehen in der kanadischen Liga nicht hinter dem Platz, sondern in der Endzone. Für das NFL Spiel wurden die Tore entfernt, aber es blieben Löcher im Feld, die die Gesundheit der Spieler gefährdeten. Versuche, die Löcher aufzufüllen, waren nicht nach dem Geschmack der beteiligten Teams. Also machte man die 10 Yardslinie zur Goalline.

Die Dolphins gewannen locker gegen die Jaguars (22:7), doch welcher Quarterback als Starter in die Saison geht, ist immer noch nicht klar. Sowohl Fitzpatrick als auch Rosen zeigte ansprechende Leistungen. Leichte Vorteile sollen bei Sixpatrick liegen.
Bei den Jaguars sah Quarterback Nick Foles seine erste Action in den Vorbereitungsspielen. Er spielte vier Drives und warf einen Touchdown.

Kurzberichte
Patriots Safety Patrick Chung wurde wegen Kokain Besitzes angeklagt.
Die Polizei fand den Stoff in Chungs Wohnung, als sie von Nachbarn wegen Ruhestörung gerufen wurde.
Die Anklageerhebung ist für den 28. August angesetzt.
Die Patriots wollten sich zu dem schwebenden Verfahren nicht äußern. Für sie gilt die Unschuldsvermutung, bis das Gericht anders entscheiden sollte.

Der Lazarettreport
Chargers: Safety Derwin James wurde nach einer Operation an einem gebrochenen Fuß auf die Verletztenliste, die eine Rückkehr in der laufenden Saison erlaubt, gesetzt.

Redskins: Tight End Jordan Reed, Gehirnerschütterung.

Packers: Erstrunden Draftpick Linebacker Rashan Gary humpelte gegen die Raiders vom Platz. Er soll keine ernsthafte Verletzung haben.
Wide Receiver Equanimeous St. Brown, linkes Bein. Nach dem Spiel wurde er an Krücken gehend gesehen.

Patriots: Tight End Ben Watson, Gehirnerschütterung
Special Teamer Brandon King, linkes Bein.
Rookie Running Back Damien Harris, nicht näher erläuterte Verletzung.

Falcons: Defensive Tackle Ra`Shede Hageman, Nackenverletzung.

Jaguars: Wide Receiver D.J. Clark, Gehirnerschütterung.
Wide Receiver Terrelle Pryor, Oberschenkel.

Donnerstag, 22. August 2019

Wenn dir dein Verdienst nicht paßt, dann geh halt.
jones-jerry200Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild) gab Linebacker Jaylon Smith einen neuen Fünfjahresvertrag über $64 Millionen.
Damit sendete er ein Signal an die gierigen Spieler, die auch gerne Megaverträge hätten, namentlich Quarterback Prescott und Running Back Elliott.
Die Botschaft lautet: „Leute, es ist nicht mehr viel Geld da, unter der Gehaltsobergrenze.“
Jones dazu: „Die Agenten der Spieler, die um mehr Geld feilschen, haben nicht den Einblick in die Finanzen, wie wir. Sie sehen nur, was der Markt hergibt, nicht das, was wir zur Verfügung haben.
Ich bin sicher, daß unsere Spieler alle eine Meisterschaft gewinnen wollen. Das ist etwas, was die Agenten auch nicht im Blick haben. Wir sehen das große Ganze, sie sehen nur ihre Provisionen. Ich glaube, daß das das Problem ist.“
Und jetzt ist ein weiteres großes Stück des Gehaltskuchens verteilt worden. Da müssen die anderen sich jetzt mit etwas kleineren Stücken begnügen müssen.

