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In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

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Freitag, 6. Dezember 2019

Die NFL 2019 - Woche 14  - Der Donnerstag
trubisky-mitch-xEins steht fest, die NFL blamiert sich, da sie es tatsächlich zuläßt, daß ein Team wie die Dallas Cowboys in die Playoffs einziehen kann (und vielleicht auch wird).
Es war eine Wiederholung des letzten Donnerstags. Dallas legte im ersten Drive los wie die Feuerwehr, und das war es dann. Danach erzielten die Bears 24 unbeantwortete Punkte. Es würde vielleicht helfen, wenn die Defense ab und zu mal einen Gegner stoppen könnte, wenn die Offense schon überhaupt nichts zustande bringt, aber sie kann es nicht.
Bears Quarterback Mitchell Trubisky (Bild) kam auf 23 von 31 für 244 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception.
Dak Prescott, der der felsenfesten Überzeugung ist, $40 Millionen im Jahr wert zu sein, kam auf 27 von 49 für 334 Yards und 1 Touchdown, blieb aber mal ohne Interception.
Running Back Ezekiel Elliott, der bestbezahlte Running Back aller Zeiten, blieb mal wieder unter 100 Yards (81 Yards).
David Montgomery von den Bears, der einiges weniger verdient, kam auf 86 Yards, dicht gefolgt von Quarterback Trubisky, der 63 Laufyards erzielte und von der Dallas Verteidigung nicht zu stoppen war. Sein längster Lauf war ein 23 Yards Touchdown.
Das Endergebnis von 31:24 für Chicago schmeichelt den Cowboys noch. Viel zu unterlegen waren sie den Bears.
Chicago hat jetzt 7-6 Siege und bleibt den Vikings und den Packers noch auf den Fersen. Doch die haben mit den Lions, bzw., den Redskins, leichte Aufgaben vor sich.
Dallas fiel auf 6-7 und kann nur hoffen, daß die von Eli Manning im Monday Night Spiel angeführten 2-10 Giants bei den 5-7 Eagles gewinnen.

Kurzberichte
Cowboys Defensive Tackle Antwaun Woods wurde am Dienstag verhaftet. Bei einer Verkehrskontrolle fanden Polizisten eine unerlaubte Menge Marihuana in seinem Wagen.

Nachdem nun wohl klar sein dürfte, daß die Browns durch die Verpflichtung von Wide Receiver Odell Beckham nicht automatisch zum Super Bowl Sieger werden können, sieht der sein Zukunft vielleicht nicht mehr in Cleveland.
Alle sind ja so enttäuscht in Cleveland, die Fans, die den Hype geglaubt haben, die Spieler, die den Hype zu spüren meinten, die Trainer, die hofften, daß es nicht nur ein Hype wäre, alle.
Und am Enttäuschsten scheint Beckham zu sein. Er hat wohl auch geglaubt, daß er alleine einen Fußabtreter zum Super Bowl Pelzmantel machen könnte.
Doch er er fing nur 4,75 Pässe pro Spiel für nur 67,1 Yards und hat lediglich zwei Touchdowns gefangen.
Und so krebst die Vorbereitungssaisonüberraschung mit nur 5-7 Siegen wie gewohnt erfolglos durch die Saison.
Und Beckham glaubt nicht, daß er sich das 2020 noch mal antun will.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Kurzberichte
garrett-jason2Heute Nacht spielen zwei 6-6 Teams gegeneinander. Doch die Ausgangssituationen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Dallas damit die schwache NFC East anführt und auf Playoffkurs ist, hat Chicago die 8-4 Vikings und die 9-3 Packers vor sich.
Die Bears sind damit meilenweit von den Playoffs entfernt. Rechnerisch sind sie natürlich noch im Wild Card Rennen, aber es müßte noch eine Menge positives für Chicago passieren, damit diese Rechnung aufgeht.
Ein Heimsieg heute wäre schon mal ein Anfang. Da kommen die Cowboys als Gegner gerade recht. Sie stehen zwar an der Spitze ihrer Division, sind aber meilenweit davon entfernt ein Spitzenteam zu sein.
Auf dem Papier wäre Dallas zwar der Favorit, aber Papier ist geduldig. Sie kommen mit der „lahmen Ente“ Head Coach Jason Garrett (Bild) ins Soldier Field Stadium, von dem man weiß, daß er die letzten Spiele als Chef der Cowboys vor sich hat.
Beide Teams sind mit sogenannten Stars gespickt. Beide Teams wissen diese Kräfte nicht gekonnt einzusetzen. Beide Teams sind in der Lage absolut unansehnlichen Football zu spielen. Das sollten sich dann eher doch nur Fans der Teams antun.

Zwar hat man in dieser Saison Probleme zu erkennen, wieso Adam Vinatieri nach seiner Karriere in die Hall of Fame aufgenommen werden sollte, und doch würden die Colts ihren Kicker vermissen, wenn er am Sonntag nicht spielen könnte.
Noch hat Indianapolis Chancen auf eine Playoffteilnahme, doch Niederlagen dürfen sie sich nicht mehr leisten.
Vinatieri hat Schmerzen in einem Knie und sein Einsatz ist fraglich.
Allerdings könnten die Colts Running Back Marlon Mack zurückbekommen. Er hat seine gebrochene Hand auskuriert. Gegen die schwache Defense der Buccaneers wäre er sehr hilfreich.

Auf die Frage, was Jameis Winston nach dieser Saison für eine Zukunft in Tampa Bay hat, bleibt Head Coach Bruce Arians einsilbig.
Zwar findet man den Quarterback mit 3.659 Passyards auf Platz zwei dieser Kategorie, doch das täuscht. Mit 20 Interceptions steht er ziemlich alleine in dieser Kategorie an der Spitze.
Auf Platz zwei steht Philip Rivers von den Chargers mit „nur“ 15 Interceptions.
Arians sagte dem Sender ESPN, daß er bis Ende Dezember warten würde, mit einer Entscheidung zu Winston.
Doch man kann davon ausgehen, daß die Nr. 1 der Draft 2015 nächstes Jahr woanders Fehlpässe in Serie werfen wird.

Monday Night Football... Giants at Eagles.
Es hätte schlimmer kommen können mit Giants at Redskins z.B.
Aber schlimm genug.
Für die Giants geht es um nichts mehr, für die Eagles noch um Alles.
Allerdings werden wir vielleicht Eli Manning noch einmal als Starter erleben können.
Rookie Quarterback Daniel Jones hat Knöchel und läuft mit einem Stützstiefel herum. Er kam in Woche drei für Manning auf den Platz und spielte seitdem als Starter, aber ohne großen Erfolg.

Die besten Spieler der Woche 13
AFC

OFFENSE: QB DESHAUN WATSON, HOUSTON TEXANS

DEFENSE: DE CARLOS DUNLAP, CINCINNATI BENGALS

SPECIAL TEAMS: K JASON SANDERS, MIAMI DOLPHINS

NFC
OFFENSE: QB JARED GOFF, LOS ANGELES RAMS

DEFENSE: DE CAMERON JORDAN, NEW ORLEANS SAINTS

SPECIAL TEAMS: P TRESS WAY, WASHINGTON REDSKINS

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Kurzberichte
rivera-ronKurzen Prozeß machte Panthers Besitzer David Tepper mit seinem Head Coach. Nur ein paar Wochen, nachdem Tepper seiner Unzufriedenheit mit dem Tabellenstand seines Teams Ausdruck verliehen hatte, feuerte er Ron Rivera (Bild).
Und es war höchste Zeit. Nach einer überdurchschnittlichen Saison, die Carolina einen Super Bowl Auftritt brachte, war das Abschneiden der Panthers nur durchschnittlich. Zur Zeit krebsen sie bei 5-7 Siegen vor sich hin. Zu wenig für ein Spielzeug, daß Tepper sich vor nunmehr 19 Monaten schlappe 2,2 Milliarden Dollar hat kosten lassen. Schon letztes Jahr landete Carolina mit 7-9 Siegen auf der negativen Seite der Macht.
Die Niederlage gegen die Loser aus Washington letzte Woche, war dann wohl der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.
Secondary Coach Perry Fewell übernimmt den Head Coach Posten bis zum Saisonende.
Tepper will allerdings nicht die ganze Chefetage ausmisten. General Manager Marty Hurney soll bleiben. Ihm soll aber ein Assistenz General Manager zur Hand gehen.
Ron Rivera verläßt die Panthers mit drei NFC South Titeln, vier Playoffteilnahmen und zwei Trainer des Jahres Titeln. Seine S/NU Bilanz in seinen neun Jahren steht bei 76-63-1. In den Playoffs sind es 3-4 Siege. Doch seit das Team Tepper gehört holte Rivera nur 12 Siege bei 16 Niederlagen.

Tepper trennte sich also von dem Bremsklotz der Panthers, Jerry Jones hält an seinem weiter fest.
Doch ein Spruch des Cowboys Besitzers gestern in einem Interview machte Hoffnung, daß Head Coach Jason Garrett nächstes Jahr nicht mehr in Dallas seine Unfähigkeit unter Beweis stellen wird.
Jones sagte: „Ich bin sicher, daß Jason nächstes Jahr in der NFL ein Team coachen wird.“
Daraus könnte man als absoluter Optimist heraushören, bzw. lesen, daß Garrett nächstes Jahr irgendwo in der NFL coachen wird, aber nicht mehr in Dallas.

Bei den Giants meinte Co-Teambesitzer Steve Tisch, daß die Saison doch sehr frustrierend verlaufen wäre.
Mit 2-10 Siegen ist das tatsächlich so.
„Nach der Saison werden John Mara (der andere Mitbesitzer des Teams) und ich uns zusammensetzen, und die Zukunft diskutieren.“
Das klingt so, als könnte Head Coach Pat Shurmur sich schon mal einen neuen Job suchen. Vor dieser bisher 2-12 Saison lieferte er 2018 eine ebenso unterirdische 5-11 Saison ab. Erfolg sieht anders aus.

Des Einen Abfall kann des Anderen Glücksfall werden.
Die Cardinals setzten Cornerback Tramaine Brock auf die Transferliste und die Titans griffen zu.
Um Platz im Kader zu schaffen feuerte Tennessee Center Hroniss Grasu.

Und wieder können einige Teams ihre Playoffteilnahme bereits sichern. Um das im Einzelnen aufzudröseln, gibt es zu viele Szenarien, aber die Teams, die bereits in Woche 14 die Endrunde klarmachen können sind:
BALTIMORE RAVENS (10-2) (in Buffalo (9-3), Sonntag, 19:00 Uhr, CBS)

BUFFALO BILLS (9-3) (vs. Baltimore (10-2), Sonntag, 19:00 Uhr, CBS)

KANSAS CITY CHIEFS (8-4) (in New England (10-2), Sonntag, 22:25 Uhr, CBS)

NEW ENGLAND PATRIOTS (10-2) (vs. Kansas City (8-4), Sonntag, 22:25 Uhr, CBS)

SAN FRANCISCO 49ERS (10-2) (in New Orleans (10-2), Sonntag, 19:00 Uhr, FOX)

SEATTLE SEAHAWKS (10-2) (in L.A. Rams (7-5), Sonntag auf Montag, 02:20 Uhr, NBC)

Und da sind ja noch die Teams, die sich berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen. Zu denen gehören die Steelers, die sich eine Wild Card holen können. Und im Endspurt der Saison setzen sie auf Quarterback Devlin Hodges, der beim Sieg gegen die Browns eine recht gute Leistung ablieferte, jedenfalls eine bessere, als Mason Rudolph.

Ist die Ansetzung der Playoffspiele gerecht?
Diese Frage stellt sich jedes Jahr, denn jedes Jahr müssen Teams, die eine besser S/N Bilanz haben bei einem Team mit einer schlechteren Bilanz antreten.
Dieses Jahr wird es wohl auch wieder so kommen. Die Cowboys und die Eagles weigern sich beharrlich zu siegen, um die NFC East zu gewinnen. Dallas führt die Division mit 6-6 Siegen an, wäre aber Gastgeber eines Teams mit wenigstens acht Siegen. Es könnte momentan sogar San Francisco mit bisher 10 Siegen sein. Zwar hat Dallas ein leichtes Restprogramm mit Spielen gegen Chicago, L.A. Rams, Philadelphia und Washington, und wird noch auf einige Siege kommen, aber wir gehen ja vom jetzigen Stand aus.
Das ist in der NFL nun mal so. Ein Divisionssieger ist Gastgeber in einem Wild Card Spiel, auch wenn die Gastmannschaft in der Saison mehr Siege erzielt hat. Die NFL setzt den Gewinn einer Division höher an, als den Gesamtpunktestand.
Und obwohl diese Regelung auch dieses Jahr wieder für wilde Diskussionen sorgen wird, wird es so bleiben, auch wenn es nicht richtig ist.

