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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Sonntag, 22. September 2019

Kurzberichte
minshew-gardner3„Ich mache ganz schön schräge Sachen,“ sagt Gardner Minshew II (Bild) über sich selber. Er ist überrascht darüber, wie gut er seinen Job in der NFL bisher gemacht hat. Und er kann auch nicht glauben, wie Cool es ist dafür bezahlt zu werden, Quarterback in der NFL zu spielen als Starter für die Jaguars.
Der Rookie Quarterback der Jaguars ist auf dem besten Weg, Kultstatus zu erreichen.
Minshew, der zu den wenigen Männern auf diesem Planeten gehören dürfte, denen dieses Gestrüpp unter der Nase, in dem Fall als Burt Reynolds Schnäuzer bekannt, stehen dürfte, steht bisher auf Platz vier der Quarterbacks mit 692 Passyards. Seine komplette Bilanz: 65 von 88 für 692 Yards, 5 Touchdowns, 1 Interception. Mit einer Vervollständigungsrate von 73,8% und einer Quarterback Wertung von 110,6 Punkten belegt er den Spitzenplatz aller Quarterbacks in den ersten drei Spielen.
Natürlich darf man den Sieg der Jaguars gegen die Titans nicht zu hoch hängen, dafür ist Tennessee zu schwach, aber auch dieses Spiel mußte ja erstmal gewonnen werden.
Minshew legte den Grundstein zu diesem Sieg in seinen ersten beiden Drives, die er mit Touchdowns abschloß.
Und man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, daß es eine Quarterback Kontroverse geben dürfte, wenn Nick Foles nach seinem gebrochenen Schlüsselbein wieder zurückkommt.

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Nicht nur Antonio Brown dürfte es schwer haben, seinen angeschlagenen Ruf wieder herzustellen, auch der Ruf der Patriots hat Schaden genommen.
Außenstehende werden nie ergründen können, was die Patriots geritten hat, diesen grandiosen, aber problematischen Wide Receiver zu verpflichten. Nach nur 11 Tagen feuerten sie ihn wieder.
Head Coach Bill Belichick, der Pressekonferenz eh haßt, wie der Teufel das Weihwasser, verließ so ein Treffen am Freitag, als die Fragen nach Brown nicht aufhören wollten, obwohl der Head Coach darum bat.
Selbst ein Kantersieg gegen die Jets kann den Schmutz nicht von den Patriots waschen, in dem sie sich freiwillig gewälzt haben. Zumal ja bei dem Spiel der Jets in New England eh nichts anderes erwartet wird.
Dieses Mal haben die Patriots es geschafft, einige Fans zu vergraulen.

Taco Charlton war letzten Sonntag noch in Diensten der Cowboys.
Jetzt ist er ein Dolphin und soll wohl auch sofort gegen seine alten Kameraden spielen.
Bei den Cowboys wird Ex-Dolphins Defensive End Robert Quinn sein erstes Spiel für Dallas bestreiten, gegen sein altes Team. Quinn war in den ersten beiden Wochen noch suspendiert.

Der Lazarettreport
Die Bears haben die Hoffnung, daß sie mit Eddy Pineiro endlich einen Kicker gefunden haben, der öfter trifft, als er verschießt.
Und jetzt hat Pineiro Schmerzen im rechten Knie. Sein Einsatz gegen die Redskins am Montag ist gefährdet.
Der Kicker verletzte sich am Freitag im Kraftraum des Teams.
Defensive Tackle Bilal Nichols kann wegen einer Handverletzung nicht spielen.

Bei den Redskins sind Tight End Jordan Reed (Gehirnerschütterung), Quarterback Colt McCoy (Wadenbein) und Linebacker Cassanova McKinzy (Hüfte) Out.

Zur Kasse bitte
Cleveland Browns: defensive End Myles Garrett, $42.112, für zwei Roughing the Passer Strafen gegen Jets Quarterback Trevor Siemian. Der zog sich dabei eine saisonbeendende Knöchelverletzung zu.

Minnesota Vikings: Wide Receiver Stefon Diggs, $10.527 für unsportliches Verhalten. Er hat seinen Helm auf dem Feld ausgezogen

Pittsburgh Steelers: Linebacker Bud Dupree, $21.056 für einen Hit gegen Seahawks Quarterback Russell Wilsons Kopf.

Samstag, 21. September 2019

Dak Prescott, Superstar?
prescott-dak4Nach 50 Spielen ist Dak Prescott (Bild) tatsächlich in der Region der Top Quarterbacks angekommen.
Seine Fortschritte sind nicht zu übersehen. In seinem 50. Spiel letzten Sonntag warf er drei Touchdowns. Nimmt man Saisonübergreifend die letzten acht Spiele, dann hat er sieben Spiele gewonnen, und teilt sich damit Platz eins. Bei der Vervollständigungsrate ist er alleine Führender und zweiter bei den Passyards, Vervollständigungen und Touchdownpässen.
Seine 26 Interceptions sind die wenigsten aller Quarterbacks in deren ersten 50 Spielen. Er wirft nur alle 59,1 Pässe einen Interception. Das ist die Bestmarke in den ersten 50 Starts. Aktuell liegt er mit 2,8 Touchdowns pro Interception auf Platz zwei hinter Aaron Rodgers mit 2,9.
Und dieses Jahr, unter dem „blutjungen“ Offensive Coordinator Kellen Moore lebt Prescott in der nicht mehr so vorhersehbaren Offense noch weiter auf.
Prescott erlebt eine Geschichte, wie sie immer wieder mal in der NFL vorkommt. Er wurde von der Nr. 3 im Kader zur Nr. 1. Erst brach sich Cowboys Ersatz Quarterback Kellen Moore 2016 ein Bein. Ja, der Kellen Moore, der jetzt Dallas` Offensive Coordinator ist. Dann brach sich Starter Tony Romo im dritten Vorbereitungsspiel den Rücken. Und Prescott kam, spielte und siegte.
Kurt Warner erlebte ähnliches, mußte aber sogar noch schwierigere Wege gehen. Er spielte zunächst in der Arena Liga, dann bei den Amsterdam Admirals. Die St. Louis Cardinals machten ihn zum Ersatzmann hinter Trent Green. Nachdem Green sich in einem Vorbereitungsspiel ein Kreuzband riss, nahm Warners Karriere Kurs auf die Hall of Fame.
Zur Zeit erleben wir solch eine Cinderella Geschichte vielleicht gerade Live in Jacksonville. Dort brach sich Starter Nick Foles das linke Schlüsselbein, und Rookie Gardner Minshew II spielt, als hätte er nie etwas anderes getan.
Prescott ist noch nicht auf dem Weg in die Hall of Fame. Aber der Kurs zum bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten ist bereitet.
Hier sind seine besten Statistiken:
Interceptions: 26 (Bester in der NFL Geschichte)
INT Rate: 1 per 59,1 Pässe (Bester in NFL Geschichte)
TD/INT Ratio: 2,8 (2. hinter Aaron Rodgers, 2,9)
Vervollständigung Prozentzahl: 66.75 (2. hinter Kurt Warner, 66,83)
QB Wertung: 98 (3. hinter Aaron Rodgers, 101; Russell Wilson, 98,2)
Prescott in den letzten 8 regulären Saison Spielen
Vervollständigung Prozentzahl: 74.2 (führt die NFL an)
Siege: 7 (geteilt für NFL Führung)
Vervollstädigungen: 210 (2., Ben Roethlisberger, 216)
Pass Yards: 2.421 (2., Patrick Mahomes, 2.768)
Touchdown Pässe: 18 (2., Mahomes, 26)
Pass Yards per Versuch: 8,55 (4., Mahomes, 8,87)

Antonio Brown... Hoffentlich zum Letzten
„Lieber Gott im Himmel, erlöse uns von dem Übel namens Antonio Brown. Dein ansonsten nicht an dich glaubender Dave.“
Die Patriots gaben sich gestern der Lächerlichkeit preis, als sie Antonio Brown wieder feuerten. Idiotischer kann eine Organisation nicht handeln. Nach nur 11 Tagen setze New England den Wide Receiver wieder auf die Straße.
Neue Gerüchte über weitere sexuelle Verfehlungen Browns waren aufgetaucht, so daß die Patriots den Stecker zogen, um weitere Peinlichkeiten vom Team fernzuhalten.
Es reicht ja auch, daß Teambesitzer Robert Kraft im Verdacht steht, bezahlten Sex mit Asiatinnen gehabt zu haben, die wie Sklaven gehalten wurden.
Nike kündigte den Vertrag mit Brown am Donnerstag.
Es gibt viele Teams, die einen guten Wide Receiver brauchen könnten. Aber wer will Brown noch, der in Rekordzeit von den Steelers zu den Raiders zu den Patriots wechselte?
Wie kann man solch einen unloyalen, egozentrischen Mistkerl (ja, Mistkerl) verpflichten?
Die Patriots werden Brown nicht vermissen. Für sie war er nur ein weiteres Spielzeug. Allerdings ein Spielzeug, das sie $9 Millionen kosten könnte. Das haben sie ihm als Garantiesumme in den Einjahresvertrag geschrieben, den sie ihm letzte Woche gaben.
Ob sie aus der Nummer rauskommen?
Die Raiders hatten genug Gründe, Brown vereinsschädigendes Verhalten vorzuwerfen. Sie werden die $30 Millionen vielleicht nicht zahlen müssen.
Wenn alles gegen den Wide Receiver läuft, dann wäre er von garantierten $30 Millionen im März, zu erhaltenen $158.333 für sein eines Spiel der Patriots in Miami heruntergekommen.
Man darf die Hoffnung hegen, daß es genau so kommen wird. Sein Talent wird die Probleme, die er bereitet, nicht aufwiegen.
Sehr wahrscheinlich wird NFL Chef Roger Goodell Brown in Kürze auf die Ausnahmeliste setzen. Das wird Teams eh davon abhalten, ihn zu verpflichten.

Der Khan hat einen Plan
Jaguars Besitzer Shad Khan ist bereit, Jalen Ramsey zum bestbezahlten Cornerback aller Zeiten zu machen.
Ramsey will ja raus aus Jacksonville, zeigte aber trotz seiner Abwanderungswünsche gegen die Titans ein gutes Spiel.
Sollte ein anderes Team Interesse an Ramsey haben, dann müßte es eine Menge Draftpicks an die Jags abgegeben. Das könnte hinderlich sein.
Khan hat da vielleicht eine Formel gefunden, mit der er den Cornerback halten kann. Ihn einfach mit Geld zusch(m)eissen.

Der Lazarettreport
Die Browns setzten Tight End David Njoku mit einem gebrochenen Handgelenk auf die Verletztenliste.

Wer ist Out am Sonntag?
Falcons: P Matt Bosher (rechte Leiste).

Colts: LB Darius Leonard (Gehirnerschütterung), DE Jabaal Sheard (Knie)

Ravens: CB Jimmy Smith (Knie), S Brynden Trawick (Ellenbogen)

Chiefs: T Eric Fisher (Leiste), WR Tyreek Hill (Schulter), RB Damien Williams (Knie)

Panthers: S Rashaan Gaulden (Leiste), T Brandon Greene (Nacken), LB Bruce Irvin (Oberschenkel), QB Cam Newton (Fuß)

Cardinals: G Lamont Gaillard (Knie)

Bengals: DT Ryan Glasgow (Schienbein), T Cordy Glenn (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), CB B.W. Webb (Unterarm), DE Kerry Wynn (Gehirnerschütterung)

Bills: CB Taron Johnson (Oberschenkel), TE Tyler Kroft (Fuß, Knöchel), RB Devin Singletary (Oberschenkel)

Broncos: T Ja'Wuan James (Knie), RB Andy Janovich (Bauchmuskel), LB Joseph Jones (Trizeps)

Packers: LB Oren Burks (Brust), G Lane Taylor (Bizeps)

Eagles: RB Corey Clement (Schulter), WR DeSean Jackson (Abdomen), DT Timmy Jernigan (Fuß), T Jordan Mailata (Rücken)

Chargers: TE Hunter Henry (Knie)

Rams: TE Tyler Higbee (Brust)

Browns: LB Christian Kirksey (Brust), T Kendall Lamm (Knie), TE David Njoku (Gehirnerschütterung, Handgelenk), S Damarious Randall (Gehirnerschütterung)

Dolphins: S Reshad Jones (Knöchel), WR Albert Wilson (Hüfte, Wade)

Saints: QB Drew Brees (rechter Daumen), DT Sheldon Rankins (Achilles), WR Tre'Quan Smith (Knöchel).

Giants: WR Cody Latimer (Gehirnerschütterung)

Buccaneers: LB Devante Bond (Oberschenkel), CB Jamel Dean (Knöchel), QB Blaine Gabbert (linke Schulter), LB Devin White (Knie).

Jets: QB Sam Darnold (Unwohlsein), LB Jordan Jenkins (Wade)

Patriots: RB James Develin (Nacken)

Raiders: WR Dwayne Harris (Knöchel), G Gabe Jackson (Knie)

Vikings: CB Mackensie Alexander (Ellenbogen)

Steelers: LB Anthony Chickillo (Fuß), RB Roosevelt Nix (Knie), LB Vince Williams (Oberschenkel).

49ers: RB Tevin Coleman (Knöchel), WR Jalen Hurd (Rücken), T Joe Staley (Fibula), WR Trent Taylor (Fuß)

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: QB PATRICK MAHOMES, KANSAS CITY CHIEFS

DEFENSE: LB WHITNEY MERCILUS, HOUSTON TEXANS

SPECIAL TEAMS: P JAMIE GILLAN, CLEVELAND BROWNS

NFC

OFFENSE: QB RUSSELL WILSON, SEATTLE SEAHAWKS

DEFENSE: LB SHAQUIL BARRETT, TAMPA BAY BUCCANEERS

SPECIAL TEAMS: K EDDY PINEIRO, CHICAGO BEARS

Freitag, 20. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  3 - Der Donnerstag
minshew-gardnerEin Spiel der Titans gegen die Jaguars wäre eigentlich keiner Erwähnung wert, gäbe es da nicht Gardner Minshew II (Bild).
Der Rookie Quarterback der Jags pflügte in den ersten beiden Drives durch die Defense der Titans, wie ein Gärtner, der das Unkraut aus seinem Garten vertreiben wollte.
Danach wurde es dann das typische Spiel zweier Teams aus der schlechtesten Division der NFL.
Doch diese zwei ersten Drives der Jaguars führten zu Touchdowns und waren sehenswert.
Bedenkt man die Konstellation der beiden agierenden Quarterbacks, dann hätte eigentlich alles ganz anders laufen müssen.
Hier Rookie Gardner Minshew II, der in der sechsten Runde der Draft an 178. Stelle einberufen wurde. Auf der anderen Seite Marcus Mariota, der 2015 in der ersten Runde an zweiter Stelle gedraftet wurde.
Doch die Zahlen lügen nicht, und sie zeigen Minshew vorne mit 20 von 30 für 204 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception.
Mariota kam auf 23 von 40 für 304 Yards ohne Touchdown aber auch ohne Interception.
Mariota wurde neunmal gesackt, Minshew nicht ein einziges Mal.
Und so endete dieses, wenigstens in der Anfangsphase nette Spiel, mit 20:7 für Jacksonville.
Ein anderes Ergebnis konnte man von diesem Spiel nicht wirklich erwarten.
Mit Minshew als Quarterback, und einer Defense in der Form dieser Nacht könnte Jacksonville die AFC South gewinnen.
Ob Tom Brady es Zuende geguckt hat?
Der Quarterback der Patriots twitterte im zweiten Viertel, daß ihm die vielen gelben Flaggen auf die Nerven gingen, die es bis dahin schon gab. Er teilte mit, daß er das Spiel deswegen nicht weiter ansieht.

Kurzberichte
In den ersten beiden Wochen ging die Zahl der Strafen für Holding um 77,8% gegenüber 2018 nach oben.
Joe Buck und Troy Aikman überlegten, ob die Spieler mehr halten würden, oder ob die Schiedsrichter besser darauf achten?
Was auch immer der Grund ist, es ist schrecklich. So schrecklich, daß selbst G.O.A.T.s es nicht mehr ansehen können.

Die Dolphins haben genug von Quarterback Ryan Fitzpatrick gesehen. Er warf bisher einen Touchdown und vier Interceptions. In Dallas wird Josh Rosen den Cowboys zum Abschuß freigegeben.
Vielleicht können die Dolphins etwas von ihrem Neuzugang profitieren?
Defensive End Taco Charlton, der gerade von den Cowboys gefeuert wurde, unterschrieb in Miami.

„Wir haben das größtmögliche Vertrauen in Kirk Cousins,“ antwortete Vikings Head Coach Mike Zimmer auf die Frage, ob der Quarterback vor der Auswechslung steht?
Was soll Zimmer auch sonst sagen?
Daß sein Quarterback ein $84 Millionen Flop ist?
Die Wahrheit kann man manchmal nicht so einfach aussprechen.

Zwei zu Null, ist man damit schon in den Playoffs?
Zwei Drittel der Teams, die mit 2-0 Siegen in die Saison starten, schaffen es auch in die Playoffs.
Eine Garantie ist das Beileibe nicht. Die Denver Broncos, Miami Dolphins, Tampa Bay Buccaneers, Jacksonville Jaguars und Cincinnati Bengals starteten 2018 mit 2-0 in die Saison und sie alle hatten nach dem 17. Spieltag Urlaub.
Wer kann es 2019 schaffen, im Januar noch spielen zu dürfen?
Nicht die Buffalo Bills. Ihre zwei Auftaktsiege müssen der nicht vorhandenen Qualität der beiden New Yorker Teams angerechnet werden. Die Jets und die Giants gehören nicht zu den unschlagbaren Teams.
Die Patriots?
Was für ein Frage
Die Chiefs?
Die Defense muß besser spielen. Die Offense kann die Spiele nicht weiter immer gewinnen.
Die Rams?
Natürlich!
Die Cowboys?
Überraschenderweise spielen sie um Längen besser, als letztes Jahr. Besonders Quarterback Prescott hat Fortschritte gemacht.
Die Packers?
Hm, eventuell.
Die Ravens?
Sie haben in  der AFC North keinen Konkurrenten mehr, nachdem Steelers Quarterback Ben Roethlisberger kein Spiel mehr bestreiten kann.
Die 49ers?
Ich würde es ihnen gönnen, würde aber noch kein Geld auf sie wetten.
Die Seahawks?
Doch, ja, doch.

Donnerstag, 19. September 2019

„Ich sterbe ja nicht!“
manning-eli-sb-trophyGiants Quarterback Eli Manning (Bild) nimmt seine Degradierung professionell. Kein Jammern, kein Wutausbruch, alles im Lot.
„Ich werde nicht sterben, und die Saison ist noch nicht vorbei,“ sagte der zweimalige Super Bowl Sieger und MVP.
Kein anderer Spieler war jemals so lange bei den Giants (16 Jahre). Und Manning wird bei den Giants bleiben. Er habe nicht vor das Team zu verlassen. Zunächst will er Daniel Jones alle Hilfe geben, die dieser braucht. Und dann wäre da ja immer noch das Verletzungsrisiko. Falls Jones etwas passiert, will Manning zur Stelle sein.
Nachdem die Fans der Giants bei der Draft noch die Krise bekamen, als Daniel Jones an sechster Stelle einberufen wurde, haben sie ihre Meinung anscheinend geändert. Das Trikot des Rookies war Stunden nach seiner Beförderung zum Starter das meistverkaufte NFL Jersey, mit einem Zuwachs von über 500%.

Null zu zwei, ist jetzt alles vorbei?
Bei nur 16 Saisonspielen, die über Wohl und Wehe entscheiden, ist jedes einzelne Spiel wichtig. Da ist ein 0-2 Start in die Saison schon eine kleine Katastrophe.
Neun Teams haben 2019 eine 0-2 Bilanz. Und die Statistik sagt, daß nur eins davon in die Playoffs kommen kann.
Wer von den neun Teams kann sich denn Hoffnung machen, dieses eine Team zu sein?
Da wir ja eben bei den Giants waren, sehen wir uns doch die zuerst an. Mit 63 kassierten Punkten macht die Defense wenig Hoffnung auf eine Trendwende, die ja durch den Quarterback Wechsel eingeleitet werden soll.
63 Punkte in zwei Spielen sind schon eine miese Bilanz.
Und die Dolphins mit ihren 102 kassierten Punkten?
Da ist die Antwort ja offensichtlich.
Dann vielleicht die Redskins?
Die haben Case Keenum als Quarterback. Und er, wie auch Jones bei den Giants, hat keine guten Receiver zur Verfügung.
Die Bengals?
Nun, die Bengals sind die Bengals, also stechen wir die Mistgabel in sie.
Die Jets?
Eine Komikertruppe. Schon mit Sam Darnold als startender Quarterback. Der kommt erst in Woche 5 von seiner Kusskrankheit zurück. Mistgabel.
Dann aber die Broncos?
Mit Joe Flacco als Quarterback?
Aber die Steelers?
Vielleicht mit Big Ben als Quarterback. Aber da er für den Rest der Saison ausfällt, kann man das wohl vergessen. Mason Rudolph hatte keinen schlechten Einstand, aber ob das reicht?
Carolina Panthers?
Mit einem gesunden Quarterback Cam Newton wäre es vielleicht möglich, aber nach seiner Rückenverletzung hat er jetzt eine Fußverletzung, die ihn behindert.
Bleiben noch die Jacksonville Jaguars.
Bei ihnen müßte die Defense zurück zur Form vom 2017 finden. Doch ihr bester Spieler, Jalen Ramsey, will raus aus Jacksonville. Ohne ihn sieht es dann schon wieder dunkler aus.
Also brauchen wir 2019 neun Mistgabeln für die neun 0-2 Teams.

Kurzberichte + Der Lazarettreport
Die Eagles haben so viele verletzte Spieler, daß sie das Training in Montur abgesagt haben.
Statt dessen haben sie nur ein leichtes Walkthrough abgehalten.

Drew Brees wurde erfolgreich an seinem rechten Daumen operiert.
Die Saints werden ihren Quarterback nicht auf die Verletztenliste setzen. Sie werden von Woche zu Woche sehen, wann Brees wieder einsatzbereit sein wird.
Die Prognose liegt bei sechs bis acht Wochen.

Patriots Quarterback Tom Brady hat Wade und kann nicht voll mittrainieren.
Aber Brady trainiert eh oft nicht unter der Woche. Also keine Panik.

Die Cowboys trennten sich nach nicht ganz drei Saisons von ihrem ehemaligen Nr. 1 Defensive End Taco Charlton.
Charlton hatte in den asozialen Medien mitgeteilt, daß er die Cowboys verlassen möchte.
Dallas hat daraufhin versucht, Abnehmer für ihn zu finden, doch es meldete sich niemand. Also feuerten sie ihn am Mittwoch.

Die Colts setzten Ersatz Quarterback Chad Kelly auf die Transferliste, nachdem seine Suspendierung beendet war.
Ob es einen Abnehmer für ihn geben wird, darf man bezweifeln.

Browns Tight End David Njoku hat ein gebrochenes Handgelenk und wird einige Zeit ausfallen.

