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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Montag, 16. Juli 2018

Kurzberichte
bell-leveonHeute ist der Stichtag. Heute ist der letzte Tag, an dem die mit dem Franchise Etikett versehenen Spieler einen langfristigen Vertrag unterschreiben können. Danach spielen sie 2018 entweder mit dem Franchise Tag oder gar nicht.
Es geht um folgende vier Spieler:
- LeVeon Bell (Bild), Running Back, Pittsburgh Steelers: Er kennt die Situation. Schon letztes Jahr spielte er mit dem Franchise Tag und tauchte erst einige Tage vor Saisonbeginn bei seinem Team auf.
Doch dieses Jahr soll man sich in den Verhandlungen näher sein, als letztes Jahr. Wie nah, das werden wir am Ende des Tages sehen.
- DeMarcus Lawrence, Defensive End, Dallas Cowboys: Fels in der Brandung einer löchrigen Defense, das ist Lawrence in Dallas.
Er erzielte 2017 14,5 Sacks und wurde in den Pro Bowl gewählt.
Man munkelt, daß die Cowboys noch kein Interesse an einem langfristigen Vertrag mit ihm haben. Sie wollen gerne noch eine Saison von ihm sehen, bevor sie sich entscheiden.
- Ezekiel Ansah, Defensive End, Detroit Lions: 12 Sacks 2017, aber neun davon in nur drei Spielen. Ansah spielt nicht konstant genug. Dazu hat er noch Probleme mit seinen Knien und Knöcheln.
Die Lions haben kein Interesse, ihm heute noch einen langfristigen Vertrag zu geben. 2018 wird er für $17,14 Millionen spielen.
- Lamarcus Joyner, Safety, Los Angeles Rams: Bei den Rams scheint sich alles um Defensive Tackle Aaron Donald zu drehen.
Doch im Schatten dieses Superstars hefteten die Rams Joyner das unbeliebte Etikett an.
Auch Joyner wird heute wohl keinen langfristigen Vertrag bekommen. Das allerdings könnte die Teamleitung nächstes Jahr in Bedrängnis bringen, wenn die Verträge einiger anderer Starter, darunter Wide Receiver Brandin Cooks und Defensive Tackle Ndamukong Suh, auslaufen.

 

Samstag, 14. Juli 2018

Kurzberichte
murray-demarcoNach sieben Saisons in der NFL hat DeMarco Murray (Bild) genug. Der Running Back hängt seine Footballschuhe an den Nagel.
Seine beste Zeit hatte er bei den Dallas Cowboys. Die beriefen ihn ihn 2011 in der dritten Runde der Draft ein.
2014 führte er die Liga mit 1.845 Yards aus 392 Läufen an. Seit 2000 hatte kein Running Back mehr so viele Läufe absolviert.
Die Eagles lockten Murray 2015 mit einem $42 Millionenvertrag für fünf Jahre zu sich. Doch der damalige Head Coach Chip Kelly wußte den Running Back nicht richtig einzusetzen. Murray kam mit 193 Läufen nur auf 702 Yards.
Enttäuscht gaben die Eagles den Running Back an die Titans ab. Dort konnte er wieder ein wenig an seine Leistung in Dallas anknüpfen. Mit 293 Läufen kam er auf 1.287 Yards.
Im März 2018 wurde er von den Titans gefeuert und fand kein neues Team mehr. Da kommt der Schritt in den Ruhestand des dreimaligen Pro Bowlers nicht ganz unerwartet. Insgesamt brachte er es in seiner NFL Karriere auf 1.604 Läufe, 7.174 Yards und 49 Lauf- Touchdowns.

Texans Offensive Lineman Jeff Allen verpasste die letzten beiden Spiele der Saison 2017 mit einer Gehirnerschütterung.
Zusätzlich leidet Allen an mehreren Knöchelverletzungen, die er noch auskuriert. Das Teams setzte ihn im Mai auf die PUP Liste.
Da die Texans wohl davon ausgehen, daß Allen nicht rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird, feuerten sie ihn.
Die O-Line ist ein großes Sorgenkind für die Texans. Allens Entlassung macht die Sache für Head Coach Bill O`Brien nicht einfacher.