Und das Power Ranking sieht nach Woche 13 so aus:
1. Ravens ( Vorwoche 1)

2. Saints (4)

3. Seahawks (5)

4. 49ers (3)

5. Texans (7)

6. Patriots (2)

7. Packers (6)

8. Chiefs (8)

9. Bills (12)

10, Vikings (9)

Unten sieht es wie folgt aus:
29. Cardinals (24)

30. Jaguars (25)

31. Bengals (32)

32. Giants (31)
 

Der Lazarettreport
Die Cowboys werden auch im Thursday Night Spiel in Chicago auf Leighton Vander Esch verzichten müssen. Der Linebacker hat weiterhin Nackenschmerzen.

Die Jets setzten Linebacker C.J. Mosley mit einer Leistenverletzung auf die Verletztenliste.

Dienstag, 3. Dezember 2019

Die NFL 2019 - Woche 13 - Der Montag
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Es ging um sehr viel im Monday Night Spiel, und beide Teams zeigten, was sie drauf haben. Es war ein echtes Spitzenspiel zwischen den 8-3 Vikings und den 9-2 Seahawks.
Und es gab mal wieder eine Szene, die man so noch nicht sehr oft gesehen hat, wenn überhaupt.
Seahawks Quarterback Russell Wilson (Bild) warf bei einem 2. und neun an der eigenen 22 einen Pass, der abgeklatscht wurde und wieder in seine Richtung zurückflog. Wilson tat, was man als Quarterback in so einer Situation machen soll, er versuchte den Ball zu Boden zu schlagen. Doch er schlug ihn genau in die Arme von Safety Anthony Harris, der damit in die Endzone lief.
Zur Pause stand es 17:10 für Minnesota. Doch im dritten Viertel sah es so aus, als würden die Vikings die Kräfte verlassen.
Nachdem Running Back Dalvin Cook bei einem Lauf durch die Mitte den Ball verlor, und die Vikings Cook mit einer Schulterverletzung verloren, schienen sie zunächst in Schockstarre zu verfallen.
Das gab sich wieder, aber da war es schon zu spät. Seattle ging mit einer 27:17 Führung ins letzte Viertel. Diese Führung gaben sie nicht mehr her, auch wenn es am Ende noch eng wurde.
Die Partie, in der es um so viel ging, ging mit 37:34 an Seattle. Sie hatten den Ball für 39:45 Minuten, Minnesota nur für 20:15.
Vikings Quarterback Kirk Cousins kam auf 22 von 38 für 276 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception. Er versucht immer noch, sein erstes Monday Night Spiel zu gewinnen. Auch im achten Versuch hatte er keinen Erfolg.
Russell Wilson kam auf 21 von 31 für 240 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
So ähnlich wie die Statistiken der Quarterbacks aussehen, verlief auch das Spiel, das in jeder Phase gut und spannend war.
Durch Seattles Sieg stiegen sie auf 10-2 Siege und schwupp machten sie die 10-2 49ers zu einem Wild Card Team. Die 49ers spielen in Woche 17 in Seattle.
Minnesota fiel auf 8-4 und verlor Boden auf die 9-3 Packers.

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Das Playoff-Szenario
NFC

1. New Orleans Saints (10-2): NFC South Champions. Sie sind als bisher einziges Team fest für die Playoffs gebucht.

2. Seattle Seahawks (10-2): NFC West Leader.

3. Green Bay Packers (9-3): NFC North Leader.

4. Dallas Cowboys (6-6): NFC East Leader.

5. San Francisco (10-2): Wild Card Nr. 1.

6. Minnesota Vikings (8-4): Wild Card Nr. 2.

AFC
1. Baltimore Ravens (10-2): AFC North Leader.

2. New England Patriots (10-2): AFC East Leader.

3. Houston Texans (8-4): AFC South Leader.

4. Kansas City Chiefs (8-4): AFC West Leader.

5. Buffalo Bills (9-3): Wild Card Nr. 1.

6. Pittsburgh Steelers (7-5): Wild Card Nr. 2.

Kurzberichte
Neues von der AKK
Die akute Kickerkrise geht weiter und weiter.
Nachdem sie den im Krankenhaus liegenden, am Blinddarm notoperierten Kicker Nick Folk, die Kündigung ans Krankenbett schickten, verpflichteten die Patriots Kai Forbath.
Der verschoß gegen die Texans einen Extrapunkt, und ist jetzt auch wieder arbeitslos.
Die Patriots stehen zur Zeit ohne Kicker da und suchen.
Gesucht haben auch die Cowboys. Sie wollten Brett Maher ersetzen und luden einige Kicker zum Probetraining ein, Nick Rose, Tristan Vizcaino, und Austin MacGinnis, von den Dallas Renegades aus der demnächst startenden und kurz lebenden XFL.
Am Ende blieben die Cowboys dann doch bei Maher.

Die Dolphins verlängerten den Vertrag von Eric Rowe bis zum Ende der Saison 22.
Der Defensive Back erhält dafür $18 Millionen von denen $7 Millionen garantiert sind.

Nach drei grauenvollen Spielen nach seiner überstandenen Schulteroperation, muß der $88 Millionen Quarterback Nick Foles wieder auf der Bank Platz nehmen.
Die Jaguars setzen wieder auf Gardner Minshew, der Foles gar nicht mal so schlecht ersetzt hatte.

Montag, 2. Dezember 2019

Die NFL 2019 - Woche  13 - Der Sonntag
brady-tom-sb52Gestern wurde so einiges klargestellt.
Die Texans stellten klar, daß die Patriots es nur mit der Defense nicht weit bringen werden. Quarterback Tom Brady (Bild) kritisiert ja seit einigen Spielen, daß bei New England nur die Defense und die Special Teams funktionieren. Doch wenn die Offense Teil des Problems ist, und Tom Brady Teil der Offense ist, dann liegt es wohl auch an ihm, daß es bei den Patriots zur Zeit hakt.
Gestern kam er auf 24 von 47 für 326 Yards, 3 Touchdowns 1 Interception.
Wide Receiver Julian Edelman fing 106 dieser Yards. Und obwohl diese Statistiken gar nicht mal schlecht aussehen, sah das, was da auf dem Platz passierte furchtbar aus.
Da reichte es, daß Deshaun Watson von den Texans auf 18 von 25 für 234 Yards und 3 Touchdowns kam, um die Patriots von Platz 1 der AFC zu vertreiben.
Houston konnte  mit 28:22 Sieg den Platz 1 der AFC South verteidigen. Sie bleiben mit 8-4 Siegen oben. Verfolgt werden sie jetzt primär von den Titans, die das Verfolgerduell gegen die Colts überzeugend mit 31:17 gewannen und 7-5 Siege haben.
Das Ergebnis von 28:22 sieht übrigens knapper aus, als der Spielverlauf tatsächlich war. Die Patriots sahen über weite Strecken nur wie eine Sättigungsbeilage aus, die niemand bestellt hatte.
Obwohl sie 10-2 Siege haben, zogen die Ravens an ihnen vorbei auf Platz 1 der AFC.

Im vorweggenommenen Super Bowl, wie das Spiel der 49ers gegen die Ravens betitelt wurde, ging es spannend zu, aber leider im strömenden Dauerregen, nicht hochklassig.
31 der 37 Punkte des Spiels fielen in der ersten Halbzeit. Danach zeigte sich, daß beide Teams recht gute Verteidigungen haben, wobei natürlich auch das Wetter verhinderte, daß mehr Punkte erzielt werden konnten.
Hätte Baltimore nicht einen Quarterback, der mehr Laufyards erzielt als so mancher Running Back, dann wäre das Team nicht da oben an der Spitze der AFC.
Mit einer Passbilanz von 14 aus 23 für magere 105 Yards und 1 Touchdown lief es in dieser Kategorie sehr schlecht. Doch seine 101 Laufyards und ein weiterer Touchdown waren der Garant für den Sieg.
Jimmy Garoppolo von den 49ers kam auf 15 von 21 für 165 Yards und 1 Touchdown, steuerte allerdings nur lausige 5 Laufyards bei.
Den Niners half es leider nicht, daß Running Back Raheem Mostert mit 146 Laufyards die beste Leistung seiner jungen Karriere erzielte.
Leider war es wieder ein Fehlschuß, der maßgeblich zum Ergebnis beitrug. Doch bedenkt man das furchtbare Wetter, kann man 49ers Kicker Robbie Gould nicht allzu böse sein, daß sein Kick aus 51 Yards geblockt wurde.
Baltimore gewann 20:17.
Die 49ers fielen auf 10-2 Siege zurück, die Ravens stiegen auf 10-2 und zogen an New England vorbei.
Baltimore machte den Eindruck, als wären sie das Team, das man schlagen muß, wenn man den Super Bowl gewinnen möchte.
Die Patriots dagegen mutierten zu einem Team, das man sich in den nächsten Spielen wünscht, wenn man dringend noch einen Sieg braucht.

Noch etwas wurde klargestellt. Keiner will die miese NFC East gewinnen.
Nachdem die Cowboys schon am Donnerstag Opfer der AFC East Bills wurden, erwischte es am Sonntag die 5-6 Eagles. Sie traten bei den gar nicht mal so guten 2-9 Miami Dolphins aus der AFC East an und wurden böse verhauen.
Die 6-6 Cowboys hätten durch einen Sieg Philadelphias, der ja eigentlich nur Formsache war, von Platz eins verdrängt werden können. Doch es kam ganz anders.
Miami hatte einen famosen Tag erwischt und Quarterback Ryan Fitzpatrick einen noch famoseren. Er kam auf 27 von 39 für 365 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception. Und diesen Interception warf er direkt im ersten Spielzug. Fitzpatrick wurde der erste Quarterback der NFL, der mit sieben verschiedenen Teams Touchdownpässe gegen ein einziges Team, die Eagles, geworfen hat. Ist viel rumgekommen, der Mann.
Und als ein Team, das nichts mehr zu gewinnen oder zu verlieren hat, wagte Miami auch einiges. Zwei Touchdowns erzielten sie in vierten Versuchen.
Eagles Quarterback Carson Wentz hatte wahrhaftig auch keinen schlechten Tag mit 28 von 46 für 310 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception. Und während Fitzpatrick keine Unterstützung durch ein Laufspiel hatte, 31 Yards von Albert Wilson, hatte Wentz diese Hilfe. Miles Sanders kam auf 83 Yards.
Doch am Ende reichte es Miami zu einem knappen 37:31 Sieg. Und die Eagles bleiben mit 5-7 Siegen weiter hinter Dallas.

Und die Chiefs stellten dann mal glasklar klar, wer die AFC West beherrscht.
Nachdem die Raiders sich in den letzten Woche heimlich, still und leise mit 6-5 an die 7-4 Chiefs herangeschlichen hatten, wurde gestern für Klarheit gesorgt.
Kansas City gewann locker mit 40:9 und zeigte den Emporkömmlingen, wer die Chefs sind.

Nur so nebenbei... Es gibt kein Team mehr ohne Sieg.
Die Bengals hauten die Jets mit 22:6 weg.

Flex
Die NFL machte das Spiel der Bills in Pittsburgh in Woche 15 zum Sunday Night Spiel.
Vikings gegen Chargers, das ursprünglich dort angesetzt war, wurde auf 22:05 Uhr verlegt.

Der Lazarettreport
Leider können die Vikings auch in der kommenden Nacht nicht auf Adam Thielen zählen. Der Wide Receiver ist immer noch am Oberschenkel verletzt.

Und was passierte gestern?
Cleveland Browns Quarterback Baker Mayfield, Prellung an der Wurfhand

Carolina Panthers Tight End Greg Olsen, Gehirnerschütterung.

