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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Montag, 20. August 2018

#mfva
sherman-richard-49ersHat Richard Sherman (Bild) schon seine make football violent again Kappe?
Davon kann man ausgehen.
Der Cornerback der 49ers zog heftig über die „idiotische“ Helmregel her. Seiner Meinung nach ist die NFL auf dem besten Weg, eine Flag Football Liga zu werden.
Damit stimmt Sherman ein in den Chor derer, die die neue Helmregel halt eben idiotisch finden.
Der Cornerback sagte nicht, was ich hier nicht schon zu dem Blödsinn geschrieben habe, aber daß er heftig gegen die Regel austeilt, das sollte mal erwähnt werden.
Durch zwei Wochen der Testspiele hat sich gezeigt, daß die Schiedsrichter sehr widersprüchlich mit der Regel umgehen. Eine klare, nachvollziehbare Linie, konnte man bisher keine feststellen.
Der Vizepräsident der NFL Schiedsrichter, Al Riveron, schreibt sich in seinen sozialen Medien den Wolf, um die teils nicht zu verstehenden Entscheidungen zu erklären und natürlich zu rechtfertigen.
Mit bescheidenem Erfolg, was mich angeht.
Und wie sagte Vikings Defensive End Brian Robinson? „Ich bin genauso verwirrt, wie jeder andere. Am Ende des Tages ist das eine sehr verworrene Regel.“
Es bleiben nur noch zwei Vorbereitungsspieltag Zeit, den Irrsinn in ein eine klare Richtung zu bringen.
Kann man vergessen. Das ist zu wenig Zeit.
Für alle, die Twitter haben: #mfva

 

Kurzberichte
Orlando Scandrick, ehemals Cornerback der Cowboys und danach der Redskins, hat ein neues Team gefunden.
Die Chiefs gaben ihm einen Einjahresvertrag über $1,5 Millionen.

Die Bengals feuerten Safety George Iloka.
Die Entlassung hat rein finanzielle Gründe. Iloka hätten in dieser Saison $5,3 Millionen Gehalt und Kaderbonus zugestanden.

Die Redskins suchen Running Backs, nachdem Derrius Guice einen Kreuzbandriss erlitt.
Samaje Perine und Byron Marshall zogen sich beide Knöchelverletzungen zu.
Deswegen luden die Redskins Adrian Peterson, Jamaal Charles und Orleans Darkwa zu Probetrainings ein.

Der Lazarettreport
Aufatmen in Dallas. Die Knieverletzung, die sich Guard Zack Martin gegen die Bengals zuzog, ist nur eine Prellung. Bänder und Sehnen sind noch intakt.
Martin hat seit seiner Collegezeit noch kein Saisonspiel verpaßt. Er ist mit seinem $84 Millionen Vertrag für sechs Jahre der bestbezahlte Guard der Liga. Er spielte in all seinen vier NFL Saisons im Pro Bowl.

Chargers: Safety Jaylen Watkins, Kreuzbandriss

Browns: Cornerback EJ Gaines, Knie
Running Back Carlos Hyde, Schulter
Wide Receiver Antonio Callaway, Leiste.

49ers: Ersatz Offensive Lineman Erik Magnuson, Oberschenkel, er fällt etwa 6-8 Wochen aus.

Sonntag, 19. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Testspiele - Woche 2 - Teil 3
hochuli-shawnDa kommen noch irrsinnig schwachsinnige Entscheidungen auf uns zu.
Der Running Back der Vikings läuft auf einen Verteidiger los und nimmt den Kopf runter, wie er es vor dem Einschlag gewohnt ist. Der Verteidiger der Jaguars hat keine Lust den Helm des Running Backs in den Magen zu bekommen und beugt sich auch vor. Beide Spieler berühren den anderen mit dem Helm voran. Strafe gegen beide?
Strafe gegen den Running Back?
Nein, Hauptschiedsrichter Shawn Hochuli (Bild), ja, der Sohn des in den Ruhestand getretenen Ed Hochuli, bestrafte nur den Verteidiger.
Da kommt eine Menge Blödsinn auf uns zu, wenn die das nicht auf die Reihe kriegen.
Dem Spiel merkte man an, daß hier die beiden besten Verteidigungen der Saison 2017 auf dem Platz standen, und daß diese 2018 so weitermachen wollen.
Vikings Quarterback Kirk Cousins spielte letzte Woche gegen die Broncos recht gut. Gegen die Defense der Jaguars sah er aus, wie man Cousins kennt. Er vervollständigte nur drei seiner acht Pässe für miese 12 Yards in vier Serien.
Die Jaguars ließen Blake Bortles lange im Spiel. Er brachte es auf 12 von 20 für 159 Yards bei einem Interception. Gut ist anders.
Im NFLN Studio gab man den Jaguars den Rat, sich für Teddy Bridgewater zu interessieren, der zur Zeit bei den Jets positiv auffällt.
Jacksonville gewann 14:10

Die Cowboys setzen Running Back Ezekiel Elliott wieder nicht ein.
Rod Smith kam auf 68 Yards aus 14 Läufen.
Quarterback Dak Prescott spielte vier Serien und kam auf 10 von 15 für 86 Yards und 1 Touchdown.
Die Bengals ließen Starter Andy Dalton drei Serien spielen. The Red Rifle sah mal wieder aus, wie The Rusty Rifle. Alle drei Serien endeten nach drei Versuchen mit Punts.
Die Bengals gewannen 21:13

Die Rams und die Raiders wollten sich gegenseitig nicht allzuviel verraten. Sie spielen in Woche 1 gegeneinander.
Dieses Fest der Spieler aus der zweiten Reihe endete mit 19:15 für die Rams.

Ob die Bears wirklich mit Mitch Trubisky glücklich werden?
Immerhin kam er auf mehr als vier Yards, die er letzte Woche nur erzielte. Gegen die Starter der Broncos Defense kam er auf 9 von 14 für 90 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Das läßt hoffen, denn immerhin spielte Sackmeister Von Miller mit, der letzte Woche gegen die Vikings nur zusah. Er und Bradley Rush, den Denver in der ersten Runde einberief, setzten Trubisky stark unter Druck. Chubb brachte den Quarterback der Bears in dessen Endzone für einen Safety zu Fall.
Die Bears Defense ist kein Maßstab für Qualität. Deshalb sind die 8 von 13 für 78 Yards von Denvers Quarterback Case Keenum mit Vorsicht zu genießen.
Paxton Lynch wird sich weiter damit abfinden müssen, daß er zur Nr. 3 im Team degradiert wurde. Er hätte seine Chancen, sich wieder an Chad Kelly vorbeizuspielen, nutzte sie aber nicht.
Kelly: 7 von 9 für 90 Yards und 1 Touchdown.
Lynch: 5 für 11 für 39 Yards.
Chicago gewann 24:23

Kurzberichte
Wide Receiver Josh Gordon hat sich aus der Suchtklinik wieder bei den Browns zurückgemeldet.
In den nächsten Tagen wird er im Trainingslager erwartet.
Sollte Gordon nicht weiter ständig Alkohol und Drogen zu sich nehmen, sondern die Sucht in den Griff bekommen, dann wäre er eine Verstärkung für das Team.
Das würde die Chancen für Dez Bryant, in Cleveland einen Job zu bekommen, schmälern, wenn es die überhaupt je gab.

Am Montag spielen die Ravens gegen die Colts.
Beim gemeinsamen Training kam es zu einigen Fausthieben. Möge sich das nicht auf das Spiel übertragen.

2012.
Draft.
Nr. 1 Andrew Luck, Quarterback, Indianapolis.
Nr. 2 Robert Griffin III, Quarterback, Washington. Rooklie des Jahres.
2018.
Preseason.
Beide Quarterbacks, von denen man eigentlich dachte, daß sie sich bereits im Kampf um die Vince Lombardi Trophäe hätten gegenüberstehen müssen, treffen nach langen, schweren Verletzungen aufeinander.
Luck ist immer noch die Nr. 1 der Colts. Wie er die erste Saison nach seiner schweren Schulter OP durchsteht, bleibt abzuwarten.
Griffin III konnte sich nach seinem Kreuzbandriss nie wirklich erholen und tingelte zu verschiedenen Teams. 2017 war er ganz raus. Jetzt versucht er, einen Job als Ersatzmann bei den Ravens zu bekommen.
Das Schicksal kann oft grausam sein.

Der Lazarettreport
Texans: Cornerback Kevin Johnson, Gehirnerschütterung
Wide Receiver Sammie Coates, Gehirnerschütterung.

Broncos: Defensive Back Will Parks, Knie

Buccaneers: Jordan Whitehead, Schulter
MJ Stewart, Fuß

Titans: Defensive Back Kendrick Lewis, Fuß

Seahawks: Guard DJ Fluker, Finger

Chargers: Defensive Back Jaylen Watkins, Knie

Cowboys: Guard Zack Martin, Knie, genauere Untersuchungen stehen aus.
Safety Xavier Woods, Oberschenkel
Running Back Bo Scarbrough, Hüfte
Defensive Tackle Datone Jones, Knie.

Eagles: die Ärzte gaben ihr OK, daß Quarterback Carson Wentz an 11 gegen 11 Übungen teilnehmen darf.

Bills: Punter Cory Carter, Kreuzbandriss im linken Knie. Saison beendet.

Lions: Linebacker Steve Longa, Verdacht auf Kreuzbandriss

Bears: Linebacker Leonard Floyd, Hand.
Tight End Adam Shaheen, Verdacht auf gebrochenen Knöchel.

Vikings: Cornerback Mackensie Alexander (Knöchel), Defensive End Ade Aruna (Knie) und Offensive Lineman Josh Andrews (Knöchel)
Offensive Lineman Cedric Lang wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Jaguars: Guard Brandon Linder, Knie, er wird lange ausfallen.
Defensive Back Don Carey, Oberschenkel.

Samstag, 18. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Testspiele - Woche 2 - Teil 2
mccarron-a3jDer Pechvogel des Jahres?
Das könnte AJ McCarron (Bild) werden. Der Quarterback der Bills war lange Jahre zweiter Mann in Cincinnati. In Buffalo hatte er gehofft, endlich mal zum Starter eines Teams werden zu können.
Vorbei!
Gegen die Browns brach er sich das rechte Schlüsselbein und seine Saison dürfte bereits beendet sein.
Doch ob er es zum Starter gebracht hätte, scheint eh fraglich. Rookie Josh Allen zeigte einen Anflug von NFL-Tauglichkeit.
Das gilt auch für Clevelands Rookie Quarterback Baker Mayfield.
Doch die Browns wollten speziell ihr Laufspiel testen und zerrissen die Defense der Bills in etwas über einem Viertel mit 99 Laufyards.
Laufspiel, das ist auch etwas, auf das Buffalo setzen sollte, lauerte da nicht die Suspendierung von Running Back LeSean McCoy.
Buffalo gewann 19:17.

Sam Bradford wäre einer der ganz großen Quarterbacks, wenn er nicht dieses ganz große Verletzungsproblem hätte.
Gegen die Saints zeigte der Neu-Cardinal sein Können. Alle 6 seiner 6 Pässe kamen an, für 61 Yards. Seine erste Angriffsserie endete mit einem Touchdownlauf von Running Back David Johnson.
Auch sein Ersatzmann, Rookie Josh Rosen, zeigte sein Können. Bei Bradfords erwähnter Verletzungsanfälligkeit ist das extrem wichtig.
Die Saints verzichteten auf einen Einsatz von Quarterback Drew Brees.
Arizona gewann 20:15.

Kann er doch Quarterback?
Die Line der Chiefs zeigte sich verbessert, und das kam Patrick Mahomes zugute. Auch dank der Fähigkeiten seiner Receiver brachte Mahomes es auf 8 von 12 für 138 Yards und 1 Touchdown bei 1 Interception.
Bei den Falcons spielte Quarterback Matt Ryan, und er scheint schon in Saisonform zu sein. Er vervollständigte 5 seiner 7 Pässe für 90 Yards und 1 Touchdown.
Auch wenn die Chiefs mit 28:14 gewannen, konnten die Starterteams der Falcons überzeugen.

Die Dolphins schickten Quarterback Ryan Tannehill für fünf Serien auf den Platz. Nach seiner langen Auszeit muß er sich den Rost wegspielen.
Seine Bilanz: 14 von 17 für 100 Yards.
Die Panthers setzten ihren Starter Cam Newton auch ein. Er kam auf 9 von 12 für 89 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Carolina gewann 27:20.

Kurzberichte
ESPN hat einen Weg gefunden, den Hymnenprotesten aus dem Weg zu gehen. Bei den Monday Night Football Spielen wird der Sender die Nationalhymne einfach nicht zeigen.
Das teilte der neue Präsident des Senders, Jimmy Pitaro, am Freitag mit.
Spektakulär ist dieser Schritt nicht, denn ESPN hat auch bisher diesen Teil des Vorprogramms selten gezeigt.
Dennoch wäre es eine gute Idee für die anderen Sender, dieses Gedudel auch nicht zu zeigen. Den Protestierern würde dadurch eine Menge Aufmerksamkeit entzogen.

Die Eagles werden Carson Wentz jetzt nicht vorzeitig ins Rennen schicken.
Ersatz Quarterback Nick Foles verletzte sich gegen die Patriots an der rechten Schulter. Doch, wie Foles schon voller Optimismus hoffte, ist die Verletzung nicht schwer.
Selbst wenn Foles länger ausgefallen wäre, hätte man Wentz nach seiner schweren Knieverletzung nicht voreilig auf den Platz geschickt.
Wentz soll zum ersten Spieltag einsatzbereit sein. Nichts anderes wollen die Eagles. Selbst wenn sie für die letzten zwei Testspiele noch einen Quarterback anheuern müßten, würden sie Wentz nicht spielen lassen.

Ex-Cowboys Wide Receiver Dez Bryant war zu einem Vorstellungsgespräch in Cleveland.
Es kam zu keinem Vertragsabschluß.
Was zu erwarten war.

Die Steelers wissen, daß die Saison 2018 sehr wahrscheinlich die letzte von Running Back LeVeon Bell in Pittsburgh sein wird.
Doch es taucht Licht am Ende des Tunnels auf, das nicht von einem heranrasenden D-Zug stammt.
James Conner scheint sich für seine Nachfolge anzupreisen. Der Running Back ist in seinem zweiten Jahr bei den Steelers und nach einem schlechten Start gegen die Packers kam er noch auf 57 Yards und einen Touchdown aus fünf Läufen.
Mit dem möglichen Abgang von Bell und dem drohenden Ruhestand von Quarterback Roethlisberger sieht Pittsburghs Zukunft nicht wirklich rosig aus.
Da greift man nach jedem Strohhalm.

Der Lazarettreport
Aus!
Patriots Erstrundendraftpick Offensive Lineman Isaiah Wynn zog sich gegen die Eagles einen Achillessehnenriss zu.
Für ihn ist seine Rookie Saison bereits beendet.

Cardinals: Defensive Tackle Robert Nkemdiche, Fuß

Panthers: Safety DaNorris Searcy, Gehirnerschütterungsprotokoll.

Bills: Defensive Tackle Kyle Williams, Knie
Punter Cory Carter, Knie.

Packers: Entwarnung, die Verletzungen von Running Back Jamaal Williams und Wide Receiver Jake Kumerow sind nicht schwer.

Eagles: Wide Receiver Bryce Teggs, Oberschenkel, einige Wochen Pause.

Chiefs: Cornerback Steven Nelson, Kopfverletzung.
Linebacker Terrance Smith, Knöchel.

Freitag, 17. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Testspiele - Woche 2
foles-nick-sb52-mvpDas ging ja mal grandios schief. Nicht nur, daß die Eagles das „Super Bowl Rematch“ gegen New England mit 37:20 verloren, nein, sie verloren auch noch Nick Foles (Bild). Der Super Bowl MVP Quarterback verrenkte sich die Schulter seines Wurfarms.
Das ist um so schlimmer, da man immer noch nicht weiß, ob Carson Wentz bis zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.
Es heißt zwar, daß die Verletzung von Foles nicht sehr schlimm ist, aber es sind nur noch knappe drei Wochen bis zum ersten Spiel der Eagles.
Foles hatte einen schwarzen Tag. Seine O-Line konnte ihn nicht gut beschützen und er wurde dreimal gesackt. Beim dritten Mal geschah die Schulterverletzung.
Bis dahin hatte der Super Bowl MVP nur drei seiner neun Pässe für 44 Yards vervollständigt.
Patriots Quarterback Tom Brady spielte sehr lange. Er vervollständigte 19 seiner 26 Pässe für 172 Yards und 2 Touchdowns.
Er scheint schon in Saisonform zu sein.

Packers Quarterback Aaron Rodgers scheint einen neuen Lieblings-Receiver zu haben.
Er und Tight End Jimmy Graham scheinen ein Dreamteam werden zu können. In seiner ersten, und sehr wahrscheinlich einzigen Angriffsserie in dieser Testspielsaison, traf Rodgers Graham für einen acht Yards Touchdown. Der feierte dann auch einen gelungenen Einstand mit einem gekonnten Lambeau Leap.
Green Bay zerlegte die Steelers mit 51:34.

Teddy Bridgewater scheint seine schlimme Knieverletzung erfolgreich hinter sich gebracht zu haben.
Er ist ernsthaft im Rennen um den Starterposten. Seine Verpflichtung machte eher den Eindruck, als wollten die Jets einen Lückenfüller haben. Doch der ehemalige Hoffnungsträger der Vikings spielt ordentlich.
Gegen die Redskins vervollständigte er 10 seiner 15 Pässe für 127 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Rookie Sam Darnold, auf dem eigentlich die Hoffnungen des New Yorker Sturzfliegers ruhen, kam auf 8 von 11 für 62 Yards und 1 Interception. Er lief als Starter auf, eine Rolle, die ihm schnell wieder abgenommen werden könnte. Das wäre dann aber auch seiner O-Line geschuldet, die wackelig aussah, um es nett zu formulieren.
Wie sah es bei den Redskins mit Alex Smith aus?
Er spielte eine Serie und kam auf 4 von 6 für 48 Yards
Colt McCoy, der schon längere Zeit für die Redskins als Ersatzmann fungiert, kam auf 12 von 16 für 140 Yards und 1 Interception.
Washington gewann knapp mit 15:13.

Kaepernick? Nein danke!
Natürlich wurde Broncos General Manager John Elway gefragt, ob Colin Kaepernick der erfahrene Ersatz- Quarterback werden könnte, den Elway sucht?
Das sieht nicht so aus. „Colin hatte seine Chance hier,“ antwortete der General Manager. „Wir haben ihm einen Vertrag angeboten. Er hat ihn nicht angenommen.“
Das war im Februar 2016. Kaepernick wollte unbedingt weg aus San Francisco.
Die Broncos hätten ihn gerne verpflichtet, zu reduzierten Bezügen. Das wollte der Quarterback nicht akzeptieren.
Dann begann Kaepernick seine unsäglichen Proteste während der Hymne.
Im März 2017 verließ er auf eigenen Wunsch die 49ers. Diese Klausel hatte er in seinem Vertrag stehen.
Seitdem hat kein Team mehr ein Angebot für Kaepernick vorgelegt.

Der Lazarettreport
Steelers: Quarterback Ben Roethlisberger ist wieder aus dem Gehirnerschütterungsprotokoll.
Er könnte im dritten Testspiel spielen, wenn Head Coach Mike Tomlin ihn einsetzen wollte.

Titans: Tight End Delanie Walker mußte das Training mit einer nicht näher bekanntgegebenen Verletzung vorzeitig beenden.

Patriots: Erstrunden Rookie Offensive Tackle Isaiah Wynn verletzte sich gegen Philadelphia an einem Knöchel und mußte vom Platz gefahren werden.

Redskins: Running Back Samaje Perine, Knöchel.
Running Back Byron Marshall, Bein.
Jetzt wird es eng auf dieser Position.

Eagles: Tight End Bryce Teggs und Wide Receiver Kamar Aiken, Oberschenkel.
Tight End Joshua Perkins, Kopfverletzung.

Packers: Running Back Jamaal Williams, Knöchel
Wide Receiver Jake Kumerow, Schulter.

Donnerstag, 16. August 2018

Was (oder wer) hält die Steelers zurück?
tomlin-mike-2002Manchmal könnte man zu der Überzeugung kommen, daß es am Head Coach liegen könnte.
Vielleicht ist das in Pittsburgh der Fall?
Das Team hat vom Spielerpotential her eine Super Bowl Truppe. Doch es scheint niemand in der Lage zu sein, dieses Potential gewinnbringend einzusetzen.
Die Offense tritt seit ein paar Jahren mit dem Anspruch an, in jedem Spiel 30 Punkte erzielen zu können. Die Defense ist nicht wirklich gleichwertig zur Offense, gehört aber ganz bestimmt zu den besseren der Liga.
Könnte es also sein, daß der Head Coach nicht wirklich in der Lage ist, diese Truppe ihren Fähigkeiten entsprechend einzustellen?
Denkt man an das letzte Spiel der Steelers in der letzten Saison, wird das Unvermögen offensichtlich. Da gab es in der Divisional Runde der Playoffs eine Niederlage Zuhause gegen... JACKSONVILLE!!! Zwar erzielte die Offense 42 Punkte, was zu einem Sieg dicke hätte reichen sollen, aber die Defense kassierte 45 Punkte.
Mike Tomlin (Bild) konnte in seinem zweiten Jahr als Head Coach den Super Bowl gewinnen. Das ist neun Jahre her. Doch danach?
Vor sieben Jahren kamen sie noch mal in den Super Bowl, verloren aber gegen die Packers.
Zugegeben sind die Steelers immer unter den Top-Teams der Liga, aber der Kader gäbe mehr her.

Wahrnehmungsstörungen
Zugegeben, es ist heiß. Und beim Training bekommt man öfter mal einen an die Birne geknallt. Da kann man schon mal wirres Zeug reden.
Jalen Ramsey ist ein Opfer dieser Kombination. In einem Interview mit der Zeitschrift GQ lieferte der Cornerback der Jaguars einen Beweis dafür. Er gab seine Meinung über einige Quarterbacks der Liga preis: Ravens Joe Flacco stinkt, Falcons Matt Ryan ist überbewertet, und Steelers Ben Roethlisberger ist bestenfalls annehmbar. Bills Rookie Quarterback Josh Allen ist in Ramseys Augen Müll. Es wäre idiotisch gewesen, ihn einzuberufen.
Allerdings gab es auch Lob von Ramsey. Tom Brady und Aaron Rodgers wären wirklich hervorragende Quarterbacks.
Bisher lag er nicht sehr daneben.
Doch dann pries er Marcus Mariota von den Titans und Tyrod Taylor von den Browns. Ein klarer Fall von kurzzeitigem Gehirnausfall.
Doch es kam noch schlimmer. Ramsey sagte, daß sein Quarterback Blake Bortles zu den guten Quarterbacks der Liga gehört. Einzig, daß die Trainer kein Vertrauen in seine Fähigkeiten hätten, würde verhindern, daß Bortles sein Können zeigen darf. Weil die Trainer dem Quarterback nicht viel zutrauen, würden sie die Offense vorsichtige Spielzüge spielen lassen. Dabei hätte Bortles viel mehr drauf, als er bisher zeigen konnte.
Da kann man anderer Meinung sein.
Und über Giants Quarterback Eli Manning sagte Ramsey, daß der nur vom Können seines Wide Receivers Odell Beckham jr. profitieren würde. Manning wäre ein unterdurchschnittlicher Quarterback, der ohne Beckham jr. alt aussehen würde.
Nur mal so... Als Eli Manning seine zwei Super Bowl Siege und MVP Titel holte, war Beckham noch auf der High School. Auf der Isidore Newman High School in New Orleans, auf der auch die Manning Brüder waren.
Auf die Frage eines Reporters an Eli Manning, was er von den Kommentaren von Jalen Ramsey über ihn hielte, fragte der Quarterback zurück: „Jalen wer?“
Nun, er wird ihn kennenlernen. Am ersten Spieltag am 9.9. heißt es Jaguars at Giants.

