rahmen55-105

Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

news



 

Nächste Seite

 


Samstag, 19. Januar 2019

Kurzberichte
belichick-bill31Wer gewinnt Super Bowl LIII?
Vielleicht wir Zuschauer?
Wäre es vermessen, auf den dritten guten Super Bowl in Folge zu hoffen?
Immerhin kommen zwei von vier Power Offenses ins Spiel der Spiele. New England, Kansas City, New Orleans, die L.A. Rams, alle können Punkte erzielen.
Bill Belichick (Bild), Sean Payton, Andy Reid, Sean McVay. Sie markieren das Beste, was auf dem Markt der Head Coaches zur Verfügung steht.
Drew Brees, Patrick Mahomes, Tom Brady, Jared Goff. Da wimmelt es von Liga MVPs, möglichen Liga MVPs und, na ja, Goff. Auch wenn er nicht in den engeren Kreis der möglichen MVP Kandidaten gehört, gehört er zu den besten Quarterbacks der Liga. Immerhin steht er in der Statistik auf Platz vier und damit über Brady und Brees.
Alle Quarterbacks können nach Belieben punkten.
Um so wichtiger wird es sein, Punkte zu verhindern. Um so wichtiger werden die Bemühungen der Verteidigungen sein.
Am Besten wäre es da noch, wenn die Patriots erneut in den Super Bowl kämen. Die Fans des Teams würde es freuen, und die Patriots-Hasser hätten so richtig einen Grund, das NFC Team anzufeuern.
Beiden wäre also geholfen.
ALLEN Fans wäre geholfen, wenn viele Punkte fallen würden, die Defenses aber dennoch hart reinhauen würden.
Am Ende könnten wir Zuschauer die Sieger sein.

 

Quarterback Tom Brady und Head Coach Bill Belichick sind eine Erfolgsgeschichte. Sie holten mit den Patriots in 16 Jahren 15 mal die Krone der AFC East. 10 mal in Folge.
Die beiden führten New England acht Mal in Folge in das AFC Endspiel (13x insgesamt) und zu fünf Super Bowl Siegen (8 Teilnahmen).
Das ist eine Dynastie, ganz klarer Fall.
Und doch behandeln die Buchmacher diese Dynastie respektlos. Die Patriots sind gegen Kansas City ein Drei Punkte Außenseiter.
„Dazu haben wir eine Meinung,“ sagte Tom Brady. „Alle haben eine Meinung dazu. Wir haben unsere. Und wir werden unser Bestes geben, um unsere Meinung wahr werden zu lassen.“

Gladys Knight (ohne Pips) wird die Nationalhymne vor dem Super Bowl singen.

Mittlerweile kosten 30 Sekunden Werbung während des Spiels $4 Millionen. Rechnet man die Produktionskosten für einen Werbespot dazu, kommt ein nettes Sümmchen zusammen.

Hat Ben Watson sein letztes Spiel für die Saints gespielt?
Der Tight End hat eine Blinddarmentzündung und wird nicht gegen die Rams spielen können.
15 Jahre ist er mittlerweile in der NFL, und im Dezember gab er bekannt, daß er nach dieser Saison aufhört.
Wenn die Saints gegen die Rams verlieren, dann ist Watsons Karriere beendet. Sollte New Orleans gewinnen, dann könnte Watson zum Super Bowl wieder einsatzbereit sein.
In der Saison fing er 35 Pässe für 400 Yards und 2 Touchdowns.

Die Cowboys trennten sich von Scott Linehan. Fünf Saisons war er der Offensive Coordinator in Dallas.
Angeblich soll die Entscheidung einvernehmlich getroffen worden sein.
Die Produktivität der Cowboys Offense ging 2018 in den Keller. 2016 stand sie noch auf Platz fünf der Statistik, 2017 ging es auf Platz 14 runter und 2018 landete sie nur noch auf Platz 22.
Wer wird die Dürreperiode in Dallas mal beenden?
Wir schreiben das 23. Jahr, in dem die Cowboys nicht das NFC Championshipspiel erreichten.
23 Jahre Erfolglosigkeit.
Wann endet sie?
Nicht so bald. Zwar besteht der Vizepräsident des Teams, Stephen Jones, darauf, daß der Präsident des Teams, sein Vater Jerry Jones, alles dafür tut, daß die Cowboys Sieger werden, doch allein es fehlt einem der Glaube.
Sollte Jerry das mit dem Siegen ernst meinen, dann würde er den Vertrag mit Head Coach Jason Garrett nicht verlängern, wie man es zur Zeit aus Dallas hört. Unter Garrett sind die Cowboys 77-59 in neun Saisons
Angeblich soll niemand lieber wieder einen Super Bowl gewinnen wollen, als Jerry Jones. Doch wenn dem wirklich so wäre, dann müßte der Besitzer des Teams andere Entscheidungen treffen.
Vielleicht holt er jetzt einen Offensive Coordinator, der die Offense um Running Back Ezekiel Elliott herum wieder zu Höchstleistungen antreiben kann?
Linehan konnte es wohl nicht (mehr). Im Juli zog Ex- Cowboys Wide Receiver Dez Bryant noch über ihn her. Auf Twitter meinte er: „garbage ass play calling.. Everybody lined up in the same spot for 17 weeks..“. Also... „Müll Scheiss Playcalling. In 17 Wochen hatte sich jeder an derselben Stelle aufgestellt.“

Freitag, 18. Januar 2019

Kurzberichte
foles-nick-3Heuerten die Jaguars Offensive Coordinator John DeFilippo an, um Nick Foles (Bild) anzulocken?
Die Jaguars brauchen dringend ein Upgrade auf der Quarterback Position, um halbwegs Wettbewerbsfähig zu werden.
Super Bowl Sieger und MVP Foles wäre da ein geeigneter Kandidat, zumal er den Eagles als Ersatzmann 2019 zu teuer wird.
2016 - 17 war DeFilippo Quarterbacks Coach in Philadelphia. Ihm wird maßgeblicher Anteil daran zugeschrieben, daß Foles die Eagles zum Meistertitel führen konnte, nachdem Carson Wentz sich verletzte.
In Jacksonville wiegelt man ab. Null hätte die Verpflichtung DeFilippos mit der Hoffnung zu tun, dadurch Foles ins sonnige Florida locken zu können, sagte Head Coach Marrone.
Schaunmermal, was da noch kommt. Die Verpflichtung des Offensive Coordinators schadet dem Versuch Foles anzulocken jedenfalls nicht.
Andererseits... auch wenn Foles nicht kommt, ist jeder andere Quarterback willkommen. Schlechter als mit Blake Bortles kann es ja nun wirklich nicht werden.
Marrone will DeFilippo auf jeden Fall in die Suche nach einem neuen Ballwerfer einbinden.

Foles wird ein neues Team finden. Was ist mit Joe Flacco?
Der Quarterback der Ravens wurde von Lamar Jackson ausgebootet und kann gehen.
Er ist verletzungsanfällig geworden und eine Armlänge entfernt von seiner Super Bowl MVP Form.
Gibt es wirklich einen Markt für den 34-jährigen, wie sein Head Coach John Harbaugh glaubt?
Wenn man sich die Pfeifen ansieht, die bei manchen Teams unter der Bezeichnung Quarterback auf das Feld geschickt werden, dann wohl ja.
Vielleicht Jacksonville?
Oder Miami, oder Tampa Bay?
Die Florida Teams haben alle so ihre Probleme auf dieser Position.

Von der Wahl in der ersten Runde der Draft 2016, raus aus der NFL und zum Ersatzspieler degradiert, so kann es gehen.
Quarterback Paxton Lynch war mal die Hoffnung der Broncos, auf einen Mann für die Zukunft.
Das war aber nix. In zwei Saisons lief er fünfmal als Starter auf, vervollständigte 79 von 128 Pässen für 792 Yards und vier Touchdowns, bei vier Interceptions.
Am 2. September 2018 wurde er gefeuert.
Ein neues Team fand er nicht, so daß die Saison ohne ihn stattfand.
Am Donnerstag gaben die Seahawks ihm einen Vertrag für den 90 Mann Kader zur Vorbereitung auf die nächste Saison. Ob er es in den Saisonkader schafft, das bleibt abzuwarten.

Texans Starverteidiger J.J. Watt hatte eine „kleine“ Operation an einem Knie.
Das könnte ihn daran hindern, im Pro Bowl nächste Woche anzutreten.
Schade, denn sein jüngerer Bruder T.J. Watt hat es als Ersatzmann in das Spiel geschafft. Er wurde für J.J.s Teamkollegen Jadeveon Clowney einberufen, der wegen einer Verletzung nicht spielen kann.
Vielleicht treten ja doch noch beide Watts an?

Mitten in der „menschgemachten globalen Erwärmung“ soll es das kälteste Spiel geben, das es jemals in der NFL gab.
Das Spiel der Patriots in Kansas City soll bei kälteren Temperaturen stattfinden, als der „Ice Bowl“ zwischen Dallas und Green Bay und das eiskalte Spiel der Chargers in Cincinnati.
Es steht zu befürchten, daß die Rasenheizung, die schon letzte Woche am Rand ihrer Möglichkeiten arbeitete, es nicht ganz schafft.
Zum Glück soll es keinen Schneefall geben, so daß ein halbwegs ordnungsgemäßes Spiel zustande kommen könnte.
Eiseskälte heißt, daß der Ball sehr hart wird, auch wenn er vielleicht nicht vollständig aufgepumpt sein sollte ;)
Wird das Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill behindern?
Die Chiefs Fans hoffen, nein.
Zweimal spielte Hill gegen die Patriots, zweimal leistete er hervorragendes:
2017, Woche 1: 7 gefangene Pässe für 133 Yards, 1 Touchdown.
2018, Woche 6: 7 gefangene Pässe für 142 Yards, 3 Touchdowns.
137,5 Yards im Schnitt, so schlimm hat kein anderer Wide Receiver seit 1970 gegen die Patriots gewütet.

Ndamukong Suh verriet, daß die Defense der Rams sich vornehmlich auf Alvin Kamara und Mark Ingram einschießen wird.
Der Nose Tackle der Rams weiß, wie machtvoll ein Running Back Duo sein kann. Seine Running Backs Gurley und Anderson brachten es auf 260 Läufe für 1.1400 Yards und 16 Touchdowns.
Kamara und Ingram brachten es auf 311 Läufe für 1.453 Yards und 18 Touchdowns.
Doch was, dann?
Was wenn die Rams es schaffen die beiden zu stoppen?
Dann werden die Saints es mit MVP Kandidat Drew Brees und Star Receiver Michael Thomas versuchen. Auch wenn Thomas von Aqib Talib das ganze Spiel über bewacht werden soll, könnten Quarterback und Wide Receiver doch spielentscheidendes erreichen.
Die Rams Defense wird, genau so wie die Saints Defense, alle Hände voll zu tun haben, explosive Spielzüge zu verhindern.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Kurzberichte
donald-aaron„Aaron Donald (Bild) ist der beste Verteidiger der NFL,“ ist Sean Payton überzeugt.
Der Head Coach der Saints hatte es in der Saison bereits mit dem Defensive Tackle der Rams zu tun und weiß, wovon er spricht.
„Es ist schwer, ihn in Schach zu halten,“ fuhr Payton fort. „Er spielt so gut auf seiner Position, wie wir es in Jahren nicht gesehen haben.“
Und doch schafften die Saints es im Saisonspiel in Woche neun ohne einen Sack von Donald durch das Spiel zu kommen. New Orleans gewann 45:35.
Donald war bereits 2017 der wertvollste Verteidiger der Liga und könnte diesen Titel auch 2018 wieder gewinnen. Er beendete die reguläre Saison mit dem Ligabestwert von 20,5 Sacks.
Ob Donald Defensive MVP wird, das erfährt die Footballwelt in der NFL Honors Show am Samstag vor dem Super Bowl.

„Wenn ihr an uns zweifelt, dann wettet doch gegen uns,“ ruft Patriots Wide Receiver Julian Edelman den Zweiflern zu.
Wenn man sich im letzten Jahrzehnt für die NFL interessiert hat, dann kommt die Teilnahme der Patriots an einem AFC Endspiel oder einem Super Bowl nicht überraschend.
Am Sonntag steht New England seit 2001 zum 13. Mal im Conference Endspiel.
Ein böses Omen... die 13.
Doch Edelman ist nicht Abergläubisch. Er sieht sein Team als Favoriten, auch wenn das Spiel in Kansas City stattfindet. Es ist übrigens das erste AFC Championship Heimspiel der Chiefs überhaupt.
Immerhin haben die Patriots die Chiefs in dieser Saison bereits geschlagen, allerdings in Foxborough.

Damian Williams wurde der Nr. 1 Running Back der Chiefs, nachdem Kareem Hunt gefeuert wurde.
Seitdem erzielte er 256 Yards und vier Touchdowns mit 50 Läufen.
Für Patriots Head Coach Bill Belichick keine Überraschung: „Smart, vielseitig, kann eine Menge,“ ließ Belichick sich über den Running Back entlocken.
Die Patriots hatten Williams 2017 zu einem Probetraining eingeladen. Zwar wurde daraus nichts, aber New England spielte danach ein paar mal gegen ihn, da die Dolphins ihn verpflichteten.
Williams kam in den Spielen der beiden Divisionsrivalen auf 228 Laufyards und einen Touchdown zusammen mit 203 Passyards und drei Touchdowns.
Das klingt nicht schlecht in den Ohren von Chiefs Fans.

Sean Lee möchte noch eine 10. Saison spielen.
Wenn er mal gesund ist, ist der Linebacker der Cowboys eine Macht. Doch leider ist er zu oft verletzt und schaut nur zu.
Mit Leighton Vander Esch haben die Cowboys zudem einen Rookie einberufen, der Lee sofort nahtlos ersetzen konnte.
Vander Esch ist sogar als Ersatzmann für den verletzten Star Verteidiger Luke Kuechly (Panthers) in den Pro Bowl berufen worden.
Es ist fraglich, ob die Cowboys Lee behalten werden.

