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Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Donnerstag, 22. November 2018

Kurzberichte
trubisky-mitchellAller guten Dinge sind drei. Ob auch aller guten Spiele drei sind, das können wir nur hoffen.
Traditionell geht es heute Abend um 18:30 Uhr in Detroit los. Die Lions empfangen die Bears.
Chicago wird allerdings auf Quarterback Mitchell Trubisky (Bild) verzichten müssen. Er hat eine Schulterverletzung und Chase Daniel wird versuchen, die Löwen zu jagen. Der ist in seinem 10. Jahr in der NFL, hat aber erst zwei Starts und 78 Passversuche auf seinem Konto.
Es kommt also auf die Defense an. Khalil Mack hat acht Sacks erzielt, doch da die Gegner sich verstärkt auf ihn konzentrieren müssen, kommt die Defense der Bears auf satte 32 Sacks insgesamt. Einer kommt immer mal durch zum Quarterback.
Die Lions haben dieses Jahr 30 Sacks erlaubt. Quarterback Matthew Stafford wird also unter enormem Druck stehen. Das ist etwas, was ihm gar nicht schmeckt.
Dieses Spiel könnte gar nicht mal so gut werden.

 

Traditionell findet das zweite Spiel in Dallas statt. Hier gibt es den Klassiker der Divisionsrivalen Redskins at Cowboys.
Auch die Redskins kommen mit einem Ersatz Quarterback. Colt McCoy ist seit fünf Jahren in Washington und kennt das System. Von ihm wird erhofft, daß er das Spiel managt, also wenigstens nicht verliert. Seinen letzten Pass in einem Spiel mit Bedeutung warf er in Woche 15 der Saison 2014.
Die Redskins werden den alten Mann Adrian Peterson verstärkt einsetzen. Der ist aber immer noch gut in Form und kann immer noch eine Menge Yards mit seinen Läufen erzielen.
Das Spiel wenigstens nicht zu verlieren kann man auch Dak Prescott mit auf den Weg geben. Der Quarterback der Cowboys kann sich auf seinen Running Back Ezekiel Elliott verlassen.
Wir könnten also ab 22:30 Uhr viel Laufspiel zu sehen bekommen.

Keine Tradition hat das dritte Spiel, was den Gastgeber angeht. Der wechselt ständig.
Dieses Jahr spielen die Falcons bei den Saints. Das ist auch ein Spiel unter Divisionsrivalen, wie die beiden zuvor.
Wenn es so läuft, wie man es erwarten kann, dann werden die Heiligen den Falken jede Feder einzeln ausrupfen.
New Orleans erzielt im Schnitt 37,8 Punkte pro Spiel. Man muß als Gegner also versuchen, mehr zu erzielen, weil die Offense der Saints einfach nicht gestoppt werden kann.
Dazu dürften die Falcons nicht in der Lage sein.
Allerdings ist ein Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften immer sehenswert, vielleicht auch dieses hier um 2:20 Uhr am Freitagmorgen.

Fiel da gerade irgendwo der Name Adrian Peterson?
Der 33 Jahre alte Running Back ist auf dem Weg in dieser Saison über 1.150 Yards und 11 Touchdowns zu erzielen.
Und das alles, nach den Hindernissen, die er auf seinem Weg durch die Saisons überwinden mußte. Da war der Kreuzbandriss, der ihn nach seiner Genesung dazu getrieben hat, die beste Saison seiner Karriere abzuliefern.
Und da war der Prozeß, weil er seinen Sohn mit einer Rute geschlagen hatte. Das gab er vor Gericht zu und wurde von der Liga für die Saison 2014 suspendiert. Das hat seine Meinung über Kindererziehung allerdings nicht geändert. Peterson gab in einem Interview zu, seine Kinder immer noch zu schlagen, zwar nicht mehr mit einer Rute, sondern mit einem Gürtel.
Kinder müßten für wiederholte Verstöße bestraft werden, ist Petersons Meinung. Zu diesen Strafmaßnahmen würde auch eine Tracht Prügel hier und da gehören.
Und an sein Versprechen, das er nach dem Prozeß gab, nie wieder eine Rute zu benutzen, hält er sich ja.

Die Leiche eines vermißten Fans der 49ers, der während eines Monday Night Football Spiels am 12. November verschwunden war, wurde in einem Salzwassersee einige Meilen vom Levis Stadion entfernt gefunden.
Eine Gruppe von Entenjägern fand den Toten.
Der Gerichtsmediziner stellte fest, daß der 32 Jahre alte Ian Powers in dem See ertrank und wertete seinen Tod als Unfall.

Auch gegen die Raiders wird Ravens Quarterback Joe Flacco vielleicht wieder nur zusehen können. Er hat eine schmerzhafte Hüftverletzung. Eventuell wird Lamar Jackson wieder starten, der eh als die Zukunft des Teams angesehen wird.
Gegen die Bengals fiel Jackson mehr durch seine Läufe auf, als durch seine Pässe. 117 Yards erzielte er durch Läufe 150 durch Pässe.
Doch Jackson versprach den Fans, daß er gegen Oakland mehr auf das Paßspiel setzen wird.
Und das dürfte gegen die Raiders auch gar nicht schwer werden.

Raiders Quarterback Derek Carr will nicht um den ersten Pick in der Draft spielen.
Er findet das Gerede, daß Head Coach Gruden das Team aufgegeben hat, um eine hohe Draftposition zu erreichen, völlig daneben.
Er, Carr, würde dabei sowieso nicht mitspielen, sagte der Quarterback. Er würde spielen, um zu siegen.
Noch sind die Raiders gut im Rennen um Platz eins. Allerdings hat ihr Sieg gegen die Cardinals ihre Chancen etwas geschmälert. Die Raiders, Cardinals und 49ers haben alle 2-8 Siege. Das wird noch eine harter Kampf die alleinige Spitzenposition wieder zu erreichen.
Und Carr hat keine Lust, seinen Teil dazu beizutragen.

