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Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Montag, 20. Januar 2020

Die NFL 2019 - Championship Sunday
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Der Mann des Tages war 49ers Running Back Raheem Mostert (Bild). Nicht ganz freiwillig lief das Spiel der Niners fast ausschließlich über ihn. Head Coach Kyle Shanahan hätte gerne auch auf Tevin Coleman gesetzt, aber der verletzte sich früh an der rechten Schulter und konnte nicht weiterspielen.
Mostert meisterte die ihm auferlegte Aufgabe zur vollen Zufriedenheit seiner Trainer und der Fans. Er kam mit 29 Läufen auf 220 Yards und 4 Touchdowns. Damit wurde er der erste Spieler in der Geschichte der NFL, der in einem Playoffspiel über 200 Yards und 4 Touchdowns erzielte. Vier Lauftouchdowns in einem Playoffspiel erzielten auch LeGarrette Blount und Ricky Waters, aber nicht in einem Championshipspiel.
Noch kein Spieler vor ihm erzielte in einer Halbzeit 150 Laufyards und drei Touchdowns. Damit trug Mostert hauptsächlich zur 27:0 Halbzeitführung der 49ers bei,
Hinter diesem Running Back, der ungedraftet blieb und bei sechs verschiedenen Teams anklopfte, um einen Job zu bekommen bevor die Niners ihn aufnahmen, konnte sich Quarterback Jimmy Garoppolo einen ruhigen Tag machen. Er warf ACHT Pässe von denen sechs ankamen für 77 Yards. Im gesamten dritten Viertel warf er nicht einen Pass.
Aaron Rodgers von den Packers mühte sich da mit 31 von 39 für 326 Yards und 2 Touchdowns mehr, aber seine 2 Interceptions waren zu viel.
Den letzten fing Cornerback Richard Sherman ab, 108 Sekunden vor Spielende, als es so aussah, als könnte Green Bay vielleicht doch noch ein Wunder schaffen. Aber daraus wurde nichts.
Zu schlecht waren die Packers in der ersten Halbzeit, als sie über den Platz geisterten, als würde man eine Folge The Walking Dead anschauen.
Als sie dann anfingen zu punkten, war es zu spät, zumal sie San Franciscos Offense, also Mostert, nicht stoppen konnten.
Mit 37:20 gewannen die 49ers deutlich und mehr als verdient.
Doch gegen Kansas City in zwei Wochen müssen sie besser spielen, als gestern. Die Chiefs haben den besseren Quarterback, die besseren Receiver und eine um Klassen bessere Defense.

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Es war die Defense der Chiefs, die gegen die Titans den Sieg sicherte. In der ersten Halbzeit zeigte Tennessee, daß es verdient in diesem Endspiel stand. Doch die Läufe von Derrick Henry hatten nicht den Effekt, den sie in den Spielen zuvor hatten. Die Defense der Chiefs wurde nicht müde und hielt in der zweiten Halbzeit den Angriffsbemühungen der Titans stand. Und als die Titans dann zurückliegend anfangen mußten zu passen, war die Sache gegessen.
Quarterback Ryan Tannehill kam auf 21 von 31 für 209 Yards und 2 Touchdowns.
Und wenn Derrick Henry unter 100 Laufyards gehalten werden kann, dann verliert Tennessee. Gestern kam er auf magere 69 Yards und 1 Touchdown, 62 Yards davon bereits in der ersten Halbzeit.
Die Chiefs hatten ein Mittel gefunden, um ihn auszubremsen. Dieses Mittel werden sie auch gegen Raheem Mostert anwenden müssen.
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes kam auf 23 von 35 für 294 Yards und 3 Touchdowns. Das sind durchschnittliche Werte für ihn, aber Hauptsache gewonnen. Mit 53 Laufyards und 1 Touchdown war er der beste „Running Back“ der Chiefs.
Nachdem es zur Pause erst 21:17 für Kansas City stand, hieß es am Ende 35:24.
Es kommt also nicht zum „Rematch“ des ersten Super Bowls, sondern die Partie heißt 49ers at Chiefs.
Kansas City steht somit nach 50 Jahren zum ersten Mal wieder im Spiel der Spiele, während es für San Francisco die siebte Teilnahme ist, mit der Chance auf den sechsten Sieg.
Es ist das erste Mal seit Super Bowl 50, daß die AFC ein anderes Team als die Patriots in den Super Bowl schickt.

Kurzberichte
Der Haftbefehl gegen Browns Wide Receiver Odell Beckham jr. wurde zurückgezogen.
Beckham hatte voller Überschwang über den Sieg seiner ehemaligen Collegemannschaft LSU um College Endspiel einem Sicherheitsmitarbeiter auf den Hintern gehauen.
Wer auch immer daraufhin den Wide Receiver angezeigt hatte, der betroffene Mitarbeiter war es nicht. Der gab bekannt, daß er keine Anzeige erstattet hat, und dies auch nicht will. Daraufhin wurde der Haftbefehl aufgehoben.

Zur Kasse bitte
Vikings Head Coach Mike Zimmer hatte Recht. Die Attacke von 49ers Defensive End Nick Bosa gegen Right Tackle Brian O`Neill von der „blind side“ war illegal.
Die NFL schickte eine Zahlungsaufforderung über $28.075 an Bosa.
O`Neill mußte das Spiel mit einer Gehirnerschütterung verlassen und Bosa wurde auf dem Platz für den Angriff bestraft.

Chiefs Left Tackle Eric Fisher leerte zwei Becher Bier auf sich selber als Teil einer Touchdownfeier.
Dafür muß er nun $14.037 Strafe zahlen.

Chiefs Running Back Damien Williams muß $10.527 zahlen. Er hatte nach einem Touchdown den Ball vor die Füße von Nose Tackle Brandon Dunn fallengelassen.

Der Lazarettreport
Packers: Safety Adrian Amos, Brust
Cornerback Jaire Alexander, gebrochener Daumen

49ers: Running Back Tevin Coleman, rechte Schulter

Samstag, 18. Januar 2020

Kurzberichte
garrett-jason3Jason Garrett (Bild) ist der neue Offensive Coordinator der New York Giants.
Der ehemalige Head Coach der Cowboys  bringt eine Menge Wissen über den Divisionsrivalen in den Big Apple. In den letzten 13 Jahren war er Trainer in Dallas, zunächst als Offensive Coordinator, dann als Head Coach.
Garrett wird eine junge Offense leiten, mit einem Quarterback, der in seine zweite Saison geht, Daniel Jones. Eli Manning wird das Team wohl verlassen.
Mit Saquon Barkley hat er einen Running Back zur Verfügung, der viel Potential hat.
Insgesamt lag die Offense der Giants in den letzten drei bis vier Saisons immer in den unteren Rängen der 32 Teams. Garrett wird viel Arbeit haben, sie wieder nach oben zu bringen.
Ex Dolphins Defensive Coordinator Patrick Graham wird neuer Defensive Coordinator bei den Giants, und neuer Assistent des Head Coaches. 2016 und 17 war er Defensive Line Coach der Giants.

Die Tarifverhandlungen zwischen der Liga und der Spielergewerkschaft laufen nicht schlecht. Einige kleine Stolpersteine konnten aus dem Weg geräumt werden, doch bei den dicken Brocken fängt es an zu stocken.
Eine volle Saison 2021 ist noch längst nicht gesichert. Immer noch drohen Streik oder Aussperrung.
Commissioner Goodell kämpft weiter für eine Saison mit 17 Spielen und erweiterten Playoffs. Dafür sollen die Vorbereitungsspiele gekürzt werden.
Zusätzlich sollen die Spielergehälter erhöht werden, vor allem das Grundgehalt. Bisher werden 47% dessen, was die NFL einnimmt als Gehälter an die Spieler weitergegeben. Das soll sich dann eher der 50% Marke nähern.
Was der NFLPA neben vielem Anderen nicht gefällt, sind die gedeckelten Rookiegehälter. Doch gerade die haben sich bisher sehr bewährt. Die Vierjahresklausel mit der Option auf ein fünftes Jahr für Rookies aus der ersten Runde der Draft sollte allerdings tatsächlich überdacht werden.
Marihuana, das in vielen US Staaten mittlerweile legalisiert wurde, wird eine Rolle spielen.
Und auf jeden Fall möchte die Gewerkschaft die Allmacht des Commissioners einschränken. Dagegen wird Goodell sich natürlich vehement wehren.  Das könnte zu dem Knackpunkt überhaupt werden.

Eine Sängerin namens Demi Lovato wird die Nationalhymne beim Super Bowl singen.

Großartige Wetterkapriolen sind nicht zu erwarten bei den beiden Championshipspielen.
In Kansas City soll es sonnig sein, bei Minus 10 Grad, in Santa Clara 16 Grad und auch sonnig.

Der Lazarettreport kann heute ausfallen. Kein Team hat Spieler als OUT gemeldet.

Die Wettbüros sehen beide Heimteams als Favoriten, beide mit 7 ½ Punkten.

Freitag, 17. Januar 2020

Kurzberichte
beckham-odell-brownsGegen Odell Beckham jr. (Bild) wurde ein Haftbefehl ausgestellt. Es liegt ein Video vor, auf dem zu sehen ist, daß er einem Sicherheitsmitarbeiter auf den Hintern haut.
Der Wide Receiver der Browns war in New Orleans, um sich das College Endspiel anzusehen. Dabei soll es zu dem Vorfall gekommen sein.
Der Haftbefehl wurde noch nicht vollzogen.
Beckham, der für den Sieger LSU spielte und aus New Orleans kommt, lief nach dem Spiel auf dem Platz rum und verteilte Geldscheine an Spieler des Teams. Das soll allerdings Spielgeld gewesen sein, teilten Offizielle von LSU mit.
Daß diese Sprachregelung gilt, wußte Quarterback Joe Burrow wohl noch nicht, als er in der Pressekonferenz danach gefragt wurde. Er sagte, daß das Geld echt gewesen wäre.
Die NCAA wird die Sache untersuchen, denn es könnte sich um Sponsorengelder handeln, was den Regeln nach verboten ist.

Kellen Moore wird Offensive Coordinator bei den Cowboys bleiben.
Moore wollte ja erst mal sondieren, ob er mit dem neuen Head Coach Mike McCarthy auf einer Wellenlänge liegt. McCarthy war von vornherein der Überzeugung, Moore zu halten.
Kellen Moore hatte auch andere Jobangebote vorliegen, aber nun bleibt er doch in Dallas.
Die Offense der Cowboys war die Nr. 1 in der abgelaufenen Saison, was die erzielten Yards angeht. Sollte sie nächstes Jahr auch noch bis in die Endzone kommen, dann wäre das eine gute Sache.