Die Lions verpflichteten Darrell Bevell als neuen Offensive Coordinator.
Bevell war zuvor Offensive Coordinator der Seahawks, wurde dort aber nach der Saison 2017 gefeuert.

Die Jaguars verpflichteten John DeFilippo als Offensive Coordinator.
DeFilippo wurde als Offensive Coordinator der Vikings drei Spieltage vor Saisonende gefeuert.
DeFilippo übernimmt einen Job, bei dem er es mit zwei der miesesten Quarterbacks der Liga zu tun bekommt, Blake Bortles und Cody Kessler.
Leonard Fournette ist zwar ein Running Back, den die Jags in der ersten Runde der Draft aufnahmen, aber er ist oft verletzt und wenn er spielt, bleibt er unter seinen Möglichkeiten.

Der Lazarettreport
Chiefs: Safety Eric Berry konnte nach seiner Fersenverletzung wieder voll am Training teilnehmen. Berry konnte 2018 nur an zwei Spielen teilnehmen, in Woche 15 und 16.
Linebacker Dorian O'Daniel (Knöchel) nahm nicht am Training teil.
Running Back Spencer Ware (Oberschenkel) und Guard Laurent Duvernay-Tardif (Knöchel), konnten nur eingeschränkt trainieren.

Patriots: defensive Lineman Deatrich Wise hat zwar Knöchel, konnte aber am Training teilnehmen

Rams: Running Back Todd Gurley, Knie, wird im Training geschont

Saints: Wide Receiver Keith Kirkwood (Wade) und Tight End Benjamin Watson (Krankheit) konnten nicht trainieren
Drei Spieler der O-Line, Andrus Peat (Hand), Ryan Ramczyk (Schulter), Max Unger (Knie), konnten nicht voll trainieren.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Kurzberichte
pederson-doug-2„Carson Wentz ist unser Quarterback für die Zukunft,“ sagte Eagles Head Coach Doug Pederson (Bild) klar und deutlich.
Die Eagles sind also Wentz` Team, auch wenn Nick Foles in den letzten zwei Jahren der Mann für die Playoffs war.
Natürlich schwingt in dieser Aussage auch die Hoffnung mit, daß Wentz mal nicht verletzt wird und mal eine Saison Zuende spielen kann.
Wie bereits hier erwähnt, wäre es rein finanziell kaum möglich Wentz und Foles zu behalten. Genau das würden die Eagles am Liebsten, aber das würde das Team schwächen, meinte Pederson. Es ginge eben nicht um einen Spieler, sondern um das Team. Und er als Head Coach müßte das Beste für das Team tun.
Foles dürfte Interesse bei Clubs geweckt haben, die einen brauchbaren Quarterback nötig haben.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder die Eagles verzichten auf ihre Option, Foles für $20 Millionen weiter zu behalten, oder Foles zieht seine Option und kauft sich für $2 Millionen frei.
General Manager Howie Roseman setzt auch darauf, daß Wentz mal nicht verletzt wird und in „19“ Spielen startet. Damit meint er 16 Saisonspiele, zwei Playoffspiele und Super Bowl.
Wentz spielt 2019 noch ein Jahr unter seinem Rookievertrag, kostet also noch nicht sehr viel. Danach kann er dann groß kassieren.

Vic Fangio ist der neue Head Coach der Broncos. Mit Hilfe seines Defensive Backs Coach Ed Donatell machte er in Chicago die Defense der Bears zu einer der besten der Liga.
Gestern holte Fangio Donatell als Defensive Coordinator nach Denver.

Die NFL gab die Schiedsrichtercrew für Super Bowl LIII bekannt.
Referee John Parry ist der Hauptschiedsrichter und wird seinen dritten Super Bowl leiten.
Line Judge Jeff Bergman, Field Judge Steve Zimmer und Back Judge Terrence Miles nehmen am zweiten Super Bowl teil.
Für Umpire Fred Bryan, Down Judge Edgar Camp und Side Judge Eugene Hall ist es der erste Super Bowl.

Ein Totalversager in der Divisional Playoffrunde ersetzt einen anderen Totalversager im Pro Bowl.
Chargers Quarterback Philip Rivers sagte seine Teilnahme wegen einer Verletzung ab.
Ersetzt wird er von Colts Quarterback Andrew Luck.

Colts Quarterback Andrew Luck spielte 2018 hinter einer enorm verbesserten O-Line. Sie schützte ihn wesentlich besser, als er das bisher gewohnt war.
Und doch feuerten die Colts Offensive Line Coach Dave DeGuglielmo. Er war der einzige Coach der Offense, der schon im Trainerstab war, als Frank Reich Head Coach wurde. Der möchte jetzt lieber jemand anderen verpflichten.

Die Chiefs nahmen Right Guard Laurent Duvernay-Tardif von der Verletztenliste. Um Platz im Kader zu schaffen, wurde Safety Ron Parker gefeuert.
Duvernay-Tardif Brach sich in Woche sechs ein Schienbein und stand von da an auf der Verletztenliste. Das Bein ist geheilt und der Guard soll gegen die Patriots starten.
Sowohl Duvernay-Tardif als auch Parker waren fünf Jahre bei den Chiefs.

Anderson und Gurley (Rams), Michel (Patriots), Williams und Williams (Chiefs), Ingram und Kamara (Saints):
Da läuft was auf uns zu.
Alle genannten Teams haben ein hervorragendes Paßspiel. Zusätzlich haben sie auch hervorragende Running Backs im Kader, eben die oben genannten. Wenn eine Strategie nicht klappt, kann man auf die andere ausweichen.
Wo kam aber C.J. Anderson her?
Bekannt kommt einem der Name schon vor.
Der 27-jährige wurde im Frühling von den Broncos gefeuert. Er landete in Carolina. Da hatte er sich hinter Christian McCaffrey Schwielen am Hintern gesessen und bat um seine Entlassung. Er landete in Oakland, doch Raiders Head Coach Jon Gruden hatte keine Ahnung, was er mit ihm anstellen sollte.
Anders Sean McVay. Der Head Coach der Rams hat Andersons Talent erkannt. Als Ersatz für den verletzten Gurley konnte er sofort überzeugen. Und gegen Dallas erzielten Anderson und Gurley beide über 100 Laufyards. Der Lohn dafür, daß McVay Anderson im ersten Spiel nach Gurleys Rückkehr nicht auf die Bank setzte.
In drei Spielen für die Rams erzielte Anderson im Schnitt 140,67 Yards.
„Ich kann keine 70 Yards am Stück laufen,“ meinte Anderson über sich. Todd (Gurley) kann das, 70 oder 80 Yards wenn er will. Natürlich ist er der Mann für die Rams. Doch ich bin ausgeruht, frisch, habe nicht sehr viele Hits kassiert. Ich bin eine gute Ergänzung.“
Oh ja, das ist er.

Terry Bradshaw, Howie Long und Michael Strahan sind bereits in der Pro Football Hall of Fame.
Doch sie werden noch in eine weitere Ruhmeshalle aufgenommen.
Zusammen mit Curt Menefee, Jimmy Johnson und Jay Glazer werden sie in die National Association of Broadcasters (NAB) Broadcasting Hall of Fame aufgenommen.
Die Spieltagsvorschau FOX NFL SUNDAY wird von der NAB mit dieser Ehre versehen.
Die Sendung hat bereits 16 Emmy Awards eingeheimst, und die Moderatoren und Analysten bekamen sieben Einzelauszeichnungen.

Dienstag, 15. Januar 2019

R-E-M-A-T-C-H
mcvay163 Punkte gab es, schön fair verteilt, in zwei Saisonspielen die es am Sonntag als Championship Spiele gibt, hier in Deutschland hirnrissigerweise oft als Halbfinale bezeichnet.
Woche 9 Rams at Saints 35:45 und Woche 6 Chiefs at Patriots 40:43.
Da beschleicht einen die leise Hoffnung, daß die Teams es auch am Sonntag noch mal so richtig krachen lassen.
Die Fans der Defense sind ja bisher wahrlich genug auf ihre Kosten gekommen.
NFC
Rams at Saints
New Orleans ging bereits zur Halbzeit mit 35:17 in Führung. Die Rams schlugen zurück, scheiterten am Ende aber knapp.
Los Angeles Head Coach Sean McVay (Bild) hatte es versäumt, die Offense ausgewogen zu gestalten. Running Back Todd Gurley wurde zu wenig eingesetzt.
Eine gute Balance zwischen Pass- und Laufspiel wie letzte Woche gegen Dallas ist Pflicht gegen die Saints.
Mit Neuzugang C.J. Anderson als zweiten Running Back dürfte die Saints Defense enorme Probleme bekommen. 239 Yards in 39 Versuchen erzielten die zwei gegen die Cowboys, die statistisch beste Lauf-Defense der abgelaufenen Saison.
Auf der anderen Seite des Balles muß auch die Rams Defense eine bessere Leistung zeigen. Auch die Saints können sich aussuchen, ob sie einen Gegner überrennen oder mit Paßspiel besiegen.
Rams Cornerback Aqib Talib war im Saisonspiel verletzt. Am Sonntag wird er Star Receiver Michael Thomas bewachen. Das könnte Spielentscheidend sein.

AFC
Patriots at Chiefs
Jungspund Patrick Mahomes gegen Methusalem Tom Brady.
Und in Kansas City wie auch in New England wäre es ein echtes Winterspiel, denn eine arktische Sturmfront soll am Wochenende über weite Teile der USA ziehen. Es könnte das kälteste Spiel werden, das je im Arrowhead Stadium ausgetragen wurde.
Bis letzte Woche hatte Mahomes noch nie im Schnee gespielt. Und auch wenn das Feld gut von dem widerlichen weißen Mist geräumt war, war es ein Spiel in Eiseskälte und Schneegegrissel. Hat das Mahomes beeinflußt?
Nein!
Diesen Typen in seiner zweiten NFL Saison kann überhaupt nichts ablenken. Er zeigt keine Angst, keine Nervosität, und bleibt die Ruhe selber. So auch im Playoffheimspiel gegen die Colts. Mahomes kommt auf den Platz, blendet alles aus und fokussiert sich rein auf seine Aufgabe und zeigt sein enormes Talent.
Seine zwei frühen Interceptions im Saisonspiel hatte er schnell weggesteckt. Doch aus dem 9:24 Loch, in das die Chiefs gefallen waren, konnten sie in New England nicht mehr herausklettern.
Am Sonntag wird das anders werden. Die Fans in Kansas City werden einen Höllenlärm machen, wenn die Patriots Offense auf dem Platz ist. Natürlich sind die Leute um Brady das gewohnt, aber es wird sie schon beeinflussen.
Wenn die Chiefs Offense den Ball nicht abgibt, und die Defense so auftrumpft, wie gegen die Colts, dann würde ich jetzt mal vorsichtig auf einen Super Bowl Chiefs vs. Saints tippen.

Kurzberichte
Die Packers haben Nathaniel Hackett als neuen Offensive Coordinator verpflichtet.
Die Jaguars hatten Hackett mitten in der Saison gefeuert, weil ihre Offense komplett am Boden lag. In Green Bay hofft man jetzt wohl, daß das am miesen Quarterback Blake Bortles lag und nicht an Hackett.

Gary Kubiak hat einen neuen Job. Als Offensive Coordinator der Broncos hätte er gerne gearbeitet, doch der neue Head Coach dort hatte andere Meinungen darüber, wie eine Offense zu führen wäre.
In Minnesota lag man dagegen mit Kubiaks Ansichten auf einer Linie. Sie verpflichteten ihn als Assistenz Head Coach/Berater der Offense.
Und wie das oft so ist mit Vetternwirtschaft, verpflichteten die Vikings auch gleich seinen Sohn Klint als Quarterback Coach. Den Job hatte er auch schon in Denver unter Head Coach Vance Johnson. Der (Miss)Erfolg war ja sichtbar.

Mike Munchak verläßt die Steelers Richtung Denver.
Dort wird er Offensive Line Coach. Den Posten bekleidete er auch in Pittsburgh.

Die Trainerstäbe der Chargers und Cowboys werden die Pro Bowl Teams trainieren.
Das bedeutet, einige schöne Tage im warmen Orlando und Besuche in den Vergnügungsparks dort. Und zum Abschluß das bedeutungsloseste Footballspiel aller bedeutungslosen Footballspiele.

Adam Vinatieri möchte noch weiter kicken, wenn die Colts ihn behalten wollen.
Mit 46 Jahren denkt er noch nicht ans Aufhören. 2019 nicht für ein NFL Team zu kicken, daran möchte Vinatieri nicht denken.
Er hält den NFL Rekord für die meisten erzielten Punkte, und den möchte er noch weiter ausbauen.

Antonio Gates möchte auch 2019 für die Chargers spielen.
Der Tight End stand kurz davor, 2018 in den Ruhestand zu treten. Doch viele Verletzungen auf dieser Position bei den Chargers schon vor Saisonbeginn, ließen den 38-jährigen wieder in die Uniform schlüpfen.
In der Saison fing er 28 Pässe für 333 Yards und 2 Touchdowns.

Wie jedes Jahr in den letzten Jahren, denkt Patriots Tight End Rob Gronkowski wieder darüber nach, ob er in den Ruhestand treten soll?
Momentan plädiert er leicht zu: Nein!
Gegen die unsäglichen Chargers fing er nur einen Pass für 25 Yards. Doch als Ablenkung war er wertvoll. Er bekam oft eine Doppelbewachung, was Wide Receiver Julian Edelman freute, der es dann nur mit einem Gegenspieler zu tun hatte.