Wo wir gerade beim Kuchen sind. Wer hat denn die größten Brocken abgebissen?
Hier die Top 20 der Bestverdienenden:
1. Seahawks QB Russell Wilson: $35 Millionen
2. Steelers QB Ben Roethlisberger: $34 Millionen
3. Packers QB Aaron Rodgers: $33,5 Millionen
4. Eagles QB Carson Wentz: $32 Millionen
5. Falcons QB Matt Ryan: $30 Millionen
6. Vikings QB Kirk Cousins: $28 Millionen
7. 49ers QB Jimmy Garoppolo: $27,5 Millionen
8. Lions QB Matthew Stafford: $27 Millionen
9. Raiders QB Derek Carr: $25 Millionen
9. Saints QB Drew Brees: $25 Millionen
11. Colts QB Andrew Luck: $24,6 Millionen
12. Redskins QB Alex Smith: $23,5 Millionen
12. Bears Linebacker Khalil Mack: $23,5 Millionen
14. Rams defensive Lineman Aaron Donald: $22,5 Millionen
15. Broncos QB Joe Flacco: $22,1 Millionen
16. Jaguars QB Nick Foles: $22 Millionen
17. Giants QB Eli Manning: $21 Millionen
17. Cowboys defensive Lineman Demarcus Lawrence: $21 Millionen
19. Chargers QB Philip Rivers: $20,81 Millionen
20. Chiefs defensive Lineman Frank Clark: $20,8 Millionen

Nach Positionen verteilt sieht es so aus:
Quarterback: Seattle Seahawks Russell Wilson - $35 Millionen
Linebacker: Chicago Bears Khalil Mack - $23,5 Millionen
Defensive Lineman: Los Angeles Rams Aaron Donald - $22,5 Millionen
Wide Receiver: Cleveland Browns Odell Beckham Jr. - $18 Millionen
Offensive Lineman: Oakland Raiders Trent Brown - $16,5 Millionen
Cornerback: Miami Dolphins Xavien Howard - $15,1 Millionen
Running Back: Los Angeles Rams Todd Gurley - $14,4 Millionen
Safety: Tennessee Titans Kevin Byard - $14,1 Millionen
Tight End: Green Bay Packers Jimmy Graham - $10 Millionen
Kicker: Baltimore Ravens Justin Tucker - $5 Millionen
Punter: New Orleans Saints Thomas Morestead - $3,9 Millionen
Long Snapper: Indianapolis Colts Luke Rhodes - $1,2 Millionen

Kurzberichte
Ravens Quarterback Lamar Jackson wurde letztes Jahr für zwei Sachen bekannt, er kann gut laufen und er verliert gerne den Ball. Obwohl er nur in sieben Spielen startete, verlor er den Ball 12 mal und teilte sich damit die Liga Führung. In den Playoffs gegen die Chargers fumblete er noch weitere drei mal.
Auch Cowboys Running Back Ezekiel Elliott, Rams Quarterback Jared Goff und Raiders Quarterback Derek Carr verloren den Ball in der Saison 12 mal.
Jackson hat nach eigenen Aussagen hart daran gearbeitet, den Ball 2019 besser zu kontrollieren. Man würde in der kommenden Saison sehen, was passiert, meinte er.
Head Coach John Harbaugh glaubt dann auch im Training gesehen zu haben, daß sein Quarterback den Ball fester hält.
Aber Training ist Training.
Ob es stimmt, wird sich dann in der Saison zeigen, wenn Jackson von anstürmenden Verteidigern bedrängt wird.

Die Dolphins werden zu Ehren des verstorbenen Nick Buoniconti einen Sticker am Helm tragen.
Zuerst werden sie den Sticker mit den Buchstaben „NAB“ im Saisoneröffnungsspiel gegen die Ravens tragen.
Buoniconti war ein Hall of Fame Linebacker, der bei der ungeschlagenen Saison der Dolphins 1972 dabei war.
Er starb am 30. Juli im Alter von 78 Jahren.

In Woche drei der Vorbereitungsspiele werden viele Teams ihre Starter einsetzen.
So sagte Saints Head Coach Payton, daß er Quarterback Drew Brees starten lassen will.
- Im Spiel der Redskins in Atlanta stehen sich zwei Teams mit grauenvollen O-Lines gegenüber. Hier sollten die Cheftrainer darauf verzichten, ihre startenden Quarterbacks einzusetzen.
- Wie bereits berichtet soll Panthers Quarterback Cam Newton ein paar Spielzüge bestreiten.
- Ob bei den Eagles Neuverpflichtung Quarterback Josh McCown einen Pass werfen wird, dürfte ausgeschlossen sein.
- Wide Receiver Antonio Brown weint immer noch, weil er seinen geliebten alten Helm nicht tragen darf. Die neuen Modelle würden ihm nicht stehen, meinte er. Ob das stimmt, werden wir in Woche drei noch nicht feststellen können. Brown wird wohl nicht spielen.
- Die Jaguars werde viele Starter einsetzen, darunter auch Quarterback Nick Foles.
- Bei den Dolphins werden die Quarterbacks Fitzpatrick und Rosen spielen. Man will immer noch herausfinden, wer der weniger Unbrauchbare der beiden ist.