Packers Quarterback Aaron Rodgers wird am Sonntag gegen das Team spielen, das er als Kind anfeuerte.
Nichts wäre ihm in jungen Jahren lieber gewesen, als für die 49ers zu spielen. Jetzt muß er gegen San Francisco spielen, um in seinen zweiten Super Bowl zu kommen.
Als die 49ers damals die Wahl in der Draft hatten, nahmen sie Alex Smith als ihren neuen Quarterback, Rodgers wurde von Green Bay einberufen.
Smith war nicht das Gelbe vom Ei und hatte keine gute Zeit bei den Niners. Rodgers mußte lange als Ersatzmann hinter Brett Favre ausharren, bevor er sein Können zeigen konnte. Und dieses Können machte ihn zu einem Super Bowl Sieger.

Der ultimative Bruderkampf war ja Super Bowl XLVII, Jim gegen John Harbaugh. Jim Head Coach der Ravens, John Head Coach der 49ers.
Am Sonntag kommt es zum Kampf der LaFleurs. Da geht es eine Nummer kleiner ab. Matt ist Head Coach der Packers, Mike Passing Game Coordinator der 49ers.
Die Eltern Denny und Kristi LaFleur werden im Stadion sein und den alten Spruch „zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust“ anstimmen.
Aber sie werden so oder so in zwei Wochen einem Sohn im Super Bowl die Daumen drücken können.

Donnerstag, 16. Januar 2020

Kurzberichte
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Mike Vrabel (Bild): „Die Titans waren ein schlechtes Team, vor den Veränderungen.“
Der Head Coach führte in den ersten sechs Wochen der Saison eine Mannschaft zum Vergessen. Also, normal.
Unkonstant, uninspiriert, die Saison wieder mal zum Abhaken. Also, normal.
Und jetzt stehen sie im AFC Endspiel. Also total unnormal.
Sie sind das erste an Nr. 6 gesetzte Team seit 2010, das ein Conference Endspiel erreicht, egal ob AFC oder NFC.
„Am 15. Oktober waren wir 2-4. Ich war ein schlechter Trainer und das war ein schlechtes Team,“ analysiert Vrabel die Situation völlig korrekt. „Wir versuchten, an uns zu glauben, wir versuchten besser zu werden, uns gegenseitig zu vertrauen, wir wollten etwas erreichen. Das ist es, was uns hierher gebracht hat.“
Es war eine Maßnahme, die den Erfolg einleitete, Vrabel setzte Quarterback Marcus Mariota auf die Bank für Ryan Tannehill. Unfaßbar, was damit ausgelöst wurde. Plötzlich war da ein Quarterback, der Pässe anbringen konnte, um Running Back Derrick Henry zu entlasten.
Tannehill dazu: „Es war schwer auf einmal in die Führerrolle zu schlüpfen. Im Trainingslager und am Anfang der Saison war ich ja nur eine Fliege an der Wand.“
Nachdem er in dieses System kam, das wie für ihn wie geschaffen war, hieß es Leinen los für das Schnellboot der Titans.
Und der nächste Halt ist Kansas City... und dann...

Die Chiefs haben einen Plan, wie sie den Titans Rammbock Derrick Henry stoppen können... tief angreifen.
Henry überrannte bisher die Verteidigungen der Patriots und Ravens in den Playoffs. Ihn zu stoppen ist enorm schwer.
Chiefs Linebacker Anthony Hitchens will deshalb die Beine des Running Backs aus dem Spiel nehmen, um die Maschine zu stoppen.
Henry über dem Körperschwerpunkt zu tacklen dürfte keinen Erfolg haben. Deshalb wollen die Chiefs ihn so tief wie möglich angreifen, wie es die Regeln gerade noch erlauben.
Guter Plan. Ob es klappt?

Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill: „Es gibt niemanden in der NFL, der die Chiefs Wide Receiver decken kann.“
Die Defense der Titans hat es geschafft, nacheinander den G.O.A.T. und Lamar Jackson zu stoppen. Aber, so Hill, die hätten auch nicht die Receiver zur Verfügung gehabt, die Patrick Mahomes hat.
Hill glaubt, daß Tennessee verstärkt auf Manndeckung setzen wird. Doch das würde keinen Erfolg haben, ist er sicher. Mahomes Pässe kämen zu präzise und gerade er, Hill, wäre zu schnell für jeden Verteidiger.
„Ich will nicht Respektlos sein. Aber niemand in der NFL kann uns decken. Wir haben ganz einfach zu  viel Selbstvertrauen.“

Die NFL hat den Hauptschiedsrichter für Super Bowl LIV bekanntgegeben, Bill Vinovich.
Er war schon in Super Bowl XLIX der Chef auf dem Platz.
Seine Crew besteht aus: Umpire Barry Anderson, Down Judge Kent Payne, Line Judge Carl Johnson, Field Judge Michael Banks, Side Judge Boris Cheek, Back Judge Greg Steed und Replay Official Mike Chase.

Die Trainerstäbe der Ravens und Seahawks machen jetzt das, was Trainerstäbe hassen, zu tun, sie trainieren die Pro Bowl Teams.
Dieses unbedeutendste aller Footballspiele findet am 26. Januar in Orlando statt.
Für Ravens Head Coach Harbaugh wird es nicht schwer, seine Spieler zu identifizieren. 12 von seinen eigenen Leuten stehen im AFC Kader.

Cardinals Wide Receiver Larry Fitzgerald hört noch nicht auf.
Er unterschrieb noch mal für eine Saison. Für seine dann 17. Saison wird er $11 Millionen bekommen.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Kurzberichte
KUECHLY-LUKEZwei neue Ruheständler gilt es zu begrüßen, zwei echte Stars.
Der eine ist Panthers Linebacker Luke Kuechly (Bild), der andere ist Chargers Tight End Antonio Gates
Kuechlys Rücktritt vom Football kommt nach acht Jahren in der NFL überraschend. Der 28-jährige war der „Quarterback“ der Defense. Er spielte in sieben Pro Bowls, und war 2013 Defensive Player of the Year.
In der Saison 2019 startete er in allen 16 Spielen für Carolina.
Er beendet seine Karriere mit 118 Spielen, in den er in allen startete, 18 Interceptions, 7 erzwungenen Fumbles, 12,5 Sacks und 1.092 Tackles.
Er wird bestimmt sofort in die Hall of Fame aufgenommen werden, wenn die Zeit dafür gekommen ist, als einer der besten Linebacker aller Zeiten.
Antonio Gates war einer der besten Tight Ends aller Zeiten. 2019 spielte er nicht mehr, deshalb kann er bereits 2023 in die Hall of Fame aufgenommen werden, was bestimmt auch so kommt.
In seinen 16 Jahren in der NFL wurde der heute 39-jährige acht mal in den Pro Bowl gewählt. Er fing 955 Pässe für 11.841 Yards und 116 Touchdowns. Diese 116 Touchdowns sind ein NFL Rekord für Tight Ends.

Die Atlanta Falcons werden 2020 mit leicht veränderten Uniformen antreten.
Zuletzt hatten sie 2003 ihren Look geändert. Im April werden die neuen Uniformen vorgestellt. Sie sollen dann eine neue Dekade des Erfolgs einläuten.

LSU Quarterback Joe Burrow war der beste Quarterback der letzten Collegesaison.
Der Erfolgsgarant war sein Passing Game Coordinator Joe Brady (nicht verwandt oder verschwägert). Der soll demnächst als Offensive Coordinator den Panthers zu Erfolg verhelfen.
Brady arbeitete zwei Jahre als Assistent von Head Coach Sean Payton bei den Saints, bevor er zu LSU ging.

37:8, so lautete das Endergebnis zugunsten der 49ers in Woche 12 gegen die Packers.
Niners Head Coach Kyle Shanahan warnte davor, Green Bay deswegen auf die leichte Schulter zu nehmen. Dieser überragende Sieg hätte überhaupt nichts zu bedeuten.
„Das Spiel zuvor hat noch nie etwas bedeutet,“ warnte Shanahan. „Es sind noch vier Teams übrig und es sind vier sehr, sehr gute Teams. Es wird hart für uns werden.“
Als zusätzliche Warnung sei darauf hingewiesen, daß das das letzte Spiel war, das die Packers in der laufenden Saison verloren.

Rooney Regel
Das konnte ja nicht ohne Resonanz bleiben.
Von den fünf neuen Head Coaches in der NFL ist nur einer Angehöriger einer Minderheit, und dann auch noch nicht mal von der der Richtigen, Ron Rivera von den Washington Redskins.
Im zweiten Jahr in Folge wurde somit nur ein freigewordener Job als Head Coach von einem Mitglied einer Minderheit ausgefüllt, letztes Jahr war es Brian Flores von den Miami Dolphins.
Das gefällt Steelers Besitzer Art Rooney II überhaupt nicht. Das wäre ein Makel für die NFL, ließ er sich hinreißen zu sagen.
In einer Interview sagte er: „Ich glaube, daß wir im Moment nicht da sind, wo wir sein wollten oder sein sollten. Wir müssen einen Schritt zurückgehen und uns ansehen, was bei unseren Einstellungsprozessen passiert. Als Vorsitzender des Mulikultikomitees werde ich mir genau ansehen, was da vor sich geht. Ich werde mit allen Leuten, die an den Findungsprozessen beteiligt waren, reden. Mit denen, auf der Seite der Teams, wie auch mit den Leuten, die interviewt wurden.
In der Zeit seit 2003, als die Regel eingeführt wurde, hatten wir einen Abschnitt, in dem tatsächlich mehr Coaches von Minderheiten eingestellt wurden. Seit einigen Jahren ist der Trend rückläufig. Wir müssen jetzt herausfinden, woran das liegt, und wie wir das ändern können.“
Die Frage ist doch nicht schwer zu beantworten. Die Teambesitzer setzen Qualität vor Quote, so wie es immer und überall sein sollte, denn Quote ist Quatsch!

Der Lazarettreport
Seahawks Linebacker Bobby Wagner sagte nach der Niederlage gegen Green Bay, daß er mit einigen Verletzungen in der Saison gespielt hätte.
Unwissentlich, denn Verletzungen an Knie und Fußgelenk wurden erst beim Medizincheck am Montag festgestellt.
Das ist nicht ohne Bedeutung, denn die Liga hat es nicht gerne, wenn Verletzungen nicht ordnungsgemäß gemeldet werden.
Wagner muß allerdings nicht operiert werden.

Cowboys Linebacker Leighton Vander Esch wurde am Nacken operiert.
Sieben Spiele hatte er mit Nervenproblemen im Nacken verpaßt.