Letztes Jahr kamen die Jacksonville Jaguars in die Playoffs. So weit, so unerwartet.
Doch die Personalzuwächse im Team überzeugten FOX Analyst Tony Romo, und er sieht die Jaguars als Vertreter der AFC im nächsten Super Bowl.
Nicht so schnell, meinte da Jaguars Quarterback Blake Bortles. In einem Interview offenbarte er eine absolut klare Sicht auf den Stand der Dinge: „Ich glaube, daß wir letztes Jahr die Gegner überrascht haben – so weit das in der NFL möglich ist. Ich glaube, daß das dieses Jahr nicht mehr möglich ist. So wie wir spielten, so gut wie unsere Defense war, sind wir jetzt wohl etwas mehr auf dem Radar der Leute, als Team, das in die richtige Richtung geht und ein Team, das ernstgenommen werden muß. Dieses Jahr werden alle gegen uns ihr Bestes geben, was in der NFL Woche für Woche der Fall ist, trotzdem, ich glaube definitiv, daß wir das bekommen werden.“
Dann allerdings verlor er etwas seinen glasklaren Blick auf die Realität, als er noch anfügte: „Und die AFC South ist eine harte Gruppe, und sie wissen, daß wir sie jedes Jahr gewinnen wollen.“

Freitag, 13. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell-bbEine Extrawurst wird die NFL Terrell Owens (Bild) nicht braten. Der Wide Receiver will nicht an der offiziellen Aufnahmezeremonie in die Hall of Fame teilnehmen. Er wird lieber mit Freunden und ehemaligen Collegemitspielern im Stadion der University of Tennessee at Chattanooga feiern.
Doch wer nicht in Canton, Ohio, erscheint, wird nicht erwähnt. Eine Videoschaltung zu seiner privaten Feier wird es nicht geben. Die goldene Hall of Fame Jacke wird Owens am Freitag vor der Zeremonie zugeschickt. Sein Name wird ohne besondere Erwähnung in die HoF aufgenommen.
Owens scheint den Offiziellen, die für die Aufnahme der ehemaligen Spieler in die Ruhmeshalle verantwortlich sind, böse zu sein. In den ersten beiden Jahren, in denen er schon hätte aufgenommen werden können, 2016 und 17, wurde er ignoriert.

Ex NFL Tight End Kellen Winslow jr. steht bereits vor Gericht. Die Anklagen lauten auf mehrfache Entführungen und Vergewaltigungen.
Doch es droht weiteres Ungemach, denn es liegt eine neue Anklage vor. Der Sohn des Superstars und Ruhmeshallenmitglieds Kellen Winslow soll 2003 in San Diego eine 17-jährige betäubt und vergewaltigt haben.
Eigentlich wäre die Sache verjährt, aber in Kalifornien können sexuelle Verbrechen unter bestimmten Umständen davon ausgeschlossen werden. In diesem Fall wäre es so, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, da das Opfer zur Zeit der Tat noch Minderjährig war.

Drohendes Ungemach?
Da gibt es noch einen Fall... LeSean McCoy.
Der Running Back der Bills soll jemanden angestiftet haben, in das Haus seiner Ex Delicia Cordon einzubrechen, und Schmuck zu stehlen, den McCoy seiner ehemaligen Frau im Laufe der Zeit mal geschenkt hat. Bei dem Raubüberfall wurde Delicia Cordon so verprügelt, daß sie schwerste Gesichtsverletzungen davontrug. Bilder davon, die auf Instagram hochgeladen wurden, waren nur sehr schwer zu ertragen.
Eine Freundin von Delicia Cordon, die auch zur Zeit des Überfalls in dem Haus war, trug auch Blessuren davon. Sie lud anschließend die Bilder ihrer Freundin hoch. Und sie beschuldigte McCoy, in der Vergangenheit seinen Sohn und seinen Hund verprügelt zu haben. Außerdem bezichtigte sie ihn der Einnahme verbotener Steroide.
Polizei und Staatsanwaltschaft sortieren das jetzt alles aus. Und nicht nur sie, die NFL und die Bills untersuchen den Fall auch.
Das alles klingt nicht gut für den besten Spieler der Bills. Und die Organisation sollte schon mal eine längere Suspendierung McCoys einplanen.
Sie beginnen ihr Trainingslager am 25. Juli. Ob der Running Back dann anwesend sein wird?