„Ich bin nicht dazu da, Twitter zu gewinnen,“ sagte Jets Besitzer Christopher Johnson.
Auf Twitter herrscht ein Proteststurm gegen ihn, weil er Adam Gase als neuen Head Coach verpflichtet hat. Den selben Adam Gase, der in Miami nur 23 Spiele gewann und 25 verlor.
Da aber die Jets Fans auch gerne mal wieder ein Siegerteam hätten, lassen sie ihrem Frust über diese unintelligente Entscheidung auf Twitter und Co. freie Bahn.
Acht Jahre ohne Playoff-Auftritt, drei Jahre in Folge mit einer negativen S/N Bilanz, das nervt die Jets Fans.
Und Abhilfe ist mit Adam Gase als Head Coach nicht wirklich in Sicht. Die Fans haben doch gesehen, was Gase in Miami alles nicht geschafft hat.
Doch von dem dummen Geschreibsel läßt Johnson sich nicht beeinflussen. Er glaubt halt, daß nur er den Durchblick hat, und daß die Fans ihm eines Tages danken werden, daß er diesen Sieger-Coach verpflichtet hat: „Ich bin nicht dazu da, Twitter zu gewinnen,“ meinte er. „Ich bin dazu da, Footballspiele zu gewinnen. Und ich denke, wir werden einige Footballspiele hier gewinnen.“
Sagte er „einige“?
Damit könnte er Recht behalten.
Das Positive ist, die Jets können so richtig Geld auf dem Markt der freien Spieler ausgeben. $100 Millionen haben sie Platz unter der Gehaltsobergrenze. Dazu haben sie Platz drei in der Draft. Da können so gute Spieler geholt werden, daß Gase es als Head Coach eventuell gar nicht versauen kann.
Die Fans jedenfalls sind es leid, nur zu verlieren. Sie werden Gase nicht den Vertrauensvorsprung geben, den Johnson ihm gibt. Sie wollen endlich mal wieder gewinnen und das schnell. Und das werden sie Gase hören lassen im weiten Rund des Stadions in den Meadowlands, also in den Feuchtgebieten New Jerseys.
Der neue Head Coach selber zeigt sich auch unbeeindruckt von den Twitterposts. Er sagte bei der Pressekonferenz, daß er aus seinen Fehlern gelernt hat, die er bei den Dolphins machte, und daß er diese abstellen wird.
Wir werden es erleben.

Die Raiders verhandeln mit den Betreibern des Oakland Coliseums.
Da sie 2019 Heimatlos sind, wollen sie den Mietvertrag mit dem Stadion um dieses eine Jahr verlängern, bevor es nach Las Vegas geht.
Eigentlich hatten die Raiders bereits einen Vertrag über $7,5 Millionen mit den Stadionbetreibern abschließen wollen, aber das Vorhaben legten sie auf Eis, nachdem die Stadt Oakland die NFL und die Raiders verklagt hatte.
Nun brennt aber bald der Busch. Ein neuer Spielort konnte bisher nicht gefunden werden, so daß man zähneknirschend doch noch mal auf das Oakland Coliseum zurückgreifen möchte.
Das Stadion der 49ers war im Gespräch, das Stadion des Baseballteams in San Francisco war im Gespräch, ja sogar London war in den Ring geworfen worden.
Am Ende könnte es doch die alte Spielstädte werden.
Die NFL möchte kurz nach dem Super Bowl damit anfangen, den Spielplan für die kommende Saison zu basteln. Bis dahin möchte sie eine Entscheidung haben.

Montag, 14. Januar 2019

Die NFL 2018 - Divisional Playoffs
thomas-michaelLangeweile gegen Spannung 7:1.
Von den acht Playoffspielen bisher konnte man tatsächlich nur das der Eagles in New Orleans als spannend bezeichnen. Aber selbst da muß man schon wenigstens ein Auge zudrücken.
Die Eagles stürmten los, als wollten und könnten sie sich für die Schmach in Woche 11 rächen. Mit 7:48 wurden sie damals von den Saints gedemütigt.
Direkt der erste Pass von Saints Quarterback Drew Brees landete bei einem Verteidiger. Crevon LeBlanc fing den für Wide Receiver Ted Ginn gedachten Ball ab.
Eagles Quarterback Nick Foles kam, warf und traf. In sieben Spielzügen marschierten die Eagles von der eignen 24 in die Endzone der Saints.
Foles traf Jordan Matthews mit einem 37 Yards Touchdownpass.
Nachdem die Offense der Saints in drei Versuchen keinen Meter machen konnte, kamen die Eagles an der eigenen 25 in Ballbesitz. Und wieder sprang ein Touchdown bei diesem Drive heraus.
14:0 und ein Ende des Angriffswirbels war nicht in Sicht.
Doch das täuschte.
Diese beiden Touchdowns im ersten Viertel waren die einzigen Punkte, die die Eagles erzielen konnten.
Danach punkteten nur noch die Saints und sie gewannen 20:14.
Spannend wurde es aber noch mal am Schluß. Saints Kicker Wil Lutz vergab ein Field Goal aus der weiten Distanz von 52 Yards.
Damit wäre New Orleans mit neun Punkten in Führung gegangen, und Philadelphia hätte noch zweimal punkten müssen.
So aber hätte ein Touchdown zum Sieg gereicht. Drei Minuten auf der Uhr waren Zeit genug.
An der 27 der Saints warf Foles einen Pass in Richtung Alshon Jeffery. Der als besonders fangsicher geltende Wide Receiver hatte einen kurzen Aussetzter und fing den Ball nicht, der zwischen seinen Händen durchflog, genau in die Hände des hinter Jeffery stehenden Marshon Lattimore von den Saints. Damit war das Spiel entschieden. Lattimores zweiter abgefangener Pass sicherte den sechsten Sieg im sechsten Playoff Heimspiel seines Teams.
Star des Spiels war Saints Wide Receiver Michael Thomas (Bild). Er fing 12 Pässe für 171 Yards und 1 Touchdown.
Die Quarterbacks brachten es auf:
Nick Foles: 18 von 31 für 201 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions
Drew Brees: 28 von 38 für 301 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Mit der Rache wurde es nichts, aber wenigstens wurden die Eagles DAS EINE Team, das in den bisherigen acht Playoffspielen für etwas Spannung sorgte.

Die anderen Spiele:
Cowboys at Rams 22:30
Während der beste Running Back der Saison, Ezekiel Elliott von den Cowboys, nur auf 47 Laufyards kam, überrannten die Rams die Dallas Defense.
Sowohl C.J. Anderson als auch Todd Gurley kamen jeder über 100 Laufyards.
Anderson erzielte 123 Yards, Gurley 115.

Chargers at Patriots 28:41
Mit 78 Jahren standen die beiden ältesten Quarterbacks aller Zeiten in einem Playoffspiel.
Philip Rivers von den Chargers zählt 37 Lenze und man konnte doch erkennen, daß er langsam ans Aufhören denken sollte.
Tom Brady von den Patriots ist 41 Jahre alt, und man konnte erkennen, daß er noch ein paar gute Saisons in sich hat.
In der regulären Saison spielten die Patriots gerade mal so, daß sie ihre schwache Division gewinnen konnten. In ihrem ersten Playoffspiel bewiesen sie, daß mehr in ihnen steckt, wenn es drauf ankommt.
Die Statistiken der beiden alten Herren:
Philip Rivers: 25 von 51 für 331 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Tom Brady: 34 von 44 für 343 Yards, 1 Touchdown.
Patriots Running Back Sony Michel steuerte 129 Laufyards und 3 Touchdowns zum Untergang der Chargers bei.
New England steht zum achten Mal in Folge im AFC Endspiel.

Colts at Chiefs 13:31
Kansas City konnte seit Jahrzehnten mal wieder ein Heimspiel in den Playoffs gewinnen.
Schwer hatten sie es gegen eine überraschend völlig orientierungslose Colts Offense nicht.

Damit steht fest, daß sowohl in der AFC als auch in der NFC die Nr. 1 gegen die Nr. 2 spielt.
Die Teams mit den besten Angriffsreihen haben sich durchgesetzt.
Ob das heißt, daß die Championshipspiele endlich so gut werden, wie man es von Playoffspielen eigentlich erwarten kann?
Wetten würde ich darauf nicht.
Die treffen in der Saison allerdings waren sehenswert
Woche 9 Rams at Saints 35:45
Woche 6 Chiefs at Patriots 40:43
So geht es nächsten Sonntag weiter:
21:05 Uhr Rams at Saints
0:40 Uhr Patriots at Chiefs

Kurzberichte
Maroon 5 heißt die Gruppe, die die Halbzeitshow im Super Bowl bestreiten wird.

Die Cardinals haben einen neuen Defensive Coordinator. Es ist der als Head Coach der Broncos grandios gescheiterte Vance Joseph.

Gary Kubiak war schon als neuer Offensive Coordinator der Broncos angekündigt worden. Doch nach einem Gespräch mit dem neuen Head Coach Vic Fangio, vormals Defensive Coordinator der Bears, war Kubiak der Meinung, daß es zu viele Differenzen zwischen den beiden darüber gab, wie eine gute Offense auszusehen hätte.
Der Posten ist also noch offen.

Die Bears heuerten den Ex-Colts Head Coach Chuck Pagano als neuen Defensive Coordinator an.

Die Browns heuerten Todd Monken als Offensive Coordinator und den als Cardinals Head Coach gescheiterten Steve Wilks als Defensive Coordinator an.
Mit 3-13 Siegen machte Wilks die Cardinals zum schlechtesten Team der abgelaufenen Saison.
Monken war zuvor Offensive Coordinator der Buccaneers, was auch kein Qualitätsbeweis ist.

Die Ravens heuerten Greg Roman als neuen Offensive Coordinator an. Er war bisher Tight End Coach in Baltimore.
Der bisherige Offensive Coordinator Marty Mornhinweg hat das Team verlassen.

Bob Kuechenberg ist tot.
Der Guard der ungeschlagenen Dolphins Mannschaft verstarb im Alter von 71 Jahren. Die Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben.
14 Saisons spielte er für Miami und wurde sechs Mal in den Pro Bowl berufen.

Zur Kasse bitte
hieß es zunächst für Jaguars Defensive End Calais Campbell.
Für einen nach Meinung der NFL zu harten Hit gegen Steelers Quarterback Ben Roethlisberger im November, sollte er $20.054 zahlen.
Dagegen legte er einen Einspruch ein und bekam Recht.
Die Zahlungsaufforderung wurde zurückgezogen.

Der Lazarettreport
Saints: Defensive Tackle Sheldon Rankins, gerissene Achillessehne, Saison beendet.

Eagles: Guard Brandon Brooks, gerissene Achillessehne.

Freitag, 11. Januar 2019

Kurzberichte
mahomes-patrick2Mal kurz nachgesehen... Die Kansas City Chiefs haben ihr letztes Playoffheimspiel gewonnen, bevor Patrick Mahomes (Bild) geboren wurde. Das war vor 25 Jahren, der Quarterback ist 23 Jahre alt.
1993 gewannen die Chiefs 27:24 gegen Pittsburgh.
Danach begann eine Zeit der Heimniederlagen in den Playoffs. 1995 verlor Kansas City 7:10 gegen... die Indianapolis Colts.
Es folgte eine Niederlage gegen die Broncos bevor man 2003 wieder gegen die Colts verlor.
Überhaupt hat Indianapolis die Chiefs gut im Griff in den Playoffs. 4-0 steht es bei direkten Aufeinandertreffen, 2-0 in der Divisional Runde.
2013 hätte es beinahe mal geklappt mit einem Sieg gegen die Colts. Kansas City führte mit 38:10 in Indianapolis im dritten Viertel. Doch Quarterback Andrew Luck und Wide Receiver T.Y. Hilton schafften das zweitbeste Comeback in der Geschichte der Playoffs und gewannen 45:44.
Wird die überragende Offense der Chiefs die Colts dieses Mal überrollen, oder wird die Defense, die auf keinen Fall mit der Qualität des Angriffs mithalten kann, mehr Punkte zulassen, als Mahomes und Co. erzielen können?
Indianapolis hat gegen die Texans zumindest in der ersten Halbzeit so gespielt, als hätte Houston keine Defense auf dem Platz gehabt. Und dabei ist das deren Mannschaftsteil, auf den sie stolz sind.
4-0 steht es in Playoffspielen für die Colts.
Es könnte durchaus sein, daß daraus ein 5-0 wird.

7 und 8.
Da sind die Plätze, auf denen man die Quarterbacks des Spiels Chargers at Patriots findet.
Tom Brady auf sieben mit 4.355 Passyards, Philip Rivers auf acht mit 4.308.
Beide weit entfernt von der Nr. 1 Ben Roethlisberger mit 5.129 Yards, aber der ist gar nicht in die Playoffs gekommen.
Werden Rivers und Brady ein Passfeuerwerk veranstalten?
Die Chargers haben den Plan, Brady unter Druck zu setzen. Ein guter Plan, denn der Quarterback der Patriots tendierte in der Saison dazu, unsicher zu werden, wenn er unter Druck stand. Deshalb will Chargers Defensive Coordinator Gus Bradley seine Jungs öfter blitzen lassen.
Brady fand sehr oft keine freien Receiver, da im Kader keine wirklich guten Receiver stehen. Tight End Rob Gronkowski ist natürlich eine Macht, wenn er gesund ist, aber er ist zu oft angeschlagen. Julian Edelman ist hervorragend, bekommt aber oft eine Doppelbewachung. Bleiben die Receiver der zweiten Wahl und die Running Backs aus dem Backfield. Doch bis Brady die findet, ist die O-Line oft schon von der Verteidigung aufgebrochen worden.
Bradley hatte gegen die Ravens sieben Defensive Backs aufgestellt. Das brachte die Line Baltimores und Rookie Quarterback Lamar Jackson an den Rand der Verzweiflung.
Doch wird man den GOAT damit beeindrucken können?
Nicht so sehr wie Jackson, aber durchaus doch, ja.
Und wie sieht es mit Philip Rivers aus?
Nun, der ist immer dazu gut, den entscheidenden Fehlpaß zu werfen. Zwar hat er 2018 nur 12 Interceptions geworfen, sonst bringt er es gerne auch mal auf über 20, aber bei ihm kann man immer darauf warten. Und genau so einer könnte über Sieg und Niederlage in New England entscheiden.