Dienstag, 14. Januar 2020

Kurzberichte
mahomes-patrick-MVPPatrick Mahomes (Bild), amtierender NFL MVP, kann sehr, sehr viel, und er kann es sehr, sehr gut. Er wird noch sehr, sehr oft sehr, sehr viel gutes machen auf dem Footballfeld, doch das Spiel gegen die Texans wird für immer DAS Spiel in seiner Sammlung bleiben.
0:24 lagen die Chiefs Mitte des zweiten Viertels zurück. Dann startete Kansas City unter Patrick Mahomes eine Serie, die mit 51:7 endete.
Natürlich hatte daran auch die Defense ihren Anteil, die es allerdings in der zweiten Halbzeit nicht mehr allzu schwer mit der mittelmäßigen Texans Offense hatte.
Doch Houstons Stolz und Arbeitstier war ja eigentlich schon immer die Defense. Doch die hatte dem wirbelnden Mahomes und Tight End Travis Kelce nichts, gar nichts, aber auch überhaupt nichts entgegenzusetzen.
Noch in der ersten Halbzeit warf Mahomes vier Touchdownpässe. Insgesamt erzielten die Chiefs in sieben aufeinanderfolgenden Drives Touchdowns. Versucht das mal mit Madden Football, es wird schwer werden.
Vor Mahomes hatte erst ein Quarterback vier Touchdownpässe in einem Viertel in einem Playoffspiel geworfen, Redskins Quarterback Doug Williams in Super Bowl XXIII.
Drei von Mahomes Touchdownpässen fing Tight End Kelce. Er wurde damit der erste Spieler in der Geschichte der NFL, der drei Touchdownpässe in einem Viertel fing.
Für Mahomes wird sich seine Glanzleistung demnächst auszahlen. Die Chiefs planen, ihn zum nächsten bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten zu machen.

Laufen wie Forrest Gump, laufen, laufen, laufen, und nicht aufhören. So läuft Derrick Henry.
Der Running Back der Titans ist der Garant der Siege seines Teams in den Playoffs, und auch in vielen Saisonspielen.
Zählt man das letzte Saisonspiel gegen die Texans mit, dann kam Henry in drei Spielen in Folge auf jeweils über 180 Laufyards. Das hat noch kein Spieler vor ihm jemals erreicht.
Henry ist im letzten Jahr seines Vertrags in Tennessee. Und das wird sich für ihn auszahlen. Mit 26 Jahren ist er noch in einem guten Alter für Running Backs. Er könnte der nächste bestbezahlte Running Back aller Zeiten werden.

Titans Head Coach Bill O`Brien, Architekt der vernichtenden Niederlage seiner mit 24 Punkten gegen die Chiefs in Führung liegenden Texans, will auch 2020 ohne General Manager auskommen.
O`Brien wird weiter als Head Coach und Vizepräsident des Teams agieren und das letzte Wort bei Spielerverpflichtungen haben.

Die Bears verpflichteten Ex- Bengals Offensive Coordinator Bill Lazor als ihren neuen Offensive Coordinator.
Nach ihrer enttäuschenden 8-8 Saison, die eigentlich erst in den Playoffs enden sollte, hatten die Bears Offensive Coordinator Mark Helfrich und einige andere Assistenten gefeuert.

Nach nur einer Saison feuerten die Jaguars Offensive Coordinator John DeFilippo.
Die Jaguars verpflichteten ihn, nachdem er 2018 nach 13 Spielen für Minnesota von den Vikings gefeuert wurde.

Vikings Head Coach  Mike Zimmer läßt sich Zeit, einen neuen Offensive Coordinator und Defensive Coordinator zu verpflichten.
Offensive Coordinator Kevin Stefanski ist neuer Head Coach der Cleveland Browns, und Defensive Coordinator George Edwards Vertrag ist ausgelaufen und wird nicht verlängert.

Die Lions verpflichteten Ex- Bills Defensive Back Coach Cory Undlin als neuen Defensive Coordinator.

Jadeveon Clowney, ein Spieler, der in seinen fünf Saisons bei den Texans sehr oft verletzt war, wurde zu den Seahawks abgegeben. Seattle ist eigentlich ein Team, das man in jeder Saison zu den Super Bowl Aspiranten zählen kann.
Doch glaubt der Defensive End nicht an die Seahawks?
Jedenfalls sagte er, daß er als Free Agent, der er jetzt ist, zu einem Team wechseln möchte, daß ein Super Bowl Titelanwärter ist.
Seine Teamkollegen in Seattle würden ihn aber gerne weiter an ihrer Seite wissen.
Die Seahawks haben noch $63 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. Da könnte man Clowney doch überreden zu bleiben. Ein Playoffanwärter sind die Seahawks doch allemal.

Montag, 13. Januar 2020

Die NFL 2019 - Der Divisional Playoff Sonntag
kelce-travisDie Texaner kamen aus allen Rohren feuernd in das Pfeilspitzenstadion geritten, als die Häuptlinge noch ihr Kriegsbeil suchten.
Und als sie es fanden, lagen die Texans bereits mit 24:0 in Führung.
Dann aber kam es nicht zu einer weiteren Sensation in den Playoffs. Von da an verlief das Spiel genau so, wie man es erwartet hatte. Bereits zur Halbzeit lagen die Chiefs mit 28:24 in Führung. Damit wurden sie das erste Team in der Geschichte der NFL, das in der ersten Halbzeit bereits mit 0:24 zurücklag und mit einer Führung in die Pause ging. Das gilt für die reguläre Saison und die Playoffs.
Auf dem Weg zum 51:31 Sieg erzielten die Chiefs in sieben Angriffsserien in Folge Touchdowns. Das ist ein neuen NFL Playoffrekord.
Dabei hatte es zunächst wirklich wie ein grausamer Tag für Kansas City angefangen.
Vier frühe Pässe von Patrick Mahomes, die gut gezielt waren, wurden von Receivern nicht gefangen. Unter denen, die die Bälle fallen ließen, waren auch die sehr fangsicheren Tight End Kelce (Bild) und Wide Receiver Hill.
Kelce fing eine Pass bei einem dritten Versuch nicht, der ein neues First Down gebracht hätte. Der anschließende Punt von der eigenen 25 wurde geblockt und zum Touchdown zurückgetragen.
Doch Mitte des zweiten Viertels implodierten die Texans und die Chiefs explodierten. Auslöser war ein versuchter Trickspielzug bei einem Punt der Texans an der eigenen 31. Bei einem Vierten und vier wurde der Ball direkt an Safety Justin Reid abgegeben, der aber nur zwei Yards erzielte, bevor er gestoppt wurde.
Jetzt nahm das Spiel seinen regulären Verlauf.
Am Ende hatte Chiefs Quarterback Patrick Mahomes eine Bilanz von 23 aus 35 für 321 Yards und 5 Touchdowns ohne Interception.
Tight End Travis Kelce machte seinen Fehler im ersten Viertel mehr als gut. In der zweiten Halbzeit spielte er mit einer Oberschenkelzerrung und kam dennoch auf 134 Yards und drei Touchdowns. Dabei war es ihm ganz egal, von wem er gedeckt wurde, oder von wie vielen. Er fing die Bälle und rannte um, wer sich ihm in den Weg zu stellen versuchte.
Auch Texans Quarterback Deshaun Watson kam auf eine ansehnliche Bilanz mit 31 aus 52 für 388 Yards und 2 Touchdowns, aber es reichte halt nicht gegen eine entfesselt aufspielende Chiefs Mannschaft, als diese endlich begriffen hatte, daß das Spiel schon angefangen hatte.
Es wäre aber auch eine zu große Blamage, nicht nur für Kansas City sondern die ganze NFL geworden, wenn zwei Mannschaften aus der traditionell schwachen AFC South ins AFC Endspiel gekommen wären.
Die Chiefs müssen jetzt Titans Running Back Derrick Henry stoppen, der sich auch in die Rekordbücher einschrieb.
Er wurde der erste Running Back, der in zwei Spielen in denselben Playoffs jeweils über 175 Laufyards erzielen konnte.
Stoppen die Chiefs Henry, stoppen sie die Titans.

Nostalgiker stehen kurz davor Tränen in die Augen zu bekommen.
Durch den knappen 28:23 Sieg der Packers gegen die Seahawks könnte es zu einem „Rematch“ von Super Bowl I kommen, der damals ja noch AFC-NFC Championship Spiel genannt wurde.
Beide Verteidigungen bestimmten das Spiel, das in Eiseskälte gespielt wurde. Von dem angekündigten Schnee war allerdings nichts zu sehen.
Zu sehen war aber ein First Down von Packers Tight End Jimmy Graham, der in den Augen von Seahawks Head Coach Pete Carroll keiner war.
Wie erwähnt, dominierten die Defenses. Doch bei einem dritten und Neun an der Seahawks 45 stoppte Seattles Defense den Tight End nicht. Oder doch?
Es war die Zweiminutenwarnung und Green Bay führte mit 28:23. Quarterback Rodgers wurde bedrängt und paßte zu Graham. Er fing den Ball und wurde so knapp an der 36 Seattles zu Boden gebracht, daß die Schiedsrichter einen neuen ersten Versuch gaben. Der Videobeweis ließ beide Ergebnisse zu, den, daß Graham den First Down erzielt hatte und den, daß er es halt nicht geschafft hatte. Und wenn der Videobeweis dieses Patt nicht auflöst, bleibt die Entscheidung auf dem Platz stehen.
Die Packers konnten anschließend die Zeit herunterlaufen lassen.
Verdient hatten sie den Sieg nicht unbedingt. Sie gingen mit einer 21:3 Führung in die Halbzeitpause und ließen sich diese Führung fast noch wegnehmen.
Beide Quarterbacks kamen auf moderate Werte:
Aaron Rodgers: 16 von 27 für 243 Yards und 2 Touchdowns
Russell Wilson: 21 von 31 für 277 Yards und 1 Touchdown.
Beide Quarterbacks hatten Receiver, auf die sie sich verlassen konnten. Davante Adams von den Packers fing acht Pässe für 160 Yards und 2 Touchdowns.
Tyler Lockett von den Seahawks fing neun Pässe für 136 Yards und 1 Touchdown.
Hätten die Seahawks den ersten Durchgang nicht verpennt, hätten sie Green Bay packen können.
So aber fliegen jetzt die Packers nach Kalifornien zu den 49ers.
Und Nostalgiker holen schon mal die Taschentücher raus.

Kurzberichte
Patriots Wide Receiver Julian Edelman wurde verhaftet.
Er sprang auf die Kühlerhaube eines Mercedes und verbeulte diese. Wieso, warum, weshalb, das wurde noch nicht erklärt.

Die Browns verpflichteten Kevin Stefanski als neuen Head Coach.
Der 37-jährige war bisher Offensive Coordinator der Minnesota Vikings.
Damit haben alle Teams wieder einen Head Coach.

