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Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Sonntag, 25. Juni 2017

Quo vadis NFL Gamepass?
gamepassdurchkreuztAls es vor ein paar Monaten hieß, daß die NFL die Vermarktung des Gamepass in die Hände von DAZN legt, hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Dieses Gefühl ließ auch nicht nach, als ich erfuhr, daß dieser Internetpixelmatsch Sport Anbieter nur den Südamerikanischen und Asiatischen Markt betreuen sollte.
Mein schlechtes Gefühl war nicht unangebracht, denn die geldgeile NFL hat sich auch für uns hier wieder etwas neues einfallen lassen.
Wie einige fleißige Nutzer bestimmt schon bemerkt haben, funktioniert der Gamepass nicht mehr, auf keinem Gerät, in keinem Browser. Das wird vordergründig damit erklärt, daß es spätestens im August neue Apps für die Geräte geben soll. Hintergründig geht es darum, den gläsernen Nutzer zu schaffen und die Preise zu erhöhen.
Laut Mark Waller, dem NFL Chef für den internationalen Markt, geht es darum, das OTT maßzuschneidern. (OTT (Over-the-top content) ist ein Begriff aus dem Rundfunk und Technologie Business, der sich auf Audio-, Video- und andere Medien bezieht, die über das Internet als eigenständiges Produkt, das heißt, ohne Betreiber mehrerer Kabel- oder Direct-Broadcast-Satelliten-TV-Systeme (sogenannte Multiple-System-Betreiber), verteilt werden.)
Angeblich wären wir Europäer „unterversorgt“. Deshalb könnte die NFL sehr viel mehr Geld verdienen, wenn sie jedem Nutzer sein eigenes maßgeschneidertes Angebot anbieten könnte.Klingt so, als ob wir für weniger Inhalte demnächst mehr zahlen müssen.
Dazu will man Nutzerstatistiken erstellen, um das zu bewerkstelligen. Das sollen externe Firmen machen, die ganz bestimmt nicht umsonst arbeiten. Um diese Firmen bezahlen zu können, und nicht dafür draufzuzahlen, muß wohl der Kunde als Melkkuh herhalten.
Diese Firmen sollen also extern Statistiken über das Nutzungsverhalten erstellen, die die NFL ganz einfach selber erstellen könnte. Immerhin logt sich jeder Nutzer mit seinem Paßwort ein und die NFL kann sehr genau verfolgen, wer, was, wann ansieht. Netflix macht es ja genau so, und erstellt jedem Kunden seinen maßgeschneiderten Startbildschirm, den Netflix aus dem errechnet, was der Kunde sich bisher angesehen hat.
Was der eine Gigant kann, kann der andere nicht?
Völlig bekloppt wird es, wenn Mark Waller folgendes sagt: „Das ist ein logischer Schritt in unserer Entwicklung. Wenn Du Aufmerksamkeit erzeugt hast, und Du jetzt eine Anzahl von Fans hast, die tiefer einsteigen wollen, dann werden wir ihnen den vollen Zugriff auf den Gamepass anbieten, als nächsten Schritt unserer Entwicklung.“
Häh?
Den vollen Zugriff auf den Gamepass als nächsten Schritt?
Den haben wir doch schon ihr Geier!
Teile meines Wissens habe ich von dieser Seite bezogen, die ich natürlich nicht unerwähnt lassen kann: http://www.allesaussersport.de/archiv/2017/06/24/screensport-am-samstag-245/ 

Kurzberichte
Vikings Wide Receiver Michael Floyd steht wegen eines Alkoholvergehens unter Hausarrest. Bei einer Kontrolle wurde erneut Alkohol in seinem Blut nachgewiesen. Aber während seines 96 Tage dauernden Hausarrests darf der Wide Receiver keinen Alkohol trinken.
Doch eine Ausrede steht bereit, Kombuchatee. Den hat Floyd getrunken, und der enthält Alkohol. Und diesen Tee hat Floyd auf Anraten der Vikings getrunken, wie ein Verantwortlicher des Teams sagte. Der Wide Receiver hatte keine Ahnung, daß in Kombuchatee Alkohol ist.
Floyd muß am Montag vor Gericht erscheinen, weil er gegen die Auflagen verstoßen hat. Sein Anwalt glaubt, mit der Geschichte der Vikings einen Trumpf in der Hand zu haben, der verhindert, daß Floyd eine schärfere Strafe kassiert.

Quarterback Michael Vick hat seinen Rücktritt aus der NFL erklärt. Seine Footballschuhe hängt er aber noch nicht an den Nagel.
Der 37-jährige geht in die American Flag Football League und zwar als Spieler und Berater. Die 7 gegen 7 Liga beginnt ihren Spielplan 2018 mit acht Teams.
In dieser Liga will er noch lange spielen, weil er keine Angst davor haben muß gehittet zu werden. Fragt sich, wie lange es die AFFL geben wird?

Samstag, 24. Juni 2017

Der 125 Millionen Dollar Mann
carr-derek2„Ich fühle mich nicht, als ob das verdient habe,“ sagte Derek Carr (Bild) über seinen Vertrag der ihn zum reichsten NFL Spieler der Geschichte machte. Dann nahm er das Geld und freute sich.
Doch weder er noch General Manager Reggie McKenzie hatten jemals Zweifel, daß der Kontrakt zustande kommen würde. Und irgendwie haben sie es geschafft, den Vertrag so auszuhandeln, daß noch Geld übrig sein soll für den Verteidiger des Jahres Khalil Mack und sogar Wide Receiver Amari Cooper.
Das war deshalb möglich, weil die Verhandlungen geführt wurden, als ob sich zwei Familienmitglieder, die sich gut leiden können, miteinander unterhielten, meinte McKenzie.
Natürlich wird es geholfen haben, daß das Team demnächst nach Las Vegas umzieht. Auch wenn Carr und McKenzie nicht so recht rausrücken wollten, warum auch Mack, Cooper und Guard Gabe Jackson gehalten werden können?
Carrs Einkommen wird wohl so verteilt werden, daß der Großteil der $125 Millionen erst an ihn ausgezahlt wird, wenn das Team in Nevada angesiedelt sein wird. Dann fällt die Einkommenssteuer weg, und das heißt, daß Carr jeden Cent seines Gehalts behalten kann. Ein guter Grund, jetzt erst mal auf ein paar Dollar mehr zu verzichten.
Zunächst also ist noch Platz unter der Gehaltsobergrenze. Da wird es erst eng, und kritisch, wenn die Raiders in Las Vegas sind.
Und Carr weiß auch schon, was er mit seinem neuerworbenen Reichtum, den er nicht verdient hat, anstellen will. Zunächst will er ein paar Hähnchenschenkel essen, dann etwas nettes für seine Frau kaufen und nicht unbeträchtliche Summen seiner Kirche und Wohltätigkeitsorganisationen, die sich um Haiti kümmern, spenden.
Natürlich stehen schon andere Quarterbacks in der Schlange, die Carrs Vertrag toppen werden. Darunter auch Jameis Winston (Buccaneers) und Marcus Mariota (Titans). Sie haben allerdings das Pech gehabt, in der ersten Runde der Draft 2015 einberufen worden zu sein. Wenn ihre Teams die Optionen auf eine fünfte Saison ziehen, was sie sicher machen werden, dann können sie erst 2019 anfangen über dann wohl $150 Millionen Verträge zu verhandeln.
Carr, der 2014 in der zweiten Runde zu den Raiders kam, konnte schon 2017 zum Schotter geführt werden.
Winston und Mariota, die Nr. 1 und 2 von 2015, können erst sehr viel später groß kassieren.
Der Fluch der ersten Runde.

 

Kurzberichte
Warren Sapp schlägt vor, daß im Jugendfootball nicht mehr getackelt werden soll.
Nach 13 Jahren in der NFL spürt das Mitglied der Hall of Fame, wie seine Gedächtnisleistungen nachlassen und er gestörte Wahrnehmungen hat. Deshalb sollen junge Footballspieler frühestens auf der High School mit den Köpfen aneinanderrasseln, meint Sapp.
Ein Vorschlag, der Gehör finden sollte, und eh so ähnlich schon beraten wird.
Was auch sein muß, denn die Eltern lassen ihre Kinder schon nicht mehr gerne Football spielen, sondern lieber Fußball.

Gestörte Wahrnehmung?
NFL Commissioner Roger Goodell ist der Meinung, daß Deflategate seiner Beziehung zu Patriots Besitzer Robert Kraft nicht geschadet hat.
Goodell war anwesend, als am Dienstag in Jerusalem der Kraft Family Sports Complex eingeweiht wurde.
Der Jerusalem Post erzählte Goodell, daß seine Freundschaft zu Kraft niemals belastet war. Beide würden verstehen, daß man seinen Job hätte.
Dumme Sprüche, wenn man sich vor Augen hält, wie die Überreichung der Lombardi Trophäe nach Super Bowl LI ablief. Krafts angewidertes Gesicht sprach Bände, als er die Trophäe von Goodell überreicht bekam.
Kraft, der seine Meinung zu dem blödsinnigen Deflategate oft genug von sich gegeben hat und dessen Beziehung zu seinem ehemaligen Freund Goodell sehr wohl gelitten hat, ging bei seinem Interview mit der Zeitung nicht darauf ein. „Meine Leidenschaft ist der Football und es bedeutet mir so viel, zu sehen, wie sich das Spiel hier entwickelt,“ sagte er.
Und wir freuen uns auf den herzlichen Empfang, den die Fans der Patriots Goodell bereiten werden, wenn er zum Saisoneröffnungsspiel ins Gillette Stadion kommt. Die Beziehung der Patriots Fans zu Goodell wird ja wohl auch auf keinen Fall unter Deflategate gelitten haben, oder?
Hier ist ein Bild des Sportkomplexes in Jerusalem, den Rober Kraft für $6 Millionen gebaut hat: http://www.jpost.com/Israel-News/Sports/Robert-Kraft-invests-in-future-of-Israeli-sports-472646

Freitag, 23. Juni 2017

Und der neue reichste Spieler der NFL ist...
carr-derek22Derek Carr (Bild)!
Für den Quarterback der Raiders war gestern Zahltag. Da unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag über $125 Millionen.
Dabei kam es ihm zugute, daß er in der Draft vor drei Jahren in die zweite Runde abrutschte. Wäre er in der ersten Runde einberufen worden, hätte er noch weitere zwei Jahre warten müssen, um der reichste Spieler aller Zeiten der NFL zu werden.
Carr löste damit Andrew Luck von den Colts ab, der letztes Jahr der bestbezahlte Spieler aller Zeiten wurde.
Doch wie ich gestern schon geschrieben habe, stehen die Lions bereit, Matthew Stafford zum höchstbezahlten Spieler aller Zeiten zu machen.
Mann, die Kurzlebigkeit dieser „aller Zeiten“ Floskel nimmt erschreckende Ausmaße an.
Denn was ist eigentlich mit den wirklich guten Quarterbacks?
Wann werden Tom Brady und Aaron Rodgers, endlich die reichsten NFL Spieler aller Zeiten?
Sehr wahrscheinlich nicht mehr vor Stafford oder Kirk Cousins, der Stafford vielleicht als reichster Spieler aller Zeiten noch zuvorkommen könnte.
Brady bekommt mit seinen FÜNF Super Bowl Siegen $5 Millionen pro Jahr weniger, als Carr. Doch das ist Brady selber Schuld. Er hätte groß abkassieren können, aber nachdem er gesehen hatte, wie schlecht die Baltimore Ravens dastanden, nachdem sie Joe Flacco $22,13 Pro Jahr zahlten und viele Leistungsträger ziehen lassen mußten, lenkte er ein. Er wollte Teambesitzer Bob Kraft jeden nur möglichen Dollar unter der Gehaltsobergrenze sparen, ohne selber am Hungertuch nagen zu müssen. Ein Spagat, der vortrefflich gelang.
Zurück zu Derek Carr.
Der Bruder von David Carr, dem ersten Quarterback der Houston Texans, sorgte in Oakland für etwas lange nicht mehr dagewesenes... Er führte das Team zu seiner ersten positiven Saison seit VIERZEHN Jahren. Dann kam das mit dem gebrochenen Bein. So kamen die Raiders in die Playoffs, und Carr konnte nur zusehen, wie sein Ersatzmann, Rookie Connor Cook, das Wild Card Spiel gegen die Houston Texans vergeigte.
Carrs Chefs aber honorierten seine Glanzleistung, die toten Faders wieder zu beleben. Und so ist Derek Carr der für kurze Zeit reichste NFL Spieler aller Zeiten.

