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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

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Donnerstag, 21. Januar 2021

Philip Rivers beendet seine Karriere.
rivers-philip-coltsNach 17 Saisons in der NFL hat er sich zu diesem Schritt entschlossen.
Laut NFL.com gehört Rivers (Bild) zu den Top fünf Quarterbacks, die nie den Super Bowl gewinnen konnten. Die anderen sind Fran Tarkenton, Randall Cunningham, Jim Kelly, und Dan Marino auf den Plätzen 4 bis 1. Wobei man unter diesen Vieren Dan Fouts (Platz 7) statt Cunningham einsetzen sollte.
Philip Rivers ist 39 Jahre alt, Seine Karriere wurde geprägt von seinem inkonsistenten Spiel. Genialen Pässen folgte oft der kapitale Fehlpaß, der den Gegnern den Sieg bescherte. Wäre Rivers Leistungen konstanter gewesen, dann wäre er vielleicht nicht unter den Top 5 Quarterbacks gelandet, die nie einen Super Bowl gewinnen konnten. In seinen 17 Jahren spielte er nur in 12 Playoffspielen.
Eli Manning, der als erster in der Draft 2006 einberufen wurde, und Ben Roethlisberger, der an 11. Stelle aufgenommen wurde, konnten beide zwei Super Bowls gewinnen.
Rivers hört auf auf Platz fünf bei den Passyards, mit 63.440 Yards, den fünftmeisten Touchdowns, mit 421 und den fünftmeisten vervollständigten Pässen, mit 5.277.
Nicht fünfmal, sondern achtmal wurde er in den Pro Bowl gewählt. Seit er die Chargers anführte, hat er kein Spiel verpaßt und spielte in 252 Partien in Folge. In acht Saisons in Folge kam er jeweils auf über 4.000 Passyards. Damit liegt er hinter Drew Brees (Saints) und Matt Ryan (Falcons) auf Platz drei. Hinter Drew Brees begann Rivers übrigens seine Karriere. In seiner ersten Saison bei den Chargers war Rivers der Ersatzmann von Brees.
Rivers, der zuletzt für die Colts spielte, wird bestimmt als Charger in den Ruhestand treten. Ob er in die Hall of Fame aufgenommen wird, bleibt abzuwarten, ist aber wahrscheinlich.
Die Colts hätten ihn gerne auch noch für 2021 verpflichtet, aber der Familienrat, seine Frau Tiffany und die neun Kinder, kam zu dem Entschluß Schluß zu machen.
Die Entscheidung leicht gemacht hat ihm die Aussicht darauf als Head Coach an der Alabama High School zu arbeiten. Rivers kommt aus Alabama. Er freut sich darauf, den jungen Talenten etwas beizubringen.

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Kurzberichte
Chiefs Quarterback Patrick Mahomes ist immer noch im Gehirnerschütterungsprotokoll.
Allerdings hat er ein leichtes Training aufgenommen.

Es ist Offiziell, Dan Campbell ist der neue Head Coach der Lions.
Er übernimmt ein Team, das seit 2016 nicht mehr in die Playoffs kam.

Die Ravens wollen Lamar Jackson langfristig an sich binden.
Dabei widersetzen sie sich hartnäckig dem Wunsch der Fans, die gerne ein gutes Paßspiel sehen würden.
Und so arbeitet die Clubführung daran, einen Vertrag mit dem laufenden Quarterback auszuhandeln. Und wer weiß, vielleicht wird aus Jackson ja noch ein Quarterback, der auch passen kann?

Doug Pederson, frisch von den Eagles gefeuerter Head Coach, denkt an eine Auszeit.
Er möchte ein Jahr lang nicht als Coach in der NFL arbeiten, um sich gut auf die Saison 2022 vorbereiten zu können.
Momentan liegt ihm ein Angebot vor, als Offensive Coordinator bei den Seahawks zu arbeiten. Ob ihn das locken kann?

Mittwoch, 20. Januar 2021

Kurzberichte
stafford-matthewDer neue General Manager der Lions, Brad Holmes, sagte auf die Frage, ob Matthew Stafford (Bild) 2021 noch der Quarterback des Teams sein wird: „Mein Job ist es, den ganzen Kader zu beurteilen.“
Zwar lobte Holmes anschließend die Fähigkeiten Staffords, aber einen Freifahrtschein wollte er ihm nicht geben.
Nun kommt es auch auf Stafford selber an. Nach der dritten negativen Saison in Folge könnte er es leid sein, erneut an einer Umbildung des Teams beteiligt zu sein.
Mit seine 32 Jahren gehört er als Quarterback noch nicht zum alten Eisen, auch wenn er recht verletzungsanfällig ist. Aufhören wird er vielleicht noch nicht, selbst wenn er in Detroit entbehrlich geworden sein sollte.
Eine gute Zeit dort hatte er eh nicht. Als Nr. 1 der Draft 2009 hatte er bisher nur vier positive Saisons in Detroit.

Noch steht es nicht fest, aber Dan Campbell bildet schon mal seinen Trainerstab.
Campbell, bisher Tight Ends Coach und Assistenz- Head Coach der Saints, wird wohl der neue Head Coach der Lions.
Und mit ihm wird Secondary Coach Aaron Glenn zu den Lions wechseln.

Nachdem die Saints das Divisional Playoff Spiel gegen den Divisionsrivalen Tampa Bay Buccaneers verloren haben, haben sie jetzt ihren General Manager an den Divisionsrivalen Atlanta Falcons verloren.
Terry Fontenot wechselte in dieser Position von New Orleans nach Atlanta. 16 Jahre war Fontenot in unterschiedlichen Positionen bei den Saints.

Der neue Head Coach der Falcons, Arthur Smith, hat sich festgelegt. Er will auf jeden Fall 2021 mit dem „grandiosen“ Matt Ryan bestreiten.
Für Smith haben die drei schlechten Saisons seit der Super Bowl Teilnahme nichts mit dem Quarterback zu tun.
Das wird der Teambesitzer Arthur Blank gerne hören, denn selbst wenn Ryan nicht mehr im Kader wäre, würde er die Falcons 2021 und 22 noch jeweils über $26 Millionen kosten.
2023 würde sein Gehalt nur noch mit $8 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet. Ryan wird dann 38 Jahre alt sein. Bis dahin sollten die Falcons einen Nachfolger für ihn finden.

„Wir suchen einen Franchise- Quarterback,“ sagte der neue General Manager der Broncos, George Patton.
Zwar glaubt er, daß sich Drew Lock noch positiv entwickeln könnte, aber so ganz überzeugt davon scheint er nicht zu sein.
Das Nr. 1 Ziel wäre es, einen Quarterback einzuberufen, oder auf andere Weise zu verpflichten, der das Team nach vorne bringen könnte. Das könnte aber auch Lock sein, der gewiß das Potential hätte. Er müßte es nur schnell entfalten.

Das Washington Football Team ist kurz davor, Marty Hurney als neuen General Manager zu verpflichten.
Hurney wurde letzten Dezember als General Manager der Panthers gefeuert. Er und Head Coach Ron Rivera haben also eine gemeinsame Vergangenheit.

Das mußte ja kommen. Die Quote über Qualität Anhänger bemängeln, daß mal wieder zu wenige General Manager und Head Coaches mit der ihrer Meinung nach richtigen Hautfarbe ausgesucht wurden. Statt dessen wären wieder fast nur hellhäutige Kandidaten verpflichtet worden.
Nur Head Coach Robert Saleh bei den Jets hat ihrer Meinung nach die richtige Hautfarbe, sowie die General Manager Terry Fontenot in Atlanta und Brad Holmes in Detroit. Und bei nur noch zwei offenen Head Coach Posten und einem General Manager Posten sieht es wieder mau aus.
Daß Quote und Qualität sich nicht ausschließen, zeigen die Jets. Ich gebe Robert Saleh da jetzt mal einen Vertrauensvorschuß, den er hoffentlich erfüllen kann, für das Team, und für die treuen Jets Fans, die genug gelitten haben.
Saleh hat das Wissen, die Power und die Persönlichkeit, um dieser maroden Truppe Beine zu machen.
Wäre ich Jets Fan, wovon ich sehr weit entfernt bin, würde ich mich auf die kommende Saison freuen.

Titans Wide Receiver AJ Brown hatte leichte Eingriffe an beiden Knien.
Er braucht jetzt ein paar Wochen Ruhe, um sich auszukurieren.
Niemand wußte, daß er sich bereits in Woche zwei von den Teamärzten gesagt bekam, daß die Saison für ihn beendet sein müßte. Mit einer Knochenkontusion in einem Knie fiel er in den Wochen 2 und 3 aus und kam nach der Freiwoche in Woche 5 wieder zurück.
In der Saison kam er noch auf 70 gefangene Pässe für 1.075 Yards und 11 Touchdowns.

Im Sommer war der Vater von Bengals Cornerback Mackensie Alexander verschwunden.
Bei der Suche nach ihm war Alexander, sagen wir mal, übermotiviert. Er fragte den Mann, der mit seinem Vater im Wald unterwegs war an diesem Tag, zu heftig, wo die beiden unterwegs waren und was passiert wäre.
Das brachte ihm eine Anzeige ein.
Gestern wurde bekanntgegeben, daß alle Anklagepunkte in diese Sache gegen ihn vom Tisch wären.

Die Bills bereiten sich sowohl auf Patrick Mahomes als auch auf Chad Henne vor.
Noch weiß niemand, wer als Quarterback der Chiefs auflaufen wird. Mahomes ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Packers Head Coach Matt LaFleur sieht die Niederlage in Woche 6 gegen die Buccaneers als Weckruf an. „Wir haben seitdem einen langen Weg zurückgelegt,“ sagte er.
Green Bay war als großer Favorit nach Tampa Bay gereist, und bekamen eine 10:38 Klatsche.
Am Sonntag nahmen die Buccaneers Rache für die 3:38 Niederlage gegen die Saints in Woche 9.
Die Packers werden jetzt auf ihre Rache hoffen. 10:0 hatten sie bereits geführt, bevor sie von den Bucs vorgeführt wurden.
„Wir haben uns sehr gut auf unseren kommenden Gegner vorbereitet,“ sagte LaFleur. „Wir werden unser Bestes geben und auf dem Platz unsere Antwort auf das letzte Aufeinandertreffen geben.“
Packers Quarterback Aaron Rodgers hatte nur 160 Passyards. Danach legte er los und wurde zum aussichtsreichsten Kandidaten für den wertvollsten Spieler der Saison.

Super Bowl LV
Die Schiedsrichtercrew steht fest, und es gibt eine Premiere. Mit Sarah Thomas gehört zum ersten Mal eine Schiedsrichterin dazu.
Chef-Schiedsrichter wird Carl Cheffers sein. Er ist in seiner 21. Saison als NFL Schiedsrichter und wird seinen zweiten Super Bowl leiten.
Weitere Mitglieder seiner Crew sind: Umpire Fred Bryan, Line Judge Rusty Baynes, Field Judge James Coleman, Side Judge Eugene Hall, Back Judge Dino Paganelli und Replay Official Mike Wimmer.

Eric Church und Jazmine Sullivan werden die Nationalhymne vor dem Spiel singen und H.E.R. wird America the Beautiful singen.

Corona bedrohte die Serie von Don Crisman, Tom Henschel und Gregory Eaton.
Sie haben alle bisherigen Super Bowls vor Ort im Stadion erlebt, und nennen sich den „Verpaß niemals einen Super Bowl Club“.
Natürlich war diese Serie in diesem Jahr in Gefahr.
Doch die NFL hat den dreien Tickets gesichert, so daß sie auch am 7. Februar wieder persönlich anwesend sein können. Hätte das nicht geklappt, wären sie ohne Tickets nach Tampa Bay gereist und hätten sich Karten auf dem „zweiten Markt“ besorgt.
Bei der zweiten Gruppe sieht es nicht so gut aus. Die Mitglieder des „Super Bowl Five“ Clubs sind nicht mehr vollzählig.
Harvey Rothenberg, 87 Jahre alt, und eines der Mitglieder dieses Clubs sagte, daß er, Sylvan Schefler und Larry McDonald planen bei Super Bowl LV anwesend zu sein. Lew Rapaport wurde kürzlich operiert und kann nicht dabei sein. Al Schragis verstarb 2018.
Zunächst hieß es, daß es nicht sicher wäre, daß für die beiden Gruppen Tickets ausgegeben werden könnten, wegen Corona. Aber Harvey Rothenberg rief NFL Commissioner Goodell an, und kurz darauf bekamen sie alle ihre Karten.

Dienstag, 19. Januar 2021

Neue Rekorde
brady-tom-sb49-mvpTom Brady (Bild) und Aaron Rodgers stellten neue Rekorde auf .
Brady wurde mit 43 Jahren der älteste Spieler, der in einem Playoffspiel einen Touchdown erzielt hat.  Bisheriger Rekordhalter war Hall of Fame Wide Receiver Jerry Rice. Er war 40 Jahre alt, als er 2002 zwei Touchdowns für die Raiders erzielte.
Rodgers warf zwei Touchdownpässe und blieb ohne Interception gegen die Rams. Damit hat er in Playoffspielen Heimspielen im Lambeau Field 13 Touchdowns geworfen, ohne einen Interception.
Bisher war Drew Brees der Rekordhalter, der zwischen 2007 und 18 im Superdome 12 Touchdownpässe warf, ohne daß eine Interception dazwischen lag. 
Rodgers führte seine Offense zu 484 Yards insgesamt. Und das gegen die Nr. 1 Defense der Saison.
Noch nie zuvor mußte eine Nr. 1 Defense in den Playoffs so viele Yards hinnehmen. Und ein neuer Playoffrekord für die Packers sind diese 484 Yards auch noch.