Washington Redskins Wide Receiver Trey Quinn, Gehirnerschütterung
Tackle Morgan Moses, Rücken
Linebacker Montez Sweat, Quadrizeps

Miami Dolphins Running Back Kalen Ballage, Bein
Linebacker Jerome Baker, Brust

Indianapolis Colts Wide Receiver Chester Rogers, Knie
Cornerback Kenny Moore, Knöchel

Tennessee Titans Cornerback Adoree Jackson, Knie
Linebacker Daren Bates, Schulter

Tampa Bay Buccaneers Cornerback Jamel Dean, Schulter

Jacksonville Jaguars Cornerback D.J. Hayden, Nacken

New York Jets Cornerback Arthur Maulet, Knöchel

San Francisco 49ers Safety Jaquiski Tartt, Rippen
Defensive Tackle D.J. Jones, Knöchel

New York Giants Cornerback Cory Ballantine, Gehirnerschütterung

Green Bay Packers defensive Lineman Tyler Lancaster, Nacken

Denver Broncos Linebacker Jeremiah Attaochu, Bein
Guard Ron Leary, Gehirnerschütterung

Kansas City Chiefs Running Back Darrel Williams, Oberschenkel
defensive End Frank Clark, Schulter
Cornerback Rashad Fenton, Oberschenkel

Houston Texans Running Back Taiwan Jones, Oberschenkel

New England Patriots Center Ted Karras, Knie

Sonntag, 1. Dezember 2019

Kurzberichte
garoppolo-jimmy-49ers-2Es wird grauenvoll. Zumindest das Wetter beim Spiel der 49ers bei den Ravens.
Daß das Spiel auch das Potential hat grausam zu werden, ist nicht von der Hand zu weisen.
Der Wetterbericht sagt eine 100% Chance auf Regen voraus mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometern. Bei diesem Spiel werden beide Teams nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen das Wetter antreten müssen.
Das spricht gegen ein ansehnliches Paßspiel. Niners Quarterback Jimmy Garoppolo (Bild) wird es schwer haben, so aufzutrumpfen, wie bisher.
Das kommt natürlich den läuferischen Qualitäten von Ravens Quarterback Lamar Jackson voll zu gute. Er wird auftrumpfen können.
Aber auch San Francisco kann Laufspiel, wenn es sein muß. Und heute Abend wird es wohl sein müssen. Daß die 49ers in Dreckswetter gewinnen können, haben sie in dieser Saison bereits bewiesen. Beim Spiel gegen die Redskins in Landover, Maryland, gewannen sie im strömenden Regen 9:0. Aber das waren die Redskins. Qualitätsmäßig besteht zwischen den Redskins und den Ravens ein Abgrund, der tiefer ist als der Marianengraben.
Auch wenn das Spiel heute Abend das Etikett „Super Bowl Vorschau“ angeheftet bekam, würde ich davon abraten, zu viel von dem Match zu erwarten.

Das war doch mal ein nettes Geburtstagsgeschenk.
Am Freitag hatte Browns Head Coach Freddie Kitchens Geburtstag, und seine Tochter schenkte ihm ein Shirt mit dem Aufdruck: „Pittsburgh hat angefangen“.
Kitchens zog das Geschenk natürlich an, und in der heutigen Zeit der sozialen Netzwerke, machte ein Foto davon im Netz natürlich schnell die Runde.
In Pittsburgh war man nicht erfreut.
Aber was hätte Kitchens machen sollen? Ein von der Tochter geschenktes Shirt muß man eben auch anziehen. Auch wenn die Browns heute Abend wieder gegen die Steelers spielen.
Hitziger, als die Situation eh schon ist, kann es ja nicht werden.

Wide Receiver Terrelle Pryor ist momentan ohne Team.
Am Samstag geriet er mit seiner Freundin Shalaya Briston in einen handfesten Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung stach Briston Pryor mit einem Messer und verletzte ihn schwer.
Der Wide Receiver wurde ins Krankenhaus gefahren, seine Freundin verhaftet. Doch auch gegen Pryor wurde anzeige wegen einfacher Körperverletzung erstattet.

Samstag, 30. November 2019

Kurzberichte
patricia-matt
Nachdem die Lions das zweite Team wurden, das offiziell keine Chancen mehr auf die Playoffs hat, sieht es für Head Coach Matt Patricia (Bild) nicht gut aus.
Detroit verlor sein fünftes Spiel in Folge. Dabei hatten die Verantwortlichen so viel Hoffnungen in Patricia gesetzt, der als Meister der Defense galt und lange Jahre Assistenztrainer unter Bill Belichick war. Assistenten von Belichick gelten allgemein als Head Coach –tauglich, da sie ja vom Besten der Besten gelernt haben.
Klappt nicht immer, wie man in Detroit bisher leidvoll erfahren mußte.
Ein Meister der Defense, der dann noch nicht  mal in der Lage war, die unterdurchschnittliche Offense der Bears mit Quarterback- Darsteller Mitchell Trubisky zu stoppen?
Das ist es ja wohl nicht.
Der Löwe schläft in Detroit nicht nur heute Nacht, der Löwe ist klinisch tot, und das seit Jahren.
Immerhin hatten sich die Zuschauer von dem Aufruf eines Journalisten der Lügenpresse nicht davon abhalten lassen, ins Stadion zu kommen. Und zunächst hatten sie ihr Kommen wohl auch nicht bereut. Doch dann endete es, wie es halt immer endet, der Löwe lag erschossen am Boden.
Mit 3-8-1 liegt die zweite negative Saison in Folge vor Detroit. Ein Zustand, an den man sich in dieser Stadt, die eh schon am Boden liegt, längst schon gewöhnt hat.

Die NFL suspendierte Cardinals Cornerback Josh Shaw.
Der Grund ist mal nicht die Einnahme verbotener Substanzen. Shaw hat verbotenerweise auf Spiele der NFL gewettet.
Dieses Vergehen bestrafte die Liga mit einer Sperre für die gesamte Saison 2020 und vielleicht noch darüber hinaus.

Die Eagles wurden sich mit Lane Johnson einig.
Der Right Tackle unterschrieb für weitere vier Jahre und $72 Millionen.
Nachdem Philadelphia vor knapp einem Monat Brandon Brooks zum bestbezahlten Guard aller Zeiten gemacht hatte, machten sie jetzt Johnson zum bestbezahlten Tackle aller Zeiten.

Kicker dringend gesucht... hieß es mal wieder in New England.
Nick Folk mußte am Blinddarm operiert werden, und wurde von den Patriots gefeuert.
An seiner Stelle kommt der mittlerweile vierte Kicker in dieser Saison, Kai Forbath, in den Kader.

Einstellung, das ist es, was den Cowboys laut Michael Bennett fehlt.
Er bemängelte die Einstellung des Teams, das sehr viel besser spielen könnte, als es wirklich Woche für Woche zeigt. Bennett gefällt es nicht, daß es im Kader der Cowboys mehr um die Höhe des Gehalts geht, als um die Qualität der Leistung.
„Man erinnert sich später nicht an den, der das höchste Gehalt bezogen hat,“ meinte er. „Man erinnert sich an Champions. Meisterschaften sind das, was bei den Leuten hängen bleibt. Und Meisterschaften erreicht man mit Einsatz, mit Leistung, nicht mit dem Gehaltsscheck.
Ich bin angepisst. Wir sind ein viel besseres Team, als wir Sonntag für Sonntag zeigen.“
Und  was sie erst am Donnerstag gezeigt haben, das war furchtbar. Die zweite Halbzeit plätscherte für Dallas einfach so dahin, während sie zusahen, wie die Spieler Buffalos, Leidenschaft, Einsatz und Leistung zeigten.
Eigenschaften, die Bennett seinen Teamkollegen abspricht.

Der Lazarettreport
Wer kann denn definitiv nicht am Sonntag spielen?
Browns: S Eric Murray (Knie)

Steelers: WR JuJu Smith-Schuster (Knie, Gehirnerschütterung)

Giants: LS Zak DeOssie (Knie, Handgelenk), TE Rhett Ellison (Gehirnerschütterung), TE Evan Engram (Fuß), S Jabrill Peppers (Rücken), WR Golden Tate (Gehirnerschütterung)

Buccaneers: WR Scott Miller (Oberschenkel), LB Anthony Nelson (Oberschenkel), CB M.J. Stewart (Knie)

Jaguars: TE Seth DeValve (Bruch), S Ronnie Harrison (Gehirnerschütterung)

Titans: CB LeShaun Sims

Colts: WR T.Y. Hilton (Wade), RB Marlon Mack (Hand)

Jets: T Chuma Edoga (Knie), LB C.J. Mosley (Leiste), LB Paul Worrilow (Quadrizeps)

Bengals: TE Cethan Carter (Gehirnerschütterung), WR A.J. Green (Knöchel), G Alex Redmond (Ellenbogen), TE Drew Sample (Knöchel)

Redskins: LB Ryan Kerrigan (Gehirnerschütterung), WR Paul Richardson (Oberschenkel)

Panthers: RB Jordan Scarlett (Knie, Knöchel)

49ers: DE Dee Ford (Quadrizeps, Oberschenkel), WR Dante Pettis (Knie)

Rams: TE Gerald Everett (Knie), T Rob Havenstein (Knie), CB Darious Williams (Knöchel)

Raiders: WR Hunter Renfrow (Rippen)

Chiefs: RB Damien Williams (Rippen)

Patriots: TE Ryan Izzo (Krankheit)

Texans: DE Carlos Watkins (Oberschenkel)

Freitag, 29. November 2019

Die NFL 2019 - Woche  13 - der 3fache Donnerstag
hill-taysomOver the Hills and into the Playoffs... gingen die New Orleans Saints.
Zu verdanken haben sie ihren dazu nötigen Sieg gegen die Falcons Taysom Hil (Bild)l. Der Allround Footballspieler, der alles spielt, alles kann und keiner Position fest zugewiesen werden kann, blockte einen Punt und erzielte zwei Touchdowns, einen über 33 Yards durch einen Lauf, einen über 12 Yards durch einen Pass.
Das „Schweizer Messer“ stand bei 35 Spielzügen auf dem Platz, in einem Spiel, das für New Orleans immens wichtig war.
Am Ende war der 26:18 Sieg noch mal richtig in Gefahr. Die Falcons schafften es DREI Onsidekicks zu erobern. Einer davon wurde wegen einer Strafe zurückgepfiffen. Aber DREI Onsidekicks zu erobern, in einer Zeit, in der diese Art der Kicks ordentlich schwer gemacht wurde, ist eine Marke.
Glück (oder Können), daß die Saints Defense hielt, und Atlanta aus den Balleroberungen nichts mehr machen konnte. 18 Tage nach der blamablem Heimniederlage gegen eben diese Falcons, bekam New Orleans seine Genugtuung.
Mit 10-2 Siegen sind die Saints jetzt nicht mehr vom ersten Platz der NFC South zu verdrängen.

Ein Spiel vorher bewiesen die Cowboys, daß sie nichts, gar nichts, aber auch überhaupt nichts in den Playoffs zu suchen hätten, sollten sie sie erreichen.
Mit den 8-3 Bills kam ein Team mit positiver Sieg/Niederlagen Bilanz nach Texas, und Bumms, krachten die Cowboys zusammen.
Langsam aber sicher sollte man Buffalo vielleicht doch zu den ernsthaften Teams rechnen. Auch sie hatten in der bisherigen Saison Probleme damit, Teams mit positiver S/N Bilanz zu schlagen. Aber mit 6-5 war Dallas ja nur ganz knapp in dieser Kategorie.
Buffalos Defense ist tatsächlich Playoff-tauglich und die Offense kommt so richtig in Fahrt. Quarterback Josh Allen brachte es auf 19 von 24 für 231 Yards und 1 Touchdown ohne Interception.
Dak Prescott, der mit 3.788 Passyards die NFL anführt, kam auf 32 von 49 für 355 Yards und 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Eine Leistung, die eigentlich klingt, als hätte Dallas das Spiel beherrscht. Da sieht man mal wieder, wie Statistiken täuschen können.
Beherrscht wurde das Spiel eigentlich nur von einem Gedanken: „Wann endlich feuert Jerry Jones Head Coach Jason Garrett?“
„Es ist jetzt nicht die Zeit, den Head Coach zu feuern,“ antwortete Jones auf diese Frage nach dem Spiel.
Was hat Garrett gegen Jones in der Hand, daß er dem Teambesitzer so auf der Nase und den Fans so auf den Nerven herumtanzen kann?
Mit einem 26:15 Sieg und jetzt 9-3 Siegen sind die Bills klar auf Playoffkurs. Im Samstagsspiel der Woche 16 muß Buffalo nach New England. So wie die Patriots momentan spielen, und so wie die Bills zur Zeit auftrumpfen, könnte es glatt einen Sieg für Buffalo geben.
Und mit Dallas, wenn sie die NFC East gewinnen könnten, käme ein Team in die Playoffs, für das in der ersten Runde bereits Schicht im Schacht sein könnte. Mit der Bilanz von 6-6 Siegen hätte Dallas in keiner anderen Division der NFC Chancen auf einen ersten Platz. Doch die East ist so schwach, daß die Cowboys die Einäugigen unter den Blinden sind.