Die Top Priorität bei den Packers nächstes Jahr ist die Einberufung eines Quarterbacks, möglichst in der ersten Runde.
Die neuerlichen Rückenprobleme von Aaron Rodgers, zusätzlich zu seinen sonstigen Verletzungen, sind ein Alarmsignal. Mit 35 Jahren ist er nicht mehr der Jüngste, auch wenn Quarterbacks mittlerweile so gut von den Regeln geschützt werden, daß sie sogar mit über 40 Jahren noch spielen können.
Selbst wenn Rodgers noch einige Jahre spielen könnte, wäre ein guter Quarterback in der Hinterhand nicht schlecht. Das weiß man ja gerade in Green Bay, wo Rodgers lange hinter Favre auf seine Chance gewartet hat.
Die Leute hinter Rodgers heißen 2019 DeShone Kizer und Tim Boyle. Keiner von beiden hat annäherndes NFL-Format. Das ist besorgniserregend, denn es dürfte kaum im Bereich des Möglichen liegen, daß Rodgers alle 16 Spiele gesund bleibt und bestreiten kann.

Jets Outside Linebacker Brandon Copeland ist für vier Spiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Die Lions gaben Defensive Tackle Damon Harrison eine Vertragsverlängerung über ein Jahr und $11 Millionen.
Damit bleibt er bis nach der Saison 2021 in Detroit.

Die Cardinals gaben Wide Receiver Michael Crabtree einen Einjahresvertrag.
Der 31-jährige war letztes Jahr ein sehr guter Receiver bei den Ravens mit 54 gefangenen Pässen für 607 Yards und 3 Touchdowns. Er wurde trotzdem im Februar entlassen.

Der Lazarettreport
Buccaneers: Wide Receiver Mike Evans hat eine Beinverletzung. In Woche drei der Vorbereitungsspiele wird er nicht spielen.

Seahawks: Quarterback Paxton Lynch ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll und wird in dieser Woche nicht spielen.

Texans: Offensive Tackle David Steinmetz hat sich einen Knöchel gebrochen und mußte operiert werden.

Steelers: Defensive Lineman Lavon Hooks zog sich im Training einen Achillessehnenriss zu. Für ihn ist die Saison beendet.

Mittwoch, 21. August 2019

Kurzberichte
beckham-odell-brownsOdell Beckham jr. (Bild) hat jetzt herausbekommen, warum er in Cleveland gelandet ist. Wenn es nach dem Ex-Giants Wide Receiver geht, dann hat sein altes Team viel bessere Angebote für ihn vorliegen gehabt, als das der Browns. Daß die Giants ihn dennoch an die Browns abgegeben haben, hätten sie aus purer Boshaftigkeit getan.
„Das war keine geschäftliche Entscheidung,“ ist Beckham sicher. „Das war persönlich. Sie dachten, daß sie mich hierherschicken um zu sterben.“
Giants Head Coach Pat Shurmur hatte nach dem Training keine Lust, auf das Störfeuer aus Cleveland zu antworten. Auch deren Quarterback Baker Mayfield hatte negatives über die Giants gesagt. Allerdings schon vor Monaten. Mayfield meinte, daß er es nicht verstehen könne, daß die Giants Quarterback Daniel Jones einberufen hatten. Ein Team, das gerne gewinnen würde, könne doch nicht Jones als Quarterback draften.
Auch diese Geschichte kochte gestern wieder hoch.
Mayfield versicherte, ganz im Stil eines Politikers, daß seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen und er falsch zitiert worden wäre.
Doch Shurmur meinte dazu nur: „Ganz ehrlich, auf unserer To Do Liste des Tages steht nicht, daß wir uns drum kümmern, was Odell oder Baker sagen.“