War es das für Drew Brees?
Drew Brees denkt ans Aufhören. Doch möchte der Quarterback der Saints mit dieser miesen Vorstellung vom Sonntag in den Ruhestand treten?
Brees spielte wie ein 42 Jahre alter Athlet, der dem Sonnenuntergang entgegenreitet, während Tom Brady in der zweiten Halbzeit mit seinen 43 Jahren zeigte, warum er noch nicht ans Aufhören denken muß.
Brees kam nur auf 134 Passyards und warf drei Interceptions.  Er hatte eine Passerwertung von unterirdischen 38,1 Punkten. Seit einige Spielen schon wurde es offensichtlich, daß die Kraft in seinem Wurfarm zu Wünschen übrig läßt.
Natürlich war die Defense der Buccaneers phantastisch. Star Wide Receiver Michael Thomas fing nicht einen Pass. Aber es war nicht nur Tampas Defense, die Brees schlecht aussehen ließ. Das kam schon auch von ihm selber. Er konnte keinen Pass vervollständigen, der mehr als 20 Yards durch die Luft flog. Ja, er versuchte noch nicht mal, solch einen Pass zu werfen.
Jetzt will er mit seiner Familie beraten, wie es weitergeht und ob es weitergeht.
Brees würde seine Karriere mit einigen Rekorden und einem Super Bowl Sieg beenden. Der liegt zwar schon länger zurück, aber wenn man an die großen Quarterbacks denkt, die auch Rekorde sammelten, ohne jemals das große Spiel gewonnen zu haben, steht Brees wirklich gut da.
Immerhin standen am Sonntag zwei ganz, ganz große Quarterbacks auf dem Platz. Noch nie zuvor gab es ein Playoffspiel, in dem beide Quarterbacks über 40 Jahre alt waren. Beide liegen auf Platz ein und zwei der ewigen Bestenliste in den Kategorien Passyards und Touchdownpässe. Brady hat 90.973 Passyards, Brees 85.590. Brady hat 656 Touchdownpässe, Brees 607.
Beide sind bereits jetzt feste Kandidaten für die Hall of Fame.
Brees kann mit erhobenem Kopf in den Ruhestand treten, auch nach einer so ungewohnt schlechten Leistung.

Nix mehr Breveland Clowns für Cleveland Browns
Browns Head Coach Kevin Stefanski hatte ein erfolgreiches erstes Jahr als Head Coach in der NFL.
Am Sonntag hatte Cleveland den amtierenden Super Bowl Champion am Rand einer Niederlage.
Stefanski glaubt, daß sein Quarterback Baker Mayfield sich noch weiter entwickeln wird. „Ich glaube, wir haben unsere Identität in dieser Saison gefunden,“ sagte Stefanski.
Den treuen und gebeutelten Fans der Browns wäre es zu wünschen, daß diese Saison keine Eintagsfliege bleibt.
Erst klaute man ihnen das Team in einer Nacht und Nebel Aktion, und als die NFL dann hingegangen ist, und ihnen wieder ein NFL Team gab, mussten sie Jahr für Jahr mit absoluten Losern leben.
Und trotzdem kamen die Fans bei dem grauenvollen Wetter, das oft in Cleveland herrscht, in Scharen ins Stadion.
Die Saison 2020 endete in der Divisional Runde. Doch wichtig ist, daß Cleveland seit 1994 überhaupt mal wieder in die Playoffs gekommen ist.
Und Stefanski, der im Rennen um den Titel Head Coach des Jahres ist, hat bewiesen, daß er aus diesen Losern einen Sieger machen konnte. Und so wie es aussieht, wird man 2021 tatsächlich von Anfang an mit diesem ehemaligen Lachschlager rechnen müssen.

Kurzberichte
Das Gerücht, daß Deshaun Watson Unglücklich in Houston ist, lockt Interessenten an.
Die Texans haben einige Anfragen bezüglich ihres Quarterbacks bekommen.
Aber es ist eher unwahrscheinlich, daß das marode Team ausgerechnet seinen einzigen brauchbaren Spieler gehen läßt.

Die Ravens trennen sich von Running Back Mark Ingram und Quarterback Robert Griffin III.
In seinen acht Saisons bei den Saints wurde Ingram zweimal in den Pro Bowl gewählt. Vor der Saison 2019 unterschrieb er für drei Jahre bei den Ravens, mit einer Option, das letzte Jahr zu streichen. Davon machte Baltimore Gebrauch. Nach seinen 1.018 Yards 2019 kam er 2020 auf lediglich 299 Yards, da er viel Zeit mit Verletzungen verlor.
Griffin III war am Samstag noch nicht mal aktiv. Nach drei Jahren in Baltimore ist seine Zeit dort jetzt beendet.

Die NFL hat neue Regeln für das Scouting Combine aufgestellt.
Alles steht immer noch unter den Zwängen, die dieser Mist-Virus nötig macht. Alles was möglich ist, wird virtuell erledigt. Medizinische Untersuchungen müssen unter strengen Auflagen absolviert werden. Dazu möchte die NFL eng mit den Ärzten und Trainern der Colleges zusammenarbeiten.
Ein großes Treffen in Indianapolis, wie bisher, ist gestrichen. Statt dessen werden Sichtungstrainings auf den College Campussen abgehalten.

Für Defensive Coordinator Robert Saleh, der jetzt Head Coach bei den Jets ist, haben die 49ers noch keinen Nachfolger gefunden.
Für Offensive Coordinator Mike LaFleur, den Saleh mitnahm, haben sie einen Nachfolger.
Der bisherige Run Game Coordinator, Mike McDaniel wird neuer Offensive Coordinator der Niners.

Jon Arnett verstarb im Alter von 85 Jahren.
Der Running Back wurde 1957 von den Rams als zweiter Spieler einberufen und spielte bis 1963 für sie. Fünfmal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Mit einem Kickoff Return über 105 Yards hält er immer noch den Teamrekord.
Von 1964 bis 66 spielte er noch für die Bears.

Montag, 18. Januar 2021

Die NFL 2020 - Divisional Playoffs - Der Sonntag
mahomes-patrick-MVPDer 22:17 Erfolg der Chiefs über die Browns war so knapp, wie das Ergebnis vermuten läßt. Die Browns waren wirklich so knapp dran an Kansas City.
Wäre Chiefs Quarterback Patrick Mahomes (Bild) nicht im dritten Viertel mit einer Gehirnerschütterung ausgefallen, wäre es vielleicht nicht so eng geworden. Aber nachdem Chad Henne als Ersatzmann auf den Platz kam, stiegen die Hoffnungen der Browns Fans, die Chiefs, die zur Halbzeit bereits mit 19:3 führten, doch noch zu überholen.
Mag sein, daß eine phantastische Defense-Szene der Chiefs den Unterschied machte. Browns Running Back Rashard Higgins versuchte nach einem 25 Yards Lauf den Ball mit ausgestreckten Körper an den Pylon zu bringen. Doch Daniel Sorensen schlug ihm den Ball Zentimeter vor der Endzone aus der Hand. Das Ei flog durch die Endzone ins Seitenaus. Statt Touchdown Browns Touchback Chiefs.
Doch auch wenn Kansas City nur noch zu einem Field Goal kam in Durchgang zwei, reichte es am Ende nicht.
Es war ein Spiel, geprägt von guten Verteidigungsleistungen. Und doch bleibt es dabei, hätte Mahomes bis zum Ende spielen können, wäre es schlimmer für die Browns ausgegangen.
Mahomes kam auf 21 von 30 für 255 Yards und  Touchdown ohne Interception.
Sein Ersatzmann Chad Henne kam auf 6 von 8 für 66 Yards, 0 Touchdowns, 1 Interception.
Baker Mayfield von den Browns kam auf 23 von 37 für 204 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception.
Am Ende waren es ein 13 Yards Lauf von Henne bei einem dritten und 14 und ein anschließender Pass zu Tyreek Hill für das letzte Yard, die den Sieg sicherten.
Es waren nur noch ein paar Sekunden zu spielen, und Cleveland hatte seine Auszeiten aufgebraucht. Kansas City konnte die Uhr herunterlaufen lassen.
Jetzt kommt es auf den Heilungsprozess von Patrick Mahomes an, ob die Bills es am Sonntag nach dem Liga MVP 2019, Lamar Jackson, mit dem Liga MVP 2018, Patrick Mahomes, zu tun bekommen.
Jackson hatten sie ja hervorragend im Griff. Mit einem gesunden Mahomes dürften sie es schwerer haben.

Tom Brady, 43, gegen Drew Brees 42, hieß es danach.
Beide Quarterbacks sahen auch wirklich nicht mehr wie die frischesten aus. Die Verteidigungen hatten beide gut im Griff.
Und der Schutzengel der Heiligen hatte wohl einen Tag frei, denn die Turnover waren ihr Schicksal. Drew Brees warf drei Interceptions, und Tight End Jared Cook ließ sich nach einem guten Catch für einige Yards Raumgewinn, den Ball aus der Hand schlagen.
Diese vier Ballverluste führten zu 21 Punkten der Buccaneers.
Drew Brees kam auf 19 von 34 für 134 Yards, 1 Touchdown und 3 Interceptions.
Mit einem gut ausgeführten Trickspielzug, bei dem Ersatz- Quarterback Jameis Winston als Wide Receiver aufgestellt war, kam er mit einem Pass über 56 Yards zu einem Touchdown gegen sein altes Team.
Tom Brady kam auf 18 von 33 für 199 Yards und 2 Touchdowns, ohne Interception.
Die Tampa Defense ließ in der zweiten Hälfte nichts mehr zu, als es für die Saints in den letzten vier Drives hieß, Fumble. Punt, Interception, Interception.
Tampa Bay gewann 30:20.
Dadurch kommt es nächsten Sonntag zum Duell des 43 Jahre alten Tom Brady gegen den Jungspund Aaron Rodgers, der erst 37 Jahre alt ist.
Die Kälte in Green Bay dürfte Brady nichts ausmachen, die kennt er aus seinen vielen Jahren in New England. Er spielt in seinem neunten Conference Championship Game in 10 Jahren.

Um 21 Uhr spielen die Buccaneers bei den Packers und um 0:40 Uhr die Bills bei den Chiefs.

Kurzberichte
Die Chargers haben einen neuen Head Coach. Sie entschieden sich für Rams Defensive Coordinator Brandon Staley.
Der muß zumindest nicht umziehen um für sein neues Team zu arbeiten.
Nach nur einem Jahr als Defensive Coordinator der Rams hat er nun seinen Head Coach Posten.
Staley leitete die Nr. 1 Defense der Liga in den Bereichen zugelassene Punkte, Defense insgesamt und Passverteidigung. Es war die beste Saison der Rams Defense seit 1975.

Der Lazarettreport
New Orleans Saints Receiver Deonte Harris (Nacken)

Tampa Bay Buccaneers Linebacker Jack Cichy, Ellenbogen

Cleveland Browns Left Tackle Jedrick Wills, Knöchel
Left Tackle Kendall Lamm, Ellenbogen

Kansas City Chiefs Quarterback Patrick Mahomes, Gehirnerschütterung
Cornerback Bashaud Breeland, Gehirnerschütterung

Sonntag, 17. Januar 2021

Die NFL 2020 - Divisional Playoffs - Der Samstag
rodgers-aaron-xx3Im ersten Spiel ließen die Packers trotz des knapp aussehenden 32:18 Erfolgs nie einen Zweifel aufkommen, wer als Sieger das Stadion verläßt.
Packers Quarterback Aaron Rodgers (Bild) war überwältigt von der Stimmung, die die 9.000 Zuschauer im weiten, kalten Rund verbreiteten.
Er kam auf 23 von 36 für 296 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception.
Running Back Aaron Jones steuerte 99 Laufyards und 1 Touchdown bei.
Rams Quarterback Jared Goff kam auf 21 von 27 für eher bescheidene 174 Yards und 1 Touchdown, auch ohne Interception.
Mit 90 Laufyards und 1 Touchdown sorgte auch Rams Running Back Cam Akers für gute Werte, doch am Ende reichte es halt nicht.
Grund war natürlich auch, daß Rams Star-Verteidiger Aaron Donald mit seiner Brustverletzung eben doch nicht voll einsatzbereit war. Er konnte nicht genügend Druck auf Aaron Rodgers ausüben.
Green Bay machte jederzeit den Eindruck, als könnten sie noch einen Gang höher schalten, wenn die Rams das erfordert hätten.
Die Packers warten jetzt auf den Sieger des Spiels Buccaneers at Saints.