Der Abend begann mit einer sehr angenehmen Überraschung. Mit den Bears und den Lions zeigten zwei schwache Teams, daß sie ein unterhaltsames Spiel liefern können.
Chicagos Offense mit Quarterback Mitchell Trubisky legten los, als würden sie zu den Guten der Liga gehören. Sie gingen im ersten Ballbesitz mit 7:0 in Führung.
Dann kam die Überraschung des Tages auf den Platz, der ungedraftete Lions Rookie Quarterback David Blough. Er hatte noch nie einen Pass in einem regulären Saisonspiel geworfen. Und er zeigte eine Leistung, die einen staunen ließ. Direkt sein erster Pass war ein 75 Yarder zu Kenny Golladay.
Bloughs Bilanz des Tages: 22 von 38 für 280 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception. Es waren gerade die präzisen tiefen Pässe, die einen zu Begeisterungsstürmen hinrissen.
Doch, ach, es sollte nicht sein. Mit 17:17 ging es ins letzte Viertel. Da wachte die Bears Defense dann auf und man sah, warum man am Anfang der Saison davon ausging, daß dieser Mannschaftsteil Chicago in den Super Bowl bringen könnte.
Und mit Quarterback Trubisky, der ein Spiel wenigstens nicht versaut, wäre das auch möglich gewesen. Trubisky kam gestern auf 29 von 38 für 338 Yards, 3 Touchdowns, bei 1 Interception.
Diesen Trubisky, und das was die Bears Defense zum Schluß zeigte, hätte Chicago die ganze Saison über brauchen können.
So endete das Spiel mit einer Interception. Es stand 24:20 für die Bears. Blough warf 36 Sekunden vor Spielende bei einem vierten und 22 einen Pass von Chicagos 39 in Richtung Golladay. Doch Eddie Jackson fing den Ball an der 10 ab.
Ein Sieg der Lions war möglich, und er wäre auch verdient gewesen.
Die Bears konnten mit 6-6 Siegen ihre kleine Playoffchance am Leben halten. Detroit fiel auf 3-8-1.

Donnerstag, 28. November 2019

Kurzberichte
stafford-matthewLaßt uns Danksagen für drei Footballspiele am heutigen Donnerstag. In zweien davon geht es sogar noch um was.
Gut, auch die 5-6 Bears haben noch Chancen auf die Playoffs, allerdings bei der miesen Qualität des Teams keine realen, sondern nur rein rechnerische.
Für die Lions geht es um nix. Da die Quarterbacks Matthew Stafford (Bild) und auch sein Ersatzmann Jeff Driskel verletzt sind, macht es nichts, daß der ungedraftete Rookie David Blough startet.
Stafford wird wegen seiner Rückenverletzung wohl kein Spiel mehr in dieser Saison bestreiten können, und Driskel hat Oberschenkel. Allerdings kann er als Ersatzmann für Blough einspringen, falls ihm etwas zustößt.
Und wenn alles schiefgeht, dann ist Tight End Logan Thomas der Not- Quarterback.

Im zweiten Spiel geht es für die Bills und die Cowboys um die Playoffs.
Ob eines der beiden Teams es verdient hat in die Endrunde zu kommen?
Eher nicht, aber wenn andere Teams halt schlechter sind...

Im dritten Spiel geht es für die Saints um die Vorherrschaft in der NFC. Und sehr wahrscheinlich werden sie es nicht mit Falcons Wide Receiver Julio Jones zu tun bekommen.
Er zog sich gegen die Buccaneers eine Schulterverletzung zu, die in der kurzen Zeit bis heute nicht heilen konnte.
Wenn New Orleans gewinnt, sind sie das erste Team in dieser Saison, das die Playoffteilnahme gesichert hat.

Out bei diesem Triple header sind:
Lions  Cornerbacks Jamal Agnew (Knöchel) und Rashaan Melvin (Rippen).

Bears WR Taylor Gabriel (Gehirnerschütterung), OL Bobby Massie (Knöchel), LB Danny Trevathan (Ellenbogen), TE Ben Braunecker (Gehirnerschütterung), TE Adam Shaheen (Fuß) und CB Sherick McManis (Leiste)

Cowboys LB Leighton Vander Esch (Nacken) und DT Antwaun Woods (Knie)

Bills T Ty Nsekhe (Knöchel)

Falcons TE Austin Hooper (Knie)

Saints G Andrus Peat (Unterarm), T Terron Armstead (Knöchel) und FB Zach Line (Knie)

Die Eagles kommen in dieser Saison nicht oft in die Endzone der Gegner. Und bei der anhaltenden akuten Kicker Katastrophe in der Liga sind Kicker, die den Ball tatsächlich regelmäßig zwischen die Pfosten kicken können, wichtig.
Jake Elliott ist so einer. Er verwandelte 2019 21 von 23 Field Goal Versuchen und 14 von 14 Extrapunkte.
Das bescherte ihm einen neuen Fünfjahresvertrag über $21,8 Millionen von denen $10,45 Millionen garantiert sind. Eine nette Steigerung gegenüber den $645.000, die er für die laufende Saison bekommt.
Nach der Saison wäre er ein Free Agent geworden. Das wollten die Eagles verhindern.

Die Saison ist gelaufen, da kann man den Nachwuchs testen.
Die Zeichen verdichten sich, daß die Broncos am Sonntag Rookie Quarterback Drew Lock starten lassen. Im Training arbeitet er verstärkt mit der ersten Mannschaft zusammen.

Die besten Spieler der Woche 12
AFC

OFFENSE: QB LAMAR JACKSON, BALTIMORE RAVENS

DEFENSE: LB JOE SCHOBERT, CLEVELAND BROWNS

SPECIAL TEAMS: WR MATTHEW SLATER, NEW ENGLAND PATRIOTS

NFC
OFFENSE: WR CHRIS GODWIN, TAMPA BAY BUCCANEERS

DEFENSE: LB FRED WARNER, SAN FRANCISCO 49ERS

SPECIAL TEAMS: KR STEVEN SIMS, WASHINGTON REDSKINS

Der Lazarettreport
Einige Spieler wurden von ihren Teams auf die Verletztenliste gesetzt. Und zwar:
Dolphins Receiver Jakeem Grant, Knöchel.

Panthers defensive Tackle Dontari Poe (Quadrizeps) und linker Guard Greg Van Roten (Fuß)

Titans  TE Delanie Walker (Knöchel)

Mittwoch, 27. November 2019

brady-tom302Wenn jetzt die Playoffs begännen...
wären folgende Teams drin:
AFC
1. New England Patriots (10-1): AFC East Leader.
2. Baltimore Ravens (9-2): AFC North Leader.
3. Houston Texans (7-4): AFC South Leader.
4. Kansas City Chiefs (7-4): AFC West Leader.
5. Buffalo Bills (8-3): Wild Card Nr. 1.
6. Pittsburgh Steelers (6-5): Wild Card Nr. 2.

NFC
1. San Francisco 49ers (10-1): NFC West Leader.
2. New Orleans Saints (9-2): NFC South Leader.
3. Green Bay Packers (8-3): NFC North Leader.
4. Dallas Cowboys (6-5): NFC East Leader.
5. Seattle Seahawks (9-2): Wild Card Nr. 1.
6. Minnesota Vikings (8-3): Wild Card Nr. 2.

So sähe es aus, wenn am Wochenende die Wild Card Runde wäre. Doch noch ist kein Team fest gebucht für die Endrunde. Nur ein Team ist bereits auch rein rechnerisch nicht mehr in der Lage reinzukommen, die Bengals.
Am Sonntag könnten aber drei Teams bereits ihre Teilnahme buchen. Dazu gibt es folgendes Szenario:
AFC
NEW ENGLAND PATRIOTS (10-1) (in Houston (7-4),
1) NE Sieg + OAK Niederlage oder Unentschieden ODER
2) NE Sieg + PIT Niederlage oder Unentschieden ODER
3) NE Unentschieden + OAK Niederlage + PIT Niederlage ODER
4) NE Unentschieden + OAK Niederlage + IND Niederlage ODER
5) NE Unentschieden + PIT Niederlage + IND Niederlage

NFC
NEW ORLEANS SAINTS (9-2) (in Atlanta (3-8),
1) NO Sieg ODER
2) NO Unentschieden + CAR Niederlage oder Unentschieden

SAN FRANCISCO 49ERS (10-1) (in Baltimore (9-2),
1) SF Sieg + LAR Niederlage oder Unentschieden ODER
2) SF Unentschieden + LAR Niederlage

Auch beim Power Ranking gab es wieder Verschiebungen
Stärkstes Team sind die Ravens, gefolgt von den Patriots.
Die 49ers stehen auf der drei, die Saints auf der vier.
Seattle belegt Platz fünf.
Neu in den Top 10 sind die Texans auf der sieben, sie kamen von Platz 12.
Auf den Plätzen 11 und 12, die ich sonst nicht beleuchte, stehen die 6-5 Cowboys und die 8-3 Bills.
Das ist deshalb interessant, weil diese beiden Teams am Donnerstag gegeneinander spielen. Beide Teams haben Probleme damit, Teams mit positiver S/N Bilanz zu schlagen. Buffalo hatte bisher einen extrem leichten Spielplan, da kann man Dallas als echten Test ansehen. Doch die Cowboys wollen natürlich Zuhause das Stadion als Sieger verlassen. Was schwer wird, weil die Bills ja eine positive S/N Bilanz haben. Also nach dem bedeutungslosen Spiel der Bears in Detroit wird es um 22:30 Uhr doch spannend. Ob es auch gut wird, das bleibt abzuwarten.
Unten belegen die Bengals weiter den letzten Platz hinter den Giants. Die hätten bei einer Niederlage gegen Green Bay, wovon man ausgehen kann, dann auch noch nicht mal mehr eine rechnerische Chance auf die Playoffs.

Der Videobeweis ist unter Beschuß
Wieder und wieder gibt es Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die auch nach dem Videobeweis stehen bleiben. Im Besonderen geht es um Passbehinderung, oder eben keine Passbehinderung.
Dadurch geriet der Chef der Schiedsrichter, Al Riveron, in die Kritik.
Saints Head Coach Sean Payton ist in einer Zwickmühle. Er würde ja als Mitglied des Regelkomitees gerne etwas zur Misere der Schiedsrichterentscheidungen sagen, aber als Head Coach darf er es nicht, weil dann eine Geldstrafe droht.
Allerdings könnte es so kommen, daß nicht mehr nur Riveron sich strittige Szenen in New York ansieht und entscheidet, sondern, daß mehrere Schiedsrichter vor der Glotze sitzen und entscheiden. Bei drei möglichen Videoschiedsrichtern kann es allerdings auch drei verschiedene Meinungen geben. Das kennt man ja. Das könnte natürlich zu weiteren Zeitverzögerungen führen, und davon gibt es weiß Gott schon genug.
Wir können nur abwarten, was da wieder rauskommt.

Der Lazarettreport
Baltimore Ravens Center Matt Skura wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Die Tennessee Titans setzten Outside Linebacker Cameron Wake und defensive Back Chris Milton auf die Verletztenliste.