Kurzberichte
Roquan Smith bedauert es nicht, nicht am Trainingscamp der Bears teilgenommen zu haben.
Der Rookie Linebacker sprach zum ersten Mal nach seiner Vertragsunterzeichnung mit der Presse.
Die Klausel, die sein garantiertes Gehalt betraf, wurde zu seinen Gunsten geändert. Smith hatte Sorgen, daß sein garantiertes Gehalt von den Bears hätte gestrichen werden können, wenn er wegen der neuen Helmregel für ein bis zwei Spiele suspendiert worden wäre. Das ist vom Tisch. Danach allerdings, bei drei oder mehr Suspendierungen, können die Bears die Garantiesumme einbehalten.

Broncos Defensive End Adam Gotsis kann aufatmen. Eine Untersuchung wegen Vergewaltigung gegen ihn, wurde eingestellt.
Gotsis war 2013 an der Georgia Tech. Damals soll er eine Frau vergewaltigt haben. Die hatte Gotsis im Februar 2018 in einem Polizeirevier in Atlanta angezeigt.
Die Staatsanwaltschaft des Fulton County teilte mit, daß man den Fall sorgsam untersucht hätte, und zu der Überzeugung kam, ihn einzustellen.

Broncos General Manager John Elway sucht einen erfahrenen Ersatz- Quarterback.
Zur Zeit ist Chad Kelly die Nr. 2 des Teams. Paxton Lynch ist auf Platz drei abgerutscht. Das ist Elway zu dünn.
Keiner der beiden hinter Case Keenum hat wirkliche NFL-Tauglichkeit.
Head Coach Vance Joseph sagte am Dienstag, daß Lynch sauer wäre, weil er zurückgestuft wurde. „Er ist verstimmt. Er mag es nicht. Er wollte wissen, warum,“ erzählte Joseph der Presse. „Er muß besser spielen, so einfach ist das. Es ist ein Wettbewerb. Jeder macht das. Keiner läßt nicht seine besten Spieler spielen.“
Wenn Elway wirklich einen erfahrenen Ersatz- Quarterback finden sollte, dann dürfte klar sein, daß die Nr. 3 gehen muß.

Broncos Wide Receiver Carlos Henderson wurde für ein Spiel suspendiert.
Er wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet.

Gemeinsame Trainingseinheiten zwischen Teams während des Trainingscamps sind in Mode gekommen.
Dabei geht es manchmal hitzig zu.
So wurde am Mittwoch Texans Wide Receiver DeAndre Hopkins beim gemeinsamen Training mit den 49ers vom Platz gestellt. Er geriet mit Defensive Back Jimmie Ward in einen handgreiflichen Streit.

„Daß ich in Woche 1 dabei bin, daran gibt es keinen Zweifel,“ meinte JJ Watt.
Der Star-Verteidiger der Texans hat in den letzten Jahren viele Verletzungen gehabt, die ihn vom Einsatz abhielten. Doch jetzt wäre er so fit, wie lange nicht mehr.
Mal abwarten, wie lange das so bleibt?
Gebraucht wird er. Ohne ihn landete die Defense der Texans 2017 auf Platz 20 insgesamt und auf Platz 23 bei den Sacks.

Der Lazarettreport
Saints: Defensive End Alex Okafor, verstauchter Knöchel und eine Knieprellung. Sein Status lautet Woche zu Woche.

Cowboys: Wide Receiver Tavon Austin, Oberschenkel, und Linebacker Leighton Vander Esch, Leiste, mußten das Training vorzeitig abbrechen. Beide sollen bald wieder einsatzbereit sein.

Mittwoch, 15. August 2018

Der Lazarettreport
roethlisberger200Die News beginnen mit dem Lazarettreport, weil es einen herausragenden Spieler erwischt hat, eines Teams, das sehr viele Fans hat.
Nach einem harten Hit, den er beim Training hat einstecken müssen, ist Steelers Quarterback Ben Roethlisberger im Gehirnerschütterungsprotokoll.
Offensive Tackle Marcus Gilbert sagte Reportern nach dem Training, daß Big Ben zu Boden ging, als er in Gilbert lief, der Linebacker Keion Adams blockte.
Roethlisberger blieb eine Weile liegen, bevor er aufstand und das Feld aus eigener Kraft verließ. Die Ärzte untersuchten den Quarterback und schickten ihn ins Gehirnerschütterungsprotokoll.
Head Coach Tomlin teilte mit, daß Roethlisberger zu den Spielern gehört, die nicht am Donnerstag gegen die Packers spielen werden. Allerdings werden viele Starter nicht eingesetzt werden, und der Quarterback und Ersatz Quarterback Landry Jones waren eh nicht zum Einsatz vorgesehen.

Seahawks: Erstrunden Draftpick Running Back Rashaad Penny muß an einem gebrochenen Finger operiert werden. Er wird etwa vier Wochen ausfallen.

Dolphins: und noch ein gebrochener Finger. Wide Receiver DeVante Parker hat einen gebrochenen Mittelfinger. Er muß nicht operiert werden, wird aber einige Wochen ausfallen.

Eagles: Ersatz- Quarterback Nick Foles hat seine Rückenschmerzen überwunden und soll am Donnerstag im „Super Bowl Rematch“ gegen die Patriots spielen.

Giants: Rookie Running Back Saquon Barkley ist die Hoffnung des Teams. Am Montag zog er sich eine Oberschenkelzerrung zu, die ihn einige Zeit am Training hindern wird.
Nichts ernstes, wie es heißt.

Raiders: Wide Receiver Martavis Bryant, Migräne. Er konnte zum zweiten Mal in Folge nicht trainieren.

Kurzberichte
Von dem angeblich angespannte Verhältnis zwischen Patriots Quarterback Tom Brady und seinem Head Coach Bill Belichick leben die Sportgazetten in New England ganz gut.
Ganze Ausgaben wurden dem Thema bisher gewidmet.
Am Dienstag sagte Brady in seinem wöchentlichen Radiointerview etwas dazu: „Belichick ist der beste Coach, der je in der NFL trainiert hat. Unsere Prioritäten sind dieselben, die sie immer waren. Ich glaube, daß wir deshalb so gut miteinander auskommen. Wir sind hier, um zu gewinnen. Er hat ein sehr professionelles Umfeld aufgebaut, und ich bin glücklich, in diesem Umfeld arbeiten zu dürfen. Ich fühle mich sehr privilegiert so lange von ihm lernen zu dürfen.“
Auf die Frage, ob 2018 seine letzte Saison wäre, antwortete Brady, daß er vorhätte, noch sehr lange zu spielen.
Weiter sagte Brady, daß er absolut vorhat, im Testspiel gegen die Eagles ein paar Spielzüge zu bestreiten.

Im schmutzigen Streit zwischen Bills Running Back LeSean McCoy und seiner Ex ist ein neues Kapitel aufgeschlagen worden.
McCoy hat eine Räumungsklage gegen Delicia Cordon eingeleitet, und sie muß das Haus des Running Backs in Atlanta, in dem sie bisher lebte, sofort verlassen.
Die Sache ist noch lange nicht ausgestanden.

Die Dolphins feuerten Defensive Tackle Gabe Wright.
Er hatte am Montag Running Back Kenyan Drake hinterhältig beim Training angegriffen, als der mit dem Rücken zu ihm stand und keinen Helm anhatte.
Wright verbrachte die Saison 2017 im Trainingsteam der Dolphins und stand kurz vor dem Sprung in den Saisonkader.

Die Redskins trennten sich von Orlando Scandrick. Erst vor fünf Monaten hatten sie den Cornerback für zwei Jahre verpflichtet.
Wie man hört, sollen sich schon mehrere Teams für den 31-jährigen interessieren.

Dienstag, 14. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Preseason Woche 1 - Der Rest
cousins-kirk-vikingsUnd wieder gehöre ich selber in den Lazarettreport, weshalb ich jetzt im Schweinsgalopp loslegen muß, um die verlorene Zeit aufzuholen.
Los geht`s.
Haben die Vikings mit Kirk Cousins (Bild) einen guten Griff getan?
Im ersten Testspiel gegen Denver sah es so aus. Er vervollständigte alle 4 seiner 4 Pässe für 42 Yards und 1 Touchdown. Der Quarterback warf präzise Pässe und zeigte eine gute Spielübersicht und viel Selbstvertrauen.
Cousins profitierte von der guten Arbeit seiner O-Line, die ihm die Verteidiger vom Hals hielt.
Das Glück hatte Case Keenum nicht.
Letztes Jahr spielte er noch hinter Minnesotas O-Line, dieses Jahr muß er auf die Broncos vor ihm vertrauen. Da braucht er noch sehr viel Vertrauen. Seine Line gab ihm keine ausreichende Zeit zum Passen. Und so brachte er nur einen seiner vier Pässe an, für lächerliche fünf Yards.
Im Verlauf der Partie spielte dann Paxton Lynch so mies, daß er auf Platz drei der Broncos Quarterbacks abrutschte und von Chad Kelly überholt wurde, der ganz passabel spielte.

Rookie Quarterback Sam Darnold weckt die Hoffnungen der Jets Fans. Er spielte im 17:0 Sieg über die Falcons so gut, daß er mittlerweile die meiste Zeit mit der ersten Mannschaft trainiert.
Er beendete das Spiel mit 13 von 18 für 96 Yards und 1 Touchdown.

Ein Head Coach Urgestein und ein Rookie trafen in Detroit aufeinander.
Jon Gruden, der Äonen nicht mehr als Trainer gearbeitet hat stand bei den Raiders an der Seitenlinie, Matt Patricia, der Rookie, bei den Lions.
Beide hatten ihre Teams noch nicht so richtig gut eingestellt, denn das Spiel war eine grauenvolle, mit Strafen geladene, Angelegenheit.
Beide Head Coaches wissen jetzt allerdings, was sie ihren Spielern noch beibringen müssen.

Nein, Tom Brady war definitiv nicht in Philadelphia letzten Donnerstag, Selbst wenn Commissioner Roger Goodell ihm wieder einen reinwürgen wollen würde, würde das nicht klappen.
Es geht um einen Ball im Vorbereitungsspiel der Steelers in Philadelphia, der nicht korrekt aufgepumpt war.
Mal sehen, wen Goodell dafür verantwortlich macht. Beweise, ob derjenige es dann wirklich war, sind für Goodell ja eher Nebensache.
Wir erleben jetzt also „Deflategate, the Preseason Edition“.

Einsatzzeit, als Maßnahme zur Disziplinierung eines Spielers?
Das ist neu!
Die Browns versuchen es mal damit.
Da Rookie Wide Receiver Antonio Callaway mit Marihuana und ohne gültige Fahrerlaubnis von der Polizei erwischt wurde, hat Head Coach Hue Jackson ihn das ganze Testspiel gegen die Giants spielen lassen.
Mann, der neue Hue Jackson, der greift aber durch!

Bears Quarterback Mitchell Trubisky hat seine Offense als schlampig bezeichnet. „Wir haben uns den Arsch abtrainiert und bieten dann so eine schlampige Vorstellung.“
Trubisky beendete den Abend gegen die Bengals mit 2 von 4 für vier Yards in zwei mit Strafen gefüllten Angriffsserien.

Spieler, die unter Vertrag stehen und dem Trainingscamp und den Testspielen fernbleiben, müssen ein gutes finanzielles Polster haben.
Jeder Tag Abwesenheit kostet.
Die berühmtesten Streiker zur Zeit sind Raiders Khalil Mack und Rams Aaron Donald. Jedes Vorbereitungsspiel, das sie schwänzen, kostet Mack $814.000 und Donald $405.000.
Mack wird in seinem fünften Jahr $13,846 Millionen verdienen. Donald bekommt $6,892 Millionen. Beide haben also ein gutes Polster, um ihren Teamkollegen noch weiter fernzubleiben, während die schon ihre Gesundheit riskieren.
Dann gibt es da noch Seahawks Safety Earl Thomas, der für jeden Tag, den er dem Team fernbleibt, $40.000 bezahlen müßte.
Müßte deshalb, weil die Teams auf das Einfordern der Strafzahlungen verzichten können.

Kurzberichte
Die Eagles verpflichteten Quarterback Christian Hackenberg.
Daß sie den Flop der Jets aufnahmen bedeutet nicht, daß sie gesundheitliche Bedenken bei Wentz und Foles haben.
Sagen sie!

Die Jaguars suspendierten Cornerback Jalen Ramsey und Defensive End Dante Fowler für eine Woche.
Sie haben gegen Teamregeln verstoßen, wie es heißt.

Jets Linebacker Kevin Pierre-Louis wurde für ein Spiel suspendiert.
Er hat gegen das Drogenprogramm der NFL verstoßen.

Am Donnerstag erlangte Shamarko Thomas traurige Berühmtheit, weil er der erste Spieler wurde, der nach der neuen Helmregel vom Platz gestellt wurde.
Noch trauriger wurde es für den Safety der Colts am Samstag, da feuerten die Colts ihn.
Rookie Head Coach Frank Reich sagte, daß diese Entlassung keine Reaktion auf die Strafe war, sondern ein ganz normaler Vorgang im Teambildungsprozess.

Immer wieder gibt es Schubsereien und ein paar Faustschläge, wenn zwei Teams miteinander, gegeneinander trainieren. So kam es beim gemeinsamen Training der Redskins und der Jets zu einigen Gerangeln.
Schlimm wurde es danach, als die Footballfans das machten, für das Fußballfans bekannt sind. Die Fans der Jets und der Redskins prügelten sich.
Es wäre schlimm, wenn diese aus dem Fußball bekannten Gewalttaten auf den Football übergreifen.
Erst in der letzten Nacht rasten Fans des 1. FC Köln mit unbeleuchteten Autos auf Polizisten los: https://www.express.de/koeln/attacke-auf-union-bus-koelner-chaoten-rasen-mit-unbeleuchteten-autos-auf-beamte-zu-31105652

Die Polizei von South Florida hat die Nase von den Protesten der Dolphins-Spieler voll.
Die Poilzeigewerkschaft ruft ihre Mitglieder auf, keine Eintrittskarten mehr für Spiele der Dolphins zu kaufen, und bereits erworbene Karten gegen Erstattung zurückzugeben.

Die Ex von LeSean McCoy hat Anzeige gegen ihn erstattet.
Sie behauptet, daß der Running Back der Bills seinen Sohn und seinen Hund geschlagen hat.

Alle Rookies aus der ersten Runde der Draft sind unter Vertrag.
Als letzter unterschrieb Bears Linebacker Roquan Smith seinen Vertrag.
Für vier Jahre wird er $18 Millionen erhalten. Ob er Klauseln im Vertrag hat, die neue Helmregel betreffend, das wird später bekanntgegeben.

Das Spiel der Seahawks gegen Oakland in London wurde verlegt.
Die Partie sollte am 14. Oktober im neuen Tottenham Hotspur Stadion stattfinden. Doch der Neubau ist noch nicht ganz fertig.
Deshalb findet das Spiel im Wembley Stadium statt. Alle drei London Spiele werden also in diesem Stadion ausgetragen.

Noch muß er den Gesundheitscheck überstehen, doch dann könnte Alfred Morris ein 49er werden.
San Francisco möchte den Running Back verpflichten.
Head Coach Kyle Shanahan und Morris waren 2012 und 13 zusammen bei den Redskins.

Left Tackle Donald Penn hat der Bitte der Raiders um eine geringe Gehaltskürzung nachgegeben.
Dadurch bleibt er im Kader.

Der Lazarettreport
Colts: Rookie Wide Receiver Deon Cain, Kreuzbandriss, Saison beendet.
Running Back Marlon Mack, Oberschenkel, Woche zu Woche. Dasselbe gilt für Running Back Robert Turbin, Knöchel, und Wide Receiver James Wright, Knie

Redskins: Running Back Derrius Guice, Kreuzbandriss, Saison beendet.
Dasselbe gilt für Tight End Manasseh Garner.

Patriots: Quarterback Tom Brady, leichte Rückenschmerzen

Jets: Running Back Isaiah Crowell, Kopfverletzung.

49ers: Running Back Matt Breide, ausgerenkte Schulter, er fällt für den Rest der Vorbereitungszeit aus.
Dasselbe gilt für Tight End George Kittle.
Defensive lineman Solomon Thomas und offensive lineman Gerry Gilliam sind im Gehirnerschütterungsprotokoll.
Running Back Jerick McKinnon, Knie, er soll nicht lange ausfallen.

Chiefs: Offensive Tackle Dillon Gordon, Schulter, Saison beendet.

Dolphins: Linebacker Mike Hull, überdehntes Knie, einige Wochen Pause.

Packers: Left Tackle David Bakhtiari hat seinen am 4.8. erlittenen verstauchten Knöchel ausgeheilt. Er konnte wieder am Training teilnehmen.

Cardinals: Linebacker Jeremy Cash, Knie, sehr wahrscheinlich ist seine Saison beendet.

Bei den Steelers hat Wide Receiver Antonio Brown nach einer nicht näher spezifizierten Krankheit wieder am Training teilgenommen.

Freitag, 10. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Preseason Woche 1 - Tag 1
2018-w1-preÜberraschungen und Enttäuschungen gab es reichlich. Überraschend war das gelungene Comeback von Andrew Luck.
Der Quarterback der Colts spielte zwei Angriffsserien, die beide zu Field Goals führten.
Dabei sah er sehr beweglich aus, und seine operierte Schulter schien ihn nicht zu behindern. Einen Schreckmoment gab es, als er einmal selber loslief und dabei hart gestoppt wurde. Doch die Sache ging gut aus.
Luck vervollständigte 6 von 9 Pässen für 64 Yards.
Im letzten Viertel des Spiels gegen Seattle gab es dann den ersten Platzverweis nach der neuen Helmregel. Es erwischte Colts Cornerback Shamarko Thomas, der Seahawks Wide Receiver David Moore Helm an Helm traf.
Highlight Video

Um einiges vorsichtiger waren die Texans mit Deshaun Watson.
Er kam von einer Knieoperation zurück und warf einen Pass für vier Yards. Das war es für ihn.
Er soll im nächsten Spiel etwas länger spielen.

Absolut enttäuschend war Patrick Mahomes. Die Chiefs gaben Quarterback Alex Smith an die Redskins ab, weil sie dachten, in Mahomes einen würdigen Nachfolger gefunden zu haben.
Das scheint nicht der Fall zu sein. In zwei Angriffsserien vervollständigte er nur 5 von 7 Pässen für 33 Yards. Beide Serien endeten mit Punts.

Wie Alex Smith für die Redskins abschnitt?
Gar nicht, weil er nicht spielte.

Gut, es ist nur Testspielsaison, aber CLEVELAND HAT GEWONNEN.
Rookie Quarterback Baker Mayfield bekam viel Spielzeit und vervollständigte 11 seiner 20 Pässe für 212 Yards und 2 Touchdowns.
Als Starter lief Tyrod Taylor auf, und er zeigte, daß der Rookie noch viel Arbeit hat, um an ihm vorbeizukommen.
Taylors Bilanz: 5 von 5 für 99 Yards und 1 Touchdown.

Das Interessanteste am Spiel Panthers at Bills war eine Szene vor Spielbeginn.
Carolinas Quarterback Cam Newton versuchte ein Gespräch mit Bills Wide Receiver Kelvin Benjamin zu führen. Benjamin hatte bis letztes Jahr für die Panthers gespielt und Newton ja als nicht so guten Quarterback bezeichnet.
Als Newton sich vor Benjamin stellte, drehte der Wide Receiver sich um und ging. Newton ging ihm nach und sprach weiter.
Nach dem Spiel weigerte sich Newton, mit der Presse zu sprechen. Das kennt man von der beleidigten Leberwurst ja schon.
Benjamin sagte nur, daß er gar nicht hingehört hätte, als Newton auf ihn einsprach.

Wie erwartet gab es auch wieder Proteste einiger Spieler bei der Nationalhymne. Das war keine Überraschung.

Kurzberichte
Die Proteste so mancher, spezieller (Ex) Spieler, nehmen eigenartige Formen an.
So trug Randy Moss einen Schlips bei seiner Aufnahmezeremonie in die Hall of Fame, auf dem die Namen von einem Dutzend schwarzer Frauen und Männer standen, die von Polizisten erschossen wurden.
Neben viel Beifall für diese Aktion in den sozialen Medien, hätte er aber auch viele Hassbotschaften bekommen, sagte der ehemalige NFL Wide Receiver. Aber das wäre er gewohnt, denn er hätte sein ganzes Leben lang mit Rassismus zu kämpfen gehabt.

„Der nimmt meine Anrufe einfach nicht an,“ sagte Browns General Manager John Dorsey über seine erfolglosen Versuche, Dez Bryant zu erreichen.
Das vernahm der ehemalige Wide Receiver der Cowboys. Bei Twitter verkündete er jetzt, daß er nächste Woche nach Cleveland fliegen wird, um sich persönlich mit Dorsey zu treffen.

Die Patriots gaben Tom Brady keinen neuen Vertrag. Der Quarterback muß also weiter mit $14 Millionen für die Saison 2018 spielen. Wenn er aber gut spielt, dann kann er zu den $14 Millionen und der einen Million, die er als Kaderbonus erhält, noch weitere $5 Millionen an Boni kassieren. Damit wäre er dann auch unter den Quarterbacks, die $20 Millionen für eine Saison kassieren.

Der Lazarettreport
Redskins: Rookie Running Back Derrius Guice, Knie. Er wird heute genauer untersucht.
Wide Receiver Trey Quinn, Magen.
Defensive Lineman Matt Ioannidis, Knie.

49ers: Linebacker Malcolm Smith (Oberschenkel), Tight End George Kittle (Schulter), Defensive End Solomon Thomas (Oberschenkel), Running Back Matt Breida (Schulter) und Offensive Tackle Gary Gilliam (Kopf)

Colts: Running Back Marlon Mack, Oberschenkel
Wide Receiver Deon Cain, Knie.

Buccaneers: Cornerback Vernon Hargreaves, Leiste.

Bengals: Linebacker Vinny Rey, rechter Knöchel

Dolphins: Linebacker Mike Hull, Knie

Jaguars: Linebacker Blair Brown, Gehirnerschütterung.

Packers: Safety Jermaine Whitehead, Rücken

Panthers: Cornerback LaDarius Gunter, Gehirnerschütterung.

Seahawks: Offensive Tackle Isaiah Battle, Knie

Vikings Guard Nick Easton wurde vor dem ersten Spiel auf die Verletztenliste gesetzt. Er muß an der Bandscheibe operiert werden.

Donnerstag, 9. August 2018

Kurzberichte
thomas-earlTestspiele sind Testspiele, nicht nur für die Teams, sondern auch für die Schiedsrichter. Das gilt dieses Jahr ganz besonders, wo die neue Helmregel eingeführt wird. Da müssen sie ganz genau hinsehen.
Im ersten Spiel der Bears gegen die Ravens gab es schon Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten. Doch das, so heißt es, wäre zu erwarten gewesen.
Überhaupt ist die ganze Zeit der Vorbereitungsspiele dazu gedacht, an der neuen Regel zu arbeiten und sie zu justieren.
Die Schiedsrichter sind in einem ständigen Lernprozess. Schwer wird das aber nicht wirklich. Die Regel sagt: „Den Kopf senken, um Kontakt zu initiieren, ist ein persönliches Foul, 15 Yards Strafe, erster Versuch.“
Und die Schiedsrichter brauchen dann auch keine verbalen Verrenkungen um die Strafe zu benennen wie Unnötige Härte gegen einen ungeschützten Spieler oder ähnliches. Ein einfaches „persönliches Foul“, soll ausreichen, um den Zuschauern zu erklären, was da gerade gepfiffen wurde.
Wir werden ja dann erleben, was die Zebras so alles von sich geben, wenn in dieser Nacht die ersten 12 Testspiele anstehen.