Zum letzten Saisonspiel änderte er seinen Namen noch in Antonio Browns. Damit wollte der Wide Receiver der Steelers zeigen, daß alle Steelers Fans in Woche 17 Browns Fans wären.
Pittsburgh hatte nur dann noch eine Chance, in die Playoffs zu kommen, wenn Cleveland gegen die Ravens gewonnen hätte, während Pittsburgh selber noch gegen die Bengals gewinnen mußte.
Vorbei, Pittsburgh kam nicht in die Playoffs, weil Cleveland knapp verlor und Brown spielte erst gar nicht, weil er verletzt war.
Doch Browns Umgang mit der Verletzung brachte die Teamführung gegen den Wide Receiver auf. Am Samstag vor dem Spiel erschien er nicht zum Abschlußtraining und am Sonntag verließ er das Stadion zur Halbzeit.
Teampräsident Art Rooney II sagte jetzt, daß man sich Angebote für den Wide Receiver ganz genau ansehen würde. Besser kann man nicht ausdrücken, daß man sich von ihm trennen möchte.
Brown hatte sich vor dem Saisonfinale sehr unkollegial gegenüber seinem Arbeitgeber verhalten. Er nahm Telefonanrufe von Rooney und Head Coach Tomlin nicht an. Darüber waren die beiden sehr enttäuscht.
Browns Weggang würde dem Team sehr helfen, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben. Sein Gehalt zählt mit $22 Millionen zur Gehaltsobergrenze.
Und wenn der Wide Receiver am 17. März noch im Kader wäre, würde ihm ein Bonus von $2,5 Millionen zustehen.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Kurzberichte
gase-adamDas Trainerkarussell hat sich weitergedreht. Adam Gase (Bild) z.B. hat das Team gewechselt, nicht aber die Division.
Der ehemalige Head Coach der Dolphins, der das Team ertränkt hat, soll jetzt versuchen, die Jets vom Boden hoch zu kriegen.
23-25 Siege holte Gase in drei Saisons in Miami. Es gibt keinen Grund zum Optimismus, daß das in New York besser wird.
Daß Gase eine 5-1 Bilanz gegen die Jets hat, spricht ja nicht für die Qualitäten der Dolphins unter ihm, sondern für die fehlenden Qualitäten der Jets unter Todd Bowles.
In New York hofft man, daß der als Quarterback-Guru angesehene Gase mit Sam Darnold etwas anfangen kann.
Wenn man gesehen hat, was der als Quarterback-Guru angesehene Gase mit Ryan Tannehill in Miami anfangen konnte, dann beschleichen einen da winzige Zweifelchen.
Eigentlich hatte sich Ex-Packers Head Coach Mike McCarthy auf den Job als Head Coach der Jets eingestellt. Doch da das nichts wurde, gab er bekannt, daß er 2019 eine Auszeit einlegt.

Die Browns entschieden sich gegen Gregg Williams. Der führte als Interim Head Coach die Browns von Sieg zu Sieg, nachdem Hue Jackson gefeuert wurde.
Gedankt wurde es ihm nicht. Die Verantwortlichen des Clubs sahen das anders, für sie war Offensive Coordinator Freddie Kitchens der Garant der Erfolge. Er bekam den Job, nachdem Offensive Coordinator Todd Haley zusammen mit Jackson gefeuert wurde. Er holte das Beste aus Rookie Quarterback Baker Mayfield heraus und soll jetzt als Head Coach beweisen, daß er auch aus dem Rest der Mannschaft das Beste herausholen kann.
Willams wurde seiner Aufgaben entbunden und gehört nicht mehr zum Trainerstab.

Auch die Broncos haben einen neuen Head Coach. Sie entschieden sich für Bears Defensive Coordinator Vic Fangio.
32 Jahre ist Fangio schon als Assistenztrainer in der NFL tätig, die letzten vier Jahre in Chicago. Jetzt hat er seinen ersten Job als Head Coach.
Der 60-jährige übernimmt ein Broncos Team, das unter Vance Joseph in zwei Jahren zum Punktelieferanten gemacht wurde.
Ob der Defense orientierte Fangio mit Quarterback Case Keenum zu besseren Ergebnissen kommen kann?
Keine Bange, darum muß er sich nicht kümmern. Denver verpflichtete Gary Kubiak als Offensive Coordinator. Der muß jetzt gucken, wie er die Probleme des stotternden Angriffs in den Griff bekommt.
Kubiak war von 2015-16 Head Coach der Broncos und führte sie zum Super Bowl Sieg. Aus gesundheitlichen Gründen legte er danach sein Amt nieder.

Buccaneers Head Coach Bruce Arians setzt voll auf Jameis Winston. Er will das Team voll und ganz um den Quarterback herum auf und ausbauen.
Winston geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags und seine Zukunft ist eher ungewiß.
Wenn er 2019 nicht endlich die von ihm erhofften und erwarteten Leistungen bringen kann, dann war es das für ihn in Tampa Bay.

So eigenartig es klingt, Ersatz- Quarterback Nick Foles ist der bessere Quarterback der Eagles.
Fast nur Siege kann er vorweisen, wenn er im Dezember an Stelle von Carson Wentz startet. Letztes Jahr und dieses Jahr zusammengenommen hat Foles eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen. 9-1 Siege, reguläre Saison und Playoffs zusammengenommen, darunter ein Super Bowl Sieg und der Titel des wertvollsten Spielers des Super Bowls. Die einzige Niederlage gab es in einem bedeutungslosen Spiel zum Saisonende 2017, als Foles in der zweiten Halbzeit geschont wurde.
In 11 Spielen in 2018 mit Wentz als Starter konnten die Eagles nur dreimal im ersten Viertel punkten. Mit Foles konnten sie in allen Spielen im ersten Viertel punkten.
Als Ersatz- Quarterback dürfte Foles den Eagles aber 2019 zu teuer werden. $20 Millionen würden ihm zustehen.
Philadelphia könnte aber auch Carson Wentz ziehen lassen und Foles als Starter behalten. Ein nicht sehr wahrscheinliches Szenario.
Also wird wohl Foles zu einem anderen Team wechseln, und die Fans der Eagles müssen Daumen drücken, daß Wentz mal eine Saison durchspielen kann.
Foles selber sagt, daß er um diese Diskussion nichts gibt. Es wäre ja klar, daß die kommen mußte. Für ihn ist es nur wichtig, sich auf die Saints vorzubereiten.
Je nach Gesundheitszustand von Carson Wentz könnte der als Ersatzmann von Foles antreten. Das aber läßt Head Coach Doug Pederson noch offen.

Panthers Safety Eric Reid wurde seiner Meinung nach zu oft auf verbotene Substanzen getestet. Das hätte nichts mit einem zufälligen Auswahlverfahren zu tun gehabt haben können, meinte er. Das wäre Schikane, weil er weiter die Nationalhymne boykottierte.
Die Liga und die Spielergewerkschaft nahmen sich gemeinsam der Beschwerde an. Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis: „Doch, war alles Zufall. Es steckte keine Schikane hinter der Anzahl der Tests.“

Die Colts setzten Safety Mike Mitchell mit einer Wadenverletzung auf die Verletztenliste.

Der Grund, warum Chargers Defensive Tackle Brandon Mebane aus persönlichen Gründen nicht gegen die Ravens spielen konnte, war ein schlimmer.
Seine sieben Wochen alte Tochter Makenna hatte das Pätau-Syndrom, auch Trisomie 13 genannt. Deshalb hatte Mebane bereits in der Saison vier Spiele entschuldigt gefehlt.
Am 3. Januar verstarb Makenna.
Gestern trainierte Mebane wieder mit dem Team und er will am Sonntag gegen die Patriots spielen.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Kurzberichte
arians-bruce3Die Buccaneers haben einen neuen Head Coach. Es ist Bruce Arians (Bild).
Arians war in den Ruhestand getreten, nachdem er die Cardinals in den Tabellenkeller gecoacht hatte.
In Tampa Bay unterschrieb er einen Vierjahresvertrag mit der Option auf ein fünftes.
Als Offensive Coordinator wird er Byron Leftwich einstellen und als Defensive Coordinator den als Head Coach der Jets in Bausch und Bogen gescheiterten Todd Bowles. Vielleicht kann er wenigstens das?
Arians Rechte lagen allerdings immer noch bei den Cardinals. Deshalb gaben die Buccaneers ihnen ihre Draftpicks in Runde sechs und sieben 2019 als Kompensation.

Die Cardinals haben einen neuen Head Coach. Es ist Kliff Kingsbury.
Die Collegefans werden ihn eventuell kennen. Kingsbury führte Texas Tech in sechs Jahren zur negativen Bilanz von 35-40 Siegen.
Erfolg sieht anders aus.
In Arizona unterschrieb er einen Vierjahresvertrag mit der Option auf ein fünftes.

Dirk Koetter hat schon einen neuen Job.
Die Falcons verpflichteten den als Head Coach der Buccaneers gescheiterten als ihren neuen Offensive Coordinator.
Mit dem als Head Coach der Titans, der Bills und der Jaguars gescheiterten Mike Mularkey holten sie sich auch einen neuen Tight End Coach.

Wie schrieb ich letztens irgendwann so schön: „Raiders Head Coach Jon Gruden wird es egal sein, wer unter ihm General Manager wird.“
Und das sieht der neue General Manager der Raiders, Mike Mayock, genauso. In einem Interview mit ESPN sagte Mayock: „Ganz ehrlich, Jon hat das letzte Wort. Ich habe Null Probleme damit. Wir werden uns anschreien, wir werden uns bekämpfen über Spieler, von denen wir glauben, daß sie zu den Raiders passen. Aber am Ende des Tages, das verspreche ich ihnen, werden wir zu einem Konsens kommen. Wir werden wissen, wie ein Raider aussieht, wie er riecht. Darüber wird es keinen Streit geben.“
Seine Aussage ist keine Überraschung. Der ehemalige Draftanalyst des NFL eigenen Senders war von vornherein nur als Puffer für den Einhundertmillionendollar Coach vorgesehen, nicht als sein Boß.
Mayock kann hoffnungsvolle NFL Anwärter erkennen. Das hat er lange Jahre bewiesen. Und die „Wo auch immer sie 2019 spielen“ Raiders haben drei Draftpicks in der ersten Runde 2019.
Eine gute Chance den Grundstein für ein erfolgreiches Las Vegas Team 2020 zu legen.

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr Josh McDaniels wieder als Head Coach im Gespräch gewesen.
Letztes Jahr hatte der Offensive Coordinator der Patriots den Colts schon fest zugesagt, und dann einen Tag vor Vertragsabschluß wieder abgesagt.
Die zweite Wahl der Colts, Frank Reich, erwies sich dabei dann ja als absoluter Glücksgriff.
Dieses Jahr sagte McDaniels weitere Gespräche zum Thema Head Coach ab. Eines hatte er mit den Green Bay Packers geführt, die sich dann aber für Ex-Titans od Matt LaFleur entschieden.
McDaniels bereitet sich nach dieser kurzen Ablenkung jetzt voll und ganz auf die Defense der Chargers vor.

Gegen die brüchige Offense der Ravens hatte er leichtes Spiel. Chargers Defensive End Melvin Ingram erzwang früh einen Ballverlust, der anschließend zum Field Goal für Los Angeles führte.
Und am Ende des Spiels eroberte er einen freien Ball und sicherte so den Sieg seines Teams. Zwischendurch kam er auf sieben Tackles und zwei Sacks.
Das war gegen die „Offense“ der Ravens.
Wird er das gegen die Offense der Patriots wiederholen können?
Tom Brady und die Seinen sind dieses Jahr weit von den Leistungen früherer Jahre entfernt.
Leichtes Spiel wird Ingram nicht haben, aber die Patriots werden alle Hände voll mit ihm zu tun haben.
So viel zur Chargers Defense.
Aber Chargers Quarterback Philip Rivers hat noch nie in Foxborough gewinnen können. 0-4 ist seine Bilanz dort. 0-7 ist seine Bilanz im Kopf an Kopf Rennen mit Tom Brady.
7:10 ist Rivers Touchdown zu Interception Bilanz in diesen Spielen.
Die Los Angeles Chargers haben keine Chance, vielleicht nutzen sie sie?
Auswärts gewinnen sie ja gerne in dieser Saison 8-1 lautet das Verhältnis, das Playoffspiel in Baltimore eingerechnet.
OK, ich will mir selber Mut für das Spiel anlabern.

Die Rückkehr der Running Backs. Sie vollzog sich in der letzten Saison, nachdem die Gehälter dieser wichtigen Spieler zeitweise unter die Gehälter der Balltreter gefallen waren.
Am Samstag werden wir den Höhepunkt dieser Entwicklung erleben. Mit Ezekiel Elliott von den Cowboys und Todd Gurley von den Rams werden der beste und drittbeste Running Back der Saison auf dem Platz stehen. 2.685 Laufyards haben die beiden gesammelt. Es wären mehr geworden, wenn Gurley nicht ein paar Spiele verletzt verpaßt hätte. Dann hätten auch der beste und zweitbeste Running Back auf dem Platz gestanden.
Die Kicker der beiden Teams sind vom Kickervirus befallen, der in dieser Saison schlimm umging. Sollte es ein knappes Spiel werden, läge das Schicksal der Teams in ihren, na ja, Füßen.
Da ist es schon besser, wenn die Beine der Running Backs über den Ausgang entscheiden.
Wir Zuschauer können nur hoffen, daß es nach den „grandiosen Defenseschlachten“ der Wild Card Runde mal wieder etwas Offense gibt. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.

48:7 gewannen die Saints in Woche 11 gegen die Eagles.
Die höchste Niederlage, die jemals ein Titelverteidiger in der Saison nach einem Super Bowl Triumph erlitten hatte.
Die Saints sind 5-0 in Playoff-Heimspielen.
Das Spiel sollte man am Montagmorgen wohl direkt in der 40 Minuten Zusammenfassung starten.