Tom Coughlin, der gerade von den Jaguars als Chef der Footballangelegenheiten gefeuert wurde, hat einen neuen Job. Er wird Berater des neuen Panthers Head Coaches Matt Rhule.
Rhule war ein  Jahr lang ein Assistenztrainer der Giants unter Coughlin.

Die Jets verpflichteten Ex Dolphins Defensive Coordinator Patrick Graham als ihren neuen Defensive Coordinator.

Die Broncos ersetzten Offensive Coordinator Rich Scangarello mit Pat Shurmur.
Shurmur war  die letzten zwei Saisons Head Coach der Giants.

Ex Dallas Cowboys Head Coach Jimmy Johnson wird in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen.
In Johnsons erstem Jahr holten die Cowboys nur einen Sieg. Doch er führte sie später noch zu zwei Super Bowl Siegen.

Sonntag, 12. Januar 2020

Die NFL 2019 - Der Divisional Playoff Samstag
garoppolo-jimmyGestern spielten zwei Teams, die die Saison in ihren Conferences als Nr. 6 abgeschlossen hat, bei Nr. 1 Teams.
6 gegen 1 eigentlich ein klare Sache.
In San Francisco war das auch so. Zwar wehrten sich die Nr. 6 Vikings, die letzte Woche noch die Nr. 3 Saints geschlagen hatten, in der ersten Halbzeit tapfer, aber in der zweiten Halbzeit brachen sie ein.
Beide Seiten des Balles hatten den 49ers nichts mehr entgegenzusetzen.
Minnesota wollte sich von Running Back Dalvin Cook in die nächste Runde tragen lassen, doch der bekam nichts gekocht. Gerade mal 18 Yards konnte er in neun Läufen erzielen.
Quarterback Kirk Cousins konnte da mit 21 von 29 für 172 Yards und 1 Touchdown bei 1 Interception nicht viel helfen.
Nachdem Niners Quarterback Jimmy Garoppolo (Bild) einen Interception geworfen hatte, stellte Head Coach Kyle Shanahan sein Schema um. Mit einer 17:10 Führung und in guter Feldposition liegend, startete Shanahan einen 44 Yards Drive mit acht Spielzügen, der in der Endzone Minnesotas endete. Alle Spielzüge waren Laufspielzüge.
So kamen die 49ers durch Läufe auf 186 Yards und damit mehr, als die gesamte Offense der Vikings. 105 Yards erzielte alleine Tevin Coleman. Da reichten SF Garoppolos 11 von 19 für 131 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception.
Vikings Head Coach Mike Zimmer war mit einer Szene absolut nicht einverstanden. Nachdem Cornerback Richard Sherman einen Pass von Cousins abgefangen hatte, erwischte Defensive End Nick Bosa Minnesotas Right Tackle Brian O`Neill mit einem Blind Side Hit, als Sherman den Ball zurücktrug. Dabei zog sich O`Neill eine Gehirnerschütterung zu, aber es wurde keine Flagge geworfen.
Natürlich wird die NFL sich diese Szene genau ansehen.
San Francisco gewann mit 27:10 und wartet jetzt auf die Seahawks oder Packers.

Die Titans!
Letzte Woche schlug dieses Nr. 6 Team das Nr. 3 Team aus New England.
Das war eine nur kleine Überraschung, bedenkt man, wie sehr die Patriots von der Rolle waren.
Doch gegen die Nr. 1 Ravens mit dem laufenden Quarterback Lamar Jackson?
Keine Chance!
Doch es gibt ein Titans Team vor Quarterback Ryan Tannehill und es gibt ein Titans Team mit Ryan Tannehill. In Tennessee lebt der Quarterback auf, und mit ihm das Team.
Natürlich darf man den Einfluß von Running Back Derrick Henry nicht vergessen.
Für gestern stellte sich ja die Frage, wer würde mehr Laufyards erzielen, Running Back Henry, oder Quarterback Jackson?
Und es war knapp. Henry kam auf 195 Yards, Jackson auf 143. Mit 22 Yards lag der nächst beste Läufer, Ravens Running Back Mark Ingram, weit abgeschlagen zurück.
Trotz der 143 Laufyards von Jackson kann man sagen, daß die Titans Defense ihn gut im Griff hatte. Davon zeugen die vier Sacks, die sie erzielten.
Zusätzlich warf Jackson 59 Pässe von denen 31 ankamen für 365 Yards und 1 Touchdown, aber 2 Interceptions, und 1 Fumble des Quarterbacks verhinderten einen positiven Ausgang für die Ravens.
Und wenn Quarterback Jackson so viel läuft, warum soll Henry dann nicht mal einen Pass werfen?
Genau. Er warf einen Touchdownpass über drei Yards.
Sein Quarterback Tannehill brauchte nur einen Bilanz von 7 aus 14 für 88 Yards und 2 Touchdowns, um mit Tennessee in die nächste Runde einzuziehen. In der zweiten Playoffwoche in Folge blieb er unter 100 Passyards.
Die Titans gewannen nahezu ungefährdet und völlig überlegen mit 28:12
Sie müssen entweder zu den Chiefs oder zu den Texans. Beide haben nichts zu lachen nächste Woche.
Das letzte Mal, daß ein Nr. 6 Team ein Nr. 1 Team in den Playoffs schlug war 2010. Da gewannen die Jets gegen die Patriots.

Zur Kasse bitte
Bills Right Tackle Cody Ford, $28.075 für einen Blind Side Hit im Spiel gegen Houston.
Durch diesen illegalen Hit wurden die Bills aus der Field Goal Reichweite gedrängt und mußten punten. Dadurch erreichten die Texans die nächste Playoffrunde.

Saints Safety J.T. Gray, $28.075 für einen illegalen Blind Side Hit in einem Puntspielzug.

Samstag, 11. Januar 2020

Kurzberichte
wentz-carson2Carson Wentz (Bild) wurde vom Chefarzt der NFL, Allan Sills, gelobt. Daß der Quarterback der Eagles seine Gehirnerschütterung selber gemeldet hätte, wäre heldenhaft gewesen.
Nicht ganz so heldenhaft hat sich die NFL benommen. Sie sah sich die schmutzige Attacke von Seahawks Defensive End Jadeveon Clowney genauer an und kam zu dem Entschluß, keine Strafe dafür zu verhängen.
Für die Liga steht fest, daß der Treffer von Clowneys Helm gegen den Helm von Wentz, der die Gehirnerschütterung auslöste, unabsichtlich war.
Wie man zu dieser Überzeugung kommen kann, wenn man sich die Videoaufnahme ansieht, erschließt sich mir nicht.
Absolut heldenhaft, wenn wir schon dabei sind, hat sich Wentz` Ersatzmann verhalten. Der 40 Jahre alte Josh McCown spielte das Spiel mit einer sehr schmerzhaften Verletzung Zuende. Bereits im zweiten Spielzug, nachdem er für Wentz auf den Platz kam, riss sich McCown einen Hinterbackenmuskel vom Knochen ab. Er muß operiert werden und hat eine sechsmonatige Reha vor sich.
Der alte Recke hatte kaum eine Chance, mit der Verletzung nicht zu spielen. Der dritte Quarterback, Nate Sudfeld, war inaktiv. Not- Quarterback wäre Wide Receiver Greg Ward gewesen, der auf dem College Quarterback gespielt hat.

Die Rams verpflichteten zwei neue Assistenztrainer. Ex- Redskins Offensive Coordinator Kevin O`Connell übernimmt diesen Posten jetzt in L.A.
Ex Broncos Outside Linebackers Coach Brandon Staley wird neuer Defensive Coordinator.
Mit 37 Jahren (O`Connell) und 34 Jahren (Staley), sind beide etwas älter als Head Coach McVay (33 Jahre).

Bevor Packers Quarterback Aaron Rodgers einen möglichen Shovel Pass gegen die Seahawks werfen könnte, werden Freiwillige gesucht, die den Schnee aus dem Stadion schaufeln.
25 Zentimeter Schnee werden am Sonntag in Green Bay erwartet. Deshalb braucht man 700 Freiwillige, die am Sonntag ab sechs Uhr morgens gegen die Massen ankämpfen. $12 pro Stunde wollen die Packers dafür zahlen.
Die Temperatur soll den ganzen Tag nicht in positive Gefilde kommen.

Wer wird mehr Laufyards erzielen, Titans Running Back Derrick Henry oder Ravens Quarterback Lamar Jackson?
Henry führt die NFL mit 1.540 Yards an. Jackson liegt mit 1.206 Yards auf Platz sechs.
Beide werden einen großen Einfluß auf den Spielverlauf im zweiten Divisional Spiel heute Abend haben.
Henry weiß, wer mitverantwortlich für seinen Erfolg ist. Er schenkte jedem seiner sieben Linespieler, die ihm die Wege freiblocken, eine Rolex Uhr.

Der Lazarettreport
Und wer kann an diesem Wochenende nicht mitspielen?
Bisher sind nur drei Spieler als OUT gemeldet.
Vikings: S Jayron Kearse (Zeh, Knie)

Titans: LB Jayon Brown (Schulter), WR Adam Humphries (Knöchel)

Chiefs: CB Morris Claiborne (Schulter)

Freitag, 10. Januar 2020

Kurzberichte
burrow-joeDie Kristallkugel der USAtoday sagt folgendes voraus: Die Cincinnati Bengals werden als erste einen neuen Spieler einberufen. Das wird der beste Quarterback der letzten Collegesaison sein, Joe Burrow von LSU (Bild).
Die Redskins werden keinen Quarterback nehmen, sonder Defensive End Chase Young von Ohio State.
Als dritte sind die Lions dran. Werden sie den zweitbesten Quarterback nehmen, Tua Tagovailoa von Alabama?
Doch A haben die Lions Matthew Stafford, B wurde TT an der Hüfte operiert, und es ist fraglich ob er 2020 überhaupt wird spielen können.
Also könnten die Lions sich Tauschangebote für den Quarterback anhören. Doch die werden wegen seiner Verletzung natürlich nicht so gut ausfallen, wie gewöhnlich.
Es bleibt also auch zwischen den Saisons spannend... wie gewöhnlich.

Die Redskins krempeln alles um.
Head Coach und General Manage mußten schon gehen, jetzt ist die nächste Ebene dran.
Nach 17 Jahren in der Organisation mußte auch der Vizepräsident der Footballangelegenheiten, Eric Schaffer, gehen.
Sein Nachfolger wird der bisherige Chef des Spielerpersonals, Doug Williams. Er gewann als Quarterback einen Super Bowl mit den Redskins. Williams ist seit 2015 in der Führungsebene des Teams und wird direkt Head Coach Ron Rivera unterstellt sein.

Mike Mularkey tritt in den Ruhestand. Zuletzt war er Tight Ends Coach der Falcons.
Von 2008 bis 11 war er Offensive Coordinator in Atlanta.

