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Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Dienstag, 16. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche 6 - Der Montag
rodgers-aaron-xx3Die 49ers standen vor Woche 6 mit 1-4 Siegen da. Das Verletzungspech hat das Team im eisernen Griff. Das bewog die NFL dazu, das Sunday Night Football Spiel in Woche sieben zu verlegen. Statt Rams at 49ers gibt es Bengals at Chiefs.
ESPN konnte das gestrige Monday Night Football Spiel nicht verlegen. So gab es also 49ers at Packers.
Und das war gut so!
Sehr gut sogar.
So einen Kracher hätte wohl absolut niemand erwartet. Die 49ers hatten das Kommando auf beiden Seiten des Balles. Die Offense überrannte Green Bays Defense und die Verteidigung setzte Packers Quarterback Aaron Rodgers (Bild) beständig unter Druck.
So kam es zu einem offenen Schlagabtausch, der die Woche 6 würdig abschloß, die so grausam mit Eagles at Giants begonnen hatte.
Rodgers blutete, spielte mit seinem kaputten Knie und verletzte sich auch noch am Handgelenk des Wurfarms, als er mit der Hand bei einem Pass auf einen Helm prallte.
Egal, Rodgers muß man 60 Minuten im Griff haben. Er ist im letzten Jahrzehnt der Quarterback, der im letzten Viertel eines Spiels die höchste Passerwertung erzielt hat.
Und das bekamen die tapfer und gut aufspielenden 49ers zu spüren. Im letzten Viertel führten sie 30:23. Doch die Packers konnten ausgleichen.
67 Sekunden.
Green Bay hatte keine Auszeiten mehr.
Es sah verdammt nach Verlängerung aus, als Green Bay an der eigenen 10 startete.
Doch ein Lauf über 21 Yards von Rodgers brachte sein Team an die 45 der Packers.
Drei phantastische punktgenaue Pässe zu Receivern, die an der Seitenauslinie standen, brachten Raum und Zeitgewinn.
Und wieder ging ein Spiel an diesem phantastischen Spieltag nach einem dieser phantastischen Finishes zu den drei Sekunden vor Spielende, die die Entscheidung brachten.
Kicker Mason Crosby, der in der Vorwoche fünf Field Goals versemmelt hatte, kam auf den Platz. Green Bay stand an der neun der 49ers und Crosby traf aus 27 Yards zum doch eher glücklichen 33:30 Sieg.
Niners Ersatz-Quarterback CJ Beathard hatte einen guten Tag mit 16 von 23 für 245 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Packers Quarterback Aaron Rodgers war am Ende mal wieder der bessere mit 25 von 46 für 425 Yards und 2 Touchdowns.
San Francisco fiel auf 1-5 Siege, Green Bay kam auf 3-2-1 und bleibt an den 3-2-1 Vikings und den 3-2 Bears dran.

 

Kurzberichte
Strafe vermieden, Spiel verloren... So kann es gehen.
Es waren noch fünf Minuten im Spiel der Chiefs gegen die Patriots spielen. Kansas City führte mit drei Punkten.
New England stand mit einem dritten und Goal an der vier der Chiefs. Quarterback Brady nahm den Snap aus der Shotgun, fand keinen offenen Receiver und lief selber. Chiefs Rookie Linebacker Breeland Speaks hätte Brady zu Boden bringen können, doch er dachte der Quarterback hätte den Ball geworfen und wollte keine Strafe riskieren. Er ließ Brady aus seinem Griff. So kann man sich vertun. Brady kam in die Endzone und die Patriots zur Führung. Die gaben sie nicht wieder her.

Während des Spiels der Chiefs in New England schüttete ein Fan der Patriots Bier auf Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill. Der hatte gerade einen 75 Yards Touchdown erzielt.
Das war die letzte Aktion des Fans in diesem Stadion. Das Team hat ihn auf ewig aus dem Gillette Stadion verbannt.
Man stelle sich das hier vor, wenn Fans sich beim Fußball danebenbenehmen. Die Stadien wären leergefegt.

Bengals Linebacker Vontaze Burfict hat bisher 10 Spiele verpaßt, weil er suspendiert war, sechs davon, weil er sich auf dem Platz danebenbenahm. An Strafen mußte er bisher $295.000 zahlen.
Es dürfte jetzt noch einiges dazukommen. Burfict schlug Steelers Wide Receiver Antonio Brown den Ellenbogen ins Gesicht. Auf dem Platz wurde er dafür nicht bestraft, aber die NFL hält die Szene für Strafwürdig. Suspendiert werden soll Burfict nicht, aber eine Geldstrafe wird er wohl zahlen müssen.

Nächste Woche gibt es wenigstens zwei Verzweiflungs Bowls.
Cardinals Head Coach Steve Wilks glaubt, daß er und einige seiner Assistenten den Job verlieren könnten, wenn sie gegen die Broncos verlören.
Die Trainer der 2-4 Broncos sind in einer ähnlichen Situation. Doch die 1-5 Cardinals sind etwas im Vorteil. Sie müssen nur ein halbwegs gutes Laufspiel zustande bringen, das dürfte reichen.
Larry Fitzgerald Senior, der Vater des Wide Receivers, beschwerte sich darüber, daß sein Sohn bisher erst 22 Pässe für 215 Yards ohne Touchdown gefangen hat. Das wird sich gegen Denver kaum verbessern.
Offensive Coordinator der Cardinals ist übrigens Mike McCoy, der letztes Jahr mitten in der Saison von den Broncos gefeuert wurde.
Das wäre der Start in die Woche, das Thursday Night Spiel.
Die Woche endet Montags in Atlanta, wo ein weiterer Verzweiflungs Bowl ansteht. Die unsagbar schlechten 1-5 Giants traten bei den 2-4 Falcons an, die sich keine Niederlage mehr erlauben dürfen.
Klingt wie zwei schlechte Spiele, die vielleicht wenigstens halbwegs erträglich werden könnten.

Einst war er der Head Coach der Falcons.
Jetzt reicht es noch nicht mal mehr zum Defensive Coordinator der Buccaneers. Die feuerten Mike Smith am Montag.
Seine Defense erlaubte bisher im Durchschnitt 34,6 Punkte pro Spiel und liegt auf dem letzten Platz der 32 Teams.
In jedem der bisherigen fünf Spiele gaben die Buccaneers über 400 Yards ab.
Jetzt fragt man sich im Tampa Bay, wann es Head Coach Dirk Koetter erwischt?

Vor einigen Tagen gab Paul Allen bekannt, daß sein Krebs zurückgekommen war.
Der Mitbegründer von Microsoft und Besitzer der Seattle Seahawks hoffte, daß er diese furchtbare Krankheit erneut würde besiegen können.
Doch am Montag verlor er den Kampf gegen den Krebs und starb im Alter von nur 65 Jahren.

Ex Packers Fullback Jim Taylor starb im Alter von 83 Jahren.
Er spielte von 1958 bis 66 für Green Bay und wurde in die Hall of Fame aufgenommen.
1967 spielte er noch eine Saison für die Saints.
Am Ende der Karriere hatte er 1.314 Yards und 20 Touchdowns erzielt.

Der Lazarettreport
Dolphins: Quarterback Ryan Tannehill soll mit seiner Schulterverletzung auf dem Weg der Besserung sein. Ob er schon im nächsten Spiel wieder antreten kann, steht noch nicht fest.

Broncos: Guard Ronald Leary, gerissenes Kreuzband, Saison beendet

Bears: Starverteidiger Khalil Mack, Knöchel, ob er gegen New England ausfällt, steht noch nicht fest.

Browns: Rookie Baker Mayfield, Knöchel, aber er soll kein Spiel verpassen.

Falcons: Running Back Devonta Freeman (Leiste), und Kicker Matt Bryant (Oberschenkel), werden nicht gegen die Giants spielen können.

Jets: Safety Marcus Maye, gebrochener Daumen
Wide Receiver Quincy Enunwa, Sprunggelenksverletzung, etwa vier Wochen Pause

Titans: Linebacker Derrick Morgan (Schulter) wird einige Wochen ausfallen

Bengals: Linebacker Nick Vigil, Knie, einen Monat Pause

Lions: Cornerback Jamal Agnew (Knie), er wurde auf die Verletztenliste gesetzt

Vikings: Rookie Cornerback Mike Hughes, Kreuzbandriss, Saison beendet

Raiders: Quarterback Derek Carr, Verletzung am linken Arm

Broncos: Linebacker Shane Ray, verstauchter linker Knöchel

Rams: Wide Receiver Cooper Kupp, Knieprellung, wird gegen die 49ers ausfallen

Cardinals: Guard Justin Pugh, gebrochene Hand, er glaubt nicht, daß er deswegen ein Spiel verpassen wird.

49ers: Safety Adrian Colbert, Kopfverletzung
Cornerback Jimmie Ward, Oberschenkel.

Montag, 15. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche 6 - Der Sonntag
prescott-dak2Wenn die Defense der Jaguars die beste der Liga ist, und die Cowboys dieser Defense 40 Punkte einschenken, haben die Cowboys dann die beste Offense der Liga?
Nicht unbedingt. Aber es war schon beeindruckend, wie Dallas, deren Offense bisher nicht groß positiv aufgefallen war, die Jaguars rumschubste.
Quarterback Dak Prescott (Bild) glänzte mit eigenen Läufen. 11x lief er selber und kam auf 82 Yards, darunter ein Touchdownlauf über 17 Yards.
Beim Passspiel kamen wieder nur magere 183 Yards zusammen. 17 von 27 für 183 Yards und 2 Touchdowns lautet Prescotts Bilanz.
Doch seine 82 Laufyards, und die 106 von Running Back Ezekiel Elliott reichten, um die beste Defense der Liga zu zerlegen.
Auf der anderen Seite spielte Quarterback Blake Bortles, wie Blake Bortles. Um es nett auszudrücken, recht unauffällig.
Er kam auf 15 von 26 für 149 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Dallas brauchte den Sieg, um mit jetzt 3-3 Siegen an den Redskins bleiben zu können.
Die schlugen in einem sehr spannenden Spiel die Panthers mit 23:17 und haben jetzt 3-2 Siege.

Zwei ungeschlagene Teams gingen in den sechsten Spieltag, nur eins blieb ungeschlagen.
Die Rams brauchten die beste Leistung in Todd Gurleys Karriere, um in Denver zu gewinnen. Der Running Back erzielte mit 28 Läufen 208 Yards und 2 Touchdowns.
Denver hat Probleme mit seiner Laufverteidigung. Letzte Woche erzielte Jets Running Back Crowell 219 Yards.
Und Denver?
Der beste Running Back der Broncos kam auf 22 Yards.
In der Eiseskälte von Minus zwei Grad hatte der sonnengewohnte Quarterback Jared Goff von den Rams es nicht leicht. 14 von 28 für 201 Yards, 0 Touchdowns bei 1 Interception lautet seine Statistik.
Case Keenum von den Broncos kam damit etwas besser zurecht: 25 von 41 für 322 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Doch am Ende stand ein glücklicher 23:20 Sieg der Rams, die ungeschlagen blieben.