Kurze Meldung für die ganz Footballverrückten, die nun wirklich gar nicht genug bekommen können:
Heute in einem Monat startet die Alliance of American Football, die AAF.
Erstaunlich, daß eine Liga, die rein in den USA spielt, sich Alliance of AMERICAN FOOTBALL nennt.
Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann ja mal unter aaf.com nachsehen, was sich da so tut. Hier wird er jedenfalls nicht viel dazu erfahren.

Der Lazarettreport
Cowboys: Cole Beasley kann nicht trainieren.
Der Wide Receiver ging schon humpelnd in das Spiel gegen die Seahawks, wo sich seine Knöchelverletzung noch verschlimmerte.
Er fing nur drei Pässe für 28 Yards.
Wideout Noah Brown (Krankheit), defensive Tackle Maliek Collins (Krankheit/Knöchel), defensive Lineman David Irving (Knöchel) und Tight End Blake Jarwin (Knöchel) konnten auch nicht trainieren.
Wide Receiver Tavon Austin, defensive End Tyrone Crawford (Nacken), Guard Zack Martin (Knie), Tackle Tyron Smith (Nacken), Guard Xavier Su'a-Filo (Knöchel) und Safety Darian Thompson (Leiste) konnten nur eingeschränkt trainieren.

Rams: Running Back Todd Gurley darf ab heute wieder voll am Training teilnehmen, ebenso wie defensive Back Blake Countess (Gehirnerschütterung).

Chiefs: Safety Eric Berry (Ferse), Running Back Spencer Ware (Oberschenkel) und Wide Receiver Sammy Watkins (Fuß) konnten nur eingeschränkt trainieren.
Linebacker Dorian O'Daniel (Wade/Knöchel) konnte gar nicht trainieren.

Colts: defensive Tackle Denico Autry (Schulter), Tight End Eric Ebron (Hüfte), Safety Clayton Geathers (Knie), Receiver Ryan Grant (Zeh), Receiver T.Y. Hilton (Knöchel), Receiver Malik Hooker (Fuß), Receiver Dontrelle Inman (Schulter, Finger) und defensive End Jabaal Sheard (Knie) konnten alle nicht trainieren
All-Pro Linebacker Darius Leonard (Schulter/Knöchel) konnte nur eingeschränkt trainieren

Patriots: Tight End Jacob Hollister, Oberschenkel, er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 8. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Vier Playoffspiele, die aussahen wie Pre Season Spiele
wilson-russell4
Gestern bekam ich eine E-Mail von einem treuen Leser, der dachte, die Saison würde gerade erst anfangen. Jedenfalls kam ihm das bei der „Qualität“ der gebotenen Spiele so vor. Er meinte, daß das Niveau dieser Playoffspiele eher Testspielcharakter hatte, als Playoffqualität.
Und besser kann man es nicht ausdrücken.
„Wir hätten mehr passen können,“ meinte z.B. Seahawks Quarterback Russell Wilson (Bild) nach der unnötigen Niederlage in Dallas.
Da könnte man zurückfragen: „Ja warum habt ihr es denn nicht getan?“
Zugegeben gibt es nicht viele Justierungszauberer wie Patriots Head Coach Bill Belichick und seine Assistenten. Nicht viele können den Gegner in der ersten Halbzeit so durchleuchten um dann in der zweiten Halbzeit mit einem System zu spielen, das sich genau darauf eingestellt hat. Aber wenigstens etwas Justage müßte doch möglich sein.
Wenn man merkt, daß man bei der Defense der Cowboys in eine Betonmauer läuft, wie Wilson weiter anmerkte, muß man die Löcher in dieser Mauer finden und ausnutzen. Doch dazu war man nicht in der Lage. Seattle spielte die ganze Saison über mit Lauf, Lauf, Pass und kam damit gegen mittelmäßige Verteidigungen durch. Gegen Dallas nicht.
Seattle erzielte mit 21 Läufen 59 Yards, und dabei kamen 28 Yards von einem einzigen Lauf durch Rookie Running Back Rashaad Penny. In seinem nächsten Versuch wurde er dann sogleich sieben Yards zurückgedrängt.
Die Formel: Lauf und werde gestoppt, Lauf und werde zurückgedrängt, laß Wilson im dritten Versuch versuchen, seinen Zauber zu zeigen, hat nicht funktioniert.
Bis man im letzten Viertel endlich etwas änderte, als es schon zu spät war.

Gleiches kann man auch in Baltimore sagen. Hier waren Head Coach und Assistenten nicht in der Lage, die eigenartige Defense der Chargers auszuschalten. Los Angeles stellte sehr oft Defensive Backs statt Linebacker in der Verteidigung direkt hinter der Line auf. Und tatsächlich waren sie in der Lage, die Läufer, die auf sie zukamen zu stoppen und Lamar Jacksons Qualitäten als Läufer einzudämmen. Damit kam man bei den Ravens überhaupt nicht klar.
Der Druck, den die D-Line auf Quarterback Lamar Jackson ausübte, war zu viel für den Rookie.
Immer wieder versuchte man es mit denselben unwirksamen Spielzügen, bis man im letzten Viertel endlich etwas änderte, als es schon zu spät war.

Irgendsowas in dieser Art könnte man auch über das Spiel Colts at Texans sagen, wo die Offense Houstons sich auch 2 ½ Viertel lang erfolgreich versteckte.

Der mißlungene Schuß von Bears Kicker Cody Parkey, der das Spiel hätte gewinnen können, wurde in der Statistik des Spiels geändert.
Nach genauerer Ansicht kam die NFL zu dem Schluß, daß der Kick geblockt wurde.
Eagles Defensive Tackle Treyvon Hester berührte den Ball gerade so knapp, daß er minimal die Flugrichtung änderte.
Auch wenn man das trotzdem zu der anhaltenden Schwäche der Kicker in dieser Saison zählen kann, nimmt das etwas Druck von Parkey, der sich natürlich Hundsmiserabel fühlte.
Hundsmiserabel müßten sich auf jeden Fall Head Coach und Defensive Coordinator fühlen. Warum haben die im wichtigsten Drive der Saison, beim wichtigsten Vierten und zwei der Saison nicht die besten Spieler der Defense auf den Platz gestellt?
Und wo waren die „Sackmeister“ um Khalil Mack überhaupt in dem Spiel? Nicht einmal wurde Quarterback Nick Foles gesackt.
Und wo war die Offense in diesem Spiel? Von 16 dritten Versuchen konnten sie nur elendige fünf in neue erste Versuche umwandeln.
Alle redeten vor dem Spiel von den Qualitäten der Bears Defense. Und am Ende war es die Defense der Eagles und das Special Team, das die Lorbeeren verdiente.

Alles in Allem waren das tatsächlich vier Playoffspiele auf Testspielniveau.

Kurzberichte
Die Chargers nahmen Hunter Henry von der PUP Liste.
Der Tight End riß sich im Mai ein Kreuzband und stand auf er Liste der Spieler, die nicht einsatzbereit sind. Am Montag wurde er von dieser Liste in den aktiven 53er Kader übernommen.
Ob er schon gegen die Patriots wird spielen können ist natürlich fraglich.

Die Steelers feuerten Running Back Coach James Saxon.
Seit 2014 war er im Trainerstab Pittsburghs.

Die Packers haben einen neuen Head Coach. Sie verpflichteten Matt LaFleur, der bisher Offensive Coordinator der Titans war.
Ob das eine gute Wahl war, wird die Zeit zeigen. Die Offense der Titans war nun wirklich keine, die man bewundern konnte. Sie landete auf Platz 25 der Statistik.
Der 39 Jahre alte LaFleur ist der 15. Head Coach der Packers. Er arbeitete bereits unter Kyle Shanahan (jetzt Head Coach der 49ers) und Sean McVay (Head Coach der Rams) als Offensive Coordinator.
Als Head Coach hat er noch keine Erfahrung.

Ein Jahr Freibier und ewigen Ruhm kann man in Chicago gewinnen.
Die lokale Bierbrauerei Goose Island Beer Co. findet es nicht gut, daß die chipsfutternden Armlehnen-Kicker, die Cody Parkey auf den Mond schießen wollen, sich so sehr aufregen über dessen Fehlschuß.
Sie forderte dazu auf, am Wochenende selber einen Kick aus 43 Yards zu versuchen. Wer den verwandelt, der bekommt ein Jahr Freibier der Brauerei gestiftet.

Montag, 7. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Sonntag
foles-nick-sb52-mvpNick Foles (Bild) tat es schon wieder. Der „Ersatz“- Quarterback der Eagles hat schon wieder bewiesen, daß ihm die Playoffs liegen.
In einem grauenvollen Spiel, daß an Langeweile nur noch von Chargers gegen Ravens übertroffen wurde, setzte sich Philadelphia gegen die Bears durch.
Im letzten Viertel kam tatsächlich so etwas wie ein Hauch Spannung auf, als die Schlußminuten durchaus dramatisch wurden.
Mit 10:9 für Philadelphia ging es in den Schlussabschnitt.
Nach ihrem ersten ansehnlichen Drive gingen die Bears, durch einen 22 Yards Pass von Quarterback Mitchell Trubisky zu Allen Robinson in die Endzone, mit 15:10 in Führung. Der Zweipunkteversuch mißlang.
61 Sekunden vor Spielende gingen dann die Eagles wieder in Führung. Nach einem Touchdownpass über zwei Yards von Nick Foles zu Golden Tate bei einem vierten Versuch und zwei stand es 16:15 für Philadelphia.
Der Zweipunkteversuch schlug fehl.
Chicago hatte noch genug zeit zu kontern. Und Trubisky führte seine Offense von der eigenen 42 bis an Philadelphias 25. Die Uhr zeigte noch fünf Sekunden und ein Field Goal aus der absolut machbaren Distanz von 43 Yards stand an. Kicker Cody Parkey kam, trat und traf.
Doch die Eagles hatten ihre letzte Auszeit genommen, um den „Kicker zu vereisen“.
Und dann kam, was kommen mußte, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison und alle Teams zog, Parkey traf nicht mehr. Mit einem Knall landete der Ball am linken Torpfosten, prallte ab auf die Querstange und von da nach vorne in die Endzone.
Philadelphia muß jetzt nach New Orleans, und Dallas nach Los Angeles.

Noch grauenvoller ging es im Spiel vorher zu. Die Chargers überstanden eine späte Drangperiode der Ravens und gewannen 23:17.
Im letzten Viertel kam tatsächlich so etwas wie ein Hauch Spannung auf, als die Schlußminuten durchaus dramatisch wurden. Bis dahin hatte Ravens Quarterback Lamar Jackson es auf MINUS zwei Passyards gebracht. Zwischen seinem letzen vervollständigten Pass im ersten Viertel, bis zu seiner nächsten Vervollständigung in der zweiten Halbzeit vergingen EINHUNDERTZWANZIG Minuten in Echtzeit.
Doch Head Coach John Harbaugh ließ Super Bowl MVP Joe Flacco auf der Bank sitzen. Und das wäre beinahe noch das Erfolgsgeheimnis geworden.
Nachdem Baltimore bereits 23:3 zurücklag gelang es Jackson noch, das Team auf 23:17 heranzubringen.
Beinahe hätten die Chargers den Sieg noch aus der Hand gegeben. Die Ravens hatten 45 Sekunden vor Spielende die Offense auf dem Platz doch Uchenna Nwosu konnte Jackson sacken und ihm den Ball aus der Hand schlagen. Defensive End Melvin Ingram eroberte das Ei und sicherte den nicht unverdienten Sieg.
Lamar Jackson war der jüngste Quarterback, der jemals in einem Playoffspiel gestartet ist. Vielleicht war er doch zu jung und seine Nerven spielten ihm einen Streich?
Hätte er von Beginn an so gespielt, wie im letzten Viertel, hätten die Ravens durchaus eine Chance gehabt.
Nächste Station für Los Angeles ist jetzt New England.

So geht es jetzt weiter
Divisional Round
Samstag, Jan. 12
AFC
Indianapolis Colts at Kansas City Chiefs, 22:35 Uhr. (NBC)

Sonntag, Jan. 13
NFC
Dallas Cowboys at Los Angeles Rams, 02:15 Uhr. (FOX)
AFC
Los Angeles Chargers at New England Patriots, 19:05 Uhr. (CBS)
NFC
Philadelphia Eagles at New Orleans Saints, 22:40 Uhr. (FOX)

Kurzberichte
Eagles Quarterback Nick Foles ist um $1 Million reicher.
$500.000 bekam er dafür, daß er in einem Playoffspiel 33% der Spielzüge spielte, $500.000 gab es für den Sieg.
Dasselbe gilt jetzt auch für das Spiel in New Orleans.
Die 33% der Spielzüge könnten klargehen, aber der Sieg...?

Ravens Head Coach John Harbaugh ist sicher, daß es für Quarterback Joe Flacco genügend Interessenten geben wird.
Seine Zeit in Baltimore ist vorbei, das steht fest. Obwohl Rookie Lamar Jackson gestern eine grauenvolle Vorstellung bot, ließ Harbaugh Flacco auf der Bank sitzen.
Einen besseren Beweis, daß die Zukunft bei den Ravens Jackson und nicht Flacco gehört, konnte es nicht geben.
„Joe Flacco wird einen Platz in der Liga finden,“ sagte Harbaugh nach dem Spiel. „Er kann immer noch spielen. Es wird einen Markt für ihn geben.“
11 Saisons spielte Flacco für Baltimore und brachte das Team sieben Mal in die Playoffs. 2012 gewann er den Super Bowl und wurde zum MVP des Spiels gewählt.
Nächste Woche wird er 34 Jahre alt.

Rams Head Coach McVay erwartet, daß Todd Gurley gegen Dallas spielen kann.
Der Running Back hatte die letzten beiden Spiele mit einer Knieverletzung verpaßt.

Kwamie Lassiter starb im Alter von 49 Jahren.
In der NFL spielte der Safety von 1995 bis 2004 für die Cardinals, Chargers und zuletzt die Rams.
Die Cardinals gaben den Tod Lassiters bekannt, aber nicht die Todesursache.