Die Eagles trennten sich von Offensive Coordinator Mike Groh und Wide Receiver Coach Carson Walch.
Defensive Coordinator Jim Schwartz, von dem man hörte, daß er gehen sollte, bleibt im Trainerstab. Allerdings hat er ein Jobangebot der Browns als Head Coach vorliegen. Von 2009 bis 13 hat er sich in dieser Position bereits recht erfolglos bei den Lions versucht.

Die NFL untersucht, ob die Bills gegen die Regeln des Verletztenreports verstoßen haben.
Defensive End Jerry Hughes schrieb am Dienstag auf seiner Twitterseite, daß er lange mit gerissenen Sehnen in einem Handgelenk gespielt hätte. Aber da das Team so gut im Playoffrennen lag, wollte er weiterspielen.
Das rief die NFL auf den Plan. Jetzt wird untersucht, ob das Team von der Verletzung wußte, die auf den Verletzungsbögen vor den Spielen hätte erwähnt werden müssen. Hughes Name tauchte zwar einige Male auf, mit dem Vermerk, daß er beim Training geschont wurde, aber mehr nicht.
Die Liga nimmt das mit den Angaben auf den Verletzungsbögen sehr ernst. Immerhin können die Gegner sich dadurch auf mögliche Schwächen des anderen Teams einstellen.

Der Lazarettreport
49ers: Linebacker Kwon Alexander soll am heutigen Freitag von der Verletztenliste genommen werden. Am Sonntag soll er eingesetzt werden.

Titans: Wide Receiver Adam Humphries (Knöchel) und Linebacker Jayon Brown (Schulter) sind definitiv OUT.

Donnerstag, 9. Januar 2020

Kurzberichte
newton-cam-supermanMatt Rhule, der neue Head Coach der Panthers für die nächsten 30-40 Jahre, hält sich bedeckt über den Status von Cam Newton (Bild).
Rhule sagte in seiner Pressekonferenz, daß er sich zunächst ein klares Bild über die Situation machen müsse. Jetzt schon ins Detail zu gehen, wäre voreilig. Er hätte bereits mit dem Quarterback gesprochen, und er hätte den größtmöglichen Respekt vor seinen bisherigen Leistungen. Aber er müsse den ganzen Kader hinterfragen, meinte Rhule.
Doch Newton ist ein teures Problem. Er geht in das letzte Jahr seines Vertrags und seine Verletzungsanfälligkeit hat zugenommen. Superman, wie er sich ja selber sieht, ist er schon lange nicht mehr.
Doch es ist verständlich, daß ein frischer Head Coach nicht einen Tag nach seiner Verpflichtung verpflichtendes über seine Spieler sagen kann.
Rhule denkt zunächst daran, seinen Trainerstab zusammenzustellen mit dem zusammen er dann die Spieler analysiert.

Der neue Head Coach der Giants sagte in seiner Pressekonferenz, daß er eine klare Mission hätte, nämlich zu gewinnen.
Joe Judge hat eine Mammutaufgabe vor sich. Er muß mit einem nicht ganz so talentierten General Manager Dave Gettleman ein total marodes Team umbauen. Das ist keine Aufgabe, die in einer Saison bewältigt werden kann.
Und man muß sich natürlich fragen, was ein Head Coach kann, der bisher nur Special Teams und Wide Receiver Coach war, wenn auch acht Jahre unter Patriots Head Coach Bill Belichick.
Die Giants hatten in den letzten sieben Jahre sechs negative Saisons. Da wird es sehr schwer die Mission „Gewinnen“ erfolgreich zu absolvieren.
Und das in New York, der Medienhauptstadt der Welt, in der die Journalisten bissiger sind als anderswo.

Bei den Cowboys gab der neue Head Coach Mike McCarthy seine erste Pressekonferenz, zusammen mit Teambesitzer Jerry Jones und dessen Sohn Stephen, der der Vizepräsident des Clubs ist.
Und so, wie sie gemeinsam die Pressekonferenz abhielten, wollen sie auch in Fragen die den Kader angehen, gemeinsam entscheiden.
„Mehr kann ein Head Coach nicht verlangen,“ meinte McCarthy dazu.
Jones dankte seinem Ex- Head Coach Jason Garrett noch mal ausdrücklich. Seit 30 Jahren hätte er sehr erfolgreich und angenehm mit Mitgliedern der Garrett Familie zusammengearbeitet, betonte Jones. Zunächst mit Jasons Vater Jim Garrett als Scout der Cowboys, dann Jasons Brüdern, die für den Club arbeiteten, mit Jason, dem Quarterback und dann Assistenztrainer. Fast 30 Jahre hätte er Schecks an die Garretts ausgestellt, sagte Jones. Deshalb hätte er auch so lange an dem Head Coach festgehalten. Und dafür würde er sich auch kritisieren lassen, meinte Jones, doch er würde es wieder so machen.
Und jetzt hofft Jones, daß Jason Garrett schnell einen neuen Job in gehobener Position in der NFL findet.

Packers Quarterback Aaron Rodgers freut sich für seinen Ex- Head Coach Mike McCarthy.
Die beiden hatten ihre Differenzen, was die Offense angeht. Das sah man auch öfter mal während eines Spiels.
Dennoch war Rodgers nicht einverstanden damit, wie unrühmlich der Vorstand den Head Coach gefeuert hatte.
Daß McCarthy jetzt einen neuen Job bei so einem legendären Team hat, freut Rodgers sehr.

Bei den Eagles läuft das Gerücht rum, daß Defensive Coordinator Jim Schwartz gehen kann.

Die Ravens rüsten für die Playoffs auf. Sie verpflichteten Offensive Tackle Andre Smith.
Smith absolvierte bisher 104 Spiele für die Bengals, bevor er im November gefeuert wurde.

Der Lazarettreport
In seinem verflixten 13. Jahr in der NFL mußte Eric Weddle zum ersten Mal operiert werden.
Der 35 Jahre alte Safety der Rams wurde am Meniskus operiert.

Die Vikings würden gerne gegen die 49ers gewinnen. Doch ohne Stefon Diggs und Adam Thielen dürfte das schwierig werden.
Beide Wide Receiver konnten in dieser Woche noch nicht voll am Training teilnehmen.

Mittwoch, 8. Januar 2020

Kurzberichte
brady-tom44Und Zack, da sind sie die Gerüchte um Tom Brady (Bild).
Mit fünf Teams wird er zur Zeit für seine Zeit nach den Patriots in Verbindung gebracht.
Die Colts sind unter den Kandidaten für den 42-jährigen, wie auch die Dolphins. Die beiden Teams würden, wenn überhaupt, den meisten Sinn machen. Beide krebsten mit sehr unterdurchschnittlichen Quarterbacks durch die Saison.
Auf der Liste tauchen allerdings auch die Chargers, Browns und Titans auf. Diese drei Teams sind eher nicht wirklich im Rennen. Die Chargers haben selber einen alten Quarterback, der gerne weiterspielen möchte, die Browns glauben immer noch, daß Baker Mayfield ein guter NFL Quarterback ist und die Titans haben mit Ryan Tannehill, der es in Miami überhaupt nicht brachte, vielleicht einen Mann für die nähere Zukunft gefunden.
Die USAtoday setzte auch noch die Saints auf die Liste, aber... ne!
Drew Brees und Tom Brady sind in derselben Altersklasse, und daß Brees nach dieser neuerlichen Enttäuschung aufhört ist wohl nicht zu erwarten.
Brady und Brees stehen momentan beide ohne Vertrag da. Doch ob wirklich beide aufhören oder wechseln?

Jay Ajay hat seine NFL Karriere wohl beendet.
Der Running Back spielte 2019 nur in drei Spielen für die Philadelphia Eagles. Jetzt wechselte er komplett das Terrain.
Ajay unterschrieb bei einem Team aus der Major Soccer League und dort in der e-Sport Abteilung.
Er wird am kommenden Wochenende für sein Team in der 2020 eMSL Cup Kampagne starten, die in Philadelphia stattfindet.

Nur noch ein Team steht ohne neuen Head Coach da, die Cleveland Browns. Besitzer Haslam will sich Zeit lassen, um auch wirklich den richtigen Nachfolger für den Vollflop Freddie Kitchens zu finden.
Und von allen Kandidaten, die so heiß gehandelt wurden, ist Patriots Offensive Coordinator Josh Mc Daniels noch ohne Head Coach Posten.
Mals sehen was da noch kommt.
Die Giants haben jemanden namens Joe Judge verpflichtet
Joe wer?
Judge!
Ob er der richtige ist, darüber wird die Zeit richten.
Judge ist erst 38 Jahre alt und war bisher nur Special Teams und Wide Receiver Coach bei den Patriots.
Wie verzweifelt die Giants waren zeigt die Tatsache, daß sie sogar daran gedacht haben, Ex-Cowboys Head Coach Jason Garrett zu verpflichten.

Die Panthers gaben Matt Rhule einen Siebenjahresvertrag über $62 Millionen und machten ihn zu ihrem neuen Head Coach.
Matt wer?
Rhule!
Das widerspricht eigentlich allen Regeln, jemandem, der keine Erfahrung in der NFL hat, solch einen Monstervertrag zu geben.
Rhule war in den letzten drei Jahre Head Coach bei einem Collegeteam, den Baylor Bears. Dort holte er 19 Siege bei 20 Niederlagen.
Wenn das reicht, um einen Siebenjahresvertrag über $62 Millionen zu bekommen, dann sieht es arg düster aus auf dem Markt für NFL Head Coaches.
Teambesitzer Tepper jedenfalls sieht in dem 19-20 Coach jemanden, der die Panthers die nächsten 30-40 Jahre führen kann.

Bei den Cowboys könnte Offensive Coordinator Matt Moore seinen Job behalten.
Zwar ist der neue Head Coach McCarthy dafür bekannt, daß er selber gerne die offensiven Spielzüge ansagt, aber Moore ist bei ihm in der engeren Wahl für den Posten. Mal sehen, ob Moore bleiben will. Ihm soll ein Angebot vorliegen, Offensive Coordinator bei den Washington Huskies aus einer der Collegeligen zu werden.
Washington ist sein Heimatstaat. Die Wahl wird also schwer für ihn werden.
Jetzt wird es darauf ankommen, ob zwischen Moore und McCarthy die Chemie stimmt.

Die Redskins verpflichteten Scott Turner als Offensive Coordinator.
Turner war zuletzt Interims Head Coach der Panthers, nachdem die Ron Rivera gefeuert hatten.
Rivera ist ja der neue Cheftrainer der Redskins.

Zur Kasse bitte
hieß es nach Woche 17 für Jimmy Garoppolo.
Der Quarterback der 49ers warf vor Freude nach dem dramatischen Sieg gegen die Seahawks einen Ball in die Ränge. Dafür muß er $7.017 Strafe zahlen.