Auch wenn er für die ersten drei Spiele suspendiert ist, will sich Jameis Winston fit halten.
Der Quarterback der Buccaneers trainiert zur Zeit mit Randy Moss. Der Hall of Fame Receiver hält viel von Winston, also von seinen Fähigkeiten auf dem Platz.
Außerdem kann Moss Schwanks aus seinem Leben erzählen. Er hat selber auch genug Probleme außerhalb des Platzes gehabt, so daß er dem problematischen Quarterback der Bucs auch dabei viele gute Ratschläge geben kann.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Jerry Richardson bleibt den Panthers erhalten.
richardson-jerry-statueVor dem Stadion der Carolina Panthers steht eine Statue mit zwei wilden Panthern und dem ehemaligen Teambesitzer Jerry Richardson (Bild). Und auch wenn der das Team verkaufen mußte, weil er sich seinen Angestellten gegenüber sexistisch und rassistisch verhalten haben soll, bleibt die Statue stehen. Das wäre vertraglich geregelt, und daran gäbe es nicht zu rütteln, sagte der neue Teambesitzer, David Tepper.
Die Statue also muß Tepper behalten, Ron Rivera und Norv Turner will er behalten. Zumindest klingt er so, denn er preist die beiden in den höchsten Tönen.
Immerhin hat Tepper ein Team geerbt, daß unter Head Coach Rivera ein ständiger Kandidat für die Playoffs ist. Er leitet das Team seit 2011 und brachte die Panthers viermal in die Playoffs, dabei dreimal hintereinander. 2015 stand sogar ein Trip in den Super Bowl an, wo es allerdings eine böse Klatsche von den Broncos gab.
Und Norv Turner als Offensive Coordinator ist auch keine schlechte Sache. Daß er das kann, hat er in der Vergangenheit bereits bewiesen, auch wenn sein Abgang bei den Vikings, mitten in der Saison 2016, am 2. November, nicht die feine Art war.
In Carolina möchte er mit Quarterback Cam Newton arbeiten und beweisen, daß er eine ausgewogene Offense zusammenstellen kann.

Und wieder gibt es neues aus der Rubrik: Mord und Totschlag in der NFL
Bills Star Running Back LeSean McCoy besitzt ein Haus in einem Vorort von Atlanta. In diesem Haus wurden zwei Frauen bei einem Einbruch verletzt. Eine davon eine Ex von McCoy, Delicia Cordon. Der Einbrecher forderte von McCoys Ex explizit die Herausgabe aller Schmuckstücke, die sie jemals von dem Running Back bekommen hatte. Der Täter schlug mehrmals mit dem Kolben eines Gewehrs auf die Frauen ein.
Delicia Cordon hatte kurz vor dem Einbruch drastische Bilder in verschiedenen Sozialen hochgeladen, die zeigen, daß der Running Back sie blutig geschlagen haben soll.
Eine der beiden Frauen wurde im Krankenhaus behandelt und bereits wieder entlassen, die andere mußte zunächst in der Klinik bleiben.
McCoy antwortete in den Sozialen Medien auf die aus seiner Sicht haltlosen Anschuldigungen: „Für das Protokoll, die total haltlosen und abstoßenden Angriffe, die heute in den Sozialen Medien gegen mich geführt wurden, sind komplett erlogen. Des Weiteren habe ich seit Monaten mit keiner der darin verwickelten Personen Kontakt gehabt.“
Keine der beiden verletzten Frauen wollte auf Fragen der Presse antworten.
Tanya Mitchell Graham, die Anwältin von Delicia Cordon, sagte der Presse, daß McCoy schon öfter die Herausgabe des Schmucks verlangt hätte. Sie sollte auch daran denken, daß sie wegen des teuren Schmucks mal ausgeraubt werden könnte, soll McCoy zu Cordon gesagt haben.

Und weiter geht es mit der dunklen Seite der NFL.
Ex-Seahawks Cornerback Brandon Browner steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes.
Er soll in das Haus seiner Ex eingebrochen sein, und versucht haben, sie umzubringen. Der 33-jährige, der mit den Seahawks und den Patriots den Super Bowl gewann, wurde verhaftet.
Er soll in die Wohnung der Frau eingebrochen sein und sie gejagt haben. Dann versuchte er sie in einen Teppich einzurollen und zu ersticken. Weiterhin soll er eine Rolex im Wert von $20.000 entwendet haben.

Eine Frau zeigte Jaguars Defensive Tackle Marcell Dareus an. Er hätte sie vergewaltigt und mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt.
Die Frau leidet seitdem an Herpes und verlangt von Dareus $15.000 Schmerzensgeld.

