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Chris Warren

Chris Warren - Running Back
Geboren am 24.01.68 in Silver Springs
Gedraftet: In der 4. Runde 1990 von den Seattle Seahawks
College: Ferrum

Die Trading Cards Firma PACIFIC machte ihn zu ihrer Galionsfigur des Jahres 1996. Verdientermaßen, denn Chris Warren war ein stiller und recht unbekannter, aber sehr guter Running Back. Der Umstand, daß er bei den Seahawks spielte, trug nicht gerade dazu bei, daß sich an seiner Bekanntheit etwas ändern konnte.

Chris Warren wurde 1990 von den Seattle Seahawks in der vierten Runde gedraftet. Bevor er zum startenden Running Back wurde, mußte er seine Knochen in den ersten beiden Jahren vornehmlich als Returner bei Kick-offs und Punts hinhalten. Als er gegen Houston 1990 bei einem 1 Yard Lauf eingesetzt wurde und seinen ersten Touchdown holte, war das der einzige Touchdown der Seahawks in einem 13:10 Sieg.

1991 bekam er gegen die Steelers zum ersten Mal den Job des Starters. In diesem Spiel trug er den Ball 11 mal für 13 Yards. Vor diesem Spiel wurde er noch nicht als Running Back eingesetzt, nach diesem Spiel nicht mehr.

1992 bekam er dann seine Chance, und die nutze Warren. Vor dieser Saison hatte er in 17 Läufen 24 Yards erzielt, nach dieser Saison waren 1.017 Yards bei 223 Läufen, die 3 Touchdowns brachten. Die Touchdown Ausbeute war bei 223 Läufen natürlich recht mager , aber die Seahawks kamen ja selten in die Nähe der gegnerischen Endzone. Warren gesellte sich nämlich in den nur acht Mietglieder zählenden Club der Running Backs, die mehr als 1.000 Yards erzielten, obwohl das Team nur zwei oder weniger Spiele gewinnen konnte.

Sein Hauptjob war jetzt zwar der des Running Backs, aber seine Nebenjobs bei den Kick Returns gab er nicht auf. Hierbei ließ er im Vergleich zu den Vorjahren kein bißchen nach. Alle Yards aus Läufen, gefangenen Pässe, Punt- und Kick-Off Returns zusammen gerechnet erzielte Warren 1.927 Yards.

Nach der Saison 1993 startete Chris Warren sogar in seinem ersten Pro Bowl. War er 1992 noch fünftbester Running Back der AFC geworden, so reichte es jetzt bereits zum dritten Platz. Und das, obwohl er wegen einer Bauchmuskelverletzung die letzten zwei Spiele aussetzen mußte. Wie schon im Jahr zuvor hatte Warren drei Spiele, in denen er über 100 Yards lief. In dieser Saison spielte er aber nur noch als Running Back. Seinen Nebenjob hatte er aufgegeben. So kamen dann in 14 Spielen 238 Läufe für 1.072 Yards und 7 Touchdowns zusammen. Zu einer Bilanz von 6 Siegen und 10 Niederlegen verhalf er den Seahawks mit seinen Läufen. Ein Durchschnitt von 125,9 Laufyards pro Spiel machte Seattle wenigstens in dieser Kategorie zum besten Team der AFC.

In der Saison 1994 ließ Chris Warren dann alle AFC Running Backs hinter sich. Seine 1.545 Yards führten direkt nach Honolulu in den Pro Bowl. Nur Barry Sanders von den Detroit Lions erzielte mehr Yards (1.883), als Warren. Sanders blieb auch in Gesamtyards vor Warren (2.166 zu 1.868) und in durchschnittlichen Yards pro Lauf (5,7 zu 4,6). Alles in allem stellte Warren mit seiner Leistung 40,9% der Seahawks Offense.

Seine Statistik von 1.545 Yards aus 333 Läufen und seine 11 Touchdowns machten ihn zum erfolgreichsten Running Back der Seahawks aller Zeiten. Selbst Curt Warner brachte es in seinem besten Jahr, 1986, nur auf 1.481 Yards. Seine persönliche Bestleistung er zielte er gegen Houston. Hier lief er mit gebrochenen Rippen für 185 Yards in 30 Versuchen. Erst in Woche zwei, gegen die Raiders, fing er seinen ersten Touchdownpass.

In Honolulu stellte Chris Warren dann einen neuen Pro Bowl Rekord auf, der nur einen Spielzug hielt. In 14 Läufen erzielte er 127 Yards und übertraf damit O.J. Simpsons alte Marke von 112 Yards. Nur einen Spielzug später mußte er diesen Rekord an Marshall Faulk von den Colts abgeben, der am Ende des Spiels sogar 180 Yards zurückgelegt hatte.

Hatten seine Mannschaftskollegen ihn schon 1994 zu ihrem wertvollsten Spieler gewählt, so wurde ihm diese Ehre auch 1995 wieder zuteil. Allerdings mußte er Curtis Martin von den Patriots an sich vorbei ziehen lassen, der 1.487 Yards in der AFC erzielte. Wa rren brachte es mit 310 Läufen auf 1.346 Yards und hinter Emmitt Smith (Cowboys), Barry Sanders (Lions) und Martin (Patriots) auf den vierten Platz der NFL Running Backs. Wären da nicht die 25 Rekord Touchdowns von Smith gewesen, wären seine 15 die beste Ausbeute unter den Läufern der Saison geworden.

So starteten die Seahawks also mit einem der besten Running Backs der Liga in die Saison 1996. Auch Rick Mirer, ihrem Quarterback sagte man eine Menge Talent nach. Aber es wurde nichts aus dem Höhenflug der Seeadler.

Mirer erwies sich als Flop und Chris Warren blieb unter 1.000 Yards. Obwohl er nur in zwei Spielen wegen Verletzung fehlte, erreichte er nur 855 Yards in 203 Läufen.

4 Touchdowns, nur 874 Yards in 200 Versuchen waren Grund für Seattle, sich nach der Saison 1997 nach einem neuen Running Back umzusehen. Sie fanden ihn in Ricky Watters von den Eagles. Warren gaben sie an die Cowboys ab, wo er den lustlosen Emmitt Smith entlasten sollte.

Das funktionierte allerdings nicht so, wie die Macher in Dallas sich das vorgestellt hatten. In der Saison 1998 kam er nur in neun Spielen zum Einsatz und lief 291 Yards und vier Touchdowns.

1999 sah er in allen 16 Spielen Action. Zwei Touchdowns nach 403 Yards waren alles, was er vorweisen konnte.

In der Saison 2000 gaben die Cowboys Warren an die Eagles ab. Da er da aber auch nicht produktiver spielte war die Karriere für Chris Warren, die vielversprechend begann, nach der Saison 2000 beendet.

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