Während also die Schiedsrichter üben, was sie pfeifen und wie sie es benennen sollen, üben die Spieler, es erst gar nicht zu einer Strafe kommen zu lassen.
Und dabei geht es nicht nur darum Geldstrafen zu vermeiden, sondern es geht auch um die eigene Gesundheit. Als Beispiel dafür wird Ryan Shazier angeführt. Der Linebacker der Steelers verletzte sich schwer an der Wirbelsäule, als er einen Gegner mit dem Kopf voran angriff. Es geht also nicht nur darum, den Gegenspieler nicht zu verletzen, sondern auch um den Angreifer selbst.
Shaziers Verletzung war der Auslöser für die Liga, die Helmregel einzuführen.
Kamalei Correa heißt der Spieler, der zuerst im Zuge der neuen Regel bestraft wurde. Der Linebacker der Ravens griff seinen Gegner im Hall of Fame Spiel derart an, daß er dafür auch schon letztes Jahr bestraft worden wäre. Er traf seinen Gegenspieler Helm gegen Helm.
„Mann, das ist Football,“ sagte Correa nachher. „Es ist nicht perfekt. Es ist körperbetont. Aber Du mußt jetzt trainieren, den Kopf immer oben zu haben, weil Du dich auch selber verletzen kannst, so wie Ryan Shazier.“
Und doch bleibt es dabei: #mfva. Mittlerweile gibt es neben den #mfva Kappen jetzt auch #mfva Shirts.

Falcons Running Back Devonta Freeman richtet sich schon mal darauf ein, daß er viele Geldstrafen wegen der neuen Helmregel wird bezahlen müssen.
Er wüßte nicht, wie er als Running Back durch die Mauer vor ihm brechen soll, ohne den Oberkörper zu senken und mit dem Kopf voran loszustürmen: „Ich glaube, ich werde dieses Jahr so einige Strafen deswegen kassieren,“ sagte Freeman.
Aber so oft wird er wohl nicht bestraft werden. Wenn es der Liga zu viel wird, dann wird Freeman suspendiert.

Die Raiders haben Donald Penn gebeten, eine kleine Gehaltskürzung hinzunehmen.
Der Left Tackle erholt sich von einer Lisfranc Operation.
Sollte der 35-jährige sich dagegen entscheiden, dürfte seine Zeit in Oakland um sein.

Die Panthers verlängerten den Vertrag mit Center/Guard Tyler Larsen.
Für weitere zwei Jahre bekommt er $4,3 Millionen.

„The Catch“ wird eine Statue.
Der spektakuläre Fang von Dwight Clark im NFC Endspiel gegen Dallas 1981 wird damit zu Ehren des kürzlich verstorbenen Wide Receiver ein Standbild bekommen.
Ohne Quarterback Joe Montana hätte es „The Catch“ natürlich nicht gegeben. Klar, daß auch er Teil der Installation sein wird.
Die wird vor dem Levis Stadion der 49ers aufgestellt. Enthüllt wird sie am 21. Oktober, wenn die 49ers das landesweit übertragene Spiel gegen die Rams bestreiten.
Clarks Figur und die von Montana werden exakt 23 Yards voneinander entfernt aufgestellt, also der Entfernung, die die beiden bei dem berühmten Spielzug voneinander entfernt waren.
Alle Spieler der 49ers werden während der Saison Sticker mit Clarks Nr. 87 auf dem Helm tragen.

Wie gut Jadeveon Clowney ist, wenn er verletzungsbedingt mal nicht ausfällt, das konnte man letzte Saison sehen. Der Linebacker der Texans spielt leider nur viel zu selten.
Und auch diese Saison fängt schon wieder schlecht an.
Nach fast zwei Wochen Trainingscamp wartet das Team immer noch darauf, daß Clowney am Mannschaftstraining teilnehmen kann.
Er erholt sich noch von einem „kleinen“ Eingriff an einem Knie im Januar.

Mittwoch, 8. August 2018

Kurzberichte
rodgers-aaron-mvp-2014Aaron Rodgers (Bild) hatte seinen kommunikativen Tag.
Erst raunzte der Quarterback der Packers gegen US Präsident Donald Trump. Das ist ja gängige Mode geworden und deshalb nicht weiter erwähnenswert. Dann legte er gegen seine jungen Wide Receiver los. Die würden eine „piss-poor“ Leistung abliefern. Ich übersetze das jetzt mal mit „Hundsmiserabel“.
Aaron Rodgers machte einen Besuch beim Trainingsteam und versuchte ein paar Pässe anzubringen. Doch das gelang ihm nicht wirklich. Immer wieder waren die Receiver nicht die Route gelaufen, die ihnen angesagt wurde. Dabei wurden den Spielern die Routen noch Momente vor dem Spielzug aufgezeichnet, doch nichts half.
Am Ende des Trainings warf er einen Ball zu einem der Trainings-Dummies, weil die wenigstens dort standen, wo sie sein sollten.
Einige der Receiver werden im ersten Testspiel antreten. Rodgers nicht. Darüber wird er froh sein.
Ausgenommen von Rodgers Kritik dürfte Jake Kumerow gewesen sein. Der verbrachte bisher drei kümmerliche Jahre in der Liga. Zwei Saisons war er im Trainingsteam der Bengals, eins in dem der Patriots. 2018 ist er DIE Überraschung im Camp der Packers. Mittlerweile hat er sich in das Starterteam Green Bays gekämpft. Rodgers versucht ständig, ihn anzuspielen, oft mit Erfolg.
Noch ist es zu früh, Kumerow zum Starter zu machen, aber er kann es schaffen.

War der Tag der klaren Sprache?
Jets Defensive Back Jamal Adams beschwerte sich über die armseligen Leistungen seiner Kollegen in der letzten Saison.
Allerdings wurde er dann doch etwas genauer. Die Spieler, die er meinte, wären heute alle nicht mehr im Team.
Heute sähe das Team ganz anders aus. Letztes Jahr hätten sich die Jets ans Verlieren gewöhnt, und jeder tat nur das Nötigste. Heute gäbe es einen andere Geist, der das Team beflügelt.
Na, mal sehen, wie der Geist das Team denn nach zwei 5-11 Saisons in Folge unter Head Coach Todd Bowles beflügeln kann?
Das muß ja dann schon ein sehr starker Geist sein.

Browns Rookie Wide Receiver Antonio Callaway wurde am Sonntagmorgen verhaftet.
Die Polizei hielt ihn an, weil er mit seinem Wagen anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt nahm. Dabei wurde dann entdeckt, daß Callaway verbotenerweise Marihuana unter dem Fahrersitz hatte.

Der Lazarettreport
Die Browns haben erfahren, daß sie Josh Gordon nicht mehr auf die Liste der nicht footballbedingten Verletzungen (NFI Liste) setzen müssen.
Der Wide Receiver sollte eigentlich diese Saison für Cleveland spielen, doch er hat sich vor einiger Zeit freiwillig in eine Suchtklinik begeben.
Das Team wollte dem einstmals so vielversprechenden Receiver keine Steine für die Zukunft in den Weg legen, und deshalb wollten sie ihn auf die NFI Liste setzen. Doch das war nicht nötig. Einem Spieler, der unter Vertrag ist, wird automatisch die Saison angerechnet, wenn er durch Krankheit oder eine Notlage 30 Tage vor Saisonbeginn nicht in der Lage ist, sich beim Team zu melden.
Dadurch wird Gordon die Saison 2018 angerechnet, auch wenn er nicht spielt. Dann wird er nach der Saison ein Free Agent und kann sich ein neues Team suchen.
General Manager John Dorsey hat immer noch die Hoffnung, daß Gordon 2018 für die Browns wird spielen können.

Das erste Testspiel wird er noch aussetzen, doch dann wird Steelers Wide Receiver Antonio Brown wieder trainieren können.
Welcher Verletzung er hat, das wurde immer noch nicht mitgeteilt.
Da aber nur wenige Starter am diesem Spiel teilnehmen werden, wird sein Fehlen nicht sehr auffallen.

Die Chargers werden ihr Verletzungspech nicht los.
Am Dienstag erwischte es Joey Bosa. Der Defensive End hat sich am linken Fuß verletzt. Aber die Verletzung soll nicht schwer sein.

Dienstag, 7. August 2018

Kurzberichte
darnold-sam-draft2
Um den Starterposten des Quarterbacks gibt es bei den Jets ein echtes Wettrennen.
Zur Zeit scheint Rookie Sam Darnold leicht vorne zu liegen. Er bekommt momentan die meiste Einsatzzeit mit der ersten Mannschaft.
Doch so recht kann man noch kein Fazit ziehen. Es war heiß und die Sonne brannte vom Himmel. Das störte die Konzentration eines jeden Spielers bei der fast drei Stunden dauernden Trainingseinheit. So begann Darnold mit fünf vervollständigten Pässen in Folge und beendete die Einheit mit einigen Fehlpässen. Darüber war er sehr verärgert.
Seine Bilanz: 15 von 27 und drei Touchdowns.
Teddy Bridgewater sah recht zuversichtlich aus, so wie die ganze Zeit schon im Camp. Seine Bilanz: 9 von 15.
Der 39 Jahre alte Josh McCown wurde etwas geschont bei Temperaturen um 32 Grad. Seine Bilanz: 3 von 6.
Der Methusalem darf sich seines momentanen Starterpostens nicht zu sicher fühlen. Darnold und auch Bridgewater sind ihm auf den Fersen. Sie werden die meiste Spielzeit am Freitag gegen die Falcons bekommen.

Die Patriots haben für die Wide Receiver eine Drehtüre einbauen lassen. Da kommen und gehen die Bewerber um einen Platz im Saisonkader.
Gestern wurde wieder einer gegangen. Malcolm Mitchell aus der vierten Draftrunde 2016 stand die ganze Saison 2017 mit einer Knieverletzung auf der Verletztenliste und mußte im Juli erneut operiert werden. Gestern wurde er entlassen.

Die Falcons verlängerten den Vertrag mit Ricardo Allen um drei Jahre.
Der Safety erhält dafür $19,5 Millionen.

Andrew Luck ist schrecklich nervös.
Der Quarterback der Colts hat vor seinem ersten, beinahe echtem, Spiel Muffensausen.
Sein letztes Spiel hatte er am 1. Januar 2017. Danach folgte seine Schulteroperation und eine Pause bis zum Beginn des diesjährigen Trainingscamps.
Und jetzt ist er vor seinem ersten Vorbereitungsspiel sehr, sehr nervös, wie er in einem Interview sagte. Wie man hört, soll Luck das ganze erste Viertel spielen, was für den Nr. 1 Quarterback eines Teams ja eher ungewöhnlich ist.
Hoffentlich geht das gut. Die Defense der Seahawks ist nicht gerade für ihre Rücksichtnahme bekannt. Und die O-Line der Colts nicht gerade für ihre Qualität.

Tom Heckert starb im Alter von nur 51 Jahren nach langer Krankheit. Er litt an Amyloidose.
Heckert war General Manager bei den Browns und später den Eagles. Zuletzte war er von 2013 - 16 Direktor des Spielerpersonals bei den Broncos.

Der Lazarettreport
Cardinals Center AQ Shipley, Kreuzbandriss, Saison beendet.

Eagles Ersatz- Quarterback Nick Foles hat Verspannungen im Oberkörper. Sein Einsatz im Testspiel gegen die Steelers ist fraglich.

Ezekiel Ansah kann wieder trainieren.
Die Lions nahmen den Defensive End von der PUP Liste.

Chiefs Wide Receiver Sammy Watkins hat das Training am Montag mit einer Hüftverletzung vorzeitig beendet.
Schwer verletzt soll er nicht sein.

Die lustige Seite der NFL
Es ist mal wieder Zeit für einen Gag.
Letztes Jahr gab es keine Offense, die den Ball öfter an den Gegner abgab, als die die Broncos... von den Browns natürlich mal abgesehen.
Das soll sich dieses Jahr ändern.
Drastisch!
Cornerback Chris Harris sieht so viel Potential in Quarterback Case Keenum, daß er davon ausgeht, daß die Broncos Offense in diesem Jahr wenigstens 30 Punkte pro Spiel erzielen kann.
Das haben auch schon die Steelers gedacht, die ganz andere Kaliber in der Offense haben, als Denver.

Montag, 6. August 2018

Kurzberichte
lurie-sb-trophaeePhiladelphia belohnt die Architekten des Erfolgs.
Eagles Besitzer Jeffrey Lurie (Bild) gab Head Coach Doug Pederson und dem für die Footballangelegenheiten Verantwortlichen Howie Roseman Vertragsverlängerungen.
Beide bleiben zunächst bis nach der Saison 2022. „Sie arbeiten gut zusammen,“ sagte Lurie. „Sie sind beide aggressiv. Sie sind beide Risikobereit. Das ist Teil unserer Kultur. Außerdem sind sie Smart. Sie haben die Begabung, gut zu verhandeln.“
Und das scheint gut zu klappen. Letzten Februar gewannen die Eagles ihren ersten Super Bowl. Philadelphia verlor nur drei Spiele auf dem Weg zum Titel.
Roseman ist de facto der General Manager der Eagles. Seit 2010 stellt er das Team zusammen. Nur in der Zeit des Head Coach Versagers Chip Kelly wurde er zum reinen Finanzmanager degradiert, weil Kelly glaubte alles besser zu wissen und besser zu können.
Seit 2016 hat Roseman wieder das Sagen über die Zusammenstellung der Mannschaft und er stellte ein Super Bowl Sieger Team zusammen.
Und jetzt soll er einen Titelverteidiger basteln.

Die Eagles gaben Safety Corey Graham einen neuen Einjahresvertrag.
Graham spielte auch schon 2017 für Philadelphia, erschien dem Team aber vor einiger Zeit als entbehrlich.

Malcolm Butler möchte nach vorne schauen.
Der ehemalige Cornerback der Patriots, der jetzt für die Titans spielt, möchte keine Fragen mehr beantworten, die sich um seinen Nichteinsatz beim letzten Super Bowl drehen.
Als einer der besten Cornerbacks der Liga hätte er verhindern können, daß Eagles Ersatz- Quarterback Nick Foles zum MVP des Super Bowls wurde.
Doch Butler weiß immer noch nicht, warum Head Coach Bill Belichick ihn in voller Montur am Spielfeldrand versauern ließ. Und er möchte auch nicht mehr dazu befragt werden.
„Ich habe die Seite umgeschlagen,“ meinte Butler. „Schon nach ein, zwei Wochen war ich darüber hinweg. Es war eine Entscheidung des Trainers, und mehr weiß ich auch nicht.“
Jetzt gehört Butler ins Team der Titans und versucht seinem Fünfjahresvertrag über $61,25 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind, gerecht zu werden.

Na, da hat aber einer Wellen geschlagen.
Kelvin Benjamins Spruch, daß er lieber mit einem guten Quarterback zusammengespielt hätte, als mit Cam Newton, löste einige Erwiderungen aus.
Natürlich hatte das Opfer des Angriffs selber auch etwas dazu zu sagen. Panthers Quarterback Newton blieb allerdings gelassen in seiner Antwort: „Ich werde da kein hin und her mit ihm anfangen. Ich sage nur `arbeite Baby, arbeite einfach`“.
Das war cool.
Panthers Tight End Gregg Olsen, der zu den besten auf seiner Position gehört, war sehr überrascht: „Das war etwas bizarr, was Benjamin da über Cam und das Team sagte. Newton ist das Beste, was meiner Karriere hätte passieren können,“ meinte Olsen.
Benjamins neuem Head Coach bei den Bills, Sean McDermott, gefiel auch nicht, was sein Wide Receiver da sagte: „ Es gibt eine Zeit und einen Ort, wo man etwas sagen kann- ich gehe jetzt nicht speziell darauf ein, welche Kommentare gemacht wurden - aber es gibt andere Orte und Zeiten dafür. Und das war weder noch.“
Damit meinte McDermott bestimmt, daß Benjamin das nicht vor dem ersten Testspiel der beiden Teams hätte sagen sollen, denn das führt Buffalo und Carolina am Donnerstag gegeneinander.
Und es gilt, was ich gestern schon geschrieben habe. Wenn Benjamin die ersten Spiele mit entweder Josh Allen, Nathan Peterman oder AJ McCarron als Quarterback hinter sich hat, wird er sich sowas von zurück nach Newton sehnen...
Denn auch wenn Newton in Benjamins Augen schlecht ist, die sind alle schlechter.

Die Bills sind dünn auf der Wide Receiver Position. Hinter der Nr. 1 auf der Position, Kelvin Benjamin, sieht es düster aus.
Um etwas mehr Tiefe zu bekommen, holten sie Corey Coleman von den Browns.
Ein Wide Receiver, auf den die miesen Browns verzichten können, soll den Bills helfen?
Wenn er sein Verletzungspech besiegt, dann vielleicht. 2016 nahm Cleveland ihn in der ersten Runde der Draft auf. Doch er brach sich in jeder seiner beiden Saisons in Cleveland dieselbe Hand.

Der Lazarettreport
Ryan Shazier besuchte das Training der Steelers.
Der Linebacker, der sich letzte Saison schwer am Rücken verletzte, saß lange im Rollstuhl. Am Freitag konnte er ohne Hilfe gehen, und seine Teamkollegen besuchen. Es war das erste Mal, daß er in der Öffentlichkeit ohne Krücke gegangen ist.
Shazier wollte ja eigentlich 2018 wieder spielen, aber das Vorhaben war dann doch viel zu optimistisch. Selbst 2019 ist immer noch optimistisch.

Richard Sherman wird das erste Testspiel der 49ers verpassen. Er hat Oberschenkel. Lange soll er aber nicht ausfallen.

Colts Left Tackle Anthony Castonzo wurde erst vor einer Woche nach überstandener Oberschenkelverletzung von der Verletztenliste genommen. Am Freitag verletzte er sich erneut am Oberschenkel.
Rookie Head Coach Frank Reich geht davon aus, daß Castonzo nicht lange ausfällt.

Chiefs Linebacker Reggie Ragland hat acht Tage Trainingscamp wegen einer Knieverletzung verpasst. Am Sonntag konnte er wieder mittrainieren.

Cowboys Cornerback Chidobe Awuzie hat sich am Knie verletzt.
Head Coach Jason Garrett geht nicht von einer längeren Zwangspause aus.

Die Saints feuerten Wide Receiver Brandon Coleman. Er hatte wegen seiner Nackenverletzung den Gesundheitscheck nicht bestanden.

Sonntag, 5. August 2018

Kurzberichte
mack-khalilRaiders Head Coach Jon Gruden ist sauer über die Abwesenheit von Khalil Mack (Bild) im Trainingscamp.
Doch der Defensive End denkt nicht daran, zu erscheinen, bevor er keinen neuen Vertrag erhalten hat.
Mack geht in das Options-Jahr seines Rookievertrags und will der bestbezahlte Verteidiger aller Zeiten werden.
Doch in Oakland ist ein komplett neuer Trainerstab am Werk mit einem komplett neuen Spielsystem. Deshalb wäre es nicht schlecht, wenn Mack das neue System von Defensive Coordinator Paul Guenther bald lernen würde.
Die Spieler sind nicht sauer auf Mack. Sie verstehen, daß ihr Job pures Business ist, und daß man als Spieler halt um seine Vorteile kämpfen muß.
Mack hat bisher für $4,7 Millionen pro Jahr gespielt. In seinem fünften, dem Options-Jahr, stehen ihm $13,864 Millionen zu. Sein nächster Vertrag soll dann die $114,1 Millionen von Von Miller übertreffen, die der Linebacker der Broncos für einen Sechsjahresvertrag erhält.
Hier zeigt sich das Dilemma der Option auf ein fünftes Jahr, dem die NFLPA zugestimmt hat.
Spieler, die in der ersten Runde der Draft einberufen werden, erhalten Vierjahresverträge. Dem Team steht die Option auf ein fünftes Jahr zu. Wenn ein Spieler einschlägt, wie eine Granate, wie Khalil Mack, dann hat des Team Glück und der Spieler Pech.
Spieler, die ab der zweiten Runde einberufen wurden, können bereits nach vier Jahren das dicke Geld verdienen.
Rechnet man noch die Möglichkeit dazu, einen Spieler als Franchise Spieler zu etikettieren, wie im Fall von Steelers Running Back LeVeon Bell, dann kann ein Team einen Spieler aus der ersten Runde sieben Jahre an sich binden, ohne ihm einen langfristigen Vertrag geben zu müssen.

Die neuen Mitglieder sind in Ruhmeshalle aufgenommen worden.
Alle hielten sie auf der Bühne bewegende Reden, bis auf Terrell Owens.
Der Wide Receiver war sauer, daß er nicht sofort im ersten Jahr in die Hall of Fame aufgenommen wurde, in dem es nach den Regeln möglich gewesen wäre. Deshalb hielt Owens eine private Aufnahmefeier im Stadion seines Colleges ab und erschien nicht in Canton, Ohio.

Die Titans verpflichteten den Ex-Saints Safety Kenny Vaccaro um Jonathan Cyprien zu ersetzen.
Cypriens Saison ist mit einem Kreuzbandriss beendet.

In Indianapolis ist man ja voll optimistisch, daß Andrew Luck in voller Stärke in die Saison gehen kann.
Aber, so sagte Teambesitzer Jim Irsay, Ersatz- Quarterback Jacoby Brissett würde man auch dann nicht weggeben, wenn man eine Wahlmöglichkeit in der ersten Draftrunde für ihn bekäme.
Brissett spielte recht gut, letztes Jahr. Er kam von den Patriots und hatte 15 Starts für die Colts, ohne Vorbereitungszeit. Zwar waren die Colts nur 30. in der Offense, aber Brissett zeigte Anzeichen, daß er es besser machen könnte, wenn er die volle Vorbereitungszeit mitmacht. Und man darf nicht vergessen, daß das, was die Colts vor einem Quarterback stehen haben, kaum als Offensive Line bezeichnet werden kann.

Kelvin Benjamin hält seine Zeit bei den Panthers für verlorene Zeit.
Der Wide Receiver meinte, daß er mit einem erfahrenen, einem guten, einem beständigen Quarterback mehr hätte erreichen können.
Mit Aaron Rodgers, Eli Manning oder Ben Roethlisberger hätte er gerne gespielt. Lieber auf jeden Fall, als mit Cam Newton.
Dabei fing alles ganz gut an. Als Benjamin zu den Panthers kam, hatten die Newton bereits als ihren Quarterback für die Zukunft etabliert. In seiner Rookiesaison 2014 fing der Wide Receiver 73 Pässe für 1.008 Yards und 9 Touchdowns.
Doch dann kam ein Kreuzbandriss und Benjamin verpasste die Super Bowl Saison der Panthers.
In den 24 Partien danach fing Benjamin 1.416 Yards und neun Touchdowns. Ds lastet der Wide Receiver nicht nur sich, sondern auch Cam Newton an. Der Quarterback hat noch nie in seiner NFL Karriere mehr als 60% seiner Pässe vervollständigt.
Lag das denn daran, daß Benjamin besonders von den Verteidigungen bewacht wurde? Wollte Newton ihn zu oft anspielen?
Newton wurde MVP der Liga, in dem Jahr, in dem Benjamin nicht spielte.
Jetzt ist Kelvin Benjamin in Buffalo, und Hölle, wird der sich noch mal nach Carolina zurücksehnen.