Das war dann wohl eine Überraschung.
Im Vergewaltigungsprozess gegen Ex-NFL Tight End Kellen Winslow jr. saß der neben seinen zwei Anwälten auf der Anklagebank.
Eine 54 Jahre alte Frau, die von Winslow vergewaltigt worden sein soll, wurde gefragt, ob sie den Täter im Gerichtssaal entdecken würde? „Ja,“ antwortete sie, „Der Mann in der Mitte war es,“ und zeigte dabei auf einen von Winslows Anwälten, Brian Watkins. Watkins, 49 Jahre alt, ist ein Afro-Amerikaner, genau wie der 34-jährige Winslow. Der dritte Mann auf der Bank war ein Weißer.
Watkins wies die Anschuldigung, daß er der Täter gewesen wäre, empört von sich.
Natürlich war es klar, daß die Frau knapp danebenlag, als sie auf Watkins zeigte. Aber in den Mediengeilen Zeiten, in denen wir leben, besteht die Gefahr, daß etwas an dem Anwalt hängen bleibt.
Aber die falsche Identifizierung gab den Anwälten natürlich eine Steilvorlage. Sie konnten berechtigte Zweifel anbringen an Winslows Schuld.

Und auch Adam „Pacman“ Jones stand mal wieder im Rampenlicht. Zur Zeit ist der Ex-Bengals Cornerback ohne Team.
Am Flughafen von Atlanta lieferte er sich einen Faustkampf mit einem Angestellten der Airports, Frank Ragin.
Zeugen sagten aus, daß Jones sich nur verteidigte, nachdem der Flughafenmitarbeiter ihm zuerst die Faust ins Gesicht schlug. Das geschah nach einem Wortgefecht zwischen den beiden, das auch von Ragin ausgelöst wurde.
Das Ganze endete mit einer Platzwunde in Jones` Gesicht und der Verhaftung von Ragin.

Zählen wir die unsägliche Geschichte der Hymnenverweigerer noch dazu.
US Präsident Trump geht die neue Regel, die die NFL für die Verweigerer der Hymne aufgestellt hat, nicht weit genug, der Spielergewerkschaft geht sie zu weit. Deshalb will die NFLPA gerichtlich dagegen vorgehen.
Die neue Regel würde die Rechte der Spieler verletzen, meint die Gewerkschaft. Deshalb hätte sie Klage dagegen eingereicht.
„Aber,“ so heißt es aus der NFLPA, „wir haben der NFL vorgeschlagen, vertrauliche Gespräche zu führen, um eine gemeinsam tragbare Lösung zu finden. Die NFL hat dem Vorschlag zugestimmt, und wir hoffen, daß wir bald damit beginnen können.“

Ach ja, um Football ging es in den letzten Tagen auch so ein wenig.
Die Giants und die Redskins nahmen in der Zusatzdraft je einen Spieler auf.
Die Giants entschieden sich für Cornerback Sam Beal, die Redskins für Cornerback Adonis Alexander.
Es hätten noch drei andere Spieler einberufen werden können, doch sie fanden kein Team.

Tony Romo wurde letztes Jahr von FOX als Experte und Analyst angeheuert, nachdem der erfolglose Quarterback seine Karriere bei den Cowboys beendet hatte.
Als Analyst und Experte!
Und was sagt der Experte für einen Super Bowl voraus?
Packers gegen Jaguars!
Packers... OK, aber Jaguars.
Aber niemand hat jemals behauptet, daß Tony Romo keinen Humor hätte.

