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jackson-desean1933 kaufte Bert Bell die Frankford Yellowjackets für 2.500 $ und brachte sie nach Philadelphia.

1935, als seine Eagles, wie sie mittlerweile hießen, immer noch nicht so flogen, wie Bell sich das vorgestellt hatte, machte er einen Vorschlag, der den Profifootball auf ewig veränderte. Er schlug eine jährliche College Draft vor, um die Liga ausgeglichener zu machen. Bell schlug vor, daß das schlechteste Team zuerst draften sollte, bis hinunter zum Meister, so wie es heute noch exerziert wird.

Ironischerweise erlaubte eine 2-9 Saison den Eagles die erste Wahl aller Zeiten. Sie nahmen Jay Berwanger, der aber nie Football spielte.

Erst Earl Neale konnte als Head Coach die Eagles etwas liften. Er verpflichtete Running Back Steve van Buren, 1944, und im folgenden Jahr führte dieser die Liga mit 832 Laufyards und 110 erzielten Punkten an.

1947 erreichte Philadelphia sein erstes Endspiel, das sie mit 28:21 gegen die Cardinals verloren. Ein Jahr später gingen sie dann als Meister vom Platz, nach einem 7:0 Sieg über Chicago.

Die Eagles beendeten die 40er mit einem Höhenflug, indem sie ihren Titel verteidigten. Diesmal gewannen sie im tiefen Schlamm 14:0 gegen die Rams.

Die Fünfziger vergingen ohne Höhepunkte.

Erst als Coach Buck Shaw 1958 den Starquarterback Norm Van Brocklin den Rams abkaufte, ging es wieder aufwärts. Zwei Jahre später verhalf Van Brocklin, zusammen mit Center Chuck Bednarik, den Eagles zu ihrer dritten Weltmeisterschaft. 17:13 schlugen sie die Packers.

Die Philly Fans feierten diesen Sieg noch, als Shaw und Van Brocklin kündigten. Das war ein schwerer Schlag für den Club, obwohl der unerfahrene Quarterback Sonny Jurgensen sie 1961 zu zehn Siegen führte. Geldprobleme und Verletzungen warfen den Club für die nächsten 15 Jahre in den Keller der NFL.

1976 wurde der 30jährige Dick Vermeil als Head Coach verpflichtet, und der Club wechselte für 16,1 Millionen Dollar den Besitzer. Leonard Tose hatte diese Rekordsumme hingeblättert.

1977 holten sich die Eagles wieder einen Quarterback von den Rams, Ron Jaworski. In der sechsten Runde der Draft kam Running Back Wilbert Montgomery dazu. Diese beiden, und Wide Receiver Harold Carmichael, bildeten ein Offensivtrio, das gut genug war, die Eagles in den Super Bowl zu bringen. Das war 1980. Vermeils "Good Guys" trafen auf die "Bad Guys" aus Oakland. Philadelphia hatte die Eastern Division mit 12-4 Punkten gewonnen, während die Raiders über die Wild Cards ins Endspiel gelangt waren. Dennoch gewannen die Raiders mit 27:10.

Nachdem sie 1981 ein weiteres mal in die Playoffs gelangt waren, beendete Vermeil in der Streiksaison 1982 seine kurze, aber erfolgreiche, Trainerkarriere. Der Workoholiker fühlte sich ausgebrannt, und der ehemalige Tackle Marion Campbell ersetzte ihn. Er war aber kein Winner und wurde von dem neuen Besitzer Norman Braman, der den Club 1985 gekauft hatte, gesackt, nach drei negativen Saisons.

Buddy Ryan, der gerade mit seiner 46 Defense der Bears den Super Bowl gewonnen hatte, wurde danach Head Coach der Eagles. Aber Ryan verstand nichts vom Angriff. Wie man ihn zerstört, das war seine Domäne, einen aufbauen, davon hatte er keine Ahnung. Bis 1990 ließen die Oberen ihn wirken. Dann endlich bemerkten sie seine Unfähigkeit. Besonders im zwischenmenschlichen Bereich hatte Ryan ein starkes Defizit. Mit seinen Verteidigern kam er prima aus. Offense Spieler waren für ihn der letzte Dreck.

Zwar erreichten die Eagles unter ihm dreimal die Playoffs, aber immer war im ersten Spiel Ende.

Von 1991 bis 1994 coachte Rich Kotite Philadelphia. Er nutzte das Potential, das besonders in dem farbigen Quarterback Randall Cunningham steckte voll aus. Unter Kotite wurde er zu einem der besten Quarterbacks der Liga. Was allerdings bitter aufstieß war die Tatsache, daß Cunningham immer auch der beste Läufer der Eagles war. Von den Running Backs war nie viel zu sehen.

Kotite konnte das Team nur einmal in die Playoffs führen. Als Jeffrey Lurie die Eagles am 6. Mai 1994 kaufte, wußte Kotite, daß seine Zeit um war.

1995 übernahm der farbige Ray Rhodes den Posten des Head Coach. Er beeindruckte vom Start weg sosehr, daß er Trainer des Jahres wurde. Das zwar nur nach einer 10-6 Saison, aber er machte einen Mitbewerber um die Krone der NFC East aus Philadelphia.