Kurzberichte
Bleiben wir bei Vertragsabschlüssen.
Die Kansas City Chiefs verlängerten mit Head Coach Andy Reid.
Er kam 2013 zu den Chiefs, nachdem er 14 Jahre der Head Coach der Eagles war. Er führte das Team seitdem dreimal in die Playoffs und bekam jetzt die Quittung dafür.
Die Bedingungen des neuen Vertrags liegen noch nicht vor, aber es soll ein Fünfjahresvertrag sein.
Nur ein paar Tage nachdem Reid die Chiefs als Head Coach übernahm, kam John Dorsey als General Manager nach Kansas City. Zusammen mit Reid bauten er ein wettbewerbsfähiges Team auf. Die beiden brachten die Chiefs, wie erwähnt, dreimal in vier Jahren in die Playoffs, während die Chiefs in den 15 Jahren zuvor nur dreimal in die Playoffs kamen.
Auch Dorsey bekam die Quittung für seine Leistung, allerdings ganz anders als Reid, denn er wurde gefeuert. Nach Ende der Saison 2017 ist für ihn in Kansas City Schluß. Ob für ihn ein Ersatzmann kommt, oder Reid einen Doppeljob annimmt, bleibt abzuwarten.

Marvin Lewis geht als lahme Ente in die Saison 2017 und muß endlich liefern.
Der Head Coach der Cincinnati Bengals leitet das Team seit 14 Jahren. Erneut geht er ohne neuen Vertrag in das letzte Jahr eines Kontrakts. Bereits 2010 ging er als lahme Ente in das letzte Jahr seines laufenden Vertrags. Die Bengals kamen auf eine 4-12 Bilanz und Quarterback Carson Palmer war so auf der Palme, daß er in den Ruhestand treten wollte. Dennoch wurde Lewis wieder weiterverpflichtet.
Wenn er nach der Saison 2017 wieder keinen Playofferfolg vorweisen kann, dann sollte es das eigentlich endlich für ihn gewesen sein, und die Fans in Cincinnati können aufatmen.

Und wieder wird ein NFL Teambesitzer Botschafter der USA im United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland.
Donald Trump ernannte Jets Besitzer Woody Johnson.
Wenn der Senat der Ernennung zustimmt, dann wird Woodys Bruder Christopher das Tagesgeschäft der Jets leiten.
Unter Obama war Steelers Besitzer Art Rooney Botschafter der USA im United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland.

Nächsten Montag will die NFL die Reihenfolge der Top 10 der Top 100 2017 bekanntgeben. Die Namen der 10 Spieler kennt man schon.
Packers Quarterback Aaron Rodgers, Giants Wide Receiver Odell Beckham Jr., Steelers Running Back Le'Veon Bell, Broncos Linebacker Von Miller, Patriots Quarterback Tom Brady, Steelers Wide Receiver Antonio Brown, Falcons Quarterback Matt Ryan, Defensive End Khalil Mack, Cowboys Running Back Ezekiel Elliot, Falcons Wide Receiver Julio Jones.
Doch wer landete auf den Plätzen 20 bis 10?
20 - Luke Kuechly - Linebacker, Panthers
19 - Patrick Peterson - Cornerback, Cardinals
18 - Tyron Smith - Offensive Tackle, Cowboys
17 - A.J. Green - Wide Receiver, Bengals
16 - Drew Brees - Quarterback, Saints
15 - Aaron Donald - Defensive Tackle, Rams
14 - Dak Prescott - Quarterback, Cowboys
13 - Eric Berry - Strong Safety, Chiefs
12 - David Johnson - Running Back, Cardinals
11 - Derek Carr - Quarterback Raiders

Donnerstag, 22. Juni 2017

Kurzberichte
stafford-matthewDie Spanne, in der ein Spieler der höchstbezahlte der NFL ist, wird anscheinend immer kürzer.
Letztes Jahr wurde Colts Quarterback Andrew Luck der bestbezahlte, als nächster ist dieses Jahr wohl Raiders Quarterback Derek Carr dran, aber der nächste wartet schon auf den Titel.
Lions Präsident Rod Wood sagte, daß er keine Probleme damit hätte, Matthew Stafford (Bild) zum höchstbezahlten Spieler der NFL zu machen.
Man würde zur Zeit verhandeln und sehr wahrscheinlich noch in diesem Sommer zu einer Einigung kommen. Und Stafford würde in Detroit bleiben, egal was es kostet.
„Es ist eine Spitzenposition, und man braucht einen sehr, sehr guten Spieler auf dieser Position um beständig und wettbewerbsfähig zu sein,“ sagte Wood. „Und ich glaube, wir haben diesen Spieler, und wir arbeiten daran, diesen Deal zum Abschluß zu bringen.“

Jets Linebacker Lorenzo Mauldin wurde am Mittwoch verhaftet. Der Grund dafür liegt schon länger zurück. Im April soll er einen Mann in einem Nachtclub angegriffen haben.
Jean Lopez, der Angegriffene, sagte, daß Mauldin ihn ins Auge und aufs Kinn geschlagen hätte. Damit hätte er Lopez mehrere Knochen gebrochen.
Lopez Anwalt gab in der Anzeige gegen Mauldin an, daß sein Mandant seit der anschließenden Operation an Taubheitsgefühlen im Gesicht leidet die vom Mund bis zum Ohr reicht.
Mauldins Anwalt gab an, daß jemand anderer Lopez geschlagen hätte. Diese andere Person wäre von Zeugen identifiziert worden und würde zur Rechenschaft gezogen werden.

Wie der Sohn, so der Vater.
Ex- NFL Quarterback Michael Vick verbrachte bereits Zeit im Gefängnis, jetzt ist Papa dran.
Der 55 Jahre alte Michael Dwayne „Vick“ Boddie wurde angeklagt. Er hat mit Heroin gehandelt und Geld gewaschen.

Packers Defensive Tackle Letroy Guion ist für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er die falschen Mittel einwarf.
Am Mittwoch wurde er auf Hawaii verhaftet, weil er betrunken am Steuer erwischt wurde.
Die Packers wollten sich noch nicht äußern, ob Guions Zukunft in Green Bay gegenwärtig schon Vergangenheit ist?
Als sie ihn im Februar 2016 verpflichteten, hatten sie wohl schon eine Ahnung. Guions Dreijahresvertrag über $11 Millionen ist gespickt mit Klauseln und beinhaltet nur $500.000 an garantiertem Gehalt.

Da kann ja nichts mehr schiefgehen.
Cowboys Besitzer Jerry Jones und seine Frau Gene haben sich am Mittwoch im Vatikan mit dem Papst getroffen.
Jones und einige Mitglieder Hall of Fame hatten eine Audienz bei Franziskus, der alle Mitglieder der Truppe segnete.

Die Verlockungen sind so nah, aber...
Running Back Adrian Peterson liebt Meeresfrüchte. Jetzt spielt er in New Orleans, oder wie Liebhaber von Meeresfrüchten sagen würden, im Paradies.
Oder, wie es bei Peterson der Fall ist, in der Hölle, denn er reagiert allergisch auf das Zeug. Vor einem Spiel der Vikings gegen die Saints 2015 aß er Shrimps und sein verkorkster Magen machte ihm große Probleme. Er spielte trotzdem und kam immerhin noch auf 95 Yards.
Und jetzt hat er einige der berühmtesten Fisch-Restaurants vor der Nase, das Meer direkt vor sich, und er darf all diese Köstlichkeiten nicht essen.
Also in dem Fall, echt die Hölle.

Wenn die Jets Defense demnächst verzweifelt versucht, die Offense der Patriots zu stoppen, dann steht David Harris ganz entspannt an der Seitenauslinie und sieht sich das an.
Der Linebacker hat im letzten Jahrzehnt zu den armen Verteidigern der Jets gehört, die oft recht hilflos aussahen, wenn es gegen New England ging. Seit Mittwoch ist Harris, den die Jets letzte Woche feuerten, ein Patriot. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $5 Millionen, von denen $1,5 Millionen garantiert sind.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Kurzberichte
sappDas Ruhmeshallenmitglied Warren Sapp (Bild) möchte, nach seinem Tod, sein Gehirn der Forschung spenden.
Der ehemalige Defensive Tackle überläßt das Gehirn der Gehirnerschütterung Vermächtnis Stiftung.
Sapp spielte 13 Jahre in der NFL zunächst für die Buccaneers und dann für die Raiders. Seit einiger Zeit würde er bemerken, daß er Gedächtnislücken hat. Das wäre erschreckend. Er würde sich nicht mehr an den Weg zu dem Haus eines Freundes erinnern und könnte ohne Einkaufsliste nicht mehr einkaufen gehen, doch auch die Liste würde er vergessen mitzunehmen.
Die Gehirnerschütterung Vermächtnis Stiftung hat bereits 95 Gehirne von ehemaligen NFL Spielern untersucht und bei 91 wurden Schädigungen des Gehirns festgestellt.

OJ Simpson hatte ja glücklicherweise doch noch den Weg in den Knast geschafft. Zwar nicht für den Mord an seiner Ex-Frau und ihrem Freund Ron Goldman, aber wegen bewaffnetem Raub und Kidnapping. Seit 2008 sitzt er hinter Gittern.
Im Juli hat er die Chance auf eine Bewährungsanhörung. Sollte ihm diese gewährt werden und positiv verlaufen, könnte der ehemalige Star- Running Back und Filmschauspieler (u.a. Die nackte Kanone) im Oktober freikommen.

Lions Defensive Tackle Khyri Thornton wurde für sechs Spiele gesperrt. Er hat die falschen Mittel eingenommen.
Thornton war letztes Jahr Ersatzmann im Team und erzielte in 13 Einsätzen einen Sack. In diesem Jahr sollte er um einen Starterposten kämpfen. Dazu wird es nun nicht mehr kommen.
Eher kommt es so, daß er nicht mehr lange im Kader sein wird.

Schlimmer erwischte es Justin Gilbert.
Der zur Zeit ohne Team dastehende Cornerback wurde vor zwei Monaten für die ersten vier Spiele der Saison suspendiert, weil er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.
Ein weiterer Test vor Kurzem fiel wieder positiv aus, so daß Commissioner Roger Goodell ihn für ein Jahr sperrte.

Alle fünf professionellen Sportteams in Seattle unterstützen den „Pride Month“. Zusammen wollen sie mit der LGBTQ, der Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und queere Menschen Gemeinde, gegen Hass und Ausgrenzung sexuell anders orientierter Menschen kämpfen.
Es ist das erste Mal, daß in den USA alle Profiteams einer Stadt eine gemeinsame Aktion in dieser Sache starten.
Die fünf Teams sind: Seahawks, Mariners, Storm, Sounders und Reign, wobei ich außer bei den Seahawks nicht weiß, wer welchen Sport betreibt.

Dienstag, 20. Juni 2017

„Hail to the Redskins“
hailtotheredskinsDaniel Snyder gab am Montag eine kurze und knappe Bewertung eines Gerichtsurteils ab. „Ich bin BEGEISTERT!“ twitterte der Besitzer der Washington Redskins gefolgt von: „Hail to the Redskins“.
Das oberste Gericht hatte soeben entschieden, daß die Registrierung einer Handelsmarke selbst dann gewährleistet werden muß, wenn sie als abträglich aufgefaßt werden könnte. Das wäre durch das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert.
Die einstimmige Entscheidung der Richter hebt damit ein Verbot auf, das das U.S. Patent und Markenzeichen Amt für die Bezeichnung „Redskins“ 2014 in Kraft setzte. Das Amt hob den Schutz des Markennamens „Redskins“ damals auf, weil er herabwürdigend und verletzend für die Ureinwohner Amerikas wäre.
Bei dem Prozeß ging es aber eigentlich gar nicht um die Redskins, sondern um eine Musikgruppe genannt „The Slants“. Diesen Namen wollte das U.S. Patentamt nicht erlauben, weil er für asiatische Menschen beleidigend wäre. Es handelt sich um eine US Rockband mit asiatischen Mitgliedern, die von Simon Tam gegründet wurde. The Slants bedeutet übersetzt, die Schlitzäugigen. Und das, so das Patenamt, wäre diskriminierend und deshalb nicht erlaubt.
Das sah das Gericht anders. Das Recht auf die freie Meinungsäußerung wäre unantastbar. Der erste Verfassungszusatz würde auch dann greifen, wenn es um Hass ginge. Der erste Verfassungszusatz garantiere auch dann das Recht auf freie Meinungsäußerung, wenn man Hassgedanken von sich gäbe. (Mann, was für ein Unterschied zu uns, wo unser Justizministerschen haargenau entgegengesetzt argumentiert und unser Recht auf freie Meinungsäußerung per Gesetz verbieten lassen will).
Amanda Blackhorse, eine von fünf Unterzeichnern der Petition gegen den Namen Redskins, war immens enttäuscht über das 8:0 Urteil des Gerichts. Und noch enttäuschter war sie über die Reaktion Snyders. Jetzt hätte das Team die Freiheit, einen rassistischen Namen registrieren zu lassen.
Blackhorse will weiterhin nicht einsehen, daß das Team mit dem Namen Redskins die Ureinwohner ehren und nicht beleidigen will. „Unser Fall ist damit beendet,“ sagte sie. „Das ist nur ein weiterer Tag für amerikas Ureinwohner. Das ist nichts neues für uns. Für amerikas Ureinwohner hat es kaum jemals Gerechtigkeit gegeben.“

Kurzberichte
Jon Gruden wurde als Head Coach der Buccaneers Super Bowl Sieger, also Weltmeister.
Jetzt bekam seine Familie Weltmeister-Zuwachs. Sein Sohn Jon David Gruden II, genannt Deuce, wurde Juniorenweltmeister im Gewichtheben.
Deuce, der am College von Lafayette Football spielte, ist im Stab von Head Coach Jay Gruden, Jons Bruder, als Kraft- und Konditionstrainer der Redskins tätig.