Dienstag, 10. Juli 2018

Wer kann die Patriots stoppen?
haley-todd3Wer in der AFC den Super Bowl erreichen will, muß an den Patriots vorbei. Sind die Steelers das Team, dem das Kunststück 2018 gelingt?
Schon seit Jahren hält sich die Offense der Steelers für so gut, daß sie glauben, im Schnitt 30 Punkte pro Spiel erzielen zu können. Letztes Jahr brachten sie es „nur“ auf 25,4 Punkte/Spiel, lagen damit aber gut über dem Liga Durchschnitt von 21,7 Punkten.
Das war noch zu Zeiten von Offensive Coordinator Todd Haley (Bild). Doch der verstand sich nicht wirklich gut mit Quarterback Ben Roethlisberger, auch wenn die beiden Gebetsmühlenartig betonten, daß dem nicht so wäre. Pittsburghs Neuer heißt jetzt Randy Fichtner, seit acht Jahren Quarterbacks Coach in der Ketchup-Stadt.
Doch auch ohne die 30 Punkte/Spiel gewannen die Steelers in den letzten vier Jahren 48 Spiele und verloren nur 23, die Playoffs mitgerechnet. Seit die Steelers zuletzt im Super Bowl standen, 2010, haben sie sechsmal gegen New England gespielt und fünf mal verloren, und das fünf mal hintereinander.
Wieder streikt Running Back LeVeon Bell und verpasste bereits wertvolle Vorbereitungszeit.
Wide Receiver Martavis Bryant ist ein hervorragender Ballfänger, aber nicht unproblematisch, so daß er an die Raiders abgegeben wurde. Doch mit Antonio Brown und JuJu Smith-Schuster stehen Big Ben zwei andere fangsichere Receiver zur Seite.
Aber Pittsburgh ist ja nicht nur die Stadt des süßen Tomatensafts, sondern auch die Stahl-Stadt. Und die Defense der Steelers, einst Steel-Curtain genannt, stand der Offense lange Zeit in nichts nach. Doch das ist Vergangenheit. Zur Zeit steht der Mannschaftsteil bei erlaubten Punkten nur auf Platz sieben (308). Mit 16 Interceptions krebsen sie sogar nur auf Platz 22 herum. Doch den gegnerischen Quarterback, den haben sie gut im Griff, Platz eins mit 56 Sacks.
In einem für sie grauenhaften Playoffspiel gegen Jacksonville, also JACKSONVILLE, kassierten sie unglaubliche 45 Punkte. Gegen die JAGUARS!
Mal sehen, was in Woche 15 wird? Da stehen sich die Patriots und die Steelers wieder gegenüber. Da könnte es noch um den Einzug in die Playoffs gehen. Da schlägt wohl die Stunde der Wahrheit.

Kurzberichte
Die Carolina Panthers haben offiziell den Besitzer gewechselt.
Am Montag wurde der Verkauf des Teams für $2,3 Milliarden besiegelt. Bei der Übergabe an den Chef eines Hedge Fonds, David Tepper, hielt der Vorbesitzer Jerry Richardson seine Abschiedsrede. Darin vermied er es, auf seine angeblichen Verfehlungen einzugehen, die ihn zum Verkauf des Teams zwangen. Worte der Reue kamen ihm nicht über die Lippen.
Richardson, der das Team 1995 gründete, dankte den treuen Fans und seinen Spielern. Er wies darauf hin, was für ein Qualitätsprodukt er an Tepper weiterreicht: „Carolina ist und bleibt ein Mitbewerber,“ sagte der scheidende Teambesitzer zum Schluß.
Tina Becker, die im Dezember die Geschäftsführung übernahm, als die Anschuldigungen gegen Richardson aufkamen, kündigte am Montag nach 19 Jahren, in denen sie auf verschiedenen Posten für die Panthers tätig war.

Jay Cutler hat noch nicht offiziell den Schritt in den Ruhestand verkündet.
Der Quarterback wollte bereits letztes Jahr als Analyst für den Sender FOX arbeiten. Doch als sich Dolphins Quarterback Ryan Tannehill so schwer verletzte, daß seine Saison bereits vor Spiel eins beendet war, holte man Cutler als Ersatzmann. Der spielte dann eher noch schlechter, als in seinen schlechtesten Chicagoer Zeiten. Er erzielte nur 6,2 Yards per Pass und warf 14 Interceptions, denen nur 19 Touchdowns entgegen standen.
Es ist davon auszugehen, daß Cutler nicht in seine 13. NFL Saison gehen wird. Tannehill ist wieder einsatzbereit, und ob ein anderes Team sich Cutler antun würde, darf bezweifelt werden.
Ob er aber wie letztes Jahr geplant bei FOX anheuern wird, das steht noch nicht fest.

Montag, 9. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) hatte ein kleines Erfolgserlebnis. Der Quarterback der Colts hatte seine Brieftasche verloren. Ein ehrlicher Finder brachte sie zum Trainingsgelände des Teams und gab sie dort ab.
Der glückliche Luck schickte ihm einen signierten Football mit einem Dankschreiben: „Vielen Dank! Sie haben mein Leben viel einfacher gemacht, ha! Danke, daß Sie mich erinnert haben, daß es auch noch nette Fremde gibt.“
Doch wie sieht es mit Luck und seinem Wurfarm aus?
Sein letztes Spiel spielte er am 1. Januar 2017. Zwischen November und Dezember ließ er seine Schulter in den Niederlanden behandeln.
Vor Kurzem erst hat er wieder angefangen, die echten NFL Bälle zu werfen. Optimisten in seinem Umfeld gehen davon aus, daß er nicht nur am Trainingslager teilnehmen kann, sondern sogar in einem oder zwei Testspielen antritt.
Die Colts haben einen neuen Head Coach, der nicht nur nicht die erste Wahl war, oder wenigstens die zweite, sondern dar zunächst überhaupt nicht auf dem Auswahlzettel stand. Frank Reich war Offensive Coordinator der Eagles, was eigentlich seine Klasse beweist. Ersatz Quarterback Nick Foles wurde immerhin unter seiner Leitung Super Bowl MVP.
Reich war lange Jahre Ersatz- Quarterback bei verschiedenen Teams. Auch er hatte in dieser Zeit eine schwere Schulterverletzung. Deshalb weiß er, was Luck durchmacht.
Reich und Luck haben ein junges Team, das sie leiten müssen. Das kann nur klappen, wenn Luck seine volle Leistung bringen kann. Ansonsten droht eine erneute 4-12 Saison in der schlechtesten Division der NFL.