Dienstag, 26. November 2019

Kurzberichte
jones-jerry5
Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild) ist furchtbar unzufrieden mit dem, was sein Team zeigt. „Wir alle haben gesehen, warum wir nicht gewonnen haben,“ sagte ein sichtlich frustrierter Jones nach der unnötigen Niederlage gegen die Patriots. „Es war glasklar zu sehen, wie wir ausgecoacht wurden. Besonders in den Special Teams war es offensichtlich. Special Teams sind 100% auf gutes Coaching angewiesen, 100%. Doch auch in anderen Bereichen war klar zu sehen, daß es mit dem Coaching nicht stimmt. Ich bin enttäuscht und frustriert“
Sollte diese Spitze gegen Head Coach Jason Garrett gerichtet gewesen sein, was sie bestimmt war, dann sollte Jerry Jones den Schuldigen dafür im Spiegel suchen. Da wird er den Verantwortlichen finden, der diesem überforderten Head Coach immer wieder neue Chancen gab. Jones alleine ist Schuld daran, daß Garrett noch nicht gefeuert wurde.
Garrett ist im letzten Jahr seines Vertrags. Sollte Jones ihn weiter verpflichten, ist der weitere Mißerfolg des Teams vorprogrammiert. Bereits in die Saison 2014 ging Garrett ohne Folgevertrag. Doch das Erreichen der Playoffs sicherte ihm einen neuen Vertrag. Allerdings war es weniger die Stärke der Cowboys, die Dallas in die Playoffs brachte, sondern die Schwäche der Divisionsrivalen. So sieht es auch dieses Jahr aus. Dallas ist auf Playoffkurs, weil die Eagles, Giants und Redskins noch schwächer sind.
Die sechs Siege der Cowboys in dieser Saison kamen alle gegen Teams mit negativer S/N Bilanz. Geht es gegen Teams mit positiver Bilanz sieht Dallas schlecht aus.

Die Niederlage gegen die Patriots war unnötig. Hätten die Cowboys konzentrierter gespielt, hätten sie die Schlappe verhindern können.
Doch Dallas wurde auch von zwei krassen Schiedsrichterfehlern benachteiligt. Das gab die NFL am Montag zu.
Gegen die Cowboys wurden zwei Strafen gegen offensive Linespieler wegen Beinstellen verhängt. Beide male waren die Entscheidungen falsch.
Beide Fehlentscheidungen warfen die Cowboys in aussichtsreichen Situationen zurück. Daß die NFL im Nachhinein zugab, daß die Schiedsrichter falsch lagen, ist für die Katz`.

Vor zwei Woche verpflichteten die Eagles Wide Receiver Jordan Matthews, gestern entließen sie ihn wieder.
Es scheint so, als ob die verletzten Starter Alshon Jeffery und Nelson Agholor wieder zurück kommen.
Die Eagles haben mit 5-6 Siegen immer noch die Chance die 6-5 Cowboys von der Tabellenspitze der NFC East zu verdrängen.

Die 0-11 Bengals wollen die restlichen Spiele wieder mit Quarterback Andy Dalton verlieren.
Er soll Rookie Ryan Finley wieder ablösen, der ihn für drei Spiele ablöste und bewies, daß er nicht NFL-tauglich ist.
Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer. Die Bengals werden sich den Nr. 1 Draftpick wohl nicht mehr nehmen lassen und können einen Quarterback einberufen.

Die Panthers feuerten Defensive Back Rashaan Gaulden.
Gegen die Saints war er Schuld an einem Ballverlust bei einem Puntreturn und später leistete er sich im Puntteam eine Strafe wegen eines persönlichen Fouls.
Katastrophen-Kicker und Match-Loser Joey Slye ist bis jetzt noch nicht gefeuert worden.

Was hatten die Jaguars für Hoffnungen in Nick Foles gesetzt.
Nach seiner Schulterverletzung hat der Quarterback zwei Spiele bestritten, beides krachende Niederlagen.
Also zurück zu Gardner Minshew?
„Nein!“ sagte Head Coach Doug Marrone.
Und so schlecht, wie die Defense in letzter Zeit gespielt hat, dürfte es wirklich egal sein, wer die Offense anführt.

Eine Detroiter Tageszeitung hat eine Idee. Die Lions Fans sollen dem Team zeigen, was sie von ihm halten. Und dazu sollen sie am Donnerstag geschlossen nicht ins Stadion kommen. Lieber sollten sie den Feiertag genießen, was bei einem Spiel der Lions nahezu unmöglich wäre.
Die 16:19 Niederlage gegen die Redskins, eins der miesesten Teams in dieser Saison, brachte das Faß wohl zum Überlaufen.
Na, dann schauen wir am Donnerstag um 18:30 Uhr mal, ob der Boykottaufruf gefruchtet hat. Im Spiel gegen die Bears geht es tatsächlich nur um die schimmelnde Zitrone, nicht um einen Playoffplatz.

Was ist wichtiger für einen Quarterback, bei einem Spielzug der Offense auf dem Platz zu stehen, oder ein Selfie mit einem Fan zu machen?
Für Redskins Quarterback Dwayne Haskins war es das Selfie. Was ist da schon so ein dusseliger letzter Spielzug nach einem Sieg, bei dem man eh nur abkniet. Und so feierte Haskins lieber den Sieg gegen Detroit mit den Fans, und überließ Case Keenum den letzten Spielzug.
Head Coach Bill Callahan hatte vergeblich nach Haskins gesucht, um ihn auf den Platz zu schicken, doch er konnte seinen Starter nirgendwo finden.
Callahan war gar nicht amüsiert darüber, und explodierte förmlich, als er erfuhr, warum er Haskins nicht finden konnte. Darüber wäre noch zu reden, meinte der Head Coach.
Nun ja, wir leben nun mal in einer Zeit, in der Likes von anonymen Nutzern wichtiger geworden sind, als der persönliche Kontakt untereinander.
Haskins fiel dann auch eine Ausrede ein: „Ich dachte das Spiel war aus und wir hatten den Sieg. Daß es noch nicht aus war, wußte ich gar nicht. Das wird mir nicht noch mal passieren.“

Den Kampf im Spiel der Steelers in Cleveland soll Pittsburghs Quarterback Mason Rudolph durch eine rassistische Äußerung gegen Myles Garrett ausgelöst haben.
Gegen diese Behauptung wehrt sich der Quarterback. Niemals hätte er Garrett etwas Beleidigendes an den Kopf geworfen, bevor Garrett Rudolph den Helm an den Kopf warf.
Die NFL gab am letzten Donnerstag bekannt, daß es keinen Beweis dafür gäbe, daß Rudolph Garrett beleidigt hätte.
Mittlerweile ist auch bekannt, welche Strafe Rudolph zu zahlen hat. $50.000 sind es.
Außerdem wurden 33 Spieler, verteilt auf beide Teams, zu jeweils $3.507 Strafe verurteilt.
Von einem weiteren Aufeinandertreffen mit den Browns wird Rudolph allerdings verschont. Da er gegen die Bengals schlecht gespielt hat wurde er im dritten Viertel gegen Devlin "Duck" Hodges ausgetauscht. Hodges soll am Sonntag gegen die Browns starten.

Die NFL 2019 - Woche 12 - Der Montag
Die Ravens schlugen die erschreckend schlechten Rams mit 45:6

Montag, 25. November 2019

Die NFL 2019 - Woche  12 - Der Sonntag
lafleur-mattDas war eindrucksvoll.
Was die 9-1 49ers mit den 8-2 Packers anstellten war sogar schon mehr als eindrucksvoll.
Green Bays Head Coach Matt LaFleur (Bild): „Ich bin tief enttäuscht von mir selber. Wir wurden ausgespielt und ausgecoacht. Das war inakzeptabel und wir müssen einen langen Blick auf uns selber werfen. Es gibt eine Menge zu korrigieren wenn wir das Team werden wollen, das wir sein wollen.“
Die Defense der 49ers hatte die Offense der Packers fest im Griff. Green Bay kam insgesamt nur auf 198 Yards und magere acht Punkte.
Bereits zur Halbzeit lag San Francisco mit 23:0 in Führung. Quarterback Jimmy Garoppolo profitierte stark davon, daß Tight End George Kittle nach seiner Verletzungspause wieder eingesetzt werden konnte. Er fing sechs Pässe für 129 Yards und 1 Touchdown.
Garoppolo kam auf 14 von 20 für 253 Yards und 2 Touchdowns.
Aaron Rodgers von den Packers hatte zu viel damit zu tun, den anstürmenden Verteidigern zu entkommen. Bereits im ersten Ballbesitz konnte Rodgers nicht entkommen und verlor den Ball an der eigenen Zwei. Einen Spielzug später stand es bereits 7:0 durch einen Touchdownlauf von Tevin Coleman.
Rodgers wurde fünf mal im Verlauf der Partie gesackt, und kam äußerst selten unbedrängt zu passen. Seine Bilanz: 20 von 33 für unterirdische 104 Yards und 1 Touchdown.
Mit der gezeigten Leistung sind die 49ers der Favorit in der NFC. Sie haben jetzt 10-1 Siege.
Die 8-3 Packers stehen Punktgleich mit den 8-3 Vikings im Kampf um die Krone der NFC North.

San Francisco wahrte den Vorsprung vor den jetzt 9-2 Seahawks. Die gewannen wie erwartet ihr Spiel gegen die verletzungsgeplagten Eagles mit 17:9.
Da deren Quarterback Carson Wentz sich außerdem in diesem Spiel noch an seiner Wurfhand verletzte, wird es ganz dunkel um Philadelphias Playoffchancen.
Wie lange er ausfällt, und ob überhaupt, das werden genauere Untersuchungen ergeben.

Gut, daß die Eagles in einer so schwachen Division spielen.
Im Dreckswetter des windigen, dauerregnerischen Patriots Stadions kassierten die Cowboys ihre erwartete Niederlage gegen New England.
Beide Teams hatten mehr mit dem Wetter zu kämpfen, als mit dem Gegner. New England gewann denkbar knapp mit 13:9. Wieder mal dank der Defense und der Special Teams, statt der Offense.
New England steht jetzt auch bei 10-1, wie das beste Team der NFC.
Dallas fiel auf 6-5 und bleibt vor den 5-6 Eagles. Philadelphia hat nächste Woche ein Spiel, in dem man auf Wentz verzichten könnte. Es geht gegen Miami.

In der 19 Uhr Schiene gab es ein sehr sehenswertes und spannendes Spiel zweier NFC South Teams.
Die Panthers traten bei den Saints an, und diese Spiele sind meistens sehenswert und spannend.
Panthers Quarterback Kyle Allen fand zurück zu seiner Form der ersten vier Spiele und kam auf 23 von 36 für 256 Yards und 3 Touchdowns.
Eine hervorragende Leistung.
Saints Quarterback Drew Brees stand dieser jedoch nicht nach mit 30 von 39 für 311 Yards, 3 Touchdowns bei 1 Interception.
Und gäbe es diese akute Kicker Katastrophe nicht in der NFL, hätte Carolina als verdienter Sieger vom Platz gehen können.
Während des Spiels hatte ihre Kicker Katastrophe Joey Slye schon 2 von 3 Extrapunktversuchen verschossen.
Dabei sah es zunächst aus, als hätten die Saints vor, den Panther zu schlachten.
Ruck-Zuck lagen sie 14:0 in Führung. Doch Carolina kam immer besser ins Spiel. Bereits zur Halbzeit stand es nur noch 17:15 für New Orleans.
Zwei Minuten vor Spielende hatte sich Carolina an die 10 der Saints gekämpft, mit der Hilfe einer sehr zweifelhaften Passbehinderung Entscheidung.
Wie auch immer, es kam zu einem vierten Versuch. Keine schwere Entscheidung, jetzt, in einem geschlossenen Stadion, ohne störende äußere Einflüsse, den Kicker zu einem 28 Yards Versuch beim Stand von 31:31 das mögliche Field Goal zum Sieg schießen zu lassen.
Doch dieser Versager schaffte es, aus dieser lächerlichen Distanz den Ball rechts neben die Stange zu setzen.
New Orleans kam dadurch an der eigenen 20 mit 120 Sekunden Zeit noch mal in Ballbesitz. Zunächst wurde Drew Brees gesackt mit einem Raumverlust von sechs Yards.
Doch vier Spielzüge später hatten die Saints die 32 der Panthers erreicht, wurden aber noch mal zurückgedrängt. Doch Brees führte seine Leute ohne Auszeiten noch bis an die 15 Carolinas. Es waren noch vier Sekunden zu spielen, als er den Ball zu Boden warf, um die Uhr anzuhalten.
Saints Kicker Will Lutz kam auf den Platz, um sein Glück aus 33 Yards zu versuchen.
Und er schaffte es. Die Saints gewannen ein Spiel, das nur durch die Schiedsrichter, die sehr viel Spaß mit Flaggen hatten, immens gestört wurde, mit 34:31.
New Orleans bleibt mit 9-2 Siegen weiter im Rennen um die Nr. 1 der NFC.
Carolina fiel auf 5-6 und hat nur noch geringe Chancen auf die Playoffs.