Das Sunday Night Football Spiel hielt, was man sich davon versprochen hatte. Hier traten zwei Teams gegeneinander an, die den Super Bowl als klares Ziel vor Augen haben.
Zunächst dominierten die Patriots im eigenen Haus, doch Chiefs Quarterback Patrick Mahomes, der etwas zu viel Adrenalin in seinen Adern hatte, in seinem ersten Sunday Night Auftritt, wurde ruhiger und präziser, je länger das Spiel dauerte.
New England war den Beweis seiner Klasse bisher schuldig geblieben. Die Siege in Woche vier und fünf kamen gegen die Dolphins und Colts, die nun wirklich eigene Probleme haben.
Mit den 5-0 Chiefs kam ein bewiesener Sieger nach Foxborough.
Zur Halbzeit führten die Patriots bereits mit 24:9 und es sah nach einer Klatsche für Kansas City aus.
Doch die Chiefs schlugen zurück. Im letzten Viertel konnten sie mit 33:30 in Führung gehen.
New England erhöhte seinerseits auf 37:33 und dann 40:33.
Drei Minuten vor Schluß glichen die Chiefs auf 40:40 aus. Mahomes traf Tyreek Hill mit einem 75 Yards Touchdownpass.
Doch am Ende blieb der Sieg in Foxborough. Tom Brady führte seine Offense an die 10 der Chiefs und es waren noch drei Sekunden auf der Uhr. Kicker Stephen Gostkowski traf aus 28 Yards zum 43:40 Sieg der Patriots.
Die Quarterbacks:
Patrick Mahomes: 23 von 36 für 352 Yards, 4 Touchdowns, 2 Interceptions.
Tom Brady: 24 von 35 für 340 Yards, 1 Touchdown,0 Interceptions.
Patriots Quarterback Tom Brady profitiert von der Rückkehr des vier Wochen lang suspendierten Wide Receivers Julian Edelman. Er und Tight End Rob Gronkowski ziehen die Verteidiger auf sich, so daß die anderen Receiver sehr oft freistehen.
Dazu kommt Running Back Sony Michel, der gestern mit 24 Läufen 106 Yards und 2 Touchdowns erzielte.
Die Chiefs haben jetzt 5-1 Siege, New England 4-2 und teilt sich Platz eins in der Division weiter mit den Dolphins.

Es war wieder mal der Wahnsinn, was an diesem Sonntag abgeliefert wurde. Viele Spiele endeten denkbar knapp, und es gab schon wieder eine Verlängerung.
Im Miami waren die Dolphins und die Bears sich nach einem Spiel in brütender Hitze am Ende der regulären Spielzeit mit 28:28 sehr einig.
Miami, das mit Quarterback Brock Osweiler für den verletzten Ryan Tannehill spielte, hatte den Ball in der Verlängerung zuerst. Die Dolphins kamen nach guten Läufen von Frank Gore bis an die Eins der Bears. Gore kam im Spiel mit 15 Läufen auf 101 Yards. Doch in diesem entscheidenden Moment kam Head Coach Gase auf die Idee, Running Back Kenyan Drake den Ball zu geben. Der verlor das Ei auf der Goalline, Touchback statt Touchdown.
Chicago hätte jetzt mit einem Field Goal gewinnen können, doch Kicker Cody Parkey schoß aus 53 Yards rechts vorbei.
Miami durfte noch mal ran. Drei Sekunden vor Ende der Overtime traf Kicker Jason Sanders aus 47 Yards zum 31:28 Sieg.
Die Bears fielen auf 3-2 Siege zurück und Miami hat jetzt 4-2.

Harte, spannende, ehrliche AFC North Division Action gab es im Dschungel.
Die Steelers ließen sich nicht lumpen und gewannen mal wieder in Cincinnati, wie sie es sich zur Angewohnheit gemacht haben.
Doch ein Spaziergang war es nicht. Die Bengals wollten auf 5-1 Siege kommen, und sich weiter absetzen.
Und so wogte das Spiel hin und her.
Und wie so einige andere Spiele an diesem Sonntag, wurde auch das nur Sekunden vor Spielende entschieden.
Es waren nur noch 15 Sekunden auf der Uhr, als Steelers Quarterback Ben Roethlisberger Wide Receiver Antonio Brown mit einem 31 Yards Touchdownpass traf.
26:21 für Pittsburgh.
Es folgte ein Zweipunkteversuch, der mißlang. Doch eine Strafe gegen die Bengals führte zu einem weiteren Versuch und der saß zum 28:21 Endstand.
Die Quarterbacks:
Ben Roethlisberger: 32 von 46 für 369 Yards, 1 Touchdown
Andy Dalton: 26 von 42 für 229 Yards und 2 Touchdowns.
Die Bengals fielen auf 4-2 Siege, Pittsburgh kletterte auf 3-2-1.

In Atlanta fand der Verzweiflungs Bowl statt. Die 2-2 Buccaneers traten bei den 1-4 Falcons an. Die würden so gerne im eigenen Stadion im Super Bowl spielen.
Gestern gingen sie nach einem weiteren tollen Spiel im eigenen Stadion zumindest mal wieder als Sieger vom Platz.
Auch hier ging es in die letzten Minuten des Spiels bis zur Entscheidung.
76 Sekunden vor Schluß traf Falcons Kicker Matt Bryant aus 57 Yards zum 34:29 Endstand.
Mit 2-4 Siegen sieht es für Atlanta aber immer noch hoffnungslos aus.

Der Lazarettreport
Rams: Cooper Kupp wurde mit einer Knieverletzung im zweiten Viertel vom Platz gefahren, kam aber wieder zurück ins Spiel.
Linebacker Matt Longacre (Rücken) und Guard Rodger Saffold (Knie).

Broncos: Safety Dymonte Thomas (Brust) und Guard Ron Leary (Knöchel)

Falcons: Wide Receiver Calvin Ridley, Knöchel
Wide Receiver Mohamed Sanu, Hüfte

Buccaneers: defensive Tackle Gerald McCoy, Wade

Ravens: Guard Alex Lewis mußte mit einer Nackenverletzung ins Krankenhaus, konnte aber mit dem Team zurückfliegen.

Bills: Quarterback Josh Allen, Ellenbogen
Guard Vladimir Ducasse, Knie

Vikings: Cornerback Mike Hughes, Verdacht auf Kreuzbandriss

Cardinals: Guard Mike Iupati, Rücken
Guard Justin Pugh (Hand) und Tackle Jeremy Vujnovich (Oberschenkel)

Raiders: Quarterback Derek Carr , Schulter
Die Wide Receivers Amari Cooper und Seth Roberts, Gehirnerschütterung

Bengals: Cornerback Darqueze Dennard, Schulter
Linebacker Nick Vigil (Knie) und Safety Shawn Williams (Gehirnerschütterung)

Colts: Running Rücken Robert Turbin, Schulter

Jets: Receiver Quincy Enunwa, Knöchel

Browns: Wide Receiver Rod Streater, Stinger

Dolphins: defensive End Jonathan Woodard, Gehirnerschütterung

Jaguars: Tight End Niles Paul, Knie
Receiver/Returner Jaydon Mickens, gebrochener Fuß, 4-6 Wochen Pause

Cowboys: Receiver Tavon Austin (Leiste)

Chiefs: Center Mitch Morse, Gehirnerschütterung

Patriots: Right Tackle Marcus Cannon, Kopfverletzung

Samstag, 13. Oktober 2018

Kurzberichte
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Der Start in den Spieltag war erschreckend. Wir hoffen jetzt einfach mal, daß es nicht noch schlimmer werden kann.
Alle Hoffnungen liegen natürlich auf dem Sunday Night Spiel der Chiefs in New England.
Das einzige ungeschlagene Team der AFC kommt mit der schlechtesten Defense der Liga zu den Patriots, die ihre Offense gerade so richtig in Schwung bringen konnten.
Gemessen an erzielten Passyards, stehen weder Patrick Mahomes noch Tom Brady (Bild) ganz vorne in der Statistik. Der Quarterback der Chiefs liegt auf Platz 12 mit 1.513 Yards, der Quarterback der Patriots mit 1.259 Yards nur auf Platz 19.
Dennoch können beiden Teams Offense-Feuerwerke abbrennen.
Ihre Verteidigungen sind eher unterdurchschnittlich.
Und New England hat noch eine Rechnung mit den Chiefs offen. Im Saisoneröffnungsspiel der Saison 2017 hauten die Chiefs, mit Alex Smith als Quarterback, die Pats mit 42:27 aus deren eigenem Stadion.
Und Tom Brady könnte einen persönlichen Rekord aufstellen. Er könnte der erste Quarterback der NFL werden, der 200 reguläre Saisonspiele gewinnt.
Sunday Night Football Woche 6. Chiefs at Patriots. Welche Defense wird mehr Punkte abgeben? Wer wird als Sieger vom Platz gehen?
Hoffentlich wir Zuschauer!

„Unsere Laufverteidigung ist grauenvoll,“ meinte Ndamukong Suh. Als Passverteidigung hochgelobt, wird die Defense der Rams förmlich überrannt.
Alleine gegen die Seahawks kassierte man letzte Woche 190 Laufyards.
In fünf Spielen gab man 534 Yards auf dem Boden ab. Und das findet Suh zurecht grauenvoll.
Der Erfolg der Rams liegt also ganz alleine bei der Offense, die mehr Punkte erzielt, als die Defense zuläßt. Wie lange kann das gutgehen?
Die Rams Defense ist zuerst darauf ausgerichtet, den gegnerischen Quarterback zu Boden zu bringen. Das ist in einer passfreudigen Liga auch nicht verkehrt. Doch wenn der Gegner gute Running Backs hat, dann geht das irgendwann mal schief. Und viele Teams haben den Wert guter Running Backs wiederentdeckt.
Die Rams müssen sich also weiterentwickeln. Immer kann das nicht klappen, einfach mehr Punkte zu erzielen, als der Gegner.

Der Lazarettreport
Der Sonntag steht an. Wer kann definitiv nicht spielen?
Jets: Cornerback Buster Skrine (Gehirnerschütterung) und Wide Receiver Charone Peake (Oberschenkel)

Jaguars: Running Back Leonard Fournette (Oberschenkel), die Cornerbacks D.J. Hayden (Zeh) und Tre Herndon (Oberschenkel) und offensive Lineman Josh Wells (Leiste)
Wells wurde auf die Verletztenliste gesetzt. Um ihn zu ersetzen verpflichteten die Jags Ex Giants Tackle Ereck Flowers.

Bengals: Running Back Giovani Bernard (Knie), Tight End Tyler Kroft (Fuß) und Center Billy Price (Fuß)

Seahawks: Linebacker K.J. Wright (Knie) und defensive End Rasheem Green (Knöchel)

Falcons: Running Back Devonta Freeman (Leiste/Fuß) und defensive Tackle Grady Jarrett (Knöchel)

Chiefs: Defensive Back Eric Murray (Knöchel). Wideout De'Anthony Thomas hat sich erneut ein Bein gebrochen.