Daryl Worley stand vor Gericht und bekam seine Strafe. Drei Tage Knast und zwei Jahre auf Bewährung.
Worley wurde am 15. April verhaftet, nachdem die Polizei ihn besinnungslos in seinem Auto aufgriff, das einen Highway versperrte. Im Wagen fand man eine Handfeuerwaffe.
Philadelphia feuerte den Defensive Back sofort, obwohl sie ihn erst einen Monat zuvor von den Panthers abwarben.
Die Raiders griffen am 23. April zu und nahmen Worley auf. Sie haben ja schon oft problematische Spieler aufgenommen. Worley könnte der Secondary der Raiders helfen, die letztes Jahr mit nur fünf Interceptions letzte der Liga war.
Doch zunächst kann man darauf warten, daß Worley noch durch die Liga suspendiert wird.

Der Lazarettreport
Packers Left Tackle David Bakhtiari verletzte sich beim Training am linken Knöchel. Wie schwer die Verletzung ist, das war noch nicht klar.

Patriots Rookie Running Back Sony Michel wurde etwas Flüssigkeit aus einem Knie entfernt. Lange ausfallen wird er wohl nicht.

Samstag, 4. August 2018

Make Football Violent Again!!!
mfvamützeDer altgediente Vikings Safety Andrew Sendejo hat ein ganz klare Meinung zu der dämlichen Weichspülerei des einstmals so harten Sports. Er trägt eine Mütze mit der Aufschrift: „ Make Football Violent Again“ (macht Football wieder brutal).
Dieser Aufruf kommt zu einer Zeit, in der die Liga verzweifelt versucht auch noch das letzte bißchen Verletzungsgefahr aus dem Football zu verbannen.
Neuestes Schmankerl dieser Bereinigungsorgie ist die Helmregel, die die Schlimmste ist, aller neu installierter Regeln.
Natürlich war ein Hit, Helm gegen Helm, wie nach weniger als fünf Minuten im Hall of Fame Game, eine Strafe wert, ohne Frage. Kopf und Nacken müssen geschützt werden, klar. Aber daß man jetzt überhaupt gar keinen Körperteil mehr mit dem Helm voran berühren darf, ist sehr übertrieben. Überlegen wir doch nur mal spaßeshalber, wie man als Running Back durch die wimmelnden Körper vor sich brechen soll, mit aufgerichtetem Oberkörper?
Na, hat jemand eine Idee?
Eben!
Deshalb stehe ich voll auf Sendejos Seite und hashtagge #MFVA

Denn nicht nur die Helmregel macht es den Spielern schwerer und den Zuschauern langweiliger, auch die neue Regel für die Angriffe auf den Quarterback sind aus dem Reich der Phantasie entlehnt.
Natürlich muß man die wichtigsten und reichsten Spieler, die es überhaupt gibt, schützen, aber kann nicht mal irgendwann mit dem Wahnsinn Schluß sein?
Vikings Linebacker Anthony Barr landete letztes Jahr auf Packers Quarterback Aaron Rodgers und beendete damit die Saison des Quarterbacks und seines Teams.
Zugegeben, das ist hart.
Aber der Angriff war legal... letztes Jahr... dieses Jahr gäbe es dafür eine Strafe.
Barr landete so unglücklich auf Rodgers, daß der Quarterback sich bei der harten Landung ein Schlüsselbein brach.
So was ist schlimm, aber es passiert. Es war eine normale Spielszene, und es gab keine Strafe dafür.
Das darf aber jetzt nicht mehr passieren. Die Landung eines Verteidigers auf einem Quarterback muß ab jetzt mit einem gekonnten Abrollen enden. Zumindest, wenn der Quarterback außerhalb der Pocket ist und sich in Wurfposition gebracht hat. Wenn er noch läuft darf man als Verteidiger auf ihm landen und ihm das Schlüsselbein brechen, im schlimmsten Fall. Aber auch das wird noch per neuer Regel verboten werden, Warten wir's ab.
Interessant wird es auch zu sehen, wann die Schiedsrichter einen Quarterback in Wurfposition sehen und wann nicht? Ab welcher Stellung seiner Füße und welcher Höhe des Wurfarms ist es soweit?
Fragen über Fragen.
Deshalb hashtagge ich #MFVA.

Kurzberichte
Kleine Panik in Philadelphia. Quarterback Carson Wentz hat am Freitag nicht trainiert. Doch Head Coach Doug Pederson glättete die Panikwogen. Er hatte seinen Quarterback aus den 11 gegen 11 Übungen rausgehalten um ihn zu schonen.
Auch wenn Quarterbacks rote Leibchen tragen und nicht berührt werden dürfen, kann es passieren, daß sie unabsichtlich umgeschubst werden, und jemand auf sie fallen kann. Dieses Risiko war Pederson zu groß. Auf keinen Fall wäre die Nichtteilnahme am Training ein Zeichen dafür, daß das operierte Knie Probleme macht.
Der Trainerstab der Eagles hatte ja von Anfang an gesagt, daß Wentz so gut es geht geschont würde.
Nach und nach wird Wentz dann an den Ernst des Jobs herangeführt werden. An den Vorbereitungsspielen soll Wentz ja auf keinen Fall teilnehmen.

Eine andere Philosophie vertritt Rookie Head Coach Frank Reich in Indianapolis. Er läßt Andrew Luck so viele Snaps wie möglich nehmen. Auch an den Testspielen soll er teilnehmen.
Und der Quarterback kommt von Tag zu Tag seiner normalen Form näher, wie es heißt.
„Mein Arm wird von Tag zu Tag stärker,“ meinte Luck. „Der normale Muskelkater und Müdigkeit machen mir etwas zu schaffen. Aber bis jetzt macht es mir Riesenspaß.“

Wegen mehrerer Trunkenheitsfahrten steht Jets Linebacker Dylan Donahue vor einer Suspendierung.
Nachdem er im Februar in die falsche Richtung in den Lincoln Tunnel fuhr und in einen Bus krachte, wäre das wie ein Weckruf für ihn gewesen, sagte Donahue. Seitdem hätte er keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt.
Dennoch erwartet den Linebacker natürlich eine Sperre der NFL.

Auch der Pro Bowl 2019 wird in Orlando, Florida, stattfinden.

Mit 41 Jahren ist lange noch nicht Schluß.
Da muß man nur Tom Brady fragen. Der Quarterback der Patriots wurde am gestrigen Freitag 41 Jahre alt.

Robert Griffin III war ganz zufrieden mit seiner Leistung beim Hall of Fame Game.
Letztes Jahr war der Quarterback ganz raus aus der NFL, dieses Jahr gaben die Ravens ihm eine Chance, zumindest den Posten des Ersatzmanns zu bekommen. Das wird aber trotz seiner passablen Vorstellung ( 7 von 11 für 58 Yards, 1 Touchdown, 1 Int.) nicht leicht. Joe Flacco ist als Starter gesetzt, Lamar Jackson soll als sein Nachfolger aufgebaut werden. RG3 kann nur im Kader bleiben, wenn die Ravens mit drei Quarterbacks in die Saison gehen.
Davon ist aber kaum auszugehen.

Nike hat angekündigt, daß sie den Vertrag mit dem für drei Spiele suspendierten Buccaneers Quarterback Jameis Winston nicht verlängern werden.

Die Raiders feuerten Kicker Giorgio Tavecchio. Letztes Jahr kam er als Ersatzmann für den verletzten Sebastian Janikowski ins Team und kickte ganz ordentlich.
Doch Head Coach Jon Gruden war nicht ganz überzeugt von ihm. An Tavecchios Stelle wird Mike Nugent in den Kader kommen.

Der Lazarettreport
Jets Receiver Quincy Enunwa hat eine Daumenverletzung an der rechten Hand. Seit zwei Tagen nimmt er nicht am Training teil und soll noch weitere Einheiten verpassen.

49ers Cornerback Richard Sherman fiel hart zu Boden und verletzte sich am Oberschenkel.
Receiver Dante Pettis hat eine Leistenverletzung und kann nicht trainieren.

Pittsburgh Linebacker Bud Dupree hat eine Gehirnerschütterung.

Cardinals Linebacker Deonne Bucannon überdehnte sich das linke Knie. Heute soll er genauer untersucht werden.

Die Titans setzten Safety Jonathan Cyprien mit einem Kreuzbandriss auf die Verletztenliste.

Bei den Bills verletzten sich die Wide Receiver Kaelin Clay an den Rippen und Cam Phillips an der leiste.

Freitag, 3. August 2018

Die NFL Saison 2018 - Das Hall of Fame Game
HoF-2018Alle Augen waren auf die Schiedsrichter gerichtet. Wie würde die neue Helmregel gepfiffen werden?
Würde es schon den ersten Platzverweis geben?
Haben die Schiedsrichter die Sache bereits voll im Griff?
Nun, es steht 2:2. Es gab vier Strafen für Verletzungen der neuen Regel. Die beiden ersten waren berechtigt, bei den beiden anderen gab es berechtigte Zweifel.
Das zeigt, wie grausam es in der Saison für alle Beteiligten und Zuschauer werden wird.
Die Premiere der neuen Regel gab es bereits nach weniger als fünf Spielminuten. Ravens Linebacker Patrick Onwuasor berührte Bears Running Back Benny Cunningham mit gesenktem Kopf und dem Helm voran. Noch gab es nur eine 15 Yards Strafe und keinen Platzverweis. Ob die Liga eine Strafe verhängt, wird man sehen.
Das Spiel selber war, wie das noch bedeutungslosere Spiel anstelle des Pro Bowls so ist. Keiner der Quarterbacks, die als Starter gelistet sind, spielte. Überhaupt wurden kaum Starter eingesetzt.
Bei den Ravens gab es wenigstens den gedachten Nachfolger von Joe Flacco zu sehen, Lamar Jackson. Er spielte, wie ein Rookie Quarterback so spielt und hatte eine Bilanz von nur 4 von 10 für 33 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception.
Ein Ergebnis gab es auch, die Ravens gewannen 17:16.
Hier gibt es das Video zum Spiel... 

Kurzberichte
Den Patriots gehen die Wide Receiver aus.
Eric Decker wurde angeheuert, um die Not etwas zu lindern.
Er ist ein Receiver, der sich gerade in der Redzone durchsetzen kann, wie er seinen bisherigen acht NFL Saisons bewiesen hat.

Bleiben wir in New England.
Ein Gerücht behauptet, daß Tom Brady eine Million Dollar angeboten hatte, um die leidige Deflategate Affäre damals zu beenden.
Goodell hätte die Zahlung akzeptiert, wenn Brady seine Ausrüstungsmanager John Jastremski und Jim McNally ans Messer geliefert hätte. Brady hätte nur zu sagen brauchen, daß die beiden die Bälle ohne sein Wissen manipuliert hätten. Doch das lehnte der Quarterback ab.
So steht es im gerade erschienenen Buch „12: The Inside Story of Tom Brady's Fight for Redemption“.
Ein Sprecher der NFL lehnte es ab, über die Sache zu sprechen.

Die Bengals entließen Wide Receiver Brandon LaFell.
Das geschah auf Wunsch des Spieler, wie die Verantwortlichen mitteilten.
„Wir haben schon länger gebeten, daß die Bengals ihn freigeben,“ sagte LaFells Agent Jonathan Feinsod.
Obwohl der Wide Receiver in den letzten zwei Jahren die Nr. 2 im Team war, mit 1.410 Yards und 9 Touchdowns, fühlte er den Druck der jungen Receiver, die in den Kader aufgenommen wurden.
LaFell war schon mal bei den Patriots unter Vertrag. Und die suchen händeringend Wide Receiver.

Hue Jackson hat genug Sorgen mit seinen Browns. Doch den Head Coach plagen auch noch große private Sorgen.
Innerhalb von zwei Wochen starben zunächst sein Bruder John und am Sonntag seine Mutter Betty Lee.
Jackson hatte über die Todesfälle bei keiner Pressekonferenz gesprochen. Am Donnerstag gab er eine Erklärung dazu ab.
Die beiden Todesfälle haben Jackson schwer getroffen. Dennoch gelang es dem Head Coach, seinen Kummer vor den widerwärtigen, allgegenwärtigen Kameras der Sendung „Hard Knocks“ zu verbergen.
Nach dem ersten Testspiel gegen die Giants wird Jackson zur Beerdigung seiner Mutter nach Los Angeles fliegen.

Der Lazarettreport
Die Chargers nahmen Safety Derwin James von der Liste der nicht footballbedingten Verletzungen.
Schon gestern konnte er wieder am Training teilnehmen.

Titans Safety Jonathan Cyprien riß sich im Training ein Kreuzband. Für ihn ist die Saison beendet.

Browns Guard Kevin Zeitler wird mit einer Wadenverletzung längere Zeit ausfallen.

Die Colts nahmen die Safeties Malik Hooker und Clayton Geathers von der PUP Liste.

Die Steelers schickten Antonio Brown aus dem Trainingscamp nach Pittsburgh. Dort soll der Wide Receiver sich untersuchen lassen.
Was genau er hat, wurde nicht mitgeteilt.

Donnerstag, 2. August 2018

Kurzberichte
trubisky-mitchellMitch Trubisky (Bild) soll der Heilsbringer der Bears werden. Letztes Jahr spielte der Rookie Quarterback mehr schlecht, als recht.
In der Zwischenzeit hat der Trainerstab gewechselt. Head Coach Matt Nagy läßt ein Quarterback –freundliches System spielen, das Trubisky helfen soll.
Das löste einen Hype rund um Chicago aus, den Offensive Coordinator Mark Helfrich mit einem starken Tritt auf die Bremse zu stoppen versucht. Trubisky macht keine Anzeichen, der gute Quarterback zu werden, den man irgendwo tief in ihm drin vermutet.
Nach über einer Woche Trainingscamp sind seine Würfe zu unbeständig, was in vielen Interceptions endet.
Helfrich sieht noch viel Arbeit vor sich und seinem Quarterback.
Noch steht nicht fest, ob Trubisky in dieser Nacht im Hall of Fame Spiel eingesetzt wird. Nötig hätte er es allemal. Vielleicht kommt er ja doch für eine Angriffsserie auf den Platz?

Jack Mewhort beendet im zarten Alter von 26 Jahren seine Karriere.
Der Guard der Colts hat so starke Schmerzen in den Knien, die mehrmals operiert werden mußten, daß er nicht mehr weiterspielen kann.
Die letzten beiden Saisons beendete er jeweils auf der Verletztenliste.

Was ist Schizophren?
Angst davor haben, sich in der NFL mit Helm eine Gehirnerschütterung zuzuziehen, und dann mit bloßen Fäusten auf sich einprügeln zu lassen.
Ex NFL Linebacker Shawne Merriman hat einen Vertrag mit der World Bare Knuckle Fighting Federation geschlossen. Irgendwann im Laufe dieses Jahres wird er seinen ersten Kampf bestreiten.
In der NFL spielte der heute 34 Jahre alte Merriman für die Chargers und die Bills. 2012 beendete er seine Karriere.

Die neue „Helmregel“ sorgt für Unmut und Verwirrung.
Ein Spieler versucht sogar, sich in seinen Vertrag schreiben zu lassen, daß er seine Garantiesumme nicht verliert, wenn er wegen eines Verstoßes gegen die Regel suspendiert werden sollte.
Das bewog die NFL dazu, ein Informationsblatt herauszugeben. Nicht nur das. Das Blatt wurde nicht nur einfach verschickt, sondern persönlich von Boten an alle 32 Teams übergeben.
Namhafte Trainer und ehemalige Spieler haben Videos beigesteuert, in denen genau erklärt wird, was nicht mehr erlaubt ist. Immerhin warten drastische Strafen auf Spieler, die versehentlich einen Gegner mit dem Helm voran treffen. Bisher war es nur verboten, einen Gegner mit dem Helm voran in der Kopf oder Nacken Gegend zu treffen. Jetzt darf man seinen Gegner nirgendwo mehr mit dem Helm voran treffen.
Wer genau wissen möchte, was denn nun noch erlaubt, und was ab sofort verboten ist, kann sich dieses Infoblatt hier gerne ansehen: https://nflcommunications.com/Pages/Fact-Sheet---Use-of-the-Helmet.aspx

Der Lazarettreport
Es kam, wie befürchtet, die Saison ist für Jake Ryan beendet.
Der Linebacker der Packers hat einen Kreuzbandriss und muß operiert werden.

Redskins Wide Receiver Josh Doctson hat eine Schulterverletzung, die ihn einige Zeit an die Seitenlinie verbannen wird.

Die Patriots feuerten Jordan Matthews.
Der Wide Receiver hat eine schwere Oberschenkelverletzung, die nicht so bald abklingen wird.
Julian Edelman ist vier Spiele lang suspendiert, Kenny Britt hat auch Oberschenkel und Malcolm Mitchell hat Knie.
Das limitiert die Anspielstationen für Quarterback Tom Brady ziemlich. Eric Decker wurde bereits für ein Probetraining eingeflogen.

Die Seahawks feuerten Guard Avery Young, der verletzt ist.
An seiner Stelle wurde JR Sweezy verpflichtet. Er spielte bereits vier Saisons in Seattle bevor er zu den Buccaneers wechselte.

Mittwoch, 1. August 2018

Da war es nur noch einer.
Smith-roquan2Roquan Smith (Bild), der Linebacker, den die Bears gerne verpflichten würden, ist der letzte Rookie aus der ersten Runde der Draft, der noch nicht unterschrieben hat.
Da die Bears bereits am Donnerstag das lästige und völlig überflüssige erste Testspiel haben, wird es langsam ernst.
Wegen des Hall of Fame Games hat Chicago das Trainingscamp früh begonnen und bereits neun Trainingseinheiten gehabt, die Smith verpasst hat.
Im HoF Game wäre Smith bestimmt eingesetzt worden. Auch wenn sehr viele Starter nicht an diesem Spiel teilnehmen werden, Smith hätte wohl einen Einsatz bekommen.
Auf die Frage, wie weit die Vertragsverhandlungen denn gediehen wären, blieb General Manager Ryan Pace still: „Wir sind in schwierigen Verhandlungen,“ sagte Pace. „Wir glauben nicht, daß wir diese öffentlich diskutieren sollten. Wir haben eine Menge Respekt vor Smith und eine Menge Respekt vor seinen Agenten.“
Letztes Jahr haben die Bears die Garantiesumme von Danny Travathan nicht einbehalten, obwohl er für einen Helm gegen Helm Hit gegen Davante Adams suspendiert wurde.
Doch das Lager von Roquan Smith will, daß im Vertrag klipp und klar festgehalten wird, daß Smith` Garantiesumme auf keinen Fall gekürzt wird, sollte er jemals wegen der neuen, verschärften „Helmregel“ suspendiert werden.
Und so lange die Bears diese Klausel nicht akzeptieren, so lange werden sie auf ihren designierten Starter Roquan Smith verzichten müssen.

Kurzberichte
Stefon Diggs bleibt ein Viking. Der Wide Receiver unterschrieb eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre und $72 Millionen. $40 Millionen davon sind garantiert.
Damit gehört Diggs jetzt zu den 10 bestbezahlten Receivern der Liga.
Letztes Jahr fing er 64 Pässe für 849 Yards und 8 Touchdowns. Das alleine wäre schon bemerkenswert, aber die Art und Weise, wie Diggs es schafft, immer wieder sogenannte Big Plays zu produzieren, ist herausragend.

Die Saints verpflichteten Wide Receiver Michael Floyd.
Letztes Jahr fing er für die Vikings 10 Pässe für 78 Yards.
Ob er es in New Orleans in den Kader für die Saison schafft, bleibt abzuwarten.

OK, kommen wir zur Rubrik
Der Lazarettreport
Die Packers müssen sehr wahrscheinlich lange auf Jake Ryan verzichten. Der Linebacker hat eine schwere Knieverletzung.
Heute stehen noch weitere Untersuchungen an, aber Grund zum Optimismus ist kaum vorhanden.
Ryan verletzte sich, als er Wide Receiver Equanimeous St. Brown verfolgte, nachdem der einen kurzen Pass gefangen hatte.

Arik Armstead hat in den letzten zwei Saisons nur an 14 Spielen teilnehmen können. Immer wieder warfen ihn Verletzungen zurück. Und schon wieder hat es den Defensive End der 49ers erwischt.
Mit einer Oberschenkelverletzung wird er einige Wochen ausfallen.

Aufatmen in Tampa Bay. Vita Vea ist nicht so schwer verletzt, wie befürchtet.
Der Defensive Lineman zog sich am Sonntag eine Beinverletzung zu, die im ersten Moment recht schlimm wirkte.
Doch es stellte sich heraus, daß er nur eine Wadenverletzung hat, die ihn nicht sehr lange vom Training abhalten wird.

Ein „saures Knie“ hindert Doug Baldwin am Einsatz.
Der Wide Receiver der Seahawks wird einige Wochen ausfallen.

Dienstag, 31. Juli 2018

Kurzberichte
tannehill-ryan2Zu den Quarterbacks, die nach langer Verletzungspause wieder zurückkommen, gehört auch Ryan Tannehill (Bild).
Nach fünf Trainingseinheiten der Dolphins kann man sagen, daß er von Tag eins der regulären Saison an eingesetzt werden kann.
Vor einiger Zeit hatte Tannehill die Kniestütze seines operierten linken Knies abgelegt. Zum Training trägt er sie wieder, weil er sie auch während der Saison tragen wird, wie er sagte. Deshalb müsse er sich jetzt daran gewöhnen.
Daß sie ihn behindert, davon war bisher nichts zu merken.
Auch sein Wurfarm ist OK, wie Tannehill bestätigte. Er hätte viel für sich selber trainiert, deshalb hat er keinen Muskelkater im Trainingscamp bekommen.
Auf die Frage, ob er mit seinen 30 Jahren langsam ans Aufhören denken würde, antwortete Tannehill: „Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich versuche nur, besser zu werden. Ich fühle, daß ich noch viel guten Football vor mir habe. Ich möchte einfach das Beste geben, was ich kann in diesem Jahr, und auf das andere konzentriere ich mich danach.“
Tannehill möchte also besser werden?
Die Dolphins werden das erfreut hören. Zu den Top 10 Quarterbacks der Liga gehört er ja nun nicht, und mit 30 Jahren noch besser werden zu wollen, wäre höchste Zeit. Hoffen wir mal, daß er sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann.

„Tyrod Taylor ist mein Starter,“ sagte Browns Head Coach Hue Jackson von Anfang an über seinen Neuzugang aus Buffalo.
Doch das war wohl noch der falsche Hue Jackson. Wie wir ja jetzt wissen, leitet 2018 der wahre Hue Jackson das Team. Und nach den ersten Trainingseinheiten klingt das dann auch etwas anders.
Rookie Baker Mayfield hat einen so guten Eindruck hinterlassen, daß Jackson von seiner gefestigten Meinung, den Starter betreffend, zumindest ins Schwanken gekommen ist: „Baker Mayfield war alles, was ich glaube, daß ein Quarterback sein sollte für unsere Organisation. Er hat alles getan, was wir von ihm verlangt haben, und er hat unsere Erwartungen übertroffen,“ sagte Jackson.
Um den Hyänen der HBO Hard Knocks Crew etwas zu entkommen, hat Drew Stanton, der auch im Trainingscamp Kader der Browns als Quarterback mitmachen darf, einen Wohnwagen gemietet. Dahin können sich die Quarterbacks zurückziehen, und dort haben die Kameraleute von HBO keinen Zutritt. Auch Spieler der Offensive Line dürfen in den Wagen, wenn sie möchten. Head Coach Jackson hat eine Einladung noch nicht angenommen, ist aber willkommen.
Stanton ist wohl nicht in den Kampf um den Starterposten involviert, aber Taylor und Mayfield haben den Kampf begonnen.