In Buffalo ging der Verteidigungsplan der Bills zu 100% auf.
Mit Lamar Jackson kam ein Quarterback, der gut laufen und ein bißchen passen kann. Bei den Bills startete Quarterback Josh Allen, der gut passen und ein bißchen laufen kann.
Die Bills wußten also, daß sie Jackson am Laufen hindern mußten, um eine Chance zu haben, die Ravens Offense komplett zu stoppen. Ein Wunsch, den schon viele Teams hatten, und der selten in Erfüllung ging.
Gestern klappte es. Jackson kam als Quarterback auf 14 von 24 für 162 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception. Als Läufer kam er nur auf 34 Yards.
Vier mal schaffte es die Bills Defense sogar, ihn zu sacken. Einmal in einer bedrohlichen Situation, bei der Jackson am Ende des dritten Viertels bis auf Zentimeter an die eigene Endzone zurückgedrängt wurde und er in letzter Sekunde den Ball wegwarf. Absichtliches Wegwerfen des Balles statt Safety, so weit, so gut, aber bei dem Angriff landete der Quarterback hart mit dem Kopf auf dem Boden in der Endzone und zog sich eine Gehirnerschütterung zu.
Es kam Rookie Tyler Huntley auf den Platz, und hätte man nicht mitbekommen, daß Jackson in der Kabine war, hätte man keinen Unterschied bemerkt. Huntley war der exakte Klon von Jackson. Beim dritten und 33 von der eigenen zwei lief er für 19 Yards und verschaffte so seinem Punter den nötigen Platz.
Im letzten Viertel kam Huntley noch auf 6 von 13 für 60 Passyards, und er landete mit 32 Laufyards nur knapp hinter Jackson, der drei Viertel Zeit für seine 34 Yards hatte.
Josh Allen kam auf 23 von 37 für 206 Yards und 1 Touchdown ohne Interception.
Mit sieben Läufen erzielte er nur drei Yards.
Einen Touchdownpass warf Jackson dann doch, aber einen, den er lieber nicht geworfen hätte.
Baltimore stand am Ende des dritten Viertels mit einem Dritten und neun an der Neun der Bills. Jackson passte in die Endzone und Cornerback Taron Johnson fing den Ball ab. Er lief damit 101 Yards in die andere Endzone und ließ sich bei diesem Lauf auch nicht von Jackson einholen, der hinter ihm her war.
Die wirbelnden Winde im Stadion machten nicht nur den Quarterbacks zu schaffen, auch die Kicks der Kicker wurden vom Winde verweht. Bills Kicker Tyler Bass verschoß zwei seiner drei Field Goal Versuche, genau wie Justin Tucker. Für ihn war es in seinen neun Saisons in der NFL das erste Mal, daß er in einem Spiel zwei Field Goals aus unter 50 Yards verschoß.
Am Ende gewann Buffalo in einer sehr ansehnlichen Defenseschlacht mit 17:3. Jetzt warten sie auf den Sieger des Spiels Browns at Chiefs.
Gewinnen, entgegen allen Erwartungen die Browns, dann dürfen die 6.700 Zuschauer noch mal ein Heimspiel ihrer Bills erleben.
Gewinnt Kansas City, muß Buffalo reisen.

Zur Kasse bitte...
hieß es für Baltimore Ravens Star Cornerback Marcus Peters. Er muß $15.000 zahlen, weil er nach einem Interception in Tennessee auf dem Logo der Titans in der Mitte des Platzes herumgetrampelt ist.
Er plant, gegen die Strafe Einspruch einzulegen.

Chicago Bears Receiver Anthony Miller und Saints Cornerback Chauncey Gardner-Johnson müssen beide Strafen zahlen, wegen unnötiger Härte.
Miller ist mit $8.589 dabei, Gardner-Johnson mit $15.000

Samstag, 16. Januar 2021

Kurzberichte
mahomes-patrick2Browns at Chiefs
Auf dem Papier eine glasklare Angelegenheit. Doch das war auch letzte Woche bei Browns at Steelers der Fall. Und der überraschende Ausgang ist bekannt.
Das ist ja der Grund, warum man die Spiele spielt, wie es immer so schön heißt.
Zuletzt gewannen die Chiefs in Woche neun 2018 37:21 gegen Cleveland. Patrick Mahomes (Bild) und Rookie Quarterback Baker Mayfield hatten 375, bzw. 300 Passyards.
Doch ein Treffen der beiden am 22. Oktober 2016 rockte den College-Football.
Mit 1.708 Yards stellten Oklahoma und Texas einen neuen College-Rekord auf. Zusammen kamen sie auf 125 Punkte, zweiter Platz in der Bestenliste.
Texas Tech Quarterback Patrick Mahomes kam mit Pass- und Laufspiel auf 819 Yards und sieben Touchdowns, fünf davon waren Pässe.
Oklahoma Sooners Quarterback Baker Mayfield stand dem in keiner Weise hinterher. Er kam auf sieben Touchdownpässe.
Am Ende gewann Oklahoma diese epische Schlacht mit 66:59.
Dann hoffen wir mal, daß am Sonntag ähnliches abgeht.

Die NFL hat Wide Receiver Josh Gordon erneut auf unbestimmte Zeit suspendiert. Seine Wiedereinsetzung in die NFL wurde rückgängig gemacht.
Erst vor drei Wochen war Gordon wieder in den aktiven Kader der Seahawks aufgenommen worden. Doch es stellte sich heraus, daß er während seiner laufenden Sperre erneut gegen die Auflagen verstoßen hatte.
Seit er 2012 als vielversprechender Receiver in die Liga kam, hat er drei komplette Saisons wegen seiner Suchtkrankheit verpaßt.

Die Falcons haben einen neuen Head Coach. Sie verpflichteten Titans Offensive Coordinator Arthur Smith.
Der 38-jährige war 10 Jahre in der Offense der Titans tätig, die letzten beiden als Offensive Coordinator. Und in den letzten beiden Jahren kam Tennessee jeweils in die Playoffs, getragen von Running Back Derrick Henry, und dem endlich sein Talent zeigenden Quarterback Ryan Tannehill.

Ein Zückerchen bekommt Quarterback Deshaun Watson von den Texans.
Watson war der Meinung, man hätte ihm zugesagt, bei der Wahl eines neuen General Managers mitwirken zu dürfen.
Doch letzte Woche wurde Nick Caserio eingestellt, ohne das eventuell fundierte Wissen Watsons einzuholen.
Teambesitzer Cal McNair versprach Watson nun, daß er bei der Suche nach einem neuen Head Coach mitwirken darf.
McNair sagte, daß der Quarterback extrem unglücklich gewesen wäre, weil er übergangen wurde. Diese Unzufriedenheit twitterte Watson dann auch. Das tat er wohl mit solch geharnischten Worten, daß er später den Tweet löschte.
Erst vor vier Monaten hat der Quarterback einen „lukrativen“ Vierjahresvertrag unterschrieben. Doch nachdem er übergangen wurde, soll er Wechselwünsche geäußert haben.
Für Houston wäre es fatal, wenn er ginge. Er führte 2020 die Quarterbacks mit 4.823 Passyards an und war somit der einzige Lichtblick in diesem miesen 4-12 Team.

Der Lazarettreport
OUT sind
Rams: LB Terrell Lewis (Knöchel), QB John Wolford (Nacken)

Chiefs: LB Willie Gay (Knöchel), WR Sammy Watkins (Wade)

Buccaneers: DL Jeremiah Ledbetter (Wade)

Saints: CB Patrick Robinson (Oberschenkel)

Freitag, 15. Januar 2021

Kurzberichte
saleh-robert
Das lustige feuern und heuern geht weiter.
Die Jets haben einen neuen Head Coach. Sie entschieden sich für 49ers Defensive Coordinator Robert Saleh (Bild). Er hat, trotz vieler Verletzter in der abgelaufenen Saison, eine schlagkräftige Truppe aufgeboten.
Mit ihm scheinen die Jets einen guten Griff getan zu haben. Er bekam einen Fünfjahresvertrag.
Die Jets haben sich viel Mühe gegeben, einen neuen, einen guten, Head Coach zu finden. Etwa ein Dutzend Kandidaten wurden zu Gesprächen eingeladen.
Ein adäquater Nachfolger für Saleh in San Francisco wird schwer zu finden sein.
Saleh nahm auch noch gleich einen Kollegen mit an die gegenüberliegende Küste, Mike LaFleur. Er war bei den 49ers Passing Game Coordinator und wird in New York Offensive Coordinator.
Die Falcons, Lions, Jaguars, Eagles und Chargers waren alle hinter Saleh her.

Die Jaguars wurden auf dem College-Level fündig.
Sie verpflichteten Ohio State Head Coach Urban Meyer.
Der 56 Jahre alte Meyer ist ein sehr erfolgreicher College- Head Coach. Die Jaguars hoffen nun, daß er diese Erfolge auf die NFL übertragen kann.
Jacksonville ist ein kleiner Markt, ohne den Glitzer und den Druck, den es bei anderen Teams gibt. Die Fanbasis ist winzig. Hier wird Meyer in aller Ruhe seine Arbeit machen können.

Die Panthers haben einen neuen General Manager sie holten sich Seahawks Geschäftsführer Scott Fitterer.
Er war einer von 15 Kandidaten, die die Panthers im Auge hatten.

Die Lions verpflichteten Brad Holmes als neuen General Manager.
Er war der Scouting Direktor der Rams und bekam einen Fünfjahresvertrag.

Die Denver Broncos haben einen neuen General Manager, der unter der Leitung von John Elway arbeiten wird, George Paton.
Der war bisher Assistenz- General Manager bei den Vikings.
Denver konnte 2020 nur fünf Spiele gewinnen. Sie haben noch etwa $19 Millionen unter der Gehaltsobergrenze, die bei der Suche nach neuen Spielern ein nettes Polster sind.

Die Steelers trennen sich von Offensive Coordinator Randy Fichtner. Sein Vertrag läuft aus und wird nicht verlängert.
Auch zwei weitere Assistenten mußten gehen, offensive Line Coach Shaun Sarrett und defensive Backs Coach Tom Bradley.

Die Seahawks möchten, daß Quarterback Russell Wilson bei der Suche nach einem neuen Offensive Coordinator mithilft.
Wilson ist seit 10 Jahren bei den Seahawks und plant noch weitere 10 Jahre dort zu spielen. Er findet es aufregend, in den Auswahlprozess eingebunden zu werden.

Raiders Besitzer Mark Davis hat ein neues Spielzeug.
Er kaufte sich die Las Vegas Aces, ein Team aus der Frauenbasketballliga, WNBA.
Der Kauf muß erst von den Bossen der Liga abgesegnet werden.

Jared Goff wird als Quarterback der Rams gegen Green Bay starten.
John Wolford ist mit seiner Nackenverletzung nicht in der Lage, zu spielen.

Browns Head Coach Kevin Stefanski ist nach seiner Coronquarantäne wieder beim Team:
Gegen die Steelers fehlte er an der Seitenauslinie, gegen die Chiefs wird er wieder die Spielzüge der Offense ansagen.

Donnerstag, 14. Januar 2021

Methusalem Bowl III
methusalembowl3In Methusalem Bowl III stehen sich 85 Jahre Quarterback Erfahrung gegenüber. Auf der einen Seite Drew Brees, ab Freitag 42 Jahre, auf der anderen Tom Brady, 43 Jahre.
Und die persönlichen Vorzeichen deuten in verschieden Richtungen. Während Brees ans Aufhören denkt, denkt Brady ans Weitermachen.
Wenn es nach Brady geht, dann sollte man dieses Spiel auf dem History Kanal übertragen, gemessen am Alter der beiden zukünftigen Hall of Fame Quarterbacks.
Werden die Saints es schaffen, die Buccaneers in dieser Saison noch ein drittes Mal zu besiegen?
Ein 38:3, wie im letzten Aufeinandertreffen dürfte es wohl nicht geben. Die Buccaneers haben diese krachende Niederlage in Woche neun als Weckruf begriffen und sich am Riemen gerissen.
Die Saints haben keinen Millimeter nachgegeben und sind auch am Sonntag wieder Favorit.
Leider wird dann einer der beiden Quarterbacks auf der Strecke bleiben, aber: „Es kann nur einen geben.“
Leider!

Die Teddys auf dem Weg ins Nichts
Die Bears haben nicht vor, so bald mal wieder zu gewinnen.
Wie sonst darf man verstehen, daß General Manager Ryan Pace und Head Coach Matt Nagy weiter wursteln dürfen?
Pace hat als General Manager nicht gerade ein gutes Händchen gehabt und Nagy, tja Nagy... warum bleibt Nagy?
Zwar hat er als Head Coach der Bears 28 Siege bei 20 Niederlagen geholt, und zwei Niederlagen in den Playoffs, aber für die Ansprüche des Teams und die Wünsche der Fans ist das viel zu wenig.
Unter Pace als General Manager sind die Bears 42-54.
Die Misere fängt an der Quarterback- Position an. Als Pace 2015 den Job bekam, übernahm er Jay Cutler. Danach gab er jemand namens Mike Glennon einen Megavertrag. 2017 handelte er sich in der Draft nach oben, um an zweiter Stelle Mitchell Trubisky einzuberufen. Patrick Mahomes und Deshaun Watson wären da noch zu haben gewesen. Das wird man Pace immer vorhalten.
Und doch darf er weitermachen. Er feuerte Glennon und holte Chase Daniel als Ersatzmann für Trubisky. Da Trubisky es aber nicht brachte verpflichtete Pace letztes Jahr Nick Foles, der als Ersatzmann von Carson Wentz in Philadelphia einen Super Bowl Titel für die Eagles holte und MVP des Spiels wurde.
Aber ein paar gute Playoffspiele machen noch keinen Star- Quarterback. So startete Foles ab Woche drei und ab Woche 12 dann doch wieder Trubisky im Verlauf der Saison 2020. Der ließ dabei ab und zu sein Potential aufblitzen. Doch im Endeffekt ist er eine lahme Ente. Die Bears zogen ihre Option auf eine fünfte Saison in seinem Fall nicht. Er ist jetzt ein Free Agent.
Was also passiert 2021?
Pace und Nagy haben beide eindrucksvoll bewiesen, daß sie es nicht draufhaben.
Und doch läßt der Vorsitzende der Bears, George McCaskey, sie weitermachen. Er ist der Meinung, daß gerade Nagy tolles geleistet hätte. Als das Team 2020 sechs Spiele in Folge verlor, hätte der Head Coach das Team zusammengehalten. Niemals hätten die Spieler sich aufgegeben. Das rechnet McCaskey Nagy hoch an.
Und daß es dann sogar noch für die Playoffs reichte, ist ein weiterer Pluspunkt für den Head Coach.
Aber McCaskey relativiert den Einzug in die Endrunde: „Wenn die Playoffs nicht auf sieben Teams erweitert worden wären, wären wir mit 8-8 Siegen niemals weitergekommen. Das weiß ich, und deshalb ist die letzte Saison doch eine Enttäuschung gewesen.“
Und doch bleibt in Chicago alles beim Alten.
Schade!