Zwei Tage zusätzlich haben die Teams Zeit, ihre Franchise Player zu langfristigen Verträgen zu überreden.
Die NFL hat den Stichtag vom 15. auf den 17. Juli nach hinten verschoben.
Das hätte die NFL auch schon viel früher bekanntgeben können. Aber irgendwie ist es wohl jetzt erst aufgefallen, daß der 15.7. ein Samstag ist. Und im Tarifvertrag steht, daß der Stichtag, wenn er auf einen Samstag oder Sonntag fällt, auf den anschließenden Montag verschoben werden muß.
Es gibt nur noch zwei Spieler, die das betrifft: Running Back Le'Veon Bell von den Steelers und Quarterback Kirk Cousins von den Redskins.

Kann Super Bowl Erfahrung den Titans helfen, in den Super Bowl zu kommen?
Die Fans werden es hoffen. Mit Wide Receiver Eric Decker haben sie den vierten Spieler verpflichtet, der Super Bowl Erfahrung mitbringt.
Cornerback Logan Ryan, Nose Tackle Sylvester Williams und Wide Receiver Eric Weems sind die anderen drei.
Decker sagte bei seiner Vorstellung, daß er unglaublich davon profitiert, daß er mit Peyton Manning zusammen spielen durfte. Der zukünftige Hall of Fame Quarterback hat Decker viel über das Spiel beigebracht, nicht nur wie man Passrouten läuft und Verteidigungen liest sondern auch darüber, was man auf und neben dem Platz machen sollte.
Decker kann mit seiner Erfahrung dem noch recht unerfahrenen Quarterback Marcus Mariota bestimmt viel helfen. Ob das zum Erreichen des Super Bowls reicht, davon kann man nicht wirklich ausgehen.

Aber wer kommt denn dann in den Super Bowl?
Eine große US Tageszeitung hat dazu eine Befragung unter Experten durchgeführt, und die sagen...
Favorit Nr. 1 New England Patriots, wie eben praktisch jedes Jahr.
Platz zwei belegen die Seattle Seahawks, deren Verteidigung die Saison dominieren sollte.
Die Packers werden auch ein Wörtchen mitzureden haben. Hier trauen die Experten Quarterback Aaron Rodgers zu, daß er das Team ins Endspiel führen kann.
Es folgen die Pittsburgh Steelers und Dallas Cowboys auf den Plätzen vier und fünf.

Er hat einen Traum.
Tom Brady träumt davon, ein reguläres Saisonspiel in China spielen zu können.
2007 sollten die Patriots ein Vorbereitungsspiel gegen Seattle in China spielen, das wurde aber abgesagt.
Und der Quarterback möchte gerne mal in der Volksrepublik spielen, nun, wo er sich seinem Karriereende langsam doch nähert.
Zur Zeit ist er auf Werbetour in China und die NFL hat ein reguläres Saisonspiel dort für 2018 bereits ins Auge gefaßt.
Ob was daraus wird, wird man sehen.

Montag, 19. Juni 2017

Kurzberichte
Ingram-MarkSaints Running Back Mark Ingram (Bild) sieht die Verpflichtung von Adrian Peterson nicht als Bedrohung für ihn, sondern als Herausforderung.
Ingram übertraf 2016 zum ersten Mal in seinen sechs Jahren in New Orleans die Tausend Yards Grenze und holte pro Lauf fünf Yards. Und prompt wurde ihm der alternde Superstar Peterson vor die Nase gesetzt.
Das bedeutet, daß Ingram, sollte Peterson gesund bleiben, weniger Einsatzzeit bekommt. Trotzdem will Ingram beide Marken wieder erreichen. Immerhin hat er sich bisher auch schon mit Pierre Thomas, Chris Ivory und Tim Hightower gemessen.
„Ich habe Peterson bewundert, seit er ein Freshman in Oklahoma war,“ sagte Ingram. „Er gehört zu den besten Running Backs die es je auf diesem Planeten gab. Jetzt stehen wir im selben Backfield und konkurrieren miteinander. Wir machen uns gegenseitig besser. So sieht es aus.“
Und da ist dann noch Rookie Alvin Kamara, der auch nicht zu verachten sein soll.
Head Coach Sean Payton nennt die Tatsache, daß er die Laufspielzüge unter drei hungrigen Running Backs aufteilen muß, ein Luxusproblem.

Das war klar, daß Eric Decker nicht lange ohne neuen Arbeitgeber bleibt.
Der frisch von den Jets gefeuerte Wide Receiver hat für ein Jahr bei den Titans unterschrieben. Das sind gute Nachrichten für Quarterback Marcus Mariota. Allerdings muß Mariota hoffen, daß Decker sich gut erholt hat. Letztes Jahr konnte er nur in drei Spielen antreten, weil er an Hüfte und Schulter operiert wurde.
Decker begann seine NFL Karriere 2010 bei den Broncos bevor er zu den Jets wechselte. In seinen sieben Jahren fing er 385 Pässe für 5.253 Yards und 52 Touchdowns.
Decker ist der Country Sängerin Jessie James verheiratet und lebt in Tennessee.

Larry Grantham verstarb im Alter von 78 Jahren.
Er war ein Star-Verteidiger der Jets, mit denen er 1969 den Super Bowl gewann. In dem Spiel hatte er drei Tackles und wehrte zwei Pässe ab.
Er spielte alle 13 Jahre seiner NFL Karriere für die Jets und wurde 2011 in deren Ring der Ehre aufgenommen.
Allerdings versuchte er es zwei Jahre nach seinem Karriereende in der NFL noch mal in der World Football League. 1974 spielte er für die Florida Blazers.

Sonntag, 18. Juni 2017

Kurzberichte
bell-leveonWenn man in Pittsburgh auch so denkt...
Ein ehemaliger Präsident des Spielerpersonals eines AFC Teams wurde gefragt, ob er Steelers Running Back Le'Veon Bell (Bild) einen hoch dotierten langfristigen Vertrag geben würde? Seine Antwort war: „Nein, Ich könnte ihm das Geld nicht geben. Er hat charakterliche Probleme und hat eine Serie von Verletzungen. Deshalb würde ich keine langfristige Verbindung eingehen. Ich würde ihn dieses Jahr unter dem Franchise Etikett spielen lassen und mich nach einer preiswerteren Alternative umsehen. Am Ende der Saison würde ich dann abwägen. Ich liebe es, wie er spielt, aber ich könnte nicht viel Geld für diese Position ausgeben. Ich habe zu viele Running Backs gesehen, deren Leistungen stark abfielen, nachdem sie ihren großen Zahltag hatten.“
Uff, harte Worte.
Wollen mal sehen, wie die Steelers das sehen.

Fuß verstaucht, lautet die Erklärung für die Verletzung von Myles Garrett.
Damit steht fest, daß der Rookie Defensive End nächsten Monat zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird.

„Touchdown in Israel II“ heißt es für Patriots Besitzer Robert Kraft und 18 Mitglieder der Hall of Fame.
Und in Tel Aviv scheint man die NFL zu kennen. Als der legendäre Running Back der Cleveland Browns, Jim Brown, nach dem Abendessen in sein Hotel kam, riefen zwei aufgeregte Passanten: „Das ist Jim Brown! Das ist Jim Brown!“
Auf Joe Green, Defensive Tackle in Pittsburgh, als die Steelers den Steel Curtain schlossen, wurde gar von einem nicht weniger enthusiastischem weiblichen Fan in Steelers-Shirt empfangen. Green war überrascht und erfreut.
Die 18 Altstars werde eine Woche lang mit israelischen Fans und Jugendspielern reden.
Robert Kraft spendete $6 Millionen um Israels erstes Football-Stadion zu bauen.

Sind die Rookieverträge unfair?
Ryan Shazier ist der Meinung, daß die Rookieverträge unter dem laufenden Tarifvertrag nicht fair sind.
Spieler, die in der ersten Runde der Draft einberufen wurden, sind letztlich schlechtergestellt, als die Spieler aus der zweiten Runde.
Als Beispiel führt Shazier, der 2014 an 15. Stelle von den Steelers aufgenommen wurde, Odell Beckham an, der auch 2014 vom College kam.
Beckham muß vier Jahre für ein niedriges Rookiegehalt spielen, und dann hat das Team noch eine Option auf ein fünftes Jahr. Da gibt es zwar einen kräftigen Zuschlag, aber in die Dimensionen, in die Beckham als einer der besten Wide Receiver der Liga gehört, kommt er damit noch nicht.
Das Beispiel des Linebackers der Steelers für einen Spieler aus Runde zwei ist Derek Carr. Der Quarterback der Raiders wurde in der zweiten Runde einberufen. Er kann bereits nach drei Jahren einen neuen Vertrag aushandeln und wird dann ein vielfaches seines heutigen Gehalts kassieren. Carr wird als erster Spieler, der die $25 Millionen pro Jahr Grenze knackt, erwartet.
Auf dieses Gehalt müßte ein Quarterback, der in Runde eins rekrutiert wurde, wenigstens zwei Jahre länger warten. Dadurch entgehen ihm etwa $40 Millionen.
Shazier, der selber als Rookie aus der ersten Runde betroffen ist, wünscht sich im nächsten Tarifvertrag etwas mehr Spielraum für die Frischlinge aus der ersten Runde. Wenn das Team und der Spieler sich einig wären, sollten sie auch nach drei Jahren einen neuen Vertrag aushandeln dürfen. Wenn ein Spieler auf hohem Niveau spielt, dann sollte er auch danach bezahlt werden. Und das nicht erst nach fünf Jahren, nur weil er früher einberufen wurde, als jemand anderer.

Samstag, 17. Juni 2017

Kurzberichte
Thomas-Demaryius2Der neue Head Coach der Broncos verlangt mehr Einsatz vom besten Spieler der Offense.
Vance Joseph ist der Ansicht, daß Wide Receiver Demaryius Thomas (Bild) nicht genug Leistung bringt. Joseph will, daß Thomas vom ersten bis zum letzten Viertel und von Woche eins bis Woche 17 der dominante Spieler ist, der er sein kann.
Joseph ist der Meinung, daß Thomas in Gedanken nicht immer voll bei der Sache ist. „Er kann ein Spiel an sich reißen,“ sagte der Head Coach. „Ich verlange, daß er in jedem Spiel mit der Einstellung auf den Platz geht, das Spiel an sich zu reißen.“
Thomas war geschockt davon, was sein neuer Head Coach da sagte. Doch, so fuhr er fort, hätte er selber auch schon daran gedacht. Er hätte sich diese Herausforderung selber schon gestellt, bevor Joseph sie ausgesprochen hatte. „Ich muß dieses Jahr alles machen, blocken, fangen, Routen laufen, alles,“ meinte Thomas dazu, der im Dezember immerhin schon 30 wird.
Und ja, von dem $70 Millionen Wide Receiver wird vieles Abhängen in einer Saison ohne echten Quarterback.

Die USA!
Bevölkerung: etwa 325.145.963.
Davon Männlich: etwa 119.400.000.
Benötigte Quarterbacks in der NFL: genau 32.
Und die kriegen es da nicht mal hin, diese läppischen 32 Männer zu finden, die auf hohem Niveau einen Football werfen können.
So haben die Broncos zwei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist.
Die Jets haben drei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist. Head Coach Todd Bowles sagte, daß es noch keinen Favoriten auf den Starterposten gibt.
Die Browns haben drei Quarterbacks im Team und sie suchen darunter den, der am Wenigsten schlecht ist. Die Rangordnung wäre noch lange nicht entschieden, meinte Head Coach Hue Jackson.
Und es gibt noch eine Menge anderer Teams, die auch den richtigen Quarterback suchen.