Packers Quarterback Aaron Rodgers stiftet eine Million Dollar als Aufbauhilfe für die Opfer der Waldbrände in Kalifornien.

Vikings Head Coach Mike Zimmer ist sauer über das, was sein Team auf dem Platz zeigt.
Unter dem neuen Offensive Coordinator John DeFilippo hat die Offense ordentlich an Fahrt verloren, und das obwohl Running Back Dalvin Cook wieder voll einsatzbereit ist.
Aber auch der Mannschaftsteil der Zimmer persönlich unterstellt ist, die Defense, strauchelt.
Vom Personal her sollte Minnesota besser dastehen als mit 5-4-1. Die Playoffs, die vor der Saison als klares Saisonziel galten, sind nur noch schwer zu erreichen.

Die Eagles kommen nicht in Fahrt. Die Offense ist nur noch ein Schatten der Saison 2017. Die O-Line scheint das Blocken verlernt zu haben.
Die Colts Offense kommt immer besser in Fahrt und die in den Vorjahren so anfällige O-Line kann Quarterback Andrew Luck endlich wirklich beschützen.
Letztes Jahr war Frank Reich Offensive Coordinator der Eagles. Dieses Jahr ist Frank Reich Head Coach der Colts.
Ob es da einen Zusammenhang gibt?

Der Lazarettreport
Wer kann denn heute Abend definitiv nicht spielen?
Falcons: Pro Bowl Linebacker Deion Jones, gebrochener Fuß

Saints: Offensive Tackle Terron Armstead (Brustmuskel)

Redskins: Running Back Chris Thompson (Rippen)

Cowboys: Wide Receiver Tavon Austin (Leiste), Tight End Geoff Swaim (Handgelenk), Ersatz Center Adam Redmond (Gehirnerschütterung), defensive Lineman David Irving (Knöchel) und Linebacker Sean Lee (Oberschenkel)

Lions: Wide Receiver Marvin Jones (Knie) und Running Back Kerryon Johnson (Knie)

Bears: Linebacker Aaron Lynch (Gehirnerschütterung) und Tight End Adam Shaheen (Gehirnerschütterung)

Die besten Spieler der Woche - 11
AFC

OFFENSE: QB ANDREW LUCK, INDIANAPOLIS COLTS
23 von 29 für 297 Yards, 3 Touchdowns

DEFENSE: LB VON MILLER, DENVER BRONCOS
1 Sack (der 100. seiner karriere), 1 Interception

SPECIAL TEAMS: K DANIEL CARLSON, OAKLAND RAIDERS
3 von 3 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkte

OFFENSE: RB SAQUON BARKLEY, NEW YORK GIANTS
Insgesamt 152 Yards, 2 Touchdownläufe, 1 Touchdownpass

DEFENSE: LB SAMSON EBUKAM, LOS ANGELES RAMS
3 Tackles, 1 Sack, 1 Interception zum Touchdown zurückgetragen, 1 eroberten Fumble zum Touchdown zurückgetragen.

SPECIAL TEAMS: K CODY PARKEY, CHICAGO BEARS
3 von 3 Field Goals

Mittwoch, 21. November 2018

Kurzberichte
bowles-todd3Es fällt schwer, nach diesem epischen Monday Night Spiel zur normalen Tagesordnung in der NFL zurückzukehren.
Aber es kann natürlich nicht jedes Spiel so ein Kracher sein, das würde dann ja auch langweilig auf die Dauer.
Am anderen Ende der Skala dieser phantastischen Teams sind die Jets zu finden. Sie haben vier Spiele in Folge verloren und können sich mit 3-7 Siegen die Playoffs praktisch abschminken, auch wenn sie sie theoretisch noch erreichen könnten.
(Noch) Head Coach Todd Bowles (Bild) sagte der Presse, daß die Moral in der Truppe hoch wäre. Und die Spieler versprechen den Fans in den letzten Spielen noch alles zu geben. Sie wollen nicht einfach so sang- und kampflos untergehen. Dieses Vorhaben können sie am Sonntag gegen die Patriots beginnen. Die haben ihr letztes Spiel gegen die Titans verloren, sind also durchaus schlagbar. Doch New England wird sich natürlich den Frust über diese bodenlose Blamage von der Seele spielen wollen.
Und wenn Bowles mit „Moral“ die Vorstellung meint, die die Jets gezeigt haben, als sie von den Bills aus dem eigenen Stadion geprügelt wurden, dann gute Nacht.
Mit 7-3 Siegen haben die Patriots zwei Siege Vorsprung vor den Dolphins. Die können am Sonntag in Indianapolis wieder mit Ryan Tannehill antreten. Head Coach Adam Gase gab bekannt, daß der Quarterback seine Schulterverletzung auskuriert hat.

