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Kurt Warner

Kurt Warner - Quarterback
Geboren: 22.06.1971, Burlington , IA
College: Northern Iowa
Draft: ging 1994 ungedraftet zu den Green bay Packers

warner-pdf2Die Geschichte von Kurt Warner in der NFL ist eine Achterbahnfahrt.
Einer Zeit der Bedeutungslosigkeit folgte eine Zeit des Riesenerfolgs, folgten Jahre der Bedeutungslosigkeit, bevor sich der Erfolg wieder einstellte.
Genialen Pässen folgten immer auch viele Fumbles und Interceptions.

Seinen Collegefootball spielte Warner in Northern Iowa. Er musste bis zu seinem Senior Jahr warten, bevor er zum Starter der Mannschaft wurde. Er passte viermal in der Saison für über 300 Yards und wurde zum besten Angriffsspieler der Conference gewählt.

Am 28. 4. 1994 wurde Warner von den Packers als nicht gedrafteter freier Spieler verpflichtet. Am 17. August 1994 wurde er schon wieder gefeuert.
Es folgte der tiefe Abstieg in die Belanglosigkeit der Arena Football League. Hier spielte er von 1995 bis 1997 bei den Iowa Barnstormers.
Er führte das Team zweimal in den Arena Bowl und wurde zum 20. Jubiläum der Liga unter die 10 besten AFL Spieler aller Zeiten gewählt.

1997 verpflichteten ihn die St. Louis Rams.

Von da an ging es eine kleine Stufe aufwärts in die NFL Europe. Hier spielte er 1998 bei den Amsterdam Admirals. Er war der Starter in allen 10 Spielen und führte die Liga an in den Kategorien Passyards (2.101), Passversuche (326), vollständige Pässe (165) und Touchdowns (15).

Im letzten Spiel der Rams, am 27. 12. 1998, kam er im vierten Quarter zu einem Kurzeinsatz.

warner091999 war das Jahr des Kurt Warners, das Jahr der St. Louis Rams, das Geburtsjahr der „Greatest Show on Turf“. Der designierte Starter Trent Green verletzte sich während der Vorbereitungsspiele, und Warner, der nur als Ersatzmann vorgesehen war, übernahm das Kommando.
Welch ein Glücksfall für die Rams. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, daß die Saison für Warner mit dem Titel des wertvollsten Spielers der Liga enden würde und mit dem Titel des wertvollsten Spielers des Super Bowls.

Er schrieb das Rekordbuch der Rams neu, indem er 325 seiner 499 Pässe vervollständigte für 4.353 Yards, 41 Touchdowns und 13 Interceptions. Mit seinen 41 Touchdownpässen führte er auch die NFL an, genauso wie mit seinen 65,1% Passvervollständigungen.
Mit 14 Touchdownpässen in seinen ersten vier Starts legte er einen Saisonstart hin, den zuvor noch kein NFL- Quarterback geschafft hatte. Auch seine 1.217 Passyards in den ersten vier Spielen waren ein neuer Rekord. Von Woche 4 bis Woche 8 hatte er eine Serie von 133 Pässen in Folge ohne Interception.
Gegen die Falcons lief er am 26. 9. seinen ersten Touchdown.
Die Saison führte ihn und die Rams in den Super Bowl, wo Warner mit 424 Passyards einen neuen Super Bowl Rekord aufstellte.
Nach dem Super Bowl Sieg über Tennessee flog er noch zum Auswahlspiel nach Hawaii, zum Pro Bowl.

Auch nach der Saison 2000 spielte Warner im Pro Bowl. Dabei spielte er in der Saison wegen eines gebrochenen Zeigefingers nur 11 Spiele. In diesen 11 Spielen stellte er aber neue NFL Rekorde für Passyards und Gesamtyards auf.
Im ersten Saisonspiel, am 4.9. vervollständigte er 25 seiner 35 Pässe für die persönliche Bestmarke von 441 Yards, drei Touchdowns aber auch drei Interceptions. Es reichte aber zum Sieg gegen Denver und zum ersten Sieg in einem Monday Night Spiel seit 1988.