Sieben der 121 Schiedsrichter der nächsten NFL Saison sind Rookies.
Alle Frischlinge haben College-Erfahrung: die Field Judges Land Clark aus der Pac-12, Matt Edwards und Don Willard aus der Big Ten, und Anthony Jeffries aus der SEC; Side Judge Chad Hill aus der SEC; Back Judge Tony Josselyn aus der SEC; und Line Judge Mark Stewart aus der Big 12.

Steve Keim hat den 4. Juli wohl zu sehr gefeiert. Der General Manager der Cardinals wurde verhaftet, weil er im Verdacht steht unter Alkoholeinfluß Auto gefahren zu sein.
Er wurde am frühen Morgen des 5. Juli von Streifenpolizisten angehalten und festgenommen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie Keims Verhalten inakzeptabel finden und unentschuldbar.
Keim ist seit 1999 bei den Cardinals. Wie lange er noch dort sein wird, das ist fraglich.

Browns Offensive Lineman Donald Stephenson ist für die ersten zwei Saisonspiele suspendiert.
Da dachten die Browns sich, doch gleich ganz auf ihn verzichten zu können. Sie setzten ihn auf die Liste der Reserve/Ruhestand Spieler.

Freitag, 6. Juli 2018

Kurzberichte
jackson-hue2Wo werden die Browns dieses Jahr landen?
Wie viele Siege werden sie erringen?
Wird Hue Jackson (Bild) bis zum Ende der Saison Head Coach des Teams bleiben?
Der positivste Experte geht von vier Siegen aus. Auf dem letzten Platz der Division sehen alle Experten die Browns.
Und daß Jackson bis zum Ende der Saison weiter rumdilletieren kann, das sehen viele Experten nicht.
Cleveland geht mit Quarterback Tyrod Taylor als Nr. 1 ins Trainingscamp. Man muß zwar bis auf Platz 25 in der Statistik der Saison 2017 runtergehen, um Taylor zu finden, aber immerhin warf er nur vier Interceptions, leider aber auch nur 14 Touchdowns, als er noch für die Bills spielte. Und einen Super Bowl Ring hat er ja immerhin, als Ersatzmann von Ravens Quarterback Joe Flacco.
Bei seinen neuen Teamkollegen kommt Taylor gut an. Sie trauen ihm zu, als Starter in die Saison zu gehen und gut zu spielen. Aber Rookie Baker Mayfield wird seine Chance suchen und nutzen. Der Gewinner der Heisman Trophäe wurde als erster Spieler von den Browns einberufen.
Vielleicht wird Taylor die Saison nicht als Starter beenden, und Jackson nicht als Head Coach.

Gareon Conley schlägt zurück. Der Cornerback der Raiders verklagt eine Frau, die ihn unberechtigterweise wegen einer Vergewaltigung angezeigt hat.
Diese Anzeige reichte sie letztes Jahr kurz vor der Draft ein. Dadurch fiel Conley bis auf Platz 24 herunter, der eigentlich viel eher hätte ein Team finden müssen. Auch ein paar Werbeverträge gingen ihm dadurch durch die Lappen.
Nach einer polizeilichen Untersuchung kam eine Jury zu der Überzeugung, daß Conley nicht der Prozess gemacht werden sollte.
Jetzt verklagt der Cornerback die Klägerin auf eine Zahlung von $25.000.