Mittwoch, 18. September 2019

Die Zukunft beginnt jetzt
jones-danielDie Zeit von Eli Manning bei den Giants ist beendet.
Zur Zeit sieht es jedenfalls danach aus.
Die Giants sind mal wieder mit 0-2 Siegen in die Saison gestartet. Schuld daran ist mal wieder die Defense, die noch nicht mal eine unterdurchschnittliche Offense wie die der Bills stoppen konnte. Dennoch wechselt Head Coach Pat Shurmur den Quarterback aus.
Eli Manning hat keinen Receiver mehr zur Verfügung, der NFL Niveau hat. Egal, wie präzise er seine Pässe wirft, seine Receiver schaffen es, die Bälle nicht zu fangen.
Und doch versucht Shurmur es jetzt mit Daniel Jones (Bild).
Die Frage in New York lautete ja auch nicht OB Jones noch 2019 starten wird, sonder WANN?
Und jetzt ist wann.
Vor der Saison sagte Shurmur zu Manning: „Es ist dein Job, Jones vom Feld fernzuhalten.“
Hat nicht geklappt. Der zweifache Super Bowl Sieger und MVP wird für den Rookie auf die Bank gesetzt.
Pat Shurmur teilte Manning und Jones in Einzelgesprächen seine Entscheidung mit. „Natürlich war Eli enttäuscht,“ sagte der Head Coach der Presse.
Was haben die Giants Fans gestöhnt, als General Manager Gettleman Jones an sechster Stelle der Draft aufnahm. Doch der General Manager mäkelte bereits letztes Jahr an Manning herum und hatte einen Plan. Der Plan nimmt jetzt Gestalt an.
Mit 38 Jahren läuft die Zeit des Quarterbacks langsam ab. Ein Nachfolger mußte früher oder später her.
Jones wird es zu seinem Einstand in die NFL nicht allzu schwer haben, geht es doch in seinem ersten Spiel nur gegen die Buccaneers.
In der Pre Season warf Jones, der oft und lange eingesetzt wurde, keinen Interception. Diese Serie wird in der regulären Saison bestimmt nicht lange halten. Nicht mit dem Personal, das Jones nur zur Verfügung steht.
Hat Eli Manning diese Degradierung verdient?
Auf keinen Fall!
Der Fisch stinkt vom Kopf her, und der Kopf das sind der General Manager und der Head Coach. Beide waren nicht in der Lage aus dem zu Winzlingen verkommenen Team wieder Giganten zu machen.
Wie geht es mit Manning weiter?
Es gibt viele Teams in der Liga, die mit Quarterbacks durch die Saison stolpern, die zwar ihre Spieltagschecks fangen können, aber Probleme damit haben, einen präzisen Paß zu werfen.
Sollte Manning noch Feuer in sich haben und es juckt ihn, findet er bestimmt schnell einen neuen Arbeitgeber... Wenn der Preis stimmt.

Kurzberichte
Es gibt so viele Verletzte, daß die Kurzberichte fast schon Der Lazarettreport sind.
Die Steelers verpflichteten Paxton Lynch als neuen Quarterback. Für den verletzten Ben Roethlisberger, dessen Saison beendet ist, wird Mason Rudolph die Offense führen. Er war am Sonntag gegen die Seahawks mit 12 von 19 für 112 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception nicht schlecht.

Dallas Safety Xavier Woods wird mit einer Knöchelverletzung etwa sechs Wochen ausfallen.
Die Cowboys verpflichteten Ex-Packers Safety Josh Jones als Ersatz.

Nachdem Panthers Quarterback Cam Newton seine Schulterverletzung auskuriert hatte, atmete man in Carolina auf.
Doch jetzt hat Newton eine Verletzung am linken Fuß, die ihn einige Zeit vom Einsatz abhalten könnte.
Am Dienstag hat er nicht mit dem Team trainiert.
Gegen die Buccaneers warf er letzten Donnerstag 51 Pässe von denen nur 25 ankamen für 333 Yards. Er wurde dreimal gesackt, lief zweimal für Null Yards und verlor einmal den Ball.

Für Trevor Siemian ist die Saison beendet.
Der Quarterback der Jets, der für den an der Kusskrankheit leidenden Sam Darnold startete, verletzte sich schlimm an einem Fuß. Ein komplizierter Knöchelbruch, mit gerissenen Bändern und Sehnen, wird Siemian in eine lange Rehaphase schicken.
Darnold war am Dienstag wieder mit dem Team beim Training. Ob er schon wieder einsatzbereit ist, steht noch nicht fest.

Saints Quarterback Drew Brees ist zurück in Los Angeles.
Dort, wo er sich den Sehnenriss in seinem rechten Daumen zuzog, als er mit seiner Hand gegen die ausgestreckte Hand von Rams Verteidiger Aaron Donald knallte, wird er operiert.
Die OP wird von Dr. Steven Shin vorgenommen, der der Handspezialist der Rams ist.
Saints Head Coach Sean Payton teilte mit, daß Teddy Bridgewater jetzt startet. Damit dürften die Playoffhoffnungen in New Orleans auf ein Minimum sinken.

Die Patriots setzten Offensive Tackle Isaiah Wynn mit einer Zehenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Lions setzten Running Back C.J. Anderson wieder vor die Tür.
Erst im April hatte Anderson einen Einjahresvertrag in Detroit unterschrieben.

Eagles Wide Receiver DeSean Jackson wird mit einer Leistenverletzung etwa drei Wochen ausfallen.

Das aktuelle Power Ranking sieht wie folgt aus.
In den Top fünf hat sich einiges getan. Platz 1 und 2 sind geblieben, aber auf Platz drei gibt es einen Neuankömmling:
1. Patriots ( vorher 1)

2. Chiefs (2)

3. Cowboys (7): So wie Dallas zur Zeit auftritt, dürften sie in den Top 3 blieben können.
Die Vikings, die erstaunlicherweise zuvor als drittstärkstes Team der Liga gelistet waren, stürzten auf Platz sieben ab.

4. Packers (11): Das ist ein ganz schöner Sprung für ein Team, das zum Saisonauftakt eher grauenvoll auftrat.

5. Ravens (5)

Auch unten hat sich einiges getan. Nicht so auf Platz 32, den die Dolphins tapfer und hartnäckig verteidigen. Aber darüber war etwas Bewegung. Die Giants stürzten noch tiefer, die Jets landeten weiter unten im Keller und die Bengals stürzten von der 25 auf die 31.
28. Jets ( vorher 21)

29. Redskins (28)

30. Giants (29)

31. Bengals (25)

32. Dolphins (32)

Dienstag, 17. September 2019

Der Lazarettreport
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Fangen wir heute mit dem Lazarettreport an.
Zwei Teams werden lange, eins sehr lange, auf ihre Quarterbacks verzichten müssen.
Saints Quarterback Drew Brees (Bild) hat eine gerissene Sehne in seinem rechten Daumen, die operiert werden muß. Er wird etwa sechs Wochen ausfallen, vielleicht länger.
Gegen die Rams wurde er von Teddy Bridgewater ersetzt, nicht von Taysom Hill. Ob das so bleibt, bleibt abzuwarten.
Der Ausfall von Brees macht es den anderen drei Teams der NFC South etwas leichter, die Division gewinnen zu können.

Noch schlimmer sieht es in der Stadt des Ketchups aus. Die Steelers müssen die ganze Saison auf Ben Roethlisberger verzichten.
Seine Ellenbogenverletzung ist so schlimm, daß er operiert werden muß und 2019 nicht mehr spielen kann. Er wurde bereits auf die Verletztenliste gesetzt.
Für die Steelers ist das ein herber Schlag. Sie hatten gehofft, 2019 mal wieder in die Playoffs kommen zu können. Das dürfte jetzt kaum noch möglich sein. Mason Rudolph hat zwar nicht schlecht gespielt, nachdem er gegen Seattle reinkam, aber ob das für eine ganze Saison reichen wird?
Mit 5.129 Passyards führte Big Ben letztes Jahr die Liga an.

Weitere Krankenberichte
Cleveland Browns: Tight End David Njoku, Gehirnerschütterung

New York Jets: Wide Receiver Demaryius Thomas, Oberschenkel
Linebacker Jordan Jenkins, Wade

Dallas Cowboys: Wide Receiver Michael Gallup, Meniskus. Er fällt etwa 2-4 Wochen aus

Philadelphia Eagles: defensive Tackle Tim Jernigan, gebrochener Fuß. Er fällt etwa einen Monat aus.
Running Back Corey Clement, Schulter
Die Receivers Alshon Jeffrey (Wade), DeSean Jackson (Leiste) und Tight End Dallas Goedert (Wade) könnten alle ein paar Spiele verpassen.

Kansas City Chiefs: Running Back LeSean McCoy, Knöchel

Los Angeles Rams: Tight End Tyler Higbee, Brust
Right Guard Austin Blythe, Knöchel

New Orleans Saints: Linebacker Alex Anzalone, Schulter. Er wurde auf die Verletztenliste gesetzt, die eine Rückkehr in der Saison gestattet.

Tennessee Titans: Quarterback Marcus Mariota ist schon wieder verletzt. Dieses Mal ist es eine Quadrizepsverletzung. Sein Einsatz am Donnerstag ist fraglich.

Green Bay Packers: Safety Raven Greene, Knöchel. Er wird das Spiel gegen Denver verpassen.

Indianapolis Colts: Linebacker Darius Leonard ist im Gehirnerschütterungsprotokoll
Cornerback Pierre Desir, Knieprellung

Buffalo Bills: Running Back Devin Singletary, Oberschenkel

Oakland Raiders: Running Back Josh Jacobs, Leiste
Wide Receiver Tyrell Williams, Hüfte

San Francisco 49ers: Left Tackle Joe Staley, gebrochenes Schienbein. Er wird etwa 6-8 Wochen ausfallen

Los Angeles Chargers: Defensive Back Adrian Phillips, gebrochener Arm

Die NFL 2019 - Woche 2 - Der Montag
Monday Night Football, das war früher eine Serie, in der die NFL die besten Teams der Liga ins Prime Time Rampenlicht stellte. Aus diesem Grund waren z.B. die Raiders und auch die Browns sehr selten am Montag zu sehen.
Monday Night adelte die Teams, und wer nicht dort gezeigt wurde, war traurig oder auch sauer.
Warum die NFL von diesem Konzept abgegangen ist, und jetzt auch minderwertigen Teams wie den Browns und den Jets in der besten Sendezeit Auftritte erlaubt, ist ein Rätsel. Für die schlechteren Teams der Liga sind eigentlich die ersten Thursday Night Spiele da, die nur auf dem NFL Network laufen.
Entsprechend war dann auch das Spiel letzte Nacht. Zwar gab es einige nette Szenen zu sehen, wie einen einhändigen Catch von Browns Wide Receiver Beckham, aber das reichte nicht, um einen neutralen Zuschauer zufrieden zu stellen.
Nachdem Jets Quarterback Sam Darnold ja wegen der Kusskrankheit nicht spielen konnte, startete Trevor Siemian. Der schied früh mit einer Beinverletzung aus und wurde von Luke Falk ersetzt.
Am Ende stand ein ungefährdeter 23:3 Sieg der Browns.

Kurzberichte
Wechselverlangen sind derzeit in.
Dolphins Safety Minkah Fitzpatrick wollte weg aus Miami. Er bekam seinen Wunsch erfüllt und wurde an die Steelers abgegeben. Zusammen mit ihm gaben die Fins Pittsburgh noch einen Draftpick in Runde vier 2020 und Runde sieben 2021.
Die Steelers erhalten dafür einen Erst- und Fünftrunden Pick 2020 und einen in Runde sechs 2021.
Das sollte den Dolphins helfen, mal ein Team zusammenzustellen, das in der NFL bestehen kann. Miami hat in den nächsten zwei Jahren bis jetzt fünf Wahlmöglichkeiten in der ersten Draftrunde gesammelt.

Jaguars Star Cornerback Jalen Ramsey verlangt, das Team verlassen zu dürfen.
Im ersten Viertel der knappen Niederlage gegen die Texans hatte er ein Wortgefecht mit Head Coach Doug Marrone.
Ramsey ist unzufrieden mit der Entwicklung, oder besser, dem Rückschritt, den das Team gemacht hat und läßt seinem Frust freien Lauf.
Zudem soll der Cornerback eine Zonenverteidigung spielen, obwohl im Manndeckung eher liegt.

Taco Charlton äußert sein Wechselverlangen auf Twitter.
Der Defensive End der Cowboys war in den ersten zwei Wochen der Saison inaktiv und möchte weg.

Nicht weg aus New York möchte Eli Manning. Doch ob er nächste Woche in Tampa Bay noch der Starter der Giants ist, das ist zur Zeit fraglich.
Head Coach Pat Shurmur denkt tatsächlich darüber nach, den zweimaligen Super Bowl Sieger und MVP gegen Rookie Daniel Jones auszutauschen.
Ob ein Quarterback- Wechsel wirklich etwas bringt?
Immerhin hat die Defense es nicht geschafft, eine unterdurchschnittliche Offense der Bills zu stoppen.
Big Blue hat von den letzten 34 Spielen seit 2017 nur acht gewonnen. Das lag bestimmt nicht nur an Eli Manning.

Colts Head Coach Frank Reich hält an Kicker Adam Vinatieri fest. Der bisher erfolglose Kicker hat das Vertrauen von Reich. Der Head Coach glaubt daran, daß der Hall of Fame Kandidat bald sein Formtief überwinden kann.

Zur Kasse bitte
Browns: Left Tackle  Greg Robinson, $10.527, unnötige Härte
defensive End Myles Garrett, $10.527, unnötige Härte

Jets: defensive Lineman Henry Anderson, $10.527, unnötige Härte.

Montag, 16. September 2019

Die NFL 2019 - Woche  2 - Der Sonntag
pineiro-eddieHaben die Bears endlich ihren Kicker gefunden?
Wenn man die Broncos fragt, dann, ja!
In einem grottigen Spiel war es eine spannende Schlußphase, die auch Chicago daran glauben läßt, daß man einen Kicker gefunden hat.
Nachdem Denver im eigenen Stadion 31 Sekunden vor Schluß mit 14:13 in Führung gegangen war, nach einem Zweipunkteversuch, startete Chicago an der eigenen 25. 31 Sekunden und eine Auszeit hatten sie, um Eddy Pineiro (Bild) in seine Field Goal Reichweite zu bringen.
Ein Paß von Mitch Trubisky über die Mitte an die 35 Denvers wurde gefangen, doch die Uhr auf dem TV Bildschirm zeigte 00:00 Sekunden.
Die Schiedsrichter schauten genauer hin und erkannten, daß Trubisky doch eine Sekunde vor Ende eine Auszeit signalisiert hatte.
Doch es waren noch 53 Yards für Kicker Pineiro. Die allerdings in der dünnen Höhenluft des Mile High Stadiums. Pineiro traf zum 16:14 Sieg der Bears.
Mit drei Field Goals aus drei Versuchen und einem gelungenen Extrapunkt, war der Kicker der Matchwinner.

In Indianapolis macht man sich Sorgen um die Kickerposition. Die hat Adam Vinatieri inne, der bis jetzt eigentlich ein Kandidat für die Hall of Fame ist.
Doch wieder, wie schon letzte Woche in der Niederlage gegen die Chargers, traf der 46-jährige nicht richtig. Er verschoß zwei Extrapunktversuche im knappen 19:17 Sieg in Tennessee.
In den bisherigen zwei Spielen hat Vinatieri eine Bilanz von 1 von 3 Field Goals und 1 von 5 Extrapunkten.

Eine Bilanz von 10:102 Punkten in zwei Spielen haben die Dolphins.
Der gestrige Gegner aus New England ist mit 76:3 Punkten dann doch leicht besser in die Saison gestartet.
Dolphins Quarterback  Ryan Fitzpatrick hatte eine richtig schlechte Bilanz mit 11 von 21 für 89 Yards, 0 Touchdowns und 3 Interceptions.
Patriots Quarterback Tom Brady hatte mit 20 von 28 für 264 Yards und 2 Touchdowns dann doch die leicht bessere Bilanz.
Für Wide Receiver Antonio Brown war es ein gemütlicher Einstand gegen das mieseste Team der NFL. Er fing vier Pässe für 56 Yards und einen Touchdown im lockeren 43:0 Sieg New Englands.
Nach dem Spiel gab Miamis Head Coach Brian Flores bekannt, daß der Starter weiter Ryan Sixpatrick ist.
Die Dolphins lassen sich nächste Woche in Dallas schlachten.

Da freut man sich sieben Monate wie Bolle auf die Partie der Saints bei den Rams, und dann verletzt sich Quarterback Drew Brees schon im ersten Viertel am rechten Daumen und fällt aus.
Es ist noch nicht klar, wie lange Brees mit der Verletzung ausfallen wird, aber wenn es länger dauert, kann man für New Orleans schwarz sehen.
Das nächste Spiel für sie ist in Seattle.
Die Rams drehten in der zweiten Halbzeit auf, in der sie 21 ihrer 27 Punkte erzielten. Für die Saints reichte es nur zu drei Field Goals.
Endergebnis also 27:9 für die Rams.
Und doch muß man wieder einen Schiedsrichterfehler gegen die Saints erwähnen. Wie schon im letzten Spiel im Januar dieser beiden, hatten die Zebras nicht den richtigen Durchblick.
Rams Quarterback Jared Goff wurde im zweiten Viertel an der 11 der Saints angegriffen, und er verlor den Ball beim Passversuch, bevor der Arm nach vorne ging. Defensive End Cameron Jordan nahm den Fumble auf und lief damit in die Endzone der Rams.
Da aber zumindest ein Schiedsrichter gesehen haben wollte, daß Goffs Arm nach vorne ging, pfiff er den Spielzug ab.
Zwar erhielt New Orleans den Ball, wurde aber im folgenden Drive bei einem vierten Versuch und eins an der eigene 48 gestoppt.

Die Giants tauchten im Power Ranking der NFL auf Platz 27 auf.
Zu recht!
Sie verloren Zuhause in New Jersey gegen das einzige Team, das wirklich im Staat New York spielt, die Bills, mit 14:28.
Giants Quarterback Manning kam mit 26 von 45 nur auf 250 Yards und 1 Touchdown, bei 2 Interceptions.
Mal abwarten, wie lange es dauert, bis die Rufe der Fans nach Rookie Quarterback Daniel Jones lauter werden?

In Green Bay war zu erkennen, daß die Offense so langsam das System von Head Coach Matt LaFleur kapiert.
116 Laufyards von Running Back Aaron Jones unterstützten Quarterback Aaron Rodgers. Er kam auf 22 von 34 für 209 Yards und 2 Touchdowns.
Die Vikings hatten im ersten Spiel erfolgreich vermieden, Quarterback Kirk Cousins zu sehr zu involvieren. Er warf nur 10 Pässe.
Gegen die Packers warf er den Ball 32 mal und traf nur 14 mal seine Mitspieler für 230 Yards und 1 Touchdown. Zwei seiner Pässe landeten bei Verteidigern.
Am Ende gewann Green Bay, ohne wirklich überzeugen zu können, mit 21:16.

Die Chargers gehörten vor der Saison bei vielen Experten zum Kreis der Super Bowl Kandidaten.
Aber dann darf man nicht 10:13 gegen die Lions verlieren.

Sind die 49ers auferstanden aus Ruinen?
Ich sage mal, hoffentlich.
Zum ersten Mal seit 1986 haben sie zwei Auswärtsspiele zum Saisonbeginn gewonnen. Gestern zogen sie den Bengals das Fell mit 41:17 über die Ohren.
Brechen jetzt endlich wieder goldene Zeiten in San Francisco an?
Zugegeben, die Bengals gehören nicht zur Elite der NFL Teams, aber in deren Dschungel muß man auch erst mal gewinnen.
Niners Quarterback Jimmy Garoppolo kam auf 17 von 25 für 297 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception.
Unterstützung bekam er durch Running Back Matt Breida, der auf 121 Yards kam.
Bengals Quarterback Andy Dalton wollte etwas gegen die Niederlage tun und kam auf 26 von 42 für 311 Yards und 2 Touchdowns, bei 1 Interception. Aber es reichte nicht.
Ob es für die 49ers endlich so weit ist, daß sie in der NFC West mit den Rams und den Seahawks mitmischen können?

Die Seahawks gewannen mit 28:26 ganz schön knapp in Pittsburgh.
Die Steelers Defense sackte Quarterback Russell Wilson in der ersten Halbzeit viermal.
Am Ende kam Wilson aber doch noch auf 29 von 35 für 300 Yards und 3 Touchdowns.
Steelers Quarterback Ben Roethlisberger mußte das Spiel schon kurz vor der Halbzeit mit einer Ellenbogenverletzung verlassen.
Sein Ersatzmann Mason Rudolph brachte es auf 12 von 19 für 112 Yards, 2 Touchdowns, und 1 Interception.
Obwohl er wieder enttäuschte wurde Wide Receiver Ju-Ju Smith-Schuster der jüngste Spieler in der Geschichte der NFL, der es auf 2.500 Passyards brachte. Damit zog er an Randy Moss vorbei.

Kurzberichte
Head Coach Sean Payton bleibt noch eine Weile in New Orleans. Er unterschrieb eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre.
Die Finanzen wurden noch nicht bekanntgegeben.
Seine Bisherige Bilanz in New Orleans: 119-74 Siege.

Wide Receiver Torrey Smith beendet seine Karriere.
Er gewann den Super Bowl zunächst mit den Ravens und später einen mit den Eagles.

Der Lazarettreport
San Francisco 49ers: Left Tackle Joe Staley, gebrochenes Schienbein

Cincinnati Bengals: Guard Michael Jordan, linkes Knie

Pittsburgh Steelers: Quarterback Ben Roethlisberger, rechter Ellenbogen
Running Back James Conner, Knie
Linebacker Vince Williams (Oberschenkel),
Safety Sean Davis (Schulter)
Linebacker Anthony Chickillo (Plantarfasciitis)

New Orleans Saints: Quarterback Drew Brees, rechter Daumen

Los Angeles Rams: Tight End Tyler Higbee (Brust)
Right Guard Austin Blythe (Knöchel)

New England Patriots: offensive Tackle Isaiah Wynn, Fuß

Washington Redskins: Tight End Vernon Davis , Auge

Dallas Cowboys: defensive Tackle Antwaun Woods, linkes Knie
Wide Receiver Michael Gallup, Knie

Indianapolis Colts: Cornerback Pierre Desir, Knie

Arizona Cardinals: Running Back David Johnson, Handgelenk

Philadelphia Eagles: Tight End Dallas Goedert (Wade),
Wide Receiver Alshon Jeffery (Wade),
Running Back Corey Clement (Schulter),
defensive Tackle Tim Jernigan (Fuß)
Wide Receiver DeSean Jackson (Leiste)

Freitag, 13. September 2019

Kurzberichte
sapp200Warren Sapp (Bild) hält nicht viel von Odell Beckham wie es scheint.
Sapp ist ein ehemaliger NFL Defensive Tackle, der es in die Hall of Fame geschafft hat.
Er sagte in Richtung des Browns Wide Receivers: „Du kannst keine $350.000 Uhr tragen und wie ein billiger Zweidollartyp spielen.
Das bringt es nicht. Es ist eine Uhr die nett aussieht. Sie paßte zur Uniform und allem. Aber ich würde dich gerne in der Endzone tanzen sehen oder sowas. C`mon man.
Du möchtest über deine Uhr reden? Das Ergebnis ist, was mich interessiert.
Wann immer ich von diesen Prima-Donnas höre, die ihre persönliche Angelegenheiten in einer Aussage zum Team breittreten, verliere ich meinen Glauben.
Ich versuche herauszufinden, worum es hier geht? Geht es jetzt nur darum eine $350.000 Uhr auf dem Platz zu tragen?“
Beckham hatte angekündigt seine $350.000 Richard Mille Uhr, die einem aber schon für schlappe $190.000 nachgeschmissen wird, bei jedem Spiel zu tragen. Er würde das gute Stück niemals ablegen, auch nicht unter der Dusche.
Sapp selber kennt sich darin aus, wie es ist, Schmuck auf dem Platz zu tragen. In einem Spiel in Carolina 1996 trug er zwei Ohrringe und nach dem Spiel hatte er nur noch einen. Danach sagte er zu einem Teamkollegen: „Das war es damit. Ich haben meine $3.500 Lektion gelernt.“

Bills Linebacker Tyrel Dodson wurde für sechs Wochen suspendiert.
Er hat gegen die Benimmregeln der NFL verstoßen.

Die Dolphins gaben Minkah Fitzpatrick die Erlaubnis, sich ein neues Team zu suchen.
Fitzpatrick kam in der ersten Runde der Draft 2018 zu den Dolphins.

Die NFL 2019 - Woche 2 - Der Donnerstag
Zwei total beschissene Teams, die total beschissen gecoacht sind, spielten total beschissenen Football.
Am Ende gewann Tampa Bay in Carolina mit 20:14.

Der Lazarettreport
Jets: Quarterback Sam Darnold wird das Monday Night Spiel gegen die Browns verpassen. Er hat Pfeiffersches Drüsenfieber, auch als Kusskrankheit bekannt.

Redskins: Running Back Derrius Guice wurde erfolgreich an einem gerissenen Meniskus operiert. Er wird einige Wochen ausfallen.

Vikings: Wide Receiver Josh Doctson wurde mit einer Oberschenkelverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dolphins: Offensive Tackle Julien Davenport zog sich im Training am Donnerstag eine Bänderdehnung in einem Knie zu und einen kleinen Bruch in einem Schienbein. Er fällt einige Wochen aus.
Defensive End Jonathan Ledbetter wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Buccaneers: Linebacker Devin White zog sich gegen die Panthers eine Knieverletzung zu. Die Verletzung soll nicht ernsthaft sein.
Cornerback Jamel Dean verletzte sich an der Wade.