In zwei Spielen in der Saison erzielte er die Höchstmarke von 158,3 Quarterback –Wertungspunkten. Das hatte zuvor noch kein NFL Quarterback erreicht.

Zusammen mit Marshall Faulk stellte er einen weiteren neuen NFL Rekord auf. Im Spiel gegen die Falcons am 15.10. passte Warner für über 300 Yards und Faulk lief über 200 Yards, das gab es vorher noch nie.

Eine Sensation war, nach einer wieder sehr guten Saison, das Ausscheiden bereits in der Wild Card Runde. Gegen die Saints gab es eine 28:31 Niederlage.

Die Saison 2001 beendete Warner zum zweiten Mal in drei Jahren als wertvollster Spieler der NFL. Er gewann die Wahl mit EINER Stimme Vorsprung vor seinem Teamkollegen Marshall Faulk. Natürlich konnte er auch wieder die Badehose für den Pro Bowl auf Hawaii einpacken.
Nach der Saison führte er die Saison an mit:
Vollständige Pässe (375), Prozent der vervollständigten Pässe, (68,7), Passyards (4.830), Touchdownpässe (36), Durchschnittliche Yards pro Pass (8,85), Quarterback –Wertung (101,4).

Bereits in seinem 36. Spiel in der NFL knackte er die 10.000 Passyards-Grenze. So schnell hatte noch kein anderer Quarterback diese Marke überschritten. Klar, daß nach so einer Saison wieder die Playoffs erreicht wurden.

Dieses Mal führte Warner die Rams auch wieder in den Super Bowl. Hier lagen die Rams zeitweise mit 14 Punkten hinter den Patriots, bevor Warner sein Team zum 17:17 Ausgleich führte. Doch die Patriots hatten zu der Zeit noch den Closer Adam Vinatieri im Team. Er erschoss die Rams in der letzten Sekunde.

warneramboden2Die Saison 2002 war nicht die Saison des Kurt Warner. Es war eine Saison, in der ihn viele Verletzungen aus der Bahn warfen. Er spielte nur in sieben Spielen, wovon er nur in sechs als Starter auflief.
Im fünften Saisonspiel am 29.9. gegen Dallas, verletzte er sich am Zeigefinger der Wurfhand und musste fünf Spiele aussetzen.
Am 18.11. kam er für ein paar Spielzüge gegen die Bengals wieder rein und war für folgenden beiden Spiele gegen Washington und Philadelphia wieder der Starter.
Die letzten vier Saisonspiele verpasste er allerdings wieder, weil er sich erneut an der Wurfhand verletzte.

Dabei erreichte er selbst in dieser verkorksten Saison einige Meilensteine. Er warf seinen 1.000. vollständigen Pass früher, als jeder andere Quarterback zuvor. Im 47. Spiel war es soweit und somit ein Spiel früher als vorher bei Drew Bledsoe und Peyton Manning.
Er brauchte insgesamt 1,487 Passversuche, um seinen tausendsten Pass zu vervollständigen und schlug Joe Montana damit um ganze 84 Versuche.

In der Saison 2003 lief es sogar noch schlechter für Kurt Warner, als 2002. Er spielte in zwei Spielen, im ersten und im letzten Spiel der regulären Saison.
Im Auftaktspiel gegen die Giants wurde er sechs mal gesackt und zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu. Erst im letzten Spiel gegen die Lions kam er wieder aufs Feld, warf 11 Pässe, von denen nur 4 ankamen und das wars.

Nach der Saison fand Warner sich auf dem Spielermarkt wieder und er ging als Starter der Giants in die Saison 2004.
Nach einer Bilanz von 5 Siegen und 4 Niederlagen wurde er als Starter abgelöst von dem Frischling Eli Manning.
Der war aber auch noch nicht das, was man von einem NFL Quarterback erwartet und so startete drei Spiele später wieder Kurt Warner.