Colt McCoy könnte bei manch anderem Team als Starter gelten. Bei den Redskins ist er nur Ersatzmann und das seit fünf Jahren hinter diversen Quarterbacks.
Am Donnerstag wird er mal wieder starten, in Dallas. Die Cowboys sind eines von zwei Teams, die traditionell immer Gastgeber an Thanksgiving sind.
Die Redskins reisen mit 6-4 Siegen nach Dallas. Die Cowboys stehen bei 5-5, können also mit einem Sieg gleichziehen.
McCoy ist in den verbleibenden sechs Wochen der regulären Saison Washingtons Starter. Seine Bilanz bisher in der NFL (Browns 2010-12, 49ers 2013 und Redskins 2014 bis heute) 514 von 854 für 5.640 Yards, 27 Touchdowns, 23 Interceptions. Sein Gehalt bisher in Washington über die fünf Saisons verteilt, $14 Millionen. Recht viel für einen Ersatzmann.
Ob er das Team in die Playoffs führen kann bleibt abzuwarten. Unmöglich ist das nicht, sieht man sich den Rest der traurigen NFC East an. Dallas, Philadelphia (4-6) und die Giants (3-7) gehören in dieser Saison eher zu den schlechteren Teams der Liga. Die NFC East ist auf das Niveau der AFC South abgerutscht. Da wie dort kann der Einäugige tatsächlich der König unter den Blinden werden.

Malcolm Jenkins zerreißt seine Teamkollegen in der Luft.
Der Safety der Eagles bezeichnet das Verhalten seiner Teamkollegen im Debakel gegen die Saints als zutiefst beschämend.
„Es war einfach nur beschämend,“ sagte Jenkins der Presse. „Ich fühlte mich nicht, wie in einem Team, das bereit wäre zu kämpfen. Ich wäre eher aus dem Spiel gegangen, als mich so zu benehmen.“
Jenkins nannte keine Namen, wen er speziell meinte. Aber viele hätte er nicht ausschließen können.
Defensive Coordinator Jim Schwartz fand es fürchterlich, daß seine Defense 173 Laufyards zugelassen hatte. Ingram und Kamara überrannten seinen Mannschaftsteil, der bis dahin nur 93,4 Yards pro Spiel zugelassen hatte.
Am Sonntag geht es für die Eagles gegen die Giants. Wenn die dann Rookie Running Back Saquon Barkley von der Leine lassen und gewinnen, würden beide Teams mit 4-7 Siegen dastehen.
Nicht gut, für einen amtierenden Super Bowl Sieger.

Die Broncos feuerten Cornerback Adam „Pacman“ Jones, der in seiner 14. NFL Saison ist.
Erst im August gaben sie ihm einen Vertrag, doch er startete nur in zwei Spielen im September. In sieben Spielen wurde er nur sporadisch eingesetzt.

Das Rätsel, warum Todd Gurley im Spiel aller Spiele nur insgesamt 94 Yards erzielte, ist gelöst.
Der Running Back der Rams spielte lange mit einem verletzten Knöchel. Im ersten Viertel zog er sich die Verletzung zu und die behinderte ihn ziemlich.
Allerdings wurde er als Ablenkung weiter eingesetzt, damit sich die Defense der Chiefs weiter auf ihn konzentrieren mußte.

Gehen wir über das Power Ranking zu den Playoffkandidaten.
An der Spitze des Kräftemessens hat sich durch den Wahnsinn, den die Chiefs und die Rams geboten haben, nichts geändert.
Die 9-1 Saints bleiben auf Platz 1.
Die Rams und die Chiefs tauschten die Plätze. Die 10-1 Rams stehen jetzt auf Platz 2, die 9-2 Chiefs auf der Drei.
Von Platz 12 in die Einstelligkeit kamen die Texans. Sie sprangen auf Platz acht.
Unten haben die Raiders ihren tapfer verteidigten letzten Platz an die Cardinals verloren.

Und so sieht die Playoff-Jagd zur Zeit aus.
NFC
1. LA Rams
2. New Orleans Saints
3. Chicago Bears
4. Washington Redskins
5. und Wild Card Team 1, Carolina Panthers.
6. und WC 2 Minnesota Vikings
Dahinter lauern die Dallas Cowboys (5-5), Seattle Seahawks (5-5), Green Bay Packers (4-5-1), Atlanta Falcons (4-6), Detroit Lions (4-6), Philadelphia Eagles (4-6)

AFC
1. Kansas City Chiefs
2. Pittsburgh Steelers
3. New England Patriots
4. Houston Texans
5. und WC 1 Los Angeles Chargers
6. und WC 2 Baltimore Ravens
Dahinter lauern die Cincinnati Bengals (5-5), Indianapolis Colts (5-5), Miami Dolphins (5-5), Tennessee Titans (5-5), Denver Broncos (4-6)
Aber es ist noch viel Football zu spielen, und das kann sich alles noch ändern.

Der Lazarettreport
Buccaneers: Tight End OJ Howard wurde mit einer Fußverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Bears: Quarterback Mitch Trubisky, Schulter, sein Einsatz am Donnerstag gegen die Lions ist fraglich.

Bengals: Linebacker Preston Brown wurde mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 20. November 2018