In der Saison 1996 verloren die Eagles in den Playoffs erst nach einer erbitterten Schlammschlacht im vom Regen aufgeweichten Candlestickpark gegen die 49ers.

Nach der Saison 1998 war es der Trainer des Jahres 1995, der seinen Job verlor. Mit nur 6 Siegen rückten die Playoffs in weite Ferne. Die Eagles wurden von einem Team, das in den Playoffs gewann zu einem Team, das in den Playoffs verlor zu einem Team, das die Playoffs nicht erreichte... in den drei Jahren unter Ray Rhodes.

Rhodes wurde von den Eagles gefeuert und von den Packers geheuert. Damit aber mußten jetzt die Fans in Green Bay leben. Der neue Man in Philadelphia hieß Andy Reid, und er war der Offensive Coordinator der Packers bis zum Ende der Saison 1998.

Er brachte es fertig die Eagles noch weiter herunterzuwirtschaften, als Ray Rhodes. Am Ende der Saison 1999 hatte Philadelphia nur fünf Siege auf dem Konto.

Da kommt das, was er nur ein Jahr später erreichte, einem Wunder gleich. Er brachte das Team in die Playoffs.

Hier überstanden die Eagles mit einem 21:3 über die hochfavorisierten Buccaneers die Wild Cards bevor dann in der nächsten Runde gegen die Giants mit einer 10:20 Niederlage das Aus kam.

In der Saison 2001 brachte Andy Reid die Eagles bis ins NFC Endspiel. Hier verloren sie knapp gegen die St. Louis Rams mit 24:29.

Ganz locker kontrollierten die Eagles in der Saison 2002 die NFC East. Klar gab es hier nur ein Team, das ihnen ernsthaft Konkurrenz machen konnte, die Giants. Die konnten allerdings nur 10 Saisonspiele gewinnen, Philadelphia gewann 12. Und das, obwohl sie seit dem 11. Spieltag ohne Quarterback Donovan McNabb auskommen mußten, der sich den Fuß brach.

Eine Woche später wurde auch noch der zweite Mann, Koy Detmer verletzt und der dritte Mann, A.J. Feeley mußte ran. Damit waren die Eagles raus aus dem Playoffrennen... frohlockte die Konkurrenz... zu früh gefreut.

Die Defense der Eagles war nahezu unüberwindbar und Koy Detmer spielte mitnichten wie ein Hinterbänkler. Zugute kam den Eagles auch der Spielplan, der zu dieser Zeit nur noch Fußabtreter aufwies wie die Rams, Dallas und Washington. Nur ein Spiel ging in der Zeit verloren, das am 17. Spieltag gegen die Giants.

Zum Divisional Playoffspiel gegen die Falcons war McNabb dann wieder einsatzbereit und er führte die Eagles zu einem 20:6 Sieg.

Im Endspiel der NFC hieß es dann wieder Tampa gegen Philadelphia. Schon in den letzten beiden Saisons mußten die Buccaneers in den Playoffs nach Philadelphia und beide Male mußten sie ohne einen Sieg und ohne einen Touchdown nach Hause fahren.

Dieses Mal jedoch war es anders. Donovan McNabb, in der Saison gerade mit einem neuen Vertrag über $115 Millionen ausgestattet, spielte wie eine 115 Millionen Dollar Niete. Er fumblete den Ball zweimal und warf einen Interception zu Ronde Barber, der einen 92 Yards Touchdown damit erzielte (NFL Championship Spiel Rekord).

Dieses Mal fuhren die Buccaneers mit einem 27:10 Sieg aus Philly weg zum Super Bowl.

In der Saison 2003 zogen die Eagles aus dem Veteranenstadion in ihr neues Nest, das Lincoln Financial Field.
Philadelphia startete mit 2-3 Siegen in die Saison, um dann neun Spiele in Folge zu gewinnen. Zum zweiten Mal in Folge hatten die Eagles Heimrecht in den Playoffs.
Zum dritten Mal in drei Jahren kamen die Eagles in das NFC Endspiel, wo man gegen die Panthers den Kürzeren zog.

2004 klappte es dann endlich. Dieses Mal war nicht im NFC Endspiel Endstation, sondern Philadelphia erreichte den Super Bowl.
Auf dem Weg dorthin gewannen sie 13 Spiele in der regulären Saison. Gegen die Patriots reichte es im Super Bowl allerdings nicht, New England gewann mit 24:21.

Nach der Saison 2004 folgte 2005 der Super Bowl Blues. Philadelphia konnte nur sechs Spiele gewinnen und verpasste zum ersten Mal seit 1999 die Playoffs.

2006 kämpften sich die Eagles zurück. Zum fünften Mal in sechs Jahren gewannen sie die NFC East.
Seit dem 19. November mußten sie ohne Quarterback McNabb auskommen, der sich einen Kreuzbandriss zuzog. Das Team war aber bei Ersatzmann Jeff Garcia in guten Händen. Er führte Philadelphia zur NFC East Meisterschaft und in die Playoffs.
Nach einem 23:20 Sieg in den Wild Cards über die Giants folgte allerdings in der nächsten Runde eine 24:27 Niederlage gegen die Saints.

 

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Division: NFC East
Gegründet: 1933
Größter Erfolg bisher: Teilnahme an Super Bowl XV und XXXIX

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