Mittwoch, 13. Januar 2021

Kurzberichte
pagano-chuck3Chuck Pagano (Bild) hört auf.
Zuletzt war er Defensive Coordinator bei den Bears.
Der 60-jährige begann seine Zeit in der NFL 2001 als Coach der Secondary bei den Browns.
Danach ging er zu den Raiders und den Ravens.
Bei den Colts war er von 2012 bis 17 Head Coach. In dieser Zeit mußte er an Leukämie behandelt werden.
2018 war er nicht in der NFL tätig. 2019 nahm er den Job des Defensive Coordinator in Chicago an. Unter seiner Führung belegte die Bears Defense Platz sechs unter den 32 Teams.

Die Seahawks haben den Vertrag mit General Manager John Schneider bis nach der Draft 2027 verlängert.
In den 11 Jahren, die er den Posten inne hat, haben die Seahawks fünf mal die NFC West gewonnen und einmal den Super Bowl.
Gehen mußte dagegen Offensive Coordinator Brian Schottenheimer.
Die Seahawks Offense startete gut in die Saison und Quarterback Russell Wilson wurde als MVP Kandidat gehandelt. Doch plötzlich fing die Offense an zu stottern. Keine Rede mehr davon, daß Wilson MVP werden könnte.
Und nach dem Aus in der Wild Card Runde kam das Aus für Schottenheimer.

Bengals Quarterback Joe Burrow ist im Zeitplan für Woche 1.
Am Montag war er im Paul Brown Stadium, um seine Reha Maßnahme zu absolvieren. Eine Untersuchung des kaputten Knies ergab, daß der Heilungsprozess gut voranschreitet.
Die Verletzung, die er sich im November zuzog, wurde mit einer Rehazeit von 9-12 Monaten prognostiziert. Und das erste Spiel der Saison 2021 ist genau neun Monate nach der Verletzung.
Burrow hält seine Rehasitzungen zusammen mit den Teamkollegen C.J. Uzomah und Trey Hopkins ab, die auch beide saisonbeendende Knieverletzungen erlitten.

Die Raiders heuerten Gus Bradley als neuen Defensive Coordinator an.
Bisher hatte er diesen Job bei den Chargers. In den letzten drei Jahren gehörten die Verteidigungen der Chargers immer zu den schlechtesten der Liga.
Ob es da klug von den Raiders war, ihn zu verpflichten?

Colts Left Tackle Anthony Castonzo beendet seine Karriere.
In 10 Saisons startete er in all seinen 144 Spielen der regulären Saison und in acht Playoffspielen.

„Ich wünschte, ich hätte den Quarterbacks mehr Möglichkeiten gegeben im Trainingslager,“ sagte Washington Football Team Head Coach Ron Rivera. „Ich habe mich zu wenig um sie gekümmert und mich zu schnell auf die Nr. 1 festgelegt.“
Tja, das war ein wohl ein Fehler. Eigentlich wäre das die Aufgabe des Head Coaches gewesen.
Zunächst startete Dwayne Haskins. Von dem war Rivera zwar nicht überzeugt, aber Teambesitzer Daniel Snyder glaubte an Haskins, den er 2019 an 15. Stelle der Draft einberief.
Vielleicht nahm Rivera deshalb seine Aufgabe nicht so ernst, wie er sie hätte nehmen müssen, da ja praktisch von oben der Auftrag kam, Haskins starten zu lassen.
Doch Haskins brachte es nicht, also ließ Rivera Kyle Allen starten, den er noch aus Carolina kannte. Der brach sich aber nach vier Spielen einen Knöchel, also startete Alex Smith, als der nach seiner schlimmen Beinverletzung wieder einsatzbereit war. Doch nach acht guten Spielen bekam er Schmerzen an einer Wade und Haskins kam wieder rein. Doch der versagte völlig, auch außerhalb des Platzes im Privatleben. Zuletzt startete Taylor Heinicke, der ein echter Lichtblick war.
Und wenn Rivera im nächsten Trainingslager seinen Job besser macht, wird er sich genau ansehen, wen er zur Verfügung hat, und was diese Leute können. Einen „Befehl“ von oben wird es wohl nicht mehr geben.

Dienstag, 12. Januar 2021

Und raus bist du
pederson-dougDie Eagles haben Doug Pederson (Bild) gefeuert. Eine Woche nach dem wirklichen schwarzen Montag, erlebte der Super Bowl Head Coach seinen schwarzen Montag.
Nach einer 13-3 Saison führte er Philadelphia in der Saison 2017 zum ersten Super Bowl Sieg in der Geschichte des Teams. Er schaffte das ohne Quarterback Carson Wentz, der sich im Endspurt der regulären Saison verletzte und in den Playoffs durch Nick Foles ersetzt wurde.
Und Carson Wentz könnte der Auslöser von Pedersons Entlassung gewesen sein.
Nach einer 4-11-1 Saison 2020, in der der ehemalige Quarterback für die Zukunft der Eagles eine sehr schlechte Saison spielte, hätte Wentz bei Pederson keine Chance mehr auf den Starterposten. Pederson würde wohl auf Jalen Hurts setzen, einen dieser neuen Quarterbacks, die zwar gut laufen aber kaum passen können.
Wentz die Schuld für sein Versagen alleine in die Schuhe zu schieben, wäre unfair. Die Eagles hatten eine lange Reihe von verletzten, darunter auch alle Receiver. Unter diesen Umständen hat Wentz nicht mehr tun können. Er ist halt ein Passer, kein Läufer.
Zuletzt hat Pederson auch noch das Vertrauen seiner Spieler verloren. Sie nahmen es ihm übel, daß er im letzten Spiel, das für die Eagles unwichtig war, für das Washington Football Team aber alles bedeutete, Hurts gegen Nate Sudfeld auswechselte. Die Eagles wären noch in der Lage gewesen, das Spiel zu gewinnen, auch wenn Hurts als Quarterback eher keine Leistung gebracht hat.
Wentz loszuwerden ist kaum möglich. Es müßte ein Team geben, daß sein hohes Gehalt übernimmt.
Jeffrie Lurie, der Teambesitzer, weiß, daß er an Wentz gefesselt ist. So ist das halt, wenn man sich für einen einzigen Spieler finanziell völlig verausgabt.
Und doch will er dem neuen Head Coach die Entscheidung über den Starterposten auf der Position überlassen.
Pederson dürfte nicht lange auf einen neuen Job warten müssen. Seine Bilanz in Philadelphia ist 42-37-1 in fünf Jahren. Von 2017 bis 19 brachte er die Eagles jedes mal in die Playoffs und zu einem Super Bowl Sieg.

Kurzberichte
Spieler zweier Teams wird Jared Veldheer. Letzten Samstag spielte der Offensive Tackle noch für die Colts, nächsten Samstag wird er für die Packers spielen.
Gestern unterschrieb er in Green Bay.
Erst im Dezember kam er zu den Colts in die Trainingsmannschaft. Vorher hatte er schon zweimal seine Karriere beendet, zuerst 2019, und dann noch mal 2020.
Das Wild Card Spiel gegen die Bills war sein einziger Einsatz in der Saison bisher. Bei den Packers unterschrieb er einen Vertrag für den 53 Mann Kader, könnte also sein zweites Spiel spielen, da David Bakhtiari vor neun Tagen auf die Verletztenliste gesetzt wurde.

Rams Defensive Tackle Aaron Donald hat einen gerissenen Brustmuskel.
Doch gegen die Packers soll er trotz dieser schmerzhaften Verletzung einsatzbereit sein.

Die Dallas Cowboys haben einen neuen Defensive Coordinator. Es ist Dan Quinn.
Quinn war zuletzt Head Coach der Falcons und hatte das Team einmal in den Super Bowl geführt.
Doch nach einem 0-5 Start 2020 wurde er gefeuert.
Insgesamt brachte er es in Atlanta auf 43-42 Siege.

Bei den Browns konnten alle von der Coronaliste genommen werden, die bisher darauf standen.
Das heißt, daß Head Coach Kevin Stefanski das schwere Spiel gegen die Chiefs leiten kann.
Den glücklichen Sieg gegen Pittsburgh mußten sie noch ohne Head Coach Stefanski, Pro Bowl Left Guard Joel Bitonio und Cornerback Denzel Ward erringen.

Die Saints haben zwar ihr Wild Card Spiel gegen die Bears pflichtgemäß gewonnen, aber gegen die Buccaneers dürfte die gezeigte Leistung nicht ausreichen.
Gerade die Offense hat gestottert. Erst im dritten Viertel fand Quarterback Drew Brees seinen Rhythmus und führte New Orleans noch zu 211 Yards und 2 Touchdowns.
Gegen Tampa Bay sollten die Saints besser schon in der ersten Halbzeit wach werden.

Montag, 11. Januar 2021

Die NFL 2020 - Super Wild Card Sonntag
mayfield-baker3Fangen wir mit der Sensation der Sensationen an, mit Cleveland at Pittsburgh.
Null Chancen hatten die Browns in den letzten Jahrzehnten gegen die Steelers. Daß sie dieses Jahr ernst genommen werden mußten, war klar, aber das hatte sich vielleicht nicht bis Pittsburgh herumgesprochen. Warum auch, die Browns kamen als Gegner, bekamen ihre Abfuhr, und gut.
Doch gestern entlud sich all der Frust, der sich in der Browns Organisation aufgestaut hatte. Und eins wurde ganz offensichtlich, die Zeit von Steelers Quarterback Ben Roethlisberger ist vorbei.
Und wenn die Steelers nicht ganz schnell den Head Coach auswechseln, die Zeit der Steelers insgesamt.
Erster Spielzug der Steelers. Little Ben steht in der Shotgun- Formation. Pro Bowl Center Pouncey wirft den Ball nach hinten, über den Kopf des Quarterbacks. Running Back James Connor, der neben Roethlisberger stand, versucht noch den Ball vor der Endzone zu erobern. Roethlisberger sieht sich das in aller Gemütsruhe an.
Connor kam nicht an den Ball, dafür aber Karl Joseph von den Browns. Er eroberte das Ei in der Endzone zum Touchdown.
Nächster Ballbesitz Pittsburgh... Interception von Roethlisberger. Drei Spielzüge der Browns später steht es 14:0.
Nächster Ballbesitz Pittsburgh... Punt. Sechs Spielzüge später läuft Browns Running Back Kareem Hunt über 11 Yards in die Endzone
Nächster Ballbesitz Pittsburgh... Interception von Roethlisberger. Das führte zum nächsten Touchdown der Browns.
Und nach 13 Minuten im ersten Viertel stand es 28:0 für Cleveland.
Niemals zuvor in der Geschichte der NFL hat ein Team in einem Playoffspiel im ersten Viertel 18 Punkte erzielt.
Von hier an fingen die Steelers eine Aufholjagd an, die fast sogar noch gutgegangen wäre. Doch zu oft ließen die Receiver gut geworfene Bälle fallen und Roethlisberger warf weitere Interceptions, die dann doch dafür sorgten, daß Pittsburgh nie näher als 11 Punkte an die Browns heran kam.
Ben Roethlisberger mühte sich redlich aber vergeblich mit 47 von 68 für 501 Yards, 4 Touchdowns und satte 4 Interceptions.
Baker Mayfield (Bild) kam auf 21 von 34 für 263 Yards und 3 Touchdown ohne Interception.
Am Ende des punktreichsten Spiels der erweiterten Wild Card Runde stand es 48:37 für Cleveland.
Bemerkenswert ist ja, daß Head Coach Stefanski nicht bei seinem Team sein und die Offense leiten konnte, weil er in Coronaquarantäne ist. Auch die Mannschaft durfte erst am Freitag miteinander trainieren, weil es einige Coronafälle bei Mitarbeitern gegeben hatte.
17 mal in Folge konnte Cleveland nicht in Pittsburgh gewinnen. Dieser Sieg war mehr als verdient. Und doch sind die Browns der absolute Außenseiter nächste Woche gegen die Chiefs, wenn es nach den Buchmachern geht.
Den Fans in Cleveland wird das zunächst egal sein. Sie feierten den ersten Playoffsieg der Browns seit 1994.
Ob die Steelers mit Zuschauern anders aufgetreten wären?
Im Stadion waren zwar 2.500, alles Mitarbeiter des Clubs und Freunde und Verwandte, aber Stimmung haben sie keine verbreitet.
Auf die Frage, ob es das für ihn war, antwortete Steelers Quarterback Ben Roethlisberger in der Pressekonferenz, daß er sich ernsthafte Gedanken macht, ob er seine Karriere beenden wird.
Momentan wäre er noch zu aufgewühlt, um das zu entscheiden. Er wird das zusammen mit seiner Familie diskutieren und dann entscheiden.