Sehr wahrscheinlich wird auch Seahawks Verteidiger Jadeveon Clowney  zur Kasse gebeten werden für seinen unfairen Angriff gegen Eagles Quarterback Carson Wentz.
Die NFL gab bekannt, daß sie die Szene ganz genau unter die Lupe nehmen wird.
Es wird vermutet, daß Clowney für die Attacke, die auf dem Platz erstaunlicherweise nicht bestraft wurde, nicht suspendiert wird, sondern daß er mit einer Geldstrafe davon kommt.

Dienstag, 7. Januar 2020

Kurzberichte
mccarthy-mike2Die Cowboys haben einen neuen Head Coach... Mike McCarthy (Bild).
Er war 13 Saisons lang Head Coach der Packers. 2019 hatte er sich eine Auszeit vom Football genommen, nachdem er im Endspurt der Saison 2018 gefeuert wurde.
Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag in Dallas.
Auch wenn sein Abschied aus Green Bay sehr unrühmlich war, gehört McCarthy zu den erfolgreicheren Trainern der Liga. Neunmal führte er die Packers in die Playoffs und gewann Super Bowl XLV.
Seine Bilanz in Green Bay steht bei 125-77-2.
Auch die Panthers, Browns und Giants hatten Jobgespräche mit McCarthy geführt.
Und auch ein neuer Defensive Coordinator scheint gefunden, Mike Nolan. Er war in den letzten drei Jahren Linebacker  Coach bei den Saints. Er hat auch schon Erfahrung als Head Coach. 2005-08 versuchte er sich ohne viel Erfolg bei den 49ers.

Die Rams trennen sich von Wade Phillips.
Der Defensive Coordinator war seit 2017 im Trainerstab. Nach dem letzten Saisonspiel lief der Vertrag des 72-jährigen aus, und die Rams verlängerten ihn nicht.

Tom Brady hat so früh Urlaub, wie lange nicht mehr.
Das Team erklärte sein unerwartet frühes Aus mit zwei Verletzungen des Quarterbacks. Von den Schmerzen im Ellenbogen des Wurfarm wußte man ja schon länger. Jetzt gaben die Patriots auch noch bekannt, daß Brady zusätzlich eine Fußverletzung hat, die er sich Mitte Dezember zuzog.
Brady ist jetzt zum ersten Mal in seiner Karriere ein Free Agent, der sich ein neues Team zu seinen Konditionen aussuchen darf. Teambesitzer Robert Kraft sagte dazu: „Ich hoffe daß Tom für uns spielt wenn er nicht in den Ruhestand tritt.“
In seinen 20 Saisons seit 2000 gewann Tom Brady sechs Super Bowls mit den Patriots. Das schüttelt man nicht so einfach ab und geht noch zu einem anderen Team. Brady wird 43 sein, wenn die Saison 2020 beginnt. In dem Alter noch ein neues Team zu finden, dürfte nicht leicht sein.
Diese Gründe sprechen also eher dafür, daß der G.O.A.T in New England bleibt, wenn er nicht mit dem Football aufhört.

Zwei Playoffteams teilten mit, daß sie altgediente Recken verstärkt einsetzen wollen.
Seahawks Head Coach Pete Carroll will Running Back Marshawn Lynch öfter laufen lassen. Er wurde ja am Heiligen Abend verpflichtet, nachdem drei Running Backs der Hawks ausgefallen waren.
Dir Nr. 1 Seattles ist zur Zeit Travis Homer. Er lief gegen die Eagles 11 mal und erzielte 12 Yards. Lynch lief sechs mal und kam auf sieben Yards.
Beide sollten gegen die Packers dann doch etwas bessere Resultate erzielen.
Bei den Texans will Head Coach O`Brien J.J. Watt stärker einsetzen.
Der Defensive End kommt von einer Brustverletzung zurück und wurde kurz vor dem Wild Card Spiel von der Verletztenliste genommen.
Er spielte in 50 von 80 Spielzügen der Texans Defense und soll gegen Chiefs öfter mitmischen.

In den heutige (A)Sozialen Medien ist es ja Mode, Morddrohungen zu verbreiten. Und Jadeveon Clowney ist Empfänger solcher Drohungen.
Nach seiner hinterhältigen Attacke gegen Eagles Quarterback Carson Wentz, meldete sich der Defensive End der Seahawks, weil er erneut Mordrohungen erhalten hätte.
Schon letztes Jahr, als er noch für die Texans spielte, erhielt er Morddrohungen auf Twitter und Co. und zwar auch nach einem Spiel gegen die Eagles.
Und auch dieses Mal quillt sein Twitterkonto wieder mit Morddrohungen über.
Clowney attackierte Wentz absichtlich von hinten mit einem Helm gegen Helm Angriff, als der Quarterback schon schutzlos am Boden war. Erstaunlicherweise wurde er dafür auf dem Platz nicht bestraft, obwohl die Schiedsrichter ja bei Helmkollisionen eigentlich sehr genau hinschauen, nicht nur, wenn ein Quarterback erwischt wird. Hauptschiedsrichter Shawn Smith erklärte nach dem Spiel, daß die Berührung in seinen Augen unabsichtlich passiert wäre.
Im Fernsehen sah das anders aus. Und natürlich redete auch Clowney sich nach dem Spiel heraus. Es wäre halt alles so schnell gegangen, und er hätte sich nicht mehr stoppen können, sagte er in der Pressekonferenz.
Eagles Pro Bowl Left Tackle Jason Peters ging nach dem Angriff zu Clowney und sagte ihm, daß das ein schmutziger Angriff war. „Du solltest ab jetzt meinem Quarterback besser fernbleiben,“ drohte Smith dem Defensive End. Und Clowney tat, wie ihm geheißen, er sackte Josh McCown nur ein einziges Mal.
„Das sind die grauenvollsten Fans der Welt,“ meinte Clowney in Richtung der Fans aus der Stadt der brüderlichen Liebe.
Seine Konten in den Sozialen Medien sollte Clowney in nächster Zeit lieber nicht checken.

Die Fans in New Orleans waren sehr sauer über die nicht gepfiffene Passbehinderung von Vikings Tight End Kyle Rudolph. Er hatte vor dem Sieges- Touchdown in der Verlängerung Cornerback P.J. Williams leicht weggeschubst. Dafür hat man in der Vergangenheit schon öfter mal eine Flagge fliegen sehen, wegen offensive pass interference.
Einige Zuschauer waren deshalb erbost und warfen Getränkebecher auf die Schiedsrichter, als die in den Tunnel gingen. Einige Becher trafen die Zebras, und die NFL sichtet die Videoaufnahmen, um die Werfer ausfindig zu machen.

Saints Linebacker Kiko Alonso zog sich gegen die Vikings einen Kreuzbandriss zu.

Montag, 6. Januar 2020

Die NFL 2019 - Wild Cards - Der NFC Sonntag
brees-drew4In New Orleans gab es ein Spiel, wie es spannender kaum sein kann. Gute Defense, aber auch eine gehörige Portion „Big Plays“ und ein schwerer Fehler, der nie hätte passieren dürfen.
Saints Quarterback Drew Brees (Bild) verlor im letzten Viertel den Ball, weil einer seiner Receiver seine Route nicht korrekt gelaufen war. Also hielt Brees den Ball etwas zu lange und wollte ihn noch wegwerfen, um einen Sack mit viel Raumverlust zu vermeiden. Da schlug ihm Danielle Hunter gegen den Oberarm und Brees verlor den Ball an Minnesotas 20.
Zu diesem Zeitpunkt waren noch 4:26 Minuten zu spielen und die Saints lagen mit drei Punkten zurück. Den Ball an dieser aussichtsreichen Position zu verlieren, war furchtbar negativ.
Zwar konnten die Vikings daraus kein Kapital schlagen, aber sie verbrannten Zweieinhalb Minuten kostbarer Zeit.
Nach dem Punt kam New Orleans an der eigenen 30 an den Ball und marschierte bis an die 31 der Vikings. Von dort verwandelte Kicker Wil Lutz einen Field Goal Versuch aus 49 Yards zum 20:20 Ausgleich.
Hätte eben dieser Lutz nicht Sekunden vor dem Halbzeitpfiff einen Versuch aus 43 Yards verschossen, hätte das der Sieg gewesen sein können.
Aber wie das so ist in dieser Saison, Die Kicker versagten ja am laufenden Band.
Dabei hatten die Saints mit dem Schweizer Messer Taysom Hill die Wunderwaffe zum Sieg im Kader. Der Quarterback, der einfach alles spielen kann, warf einen genauen 50 Yards Pass, lief Touchdowns, erzielte 50 Lauf- und 25 Passyards und spielte in den Special Teams.
Doch was nutzt das, wenn der millionenschwere Kicker versagt?
Das Spiel ging in die Verlängerung. Da kommt der Sieg zwar nicht mehr ganz so plötzlich wie früher, doch wenn ein Team einen Touchdown erzielt, ist es vorbei.
Minnesota kam zuerst an den Ball, an der eigenen 25. Mühsam kämpften sie sich in sechs Spielzügen bis an die eigene 45.
Da hatte Quarterback Kirk Cousins einen großen Moment, einen Moment, für den die Vikings ihm die garantierten $84 Millionen zahlen. Cousins, der in Spielen vor nationalem TV Publikum nicht gut spielt, warf einen grandiosen, punktgenauen Pass, den Wide Receiver Adam Thielen genauso grandios über seine rechte Schulter an der Zwei der Saints fing.
Zwei Laufspielzüge gingen eher Rückwärts. Im dritten Versuch paßte Cousins in die linke Ecke der Endzone. Tight End Kyle Rudolph schubste seinen Bewacher leicht von sich und verschaffte sich damit den nötigen Platz, um den Ball aus der Luft zu fischen. Man hat in solchen Situationen auch schon Flaggen fliegen sehen. Doch nicht hier in New Orleans, wo man eine leidvolle Geschichte mit nicht gegebenen Passbehinderungen  hat.
Und so gewann Minnesota einen Thriller mit 26:20.
Da sollten wir noch einen Blick auf die Statistiken werfen.
Drew Brees: 26 von 33 für 208 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Kirk Cousins: 19 von 31 für 242 Yards, 1 Touchdown, 0 Interceptions.
Vikings Running Back Dalvin Cook kam auf 94 Yards und 2 Touchdowns.
Bester „Running Back“ der Saints war Taysom Hill mit 50 Yards.
Minnesota muß jetzt nach Santa Clara zu den San Francisco 49ers.