Die NFL 2018 - Woche 11 - Der Montag
goff-jared12Der Versuch über dieses Spiel entsprechend zu schreiben, hieße, ein Buch mit 600 Seiten zu füllen.
Deshalb versuche ich es erst gar nicht. Wer es nicht geguckt hat, hat es nicht gesehen, das 773. Monday Night Football Spiel mit den meisten Punkten, die es jemals in einem Monday Night Spiel gegeben hat.
Und auch ein NFL Rekord ist gefallen, denn noch niemals in der Geschichte der NFL gab es ein Spiel, in dem beide Teams über 50 Punkte erzielten.
Es gab zwei Unentschieden und sechs Führungswechsel, davon alleine vier im vierten Viertel.
Dabei kann man nicht sagen, daß beide Teams ihre Verteidigungen Zuhause gelassen hatten, denn die punkteten fleißig mit. Noch nie gab es direkte Punkte für den Gegner aus Fehlern von Chiefs Quarterback Patrick Mahomes. In diesem Spiel gab es gleich zwei Gelegenheiten, in denen die Defense der Rams direkt punkten konnte.
Man stelle sich vor, dieser Kracher wäre wirklich den heimischen Fans entzogen worden, und hätte in Mexico City stattgefunden. Das wäre schrecklich gewesen.
Eine große amerikanische Tageszeitung drückte es so aus: Arena Football trifft auf ein Madden Videospiel.
14 Touchdowns, 1.001 Yards, 105 Punkte, die drittmeisten in einem regulären Saisonspiel in der Geschichte der Liga.
Sehen wir uns die Statistiken im Einzelnen an.
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes: 33 von 46 für 478 Yards, 6 Touchdowns, aber auch 3 Interceptions von denen einer direkt zum Touchdown zurückgetragen wurde, und zwei Fumbles.
Rams Quarterback Jared Goff (Bild): 31 von 49 für 413 Yards, 4 Touchdowns, 0 Interceptions und auch zwei Fumbles.
Rams Running Back Todd Gurley hatte zwar seine Szenen, blieb aber weit unter dem, was er sonst zustande bringt: 12 Läufe für 55 Yards, 3 gefangene Pässe für 39 Yards.
Kareem Hunt von den Chiefs war etwas produktiver mit 14 Läufen für 70 Yards und 3 gefangenen Pässen für 41 Yards und 1 Touchdown.
Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill war eine Macht. Er fing 10 Pässe für 215 Yards und 2 Touchdowns.
Bester Receiver der Rams war Brandin Cooks, der 8 Pässe für 107 Yards fing.
1:49 Minuten waren noch zu spielen, als ein Touchdownpass über 40 Yards von Goff auf Gerald Everett die 53:51 Führung brachte. Der Extrapunkt gelang auch, so daß ein Field Goal von den Chiefs nicht ausgereicht hätte, das Spiel zu gewinnen.
Doch 1:28 Minuten vor Spielende konnte Rams Cornerback Marcus Peters einen Pass von Mahomes abfangen und den Sieg sichern.
Ausgerechnet Peters, der von den Chiefs an die Rams abgegeben wurde, obwohl er ein sehr sicherer Spieler ist, aber zu viele Probleme bereitete.
Und ich könnte noch viel darüber schreiben, aber wie gesagt, diesen Klassiker könnte man nur würdigen, wenn man ein Buch darüber schreiben würde. Aaron Donald, Travis Kelce, Samson Ebukam, die miesen Schiedsrichter, die Spaß mit Flaggen hatten, und noch viel mehr Kapitel wären zu schreiben.
Warten wir auf die Verfilmung. Hollywood, das ja eh das Drehbuch zu diesem Spiel geschrieben haben könnte, ist vielleicht interessiert.
Ich weiß nicht, ob es legale Tauschbörsen gibt, aber sollte es sie geben, dann sollten die, die das Spiel nicht gesehen haben, es bei einer legalen Tauschbörse runterladen und genießen.
Und wenn man jetzt bedenkt, daß das nächste Monday Night Football Spiel Titans at Texas heißt, dann beschleicht einen das kalte Grauen.

Kurzberichte
Die NFL hat angekündigt, daß sie Mexico City nächstes Jahr erneut ein Spiel spendieren wird.
Wer wann gegen wen spielt, das wird noch bekanntgegeben.

Als schlechter Verlierer outete sich Keenan Allen.
Dem Wide Receiver der Chargers stinkt es, daß die Broncos gepriesen werden, weil sie die Chargers 23:22 geschlagen haben.
Ein Field Goal in letzter Sekunde besiegelte die Niederlage der Chargers, die den Sieg bitter benötigt hätten, um an den Chiefs dranzubleiben.
Allen meinte dazu: „Nein, ich glaube nicht, daß sie gut gespielt haben. Wir haben das Spiel dominiert. Ballverluste, wir haben ihnen die Punkte geschenkt, das ist, was passiert ist. Sie stinken.“
Bitter, wenn man eine 19:7 Führung vergeigt, aber man hätte halt selber besser spielen müssen.

Jetzt ist auf dem Tisch, was LeVeon Bell als Jahresgehalt verlangt hat. Der (noch) Running Back der Steelers wollte $17 Millionen pro Jahr und garantierte $45 Millionen von Pittsburgh haben.
Es wird erwartet, daß die Steelers Bell ein „Transition Tag“ anheften, ein „Wechsel-Etikett“. Damit könnten sie sich in Ruhe zurücklehnen, sehen was andere Teams für ihn bieten, und diesen Angeboten dann entsprechen, wenn ihnen danach wäre.
Interessenten soll es geben, aber ob sie Bells Gehaltsvorstellungen nachgeben werden?

Nachdem Quarterback Alex Smith mit einem bösen Beinbruch die Saison beenden mußte, holten die Redskins sich einen Ersatzmann für Colt McCoy, der jetzt starten wird.
Sie entschieden sich für Mark Sanchez. Einst ein Starter bei den Jets, sank sein Stern nach der Saison 2012.
Letztes Jahr war er bei den Bears unter Vertrag, spielte aber nicht.
Head Coach Jay Gruden gab bekannt, daß Smith für die Saison raus ist, aber die Karriere muß er noch nicht beenden.

Cowboys Rookie Wide Receiver Michael Gallup hat die Erlaubnis, dem Team fernzubleiben.
Sein Bruder hat am Sonntag Selbstmord begangen.
Ob Gallup am Donnerstag gegen die Redskins spielt, ist fraglich.

Der Lazarettreport
Dolphins: Wide Receiver Jakeem Grant, Bein, er wurde auf die Verletztenliste gesetzt. Der Verdacht auf den Riß einer Achillessehne wurde aber nicht bestätigt.

Raiders: Wide Receiver Brandon LaFell wurde mit einem Achillessehnenriss auf die Verletztenliste gesetzt.