Die Buchmacher wußten was sie taten, als sie die Bears als das schlechteste Team der Wild Card Runde bewerteten, schlechter noch als das Washington Football Team.
New Orleans kam gegen Chicago zu einem nie gefährdeten 21:9 Sieg, ohne sich wahnsinnig anstrengen zu müssen.
Nächste Woche kommt es zum dritten Methusalem Bowl, wenn die Buccaneers zum dritten Mal in dieser Saison gegen die Saints spielen. Beide Partien zuvor haben die Saints gewonnen. Zuletzt sogar mit 38:3 in Tampa Bay.

In den Wild Cards hat nur noch jeweils ein Team aus jeder Conference spielfrei. In der AFC waren das die Chiefs... und ein Spieler.
Bei den Titans hatte sich der beste Running Back der abgelaufenen Saison, der letzte Woche noch auf 250 Laufyards gekommen war, eine Auszeit gegönnt.
Oder anders gesagt, die Ravens waren nach Tennessee gekommen, um Derrick Henry zu stoppen. Und das gelang ihnen. Die 14.029 Fans im Stadion werden ihren Augen nicht getraut haben, was sich da unten auf dem Platz abspielte.
Henry beendete seinen Arbeitstag mit denkwürdig erbärmlichen 40 Laufyards.
Weit mehr als das Dreifache erzielte dagegen Ravens Quarterback Lamar Jackson. Er ist mehr ein Running Back, der ab und zu mal ein paar Pässe wirft, als ein Quarterback, der laufen kann.
Als Quarterback kam Jackson auf kaum erwähnenswerte 17 von 24 für 179 Yards, 0 Touchdowns und 1 Interception.
Mit 16 Läufen kam er auf 136 Yards und 1 Touchdown. Und das, obwohl die Defense der Titans Jackson sogar fünfmal sacken konnte. Doch wenn er entkam, machte er Yard um Yard.
Titans Quarterback Ryan Tannehill, der gefordert gewesen wäre, kam auch nur auf 18 von 26 für 165 Yards, 1 Touchdown und 1 Interception. Mit seinen zwei Läufen für sechs Yards fiel er als Läufer nicht auf.
Das Spiel war knapp und spannend. 10:10 stand es zur Halbzeit und am Ende stand nur ein knapper 20:13 Erfolg Baltimores.
Zur Zweiminutenwarnung hätte Tennessee noch ausgleichen können. Die Titans standen an der eigenen 37 und Tannehill warf den Ball in Richtung Kalif Raymond, doch Ravens Cornerback Marcus Peters wollte Kalif anstelle des Kalifen werden und fing den Pass ab.
Baltimore ließ die Uhr dann runterlaufen.

Und all das bringt uns nächstes Wochenende zu folgenden Spielen:
Samstag, Jan. 16
NFC Nr. 6  Los Angeles Rams at NFC Nr. 1  Green Bay Packers, 22:35 Uhr. (FOX)
AFC Nr. 5  Baltimore Ravens at AFC Nr. 2  Buffalo Bills, 2:15 Uhr. (NBC)

Sonntag, Jan. 17
AFC Nr. 6  Cleveland Browns at AFC Nr. 1  Kansas City Chiefs, 21:05 Uhr. (CBS)
NFC Nr. 5  Tampa Bay Buccaneers at NFC Nr. 2  New Orleans Saints, 0:40 Uhr. (FOX)

Der Lazarettreport
New Orleans Saints defensive Back Patrick Robinson (Oberschenkel)
RB Latavius Murray (Oberschenkel)

Pittsburgh Steelers Linebacker Alex Highsmith (Knöchel)
Cornerback Mike Hilton (Knöchel)

Chicago Bears defensive Back DeAndre Houston-Carson (Gehirnerschütterung)
DB Sherrick McManis (Oberschenkel)

Cleveland Browns Linebacker B.J. Goodson (Schulter)
Die Offensive Linemen Jack Conklin (Oberschenkel) und Michael Dunn (Wade)

Sonntag, 10. Januar 2021

Die NFL 2020 - Super Wild Card Samstag
allen-josh2Es begann mit einem gelungenen Auftakt. Colts Quarterback Philip Rivers, der am Ende seiner Karriere steht, gegen Bills Quarterback Josh Allen (Bild), der gerade erst so richtig loslegt. Die Verantwortlichen in Buffalo sagten bereits, daß auf ihn ein Megavertrag wartet, der vor der nächsten Saison ausgehandelt wird.
Gestern kam er auf 26 von 35 für 324 Yards und 2 Touchdowns ohne Interception. Auch als Läufer war er der beste der Bills. 11 Versuche brachten 54 Yards und 1 Touchdown ein.
Natürlich hatte Wide Receiver Stephon Diggs wieder großen Anteil an dem Erfolg von Allen. Er fing sechs Pässe für 128 Yards und 1 Touchdown.
Auch die 6.772 Zuschauer taten das ihre, um die Bills im ersten Playoffspiel seit 1995 anzutreiben. Und Buffalo brauchte jedes Dezibel Lautstärke.
Colts Quarterback Philip Rivers, der noch nicht sagen konnte, ob dies sein letztes Spiel war, blieb erstaunlicherweise auch ohne Interception. Er kam auf 27 von 46 für 309 Yards und 2 Touchdowns.
Mit 14:10 für Buffalo ging es in die Halbzeit. Und es blieb knapp und spannend. Indianapolis hatte seine Chancen, doch einige Entscheidungen warfen sie zurück.
Am Ende stand ein verdienter aber glücklicher 27:24 Sieg der Bills, der zwei sehr gute Quarterbacks an verschiedenen Enden der Karriereleiter zeigte.

Lautlos in Seattle.
Keine Zuschauer, kein 12. Mann, keine Unterstützung.
Rams Quarterback Jared Goff konnte nicht starten. Erst vor 12 Tagen war er an einem gebrochenen Daumen seiner rechten Hand operiert worden, und wie bereits in Woche 17 startete John Wolford. Es war erst sein zweiter Start in einem NFL Spiel. Goff stand aber als sein Ersatzmann an der Seitenlinie. Zum Glück, denn früh im ersten Viertel erlitt Wolford eine Nackenverletzung und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Allerdings war er wieder zurück beim Team, um den Sieg zu feiern.
Somit mußte Goff mit seinem frisch operierten Daumen doch ran. Als die Seahawks Defense noch die League of Boom war, wäre es das gewesen. Aber die aktuelle Defense der Seahawks verbreitet keinen Schrecken mehr.
Anders die Defense der Rams. Sie hatte den mobilen und paßstarken Russell Wilson gut im Griff. So kam es, daß die Statistiken des angeschlagenen Goff und des gesunden Wilson gar nicht so weit auseinanderlagen.
Wilson: 11 von 27 für 174 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception
Goff: 9 von 19 für 155 Yards, 1 Touchdown, 0 Interceptions.
Bis zu seinem Ausscheiden kam Wolford auf 3 von 6 für 29 Yards.
Die Rams profitierten von den 131 Laufyards von Running Back Cam Akers und den zwei Sacks von Defensive End Aaron Donald, der ständig Druck auf Wilson ausübte.
Wilson wurde mit 50 Laufyards zweiter hinter den 77 Yards von Running Back Chris Carson.
Doch es war nicht genug.
Der 30:20 Sieg der 10-6 Rams gegen die 12-4 Seahawks geht voll in Ordnung.

Der Star beim Spiel der 11-5 Buccaneers bei dem 7-9 Washington Football Team war vor dem Kickoff natürlich Tom Brady.
Doch das änderte sich. Bei den meisten unparteiischen Zuschauern spielte sich Washingtons Quarterback Taylor Heinicke in die Herzen.
Wie im Spiel zuvor Wolford, hatte auch Heinicke erst seinen zweiten Start in einem NFL Spiel. Niemals zuvor hat es das gegeben, daß zwei Quarterbacks in den Playoffs erst ihren zweiten Start in der Liga hatten.
Alex Smith war noch nicht mal als Ersatzmann aufgeführt. Seine Wade schmerzte ihn zu sehr.
Und Heinicke trumpfte auf. Er kam gegen die Defense der Buccaneers, die zu den besseren der Liga gehört, zu 26 von 44 für 306 Yards und 1 Touchdown bei 1 Interception. Der Fehlpass kam aber durch einen Verteidiger der Buccaneers zustande, der seine Finger an den Ball bekam nach dem Wurf und den Pass etwas ablenkte. Heinicke blieb ruhig, traf die kurzen, wie auch die tiefen Pässe, hatte Übersicht und war sehr mobil. Mit 46 Laufyards und 1 Touchdown führte er das Washington Football Team an.
Tom Brady kam auf 22 von 40 für 381 Yards und 2 Touchdowns ohne Interceptions. Brady ist jetzt der älteste NFL Spieler aller Zeiten, der einen Touchdown in einem Playoffspiel geworfen hat. Er ist ein paar Tage älter als George Blanda, der 1970 mit 43 noch einen Touchdownpass warf.
Vor dem Spiel hatte Washingtons Rookie Defensive End Young getönt: „Ich will Brady.“ Seine 7,5 Sacks während der Saison hatten ihn wohl ein bißchen übermotiviert.
Gestern auf jeden Fall hat man ihn vergeblich in der Nähe von Brady gesucht. Zwar wurde der G.O.A.T. dreimal gesackt, aber Young war es nicht, der ins Rampenlicht trat.
Aber Heinicke war es. Mal sehen, wie es mit dem Quarterback bei den Namenlosen weitergeht, der seine Profikarriere nur als Ersatz- Quarterback in der XFL begann.
Head Coach Ron Rivera hatte nur Positives über Heinicke zu sagen.
Tampa Bay gewann nach einem guten Spiel unerwartet knapp mit 31:23. Es war Tampas erster Sieg in einem Playoffspiel seit dem Sieg  gegen die Raiders in Super Bowl 2003.

Der Lazarettreport
Buffalo Bills Running Back Zack Moss, Knöchel,

Los Angeles Rams Quarterback John Wolford, Nacken
defensive Tackle Aaron Donald, Rippen
Wide Receiver Cooper Kupp, Knie
Offensive Lineman David Edwards, Knöchel .

Seattle Seahawks Safety Jamal Adams, gerissene Pfannenlippe und gebrochene Finger.
Defensive Lineman Poona Ford, Wade .

Tampa Bay Buccaneers Running Back Ronald Jones, Quadrizeps
Guard Alex Cappa (Knöchel), sieht nicht gut aus.

Chicago Bears: Linebacker Roquan Smith und Wide Receiver Darnell Mooney sind heute OUT.

Zur Kasse bitte
Arizona Cardinals Wide Receiver DeAndre Hopkins, $28,075 für unsportliches Verhalten

Dallas Cowboys Cornerback Jourdan Lewis, $10,500 für unnötige Härte

Samstag, 9. Januar 2021

Kurzberichte
nolan-mikeDie Cowboys feuerten Defensive Coordinator Mike Nolan (Bild) und Defensive Line Coach Jim Tonsula.
Nolan leitete die historisch schlechte Defense der Cowboys. Nach nur einer Saison mußte er wieder gehen.
Begonnen hatte er seine Karriere als Mitarbeiter in der Defense in Oregon.
Nolan hatte von 2005-08 erfolglos als Head Coach der 49ers agiert.
Nach seinem mißglückten Versuch als Head Coach arbeitete er wieder als Assistenztrainer der Defense in Denver, Miami, Atlanta, San Diego und New Orleans.
In Dallas führte er die Verteidigung zum negativen Teamrekord von 473 erlaubten Punkten. Besonders gegen das Laufspiel wirkte dieser Mannschaftsteil völlig hilflos.
Nur die Tatsache, daß Dallas in der unterirdischen NFC East spielte, hielt sie bis zum letzten Spieltag im Playoffrennen, mit nur sechs Siegen.
Der nächste Defensive Coordinator wird bei den Cowboys junge Spieler vorfinden, die eigentlich nicht so schlecht sind, wie es 2020 aussah.

Die Browns haben gestern zum ersten Mal vor dem Spiel gegen Pittsburgh zusammen trainieren können.
Corona hatte das bis dahin verhindert.
Am Freitag gab die NFL die Erlaubnis für das gemeinsame Training.

Das NFLN wird an diesem Wochenende auf Analyst Kurt Warner verzichten müssen.
Der Hall of Fame Quarterback ist in Coronaquarantäne.

Ist der Besitzer des Washington Football Teams, Daniel Snyder, mehr Teambesitzer oder mehr Gangsterboß?
Wenn es nach seinen drei Minderheiten-Anteilseignern geht, eher letzteres.
Die drei Anteilseigner, Robert Rothman, Dwight Schar und Frederick Smith, zogen gegen Snyder vor Gericht. In einer Schmutzkampagne bezichtigen sich die gegnerischen Parteien gegenseitig, heimlich vertrauliche Informationen veröffentlicht zu haben. Auch Vorwürfe über sexuelle Mißhandlungen stehen im Raum.
Die Anteilseigner wollen gerichtlich durchsetzen, daß sie ihre Anteile gemeinsam verkaufen dürfen. Das möchte Snyder verhindern. Dafür würde er schmutzige Tricks uns Erpressung einsetzen, wird ihm von den Dreien vorgeworfen.
Snyder hat das Recht, Käufer der Anteile abzulehnen. Rothman, Schar und Smith halten zusammen 40,499% der Anteile im geschätzten Wert von $900 Millionen. Diese wollen sie an die kalifornischen Milliardäre Behdad Eghbali und Jose Feliciano, und Felicianos Frau, Kwanza Jones verkaufen. Dagegen hat Snyder etwas, was sein gutes Recht ist.
Aber im Recht sein, und Recht bekommen sind oft so was von zwei verschiedenen Paar Schuhen.