Im zweiten Spiel spielten die 11-5 Seahawks beim schlechtesten Playoffteam der NFC, den 9-7 Eagles.
Hoffnung keimte in Philadelphia auf, weil Quarterback Carson Wentz in seinen drei Jahren in Philadelphia, in denen die Eagles zwei mal in die Playoffs kamen, zum ersten Mal in einem Playoffspiel starten konnte.
Zumindest spielte er fast ein Viertel lang, bevor er sich eine Gehirnerschütterung zuzog. Jadeveon Clowney hatte ihn sehr unfair von hinten attackiert, als Wentz bereits über den Boden rutschte. Dabei traf Clowney den Quarterback mit dem Helm voran, und es flog erstaunlicherweise keine Flagge.
Nachdem Josh McCown als Ersatzmann für Wentz reinkam, war das Spiel praktisch beendet. Nach 17 Jahren in  der NFL war es das erste Playoffspiel für den 40-jährigen.
Seattle gewann mit dem exakt selben Ergebnis, wie in Woche 12, nämlich 17:9.
Die Seahawks müssen jetzt nach Green Bay zu den Packers.

Kurzberichte
Bears Guard Kyle Long gab seinen Abschied vom Football bekannt.
Nachdem er 2013 in der ersten Runde der Draft einberufen wurde, spielte er in seinen ersten drei Saisons jeweils im Pro Bowl. Die nächsten vier Saisons beendete er jeweils auf der Verletztenliste.

Die Dallas Cowboys feuerten Jason Garrett. Damit ist der Weg frei für einen neuen Head Coach.
Teambesitzer Jerry Jones dankte Garrett für mehr als 20 Jahre, die er dem Team diente, als Spieler, Assistenztrainer und Head Coach.

Sonntag, 5. Januar 2020

Die NFL 2019 - Wild Cards - Der AFC Samstag
brady-tom-fertigNein, mit diesem Tiefpunkt möchte Tom Brady (Bild) nicht aufhören. Der Quarterback der Patriots warf seinen letzten Pass in New England in die Arme von Titans Cornerback Logan Ryan, der ihn über neun Yards zum Touchdown zurücktrug. Damit besiegelte er das Schicksal der Patriots. Die blieben zwar vom angedrohten Wintersturm Henry verschont, doch Derrick Henry stürmte durch ihre Reihen und richtete enorme Verwüstungen an. Der Running Back der Titans kam mit 34 Läufen auf 182 Yards und 1 Touchdown.
Zusätzlich fing er an seinem 26. Geburtstag auch noch einen 22 Yards Pass und kam auf 204 Yards insgesamt.
Das war zu erwarten, auch wenn Henry damit der erste Spieler in der Geschichte der NFL wurde, der gegen ein von Bill Belichick trainiertes Patriots Team in den Playoffs über 200 Yards erzielte.
Zu erwarten war auch, daß die Offense der Patriots in der momentanen Verfassung dem nicht viel entgegenzusetzen hatte. Als Team kamen sie auf 98 Laufyards.
Vor diesem Spiel hatte Brady in 92 Passversuchen keinen Touchdownpass mehr in den Playoffs geworfen. Und er blieb dieser Serie treu. Seine Bilanz: 20 von 37 für 209 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception.
Ryan Tannehill, sein Gegenüber, stand nach 101 NFL Spielen zum ersten Mal in einem Playoffspiel. Das merkte man ihm nicht an. Er spielte souverän, mit dem Wissen, daß Henry gute Arbeit leisten würde. Und so kam Tannehill auf absolut lächerliche 8 von 15 für 72 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Was sollte Tom Brady machen, in einem Spiel, in dem ein so erfahrener wie guter Wide Receiver wie Julian Edelman in einer wichtigen Situation einen perfekt Plazierten Pass nicht fängt?
Mit einer 13:20 Niederlage aufhören?
Nein!
Bradys Vertrag ist jetzt abgelaufen. In diesem Vertrag hat er sich zusichern lassen, daß die Patriots ihn nicht zu ihrem Franchise Player machen dürfen. Damit ist er frei, zu einem anderen Team zu wechseln.
Vor der Saison hätte sich niemand vorstellen können, daß Brady mal in einem anderen Trikot als dem der Patriots spielen würde, aber nach den schlechten Leistungen in der zweiten Hälfte der Saison, ist das nicht mehr so ausgeschlossen.
Und Titans Head Coach Mike Vrabel gehört jetzt zu den Schülern, die ihre Lehrer überflügelt haben. Er war von 2001-08 Linebacker in New England und hat sich viel von seinem Head Coach Bill Belichick abgeguckt.
Zuletzt standen die Patriots nach der Saison 2009 in einem Wild Card Spiel und verloren gegen Baltimore. 10 Jahre später verloren sie gegen die Titans.
Die spielen nächsten Samstag in Baltimore.

Die Texans müssen am Sonntag zu den Chiefs.
Sie schlugen die Bills nach Verlängerung mit 22:19. Und dabei haben die Bills sich einen durchaus möglichen Sieg wegnehmen lassen.
Sie gingen mit 16:0 in Führung. 13:0 war der Halbzeitstand.
Im ersten Drive, der sehr ansehnlich war, kamen sie zu einem Touchdown durch Quarterback Josh Allen. Er FING einen Pass über 16 Yards von Wide Receiver John Brown.
Hätte die Offense der Bills in der zweiten Halbzeit genau so konzentriert weitergespielt, wie in Durchgang eins, hätte die Defense der Texans mehr Probleme gehabt. Doch Buffalo spielte immer konservativer und ideenloser, und spielte Houston damit in die Hände.
Bills Head Coach McDermott bemängelte nach dem Spiel, daß sein Quarterback Allen zu viel wollte. Er kam auf 24 von 46 für 264 Yards, ohne Touchdown und Interception.
Mit 92 Laufyards war er auch bester „Running Back“ Buffalos, und er fing den einzigen Touchdownpass der Bills in diesem Spiel.
Auf der anderen Seite stand Quarterback Deshaun Watson, der sieben mal nach Sacks mit der Nase im Dreck lag. Doch es war diese eine Szene, in der er nicht zu Boden gebracht wurde, die das Spiel entschied.
Beide Teams hatten beim Stand von 19:19 je einmal den Ball in der Verlängerung, ohne Erfolg.
Und dann kam die entscheidende Szene. Watson und seine Texans standen an der 44 der Bills. Watson lief zurück, wurde von einem Verteidiger sehr hart im Rücken getroffen und strauchelte. Auch von vorne bekam er von einem zweiten Verteidiger hart einen verpaßt, und es schien, als würde ihn das wieder ins Gleichgewicht bringen. Ergebnis, die Verteidiger lagen am Boden, Watson warf einen 34 Yards Pass an die 10. Jetzt gab es keine Experimente mehr, sondern Head Coach O`Brien schickte Kicker Kaimi Fairbairn auf den Platz, und der Traf zum 22:19 Sieg.
Watson kam insgesamt auf 20 von 25 für 247 Yards und 1 Touchdown. Auch er war der beste Läufer seines Teams, mit 55 Yards.
Und so kamen die Texans, die 2 ½ Viertel wie die Untoten über den Platz schlurften, zu einem sehr, sehr glücklichen Sieg.

Der Lazarettreport
Patriots Safety Patrick Chung, Knöchel

Titans: Linebacker Jayon Brown, Schulter

Eagles: Tight End Zach Ertz wird trotz seiner gebrochenen Rippe heute gegen Seattle spielen.

Panik bei den Cowboys Fans
Teambesitzer Jerry Jones kündigte an, mit Ex-Packers Head Coach Mike McCarthy über einen Job zu reden.
So weit so gut, aber dann kam der Hammer. Jones will auch mit Ex-Bengals Head Coach Marvin Lewis reden. Dann könnte Dallas auch gleich Garrett behalten. So erfolglos wie der eine, ist der andere auch.

Samstag, 4. Januar 2020

Kurzberichte
zimmer-mike2
Die Vikings haben vor, Head Coach Mike Zimmer (Bild) und General Manager Rick Spielman zu behalten.
Eine Saison, die grauenvoll begann, endete in den Playoffs. Zur Belohnung sollen Zimmer und Spielman über das Jahr 2020 hinaus, für das ihre Verträge noch laufen, in Minnesota bleiben.
Der Name Zimmer wurde neuerdings mit den Dallas Cowboys in Verbindung gebracht. Daß Jason Garretts Vertrag, der am 14. Januar ausläuft, nicht verlängert wird, ist ja die letzte Hoffnung, die uns Cowboys Fans bleibt. Allerdings müßten die Cowboys den Vikings eine gute Kompensation bieten, um an Zimmer zu kommen.
Zimmer führte die Vikings zu einer 57-38-1 Bilanz in seinen sechs Saisons dort.
Spielman ist seit 2006 bei den Vikings und seit 2012 deren General Manager.
Und ob Minnesota am Sonntag gegen die Saints gewinnt oder verliert, soll keinen Einfluß auf die Verträge der beiden haben.

Die Bears machten Eddie Jackson zum bestbezahlten Safety aller Zeiten.
Der Pro Bowler bekommt einen Vierjahresvertrag über 58,4 Millionen, von denen $33 Millionen garantiert sind.

Ist Jacoby Brissett der Quarterback für die Zukunft der Colts?
In der Teamleitung hat man da so seine Zweifel.
Daß man einen so hervorragenden Quarterback wie Andrew Luck nicht wirklich nahtlos ersetzen könnte, war klar.
Doch bereits 2018 hatte Jacoby Luck mit einigem Erfolg ersetzt. Aber es zeigte sich, daß Jacoby die Colts nicht eine ganze Saison lang tragen kann.
General Manager Chris Ballard will auf jeden Fall die Augen offen halten, was diese Position angeht.
In den Saisonstatistiken muß man bis auf Platz 24 runterscrollen, um Brissett zu finden. Er hat eine Bilanz von 246 aus 395 für 2.661 Yards und 18 Touchdowns bei 21 Interceptions.
Da sollte Ballard die Augen tatsächlich offen halten, um einen Ersatz für Brissett zu finden, auch wenn man bedenkt, daß ihm gute Receiver fehlten.

Es wird wild an diesem Wochenende
Zwei Stürme namens Henry kommen auf die New England Patriots zu. Einer mit dem Vornamen Derrick, der andere ein Wintersturm, der während des Spiels gegen die Titans über dem Rasierklingen Stadion toben könnte.
Derrick Henry kam in der Saison mit 1.540 Laufyards auf Platz 1 in dieser Kategorie. Ihn zu stoppen wird für die Patriots nicht leicht werden. Sollte der Wintersturm Henry tatsächlich während des Spiels über dem Stadion toben, dann wird es für beide Teams vermehrt auf das Laufspiel ankommen. Und da liegen die Vorteile bei den Titans.
Henry, der von den Titans, wurde in dieser Woche nicht auf dem Verletzungsbogen aufgeführt. In den letzten Wochen hatte er eine hartnäckige Oberschenkelzerrung, die ihn sogar das wichtige Spiel in Woche 16 gegen die Saints verpassen ließ.
Doch jetzt scheint er voll einsatzbereit sein. Und er wird losstürmen, wie sein Namensvetter.