Packers: Tight End Jimmy Graham will trotz seines gebrochenen Daumens gegen die Vikings spielen.

Cowboys: Tight End Geoff Swain, gebrochenes Handgelenk, einige Wochen Pause.

Montag, 19. November 2018

Die NFL 2018 - Woche 11 - Der Sonntag
cousins-kirk-vikingsEindrucksvoll, das ist das Wort, das mir spontan einfällt, wenn ich an die Vorstellung der Saints denke. Wie dieses Team den amtierenden Titelträger abgefertigt hat, das war eindrucksvoll.
Sieht man sich dagegen an, was die Bears und die Vikings gezeigt haben, und was die unter Football verstehen, dann liegen da Universen dazwischen.
Fangen wir mit dem „Spitzenspiel“ der Vikings in Chicago an. Immerhin ging es dabei um den ersten Platz der NFC North.
Vor keinem dieser beiden Teams muß es einem eventuellen Gegner in den Playoffs Angst und Bange werden. Mehr schlecht als recht schleppten sich beide Mannschaften über den Platz.
Vikings Quarterback Kirk Cousins (Bild) ist weiterhin auf Achterbahnfahrt. Mal spielt er, als wäre er die $80 Millionen tatsächlich wert, die man ihm bezahlt, mal, so wie gestern, spielt er, als müßte er den Fans Schmerzensgeld zahlen, für das was er ihnen zumutet.
Auch Bears Quarterback Mitchell Trubisky sah gestern nicht wirklich wie die Zukunft für die Bears aus.
Cousins: 30 von 46 für 262 Yards, 2 Touchdowns, 2 Interceptions.
Trubisky: 20 von 31 für 165 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions. Aber er kann selber laufen. 43 Yards erzielte er mit 10 Läufen und stellte die Defense der Vikings damit immer wieder vor Probleme.
Nachdem die Bears schon mit einer 14:0 Führung in die Halbzeit gingen, kam Minnesota in der zweiten Halbzeit etwas besser in Schwung. Doch am Ende konnte Chicago knapp mit 25:20 gewinnen und die Tabellenspitze verteidigen und ausbauen. Mit 7-3 Siegen haben sie jetzt einen komfortablen Vorsprung vor den 5-4-1 Vikings.

Die Lions konnten unerwartet gegen die Panthers das Duell der Raubkatzen gewinnen und stehen bei 4-6.
Carolina hätte in Detroit eine Verlängerung erzwingen können, aber als sie eine Minute vor Spielende auf 19:20 herangekommen waren, entschied sich Head Coach Ron Rivera dazu mit einem Zweipunkteversuch auf Sieg zu gehen. Doch Quarterback Newtons Pass zu J. Wright war unvollständig.
Die Panthers hätten den Sieg auch bitter nötig gehabt, um an den unfaßbaren Saints dran zu bleiben. Doch sie fielen auf 6-4 zurück.
Die Lions empfangen am Donnerstag die Bears.

Was war denn nun in New Orleans?
Ein Schlachtest in der Dose.
Klar gab es immer wieder mal Super Bowl Sieger, die in der Saison danach nicht wieder so auftrumpfen konnten, wie im Jahr zuvor. Was allerdings die Eagles angeht, dann reibt man sich schon die Augen. Einen so schlechten Titelverteidiger hat es selten gegeben.
Dazu ein Saints Team, dem in der Offense alles gelingt, und man bekommt besagtes Schlachtfest.
Gegen absolut Chancenlose Eagles gewann ein überragendes Saints Team auch in dieser Höhe verdient mit 48:7. Noch nie verlor ein Super Bowl Sieger in der Saison danach ein Spiel mit 41 Punkten Unterschied.
Eagles Quarterback Carson Wentz hatte keine Chance zu beweisen, was er kann. Dabei ist die Passdefense von New Orleans anfällig. Nicht so gestern.
Wentz kam auf eine Bilanz von 19 von 33 für magere 156 Yards, NULL Touchdowns und satte DREI Interceptions.
Ganz anders Drew Brees. Er vervollständigte 22 seiner 30 Pässe für 363 Yards und VIER Touchdowns.

Da fragt man sich, ob vielleicht nicht mehr die AFC South die schlechteste Division der Liga ist, sondern die NFC East.
Der Vertreter der South, die Texans, schlug die Redskins aus der East mit 23:21.
Washington verlor nicht nur das Spiel, sondern auch Quarterback Alex Smith. Er brach sich so böse das rechte Bein, daß er sofort operiert werden mußte, als er ins Krankenhaus kam. Und das auf den Tag genau 33 Jahre nachdem Quarterback Joe Theisman sich ein Bein brach, und seine Karriere beenden mußte. Der war übrigens im Stadion und erlebte die schreckliche Szene hautnah mit. Für Smith ist die Saison beendet, hoffentlich nicht die Karriere.
Die Redskins fielen auf 6-4 zurück.
Dadurch daß die Cowboys unerwartet und knapp mit 22:19 in Atlanta gewannen, stehen sie jetzt bei 5-5 Siegen.
Damit wird das Spiel Redskins at Cowboys am Donnerstag der Kampf um die Spitze der NFC East.
Und so schlecht, wie diese Division ist, haben selbst die Giants nach ihrem Sieg gegen Tampa Bay, der sie auf 3-7 hievte, noch Chancen.