Der Lazarettreport
Wer ist definitiv OUT für das „Super Wild Card“ Wochenende
Colts: T Will Holden (Knöchel), CB Rock Ya-Sin (Gehirnerschütterung)

Buccaneers: DT Jeremiah Ledbetter (Wade), RB LeSean McCoy (Krankheit)

Washington: LB Thomas Davis (Knie)

Bears: DB Buster Skrine (Gehirnerschütterung)

Saints: G Nick Easton (Gehirnerschütterung), DE Trey Hendrickson (Nacken)

Freitag, 8. Januar 2021

Kurzberichte
reich-frank-4Frank Reich (Bild) kehrt zurück nach Buffalo.
Die beiden ältesten Töchter des Head Coaches der Colts wurden in Buffalo geboren. Die beiden kamen zur Welt, als Reich Ersatzmann von Superstar Jim Kelly war, zu einer Zeit, als die Bills viermal die AFC Meister wurden, in den frühen 90ern.
Leider konnten sie trotz ihrer Dominanz in der AFC nie den Super Bowl gewinnen.
Frank Reich verbrachte seine ersten 10 Jahre in der NFL in Buffalo, nachdem die Bills ihn 1985 in der dritten Runde einberiefen.
1986 dachte er, nach einer grauenvollen 2-14 Saison, in der er nur auf der Bank saß, er könnte den Starterposten bekommen. Doch da kam Jim Kelly. Der spielte seit 1983 für Houston in der USFL. Nachdem die Liga zusammenbrach ging er nach Buffalo. Die Bills hatten die NFL Rechte an ihm.
Reichs Herz hängt an den Bills, doch am Samstag nicht.
Wenn er mit den Indianapolis Colts um den Sieg im Wild Card Spiel kämpft, dann ist er ein Fohlen durch und durch.
„Das ist eine Geschäftsreise,“ sagte Reich. „Ich war ja bereits einige Male zurück in Buffalo, als Spieler wie auch als Coach,“ fuhr er fort. „Ich liebe Buffalo, das werde ich immer... außer nächsten Samstag.“

Nicht nur die Bills durchbrechen die Regel, keine Zuschauer zuzulassen, auch die Packers wollen in den Playoffs nicht auf ihre Fans verzichten.
Auch wenn sie nur etwa 6.000 ins Stadion lassen, ist das besser als gar nichts.
Green Bay hat in der Wild Card Runde spielfrei und bereitet sich in Ruhe darauf vor, das niedrigste gesetzte übriggebliebene Team der NFC zu empfangen. Und dieses Team bekommt es dann wenigstens mit ein paar enthusiastischen Fans zu tun.
Erfahrung mit Fans haben die Packers bereits. Sie haben ein paar Mitarbeitern und ihren Familien in den letzten paar Spielen bereits erlaubt, ins Stadion zu kommen.
Die Spieler liebten diese geringe Unterstützung und freuen sich darauf, daß es nun ein wenig lauter wird.

Der Heimvorteil war in der abgelaufenen Saison nicht sehr entscheidend.
Wen wundert es?
„Es macht keinen Unterschied, ob man Zuhause oder Auswärts spielt,“ sagte Seahawks Head Coach Pete Carroll. Und er weiß es mehr als alle anderen Head Coaches, denn für die Seahawks sind die Fans der 12. Mann. Das CenturyLink Field Stadium hielt den Guinness-Weltrekord für das lauteste Publikum in einem Stadion mit 137.6 Dezibel, aufgestellt im Jahr 2014. Seitdem gab es lautere Stadien, aber die Seahawks Fans arbeiten daran, sich den Titel zurückzuholen.
Corona machte es möglich, daß 2020 die erste Saison seit dem Zusammenschluß der AFL und der NFL war, in der die Heimteams mehr Spiele verloren als gewonnen haben. Mit 127-128-1 war es sehr knapp, aber negativ ist negativ.
Nicht daß es 2019 viel besser war mit 132-123-1, aber das war dann auch der bisherige Tiefstand seit dem Zusammenschluß.
Die Bills und die Packers werden einige Fans ins Stadion lassen, werden sie daraus einen Vorteil ziehen können?
Die Browns haben Fans ins Stadion gelassen, sie konnten daraus einen Vorteil ziehen.
Auch die Chiefs und die Buccaneers ließen sich antreiben von der begrenzten Kulisse ihrer Fans.
Ein paar Fans sind besser als keine Fans. Mal sehen, wie sich das in den Playoffs auswirken wird.

Wie man hört, soll das Spiel der Browns in Pittsburgh am Sonntag pünktlich über die Bühne gehen. Zwar hat Cleveland einige Coronakranke zu beklagen, aber das ist nichts, was die Liga bewegt, das Spiel zu verlegen.

Was nutzt es einem, der beste Passer der Liga zu werden, wenn das Team Mist ist?
Nichts!
So geht es Quarterback Deshaun Watson, der die Liga mit 4.823 Passyards anführt. Doch die Texans waren so mies, daß sie den dritten Draftpick hätten, hätten sie den nicht an die Dolphins abgetreten. Miami freut sich natürlich darüber, daß Houston 2020 so grottenschlecht war und nur vier Spiele gewinnen konnten, trotz des besten Passers der Liga.

Donnerstag, 7. Januar 2021

Kurzberichte
ryan-matt-mvp2016„Niemand ist sicher,“ meinte Falcons Besitzer Arthur Blank auf die Frage, wer denn sicher im Team bleibt?
Selbst Quarterback Matt Ryan (Bild), MVP der Saison 2016, und Wide Receiver Julio Jones wären nicht sicher.
Der nächste General Manager und der nächste Head Coach haben freie Hand, wenn sie den Kader bestimmen. Blank will ihnen einen Blankoscheck ausstellen und keinerlei Beschränkungen auferlegen.
Wenn die neuen entscheiden würden, daß es besser wäre, ohne die Alt-Stars weiterzumachen, würde er sich nicht in den Weg stellen.
„Man kann nicht die besten Leute einstellen, die zu haben waren, und ihnen dann die Hände binden,“ sagte Blank. „Und es ist leichter, einen neuen General Manager und Head Coach zu bekommen, wenn die wissen, daß der Teambesitzer sich nicht einmischt.“

Browns Head Coach Kevin Stefanski spielt seine Rolle an der Seitenlinie herunter.
Da er auf der Coronaliste steht, kann er sein Team am Sonntag gegen die Steelers nicht leiten. Nach einer unerwartet guten Saison mit 11 Siegen und dem Einzug in die Playoffs, kann der Head Coach beim Wild Card Spiel nicht bei seiner Mannschaft sein.
„Die Spieler verstehen, daß es egal ist, wer am Sonntag der Head Coach ist,“ sagte Stefanski. „Sie wissen, wie sie zu spielen haben. Wir haben eine Identität aufgebaut. Damit haben wir im Frühling angefangen. Wir haben dafür gesorgt, Spieler anzuheuern, die zu uns passen. Und ich glaube, daß diese Leute genau wissen, wie wir spielen und wie wir gewinnen,“ fuhr er fort.
Doch Stefanski sagt die Spielzüge der Offense an. Und da gehört viel Gespür für die Situation dazu. Mit diesem Gespür hat er eine der marodesten Offenses der Liga zu einer Offense gemacht, die liefert. Und nun muß er die Offense in die Hand von Offensive Coordinator Andy Van Pelt legen. Der kennt die Offense, aber hat er auch das nötige Gespür?
Stefanski ist auf einem guten Weg, den Titel „Head Coach des Jahres“ einzufahren. Ihn kann man nicht so leicht ersetzen.

Saints Wide Receiver Michael Thomas hat ein leichtes Training aufgenommen.
Ob er mit seinem verletzten Knöchel am Sonntag voll einsatzbereit sein wird, das steht noch nicht fest.

Dolphins Offensive Coordinator Chan Gailey hat nach nur einer Saison gekündigt.
Im fünften Jahr in Folge müssen die Dolphins einen neuen Offensive Coordinator suchen.

AFC and NFC Players of the Week - Week 17
AFC

OFFENSE: RB DERRICK HENRY, TENNESSEE TITANS
34 Läufe für 250 Yards, 2 Touchdowns

DEFENSE: LB DARIUS LEONARD, INDIANAPOLIS COLTS
10 Tackles, 1 Sack, 2 abgewehrte Pässe, 1 erzwungener Fumble

SPECIAL TEAMS: DE MAXX CROSBY, LAS VEGAS RAIDERS
Er blockte zwei Field Goal Versuche

NFC
OFFENSE: QB KIRK COUSINS, MINNESOTA VIKINGS
28 von 40 für 405 Yards, 3 Touchdowns, plus ein Lauf- Touchdown .

DEFENSE: DL LEONARD WILLIAMS, NEW YORK GIANTS
7 Tackles, 3 Sacks, 1 abgewehrter Pass

SPECIAL TEAMS: K RYAN SUCCOP, TAMPA BAY BUCCANEERS
5 von 5 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkte

Und noch ein abschließendes, eigentlich überflüssiges, Power Ranking
1. Chiefs (Vorwoche 1)
2. Packers (2)
3. Bills (3)
4. Saints (4)
5. Ravens (5)
6. Buccaneers (6)
7. Seahawks (7)
8. Steelers (8)
9. Browns (10)
10. Titans (11)

und unten
28. Eagles (26)
29. Texans (29)
30. Lions (31)
31. Jets (30)
32. Jaguars (32)

Mittwoch, 6. Januar 2021

Kurzberichte
mcvayRams Head Coach McVay (Bild) wird erst kurz vor Spielbeginn entscheiden, wer als Quarterback startet.
Jared Goffs Verletzung an der Wurfhand kann man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Auf die Frage, wann er denn die Entscheidung bekannt gibt, antwortete McVay: „Samstag um 19:39 Uhr.“
Aber wer auch immer den Quarterback geben wird, er wird Star-Receiver Cooper Kupp als Anspielstation haben. Er hat seine Zeit auf der Coronaliste abgesessen.

Die Browns werden ohne ihren Head Coach am Sonntag das letzte der Wild Card Spiele bestreiten müssen.
Kevin Stefanski und zwei weitere Trainer stehen auf der Coronaliste.
Außer den dreien stehen auch Pro Bowl Guard Joel Bitonio und Wide Receiver KhaDarel Hodge auf der Liste.
Special Teams Coordinator Mike Priefer wird als Head Coach agieren.

Die Browns Spieler Jedrick Wills, Offensive Tackle, und Rashard Higgins, Left Tackle, lieferten sich ein illegales Straßenrennen.
Die Polizei stoppte die Rasenden und fand in einem der Wagen einen Marihuana Joint.
Die Browns sagten, daß sie von dem Vorfall erfahren hätten. Sie müßten aber noch mehr Informationen sammeln, bevor sie reagieren würden.
Niemand wurde verhaftet, aber die beiden müssen am 19. Januar vor Gericht erscheinen.

Die Texans haben einen neuen General Manager. Sie heuerten Nick Caserio an, den bisherigen Direktor des Spielerpersonals der Patriots.

Ein Wide Receiver hat die Heisman Trophäe für den besten Collegespieler der Saison gewonnen.
Alabamas DeVonta Smith ist dieses seltene Exemplar, denn es war 1991, daß der letzte Wide Receiver diese Trophäe gewann, Michigans Desmond Howard.

Defensive Coordinator Patrick Graham bleibt bei den Giants.
Er unterschrieb für ein weiteres Jahr bei Big Blue.
Ihm lag ein Angebot als Head Coach vor, für den er noch nicht mal hätte umziehen müssen, denn die Jets hatten bei ihm angefragt.
Für die Giants sind das gute Nachrichten, denn wenn sie überhaupt auf Playoffkurs geblieben sind, dann wegen der Defense.

„Tua ist unser Starter,“ das sagte Dolphins General Manager Chris Grier voller Überzeugung.
Obwohl Tagovailoa der schlechteste der drei Rookie Quarterbacks war, die als erste in der letzten Draft einberufen wurden, zeigte er doch Potential, das Dolphins Fans hoffen läßt.
Grier schätzt die Entwicklung, die der Rookie gemacht hat. Zwar schlug er nicht sofort so ein, wie Justin Herbert von den Chargers und Joe Burrow von den Bengals bis zu dessen schlimmer Verletzung, aber er machte leichte Fortschritte, ganz leichte, also echt leichte.

Es grenzt schon an ein Wunder, daß Vic Fangio immer noch Head Coach in Denver ist, aber er wird es wohl bleiben.
Und so macht Fangio sich Gedanken darüber, wer denn 2021 sein Quarterback sein wird?
Drew Lock könnte es sein, aber er müßte sich verbessern, meinte der Head Coach. Seine Leistungen aus der Saison 2020 wären sehr verbesserungswürdig, meinte Fangio.

„Niemand mochte dies Entscheidung,“ sagte Eagles Running Back Miles Sanders über die Entscheidung von Head Coach Doug Pederson, Quarterback Jalen Hurts im letzten Viertel auf die Bank zu setzen.
Sanders betonte, daß viele seiner Teamkollegen nicht verstanden haben, was ihren Head Coach da geritten hatte. Niemand, wirklich niemand hätte das verstanden.
Währenddessen betonte Pederson erneut, daß er es geplant hatte, Nate Sudfeld im letzten, für die Eagles bedeutungslosen Spiel, Einsatzzeit zu geben.
Das schien sich nicht zu den Spielern herumgesprochen zu haben.
Übrigens gibt es wohl keinen Grund für Sanders, sich zu wundern. Pederson hatte viele Spieler erst gar nicht in Uniform gesteckt zu dem Spiel. Sanders selber, Quarterback Carson Wentz (der zuletzt in Woche 13 gespielt hatte), Alshon Jeffery, DeSean Jackson, Fletcher Cox und Derek Barnett waren gar nicht erst im aktiven Kader.