Bei den Redskins glaubt man, den Richtigen gefunden zu haben.
Der neue Personalchef der Redskins, Doug Williams, hat eine klare Meinung zu Kirk Cousins. Er will den Quarterback auch im schlimmsten Fall behalten.
„Wenn es schwer ist, jemanden in dieser Liga zu finden, dann ist das ein guter Quarterback,“ meinte Williams. Der war selber mal Quarterback der Redskins und gewann mit ihnen einen Super Bowl. Und für ihn ist Cousins der Mann, mit dem das wieder gelingen kann. Cousins hätte in den letzten zwei Jahren zwei gute Saisons gespielt. Es wäre nicht leicht einen Quarterback zu finden, der das Team nach vorne bewegen kann. Cousins könnte das, meinte Williams. Und mit der neuen O-Line und den neuen Receivern wäre dieses Jahr viel mehr drin.
Viel weniger wäre nach einer 8-7-1 Saison 2016 ja auch fast nicht möglich. 
Williams sagte, daß die Verhandlungen zwischen den Redskins und den Vertretern von Cousins fortschreiten würden.
Im schlimmsten Fall käme es so, daß die Redskins Cousins ein drittes Mal in Folge zu ihrem Franchise Player machen müßten. Das würde dem Quarterback 2018 satte $35 Millionen garantieren. Zählt man die bisherigen Gehälter von Cousins unter dem Franchise-Etikett zusammen plus das Geld, das 2018 dazu kommen könnte, dann käme er auf $79 Millionen für drei Saisons.
Und da kann man nicht sagen, daß das zum Leben zuwenig und zum Sterben zuviel wäre.

Als es für Roger Goodell persönlich wurde, kniff er den Schwanz ein.
Wie berichtet, hatte die NFL im Jahr 2015 eine Bowlingveranstaltung für Jugendliche verboten, weil sie in einem Kasino in las Vegas stattfinden sollte. An dieser Wohltätigkeitsveranstaltung in einer Bowlinghalle mit 72 Bahnen wollten auch Spieler aus der NFL teilnehmen.
Da es nach den Regeln der NFL für Spieler verboten ist, an Veranstaltungen in Glücksspielkasinos teilzunehmen, mußte die der „Strikes for Kids“ Event, an der über 100 Jungen und Mädchen teilnahmen, in eine Halle außerhalb von Las Vegas verlegt werden, die nur 16 Bahnen hatte.
Die Veranstalter zogen gegen die NFL vor Gericht, um die finanziellen Einbußen einzuklagen, die durch diesen erzwungenen Umzug zustande kamen.
Zum Prozeß wird es aber nicht kommen, denn der Anwalt der Kläger wollte erwirken, daß NFL Commissioner Roger Goodell im Zeugenstand unter Eid aussagt, wie die Liga zum Glücksspiel steht.
Sofort nachdem dieser Antrag vorlag, legte die Liga ein Vergleichsangebot vor, dem die Kläger zustimmten. Somit bleibt Goodell die unliebsame Aussage unter Eid erspart und der Prozeß, der am 25. September beginnen sollte, wurde abgesagt.
Über die Bedingungen des Vergleichs wurde nichts verlautbart.

Jalen Ramsey mußte sich einer Bauchmuskeloperation unterziehen.
Der Defensive End der Jaguars soll zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein.

Die Saints müssen bis zu sechs Monate auf Terron Armstead verzichten.
Der Left Tackle mußte an einer gerissenen Pfannenlippe in der linken Schulter operiert werden.
Auch letztes Jahr verpaßte er bereits neun Spiele mit Hüft- Knie- und Quadrizepsproblemen.

„Der letzte macht das Licht aus,“ und dieser letzte war Philip Rivers.
Der Quarterback der Chargers hat sich 13 Jahre auf einem Platz in San Diego auf die kommende Saison vorbereitet. Auch dieses Jahr, nach dem Umzug nach Los Angeles, haben die Chargers auf ihrem Trainingsgelände in San Diego ihr Minicamp abgehalten.
Rivers sagte, daß er am letzten Tag sehr nervös war. Das Wissen darum, daß er zum letzten Mal in San Diego trainiert hat, hätte ihn mitgenommen.
Seit 1961 spielten die Chargers in San Diego, bevor sie nun dem Mammon, dem zu erwartenden Mammon, nach Los Angeles folgten.
Ein Streit darum, ob die Stadt San Diego ihnen ein neues Stadion baut oder nicht, endete mit „oder nicht“.
Für Rivers, der in der Gemeinde fest verwurzelt war, ist der Umzug ein Unding. Aber, so meinte er, er wäre Profi und muß nun das tun, was sein Arbeitgeber entschieden hat.
Die Fans in Los Angeles werden denselben motivierten Philip Rivers bekommen, der er 13 Jahre lang in San Diego war, lautet sein Versprechen.

Freitag, 16. Juni 2017

Kurzberichte
goff-jared12Jared Goff (Bild) hat zugelegt.
Der Quarterback geht fünf Kilo schwerer in seine zweite Saison bei den Rams. Damit, so hofft er, hätte er mehr Masse und Kraft, um seine Pässe tiefer und präziser zu plazieren, wenn seine Pocket um ihn herum zusammenbricht.
Außerdem wäre es von Vorteil für ihn, wenn er nicht sofort zu Boden geht, wenn ein Verteidiger ihn mit einer Hand greift.
Letztes Jahr, das letzte bei den Rams unter dem unfähigen Head Coach Jeff Fisher, war ein verlorenes Jahr für die Mannschaft, die Fans und überhaupt. Die bunt zusammengewürfelte O-Line konnte die Quarterbacks nicht schützen und für den eigentlich sehr guten Running Back Todd Gurley keine Löcher aufreißen. Gurleys Durchschnitt pro Lauf ging um ein Yard gegenüber 2015 zurück.
Goff kam nur in sieben Spielen zum Einsatz, weil Fisher ihm nichts zutraute, obwohl er Cleveland eine Menge Draftpicks abtrat, um die Rams hochzutauschen. Er warf fünf Touchdowns und sieben Interceptions, stand aber auch unter dauerndem Druck.
Goff hofft nun, daß die gewonnene Muskelmasse auch hilft, Hits besser wegstecken zu können.
Ob es hilft, werden wir sehen.
Was auf jeden Fall hilft, ist, daß Jeff „7-9“ Fisher nicht mehr der Head Coach ist.

Die Nr. 1 der letzten Draft, Myles Garrett humpelte am Mittwoch beim Training vom Platz, nachdem er zuvor über eine Minute auf dem Feld liegen blieb.
Der Rookie Defensive End der Browns hatte sich am linken Fuß verletzt, als er versuchte, Quarterback Brock Osweiler unter Druck zu setzen.
Garrett hatte bereits bei den freiwilligen Trainingseinheiten einige Zeit mit einer nicht näher erklärten Verletzung gefehlt.
Am Donnerstag wurde er geschont und verpaßte den letzten Tag des Minicamps. Wie schlimm auch immer die Verletzung war, sie hat jetzt sechs Wochen Zeit, auszuheilen.

Matt Forte hat etwas dagegen, daß die Experten und die Fans denken, daß die Jets die kommende Saison absichtlich gegen die Wand fahren.
Dieses Gerücht hält sich hartnäckig, seit die Jets die Leistungsträger Linebacker David Harris und Wide Receiver Eric Decker vor die Tür setzten. Zuvor wurden ja schon Cornerback Darrelle Revis, Center Nick Mangold, Wide Receiver Brandon Marshall, kicker Nick Folk und Safety Marcus Gilchrist gefeuert.
Doch der Running Back möchte dieses negative Gerede nicht mehr hören. Wenn es nach Forte geht, dann sind er und seine Teamkollegen „full go“ und sagen: „Bringt es.“
Doch das dürfte schwer werden für ein Team, das mit den Stars letztes Jahr schon nur fünf Spiele gewinnen konnte. Und einen Quarterback haben die Jets ja auch nicht. Dafür bleibt aber wohl Forte. Der mittlerweile 31 Jahre alte Running Back erzielte 2016 mit 218 Läufen 813 Yards und sieben Touchdowns. Er hat für 2017 garantierte $4 Millionen im Vertrag stehen und wird wohl nicht entlassen werden. Und auch wenn er es zwar nicht mehr hören mag, aber die Jets scheinen auf die erste Wahl in der Draft 2018 aus zu sein.

3 Watt in der NFL. Eine Glühbirne bekommt man damit nicht ans Leuchten, aber für Spaß und Spannung wird gesorgt.
Die Pittsburgh Steelers gaben Rookie Linebacker TJ Watt einen Vierjahresvertrag. Er wurde an 30. Stelle der Draft einberufen.
Zusammen mit seinen beiden älteren Brüdern JJ (Texans) und Derek (Chargers), ist er der dritte Watt in der NFL.
Während Derek als Fullback in der Offense spielt, sind TJ und JJ Verteidiger. Sie treffen am 25. Dezember aufeinander. Auf Derek treffen beide nicht. Weder Pittsburgh noch Houston spielt gegen die Los Angeles Chargers.

Odell Beckham jr. hat die freiwilligen Trainingseinheiten übersprungen, weil er „wachsen und erwachsen“ werden wollte.
Sieht man sich die Idiotien Beckhams bisher an, hat der Mann da einen langen Weg vor sich. Ob ein paar ausgelassene freiwillige Trainingseinheiten dafür ausreichen, ist fraglich.
Beantwortet ist damit aber die Frage, ob er nicht beim Team war, weil er für einen neuen Vertrag streiken wollte. Das wäre auf keinen Fall der Fall gewesen, sagte der Wide Receiver der Giants. Er habe nur sein bisheriges Leben reflektiert und neue Sachen gelernt.
Beckhams Rookievertrag läuft noch dieses Jahr mit der Option auf ein fünftes Jahr. Und was dann kommt, läge in den Händen des Herrn, meinte Beckham.
Es ist aber schon nicht schön, daß er als einer der drei oder fünf besten Receiver der Liga 2017 für magere $1,8 Millionen spielen muß. Deshalb ist es verständlich, daß man auf den Gedanken kommen konnte, daß Beckham einen Warnschuß abgeben wollte. Doch der Mann wollte ja nur erwachsen werden.
Na dann...

Le'Veon Bell hat nicht am Minicamp der Steelers teilgenommen.
Der Running Back ist der Franchiseplayer des Teams und wartet auf einen hoch dotierten Langzeitvertrag.
Eine Strafe muß Bell für seine Abwesenheit nicht zahlen. Er hat aktuell keinen Vertrag und muß deshalb auch nicht an den Pflichtveranstaltungen der Steelers teilnehmen.

Die Rams nahmen Offensive Tackle Greg Robinson als zweiten Spieler in der Draft 2014 auf. Er konnte die in ihn gestellten Hoffnungen nie erfüllen.
Deshalb ließen die Rams ihn zu den Lions wechseln. Von Detroit bekommen sie dafür eine Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft. Welche Position, das hängt davon ab, wie gut Robinson 2017 spielt.

Die Colts haben den gerade erst verpflichteten Running Back Christine Michael auf die Verletztenliste gesetzt.
Michael spielte in vier Jahren bisher in 37 Spielen, verteilt auf die Packers, Seahawks und Cowboys.
Troymaine Pope (war wohl mal bei den Seahawks) wurde verpflichtet um ihn zu ersetzen.
Warum die Colts Michaels Saison bereits beendeten, ist nicht bekannt. Nur daß er beim Training „zu Boden fiel“ wurde berichtet.

Die Redskins gaben Doug Williams einen neuen Job.
Der ehemalige Quarterback des Teams wurde Vizepräsident des Spielerpersonals, drei Monate nachdem Scot McCloughan gefeuert wurde.
Der 61 Jahre alte Williams arbeitet seit 2014 für die Redskins.
Er war der erste schwarze Quarterback, der einen Super Bowl gewinnen konnte, als die Redskins Denver in Super Bowl XXII mit 42:10 abfertigten. Williams wurde auch zum MVP des Spiels gewählt.
Seit er 1989 aus der NFL ausschied tingelte er als Scout für verschiedene Teams umher. Auch als General Manager hat er schon gearbeitet, 2010 - 11 für die Virginia Destroyers aus der UFL.

Die Minicamps sind beendet und erst in etwa sechs Wochen fangen die Trainingslager an. Für manche Teams früher, für andere später.
Bis dahin haben die Spieler frei.

Dienstag, 13. Juni 2017

Kurzberichte
vickDie Falcons hielten eine Abschiedszeremonie für zwei ihrer ehemaligen Spieler ab.
Quarterback Michael Vick (Bild) und Wide Receiver Roddy White wurden am Schluß der Zeremonie von Teambesitzer Arthur Blank lange und kräftig umarmt.
Vicks Zeit in Atlanta endete zwar unehrenhaft, aber das war an diesem Tag kein Thema mehr.
Vor seinem Gefängnisaufenthalt führte Vick die Falcons zweimal in die Playoffs und einmal ins NFC Championship Spiel. Nur das zählte gestern.
White spielte von 2005 - 15 für Atlanta. Er führt das Team in den Kategorien gefangene Pässe (808), Passyards (10.863) und Touchdownpässen (63) an.

Nach neun Jahren in der NFL hat King Dunlap genug.
Der ehemalige Offensive Tackle der Eagles und zuletzt der Chargers, gab bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Los Angeles entließ Dunlap im März und seitdem wartete er auf Angebote. Die kamen nicht, also geht er.