In der AFC South sind die Colts gerade dabei wieder die normale Hackordnung herzustellen.
Sie fertigten die Titans mit 38:10 ab. Tennessee glaubte ja nach dem Sieg gegen die Patriots, daß sie ein gutes Team wären. Nun, das war ein Irrglaube.
Titans Quarterback Marcus Mariota verletzte sich am Ellenbogen und mußte ersetzt werden, doch auch mit ihm wäre das Ergebnis nicht anders ausgefallen.
Titans Defensive Coordinator Dean Pees mußte mit einer nicht näher bezeichneten Krankheit während des Spiels ins Krankenhaus gebracht werden.
Colts Quarterback Andrew Luck hat es geschafft, nach Tom Brady und Peyton Manning der erst dritte Quarterback der NFL zu werden, der in sieben Spielen in Folge in einer Saison drei Touchdowns und mehr warf. Seine Bilanz gestern: 23 von 29 für 297 Yards und 3 Touchdowns.
Mit 5-5 Siegen sind sie gleich mit den Titans, und werden es schwer haben, die 7-3 Texans noch einzuholen.

Pittsburgh blamierte sich so gut es ging in Jacksonville. Wenigstens drei Viertel lang.
Dann endlich schienen sie den Ernst der Lage zu erkennen, und fingen an Football zu spielen.
Die Jaguars gingen in einem grauenvollen Spiel mit 16:0 in Führung. Steelers Quarterback Ben Roethlisberger warf drei Interceptions. Nachdem er letzte Woche der wertvollste Spieler der AFC wurde, war er auf dem Weg, eine Woche später die Niete der Woche zu werden.
Doch er drehte auf und das Spiel. Am Ende gab es den erwarteten Sieg Pittsburghs, allerdings denkbar knapp mit 20:16.
Da auch die Ravens gewannen, auch sehr knapp mit 24:21 gegen die Bengals, hätten sie sich eine Niederlage in Jacksonville nicht leisten können.
Pittsburgh steht bei 7-2-1, Baltimore und Cincinnati bei 5-5. Das wird noch spannend dort.

Und nicht vergessen, heute Nacht gibt es die Super Bowl Vorschau zwischen den 9-1 Teams aus Kansas City und Los Angeles.

Der Lazarettreport
Lions: Running Back Kerryon Johnson, Knie

Colts: Center Ryan Kelly, Knie

Falcons: Safety Damontae Kazee, Schulter

Texans: Guard Zach Fulton, Schulter
Guard Senio Kelemete, Knöchel

Chargers: Defensive Tackle Corey Liuget, Brustmuskel, Saison beendet

Raiders: Wide Receiver Brandon LaFell, Achillessehne, Saison beendet

Cardinals: Linebacker Deone Bucannon, Brust

Buccaneers: Tight End O.J. Howard, Knöchel

Eagles: Center Jason Kelce (Ellenbogen), Cornerback Sidney Jones (Oberschenkel), Cornerback Rasul Douglas (Knie), Cornerback Avonte Maddox (Knie), Long Snapper Rick Lovato, Kopf

Bears: Tight End Adam Shaheen und Linebacker Aaron Lynch erlitten Gehirnerschütterungen

Sonntag, 18. November 2018

Kurzberichte
luck-andrew-123
Da die Colts in der schlechtesten Division der NFL spielen, der AFC South, und sie erst vier Siege haben, fliegen sie etwas unter dem Radar. Und doch verrichtet Rookie Head Coach Frank Reich gute Arbeit. Er konnte die schwache O-Line so gut einstellen, daß Quarterback Andrew Luck (Bild) nicht mehr bei jedem Spielzug um sein Leben laufen muß.
Das tut nicht nur ihm gut, sondern dem ganzen Team. In drei Spielen in Folge gingen die Colts als Sieger vom Platz. In sechs Spielen in Folge warf Luck wenigstens drei Touchdowns. Seine 26 Touchdownpässe 2018 sind die zweitbeste Marke hinter Patrick Mahomes von den Chiefs.
Wenn Luck heute gegen die Titans zwei Touchdownpässe wirft, könnte er der erst dritte Quarterback der NFL werden, der in seinen ersten 70 Spielen über 160 Touchdownpässe warf. Die anderen beiden sind Dan Marino (182) und Aaron Rodgers (160).
Luck ist wieder in der Form, in der er vor seiner schlimmen Schulterverletzung war, durch die er 2017 verpaßte.
Ein Sieg gegen Tennessee ist für Indianapolis Pflicht. Die Titans stehen mit 5-4 Siegen ein Spiel vor den Colts.
Die Texans führen die Division mit 6-3 Siegen an. Sie müssen heute bei den Redskins ran, was nicht leicht werden dürfte.

Auch Buccaneers Head Coach Dirk Koetter konnte den stockenden Angriff seines Teams nicht in Gang bringen. Er hat letzte Woche die Ansage der offensiven Spielzüge selber übernommen. Doch bei einer 3:16 Niederlage gegen die Giants fanden die Bucs die Endzone nicht.
Da das also nichts gebracht hat, übernimmt ab sofort wieder Offensive Coordinator Todd Monken diese Aufgabe.
„Todd Monken hat die ganze Saison über einen exzellenten Job gemacht,“ meinte Koetter dazu. „Ich habe keine Probleme damit, welche Spielzüge er ansagt.“
Stellt sich die Frage, warum Koetter dann selber diese Aufgabe übernommen hat, wenn Monken doch so einen exzellenten Job gemacht hat?

Die überraschenden Bears kämpfen heute gegen die Vikings um den Spitzenplatz in der NFC North.
Quarterback Mitchell Trubisky ist auf dem besten Weg, neue Teamrekorde aufzustellen. Das Team ist zur Zeit so gut, daß zwei ihrer Spiele kurzfristig in die TV Primetime gelegt wurden.
Chicago kann zum ersten Mal seit 2010 die Division gewinnen und in die Playoffs einziehen. In den verbleibenden sieben Spielen haben sie es vier mal mit direkten Konkurrenten aus der eigenen Gruppe zu tun.
Die Vikings dürften dabei der schwerste Gegner sein. Die Packers und die Lions sind in ihrer momentanen Verfassung schlagbar.
Heute Nacht wird Bears Linebacker Khalil Mack Jagd auf Vikings Quarterback Kirk Cousins machen. Das sollte man sich ansehen.