Donnerstag, 12. September 2019

Brown, Brown, Brown, wo man auch hinsieht, Brown
brown-antonio2In den USA werden die Stimmen laut, Patriots Wide Receiver Antonio Brown(Bild)  auf den puren Verdacht hin zu suspendieren.
Aber, wie ich gestern schon sagte, man muß heute vorsichtig sein. Zu oft werden Promis wegen angeblicher sexueller Verfehlungen angezeigt, um das schnelle Geld zu machen.
Aktuelles Beispiel ist ein Fußballspieler namens Neymar. Der Brasilianer spielt für Paris Saint-Germain und wurde in seinem Heimatland von Najila Trinade angezeigt, sie vergewaltigt zu haben.
Und jetzt steht eben diese Najila Trinade vor Gericht, wegen falscher Anschuldigung, übler Nachrede, Irreführung der Justiz und schweren Betrugs.
Sie hatte sich die Anschuldigungen gegen den Fußballer zusammen mit ihrem Partner Estivens Alves ausgedacht.
Die Polizei in Brasilien legte die Untersuchungen gegen Neymar im August wegen Mangeln an Beweisen zu den Akten.
Und deshalb, auch wenn es schwer ist in solchen Fällen der Sexuellen Gewalt zunächst bei der Unschuldsvermutung zu bleiben, sollte Roger Goodell nicht vorschnell handeln.
Er tat es vor zwei Jahren im Fall von Cowboys Running Back Ezekiel Elliott. Auch in diesem Fall wurde die offizielle Untersuchung ohne Beweise eingestellt. Das hielt Goodell nicht davon ab, Elliott für sechs Spiele zu suspendieren.
Die Patriots gaben bekannt, daß sie die Anschuldigungen gegen ihren neuerworbenen Wide Receiver sehr ernst nähmen. Auf gar keinen Fall würden sie sexuelle Gewalt dulden. Bis die NFL ihre Untersuchungen abgeschlossen hätte, wolle man sich nicht weiter äußern.
Die NFL wollte ihre 100. Saison zu einem Festival der Freude machen, doch bisher ist sie die Antonio Brown One Man Show.

Kurzberichte
Browns Defensive End Chris Smith hatte einen Autounfall, bei dem seine Freundin getötet wurde.
Smith und Petara Cordero waren im Lamborghini von Smith unterwegs. Nach einem Reifenplatzer hielt Smith den Wagen an. Die beiden stiegen aus, als eine 47 Jahre alte Frau mit ihrem Wagen mit voller Wucht in die Fahrerseite des Lamorghinis krachte.
Cordero wurde dabei schwer verletzt. Sie verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.
Smith selber blieb unverletzt.
Die beiden wurden erst letzten Monat Eltern einer kleinen Tochter.
Die Unfallverursacherin schien unter Alkoholeinfluß gestanden zu haben, wie die Polizei mitteilte. Das Ergebnis der Blutuntersuchung lag noch nicht vor.

Adrian Peterson ist wieder in der Startelf der Redskins.
Head Coach Jay Gruden hatte aus nur ihm bekannten Gründen den Running Back gegen die Eagles nicht in den aktiven Kader aufgenommen.
Da Derrius Guice an einem Knie verletzt ist, läßt Gruden Peterson wieder mitspielen.

Der Lazarettreport
Chargers: Tight End Hunter Henry, gebrochene linke Kniescheibe. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Jets: Wide Receiver Quincy Enunwa hat eine Nackenverletzung, die seine Saison beendete.

Broncos: Right Tackle JaWuan James hat eine Knieverletzung, die aber nicht seine Saison beendet. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Chiefs: Wide Receiver Tyreek Hill soll mit seinem gebrochenen Schulterblatt in etwa 4-6 Wochen wieder spielen können.
Die Schulter mußte nicht operiert werden.

Raiders: Rookie Safety Jonathan Abram wurde mit einer Schulterverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Er muß operiert werden.

Wer wurde für den (Sarkasmus ein) „Thursday Night Megakracher“ (Sarkasmus aus) Buccaneers at Panthers als Out gelistet?
Panthers: Pass Rusher Bruce Irvin, Oberschenkel
Buccaneers: Ersatz QB Blaine Gabbert, linke Schulter.

Die besten Spieler der Woche 1

AFC
OFFENSE: QB LAMAR JACKSON, BALTIMORE RAVENS
17 von 20 Pässe für 324 Yards, 5 Touchdowns

DEFENSE: LB CAMERON WAKE, TENNESSEE TITANS
2,5 Sacks

SPECIAL TEAMS: P TY LONG, LOS ANGELES CHARGERS
2 Punts, 49 Yards im Durchschnitt

NFC
OFFENSE: QB DAK PRESCOTT, DALLAS COWBOYS
25 von 32 Pässe für 405 Yards, 4 Touchdowns

DEFENSE: S ANTHONY HARRIS, MINNESOTA VIKINGS
2 Interceptions

SPECIAL TEAMS: K WIL LUTZ, NEW ORLEANS SAINTS
3 von 4 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkten

Mittwoch, 11. September 2019

Von Miller war nichts zu sehen
miller-von6Broncos Head Coach Vic Fangio war überzeugt davon, daß er es schaffen würde, Linebacker Von Miller (Bild) wieder zu alter Stärke zu führen.
Mit Miller und Bradley Chubb wollte Fangio die gegnerischen Quarterbacks das Fürchten lehren.
Doch dann kam die Ernüchterung. Noch nicht mal gegen die Raiders konnten die beiden auch nur ein einziges Mal an Derek Carr herankommen. Nicht nur, daß sie Carr nicht ein einziges Mal sacken konnten, sie konnten ihn noch nicht einmal hitten.
Es war das erste Mal seit Woche 16 2017, daß die Broncos ohne einen Sack blieben.
„Mein Job ist es, den Quarterback zu sacken und ich bin nicht einmal an ihn heran gekommen,“ sagte Miller. „Ich habe ihn nicht einmal berührt. Das war für mich persönlich enttäuschend. Sie warfen den Ball so schnell, aber wir müssen einen Weg finden, da hin zu kommen.“
War die O-Line der Raiders etwa so gut, oder die Defense der Broncos so schlecht?
Woche zwei könnte diese Frage noch nicht unbedingt beantworten. Denver spielt gegen eine unglaublich miese Bears Offense. Da braucht es keine überragende Leistung, um an den Quarterback zu kommen.
Die Raiders spielen gegen die Chiefs, deren Defense auch in dieser Saison der Qualität der Offense um Längen hinterher hinkt.

Und wieder waren die Saints Opfer einer Fehlleistung der Schiedsrichter
Zum Glück ging es dieses Mal nicht so schlecht aus, wie beim letzten Heimspiel gegen die Rams im Januar.
Kurz vor der Halbzeit wollte der Videoschiedsrichter überprüfen, ob Michael Thomas nach einem Paß von Drew Brees ein First Down erreicht hatte. Die Feldschiedsrichter hatten entschieden, daß der Wide Receiver knapp vor der Linie zu Boden ging. Da waren noch 41 Sekunden auf der Uhr.
Als der Hauptschiedsrichter das Signal vom Videoassistenten bekam, war die Zeit auf 26 Sekunden abgelaufen.
Die Überprüfung ergab, daß Thomas sehr wohl einen ersten Versuch erreicht hatte. Die Saints hätten die 41 Sekunden zurückbekommen müssen, aber das übersahen die Schiedsrichter. Mit 41 Sekunden hätte New Orleans mindestens noch einen Spielzug mehr gehabt, um Kicker Wil Lutz etwas weniger Distanz für einen Field Goal Versuch zu geben. So aber mußte er aus 56 Yards ran, und schoss daneben.
Es scheint, als ob im Superdome so einiges von den Schiedsrichtern übersehen wird.
Zum Glück für die Saints traf Lutz ja Sekunden vor Spielende aus 58 Yards zum Sieg.

Kurzberichte
Die Texans verlängerten den Vertrag mit Nick Martin um drei Jahre.
Der Center bekommt dafür $33 Millionen, von denen $18,5 Millionen garantiert sind.
Das Team teilte außerdem mit, daß es Cornerback Aaron Colvin entlassen hat.

Odell Beckham möchte auch den Besuchern bei Auswärtsspielen der Browns seine $190.000 Uhr zeigen. Gestern hieß es noch, die Uhr wäre $350.000 wert, aber das ist der empfohlene Verkaufspreis. In Wirklichkeit wird sie einem schon für $190.000 nachgeschmissen.
Der Wide Receiver sagte, daß er das teure Stück auch weiterhin tragen wird. Das verstößt zwar gegen die Ausrüstungsregeln der Liga, weil dadurch eine Verletzungsgefahr besteht, aber das ist Beckham egal, solange ihm keine Geldstrafe droht.

Die Jets versuchen es mit Ficken.
Sie feuerten Kicker Kaare Vedvik und verpflichteten Sam Ficken.
Die Kickerseuche zieht sich wie eine ansteckende Infektion durch die Teams der NFL, die sich anscheinend nicht dagegen schützen können.
In der 16:17 Niederlage gegen die Bills verschoß Vedvik ein Field Goal und einen Extrapunktversuch.

Die Patriots gaben nach der Verpflichtung von Wide Receiver Antonio Brown, Demaryius Thomas an die Jets ab.
New England bekam dafür einen Draftpick der Jets in Runde sechs 2021.

Antonio Brown wurde angezeigt. Die Anzeige wurde am Dienstag in Florida eingereicht.
Gegen den Wide Receiver der Patriots wird wegen Vergewaltigung ermittelt.
Britney Taylor heißt die Klägerin, und sie behauptet, daß Brown sie bei drei Gelegenheiten zwischen 2017 und 18 sexuell Belästigt hätte. Der Wide Receiver hätte sie gegen ihren Willen geküßt und sich vor ihr selbst befriedigt, als sie ihm dabei half, sich auf die Saisons vorzubereiten. 2018 hätte er sie dann sogar vergewaltigt.
Die Anwälte von Brown gaben bekannt, daß an der ganzen Geschichte nichts dran wäre. Brown hätte ein einvernehmliches Verhältnis in dieser Zeit mit der Klägerin gehabt.
Und wir Fans sollten von der Unschuldsvermutung ausgehen. Zu oft wurden in letzter Zeit Promis, nicht nur aus der NFL, fälschlich angezeigt, weil die Kläger sich einen satten Geldsegen erhofften.
Die Patriots und die Liga wollen erst die Untersuchungen der Behörden abwarten, bevor sie Aktionen einleiten.

Der Lazarettreport
Falcons: Offensive Lineman Marcus Gilbert wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Eagles: Defensive Tackle Malik Jackson wurde mit einer Lisfranc Verletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 10. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der Montag
brees-drew-saints
Sehen wir uns auch heute an, wie weit Wunsch und Wirklichkeit auseinander liegen.
Footballfans
Wusch: Endlich ein wirklich richtig gutes NFL Spiel sehen.
Wirklichkeit: Dann guck dir nicht Broncos at Raiders an, ABER
Allerherzlichster Dank an die Texans und die Saints, die einem den Glauben daran zurückgaben, daß in der NFL Qualität geboten wird.
So gut, so spannend, so außergewöhnlich kann NFL Football sein.
Das ganze Spiel über ging es hin und her, ohne daß die Verteidigungen allzuschlecht aussahen. Doch was dann als eines dieser phantastischen Finishes geboten wurde, konnte einen aus den Schuhen hauen.
Lange Zeit sahen die Texans aus, als hätten sie die Saints im Griff. New Orleans war auf den Platz gekommen, um das, was ihnen im letzten Heimspiel passiert war, vergessen zu lassen. Sie wollten den Fluch der furchtbarsten Fehlentscheidung seit Erfindung der Fehlentscheidungen, vergessen machen. Dadurch wirkten sie etwas übermotiviert.
Mit einer mehr als verdienten 14:3 Führung ging Houston in die Pause.
Die Saints konnten sich in der Halbzeit sammeln und kamen konzentrierter aus der Kabine. Die Defense, der Schwachpunkt seit vielen Jahren in New Orleans, übte endlich Druck aus auf Quarterback Deshaun Watson. Seine Bilanz übrigens: 20 von 30 für 268 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Mit einer 21:17 Führung für die Texans ging es ins letzte Viertel. Ein Viertel für die Ewigkeit.
Es war vornehmlich das Laufspiel und die Fähigkeiten der Running Backs Pässe fangen zu können, die die Saints zu zwei Touchdowns führten.
Drew Brees kam auf 32 von 43 für 370 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Und 50 Sekunden vor Spielende traf Saints Kicker Wil Lutz zur 27:21 Führung.
50 Sekunden, nur ein Time Out für die Texans. Das sollte eine gute Defense über die Zeit bringen können. Aber das ist der Knackpunkt, denn die Saints Defense ist der Schwachpunkt.
Zwei... Z W E I Spielzüge in 13 Sekunden genügten Quarterback Watson, um mit zwei Pässen sein Team über 75 Yards in die Endzone der Saints zu führen.
27:27.
Zeit für Houstons Kicker Kaimi Fairbairn, den Sieg mit dem Extrapunkt zu sichern. Und es kam, wie es kommen mußte, der Kicker versagte und schoß daneben.
Doch ein Spieler der Saints hatte ihn berührt, und das sieht man in der NFL nicht gerne. Strafe gegen New Orleans, neuer Versuch. Und dieses Mal saß der Schuß. 28:27 Houston.
Game over.
Wirklich?
Die Saints hatten nur noch 37 Sekunden und ein Time Out, als sie von ihrer 25 starteten.
37 Sekunden für 75 Yards... und Quarterback Drew Brees.
Brees führte sein Team bis an die 40 der Texans. Die Zeit lief runter, doch zwei Sekunden vor Ende konnte Brees die Auszeit nehmen.
Zeit für Saints Kicker Wil Lutz, das Spiel zu entscheiden. Entfernung: 58 Yards. Lutz beste Karriereleistung, 57 Yards.
Doch er kam, trat und traf.
Die Saints gewannen einen Höhepunkt der Saison 2019 mit 30:28.
Das Spiel konnte an diesem Morgen nicht noch übertroffen werden.

Denver Broncos
Wunsch: Endlich mal ein Quarterback, der uns nutzt und Spiele positiv entscheidet.
Wirklichkeit: Joe Flacco
Die Raiders gewannen das zweite Spiel des 50. Geburtstags von Monday Night Football mit 24:16.

Und dann hätte ich noch einen
Wunsch: Es möge so zumindest mit den Monday Night Spielen weitergehen.
Wirklichkeit: Verarscht... nächste Woche kommt Browns at Jets.
Björk!

Kurzberichte
„Diese Niederlage geht voll auf mich,“ sagte ein sichtlich geknickter Adam Vinatieri.
Vinatieri ist nicht irgend so ein Kicker, er ist ein Kandidat für die Hall of Fame.
Doch er nahm die 24:30 Niederlage seiner Colts gegen die Chargers in der Verlängerung voll auf seine Kappe.
Mit zwei verschossenen Field Goals aus drei Versuchen, und einem vergeigten Extrapunkt, fehlten Indianapolis genau diese sieben Punkte zum möglichen Sieg.
Man sieht, auch Superstars können schlechte Tage haben.

Browns Wide Receiver Odell Beckham jr. hat gegen die Ausrüstungsverordnung der Liga verstoßen. Die besagt, daß Spieler keine harten Gegenstände tragen dürfen, da eine Verletzungsgefahr bestehen könnte.
Aber Beckham wollte doch ganz stolz seine $350.000 teure Uhr zeigen und trug sie gegen die Titans.
Doch mehr als eine Verwarnung wird Beckham dafür nicht bekommen. Er fing übrigens sieben Pässe für 71 Yards in der Anti-Football-Vorstellung der Browns.
Dazu meinte Quarterback Baker Mayfield nach dem Spiel: „ Es ist traurig, zu sehen, wie die Zuschauer, die mit so großen Erwartungen gekommen sind, neun Minuten vor Spielende das Stadion in Scharen verlassen.“

Erst gestern leistete Wide Receiver Antonio Brown seine Unterschrift unter den Vertrag mit den Patriots.
Um Platz für ihn im Kader zu schaffen feuerte New England mit Safety Obi Melifonwu und Tight End Lance Kendricks zwei Spieler.
Warum aber gleich zwei Spieler feuern?
Vielleicht damit genug Platz ist für Brown und sein übergroßes Ego?
Nur mal so ne Frage.
Brown bekam einen Einjahresvertrag über $15 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.
Für 2020 haben die Patriots sich eine Option offengehalten, die Brown dann garantierte $20 Millionen einbringen würde.

Wie kann man mit einem $84 Millionen Quarterback gewinnen, der in Wirklichkeit nur eine Flitzfluse ist?
Man macht ihm zur „Hand-off Maschine“.
Die Vikings gewannen gegen die Falcons obwohl, oder vielleicht weil, Kirk Cousins nur 10 Pässe warf.
ZEHN!
Immerhin kamen davon acht an für 98 Yards und 1 Touchdown.
32 mal übergab Cousins den Ball an Running Backs ab, und sechsmal lief er selber.
Running Back Dalvin Cook tat, was man von ihm erhofft hatte, er lief 21 mal für 111 Yards und 2 Touchdowns.
Das Erfolgsrezept in Minnesota lautet also wohl: Laßt den $84 Millionen Mann nur ja nicht passen.

Vor dem Spiel gegen die Eagles entschied sich Redskins Head Coach Jay Gruden dazu, den gesunden Running Back Adrian Peterson nicht einzusetzen.
Das kam bei vielen Spielern überhaupt nicht gut an.
Einen gesunden Peterson setzt man nicht auf die Bank. Right Tackle Morgan Moses empfand das als Schlag ins Gesicht.

Ich weiß jetzt nicht, ob es wirklich stimmt, aber der „Bleacher Report“ meldet, daß einige Spieler der Dolphins ihre Agenten gebeten haben, neue Teams für die zu suchen.
Sie hätten das Gefühl, daß Management und Trainerstab nicht wirklich wüßten, was sie tun.
Der Miami Herald ging dem nach und vermeldete, daß das Team sagte, es lägen keine formellen Wechselwünsche vor.
Es sieht also doch so aus, als würden die Dolphins die Saison für Tua herschenken.
Tua Tagovailoa ist ein Quarterback, der nächstes Jahr vom College in die NFL wechseln darf, kann und wird. Und das möglichst nach Miami.

Der Lazarettreport
Raiders: Cornerback Gareon Conley, Nackenverletzung.

Redskins: Running Back Derrius Guice, linkes Knie. Er könnte länger ausfallen.

Jaguars: Quarterback Nick Foles wurde auf die Verletztenliste gesetzt, von der er noch während der Saison wieder heruntergenommen werden kann.
Als Ersatzmann für Rookie Gardner Minshew wurde Josh Dobbs von den Steelers geholt.

Falcons: Offensive Lineman Chris Lindstrom, gebrochener Knochen in einem Fuß. Er wird etwa acht Wochen ausfallen

Montag, 9. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der Sonntag
beckham-odell-brownsWenn Du denkst, Du denkst, dann denkst Du nur Du denkst.
Wunsch und Wirklichkeit liegen sehr oft sehr weit auseinander. Sehen wir uns ein paar Wünsche an, die von der Wirklichkeit brutal zerstört wurden.
Fangen wir an mit den Cleveland Browns
Wunsch: Mit Wide Receiver Odell Beckham jr. (Bild) sind wir endlich ein Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Die Clowns haben sich im eigenen Stadion von den Titans windelweich prügeln lassen.
Brown Left Tackle Greg Robinson wurde vom Platz gestellt, weil er einen Gegenspieler getreten hatte.
43:13 gewannen die Titans. Deutlicher hätte der Anspruch zwischen Wunsch und Wirklichkeit nicht sein können.
Oder doch?

Pittsburgh Steelers
Wunsch: 1) Fans und Verantwortliche wünschten sich, daß Wide Receiver JuJu Smith-Schuster Antonio Brown als Nr. 1 nahtlos ersetzt.
2) Quarterback Ben Roethlisberger wünschte sich, einmal im Stadion von Tom Brady gegen den G.O.A.T. zu gewinnen.
3) Die Verantwortlichen wünschten sich, daß mit Head Coach Mike Tomlin doch mal etwas mehr drin wäre, als etwas über dem Mittelmaß zu landen.
Wirklichkeit: JJSS fing zwar sechs Pässe für 78 Yards, aber da hätte mehr kommen müssen.
Big Ben sieht gegen den G.O.A.T. weiter wie ein Zwerg aus.
Und Mike Tomlin ist einfach nicht der Head Coach, den viele in ihm sehen.
Schließen wir noch einen Wunsch von NBC mit ein.
Wunsch: mit Packers at Bears und Steelers at Patriots haben wir zwei hervorragende, bestimmt spannende Spiele im Startprogramm.
Wirklichkeit: Am Donnerstag gab es zwei hundsmiserable Teams zu sehen und gestern ein gutes und eines, das schlechter war als hundsmiserabel.
Die Patriots kamen zu einem lockeren 33:3 Sieg ohne sich ernsthaft anstrengen zu müssen.
Steelers Head Coach Mike Tomlin dazu: „Ich werden keinen Zucker darüber streuen. Wir waren heute nicht bereit für die Prime Time. Wir alle, kein guter Gameplan, und keine gute Umsetzung des Plans,“ sagte der Typ, der für den Gameplan verantwortlich ist.
Ex Steelers Wide Receiver Antonio Brown durfte übrigens noch nicht für New England spielen, laut den Regeln der NFL.

Patriots Hasser
Wunsch: Mögen die doch endlich mal schlecht spielen und verlieren.
Wirklichkeit: Nä nä nä nä nä näh.

Carolina Panthers
Wunsch: Mit einem gesunden Quarterback Cam Newton werden wir ohne Probleme auf Super Bowl Kurs kommen.
Wirklichkeit: Ne, das sah nicht so aus. Newton kam auf 25 von 38 für 239 Yards, 0 Touchdowns bei 1 Interception.
Dabei waren die Rams kein übermächtiger Gegner. Allerdings hatte man nicht den Eindruck, daß sie an dem sogenannten Super Bowl Kater litten.
Rams Quarterback Jared Goff war zwar noch schlechter als Newton, mit 23 von 39 für schlappe 186 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception, aber das Team brachte einen knappen 30:27 Sieg über die Ziellinie.

Miami Dolphins
Wunsch: Wir werden die Saison nicht herschenken
Wirklichkeit: Brauchen sie auch nicht. Mit der gestern gezeigten Leistung werden sie auf ganz natürliche Weise Spiel um Spiel verlieren.
Jetzt weiß man natürlich nicht, ob Ravens Quarterback Lamar Jackson wirklich so überragend in seinem zweiten Jahr ist, wie er gestern zu sein schien. Er spielte nur drei Quarter, weil er geschont werden konnte. Bis dahin hatte er 17 seiner 20 Pässe vervollständigt für 324 Yards und 5 Touchdowns, ohne Interception.
Auch Robert Griffin III brachte es noch auf 6 von 6 für 55 Yards und 1 Touchdown, als er Jackson ersetzte.
Das Spiel endete nur 59:10, weil Baltimore zum Ende doch etwas Gnade walten ließ.
Und nächste Woche kommen die Patriots mit einem dann spielberechtigten Wide Receiver Antonio Brown nach Miami.

Jacksonville Jaguars
Wunsch: Mit Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles werden auch wir zum Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Doch Foles warf nur acht Pässe, bevor er sich das linke Schlüsselbein brach. Die Saison könnte für ihn beendet sein
Auf Seiten der Chiefs traf es Wide Receiver Tyreek Hill, der sich auch ein Schlüsselbein brach. Er wurde sofort ins Krankenhaus gefahren.
Foles Ersatzmann Gardner Minshew spielte nicht schlecht. Er kam auf 22 von 25 für 275 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Allerdings konnte das den 40:26 Sieg der Chiefs nicht verhindern.
Jaguars Linebacker Myles Jack wurde vom Platz gestellt, weil er Chiefs Receiver Demarcus Robinson geschlagen hatte.