Bears: Cornerback Marcus Cooper (Oberschenkel)

Steelers: Steelers Safety Morgan Burnett (Leiste) und Wideout Darrius Heyward-Bey (Knöchel)

Rams: Kicker Greg Zuerlein (Leiste)

Colts: Colts Wideout T.Y. Hilton (Brust/Oberschenkel) und Tight End Jack Doyle (Hüfte)

Chargers: Wide Receiver Travis Benjamin (Fuß)

Cowboys: Defensive End DeMarcus Lawrence sagte, daß er seit zwei Jahren mit einer gerissenen Pfannenlippe. Letzte Woche verschlimmerte sich die Verletzung und Lawrence hatte sehr starke Schmerzen. Doch gegen die Jaguars wird er dabeisein.

Und ein Rückkehrer wird gemeldet. Panthers Tight End Greg Olsen könnte nach seiner Fußverletzung wieder eingesetzt werden.

Freitag, 12. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche 6 - Der Donnerstag
barkley-saquonEs ist zwar noch nicht ganz Thanksgiving, aber ich sage schon mal danke. Danke liebe NFL, daß ihr beim Gamepass den 40 Minuten Zusammenschnitt eingeführt habt. Und selbst auf die reinen Spielzüge komprimiert war das, was die Giants an Bockmist spielten, nicht zu ertragen.
Fazit, die Giants haben 52 Spieler, die sie entsorgen müssen. Einzig Saquon Barkley, der Rookie Running Back, zeigt NFL- Tauglichkeit. Um ihn herum kann man ein Team aufbauen, das in der Liga bestehen kann. Der Rest kann weg.
Barkley lief 13 mal für 130 Yards und 1 Touchdown, zusätzlich fing er neun Pässe für 99 Yards.
Und was war mit dem teuersten Wide Receiver aller Zeiten?
Odell Beckham jr. mußte kurz vor der Halbzeit in die Kabine, weil er dehydriert war. Dehydriert wovon?
Getan hatte er bis dahin noch nichts. Und auch sonst fiel er nur dadurch auf, daß er nicht auffiel. Er fing sechs Pässe für 44 Yards.
Warum haben die Giants Beckham diesen Vertrag gegeben, wenn sie ihn doch nicht nutzen?
Muß man die Eagles für ihren 34:14 Sieg loben?
Nicht wirklich!
Die Giants waren kein Gegner, der sich mit ihnen messen konnte. Das Heimpublikum in New Jersey buhte die eigene Mannschaft gnadenlos aus.
Sehen wir uns trotzdem noch die Stats der Quarterbacks an
Carson Wentz (Eagles): 26 von 36 für 278 Yards, 3 Touchdowns, 0 Interceptions.
Eli Manning, zweimaliger Super Bowl MVP der Giants: 24 von 43 für 281 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception.

Kurzberichte
In Denver steht der Vorstand bedingungslos hinter Head Coach Vance Joseph.
Ihm wurde das volle Vertrauen ausgesprochen.
So werden oft Entlassungen eingeleitet.
Nach einer 5-11 Saison 2017 und 2-3 Siegen 2018 wäre das nicht ungewöhnlich.

Die Rams könnten es am Sonntag mit einem weiteren Gegner in Denver zu tun bekommen.
Die lauten Fans sind der zwölfte Mann, die dünne Luft Nr. 13. Wenn es für die Rams schlecht läuft, kommt als 14. Mann noch Schneefall dazu.
Rams Quarterback Jared Goff ist durch und durch Kalifornier. Kälte kennt er nicht so gut.
Anders Case Keenum. Der Quarterback der Broncos kennt die Kälte bereits aus Minnesota. Am Mittwoch trainierten die Broncos im Schneeregen und in der Kälte.
Um die Rams zu schlagen, können sie alle 14 Mann im Team brauchen. Und es könnte gutgehen.
Obwohl die Defense der Rams mit Stars gespickt ist, spielt sie nicht wirklich gut. In den letzten drei Spielen ließen sie 23, 31 und 31 Punkte zu.

Vater und Tochter arbeiten für die Radioübertragung des kommenden Monday Night Football Spiels zusammen.
Kevin Harlan und Olivia Harlan Dekker sind das erste Vater-Tochter Gespann, das bei einer NFL Radio-Übertragung zusammenarbeitet.
Harlan wird mit Ex- NFL Quarterback Kurt Warner zusammen in der Kommentatorenkabine sitzen, Harlan Dekker wird an der Seitenlinie eingesetzt.

Da is watt los in der Liga.
Sowohl JJ als auch TJ Watt jagen den Sack-Rekord. Die zwei Brüder, JJ ein Texan, TJ ein Steeler, haben beide sechs Sacks. Mit im Rennen ist noch Bengals Defensive Tackle Geno Atkins mit auch sechs Sacks.

Der Lazarettreport
Eagles: Offensive Tackle Jason Peters, Bizeps, Ausfallzeit unbekannt.

Packers: Quarterback Aaron Rodgers hat wieder stärkere Schmerzen in seinem angeschlagenen Knie. Eine Pause braucht er nicht, wie er sagt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018

tomlin-mike-2002Zur Kasse bitte...
hieß es für Steelers Head Coach Mike Tomlin (Bild). Er hat es gewagt, die Schiedsrichter nach dem Spiel gegen die Falcons zu kritisieren.
Für Tomlin war das, was die Zebras in diesem Spiel ablieferten „ein Witz“, der korrigiert werden müßte. Er fuhr fort: „In der National Football League müssen wir das besser machen. Mann, die Strafen kosten den Leuten Spiele und Jobs. Das müssen wir korrigieren. Ja, ich bin angepisst.“
Es ging wohl um eine Roughing the Passer Strafe gegen TJ Watt. Der Steelers Linebacker stolperte in Richtung Falcons Quarterback Matt Ryan und berührte dabei dessen Knie. Als der Quarterback die leichte Berührung bemerkte, fiel er hin und gestikulierte in Richtung des Hauptschiedsrichters. Der warf daraufhin die Flagge.
Tomlin gefiel diese Strafe nicht. Das hatte er öffentlich kundgetan.
Die Kritik kostete den Head Coach $25.000.
Tomlin dazu: „Ich habe gesagt, was ich nach dem Spiel gesagt habe. Ich meinte es so. Kein weiterer Kommentar.“

Kurzberichte
Ben Roethlisberger möchte nicht, daß James Conner in der Versenkung verschwindet, wenn LeVeon Bell zurückkommen sollte.
Running Back Conner hat bisher sein Möglichstes getan und ist nur einer von vier Spielern in dieser Saison, die über 300 Lauf- und über 200 Passyards erzielen konnten. Die anderen drei sind Todd Gurley von den Rams, Melvin Gordon (Chargers) und Rookie Saquon Barkley (Giants).
Big Ben möchte nun weiter auf Conner setzen und ihn weiter fördern. Das ist deshalb besonders wichtig, weil Bell seine letzten Spiele für Pittsburgh bestreiten und nach der Saison zu einem anderen Team wechseln wird.
Conner wird noch weiter bei den Steelers bleiben.
„Er beherrschte alle Facetten des Football,“ meint Roethlisberger. „Er fängt Blitze ab, er fängt den Ball, er läuft hart, er macht das Spiel, und er spielt mit Leidenschaft, darauf müssen wir weiter setzen.“
Roethlisberger hat den Umstieg von Bell zu Conner schon vollzogen. Bleibt abzuwarten, was Head Coach Tomlin darüber denkt.

Kurz an einer Katastrophe vorbei geschrammt ist Matt Slauson. Der Guard der Colts brach sich im Spiel gegen die Patriots zwei Wirbel in seinem Rückgrat.
Er zog sich diese Verletzung früh im dritten Viertel zu. Trotzdem blieb er für die Offense in allen 83 Spielzügen auf dem Platz und zusätzlich in fünf Special Teams Einsätzen.
Slauson hatte Schmerzen, aber er dachte: „Wenn ich stehen kann, kann ich auch spielen.“
Daß er nur knapp an seinem Karriereende vorbeischrammte, hatte er nicht auf dem Radar. Diese Verletzung hätte ihn in den Rollstuhl bringen können.
Operiert werden muß Slauson nicht, er braucht nur Ruhe.

Colin Kaepernick ist jetzt ein eingetragenes Warenzeichen.
Der ehemalige NFL Quarterback hat sein Konterfei mit den wildwachsenden Haaren als Markenzeichen registrieren lassen.
Kaepernick war der erste NFL Spieler, der die Hymne wegen angeblicher Benachteiligungen bestimmter Amerikaner boykottierte.

Die Rams Receiver Brandin Cooks und Cooper Kupp durften am leichten Training des Teams teilnehmen.
Noch sind sie im Gehirnerschütterungsprotokoll. Doch es sieht so aus, als würden sie bald daraus entlassen werden.
Das heißt, daß sie den Broncos am Sonntag Kopfschmerzen bereiten werden.

Die besten Spieler der Woche - 5
AFC

OFFENSE: RB ISAIAH CROWELL, NEW YORK JETS
15 Läufe für 219 Yards, 1 Touchdown

DEFENSE: LB T.J. WATT, PITTSBURGH STEELERS
3 Sacks, 1 erzwungener Fumble, 8 Tackles

SPECIAL TEAMS: DB DENZEL WARD, CLEVELAND BROWNS
1 geblocktes Field Goal, 5 Tackles, 3 abgewehrte Pässe, 1 Interception

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS SAINTS
26 von 29 Pässe für 363 Yards, 3 Touchdowns, 0 Int.

DEFENSE: DE CHANDLER JONES, ARIZONA CARDINALS
1 Sack, 1 abgewehrter Pass, 1 erzwungener Fumble, 1 eroberter Fumble, 3 Tackles, 3 Quarterback Hits

SPECIAL TEAMS: K GRAHAM GANO, CAROLINA PANTHERS
3 von 3 Extrapunkte, 4 von 4 Field Goals, darunter eins aus 63 Yards zum Sieg gegen die Giants

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Kurzberichte
garoppolo-jimmy-49ers-2Rams at 49ers war für die NFL ein Prime Time Spiel. Das war jedoch, bevor Niners Quarterback Jimmy Garoppolo (Bild) sich verletzte.
Aber selbst wenn das nicht passiert wäre, wäre San Francisco nur Kanonenfutter für Los Angeles gewesen.
Dank der Flex-Regel kann die Liga Spiele verschieben. Rams at 49ers wird am 21. Oktober um 22:25 Uhr angepfiffen und von CBS übertragen.
Zum Sunday Night Football Spiel wurde an diesem Tag Bengals at Chiefs, das um 19 Uhr anfangen sollte. Auch nicht wirklich ein Kracher, selbst unter dem Gesichtspunkt, daß da zwei Teams aufeinandertreffen, die zur Zeit ihre Divisionen anführen.
Das hatten wir ja auch letzten Montag mit den Redskins und den Saints. Was hat`s gebracht?
Das Sunday Night Football der 49ers in Woche 13 gegen Seattle dürfte wohl auch verlegt werden. Gut so, sonst würden diese Nieten in vier der nächsten fünf Wochen in Prime Time Spielen auftauchen.
Monday Night Football Spiele können nicht verlegt werden, so daß ESPN auf dem Spiel 49ers at Packers am kommenden Montag sitzen bleibt sowie auf dem Spiel Giants at 49ers in Woche 10. Da treffen dann gleich zwei unansehnliche Teams aufeinander, die bereits jetzt schon keine Chance mehr auf die Playoffs haben.