Zur Kasse bitte
Hier noch weitere Missetäter, die nach Woche 10 zur Kasse gebeten wurden. Drei Spieler der Rams sind darunter.
Defensive Tackle Aaron Donald, $23.395, Griff in die Gesichtsmaske von Seahawks Center Justin Britt.
Britt bekam in der selben Szene für einen Late Hit auf Donald eine $20.054 Strafe.
Nose Tackle Ndamukong Suh hat mal wieder einen Quarterback auf unerlaubte Weise angegriffen und muß dafür $20.054 zahlen.
Linebacker Dante Fowler jr. muß für einen Griff in die Gesichtsmaske $10.026 zahlen.

Panthers: Safety Eric Reid, $10,026, unerlaubter Angriff auf den Kopf von Steelers Quarterback Ben Roethlisberger. Reid wurde dafür auch vom Platz gestellt.

Giants: Linebacker Alec Ogletree, $26,739, unerlaubter Angriff auf den Kopf von 49ers Wide Receiver Marqise Goodwin.

Samstag, 17. November 2018

flacco-joe-sbDer Lazarettreport 
Für die Ravens geht es noch um viel. Mit 4-5 Siegen stehen sie zwar in der AFC North hinter den 5-4 Bengals und den 6-2-1 Steelers, haben beide Teams aber noch in Sichtweite vor sich.
Ausrutscher sollten sie sich aber nicht mehr erlauben.
Da ist es natürlich nicht von Vorteil, daß am Donnerstag nur ein gesunder Quarterback mit trainieren konnte, Robert Griffin III.
Starter Joe Flacco (Bild) hat Hüfte und Rookie Lamar Jackson, der Flacco beerben soll, hat Magen.
Jackson soll aber für das wichtige Spiel gegen die Bengals einsatzbereit sein.
Head Coach Harbaugh weiß noch nicht, wer als Starter auflaufen wird. Gerüchte, daß es Griffin III sein soll, halten sich hartnäckig. Es wäre sein erster Start in einem NFL Spiel seit 2016. 2017 war er bei keinem Team unter Vertrag.
Offensive Tackle James Hurst ist definitiv als Out gelistet.

Packers: Tight End Jimmy Graham, gebrochener linker Daumen, Ausfallzeit noch ungewiß.

Broncos: Guard Max Garcia zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu. Für ihn ist die Saison beendet.
Für das Spiel gegen die Chargers sind Linebacker Brandon Marshall (Knie) und Safety Dymonte Thomas (Knöchel) als Out gelistet.

Wer ist denn sonst so noch als Out gelistet?
Jaguars: Cornerback Quenton Meeks (Knie)

Buccaneers: offensive Lineman Evan Smith, gerissene Pfannenlippen in beiden Hüften. Er mußte operiert werden.
defensive End Vinny Curry (Knöchel), Linebacker Lavonte David (Knie), Safety Justin Evans (Zeh), Running Back Ronald Jones (Oberschenkel) und Cornerback M.J. Stewart (Fuß)

Redskins: Wide Receiver Jamison Crowder (Knöchel), und die Running backs Chris Thompson (Rippen) und Samaje Perine (Wade)

Steelers: offensive Tackle Marcus Gilbert (Knie) und defensive End Stephon Tuitt (Ellenbogen)

Eagles: Cornerback Ronald Darby (Knie) und Jalen Mills (Fuß), Tight End Joshua Perkins (Knie) und Running Back Darren Sproles (Oberschenkel)

Cowboys: Wide Receiver Tavon Austin (Leiste), defensive End Taco Charlton (Schulter)

Lions: Wide Receiver Marvin Jones (Knie), Tight End Michael Roberts (Schulter) und defensive Tackle A'Shawn Robinson (Knöchel)

Panthers: Wide Receiver Torrey Smith (Knie)

Chargers: Cornerback Trevor Williams (Knie)

Cardinals: Safety Budda Baker (Knie) und Wide Receiver Chad Williams (Knöchel)

Saints: defensive End Marcus Davenport (Zeh) und offensive Tackle Terron Armstead (Schulter)

Titans: Running Back David Fluellen (Knie)

Vikings: Safety Andrew Sendejo (Leiste)

Kurzberichte
Die Raiders konnten schon wieder nicht voll trainieren.
Die Luft am Trainingsgelände war mit zu viel Rauch aus den Waldbränden angereichert.
Die Chargers spendeten $250.000 an das amerikanische Rote Kreuz, um die Hilfsarbeit der Organisation zu unterstützen.

Soll Packers Quarterback Aaron Rodgers seine Differenzen mit Head Coach Mike McCarthy öffentlich machen?
Rodgers glaubt, daß die Offense mehr leisten könnte, würde der Head Coach nur die richtigen Spielzüge ansagen.
Rodgers tat sein Bestes, um die Seahawks zu schlagen. Er vervollständigte 21 seiner 30 Pässe für 332 Yards und 2 Touchdowns. Aber bei den dritten Versuchen versagte Green Bay. Nur drei von 11 konnten sie erfolgreich in neue erste Versuche umwandeln.
„Wir waren in den letzten Jahren immer gut darin, dritte Versuche auszuspielen,“ meinte Rodgers. „Auch in der Red Zone waren wir sehr gut. Das sind wir dieses Jahr nicht mehr.“
Rodgers glaubt, daß er in einer mittelmäßigen Offense spielt. Daß er seine Receiver so oft nicht trifft, liegt seiner Meinung daran, daß die jungen Receiver nicht die richtigen Routen laufen.
Mittlerweile häufen sich die Stimmen, die flüstern, daß McCarthy in seiner letzten Saison in Green Bay sein könnte.