In New York kann der Kampf um die Nr. 1 auf der Quarterback Position beginnen. Sam Darnold hat seinen Rookievertrag unterschrieben.
Als er auf den Trainingsplatz kam, bekam er sarkastische „Low“ Fives von seinen Mitspielern.
Darnold unterschrieb einen Vierjahresvertrag über voll garantierte $30,2 Millionen. Darin enthalten ist ein Unterschriftsbonus über $20,1 Millionen. Die Klausel, daß sein garantiertes Gehalt nicht ausgezahlt werden muß, wenn er von der Liga eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen sollte, wurde gestrichen. Sollte er suspendiert werden, kann ein Teil der Garantiesumme vom Team einbehalten werden.
Darnold kämpft mit Josh McCown und Teddy Bridgewater um den Starterposten.
Vier Trainingseinheiten hat Darnold bisher verpasst. Eine Menge für einen Rookie Quarterback.
Bleibt nur noch Roquan Smith als Spieler aus der ersten Runde, der seinen Vertrag noch nicht unterschrieben hat.

Recht auf freie Meinungsäußerung?
Nicht so schnell!
Die NFL hat Jerry Jones gesagt, daß er nichts mehr zu der leidigen Hymnen-Affäre von sich geben darf.
Und der Besitzer der Cowboys hielt sich an den Maulkorb. Er wies auch seine Mitarbeiter an, zu dem Thema nichts mehr zu sagen. So liefen die Fragen der Reporter nach dem Training am Montag, ins Leere.
Jones steht auf dem Standpunkt, daß Spieler des Teams, die bei der Hymne nicht stehen, kein weiteres Standbein bei den Cowboys haben und gefeuert werden.
Die NFL fährt eine andere Politik. Sie verhandelt mit der Spielergewerkschaft darum, was man in dieser leidigen Angelegenheit weiter machen kann, soll und darf. Solange gilt ein einseitiger Waffenstillstand der Liga und der 32 Teams.

Seahawks Linebacker Joshua Perry hat seine Karriere beendet.
Der 24-jährige hat schon sechs nachgewiesene Gehirnerschütterungen erlitten, und das bewog ihn zu diesem Schritt.

Der Lazarettreport
Neuester Patient im Lazarett ist Ross Cockrell. Der Cornerback der Panthers brach sich im Training ein Bein und muß operiert werden.

Raiders: Cornerback Gareon Conley, Hüfte. Er wird einige Wochen ausfallen.

Broncos: Linebacker Brandon Marshall, leichte Verletzung eines Handgelenks.

Packers: Linebacker Jake Ryan, Knie.

Montag, 30. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew-draftLangsam bekommt Andrew Luck das Gefühl für seine Würfe zurück. In den ersten Trainingstagen warf der Quarterback der Colts einige eigenartig aussehende Pässe, doch beim Flutlichttraining am Sonntag in voller Ausrüstung erhellte er den Trainingsplatz.
Luck traf TY Hilton mit einem langen Paß, der ihm in den Tagen zuvor noch nicht gelungen war.
Es ist lange, lange her, daß Luck und Hilton zusammen gespielt haben. Da fehlt die Feinabstimmung, die jetzt, natürlich auch mit den anderen Receivern, wieder hergestellt werden muß.
Training ist Training, aber 19 von 22 mit 2 Touchdowns ohne Interceptions sind eine gute Statistik.
Luck sah aus, wie Luck, den man sich als Colts Fan wünscht. Aber, Training ist Training. Wie sieht es aus, wenn die Offensive Line richtig arbeiten muß? Luck war ja deshalb so oft, und zuletzt so lange verletzt, weil die Pfeifen vor ihm ihn nicht beschützen konnten. Erst die Testspiele werden da Aufschluß geben.
Wie auch immer, Luck hatte nach dem Training keine Schmerzen. Etwas Muskelkater, klar, aber keine Schmerzen, die er der operierten Schulter anlasten würde.

Auch die Packers trainierten in voller Montur.
Neuzugang Jimmy Graham war erstaunt über die Stärke und die Präzision von Aaron Rodgers Wurfarm.
Der Tight End spielte ja mit Drew Brees bei den Saints und Russell Wilson bei den Seahawks zusammen, kennt sich also aus. Und den ersten Pass von Rodgers in seine Richtung hätte Graham fangen können, hätte ihm Safety Josh Jones nicht ins Gesichtsgitter gegriffen.
Graham sah sich um und suchte die gelbe Flagge des Schiedsrichters, doch da war keine. Das regte den Tight End so auf, daß er Jones an die Wäsche ging.
Rodgers war dann nach dem Training auch zufrieden mit Graham, der dann doch noch einige Pässe fing. „Jimmy ist ein großes Ziel. Er fängt die Bälle mit den Händen. So einen Typen hatten wir schon lange nicht mehr hier,“ meinte der Quarterback. „Jared Cook hat vieles so gemacht, aber Jimmy hat ein gutes Gefühl für die Deckungsarbeit und wie er sich freiläuft. Er setzt seinen Körper gut ein und läuft gute Routen.“
Klingt, als würde da eine gute Zusammenarbeit entstehen.

Der Grund, warum Rookie Linebacker Roquan Smith seinen Vertrag in Chicago noch nicht unterschrieben hat, löst Verwunderung aus.
Ich habe gestern darüber geschrieben.
Jetzt fragt man sich, wie weit das noch gehen wird?
Werden Linebacker, die einen neuen Vertrag bekommen, oder das Team wechseln, demnächst auch darauf bestehen finanzielle Absicherungen für den Fall zu bekommen, daß sie wegen ihrer Spielweise suspendiert werden?
Das Tor für diese Vertragsklauseln ist jetzt geöffnet. Zwar weiß man noch nicht, wie die neue „Helmregel“ von den Schiedsrichtern und den Strafenverhängern der NFL angewendet werden, aber Roquan Smith hat bestimmt nicht unrecht, wenn er sich schon mal absichern will... und nach ihm dann auch der ein oder andere Linebacker.

Klauseln verhindern auch die Unterschrift von Sam Darnold unter seinen Rookievertrag.
Der Quarterback wurde von den Jets einberufen, fehlt aber immer noch im Trainingslager.
Die Jets bestehen darauf, Darnolds Garantiesumme zu streichen, sollte er mit Geldstrafen belegt werden für Sachen die auf oder außerhalb des Platzes passieren.
Brown Quarterback Baker Mayfield und Bills Quarterback Josh Allen haben solche Klauseln im Vertrag für den Fall, daß sie suspendiert werden, nicht für den Fall, daß sie Geldstrafen bekommen.
Da die Garantiesumme für Darnold $30 Millionen beträgt, ist es klar, daß beide Seiten ihren Vorteil suchen. Doch die Garantiesumme zu streichen, sollte ein Spieler mit einer Geldstrafe belegt werden, das ist schon ziemlich dreist.
Nur noch Smith und Darnold sind von den in der ersten Runde einberufenen Spielern ohne Vertrag. Smith ist bei den Bears sofort als Starter vorgesehen, während Darnold hinter Josh McCown gelistet ist. Mal sehen, wer von den beiden zuerst seinen Vertrag unterschreibt?

Die Jets probierten die Running Backs Alfred Morris und Orleans Darkwa aus. Einer von beiden sollte Elijah McGuire ersetzen, der einige Wochen ausfällt.
Die Wahl fiel auf Morris.
Darkwa hätte nicht umziehen müssen. Er spielte letztes Jahr für die Giants und kam auf 751 Yards.
Bei der Suche nach einem neuen Team muß er jetzt reisen. Indianapolis ist sein nächstes Ziel.

Die Besitzer der Browns, Jimmy und Dee Haslam, zeigen, daß sie Humor haben. Sie meinten, daß die Footballwelt 2018 den wahren Hue Jackson erleben würde.
Also der 1-31 Hue Jackson war der falsche Hue Jackson. Ab jetzt würde der wahre Hue Jackson die Kontrolle übernehmen.
Fragt sich, wo der bisher versteckt war, und wo er so plötzlich herkam?
Aber ich bin mal gespannt darauf, wie der wahre Hue Jackson denn so drauf ist?

Der Lazarettreport
Alle Teams sind im Trainingslager und das heißt, daß der Lazarettreport leider so richtig in Fahrt kommt.
Browns: Tight End Seth DeValve, Quadrizeps
Tight End Devon Cajuste, Gehirnerschütterung

Steelers: Guard Ramon Foster, überdehntes Knie. Er fällt 4-5 Wochen aus.

Buccaneers: Defensive Tackle Vita Vea, Wadenzerrung.

Patriots: Wide Receiver Jordan Matthews, Oberschenkelzerrung.

Chargers: Rookie Tight End Austin Roberts, Kreuzbandriss. Er fällt 2018 aus.

Cowboys: Rookie Wide Receiver Cedrick Wilson, Verdacht auf Riss der Pfannenlippe.

Sonntag, 29. Juli 2018

Kurzberichte
wentz-carson4Carson Wentz (Bild) hat ganz klar Kurs auf Spiel 1 der regulären Saison genommen.
Der Quarterback der Eagles nahm am 11 gegen 11 Training teil, bei dem die volle Ausrüstung getragen wurde, und jeder jeden hitten durfte, außer den Quarterback natürlich.
Wentz sah gut aus und zeigte keine Anzeichen, daß er sein wieder hergestelltes Knie schont. Seine Pässe kamen scharf und akkurat.
Wentz und Super Bowl MVP Nick Foles teilten sich die Zeit mit der ersten Mannschaft. Was verständlich ist, denn Wentz soll natürlich noch geschont werden.
Nach dem Training sprach Wentz nicht mit den Reportern, aber seine Kollegen waren beeindruckt von dem, was sie sahen.
Head Coach Doug Pederson bleibt dabei, daß Wentz, Fortschritte hin oder her, nicht an Testspielen teilnehmen soll.

Tom Brady ist empfindlich, wenn es um seinen persönlichen Trainer geht. Das zeigte er mal wieder, als er bei der Pressekonferenz am Samstag nach Alex Guerrero gefragt wurde. Ein Reporter wagte zu fragen: „Tom, als Julian (Edelman) positiv getestet wurde, brachten viele das mit Alex Guerrero in Verbindung. Wie ist ihre Reaktion darauf? Denken Sie, daß das fair ist?“
Nein, dachte Brady anscheinend nicht, denn er brach die Sitzung sofort ab und ging: „Ich habe dazu keinen Kommentar. Das ist einfach nur lächerlich. Ich bin dann mal weg. Wir sehn uns, Leute“, waren seine letzten Worte.
Edelman ist für die ersten vier Saisonspiele suspendiert. Er wurde der Einnahme verbotener Mittel überführt. Gerüchte wollen nicht verstummen, daß er diese Mittel von Bradys persönlichem Trainer erhalten hat. Guerrero schwört auf alte chinesische Heilmittel, auf die auch Brady voll abfährt. Der Quarterback nennt als Hauptgrund für seine tolle Kondition im Alter von 41 Jahren die Hilfe von Alex Guerrero.
Edelman hatte vor, gegen seine Sperre anzugehen, aber überlegte es sich dann doch anders.

Jeder Trainingstag zählt... Für die Veteranen, und ganz besonders für die Frischlinge.
Und in Buffalo konnte sich Josh Allen schon mal für den Posten des Starters empfehlen.
Der Rookie Quarterback ist als dritter Quarterback gelistet. Doch die ersten beiden Trainingseinheiten liefen so gut für ihn, daß er am Freitag schon mal mit der ersten Mannschaft trainieren durfte.
Experten bemängelten die schlechte Fußarbeit Allens und seine Unentschlossenheit und kritisierten die Bills dafür, daß sie ihn an siebter Stelle der Draft einberiefen.
Zwei gute Trainingseinheiten machen noch keinen Starter, aber Allen ist auf dem richtigen Weg.
Ganz anders in New York. Bei den Jets hat Rookie Quarterback Sam Darnold immer noch keine Lust, seinen Vertrag zu unterschreiben. Deshalb ist er nicht im Trainingslager und trainierte zum zweiten Mal nicht mit dem Team.
Mit jedem Tag, den er nicht trainiert, schmälert er seine Chancen darauf, am ersten Spieltag als Starter aufzulaufen.

Am Donnerstag wird es für die hoffnungsvollen Kaderplatzanwärter der Bears ernst. Das Hall of Fame Spiel steht auf dem Programm.
Das Team wartet immer noch auf die Unterschrift von Roquan Smith unter den Rookievertrag. Und sie werden noch länger warten müssen.
Der Linebacker hat etwas gegen die neuen „Helmregeln“ der NFL. Die sehen vor, daß jeder Spieler, der mit gesenktem Kopf und dem Helm voran seinen Gegner angreift, mit einer Geldstrafe belegt werden kann, vom Platz gestellt und suspendiert werden kann.
Das gefällt Smith nicht. Er verhandelt mit den Bears um eine finanzielle Absicherung, sollte er aus Versehen mal einen Gegner mit gesenktem Kopf und dem Helm voran berühren. Teams dürfen die Garantiesumme für einen Spieler kürzen, sollte er suspendiert werden. Daß das Smith nicht gefällt, kann man verstehen. Als sehr aggressiver Linebacker ist er mehr gefährdet, gesperrt zu werden, als andere Spieler.
Und da zählt jedes Wort im Vertrag, um sich abzusichern.
Smith wurde an achter Stelle in der Draft einberufen und hat seinen Startplatz so gut wie sicher, wenn er denn seine Unterschrift leistet.

Jets Running Back Elijah McGuire brach sich einen Fuß und muß operiert werden. Er wird längere Zeit ausfallen.
Alfred Morris und Orleans Darkwa wurden zu einem Probetraining eingeladen, um die Lücke zu füllen.

Panthers Offensive Tackle Daryl Williams verletzte sich beim Training so schwer am Knie, daß er vom Platz gefahren werden mußte.
Für ihn ist die Saison voraussichtlich schon beendet.
Williams war mit zwei Pass Rushern beschäftigt, als sein Knie sich plötzlich furchtbar nach hinten verdrehte. Williams schrie vor Schmerzen.
Seine Teamkollegen hatten es danach schwer, sich wieder auf das Training zu konzentrieren.

Die Seahawks und Duane Brown wurden sich einig.
Der Left Tackle unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $36,5 Millionen.

Redskins Defensive Tackle Daron Payne verletzte sich an einem Knöchel und wird 2-3 Wochen ausfallen.

Samstag, 28. Juli 2018

Kurzberichte
bryant-dez6Dez Bryant (Bild) teilt aus. Der von den Cowboys gefeuerte, und bis jetzt ohne neues Team dastehende Wide Receiver, zerriss das Playcalling des Teams in der Luft. Und wo er schon mal dabei war, nannte er Linebacker Sean Lee eine Schlange.
Per Twitter machte Bryant seinem Frust über eine Bemerkung von Teampräsident Stephen Jones Luft. Der hatte behauptet, Bryant hätte verhindert, daß Quarterback Dak Prescott Fortschritte machte. Bryant wäre zu selbstsüchtig gewesen, und hätte immer wieder den Ball verlangt, den er dann zu oft nicht gefangen hätte.
Das gefiel dem Wide Receiver gar nicht: „Ihr alle wisst doch, was das wahre Problem war... beschissenes Playcalling. Jeder stellte sich 17 Wochen lang auf derselben Position auf.“
Ganz Unrecht haben beide nicht.
Und Sean Lee soll daran mitgewirkt haben, daß Bryant in Dallas gefeuert wurde. Lee und er wären ganz dicke Freunde gewesen, meinte der Wide Receiver: „Als ich gefeuert wurde, war Snake Lee der erste, der davon wußte. Ich finde noch heraus, daß er dahintersteckte, verdammt.“
Sean Lee dazu: „Dez sollte anfangen, sich selbst verantwortlich zu machen.“

Giants General Manager Dave Gettleman sagte auf einer Pressekonferenz, daß er an Krebs erkrankt ist.
Seit sieben Wochen bekommt er eine Chemotherapie, arbeitet aber weiter, mit der Hilfe von Head Coach Pat Shurmur und Vizepräsident Kevin Abrams.
Das Training des Teams sah er sich gestern von einem Golfcart aus an, bevor er sich der Presse stellte.
Die Reise zum gemeinsamen Training der Giants mit den Lions am 14. August in Detroit wird er nicht mitmachen können.

Es gibt einen neuen bestbezahlten Offensive Lineman in der Geschichte der NFL.
Die Titans gaben Left Tackle Taylor Lewan einen Fünfjahresvertrag über $80 Millionen, von denen $50 Millionen garantiert sind.
Auch Delanie Walker verlängerte in Tennessee.
Der 33 Jahre alte Tight End unterschrieb für weitere zwei Jahre und $17 Millionen, von denen $12,6 Millionen garantiert sind.

Die Chargers werden vom Verletzungspech verfolgt. Neuestes Opfer ist Cornerback Jason Verrett. In den letzten beiden Jahren spielte er wegen Knieverletzungen nur in fünf Spielen.
Die Saison 2018 kann er wohl ganz abhaken. Beim Konditionstest riß er sich eine Achillessehne.
Zwar sollen am heutige Samstag noch mal Untersuchungen erfolgen, aber viel Hoffnung besteht nicht.

Dalvin Cook startete in die Saison 2017, als wollte er sie aufmischen.
Der Rookie Wide Receiver der Vikings war nach drei Spielen auf Kurs, 1.500 Passyards zu erreichen.
Dann kam der Kreuzbandriss.
Jetzt will Cook die Saison 2018 zum kochen bringen. Er hat seine Kniestütze in die Ecke gestellt und hat sich als vollkommen Einsatzbereit im Trainingscamp gemeldet.
Neu- Quarterback Kirk Cousins wird es erfreut gehört haben.

Julio Jones wartet noch auf seine Gehaltserhöhung in Atlanta.
Doch das Warten hat für Jake Matthews ein Ende. Der Left Tackle bekam eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre und $75 Millionen.

Malcolm Butler ist definitiv motiviert, nachdem er den letzten Super Bowl nur von der Bank aus verfolgen durfte.
Patriots Head Coach Belichick hatte den Cornerback nicht eingesetzt, und bleibt bis heute die Erklärung schuldig, warum?
„Ich bin voll aufgetankt. Das bin ich eigentlich immer, aber jetzt ist noch etwas Extra-Sprit im Tank,“ meinte er.
Den kann er dann ja in Woche 10 freisetzen, wenn es gegen New England geht.

Freitag, 27. Juli 2018

America`s Team
jones-jerry200Die Fans drehen weiter durch, wenn es um die Cowboys geht. Oxnard, California, erlebt gerade wieder einen Ansturm der Cowboys Fans. Einmal im Jahr erwacht das Örtchen in der Nähe von Los Angeles aus seinem Tiefschlaf, nämlich dann, wenn die Cowboys ihr Trainingscamp dort abhalten.
10.000 kommen im Schnitt, um dem Training zuzusehen. Auch bei den TV Einschaltquoten hängt Dallas nicht nur den Denver Clan, sondern auch alle anderen Teams ab. Das gilt auch für den Verkauf von Fanartikeln, und der wertvollste Sportclub der Welt sind sie außerdem.
Erstaunlich für einen anhaltend erfolglosen Club.
Seit 23 Jahren stand Dallas nicht mehr in einem NFC Endspiel. In diesem Jahrtausend erreichte Dallas nur 2003, 2006, 2007, 2009, 2014, 2016 überhaupt die Playoffs. Seit siebeneinhalb Jahren ist Jason Garrett Head Coach und hat nur zweimal die Playoffs erreicht. Dennoch soll er nicht auf einem Schleudersitz sitzen, heißt es. Teambesitzer Jerry Jones (Bild) spricht Garrett von Saison zu Saison sein Vertrauen aus. Das hat er auch bei Quarterback Tony Romo gemacht, der Jahr für Jahr bewies, daß er es nicht wirklich draufhatte.
Aber der Mythos, daß die Dallas Cowboys Amerikas Team sind, der ist gefestigt.
Und woran auch immer es liegt, daß dieses Team so fasziniert, ein Ende ist nicht abzusehen.
Wie weit können die Cowboys 2018 kommen, mit Running Back Ezekiel Elliott, aber ohne Wide Receiver Dez Bryant und Tight End Jason Witten?
Und wer weiß, wer das Team noch verlassen muß, denn die Jones fahren einen harten Kurs gegenüber Hymnenverweigerern.
„Wenn Du ein Dallas Cowboy sein willst, dann stehst Du besser bei der Nationalhymne,“ sagte Cowboys Vizepräsident Stephen Jones. Damit vertritt er auch die Meinung seines Vaters Jerry.
Wer die Hymne nutzt, um zu protestieren, kann sich die Papiere holen, heißt es aus der Chefetage.
Das steht allerdings in Kontrast zur offiziellen Linie der NFL. Die verhandelt mit der NFLPA, was man in dieser leidigen Angelegenheit weiter machen könnte, und will solange einen Waffenstillstand den Spielern gegenüber halten.
Der Quatsch wird uns noch elendig lange erhalten bleiben.

Kurzberichte
Bills Running Back LeSean McCoy ist mit dem Team im Trainingslager.
Auf die Fragen zu den Vorwürfen seiner Ex, Delicia Cordon, antwortete McCoy nur, daß das eine laufende Ermittlung wäre, und er dazu nichts sagt.
Cordon wurde in ihrem Haus überfallen, zusammengeschlagen und ausgeraubt. Sie behauptet, daß McCoy den Auftrag dazu erteilt hätte.
Doch zunächst gilt für den Running Back die Unschuldsvermutung. Die Polizei behandelt ihn zwar als Person von Interesse, aber noch nicht als verdächtigt den Überfall beauftragt zu haben.
Und deshalb darf McCoy am Trainingscamp teilnehmen.
Allerdings untersucht die NFL den Fall, und die kommt ja oft zu ganz eigenen Überzeugungen.

Bei den Seahawks herrscht eine Art von Chaos.
Von der Legion of Boom ist niemand mehr da. Earl Thomas ist zwar noch da, aber er wäre lieber weg. Er möchte mehr Geld oder die Freigabe zum Wechsel.
Gestern wurde Defensive Lineman Malik McDowell gefeuert. Er kam 2017 in der zweiten Runde der Draft zu den Seahawks, hat aber noch nicht einen Spielzug absolviert. Bei einem Unfall mit einem Quad zog er sich vor der Saison 2017 eine Gehirnerschütterung zu, die seine Rookiesaison verhinderte. Im Dezember wurde er wegen ungebührlichen Verhaltens vor einem Nachtclub verhaftet.

Die Cardinals gaben Tre Boston einen Einjahresvertrag über $1,5 Millionen.
Zuletzt spielte der Safety bei den Chargers.

Ex Cardinals Head Coach Bruce Arians ist Analyst bei CBS geworden.
Wie Steelers Quarterback Ben Roethlisberger erfahren haben will, soll Arians als erstes Saisonspiel die Begegnung der Steelers in Cleveland analysieren.
CBS wollte das nicht kommentieren.

Die Redskins verlängerten den Vertrag mit Colt McCoy um ein Jahr.
Der wird für $7 Millionen als Ersatz- Quarterback für Alex Smith bereitstehen.