Der Lazarettreport
San Francisco 49ers Running Back Jeff Wilson (Unwohlsein)
offensive Lineman Mike Person (Nervenquetschung)

Green Bay Packers Tackle Bryan Bulaga, Knie

New Orleans Saints Tackle Terron Armstead, Knöchel

Carolina Panthers defensive Tackle Dontari Poe, Knie
Tackle Greg Little, Knöchel.

Atlanta Falcons Wide Receiver Julio Jones, Schulter.

Tampa Bay Buccaneers defensive Lineman Beau Allen, Nervenquetschung

Cincinnati Bengals Guard Alex Redmond, linker Ellenbogen  während des Aufwärmens vor dem Spiel
Tight End Cethan Carter, Gehirnerschütterung

Philadelphia Eagles Guard Brandon Brooks, Unwohlsein.

Miami Dolphins Wide Receiver Jakeem Grant, Knöchel
Cornerback Ken Crawley, Schulter
Receiver Albert Wilson, Rippen.

Denver Broncos Linebacker Josey Jewell, Knöchel

Washington Redskins Linebacker Ryan Anderson, Nervenquetschung
Receiver Paul Richardson, Oberschenkel
Defensive Back Fabian Moreau, Nervenquetschung.
Defensive End Ryan Kerrigan, Gehirnerschütterung

Detroit Lions Wide Receiver Marvin Hall, Fuß

Chicago Bears defensive Back Sherrick McManis, Leiste
Offensive Lineman Bobby Massie, Knöchel

Oakland Raiders Receiver Hunter Renfrow, Rippen.

Washington Redskins Quarterback Dwayne Haskins wurde nach dem Spiel mit einem Arm in der Schlinge gesehen. Auf die Frage, was denn wäre, meinte er: „Mir geht's gut.“

Freitag, 22. November 2019

Kurzberichte
rodgers-aaron6Das Sunday Night Spiel ist immens wichtig. Die 8-2 Packers müssen zu den 9-1 49ers.
Und Packers Quarterback Aaron Rodgers (Bild) weiß, daß es schwer wird, San Francisco Zuhause, also in Santa Clara, zu schlagen. Immerhin haben die Niners mittlerweile ja sogar Zuschauer. Ein spärlich gefülltes Stadion war ja bis vor Kurzem Gang und Gäbe. Doch die Siege in Serie in dieser Saison, haben das geändert.
Ein Sieg Green Bays würde die Packers zur Nr. 1 der NFC machen. Das würde bedeuten, daß der Weg in den Super Bowl durch die gefrorene Tundra Wisconsins führen würde.
Doch dazu müssen die Packers erst mal im sonnigen Kalifornien gewinnen.
Es gibt leichtere Aufgaben.

„Abgelehnt,“ hieß es zum Einspruch von Browns Defensive End Myles Garrett. Die NFL hält die Suspendierung bis zum Ende der Saison aufrecht. Zusätzlich zum Verdienstausfall muß Garrett noch eine Strafe von $45.623 zahlen.
Garrett muß nach dieser Saison abwarten, ob seine Sperre nicht sogar noch in die nächste Saison hineingehen wird. Darüber wird Commissioner Roger Goodell dann beizeiten entscheiden.
Etwas mehr Erfolg mit seinem Eispruch gegen seine Strafe hatte Maurkice Pouncey. Er schlug und trat auf Garrett ein, nachdem dieser Steelers Quarterback Mason Rudolph den Helm vom Kopf gerissen und auf den Schädel geschmettert hatte.
Pouncey war zunächst für drei Spiele suspendiert, doch die Sperre wurde auf zwei Spiele reduziert. Die zusätzliche Geldstrafe über $35.096 muß er voll bezahlen.
Über eine Strafe für Rudolph hat die NFL immer noch nicht entschieden.

Die NFL 2019 - Woche 12 - Der Donnerstag
Die Texans gewannen ihr Heimspiel gegen Indianapolis mit 20:17. Damit haben sie jetzt 7-4 Siege und die Nasenspitze vorne, im Kampf um die Playoffs.
Noch!
Nächsten Sonntag kommen die Patriots nach Houston, und da dürfte es mit der Leistung von dieser Nacht nicht leicht werden, auf 8-4 zu kommen.
Doch auch den Colts steht noch ein Spiel gegen ein Team mit einer positiven Bilanz bevor. In Woche 15 gibt es ein Monday Night Spiel gegen die Saints.
Das Rennen um die AFC South ist also noch nicht vorbei.

Donnerstag, 21. November 2019

Kurzberichte
rivera-ron2Panthers Head Coach Ron Rivera (Bild) und Teambesitzer David Tepper sind sich einig. Mittelmäßigkeit ist nicht das, womit sie zufrieden sind.
Und mit 5-5 Siegen sind die Panthers so Mittelmäßig, wie man nur Mittelmäßig sein kann.
Tepper will seine Milliarden für das Team aber nicht für puren Durchschnitt ausgegeben haben. Er erwartet einen Sieger.
Rivera sieht das auch so: „Das war zu erwarten,“ meinte er. „In diesem Spiel geht es ums Gewinnen. Ich akzeptiere Mittelmäßigkeit auch nicht.“
Nun, die NFC South dürfte den 8-3 Saints gehören, auch wenn noch sechs Spiele zu absolvieren sind, und noch viel passieren kann.
Tepper traf sich mit mehreren Pressevertretern aus der Umgebung des Teams. Und bei den gefühlt hunderten Fragen ließ er als Antwort immer wieder durchblicken, daß er den Coach für das Abschneiden der Mannschaft verantwortlich macht. Nach dem Super Bowl Auftritt 2015 konnten die Panthers nie mehr Spiele gewinnen, als sie verloren. Letztes Jahr kamen sie auf 7-9.
Rivera weiß, daß es um seinen Job geht. Die 15-1 Siege aus der Super Bowl Saison spielen aktuell keine Rolle mehr.
Vergangenes ist Vergangenheit, und Tepper möchte hier und jetzt, daß sein teures Spielzeug gewinnt.

Die Stimmabgabe für den Pro Bowl hat begonnen. Naturgemäß liegen offensive Spieler an der Spitze.
Quarterback Lamar Jackson von den Ravens führt bei den Fans mit 146.171 Stimmen. Hinter ihm liegen Quarterback Patrick Mahomes (116.325), Seahawks Quarterback Russell Wilson (115.370). Running Back Dalvin Cook (106.167) von den Vikings und Running Back Christian McCaffrey (100,218) von den Panthers runden die Top 5 ab.
Erster Verteidiger ist 49ers Defensive End Nick Bosa mit 72.506 Stimmen.
Das NFLNetwork wird die pro Bowl Teams in der Nacht zum 18. Dezember um zwei Uhr in einer Sondersendung bekanntgeben.
Dieses unbedeutendste aller Footballspiele, nach den Vorbereitungsspielen in Woche 4, wird am 26. Januar 2020 ausgetragen.

Die beiden Teams, die sich heute im Thursday Night Spiel gegenüberstehen, haben sich bereits in Woche 7 getroffen. Indianapolis gewann knapp mit 30:23 gegen Houston.
Es treffen sich also zwei Divisionsrivalen aus der gewohnt schwachen AFC South. Die Hoffnungen auf ein gutes Spiel sollten wir nicht zu hoch ansetzen. Wenn das Spiel nicht schlecht wird, ist das schon eine tolle Sache.
Beide Quarterbacks gehören nicht in die Top 10 dieser Position. Aber beide Quarterbacks werfen kaum Interceptions. Deshaun Watson von den Texans hat erst sechs geworfen, Jacoby Brissett von den Colts erst vier. Er hat allerdings auch zwei Spiele weniger gespielt in dieser Saison.
Überhaupt werden beide Teams wohl verstärkt auf das Laufspiel setzen.
Beide Teams haben 6-4 Siege und der Sieger in dieser Nacht wird der alleinige Tabellenführer.

Die drei suspendierten Spieler des letzten Thursday Night Spiels haben Einsprüche gegen ihre Sperren eingelegt. In einem Fall wurde bereits entschieden.
Die Suspendierung von Browns Defensive Lineman Larry Ogunjobi wurde aufrechterhalten.
Und ihm wurde mitgeteilt, daß er zusätzlich noch eine Strafe von $10.527 zu zahlen hat, weil er Steelers Quarterback Mason Rudolph von hinten zu Boden schubste.

Die Polizei untersucht den Tod von Julia Crabbe.
Redskins Safety Montae Nicholson und ein Freund von ihm, Kyle Askew-Collins, brachten die bewußtlose 21-jährige mit Nicholsons Auto in ein Krankenhaus. Dort wurde ihr Tod festgestellt und als Todesursache wurde eine Überdosis angegeben.
Die Polizei besorgte sich einen Durchsuchungsbeschluß für Nicholsons Wohnung. Die Beamten fanden verschreibungspflichtige Pillen und Marihuana. Wem die Drogen gehörten, konnte nicht zweifelsfrei ermittelt werden.
Die Redskins wollten sich noch nicht äußern, da die Untersuchungen des Todesfalles noch nicht abgeschlossen wären.

Die besten Spieler der Woche 11
AFC

OFFENSE: QB JOSH ALLEN, BUFFALO BILLS

DEFENSE: DE MAXX CROSBY, OAKLAND RAIDERS

SPECIAL TEAMS: P JAKE BAILEY, NEW ENGLAND PATRIOTS

NFC
OFFENSE: QB DAK PRESCOTT, DALLAS COWBOYS

DEFENSE: DT AARON DONALD, LOS ANGELES RAMS

SPECIAL TEAMS: PR KENJON BARNER, ATLANTA FALCONS

Mittwoch, 20. November 2019

Kurzberichte
zimmer-mike2„Cousins hat sein bestes Spiel als Viking gespielt,“ ist Head Coach Mike Zimmer (Bild) überzeugt.
In der ersten Halbzeit bekamen die Cousins-Zweifler Oberwasser. Das Grauen der ersten Spielwochen war zurück. Minnesota lag zur Pause mit 0:20 gegen Denver zurück. Cousins hatte 58 Passyards und eine Passerwertung von 86,8 Punkten. Er leistete sich auch einen Fumble. Jeder Fan im Stadion dürfte sein Kommen bedauert haben.
Doch im zweiten Durchgang sah die Sache ganz anders aus.
Cousins kam auf 261 Yards, 3 Touchdowns und eine nahezu perfekte Passerwertung von 153,5 Punkten. Zur Zeit hat er seit 163 Pässen keinen Interception mehr geworfen. Damit hat er die aktuell längste Serie in der Liga. Und das zum großen Teil ohne einen der besten Receiver der NFL, Adam Thielen. Der ist momentan verletzt.
Und Wide Receiver Stefon Diggs, der das Team schon verlassen wollte, weil Cousins so furchtbar schlecht war, meinte: „Ihr sollte ihm mehr Anerkennung zuteil werden lassen. Ihr geht zu hart mit ihm zu Gericht, wenn er nicht gut spielt, dabei tut er alles, was er kann. Er hat uns geholfen in dieses Spiel zurückzukommen. Ich glaube, dafür verdient er einen Klaps auf den Rücken. Als ein Quarterback, als unser Quarterback, führte er uns am Sonntag an, und er führt uns in jedem Spiel an. Er spielt sehr gut.“
Klingt so, als wollte Diggs nicht mehr so bald zu einem anderen Team wechseln.

Die Dolphins feuerten Mark Walton.
Der Running Back wurde am Sonntag verhaftet, weil er eine schwangere Frau geschlagen haben soll.
Laut Polizeibericht stieß der Running Back das Opfer gegen eine Wand und schlug ihr mehrmals ins Gesicht und gegen den Kopf.
Das Opfer ist seit etwa fünf Wochen schwanger und Walton ist der Vater. Am Sonntag wurde er von der Schwangerschaft unterrichtet.
Zur Zeit ist der Running Back für vier Spiele suspendiert, weil er letztes Jahr dreimal wegen verschiedener Delikte verhaftet wurde. 
Das Team entließ Walton sofort, nachdem sie von der Verhaftung erfuhren. Einen Kommentar wollten sie noch nicht abgeben.