Das Washington Football Team wird vor dem Wild Card Spiel die Vorbereitungszeit zwischen den Quarterback  Alex Smith und Taylor Heinicke teilen.
Head Coach Rivera will so dafür sorgen, daß Ersatzmann Heinicke gut vorbereitet ist, falls Smith mit seiner angeschlagenen Wade Probleme bekommt.

Die Finalisten für die Aufnahme in die Hall of Fame wurden bekanntgegeben.
Jared Allen, DE – 2004-2007 Kansas City Chiefs, 2008-2013 Minnesota Vikings, 2014-2015 Chicago Bears, 2015 Carolina Panthers
Ronde Barber, DB – 1997-2012 Tampa Bay Buccaneers
Tony Boselli, T -- 1995-2001 Jacksonville Jaguars, 2002 Houston Texans (Verletztenliste )
LeRoy Butler, S -- 1990-2001 Green Bay Packers
Alan Faneca, G -- 1998-2007 Pittsburgh Steelers, 2008-09 New York Jets, 2010 Arizona Cardinals
Torry Holt, WR -- 1999-2008 St. Louis Rams, 2009 Jacksonville Jaguars
Calvin Johnson, WR – 2007-2015 Detroit Lions
John Lynch, FS -- 1993-2003 Tampa Bay Buccaneers, 2004-07 Denver Broncos
Peyton Manning, QB – 1998-2011 Indianapolis Colts, 2012-2015 Denver Broncos
Clay Matthews, LB – 1978-1993 Cleveland Browns, 1994-1996 Atlanta Falcons
Sam Mills, LB -- 1986-1994 New Orleans Saints, 1995-97 Carolina Panthers
Richard Seymour, DE/DT -- 2001-08 New England Patriots, 2009-2012 Oakland Raiders
Zach Thomas, LB -- 1996-2007 Miami Dolphins, 2008 Dallas Cowboys
Reggie Wayne, WR -- 2001-2014 Indianapolis Colts
Charles Woodson, DB – 1998-2005, 2013-2015 Oakland Raiders, 2006-2012 Green Bay Packers

Dienstag, 5. Januar 2021

Fly like an Eagle
pederson-doug-sb52-trophaeeJoe Judge, das ist übrigens der Head Coach der Giants, ist sauer auf seinen Kollegen Doug Pederson (Bild) von den Eagles.
Übrigens gibt es viele, die nicht einverstanden mit Pedersons Entscheidung sind, die Quarterbacks im letzten Viertel zu tauschen. Von Wettbewerbsverzerrung ist die Rede.
Wobei es sich mir nicht wirklich erschließt, was dagegen spricht einen Quarterback, der nur sieben seiner 20 Pässe vervollständigen konnte, vom Platz zu nehmen.
Pederson tauschte also Jalen Hurts gegen Nate Sudfeld aus. Und?
Judge richtet aber dennoch über seinen Kollegen und glaubt, wie viele andere anscheinend auch, daß Hurts dem Washington Football Team noch hätte wehtun können.
In seiner Pressekonferenz war Judge zunächst noch diplomatisch. Er meinte, daß er Philadelphia selber entscheiden lassen würde, wie sie ein Spiel angehen. Doch dann ließ er die diplomatischen Platitüden sein, und sagte, was ihm auf dem Herzen lag: „Ich würde niemals das Spiel so mißachten, wie es hier der Fall war. Die Spieler, die sich anstrengen um den Sieg zu erringen, dürfen meiner Meinung nach niemals mit dieser Respektlosigkeit behandelt werden. Die Opfer, die sie jeden Tag bringen, die Widrigkeiten, daß sie in den Meetings mit Sicherheitsabstand sitzen müssen und die Masken tragen müssen, die strengen Protokolle, die sie beachten müssen, ihnen zu sagen, daß sie ihre Familien über Thanksgiving und andere Feiertage nicht sehen können, das alles einfach so respektlos wegzuwerfen, das gehört sich nicht.“
Judge glaubt also, daß die Eagles mit Hurts hätten gewinnen können. Denkt er auch darüber nach, daß sein Team halt nicht genug Spiele gewonnen hat unter seiner Führung, um dieser Misere von vornherein zu entgehen?
Zur Verteidigung von Judge, das macht er. Er sieht ein, daß er 16 Möglichkeiten hatte, sein Team in die Playoffs zu führen: „Wir hätten nie in die Situation kommen dürfen, wo wir uns auf andere hätten verlassen müssen,“ sagte er.
Wo wir gerade dabei sind über 7-9 Teams in den Playoffs herzuziehen... Hat das Washington Football Team wirklich so viele andere Teams geschädigt?
Nein!
In der ganzen NFC ist nur ein einziges Team, das mehr Siege hatte als Washington, und das es nicht in die Playoffs geschafft hat, die 8-8 Cardinals. Und mit diesem einen Sieg mehr hat man eigentlich auch nichts in den Playoffs zu suchen.
Und die Eagles?
Haben sie durch diese erneute Niederlage vielleicht sogar gewonnen?
Mit 4-11-1 Siegen haben sie jetzt den sechsten Draftpick. Hätten sie gewonnen, wären sie erst an neunter Stelle dran gewesen.
Das könnte einem zu denken geben.
Die Draftreihenfolge gibt es weiter unten.

Die NFL ist eine Quarterback -Liga?
Wirklich?
Es kamen 14 Teams in die Playoffs. Sehen wir uns die Top 14 der Quarterbacks an, sind davon alle weitergekommen?
Die Nr. 1 war mit nur vier Siegen bei satten 12 Niederlagen seines Teams meilenweit davon entfernt. Deshaun Watson führt die Statistik bei den Passyards mit 4.823 Yards an, doch die Texans waren nur ein Punktelieferant.
Watson gewann diese Statistik vor Patrick Mahomes, der im letzten Spiel geschont wurde, weil die Chiefs schon die Nr. 1 der AFC waren. Er kam auf 4.740 Yards.
Matt Ryan von den Falcons, Platz 4 mit 4.581 Passyards, nicht drin.
Justin Herbert, Chargers, Platz 6, 4.336 Yards, nix.
Kirk Cousins, Minnesota, Platz 8, 4.265 Yards, nix.
Die Plätze 11, 12 und 13 gehören Derek Carr, Las Vegas, Matthew Stafford, Detroit und Kyler Murray, Arizona, alle nix.
Das heißt, daß unter den 14 Top Quarterbacks sieben nicht in die Playoffs gekommen sind.
Eine überraschende Statistik. Das beweist aber, daß es mehr braucht, als einen passablen Quarterback, um es weit zu bringen. Laufspiel und Defense darf man einfach nicht auf die leichte Schulter nehmen, ganz zu schweigen von den Special Teams. Obwohl... von den Kickern... aber das ist eine andere Geschichte.

Punkte wie noch nie
Die Saison 2020 war die Saison, in der so viele Punkte erzielt wurden, wie noch nie zuvor.
Bisher war die Saison 2013 mit 11.985 Punkten Rekordhalter. 2020 erschütterte diesen Rekord. Mit 12.692 Punkten wurden mehr als 700 Punkte mehr erzielt, als 2013.
2020, die Saison der Pandemie. 2020, die Saison ohne Vorbereitungsspiele. 2020, die Saison der Unwägbarkeiten und Problemen.. Und doch wurde es eine Rekordsaison.
Mit 48 Touchdownpässen hat Packers Quarterback Aaron Rodgers einen großen Anteil an diesem Rekord.
Wird ihm das den MVP Titel einbringen?

Kurzberichte
Eagles General Manager Howie Roseman sagte, daß keine Rede davon sein könnte, Quarterback Carson Wentz abzugeben.
Doch will Wentz überhaupt noch in Philadelphia bleiben?
Nein, wenn man den Gerüchten glauben darf. Der Quarterback sieht das Verhältnis als Zerrüttet an. Es kann sein, daß er gar nicht mehr bleiben will.
Bleibt das Problem seines überhöhten Gehalts. Ein neues Team müßte den Vertrag von Wentz übernehmen, und daran könnte es scheitern.
Und selbst dann würde sein Gehalt 2021 noch mit $30 Millionen zur Gehaltsobergrenze der Eagles zählen.
Das ist eine verzwickte Situation.

Matt Schaub hat seine Karriere beendet.
Der Quarterback spielte in 16 Saisons in der NFL bei verschiedenen Teams.
Zwischen 2007 und 13 startete er in 88 Spielen für die Texans. In der Zeit wurde er zweimal in den Pro Bowl gewählt.
Er kam in seiner Zeit in der Liga auf 25.467 Passyards und 91 Touchdowns bei 80 Interceptions.

Raiders Running Back Josh Jacobs wurde verhaftet.
Er baute einen Autounfall ohne Fremdbeteiligung und schien unter Drogeneinfluß zu stehen, als die Polizei am Unfallort eintraf.
Weil Jacobs leicht verletzt war, kam er zunächst ins Krankenhaus und von dort in eine Haftanstalt.
Angeklagt wurde er bisher noch nicht.

John Elway will seinen Posten als General Manager der Broncos abgeben.
Das Tagesgeschäft soll ein Vollzeit General Manager übernehmen.
Der neu einzustellende General Manager und Head Coach Vic Fangio müßten vor Elway Rechenschaft ablegen.

„Ich bin es satt zu verlieren,“ sagte Jets Geschäftsführer Christopher Johnson.
Er outete sich bei einer Pressekonferenz als starker Fan von Quarterback Sam Darnold, aber ob der bleibt oder geht, das überläßt Johnson seinem General Manager Joe Douglas.
Jets Head Coach Adam Gase war der erste Head Coach, der nach dem letzten Spieltag gefeuert wurde. Er mußte bereits am Sonntag, direkt nach dem Schlußpfiff gehen.
Ihm folgten am Montag Doug Marrone von den Jaguars und Athony Lynch von den Chargers.
Während man bei Lynn wenigstens mit 33-31 Siegen einen winzigen Lichtblick erkennt, sieht es bei Marrone mit 23-43 Siegen sehr viel düsterer aus.
Beide Head Coaches waren in der Lage, ihre Teams je einmal in die Playoffs zu führen, aber ohne langfristigen Erfolg waren sie halt nicht länger tragbar.

Gut, wenn man solche Teamkollegen hat.
Seahawks Quarterback Russell Wilson warf 22 Sekunden vor Spielende beim Stand von 26:23 für Seattle einen Pass über fünf Yards zu Wide Receiver David Moore. Der lief mit dem Ball ins Aus.
Im nächsten Spielzug kniete Wilson den Sieg ab.
Nach dem Spiel erklärte der Quarterback seinen Pass. Im Vertrag von Moore steht, daß er einen Bonus von $100.000 bekäme, wenn er in der Saison 35 Pässe fangen würde.
Bis 22 Sekunden vor Ende der Saison hatte Moore 34 Pässe gefangen.
Und nach dem Spiel war er um $100.000 reicher. Und dafür wollte Wilson sorgen.

Draftpicks 2021
1. Jacksonville Jaguars
S/N: 1-15
2. New York Jets
S/N: 2-14
3. Miami Dolphins (Von Texans)
Houston Texans' S/N: 4-12
4. Atlanta Falcons
S/N: 4-12
5. Cincinnati Bengals
S/N: 4-11-1
6. Philadelphia Eagles
S/N: 4-11-1
7. Detroit Lions
S/N: 5-11
8. Carolina Panthers
S/N: 5-11
9. Denver Broncos
S/N: 5-11
10. Dallas Cowboys
S/N: 6-10
11. New York Giants
S/N: 6-10
12. San Francisco 49ers
S/N: 6-10
13. Los Angeles Chargers
S/N: 7-9
14. Minnesota Vikings
S/N: 7-9
15. New England Patriots
S/N: 7-9
16. Arizona Cardinals
S/N: 8-8
17. Las Vegas Raiders
S/N: 8-8
18. Miami Dolphins
S/N: 10-6
Die weitere Reihenfolge entscheidet sich durch das Abschneiden in den Playoffs.