US Präsident Donald Trump ist nicht zufrieden mit der neuen NFL Regel, die Nationalhymne betreffend. Er glaubt, daß es jetzt noch schlimmer ist, als vorher.
Daß die Spieler, die gegen die Hymne protestieren wollen, jetzt in der Kabine, oder im Spielertunnel bleiben sollen, bis das Gedudel Zuende ist, findet Trump gar nicht gut. „Ist das nicht schlimmer, als nicht zu stehen?“ fragt der Führer der freien Welt. „Das bringt es nicht. Ich glaube ehrlich, daß das noch viel schlimmer ist.“
Und da dachte die NFL, sie hätte eine befriedigende Lösung gefunden.

Falcons Head Coach Dan Quinn, Center Alex Mack, Guard Ben Garland, Kicker Matt Bryant und weiteres Teampersonal besuchen einige US Militärstützpunkte im Irak und Kuwait.
In drei Tagen besuchten sie sieben Militärlager um den Beschützern der unterbrechungsfreien Ölversorgung persönlich Dank zu sagen.

Die spannenden Fragen vor einer Saison sind ja immer die danach, welche verletzten Spieler rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein werden.
In Philadelphia beobachtet man den Heilungsprozess von Carson Wentz mit Argusaugen. Head Coach Pederson sagte, daß man nichts überstürzen wolle. Als „Franchise- Quarterback“ würde Wentz kein volles Trainingslager brauchen. Auch in diesen Vorbereitungsspielen würde man ihn nicht unbedingt einsetzen müssen. Wentz würde in Woche 1 der Saison gebraucht, und bis dahin wäre er auch fit, meinte der Head Coach.
Bis Wentz seine schlimme Knieverletzung völlig auskuriert hat, trainiert Ersatz Quarterback und Super Bowl MVP Nick Foles mit der ersten Einheit.
Dennoch gibt es hinter Wentz bestimmt ähnlich viele Fragezeichen, wie hinter Colts Quarterback Andrew Luck.
Die beiden werden weiterhin auf dem Radar bleiben.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell200Wenn die neuen Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen werden, wird einer fehlen, Terrell Owens (Bild).
Der Wide Receiver will diesen für ihn überaus bedeutenden Tag an dem Ort feiern, der ihm am Wichtigsten ist, der University of Tennessee at Chattanooga. Dort, so sagt Owens, wäre der Grundstein für seine Football-Karriere, ja, sein weiteres Leben nach der High School gelegt worden. Er wäre so stolz, ein Moc zu sein (wie das Sportteam der Uni heißt), daß er den wichtigsten Tag seines Lebens nur dort mit Familienmitglieder, Freunden und ehemaligen Mitspielern feiern möchte.
Seine Aufnahmerede wird er am 4. August um 13:17 Uhr in der McKenzie Arena halten. Die Veranstaltung wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Später am Abend wird dann die offizielle Zeremonie in Canton, Ohio, stattfinden.
Owens spielte in fünf Pro Bowls und für fünf NFL Teams, die 49ers, Eagles, Cowboys, Bills und Bengals.
Er trat mit 15.934 Passyards und 153 Touchdowns in den Ruhestand, womit er auf Platz zwei bzw. drei der ewigen NFL Bestenliste liegt.

Die NFL verhängte gestern einige Suspendierungen.
Rams Right Guard Jamon Brown ist für zwei Spiele gesperrt. Er hat verbotene Substanzen eingenommen.
Die Rams hatten in 15 Spielen 2017 immer dieselbe Offensive Line auf dem Platz. Das war mit ein Faktor, warum die schlechteste Offense der Saison 2016 zur Offense wurde, die 2017 die meisten Punkte erzielte.

Auch 49ers Linebacker Reuben Foster hat die falschen Mittel eingenommen. Er wurde für zwei Spiele suspendiert.

Und auch bei Packers Running Back Aaron Jones waren es verbotene Substanzen, die ihm eine Suspendierung für zwei Spiele einbrachten. Er war unter Marihuana-Einfluß Auto gefahren.

Bestätigt wurde die Suspendierung von Julian Edelman.
Der Wide Receiver der Patriots hatte gegen seine Sperre Einspruch eingelegt, den die Liga ablehnte.
Er fehlt also in den ersten vier Saisonspielen, weil auch er verbotene Substanzen eingenommen hat.