Tampa Bay Buccaneers
Wunsch: Mit dem als Quarterback Flüsterer bekannten Head Coach Bruce Arians könnte aus Jameis Winston etwas brauchbares werden.
Wirklichkeit: Vielleicht sollte Arians nicht flüstern sondern schreien. Drei Interceptions leistete sich Winston gegen die 49ers, und das war zu viel.
Die Niners flogen mit einem 31:17 Sieg die lange Strecke auf die andere Seite des Landes zurück.
Vorher flog Linebacker Kwon Alexander vom Platz. Er traf Bucs Quarterback Winston mit dem Helm voran, als der über den Platz rutschte.

New York Jets
Wunsch: Mit Ex Steelers Running Back LeVeon Bell sind wir endlich ein Super Bowl Team.
Wirklichkeit: Dann dürfte man aber nicht Zuhause mit 16:17 gegen die Bills verlieren.

Dallas Cowboys
Wunsch: Endlich eine Truppe zu haben, die tatsächlich in den Super Bowl einziehen kann.
Wirklichkeit: Manchmal können Wünsche wahr werden.
Zwar waren die Giants nicht wirklich ein Gradmesser, aber was die Cowboys in Offense und Defense zeigten, war Playoffverdächtig.
Quarterback Dak Prescott hat den Wunsch, der bestbezahlte Quarterback der Liga zu werden. Dafür hat er vor der Saison hart an sich gearbeitet. Nun, mit der Leistung von gestern, könnte er das schaffen. Er spielte mit Ruhe, Übersicht, Präzision, und traf öfter die gute Entscheidung, die er in den Saisons zuvor noch nicht traf. Er kam auf 25 von 32 für 405 Yards und 4 Touchdowns.
Der 35:17 Sieg der Cowboys schmeichelt den Giants etwas. Sie scheinen nicht umsonst im Power Ranking der NFL auf Platz 27 gelistet zu sein.

Der Lazarettreport
Colts: Wide Receiver Devin Funchess, gebrochenes Schlüsselbein.

Chargers: Wide Receiver Mike Williams, Knie

Rams: Safety Eric Weddle, stark blutende Kopfwunde. Sehr wahrscheinlich auch Gehirnerschütterung.

Browns: Quarterback Baker Mayfield, Prellung am rechten Handgelenk

Jets: Linebacker C.J. Mosley, Leiste
Rookie defensive Tackle Quinnen Williams, Knöchel

Bills: Cornerback Taron Johnson, Oberschenkel

Chiefs: Quarterback Patrick Mahomes, verstauchter Knöchel

Jaguars: Rookie Linebacker Quincy Williams, Knie

Redskins: defensive Tackle Jonathan Allen, linkes Knie
Defensive End Caleb Brantley, Knöchel

Dolphins: Receiver Albert Wilson , Wade

Ravens: Cornerback Jimmy Smith, rechtes Knie

Vikings: Cornerback Mackensie Alexander, Ellenbogen

Seahawks: defensive Back Neiko Thorpe, Oberschenkel

Bengals: Running Back Joe Mixon, rechtes Sprunggelenk

49ers: Running Back Tevin Coleman, Knöchel

Steelers: Linebacker TJ Watt, Hüfte
Center Maurkice Pouncey, Knöchel
Cornerback Joe Haden, Schulter
Wide Receiver  JuJu Smith-Schuster, Zeh

Patriots: Offensive Lineman Marcus Cannon, Schulter

Sonntag, 8. September 2019

Antonio Brown, der Drama-König
brown-antonio2Hat das Hin und Her jetzt endlich ein Ende?
Viel Freude hatten die Raiders an dem ehemaligen Steelers Receiver Antonio Brown (Bild) nicht.
Nachdem am Samstagmorgen zunächst alles nach Friede, Freude, Eiersalat aussah, ging die Soap in Oakland erst so richtig los.
Von wegen, der grandiose aber problematische Wide Receiver hätte mit dem Team und Head Coach Gruden Freundschaft geschlossen. Nein, jetzt legte Brown erst richtig los.
Zuerst veröffentlichte er im Internet ein Telefongespräch mit Head Coach Gruden. Darin ging es darum, ob Brown gerne für die Raiders spielen würde.
Kurz danach veröffentlichte er auf Instagram ein Video mit dem Titel „Release me @raiders“.
Schon die Anfangszeilen des Videos beginnen mit einer Kampfansage: „Du wirst eine menge Leute anpissen, wenn du anfängst zu tun, was das Beste für dich ist.“
General Manager Mike Mayock hatte zwischenzeitlich Brown eine weitere Zahlungsaufforderung  zugeschickt. Wegen seiner Gewaltandrohung gegen den General Manager, hatte dieser dem Wide Receiver eine Strafe über $215.073 aufgebrummt. Mit dieser Zahlungsaufforderung endete auch die Pflicht der Raiders, Brown die garantierten $30 Millionen zu zahlen.
Dagegen kann Brown natürlich noch mit Hilfe der Spielergewerkschaft vorgehen.
Die Raiders hatten aber jetzt doch langsam die Nase voll und feuerten Brown, ganz nach seinem Wunsch.
Aber das Drama ist damit noch nicht beendet. Jetzt wird es erst richtig lustig.
Ein anderes AFC Team griff sofort zu, die New England Patriots.
Hier ist die Konstellation klar, der grandiose aber problematische Wide Receiver Antonio Brown, gegen den rein auf Erfolg programmierten Football-Computer Head Coach Bill Belichick.
Der Sieger in diesem Wettkampf der Egos steht zweifelsfrei fest. Er wird nicht Antonio Brown heißen.
Von allen Head Coaches der Liga ist Brown bei dem gelandet, der sich noch nie von irgend jemand auf der Nase hat herumtanzen lassen.
Und die Liga?
Nun, die Gegner der Patriots sollten sich warm anziehen, wenn Brown seine Allüren ablegt und sich als verläßlicher Receiver von Tom Brady erweist.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.
Und ob Brown direkt im ersten Saisonspiel antreten wird?
Gegen wen spielen die Patriots doch noch gleich heute?
Oh, die Steelers!
Besser hätte sich das kein Drehbuchautor ausdenken können.
Und „wir bereit“ oder?

Kurzberichte
Wir begrüßen den neuen bestbezahlten Wide Receiver aller Zeiten Atlanta Falcons Julio Jones!
Endlich hat der grandiose (nein, hier kommt kein weiteres Wort) Wide Receiver seinen neuen Vertrag.
Jones zeigte Geduld. Immer wieder hörte er von Teambesitzer Arthur Blank, daß noch vor der Saison ein guter Vertrag unterschriftsreif sein könnte.
Und tatsächlich, noch vor Saisonbeginn bekam Julio Jones einen neuen Dreijahresvertrag über $66 Millionen, die fast komplett garantiert sind. Die Garantiesumme beträgt nämlich $64 Millionen.
Letztes Jahr fing Jones Pässe für 1.677 Yards, so viele wie kein anderer. Das brachte ihn zum fünften mal in Folge in den Pro Bowl.

Die Broncos bastelten am Vertrag von Quarterback Joe Flacco herum.
Um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu bekommen, wandelten sie $17 Millionen seines Grundgehalts in einem Unterschriftenbonus um.
Flacco wird durch diesen buchhalterischen Trick keine Gehaltseinbußen haben.

Die Cowboys feuerten Running Back Alfred Morris, um Platz im Kader für den zurückgekehrten Ezekiel Elliott zu schaffen.

Die Patriots gaben Cornerback Jonathan Jones eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $21 Millionen.
$13 Millionen davon sind garantiert.

Die Dolphins werden das verstorbene Hall of Fame Mitglied Jim Langer mit einem Aufkleber auf dem Helm ehren.
Den Sticker werden die Buchstaben JJL zieren.

Zur Kasse bitte
Patriots: Wide Receiver Demaryius Thomas, $10.527, tiefer Block.

Samstag, 7. September 2019

Kurzberichte
gruden-jon-5Jon Gruden (Bild) hat eine klare Botschaft an Antonio Brown geschickt. Der Head Coach der Raiders wird den grandiosen aber problematischen Wide Receiver nicht suspendieren, und sagt ihm damit indirekt: „Du bist als Spieler so wertvoll, daß du uns auf der Nase rumtanzen kannst, wie du willst. Wir brauchen dich, und damit ist alles gesagt.“
Und schwupp machen die Raiders weiter, als wäre nichts gewesen.
Daß Gruden von einer Suspendierung absieht, und damit General Manager Mike Mayock überstimmt, ist der Tatsache geschuldet, daß Gruden der Chef der Raiders ist, und Mayock unter dem Head Coach den General Manager gibt.
Brown durfte am Freitag wieder mit dem Team trainieren, und die Broncos wissen jetzt, daß sie sich am Montag auf den Receiver einstellen müssen.
Brown kam nach dem Training zu den Reportern und teilte ihnen mit, daß er sich bei seinen Teamkollegen und den Verantwortlichen entschuldigt hat. Er wäre froh, daß es jetzt nur noch um Football ginge.

Die Chiefs konnten Tyreek Hill weiter an sich binden.
Der grandiose aber problematische Wide Receiver unterschrieb für weitere drei Jahre und $54 Millionen. Davon wurden ihm $35,5 Millionen garantiert.
Die Gegner der Chiefs werden also längere Zeit die Kombination Hill und Quarterback Mahomes fürchten müssen.
Über Hill schwebt ja noch das Damoklesschwert der Kindesmißhandlung. Sollte es da neu Beweise geben, kann der Wide Receiver jederzeit suspendiert werden.

Zum ersten Mal seit seiner langen Suspendierung hat der grandiose aber problematische Wide Receiver der Patriots, Josh Gordon, mit der Presse gesprochen: „Bevor die Saison 2019 losgeht, möchte ich etwas loswerden. Es ist ausreichend dokumentiert, daß ich mit Suchtmittelmißbrauch gekämpft habe, für einige Zeit. Unglücklicherweise habe ich bis letztes Jahr meinen Fokus nicht auf die Lösung dieses Problems gerichtet. Ich bin unendlich dankbar für die Unterstützung, die mir die NFL, die NFLPA und die Patriots gewährt haben.“
Danach dankte er noch der Familie Gott und der Welt und dem Erdkreis und hofft darauf, daß er den Patriots der Top- Receiver sein kann, der er zum Beginn seiner Karriere in Cleveland mal war.

Die Dolphins setzten Linebacker Andrew Van Ginkel auf die Verletztenliste.
Sie verpflichteten Offensive Tackle J`Marcus Webb, der von den Colts als nicht brauchbar angesehen wurde, da er dauernd verletzt ist.

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der (öde) Saisonauftakt 2
Bears Quarterback Mitch Trubisky war nicht zufrieden mit dem Gameplan: „Wir sind am Besten, wenn wir die Offense ausbalancieren.“
Und tatsächlich war die Bears Offense am Donnerstag alles andere als ausgewogen. Doch die Running Backs kamen nicht durch. Das Trio Mike Davis, David Montgomery und Tarik Cohen kam auf 37 Yards mit 11 Versuchen.
Trubisky hatte dadurch einen geschäftigen Tag mit 26 von 45 für 228 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception.
Es war schon erstaunlich, daß die Fans ihre Bears sofort im ersten so ungeduldig erwarteten Saisonspiel kräftig ausbuhten. Zu schwach war das, was ihr Team da gezeigt hatte.
Dazu meinte Head Coach Matt Nagy: „Unsere Fans hatten jedes Recht uns auszubuhen. Wir verstehen das. Sie verdienen besseres, und das ist es, was wir liefern müssen. Aber wir haben nicht den Super Bowl verloren, sondern nur Spiel eins der Saison.“
Oh wie Recht er damit hat. Und mit dieser Leistung werden sie den Super Bowl auch nicht verlieren, weil sie mit dieser Leistung erst gar nicht in das Spiel der Spiele kommen werden.
Auch Packers Quarterback Aaron Rodgers war nicht zufrieden mit dem, was da als Football geboten wurde: „Unsere Offense wird im Verlauf der Saison besser werden, und ganz besonders ich,“ sagte er.
Auch er warf Pässe, als gäbe es kein Laufspiel. So kam er auf 18 aus 30 für magere 203 Yards und 1 Touchdown. Als einziger Running Back, der ein paar Yards gegen die knüppelharte Bears Defense erzielen konnte, kam Aaron Jones auf 39 Yards aus 13 Läufen. Aaron Rodgers steuerte noch weitere acht Yards dazu.
Nach dem Spiel gab Rodgers seinem Rookie Head Coach Matt LaFleur den Spielball mit den Worten: „Es ist eine große Sache, das erste NFL Spiel zu gewinnen. Ich freue mich für dich.“
Immerhin war es den Packers gelungen, mit einem neu installierten Offensesystem gegen eine der härtesten Verteidigungen der Liga zu gewinnen.
So gesehen...

Wo wir gerade bei Head Coaches sind...
Die Saison hat noch gar nicht richtig angefangen, da werden schon die ersten Entlassungskandidaten gehandelt.
Hier sind sechs Kandidaten, die schon jetzt Feuer unter ihrem Sitz spüren. Darunter sind drei Topkandidaten aus der NFC East:
1. Jay Gruden, Redskins
2. Jason Garrett Cowboys
3. Doug Marrone, Jaguars
4. Pat Shurmur, Giants
5. Matt Patricia, Lions
6. Dan Quinn, Falcons.
Von allen wird nicht weniger, als der Einzug in die Playoffs erwartet. Je nachdem, wie die Saison verläuft, könnte der ein oder andere bereits vor Januar gefeuert werden.

Der Lazarettreport
Wer ist in Woche 1 definitiv als Out gelistet?
Falcons:  T Mike Gono (Rücken)

Vikings:  CB Mike Hughes (Knie)

Bills:  WR Andre Roberts (Quadrizeps)

Bengals:  T Cordy Glenn (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), RB Trayveon Williams (Fuß)

Seahawks:  DE L.J. Collier (Knöchel), C Joey Hunt (Knöchel), WR David Moore (Schulter)

Cardinals:  G Lamont Gaillard (Knie), T Marcus Gilbert (Knie)

Colts:  DE Jabaal Sheard (Knie), RB Jonathan Williams (Rippen)

Chargers:  CB Trevor Williams (Quadrizeps)

Jaguars: T Cedric Ogbuehi (Oberschenkel), TE Josh Oliver (Oberschenkel)

Panthers:  DE Bruce Irvin (Oberschenkel), T Greg Little (Gehirnerschütterung)

Giants:  TE Garrett Dickerson (Quadrizeps), WR Darius Slayton (Oberschenkel)

Cowboys:  LB Luke Gifford (Knöchel), S Darian Thompson (Knöchel), S Donovan Wilson (Knöchel)

49ers:  WR Jalen Hurd (Rücken), WR Trent Taylor (Fuß), CB Jimmie Ward (Hand)

Buccaneers:  S Justin Evans (Achilles), QB Blaine Gabbert (linke Schulter)

Titans:  LB Reggie Gilbert (Knie)

Redskins:  QB Colt McCoy (Schienbein), CB Fabian Moreau (Knöchel)

Eagles:  LB Kamu Grugier-Hill (Knie), T Jordan Mailata (Rücken), QB Nate Sudfeld (linkes Handgelenk)

Freitag, 6. September 2019

Die NFL 2019 - Woche 1 - Der (öde) Saisonauftakt
nagy-matt3Die gute Nachricht zuerst: Ab jetzt kann es nur noch besser werden, denn schlechter geht nicht.
Matt LaFleur Head Coach der Packers
Matt Nagy (Bild) Head Coach der Bears
Matt war auch das Spiel, um es wirklich ganz gesittet auszudrücken.
Es mag ja sein, daß die Fans der Bears dachten, sie hätten ein Team, das man Erstmal schlagen muß. Die Defense unterstrich diesen Anspruch, aber die Offense mit Quarterback Mitch Trubisky spielt schei... also Matt.
Green Bay ist nun wahrlich kein übermächtiges Team, aber wenn man glaubt, daß man das Maß aller Dinge in der NFC North wäre, sollte man Zuhause gegen so ein schlecht auftretendes Packers Team gewinnen.
Doch so ganz ohne Offense geht es dann doch nicht.
Green Bay reichte ein phantastischer Drive im zweiten Viertel, um dieses öde Spiel 10:3 zu gewinnen.
So sagte denn Bears Head Coach Matt Nagy zu diesem matten Auftreten: „Drei Punkte sind lächerlich.“
Also: „Allemallachen.“

Kurzberichte
Die Steelers sind ihn (Gott sein Dank) los, die Raiders haben jetzt ihren Spaß (um Gottes Willen) mit Antonio Brown.
Nachdem General Manager Mike Mayock den problematischen Wide Receiver für zwei geschwänzte Trainingseinheiten zur Kasse gebeten hatte, zeigte Brown die Schreiben Mayocks im Internet und schrieb einen wirren Mist dazu.
Insider in der Zentrale des Teams wollen gehört haben, daß es zu einer Aussprache zwischen General Manager und Wide Receiver kam, bei der Brown ziemlich ausgerastet sein soll. Der Wide Receiver drohte damit, Mayock ins Gesicht zu schlagen.
Und jetzt überlegen die Raiders Oberen, ob sie Brown im ersten Saisonspiel gegen die Broncos aus disziplinarischen Gründen nicht mitspielen lassen. Das würde den Wide Receiver den Spieltagsscheck über $860.294 kosten. Wenn es für Oakland gut läuft, und sie Brown zweifelsfrei nachweisen können, daß dieser mit vollem Bewußtsein gegen das Team agiert hat, dann können sie sogar die garantierten $30 Millionen, die im Vertrag stehen, einbehalten.
Vom Training am Donnerstag hat Head Coach Jon Gruden Brown ausgeschlossen.
Mayock und Gruden haben hoch gepokert. Sie wußten, was für ein Störfaktor Brown war, ist und bleiben wird. Sie haben ihren Einsatz wohl verloren.

Rams Tight End Tyler Higbee bleibt dem Team treu.
Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $31 Millionen.

Der Lazarettreport
Packers: Wide Receiver Marquez Valdes-Scantling verließ das Spiel gegen Chicago mit Krämpfen.

Browns: Wide Receiver Odell Beckham hat Hüfte. Sein Einsatz am Sonntag ist gefährdet.

Donnerstag, 5. September 2019

WIR BEREIT!
rodgers-aaron14Aaron Rogers (Bild) bereit?
Bears Kicker bereit?
Wir werden sehen, denn WIR BEREIT!
Es geht in die einhundertste NFL Saison. Und deshalb werden nicht die amtierenden Super Bowl Champions New England Patriots das Auftaktspiel bestreiten, sondern die Packers und die Bears, die älteste Rivalität in der Liga. Green Bay führt in der Serie mit 97-95-6 Siegen.
Wer wird heute Nacht gewinnen?
Wer wird das Spiel entscheiden?
Werden die Linespieler vor Rodgers es schaffen, ihn vor dem heranstürmenden Khalil Mack zu schützen?
Wird schwer.
Wird der Kicker der Bears es schaffen, das Ei mal nicht 10 Meter neben die Torstangen zu setzen?
Wird schwer.
Wird das neue System der Packers Rodgers Probleme bereiten? Es ist das erste Mal in seiner NFL Karriere, daß er seine Spielzüge nicht von Mike McCarthy herein bekommt.
Der neue Head Coach Matt LaFleur hat noch keine Erfahrungen als Head Coach eines NFL Teams. Allerdings hat er Erfahrung als Offensive Coordinator. In der Position war er bereits bei vielen College und NFL Teams tätig. Ob er kompatibel mit Rodgers ist, werden wir sehen.
Die Bears Offense ist Durchschnitt, mehr nicht. Die Defense wird das Spiel entscheiden können.
Aber eine öde Abwehrschlacht ist nicht zu erwarten.
Und wird werden es erleben, denn WIR BEREIT!

Kurzberichte
Running Back LeVeon Bell bereit.
Der Neuzugang der Jets wurde in der Vorbereitungsphase geschont. Es wird am Sonntag genau 602 Tage her sein, daß der Ex-Steeler zuletzt an einem NFL Spiel teilnahm.
2018 hatte er die komplette Saison bestreikt und auf knappe $14 Millionen verzichtet, weil er nicht zum zweiten Mal in Folge mit dem Franchise Etikett spielen wollte.
Am 13. März 2019 unterschrieb er einen Vierjahresvertrag über $52,5 Millionen von denen $35 Millionen garantiert sind.
Und Bell sagte der Presse, daß er es gar nicht abwarten kann, endlich wieder aktiv zu werden. Er fühle sich gut und könne den Ball 50 mal tragen, wenn es nötig wäre.
„Haltet mich nicht zurück,“ meinte er in Richtung seines Head Coaches Adam Gase. „Ich werde beweisen, daß ich genau so gut bin wie früher, wenn nicht sogar besser.“
42 Läufe in einem Spiel sind Bells bisherige Höchstmarke. Doch das war mit einem Super Bowl Sieger als Quarterback, Ben Roethlisberger, und einem gut funktionierenden Paßspiel. Das dürfte bei den Jets anders sein. Hier gibt es bestenfalls ein mittelmäßiges Paßspiel. Da kann Bell eine Menge zu tun bekommen.

Steelers Running Back James Conner genießt es, daß bei den Steelers Ruhe herrscht.
Nicht nur im Team, seit einige Unruhestifter zu anderen Clubs gegangen sind, sondern auch um das Team herum.
Die Augen sind auf den Sieger der Division gerichtet, die Ravens, und auf das Team, daß seit einiger Zeit die höchsten Wellen in der Berichterstattung schlägt, die Clowns, Verzeihung, die Browns.
Conner genießt es, daß er und seine Teamkollegen sich so ruhig und ungestört. auf eine Saison vorbereiten konnten, wie selten zuvor.
Pittsburgh ist tatsächlich etwas unter dem Radar geflogen. Mal sehen, wohin es sie bringt.

Antonio Brown sorgt mal wieder für Unruhe.
Der ehemalige Wide Receiver der Steelers ist gar nicht damit einverstanden, daß sein neues Team, die Raiders, ihn für das Fehlen bei zwei Trainingseinheiten zur Kasse bittet.
Für eine Einheit wurde er mit $13.950 bestraft, für eine weitere mit $40.000. Dies teilte General Manager Mike Mayock dem Star Receiver mit. Weiter teilte Mayock dem als Unruhestifter bekannten Brown mit, daß er sich noch auf weitere Zahlungsaufforderungen einstellen sollte.
Brown reagierte auf Instagram, wo er die Schreiben seines General Managers veröffentlichte. Als Kommentar dazu meinte er: „Wenn dein eigenes Team hassen will, aber es gibt es kein halten für mich jetzt Teufel ist eine Lüge. Jeder muß zahlen dieses Jahr so wir klar.“
Alles klar?
Mal sehen, wie Antonio Brown im zweiten Monday Night Spiel gegen Denver so drauf sein wird.

Jim Irsay hatte ein Kaufangebot für seine Indianapolis Colts vorliegen.
Zuletzt wurden die Panthers letztes Jahr für $2,3 Milliarden „Zwangs“verkauft und die Bills 2014 für $1,1 Milliarden.
Die Colts wurden auf $2,65 Milliarden geschätzt.
Irsay hatte ein Angebot über $3,2 Milliarden vorliegen und lehnte es ab, wie die Tageszeitung Indianapolis Star mitteilte.
Von wem das Angebot kam, das wurde nicht gesagt.
Ein Sprecher der Colts gab bekannt, daß das Team nicht zum Verkauf steht.

Wir haben einen neuen bestbezahlten Running Back aller Zeiten.
Ezekiel Elliotts Streik hat sich für ihn voll ausgezahlt. Er unterschrieb gestern einen Sechsjahresvertrag über $90 Millionen bei den Cowboys von denen $50 Millionen garantiert sind.
Zusammen mit dem noch laufenden Vertrag wird Zeke über die nächsten acht Jahre $103 Millionen verdienen können.
„Ich habe diesen Vertrag verdient, weil ich der Beste bin,“ teilte er den Reportern völlig unbescheiden mit.
Zeke wollte mehr Geld bekommen, als der bisher bestbezahlte Running Back der Liga. Todd Gurley von den Rams bekommt $14,375 Millionen pro Saison, Elliott bringt es jetzt auf $15 Millionen. Mission erfolgreich abgeschlossen.
Am Sonntag soll Elliott, der bisher ja nicht mit dem Team trainiert hat, etwa 20-25 Ballkontakte bekommen.

Der Lazarettreport
Vikings: Wide Receiver Stefon Diggs ist im ersten Verletztenreport des Teams mit einer Oberschenkelzerrung gelistet.

Titans: Kicker Ryan Succop wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Als Ersatz für ihn wurde Cairo Santos verpflichtet.