Die PUP Liste
Die Bengals setzten Tight End Tyler Eifert auf die Liste.
In seinen fünf Jahren in der NFL hat er noch nicht einmal alle 16 regulären Saisonspiele gespielt.
Linebacker Vontaze Burfict steht auf der Liste der nicht footballbedingten Verletzungen. Er hat eine Oberschenkelzerrung.
Macht aber nichts, denn für die ersten vier Spiele ist er eh suspendiert.

Die Colts nahmen Offensive Lineman Denzelle Good von der Liste. Er hatte den Fitnesstest nicht bestanden.
Ein erneuter Versuch verlief positiv.

Die Rams nahmen Safety Lamarcus Joyner von der Liste. Er stand mit einer nicht näher erklärten Krankheit darauf.

Die Eagles setzten Wide Receiver Alshon Jeffery und Defensive End Brandon Graham auf die PUP Liste.

Spieler, die auf dieser Liste stehen, können jederzeit wieder davon heruntergenommen werden.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) fühlt sich so gut, wie schon sehr, sehr lange nicht mehr.
Dem Quarterback der Colts soll es sogar so gut gehen, nach seiner langen Auszeit wegen einer verletzten Schulter am Wurfarm, daß er im ersten Testspiel starten soll. Davon jedenfalls geht Rookie Head Coach Frank Reich aus.
18 Monate ist es her, daß Luck operiert wurde. Lange hat er keine Bälle mehr geworfen. Wenn am heutigen Donnerstag das Trainingscamp beginnt, hat der Quarterback das volle „Go“ der Ärzte. Er wird sofort mit der ersten Mannschaft trainieren, sagte Reich.
Und am 9. August soll Luck dann in Seattle für ein paar Spielzüge auf den Platz kommen, zum ersten Mal seit dem 1. Januar 2017.
Luck kann es so wenig abwarten, daß er schon am Montag und Dienstag mit den Rookies des Teams trainiert hat.

Luck ist also im Camp, wenn es losgeht. Und Julio Jones?
Der Wide Receiver der Falcons denkt mittlerweile dran, seine Kollegen nicht im Stich zu lassen. Er hat lange überlegt, und will wohl doch nicht streiken.
Das Team gab bekannt, daß Jones zugesichert hat, am Trainingslager teilzunehmen.

Die Cowboys setzten Ersatz Safety Kavon Frazier auf die Liste der nicht Football bedingten Verletzungen.
Fraziers Blut scheint nicht zu gerinnen, was sich bei möglichen offenen Verletzungen als Fatal erweisen kann. Das wird momentan genauer untersucht.
Letztes Jahr wußte man noch nichts von diesem Problem. Der Safety spielte und erzielte in 15 Spielen 33 Tackles und erzwang einen Fumble.
Defensive Lineman David Irving steht auf der Liste der Spieler, die nicht zum Trainingscamp erschienen sind. Er hat Probleme im privaten Bereich, um die er sich kümmern muß, heißt es.
Die freiwilligen Trainingseinheiten hat er nicht besucht, und zum Pflicht Minicamp erschien er völlig außer Form.
Teambesitzer Jerry Jones geht nicht davon aus, daß Irving, der eh für die ersten vier Spiele suspendiert ist, noch im Camp auftauchen wird. Angeblich soll der Defensive Lineman sich wegen seiner Drogenprobleme in der Reha befinden, doch als Jerry Jones sich nach ihm erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, daß Irving mal Reha macht, mal nicht.

Carson Wentz wird nicht auf der PUP Liste (physically unable to perform list) stehen, wenn die Eagles ins Trainingscamp gehen.
Der Quarterback wird natürlich noch geschont, nach seiner schweren Knieverletzung. Sein Einsatz am ersten Spieltag der regulären Saison soll nicht gefährdet werden.

Die Rams machten Lamarcus Joyner zu ihrem Franchise Player. Der Safety wird 2018 $11,2 Millionen bekommen. Doch zunächst beginnt er das Trainingscamp auf der Liste der nicht Football bedingten Verletzungen.
Was genau Joyner fehlt, wurde nicht mitgeteilt. Er soll den Konditionstest nicht bestanden haben.
Wann auch immer er welche Krankheit auch immer auskuriert hat, kann er sofort von der Liste genommen werden und mit dem Team trainieren.

Ohne Einschränkungen darf Richard Sherman am Camp der 49ers teilnehmen. Der Cornerback hat seine Achillessehnenverletzung voll auskuriert.
Das sind doppelt gute Nachrichten für Sherman, denn seine Teilnahme am Trainingslager garantiert ihm einen $2 Millionen Bonus.

Jaguars Cornerback Jalen Ramsey verpasste den Start des Trainingscamps.
Er war bei der Geburt seiner Tochter dabei und wird später zum Team stoßen.

Die Giants nahmen Sam Beal in der Zusatzdraft auf. Doch spielen wird der Rookie Cornerback 2018 wohl nicht. In einem „schrägen“ Trainingsunfall hat er sich eine Schulter ausgerenkt und muß operiert werden.

Sehen wir uns an, welche Rookies aus der ersten Draftrunde noch Minuten vor Beginn des Trainingslagers ihre Verträge unterschrieben haben.
Stand gestern waren ja noch Quarterback Sam Darnold (Jets), Denzel Ward (Browns), Josh Allen (Buffalo Bills) und Roquan Smith (Chicago Bears) ohne Vertrag.
Aber mittlerweile unterschrieben noch Cornerback Denzel Ward bei den Browns und Quarterback Josh Allen bei den Bills.
Damit befinden sich nur noch Darnold und Smith im Bockigkeitsmodus.

Jim Kelly hat zur Zeit keine Anzeichen von Krebs mehr.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills hatte schon einmal gedacht, daß er seinen Mundhöhlenkrebs besiegt hätte, doch der kam zurück.
Nach einer erneuten Operation im März wurde er am Mittwoch per CT und MRT untersucht, und es wurden keine Krebszellen mehr entdeckt.

Die Falcons wurden sich noch nicht mit Julio Jones einig, aber mit den für seinen Vertrag Verantwortlichen.
General Manager Thomas Dimitroff und Head Coach Dan Quinn bekamen jeder eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Todd Gurley bekam einen neuen Vertrag, und Running Backs hören die Glocken läuten
gurley-toddDie Nachricht des Tages kam aus Los Angeles.
Nachdem die Rams von Head Coach Jeff Fisher heruntergewirtschaftet wurden, schaffte es Rookie Head Coach Sean McVay in seinem ersten Jahr, das Team in die Playoffs zu führen.
Einen sehr großen Anteil an dem Erfolg hatte Running Back Todd Gurley (Bild). Und seine Leistung wurde belohnt. Gurley unterschrieb eine Vertragsverlängerung über $60 Millionen für vier Jahre. $45 Millionen davon sind garantiert. Dennoch sollen die Rams es geschafft haben, soviel Platz unter der Gehaltsobergrenze zu lassen, daß sie auch noch Defensive Lineman Aaron Donald bezahlen können.
Damit ist die anhaltende Unterbezahlung der Running Backs wohl beendet. Obwohl sie mit jedem Spielzug ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, bekamen sie oftmals weniger Geld, als Kicker.
Steelers Running Back LeVeon Bell wird die Nachricht aus der Stadt der Engel mit freudigem Interesse wahrgenommen haben. Die Organisation der Steelers wird mit den Zähnen knirschen.
Bell hat nicht vor, ins Trainingslager zu kommen. 2017 wird er für das Franchise Tag Gehalt von $14,544 Millionen spielen. Das ist annähernd das, was Gurley jetzt bei den Rams verdient.
Vergleicht man die Statistiken von Bell und Gurley, dem Offensive Player of the Year 2017, erkennt man weitere Ähnlichkeiten.
Gurley: 1.305 Laufyards, 13 Lauf- Touchdowns, 788 Passyards, 6 Pass- Touchdowns
Bell: 1.391 Laufyards, 9 Lauf- Touchdowns, 655 Passyards, 2 Pass-Touchdowns.

Kurzberichte
Es ist jetzt eine Zeitlang gutgegangen, mit den Rookies aus der ersten Runde. Es gab kaum noch Streiks wegen der Höhe des ersten Vertrags. Doch mittlerweile gibt es Unstimmigkeiten bei den Vertragsdetails, die für Verzögerungen sorgen.
So ging Quarterback Sam Darnold noch nicht mit seinem neuen Team ins Trainingslager. Er konnte sich mit den Jets bisher nicht einigen.
Am Vorabend des Trainingscamps der Browns, konnten die ihre Nr. 1 zur Unterschrift überreden. Quarterback Baker Mayfield wird also vom ersten Tag an dabei sein.
Auch die Steelers konnten Defensive Back Terrell Edmunds noch rechtzeitig verpflichten.
Damit gibt es neben Darnold nur noch drei Erstrunder, die noch nicht unterschrieben haben (aber mittlerweile unterschrieben haben könnten), Denzel Ward (Browns), Josh Allen (Buffalo Bills) und Roquan Smith (Chicago Bears).

Veteranen, die nicht ins Trainingscamp gehen, sind nicht ungewöhnlich.
Falcons Wide Receiver Julio Jones hat nicht die geringste Absicht, ins Trainingscamp zu gehen.
„Trainingscamp? Ohne mich!“ sagt auch Seahawks Safety Earl Thomas.
In Oakland rechnet Niemand damit, daß Defensive End Khalil Mack auftaucht.

Ob er das Ernst meint?
Jon Gruden sagte, daß er das Geld der Raiders nicht annähme, wenn er es als Head Coach nicht mehr bringt, und er das Team nicht nach vorne bringen kann.
Das bleibt ja dann mal abzuwarten.

Ob Chris Thompson am Trainingscamp der Redskins teilnehmen kann?
Der Running Back kommt von einem gebrochenen Wadenbein zurück und ist optimistisch.
Realistisch ist aber eher eine Rückkehr erst zum ersten Spieltag.

Die Titans feuerten Kevin Dodd.
Der Defensive End aus der zweiten Runde der Draft von 2016 war eine Enttäuschung.
In seiner Rookiesaison mußte er zweimal an einem Bruch im Fuß operiert werden. In seinem zweiten Jahr bekam er kaum Einsatzzeit.
In seiner Zeit in Tennessee erzielte er nur neun Tackles.

Dienstag, 24. Juli 2018

Kurzberichte
johnson-davidDie Trainingscamps beginnen so nach und nach, und es ist immer interessant zu sehen, wer kommt, und wer fernbleibt.
Überrascht war man bei den Cardinals, als David Johnson (Bild) auftauchte.
Der Running Back möchte eine Gehaltserhöhung und blieb deshalb dem Pflicht-Minicamp letzten Monat fern.
„Ich vertraue meinen Agenten, daß sie den Vertrag zustande bringen. Ich bin hier, um Football zu spielen,“ sagte Johnson.
Es sieht allerdings nicht so aus, als wären die Cardinals gewillt, dem Running Back einen Cent mehr zu zahlen, als die $1,88 Millionen, die ihm im letzten Jahr seines Rookievertrags zustehen.
Hoffentlich läßt Johnsons Lust am Football dadurch 2018 nicht nach. Arizona braucht wieder eine Saison wie 2017 von ihm, als er mit 2.118 Gesamtyards und 20 Touchdowns die NFL anführte.

Josh Gordon unterrichtete Fans und Verantwortliche der Browns davon, daß er nicht am Mittwoch ins Trainingscamp kommt.
Der Wide Receiver erholt sich immer noch von seinen Drogen und Alkoholproblemen. Er teilte auf Twitter mit, daß das ein ganz normaler Teil des Behandlungsplans wäre. So weit würde er sich Mental und Körperlich fit fühlen, aber er müsse noch vorsichtig sein und es langsam angehen.
2013 mischte er die Liga mit sagenhaften 1.646 Passyards auf. Doch seine Sucht zog ihn hinab. 2015 und 16 war er ganz weg vom Fenster.
2017 kam er in fünf Spielen zum Einsatz und fing 18 Pässe für 355. Daß er jemals wieder an seine Glanzzeit anknüpfen kann, darf bezweifelt werden.

LeSean McCoy wird am Mittwoch mit den Bills ins Trainingslager gehen.
Der Running Back wird verdächtigt, jemanden beauftragt zu haben, seine Ex-Frau zusammenzuschlagen und zu berauben.
Die Sache wird noch von den Behörden, den Bills und der NFL untersucht.
Zunächst jedoch gilt die Unschuldsvermutung, und McCoy kann mit dem Team trainieren.

Er will der reichste Spieler der NFL werden, aber auch ohne diesen Megavertrag wird Odell Beckham jr. am Trainingslager der Giants teilnehmen.
Der Wide Receiver geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags, der ihm 2018 $8,459 Millionen einbringt.

Connor Barwin unterschrieb für zwei Jahre bei den Giants.
Letztes Jahr erzielte der Linebacker 34 Tackles und fünf Sacks für die Rams.
Jetzt wechselte er für $5 Millionen an die andere Küste, zu den Giants.

Es sah so aus, als würden die Broncos lange auf Shane Ray verzichten müssen. Dem Linebacker drohte eine Operation an einem Handgelenk.
Eine erneute Untersuchung ergab, daß doch keine OP nötig wäre. Somit könnte Ray zum Saisonbeginn einsatzbereit sein.
Im Mai verzichteten die Broncos darauf ihre Option auf eine fünfte Saison Rays zu ziehen. 2018 spielt er also für einen guten zukünftigen Vertrag, bei welchem Team auch immer. Er wird sich anstrengen müssen, bisher erzielte er in 38 Spielen erst 13 Sacks.

Montag, 23. Juli 2018

Kurzberichte
barkley-saquonDie Giants halten und erwarten viel von Saquon Barkley. Am Sonntag unterschrieb der Rookie Running Back einen Vierjahresvertrag über garantierte $31,2 Millionen. Darin enthalten ist ein Unterschriftbonus von $20,76 Millionen und davon bekam Barkley $15 Millionen sofort bei der Unterzeichnung des Kontrakts aufs Konto.
„Wie Bill Parcells (ehemaliger Head Coach der Giants) sagen würde, `Lasst uns noch keine Büste für Canton von ihm anfertigen`, aber wir sind sehr enthusiastisch,“ sagte Giants Mit-Besitzer John Mara.
Den Titel „Rookie des Jahres“ traut man Barkley in der Giants Organisation schon zu.
Barkley wurde in der Bronx geboren und wuchs als Fan der Jets. Sein Idol war Running Back Curtis Martin.

Die Titans setzten Jack Conklin auf die PUP Liste.
Der Right Tackle hatte sich im Januar gegen die Patriots einen Kreuzbandriss zugezogen und braucht noch einige Zeit Ruhe.

Am Mittwoch gehen die Vikings ins Trainingscamp. Tony Sparano wird dann nicht dabei sein.
Der Offensive Line Coach starb am Sonntag in seinem Haus. Er wurde nur 56 Jahre alt.
Sparano war seit 2016 bei den Vikings.
Zuvor hatte er es zweimal als Head Coach versucht, von 2008 bis 11 bei den Dolphins und 2014 bei den Raiders.
In diesen zwei Versuchen brachte er es auf 32 Siege und 42 Niederlagen.
Sparano klagte am Mittwoch über Brustschmerzen und ging ins Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Am Freitag wurde er wieder entlassen.
Am Sonntagmorgen fand seine Frau ihn tot in der Küche.

Samstag, 21. Juli 2018

Kurzberichte
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Bei zwei verletzten Quarterbacks sollen die Zeichen auf „Go“ stehen.
Colts General Manager Chris Ballard sagte, daß Andrew Luck (Bild) ohne Einschränkungen am Trainingscamp teilnehmen darf.
18 Monate nach seiner Schulteroperation scheint er endlich so weit zu sein, daß er wieder voll ins Geschehen einsteigen kann. Man kann aber damit rechnen, daß Head Coach Frank Reich ihn noch schonen wird.
Gleiches gilt auch für Deshaun Watson.
Der Quarterback der Texans kommt von einem Kreuzbandriss zurück und die Ärzte gaben ihm grünes Licht für die anstehenden Trainingseinheiten und Testspiele. Aber auch hier wird Head Coach Bill O`Brien erstmal einen Schongang für Watson einlegen.

Er ist nicht die Nr. 1 der Eagles, aber die Nr. 1 bei den Fanartikelverkäufen.
In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai dieses Jahres verkauften sich Artikel von Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles am besten.
Damit lag er vor Tom Brady (Platz 2) und der Nr. 1 der Eagles, Carson Wentz (Platz 3).

Julian Edelman ist für die ersten vier Spiele suspendiert. Dagegen wollte der Wide Receiver der Patriots vor Gericht angehen.
Doch dieser Plan ist vom Tisch. Edelman wird die Strafe akzeptieren und keine weiteren Schritte einleiten.

Jets Wide Receiver Ardarius Stewart soll für zwei Spiele suspendiert werden. Er hat verbotene Mittel eingenommen.

Dante Fowler ist für ein Spiel suspendiert.
Der Defensive End der Jaguars wurde im Juli 2017 festgenommen, nachdem er einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat.
Damit hat er gegen die Benimmregeln der NFL verstoßen, was zur Sperre führte.

Freitag, 20. Juli 2018

Kurzberichte
jones-julioDie Falcons halten nichts davon, über einen neuen Vertrag zu verhandeln, wenn ein Spieler noch mehr als ein Jahr seines laufenden Vertrags abzuleisten hat.
Im Fall von Julio Jones (Bild) sind es sogar drei Jahre, die sein Vertrag noch läuft. Doch der Wide Receiver möchte unbedingt einen neuen Kontrakt und hat schon die freiwilligen Trainingseinheiten gemieden, um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen. Das hat die Falcons etwas ins Grübeln gebracht. Sie haben Jones versprochen, nach der Saison 2018 über einen neuen Vertrag zu sprechen.
Erst 2015 hat der Star-Receiver einen Fünfjahresvertrag über $71,25 Millionen unterschrieben, doch mittlerweile fühlt er sich unterbewertet. Mit 1.444 Passyards belegt er 2017 Platz zwei der Statistik, doch beim Gehalt liegt er nur auf Platz acht. Das findet Jones ungerecht.
2018 wird er noch zu den alten Konditionen antreten müssen, bevor es dann an den Verhandlungstisch geht. Nächste Woche geht es ins Trainingscamp. Mal abwarten, ob mit oder ohne Julio Jones.

Raus aus dem Stützstiefel, rein ins Trainingslager heißt es für Randall Cobb.
Der Wide Receiver der Packers sagte, daß er den Stützstiefel um seinen verletzten Knöchel nur noch aus Vorsicht weiter getragen hätte. Eigentlich hätte er ihn schon länger nicht mehr gebraucht.
Cobb möchte unbedingt am Trainingscamp teilnehmen, aber, so sagte er, er müsse noch das OK der Teamärzte dafür bekommen.

Die NFL wird vorerst keine Maßnahmen gegen Spieler unternehmen, die während der Nationalhymne protestieren.
Auslöser war ein Papier, das die Führung der Dolphins aufgesetzt hat. Spielern dieses Teams droht eine Suspendierung, wenn sie weiter bei der Hymne protestieren.
Bis zu vier Spiele könnte die Sperre dauern und auch Geldstrafen können verhängt werden.
Das veranlasste die Liga und die Spielergewerkschaft dazu, ihre Verhandlungen zu forcieren. Während dieser Verhandlungen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden werden, soll es ein Stillhalteabkommen geben.
Damit wollen die beiden Seiten ein drohendes PR Desaster abwenden. Was die Dolphins da geplant haben, ist doch recht radikal.
Bis die Liga und die Gewerkschaft eine Lösung gefunden haben, sollen Strafen gegen Spieler nicht verhängt werden, weder von der NFL, noch von einzelnen Teams.
Doch wie soll diese Lösung aussehen?
Soll die NFL alle sozialen Ungerechtigkeiten in den USA beenden?
Und was soll die NFL gegen die angebliche ungerechtfertigte Gewalt der Polizei gegen Farbige unternehmen?
Da können die Spieler noch so sehr gegen die Hymne protestieren, erreichen werden sie... Nichts!

Donnerstag, 19. Juli 2018

Geld regiert die Welt
goodelldollarJedes der 32 NFL Teams hat für das letzte Geschäftsjahr einen Scheck über $225 Millionen bekommen. Nicht zuletzt dank der TV-Verträge hat die Liga über $8 Milliarden kassiert. Das sind 5% mehr, als im Jahr zuvor.
Die NFL schmeißt einen Großteil der Einnahmen in einen Topf und jedes Team bekommt daraus seinen gleichen Anteil.
Wird dieses Wachstum ewig so weitergehen?
Davon ist nicht auszugehen. Die Einschaltquoten der Fernsehübertragungen gehen nach unten. Ein Verlust auf hohem Niveau, aber ein Verlust. Die Eintrittspreise in den Stadien sind mittlerweile so hoch, daß viele sie sich nicht mehr leisten können, was langsam aber stetig für immer leerer werdende Ränge sorgt. Zur gleichen Zeit werden die Angebote, sich Spiele in den eigenen vier Wänden per Internet, oder über den 65 Zoll HD TV, anzusehen immer attraktiver.
Aber kann eine Liga auf dem absteigenden Ast sein, wenn gerade erst ein Team für $2,2 Milliarden den Besitzer wechselte?
Kaum!
Und sehen wir uns die Packers an, das einzige Team, das in öffentlichem Besitz ist. Jedes Team kann ja neben dem Geld aus dem gemeinsamen Topf auch noch eigene Einnahmen generieren. Und die Packers müssen ihre Bücher offenlegen, weil sie halt der „Allgemeinheit“ gehören. Durch die Gewinne aus der Vermietung der Luxusboxen im Stadion, dem Verkauf von Fanartikeln, lokalen Sponsorenverträgen, etc., könnten sie ihr Team auch aus der Haushaltskasse bezahlen. Die Gehaltsobergrenze liegt bei $165 Millionen, die Einnahmen der Packers liegen bei $199 Millionen.
Angenommen, die Finanzen der Panthers sehen ähnlich aus, wie die der Packers, dann kann der neue Besitzer David Tepper, wohl irgendwann damit rechnen, daß er seinen Kaufpreis mal rausholt.
Das könnte auch der neue Besitzer der Dallas Cowboys sollte es jemals zum Verkauf des Teams kommen. Forbes schätzt den Wert der Cowboys auf $4,8 Milliarden.
Damit liegen sie über den Top-Fußballteams aus Europa, Manchester United, Real Madrid und FC Barcelona. Deren Geld strömt global in ihre Kassen, während die Cowboys ihr Geld hauptsächlich aus den USA bekommen.
29 NFL Teams findet man unter den 50 teuersten Sportteams der Welt. Nur die Bengals, Lions und Bills bleiben außen vor.

Kurzberichte
Brent Musburger wird die neue Radiostimme der Oakland Raiders.
Viele von uns kennen den ABC Kommentator noch aus der damaligen Reklame für die neugegründete WLAF, als es hieß: „more Football, more Football, more Football.“
Musburger unterschrieb einen Dreijahresvertrag und wird somit mit dem Team 2020 nach Las Vegas umziehen. Allerdings wäre der Kommentator dann bereits 82 Jahre alt. Und wirklich umziehen müßte er nicht, denn er lebt in Las Vegas.
Brent Musburger gehörte zu den besten Kommentatoren im TV. Er arbeitete 17 Jahre für CBS und 27 Jahre für ABC und ESPN. 2017 hat er seine Karriere bei ABC/ESPN beendet.