Dienstag, 3. Juli 2018

Kurzberichte
garoppolo-jimmy-49ers-2Ist Jimmy Garoppolo (Bild) ein Elite- Quarterback oder haben die 49ers einen Fehler gemacht?
In der Wahl der Top 100 Spieler der Saison 2018 gaben ihm die Spieler, die ihre Stimmen abgaben, nicht viel Vertrauensvorschuss. Jimmy G landete auf Platz 90. Keine gute Plazierung für einen Quarterback, der einen Fünfjahresvertrag über $137,5 Millionen unterschrieb, von denen $90 Millionen garantiert sind.
Jaguars Cornerback Jalen Ramsey drückte sein Mißtrauen so aus: „Er hat gutes Potential. Ich denke, daß er ein guter Spieler werden kann. Als wir gegen ihn gespielt haben, hatten wir noch nicht viel Videomaterial über ihn zur Verfügung gehabt. Er spielte das System von Head Coach Shanahan. Das haben wir verteidigt. Jimmy G selbst hatte keine Akzente gesetzt. Er hat uns nicht auseinandergepflückt. Die Zeit wird zeigen, ob er ein Spiel von sich aus, mit seinen Aktionen bestimmen kann. Doch je mehr Filmmaterial die Defensive Coordinators über ihn haben, desto besser können sie gegen ihn verteidigen. Je mehr Informationen man über einen Spieler hat, desto besser kann man sich auf seine Stärken und Schwächen einstellen.“
Da wird es spannend zu sehen, ob Garoppolo das viele Geld, das er bekommt, auch wirklich wert ist?
Gleich im ersten Spiel geht es gegen die Vikings, die letztes Jahr mit einer überzeugenden Defense antraten.

Kam Chancellor hat eingesehen, daß er seine Karriere beenden muß. Der Safety der Seahawks erlitt im November eine schwere Nackenverletzung.
Chancellor gehörte zur Legion of Boom genannten harten Defense Seattles. Viermal spielte er im Pro Bowl.
Die Ärzte machen dem Safety keine Hoffnung. Wenn er weiter Football spielen würde, könnte er für immer gelähmt werden. Die letzten Untersuchungen haben gezeigt, daß sein Heilungsprozess keine Fortschritte macht. Deshalb glaubt er nicht, daß er jemals wieder spielen sollte.
Chancellor hat seinen Rücktritt noch nicht offiziell erklärt. Wenn er das noch hinauszögert, stehen ihm seine Gehälter für 2018 ($6,2 Millionen) und 19 ($5,2 Millionen) noch zu. Danach kann er dann sein Rücktrittsgesuch einreichen.

Die Eagles dürfen in Woche 10 beim Spiel in New Orleans ihre grünen Heimjerseys tragen.
Die Head Coaches der beiden Teams, Sean Payton und Doug Pederson, haben gegeneinander Golf gespielt, und Pederson hat gewonnen.
Als Siegerprämie bekam Pederson die Möglichkeit, sein Team auf fremdem Platz in heimischem Grün antreten zu lassen.

Die Rams arbeiten daran, ihre Offense noch zu verbessern. Dabei geht es um eine Feineinstellung, denn in der Saison 2017 waren die Rams das Team, das die meisten Punkte erzielte, nämlich im Schnitt 29,9 pro Spiel.
Wide Receiver Robert Woods glaubt, daß man in der zweiten Saison unter Head Coach Sean McVay noch besser werden kann.
Und tatsächlich gibt es noch Felder, auf denen die Rams Offense sich verbessern kann. Immerhin landeten sie in Total Offense mit 361,5 Yards nur auf Platz 10. Da landeten sie auch mit ihren 239,4 Passyards pro Spiel. 122,1 Laufyards pro Spiel brachten ihnen Platz acht.
Klar ist, daß der Doppel-Bedrohung Todd Gurley nichts passieren darf. Der Running Back steuerte insgesamt 2.093 Yards bei, davon 1.305 Laufyards.
Quarterback Jared Goff kann sich auch noch verbessern. Er bekam Ex-Patriots Wide Receiver Brandin Cooks als weitere Anspielstation zur Seite gestellt. Der hat in drei Saisons in Folge jeweils über 1.000 Passyards gesammelt, zweimal mit den Saints, einmal mit den Patriots.
Und ja, damit kann man eine erfolgreiche Offense glatt noch verbessern.

Marcus Mariota hat seine Wide Receiver und Tight Ends zu einem privaten Training eingeladen.
Viele Quarterbacks der Liga halten solche privaten Trainingseinheiten ab, warum also nicht auch der Quarterback der Tennessee Titans.
Doch nicht alle eingeladenen Spieler kamen am letzten Wochenende nach Nashville. Das hält Mariota nicht davon ab, noch zu weiteren Treffen dieser Art einzuladen. Und nötig hat der Quarterback es, denn der Pass-Angriff der Titans landete mit nur 199,4 Yards pro Spiel auf Platz 23 der Liga.

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