Jeremy Maclin hat einen neuen Arbeitgeber.
Die Baltimore Ravens gaben dem Wide Receiver einen Einjahresvertrag. Hier trifft er auf Offensive Coordinator Marty Mornhinweg, der in Maclins ersten vier Saisons Offensive Coordinator bei den Eagles war.

Die Jets haben gewartet, aber es kam kein Angebot für Eric Decker. Und so feuerten sie den 30 Jahre alten Wide Receiver.
„Wir halten viel von Eric,“ sagte General Manager Mike Maccagnan, „aber wir setzen auf die jungen Leute, die wir im Team haben.“
Decker dürfte eigentlich nicht lange ohne Team bleiben.

Packers Head Coach Mike McCarthy befreite seine Veteranen erneut vom Minicamp.
Obwohl die Teilnahme Pflicht ist, dürfen die altgedienten Spieler, wie z.B. Quarterback Aaron Rodgers, Zuhause bleiben.
Insgesamt sind 16 Spieler befreit.

Cam Newton wird im Minicamp der Panthers keine Pässe werfen.
Eigentlich sollte der Quarterback nach seiner Schulteroperation in dieser Woche wieder werfen, aber dieser Plan wurde dann doch geändert.

Sein Gewicht in Gold aufwiegen lassen, kennt man ja.
Gewichtsverlust gegen Bares einzutauschen, das macht Eddie Lacy gerade.
Der ehemalige Running Back der Packers trug immer schon vier- fünf Kilo zuviel mit sich herum. Sein neuer Arbeitgeber, die Seahawks, gaben Lacy einen Anreiz, auf sein Gewicht zu achten. Sie setzten Gewichtsmarken, die der Running Back einhalten soll, um dann finanziell dafür belohnt zu werden. Und das klappt ganz gut.
$55.000 kassierte er, als er am 15. Mai unter 115 Kilo wog.
Die nächsten $55.000 kassierte er gestern, als er unter 113 Kg wog.
Nicht schlecht für jemanden, der noch im März 121 kg gewogen hat.

Odell Beckham jr. wird wohl am Minicamp der Giants teilnehmen.
Der Wide Receiver tauchte am Montag, einen Tag vor Beginn des Camps, auf dem Gelände des Teams auf.
Beckham blieb den freiwilligen Trainingseinheiten fern, hat sich aber privat fitgehalten und ein Video seines Trainings zusammengeschnitten.

Im Mai gab es einen neuen Verkaufsschlager bei den NFL Trikots.
Kein Jersey verkaufte sich so oft, wie das von Raiders Running Back Marshawn Lynch.
Selbst das von neu Saint Running Back Adrian Peterson nicht. Das landete sogar nur auf Platz 25.

Montag, 12. Juni 2017

Dez will Darrelle
bryant-dez2Dez Bryant (Bild) will seine Chefs davon überzeugen, Darrelle Revis zu den Cowboys zu holen. Und gleichzeitig versucht er, Revis die Cowboys schmackhaft zu machen.
Der Wide Receiver glaubt, daß der Cornerback eine gute Verstärkung für die Defense sein könnte. Und so twitterte Bryant an Revis: „Ich verspreche, du wirst lieben was wir hier haben. Deine Einstellung paßt zu unserer Kultur... ich warte...“
Bryant läuft jeden Tag seine Routen gegen die Cornerbacks, die Dallas im Kader hat. Dadurch wird er wohl auf den Gedanken gekommen sein, daß die Cowboys dort eventuell nicht so gut ausgestattet sein könnten. Selbst ein Revis, der mit 31 Jahren nicht mehr seine volle Leistung abrufen kann, könnte da helfen. Anthony Brown geht in sein zweites Jahr und ist damit der erfahrenste Cornerback im Team. Zwei Rookies, Chidobe Awuzie und Jourdan Lewis, wurden als Ersatz für Barry Church und Morris Claiborne geholt, die das Team als Free Agents verlassen haben.
Die Defense war auch letztes Jahr schon der schwächere Mannschaftsteil der Cowboys. Eine echte Verstärkung wäre nötig. Aber ob das Revis wäre?

What if?
Was wäre wenn? hieß eine Comicserie bei Marvel. Darin wurden Geschichten erzählt, die eine alternative Realität aufzeigten.
Was wäre wenn... z.B. im Wild Card Spiel der Saison 2005 der Bengals gegen Pittsburgh Kimo von Oelhoffen nicht Palmer linkes Knie getroffen hätte?
Der Defensive Tackle, der 2000 von den Bengals zu den Steelers gewechselt war, traf Cincinnatis Quarterback bei einem tiefen Angriff am linken Knie. Dabei rissen das vordere und das hintere Kreuzband und ein weiteres Band im Knie Palmers.
Dieser Angriff war zu der damaligen Zeit legal. Doch war dieser Angriff und das schlimme Ergebnis auch Anlaß dafür, die Regeln zu ändern. Die „Carson Palmer Regel“ alternativ auch „Kimo Regel“ besagt, daß ein Verteidiger darauf achten muß, daß er den Quarterback nicht in Höhe der Knie oder tiefer angreift, wenn der in einer ungeschützten Position ist und beide Füße auf dem Boden hat.
Was wäre wenn... es diesen Angriff und die daraus resultierende Verletzung nicht gegeben hätte?
Wäre Carson Palmer dann heute ein sicherer Kandidat für die Hall of Fame?
Bis zu diesem zweiten offensiven Spielzug der Bengals in diesem Wild Card Spiel wäre er es gewesen. Palmer hatte das Zeug, zu den ganz großen zu gehören.
Nach der Verletzung war er nicht mehr ganz der Alte, obwohl er eine gute Saison 2006 spielte. Doch den Schwung von vor der Verletzung hatte er verloren.
Palmer wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt, 2005 und 2006, und dann noch mal 2015. 2005 war er der AFC Player of the Year, und der Quarterback, der die meisten Touchdownpässe der Saison geworfen hatte. Er war somit voll auf Kurs, Canton, Ohio.
2011 ging er zu den Raiders, doch seine Leistungen überzeugten Teambesitzer Al Davis nicht. 2013 wechselte Palmer zu den Cardinals. Dort spielt er bis heute.
Am 9.11. 2014 riß er sich wieder das Kreuzband im linken Knie. Er kam 2015 mit der wohl besten Saison seiner Karriere zurück. 35 Touchdowns, 11 Interceptions und 13-3 Siege. Mit einem 26:20 nach Verlängerung in der Divisional Runde gegen Green Bay, kam er zu seinem ersten Playoffsieg.
In der Saison 2016 warf er zum sechsten Mal in seiner Karriere Pässe für über 4.000 Yards. Dennoch war es mit 7-8-1 Siegen eine Saison zum Vergessen.
Palmers Head Coach Bruce Arians stellt jetzt die Frage, ob sein Quarterback auch ohne Super Bowl Ring ein Kandidat für die Ruhmeshalle sein könnte?
Seine reinen Statistiken sprechen dafür. 6.040 Versuche, 3.777 Vervollständigungen, 44.269 Yards, 285 Touchdowns, 180 Interceptions.
Doch seine Playoffbilanz von 1-3 Siegen und der fehlende Ring könnten seiner Aufnahme in die Hall entgegenstehen.
Was wäre wenn... diese böse Verletzung nicht gewesen wäre?

Dr. Jekyll und Mr. Hyde in der NFL.
Auf der einen Seite erlaubte die Liga den Raiders den Umzug in die Hauptstadt des Glücksspiels, Las Vegas.
Auf der anderen Seite griff sie hart durch, um Kindern, Jugendlichen und ihren Familien eine Bowlingveranstaltung zu vermiesen.
Diese Veranstaltung fand in Las Vegas statt und es nahmen mehrere Spieler der NFL daran teil. Es sollte Geld gesammelt werden, das für die Bildung und Entwicklung von Jugendlichen eingesetzt werden sollte. Allerdings fand diese Veranstaltung in einem Spielkasino statt, und das fand die Liga gar nicht gut.
Sie zwang alle Teilnehmer dazu, zu einer anderen, kleineren, Bowlinghalle zu wechseln, die keine Anbindung an ein Kasino hatte. Die Regeln wären klar, Spieler der NFL dürfen nicht an Veranstaltungen in Spielkasinos teilnehmen.
Was nach diesen Regeln erlaubt ist, und was nicht, entscheidet einzig und allein Commissioner Roger Goodell.
Also die Raiders in Las Vegas?
OK!
Eine Bowlingveranstaltung mit NFL Spielern in einem Kasino um Geld für Schüler zu sammeln?
Nicht OK!
Mit dieser schizophrenen Haltung kommt der Mann nicht mehr weit, wenn die Raiders nach Las Vegas umgezogen sein werden.

Kurzberichte
Die Chargers und Melvin Ingram einigten sich auf einen neuen Vertrag.
Der Outside Linebacker war der Franchise Player des Teams. Doch am Sonntag unterschrieb er einen Vierjahresvertrag über $66 Millionen von denen $42 Millionen garantiert sind.
Die Teams haben noch bis zum 15. Juli Zeit, ihre Franchise Player zur Unterschrift unter Langzeitverträge zu bewegen.
Drei Franchise Player gibt es zur Zeit, die bisher noch keinen langfristigen Vertrag unterschrieben haben, Quarterback Kirk Cousins (Washington Redskins), Running Back Le'Veon Bell (Pittsburgh Steelers) und Cornerback Trumaine Johnson (Los Angeles Rams).

Letztes Jahr stellte Lions Quarterback Matthew Stafford einen neuen NFL Rekord auf, indem er sein Team achtmal nach einem Rückstand im letzten Viertel noch zum Sieg führte. Das führte ihn auf Platz 31 der Top 100 2017.
Großen Anteil an diesem Rekord hatte Taylor Decker, der Staffords blinde Seite abdeckte. Decker wird mit einer Schulterverletzung wohl die ganze Saison 2017 verpassen.
Doch Defensive Tackle Haloti Ngata glaubt, daß genug Spieler im Team sind, die über sich hinauswachsen können, um Decker zu ersetzen.
Joe Dahl und Cornelius Lucas teilten sich Einsätze mit der ersten Mannschaft letzte Woche. Das Team verpflichtete Tony Hills als Free Agent, und Corey Robinson wird bald seine Fußverletzung auskuriert haben und könnte Deckers Platz einnehmen.
Ngata glaubt nicht, daß durch Deckers Verletzung die Luft aus Detroits Offense raus ist.

Samstag, 10. Juni 2017

Kurzberichte
luck-andrew8Keiner weiß, wann Andrew Luck (Bild) wieder spielen kann, und ob überhaupt 2017. Doch Colts-Besitzer Jim Irsay stellt ungetrübten Optimismus zur Schau. Für ihn steht fest, daß Luck im ersten Spiel bei den Rams hinter dem Center stehen wird.
Irsay sprach vor über 1.000 Saisonkarteninhabern und meinte, daß man in der Ära Luck noch mehrere Super Bowls gewinnen wird. „Und ja, ich spreche von mehreren Lombardis,“ betonte Irsay. „Und ich will verdammt sein, wenn wir nicht da raus gehen und sie uns holen.“
Verdammt, das könnte ein Himmelfahrtskommando werden.

Wie bereits vermutet, wird Lions Left Tackle Taylor Decker lange ausfallen.
Er wurde an einer gerissenen Pfannenlippe operiert und hat eine 4-6 monatige Zwangspause vor sich. Dadurch verpaßt er zumindest die Spiele gegen die Cardinals, Giants, Falcons und Vikings. Im schlimmsten Fall, könnte er sogar die ganze Saison verpassen.
Als Rookie spielte er letztes Jahr jeden offensiven Spielzug und behauptete sich sehr gut gegen die besten Pass Rusher der Liga.
Decker hatte sich letzte Woche beim freiwilligen Training verletzt.

Tauscht DeAngelo Williams den Grillrost gegen den Ring?
Es wird erwartet, daß der ehemalige NFL Running Back, der zuletzt für die Steelers spielte, eine Zukunft bei den Catchern anstrebt. Er soll am Impact Wrestling's Slammiversary in Orlando am 2. Juli teilnehmen, wie es der Wrestling Observer Newsletter meldet.
Williams hat 11 Jahre in der NFL auf dem Konto und 8.096 Laufyards. 6.846 davon holte er als Carolina Panther und stellte damit den Mannschaftsrekord auf.