AKK in der NFL
Die akute Kicker Katastrophe in der NFL hält an.
Bisher konnten diese teilweise recht überbezahlten Spezialisten 2019 nur 79,7% ihrer Field Goal Versuche erfolgreich verwandeln. Das ist der niedrigste Wert seit 2003, als die Kicker nur 79,2% der Kicks verwandelten. 198 mal schossen sie in der Saison daneben.
Der schlechteste Wert stammt aus der Saison 1999 mit 77,7%. In dem Jahr wurde der „K“ Ball eingeführt, der frisch aus der Box genommen wurde, damit die Kicker ihn nicht weichkneten konnten. Es dauerte etwas, bis die sensiblen Spezialisten sich daran gewöhnten.
In der laufenden Saison vergaben die Kicker bereits haufenweise Siegeschancen.
San Franciscos Kicker Chase McLaughlin, der den verletzten Robbie Gould ersetzte, schoß dabei den Vogel ab. Er kickte aus 47 Yards dermaßen weit links daneben, daß der Ball im Spielertunnel landete. Hätte er aus dieser Entfernung getroffen, was er während der regulären Spielzeit schon mal getan hatte, hätten die 49ers in der Verlängerung gegen Seattle gewonnen.
Am Montag verschoß Chargers Kicker Mike Badgley ein Field Goal in Mexico City aus machbaren 40 Yards. Das war das erste Mal, daß nach 14 erfolgreichen Versuchen in den Spielen im Azteken-Stadion ein Field Goal Versuch nicht erfolgreich war.
Und so müssen die Teams weiter damit leben, daß ihre Kicker sie immer wieder um die Chance zum Sieg bringen.

Der Lazarettreport
Steelers Running Back James Conner verschlimmerte seine Schulterverletzung, als er wohl zu früh schon wieder spielte letzten Donnerstag.
Ob er jetzt länger ausfällt, ist nicht sicher.
Wide Receiver Ju-Ju Smith-Schuster ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll, ebenso wie Receiver Diontae Johnson und Linebacker Ola Adeniyi.

Browns Safety Morgan Burnett verletzte sich gegen Pittsburgh an der Achillessehne und wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 19. November 2019

Die NFL 2019 - Woche 11 - Der Montag
rivers-philip6
Was war das?
Ein Heimspiel der Chargers mit mehr als 20.000 Zuschauern?
Und als Chiefs Quarterback Patrick Mahomes auf den Platz kam, schrien die Zuschauer begeistert auf?
Ach ja, das Spiel war nicht in Los Angeles, sondern in Mexico City.
Beide Teams sind ja gewohnt in dünner Höhenluft zu spielen, denn beide müssen ja jedes Jahr einmal in Denver antreten. Dennoch schien es, als ob beiden Teams die Luft knapp wurde.
Es gibt Sachen, die kann man nicht verstehen. Eine davon ist z.B. das Gerede davon, daß Chargers Quarterback Philip Rivers (Bild) ein zukünftiges Hall of Fame Mitglied sein soll.
Gut, wenn Interceptions das Kriterium für seine Aufnahme sind, dann ganz bestimmt. Gestern ließ er sich nicht lumpen und warf gleich vier davon. Einen in einer ganz kritischen Situation, die eine Verlängerung hätte erzwingen können.
Es stand 24:17 für Kansas City. Kurz nach der Zweiminutenwarnung starteten die Chargers an der eigenen neun. Rivers führte seine Offense an die 14 der Chiefs. Es waren noch 24 Sekunden zu spielen, bei einem zweiten und 10. Rivers paßte in die Endzone in die Richtung von Running Back Austin Ekeler. Bei ihm weiß man nicht ob er ein Running Back ist, der ein Wide Receiver sein könnte oder ein Wide Receiver, der ein Running Back sein könnte. Er ist auf beiden Positionen sehr gut. Doch der Pass von Rivers war zu schlecht, und Safety Daniel Sorensen fing den Ball ab. Das Spiel war entschieden.
Ekeler kam nur auf 24 Laufyards, aber auf 108 Passyards.
Mit 28 von 52 für 353 Yards, 1 Touchdown und 4 Interceptions hatte Philip Rivers einen normalen Tag. In dieser Saison hat er bereits 14 Interceptions geworfen bei nur 15 Touchdowns. Nur Buccaneers Quarterback Jameis Winston steht mit 18 Interceptions noch schlechter da.
Chiefs Quarterback Mahomes kam auf für ihn unterdurchschnittliche 19 von 32 für 182 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Kansas City brauchte den Sieg dringend, um weiter vor den 6-4 Raiders zu bleiben. Mit 7-4 Siegen ist der Vorsprung für KCC ganz schön knapp geworden.
Die Chargers fielen auf 4-7 zurück.
Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill mußte das Spiel mit einer Oberschenkelverletzung früh verlassen. Ebenso fielen Running Back Damien Williams (Rippen), Safety Jordan Lucas (Schulter) und Running Back LeSean McCoy (Gehirnerschütterung) vorzeitig aus.

Kurzberichte
Die Panthers stecken in einer Zwickmühle. Sollen sie Quarterback Cam Newton weiter verpflichten, wenn er wieder gesund ist, oder sollen sie weiter auf Kyle Allen setzen?
Allen legte los wie die Feuerwehr, nachdem er als Ersatzmann für Newton antrat. Doch Allen hat in den letzten ein, zwei Spielen stark nachgelassen.
Teambesitzer David Tepper ist kein allzu großer Fan von Newton. Hätte Allen weiter auf dem Niveau gespielt, wie in seinen ersten Starts, wäre Newtons Zeit in Carolina vielleicht Zuende. Doch wie es momentan aussieht, ist Allen nicht die Lösung.
Tepper will warten bis die Lisfranc Verletzung Newtons völlig verheilt ist, und dann erst eine Entscheidung treffen.
Eine Trennung von Newton würde dem Team $18,6 Millionen an Gehalt sparen.

Patriots Quarterback Tom Brady hat die Offense als Schwachpunkt des Teams ausgemacht: „Unsere Stärke sind die Special Teams und die Defense,“ meinte er.
In den letzten beiden Spielen gegen die Ravens und Eagles war ganz schön viel Sand im Getriebe. Brady sieht, daß man die Redzone nicht oft genug erreicht und dann nicht genug Punkte holt, wenn man sie mal erreicht hat.
Letzten Sonntag hatte Brady in Philadelphia eine historisch schlechte erste Halbzeit. Er warf 14 unvollständige Pässe. So viele wie noch nie zuvor in seiner Karriere in der ersten Halbzeit.
Der Quarterback ist also ein großer Teil des Problems, das die Patriots haben. Den einzigen Touchdownpass gegen die Eagles warf Wide Receiver Julian Edelman bei einem Trickspielzug.
Brady ist auf dem Weg die schlechteste Passerwertung seiner Karriere seit 2013 zu holen. Schuld daran sind natürlich auch, die ständig wechselnden Receiver im Team. Head Coach Belichick findet keine Konstanz auf den Wide Receiver und Tight End Positionen. Das macht es einem Quarterback, selbst so einem wie dem G.O.A.T., nicht leicht.
Und so sind es momentan halt die guten Specialteams und die Defense, die die Patriots in den Spielen halten.

In Woche 13 wird wieder geflext.
Die Raiders spielen um 22:25 Uhr gegen die Chiefs und die Browns um 19 Uhr gegen die Steelers.

Montag, 18. November 2019

Die NFL 2019 - Woche  11 - Der Sonntag
brissett-jacobyEs gab gute Spiele, schlechte Spiele und eine Vorentscheidung.
Durch die Niederlage gegen die Raiders sind die Bengals das erste Team in dieser Saison, das auch rein rechnerisch keine Chancen mehr auf die Playoffs hat.

Anders sieht es bei den Texans und den Colts aus. Die beiden Team standen im Fernduell um die Tabellenführung in der AFC South. Und es gab Abfertigungen in beiden Spielen. Während die Colts Zuhause die Jacksonville Jaguars mit 33:13 abfertigten, wurden die Texans in Baltimore mit 7:41 abgefertigt.
Indianapolis konnte wieder auf Quarterback Jacoby Brissett (Bild) zurückgreifen, der seine Knieverletzung auskuriert hatte. Mit ihm als Sicherheit, setzte Head Coach Frank Reich auf das Laufspiel, das ihn nicht im Stich ließ.
So reichten 148 Passyards mit 1 Touchdown und 1 Interception für Brissett aus, denn Jonathan Williams kam auf 116 Laufyards und Marlon Mack auf 109.
Jaguars Quarterback Nick Foles, der seinen ersten vollen Einsatz in dieser Saison hatte, nachdem er sich nach nur 10 Spielzügen im ersten Saisonspiel ein Schulterblatt brach, hatte keinerlei Unterstützung dieser Art. Jacksonvilles bester Running Back Leonard Fournette kam nur auf erbärmliche 23 Yards.
Foles warf den Ball 47 mal, traf 33 mal seine Receiver für 296 Yards und 2 Touchdowns, bei 1 Interception. Und das reichte halt nicht.
Da die Ravens in dieser Saison das Team geworden sind in der AFC, das man erst mal schlagen muß, wurden die Texans gebeutelt und geschunden zurück nach Houston geschickt.
Die Colts und die Texans haben jetzt beide 6-4 Siege und am Donnerstag tritt Indianapolis bei den Texans an.
Die Ravens haben 8-2 Siege und bleiben das zweitbeste Team der AFC hinter New England.

Die Patriots schlugen die Eagles mit 17:10.
Ein NFL Neuling hätte an der Qualität dessen, was da auf dem Platz geboten wurde, nicht geglaubt, wenn man ihm gesagt hätte, daß da die beiden Super Bowl Sieger der letzten zwei Jahre gegeneinander spielten.
Das soll es dann auch über dieses „Super Bowl Rematch“ gewesen sein.
New England hat 9-1 Siege und bleibt die Nr. 1 der AFC.
Die Eagles fielen auf 5-5 und haben jetzt das Nachsehen, wenn sie auf die Tabelle blicken.

Die Dallas Cowboys und die Detroit Lions lieferten uns ein sehenswertes, spannendes Spiel.
Cowboys Quarterback Dak Prescott hatte einen hervorragenden Tag und warf Pässe für 444 Yards. Seine Bilanz: 29 von 46 für 444 Yards, 3 Touchdowns und mal 0 Interceptions.
Da machte es nichts, daß Running Back Ezekiel Elliott nur 45 Laufyards und 1 Touchdown beisteuern konnte.
Auf der anderen Seite machte Lions Ersatz Quarterback Jeff Driskel seine Sache recht gut, dafür, daß er erst ein volle Woche mit den Startern trainiert hat. Er kam auf 15 von 26 für 209 Yards und 2 Touchdowns und blieb auch ohne Interception. Mit 51 Laufyards und 1 Touchdown war er zweitbester Läufer hinter Bo Scarbrough mit 55 Yards und ebenfalls 1 Touchdown. Scarbrough war erst am Samstag vom Trainingsteam in den aktiven Kader befördert worden.
Dallas gewann mit 35:27 und führt jetzt die NFC East mit 6-4 Siegen an, und kann am Sonntag in New England zeigen, wie ernst man sie nehmen sollte.

Ein weiteres sehr spannendes Spiel aus der Frühschicht um 19 Uhr war Denver in Minnesota. Ob es gut war, lassen wir mal dahingestellt sein.
Wenn ich mich richtig daran erinnere, was Scott Hanson in der Redzone Übertragung gesagt hat, dann gab es in den letzten, wie vielen Jahren auch immer, 99 mal den Fall, daß ein Team zur Halbzeit mit 20:0 führte, so wie die Broncos gestern, die die Vikings im ersten Durchgang wie Schuljungs aussehen ließen.
99 mal ging das Team mit der 20:0 Halbzeitführung auch als Sieger vom Platz. Nicht so gestern.
Die Vikings berappelten sich und kamen im zweiten Durchgang zu 27 Punkten. Denver kam nur noch zu einem Field Goal. Doch in den Schlußsekunden hätte es noch der Sieg sein können.
10 Sekunden vor Spielende hatte Denver einen Vierten und eins an Minnesotas 15. Quarterback Brandon Allen lief selber und erzielte 11 Yards.
Neuer erster Versuch.
Seine beiden ersten Pässe kamen nicht an.
3. Versuch und noch zwei Sekunden. Doch auch dieser Pass kam nicht an. Die Uhr zeigte 00:00.
So entkamen die Vikings einer drohenden Niederlage, die sie weit zurückgeworfen hätte.
Brandon Allen kam auf gute 17 von 39 für 240 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Nach einer grauenvollen ersten Halbzeit, in der Minnesota nur 47 Yards mit der Offense erreichte, kam Kirk Cousins doch noch auf 29 von 35 für 319 Yards und 3 Touchdowns.
Durch den glücklichen 27:23 Sieg konnten die Vikings mit 8-3 Siegen an den spielfreien 8-2 Packers dranbleiben.