Sonntag, 6. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Samstag
reich-frank-4Die Normale Hackordnung in der AFC South ist wieder hergestellt. Jahrelang dominierten die Colts diese Division, nicht weil sie besonders gut waren, sondern weil die anderen Teams besonders schlecht waren.
Letztes Jahr konnte Colts Quarterback Andrew Luck wegen seiner Schulterverletzung gar nicht spielen. Diese Lücke nutzten die Jaguars aus und gewannen die South.
Dieses Jahr kam Luck zurück und nach einem holprigen Start in die Saison, in dem er erst mal den Rost der langen Auszeit loswerden mußte, kamen die Colts immer besser in die Gänge.
Doch die Texans nutzten diese lange Anlaufzeit Lucks, um sich vorne in der Division festzusetzen.
Die gute Arbeit von Colts Head Coach Frank Reich (Bild) kann man gar nicht unterschätzen. In seinem ersten Jahr sorgte er dafür, daß der Quarterback der Colts nicht so oft gesackt wurde, wie kein anderer der Liga (2017, 52 mal), sondern so selten wie kaum ein anderer (2018, 18 mal).
Das war Luck gar nicht gewohnt, daß er während eines Spiel nicht mehr um sein Leben laufen mußte, sondern sich auf seine Würfe konzentrieren konnte.
Gestern wurde er nicht einmal gesackt und kam auf 19 von 32 für 222 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Die erste Halbzeit fand ohne Beteiligung der Texans Offense statt und die Colts spielten fünf (beinahe) fehlerfreie Angriffsserien. In dreien davon erzielten sie Touchdowns.
Mit 21:0 ging es in die Halbzeitpause.
Die Langeweile des dritten Viertels wurde nicht durch irgendwelche Punkte gestört.
Houston kam im letzten Viertel zu sieben Gnadenpunkten und das war es.
Was man den Colts vorwerfen könnte, wäre, daß sie Texans Quarterback Deshaun Watson nicht oft genug gesackt haben. In der Saison lag Watson mit 62 Sacks einsam auf Platz eins der Liga. Nur dreimal konnten die Colts ihn gestern zu Boden bringen. Er kam auf eine Bilanz von 29 von 49 für 235 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Gegen Patrick Mahomes von den Chiefs müssen die Colts nächste Woche ganz anders reinhauen.

Daß es kein schwarzer Samstag für Texas wurde, dafür sorgten die Cowboys.
Mit 24:22 sieht ihr Sieg gegen die Seahawks irgendwie knapper aus, als er gefühlt war.
Dallas führte in der ersten Halbzeit 10:6. Als die Zeit ablief, versuchte Seahawks Kicker Sebastian Janikowski ein Field Goal aus 57 Yards. Das ging sehr weit daneben und für den alten Mann war die Entfernung wohl zu groß. Janikowski verletzte sich bei dem Kick am Oberschenkel und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden.
Seattle kam zu zwei Touchdowns, nach denen sie aus der Not geboren Zweipunkteversuche versuchten. Beide gelangen.
Nach dem ersten ging Seattle mit 14:10 in Führung.
Doch Dallas hatte seine Hausaufgaben gemacht. Gegen die beste Laufverteidigung der regulären Saison kam Running Back Ezekiel Elliott auf 137 Yards und 1 Touchdown.
Auch Quarterback Dak Prescott konnte einen Lauf- Touchdown beisteuern, und spielte auch so ruhiger und sicherer, als man es aus der Saison von ihm gewohnt war.
Dallas jedenfalls konnte sich eine 24:14 Führung zurückerobern.
82 Sekunden vor Spielende kamen die Seahawks durch einen Touchdownpass von Russell Wilson zu JD McKissic und dem zweiten Zweipunkteversuch auf 24:22 heran.
Punter Michael Dickson kam für den jetzt fälligen Onsidekick auf den Platz. Er führte ihn per Dropkick aus und trat den Ball direkt in die Hände von Cowboys Wide Receiver Cole Beasley.
Dallas konnte die Uhr herunterlaufen lassen.
Beide Quarterbacks spielten recht gut, wobei Prescott das Glück hatte, Ezekiel Elliott im Team zu haben, der ihn entlastete.
Bei den Seahawks lag alle Last der Offense auf den Schultern von Wilson. Er kam auf eine Bilanz von 18 von 27 für 233 Yards, 1 Pass Touchdown und 1 Lauf Touchdown. Und obwohl Wilson nun wirklich zu den mobilsten Quarterbacks der Liga gehört, kam er nur auf 14 Laufyards. Auch die Defense der Cowboys hatte ihre Hausaufgaben gemacht.
Dak Prescott kam auf 22 von 33 für 226 Yards, 1 Pass Touchdown, 1 Interception und 1 Lauf Touchdown.
Über die gesamte Dauer betrachtet war das Spiel eher öde. Erst die spannende Schlußphase bewahrte es davor, zum Vollflop zu werden.
Ob Dallas jetzt nach Los Angeles oder New Orleans muß, das entscheidet erst der Ausgang des Spiels der Eagles in Chicago.
Cowboys Wide Receiver Allen Hurns verletzte sich böse am linken Sprunggelenk mit Brüchen und gerissenen Bändern und muß operiert werden.

Zur Kasse bitte...
hieß es natürlich auch nach Woche 17 wieder.
Hier sind die bösen Sünder:
Bears: Linebacker Roquan Smith, $20,054, Angriff mit dem Helm voran auf Vikings Quarterback Kirk Cousins

Dolphins-Bills: Da gab es ein ziemliches Handgemenge das zu drei Platzverweisen führte und über $33.000 an Strafen.
Dolphins Linebacker Kiko Alonso, $10,026
Sein Teamkollege Defensive End, $10,026
Bills: offensive Lineman Jordan Mills, $13,369

Chiefs: Receiver Tyreek Hill, $10,026, Beleidigung

Saints: defensive End Marcus Davenport, $20,054, Roughing the Passer.

Wie hieß es bei ESPN?
Das All-Pro Team wäre wichtiger als die Pro Bowl Teams, weil es von professionellen Sportreportern gewählt wird?
OK, dann hier das All-Pro Team der NFL 2018
FIRST TEAM

OFFENSE
Quarterback: Patrick Mahomes, Kansas City Chiefs
Running Back: Todd Gurley, Los Angeles Rams
Flex: Tyreek Hill, Kansas City Chiefs
Tight End: Travis Kelce, Kansas City Chiefs
Wide Receivers: Michael Thomas, New Orleans Saints; DeAndre Hopkins, Houston Texans
Left Tackle: David Bakhtiari, Green Bay Packers
Right Tackle: Mitchell Schwartz, Kansas City Chiefs
Left Guard: Quenton Nelson, Indianapolis Colts
Right Guard: Zack Martin, Dallas Cowboys
Center: Jason Kelce, Philadelphia Eagles

DEFENSE
Edge Rushers: J.J. Watt, Houston Texans; Khalil Mack, Chicago Bears
Interior Linemen: Aaron Donald, Los Angeles Rams; Fletcher Cox, Philadelphia Eagles
Linebackers: Luke Kuechly, Carolina Panthers; Bobby Wagner, Seattle Seahawks; Darius Leonard, Indianapolis Colts
Cornerbacks: Kyle Fuller, Chicago Bears; Stephon Gilmore, New England Patriots
Safeties: Eddie Jackson, Chicago Bears; Derwin James, Los Angeles Chargers
Defensive Back: Desmond King, Los Angeles Chargers

SPECIAL TEAMS
Placekicker: Justin Tucker, Baltimore Ravens
Punter: Michael Dickson, Seattle Seahawks
Kick Returner: Andre Roberts, New York Jets
Punt Returner: Tarik Cohen, Chicago Bears
Special Teamer: Adrian Phillips, Los Angeles Chargers

SECOND TEAM

OFFENSE
Quarterback: Drew Brees, New Orleans Saints
Running Back: Ezekiel Elliott, Dallas Cowboys
Flex: Christian McCaffrey, Carolina Panthers
Tight End: George Kittle, San Francisco 49ers
Wide Receivers: Julio Jones, Atlanta Falcons; Tyreek Hill, Kansas City Chiefs
Left Tackle: Duane Brown, Seattle Seahawks; Terron Armstead, New Orleans Saints
Right Tackle: Ryan Ramczyk, New Orleans Saints
Left Guard: Joel Bitonio, Cleveland Browns
Right Guard: Marshal Yanda, Baltimore Ravens
Center: Maurkice Pouncey, Pittsburgh Steelers

DEFENSE
Edge Rushers: Von Miller, Denver Broncos; Cameron Jordan, New Orleans Saints; Myles Garrett, Cleveland Browns; Danielle Hunter, Minnesota Vikings
Interior Linemen: Chris Jones, Kansas City Chiefs; J.J. Watt, Houston Texans
Linebackers: Von Miller, Denver Broncos; C.J. Mosley, Baltimore Ravens; Leighton Vander Esch, Dallas Cowboys
Cornerbacks: Byron Jones, Dallas Cowboys; Xavien Howard, Miami Dolphins
Safeties: Jamal Adams, New York Jets; Harrison Smith, Minnesota Vikings
Defensive Back: Derwin James, Los Angeles Chargers

SPECIAL TEAMS
Placekicker: Aldrick Rosas, New York Giants
Punter: Johnny Hekker, Los Angeles Rams
Kick Returner: Cordarrelle Patterson, New England Patriots
Punt Returner: Desmond King, Los Angeles Chargers
Special Teamer: Cory Littleton, Los Angeles Rams

Samstag, 5. Januar 2019

Der Lazarettreport
foles-nick2Entwarnung in Philadelphia. Quarterback Nick Foles (Bild) ist voll einsatzbereit. Gegen die Redskins wurde er an den Rippen verletzt, doch am Donnerstag und Freitag konnte er ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Ein voll einsatzbereiter Quarterback ist gegen die Bears Defense überaus wichtig. Mit 50 Sacks liegen sie auf Platz drei der Liga und da wird Foles seine ganze Beweglichkeit brauchen, um Khalil Mack und Co zu entkommen.
Defensive End Michael Bennett (Fuß), Cornerback Avonte Maddox (nicht näher bezeichnet), offensive Tackle Jason Peters (Quadrizeps) und Guard Isaac Seumalo (Brust) sind fraglich.
Cornerback Sidney Jones (Oberschenkel), Wide Receiver Mike Wallace (Knöchel) werden nicht spielen.

Bears: Ob Safety Eddie Jackson (Knöchel) spielen kann wird kurzfristig entschieden
Linebacker Aaron Lynch (Ellenbogen), sein Einsatz ist zweifelhaft.

Chargers: Running Back Austin Ekeler (Leiste) und Tight End Hunter Henry (Knie) sind fraglich.
Linebacker Jatavis Brown (Knöchel) ist raus.
defensive Tackle Brandon Mebane ist wegen einer persönlichen Angelegenheit als zweifelhaft gelistet.

Ravens: Guard Alex Lewis (Schulter), Wide Receiver Chris Moore (Schulter/Hüfte) und Cornerback Tavon Young (Leiste) sind fraglich.

Kurzberichte
Die Wild Card Runde beginnt heute. Acht hoffnungsvolle Teams starten in die Playoffs und wollen bis zum Super Bowl durchkommen.
Das ist fast aussichtslos.
Fast.
Wild Card Teams kommen selten in den Super Bowl und gewinnen können sie ihn schon fast gar nicht.
Fast.
Zuletzt schafften es die Baltimore Ravens in der Saison 2012.
Und die Ravens starten auch dieses Jahr in der Wild Card Runde ins Playoffrennen.
Die 10-6 Ravens haben ein Heimspiel gegen die 12-4 Chargers. Baltimore ist 6-2 in Heimspielen, Los Angeles 7-1 in Auswärtsspielen.
Beide Teams verlassen sich eher auf ihre Verteidigungen, als auf ihre Angriffsreihen.
Chargers at Ravens dürfte eine zähe Angelegenheit werden.
Die Ravens sind leichter Favorit bei den Buchmachern.

Der Fisch stinkt zwar vom Kopf her, doch in Pittsburgh werden nur die Schuppen entfernt.
Head Coach Mike Tomlin gab bekannt, daß Outside Linebacker Coach Joey Porter gehen muß. Sein Vertrag wird nicht verlängert.
Porter spielte die ersten acht Jahre seiner 13 Jahre dauernden Karriere in Pittsburgh. Er verließ das Team 2007, als Tomlin zu den Steelers kam.
2014 kam Porter als Assistent der Defense nach Pittsburgh zurück.

Zur Kasse bitte...
hieß es nach Woche 16 für folgende Spieler:
Patriots: Julian Edelman, insgesamt $63,504 für drei verschiedene Strafen im Spiel gegen die Bills.

Texans: Linebacker Jadeveon Clowney, $40,110, Roughing the Passer

Cowboys: defensive End Randy Gregory, $20,054, Roughing the Passer

Jets: defensive End Leonard Williams, insgesamt $43,449 für zwei verschieden Strafen.

Browns: Quarterback Baker Mayfield, $10,026, unsportliches Verhalten für eine Geste gegen seinen Ex Head Coach Hue Jackson, der mittlerweile bei den Bengals als irgendwas mitwirkt.

Bears: Receivers Anthony Miller und Josh Bellamy, jeder $10,026, unnötige Härte

49ers: Cornerback Richard Sherman, $10,026, unnötige Härte
Safety Marcell Harris, $10,026, illegaler Angriff auf den Quarterback

Jaguars: Linebacker Telvin Smith, $10,026, Beleidigung

Redskins: Cornerback Josh Norman, $10,026, übertriebene Härte

Titans: Tackle Taylor Lewan, $10,026, übertriebene Härte

Freitag, 4. Januar 2019

Kurzberichte
long-howie„Wir sind nicht verwandt,“ sagte Kyle Long über seinen Bruder Chris.
Jedenfalls nicht am Sonntag, wenn Bears Guard Kyle gegen Eagles Defensive End Chris spielt.
Danach wird das verwandtschaftliche Verhältnis wieder in Ordnung gebracht.
Kyle und Chris werden im Wild Card Spiel tatsächlich gegeneinander spielen, denn sie stehen auf verschiedenen Seiten des Balles. Andere Brüder sehen sich dagegen auf dem Platz nicht von Auge zu Auge, so wie die Verteidiger TJ und JJ Watt oder die Manning Brüder, die beide Quarterbacks sind, bzw. waren.
Und einen Grund zum Feiern wird auch der Verlierer des Spiels haben. Papa Howie Long (Bild), Hall of Fame Mitglied, hat am Sonntag Geburtstag, seinen 59.
Die Eltern der beiden Brüder werden natürlich im Stadion sein. Howie Long hat Glück, daß FOX an diesem Tag kein Spiel überträgt, und er somit nicht bei der Vorberichterstattung im Studio sitzen muß. Das einzige FOX Spiel am Wild Card Wochenende ist Seahawks at Cowboys am Samstag.