Zwei Männer wanderten in den Knast, weil sie den Super Bowl Ring von DeMarcus Ware gestohlen haben.
Die beiden waren im Oktober 2016 in das Haus des damaligen Defensive Ends der Broncos eingebrochen und hatten seinen Super Bowl 50 Ring gestohlen und andere Wertsachen im Wert von etwa $40.000.
Dafür mußte der 41 Jahre alte Billy McCaslin 60 Tage in den Bau und der 32 Jahre alte Sergio Irreza 30 Tage.
Ware sagte, daß er froh war, zu der Zeit nicht im Haus gewesen zu sein. „Ich hätte die beiden gesackt,“ meinte er. „Ich hätte sie wirklich voll gesackt. Beide!“

Ex-NFL Wide Receiver James Hardy ist tot.
Er spielte von 2008 bis 09 für die Bills. In dieser Zeit fing er 10 Pässe für 96 Yards und 2 Touchdowns.
Nach einem erfolglosen Versuch, es in den Kader der Ravens zu schaffen, ging er in die Arena Football League.
Im Mai stand er vor Gericht, weil er drei Polizisten attackiert hatte. Doch der Richter war der Ansicht, daß Hardy mental nicht in der Lage war, dem Prozeß zu folgen.
Am Mittwoch wurde sein lebloser Körper in einem Fluß in Indiana aufgefunden.
Er wurde nur 31 Jahre alt.

Freitag, 9. Juni 2017

Kurzberichte
Murray-DeMarco-titans02Titans Running Back DeMarco Murray (Bild) mußte an seinem rechten Ringfinger operiert werden. Das Pflicht-Minicamp nächste Woche wird er verpassen. Aber zum Beginn des Trainingslagers wird er wieder einsatzbereit sein.
Murray war letztes Jahr mit 1.287 Yards der beste Running Back der AFC und wurde in seinen dritten Pro Bowl gewählt.
Auch Wide Receiver Tajae Sharpe wurde operiert. Ihm wurde eine Schraube in einem Fuß eingesetzt, um einen Bruch zu behandeln.
Mit einer solchen Verletzung ist es möglich, daß er lange Zeit ausfällt. 2016 fing er 41 Pässe für 522 Yards und 2 Touchdowns.
Sein Agent ist optimistisch, daß Sharpe zum Trainingslager einsatzbereit sein wird. Fraglich ist, ob er dann überhaupt noch ein Titan ist?
Sharpe war Anfang Mai in eine Kneipenschlägerei verwickelt, und ob die Titans ihn behalten, steht noch nicht fest.

Die Patriots gaben Julian Edelman einen langfristigen Vertrag.
Der Wide Receiver ist im letzten Jahr seines Vierjahresvertrags, der ihm $17 Millionen einbrachte. Er unterschrieb für weitere zwei Jahre bis nach der Saison 2019. In dieser Zeit kann er $11 Millionen verdienen von denen $9 Millionen garantiert sind.
Der mittlerweile schon 31 Jahre alte Edelman ist seit neun Jahren bei den Patriots und hatte letztes Jahr seine zweite Saison mit Fängen für über 1.000 Yards.

Während dieser Wide Receiver unter Vertrag genommen wurde, sucht ein anderer noch nach seinem neuen Team.
Jeremy Maclin war zu Vertragsgesprächen in Buffalo und Baltimore. Beide Gespräche verliefen ergebnislos.
Dabei hat Maclin mit Running Back LeSean McCoy in Buffalo und Steve Smith in Baltimore starke Fürsprecher.
Smith spielte letztes Jahr noch für die Ravens und könnte sich Maclin gut in deren Uniform vorstellen, wie er sagte.
Man kann davon ausgehen, daß die Gehaltsvorstellungen Maclins etwas über denen der besuchten Teams liegen. Bei den Chiefs, die ihn letzte Woche überraschend feuerten, hätte er 2016 $11 Millionen verdient.
Maclin ist seit 2009 in der NFL und fing 474 Pässe für 6.395 Yards und 46 Touchdowns.

In Buffalo nahm Sammy Watkins zum ersten Mal seit Januar wieder an einem Training der Bills teil.
Der oft verletzte Wide Receiver verpaßte in den letzten beiden Saisons 11 Spiele wegen diverser Verletzungen. Eine davon eine hartnäckige Fußverletzung, die operiert wurde, Watkins aber immer noch Schmerzen bereitet.
Wegen dieser Verletzungen haben die Bills ihre Option auf eine fünfte Saison des Wide Receivers nicht gezogen. Als sie sich 2014 in der Draft nach oben tauschten, um an Watkins zu kommen, konnten sie natürlich noch nicht ahnen, wie verletzungsanfällig er werden sollte. Auf dem College blieb er von Verletzungen verschont.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Die NFL und der Terror
arians-bruce3Die Terroranschläge in Groß Britannien beunruhigen die Cardinals nicht. Das jedenfalls sagte Head Coach Bruce Arians (Bild).
Die Cardinals müssen im Oktober nach London, das oft Ziel von Terrorattacken des ach so friedlichen Islams erlebte.
Um sich ordentlich auf das Spiel am 22. Oktober im Twickenham Stadion vorzubereiten, fliegen die Cardinals etwa eine Woche vorher nach London.
„Jedesmal wenn Du ängstlich bist und ISIS, oder wer auch immer das ist, deine Art zu denken oder zu handeln verändert, gewinnen die,“ sagte Arians auf ESPN. „Wir gehen hin, und wir werden hingehen, und werden alles tun um eine gute Show abzuliefern. Wenn etwas passiert, passiert es, aber es wird uns nicht einschüchtern.“
Am 22. Mai sprengte ein Islamist 22 Menschen in Manchester in den Tod, darunter viele Kinder. Diese hatten ein Konzert von Ariana Grande besucht und hatten nur einen schönen Abend verbringen wollen. Dafür bezahlten sie mit ihrem Leben.
Am 3. Juni überfuhr ein Terrorist mit einem LKW Fußgänger auf der London Bridge, bevor er aus dem Wagen sprang und mit einem Messer auf weitere unschuldige Opfer einstach. Dabei verloren sieben Menschen ihr Leben und viele andere wurden schwer verletzt.
Ob Arians die Meinung wirklich aller Cardinals wiedergibt?
Ersatz- Quarterback Drew Stanton hat mit seiner Familie darüber diskutiert. „Zu diesem Zeitpunkt macht es für meine Familie keinen Sinn, dort hinüber zu gehen,“ sagte er. „Ich habe kleine Kinder und eine Frau. Sie in bedrohliche Situationen zu bringen ist nicht förderlich.“
Safety Antoine Bethea glaubt, daß die Behörden, die NFL und die Sicherheitskräfte alles tun werden, um die Veranstaltung von Anfang bis Ende zu schützen. „Ich würde lügen, wenn ich sagte, daß ich mich nicht sorge,“ sagte er. „Solche großen Veranstaltungen sind immer ein Ziel und es ist auch schon viel schlimmes passiert, aber ich glaube, daß ich meine Familie mitnehmen kann.“
Es ist also traurige Tatsache, daß der Terror des Islams auch tief in unseren Sport hinein wirkt.

Kurzberichte
Cleveland ist eine Stadt der Sieger geworden. Das Basketball Team, die Cavaliers, spielen um den Titel und das Baseballteam, die Indians, haben in der letzten Saison in der World Series gestanden.
Und die Cleveland Browns?
Sie holten sich Platz eins in der Draft.
Diese Loser sind seit Jahren der Lachschlager der NFL. Zwar hatte Jimmy Haslam groß getönt, die Browns wieder zu einem Sieger zu machen, als er sie 2012 kaufte, aber was folgte war ein noch tieferer Absturz.
„Das ist eine großartige Sportstadt,“ sagte Haslam. „Eine Million Menschen waren letztes Jahr zur Siegesparade der Cavaliers in den Straßen. Das ist Phänomenal.
Wir spüren eine Menge Druck auf uns.“
Neun negative Saisons in Folge haben die Browns vorzuweisen. Die letzte mit 1-15 Siegen.
„Der Plan ist gemacht,“ gibt sich Haslam kämpferisch. „Wir haben gute Spieler einberufen und auch gute Free Agents verpflichtet. Letztes Jahr hat extrem wehgetan. Dieses Jahr werden wir besser sein. Wir haben uns verstärkt.“
Was Haslam fast die Tränen in die Augen treibt, ist die unfaßbare Loyalität der Fans. „Ihre Unterstützung ist weitaus größer, als sie sein sollte,“ meinte Haslam. „Sie sind uns treu geblieben. Diese Leute wollen die Browns gewinnen sehen. Wir müssen aufhören darüber zu reden und endlich liefern.“
Stimmt!
Verdient hätten diese Fans es, wenn man bedenkt, bei was für einem Sauwetter die oft ins Stadion strömen.

Das war es für Dennis Pitta in Baltimore.
Nach der dritten Hüftverletzung des Tight Ends, feuerten die Ravens ihn. Das spart ihnen $2,5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Das ist trotzdem schade für das Team und Pitta, denn er gehört zu den besten Tight Ends der Liga, aber er ist halt zu oft verletzt. Zwar spielte er 2016 in allen 16 Spielen, aber zwischen 2013 - 15 verpaßte er 41 Spiele.
Verletzt sind auch die Tight Ends Benjamin Watson (Achillessehnenriss) und Maxx Williams (Knie).

Giants Mitbesitzer John Mara will, daß Odell Beckham bis zum Ende seiner Karriere ein Giant bleibt.
Auch wenn der Wide Receiver eher ein Problemkind ist, das sich hartnäckig gegen das Erwachsen werden wehrt, so ist er auf dem Feld eine Macht, die Mara gerne behalten möchte.
Der Co-Besitzer sprach im Gemeindehaus des Teams zu 1.500 Saisonkartenbesitzern.
Auf die Frage, eines Besuchers, wo Beckham denn zur Zeit wäre, wo die Mannschaft doch bereits miteinander trainiert, antwortete er: „Ich habe keine Ahnung, wo Odell Beckham ist.“
Auf die Frage, ob man Beckham schon einen Langzeitvertrag angeboten hätte, meinte Mara: „Noch nicht, aber wir arbeiten daran. Wir wollen, daß er für den Rest seiner Karriere ein Giant bleibt.“
Wenn die Giants nächste Woche ihr Pflicht-Minicamp abhalten, erwartet Mara, daß Beckham anwesend ist.

Rob und Rex Ryan waren in einer Bar in Nashville, um sich Spiel drei des Stanley Cup Finales der NHL anzusehen.
Dabei wurde es erst laut und dann handgreiflich.
Die Zwillinge schubsten sich mit anderen Besuchern der Bar herum. Eine Prügelei kann man das, was auf dem Video zu diesem Streit auf Twitter zu sehen ist, nicht nennen.
Dennoch wurde Ex- Jets und Bills Head Coach Rex Ryan wegen einfacher Körperverletzung angezeigt.
Rob Ryan, ein ehemaliger Defensive Coordinator bei diversen Teams, kam ohne Anzeige davon, obwohl auf dem Video zu sehen ist, wie er jemanden würgt.
Weder Rex noch Rob haben zur Zeit einen Job in der NFL. Rex ist bei ESPN untergekommen. Wie der Sender reagiert, steht noch nicht fest.

Peyton Manning berät Riddell. Der zukünftige Hall of Fame Quarterback arbeitet mit der Ausrüsterfirma zusammen, um die Sicherheit von Helmen zu erhöhen:
Manning, fünfmaliger MVP der NFL, spielte in seiner gesamten Karriere mit Helmen und Schulterpads von Riddell.
„Ich hatte das Glück, Football spielen zu können,“ sagte Manning. „Jetzt eine Partnerschaft mit Riddell einzugehen ist die willkommene Gelegenheit für positiven Einfluß auf die Sicherheit ihrer Produkte zu sorgen. Dabei haben wir Athleten aller Altersstufen im Blick.“
Konkurrenz hat wohl das Geschäft belebt. Von 1989 bis 2014 mußten alle NFL Spieler Riddell Helme tragen. Da war es nicht so wichtig, neue Sicherheitskriterien zu erforschen, man hatte ja das Monopol. Erst nach 2014 durften die Spieler auch Helme anderer Anbieter tragen. Seitdem tut sich was.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Kurzberichte
bowles-todd2J.E.T.S. Mess, Mess, Mess.
Aber damit soll wirklich bald Schluß sein. Es wird ausgemistet. Am Dienstag entließ Head Coach Todd Bowles (Bild) kurz mal Linebacker David Harris.
Wide Receiver Brandon Marshall, Center Nick Mangold und Cornerback Darrelle Revis wurden ja bereits gefeuert.
Wide Receiver Eric Decker wurde informiert, daß er noch in dieser Woche zu einem anderen Team abgegeben oder entlassen wird.
Harris und Decker sparen den Jets $11 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Warum die beiden guten Spieler so kurz vor den Pflicht Trainingseinheiten gefeuert wurden, darüber rätselt man in New York.
Bösartige, also wirklich bösartige Zungen, behaupten nun, daß die Jets sich einen sehr guten Platz in der nächsten Draft sichern wollen, um dann 2018 ein gutes Team zusammenstellen zu können.
Wäre ich bösartig, würde ich das auch so sehen.