„Wir hatten schon einige Jahre keinen Nr. 1 Receiver mehr,“ giftete Jerry Jones in Richtung Dez Bryant.
Auf die Frage in einer Radiosendung, ob die Cowboys weiter ohne einen Nr. 1 Receiver durch die Saison gehen wollen, meinte der Besitzer des Teams, daß man ja schon seit Jahren einen solchen Spieler nicht hatte. Nr. 1 Receiver, also Receiver, die ein Team tragen können und Spiele gewinnen, sind für Jerry Jones Julio Jones von den Falcons und DeAndre Hopkins von den Texans. Davon gäbe es so einige in der NFL.
Auf die Leistung von Hopkins im Sunday Night Spiel gegen Houston angesprochen, meinte Jones, daß er gerne so einen Receiver hätte.
Bryant war acht Jahre Wide Receiver der Cowboys. Auf Twitter meinte er, daß er nie den Nr. 1 Status im Team bekommen hätte. Allerdings würde er trotzdem gerne noch mal in Dallas anheuern. Dazu sagte Jones dann recht klar: „Nein!“
Jones glaubt, daß das Team einige gute Receiver hat. Jeder von ihnen würde besondere Fähigkeiten zeigen, die man nutze.
OK, aber warum zeigt uns die Offense nichts von diesen besonderen Fähigkeiten?
Dallas liegt mit erbärmlichen 172 Passyards pro Spiel auf Platz 30 in dieser Statistik.

Da Running Back Leonard Fournette länger ausfällt, sahen sich die Jaguars nach einem Ersatzmann um.
Sie fanden Jamaal Charles.
Charles ist 31 Jahre alt und spielte vier mal im Pro Bowl, als er noch bei den Chiefs war.
Letztes Jahr war er als Ersatzmann bei den Broncos und kam da auf 296 Yards.
In Jacksonville bekam er einen Einjahresvertrag.

„Es wird Veränderungen geben,“ sagte Broncos Head Coach Vance Joseph.
Der Head Coach hat gerade sein neuntes Auswärtsspiel in 10 Anläufen mit seinem Team verloren. Dabei wurde die Defense Denvers von den Jets förmlich überrannt.
„Ich werde alles überdenken. Alles wird überdacht. Wir sehen uns die Bänder an und wollen herausfinden, was wir ändern können. Wir überdenken alles.“
Auch die Spieler sind frustriert. Defensive Lineman Derek Wolfe meinte, daß er angepisst wäre. Man würde sich unter der Woche den Hintern aufreißen für dieselben schlechten Ergebnisse, Woche für Woche.
Joseph betonte: „Wir werden morgen nicht so spielen, wie wir gestern gespielt haben. Das werden wir nicht machen. Etwas muß sich ändern. Du spielt nicht diese Art Football und bleibst dabei. Ich werde nicht mitteilen, was wir ändern, aber es wird Veränderungen geben.
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß es bei den Broncos Änderungen geben wird.
Aber vielleicht erst gegen die Cardinals in Woche sieben. Als nächstes stehen die Rams auf dem Spielplan. Da kann man nur versuchen, das Ergebnis im Zaum zu halten.

Steelers Wide Receiver Antonio Brown stehen zwei Gerichtsverhandlungen bevor.
Er hat seine Wohnung in Miami verwüstet und Sachen aus dem 14. Stock des Gebäudes geworfen.
Brown war wütend darüber, daß ihm $80.000 und eine Handfeuerwaffe aus der Wohnung gestohlen wurden.
Am Boden des Gebäudes wäre beinahe ein 22 Monate altes Kind von den herabgeworfenen Sachen getroffen worden. Zudem weigert sich Brown für gemietete Gegenstände zu zahlen, die er zerstörte.
Das Team wußte noch nichts von der Sache und wollte sich daher noch nicht äußern.

Tom Brady hat eine klare Meinung zur NFL, für ihn ist das nur eine verherrlichte Collegeliga.
Dadurch, daß man viele körperbetonte Aktionen aus dem Spiel genommen hätte, hätte man sich dem niedrigeren Collegelevel angenähert.
Auch würden viele Spielzüge, die vorher nur auf dem College Niveau gespielt wurden, heute in der NFL eingesetzt.
Klarer Fall #mfva

Redskins Running Back Adrian Peterson renkte sich gegen die Saints eine Schulter aus.
Peterson glaubt nicht, daß er eine Pause braucht.

Die Buccaneers und Ali Marpet wurden sich über eine Vertragsverlängerung einig.
Der Left Guard unterschrieb für weitere sechs Jahre und $55 Millionen von denen $27,125 Millionen garantiert sind.

Alex Spanos starb im Alter von 95 Jahren.
Seit 1984 war er Besitzer der San Diego/Los Angeles Chargers. Damals bekam er das Team für schlappe $50 Millionen vom Vorbesitzer Gene Klein.
Spanos war die treibende Kraft hinter dem Umzug des Teams von San Diego nach Los Angeles.
Ob die Chargers da Fuß fassen können, ist zweifelhaft. Sie sind zu schlecht und die Rams zu gut.

Dienstag, 9. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche - 5 - Der Montag
brees-drew-rekordUnd noch ein Rekord... für Drew Brees (der auf dem Bild mit seiner Familie feiert).
Der Quarterback der Saints brauchte 2:46 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit noch 35 Yards, um an Peyton Manning vorbei auf Platz eins der erzielten Passyards zu gelangen. Er warf einen 62 Yards Touchdownpass zu Wide Receiver TreQuan Smith, ein würdiger Spielzug um den Rekord zu brechen.
Damit zog er an Manning vorbei, der in seiner Wahnsinnskarriere 71.940 Passyards erzielen konnte.
Am Ende des Spiels hatte es Drew Brees auf 363 Yards gebracht, und den Rekord auf 72.103 Yards geschraubt.
Sogar seinen 500. Touchdownpass hätte er noch werfen können, aber in den letzten Minuten des Spiels wurde er geschont und so blieb es zunächst bei 499 Pass Touchdowns.
Der 39 Jahre alte Brees erreichte seine Rekord-Yards erheblich schneller, als Manning. Brees brauchte nur 254 Spiele dafür, Manning brauchte 266.
Peyton Manning, der leider nicht persönlich anwesend war, um in seiner Heimatstadt den Rekord mit Brees zu feiern, schickte eine Videobotschaft, in der er seinem Nachfolger gratulierte.
Und die NFL hat mal wieder bewiesen, daß sie rechnen kann. Sie hat dieses Spiel, in dem der Rekord fallen konnte, zu einem Heimspiel an einem Montagabend für die Saints gemacht.
Und als Gäste, die die Feier nicht stören sollten, waren die Redskins eingeladen. Man braucht nun mal in einem Mannschaftssport einen Gegner, sonst wäre es ja zu langweilig. Daß sich hier mit den 3-1 Saints und den 2-1 Redskins zwei Tabellenführer gegenüberstanden, merkte man in keiner Sekunde.
Die Redskins erwiesen sich als hervorragende Gäste und hatten nicht vor, der Rekordjagd in irgendeiner Weise im Weg zu stehen. Eigentlich hätte man das Spiel nach Brees` Rekord beenden können, aber die Fans hatten für ein ganzes Spiel bezahlt, und ESPN hatte Werbezeit für ein ganzes Spiel verkauft.
Drew Brees beendete den Abend mit der Bilanz von 26 aus 29 für 363 Yards, 3 Touchdowns, 0 Interceptions und einem lockeren 43:19 Sieg.
New Orleans hat jetzt 4-1 Siege und die Redskins fielen auf 2-2 zurück.

Kurzberichte
Die Giants setzten Tackle Ereck Flowers auf die Transferliste.
Wenn er keinen Abnehmer findet, werden sie ihn feuern.

Die Niederlage gegen die Panthers erregte die Gemüter der Giants. Besonders ein Wide Receiver rastete völlig aus, und nein, es war nicht Odell Beckham jr.. Von dem ist man das ja gewohnt. Er hatte sich letzte Woche negativ über das ganze Team geäußert und besonders Head Coach Shurmur kritisiert. Und überhaupt, Quarterback Manning würde ihm nicht genug Pässe zuwerfen.
Doch am Sonntag war es Sterling Shepard, der Bänke boxte und Abfalleimer zerriß. Er regte sich über eine weitere Interception von Manning auf. Und es war Beckham, der versuchte Shepard zu beruhigen. Eine fast schon surreale Szene.
Nach dem Spiel regten sich dann mehrere Spieler und Trainer in der Kabine auf. Sie diskutierten über die unfaßbar schlechten Leistungen der Schiedsrichter, von denen sie sich betrogen fühlten (womit sie nicht mal Unrecht hatten).
Tatsache ist, daß die Giants mal wieder Meilenweit hinter ihren Ansprüchen hinterherhinken.
Weitere Unmutsäußerungen sind zu erwarten.

„Es ist Zeit, Risiken einzugehen,“ kritisierte Cowboys Teambesitzer Jerry Jones seinen Head Coach.
Jason Garrett entschied sich in der Verlängerung dazu, bei einem vierten und Eins zu punten. Sein Team stand zu der zeit an der 42 der Texans.
Im anschließenden Drive kam Houston zu seinem Field Goal, das den Sieg brachte.
Nach dem Spiel sagte Garrett der Presse, daß es ein „langer Yard“ gewesen wäre. Schon im dritten Versuch wären sie zusammengestaucht worden. Er hätte Vertrauen in seine Defense gehabt, daß sie die Texans hätten stoppen können. So kam es dann leider nicht.
Und Jerry Jones war nicht erfreut darüber.

Jets Running Back Isaiah Crowell dankte seiner O-Line. Er hatte im 34:16 Sieg gegen die Broncos einen neuen Teamrekord aufgestellt. Mit 15 Läufen kam er auf 219 Yards gegen eine Defense, die vor gar nicht allzulanger Zeit mal gut war.

Im Pech war Jets Safety Marcus Maye. Er fing einen Pass von Broncos Quarterback Case Keenum fünf Yards tief in seiner eigenen Endzone ab und lief los. Und er lief und lief und... wurde nach 104 Yards, kurz vor Denvers Endzone zu Boden gebracht. Der längste Lauf nach einem Interception, der nicht mit einem Touchdown endete.
Für Case Keenum war es der siebte abgefangene Pass in dieser Saison.
Letztes Jahr in Minnesota warf er insgesamt nur sieben Interceptions.

2-3 Siege... da kann man die Playoffs schon fast abhaken.
Die Eagles starteten mit 2-3 in die Saison 2018. Zuletzt starteten die Steelers 2006 als Titelverteidiger so schlecht in die nächste Saison und verpassten die Playoffs.
Von den bisherigen sieben Titelverteidigern, die anschließend mit 2-3 Siegen in eine Saison starteten, kamen nur die 1996 Cowboys in die Endrunde.

Es hat mal jemand nachgezählt. Tatsächlich ist das die erste NFL Saison, in der es in jeder der ersten fünf Wochen ein Spiel mit Verlängerung gab.

Zur Kasse bitte
Chiefs: Kareem Hunt, $26.700 für einen illegalen Hit. Er lief absichtlich mit dem Helm voran in einen Verteidiger der Broncos. Auf dem Platz war er dafür nicht bestraft worden.