Zur Kasse bitte
hieß es für Colts Guard Quenton Nelson. Er muß $26.739 zahlen weil er seinen Gegenspieler der Jaguars absichtlich mit dem Helm voran attackiert hatte.

Freitag, 16. November 2018

Die NFL 2018 - Woche - Der Donnerstag
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Mit den 4-4-1 Packers und den 4-5 Seahawks trafen zwei Teams aus dem Mittelfeld der Liga aufeinander. Für beide ging es darum, auf keinen Fall den Anschluß an die Wild Card Plätze zu verlieren.
Und so gab es eine erste Halbzeit, die bewies, daß beiden Teams Offense können wenn es darauf ankommt.
Es begann allerdings mit einer Katastrophe für Seattle. Direkt im ersten Spielzug verlor Running Back Chris Carson den Ball. Die Packers eroberten das Ei an der 29 Seattles. Drei Spielzüge später traf Quarterback Aaron Rodgers (Bild) Wide Receiver Aaron Jones in der Endzone.
Green Bay ging nach einem munteren Schlagabtausch mit einer 21:17 Führung in die Halbzeit. Es hätte 24:17 stehen können, wenn Kicker Mason Crosby nicht ein Field Goal aus 47 Yards knapp links neben die Stangen gesetzt hätte. Wieder einmal versemmelte ein Kicker in dieser Saison wichtige drei Punkte, die am Ende bitter fehlten.
Aus den Mißgeschicken der teilweise sehr hoch bezahlten NFL Kicker in dieser Saison könnte man einen abendfüllenden Spielfilm machen.
Im dritten Viertel nahmen sich die Angriffsreihen eine Auszeit und es fielen keine Punkte.
Im letzten Quarter drehten die Seahawks auf. Offense und Defense hatten ihre Gegner fest im Griff.
Wer mal wieder keinen Durchblick hatte, war Packers Head Coach Mike McCarthy. Einen 34 Yard Pass, den Seahawks Wide Receiver Tyler Lockett knapp über den Grashalmen fing, war gar kein Catch, wie die Zeitlupen zeigten. McCarthy warf die rote Flagge nicht, und Seattle kam an die 16 Green Bays. Drei Spielzüge später traf Quarterback Russell Wilson Ed Dickson zu einem 15 Yards Touchdown.
Green Bays nächste Angriffsserie wurde an der eigenen 33 gestoppt. Der Head Coach entschloß sich dazu, den Ball zu punten, obwohl nur noch 4:11 Minuten zu spielen waren. Ein Vierter und zwei an der eigenen 33 wäre natürlich ein großes Risiko gewesen, aber den Ball so kurz vor Spielende wieder an Seattle zurück zu geben, das war auch nicht ganz risikofrei.
Seattle konnte die Zeit herunterspielen und den knappen 27:24 Sieg sichern.
Die Packers vergeigten das Spiel, nachdem sie bereits 14:3, 21:17 und 24:20 geführt hatten.
Green Bay steht jetzt mit 4-5-1 hinter den 6-3 Bears und den 5-3 Vikings. Sie können ihre Division noch gewinnen. Es wird schwer, ist aber machbar. Ihr nächstes Spiel ist in Minnesota.
Um ihre Division zu gewinnen müßten die 5-5 Seahawks die 9-1 Rams einholen. Seattle wird also froh sein, wenn es zum Wild Card Platz reicht.

Lebenslanger Ketchup
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes liebt Ketchup. Er ißt seinen Ketchup gerne mit etwas Steak darunter.
Auch Ketchup mit Makkaroni und Käse schmeckt ihm gut.
DER Hersteller der ungesunden übersüßten Soße, Heinz, hat das natürlich mitbekommen.
Obwohl die Firma ihren Sitz in Pittsburgh hat, hat sie dem Chiefs Quarterback ein Angebot gemacht. Da Heinz eine Mischung, die Heinz 57 heißt herstellt, bot sie Mahomes an, ihn Lebenslang mit ihrer kostenlosen Plörre zu versorgen, wenn er in dieser Saison 57 Touchdowns erzielt.
Das wäre dann auch ein neuer NFL Rekord. Den hält Peyton Manning mit 55 Touchdownpässe und einem per Laufspiel aus dem Jahr 2013 mit den Broncos.
Mahomes hat bisher 31 Touchdownpässe geworfen und zwei selber gelaufen.
Um auf 57 zu kommen, braucht er also noch 24, oder anders, vier pro Spiel.

Die besten Spieler der Woche - 10
AFC

OFFENSE: QB BEN ROETHLISBERGER, PITTSBURGH STEELERS
22 von 25 Pässe für 328 Yards, 5 Touchdowns und die perfekte 158,3 Passerwertung

DEFENSE: LB WESLEY WOODYARD, TENNESSEE TITANS
10 Tackles

SPECIAL TEAMS: K STEPHEN HAUSCHKA, BUFFALO BILLS
2 von 2 Field Goals, 5 von 5 Extrapunkte

NFC
OFFENSE: QB MITCHELL TRUBISKY, CHICAGO BEARS
23 von 30 Pässe für 355 Yards, 4 Touchdowns

DEFENSE: LB LEIGHTON VANDER ESCH, DALLAS COWBOYS
13 Tackles, 1 Interception

SPECIAL TEAMS: P TRESS WAY, WASHINGTON REDSKINS
49,4 durchschnittliche Yards pro Punt, 4 innerhalb der 20

 

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