Mittwoch, 4. September 2019

Kurzberichte
goff-jared12Auf eine Art haben wir einen neuen bestbezahlten Spieler in der NFL, Jared Goff (Bild).
Der Quarterback der Rams unterschrieb für vier Jahre und „nur“ $134 Millionen. Damit liegt er unter den $140 Millionen von Russell Wilson.
Goff hat jedoch $110 Millionen davon garantiert bekommen, und das ist eine neue Rekordsumme. Die hielt bisher Eagles Quarterback Carson Wentz mit $107,9 Millionen.
Goff kam als erster Draftpick 2016 zu den Rams, Nr. 2 war Wentz.
Der Club hat bereits seine Option auf Goffs fünfte Saison gezogen, so daß der Quarterback jetzt bis nach der Saison 2014 an Los Angeles R gebunden bleibt.
Zweimal kamen die Rams mit Goff in die Playoffs, einmal in den Super Bowl. Den verloren sie nach einer katastrophalen Vorstellung im schlechtesten Super Bowl aller Zeiten knapp gegen die Patriots.

Bengals Running Back Giovani Bernard verlängerte mit dem Team.
Für weitere zwei Jahre bekommt er $10,3 Millionen.
In jeder der letzten drei Saisons kam Bernard über 1.000 Yards.

Die Chargers gaben Mike Pouncey ein Verlängerung über ein Jahr.
Dafür erhält der Center $9 Millionen.
$9 Millionen für den Center?
Da wird sich Running Back Melvin Gordon aber bestimmt seinen Teil denken. Er möchte etwas über $10 Millionen, bekommt diese aber nicht.
Doch das Leben bei Los Angeles zweitem Team geht weiter.
Head Coach Anthony Lynn möchte dann auch nicht mehr über den streikenden Running Back reden. Für Lynn zählt nur, die Spieler, die er zur Verfügung hat, und die ihre Verträge erfüllen, auf das Spiel gegen die Colts vorzubereiten.
„Ich möchte nicht darüber reden,“ sagte er in einem Interview. „Wir haben lange genug darüber geredet, jetzt ist es Zeit, nach vorne zu gehen. Es ist Zeit, Football zu spielen.“
Und das werden die Chargers wohl ohne Gordon müssen.

Die Cowboys verlängerten den Vertrag mit Laèl Collins.
Für weitere fünf Jahre erhält der Offensive Tackle $50 Millionen von denen $35 Millionen garantiert sind.
Und Zeke?
Nun, sein Agent Rocky Arceneaux und die Teamführung haben hart verhandelt und stehen vor einem Durchbruch. Die Verhandlungen sind so weit fortgeschritten, daß Arceneaux Ezekiel Elliott in Cabo San Lucas anrief, und ihn aufforderte zurück nach Dallas zu fliegen.
Noch ist das, was die Vertragsgegner ausgehandelt haben wohl nicht ganz unterschriftsreif, aber die Tatsache, daß Elliott nach Dallas kommen sollte, läßt Raum für Vermutungen.
Der Running Back verbrachte die Zeit, in der seine Teamkollegen ihre Gesundheit riskierten und sich auf die kommende Saison vorbereiteten, im wirklich schönen Cabo San Lucas in Mexico. Hier trainierte er für sich und bestreikte die Cowboys, um einen besseren Vertrag zu erpressen. Elliott möchte auf jeden Fall mehr, als Todd Gurley von den Rams, der bisher der bestbezahlte Running Back der Liga ist.
Die Cowboys eröffnen die Saison am Sonntag Zuhause gegen die Giants. Vielleicht mit Elliott?

Das neueste Power Ranking
Morgen geht es los (bei uns ist dann schon übermorgen), und die NFL gab ihr letztes Power Ranking vor der Saison heraus.
Viel geändert hat sich nicht. Platz 1 und der letzte Platz sind völlig unverändert, jetzt, wo die Kader auf die 53 Mann für die Saison zusammengekürzt wurden.
Platz 1 gehört weiter den Patriots. Sie bleiben das Maß aller Dinge.
Die Chiefs kletterten von der 4 auf die 2.
New Orleans wurde von der 5 auf die 3 gehievt, die Eagles fielen von der 3 auf die 4.
Auf Platz 5 setzte die NFL die Vikings. Im Ligabüro hat man wohl noch nicht so ganz mitbekommen, wer da versucht Quarterback zu spielen.
Die Chargers rutschten von der 2 auf die 6.
Also drei Teams von jeder Conference unter den ersten sechs. Das ist schön ausgewogen.
Einen netten Sprung konnten die Seahawks machen. Bestimmt getrieben durch die Verpflichtung von Jadeveon Clowney ging es für sie von Position 16 auf die 12 hoch.
Und Unten?
Da behaupten die Dolphins hartnäckig ihren letzten Platz.
Knapp über ihnen sieht die NFL folgende Teams als Mitstreiter um den ersten Draftpick: Bengals (Platz 31), Redskins (30), Cardinals (29), Buccaneers (28) und, Wau, die Giants auf Platz 27.

Dienstag, 3. September 2019

Kurzberichte
„Ihr bereit?“
Also: „Ich bereit!“
Klingt komisch?
Stimmt!
Aber die Amis verschlucken mittlerweile nicht nur Wortteile, sondern ganze Worte. Also nicht mehr „We are ready“ sondern nur noch „We ready“.
Ein High School Team hat einen Schlachtgesang mit diesem Song von jemand namens Archie Eversole als Video bei Youtube eingestellt und damit einen Hype ausgelöst.
Also auch: „Wir bereit“.

brissett-jacobyJacoby Brissett (Bild) kassiert durch Andrew Lucks Rückzug aus der NFL groß ab.
Jetzt ist Brissett der Nr. 1 Quarterback der Colts und unterschrieb einen neuen Vertrag über zwei Jahre und $30 Millionen. $20 Millionen davon sind voll garantiert.
Brissett steht vor seinem vierten und letzten Jahr seines Rookievertrags, der ihm 2019 nur $2 Millionen gebracht hätte.
Es waren die Patriots, die Brissett 2016 drafteten. Als es den Colts klar wurde, daß Luck mit seiner Schulterverletzung 2017 nicht würde spielen können, holten sie ihn aus New England.
Er startete in Woche 1 noch nicht, aber ab Woche zwei in allen Spielen und kam auf 3.098 Yards und 13 Touchdowns bei 7 Interceptions.
2018 wurde Luck Comeback-Spieler des Jahres mit Brissett als Versicherung hinter ihm.
Jetzt ist Brissett der Starter. Als Versicherung hinter ihm wurde, oh was für ein Zufall, der gerade von den Patriots entlassene Brian Hoyer für drei Jahre und die stolze Summe von $12 Millionen verpflichtet. Ganze $9 Millionen davon sind garantiert.
Hoyer ist 33 Jahre alt und hat schon so bei einigen Teams sein Glück versucht.

Die Patriots holten Demaryius Thomas zurück.
Am Tag des Kaderschnitts war er entlassen worden. Doch da die Pats Rookie Wideout N`Keal Harry mit einer Knöchelverletzung auf die kurzfristige Verletzungsliste setzten, war ein Platz im Kader frei.
Harry kann frühestens nach Woche acht wieder zurückkommen.

Jadeveon Clowney hatte einen Plan. Der Starverteidiger wollte Teil von etwas Großem werden.
Da kann man im Nachhinein verstehen, daß er aus Houston weg wollte. Klar ist jetzt auch, warum er partout nicht zu den Dolphins wollte, die ihn gerne verpflichtet hätten. Aber da hätte er sich gegenüber Houston ja sogar noch verschlechtert
Clowneys „Texit“ war lange vorbereitet. Der Defensive End landete bei den Seahawks.
Die Texans bekam für ihn einen Draftpick in Runde drei 2020, und die Linebacker Jacob Martin und Barkevious Mingo.
Bereits am Montag trainierte Clowney in einem Trikot mit der Nr. 91 mit den Seahawks.
Schon am Sonntag soll er gegen die Bengals eingesetzt werden. Sicher ist das aber noch nicht.
Auch Texans Head Coach und General Manager Bill O`Brien sprach davon, daß alles, was er am Wochenende gemacht hat, geplant war.
Immerhin bekamen die Texans mit Laramey Tunsil von den Dolphins einen der besten Left Tackle der Liga, der auch auf anderen Positionen der o-Line eingesetzt werden kann.
Und ob der Verlust von Clowney bei dessen Verletzungsanfälligkeit wirklich so schwer wiegt, das wird man sehen.

Die Cowboys entließen Rolando McClain.
Der Linebacker war seit 2015 suspendiert und bekam letzte Woche die Erlaubnis, wieder zu spielen.
Es war klar, daß die Cowboys ihn nicht behalten würden.

Die Steelers gaben Cornerback Joe Haden einen neuen Vertrag über drei Jahre. Genaueres wurde noch nicht bekannt.

Hines Ward ist wieder in der NFL.
Der ehemalige Star- Wide Receiver der Steelers wurde als Vollzeit Assistent für die Jets Offense eingestellt.
Im Trainingscamp hatte er Head Coach Adam Gase bei der Arbeit mit den Receivern unterstützt und der war so beeindruckt, daß er Ward einen Festvertrag gab.
Ward führt die Allzeitbestenliste der Steelers an mit 1.000 gefangenen Pässen für 12.083 Yards und 85 Touchdowns. Mit Pittsburgh gewann er zwei Super Bowls.

Der Lazarettreport
Cowboys: Wide Receiver Amari Cooper ist nach überstandener Verletzung am linken Fuß wieder im Training.

Bears: Tight End Trey Burton hat eine Leistenzerrung und kann am Donnerstag vielleicht nicht spielen.

Packers: In Green Bay hat Tight End Jimmy Graham Finger und Cornerback Kevin King Oberschenkel. Beide sind fraglich für Donnerstag.

Seahawks: Tight End Ed Dickson wurde auf die kurzfristige Verletztenliste gesetzt.

Raiders: Quarterback Nathan Peterman wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Montag, 2. September 2019

Kurzberichte
gordon-melvinNur einen Tag nachdem Chargers General Manager Tom Telesco seinem streikenden Running Back Melvin Gordon (Bild) erlaubt hatte, sich ein neues Team zu suchen, machte er einen Rückzieher.
Am Sonntag erzählte Telesco den Reportern, daß man die Vertragsverhandlungen mit Gordon bis nach der Saison aussetzt.
Gordon wird also 2019 zu den Bedingungen seines laufenden Rookievertrags spielen, der ihm $5,6 Millionen bringt, oder gar nicht.
Am Sonntag eröffnen die Chargers die Saison gegen die Colts.

Rat mal, wer `nen Quarterback sucht?
Genau, die ewigen Quarterback- Sucher aus Denver.
Am Samstag feuerten sie Kevin Hogan und Brett Koppen, und setzten Rookie Drew Lock auf die Verletztenliste.
Lock wurde nicht auf die Liste gesetzt, mit der seine Saison beendet wäre, sondern er kann nach 6 oder 8 Wochen wieder zurückkommen.
Somit ist Joe Flacco der letzte Quarterback im Kader.
Und so macht John Elway wieder mal das, was er schon die ganze Zeit macht, seit der Hall of Fame Quarterback General Manager in Denver wurde... Er sucht einen Quarterback.

Die Raiders verpflichteten Quarterback DeShone Kizer, der am Samstag von den Packers gefeuert wurde.
Allerdings haben die Raiders jetzt drei Quarterbacks hinter Derek Carr, Kizer, Mike Glennon und Nathan Peterman. Mit allen Vieren werden sie wohl nicht in die Saison gehen.

Nur einen Tag nachdem sie ihn entließen, verpflichteten die Seahawks Quarterback Geno Smith wieder.
Ohne Smith hatte Seattle plötzlich nur noch Starter Russelll Wilson im Kader. Zwar hat der in seinen sieben Jahren in Seattle noch kein Spiel verpaßt, aber rein nur auf ihn zu setzen, wäre etwas gewagt gewesen.

Die Steelers verlängerten den Vertrag mit Cornerback Joe Haden.
Für weitere zwei Jahre erhält er $22 Millionen.

Die Vikings erachteten Kicker Kaare Vedvik als nicht tauglich.
Die Jets sehen das wohl anders. Sie verpflichteten ihn und feuerten Kicker Taylor Bertolet.

Die Bears haben ihren Kicker für das Auftaktspiel am Donnerstag benannt. Es ist Eddy Pineiro.
In den Vorbereitungsspielen verwandelte er 8 von 9 Field Goal Versuchen, darunter einen aus 58 Yards.

Bears Guard Cody Whitehair bleibt weitere fünf Jahre in Chicago.
Er unterschrieb für $52,5 Millionen von denen $27,5 Millionen garantiert sind.

Andrew Luck zeigte Größe. Er bedankte sich bei den Fans in Indianapolis für die tolle Zeit, die er als Quarterback der Colts hatte.
Und das obwohl er von einigen dieser Fans fies ausgebuht wurde als er nach dem letzten Vorbereitungsspiel den Platz verließ.
Luck kaufte eine Anzeigenseite in der Sonntagsausgabe des Indianapolis Star und sagte den Lesern, wie stolz er ist, daß er ein Colt sein durfte.

Und wieder gibt es „Tanking“ Gerüchte.
Man munkelt, daß die Dolphins die Saison „herschenken“ werden, um als erste in der Draft dranzukommen:
Das machte Head Coach Brian Flores wütend: „Ich respektiere das Spiel viel zu sehr, um eine ganze Saison auf Niederlagen zu spielen.“
Doch Experten sagen, daß die Dolphins in den letzten Tagen eine Menge guter Spieler abgegeben haben, ohne sich adäquaten Ersatz zu besorgen.
Das bereitet den Fans Sorgen.
Noch hat Flores nicht viele Erfahrungen mit Niederlagen sammeln können. Er war 15 Jahre im Trainerstab der Patriots, bevor er zum „Fisch“ ging.
Absichtlich verlieren liegt ihm da bestimmt nicht.
Muß er vielleicht auch gar nicht. Im Power Ranking der NFL zu den 32 Teams liegen die Dolphins solide auf dem letzten Platz. Die Niederlagen könnten also auf ganz natürliche Art und Weise kommen.

Klima-Greta ist momentan in den USA.
Wenn die schwedische Weltuntergangsgöre sich den amerikanischen Profisport so ansieht, und die Entfernungen, die die Teams so in einer Saison absolvieren, wird ihr wohl schwindlig werden. Alleine die Oakland Raiders werden in dieser Saison über 60.000 Flugkilometer sammeln, die meisten aller NFL Teams.
Mit nur 15.000 Flugkilometern belegen die ausgerechnet die New York Jets den letzten Platz.

Zur Kasse bitte
Panthers: Safety Eric Reid, $10.527, Late Hit

Buccaneers: Und JA da ist er wieder, Ndamukong Suh. Lange Zeit war es um den Quarterback- Treter etwas ruhiger geworden, Nu isser wieder in der Zur Kasse bitte Rubrik zu finden. $21.056 wegen seiner Spezialität Roughing the Passer.

Falcons: Safety Keanu Neal, $28.075, unnötige Härte

Der Lazarettreport
Browns: Offensive Lineman Drew Forbes wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Giants: Cornerback Sam Beal wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

49ers: Defensive Lineman Kentavius Street wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Sonntag, 1. September 2019

Kurzberichte
Thomas-Demaryius2Zunächst sah es gut aus. Ex-Broncos Wide Receiver Demaryius Thomas (Bild) zeigte ansprechende Leitungen in New England. Und doch überstand er den letzten Kaderschnitt nicht.
Weiter gaben die Patriots bekannt, daß sie Center David Andrews wegen eines Blutklumpens in der Lunge auf die saisonbeendende Verletztenliste setzten.
Die Pats trennten sich auch von Ersatz- Quarterback Brian Hoyer. Einziger Ersatz hinter Brady ist damit Rookie Jarrett Stidham.

Die Chargers sind das Theater um Melvin Gordon leid. Sie gaben dem Running Back die Erlaubnis sich ein neues Team zu suchen.
Gordon ist im letzten Jahr seines Rookievertrags.

Die Texans waren das Theater um Jadeveon Clowney leid. Sie ließen den oft verletzten Pass Rusher zu den Seahawks wechseln.
Seattle gab für den Starverteidiger einen Draftpick in der dritten Runde an Houston ab und schickte zusätzlich Linebacker Jacob Martin und Pass Rusher Barkevious Mingo nach Texas.
Wenn er mal gesund bleibt, kann Clowney Seattles Defense ordentlich verstärken. Eine neue Legion of Boom ist allerdings nicht im hohen Norden zu erwarten.
Die Texans hätten eine viel, sehr viel bessere Kompensation herausschlagen können, wenn sie Clowney früher im Verlauf der Trainingscamps hätten ziehen lassen. Aber sie hatten wohl die Hoffnung, daß das Team Clowney etwas bedeuten könnte.

Die Seahawks trennten sich am Freitag nicht nur vom möglichen Ersatz- Quarterback Paxton Lynch, sondern am Tag darauf auch von Geno Smith. Damit ist Starter Russell Wilson zur Zeit der einzige Quarterback im Kader.

Die Broncos trennten sich von Ersatz Quarterback Kevin Hogan.

Das kam dann doch etwas unerwartet. Die Buffalo Bills trennten sich am „Cutdown Day“ von Running Back LeSean McCoy.
Die Bills trennten sich auch von Rugby Star Christian Wade, der als Running Back zu Fan Liebling in Buffalo wurde.

Die Texans mußten Running Back Lamar Miller ersetzen, der im letzten Testspiel gegen Dallas einen Kreuzbandriss erlitt.
Sie holten sich Carlos Hyde von den Chiefs. Kansas City bekam dafür Offensive Tackle Martinas Rankin.
Die Chiefs sicherten sich danach die Dienste des frisch von den Bills entlassene Running Back LeSean McCoy. Er unterschrieb für ein Jahr und $3 Millionen.

Politik hat nichts im Sport zu suchen?
Das war einmal.
Weil Dolphins Besitzer Stephen Ross US Präsident Donald Trump gut findet, wollte Wide Receiver Kenny Stills nichts mehr mit den Dolphins zu tun haben.
Gut, daß die Texans gerade in Tauschlaune waren.
Miami gab ihn und Offensive Lineman Laremy Tunsil an Houston ab. Dafür bekamen sie so einiges von den Texans, unter Anderem zwei Draftpicks in Runde eins und einen in Runde zwei. Über die genaue Kompensation wird noch verhandelt.

Sam Ficken wird nicht mehr für die Packers kicken. Er überstand den letzten Schnitt nicht.
Green Bay setzt 2019 auf Mason Crosby, der seit 13 Jahren in der NFL kickt.

Die Falcons haben Kicker Matt Bryant im Februar entlassen.
Jetzt gaben sie ihm einen neuen Einjahresvertrag über $3 Millionen.

Die Vikings hatten den Ravens einen Draftpick in Runde fünf für Kicker Kaare Vedvik abgetreten.
Wert war er es wohl nicht, denn er überstand den Schnitttag nicht.

Linebacker Myles Jack bleibt in Jacksonville.
Er unterschrieb für weitere vier Jahre und $57 Millionen von denen $33 garantiert sind. Damit wurde er der momentan drittbestbezahlte Linebacker der Liga.

Samstag, 31. August 2019

Kurzberichte
williams-trent (2)Das große Feuern steht an. Von den 90 Mann, die die 32 Teams im Trainingslager mitgeschleppt haben, bleiben 53 für die Saison übrig.
Daß ich da nicht auf jeden einzelnen eingehen kann, ist ja klar. Aber ich werden versuchen, die wichtigsten Kaderopfer rauszufiltern.
Und dann gibt es ja auch noch die Spieler, die Teams furchtbar gerne in ihrem aktiven Kader hätten, die aber nicht spielen wollen.
Das sind ja nun wirklich namhafte Leute. Die Running Backs Melvin Gordon und Ezekiel Elliott von den Chargers und Cowboys. Pass Rusher Jadeveon Clowney von den Texans und Left Tackle Trent Williams (Bild) von den Redskins. Alle nahezu unverzichtbar für ihre Clubs. Aber sind sie wirklich als Individuen so unverzichtbar für eine Mannschaft?
Wenn es nach Cowboys Besitzer Jerry Jones geht, ist die Sache klar. Auf die Frage, ob die Cowboys denn glauben, ob sie ohne Zeke den Super Bowl gewinnen könnten, antwortete Jones: „Na ja, mit ihm haben wir bisher auch keinen gewonnen.“
Klatsch, das saß.
Alle vier genannten Teams sollten damit rechnen, eine Zeitlang ohne diese Stars auskommen zu müssen.

Die Eagles trennten sich bereits vor dem „Schnitttag“ von Cornerback Orlando Scandrick und Ersatz- Quarterback Cody Kessler.

Auch nicht abgewartet haben die Seahawks. Sie feuerten bereits Quarterback Paxton Lynch und setzen auf Geno Smith als Ersatzmann für Russell Wilson.

Keine Brudervereinigung wird es in Los Angeles geben. Die Rams trennten sich wieder von Linebacker Ketner Kupp, dem Bruder von Wide Receiver Cooper.

Nach nur fünf Monaten feuerten die Raiders Linebacker Brandon Marshall bereits wieder.
Head Coach Jon Gruden gab bekannt, daß man mit drei Quarterbacks in die Saison gehen wird.
Center Rodney Hudson unterschrieb einen Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Dafür bekommt er $33,75 Millionen und ist der momentan bestbezahlte Center der Liga. $24,4 Millionen der Summe sind garantiert.
Hudson ist ein sehr beständiger, zuverlässiger Center. Seit 2012 hat er nur drei Spiele für die Raiders verpaßt.

Noch gar kein Spiel verpaßt hat Titans Center Ben Jones in seinen acht Jahren.
Er bekam eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre und $13,5 Millionen.

Die Patriots setzten Center David Andrews auf die Verletztenliste und holten sich Russell Bodine von den Bills.
Dafür bekam Buffalo New Englands Draftpick in Runde sechs 2020.

Rolando McClain darf wieder in der NFL spielen. Zuletzt spielte der Linebacker 2015 für Dallas. Danach wurde er auf unbestimmte Zeit suspendiert, weil er zu oft auf die falschen Mittel positiv getestet wurde.
Die Cowboys halten die Rechte an dem 30-jährigen, aber ob sie ihn wieder in den Kader aufnehmen, darf bezweifelt werden.

Ein Mitglied der unbesiegten Mannschaft der Dolphins ist verstorben.
Im Alter von 71 Jahren starb Hall of Fame Center Jim Langer in einem Krankenhaus in Minnesota an einer Herzerkrankung.
Er gewann mit Miami zwei Super Bowls und spielte in sechs Pro Bowls. Er legte eine Serie von 128 Spielen in Folge für die Dolphins hin.
Langer wurde in Minnesota geboren. Er kam 1970 ungedraftet zu den Browns, die ihn jedoch nicht behalten wollten.
Glück für die Dolphins, die zugriffen und es nie bereuten.
1980 und 81 spielte er noch für die Vikings, bevor er seine Karriere beendete.

Der Lazarettreport
Texans: Ersatz- Quarterback Joe Webb erlitt am Donnerstag eine ernsthafte Fußverletzung und könnte die Saison verpassen.

Bengals: Rookie Running Back zog sich am Donnerstag einen Kreuzbandriss zu. Seine Saison ist damit beendet.
Es erwischte ihn am selben Knie, an dem es ihn bereits letztes Jahr auf dem College erwischte.

49ers: Vom Pech verfolgt ist Jerick McKinnon. Bereits letztes Jahr verpaßte der Running Back die gesamte Saison. Und auch dieses Jahr droht ihm mit einer erneuten Knieverletzung dieses Schicksal.

Buccaneers: Defensive End Jason Pierre-Paul wurde mit seiner Nackenverletzung, die er bei einem Unfall im Mai erlitt, auf die Liste der nicht footballbedingten Verletzungen gesetzt. Damit kann er nach Woche 6 wieder für Tampa Bay spielen.

Panthers: Kicker Graham Gano wurde mit einer Verletzung am linken Bein auf die Verletztenliste gesetzt. Seine Saison ist damit beendet.