Wie ist die Gemütslage in Atlanta?
Sauer, erstaunt, traurig?
Vielleicht eine Mischung aus allem.
Nachdem die Falcons sieben Spiele in Folge verloren, gewannen sie letzte Woche überzeugend in New Orleans. Und gestern gewannen sie überzeugend in Carolina.
Mit 29:3 fertigten sie die Panthers ab, die sich Buhs von den eignen Fans anhören mußten.
Da werden die Falcons Fans sich fragen, warum das nicht von Anfang an so gut gelaufen ist?

Die Saints spielten sich ihren Frust über die Niederlage letzte Woche gestern gegen Tampa Bay von der Seelen.
Mit 34:17 gewannen sie und behaupteten mit 8-2 Siegen Platz 1 der NFC South.

Die 49ers gewannen in Santa Clara mit 36:26 gegen Arizona und bleiben mit 9-1 Siegen die Nr. 1 der NFC.

Und wie bewertete die USA today das Sunday Night Spiel?
Mit einem Wort: „Würg!“
Die Rams gewannen mit 17:7 gegen die ach so harmlosen Teddybärchen.

Der Lazarettreport
Indianapolis Colts Running Back Marlon Mack, rechte Hand gebrochen

Jacksonville Jaguars Tight End Josh Oliver, Rücken

Cincinnati Bengals Receiver Auden Tate, Nacken.

Denver Broncos Fullback Andy Janovich, Ellenbogen, er fällt für den Rest der Saison aus.

Minnesota Vikings Safety Harrison Smith, Oberschenkel

Houston Texans Safety Mike Adams, Gehirnerschütterung beim Aufwärmtraining vor dem Spiel
Cornerback Lonnie Johnson Jr, Fuß
Safety Justin Reid, Schulter

Detroit Lions defensive Back Tracy Walker,  Knie
Fullback Nick Bawden (Knie)

Dallas Cowboys offensive Tackle La'el Collins, Knie

New York Jets Right Tackle Chuma Edoga (Knöchel)

Washington Redskins defensive Lineman Daron Payne, Knöchel

San Francisco 49ers defensive End Dee Ford (Oberschenkel)
Wideout Deebo Samuel (Schulter)
Cornerback K'Wauan Williams (Nervenquetschung)

Miami Dolphins defensive Back Bobby McCain, Schulter

Buffalo Bills offensive Tackle Ty Nsekhe, Knöchel

New Orleans Saints Tight End Josh Hill, Gehirnerschütterung

Philadelphia Eagles Tackle Lane Johnson, Gehirnerschütterung

New England Patriots Wideout Phillip Dorsett, Kopf

Chicago Bears offensive Lineman Bobby Massie Rücken
QB Mitchell Trubisky (Hüfte)

Sonntag, 17. November 2019

Kurzberichte
kaepernick-colin-haareEx-49ers Quarterback Colin Kaepernick (Bild) hat sein Sichtungstraining abgehalten.
Etwa 45 Minuten lang warf er Pässe zu Bruce Ellington, Brice Butler, Jordan Veasy und Ari Werts. Beobachter sagten, daß die Pässe im Verlauf des Trainings immer präziser wurden.
Auch daß sein Arm noch immer kräftig ist, bewies er mit einigen tiefen Pässen.
Kaepernick meinte nach dem Training: „Ich bin seit drei Jahren bereit. Seit drei Jahren werde ich gemieden.“
Und das könnte auch nach diesem Einzeltraining so bleiben.
Denn daß Kaepernick immer noch auf Krawall gebürstet ist, zeigte er mit seinem Shirt, mit dem er auf den Platz kam. Darauf stand „Kunta Kinte“, der Name des Sklaven um den es in der TV Serie „Roots“ geht.
Die NFL lud Vertreter von alle 32 zu der Veranstaltung ein. Die Scouts von 11 Clubs sollen erschienen sein. Und die mußten auch noch umziehen. Das Training sollte nämlich auf dem Gelände der Atlanta Falcons abgehalten werden, doch der Quarterback hatte 30 Minuten vor Beginn die Idee, lieber auf einem High School Gelände zu zeigen was er kann, das auf der anderen Seite der Stadt liegt.
Und all das, so hört man mittlerweile, hätte eher dafür gesorgt, daß Kaepernick seiner Sache keinen guten Dienst getan hätte.
Und obwohl die Veranstaltung von der NFL angesetzt war, nutzte der Quarterback sie, um sich weiter als Ikone des Widerstands zu präsentieren, und seinem Werbe-Sponsor Nike ein paar schöne Bilder zu ermöglichen.
Natürlich muß man auch fragen, was die Liga bewogen hat, diese Veranstaltung erst am vergangenen Dienstag angesetzt zu haben. Dazu noch an einem Samstag, an dem die Teams ihre Scouts zu den Dutzenden Collegespielen schicken, die da stattfinden.
Unter dem Strich könnte das Ganze ein Satz mit X gewesen sein.

Die Dolphins gaben Wide Receiver Allen Hurns eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre für $8 Millionen. $3,27 Millionen davon sind garantiert.

Zur Kasse bitte
49ers: Cornerback Richard Sherman, $28,075 wegen unnötiger Härte

Cleveland Browns: Wide Receiver Jarvis Landry, $10,527 wegen Beleidigung

Pittsburgh Steelers: Safety Minkah Fitzpatrick, $10,527 wegen Beleidigung

Oakland Raiders: Safety Karl Joseph, $28,075 wegen unnötiger Härte

Der Lazarettreport
Die Bears setzten Tight End Trey Burton mit einer Wadenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Chiefs meldeten für das Monday Night Spiel gegen die Chargers in Mexico City Defensive End Emmanuel Ogbah (Brustmuskel), defensive End Alex Okafor (Knöchel) und Tight End Blake Bell (Knöchel) als „Out“.
Bei den Chargers kann Offensive Tackle Sam Tevi wegen einer Knieverletzung nicht mitmischen.

Die Broncos setzten Cornerback Bryce Callahan auf die Verletztenliste.

Die Jets setzten Offensive Lineman Ryan Kalil mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste.

Samstag, 16. November 2019

Die NFL 2019 - Woche - 11 - Der Donnerstag - Das Nachbeben
rudolph-mason
Die NFL hat nicht lange gewartet. Schon am Freitag verhängte sie die ersten Strafen gegen Beteiligte an der Schlägerei im Thursday Night Spiel.
Und auch Steelers Quarterback Mason Rudolph (Bild) kann  eine Strafe erwarten.
Wie erwartet ist die Saison für Browns Defensive End Myles Garrett beendet. Zwar glaubten die Teamkollegen Garretts noch an eine Sperre von 2-3 Spielen, aber die NFL bewertete den Schlag mit einem Helm auf den ungeschützten Kopf Rudolphs als Angriff mit einer Waffe.
Rudolphs Agent Tim Younger wollte sogar eine Strafanzeige gegen Garrett stellen, aber der Quarterback pfiff Younger zurück. Für ihn ist das eine exklusive NFL Angelegenheit. 
Garrett gehört zu drei Spielern, die ohne Bezahlung suspendiert sind. Der Defensive End für den Rest der Saison und die Playoffs, sollten die Browns sie erreichen. Die Strafe hat ein „mindestens“ angeführt. Das heißt, daß die Sperre sich in die Saison 2020 hineinziehen könnte.
Für drei Spiele wurde Steelers Center Maurkice Pouncey gesperrt, weil er auf Garrett einschlug und eintrat.
Browns  Defensive Tackle Larry Ogunjobi wurde für ein Spiel suspendiert, weil er Mason Rudolph von hinten zu Boden schubste.
Alle drei haben zuzüglich zu ihren Verdienstausfällen noch mit weiteren Geldstrafen zu rechnen.
Die NFL kündigte an, auch Mason Rudolph für seine Rolle in der Schlägerei zu bestrafen. Als er unter Myles Garrett bei einem Sack begraben wurde, wollte er sich schnell befreien und zog am Helm des Verteidigers. Dadurch wurde das Ganze erst ausgelöst.
Die Liga hat auch Geldstrafen gegen die Teams ausgesprochen, die ihre Spieler nicht im Griff hatten. Beide Clubs müssen je $250.000 zahlen.
Hoffentlich kühlen sich die Gemüter schnell wieder ab. In zwei Wochen findet das Rückspiel in Pittsburgh statt.

Seattle Amazons?
Besteht die Gefahr, daß wir demnächst ein Team mit dem Spitznamen „Amazons“ haben könnten?
Es geht das Gerücht, daß sich Amazon Besitzer Jeff Bezos ein NFL Team kaufen möchte. Die Rede ist von entweder den Seattle Seahawks oder den Washington Redskins. Auch die Denver Broncos sollen auf Bezos Wunschliste stehen.
Und egal wie teuer die Teams wären, für Bezos wäre der Kaufpreis ein Kinderspiel, bei einem geschätzten Vermögen von knapp $130 Milliarden.

Der Lazarettreport
Die Colts können wieder mit Jacoby Brissett rechnen. Der Quarterback hat seine Knieverletzung ausgeheilt und kann starten.
Leider kann er keine Pässe zu Wide Receiver T.Y. Hilton werfen. Er hat Schmerzen in einer Wade und kann nicht spielen.
Und auch Rookie Wide Receiver Parris Campbell kann wegen einer Handverletzung nicht mitmachen.

Bei den Lions kann Matthew Stafford nicht gegen Dallas spielen. Der Quarterback hat immer noch Rückenschmerzen.
Wer kann sonst noch nicht spielen?

Falcons: RB Devonta Freeman (Fuß), S Kemal Ishmael (Gehirnerschütterung), TE Austin Hooper (Knie)

Panthers: CB Ross Cockrell (Quadrizeps)

Dolphins: CB Ken Webster (Knöchel)

Bengals: WR A.J. Green (Knöchel), CB Dre Kirkpatrick (Knie), G Alex Redmond (Knie, Knöchel), TE Drew Sample (Knöchel)

Raiders: S Lamarcus Joyner (Oberschenkel), T David Sharpe (Wade)

Cowboys: G Connor Williams (Knie)

Lions: DL Da'Shawn Hand (Knöchel), QB Matthew Stafford (Hüfte/Rücken), OT Rick Wagner (Gehirnerschütterung)

Broncos: CB Bryce Callahan (Fuß)

Vikings: S Anthony Harris (Leiste), DT Linval Joseph (Knie), OG Josh Kline (Gehirnerschütterung), WR Adam Thielen (Oberschenkel)

Colts: WR Parris Campbell (Hand), WR T.Y. Hilton (Wade)

Saints: WR/KR Deonte Harris (Oberschenkel), CB Marshon Lattimore (Oberschenkel), G Andrus Peat (Unterarm)

Buccaneers: OLB Carl Nassib (Leiste), OLB Anthony Nelson (Oberschenkel), CB M.J. Stewart (Knie)

Jets: S Matthias Farley (Quadrizeps), C Ryan Kalil (Knie), LB C.J. Mosley (Leiste), LB Paul Worrilow (Quadrizeps)

Redskins: TE Vernon Davis (Gehirnerschütterung), WR Paul Richardson (Oberschenkel), DT Tim Settle (Oberschenkel), RB Chris Thompson (Zeh)

Cardinals: DE Zach Allen (Nacken), CB Tramaine Brock (Oberschenkel), RB Chase Edmonds (Oberschenkel), OLB Brooks Reed (Oberschenkel)

49ers: DT D.J. Jones (Leiste), T Joe Staley (Finger)

Eagles: LB Nigel Bradham (Knöchel), WR Alshon Jeffery (Knöchel), RB Darren Sproles (Quadrizeps)

Bears: TE Trey Burton (Wade), LB Isaiah Irving (Quadrizeps), TE Adam Shaheen (Fuß), LB Danny Trevathan (Ellenbogen)

Rams: WR Brandin Cooks (Gehirnerschütterung), T Rob Havenstein (Knie), CB Darious Williams (Knöchel)

 

 

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