Seahawks: Safety Earl Thomas, $13,369 weil er seiner Seitenlinie den Mittelfinger zeigte, als er verletzt vom Platz gefahren wurde.

Vikings: Cornerback Xavier Rhodes, $13,369, unsportliches Verhalten

Bears: Defensive Tackle Akiem Hicks, $33,425 weil er einen Schiedsrichter berührte während einer erhitzten Diskussion.

Der Lazarettreport
Saints: Cornerback Marshon Lattimore. Gehirnerschütterung.

Redskins: Wide Receiver Paul Richardson, Knie
Tight End Vernon Davis, Oberschenkel

Chiefs: Linebacker Justin Houston, Oberschenkel, er könnte ein paar Wochen ausfallen.

Jaguars: Running Back Corey Grant, Fußverletzung, Saison beendet
Tight End Austin Seferian-Jenkins, Brustmuskel, IR Liste

Eagles: Running Back Jay Ajayi, Kreuzbandriss, Saison beendet

Rams: die Wide Receiver Brandin Cooks und Cooper Kupp erlitten beide Gehirnerschütterungen

Texans: Cornerback Kayvon Webster, Quadrizeps, Woche zu Woche

Cowboys: Center Travis Frederick, Nervenleiden, IR Liste
Wide Receiver Terrance Williams, Fußverletzung, IR Liste

Cardinals: Wide Receiver Larry Fitzgerald (Oberschenkel), offensive Tackle Andre Smith (Oberschenkel), defensive Tackle Robert Nkemdiche (Fuß) und defensive End Markus Golden (Knie), sind alle als „von Tag zu Tag“ gelistet.

49ers Running Back Matt Breida, Sprunggelenk, einige Wochen Pause

Colts: Guard Matt Slauson wurde auf die IR Liste gesetzt

Browns: Wide Receiver Rashard Higgins, Bänderdehnung im Knie, einige Wochen Pause

Montag, 8. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche - 5 - Der Sonntag
mahomes-patrick2In den frühen Spielen gab es zwei Enttäuschungen.
Jaguars at Chiefs versprach spannend zu werden, und auch von Falcons at Steelers konnte man vorab einiges erwarten.
Selbst die beste Defense der Liga war nicht in der Lage, Quarterback Patrick Mahomes (Bild) und die Chiefs zu stoppen.
Zwar konnten die Jaguars einen kleinen Sieg erzielen, indem sie Mahomes davon abhalten konnten, einen Touchdownpass zu werfen, aber er konnte einen Lauf- Touchdown erzielen.
Die Jaguars traten mit einem der schlechtesten Quarterbacks der Liga, Blake Bortles, gegen eine der schlechtesten Verteidigungen an. Geholfen hat das Bortles nicht. Er warf gleich mal vier Interceptions. Seine Stats: 33 von 61 für 430 Yards, 1 Touchdown, 4 Interceptions. Ohne die vier Interceptions wäre das eine tolle Leitung gewesen.
Patrick Mahomes: 22 von 38 für 313 Yards, 0 Touchdowns, und er warf seine ersten zwei Interceptions in dieser Saison.
Aus der Spur Richtung Super Bowl brachte das die Chiefs nicht, sie gewannen 30:14 und sind 5-0 auf dem Weg nach Atlanta.

Zum Super Bowl im eigenen Stadion werden die Falcons wohl nicht antreten.
Sie versagten völlig gegen die Steelers, die anscheinend rechtzeitig in Fahrt kommen. Beide Teams hatten bisher nicht mit defensiven Leistungen aufgewartet. Doch Pittsburgh erinnerte sich an die gute Tradition des Stahlvorhangs und ließ der Offense Atlantas keine Schnitte.
In Pittsburghs Offense fanden Quarterback Ben Roethlisberger und Wide Receiver Antonio Brown ihre Verbindung wieder, die bisher fehlte.
Ben Roethlisberger: 19 von 29 für 250 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Davon fing Brown sechs Pässe für 101 Yards und 2 Touchdowns.
Als wäre Brown nicht schon genug für die verletzungsgeplagte Falcons Defense gewesen, lief Running Back James Conner auch noch 21 mal für 110 Yards und erzielte auch 2 Touchdowns.
Atlanta hatte viel Hoffnung auf die Rückkehr ihres Running Backs Devonta Freeman gesetzt, doch der lief nur Achtmal für 32 Yards, etwas wenig für den bestbezahlten Running Back der Liga.
Pittsburgh gewann auch in der Höhe verdient mit 41:17.

Und keine Woche ohne Overtime Spiel. Auch diese Woche gab es zwei davon.
Die Browns haben in fünf Wochen bereits dreimal in die Verlängerung gehen müssen. Dabei gab es ein Unentschieden, eine Niederlage und gestern einen 12:9 Sieg gegen die Ravens.
In der Schlacht um Texas zwischen Dallas und Houston gingen die Texans als 19:16 Sieger vom Platz.

Man kann Woche fünf dieser Saison unter die Überschrift KICKER DRAMEN stellen.
Sie gewannen für ihre Teams, und sie vermasselten ihren Teams den Sieg.
Schlimmstes Beispiel für letzteres war Mason Crosby von den Packers. Er ist eigentlich recht zuverlässig und spielte bereits im Pro Bowl, aber gestern verschoß er vier Field Goal Versuche und sogar einen Extrapunkt.
Auch Lions Kicker Matt Prater verschoß einen Field Goal Versuch.
Nimmt man das Endergebnis von 31:23 für Detroit, dann hätte Crosby das Spiel mit seinen Schüssen gewinnen können, wenn er denn getroffen hätte.

Gewonnen hat Graham Gano das Spiel der Panthers gegen die Giants.
In einem Spiel, in dem die Giants wie die Zwerge spielten, kam am Schluß doch Spannung auf.
68 Sekunden vor Spielende gingen die Giants mit 31:30 in Führung.
Doch sie ließen den Panthers zu viel Zeit auf der Uhr.
Quarterback Cam Newton führte Carolina noch an die 45 der Giants. Von hier waren es 63 Yards für ein Field Goal zum 33:31.
Graham Gano kam, trat und traf.

Doch es gab weitere Kicker Mißgeschicke:
Steelers: Chris Boswell, verschoß einen Extrapunkt

Chargers: Caleb Sturgis, verschoß einen Extrapunkt

Browns: Greg Joseph, verschoß einen Extrapunkt und ein Field Goal, kam aber kurz vor Ende der regulären Spielzeit noch zum Kick für den Ausgleich und traf in der Verlängerung aus 34 Yards gerade mal so zum Sieg.

Ravens: Justin Tucker, hatte ein geblocktes Field Goal

Detroit: Matt Prater, verschoß ein Field Goal

Bengals: Randy Bullock hatte ein geblocktes Field Goal.
Doch die Bengals, die schon 0:17 gegen Miami zurücklagen, kamen durch 27 Punkte in Folge noch zum 27:17 Sieg.

Rams: Cairo Santos, verschoß einen Extrapunkt, der den Ausgleich zum 31:31 gegen die Seahawks gebracht hätte.
Aber er traf danach noch zum 33:31 Sieg seiner Rams, die damit, wie Kansas City, noch ohne Niederlage sind.

Der Lazarettreport
Die Broncos setzten Punter Marquette King mit einer Oberschenkelverletzung auf die Verletztenliste und werden ihn feuern, sobald er wieder gesund ist.

Mehr zu den Verletzungen des Spieltags wieder am Dienstag

Freitag, 5. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche - 5 - Der Donnerstag
brady-tom-neuerhelmDie, die sich bereits in der Nacht gelangweilt haben, möchte ich nicht zusätzlich langweilen. Deshalb nur kurz die Meilensteine.
Die NFL hat neue Regeln eingeführt, zum Schutz der Spieler. In diesem Spiel wurde sowohl die Helmregel ignoriert, als auch die Gewichtsregel.
Patriots Rookie Running Back Sony Michel lief mit gesenkten Kopf auf Safety Clayton Geathers zu, der seinen Oberkörper auch leicht gesenkt hatte. Michel krachte mit seinem Helm gegen den anderen Helm und das hätte eine Strafe geben müssen, weil der Running Back seinen Oberkörper bewußt in der Absicht gesenkt hatte, seinen Gegner mit dem Helm voran zu treffen. Es gab keine Strafe. Was die Sache noch schlimmer machte, Geathers zog sich eine Nackenverletzung zu und konnte nicht weiterspielen. Der Verdacht auf Gehirnerschütterung bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Als sogar ZWEI Verteidiger bei einem Sack auf Colts Quarterback Andrew Luck landeten, gab es auch keine Strafe. Dabei wird zur Zeit jeder Einzelspieler bestraft, der einen Quarterback berührt und verzweifelt versucht, nicht mit dem ganzen Körpergewicht auf ihm zu landen.
Patriots Quarterback Tom Brady (Bild) warf seinen 500. Touchdownpass, einen 34-Yarder zu Wide Receiver Josh Gordon. Damit liegt er auf Platz drei der ewigen Bestenliste. In ein paar Wochen wird er Brett Favre überholen, der 508 Touchdownpässe geworfen hat. Peyton Manning ist mit 539 für diese Saison wohl noch in Sicherheit. Doch Brady muß auch nach hinten gucken, denn Saints Quarterback Drew Brees ist ihm mit 496 Touchdownpässen auf den Fersen.
Das Spiel endete übrigens mit 38:24 für die Patriots.

Der Lazarettreport
Colts: Linebacker Anthony Walker, Gehirnerschütterung
Safety Clayton Geathers, Nacken.
Defensive End Margus Hunt, Knie
defensive End Denico Autry, Oberschenkel
Safety Matthias Brown, Oberschenkel

Patriots: defensive End John Simon, Schulter
Defensive Tackle Malcom Brown, Knie.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Kurzberichte
watson-deshaunEs gibt Offensive Lines, die können ein Spiel positiv bestimmen. Auf der anderen Seite gibt es Offensive Lines, die gefährden die Gesundheit ihres Quarterbacks.
Eine solche Line hat Deshaun Watson (Bild) vor sich. Der Quarterback der Texans ist auf Kurs, in dieser Saison 68 mal gesackt zu werden.
Er wurde in den ersten vier Spielen bereits 17 mal gesackt. Das tut seinem gerade genesenen Kreuzband ganz bestimmt nicht gut.
Nur Josh Allen von den Bills wurde mit 18 Sacks einmal mehr zu Boden gebracht.
Bereits letztes Jahr wurden die Quarterbacks der Texans 54 mal gesackt. Damit lag man auf Platz zwei dieser Statistik. Im Wissen darum, den Quarterback und sein Knie besser zu schützen, hätte man sich in Houston besser um die O-Line kümmern müssen.
Ob das gutgehen kann?
Vielleicht noch nicht im nächsten Spiel. Da geht es gegen Dallas und Pass Rusher Demarcus Lawrence, der gerne Quarterbacks unter sich begräbt. Ach ne, das geht ja nicht mehr. Aber er reißt sie immer noch gerne zu Boden.