Freitag, 30. August 2019

Kurzberichte
edelman-julian-sb-mvpDie Zeit der Vorbereitungsspiele ist vorbei. Nächste Woche um diese Zeit ist auch das Saisoneröffnungsspiel zwischen den Packers und den Bears bereits Geschichte.
Die Patriots ließen die Starter Josh Gordon, Julian Edelman (Bild) und Demaryius Thomas im letzten Testspiel antreten, allesamt Wide Receiver.
Head Coach Belichick wird es gefallen haben, was er von ihnen sah. Keiner verletzte sich und alle zeigten gute Leistungen. Edelman landete bei einem Catch zwar hart auf der Hand, an der er sich vor Kurzem den Daumen verletzt hatte, aber Gott sei Dank ist dem MVP des letzten Super Bowls nichts schlimmes passiert.

Die Ravens haben, mal wieder, keine Niederlage erlitten. Sie gewannen 17 Vorbereitungsspiele in Folge. Gerne würden sie das mal auf die Saison ausweiten.

In Dallas weiß man, daß man ohne Ezekiel Elliott in die Saison starten wird. In Houston weiß man, daß Jadeveon Clowney keine Clownerien bestreitet, sondern vorhat auch bis in die Saison hinein zu streiken.

Die Dolphins wissen, daß sie Alter vor Schönheit, bzw. Erfahrung vor Jugend Starten lassen, also wird es Ryan Fitzpatrick sein.

Der plötzlich und unerwartet zum Starter gewordene Quarterback Jacoby Brissett wurde von den Colts nicht im letzten Testspiel eingesetzt.
Indianapolis hatte drei ehemalige NFL Quarterbacks zum Probetraining eingeladen, doch natürlich war von Brock Osweiler, Brandon Weeden und Matt Cassel gegen die Bengals noch nichts zu sehen. Wer von den dreien tatsächlich mit in den Saisonkader rutscht, ist noch völlig offen.

Was klar geworden ist in der ganzen Vorbereitungszeit... Kicker werden auch 2019 reihenweise ihre Jobs mies machen.
Es ist wirklich erschreckend, was diese Typen, die Millionen für ein paar Sekunden Arbeit bekommen, so versemmeln.

Offensive Lineman Jermon Bushrod beendet seine Karriere.
Sieben Jahre spielte er für die Saints. Mit ihnen gewann er Super Bowl XLIV.
Danach spielte er drei Jahre für die Bears und zwei für die Dolphins. 2018 kam er zurück nach New Orleans. Nach der Saison wurde er ein Free Agent für den sich niemand interessierte.
Der 35-jährige unterschrieb einen Eintagesvertrag bei den Saints, um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten.

Der Lazarettreport
Seahawks: Cornerback Kalan Reed hat eine Nackenverletzung, die seine Karriere beenden könnte.
Zunächst wurde er vom Team auf die Verletztenliste gesetzt.

Bills: Pünktlich zum Saisonstart wurde Center Mitch Morse aus dem Gehirnerschütterungsprotokoll entlassen.

Bengals: Rookie Running Back Rodney Anderson verletzte sich an dem Knie, an dem er sich auch letztes Jahr in Oklahoma verletzte.

Browns: Running Back Kareem Hunt wurde am Donnerstag an einer Sportlerhernie operiert. Die Rekonvaleszenszeit beträgt bis zu sechs Wochen.
Hunt ist für die ersten acht Wochen eh suspendiert, so daß er wegen der OP kein Spiel verpaßt.

Donnerstag, 29. August 2019

Kurzberichte
Fitzpatrick-Ryan-jetsHeute sind die letzten Vorbereitungsspiele. In Woche vier werden kaum Starter eingesetzt.
Die hoffnungsvollen Anwärter bekommen ihre letzte Chance, bevor am Samstag 2.000 Spieler gefeuert werden. Dann werden die 90 Mann Kader auf die 53 getrimmt, mit denen man in die Saison geht.
Keine Angst gefeuert zu werden müssen Ryan Fitzpatrick (Bild) und Josh Rosen haben... vorerst. Sollte Head Coach Brian Flores überhaupt so etwas wie einen Plan haben, dann sollte er ihn bald darlegen.
Zur Zeit ist Sixpatrick als Starter gelistet, und Rosen hat den Posten des Ersatzmannes sicher.

Die Colts wußten lange Zeit nicht genau, wie es um Andrew Luck steht. Sie hofften, daß er als Starter in die Saison gehen würde. Jetzt wissen sie, daß es nicht so ist.
Sie sehen sich noch nach einem dritten Mann auf der Quarterback Position um, und haben Brock Osweiler, Ex-Broncos und Ex-Texans und Ex-Sonstnochwo, zum Probetraining eingeladen.
Starter ist Jacoby Brissett. Ersatzmann fü
r ihn bisher Chad Kelly. Der hat aber gerne Probleme außerhalb des Footballs und ist ein großer Wackelkandidat. Da muß noch jemand her, auf den etwas mehr Verlaß ist.

Die Vikings setzen nach wie vor auf Kirk Cousins als Starter.
Selber Schuld.
Doch die Position des Kickers ist noch nicht fest besetzt. Zwar dachten die Vikes, daß der norwegische Kicker der Ravens, Kaare Vedvik, die Lösung wäre, und verpflichteten ihn, doch nach zwei verschossenen Field Goals letzte Woche scheint Minnesota auch da einen Griff ins Klo gemacht zu haben.

Kicker, das ist ein ewiges Thema in Chicago.
Kicker, zu diesem Thema hätte ich jetzt was.

Kicker sind für mich keine Footballspieler. Das bringt mir manchmal Kritik ein, die ich per E-Mail erhalte.
Doch jetzt Leute, jetzt liefere ich den besten Beweis für meinen Standpunkt.
Eine Spielerin der Frauenfußballnationalmannschaft der USA soll ernsthafte Angebote von NFL Teams bekommen haben, für sie zu kicken.
Das beweist, daß auf der Kickerposition, na ja, so gesagt Not am Mann ist. Das beweist auch, daß sogar Frauen diese Position bekleiden könnten.
Carli Lloyd heißt die Frau, die glaubt in der NFL kicken zu können und sie ist die Kapitänin der Frauenfußballnationalmannschaft, die wohl Weltmeisterinnen sind.
Bei einem gemeinsamen Training der Ravens und der Eagles letzte Woche schoß sie das Ei aus 55 Yards über die Tortlatte.
Und deshalb hat sie dann Angebote von zumindest zwei Teams bekommen, die sie zu einem Probetraining holen wollten.
Ich glaube ich hatte letztens schon mal erwähnt, daß wir in bekloppten Zeiten leben.

Die Bills gaben Stephen Hauschka eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre.
Der Kicker bekommt dafür $8 Millionen insgesamt.
(OK, die Bills waren offensichtlich nicht hinter Lloyd her)

Jerry Jones sieht die Vertragssituation mit Ezekiel Elliott positiv.
„Wir müssen sowieso zu jeder Zeit darauf vorbereitet sein, auf einen wichtigen Spieler verzichten zu müssen,“ sagte er. „Auch wenn ein Spieler nicht erscheint um seinen Vertrag zu erfüllen, müssen wir ihn ersetzen können. Wir werden spielen, und wir werden gut spielen.
Die Saison ist ein Marathon. Und wenn Zeke erst spät in der Saison zu uns stößt und dann noch frisch ist in den Playoffs, hat das ja auch etwas gutes.“

Der Lazarettreport
Broncos: Tight End Jake Butt hat Schmerzen im linken Knie, in dem er sich letztes Jahr das Kreuzband riß.

49ers: Ähnliches gilt für Niners Running Back Jerick McKinnon. Auch er hat Schmerzen in seinem operierten Knie.

Mittwoch, 28. August 2019

Kurzberichte
clowney-javdavaduUnd da ist ja noch Jadeveon Clowney (Bild). Der leider zu oft verletzte Pass Rusher der Texans hat seinen Franchisevertrag immer noch nicht unterschrieben.
Jetzt wird er mit den Miami Dolphins in Verbindung gebracht. Clowney traf sich mit Head Coach Brian Flores und weiteren Verantwortlichen des Teams.
Die können ihn aber nicht einfach so verpflichten. Zunächst müßte Clowney seinen Franchisevertrag unterschreiben, und dann müßten die Texans einem Handel mit den Dolphins zustimmen.
Der Linebacker ist mit seiner Vertragssituation so unzufrieden, daß er seinen Langzeit Agenten Bus Cook feuerte.
Eigentlich hieß es vor einigen Wochen ja, daß Clowney nach dem dritten Vorbereitungsspiel im Camp der Texans erscheinen würde. Das dürfte zur Zeit eher nicht passieren.

Am 6. Oktober 1999 wurden die Texans gegründet. Seitdem fristen sie ein Dasein als mittelmäßiges NFL Team.
Im November 2018 verstarb Teambesitzer Bob McNair.
Die jetzigen Besitzer Janice McNair und D. Cal McNair haben beschlossen, Bob McNair am 6. Oktober 2019 in den Ring der Ehre des Teams aufzunehmen. An diesem Tag spielt Houston Zuhause gegen die Falcons.

Die 49ers trennten sich nach zwei Saisons von Linebacker Malcolm Smith.
Erst im März 2017 gaben sie dem Super Bowl und Pro Bowl Linebacker einen Fünfjahresvertrag über $26,5 Millionen.
Doch wegen eines gerissenen Brustmuskels konnte Smith 2017 kein Spiel bestreiten.
2018 spielte er in 12 Spielen, in fünf davon als Starter.

Panthers Head Coach Ron Rivera hat nicht den Hauch eines Zweifels, daß Quarterback Cam Newton in Woche 1 spielen kann.
Noch kuriert Newton einen verstauchten Knöchel aus, aber am Wochenende war er ohne Stützstiefel beim Training. Allerdings trainierte er noch nicht mit, sondern sah nur zu.

Cardinals Executive Vice President and Chief Operating Officer Ron Minegar wurde für sechs Wochen ohne Bezahlung suspendiert.
Am 10. August wurde er betrunken am Steuer seines Wagens erwischt und verbrachte zwei Tage im Gefängnis.

Cowboys Besitzer Jerry Jones, Quarterback Dak Prescott und dessen Agenten waren am Sonntag Abend in einem Raum. Doch sie sprachen nicht über Verträge, sondern nur über Geld.
Sie alle waren unter 300 Gästen in einem Hotel Ballsaal in Dallas, die bei Prescotts Spendengala für dessen Faith Fight Finish Foundation anwesend waren.
Diese Stiftung gründeten Prescott und seine zwei älteren Brüder, nachdem ihre Mutter Peggy vor sechs Jahren an Darmkrebs verstarb. Die Stiftung sammelt das Geld allerdings nicht nur für die Krebsforschung. Das Geld kommt auch betroffenen Familien zugute, auch Wellnessprogramme von innerstädtischen Schulen werden unterstützt, sowie behinderte Künstler.
Und so ging es am Sonntag um viel Geld, aber alle waren auf derselben Seite.

Zur Kasse bitte
Vikings Cornerback Holton Hill, $10.527 für einen Helm gegen Helm Angriff gegeben Seahawks Quarterback Paxton Lynch.

Rams Linebacker Troy Reeder, $10.527 wegen unnötiger Härte.

Der Lazarettreport
Eagles: Wide Receiver DeSean Jackson brach sich im Training seinen Ringfinger an der linken Hand.
Trotzdem soll seinem Einsatz im ersten Saisonspiel nichts entgegenstehen.

Panthers: Kicker Graham Gano hat eine Beinverletzung.
Gut, daß Rookie Kicker Joey Slye in den Testspielen eine perfekte Trefferquote hatte. Eine so perfekte, daß Gano dem letzten Kaderschnitt zum Opfer fallen könnte.

Dienstag, 27. August 2019

In der NFL sind sie irritiert
reich-frank-3Von Aaron Rodgers über Tom Brady bis Frank Reich (Bild) und Andrew Lucks Mitspielern herrscht Irritation über die Reaktion der Fans in Indianapolis. Als der scheidende Quarterback vom Platz ging, und es sich in den Ständen herumsprach, daß er seine Karriere beendet, schallten ihm laute Buhs entgegen.
Colts Head Coach Frank Reich betonte, daß Luck das Team nicht im Stich gelassen hat. Natürlich sollte für einen aktiven Spieler das Team zuerst kommen. Das ist eine gängige Meinung in der NFL. Aber über Allem steht die Gesundheit eines Individuums. Und auch wenn mit Andrew Luck ein wirklich hervorragender Spieler das Team verlassen hat, geht es nicht um die Qualität eines Spielers, sondern um die Qualität des Teams, meinte Reich. Wenn man die Gründe bedenken würde, derentwegen Luck im Alter von erst 29 Jahren seine Karriere beendet hat, dann hätte es für ihn keine andere Entscheidung geben können. Daß die Fans das nicht akzeptierten, wäre eine Schande. Man könne Luck nur alles Glück für seinen weiteren Lebensweg wünschen, fuhr Reich fort.
Indianapolis muß jetzt auf Jacoby Brissett setzen. Das ist nichts Neues für die Colts. Er startete bereits 2017 in 15 Spielen für das Team und kam auf 276 von 469 für 3.098 Yards und 13 Touchdowns, bei 7 Interceptions.
In der immer noch sehr schwachen AFC South haben die Colts immer noch alle Chancen, die Division zu gewinnen.

Kurzberichte
Die NFL und die NFLPA werden in den nächsten beiden Tagen ihre Gespräche fortführen.
Im Frühling hoffte NFL Chef Roger Goodell noch, daß man vor dem Start der Saison 2019 einen neuen Tarifvertrag unterschreiben könnte. Das ist nicht mehr zu schaffen.
Der laufende Vertrag endet nach der Saison 2020.

Antonio Brown kann aus seiner Liebe zu seinem alten Helm Profit schlagen.
Sein Agent Drew Rosenhaus sagte, daß er mehrere Anfragen von Helmherstellern bekommen hat, die Brown gerne als Werbeträger hätten, der ihren Helm trägt.
Die Geschichte um Brown und seinen alten Helm hat ziemliche Wellen geschlagen, so daß Brown als Promoter für einen neuen Helm gefragt ist.
Rosenhaus sagte auch noch, daß die Füße des Receivers wieder geheilt sind. Ab jetzt würde Brown „all in“ für die Raiders da sein.

Titans Head Coach Mike Vrabel sagte vor der Presse, daß er seinen Quarterback Marcus Mariota vorzeitig vom Platz geholt hat, um ihn zu schützen.
Die O-Line wäre so schlecht gewesen, daß Vrabel Angst um seinen designierten Starter hatte.
Was wird in zwei Wochen?
In den Testspielen kann man seinen Starter vom Platz holen, um ihn zu schützen. In der regulären Saison geht das nicht.

Vor einigen Wochen holten die Texans Running Back Duke Johnson, der die Browns unbedingt verlassen wollte.
Eine gute Idee, wie man jetzt weiß. Lamar Miller fällt mit einem Kreuzbandriss für diese Saison aus, den er sich gegen die Cowboys zuzog.
Head Coach Bill O`Brien glaubt, daß man keinen weiteren Running Back verpflichten muß. Natürlich würde man sich ansehen, was auf dem Markt ist, aber die Position wäre gut bestückt.
Gut bestückt mit Damarea Crockett, Josh Ferguson, Cullen Gillaspia, Karan Higdon, Buddy Howell und Taiwan Jones?
Es ist nicht schlimm, wenn man diese Spieler nicht kennt. Keiner von ihnen hat einen Start in einem Saisonspiel vorzuweisen.
Und Johnson?
Der hat seit 2015 299 Läufe für 1.286 Yards und 5 Touchdowns erzielt. Als Receiver ist er auch brauchbar. Er kommt auf 235 gefangene Pässe für 2.170 Yards und 8 Touchdowns.
Er wird als Nr. 1 Running Back für Houston in die Saison gehen, wie es momentan aussieht.

Die Chiefs verpflichteten Matt Moore.
Der bisherige Ersatzmann von Star Quarterback Patrick Mahomes, Chad Henne, hat sich einen Knöchel gebrochen.

Der Lazarettreport
Patriots: Center David Andrews wurde mit einem Blutgerinnsel in seinen Lungen ins Krankenhaus gebracht.
Er könnte die ganze Saison ausfallen.

Montag, 26. August 2019

Good Luck, Andrew
luck-andrew8Die Entscheidung von Colts Quarterback Andrew Luck (Bild), so kurz vor Saisonbeginn und so kurz vor seinem 30. Geburtstag (12. September) seine Karriere zu beenden, kam furchtbar überraschend... für Außenstehenden.
Im Kreis seiner Teamkollegen und der Verantwortlichen des Teams hat Luck in den letzten zwei Wochen immer wieder mal angedeutet, daß dieser Schritt für ihn eine Option darstellt.
Colts Besitzer Jim Irsay ist zwar nicht erfreut über Lucks Rücktritt, wird aber keine Rückforderungen an seinen Star- Quarterback stellen. Als Andrew Luck 2016 einen neuen Fünfjahresvertrag über $139 Millionen unterschrieb, war er für kurze Zeit der bestverdienende Spieler der Liga.
Für seine Unterschrift bekam Luck einen Bonus über $12,8 Millionen, und für 2019 bekam er bereits einen Kaderbonus über $4 Millionen. Das Geld könnten die Colts zurückfordern. Aber das werden sie nicht.
$16,8 Millionen mögen für uns Normalverdiener zwar nach viel klingen, aber für Luck sind sie nur ein nettes Zubrot für die Portokasse. In seiner Zeit in Indianapolis hat er bereits gut etwas über $100 Millionen bekommen.
Irsay scheint die Wirklichkeit zu leugnen. Er sagte, daß er die Türe für Lucks Rückkehr offen hält. Darauf sollten er und die Colts Fans, oder wir Footballfans im Ganzen, nicht hoffen. Auch wenn der Nr. 1 Draftpick von 2012 erst 29 Jahre ist.
Luck mußte die Tränen unterdrücken, als er vor der Presse sagte: „Die Verletzungen haben mit den Spaß an dem Spiel genommen. Ich war nicht in der Lage, das Leben so zu leben, wie ich es wollte. Nach 2016 spielte ich nur mit Schmerzen und war nicht in der Lage zu trainieren. Ich wollte das nicht wieder durchmachen.“
Beim Spiel gegen die Bears war Luck unter seinen Teamkollegen. Er sprach mit vielen von ihnen und man konnte sehen, daß er sich unwohl fühlte.
Sein Rücktritt zeigt, daß Geld dann doch nicht alles ist. Ohne Übertreibung kann man sagen, daß Andrew Luck so etwa $450 Millionen liegen läßt, die er in der Zukunft hätte verdienen können.
Aber was nutzt einem all das Geld, wenn der Körper laufend schmerzt?
Luck, einer der talentiertesten Quarterbacks der Liga, erlebte bei seinem Abgang ein ziemliches Tief. Die Fans im Lucas Oil Stadium buhten ihn aus, als sie davon erfuhren, daß er seine Karriere beendet. „Das tat weh,“ sagte Luck. „Ich bin da ehrlich.“

Kurzberichte
Titans Offensive Lineman Taylor Lewan ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen zu sich genommen.

Einen Tag nachdem Paul Worrilow bei den Ravens unterschrieben hat, beendete er seine Karriere.
Der heute 29 Jahre alte Linebacker kam 2013 ungedraftet in die NFL. Zunächst spielte er für die Falcons, dann die Lions und zuletzt die Eagles.

Patriots Tight End Lance Kendricks wurde für ein Spiel suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen eingenommen.

Ex-Vikings Kicker Blair Walsh war letztes Jahr ohne Vertrag.
Dieses Jahr testen die Falcons im anstehenden letzten Vorbereitungsspiel, ob er das Ei noch über die Latte kriegt.

Die Raiders feuerten Running Back Doug Martin.
Erst vor fünf Monaten hatten sie ihm einen Einjahresvertrag über $1,02 Millionen gegeben.

Raiders Wide Receiver Antonio Brown verlor auch seine zweite Klage gegen die NFL, bei der es um seinen Helm ging.
Damit dürfte diese blöde Geschichte hoffentlich vorbei sein.
Ob Brown jetzt darauf verzichtet, für die Raiders zu spielen, weil er einen neuen, sichereren Helm tragen soll?
Er hätte 30 Millionen Gründe, die dagegen sprechen.

Redskins Head Coach Jay Gruden hat sich entschieden. Er setzt auf Quarterback Case Keenum als Starter.

Die NFL 2019 - Woche  3 der Vorbereitungsspiele
Bei den Vikings läuten weiter die Alarmglocken.
Der 84 Millionen Dollar Quarterback Kirk Cousins kam im Spiel gegen die Cardinals auf die erbärmliche Bilanz von 3 aus 13 für 35 Yards. Er spielte die komplette erste Halbzeit durch.
Cardinals Rookie Quarterback Kyler Murray spielte bis zur Zweiminuten Warnung und kam auf nicht ganz so erschreckende 14 aus 21 für 137 Yards.

Die Colts schonten Jacoby Brissett, weil sie schon befürchteten, mit ihm als Starter in die Saison gehen zu müssen. Nachdem Andrew Luck dann seine Karriereende-Pressekonferenz gab, stellte sich diese Entscheidung als nahezu prophetisch heraus.
Gut, daß Problemkind Chad Kelly eine gute Vorstellung gegen die Bears zeigte. Er kam auf 16 von 21 für 209 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Kelly ist in den ersten beiden Wochen suspendiert, weil er es mit dem Einhalten von Gesetz und Ordnung nicht so furchtbar genau nimmt.

Die alljährliche Testspiel-Schlacht um Texas gewann Dallas gegen Houston 34:0.
Die Cowboys Offense funktionierte ein weiteres Mal ohne Running Back Ezekiel Elliott hervorragend. Rookie Tony Pollard ist natürlich nicht wirklich auf dem Level von Elliott, aber wenn der tatsächlich bis in die Saison hinein streikt, ist Pollard ein brauchbarer Ersatz.
Die Texans war auf keiner Seite des Balles ein echter Gegner für die Cowboys.

Bei den 49ers war man gespannt auf die Vorstellung von Quarterback Jimmy Garoppolo. In seinem ersten Testspiel war er grottig. Gegen die Chiefs sah er schon wesentlich besser aus. Er kam auf 14 von 20 für 188 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.

Die Titans haben ähnliche Probleme wie die Dolphins. Beide Teams suchen den Quarterback, der der weniger schlechte ist.
Gegen die Steelers konnten weder Marcus Mariota noch Ryan Tannehill, ein Ex-Dolphin, beweisen, wer als Starter taugen würde.
Pittsburghs Quarterback Ben Roethlisberger gab sein Vorbereitungs-Debüt und war schon in Saisonform. Er zeigte, daß er Wide Receiver Ju-Ju Smith-Schuster als gleichwertigen Ersatz zu dem nach Oakland abgewanderten Antonio Brown ansieht. JJSS ist Big Bens Receiver Nr. 1.
Die Steelers sind bereit für einen Lauf auf die Playoffs, die Titans könnten gut im Rennen um Draftpick Nr. 1 liegen.

Der Lazarettreport
Lions: Linebacker Jarrad Davis, Knöchel
Center Frank Ragnow, Knöchel.

Seahawks: Wide Receiver David Moore, verletzte sich im Training an einer Schulter und wird einige Wochen ausfallen.

Redskins: Tight End Jordan Reed ist zum vierten Mal in seiner Karriere im Gehirnerschütterungsprotokoll

Buccaneers: Ersatz Quarterback Blaine Gabbert verletzte sich gegen die Browns an der linken Schulter

Cardinals: Defensive Back Josh Shaw und Rookie Receiver Hakeem Butler wurden auf die Verletztenliste gesetzt.

Rams: Linebacker Josh Carraway, gerissene Achillessehne
Offensive Lineman Aaron Neary, gebrochenes Fußgelenk.

Patriots: Linebacker Brandon King wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Texans: Running Back Lamar Miller, Kreuzbandriss, Saison beendet.
Er verletzte sich bereits im ersten Drive der Texans gegen die Cowboys.

Zur Kasse bitte
Jets: Rookie Defensive Lineman Quinnen Williams, $21,056, Late Hit.

Browns: Safety J.T. Hassell, $ 28.075, übertriebene Härte.