„Ich werde meine Geldstrafen hinnehmen,“ sagte Jurrell Casey.
Der Defensive Lineman der Titans hat vor, weiterhin beim Abdudeln der Nationalhymne zu protestieren. Und er wird jede Geldstrafe zahlen, die ihm dafür aufgebrummt wird.
„Ich lasse mich nicht davon abhalten, zu tun, was ich mache. Wenn sie diesen Krieg zwischen den Spielern und den Organisationen haben wollen, sollen sie ihn bekommen.“
Casey spielt seit acht Jahren in der NFL und wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt. Erst letztes Jahr bekam er einen Vierjahresvertrag über $60,4 Millionen, obwohl er bereits 2016 während die Hymne protestierte, indem er die Faust in den Himmel streckte. Das hat er seitdem bei jedem Spiel gemacht.

„Niemand ist eine Insel“.
Niemand?
Doch, Darrelle Revis war eine.
Der Cornerback wurde Revis Island genannt, weil die Receiver, die gegen ihn spielten, sich verloren wie auf einer einsamen Insel vorkamen.
Revis gab am Mittwoch bekannt, daß er seine Karriere beendet. 11 Jahre spielte er in der NFL, die meiste Zeit (2007-12 und 15-16) für die Jets. Er gilt als bester Spieler, den die Jets je hatten, und das schließt Quarterback Joe Namath ein.
Mit den Patriots gewann er 2014 den Super Bowl.
Revis gilt als sicherer Kandidat für die Hall of Fame.

Es wird ernst. Das erste Trainingscamp ist eröffnet. Die Baltimore Ravens sind dieses Jahr die ersten.
Sie spielen am 2. August im Hall of Fame Spiel gegen die Bears.

Die Saints haben einen Running Back verpflichtet, Shane Vereen.
Der 29-jährige spielte vier Jahre für die Patriots und die letzten drei für die Giants. Letztes Jahr kam er auf 164 Lauf- und 253 Passyards.

Und zum Schluß noch mal wieder was aus lustigen Abteilung der NFL.
Malick Jackson, Linebacker der Jaguars: „Ich sage, daß wir eine 16-0 Saison hinlegen.“.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Kurzberichte
lion-fussballDie Lions wollen ein Fußballteam nach Detroit locken.
Die MLS ist in den USA ein großer Erfolg und die Liga möchte expandieren. Doch die Lions hätten dann noch viel zu leisten. Die MLS möchte die neuen Teams 2020 installieren. Diese Teams sollen in offenen Stadien und auf Gras spielen. Beides gibt es im Ford Field nicht. Der Neubau eines Stadions, extra für Soccer, ist ausgeschlossen. Deshalb überlegen die Verantwortlichen, das Ford Field mit einem Dach zu versehen, das man öffnen und schließen kann. Über den Rasen könnten man sich eventuell einig werden.
Zunächst wollen die Lions die Kosten eruieren, und dann mal sehen, wer das bezahlt.

Carson Wentz hat geheiratet.
Der Quarterback der Eagles gab Maddie Oberg das Ja-Wort. Der Tag wäre der beste Tag seines Lebens gewesen, twitterte Wentz.

Über ein Jahr war er suspendiert, jetzt darf Randy Gregory wieder spielen.
Der Defensive End der Cowboys hatte des Öfteren gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen. 2016 verpasste er 14 Spiele und im Januar 2017 wurde er für wenigstens ein Jahr gesperrt.
Ob die Cowboys ihn behalten, das wird die Zukunft zeigen.

Die Vertragsverlängerung mit Brandin Cooks ist vom Tisch.
Die Rams gaben dem Wide Receiver eine Verlängerung über fünf Jahre. Über sein Gehalt gibt es noch keine tatsächliche Verlautbarung, aber man munkelt von $80 Millionen.
Die Saints beriefen Cooks in der ersten Runde der Draft 2014 ein. Über den Umweg New England Patriots kam er nach L.A.
In seinen letzten drei Saisons fing er jeweils Pässe für über 1.000 Yards.

Das war ein teurer Spaß für Steve Keim. Der General Manager der Cardinals hatte den 4. Juli zu heftig gefeiert und war betrunken Auto gefahren. Dabei wurde er erwischt.
Das Team suspendierte ihn jetzt für fünf Wochen und Keim muß eine Strafe von $200.000 zahlen.
Vom Gericht bekam der General Manager noch eine Gefängnisstrafe über 48 Stunden aufgebrummt.

Bleiben wir in der Wüste. Cardinals Tight End Ricky Seals-Jones wurde am Wochenende verhaftet.
Der Ärmste mußte dringend auf die Toilette, doch der Angestellte eines Hotels, in dem Seals-Jones seine Notdurft verrichten wollte, ließ ihn nicht. Der Zutritt zu den Toiletten wäre nur Gästen des Hotels gestattet, wurde der Tight End abgewiesen.
Seals-Jones versuchte sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Er schubste den Angestellten auf Seite. Der rief den Sicherheitsdienst. Der kam und rang den Tight End zu Boden. Dort wurde er bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten stellten fest, daß Seals-Jones betrunken war und nahmen ihn fest. Zwei Stunden später wurde er wieder freigelassen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie von dem Vorfall erfahren hätten. Einen Kommentar wollten sie noch nicht abgeben.

Saints Defensive Lineman Mitchell Loewen saß am Sonntag mit seiner Familie zum Brunch in einem Restaurant im Geschäftsviertel von New Orleans. Plötzlich gab es einen lauten Krach. Ein SUV war aus dem vierten Stock eines Parkhauses auf die Straße gekracht.
Loewen lief zu der Unfallstelle, an der eine Menge Zuschauer rumstanden und gafften. Loewen schrie die Gaffer und Handykameraleute an, gefälligst zu helfen. Er lief zu dem Wagen, der auf dem Dach lag, und in dem sich eine offensichtlich verletzte Person befand. Etwa 10 Leute halfen dem Defensive Lineman, den Wagen umzudrehen und den Verletzten rauszuziehen.
Wie der Unfall passierte ist noch nicht klar. Die Polizei untersucht das Ganze. Der etwa 20 Jahre alte Fahrer des Wagens hat keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten.

Gabriel Rivera ist am Montag im Alter von 57 Jahren gestorben.
1983 drafteten die Steelers den Defensive Tackle als 21. Spieler in Runde eins. In seinen ersten (und letzten) sechs Spielen für Pittsburgh erzielte er zwei Sacks.
Auf der Heimfahrt von einem Training hatte er einen Autounfall, bei dem er gelähmt wurde. Zur Zeit des Unfalls soll er unter Alkoholeinfluß gestanden haben.
In den letzten Wochen machte ein perforierter Darm Rivera Probleme. Am Montag erlag er diesem Leiden.

Dienstag, 17. Juli 2018

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDRichard Sherman (Bild) ist nicht unglücklich darüber, von den Seahawks weg zu sein. Für den Cornerback ist das Team völlig von seinem Weg abgekommen.
Nach dem Super Bowl Sieg nach der Saison 2013 war Seattle nur einen einzigen Spielzug davon entfernt, direkt in der nächsten Saison den zweiten Super Bowl zu gewinnen. Wie das schief ging, das ist Footballgeschichte.
Seitdem, so Sherman, ging es mit den Seahawks den Bach runter. 2017 markierte erst die zweite Saison der Seahawks unter Head Coach Pete Carroll, in der Seattle nicht die Playoffs erreichte. Die erste war Carrolls zweite Saison, 2011.
Von der sagenhaften Secondary, genannt Legion of Boom, ist nur noch Safety Earl Thomas unter Vertrag... und der will weg.
„Es ist unglücklich. Er ist wirklich unglücklich,“ sagte Sherman, der mittlerweile ein 49er ist. „Es wurde alles zerstört, was wir erreicht haben. Wir hatten etwas ganz besonderes. Davon ist nicht mehr viel übrig.“
Nur noch Earl Thomas in der Secondary... Aber...

Auch Abseits der Franchise Tags wird um Verträge geschachert. Earl Thomas ist es jetzt leid. Der Safety der Seahawks will vor dem Beginn des Trainingscamps eine Vertragsverlängerung oder die Erlaubnis, zu einem anderen Team wechseln zu dürfen.
„Ich war immer ein Außenseiter,“ sagte er. „Verlängert... wenn ihr mich nicht wollt, dann macht einen Tausch zu einem anderen Team möglich. Ich verstehe, daß das ein Geschäft ist.“
Thomas geht in die vorletzte Saison seines Vierjahresvertrags über $40 Millionen. Er möchte zwar unbedingt bei den Seahawks bleiben, aber er möchte sich auch finanziell für die Zukunft absichern. Und ganz ehrlich, das kann man verstehen. Jeder von uns, der schon mal versucht hat, mit nur $40 Millionen über die Runden zu kommen weiß, daß das nahezu unmöglich ist.
Deshalb bleibt der 29-jährige weiter allen Teamaktivitäten fern, bis die leidige Angelegenheit geregelt ist.
Die Cowboys sollen das Team sein, zu dem der siebenmalige Pro Bowl Teilnehmer gerne wechseln würde, wenn Seattle ihn ziehen ließe.

Auch wenn man noch gar nicht in der NFL ist, kann es schon Vertragsdifferenzen geben.
So bleibt der Bears Top-Pick aus der Draft, Roquan Smith, dem Rookie-Trainingscamp des Teams fern, das am Montag begann.
Der Linebacker, den Chicago in der ersten Runde der Draft an achter Stelle einberief, hat seinen Rookievertrag noch nicht unterschrieben.
Die Bears haben ihr erstes Spiel am 2. August, das absolut bedeutungslose Hall of Fame Game. Man hofft, daß der Linebacker, der auf dem College 137 Tackles und 6,5 Sacks erzielte, bis dahin unterschrieben hat.

Alles wie erwartet. Keiner der vier Spieler, die von ihren Teams mit dem Franchise Tag versehen waren, hat am gestrigen Stichtag einen langfristigen Vertrag unterschrieben.
Steelers Running Back LeVeon Bell wird 2018 der bestbezahlte Running Back der Liga sein, wenn auch nicht so, wie er es sich gewünscht hat. Zum zweiten Mal in Folge wird er mit dem Franchise Etikett spielen, und das sichert ihm 2018 $14,5 Millionen.
Damit bekommt er sehr viel mehr in der nächsten Saison, als die bestbezahlten Running Backs, die langfristige Verträge haben, Atlantas Devonta Freeman ($8,25 Millionen) und Buffalos LeSean McCoy ($8 Millionen).
Bells Spieleragent sieht seinen Schützling in der Saison 2019 nicht mehr bei den Steelers. Ein drittes Jahr unter dem Franchise Tag würde dem Running Back $21 Millionen garantieren. Damit wäre er dann schon in dem Bereich der Quarterbacks angekommen.
Auch Cowboys Defensive End Demarcus Lawrence, Lions Defensive End Ziggy Ansah und Rams Safety Lamarcus Joyner haben es nicht geschafft, in den letzten Stunden, die ihnen noch blieben, langfristige Verträge zu unterschreiben.

Die Jets feuerten Wide Receiver Devin Smith. 2015 hatten sie ihn in der zweiten Runde der Draft aufgenommen.
Auch eine Neuverpflichtung vermeldeten die Jets. Sie nahmen Safety Brandon Bryant unter Vertrag. Der stand letzte Woche in der Zusatz-Draft zur Verfügung, wurde aber nicht einberufen.

Endlich kann Tony Romo ungehindert den „Sport“ ausüben, der ihm immer schon der liebste war, Golf.
Immer, wenn die schönsten Amateur-Turniere anstanden, mußte Romo mit den Cowboys trainieren, und diesen blöden Football werfen.
Endlich vorbei. Der Blödsinn kommt ihm nun nicht mehr dazwischen.
Am Sonntag konnte er ein Turnier gewinnen, das ihm $125.000 Siegesprämie bescherte. Doch Romo lehnte das Geld ab und stiftete es einer örtlichen Wohltätigkeitsorganisation. Das machte er, um seinen Amateurstatus behalten zu können. Er möchte sich in dieser Woche für das U.S. Amateur Turnier qualifizieren, das in Berlin, Wisconsin, ausgetragen wird.
Auf die lumpigen $125.000 konnte er locker verzichten. 2013 hatte er einen Sechsjahresvertrag über $108 Millionen bei den Cowboys abgeschlossen. $55 Millionen davon waren garantiert und er bekam für seine Unterschrift $25 Millionen. Davon könnten noch ein paar Cent zum Überleben übrig sein.

Nur noch ein Jahr möchte Darren Sproles spielen.
Der Running Back soll 2018 eine Schlüsselrolle im Laufspiel der Eagles übernehmen. Doch nach der kommenden Saison möchte der 35-jährige dann in den Ruhestand treten.
Eigentlich wollte Sproles schon nach der Saison 2017 aufhören. Doch in Woche drei zog er sich einen Kreuzbandriss zu, und so wollte der Running Back seine Karriere nicht beenden.
Deshalb hat er noch eine Saison, seine dann 14., drangehängt.

Montag, 16. Juli 2018

Kurzberichte
bell-leveonHeute ist der Stichtag. Heute ist der letzte Tag, an dem die mit dem Franchise Etikett versehenen Spieler einen langfristigen Vertrag unterschreiben können. Danach spielen sie 2018 entweder mit dem Franchise Tag oder gar nicht.
Es geht um folgende vier Spieler:
- LeVeon Bell (Bild), Running Back, Pittsburgh Steelers: Er kennt die Situation. Schon letztes Jahr spielte er mit dem Franchise Tag und tauchte erst einige Tage vor Saisonbeginn bei seinem Team auf.
Doch dieses Jahr soll man sich in den Verhandlungen näher sein, als letztes Jahr. Wie nah, das werden wir am Ende des Tages sehen.
- DeMarcus Lawrence, Defensive End, Dallas Cowboys: Fels in der Brandung einer löchrigen Defense, das ist Lawrence in Dallas.
Er erzielte 2017 14,5 Sacks und wurde in den Pro Bowl gewählt.
Man munkelt, daß die Cowboys noch kein Interesse an einem langfristigen Vertrag mit ihm haben. Sie wollen gerne noch eine Saison von ihm sehen, bevor sie sich entscheiden.
- Ezekiel Ansah, Defensive End, Detroit Lions: 12 Sacks 2017, aber neun davon in nur drei Spielen. Ansah spielt nicht konstant genug. Dazu hat er noch Probleme mit seinen Knien und Knöcheln.
Die Lions haben kein Interesse, ihm heute noch einen langfristigen Vertrag zu geben. 2018 wird er für $17,14 Millionen spielen.
- Lamarcus Joyner, Safety, Los Angeles Rams: Bei den Rams scheint sich alles um Defensive Tackle Aaron Donald zu drehen.
Doch im Schatten dieses Superstars hefteten die Rams Joyner das unbeliebte Etikett an.
Auch Joyner wird heute wohl keinen langfristigen Vertrag bekommen. Das allerdings könnte die Teamleitung nächstes Jahr in Bedrängnis bringen, wenn die Verträge einiger anderer Starter, darunter Wide Receiver Brandin Cooks und Defensive Tackle Ndamukong Suh, auslaufen.

Samstag, 14. Juli 2018

Kurzberichte
murray-demarcoNach sieben Saisons in der NFL hat DeMarco Murray (Bild) genug. Der Running Back hängt seine Footballschuhe an den Nagel.
Seine beste Zeit hatte er bei den Dallas Cowboys. Die beriefen ihn ihn 2011 in der dritten Runde der Draft ein.
2014 führte er die Liga mit 1.845 Yards aus 392 Läufen an. Seit 2000 hatte kein Running Back mehr so viele Läufe absolviert.
Die Eagles lockten Murray 2015 mit einem $42 Millionenvertrag für fünf Jahre zu sich. Doch der damalige Head Coach Chip Kelly wußte den Running Back nicht richtig einzusetzen. Murray kam mit 193 Läufen nur auf 702 Yards.
Enttäuscht gaben die Eagles den Running Back an die Titans ab. Dort konnte er wieder ein wenig an seine Leistung in Dallas anknüpfen. Mit 293 Läufen kam er auf 1.287 Yards.
Im März 2018 wurde er von den Titans gefeuert und fand kein neues Team mehr. Da kommt der Schritt in den Ruhestand des dreimaligen Pro Bowlers nicht ganz unerwartet. Insgesamt brachte er es in seiner NFL Karriere auf 1.604 Läufe, 7.174 Yards und 49 Lauf- Touchdowns.

Texans Offensive Lineman Jeff Allen verpasste die letzten beiden Spiele der Saison 2017 mit einer Gehirnerschütterung.
Zusätzlich leidet Allen an mehreren Knöchelverletzungen, die er noch auskuriert. Das Teams setzte ihn im Mai auf die PUP Liste.
Da die Texans wohl davon ausgehen, daß Allen nicht rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird, feuerten sie ihn.
Die O-Line ist ein großes Sorgenkind für die Texans. Allens Entlassung macht die Sache für Head Coach Bill O`Brien nicht einfacher.

Letztes Jahr kamen die Jacksonville Jaguars in die Playoffs. So weit, so unerwartet.
Doch die Personalzuwächse im Team überzeugten FOX Analyst Tony Romo, und er sieht die Jaguars als Vertreter der AFC im nächsten Super Bowl.
Nicht so schnell, meinte da Jaguars Quarterback Blake Bortles. In einem Interview offenbarte er eine absolut klare Sicht auf den Stand der Dinge: „Ich glaube, daß wir letztes Jahr die Gegner überrascht haben – so weit das in der NFL möglich ist. Ich glaube, daß das dieses Jahr nicht mehr möglich ist. So wie wir spielten, so gut wie unsere Defense war, sind wir jetzt wohl etwas mehr auf dem Radar der Leute, als Team, das in die richtige Richtung geht und ein Team, das ernstgenommen werden muß. Dieses Jahr werden alle gegen uns ihr Bestes geben, was in der NFL Woche für Woche der Fall ist, trotzdem, ich glaube definitiv, daß wir das bekommen werden.“
Dann allerdings verlor er etwas seinen glasklaren Blick auf die Realität, als er noch anfügte: „Und die AFC South ist eine harte Gruppe, und sie wissen, daß wir sie jedes Jahr gewinnen wollen.“

Freitag, 13. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell-bbEine Extrawurst wird die NFL Terrell Owens (Bild) nicht braten. Der Wide Receiver will nicht an der offiziellen Aufnahmezeremonie in die Hall of Fame teilnehmen. Er wird lieber mit Freunden und ehemaligen Collegemitspielern im Stadion der University of Tennessee at Chattanooga feiern.
Doch wer nicht in Canton, Ohio, erscheint, wird nicht erwähnt. Eine Videoschaltung zu seiner privaten Feier wird es nicht geben. Die goldene Hall of Fame Jacke wird Owens am Freitag vor der Zeremonie zugeschickt. Sein Name wird ohne besondere Erwähnung in die HoF aufgenommen.
Owens scheint den Offiziellen, die für die Aufnahme der ehemaligen Spieler in die Ruhmeshalle verantwortlich sind, böse zu sein. In den ersten beiden Jahren, in denen er schon hätte aufgenommen werden können, 2016 und 17, wurde er ignoriert.

Ex NFL Tight End Kellen Winslow jr. steht bereits vor Gericht. Die Anklagen lauten auf mehrfache Entführungen und Vergewaltigungen.
Doch es droht weiteres Ungemach, denn es liegt eine neue Anklage vor. Der Sohn des Superstars und Ruhmeshallenmitglieds Kellen Winslow soll 2003 in San Diego eine 17-jährige betäubt und vergewaltigt haben.
Eigentlich wäre die Sache verjährt, aber in Kalifornien können sexuelle Verbrechen unter bestimmten Umständen davon ausgeschlossen werden. In diesem Fall wäre es so, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, da das Opfer zur Zeit der Tat noch Minderjährig war.

Drohendes Ungemach?
Da gibt es noch einen Fall... LeSean McCoy.
Der Running Back der Bills soll jemanden angestiftet haben, in das Haus seiner Ex Delicia Cordon einzubrechen, und Schmuck zu stehlen, den McCoy seiner ehemaligen Frau im Laufe der Zeit mal geschenkt hat. Bei dem Raubüberfall wurde Delicia Cordon so verprügelt, daß sie schwerste Gesichtsverletzungen davontrug. Bilder davon, die auf Instagram hochgeladen wurden, waren nur sehr schwer zu ertragen.
Eine Freundin von Delicia Cordon, die auch zur Zeit des Überfalls in dem Haus war, trug auch Blessuren davon. Sie lud anschließend die Bilder ihrer Freundin hoch. Und sie beschuldigte McCoy, in der Vergangenheit seinen Sohn und seinen Hund verprügelt zu haben. Außerdem bezichtigte sie ihn der Einnahme verbotener Steroide.
Polizei und Staatsanwaltschaft sortieren das jetzt alles aus. Und nicht nur sie, die NFL und die Bills untersuchen den Fall auch.
Das alles klingt nicht gut für den besten Spieler der Bills. Und die Organisation sollte schon mal eine längere Suspendierung McCoys einplanen.
Sie beginnen ihr Trainingslager am 25. Juli. Ob der Running Back dann anwesend sein wird?

Auch wenn er für die ersten drei Spiele suspendiert ist, will sich Jameis Winston fit halten.
Der Quarterback der Buccaneers trainiert zur Zeit mit Randy Moss. Der Hall of Fame Receiver hält viel von Winston, also von seinen Fähigkeiten auf dem Platz.
Außerdem kann Moss Schwanks aus seinem Leben erzählen. Er hat selber auch genug Probleme außerhalb des Platzes gehabt, so daß er dem problematischen Quarterback der Bucs auch dabei viele gute Ratschläge geben kann.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Jerry Richardson bleibt den Panthers erhalten.
richardson-jerry-statueVor dem Stadion der Carolina Panthers steht eine Statue mit zwei wilden Panthern und dem ehemaligen Teambesitzer Jerry Richardson (Bild). Und auch wenn der das Team verkaufen mußte, weil er sich seinen Angestellten gegenüber sexistisch und rassistisch verhalten haben soll, bleibt die Statue stehen. Das wäre vertraglich geregelt, und daran gäbe es nicht zu rütteln, sagte der neue Teambesitzer, David Tepper.
Die Statue also muß Tepper behalten, Ron Rivera und Norv Turner will er behalten. Zumindest klingt er so, denn er preist die beiden in den höchsten Tönen.
Immerhin hat Tepper ein Team geerbt, daß unter Head Coach Rivera ein ständiger Kandidat für die Playoffs ist. Er leitet das Team seit 2011 und brachte die Panthers viermal in die Playoffs, dabei dreimal hintereinander. 2015 stand sogar ein Trip in den Super Bowl an, wo es allerdings eine böse Klatsche von den Broncos gab.
Und Norv Turner als Offensive Coordinator ist auch keine schlechte Sache. Daß er das kann, hat er in der Vergangenheit bereits bewiesen, auch wenn sein Abgang bei den Vikings, mitten in der Saison 2016, am 2. November, nicht die feine Art war.
In Carolina möchte er mit Quarterback Cam Newton arbeiten und beweisen, daß er eine ausgewogene Offense zusammenstellen kann.

Und wieder gibt es neues aus der Rubrik: Mord und Totschlag in der NFL
Bills Star Running Back LeSean McCoy besitzt ein Haus in einem Vorort von Atlanta. In diesem Haus wurden zwei Frauen bei einem Einbruch verletzt. Eine davon eine Ex von McCoy, Delicia Cordon. Der Einbrecher forderte von McCoys Ex explizit die Herausgabe aller Schmuckstücke, die sie jemals von dem Running Back bekommen hatte. Der Täter schlug mehrmals mit dem Kolben eines Gewehrs auf die Frauen ein.
Delicia Cordon hatte kurz vor dem Einbruch drastische Bilder in verschiedenen Sozialen hochgeladen, die zeigen, daß der Running Back sie blutig geschlagen haben soll.
Eine der beiden Frauen wurde im Krankenhaus behandelt und bereits wieder entlassen, die andere mußte zunächst in der Klinik bleiben.
McCoy antwortete in den Sozialen Medien auf die aus seiner Sicht haltlosen Anschuldigungen: „Für das Protokoll, die total haltlosen und abstoßenden Angriffe, die heute in den Sozialen Medien gegen mich geführt wurden, sind komplett erlogen. Des Weiteren habe ich seit Monaten mit keiner der darin verwickelten Personen Kontakt gehabt.“
Keine der beiden verletzten Frauen wollte auf Fragen der Presse antworten.
Tanya Mitchell Graham, die Anwältin von Delicia Cordon, sagte der Presse, daß McCoy schon öfter die Herausgabe des Schmucks verlangt hätte. Sie sollte auch daran denken, daß sie wegen des teuren Schmucks mal ausgeraubt werden könnte, soll McCoy zu Cordon gesagt haben.