Obwohl die Raiders in seiner Geburtsstadt spielen, war der anstehende Umzug nach Las Vegas der Grund für Marshawn Lynch, aus seinem Proberuhestand zurückzukehren, oder besser weil der Club umzieht.
Der Running Back gab am Dienstag seine erste Pressekonferenz, seit er in Oakland unterschrieb.
Lynchs Erklärung machte Sinn. Er sagte, daß er den heranwachsenden Fans gerne noch mal einen ortsansässigen Star zeigen möchte, bevor die Raiders Oakland den Rücken kehren und niemand dort mehr NFL Football im Stadion erleben kann.
Zwei Jahre müssen die Raiders noch in Oakland bleiben, mindestens. In dieser Zeit möchte Lynch den Fans dort noch etwas bieten.

Lions Left Tackle Taylor Decker verletzte sich letzte Woche an einer Schulter. Am Montag wurde er operiert.
Ob er 2017 wird spielen können, steht noch nicht fest.
Decker sollte eigentlich die blinde Seite von Quarterback Stafford bewachen. Den Job müßte dann vielleicht Right Tackle Rick Wagner übernehmen.

Patriots Head Coach Bill Belichick war wieder ganz er selbst, als er nach Tom Bradys angeblicher Gehirnerschütterung gefragt wurde. „Wir fertigen jede Woche unsere Verletzungsreports an“, nuschelte er ohne den Mund aufzumachen. „Wir fertigen die Berichte nach den Richtlinien der Liga an. Wissen Sie, unsere medizinische Abteilung kümmert sich um die verletzten Spieler. Die Spieler kommen nicht zu mir, um sich behandeln zu lassen. Das ist auch nicht mein Job. Dafür haben wir die medizinische Abteilung.“

Fünf Monate nach seiner Schulteroperation wirft Andrew Luck immer noch keine Pässe.
Der Quarterback der Colts hofft, daß er in sieben Wochen, wenn das Trainingscamp beginnt, so weit sein wird.
Bis dahin agiert Luck als Trainer. Er hilft den Quarterbacks und instruiert die Receiver, wie sie ihre Routen zu laufen haben.
Der (noch) bestbezahlte Spieler der NFL mit seinem $140 Millionen-Vertrag, hat nicht vor nur rumzusitzen. Dennoch verliert er kostbare Zeit, um sich an seine Receiver zu gewöhnen. Und ob er als Starter in die Saison gehen kann, ist fraglich. Die Heilungsphase nach einer OP an einer angerissenen Pfannenlippe kann bis zu neun Monaten dauern. Luck wurde im Januar operiert. Das könnte knapp werden.
Bis Luck wieder einsatzbereit ist, ist Scott Tolzien die Nr. 1 der Colts Quarterbacks. Da kann man dem Team nur viel Glück wünschen.

Die Chargers haben schon wieder Pech mit ihrer Nr. 1 aus der Draft.
Letztes Jahr streikte Defensive End Joey Bosa, weil er mit Klauseln im Vertrag nicht einverstanden war. Dieses Jahr fällt Wide Receiver Mike Williams eine Zeitlang aus, weil er einen leichten Bandscheibenvorfall hatte.
Am Minicamp nächste Woche wird er nicht teilnehmen.

Bis nächste Woche warten die Cardinals und die Patriots nicht. Sie eröffneten bereits gestern ihre Pflicht-Minicamps.
Schluß mit freiwilligem Training, jetzt wird es ernst.
Die 30 anderen Teams lassen sich noch bis nächste Woche Zeit.

Dienstag, 6. Juni 2017

Kurzberichte
watt-jj2JJ Watt (Bild) ist in den Top 100 2017 und ist gar nicht erfreut darüber.
Der Star-Verteidiger der Texans hat 2016 nur in drei Spielen spielen können, und deshalb glaubt er, daß er nicht in die Top 100 2017 gehört.
Doch die Spieler der NFL, die an der Wahl teilnahmen und ihn auf Platz 35 wählten, sahen das wohl anders.
Auch Adrian Peterson schaffte es in die Top 100. Mit 1,9 Yards pro Lauf kam er auf Platz 98.
Watt hatte letztes Jahr in drei Spielen zusammen 1,5 Sacks und kam auf Platz 35.
Vic Beasley von den Falcons führte die NFL 2016 mit 15,5 Sacks an und landete hinter Watt auf Platz 40.
Sollte die NFL da nicht doch mal den Wahlmodus auf den Prüfstand stellen?

Die Texans feuerten Keith Mumphery und Max Bullough.
Die Detroit Free Press berichtete, daß Wide Receiver Mumphery 2016 auf seinem College gegen die Universitätsregeln im Bezug auf Gewalt und sexuelle Übergriffe verstoßen hat. Die Texans reagierten mit seiner Entlassung auf den Artikel.
Linebacker Bullough wurde für die ersten vier Spiele der Saison suspendiert, weil er gegen die Drogenrichtlinien der Liga verstoßen hat. Das führte dann zu seiner Entlassung.
Houston verpflichtete bereits Wide Receiver Dres Anderson und Linebacker Sio Moore.

Dwight Freeney ist 37 Jahre alt, möchte aber noch nicht in den Ruhestand treten.
Der Pass Rusher spielte letztes Jahr für die Falcons,hat aber keinen Vertrag mehr. Doch wie er sagte, wären er und die Falcons nicht abgeneigt, es noch eine Saison miteinander zu versuchen.
Nach der schlimmen Klatsche im Super Bowl dachte Freeney zunächst ans Aufhören, doch mittlerweile hat der Schmerz der Schmach etwas nachgelassen.

Vikings Head Coach Mike Zimmer wurde am Montag 61. Und als Geschenk durfte er wieder das Training seines Teams leiten.
Nach seiner achten Operation am rechten Auge war er die letzten zwei Wochen krankgeschrieben.

„Colin Kaepernick ist absolut ein Starter in der NFL“, so lobte Seahawks Head Coach Pete Carroll den arbeitslosen Ex- Quarterback der 49ers. Der war in der letzten Woche zu einem Probetraining in Seattle und begeisterte Carroll.
Das führte dazu, daß die Seahawks Anfang dieser Woche Austin Davis als Ersatzmann verpflichteten.
Vielleicht war Kaepernick ja überqualifiziert?
Davis war 2016 im Kader der Denver Broncos. Er ist seit fünf Jahren in der NFL und hat in dieser Zeit 13 Spiele absolviert, 2014 10 für die Rams, 2015 3 für die Browns, 2016 keins.

Verdammte soziale Medien.
Broncos Ersatz Safety Will Parks veröffentlichte Videos vom Training der Broncos, was absolut verboten ist.
In den Videos sieht man, wie ein völlig überforderter Quarterback Paxton Lynch erfolglos versucht, Receiver bei Crossing Pattern zu treffen.
Diese Videos sollten aber nicht zeigen, wie unfähig Lynch ist, sondern wie gut Parks arbeitet. Er war bei den Spielzügen in der Verteidigung auf dem Platz.
Jetzt hat er Glück, daß er noch weiter im erweiterten Kader bleiben darf. Head Coach Vance Joseph erklärte, daß ein junger Spieler einen verzeihlichen Fehler gemacht hätte. Er wollte der Welt zeigen, wie hart er trainiert. Man habe mit ihm darüber gesprochen und Parks bewußt gemacht, daß die Teamangelegenheiten Privat wären und niemanden etwas angingen. Parks hätte nicht vorgehabt, jemand anderen bloßzustellen oder das Team zu verletzen.
Deshalb wollte man ihn mit einem blauen Auge davonkommen lassen.

Die 49ers verpflichteten Elvis Dumervil.
Der Pass Rusher ist seit 11 Jahren in der Liga. Von 2006 bis 12 spielte er für die Broncos, von 2013 bis 16 für die Ravens.
In dieser Zeit erzielte er 99 Sacks.
Wegen einer Fußverletzung konnte er 2016 nur in acht Spielen antreten. Deshalb feuerten die Ravens ihn im März, aus Kostengründen.

Giants Wide Receiver Roger Lewis Jr. wurde verhaftet, weil er im Rausch Auto fuhr.
Er hatte Marihuana und Alkohol konsumiert.
Die Giants gaben bekannt, daß sie von dem Vorfall wüßten, wollten aber noch keinen weiteren Kommentar abgeben.

Nächste Woche soll Cam Newton wieder Pässe werfen dürfen.
Der Quarterback der Panthers wurde an der rechten Schulter operiert und darf ab nächster Woche wieder leicht trainieren.
Verletzt hatte er sich in Woche 14 gegen San Diego, hatte aber kein Spiel verpaßt.
Voll ins Training wird er erst Ende Juli einsteigen, wenn das Trainingscamp beginnt.
Obwohl er nicht aktiv werden durfte, war Newton bei jeder der freiwilligen Trainingseinheiten anwesend.
Auch beim Training war Cornerback James Bradberry. Er brach sich dabei am Montag ein Handgelenk und wird etwa einen Monat ausfallen.

Viele Teams haben Probleme ihre besten Spieler zu den freiwilligen Trainingseinheiten zu bewegen.
Nicht so die Cowboys. Sie freuen sich darüber, daß bei den für die Medien öffentlichen Trainingseinheiten jeder Spieler anwesend war.
Doch nicht nur wenn die Kameras klickten und surrten, waren alle da. Head Coach Jason Garrett sagte, daß auch bei den nicht öffentlichen Einheiten jeder Spieler anwesend war.

„Are You ready for some Football?“
Aber sicher. Und Hank Williams stellt uns diese Frage jetzt wieder vor jedem Monday Night Football Spiel.
Vor sechs Jahren hatte ESPN genug von dem Country-Star, der sich wohl kritisch über den damaligen Präsidenten Hussein Obama geäußert hatte.
Ein neuer Präsident, eine neue Chance für Hank Williams, der seit 1989 vor jedem Monday Night Football Spiel diese Frage stellte.
Am 11.9. heißt es nach sechs Jahren Zwangspause also wieder: „Are you ready for some Football?“

Montag, 5. Juni 2017

Kurzberichte
norman-josh2Redskins Defensive Coordinator Greg Manusky gab bekannt, daß in der kommenden Saison sein bester Cornerback die besten Wide Receiver der Gegner konstant beschattet.
Das bedeutet zweimal Josh Norman (Bild) gegen Odell Beckham und zweimal Norman gegen Dez Bryant.
Manusky führte aus, daß es für viele Cornerbacks schwer wäre, nicht auf ihrer besten Seite zu spielen. Viele könnten ihre einstudierten Bewegungsabläufe nicht ändern und hätten deshalb eine feste Seite, auf der sie bleiben. Das wäre aber bei Norman nicht der Fall. Er kann deshalb den besten Receiver des Gegners verfolgen.
Und wir können verfolgen, wie gut das klappt.

Der Sheriff spielte ein Ründchen Golf mit dem Präsidenten.
Peyton Manning und der republikanische Senator Bob Corker aus Tennessee drehten auf dem Trump National Golf Club in Virginia eine Runde mit dem Präsidenten der USA, bevor sie noch auf einen Abstecher ins Weiße Haus mitgingen.
Manning ist ja immer noch auf der Suche nach einem „richtigen Job“, wie er nicht aufhört zu betonen. Doch Politik ist nicht seine Sache. Aber mal ein Golfspiel mit dem Führer der freien Welt, das hätte ihm Spaß gemacht, sagte der ehemalige Star Quarterback nachher.

LeSean McCoy will Jeremy Maclin nach Buffalo holen. Der Running Back und der Wide Receiver kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei den Eagles.
Nachdem die Chiefs Maclin gefeuert haben, versucht McCoy nun, seine Chefs davon zu überzeugen, den Wide Receiver zu verpflichten.
Brauchen können die Bills einen guten Receiver.
„Ich weiß, daß er uns enorm helfen könnte“, sagte McCoy ESPN. „Ich arbeite bereits hart daran und seien sie nicht überrascht, wenn es klappt.“
Mit Sammy Watkins haben die Bills einen hervorragenden Wide Receiver, der aber zu oft verletzt nur zusieht. Buffalo hat noch $12,6 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze, das sollte für Maclin reichen.

Hält eine Herzerkrankung Nick Fairley davon ab, seine NFL Karriere fortzusetzen?
Der Defensive Tackle der Saints wurde von den OTAs ausgeschlossen, weil er medizinische Probleme hat. Diese Probleme betreffen das Herz Fairleys, wie durchsickerte. Warum er erst jetzt nicht mehr damit trainieren darf, ist eigenartig, denn Fairley spielt seit sieben Jahren mit dieser Krankheit in der NFL. Erst im März unterschrieb er einen neuen Vierjahresvertrag über $28 Millionen.
Letzten Monat suchte er einen Kardiologen auf, und seitdem bleibt er den Trainingseinheiten fern und hat den Kontakt mit seinen Teamkollegen eingeschränkt.
Das Team hält sich geschlossen und antwortet nicht auf Fragen, wie es mit Fairley weitergeht?