Heute spielen die Colts in New England.
Klingt nicht nach einem spannenden Spiel. Die Patriots kommen langsam in Fahrt und haben Star Wide Receiver Julian Edelman nach seiner Suspendierung zurück.
Es ist allerdings fraglich, ob Tight End Rob Gronkowski mit einer Knöchelverletzung wird spielen können.
Nicht fraglich, sondern unmöglich ist der Einsatz von Andrew Lucks Lieblings Receiver TY Hilton. Für ihn ist es erst das dritte Spiel, das er in seiner Karriere, die 2012 begann, verpaßt. Gegen die Texans verletzte er sich letzten Sonntag zunächst an der Brust und dann auch noch am Oberschenkel.
Da Luck immer noch hinter seiner Offensive Line um sein Leben rennt, wird ihm sein zuverlässigster Anspielpartner extrem fehlen.
Und das, wo es auch noch gegen den Head Coach geht, der das Schlechteste aus Luck herausholt. Mit einem Durchschnitt von 87,7 Quarterback Wertungspunkten steht der Quarterback der Colts recht gut da. Doch gegen Bill Belichick fällt der Durchschnitt auf 65,1 Punkte.
Fünfmal spielte Andrew Luck gegen die Patriots, fünf mal ging er als Verlierer vom Platz.

Nach nur einem Sieg in vier Spielen brennt die Hütte (mal wieder) in New York.
Die Jets und die Giants stehen gemeinsam auf den letzten Plätzen ihrer Divisionen.
Die Jets halten ein nur für die Spieler der Defense bestimmtes Treffen ab. Dieser Mannschaftsteil wurde von den Jaguars und ihrem Quarterback Blake Bortles mit über 500 Yards Raumgewinn vernichtet. Es war die selbe Jaguars Offense, die eine Woche zuvor in Tennessee nur sechs Punkte erzielen konnte.
Zuletzt bekamen die Jets 511 Yards von den Patriots 2008 eingeschenkt.
Von diesem Freitag an will die Defense sich nach jedem Training zusammensetzen, um darüber zu reden, wie man auf dem Platz korrekt miteinander kommuniziert.
Safety Jamal Adams, der Teamcaptain, sagte dazu: „ Wir müssen zusehen, daß wir alle auf der selben Seite sind, daß wir wissen, wie der andere reagiert. Wir müssen auf allen Zylindern laufen. Diese Treffen dienen dazu, daß wir da draußen rumfliegen und Spiele gewinnen.“

Jets Running Back Isaiah Crowell mußte $13.369 Strafe zahlen. Er tat nach einem Touchdown gegen Cleveland so, als würde er sich den Hintern mit dem Ball abwischen.
Das Geld könnte er sehr schnell wieder reinholen. Eine Firma, die Klopapier herstellt, möchte Crowell einen Vertrag geben und will mit ihm eine Werbekampagne starten.
Ob Crowell zustimmt, steht noch nicht fest. Sein Head Coach Todd Bowles kritisierte seinen Running Back, der mal für die Browns spielte, und wies ihn zurecht.
Crowell drückte nach dem Gespräch mit Bowles sein Bedauern über die unflätige Geste aus und versprach, sich besser unter Kontrolle zu bringen.
Doch das war, bevor der Werbevertrag winkte...

„Konflikt ist gut,“ ließ Packers Quarterback Aaron Rodgers wissen.
Er hätte sich mit seinem Head Coach Mike McCarthy ausgesprochen, und zusammen wollen sie einen Weg finden, die Top Spieler der Offense besser in Szene zu setzen.
Rodgers sagte nach dem Spiel gegen die Bills, daß die Offense nicht Playoff-tauglich gewesen wäre. Gegen bessere Teams hätte man nicht 420 Yards erzielen können, so wie man gespielt hätte.
McCarthy widersprach nicht. Auch er meinte, daß man eine Menge Chancen hätte liegen lassen. Doch das, so McCarthy, hätte auch daran gelegen, daß Rodgers einige Pässe nicht hätte anbringen können.
Touché!
„Mike und ich sprechen die ganze Zeit miteinander,“ wiegelte Rodgers ab. „Wir haben ein großartiges Verhältnis. Wir werden das lösen können. So ist das schon seit über 10 Jahren bei uns.“

Ein Viertel der Saison ist schon wieder um. Wer wäre denn heute der MVP der Liga?
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes steht da ganz oben auf der Liste der möglichen Kandidaten. Er erzielte bisher 14 Touchdowns, über 300 Passyards pro Spiel und hat noch keine Interception geworfen.
Am Sonntag geht es gegen eine der besten, vielleicht die beste, Defense der Liga, die der Jaguars.
Wenn die ihn nicht stoppen können, kann es keiner. Jacksonville ließ bisher erst vier Touchdowns überhaupt zu, Platz eins der Liga. Die Chiefs kommen auf 4,5 Touchdowns pro Spiel, auch Platz eins der Liga.
Jacksonvilles Offense hat Blake Bortles als Quarterback, das ist ein Nachteil, aber er hat den Vorteil, gegen die schlechteste Defense der Liga antreten zu können.
Das könnte spannend werden.
Doch Mahomes ist nicht alleine im Rennen um den MVP Titel. Rams Quarterback Jared Goff ist nicht zu verachten.
Und wie wäre es mal mit einem Verteidiger?
Die Leistungen von Bears Linebacker Khalil Mack dürften jedem Raiders Fan die Tränen der Trauer und Wut herausströmen lassen.
Die Defense der Bears erzielte in den ersten vier Spielen bereits 18 Sacks. Davon hat Mack fünf, aber im Versuch ihm zu entkommen, laufen die Quarterbacks seinen Mitspielern in die offenen Arme.

Der Lazarettreport
49ers Quarterback Jimmy Garoppolo wurde an seinem gerissenen Kreuzband operiert.
Jetzt muß er 7-9 Monate warten, bis er wieder spielen darf.

Raiders Right Tackle Donald Penn, wurde mit einer Leistenverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Packers Defensive Lineman Muhammad Wilkerson mußte zum zweiten Mal an seinem Knöchel operiert werden.
Der behandelnde Arzt sagte, daß Wilkerson sich voll erholen wird.

Die besten Spieler der Woche - 4
AFC
OFFENSE: QB MARCUS MARIOTA, TENNESSEE TITANS
30 von 43 Pässe für 344 Yards, 2 Touchdowns, 1 Int.
46 Laufyards und ein Touchdown

DEFENSE: DE JADEVEON CLOWNEY, HOUSTON TEXANS
4 Tackles, 2 Sacks

SPECIAL TEAMS: WR/PR DWAYNE HARRIS, OAKLAND RAIDERS
5 Kick Returns für durchschnittlich 19,5 Yards.

NFC
OFFENSE: QB JARED GOFF, LOS ANGELES RAMS
26 von 33 Pässe für 465 Yards, 5 Touchdowns, 0 Int.

DEFENSE: LB DEMARIO DAVIS, NEW ORLEANS SAINTS
11 Tackles, 2 Quarterback Hits, 2 Sacks

SPECIAL TEAMS: K BRETT MAHER, DALLAS COWBOYS
4 von 4 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkte

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Unstimmigkeiten im Haus der Packers
rodgers-aaron12
Green Bays Quarterback Aaron Rodgers (Bild) nannte die Auswahl der offensiven Spielzüge im Spiel gegen die Bills „grauenvoll“.
Selbst der 22:0 Sieg konnte seinen Frust nicht überdecken.
Rodgers stellte den Spielplan öffentlich bei der Pressekonferenz nach dem Spiel in Frage. Damit sendete er ein deutliches Zeichen in Richtung seines Head Coaches Mike McCarthy. Rodgers war sauer, weil Green Bay weit mehr als nur 22 Punkte hätte erzielen können, sollen, müssen.
Da scheint etwas nicht zu stimmen. Wäre das Verhältnis des teuersten Spielers aller Zeiten zu seinem Head Coach Intakt, hätten die beiden das unter vier Augen besprochen.
Diese Kritik an McCarthy vor der Presse zeigt, daß es zwischen den Beiden nicht ganz stimmt.
Dieses Mißverhältnis zwischen den Beiden könnte eine Krise im gesamten Team auslösen.
Der Head Coach muß zusehen, daß seinem Superstar nichts passiert. Immerhin ist der Quarterback 34 Jahre alt und $134 Millionen wert. Den läßt man nicht von der Leine, wenn es nicht sein muß. Damit sollte Rodgers sich abfinden. Und seine Kritik am Head Coach sollte er mit ihm unter vier Augen klären. Er ist der Spieler, und McCarthy der Boss.

Kurzberichte
Ob Denzelle Good am Donnerstag gegen die Patriots spielen wird, ist fraglich. Der Offensive Lineman der Colts trauert um seinen Bruder.
Overton Deshan Good, 23 Jahre alt, war mit einem Wohnmobil in Indianapolis, um das Spiel seines Bruders anzusehen.
Am Dienstag Morgen war er zusammen mit einem Freund in dem Wagen, als mehrere Schüsse auf das Mobil abgefeuert wurden, die die Karosserie durchschlugen und Overton tödlich trafen.
Denzelle Good spielte in der Niederlage nach Verlängerung in allen 90 offensiven Spielzügen. Es war sein zweiter Start in dieser Saison.

„Wir mögen es nicht, in welchem Zustand wir sind,“ meinte Steelers Head Coach Mike Tomlin.
Er und die Spieler hätten ein offenes Gespräch über den katastrophalen Zustand des 1-2-1 Teams geführt. Gerade die miserablen Leistungen der Defense hätten das Team in diese Situation geführt. Pittsburgh erlaubte der gegnerischen Offense in drei Spielen in Folge jeweils über 400 Yards. Das gab es zuletzt 1954.
Und als nächstes geht es gegen die Falcons, die mit 1-3 Siegen genauso verzweifelt einen Sieg brauchen. Atlanta hat eine Offense, die ein Punktefeuerwerk abziehen kann, aber eine Defense, die viele Starter wegen Verletzungen verloren hat.
Pittsburgh müßte früher aus den Startlöchern kommen, meinte Tomlin. Im ersten Viertel wurden sie bisher mit 42:7 Punkten überrannt.
Neunmal verloren sie den Ball an den Gegner, traurige Bestmarke in dieser bisherigen NFL Saison.
Die Defense ist seit der Verletzung von Linebacker Ryan Shazier letztes Jahr nur noch ein Schatten ihrer selbst. So viel zu der These, daß Football der absolute Mannschaftssport ist, und ein einzelner Spieler keine großen Unterschiede machen kann.
Zu dem Gerücht, daß Running Back LeVeon Bell in Pittsburghs Freiwoche zurück zum Team kommt, meinte Tomlin, daß er davon keine Ahnung hätte.

Arthur Blank macht sich Sorgen um seine Falcons.
Der Teambesitzer ist gar nicht zufrieden damit, wie Atlanta bisher abgeschnitten hat. Blank hoffte, daß sein Team zum Heimspiel im Super Bowl durchmarschiert.
Das ist nach einem 1-3 Start eher nicht mehr möglich.
Und obwohl die Spiele im eigenen Stadion dieses Jahr immer sehr sehenswert waren, sieht man viel zu viele leere Plätze. Das kann einem stolzen Teambesitzer nicht gefallen.
Pro Spiel lassen die Falcons dieses Jahr 403 Yards mit ihrer Defense zu. Das ist den vielen verletzten Startern zu schulden, die bisher nach und nach ausgefallen sind.
Blank will das aber nicht als Entschuldigung gelten lassen. Das dürfte ein warnender Hinweis in Richtung Head Coach Dan Quinn gewesen sein.