Texans Wide Receiver DeAndre Hopkins spendet seinen Playoffscheck der Familie einer Siebenjährigen, die am Sonntag bei einem „Drive-by Shooting“ getötet wurde.
Jazmine Barnes saß im Wagen ihrer Mutter, als ein Pickup Truck neben dem Auto anhielt und die Schüsse daraus abgefeuert wurden. Auch die Mutter wurde getroffen, überlebte aber.
Das Harris County Sheriffs Büro glaubt, daß der Anschlag zufällig geschah. Der Mörder wurde noch nicht identifiziert.
Für das Spiel am Sonntag bekommt Hopkins $29.000.

„Verfahren eingestellt,“ hieß es am Donnerstag im Fall gegen Reuben Foster wegen häuslicher Gewalt.
Der Linebacker sollte im November seine damalige und jetzt ehemalige Freundin geschlagen haben.
Am 24. November wurde Foster, der damals im Kader der 49ers war, verhaftet. Die Niners feuerten den Linebacker sofort, als sie davon erfuhren.
Drei Tage später verpflichteten die Redskins Foster und ernteten einen Proteststurm, äh einen Shitstorm, wie es ja jetzt heißt.
NFL Commissioner Roger Goodell setzte Foster auf die Liste der Spieler, die die Liga nicht auf dem Platz sehen möchte. Auf dieser Ausnahmeliste bleibt der Linebacker so lange, bis die Liga den Fall abschließend untersucht hat.
Auch wenn die Ankläger in Florida keinen Grund sehen den Fall weiter zu verfolgen, Foster in ihren Augen also unschuldig ist, heißt das nicht, daß Goodell ihn wieder also spielberechtigt einsetzt.
Foster hatte bereits so viele Anzeigen und Anklagen am Hals, daß es noch eine Weile dauern kann, bis er wieder spielberechtigt ist... wenn überhaupt.

Steelers Head Coach Mike Tomlin betonte, daß nach dieser frustrierenden Saison große Veränderungen kommen werden.
Die beste Veränderung wäre, wenn die Steelers sich von Tomlin trennen würden, aber das ist irgendwie nicht im Gespräch.
Das Team ging mit vielen talentierten Spielern und dem Ziel Super Bowl in die Saison. Und das war realistisch.
Und doch gehören sie zu den Urlaubern, die den Playoffs nur zusehen.
Und wieder doktern die Steelers nur an den kleinen Baustellen herum, anstatt die große Baustelle anzugehen. Der Defensive Coordinator Keith Butler soll gefeuert werden, vielleicht auch noch der ein oder andere Assistenztrainer, doch Tomlin soll bleiben.
Völlig unverständlich!

Ravens Quarterback Lamar Jackson wird der jüngste Quarterback, der jemals in einem Playoffspiel startete.
Wenn das Spiel gegen die Chargers beginnt, ist Jackson 21 Jahre und 346 Tage alt.
Am Montag wird er 22.
Die letzten fünf Rookies, die in einem Playoffspiel starteten, haben verloren und sind 0-5, wenn es gegen erfahrene Quarterbacks im anderen Team ging. Rookie Quarterbacks unter sich in Playoffspielen gab es 2011 mit TJ Yates (Texans) gegen Andy Dalton (Bengals), und 2012 mit Russell Wilson (Seahawks) gegen Robert Griffin III (Redskins).
Es ist noch nie einem Rookie Quarterback gelungen, sein Team in den Super Bowl zu führen.

Können Teams, die in die Playoffs kommen, Schwächen haben?
Können sie!
Baltimore Ravens: Pass Offense - Zwar gewannen die Ravens sechs der letzten sieben Spiele, in denen Rookie Quarterback Lamar Jackson startete, doch am Paßspiel hat es weniger gelegen. 156,1 Yards erzielt Baltimore im Schnitt nur. Jackson erzielte in diesen Spiele 695 Yards mit Laufspiel.
Wenn die Chargers ihn in Schach halten können, haben sie eine Chance.

Los Angeles Chargers: Tight Ends - Antonio Gates, Virgil Green und Sean Culkin fingen zusammen nur 48 Pässe für 567 Yards und 3 Touchdowns.

Houston Texans: Pass Protection - 62 mal landete Quarterback Deshaun Watson unter Verteidigern.

Indianapolis Colts: Strafen - 120 Strafen kassierten sie 2018, die Drittmeisten der Liga. Darunter waren 31 Holding Strafen. Nur die Redskins hatten mehr.
Das kann in einem knappen Spiel gegen den Divisionsrivalen aus Houston spielentscheidend sein.

Chicago Bears: Special Teams - Kicker Cody Parkey gehört zu den schlechtesten der Liga und konnte nur 76,7% seiner Schüsse durch die Stangen schicken.
Gegen die Eagles könnte das nicht reichen.

Philadelphia Eagles: Ballverluste erzwingen - Bei der Bilanz zwischen erzwungenen Ballverlusten und eroberten Bällen stehen die Eagles bei Minus 6.
Zwar hatten sie 2018 nur 23 Ballverluste, doch sie waren nicht gut darin, den Gegnern den Ball abzunehmen.

Dallas Cowboys: Red Zone - Sobald die Cowboys in die Nähe der gegnerischen Endzone kommen, sieht es schwarz für sie aus. Diese Krankheit, die schon mit Quarterback Tony Romo begann, wurde unter Dak Prescott noch sehr viel schlimmer.
Nur 48% der Trips in die Red Zone konnten mit Punkten abgeschlossen werden, dazu gehören auch Field Goals. Auf Platz 29 rangiert Dallas mit dieser Schwäche.

Seattle Seahawks: Zeit für Russell Wilson - Der Quarterback der Seahawks braucht zu lange, um sich vom Ball zu trennen. Dadurch kassierte er 51 Sacks, und das obwohl er sehr gut ist, selber mit dem Ball zu laufen.

15 mögliche Kandidaten zur Aufnahme in die Hall of Fame wurden bekanntgegeben.
Es sind:
Steve Atwater, Safety – 1989-1998 Denver Broncos, 1999 New York Jets
Champ Bailey, Cornerback – 1999-2003 Washington Redskins, 2004-2013 Denver Broncos
Tony Boselli, Tackle – 1995-2001 Jacksonville Jaguars
Isaac Bruce, Wide Receiver – 1994-2007 Los Angeles/St. Louis Rams, 2008-09 San Francisco 49ers
Don Coryell, Coach – 1973-77 St. Louis Cardinals, 1978-1986 San Diego Chargers
Alan Faneca, Guard – 1998-2007 Pittsburgh Steelers, 2008-09 New York Jets, 2010 Arizona Cardinals
Tom Flores, Coach – 1979-1987 Oakland/Los Angeles Raiders, 1992-94 Seattle Seahawks
Tony Gonzalez, Tight End – 1997-2008 Kansas City Chiefs, 2009-2013 Atlanta Falcons
Steve Hutchinson, Guard – 2001-05 Seattle Seahawks, 2006-2011 Minnesota Vikings, 2012 Tennessee Titans
Edgerrin James, Running Back – 1999-2005 Indianapolis Colts, 2006-08 Arizona Cardinals,2009 Seattle Seahawks
Ty Law, Cornerback – 1995-2004 New England Patriots, 2005, 2008 New York Jets, 2006-07 Kansas City Chiefs, 2009 Denver Broncos
John Lynch, Free Safety – 1993-2003 Tampa Bay Buccaneers, 2004-07 Denver Broncos
Kevin Mawae, Center – 1994-97 Seattle Seahawks, 1998-2005 New York Jets, 2006-09 Tennessee Titans
Ed Reed, Safety – 2002-2012 Baltimore Ravens, 2013 Houston Texans, 2013 New York Jets
Richard Seymour, defensive End/defensive Tackle – 2001-08 New England Patriots, 2009-2012 Oakland Raiders

Donnerstag, 3. Januar 2019

Kurzberichte
manning-eli-sb-trophyGiants General Manager Dave Gettleman überraschte die Footballwelt damit, daß er Head Coach Pat Shurmur nicht gefeuert hat.
Und dann meinte Gettleman, daß er Quarterback Eli Manning (Bild) für die kommende Saison nicht unbedingt als gesetzt ansieht. Von einem Handel Mannings zu einem anderen Team ist zwar nicht die Rede, aber wirklich vom Tisch ist diese Möglichkeit auch nicht.
„Ich muß Entscheidungen treffen, die im Besten Interesse der New York Football Giants sind,“ sagte der General Manager. „Wir sind in einem Umbruch. Wir erkunden alle Möglichkeiten. Alles liegt auf dem Tisch. Wir wollen versuchen, den Erfolg herzustellen.“
Und warum ist dann Shurmur noch der Head Coach? Wie soll der Erfolg mit dem möglich sein?
Manning möchte nicht bei einem anderen Team spielen. Und preiswert ist er auch. Der 37-jährige bekommt 2019 ein Grundgehalt von schlappen $11,5 Millionen. Gespräche über eventuelle Gehaltserhöhungen und Vertragsverlängerungen hat es nicht gegeben. Manning hat noch ein Jahr in seinem Vertrag stehen.
Da darf man gespannt sein, wie es weitergeht.

Wie ging es letztes Jahr mit den am schwarzen Montag gefeuerten Cheftrainern weiter?
Sieben waren es, die gehen mußten
Cardinals: Bruce Arians
Bears: John Fox
Lions: Jim Caldwell
Colts: Chuck Pagano
Giants: Ben McAdoo
Raiders: Jack Del Rio
Titans: Mike Mularkey
Niemand von ihnen fand 2018 einen Job als Coach in der NFL. Arians und Fox arbeiteten für TV Sender. Caldwell und Pagano waren als Berater tätig, die anderen waren ganz weg vom Fenster

„Ich bin bereit für das heftigste Arbeitspensum der Saison,“ zeigt sich Cowboys Running Back Ezekiel Elliott einsatzbereit.
Er wurde im letzten Saisonspiel geschont. Anders als seine Kollegen auf den Starterposten, die mußten ran.
Elliott kam 2018 auf 1.434 Laufyards. Er soll es gegen die nicht ganz so starke Laufdefense der Seahawks richten.
Wenn es Seattle gelingt, ihn kaltzustellen, dann läge das Schicksal der Cowboys in den Händen von Quarterback Dak Prescott. Und das wäre das Ende aller Träume auf ein Weiterkommen in den Playoffs.
Doch Elliott brennt. Und er weiß, daß auch das Team bereit ist. Seattle kann kommen.

„Meine Geschichte bewahrt mich nicht vor Kritik,“ zeigt sich John Elway realistisch.
Der General Manager der Broncos war als Quarterback DER Superstar des Teams. Als General Manager konnte er bisher nicht wirklich überzeugen. Zwar bildete er ein Super Bowl Team, doch danach war sein Zauber verflogen.
Mit Head Coach Vance Joseph griff er bereits zum vierten Mal daneben, seit er 2011 den Posten des General Managers übernahm.
„Wir haben fünf und sechs Spiele gewonnen in den letzten beiden Saisons. Es ist mein Job, das zu korrigieren.“
Das hört ja nicht damit auf, daß Elway einen fähigen Head Coach findet, sondern auch auf der Quarterback Position besteht erhöhter Handlungsbedarf.
Das sind zwei kolossale Baustellen, die gemeistert werden müssen. Und das wird nicht leicht.

Der Lazarettreport
Colts Center Ryan Kelly hat Nackenprobleme.
Gegen die Titans konnte er in der zweiten Halbzeit nicht mehr bei jedem Spielzug mitmachen.
Gegen die Texans glaubt er aber wieder voll einsatzbereit zu sein. Am Mittwoch konnte er ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Die Receiver TY Hilton, Knöchel, und Ryan Grant, Zeh, konnten nicht trainieren.

Eagles: Quarterback Nick Foles, Rippenprellung. Er will gegen die Bears spielen.
Linebacker D.J. Alexander (Oberschenkel), defensive End Michael Bennett (Fuß) und Cornerback Sidney Jones (Oberschenkel) konnten nicht trainieren
Defensive Tackle Fletcher Cox (Knie), Center Jason Kelce (Knie), offensive Tackle Jason Peters (Quadrizeps), Guard Isaac Seumalo (Brust) und Wide Receiver Mike Wallace (Knöchel) waren eingeschränkt.

Bears: Safety Eddie Jackson (Knöchel) konnte nicht trainieren, ebenso wie Linebacker Aaron Lynch (Ellenbogen).
Guard Kyle Long (Knöchel) die Wide Receivers Taylor Gabriel (Rippen), Anthony Miller (Schulter) und Allen Robinson (Rippen) waren voll einsatzbereit

Texans: Wide Receiver DeAndre Hopkins (Knöchel) und defensive End J.J. Watt (Ellenbogen/Knie) trainierten eingeschränkt.
Wide Receiver Keke Coutee (Oberschenkel), defensive Tackle Brandon Dunn (Knöchel) Cornerback Johnathan Joseph (Nacken), Linebacker Benardrick McKinney (Ferse) konnten voll trainieren.
Safety Mike Tyson (Knie/Knöchel) wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Chargers: Running Back Austin Ekeler (Leiste) konnte nicht voll trainieren

Ravens: Cornerback Tavon Young (Leiste) konnte nicht trainieren.