Sonntag, 25. August 2019

Die Fohlen hat das Glück verlassen
luck-andrew-draft
Da steht man morgens auf, denkt (noch) an nichts böses, und dann liest man solch eine Meldung: Andrew Luck (Bild) beendet seine Karriere.
Der Quarterback der Colts hatte in seiner Zeit bei den Indianapolis Colts solch minderwertige Linespieler vor sich, die nie wirklich in der Lage waren, ihn ausreichend zu beschützen. Dementsprechend oft kamen die anstürmenden Verteidiger an Luck heran und trafen ihn mit voller Wucht.
Lucks Körper konnte diese andauernde Tortur nicht unbeschadet wegstecken. Luck hatte schlimme Verletzungen, Schmerzen, Rehas, die man nicht einfach so schadlos übersteht. Und am gestrigen Samstag zog Luck einen Schlußstrich unter seine Karriere.
Nächsten Monat wird er erst 30 Jahre alt. In einer Zeit, in der die NFL alles macht, um Quarterbacks besonders zu schützen, eigentlich kein Alter. Wenn man aber so in die Mangel genommen wurde, wie Luck, weil seine Linespieler einfach kein NFL Niveau hatten, dann geht es einfach nicht weiter.
Und so geht einer der besten Quarterbacks der Liga, der viel hätte erreichen können, wenn das Management der Colts nicht so kläglich versagt hätte, weit vor der Zeit in den Ruhestand.
Andrew Luck verläßt die NFL mit 23.671 Passyards, 171 Touchdowns und 83 Interceptions. Zusätzlich erzielte er in seiner Zeit von 2012 an 1.590 Laufyards und 14 Touchdowns.

Freitag, 23. August 2019

Die NFL 2019 - Woche 3 der Vorbereitungsspiele
newton-cam-supermanIn Woche drei der Vorbereitungsspiele treten die meisten Starter an. Und viele Head Coaches bereuen ihre Entscheidungen. So dürfte Panthers Head Coach Ron Rivera ein, zwei graue Haare bekommen haben, als er sah, daß sein Quarterback Cam Newton (Bild) mit dem Fuß umknickte und vom Platz humpelte. Nach dem Spiel lief Newton in einem Stützstiefel rum.
Gerade erst hat er seine Schulterverletzung überwunden und wurde geschont, so gut es nur ging, und dann das.
Kein Wunder, daß die Verantwortlichen der Teams diese unnötigen Spiele gerne ausfallen lassen würden. Zumindest nicht mehr vier Spiele sollen es sein, sondern höchstens zwei, bzw. drei für die Teams, die schon im Hall of Fame Game antreten müssen.
Gegner der Panthers waren die Patriots. Deren Methusalem Tom Brady hatte einen guten Abend mit 8 von 12 für 75 Yards. Sein Ersatzmann Jarrett Stidham ist auch nicht ohne. Er kam auf 15 von 19 für 134 Yards.

Bei den Testspielen ist alles möglich. So beendeten die Ravens und Eagles ihr Spiel in Philadelphia vorzeitig, weil es einen Gewittersturm in der Gegend des Stadions gab. 12 Minuten vor Ende des letzten Viertels machten die Schiedsrichter Schluß.
Egal, Starter waren hier eh kaum welche auf dem Platz.

In Kanada spielt man Football auf 110 Yards langen Plätzen. Doch natürlich hätte man für die NFL das Feld der Winnipeg Blue Bombers auf die normalen 100 Yards gekürzt. Doch tatsächlich wurde es dann sogar nur 80 Yards lang, denn der Platz war so schlecht, daß man Angst um die Gesundheit der Spieler hatte. Den Packers war es insoweit egal, da sie 33 Leute gar nicht erst in Uniform steckten. Auch die Raiders verzichteten darauf Starter antreten zu lassen.
Bei den Problemen die den Platz betrafen, ging es um die Torpfosten. Die stehen in der kanadischen Liga nicht hinter dem Platz, sondern in der Endzone. Für das NFL Spiel wurden die Tore entfernt, aber es blieben Löcher im Feld, die die Gesundheit der Spieler gefährdeten. Versuche, die Löcher aufzufüllen, waren nicht nach dem Geschmack der beteiligten Teams. Also machte man die 10 Yardslinie zur Goalline.

Die Dolphins gewannen locker gegen die Jaguars (22:7), doch welcher Quarterback als Starter in die Saison geht, ist immer noch nicht klar. Sowohl Fitzpatrick als auch Rosen zeigte ansprechende Leistungen. Leichte Vorteile sollen bei Sixpatrick liegen.
Bei den Jaguars sah Quarterback Nick Foles seine erste Action in den Vorbereitungsspielen. Er spielte vier Drives und warf einen Touchdown.

Kurzberichte
Patriots Safety Patrick Chung wurde wegen Kokain Besitzes angeklagt.
Die Polizei fand den Stoff in Chungs Wohnung, als sie von Nachbarn wegen Ruhestörung gerufen wurde.
Die Anklageerhebung ist für den 28. August angesetzt.
Die Patriots wollten sich zu dem schwebenden Verfahren nicht äußern. Für sie gilt die Unschuldsvermutung, bis das Gericht anders entscheiden sollte.

Der Lazarettreport
Chargers: Safety Derwin James wurde nach einer Operation an einem gebrochenen Fuß auf die Verletztenliste, die eine Rückkehr in der laufenden Saison erlaubt, gesetzt.

Redskins: Tight End Jordan Reed, Gehirnerschütterung.

Packers: Erstrunden Draftpick Linebacker Rashan Gary humpelte gegen die Raiders vom Platz. Er soll keine ernsthafte Verletzung haben.
Wide Receiver Equanimeous St. Brown, linkes Bein. Nach dem Spiel wurde er an Krücken gehend gesehen.

Patriots: Tight End Ben Watson, Gehirnerschütterung
Special Teamer Brandon King, linkes Bein.
Rookie Running Back Damien Harris, nicht näher erläuterte Verletzung.

Falcons: Defensive Tackle Ra`Shede Hageman, Nackenverletzung.

Jaguars: Wide Receiver D.J. Clark, Gehirnerschütterung.
Wide Receiver Terrelle Pryor, Oberschenkel.

Donnerstag, 22. August 2019

Wenn dir dein Verdienst nicht paßt, dann geh halt.
jones-jerry200Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild) gab Linebacker Jaylon Smith einen neuen Fünfjahresvertrag über $64 Millionen.
Damit sendete er ein Signal an die gierigen Spieler, die auch gerne Megaverträge hätten, namentlich Quarterback Prescott und Running Back Elliott.
Die Botschaft lautet: „Leute, es ist nicht mehr viel Geld da, unter der Gehaltsobergrenze.“
Jones dazu: „Die Agenten der Spieler, die um mehr Geld feilschen, haben nicht den Einblick in die Finanzen, wie wir. Sie sehen nur, was der Markt hergibt, nicht das, was wir zur Verfügung haben.
Ich bin sicher, daß unsere Spieler alle eine Meisterschaft gewinnen wollen. Das ist etwas, was die Agenten auch nicht im Blick haben. Wir sehen das große Ganze, sie sehen nur ihre Provisionen. Ich glaube, daß das das Problem ist.“
Und jetzt ist ein weiteres großes Stück des Gehaltskuchens verteilt worden. Da müssen die anderen sich jetzt mit etwas kleineren Stücken begnügen müssen.

Wo wir gerade beim Kuchen sind. Wer hat denn die größten Brocken abgebissen?
Hier die Top 20 der Bestverdienenden:
1. Seahawks QB Russell Wilson: $35 Millionen
2. Steelers QB Ben Roethlisberger: $34 Millionen
3. Packers QB Aaron Rodgers: $33,5 Millionen
4. Eagles QB Carson Wentz: $32 Millionen
5. Falcons QB Matt Ryan: $30 Millionen
6. Vikings QB Kirk Cousins: $28 Millionen
7. 49ers QB Jimmy Garoppolo: $27,5 Millionen
8. Lions QB Matthew Stafford: $27 Millionen
9. Raiders QB Derek Carr: $25 Millionen
9. Saints QB Drew Brees: $25 Millionen
11. Colts QB Andrew Luck: $24,6 Millionen
12. Redskins QB Alex Smith: $23,5 Millionen
12. Bears Linebacker Khalil Mack: $23,5 Millionen
14. Rams defensive Lineman Aaron Donald: $22,5 Millionen
15. Broncos QB Joe Flacco: $22,1 Millionen
16. Jaguars QB Nick Foles: $22 Millionen
17. Giants QB Eli Manning: $21 Millionen
17. Cowboys defensive Lineman Demarcus Lawrence: $21 Millionen
19. Chargers QB Philip Rivers: $20,81 Millionen
20. Chiefs defensive Lineman Frank Clark: $20,8 Millionen

Nach Positionen verteilt sieht es so aus:
Quarterback: Seattle Seahawks Russell Wilson - $35 Millionen
Linebacker: Chicago Bears Khalil Mack - $23,5 Millionen
Defensive Lineman: Los Angeles Rams Aaron Donald - $22,5 Millionen
Wide Receiver: Cleveland Browns Odell Beckham Jr. - $18 Millionen
Offensive Lineman: Oakland Raiders Trent Brown - $16,5 Millionen
Cornerback: Miami Dolphins Xavien Howard - $15,1 Millionen
Running Back: Los Angeles Rams Todd Gurley - $14,4 Millionen
Safety: Tennessee Titans Kevin Byard - $14,1 Millionen
Tight End: Green Bay Packers Jimmy Graham - $10 Millionen
Kicker: Baltimore Ravens Justin Tucker - $5 Millionen
Punter: New Orleans Saints Thomas Morestead - $3,9 Millionen
Long Snapper: Indianapolis Colts Luke Rhodes - $1,2 Millionen

Kurzberichte
Ravens Quarterback Lamar Jackson wurde letztes Jahr für zwei Sachen bekannt, er kann gut laufen und er verliert gerne den Ball. Obwohl er nur in sieben Spielen startete, verlor er den Ball 12 mal und teilte sich damit die Liga Führung. In den Playoffs gegen die Chargers fumblete er noch weitere drei mal.
Auch Cowboys Running Back Ezekiel Elliott, Rams Quarterback Jared Goff und Raiders Quarterback Derek Carr verloren den Ball in der Saison 12 mal.
Jackson hat nach eigenen Aussagen hart daran gearbeitet, den Ball 2019 besser zu kontrollieren. Man würde in der kommenden Saison sehen, was passiert, meinte er.
Head Coach John Harbaugh glaubt dann auch im Training gesehen zu haben, daß sein Quarterback den Ball fester hält.
Aber Training ist Training.
Ob es stimmt, wird sich dann in der Saison zeigen, wenn Jackson von anstürmenden Verteidigern bedrängt wird.

Die Dolphins werden zu Ehren des verstorbenen Nick Buoniconti einen Sticker am Helm tragen.
Zuerst werden sie den Sticker mit den Buchstaben „NAB“ im Saisoneröffnungsspiel gegen die Ravens tragen.
Buoniconti war ein Hall of Fame Linebacker, der bei der ungeschlagenen Saison der Dolphins 1972 dabei war.
Er starb am 30. Juli im Alter von 78 Jahren.

In Woche drei der Vorbereitungsspiele werden viele Teams ihre Starter einsetzen.
So sagte Saints Head Coach Payton, daß er Quarterback Drew Brees starten lassen will.
- Im Spiel der Redskins in Atlanta stehen sich zwei Teams mit grauenvollen O-Lines gegenüber. Hier sollten die Cheftrainer darauf verzichten, ihre startenden Quarterbacks einzusetzen.
- Wie bereits berichtet soll Panthers Quarterback Cam Newton ein paar Spielzüge bestreiten.
- Ob bei den Eagles Neuverpflichtung Quarterback Josh McCown einen Pass werfen wird, dürfte ausgeschlossen sein.
- Wide Receiver Antonio Brown weint immer noch, weil er seinen geliebten alten Helm nicht tragen darf. Die neuen Modelle würden ihm nicht stehen, meinte er. Ob das stimmt, werden wir in Woche drei noch nicht feststellen können. Brown wird wohl nicht spielen.
- Die Jaguars werde viele Starter einsetzen, darunter auch Quarterback Nick Foles.
- Bei den Dolphins werden die Quarterbacks Fitzpatrick und Rosen spielen. Man will immer noch herausfinden, wer der weniger Unbrauchbare der beiden ist.

Die Top Priorität bei den Packers nächstes Jahr ist die Einberufung eines Quarterbacks, möglichst in der ersten Runde.
Die neuerlichen Rückenprobleme von Aaron Rodgers, zusätzlich zu seinen sonstigen Verletzungen, sind ein Alarmsignal. Mit 35 Jahren ist er nicht mehr der Jüngste, auch wenn Quarterbacks mittlerweile so gut von den Regeln geschützt werden, daß sie sogar mit über 40 Jahren noch spielen können.
Selbst wenn Rodgers noch einige Jahre spielen könnte, wäre ein guter Quarterback in der Hinterhand nicht schlecht. Das weiß man ja gerade in Green Bay, wo Rodgers lange hinter Favre auf seine Chance gewartet hat.
Die Leute hinter Rodgers heißen 2019 DeShone Kizer und Tim Boyle. Keiner von beiden hat annäherndes NFL-Format. Das ist besorgniserregend, denn es dürfte kaum im Bereich des Möglichen liegen, daß Rodgers alle 16 Spiele gesund bleibt und bestreiten kann.

Jets Outside Linebacker Brandon Copeland ist für vier Spiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Die Lions gaben Defensive Tackle Damon Harrison eine Vertragsverlängerung über ein Jahr und $11 Millionen.
Damit bleibt er bis nach der Saison 2021 in Detroit.

Die Cardinals gaben Wide Receiver Michael Crabtree einen Einjahresvertrag.
Der 31-jährige war letztes Jahr ein sehr guter Receiver bei den Ravens mit 54 gefangenen Pässen für 607 Yards und 3 Touchdowns. Er wurde trotzdem im Februar entlassen.

Der Lazarettreport
Buccaneers: Wide Receiver Mike Evans hat eine Beinverletzung. In Woche drei der Vorbereitungsspiele wird er nicht spielen.

Seahawks: Quarterback Paxton Lynch ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll und wird in dieser Woche nicht spielen.

Texans: Offensive Tackle David Steinmetz hat sich einen Knöchel gebrochen und mußte operiert werden.

Steelers: Defensive Lineman Lavon Hooks zog sich im Training einen Achillessehnenriss zu. Für ihn ist die Saison beendet.

Mittwoch, 21. August 2019

Kurzberichte
beckham-odell-brownsOdell Beckham jr. (Bild) hat jetzt herausbekommen, warum er in Cleveland gelandet ist. Wenn es nach dem Ex-Giants Wide Receiver geht, dann hat sein altes Team viel bessere Angebote für ihn vorliegen gehabt, als das der Browns. Daß die Giants ihn dennoch an die Browns abgegeben haben, hätten sie aus purer Boshaftigkeit getan.
„Das war keine geschäftliche Entscheidung,“ ist Beckham sicher. „Das war persönlich. Sie dachten, daß sie mich hierherschicken um zu sterben.“
Giants Head Coach Pat Shurmur hatte nach dem Training keine Lust, auf das Störfeuer aus Cleveland zu antworten. Auch deren Quarterback Baker Mayfield hatte negatives über die Giants gesagt. Allerdings schon vor Monaten. Mayfield meinte, daß er es nicht verstehen könne, daß die Giants Quarterback Daniel Jones einberufen hatten. Ein Team, das gerne gewinnen würde, könne doch nicht Jones als Quarterback draften.
Auch diese Geschichte kochte gestern wieder hoch.
Mayfield versicherte, ganz im Stil eines Politikers, daß seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen und er falsch zitiert worden wäre.
Doch Shurmur meinte dazu nur: „Ganz ehrlich, auf unserer To Do Liste des Tages steht nicht, daß wir uns drum kümmern, was Odell oder Baker sagen.“

Die Dolphins verlängerten den Vertrag mit Jakeem Grant für weitere vier Jahre.
Damit bleibt der Wide Receiver/ Kickreturner bis nach der Saison 2023 in Miami. 2019 wird er noch für $720.000 spielen, danach wird er wesentlich mehr bekommen. Wie viel mehr, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Packers Wide Receiver J`Mon Moore war mit seinem Auto in Regenwetter zu schnell unterwegs.
Er verlor die Kontrolle über das Gefährt und kam auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Truck. Dessen Fahrer, Clement Kelly, wurde dabei verletzt, während Moore unverletzt blieb.
Beide Wagen waren ziemlich demoliert und wurden abgeschleppt.
Moore trainierte am Dienstag bereits wieder mit dem Team.

Antonio Brown hat mit den Raiders trainiert und er trug einen erlaubten Helm.
Seinen Füßen geht es auch wieder besser, die Frostbeulen heilen ab und es bildet wich wieder gesunde Haut an den betroffenen Stellen.
„Ich kam mir ja vor wie der Staatsfeind Nr. 1,“ meinte der Wide Receiver. „Ich mußte meine Füße in Ordnung bringen. Ich war auf jedem Kanal. Doch A.B. Ist ein guter Spieler. Und er ist ein gutaussehender Spieler, nebenbei bemerkt.“
Brown ist 31 Jahre alt und geht in seine 10. NFL Saison. Bei den Steelers war er ein herausragender Receiver, und den würden die Raiders auch gerne sehen, für die $50 Millionen, die sie ihm zahlen.

Nicht nur Cowboys Running Back Ezekiel Elliott streikt, um einen besseren Vertrag zu bekommen. Auch die Chargers warten auf ihren Running Back Melvin Gordon.
Und Gordon wartet auf einen Anruf des Teams. „Ich warte auf den Anruf mit den guten Nachrichten,“ sagte Gordon in einem Interview.
Doch bisher hat sein Agent nur Anrufe von den Chargers bekommen, die etwa so klangen: „ Wir gehen nicht höher, als in unserem letzten Angebot.“
Und das letzte Angebot des Teams lag bei $10 Millionen pro Saison. Zu wenig, wie Gordon findet.
2019 hat er noch einen Vertrag, in dem $5,6 Millionen als Gehalt stehen. Und für diese Peanuts will Gordon schon überhaupt nicht spielen.
Die Chargers können ihm für jeden verpaßten Trainingstag und jedes verpaßte Vorbereitungsspiel so viel Geld vom Gehalt abziehen, daß Gordon Gefahr läuft, noch Geld mitbringen zu müssen, wenn er seinen Streik nicht bald beendet.

Die Cowboys verlängerten den Vertrag mit Linebacker Jaylon Smith.
Für weitere fünf Jahre bekommt er $64 Millionen von denen 35,5 Millionen garantiert sind.

Die Patriots trennten sich nach sechs Saisons von ihrem Punter Ryan Allen.
Da er selten gebraucht wurde, fiel Allen nicht so auf. Doch wenn er gebraucht wurde, tat er seinen Job erfolgreich und brachte die Gegner immer wieder in eine schlechte Feldposition.
Von 409 Punts des 29-jährigen wurden nur zwei geblockt.
2019 hätten ihm $900.000 zugestanden.
New England setzt aber jetzt auf Rookie Jake Bailey.

Der Lazarettreport
Cardinals: Rookie Wide Receiver Hakeem Butler hat eine Abrissfraktur an einer Hand. Es könnte sein, daß er sogar auf die Verletztenliste, die die Saison für ihn beendet, gesetzt wird.

Bills: Die Offensive Linemen Mitch Morse und Conor McDermott sind im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Seahawks: Guard Demetrius Knox wurde mit einer Quadrizepsverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.
Guard Landon Turner wurde als Ersatz verpflichtet.

Broncos: Quarterback Drew Lock hat ein böse verstauchtes Handgelenk an seiner Wurfhand. Er wird einige Zeit nicht einsatzfähig sein.

Dienstag, 20. August 2019

Kurzberichte
brown-antonio2Die Raiders sind bekannt dafür, daß sie gerne böse Buben verpflichten. Deshalb kann man davon ausgehen, daß sie genau wußten, was für einen Problemspieler sie sich mit Antonio Brown (Bild) aufhalsten. Und der ehemalige Steelers Wide Receiver zieht alle Register seiner Trickkiste, die ihn als unausstehlich dastehen lassen.
Nachdem General Manager Mayock über ihn herzog, tauchte Brown am Montag mal wieder im Trainingscamp des Teams auf, zu einer Teambesprechung. Doch das Drama geht weiter. Brown hat eine zweite Klage eingereicht, um sein geliebtes Helmmodell tragen zu dürfen, das von der NFL und der NFLPA nicht mehr erlaubt wurde. Brown und sein Agent Drew Rosenhaus wollen durchsetzen, daß der Wide Receiver den Helm tragen kann, den er möchte, und wenn auch nur für eine Übergangszeit.
Fortsetzung folgt...

Cardinals Head Coach Kliff Kingsbury lüftete das Geheimnis, warum seine Offense zur Zeit so schlecht aussieht. Man würde die echte, die wirksame, die explosive, die tolle Offense in den Testspielen bewußt nicht zeigen. Die sollen die Gegner erst ab Woche 1 der regulären Saison zu sehen bekommen.
Quarterback Kyler Murray tut sein Bestes, um die Offense so richtig schlecht aussehen zu lassen. Von zwei Pässen über 10 Yards durch die Luft kam keiner an.
Gut gemacht!
Die Air Raid Offense, die Luftangriff Offense, die Kingsbury als College Head Coach spielen ließ, ist für die NFL mit den schnellen, beweglichen und kräftigen Verteidigern eh unbrauchbar. Aber ein bißchen mehr Offense als bisher sollten die Cardinals gegen die Lions in Woche 1 dann doch zeigen.

Jay Gruden glaubt nicht, daß sein Quarterback Colt McCoy für das erste Saisonspiel einsatzbereit sein kann.
McCoy hat immer noch Probleme mit seinem Bein, das er sich letzten Dezember gebrochen hat. Alex Smith ist mit seinem gebrochenen Bein ja auch kein Kandidat für den Saisonstart.
Bleiben Case Keenum und Rookie Dwayne Haskins. Letzterer verspielt allerdings in den Vorbereitungsspielen seine Chancen auf den Starterposten. Gruden möchte ihn zwar starten lassen, aber Haskins Leistungen sind zu schwankend.
Mal sehen, wie sich das entwickelt.

In Woche drei der Vorbereitungsspiele werden viele Starter Action sehen.
So soll Panthers Quarterback Cam Newton ein paar Pässe gegen die Patriots werfen.
Und bei den Patriots könnte Wide Receiver Julian Edelman ein paar Pässe fangen. Er meldete sich nach seiner Verletzung am linken Daumen zum Training zurück.

„Zeke wer?“
Tja, der kleine Scherz von Cowboys Besitzer Jerry Jones kam bei Ezekiel Elliotts Agent Rocky Arceneaux überhaupt nicht gut an.
„Ich glaube nicht, daß das lustig war,“ meinte der Agent. „Und Zeke auch nicht. Wir glauben, daß das respektlos war.“
Jones präzisierte nachher, was er sonst noch so zu der Angelegenheit gesagt hat. Jones glaubt nicht, daß Rookie Tony Pollard Elliott ersetzen, sonder ergänzen soll.
Aber alles, was in der Öffentlichkeit und bei Elliott hängen blieb war halt: „Zeke wer?“

„Diese Verletzung geht auf mich,“ sagte Dolphins Head Coach Adam Gase.
Er ließ Linebacker Avery Williamson als einzigen Starter im Spiel gegen Atlanta für zwei Serien länger auf dem Platz als die anderen Starter.
Und es kam, wie es nicht kommen durfte, Teamkollege Tevaughn Campbell wollte einen Paß in der Endzone verteidigen und flog in Williamsons rechtes Knie. Das beendete dessen Saison mit einem Kreuzbandriss.
Gase sagte, daß er dem Linebacker etwas mehr Spielzeit geben wollte, damit der sich besser auf seine neue Position als Weak-Site Linebacker einstellen könnte. Natürlich würde er diese Entscheidung im Nachhinein bereuen.
Die Verletzung Williamsons bestärkt Gase in seiner Entscheidung Running Back LeVeon Bell auf keinen Fall in den Testspielen einzusetzen.

Im Monday Night Spiel der Broncos gegen die 49ers hatte Niners Quarterback Jimmy Garoppolo seinen ersten Einsatz.
Oh weiah, wäre er besser mal nur Zuschauer geblieben. In drei Drives kam er auf 1 aus 6 für NULL Yards und 1 Interception.
Schlimmer geht's kaum.
Bei den Broncos kam Wide Receiver Emmanuell Sanders von einer Achillessehnenverletzung zurück. Er fing den ersten Paß von Quarterback Joe Flacco über fünf Yards. Etwas später lief er sogar einen End-Around Spielzug und erzielte 19 Yards.
Es sah nicht so aus, als würde ihm die alte Verletzung noch Probleme bereiten.