Da fällt mir grade auf... Die Steelers lassen pro Spiel über 400 Yards Offense zu, die Falcons lassen pro Spiel über 400 Yards Offense zu, da sollte man sich vielleicht am Sonntag um 19 Uhr für Falcons at Steelers entscheiden, oder?

Buccaneers Quarterback Jameis Winston kam nach drei Spielen in denen er suspendiert war zurück.
Die meisten Spieler erhalten ja eine Sperre von vier Spielen, und so kommen in dieser Woche ganze neun zurück zu ihren Mannschaften: Chargers DT Corey Liuget
Colts RB Robert Turbin
Giants DL Josh Mauro
Cowboys DL David Irving
Panthers LB Thomas Davis
Ravens CB Jimmy Smith
Saints RB Mark Ingram
Bengals LB Vontaze Burfict
Patriots WR Julian Edelman

Und wieder hat John Elway gekonnt daneben gegriffen.
Der General Manager der Broncos, und ehemaliger Star- Quarterback dieses Teams, hat einfach keine glückliche Hand bei der Auswahl seiner Quarterbacks. OK, von dieser einen Ausnahme Peyton Manning mal abgesehen.
Zugegeben Case Keenum hatte diese eine gute Saison in Minnesota und diesen einen Wahnsinns Pass in den Playoffs gegen die Saints, aber ihm dafür einen Zweijahresvertrag über $36 Millionen zu geben?
Was kommt als Nächstes?
Ryan Fitzpatrick wegen seiner drei guten Spiele für die Buccaneers einen Dreijahresvertrag geben?
Keenum bekommt $18 Millionen pro Saison, um das Spiel zu machen. Doch er ist kein Spielmacher, sondern nur ein Spielverwalter. Für $18 Millionen pro Jahr ist er leider nur ein Quarterback, von dem man hofft, daß er das Spiel wenigstens nicht vergeigt. Für $18 Millionen sollte er besseres abliefern. Er hat bisher in jedem Spiel wenigstens einen Interception geworfen, und nur in einem Spiel Touchdownpässe, drei in Woche eins gegen Seattle.
Keenum ist neu im Team, hat ein neues Playbook, ein neues Umfeld, neue Teamkollegen, aber all das haben andere Quarterbacks auch. Darunter z.B. Kirk Cousins, der in Minnesota eine gute Leistung liefert.
Und Cousins hat keinen Running Back, der ihn entlasten kann.
Denver sollte umdenken. Keenum ist ein Quarterback, der das Spiel nur verwalten kann und die Running Backs sollten die Hauptrolle spielen. Die Rookies Lindsay und Freeman haben zusammen 486 Yards erzielt, darauf kann man aufbauen.

Die NFL will Offense, die NFL bekommt Offense.
Die Touchdownpässe sind in dieser Saison durch die Decke geschossen.
Die neuen Regeln zum Schutz der Quarterbacks greifen. Und die Quarterbacks nutzen das aus.
In den ersten vier Wochen gab es 228 Pass- Touchdowns.
Zum Vergleicht die Plätze zwei und drei: 2013, 205 Touchdownpässe und 2015, 200.

Die Rams feuerten Kicker Sam Ficken und verpflichteten Cairo Santos.
Mit Ficken hat es nicht geklappt als Ersatzmann für den verletzten Greg Zuerlein. Er verschoß in seinen zwei Spiele für Los Angeles zwei seiner drei Field Goal Versuche.

Die Panthers gaben Punter Michael Palardy eine Vertragsverlängerung.
Für weitere drei Jahre bekommt er $7,52 Millionen dafür, daß er ein paar mal pro Spiel den Ball wegtritt. $2 Millionen davon sind garantiert.

Suspendiert auf unbestimmte Zeit wurde Mychal Kendricks.
Der Linebacker wurde erst vor Kurzem von den Seahawks verpflichtet, obwohl er sich wegen Insiderhandel an der Börse für Schuldig bekannte.
Das Risiko zahlte sich für Seattle nicht aus. Die NFL sperrte den Linebacker.
Was zu erwarten war.
Im Dezember wird der Urteilsspruch erwartet. Kendricks könnte eine Haftstrafe von 25 Jahren bekommen.

Zur Kasse bitte
Die Strafen, die nach Woche drei verhängt wurden.
Jets: Running Back Isaiah Crowell, $13.369, er tat nach einem Touchdown gegen Cleveland so, als würde er sich den Hintern mit dem Ball abwischen.

Falcons: Brian Poole, $20.054, Horse-Collar Tackle plus $20.054 für Roughing the Passer.

Vikings: Anthony Barr, $10.026, Facemask plus $20.054 für einen Horse-Collar Tackle.
Linval Joseph, $20.054, unerlaubter Angriff auf den Quarterback.

Steelers: Sean Davis, $20.054, unerlaubter Angriff auf den Quarterback.
Jon Bostic, $10.026, übertriebene Härte.

Dolphins: Akeem Spence und Andre Branch jeweils $10.026 wegen übertriebener Härte.

Broncos: Rookie Running Back Phillip Lindsay, $10.026, übertriebene Härte.

Buccaneers: Peyton Barber, $10.026, illegaler Chop Block.

Mit jeweils $26.739 sind dabei: San Franciscos Antone Exum (unnötige Härte), Jacksonvilles Malik Jackson (unnötige Härte), Pittsburghs Darius Heyward-Bey (unsportliches Verhalten) und Buffalos Tre'Davious White (unnötige Härte).

Dienstag, 2. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche 4 - Der Montag
mahomes-patrick2
War es ein Superstar, war es ein Quarterback?
Nein, es war Patrick Mahomes (Bild). Der Quarterback der in den ersten drei Spielen der Saison 13 Touchdownpässe geworfen hat.
In Denver wurde die Luft für ihn dünn... sprichwörtlich. Drei Viertel lang hatte die Denver Defense Mahomes vollständig im Griff. Er kam zwar zu einem Touchdown, aber den lief er selber und warf ihn nicht.
Drei Viertel lang sahen Patrick Mahomes und Broncos Quarterback Case Keenum gleichberechtigt aus. Mahomes hatte es mit einer Defense zu tun, die wie die Defense spielte, die Denver den Super Bowl gewann. Keenum hatte es mit der momentan schlechtesten Defense der Liga überhaupt zu tun.
Als Denver im letzten Viertel mit 10 Punkten führte, konnte nach dem bisherigen Spielverlauf eigentlich nichts mehr schiefgehen. Zuletzt hatte Denver eine 10 Punkte Führung im letzten Viertel in einem Heimspiel 2004 aufgegeben.
Doch dann kippte das Spiel und zwar völlig.
Mahomes wurde wach, und die Broncos Defense müde. Sie hatte es nicht nur damit zu tun, den Quarterback der Chiefs zu stoppen, sondern auch noch mit Kareem Hunt. Der Running Back kam mit 19 Läufen auf 121 Yards und 1 Touchdown. Zusätzlich fing er drei Pässe für 54 Yards. Bei einem seiner Läufe hätte es eigentlich eine Flagge geben müssen. Nach den neuen Helmregeln griff er den vor ihm stehenden Verteidiger mit dem Oberkörper parallel zum Boden mit dem Helm voran an. Ein ganz klarer Verstoß gegen die Regel, der nicht geahndet wurde und 27 Yards Raumgewinn einbrachte.
Die Running Backs der Broncos waren hervorragend ins Spiel gestartet, ließen aber nach und nach nach. Lindsay kam auf 69 Yards und 1 Touchdown, Freeman auf 67 Yards und 1 Touchdown.
Chiefs Tight End Travis Kelce war bis ins letzte Viertel komplett abgemeldet, kam aber dann noch auf 7 gefangene Pässe und 78 Yards. Und er war es auch der dann letztlich doch den einen Touchdownpass von Mahomes fing.
Gegen die schlechteste Defense der Liga wurde deutlich, daß Case Keenum seine $18 Millionen pro Jahr erhält, um das Spiel zu verwalten. Es zu gewinnen, dazu ist er nicht in der Lage. Er kam auf eine Bilanz von 21 von 33 für 245 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception. Dieser Interception war ein Diebstahl. Der Receiver Heuerman hatte den Ball schon fast sicher in der Hand, doch Cornerback Eric Murray klaute ihm den Ball noch.
Patrick Mahomes: 28 von 45 für 304 Yards, 1 Touchdown, 0 Interception, 1 Lauf Touchdown.
63 Sekunden vor Spielende ging Kansas City mit 27:23 in Führung.
Denver hatte noch die Chance auf den Sieg. Und tatsächlich führte Keenum seine Offense noch bis an die 28 der Chiefs. Allerdings überwarf er einen völlig freistehenden Demaryius Thomas, der freie Bahn in die Endzone gehabt hätte.
Am Ende versuchte Denver es noch mit einem Trickspielzug, um nach vorne zu kommen, was aber nicht klappte.
So blieben die Chiefs mit 27:23 ohne Niederlage und kamen auf 4-0, Denver fiel auf 2-2 Siege.

Kurzberichte
Für die Niederlage im Overtimespiel gegen die Raiders übernahm Baker Mayfield die volle Verantwortung.
Der Quarterback der Browns sagte: „Das geht auf mich.“
Mit 295 Passyards spielte er zwar recht gut, verlor aber viermal den Ball. „Dadurch,“ so Mayfield, „haben wir den Raiders zu viele Chancen überlassen.“

Schlechte Nachrichten aus Seattle gibt es nicht nur von Safety Earl Thomas, der sich im Sieg gegen die Cardinals das linke Bein brach.
Noch schlimmer steht es um Teambesitzer Paul Allen. Bei ihm ist der Krebs zurückgekehrt.
2009 litt der heute 65 Jahre alte Mitbegründer von Microsoft schon mal an dieser Krankheit, gegen die er nun erneut ankämpfen muß.
Mit seinen $20,2 Milliarden ist Allen der 44-reichste Mann auf diesem Planeten. Das hilft ihm vielleicht beim Kampf gegen die Krankheit.
Thomas wollte weg von den Seahawks, da sie ihm keinen gut dotierten, langfristigen Vertrag geben wollten.
Er entschloß sich dennoch, in dieser Saison zu spielen, ohne die erwünschte langfristige Absicherung. Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis, denn wie man hört, sollte sein Wechsel zur schlechtesten Defense der Liga, der der Chiefs, kurz bevor gestanden haben. Doch dieses Jahr wird er nicht mehr spielen können.
Seine Zukunft ist also momentan ungewiß.

LeVeon Bell möchte einen gut dotierten, langfristigen Vertrag von den Steelers haben. Bis er den nicht hat, möchte der Running Back eigentlich nicht mehr spielen und seine Gesundheit riskieren.
Dennoch hat er durchblicken lassen, daß er in Woche sieben, Pittsburghs Freiwoche, wieder beim Team antreten möchte.
Ein vertraglicher Schachzug. Bell muß 10 Spiele im aktiven Kader des Teams sein, um nach der Saison als Free Agent das Team wechseln zu können.
Von den $14 Millionen, die er 2018 hätte verdienen können, wenn er jedes Spiel gemacht hätte, kann er dann noch $9,4 Millionen bekommen.
Selbst dann könnte er von Pittsburgh noch an ein anderes Team abgegeben werden, das diesen Platz unter der Gehaltsobergrenze hat.
Es bleibt also spannend.