Jaguars Linebacker Telvin Smith ist total unzufrieden mit den Fortschritten, die das Team macht. Er meint, daß man schon viel weiter sein müßte. „Mit den Spielern die wir haben, müßten wir schon viel besser sein, als wir sind,“ sagte Smith ESPN.
Die Niederlagenserien der Jaguars scheinen noch zu sehr in den Köpfen der Spieler zu hängen. Die neue kompromißlose Gangart von General Manager Tom Coughlin und Head Coach Doug Marrone hätte noch nicht gegriffen.
Ob sie noch greift?
Abwarten!

Sonntag, 4. Juni 2017

Jeremy Maclin
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Viele waren überrascht, Alex Smith (Bild) war geschockt. Der Quarterback der Chiefs konnte es gar nicht fassen, daß seine Chefs Wide Receiver Jeremy Maclin einfach so ruck zuck gefeuert hatten.
Smith sagte einer lokalen Zeitung, daß Maclin nicht nur ein guter Spieler ist, sondern auch ein guter Freund und erstaunlicher Teamkollege. Es wäre hart zu realisieren, daß er plötzlich nicht mehr da wäre. Immerhin hätte er in den letzten beiden Jahren gutes für die Mannschaft geleistet.
Für Smith war Maclin der Receiver, den er am zweithäufigsten anspielte. Nach einer Saison, in der kein Wide Receiver der Chiefs einen einzigen Touchdownpass fing, kam Maclin und fing acht.
Für den gefeuerten Wide Receiver dürfte es nicht schwer werden, ein neues Team zu finden. Er ist seit 2009 in der NFL und fing seitdem 474 Pässe für 6.395 Yards und 46 Touchdowns. Mit 29 Jahren hat er noch ein paar gute Saisons in sich.
So jemanden kann man brauchen... wenn man nicht gerade die Kansas City Chiefs ist.

Running Back oder Wide Receiver, das ist hier die Frage.
Sie stellt sich Ty Montgomery. Der Wide Receiver der Packers wurde letztes Jahr als Running Back eingesetzt, weil dem Team die Spieler auf dieser Position ausgingen.
Und er hatte seinen Spaß dabei.
Ihm hat es gefallen, bei jedem seiner Einsätze in vollen Körperkontakt mit seinen Gegnern zu kommen, anstatt immer wieder loszulaufen, um dann doch nicht den Ball zugeworfen zu bekommen.
Er würde einen völligen Wechsel vom Wide Receiver zum Running Back begrüßen. Das würde seine Zeit in der NFL zwar verkürzen, aber er hätte mehr Spaß am Job, wie er sagte. Als Wide Receiver könnte er wohl 10-12 Jahre spielen, als Running Back nur sechs bis acht, aber das würde er in Kauf nehmen.
Was ist mit der Tatsache, daß Green Bay drei Running Backs in der Draft aufnahm?
Montgomery glaubt, daß er sich gegen die Neuzugänge durchsetzen kann. Letztes Jahr hatte er zunächst noch keine große Ahnung davon, was ein Running Back genau zu tun hat. Das hat er mittlerweile gelernt. Nach der Saison begann Montgomery damit, Gewicht zuzulegen und zwar in Form von Muskelmasse. Zusätzlich trainiert er Cuts und andere Bewegungsabläufe, die er als Läufer braucht. Head Coach Mike McCarthy sagte auch, daß er der gelistete Starter ist.
Seine Statistiken der Saison 2016:
Running Back: 77 Läufe für 457 Yards, 3 Touchdowns
Wide Receiver: 44 Pässe für 348 Yards, keinen Touchdown.
2017 wird er wohl als Vollzeit- Running Back auflaufen. Die Nr. 88 müßte er in dem Fall aber gegen eine Zahl zwischen 20 und 49 tauschen, denn das sind die erlaubten Nummern für Running Backs.

Samstag, 3. Juni 2017

Kurzberichte
pitta-dennis2Das war es dann wohl mit Dennis Pitta (Bild). Der Tight End der Ravens zog sich am Freitag beim freiwilligen Training erneut eine Hüftverletzung zu.
Damit dürfte sein Karriereaus feststehen.
Wenn er gesund war, gehörte er zu den besten Spielern auf seiner Position. Aber er war nur selten gesund. Zwischen 2013 und 15 verpaßte er 41 Spiele. In dieser Zeit wurde er zweimal an der Hüfte operiert.
Auch jetzt muß man mit einer ausgedehnten Ausfallzeit rechnen.
Passiert ist es, als er sich streckte um einen Ball aus der Luft zu fischen. Dabei landete er hart auf dem Boden und konnte nicht mehr aufstehen. Das passierte ohne Fremdeinwirkung.
Erst am Donnerstag zog sich Cornerback Tavon Young einen Kreuzbandriss zu.
Da dürfte der Einsatz von Director of Performance Steve Saunders bereits jetzt als gescheitert angesehen werden. Er kam zu den Ravens um die Spieler des Teams zu den fittesten und am wenigsten verletzungsanfälligen Spielern der Liga zu machen.

Ray Rice hat einen Job in seiner alten Schule bekommen.
Der in der NFL als persona non grata geltende Ex-Ravens Running Back trainiert an der New Rochelle High School die Running Backs.
Seit den drei Jahren, in denen er nicht mehr in der NFL spielen durfte, hat er bereits die Schüler trainiert. Doch jetzt ist der Job offiziell und man nennt Ray Rice jetzt Coach Rice. Bezahlt wird er übrigens nicht, was er auch nicht nötig hat. Von dem letzten Gehalt, das die Ravens ihm zahlen mußten, kann er ganz gut leben.

Coach Vick klingt doch auch nicht schlecht.
Der ehemalige Quarterback würde gerne als Trainer arbeiten. In seiner von einem Gefängnisaufenthalt unterbrochenen Karriere spielte er für die Falcons, Eagles, Jets und Steelers.
Am Liebsten würde er als Quarterback-Coach tätig werden, was verständlich ist. Doch die Teams sind vorsichtig, wenn es um Vick geht. Es ist zu erwarten, daß die Fans ihm immer noch nicht verzeihen, daß er Hunde tötete, indem er sie in grausame, blutige Kämpfe hetzte.

Das kam gestern sehr überraschend. Mitten in den freiwilligen Trainingseinheiten trennten die Chiefs sich von Jeremy Maclin.
Das spart dem Team $10 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.
Der Wide Receiver gehörte zu den prominentesten Free Agents, die General Manager John Dorsey und Head Coach Andy Reid verpflichteten.
Vor Kurzem heiratete Maclin, und sein Head Coach und viele Teamkollegen haben mitgefeiert.
Maclin wäre in das dritte Jahr seines Fünfjahresvertrags über $55 Millionen gegangen. Und seine Verpflichtung hat die Chiefs auch einiges gekostet. Da sie verbotenerweise mit ihm verhandelten, bevor die Transferperiode begann, wurden ihnen zwei Draftpicks genommen und eine Geldstrafe aufgebrummt.
Doch nachdem 2015 nicht ein einziger Wide Receiver der Chiefs einen Touchdown fing, glaubt die Teamleitung nun, genug Receiver zu haben. 2016 sah es denn auch wirklich etwas besser aus. Tyreek Hill (61 gefangene Pässe, 593 Yards, 6 Touchdowns), Chris Conley (44 gefangene Pässe, 530 Yards) und Tight End Travis Kelce (85 gefangene Pässe, 1.125 Yards, 4 Touchdowns) reichen den Chiefs um Maclin (87 Pässe für 1.088 Yards, 8 Touchdowns) zu feuern.

Die Seahawks werden in der kommenden Saison auf allen Helmen eine 96 tragen. Damit ehren sie den kürzlich verstorbenen Cortez Kennedy.
Der Ex- Defensive Tackle spielte von 1990-2000 für Seattle und wurde nur 48 Jahre alt.

Bears Wide Receiver Cameron Meredith verletzte sich im Training an einem Daumen. Er fällt bis zum Beginn des Trainingslagers aus.
Letztes Jahr war er der beste Receiver des Teams mit 66 gefangenen Pässen für 888 Yards und 4 Touchdowns.

Freitag, 2. Juni 2017

Kurzberichte
elliot-ezekielNachdem er bereits eine volle Saison gespielt hat, obwohl er unter dem Tatverdacht der Vergewaltigung steht, untersucht die NFL immer noch den Fall Ezekiel Elliott (Bild).
Die Spielergewerkschaft hat Telefonaufzeichnungen und andere Dokumente an die NFL überreicht, die Ermittler in dem Fall gesammelt haben.
Worum es sich dabei genau gehandelt hat, dazu wollte sich niemand äußern, da es sich um eine fortlaufende Untersuchung handelt.
Allerdings wird gemunkelt, daß die Untersuchungen bald abgeschlossen wären. Was zu begrüßen wäre, denn Elliott wurde bereits im Juni 2016 von der Klägerin angezeigt. Sie behauptet, daß der heutige Running Back der Cowboys, sie über mehrere Tage fortgesetzt mißbraucht hätte. 

Die Nr. 1 der letzten Draft, Myles Garrett, nimmt nicht am Training der Browns teil. Eine nicht näher erklärte Erkrankung des Defensive Ends ist der Grund dafür. Nichts ernstes, wie Head Coach Hue Jackson betonte.
Daß Garrett nicht trainiert, ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und nichts anderes, meinte Jackson noch.

Brock Osweiler hat sich derweil im Training der Browns als angenehme Überraschung erwiesen, wie Jackson sagte.
Eigentlich dachten viel, daß Osweiler zu dieser Zeit der Vorbereitungsphase schon gar nicht mehr in Cleveland wäre. Doch erstens kommt es anders, als man zweitens denkt.
Aber Vorsicht, noch wird nicht mit vollem Einsatz trainiert. Jackson muß noch viel mehr Zeit mit Osweiler verbringen, um zu sehen, ob der wirklich das Zeug zum Starter hat?
Doch bei den Browns würde es ja schon reichen, wenn der Quarterback eine durchschnittliche Leistung bringt. Bei dem Material, das das Team hat, reicht das für den Starterposten.

Mike Tirico wird Al Michaels bei den Donnerstagsspielen des Senders NBC ablösen.
Die NFL mußte diesen Schritt absegnen, denn die Sender sind verpflichtet, ihr bestes Kommentatorenteam Donnerstags einzusetzen.
Michaels, mittlerweile mit 72 Jahren auch nicht mehr der Jüngste, wird aber weiter bei den Sunday Night Football Spielen an der Seite von Cris Collinsworth arbeiten. Der ehemalige Star Wide Receiver der Bengals ist weiterhin Donnerstags und Sonntags aktiv.
NBC übernimmt die Thursday Night Football Spiele ab dem 9.11.
Auch bei CBS hat es ja einen Wechsel gegeben, da Jim Nantz nicht mehr zusammen mit Phil Simms das Nr., 1 Team des Senders bildet, sondern mit Tony Romo.

Matt Cassel muß an seiner Wurfhand operiert werden.
Der Ersatz- Quarterback der Titans prallte bei einem Paß mit der Hand auf den Helm eines Verteidigers. Dabei brach er sich den Daumen und ihm muß ein Pin eingesetzt werden. Er wird etwa sechs Wochen ausfallen.
Da auch Starter Mariota noch nicht voll trainieren darf, sind Alex Tanney und Tyler Ferguson die einzigen gesunden Quarterbacks des Teams.
Doch Mariota kommt seiner vollen Einsatzfähigkeit immer näher. Er nimmt an den 7 gegen 7 Pass-Drills teil.

Broncos Linebacker Shaquil Barrett hat eine Hüftverletzung, die ihn einige Monate außer Gefecht setzen wird.

Für Ravens Cornerback Tavon Young dürfte die Saison beendet sein Er zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu.

Bei den Rams geht die Nr. 1 der Draft 2016, Jared Goff, als Starter in die Vorbereitungszeit.
Doch Head Coach Sean McVay betonte, daß der Job des Starters dennoch völlig offen ist. Sollte der Quarterback unter dem erforderlichen Niveau bleiben, könnte sich das sehr schnell ändern.
Allerdings steht mit Sean Mannion nicht gerade jemand hinter Goff, der ihm den Posten wirklich streitig machen kann.

Die Colts verpflichteten Christine Michael.
Der Running Back setzt seine Tour durch die Teams der NFL somit fort.
Bisher war er bei den Seahawks, den Cowboys, den Packers, den Redskins, noch mal den Seahawks unter Vertrag. Jeweils immer nur für kurze Zeit.
Jetzt also mal Indianapolis.
Dort hat man den mittlerweile 34 Jahre alten Frank Gore als Starter. Da ist es nicht schlecht, eine jüngere Aushilfskraft im Team zu haben. Michael ist 26.

 

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