Hall of Fame
Die NFL gab die Namen der 15 Finalisten für den Einzug in die Ruhmeshalle bekannt.
Colts Wide Receiver Reggie Wayne; Steelers Safety Troy Polamalu; Packers Safety LeRoy Butler; Rams Receiver Torry Holt; Panthers Linebacker Sam Mills; Dolphins Linebacker Zach Thomas; 49ers defensive Tackle Bryant Young; Broncos/Jets Safety Steve Atwater; Jaguars Tackle Tony Boselli; Rams/49ers Receiver Isaac Bruce; Steelers/Jets/Cardinals Guard Alan Faneca; Seahawks/Vikings/Titans Guard Steve Hutchinson; Colts/Cardinals/Seahawks Running Back Edgerrin James; Buccaneers/Broncos Safety John Lynch und Patriots/Raiders defensive Lineman Richard Seymour.
Am 1. Februar wird bekanntgegeben, wer es wirklich geschafft hat.

Die besten Spieler der Woche 17
AFC
OFFENSE: RB DERRICK HENRY, TENNESSEE TITANS

DEFENSE: DE CARLOS DUNLAP, CINCINNATI BENGALS

SPECIAL TEAMS: KR MECOLE HARDMAN, KANSAS CITY CHIEFS

NFC
OFFENSE: RB BOSTON SCOTT, PHILADELPHIA EAGLES

DEFENSE: LB DEION JONES, ATLANTA FALCONS

SPECIAL TEAMS: P JOHNNY HEKKER, LOS ANGELES RAMS

Und dann noch das Power Ranking nach Woche 17
1. Ravens (vorher 1)
2. 49ers (2)
3. Saints (3)
4. Chiefs (4)
5. Packers (5)
6. Seahawks (8)
7. Texans (6)
8. Titans (11)
9. Patriots (7)
10. Vikings (10)
11. Bills (9)
12. Eagles (12)
Die 12 Teams an der Spitze sind alle in den Playoffs.
Am Boden der NFL Teams gibt es dann in der letzten Woche noch eine echte Überraschung. Die NFL bewertet die Carolina Panthers als das schlechteste Team der abgelaufenen Saison.
29. Bengals (32)
30. Redskins (28)
31. Lions (31)
32. Panthers (30)

Der Lazarettreport
Hier die Spieler, die definitiv nicht an diesem Wochenende spielen können.
Titans: WR Adam Humphries (Knöchel), WR Kalif Raymond (Gehirnerschütterung)

Vikings: CB Mackensie Alexander (Knie), CB Mike Hughes (Nacken)

Saints: CB Eli Apple (Knöchel), RB Zach Line (Knie)

Seahawks: T Duane Brown (Knie, Bizeps), LB Mychal Kendricks (Knie), WR Malik Turner (Gehirnerschütterung)

Eagles: WR Nelson Agholor (Knie)

Freitag, 3. Januar 2020

Das Trainerkarussell
rivera-ron2Es ist so viel passiert, daß ich mir spare, die einzelnen Assistenztrainer zu nennen, die gefeuert wurden. Nur so ein paar eher doch prominente sollten erwähnt werden.
Konzentrieren wir uns aber hauptsächlich auf die Cheftrainer.

Neuer Head Coach der Redskins ist Ron Rivera (Bild). Er wurde im Dezember in Carolina nach 8 ½ Jahren gefeuert und löst nun Redskins Interimscoach Bill Callahan ab.
Rivera heuerte Jack Del Rio als seinen Defensive Coordinator an. Del Rio hatte sich schon mal als Head Coach der Jaguars und Raiders versucht. Nach seinem Job als Head Coach der Raiders nahm er sich eine zweijährige Auszeit, bevor er jetzt den Job bei den Redskins annahm.
Doch die wichtigsten Entlassungen bei den Redskins waren nicht Head Coach Jay Gruden und jetzt sein kurzzeitiger Nachfolger, sondern die des Präsidenten Bruce Allen.
Er war das größte Sandkorn im Getriebe des Teams, und das ein Jahrzehnt lang. Teambesitzer Dan Snyder gab bekannt, daß Allen mit sofortiger Wirkung von seinen Pflichten beim Team befreit wäre, und der Organisation nicht länger angehört.
Seit Allen die Geschicke des Teams führte, erlitten sie eine negative Saison nach der anderen. Mittlerweile sind die Redskins so schlecht, daß ihnen die Fanbasis wegbröckelt. Früher konnte man Saisonkarten nur erben, kaufen konnte man sie so gut wie gar nicht. Das hat sich mittlerweile geändert. In Allens Zeit holte Washington eine 62-97-1 Bilanz.

Die Giants feuerten Pat Shurmur nach zwei sehr erfolglosen Saisons. Seine Bilanz von neun Siegen und 23 Niederlagen ist erbärmlich.
Erstaunlich ist, daß Giants General Manager Dave Gettleman weitermachen darf.

Die Browns feuerten nicht nur Head Coach Freddie Kitchens, sondern auch General Manager John Dorsey. Bei der Suche nach Nachfolgern wollen sie zuerst einen Head Coach finden, und dann erst einen General Manager.
Beim Head Coach will Teambesitzer Haslam auf jeden Fall jemanden finden, der bereits Erfahrung in der NFL gesammelt hat. Dieser neue Head Coach soll dann in die Suche nach einem General Manager involviert werden.
Stärkster Kandidat für den Head Coach Job ist Patriots Offensive Coordinator Josh McDaniels. Er wird am 10. Januar Vorstellungsgespräche nicht nur mit den Browns sondern auch den Panthers und Giants abhalten.
Bedenkt man, daß am 11. Januar die Divisional Runde beginnt, ist das eine eigenartige zeitliche Konstellation.
Die Browns setzen aber nicht nur auf McDaniels, sondern reden auch mit Ex Packers Head Coach Mike McCarthy und 49ers Defensive Coordinator Robert Saleh.

Doug Marrone bleibt tatsächlich Head Coach bei den Jaguars.
Seine Bilanz in Jacksonville 22-28.
Auch General Manager Dave Caldwell darf weitermachen.
Wunder gibt es immer wieder.

Prominenter Neuzugang ist Chan Gailey.
Er war zuletzt 2016 Head Coach der New York Jets und ging danach in den Ruhestand. Daraus kam der mittlerweile 67 Jahre alte Coach nun zurück. Er wird neuer Offensive Coordinator der Dolphins. Die feuerten Chad O`Shea nach nur einer Saison.
Gailey war schon mal Offensive Coordinator in Miami, von 2000 bis 2001.

Die Lions feuerten einige Assistenztrainer.

Die Bengals feuerten einige  Assistenztrainer.

Die Bears feuerten Offensive Coordinator Mark Helfrich und einige  Assistenztrainer.

Playoffs
Bei den Wild Card Spielen trauen die Buchmacher nur einem Gastteam einen Sieg zu. Die Seahawks sind Favoriten bei ihrem Auftritt in Philadelphia. Zwar nur mit einem Punkt, aber immerhin.
Beide Teams haben arge Verletzungssorgen. Neuestes Opfer in Seattle ist Linebacker Mychal Kendricks, der gegen die 49ers einen Kreuzbandriss erlitt. Für ihn ist die Saison beendet.
Bei den Eagles wird Quarterback Carson Wentz, der ja bereits einen Super Bowl Ring hat, zum ersten Mal in einem Playoffspiel mitmischen.
In seiner Zeit als Quarterback der Eagles kam das Team zwar zweimal in die Playoffs, aber beide Male verletzte sich Wentz kurz vor der Endrunde. Jetzt ist er gesund, während viele seiner Mitspieler verletzt sind.

Chiefs Safety Juan Thornhill zog sich gegen die Chargers einen Kreuzbandriss zu und seine Saison ist beendet.

Die Texans aktivierten JJ Watt.
Der Pass Rusher wurde von der Verletztenliste genommen und wird gegen die Bills spielen.
Watt hatte einen gerissenen Brustmuskel und mußte zwei Monate pausieren.

Tom Brady denkt nicht daran, daß das Wild Card Spiel gegen die Titans sein letztes Spiel für die Patriots werden könnte.
Der Quarterback der Patriots wird ein Free Agent, sobald die Saison für die Pats beendet ist. Das könnte bereits in der Nacht zu Sonntagmorgen der Fall sein.
Es ist das erste Mal in Bradys Karriere, daß er eine Saison beendet, ohne einen Folgevertrag zu haben.
Ob er wirklich das Team wechselt?
Kaum zu glauben!
New England muß zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder in der ersten Runde der Playoffs ran. Bisher hatten sie immer spielfrei am Wild Card Wochenende.

Teams, die in der Wild Card Runde ran müssen, haben es schwer, in den Super Bowl zu kommen.
Seit 1990, als das Format mit den 12 Playoffteams eingeführt wurde, haben nur 12 Teams, die am ersten Wochenende spielen mußten, den Super Bowl erreicht. Zuletzt gelang das den Ravens 2012.
Teams, die erst ab der zweiten Runde antraten, haben 46 mal den Super Bowl erreicht.

Und obwohl die Saison 2019 ja noch nicht ganz Zuende ist, gab die NFL schon mal bekannt, wer 2020 gegen wen spielen wird.
Und hier steht es...

Kurzberichte
Dolphins Cornerback Xavien Howard wurde am Sonntag verhaftet.
Gegen ihn wurde Anzeige wegen häuslicher Gewalt erstattet, nachdem er seine Verlobte geschlagen hatte.
Die Dolphins wollten sich dazu noch nicht äußern.
Howard steht seit Oktober mit einer Knieverletzung auf der Verletztenliste. Im Mai erst hatte er einen Fünfjahresvertrag über $76,5 Millionen unterschrieben.

Eli Manning möchte gerne weiter als Quarterback in der NFL arbeiten, aber nicht als Ersatzmann.
Der zweimalige Super Bowl MVP der Giants sitzt in aller Ruhe Zuhause und warte mal ab, was für Angebote reinkommen.

Auf die Frage, ob denn Jameis Winston bei den Buccaneers bleibt, antwortete Head Coach Bruce Arians: „Wir können auch mit einem anderen Quarterback gewinnen.“
Damit dürfte klar sein, daß er nicht unbedingt in die Zukunftsplanung des Teams gehört.

Der ehemalige Head Coach der Bengals und Buccaneers, Sam Wyche, verstarb im Alter von 74 Jahren.
1988 brachte er Cincinnati in den Super Bowl, wo sie gegen die 49ers verloren.

 

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