Nach der Saison fand sich Warner auf dem Spielermarkt wieder und er ging als Starter der Cardinals in die Saison 2005.
In den 10 Spielen, in denen er auflief, war er auch der Starter des Teams. Im ersten Heimspiel der Saison gegen die Rams erzielte er zum ersten Mal seitdem er die Rams verlassen hatte wieder über 300 Passyards.

Im zweiten Saisonspiel gegen die Seahawks zog er sich eine Leistenzerrung zu. Aus diesem Grund konnte er vier Spiele lang nur verletzt zusehen.
Es dauerte bis zum 20. November, daß Warner seinen ersten Sieg als Quarterback der Cardinals einfuhr. In St. Louis gewann Arizona mit 38:28.

In den letzten beiden Saisonspielen war er wieder inaktiv, dieses Mal plagte ihn eine Sehnenzerrung im Knie.

In der Saison 2006 bekam er den Topdraft der Cardinals, Matt Leinart, vor die Nase gesetzt. Als Mentor sollte er sich um den teuren Neueinkauf kümmern.
Bereits im ersten Saisonspiel wurde Kurt Warner für seine Leistungen gegen die 49ers zum wertvollsten Angriffsspieler der NFC gewählt.
Dennoch sollte der Mann, der für die Zukunft einberufen wurde, sollte Matt Leinart für die Cards spielen. Nach vier Spielen wurde Warner auf die Bank gesetzt.

Erst am 24.12. kam er wieder zum Einsatz, als sich Matt Leinart gegen die 49ers an der Schulter verletzte.

warner-kurt2Die Saison 2007 begann er offiziell als Ersatzmann für Leinart. Doch der Mann der Zukunft hielt wieder nicht lange durch. In Woche fünf verletzte sich Leinart am Schlüsselbein, und seine Saison war beendet.
Für die nächsten 11 Saisonspiele war also doch wieder Warner der Starter der Cards. Doch auch er blieb nicht unverletzt. Am 14. Oktober riß er sich im Spiel gegen Carolina eine Sehne im Ellenbogen und spielte von da an bis zum Ende der Saison mit einer Manschette am Arm.

Mit dieser für einen Quarterback eigentlich unmöglichen Behinderung spielte er am 21. Oktober gegen die Redskins, als gäbe es die Manschette und den Sehnenriß gar nicht. Er warf 41 Pässe, von denen 27 ankamen für 282 yards, 2 Touchdowns, allerdings auch 2 Interceptions.

Gegen die 49ers stellte er am 25. 11. mit 484 Passyards einen persönlichen Rekord auf.
Aber auch einen negativen Rekord stellte er noch auf. Am 9. 12. gegen Seattle warf er fünf Interceptions.

Am Ende der Saison war er der erste Cardinals Quarterback seit Neil Lomax 1988, der über 20 Touchdowns in einer Saison erzielte.

Für die Saison 2008 war er der designierte Starter. Und was für eine nicht für möglich gehaltene Saison lieferte er ab. Der Mann durchlebte seinen dritten Frühling und die Saison endete erst im Super Bowl und brachte ihm auch noch einen weiteren Pro Bowl Auftritt.

Mit 4.583 Yards kam Warner zu seiner dritten Saison, in der er über 4.000 Yards passte.
Im zweiten Saisonspiel, einem Sieg gegen Miami, erzielte er erneut die perfekte Passerwertung von 158,3 Punkten.

Mit einer Bilanz von nur 8-8 Punkten gewannen die Cardinals ihre Division und kamen in die Playoffs. Hier erzielte Warner, ausgerechnet gegen die knüppelharte Verteidigung der Eagles, wieder eine sehr gute Passerwertung von 145,7 Punkten.
Selbst bei der Niederlage gegen die Steelers im Super Bowl wurde er mit 112,2 Punkten wieder dreistellig und flog anschließend noch zum Pro Bowl nach Hawaii.

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