Und weiter geht es mit der dunklen Seite der NFL.
Ex-Seahawks Cornerback Brandon Browner steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes.
Er soll in das Haus seiner Ex eingebrochen sein, und versucht haben, sie umzubringen. Der 33-jährige, der mit den Seahawks und den Patriots den Super Bowl gewann, wurde verhaftet.
Er soll in die Wohnung der Frau eingebrochen sein und sie gejagt haben. Dann versuchte er sie in einen Teppich einzurollen und zu ersticken. Weiterhin soll er eine Rolex im Wert von $20.000 entwendet haben.

Eine Frau zeigte Jaguars Defensive Tackle Marcell Dareus an. Er hätte sie vergewaltigt und mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt.
Die Frau leidet seitdem an Herpes und verlangt von Dareus $15.000 Schmerzensgeld.

Das war dann wohl eine Überraschung.
Im Vergewaltigungsprozess gegen Ex-NFL Tight End Kellen Winslow jr. saß der neben seinen zwei Anwälten auf der Anklagebank.
Eine 54 Jahre alte Frau, die von Winslow vergewaltigt worden sein soll, wurde gefragt, ob sie den Täter im Gerichtssaal entdecken würde? „Ja,“ antwortete sie, „Der Mann in der Mitte war es,“ und zeigte dabei auf einen von Winslows Anwälten, Brian Watkins. Watkins, 49 Jahre alt, ist ein Afro-Amerikaner, genau wie der 34-jährige Winslow. Der dritte Mann auf der Bank war ein Weißer.
Watkins wies die Anschuldigung, daß er der Täter gewesen wäre, empört von sich.
Natürlich war es klar, daß die Frau knapp danebenlag, als sie auf Watkins zeigte. Aber in den Mediengeilen Zeiten, in denen wir leben, besteht die Gefahr, daß etwas an dem Anwalt hängen bleibt.
Aber die falsche Identifizierung gab den Anwälten natürlich eine Steilvorlage. Sie konnten berechtigte Zweifel anbringen an Winslows Schuld.

Und auch Adam „Pacman“ Jones stand mal wieder im Rampenlicht. Zur Zeit ist der Ex-Bengals Cornerback ohne Team.
Am Flughafen von Atlanta lieferte er sich einen Faustkampf mit einem Angestellten der Airports, Frank Ragin.
Zeugen sagten aus, daß Jones sich nur verteidigte, nachdem der Flughafenmitarbeiter ihm zuerst die Faust ins Gesicht schlug. Das geschah nach einem Wortgefecht zwischen den beiden, das auch von Ragin ausgelöst wurde.
Das Ganze endete mit einer Platzwunde in Jones` Gesicht und der Verhaftung von Ragin.

Zählen wir die unsägliche Geschichte der Hymnenverweigerer noch dazu.
US Präsident Trump geht die neue Regel, die die NFL für die Verweigerer der Hymne aufgestellt hat, nicht weit genug, der Spielergewerkschaft geht sie zu weit. Deshalb will die NFLPA gerichtlich dagegen vorgehen.
Die neue Regel würde die Rechte der Spieler verletzen, meint die Gewerkschaft. Deshalb hätte sie Klage dagegen eingereicht.
„Aber,“ so heißt es aus der NFLPA, „wir haben der NFL vorgeschlagen, vertrauliche Gespräche zu führen, um eine gemeinsam tragbare Lösung zu finden. Die NFL hat dem Vorschlag zugestimmt, und wir hoffen, daß wir bald damit beginnen können.“

Ach ja, um Football ging es in den letzten Tagen auch so ein wenig.
Die Giants und die Redskins nahmen in der Zusatzdraft je einen Spieler auf.
Die Giants entschieden sich für Cornerback Sam Beal, die Redskins für Cornerback Adonis Alexander.
Es hätten noch drei andere Spieler einberufen werden können, doch sie fanden kein Team.

Tony Romo wurde letztes Jahr von FOX als Experte und Analyst angeheuert, nachdem der erfolglose Quarterback seine Karriere bei den Cowboys beendet hatte.
Als Analyst und Experte!
Und was sagt der Experte für einen Super Bowl voraus?
Packers gegen Jaguars!
Packers... OK, aber Jaguars.
Aber niemand hat jemals behauptet, daß Tony Romo keinen Humor hätte.

Dienstag, 10. Juli 2018

Wer kann die Patriots stoppen?
haley-todd3Wer in der AFC den Super Bowl erreichen will, muß an den Patriots vorbei. Sind die Steelers das Team, dem das Kunststück 2018 gelingt?
Schon seit Jahren hält sich die Offense der Steelers für so gut, daß sie glauben, im Schnitt 30 Punkte pro Spiel erzielen zu können. Letztes Jahr brachten sie es „nur“ auf 25,4 Punkte/Spiel, lagen damit aber gut über dem Liga Durchschnitt von 21,7 Punkten.
Das war noch zu Zeiten von Offensive Coordinator Todd Haley (Bild). Doch der verstand sich nicht wirklich gut mit Quarterback Ben Roethlisberger, auch wenn die beiden Gebetsmühlenartig betonten, daß dem nicht so wäre. Pittsburghs Neuer heißt jetzt Randy Fichtner, seit acht Jahren Quarterbacks Coach in der Ketchup-Stadt.
Doch auch ohne die 30 Punkte/Spiel gewannen die Steelers in den letzten vier Jahren 48 Spiele und verloren nur 23, die Playoffs mitgerechnet. Seit die Steelers zuletzt im Super Bowl standen, 2010, haben sie sechsmal gegen New England gespielt und fünf mal verloren, und das fünf mal hintereinander.
Wieder streikt Running Back LeVeon Bell und verpasste bereits wertvolle Vorbereitungszeit.
Wide Receiver Martavis Bryant ist ein hervorragender Ballfänger, aber nicht unproblematisch, so daß er an die Raiders abgegeben wurde. Doch mit Antonio Brown und JuJu Smith-Schuster stehen Big Ben zwei andere fangsichere Receiver zur Seite.
Aber Pittsburgh ist ja nicht nur die Stadt des süßen Tomatensafts, sondern auch die Stahl-Stadt. Und die Defense der Steelers, einst Steel-Curtain genannt, stand der Offense lange Zeit in nichts nach. Doch das ist Vergangenheit. Zur Zeit steht der Mannschaftsteil bei erlaubten Punkten nur auf Platz sieben (308). Mit 16 Interceptions krebsen sie sogar nur auf Platz 22 herum. Doch den gegnerischen Quarterback, den haben sie gut im Griff, Platz eins mit 56 Sacks.
In einem für sie grauenhaften Playoffspiel gegen Jacksonville, also JACKSONVILLE, kassierten sie unglaubliche 45 Punkte. Gegen die JAGUARS!
Mal sehen, was in Woche 15 wird? Da stehen sich die Patriots und die Steelers wieder gegenüber. Da könnte es noch um den Einzug in die Playoffs gehen. Da schlägt wohl die Stunde der Wahrheit.

Kurzberichte
Die Carolina Panthers haben offiziell den Besitzer gewechselt.
Am Montag wurde der Verkauf des Teams für $2,3 Milliarden besiegelt. Bei der Übergabe an den Chef eines Hedge Fonds, David Tepper, hielt der Vorbesitzer Jerry Richardson seine Abschiedsrede. Darin vermied er es, auf seine angeblichen Verfehlungen einzugehen, die ihn zum Verkauf des Teams zwangen. Worte der Reue kamen ihm nicht über die Lippen.
Richardson, der das Team 1995 gründete, dankte den treuen Fans und seinen Spielern. Er wies darauf hin, was für ein Qualitätsprodukt er an Tepper weiterreicht: „Carolina ist und bleibt ein Mitbewerber,“ sagte der scheidende Teambesitzer zum Schluß.
Tina Becker, die im Dezember die Geschäftsführung übernahm, als die Anschuldigungen gegen Richardson aufkamen, kündigte am Montag nach 19 Jahren, in denen sie auf verschiedenen Posten für die Panthers tätig war.

Jay Cutler hat noch nicht offiziell den Schritt in den Ruhestand verkündet.
Der Quarterback wollte bereits letztes Jahr als Analyst für den Sender FOX arbeiten. Doch als sich Dolphins Quarterback Ryan Tannehill so schwer verletzte, daß seine Saison bereits vor Spiel eins beendet war, holte man Cutler als Ersatzmann. Der spielte dann eher noch schlechter, als in seinen schlechtesten Chicagoer Zeiten. Er erzielte nur 6,2 Yards per Pass und warf 14 Interceptions, denen nur 19 Touchdowns entgegen standen.
Es ist davon auszugehen, daß Cutler nicht in seine 13. NFL Saison gehen wird. Tannehill ist wieder einsatzbereit, und ob ein anderes Team sich Cutler antun würde, darf bezweifelt werden.
Ob er aber wie letztes Jahr geplant bei FOX anheuern wird, das steht noch nicht fest.

Montag, 9. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) hatte ein kleines Erfolgserlebnis. Der Quarterback der Colts hatte seine Brieftasche verloren. Ein ehrlicher Finder brachte sie zum Trainingsgelände des Teams und gab sie dort ab.
Der glückliche Luck schickte ihm einen signierten Football mit einem Dankschreiben: „Vielen Dank! Sie haben mein Leben viel einfacher gemacht, ha! Danke, daß Sie mich erinnert haben, daß es auch noch nette Fremde gibt.“
Doch wie sieht es mit Luck und seinem Wurfarm aus?
Sein letztes Spiel spielte er am 1. Januar 2017. Zwischen November und Dezember ließ er seine Schulter in den Niederlanden behandeln.
Vor Kurzem erst hat er wieder angefangen, die echten NFL Bälle zu werfen. Optimisten in seinem Umfeld gehen davon aus, daß er nicht nur am Trainingslager teilnehmen kann, sondern sogar in einem oder zwei Testspielen antritt.
Die Colts haben einen neuen Head Coach, der nicht nur nicht die erste Wahl war, oder wenigstens die zweite, sondern dar zunächst überhaupt nicht auf dem Auswahlzettel stand. Frank Reich war Offensive Coordinator der Eagles, was eigentlich seine Klasse beweist. Ersatz Quarterback Nick Foles wurde immerhin unter seiner Leitung Super Bowl MVP.
Reich war lange Jahre Ersatz- Quarterback bei verschiedenen Teams. Auch er hatte in dieser Zeit eine schwere Schulterverletzung. Deshalb weiß er, was Luck durchmacht.
Reich und Luck haben ein junges Team, das sie leiten müssen. Das kann nur klappen, wenn Luck seine volle Leistung bringen kann. Ansonsten droht eine erneute 4-12 Saison in der schlechtesten Division der NFL.

Sieben der 121 Schiedsrichter der nächsten NFL Saison sind Rookies.
Alle Frischlinge haben College-Erfahrung: die Field Judges Land Clark aus der Pac-12, Matt Edwards und Don Willard aus der Big Ten, und Anthony Jeffries aus der SEC; Side Judge Chad Hill aus der SEC; Back Judge Tony Josselyn aus der SEC; und Line Judge Mark Stewart aus der Big 12.

Steve Keim hat den 4. Juli wohl zu sehr gefeiert. Der General Manager der Cardinals wurde verhaftet, weil er im Verdacht steht unter Alkoholeinfluß Auto gefahren zu sein.
Er wurde am frühen Morgen des 5. Juli von Streifenpolizisten angehalten und festgenommen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie Keims Verhalten inakzeptabel finden und unentschuldbar.
Keim ist seit 1999 bei den Cardinals. Wie lange er noch dort sein wird, das ist fraglich.

Browns Offensive Lineman Donald Stephenson ist für die ersten zwei Saisonspiele suspendiert.
Da dachten die Browns sich, doch gleich ganz auf ihn verzichten zu können. Sie setzten ihn auf die Liste der Reserve/Ruhestand Spieler.

Freitag, 6. Juli 2018

Kurzberichte
jackson-hue2Wo werden die Browns dieses Jahr landen?
Wie viele Siege werden sie erringen?
Wird Hue Jackson (Bild) bis zum Ende der Saison Head Coach des Teams bleiben?
Der positivste Experte geht von vier Siegen aus. Auf dem letzten Platz der Division sehen alle Experten die Browns.
Und daß Jackson bis zum Ende der Saison weiter rumdilletieren kann, das sehen viele Experten nicht.
Cleveland geht mit Quarterback Tyrod Taylor als Nr. 1 ins Trainingscamp. Man muß zwar bis auf Platz 25 in der Statistik der Saison 2017 runtergehen, um Taylor zu finden, aber immerhin warf er nur vier Interceptions, leider aber auch nur 14 Touchdowns, als er noch für die Bills spielte. Und einen Super Bowl Ring hat er ja immerhin, als Ersatzmann von Ravens Quarterback Joe Flacco.
Bei seinen neuen Teamkollegen kommt Taylor gut an. Sie trauen ihm zu, als Starter in die Saison zu gehen und gut zu spielen. Aber Rookie Baker Mayfield wird seine Chance suchen und nutzen. Der Gewinner der Heisman Trophäe wurde als erster Spieler von den Browns einberufen.
Vielleicht wird Taylor die Saison nicht als Starter beenden, und Jackson nicht als Head Coach.

Gareon Conley schlägt zurück. Der Cornerback der Raiders verklagt eine Frau, die ihn unberechtigterweise wegen einer Vergewaltigung angezeigt hat.
Diese Anzeige reichte sie letztes Jahr kurz vor der Draft ein. Dadurch fiel Conley bis auf Platz 24 herunter, der eigentlich viel eher hätte ein Team finden müssen. Auch ein paar Werbeverträge gingen ihm dadurch durch die Lappen.
Nach einer polizeilichen Untersuchung kam eine Jury zu der Überzeugung, daß Conley nicht der Prozess gemacht werden sollte.
Jetzt verklagt der Cornerback die Klägerin auf eine Zahlung von $25.000.

US Präsident Donald Trump ist nicht zufrieden mit der neuen NFL Regel, die Nationalhymne betreffend. Er glaubt, daß es jetzt noch schlimmer ist, als vorher.
Daß die Spieler, die gegen die Hymne protestieren wollen, jetzt in der Kabine, oder im Spielertunnel bleiben sollen, bis das Gedudel Zuende ist, findet Trump gar nicht gut. „Ist das nicht schlimmer, als nicht zu stehen?“ fragt der Führer der freien Welt. „Das bringt es nicht. Ich glaube ehrlich, daß das noch viel schlimmer ist.“
Und da dachte die NFL, sie hätte eine befriedigende Lösung gefunden.

Falcons Head Coach Dan Quinn, Center Alex Mack, Guard Ben Garland, Kicker Matt Bryant und weiteres Teampersonal besuchen einige US Militärstützpunkte im Irak und Kuwait.
In drei Tagen besuchten sie sieben Militärlager um den Beschützern der unterbrechungsfreien Ölversorgung persönlich Dank zu sagen.

Die spannenden Fragen vor einer Saison sind ja immer die danach, welche verletzten Spieler rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein werden.
In Philadelphia beobachtet man den Heilungsprozess von Carson Wentz mit Argusaugen. Head Coach Pederson sagte, daß man nichts überstürzen wolle. Als „Franchise- Quarterback“ würde Wentz kein volles Trainingslager brauchen. Auch in diesen Vorbereitungsspielen würde man ihn nicht unbedingt einsetzen müssen. Wentz würde in Woche 1 der Saison gebraucht, und bis dahin wäre er auch fit, meinte der Head Coach.
Bis Wentz seine schlimme Knieverletzung völlig auskuriert hat, trainiert Ersatz Quarterback und Super Bowl MVP Nick Foles mit der ersten Einheit.
Dennoch gibt es hinter Wentz bestimmt ähnlich viele Fragezeichen, wie hinter Colts Quarterback Andrew Luck.
Die beiden werden weiterhin auf dem Radar bleiben.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell200Wenn die neuen Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen werden, wird einer fehlen, Terrell Owens (Bild).
Der Wide Receiver will diesen für ihn überaus bedeutenden Tag an dem Ort feiern, der ihm am Wichtigsten ist, der University of Tennessee at Chattanooga. Dort, so sagt Owens, wäre der Grundstein für seine Football-Karriere, ja, sein weiteres Leben nach der High School gelegt worden. Er wäre so stolz, ein Moc zu sein (wie das Sportteam der Uni heißt), daß er den wichtigsten Tag seines Lebens nur dort mit Familienmitglieder, Freunden und ehemaligen Mitspielern feiern möchte.
Seine Aufnahmerede wird er am 4. August um 13:17 Uhr in der McKenzie Arena halten. Die Veranstaltung wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Später am Abend wird dann die offizielle Zeremonie in Canton, Ohio, stattfinden.
Owens spielte in fünf Pro Bowls und für fünf NFL Teams, die 49ers, Eagles, Cowboys, Bills und Bengals.
Er trat mit 15.934 Passyards und 153 Touchdowns in den Ruhestand, womit er auf Platz zwei bzw. drei der ewigen NFL Bestenliste liegt.

Die NFL verhängte gestern einige Suspendierungen.
Rams Right Guard Jamon Brown ist für zwei Spiele gesperrt. Er hat verbotene Substanzen eingenommen.
Die Rams hatten in 15 Spielen 2017 immer dieselbe Offensive Line auf dem Platz. Das war mit ein Faktor, warum die schlechteste Offense der Saison 2016 zur Offense wurde, die 2017 die meisten Punkte erzielte.

Auch 49ers Linebacker Reuben Foster hat die falschen Mittel eingenommen. Er wurde für zwei Spiele suspendiert.

Und auch bei Packers Running Back Aaron Jones waren es verbotene Substanzen, die ihm eine Suspendierung für zwei Spiele einbrachten. Er war unter Marihuana-Einfluß Auto gefahren.

Bestätigt wurde die Suspendierung von Julian Edelman.
Der Wide Receiver der Patriots hatte gegen seine Sperre Einspruch eingelegt, den die Liga ablehnte.
Er fehlt also in den ersten vier Saisonspielen, weil auch er verbotene Substanzen eingenommen hat.

Dienstag, 3. Juli 2018

Kurzberichte
garoppolo-jimmy-49ers-2Ist Jimmy Garoppolo (Bild) ein Elite- Quarterback oder haben die 49ers einen Fehler gemacht?
In der Wahl der Top 100 Spieler der Saison 2018 gaben ihm die Spieler, die ihre Stimmen abgaben, nicht viel Vertrauensvorschuss. Jimmy G landete auf Platz 90. Keine gute Plazierung für einen Quarterback, der einen Fünfjahresvertrag über $137,5 Millionen unterschrieb, von denen $90 Millionen garantiert sind.
Jaguars Cornerback Jalen Ramsey drückte sein Mißtrauen so aus: „Er hat gutes Potential. Ich denke, daß er ein guter Spieler werden kann. Als wir gegen ihn gespielt haben, hatten wir noch nicht viel Videomaterial über ihn zur Verfügung gehabt. Er spielte das System von Head Coach Shanahan. Das haben wir verteidigt. Jimmy G selbst hatte keine Akzente gesetzt. Er hat uns nicht auseinandergepflückt. Die Zeit wird zeigen, ob er ein Spiel von sich aus, mit seinen Aktionen bestimmen kann. Doch je mehr Filmmaterial die Defensive Coordinators über ihn haben, desto besser können sie gegen ihn verteidigen. Je mehr Informationen man über einen Spieler hat, desto besser kann man sich auf seine Stärken und Schwächen einstellen.“
Da wird es spannend zu sehen, ob Garoppolo das viele Geld, das er bekommt, auch wirklich wert ist?
Gleich im ersten Spiel geht es gegen die Vikings, die letztes Jahr mit einer überzeugenden Defense antraten.

Kam Chancellor hat eingesehen, daß er seine Karriere beenden muß. Der Safety der Seahawks erlitt im November eine schwere Nackenverletzung.
Chancellor gehörte zur Legion of Boom genannten harten Defense Seattles. Viermal spielte er im Pro Bowl.
Die Ärzte machen dem Safety keine Hoffnung. Wenn er weiter Football spielen würde, könnte er für immer gelähmt werden. Die letzten Untersuchungen haben gezeigt, daß sein Heilungsprozess keine Fortschritte macht. Deshalb glaubt er nicht, daß er jemals wieder spielen sollte.
Chancellor hat seinen Rücktritt noch nicht offiziell erklärt. Wenn er das noch hinauszögert, stehen ihm seine Gehälter für 2018 ($6,2 Millionen) und 19 ($5,2 Millionen) noch zu. Danach kann er dann sein Rücktrittsgesuch einreichen.

Die Eagles dürfen in Woche 10 beim Spiel in New Orleans ihre grünen Heimjerseys tragen.
Die Head Coaches der beiden Teams, Sean Payton und Doug Pederson, haben gegeneinander Golf gespielt, und Pederson hat gewonnen.
Als Siegerprämie bekam Pederson die Möglichkeit, sein Team auf fremdem Platz in heimischem Grün antreten zu lassen.

Die Rams arbeiten daran, ihre Offense noch zu verbessern. Dabei geht es um eine Feineinstellung, denn in der Saison 2017 waren die Rams das Team, das die meisten Punkte erzielte, nämlich im Schnitt 29,9 pro Spiel.
Wide Receiver Robert Woods glaubt, daß man in der zweiten Saison unter Head Coach Sean McVay noch besser werden kann.
Und tatsächlich gibt es noch Felder, auf denen die Rams Offense sich verbessern kann. Immerhin landeten sie in Total Offense mit 361,5 Yards nur auf Platz 10. Da landeten sie auch mit ihren 239,4 Passyards pro Spiel. 122,1 Laufyards pro Spiel brachten ihnen Platz acht.
Klar ist, daß der Doppel-Bedrohung Todd Gurley nichts passieren darf. Der Running Back steuerte insgesamt 2.093 Yards bei, davon 1.305 Laufyards.
Quarterback Jared Goff kann sich auch noch verbessern. Er bekam Ex-Patriots Wide Receiver Brandin Cooks als weitere Anspielstation zur Seite gestellt. Der hat in drei Saisons in Folge jeweils über 1.000 Passyards gesammelt, zweimal mit den Saints, einmal mit den Patriots.
Und ja, damit kann man eine erfolgreiche Offense glatt noch verbessern.

Marcus Mariota hat seine Wide Receiver und Tight Ends zu einem privaten Training eingeladen.
Viele Quarterbacks der Liga halten solche privaten Trainingseinheiten ab, warum also nicht auch der Quarterback der Tennessee Titans.
Doch nicht alle eingeladenen Spieler kamen am letzten Wochenende nach Nashville. Das hält Mariota nicht davon ab, noch zu weiteren Treffen dieser Art einzuladen. Und nötig hat der Quarterback es, denn der Pass-Angriff der Titans landete mit nur 199,4 Yards pro Spiel auf Platz 23 der Liga.

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