Die Dolphins verlängerten den Vertrag mit Jakeem Grant für weitere vier Jahre.
Damit bleibt der Wide Receiver/ Kickreturner bis nach der Saison 2023 in Miami. 2019 wird er noch für $720.000 spielen, danach wird er wesentlich mehr bekommen. Wie viel mehr, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Packers Wide Receiver J`Mon Moore war mit seinem Auto in Regenwetter zu schnell unterwegs.
Er verlor die Kontrolle über das Gefährt und kam auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Truck. Dessen Fahrer, Clement Kelly, wurde dabei verletzt, während Moore unverletzt blieb.
Beide Wagen waren ziemlich demoliert und wurden abgeschleppt.
Moore trainierte am Dienstag bereits wieder mit dem Team.

Antonio Brown hat mit den Raiders trainiert und er trug einen erlaubten Helm.
Seinen Füßen geht es auch wieder besser, die Frostbeulen heilen ab und es bildet wich wieder gesunde Haut an den betroffenen Stellen.
„Ich kam mir ja vor wie der Staatsfeind Nr. 1,“ meinte der Wide Receiver. „Ich mußte meine Füße in Ordnung bringen. Ich war auf jedem Kanal. Doch A.B. Ist ein guter Spieler. Und er ist ein gutaussehender Spieler, nebenbei bemerkt.“
Brown ist 31 Jahre alt und geht in seine 10. NFL Saison. Bei den Steelers war er ein herausragender Receiver, und den würden die Raiders auch gerne sehen, für die $50 Millionen, die sie ihm zahlen.

Nicht nur Cowboys Running Back Ezekiel Elliott streikt, um einen besseren Vertrag zu bekommen. Auch die Chargers warten auf ihren Running Back Melvin Gordon.
Und Gordon wartet auf einen Anruf des Teams. „Ich warte auf den Anruf mit den guten Nachrichten,“ sagte Gordon in einem Interview.
Doch bisher hat sein Agent nur Anrufe von den Chargers bekommen, die etwa so klangen: „ Wir gehen nicht höher, als in unserem letzten Angebot.“
Und das letzte Angebot des Teams lag bei $10 Millionen pro Saison. Zu wenig, wie Gordon findet.
2019 hat er noch einen Vertrag, in dem $5,6 Millionen als Gehalt stehen. Und für diese Peanuts will Gordon schon überhaupt nicht spielen.
Die Chargers können ihm für jeden verpaßten Trainingstag und jedes verpaßte Vorbereitungsspiel so viel Geld vom Gehalt abziehen, daß Gordon Gefahr läuft, noch Geld mitbringen zu müssen, wenn er seinen Streik nicht bald beendet.

Die Cowboys verlängerten den Vertrag mit Linebacker Jaylon Smith.
Für weitere fünf Jahre bekommt er $64 Millionen von denen 35,5 Millionen garantiert sind.

Die Patriots trennten sich nach sechs Saisons von ihrem Punter Ryan Allen.
Da er selten gebraucht wurde, fiel Allen nicht so auf. Doch wenn er gebraucht wurde, tat er seinen Job erfolgreich und brachte die Gegner immer wieder in eine schlechte Feldposition.
Von 409 Punts des 29-jährigen wurden nur zwei geblockt.
2019 hätten ihm $900.000 zugestanden.
New England setzt aber jetzt auf Rookie Jake Bailey.

Der Lazarettreport
Cardinals: Rookie Wide Receiver Hakeem Butler hat eine Abrissfraktur an einer Hand. Es könnte sein, daß er sogar auf die Verletztenliste, die die Saison für ihn beendet, gesetzt wird.

Bills: Die Offensive Linemen Mitch Morse und Conor McDermott sind im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Seahawks: Guard Demetrius Knox wurde mit einer Quadrizepsverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Guard Landon Turner wurde als Ersatz verpflichtet.

Broncos: Quarterback Drew Lock hat ein böse verstauchtes Handgelenk an seiner Wurfhand. Er wird einige Zeit nicht einsatzfähig sein.

 

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