Seahawks: Safety Delano Hill, brach sich im letzten Saisonspiel die Hüfte. Er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Wer spielt 2019 gegen wen?
Hier steht es...

Mittwoch, 2. Januar 2019

Die NFL 2018 Ende der regulären Saison.
mayfield-baker2Lange hat`s gedauert, bis ich wieder auf dem Damm war. Ein ganzes Jahr liegt zwischen meinen letzten Meldungen und diesen hier.
An all die, die mir ein gutes neues Jahr und gute Besserung gewünscht haben (es waren ernüchternd wenige) sage ich danke.
Den anderen rufe ich natürlich auch ein fröhliches: „Dankeschön!“ entgegen, wofür auch immer.
Genug davon, rein in`s Geschehen.
Allzu tief in die Details der Spiele einzutauchen, hat jetzt wohl keinen Zweck mehr, deshalb in aller Kürze nur das Wichtigste, denn die Übertragungszeiten der Playoff Spiele stehen fest, und wer 2019 gegen wen spielt ist auch schon klar. Muß ja alles heute noch untergebracht werden.
Beginnen wir mit ein paar Rekorden.
Beginnen wir mit Baker Mayfield (Bild). Warum mit einem „Loser“?
Deshalb, weil aus diesem Quarterback und den Browns 2018 ein Menge mehr hätte werden können, wenn sie nicht zunächst einen Versager als Head Coach gehabt hätten. Hue Jackson erkannte das Talent Mayfields nicht, oder wollte es nicht wahrhaben. Mayfield startete nur in 13 Spielen, weil er zunächst auf der Bank versauerte. Und doch erzielte er einen NFL Rekord für Rookie Quarterbacks.
Baker Mayfield warf 27 Touchdownpässe, so viele wie noch kein Rookie Quarterback zuvor. 2012 warf Seahawks Quarterback Russell Wilson 26 und 1998 warf Colts Quarterback Payton Manning 26.
Sie hatten aber beide volle 16 Spiele dafür zur Verfügung.
Und die Browns boten den Ravens im letzten Saisonspiel 2018 einen harten Kampf.
Baltimores 26:24 Sieg in einem sehr sehenswerten Spiel kann man durchaus als glücklich bezeichnen.
Die Ravens sicherten sich damit die AFC North.
Die Steelers gewannen zwar zeitgleich 16:13 in einem unterirdischen Spiel gegen die Bengals, aber sie verpaßten die Playoffs komplett, und das zurecht.
Head Coach Mike Tomlin war nicht in der Lage aus den guten Spielern, die ihm zur Verfügung stehen, ein siegreiches Team zu bilden.
Da nutzte es auch nichts, daß Quarterback Ben Roethlisberger zum ersten Mal in seiner langen Karriere über 5.000 Passyards in einer Saison erzielte.

Die Chiefs bekamen von den Raiders wenig Gegenwehr. Die war auch nicht zu erwarten. Mit einem klaren 35:3 Sieg sicherte sich Kansas City die Spitzenposition in der AFC und hat in jedem Playoffspiel Heimrecht.
Quarterback Patrick Mahomes warf seinen 50. Touchdownpass der Saison und zog damit mit Patriots Quarterback Tom Brady gleich, der 2007 50 Touchdownpässe warf.
An der Spitze steht einsam und alleine Payton Manning, der 2013 55 Touchdownpässe warf.
Sowohl Brady als auch Manning wurden in diesen Saisons zum MVP der Liga gewählt.

George Kittle!
George wer?
Kittle, Leute, Kittle!
Für ein Loserteam spielend, konnte Kittle einen NFL Rekord aufstellen.
2011 stellte Patriots Tight End Rob Gronkowski mit 1.327 Passyards einen neuen NFL Rekord für Tight Ends auf.
In Woche 17 der Saison 2018 stellte Chiefs Tight End Travis Kelce den Rekord mit 1.336 Yards ein.
Und nur eine Stunde später stellte 49ers Tight End George Kittle diesen noch taufrischen Rekord mit 1.377 Yards ein.
Die 49ers verloren gegen die Rams mit 32 zu 48, und Los Angeles sicherte sich damit den zweiten Platz in der NFC und eine Woche Spielfrei.

Die Vikings entschieden sich dafür Quarterback Kirk Cousins $84 Millionen in den Rachen zu schmeißen. Sie hätten das Geld auch an wohltätige Institutionen vergeben können, denn von Cousins bekamen sie NULL zurück.
Zur Halbzeit hatte die von Cousins geführte Offense im wichtigen Spiel gegen die Bears 49 Yards erzielt.
Minnesota brauchte einen Sieg, um in die Playoffs zu kommen. Eine Niederlage gegen Chicago bei einem gleichzeitigen Sieg der Eagles, und Ade Playoffs.
Und so kam es dann auch.
Die Bilanz von Cousins: 20 von 33 für 132 Yards, 1 Touchdown.
Die Bears schonten ihre Starter nicht, was sie spätestens in der zweiten Halbzeit hätten machen können, und gewannen 24:10. Sie kickten Minnesota aus den Playoffs, und sicherten sich damit Philadelphia als Wild Card Gegner.

Die Eagles gewannen ihr Spiel gegen Washington mit 24:0 in Landover, Maryland, der Heimat der Redskins.
Hätten sie verloren, wären trotzdem die Vikings in die Endrunde gekommen. Aber durch den Sieg, angeführt von Ersatz Quarterback Nick Foles, sind sie in der Lage, ihren Super Bowl Titel zu verteidigen.
Nick Foles ist der Quarterback der Eagles, der das Team in die Playoffs führt, nachdem Carson Wentz Philadelphia mehr schlecht als recht bis in den Dezember geführt hat und dann verletzt ausscheidet. So war es 2017 und so war es 2018.
Verletzt hat sich auch Foles. Doch trotz seiner Rippenverletzung, die er sich in der zweiten Halbzeit zuzog, will er im Wild Card Spiel in Chicago starten.

Um Alles oder Nichts ging es im Sunday Night Football Spiel zwischen den Colts und den Titans.
Es ist zum Kotzen zu sehen, wie ein völlig minderbemitteltes Team, wie die Titans, überhaupt bis zum allerletzten Spiel im Playoffrennen bleiben kann.
Ein Beweis dafür, wieviel grottenschlechter die anderen Teams unter den Titans sein müssen!
Die Colts waren Tennessee in allen Belangen haushoch überlegen, konnten diese optische Überlegenheit aber nicht in genügende Punkte ummünzen.
Die Statistiken der Quarterbacks:
Colts Andrew Luck: 24 von 35 für 285 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception
Titans Blaine Gabbert: 18 von 29 für 165 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions
Nur 33:17 konnte Indianapolis gewinnen und sicherte sich damit ein Wild Card Spiel gegen ein Team, das sie aus der eigenen Division nur zu gut kennen, die Texans.
Und nein, die Titans hätten auch mit Quarterback Marcus Mariota eher nicht gewonnen.

Kommen die Patriots mit ihrem schlechtesten Team in der Ära Brady/Belichick noch rechtzeitig in Fahrt?
Wer kann das sagen?
Das armselige Team am anderen Ende des 38:3 Sieges waren die Jets.
New England hat sich zumindest ein Heimspiel und eine Freiwoche mit diesem Sieg erspielt.

Mit einem nie gefährdeten 20:3 gegen die Jaguars sicherte sich Houston die AFC South.

Eigentlich nicht erwähnenswert, weil es um nichts mehr ging, aber die Cowboys und die Giants lieferten das Spiel des Tages.
Dallas gewann mit 36:35 in einem spitzen Spiel.

Genug davon, kommen wir zum lustigen Trainerfeuern
Nur ein paar Minuten überstand Dirk Koetter die 32:34 Niederlage seiner Buccaneers in einem wirklich spannenden Spiel gegen die Falcons.
Er war der erste Head Coach, der nach dem letzten Spieltag gefeuert wurde.
Zum 11. Mal in Folge kann Tampa Bay in den Playoffs nur zusehen.
Koetter wurde 2015 Head Coach der Bucs und kam auf 19-29 Siege.

Nur zwei Saisons durfte Vance Joseph zeigen, daß er es nicht kann.
Die Broncos feuerten ihn am Montag nach 11-21 Siegen.

Klar war, daß Todd Bowles nach einer weiteren sehr erfolglosen Saison der Jets gehen mußte.
24-40 Siege lautet seine Bilanz in New York.

Adam Gase ist auch keine Überraschung.
Seine Bilanz in Miami: 23-25.

Endlich, endlich, endlich wurden die Fans in Cincinnati von Marvin Lewis erlöst.
Nach 16 Jahren kam er auf die positive Bilanz von 131-122-3 Siegen, aber er holte nicht einen einzigen winzigen Playoffsieg.

Etwas kürzer, nämlich nur eine Saison, durfte Steve Wilkes mal ausprobieren, ob er Head Coach kann.
Er konnte nicht.
Er führte die Cardinals mit 3-13 Siegen zu ihrer schlechtesten Bilanz in der Vereinsgeschichte, seit ihrem Auszug aus St. Louis.

Wie es heißt, hat Doug Marrone seinen Job in Jacksonville auch für 2019 sicher.
Unverständlich!

Auch Assistenztrainer wurden vor die Türe gesetzt
Lions: Offensive Coordinator Jim Bob Cooter.

Jaguars: Running Back Coach Tyrone Wheatley

Falcons: Offensive Coordinator Steve Sarkisian
Defensive Coordinator Marquand Manuel
Special Teams Coordinator Keith Armstrong

Kurzberichte
Buccaneers (noch) General Manager Jason Licht gab bekannt, daß er 2019 mit Quarterback Jameis Winston plant.
Der Quarterback, der noch nie bewiesen hat, daß er zu Recht an Nr. 1 der Draft 2015 einberufen wurde, wird dann $20,922 Millionen verdienen. Oder vielmehr bekommen, nicht so sehr verdienen.

Die Raiders haben ihren neuen General Manager. Es ist der uns allen vom NFLN bekannte Mike Mayock.
Ein Wunschkandidat von Head Coach Jon Gruden?: „Mike und ich kennen uns seit etwa 20 Jahren, als wir bei den Eagles waren. Seitdem sind wir Freunde,“ sagte Gruden in einer Pressekonferenz.
Mayock war der Draft Guru des NFLN. Er hatte zu jedem Anwärter, der vom College in die NFL wechselte seinen dicken Aktenordner und immer ein gutes Gespür für die wirklich brauchbaren Spieler.
Er und Gruden könnten tatsächlich ein Raiders Team formen, daß ab und zu auch mal was gewinnt.

„Ich werde nicht kündigen, Punkt,“ zeigte sich Mike Zimmer trotzig.
Der Head Coach der Vikings mußte auf der Pressekonferenz nach der Niederlage gegen Chicago Fragen nach seiner Zukunft beantworten.
Doch vielleicht entscheidet General Manager Rick Spielman, daß Zimmer gehen muß
Bis jetzt sieht es nicht danach aus. Und Zimmers Vertrag läuft noch ein Jahr.

Die Ravens sind in den Playoffs und Eric Weddle um $1 Million reicher.
Dieser Bonus stand dem Safety im Erfolgsfall zu.
Und Weddle möchte den Bonus mit seinen Teamkollegen teilen. Wie, das weiß er selber noch nicht genau, aber er wäre nichts ohne seine Teamkollegen und deshalb würde ihm schon was einfallen, meinte er.

Nicht so ganz zufrieden waren die Jaguars mit ihrem Running Back Leonard Fournette.
Der Erstrundenspieler der Draft 2017 spielte bisher nicht oft und nicht gut, wenn er denn mal spielte. 11 Spiele verpaßte er in seinen zwei Saisons.
Und sein Suspendierung nach einem Kampf in Woche 13 im Spiel gegen Buffalo, bot dem Team die Gelegenheit, seinen Frust über den Running Back auszudrücken.
Die Jaguars strichen Fournette ausstehende Garantiegehälter, was vertraglich abgesichert ist. Das jedenfalls glauben die Verantwortlichen in Jacksonville.
Die NFLPA wird sich der Situation natürlich annehmen und überprüfen, ob das wirklich OK ist?

Wie geht es weiter?
Wild Card Weekend

Samstag, Jan. 5

Indianapolis Colts at Houston Texans, 22:35 Uhr. (ESPN/ABC)

Sunday, Jan. 6

Seattle Seahawks at Dallas Cowboys, 02:15 Uhr. (FOX)

Los Angeles Chargers at Baltimore Ravens, 19:05 Uhr. (CBS)

Philadelphia Eagles at Chicago Bears, 22:40 Uhr. (NBC)

 

Divisional Round

Samstag, Jan. 12

AFC Nr. 4/5/6 der Setzliste at Kansas City Chiefs, 22:35 Uhr. (NBC)

Sunday, Jan. 13

NFC Nr. 3/4/5 der Setzliste at Los Angeles Rams, 02:15 Uhr. (FOX)

AFC Nr. 3/4/5 der Setzliste at New England Patriots, 19:05 Uhr. (CBS)

NFC Nr. 4/5/6 der Setzliste at New Orleans Saints, 22:40 Uhr. (FOX)

 

Championship Sunday

Sunday, Jan. 20

NFC Championship Game, 21:05 Uhr. (FOX)

AFC Championship Game, 00:40 Uhr. (CBS)

 

 

 

 

 

forum
feldhintergrund04
feldhintergrund03

 

 

 

[Home] [Ergebnisse] [NFL News] [News Archiv] [Total Exzess] [Statistiken] [Tabellen] [Football erklärt] [History] [NFL] [Impressum]

 


WIN-FOOTBALL Magazin © voss-multimediagruppe. Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch Auszugsweise, nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung. Alle Logos und Namen sind eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Namensinhaber und urheberrechtlich geschützt. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 "Haftung für Links" - hat das Landgericht Hamburg entschieden, das man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. In WIN-FOOTALL sind Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Da ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe, distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf www.win-football.de. Dies gilt für alle auf www.win-football.de ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen.

 

 

winfootball2009logo