Jim Hardy verstarb im Alter von 96 Jahren an Altersschwäche.
Der Quarterback wurde als achter Spieler in der ersten Runde der Draft 1945 von den Redskins einberufen. Er spielte sieben Jahre in der Liga. Nach den Redskins noch für die Rams, Chicago Cardinals und die Lions, mit denen er 1952 die NFL Meisterschaft gewann.
Für die Cardinals spielend stellte er einen NFL Rekord auf, der leider bis heute Bestand hat, er warf in einem Spiel gegen die Eagles acht Interceptions.
Als ehemaliger Spieler von USC blieb er ein Leben lang Fan des College. Bis vor zwei Jahren fuhr er einmal in der Woche zwei Stunden um das Training zu beobachten. Außerdem war er bei über 80 Rose Bowl Spielen im Stadion.

Der Lazarettreport
Broncos: Das Spiel gegen die 49ers mußten Tight End Noah Fant und Rookie Quarterback Drew Lock mit Verletzungen vorzeitig verlassen.
Nach dem Spiel sah man Fant rumhumpeln und Lock hatte einen Verband an seiner rechten Hand.

49ers: Sie hatten mehrere Verletzte im Spiel gegen Denver zu beklagen, Safety Adrian Colbert, Oberschenkel, defensive End Damontre Moore, ausgekugelter Daumen, Cornerback Tim Harris, Leiste und Cornerback D.J. Reed, Schulter.

Giants: Wide Receiver Sterling Shepard hat seinen gebrochenen linken Daumen auskuriert. Er kann ohne Einschränkungen trainieren.

Buccaneers: Wide Receiver Eduardo Encina zog sich im Training eine Quadrizepsverletzung zu. Den Saisonstart soll er nicht verpassen.

Texans: Rookie Offensive Tackle Tytus Howard hat seinen gebrochenen Finger auskuriert und soll noch diese Woche wieder trainieren.

Colts: Running Back D`Onta Foreman und Wide Receiver Daurice Fountain wurden auf die Verletztenliste gesetzt.
Running Back Charcandrick West wurde auf die Schnelle verpflichtet.

Bengals: Tackle Cordy Glenn ist im Gehirnerschütterungsprotokoll .

Montag, 19. August 2019

Kurzberichte
elliott-ezekiel2Cowboys Running Back Ezekiel Elliott (Bild) muß nicht vor Gericht.
Er hatte bei einem Konzert in Las Vegas Kyle Johnson, einen Sicherheitsmitarbeiter, gegen ein Absperrgitter geschubst. Das war im Mai 2019. Im Juli entschied sich Johnson, Elliott zu verklagen.
Die Staatsanwaltschaft nahm sich der Sache an und kam zu einer folgenschweren Entscheidung. Johnsons Klage wäre ein billiger Erpressungsversuch, deshalb würde die Sache nicht weiter verfolgt.
Ezekiel Elliott, Spitzname Zeke, wurde bereits von NFL Commissioner Roger Goodell zu der Angelegenheit befragt. Auch der NFL Chef kam zu der Überzeugung, gegen Zeke keine Strafe zu verhängen.

„Zeke wer?“ fragte Cowboys Besitzer Jerry Jones nachdem Rookie Running Back Tony Pollard gegen die Rams beeindruckt hat.
Vorsicht ist allerdings angebracht, L.A. hatte kaum Starter auf dem Platz.
Doch für Jones ist der Rookie die beste Verhandlungsbasis gegen „Zeke wer?“.
Während Ezekiel Elliott in Mexiko das süße Leben genießt, und für einen besseren Vertrag streikt, sah man auf dem Platz kaum einen Unterschied. Hätte auf dem Jersey des Rookies nicht Pollard, sondern Elliott gestanden, wären einem nicht aufgefallen, daß Zeke nicht derjenige war, der da die Defense schredderte. Und Pässe fangen kann Pollard auch noch.
Jones: „Wenn Pollard in den nächsten Wochen auf dem Niveau weiterspielt, dann wird er ganz schnell eine Hauptrolle in unserer Offense spielen. Pollard hat gezeigt, daß er als Rookie ein Running Back für jedes Down sein kann, genau wie Elliott in seinem ersten Jahr.“
Während also eine Vertragseinigung zwischen den Cowboys und ihrem Star- Running Back in weiter Ferne liegt, liegt die Lösung für dieses Problem recht nahe.

Jason Witten fing gegen die Rams einen Paß über 10 Yards und fand es toll.
Der Tight End der Cowboys war 2018 Analyst bei ESPNs Monday Night Football, nach 15 aktiven Saisons in Dallas. Doch es juckte den Tight End. Nur analysieren und nicht selber spielen, das gefiel Witten nicht.
Er meldete sich zurück in Dallas, und wurde mit offenen Armen wieder aufgenommen.
Am Samstag hatte er seinen ersten Einsatz, nach seinem letzten Spiel am 31. Dezember 2017, und fand es großartig.

Was kann denn daran so schwer sein, jemanden zu finden, der dieses dusselige Ei über die Torstangen kicken kann.
Die Bears scheinen das Pech gepachtet zu haben, wenn es darum geht einen brauchbaren Field Goal Kicker zu finden.
Am Sonntag feuerten sie Elliott Fry. Er stand im Wettbewerb mit Eddy Pineiro, um den Starterposten für die kommende Saison. Doch Pineiro hat damit noch lange nicht seinen Kaderplatz sicher. Die Bears behalten ihn, suchen aber trotzdem weiter nach einem zuverlässigeren Kicker.

Raiders General Manager Mike Mayock scheint die Geduld mit Antonio Brown zu verlieren. Der Wide Receiver hat schon wieder eine Trainingseinheit ausfallen lassen. Wieder ging es vornehmlich um seinen Helm, den er in der kommenden Saison nicht mehr tragen darf.
„Wir haben eine Menge Geduld mit ihm bewiesen,“ meinte ein angefressen wirkender Mayock. „Wir haben ihn bei der leidigen Sache mit seinem Helm unterstützt. Er ist verärgert darüber. Wir verstehen, daß er mit seinem Füßen noch nicht uneingeschränkt trainieren kann. Doch sollte er zumindest beim Training anwesend sein. Wir verlieren langsam die Geduld. Wir glauben, daß es für ihn Zeit ist zu zeigen, ob er „all-in“ ist, oder „all-out“. Wir haben 89 Typen, die sich den Hintern aufreißen. Wir sind ganz begeistert davon, wohin unser Unternehmen steuert. Wir hoffen, daß A.B. ein Teil davon wird.“
Es scheint so, als hätten die Raiders sich mit Brown ein $50 Millionen Ärgernis eingehandelt.

Wo wir gerade das Helmthema haben.
Ex Seahawks Wide Receiver Doug Baldwin hält Anteile an VICIS. Die Firma stellt den Zero1 Helm her, der bei den Sicherheitstests der NFL und der NFLPA am Besten abgeschnitten hat.
Unabhängig davon, daß er in die Firma involviert ist, versteht er nicht, warum sich so viele Spieler dagegen sträuben, ihre alten, unsicheren Helme, gegen neue, sicherere zu tauschen.
Auch er hätte sein Modell sieben oder acht Jahre getragen, bevor er vor der Saison 2017 auf ein anderes Modell umgestiegen wäre.
Während die alten Helme Schaum und Hartplastik nutzen, um Schocks zu absorbieren, nutzt VICIS Weichplastik und Luftspalten um Auftreffer zu absorbieren. Diese Bauweise würde den Aufprall um 30-40% mindern.
Auch die altbekannten Helmhersteller, Riddell und Schutt hätten mittlerweile sicherere Helme im Angebot, sagte Baldwin. Da könne er es wirklich nicht verstehen, warum Spieler sich so dagegen sträuben, diese besseren Helme zu ihrem persönlichen Schutz zu tragen.

Am Samstag abend verstarb Cedric Benson im Alter von erst 36 Jahren.
Der ehemalige NFL Running Back verunglückte tödlich mit seinem Motorrad. Auch ein Beifahrer Bensons starb bei dem Unfall.
Acht Saisons, von 2005-12 spielte Benson in der NFL, für die Bears, Bengals und Packers.
Er kam in dieser Zeit auf 1.600 Läufe für 6.017 Yards und 32 Touchdowns.

Der Lazarettreport
Packers: Quarterback Aaron Rodgers wird vorsichtshalber mit seinen Rückenschmerzen aus dem Training rausgehalten.

Colts: Wide Receiver Daurice Fountain wurde erfolgreich an einem Knöchel operiert. Die Saison ist für ihn beendet.

Saints: Offensive Tackle Chris Clark mußte das Spiel gegen die Chargers mit einer Beinverletzung vorzeitig verlassen.

Rams: Linebacker Micah Kiser wurde am Brustmuskel operiert und fällt unbestimmte Zeit aus.

Seahawks: Quarterback Paxton Lynch bekam im Spiel gegen Minnesota einen Hit gegen seinen Helm und ist jetzt im Gehirnerschütterungsprotokoll.
Cornerback Holton Hill, der Lynch mit seinem Helm voran angriff, wurde vom Platz gestellt.
Rookie Wide Receiver D.K. Metcalf muß am Dienstag an einem Knie operiert werden. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest.

Sonntag, 18. August 2019

Kurzberichte
mccown-josh-bucsZwei Parteien haben ihre Meinungen geändert.
Auf der einen Seite kam Eagles Head Coach Doug Pederson zu der Überzeugung, daß man besser doch einen weiteren Quarterback verpflichten sollte.
Und als in dieser Sache bei Josh McCown (Bild) das Telefon klingelte, kam der Quarterback zu der Überzeugung, daß er seinen Schritt in den Ruhestand rückgängig machen sollte.
Nach 17 Jahren als eher erfolgloser Quarterback in der Liga, trat McCown nach seinem Abschnitt bei den Jets in den Ruhestand.
Der Quarterback bekam in Philadelphia einen Einjahresvertrag über $2 Millionen. Er könnte mit Boni auf $5,4 Millionen kommen.
Um Platz im Kader zu schaffen, wurde Wide Receiver Braxton Miller entlassen.
Für den 40 Jahre alten McCown sind die Eagles das 11. NFL Team. Er spielte in 99 Spielen und startete in 76.

Und wieder wurde so etwas wie Football gespielt.
Immerhin wärmte sich Colts Quarterback Andrew Luck vor dem Spiel gegen die Browns auf. Gespielt hat er natürlich nicht.
Aber sein Ersatzmann Jacoby Brissett sah gegen die erste Defense Clevelands gut aus. In drei Drives kam er auf 8 von 10 für 100 Yards und 1 Touchdown.
Bei den Browns wurde Quarterback Baker Mayfield nicht eingesetzt. Überhaupt schonten die Browns ihre Starter.

Ezekiel Elliott?
Ezekiel Elliott?
Der Namen könnte bald vergessen sein. OK, nicht wirklich, aber die Cowboys hatten mal wieder ein gutes Händchen, als sie Running Back Tony Pollard einberufen haben.
Gegen die Rams, im sonnigen Honolulu, lief Pollard fünfmal für 42 Yards und 1 Touchdown. Er spielte einen Drive, genau wie sein Quarterback Dak Prescott. Der vervollständigte alle 5 seiner 5 Pässe für 64 Yards.
Bei den Rams wurden kaum Starter eingesetzt. So sah Quarterback Jared Goff nur zu.

Die Buccaneers gaben General Manager Jason Licht eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre.
Licht ist sein 2014 bei den Bucs.

Es gab die ersten Geldstrafen.
Broncos Cornerback Dymonte Thomas muß $28.075 zahlen wegen übertriebener Härte im Spiel gegen die Seahawks.

49ers Safety Adrian Colbert muß auch $28.075 zahlen wegen übertriebener Härte im Spiel gegen Dallas.
Colbert wurde auch auf dem Platz schon bestraft und des Feldes verwiesen.

Der Lazarettreport
Colts: Running Back Jonathan Williams, Brust.

Browns: Wide Receiver Ishmael Hyman, Gehirnerschütterung.

Chiefs: Safety Tyrann Mathieu, Schulter
Tight End Deon Yelder, Knöchel

Texans: Offensive Lineman Tytus Howard verletzte sich gegen die Lions. Was genau er hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Samstag, 17. August 2019

Kurzberichte
murray-kylerKlatschen... damit soll Cardinals Quarterback Kyler Murray (Bild) einen Spielzug seiner Offense beginnen.
Irgendwie glaubt Head Coach Kliff Kingsbury, daß das, was für ihn bei seiner Collegemannschaft geklappt hat, so auch in der NFL klappt. Also klatscht Murray in die Hände um einen Spielzug zu beginnen. Manchmal einmal, manchmal zweimal usw.
Doch die Schiedsrichter spielten nicht mit. Zweimal wurde Murray wegen eines Fehlstarts von den Schiedsrichtern bestraft, weil er klatschte und den Ball nicht bekam. Für die Zebras verstieß Murray gegen Regel 7, Sektion 4, Artikel 2 des Regelwerks. In dieser Regel wird beschrieben, wie ein Fehlstart aussieht, und den haben die Schiedsrichter erkannt.
Dabei hatte sich Kingsbury vor dem Trainingscamp bestätigen lassen, daß die Handlung des Quarterbacks sich im Rahmen dieser Regel bewegen würde.
Wie auch immer. Was Raiders Safety Lamarcus Joyner bei der Cardinals Offense sah, beschreibt er als „Milchgesicht-Football“. Mit dieser Art Football könne man keinen Berg bewegen, meinte Joyner weiter. Damit würden die Cards in der NFL nicht sehr weit kommen. Höhepunkt der Cardinals Mißgeschicke war ein Safety von Safety Joyner gegen Murray.

Die NFL hat die Suspendierung von Josh Gordon aufgehoben.
Der Wide Receiver der Patriots hat eine lange Geschichte mit mentalen Krankheiten und Drogenmißbrauch hinter sich. Inwiefern er sich gefangen hat, wird sich zeigen.
Von seinen Fähigkeiten her, hätte er ein Superstar in der NFL werden können. Doch weil er öfter positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde, hat der Receiver zwei Saisons komplett verpaßt.
Ob er sich als zuverlässige Anspielstation für Tom Brady eignet, wird man sehen.

Eagles Head Coach Doug Pederson macht sich Gedanken, wie die Quarterback Misere zu lösen ist.
Nick Foles ist in Jacksonville, Cody Kessler hat eine Kopfverletzung und Nate Sudfeld ein gebrochenes Handgelenk. Bei der Verletzungsanfälligkeit von Starter Carson Wentz ist leichte Panik angesagt.
Wentz, von dem es zunächst hieß, daß er in der Vorbereitungszeit keinesfalls besonders geschont werden sollte, soll auch in Spiel drei nicht antreten.

Und wieder gab es drei Vorbereitungsspiele.
Die Aussagekraft bleibt wie immer bescheiden. So haben die Bills die Panthers 27:14 geschlagen. Das wäre in der regulären Saison so kaum möglich.
So sah Bills Quarterback Josh Allen aus, als würde er zu den Top 10 Quarterbacks der Liga gehören. Er vervollständigte in einem Viertel 9 von 11 Pässen für 102 Yards.
Bei den Panthers spielte Cam Newton natürlich nicht. Seine Schulter soll jede Sekunde Ruhe vor den Spielen, die zählen, bekommen.

Bei den Bears spielte kaum ein Starter gegen die Giants.
Da kann man überhaupt keine Erkenntnisse ziehen. Die 11 von 14 für 161 Yards und 1 Touchdown von Giants Quarterback Daniel Jones gegen die Ersatzleute Chicagos sagen nicht wirklich etwas aus.

In Tampa Bay spielte Dolphins Quarterback Josh Rosen recht gut mit 10 von 18 für 102 Yards.
Buccaneers Quarterback Jameis Winston kam nur für einen Drive auf den Platz. Er zeigte nichts besonderes.

Der Lazarettreport
Jets: Linebacker Avery Williamson kann die Saison 2019 abschreiben. Seine Knieverletzung, die er sich gegen die Falcons zuzog, stellte sich als Kreuzbandriss heraus.

Chargers: Safety Derwin James hat sich einen Knochen im rechten Fuß gebrochen. Ob er in der Saison zurückkommen kann, steht noch nicht fest.

Freitag, 16. August 2019

Kurzberichte
rodgers-aaron14
Und wieder gab es einige Vorbereitungsspiele. Der angesagte Start von Aaron Rodgers (Bild) blieb allerdings aus.
Eigentlich wollte Packers Head Coach Matt LaFleur sehen, wie seine neu installierte Offense gegen die Defense der Ravens funktioniert, doch sein Quarterback hatte Rücken.
In einem Saisonspiel wäre Rodgers wohl eingesetzt worden, in einem unbedeutenden Testspiel aber war Vorsicht die Mutter des Porzellanladens.
Ob Rodgers in Woche drei gegen die Raiders spielen wird, steht noch nicht fest. Da in der vierten Vorbereitungsspielwoche kaum ein Team seine Starter einsetzt, wäre das Spiel gegen Oakland die letzte Möglichkeit, die Offense mit Rodgers vor der Saison zu testen.

Die Falcons gaben eine Menge Geld aus, um die Offensive Line zu verstärken.
Momentan sieht das nach Geldverschwendung aus, denn Quarterback Matt Ryan, der vier Drives spielte, wurde dreimal von den Jets gesackt und achtmal gehittet.

Cardinals Quarterback Kyler Murray sah in seinem ersten Testspiel recht gut aus. Gestern, gegen die Raiders, sah er grauenvoll aus. In vier Drives (wenn man sie denn so nennen möchte) konnte er mit seiner Offense nur 12 Yards Raumgewinn erzielen. Er machte all die Fehler, die ein Rookie Quarterback so machen kann.
Bei den Raiders machte Quarterback David Carr seinen ersten Start dieses Jahr. Er beendete seinen ersten Drive mit einem 13 Yards Touchdownpass.

In Tennessee soll es keinen Wettkampf zwischen Marcus Mariota und Ryan Tannehill um den Starterposten geben.
Doch Beobachter, die das Testspiel gegen die Eagles gesehen haben, sagen, daß Mariota im Wettbewerb mit sich selber steht. Er vervollständigte 4 seiner 8 Pässe für 24 Yards.
Damit bewies die Nr. 2 der Draft 2015, daß er genau wie die Nr. 1 des Jahrgangs, Jameis Winston, ein Flop war, ist und wohl bleibt.
Mariota zeigt weiterhin keine Übersicht, wirkt überhastet und ist zudem äußerst verletzungsanfällig.
Es soll keinen Wettbewerb mit Tannehill um den Posten des Starters geben, aber das wohl deshalb, weil Tannehill in Miami selber unter Beweis gestellt hat, daß er ein Flop ist.
In Tennessee geht es also darum, den kleineren Flop starten zu lassen.
Keine leichte Aufgabe.

Die Titans spielen als nächstes gegen die Patriots. Vorher haben sie schon mal miteinander trainiert. Dabei gab es ein Geschubse.
Nichts Ernstes. So was passiert oft, wenn zwei Teams sich im Trainingslager miteinander beschäftigen.

Die Lions haben Matthew Stafford eine Woche lang keine Pässe werfen lassen.
„Ich bin keine 21 mehr,“ sagte der 31 Jahre alte Quarterback dazu.
Letztes Jahr spielte Stafford einige Spiele mit einer Rückenverletzung. Die Pause nährte das Gerücht, daß die Verletzung noch nicht ganz auskuriert sein könnte. Das aber bestritt Stafford. Die Wurfpause sollte nur dazu dienen, seinen Arm frisch zu halten, für die Zeit, in der es um etwas geht.

Die XFL, die nächstes Jahr ihr Debüt gibt, hat den ersten Spieler verpflichtet.
Der ehemalige Ersatz- Quarterback der Steelers und Jaguars, Landry Jones, wurde diese „Ehre“ zuteil.
Der 30 Jahre alte Landry wurde im März von den Raiders verpflichtet, die ihn im Mai wieder entließen.

Der Sternekoch Stefano Tedeschi verklagte Raiders Wide Receiver Antonio Brown auf die Zahlung von $38.000.
Brown hatte den Koch für ein Wochenende gebucht. Der Wide Receiver wollte jeden Tag drei Mahlzeiten für seine 15 Gäste gekocht haben, die in dem Haus, das der Wide Receiver während des Pro Bowls in Orlando gemietet hatte, untergebracht waren.
Brown allerdings ließ den Koch, als dieser die erste Mahlzeit servieren wollte, wissen, daß seine Dienste nicht mehr benötigt würden. Der Wide Receiver warf Tedeschi und seine Mitarbeiter aus dem Haus, und erlaubte es nicht, daß diese ihre Geräte und Utensilien mitnahmen.
Auf die Zahlungsaufforderungen Tedeschis hat Brown bisher nicht reagiert, deshalb die Klage.

Wie viele Interceptions ein Quarterback im Training wirft, ist eigentlich egal.
Wenn aber ein Starter, von dem man sich einiges erwartet, gleich fünf davon in Folge wirft, dann ist das vielleicht schon alarmierend.
So geschehen bei den 49ers, wo Jimmy Garoppolo wohl nicht seinen besten Tag hatte.
Garoppolo soll am Montag gegen Denver sein Testspieldebüt geben. Er soll zwei Angriffsserien bestreiten.

„Ich hoffe, daß wir Daniel Jones die ganze Saison über nicht auf dem Platz sehen werden,“ sagte Giants Mitbesitzer John Mara.
Damit möchte er aber nicht zu verstehen geben, daß er von seinem Rookie Quarterback nichts hält. Mara möchte nur, daß sein zweimaliger Super Bowl Sieger und MVP Eli Manning eine gute Saison spielt.
Dazu, daß das Team Leute wie Odell Beckham, Olivier Vernon und Landon Collins gehen ließ, meinte Mara: „Wir haben mit diesen Spielern nicht gewonnen, also war eine Änderung nötig. Man sieht zwar nicht gerne solche Talente durch die Tür gehen, aber sagen wir, wie es ist, wir hatten nur 2016 eine positive Saison. Die Jahre nach dem letzten Super Bowl Sieg waren nicht gut. Wir brauchten drastische Veränderungen.“
Die drastischen Veränderungen gingen an Quarterback Eli Manning vorbei, nach fünf sieglosen Saisons in den letzten sechs Jahren. Er genießt wohl Narrenfreiheit bei den großen Blauen.
General Manager Dave Gettleman und Head Coach Pat Shurmur kamen in ihrer ersten gemeinsamen Saison 2018 nur auf fünf Siege. Aber Mara glaubt, daß dies nur ein Schritt auf dem Weg zu einer besseren Zukunft war, die die beiden jetzt einläuten sollen.
Mal abwarten.

Der Lazarettreport
Colts: Wide Receiver Daurice Fountain zog sich im Training einen gebrochenen und ausgerenkten Knöchel zu. Er wurde sofort operiert.

Eagles: Quarterback Cody Kessler erlitt gegen die Jaguars eine Gehirnerschütterung.
Nachdem letzte Woche schon Ersatz- Quarterback Nate Sudfeld mit einem gebrochenen Handgelenk ausgefallen ist, ist langsam Not auf dieser Position angesagt.
Starter Carson Wentz sah bei dem Spiel nur zu.
Sein Ersatzmann der letzten Jahre, Nick Foles, sah von der Seitenlinie der Jaguars aus auch nur zu.
Langsam aber sicher werden die Eagles es bereuen, daß sie ihn haben gehen lassen.

Jaguars: Running Back Alfred Blue verletzte sich gegen die Eagles an einem Knöchel.

Falcons: Defensive Back Damontae Kazee zog sich gegen die Jets eine Rippenverletzung zu.
Cornerback Kendall Sheffield (Oberschenkel) und Wide Receiver Russell Gage (Hüfte), verließen das Spiel auch vorzeitig.

Jets: Linebacker Avery Williamson verletzte sich gegen die Falcons an einem Knie.

Ravens: Cornerback Tavon Young hat eine schwere Nackenverletzung. Er könnte die gesamte Saison verpassen.

Cardinals: Cornerback Robert Alford wird einen Großteil der Saison mit einer Beinverletzung verpassen.

Browns: Wide Receiver Odell Beckham kann wegen einer Hüftverletzung zur Zeit nicht trainieren.
Die Verletzung soll nicht ernsthaft sein, und Beckham wird nur vorsichtshalber geschont.
In einem Saisonspiel würde er wohl mitmischen können.

 

 

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