Quarterback Jameis Winston wird nach der Freiwoche für die Buccaneers starten.
Das Märchen von Ryan Fitzpatrick ist beendet.

Der Lazarettreport
Jaguars: Running Back Leonard Fournette, Oberschenkel, einige Wochen Pause.

Titans: Safety Kenny Vaccaro, Ellenbogen, einige Wochen Pause.

Chiefs: Wide Receiver Sammy Watkins, Oberschenkel
Linebacker Dee Ford, Leiste

Broncos: offensive Tackle Jared Veldheer, linkes Knie

Patriots: Tight End Rob Gronkowski, Knöchel

Vikings: Running Back Dalvin Cook, Oberschenkel

Browns: Cornerback Terrance Mitchell wurde an einem gebrochenen Handgelenk operiert.

Seahawks: Tight End Will Dissly, gerissener Brustmuskel, Saison beendet.

Texans: Cornerback Aaron Colvin, Sprunggelenksverletzung, Saison beendet

Bears: Linebacker Sam Acho, gerissener Brustmuskel, Saison beendet

Rams: Linebacker Dominique Easley, Knie, Saison beendet

Dolphins: Cornerback Bobby McCain, Knie, 2-3 Wochen Pause.

Jets: Linebacker Josh Martin, Gehirnerschütterung. IR Liste

Colts: Ob Wide Receiver T.Y. Hilton (Brust, Oberschenkel), Linebacker Darius Leonard (Knöchel) und Center Ryan Kelly (Hand) am Donnerstag gegen New England spielen können, steht noch nicht fest.

Montag, 1. Oktober 2018

Die NFL 2018 - Woche 4 - Der Sonntag
vinatieri-adam2
Aus Freude über einen Rekord, wurde Frust über eine Niederlage.
Zunächst schoß Colts Kicker Adam Vinatieri (Bild) sein 566. Field Goal in der NFL und zog damit an Ruhmeshallenmitglied Morten Andersen vorbei auf Platz 1.
In der Verlängerung gegen die Texans schoß er dann noch sein 567. Field Goal, doch der Tod kommt in der Overtime ja nicht mehr so plötzlich. Nur ein Touchdown entscheidet das Spiel dann sofort.
So kam es, daß die Texans auch noch eine Chance bekamen und wieder ausgleichen konnten, zum 34:34.
Im nächsten Ballbesitz der Colts kamen die nur bis zur eigenen 43, wo sie einen vierten Versuch spielten. Der kurze Pass von Luck nach rechts kam nicht an. Houston kam in exzellenter Feldposition zur nächsten Serie. Als die Uhr auf Null sprang, flog das Field Goal von Texans Kicker Fairbairn aus 37 Yards zum 37:34 Sieg durch die Stangen.

Überhaupt gab es wieder Spiele, die in die Verlängerung gingen. Bisher gab es in jeder Woche Overtimespiele. Das dürfte es in der NFL noch nicht gegeben haben, daß es jeder der ersten vier Wochen Spiele mit Verlängerung gab.
In dieser Woche waren es sogar drei. Auch beim Spiel der Eagles in Tennessee gab es das erste Field Goal in der Overtime für den späteren Verlierer. Eagles Kicker Elliott traf aus 37 Yards zum 23:20 für Philadelphia.
Doch Titans Quarterback Marcus Mariota brachte sein Team zum Sieg. Im anschließenden Drive hatte Tennessee drei vierte Versuche und verwandelte alle in neue ersten Versuche. 17 Sekunden vor Schluß warf Mariota einen Touchdownpass über 10 Yards zu Wide Receiver Corey Davis zum 26:23 Sieg.

Und auch in Oakland gab es eine Verlängerung. Erneut waren die Browns daran beteiligt, die bereits in Woche eins gegen Pittsburgh Überstunden machen mußten, und da zu einem der seltenen Unentschieden kamen.
Nicht so gestern.
Nach einem sehr sehenswerten Spiel, das zugegeben einige spielerische Unzulänglichkeiten hatte, stand es 42:42.
Trotz dieses Ergebnisses kann man das Spiel nicht zu der Reihe der tollen Spiele aus der Vorwoche zählen.
Oakland hatte den Ball in der Overtime zuerst, doch Kicker McCrane verschoß aus 50 Yards.
Cleveland kam mit dem neuen Quarterback Baker Mayfield nur von der eigenen 40 bis zur 45 und mußte punten.
Oakland hatte große Mühe, mit den Browns, die durch Mayfield wie ausgewechselt auftreten. Der bringt eine ungeahnte Energie in die Dauerverlierer. Allerdings muß er den Ball besser sichern. Er leistete sich zwei Fumbles und zwei Interceptions.
Oakland kam bis an Clevelands 11 und aus 29 Yards traf McCrane dann zum 45:42 Sieg für die Raiders. Die feierten im vierten Saisonspiel ihren ersten Sieg.

Wenn Delphine träumen, dann träumen sie davon, mit 3-0 Siegen zu den 1-2 Patriots zu reisen und als Favorit zu gelten.
Doch die Realität zerstörte den süßen Traum.
New England fing an, wie New England zu spielen und ertränkte „den Fisch“ mit 38:7.
Beide Quarterbacks hatten so ihre Probleme.
Ryan Tannehill von den Dolphins kam auf sehr magere 11 von 20 für 100 Yards, 0 Touchdowns, bei 1 Interception.
Tom Brady: 23 von 35 für 274 Yards, 3 Touchdowns, aber 2 Interceptions.
Nachdem Tight End Rob Gronkowski mit einer Knöchelverletzung ausschied, setzten die Patriots verstärkt auf das Laufspiel. Sony Michel kam mit 25 Läufen auf 112 Yards und 1 Touchdown.
Die Patriots haben jetzt 2-2 Siege, so viele wie letztes Jahr nach vier Wochen. Die Saison endete für sie erst im Super Bowl.
Miami wurde der 4-0 Start verwehrt. Zuletzt starteten sie 1995 in Head Coach Don Shulas letzter Saison mit 4-0 in eine Saison.

Was wurde für ein Tamtam um die sagenhaften fünf Touchdownpässe von Rams Quarterback Jared Goff am Donnerstag gemacht.
Bears Quarterback Mitchell Trubisky brauchte dafür gegen die Buccaneers nur eine Halbzeit.
Nachdem man bereits vor der Pause mit 38:3 führte, schaltete Chicago in Durchgang zwei in den Schongang. Da warf Trubisky nur noch einen weiteren Touchdownpass.
Für Ryan Fitzpatrick, die sagenhafte Überraschung der ersten drei Spiele, endete das Märchen. Der Quarterback spielte nur in Halbzeit eins und kam auf 9 von 18 für 126 Yards, 0 Touchdowns bei 1 Interceptions.
Der frisch von einer Sperre zurückgekommene Jameis Winston spielte im zweiten Durchgang und kam auf 16 von 20 für 145 Yards, 1 Touchdown und 2 Interceptions.
Head Coach Dirk Koetter weiß noch nicht, wer von beiden in Woche sechs gegen die Falcons spielen soll.
Trubisky kam übrigens auf 19 von 26 für 354 Yards und 6 Touchdowns.
Das Spiel endete 48:10 für Chicago.
Hatte ich vor einigen Wochen noch geschrieben, daß man mit der Defense der Bears rechnen muß, und die Offense dabei wäre, sich Respekt zu verschaffen, so hat die Offense das jetzt wohl erreicht.
Nach dem Spiel wollte Bucs Head Coach Koetter am Liebsten jeden feuern, der auf dem Platz gestanden hat, sich selber eingeschlossen.

In Atlanta finden in dieser Saison die tollen Spiele statt.
Hoffentlich ist das ein gutes Omen, denn auch der Super Bowl findet in Atlanta statt.
Die Bengals und die Falcons lieferten sich ein irres Spiel.
Atlanta wurde bisher durch einige Ausfälle wichtiger Spieler in den Defense geschwächt. Eine Saison, die mit der Hoffnung auf ein Heimspiel im Super Bowl begann, wurde bereits ein Kampf ums Überleben.
Und so kam es, daß die Falcons sieben Sekunden vor Spielende den Todesstoß versetzt bekamen.
Bengals Wide Receiver AJ Green fing einen 13 Yards Touchdownpass zum 37:36 Sieg. Auf dem Weg dahin mußte Cincinnati zwei vierte Versuche zu neuen First Downs verwandeln.
Und so verloren die Falcons, obwohl sie es auf immense 495 Yards mit ihrer Offense brachten. Das reicht eigentlich, um ein Spiel zu gewinnen.
Quarterback Matt Ryan brachte es auf 23 von 39 für 419 Yards und 3 Touchdowns.
Andy Dalton kam auf 29 von 41 für 337 Yards, 3 Touchdowns, bei 1 Interception.
Atlanta hat jetzt 1-3 Siege und ist schon im Verzweiflungsmodus.

„Die Sonne wird wieder scheinen,“ beruhigte Cowboys Quarterback Dak Prescott die Fans.
Nun, der Anfang des Sonnenaufgangs war am Sonntag zu sehen. Die 1-2 Lions kamen zu den 1-2 Cowboys und lieferten sich ein spannendes Spiel.
Prescott selber brachte es auf 17 von 27 für 255 Yards und 2 Touchdowns. Das ist schon eine Leistungssteigerung.
Matthew Stafford kam auf 24 von 30 für 307 Yards und auch 2 Touchdowns.
Den Unterschied machte das Laufspiel. Cowboys Running Back Ezekiel Elliott lief endlich zu der Form auf, die man sich von ihm erwünscht und erhofft hatte. Mit 25 Läufen kam er auf sagenhafte 152 Yards.
Mit 4 gefangenen Pässe steuerte er weitere 88 Yards und 1 Touchdown zusätzlich bei.
Dennoch stand Dallas kurz vor Spielende vor der Niederlage. Stafford warf 84 Sekunden vor Spielende einen sehenswerten 38 Touchdownpass zu Wide Receiver Golden Tate. Den bekam Dallas das ganze Spiel über kaum in den Griff.
Es stand 24:23 für Detroit.
So wie Dallas bisher in der Saison gespielt hatte, gab es kaum noch Hoffnung.
Doch Prescott führte seine Offense von der eigenen 25 bis an die 20 Detroits.
Es waren noch drei Sekunden auf der Uhr.
Kicker Brett Maher traf aus 38 Yards zum doch etwas glücklichen 26:24 für Dallas.

Der Lazarettreport
Heute wieder nicht ausführlich.
Bengals: Tight End Tyler Eifert verdrehte sich das Sprunggelenk und seine Saison dürfte (mal wieder) vorzeitig beendet sein.

Seahawks: Safety Earl Thomas, gebrochenes Bein, einige Wochen Pause.
Nach seiner Verletzung zeigte Thomas, der weg möchte von den Seahawks, SEINER Seitenlinie den Mittelfinger.

 

 

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