Montag, 4. Januar 2021

Die NFL 2020 - Woche 17 - Der Sonntag
Maske-auf2Zuerst ein Kompliment an die NFL. Das 256. und letzte Spiel konnte pünktlich beginnen. Trotz aller Widrigkeiten durch dieses Drecks-Virus brauchte es keine 18. Woche, um die Saison über die Bühne zu bringen.
Die Playoffteilnehmer wurden ermittelt. Am Ende gab es eine Mißstimmung wegen einer angeblichen Wettbewerbsverzerrung, doch dazu weiter unten mehr.
Hier erst mal das Wichtigste, die Paarungen des „Super Wild Card Wochenendes“:
Zum ersten Mal spielen weit mehr als ein drittel der NFL Teams in den Playoffs. 14 Teams kämpfen um das Weiterkommen, zwei mehr als bisher. Ob bald sogar die Hälfte aller Teams in die Playoffs kommen wird?
Durch die Neuerung gibt es nur noch ein Team, das in der Wild Card Runde frei hat. In der AFC sind es die Chiefs, in der NFC die Packers.
Der Spielplan sieht dann so aus:
Samstag, Jan. 9
AFC Nr. 7  Indianapolis Colts at AFC Nr. 2  Buffalo Bills, 19:05 Uhr. (CBS)
NFC Nr. 6  Los Angeles Rams at NFC Nr. 3  Seattle Seahawks, 22:40 Uhr. (FOX)
NFC Nr. 5  Tampa Bay Buccaneers at NFC Nr. 4  Washington Football Team, 2:15 Uhr. (NBC)

Sonntag, Jan. 10
AFC Nr. 5  Baltimore Ravens at AFC Nr. 4  Tennessee Titans, 19:05 Uhr. (ABC, ESPN)
NFC Nr. 7  Chicago Bears at NFC Nr. 2  New Orleans Saints, 22:40 Uhr. (CBS, Nick, Amazon Prime Video)
AFC Nr. 6  Cleveland Browns at AFC Nr. 3  Pittsburgh Steelers, 2:15 Uhr. (NBC, Telemundo, Peacock)

Wie kam es dazu?
Die Buccaneers wollten unbedingt das Nr. 5 Team der NFC bleiben. Der Grund war einfach, sie wollten gegen das schlechteste Team der NFC spielen, gegen den Sieger der NFC Least.
Das ist ihnen gelungen. Eine Zeitlang sah es so aus, als ob die Falcons mithalten könnten, aber Tompa Bay spielte sich in einen Rausch und gewann mit 44:27.
Jetzt hieß es abwarten, wer der Gegner würde.
Das entschied sich erst im allerletzten Spiel der Saison, im Sunday Night Spiel des Washington Football Teams in Philadelphia.
In New York schaute man gespannt auf dieses Spiel, denn nachdem die Giants die Cowboys mit 23:19 geschlagen hatten, brauchten die Giants einen Sieg der Eagles um in die Playoffs zu kommen.
Hier kommt jetzt die angekündigte Wettbewerbsverzerrung, denn Eagles Head Coach Doug Pederson nahm Rookie Quarterback Jalen Hurts im dritten Viertel aus dem Spiel und setzte Nate Sudfeld ein. Der warf direkt mal eine Interception und leistete sich zwei Fumbles.
Hurts war nicht etwa verletzt, aber Pederson meinte, daß Sudfeld schon so lange im Team wäre, und auch mal einen Einsatz verdient gehabt hätte. Was man verstehen kann, wenn man sieht, daß Hurts bis zu seiner Auswechslung nichts Zustande gebracht hatte, mit 7 von 20 für 72 Yards, 0 Touchdowns, bei 1 Interception.
Wenn ich sehe, wie schlecht die Lusche gespielt hat, kann ich die Wettbewerbsverzerrung nicht erkennen.
Sudfeld brachte es noch auf 5 von 12 für 32 Yards, 0 Touchdowns bei 1 Interception.
Beim WTF brachte es Alex Smith auf 22 von 32 für 162 Yards, 2 Touchdowns, bei 2 Interceptions.
Washington gewann mit 20:14 und beendete die Saison mit 7 Siegen und NEUN Niederlagen und darf trotzdem ein Heimspiel gegen ein wesentlich besseres Team austragen.
Aber man sieht, warum die 11-5 Buccaneers die Nr. 5 bleiben wollten. Einen schlechteren Gegner als Washington konnten sie sich nicht wünschen.

Die Cleveland Browns haben es geschafft. Zum ersten Mal seit 2002 haben sie mal wieder die Playoffs erreicht. Damit beendeten sie die längste Durststrecke aller Teams in diesem Jahrtausend.
Pittsburgh verzichtete zwar auf einige Starter, aber sie spielten um zu gewinnen.
Quarterback Mason Rudolph kam auf 22 von 39 für 315 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception. Das hätte Ben Roethlisberger auch nicht wirklich besser hinbekommen.
Der Browns Kader war Coronageschwächt, doch Quarterback Baker Mayfield und Running Back Nick Chubb taten das Ihre, um die Steelers zu schlagen.
Mayfield kam zwar nur auf 17 von 27 für 196 Yards und 1 Touchdown ohne Interception, doch Chubb lief mit 108 Yards die Steelers Defense in Grund und Boden.
Die 11.989 zugelassenen Fans im Stadion waren schlicht aus dem Häuschen, nachdem ihr Team mit 24:22 gewonnen hatte.
Die beiden Teams beenden das Wild Card Wochenende wenn es heißt, Browns at Steelers. Das aller Voraussicht nach ohne Fans.
Hier ist es wirklich schwer, den Sieger im Voraus zu bestimmen.

Die Titans mußten gewinnen, um Sieger der AFC South zu werden. Da sie gegen die 4-11 Texans spielten, kamen daran eigentlich keine Zweifel auf. Doch Houston wehrte sich kräftig und zwang Tennessee beinahe noch in die Verlängerung.
Dabei hatten sie bereits mit 24:9 geführt und Running Back Derrick Henry schnitt durch die marode Texans Defense, wie ein heißes Messer durch Butter. Er kam mit 34 Läufen auf 250 Yards und 2 Touchdowns. Er beendete die reguläre Saison mit 2.027 Yards.
1:24 Minuten vor Spielende erzielte Texans Kicker Kaimi Fairbairn aus 58 Yards ein Field Goal zum 38:38 Ausgleich.
Doch 9 Sekunden vor Schluß konterte Titans Kicker Sam Sloman mit einem Field Goal aus 37 Yards zum 41:38 Sieg.
Tennessee ist der Sieger der AFC South.

Die Colts hätten die Division gewinnen können, wenn die Titans verloren hätten. Doch eine Reise in die Playoffs war auch ohne den Divisionstitel möglich. Sie mußten nur aus den 1-14 Jaguars die 1-15 Jaguars machen.
Nach einem unerklärlichen Zwischentief der Colts Offense, gelang das zum Schluß mit einem 28:14 Sieg.

Miami hätte noch Chancen auf die Playoffs gehabt, wenn Indianapolis verloren hätte. Und das trotzdem sie von den Bills windelweich geprügelt wurden.
Miami hätte in der letzten Draft die Chance gehabt, Quarterback Justin Herbert einzuberufen. Doch sie entschieden sich für Tua Tagovailoa.
Währende Herbert in einem miesen Team mit einem schlechten Head Coach kurz davor steht, zum Rookie des Jahres gewählt zu werden, steht Tagovailoa vor... einer rosigen Zukunft?
Er war sichtlich bemüht, wie seine 35 von 58 für 361 Yards und 1 Touchdown zeigen, aber die 3 Interceptions waren des Schlechten zu viel.
Bills Quarterback Josh Allen ist eine Augenweide. Es macht irre viel Spaß ihm bei der Arbeit zuzusehen.
Er kam auf 18 von 25 für 224 Yards und 3 Touchdowns bei 1 Interception in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit schonten die Bills ihn und viele andere Starter, und doch wurden die Dolphins mit 56:26 ertränkt.

Die Packers mußten gegen die Bears gewinnen, um die Nr. 1 der NFC zu werden. Kein Problem, sie gewannen mit 35:16.
Quarterback Aaron Rodgers wird MVP der Saison. Das zeigt mir meine Kristallkugel.

Die Rams und die Cardinals hatten ein „Do or Die“ Spiel.
Für die Cardinals hieß es „gewinn und du bist drin“ für die Rams hieß es „gewinn und du bist drin, es sei denn die Bears verlieren“.
Die Rams mußten auf Quarterback Jared Goff verzichten, der am Daumen der Wurfhand operiert wurde,
Der NFL Neuling John Wolford spielte an seiner Stelle.
Er warf seinen ersten Pass in seinem ersten NFL Spiel mal direkt zu einem Verteidiger der Cardinals. Die kamen kurz darauf durch diesen Ballbesitzwechsel zu ihrem ersten Touchdown.
Doch Wolford behielt die Nerven. Er kam noch auf 22 von 38 für 231 Yards ohne Touchdown und besagter Interception.
Doch auch bei den Cardinals mußte nach kurzer Zeit ein völlig unbekannter Quarterback auf den Platz, Chris Streveler. Kyler Murray verknackste sich den rechten Knöchel und mußte nach seiner ersten Angriffsserie vom Platz.
Da die Cardinals zu keinen weiteren Punkten kamen, kam Murray im letzten Viertel humpelnd wieder auf den Platz und zeigte eine ansprechende Leistung, doch zu wenig, zu spät.
Er kam nur auf 8 von 11 für 87 Yards, Streveler auf 11 von 16 für 105 Yards und 1 Touchdown bei 1 Interception.
Am Ende hatte Los Angeles mit 18:7 gewonnen und die Cardinals können in Urlaub fahren.
Ob Wolford auch nächsten Samstag gegen Seattle spielen muß, steht noch nicht fest.

Die Saints standen schon als Playoffteilnehmer fest. Sie mußten Coronabedingt ohne einen Running Back gegen die Panthers spielen.
Keine Running Backs? Kein Problem. Sie gewannen trotzdem leicht und locker mit 33:7.
Nach dem Spiel hieß es „Hoffen und Bangen“. Nach den Regeln des Coronaprotokolls wäre Running Back Alvin Kamara für ein Wild Card Spiel am Samstag noch nicht einsatzberechtigt gewesen.
Erst am Sonntag hätte er mitspielen dürfen.
Als die NFL den Spielplan für das Wochenende bekannt gab, gab es ein Aufatmen in New Orleans. Die Saints spielen erst am Sonntag gegen die Bears, dann mit Alvin Kamara.

Kurzberichte
Das lustige Trainerfeuern begann schon am Sonntag.
Die Jets feuerten endlich Adam Gase. In zwei Saisons kam er auf eine S/N Bilanz von 9-23

Vikings Wide Receiver Justin Jefferson stellte einen neuen Rookie-Rekord auf. Er fing in der abgelaufenen Saison Pässe für 1.400 Yards.
Damit überholte er Anquan Boldin, der 2003 1.377 Passyards erzielte.
Justin Jefferson könnte damit Rookie des Jahres werden, trotz der guten Leistungen von Chargers Quarterback Justin Herbert.

Der Lazarettreport
Cincinnati Bengals Wide Receiver Tee Higgins, linker Oberschenkel .

Chicago Bears Linebacker Roquan Smith,Ellenbogen .
Wide Receiver Darnell Mooney, Knöchel .

Arizona Cardinals Linebacker Jordan Hicks (Nacken)
Wide Receiver Larry Fitzgerald (Nacken) war von vornherein inaktiv

Kansas City Chiefs Linebacker Willie Gay Bein/Knöchel .
Cornerback Deandre Baker (Bein)

Los Angeles Chargers Guard Trai Turner (Brust)
Running Back Austin Ekeler, Gehirnerschütterung.
Cornerback Brandon Facyson, Ferse .
Safety Alohi Gilman, Gehirnerschütterung.

Las Vegas Raiders Cornerback Trayvon Mullen, Schulter
Wide Receiver Henry Ruggs III, Gehirnerschütterung.

Denver Broncos Wide Receiver Tim Patrick (Fuß)
Guard Graham Glasgow, Schulter.

San Francisco 49ers defensive Lineman Dion Jordan, Knie .

Seattle Seahawks defensive Tackle Jarran Reed, Abdomen.
Safety Jamal Adams, Schulter.

 Carolina Panthers Quarterback Teddy Bridgewater, Knöchel

Tampa Bay Buccaneers Wide Receiver Mike Evans, Knie

Atlanta Falcons defensive Tackle Grady Jarrett, Leiste

New York Jets Wide Receiver Denzel Mims (Gehirnerschütterung)
Wide Receiver Jeff Smith (Schulter)
Offensive Tackle Mekhi Becton (Knöchel)

New England Patriots Safety Adrian Phillips, Hüfte
Wide Receiver Damiere Byrd (Kopf)
defensive Tackle Adam Butler (Oberschenkel)
offensive Tackle Justin Herron (Knöchel)

Cleveland Browns Wide Receiver Donovan Peoples-Jones (Gehirnerschütterung)
Defensive End Olivier Vernon, Knöchel .

Detroit Lions defensive Tackle Nick Williams (Knöchel)
Offensive leinenem Halapoulivaati Vaitai und Jonah Jackson, beide Gehirnerschütterung.

Dallas Cowboys Tight End Blake Bell, Stinger.

Buffalo Bills Cornerback Siran Neal, Kopf .

 Indianapolis Colts Running Back Jordan Wilkins, COVID-19 Liste

Sonntag, 3. Januar 2021

Kurzberichte
kamaraSaints Running Back Alvin Kamara (Bild) muß $5.000 Strafe zahlen, weil er am Weihnachtstag einen roten und einen grünen Schuh beim Spiel gegen Minnesota getragen hat.
Kamara legt auf die Strafe noch mal $5.000 drauf, die er für wohltätige Zwecke spendet.

Die Cowboys und Kellen Moore wurden sich einig.
Der Offensive Coordinator bleibt weitere drei Saisons der Chef der Cowboys Offense.

Noch ist es nicht offiziell aber die Spatzen twittern es von den Dächern, daß Jets Head Coach Adam Gase heute sein letztes Spiel leitet.
Nicht nur, daß er das Team in die totale Erfolglosigkeit geführt hat, am Schluß hat er es auch noch vermasselt, den Jets den ersten Draftpick zu sichern, weil die Sturzflieger die letzten zwei Spiele gewonnen haben.

Bei dem Team, das den ersten Draftpick hat, den Jaguars, dürfte Doug Marrone zum letzten Mal den Head Coach geben.

In Philadelphia geht das Gerücht um, daß Doug Pederson auch 2021 Head Coach der Eagles sein wird.
Aber Jim Schwartz hört auf. Der Defensive Coordinator möchte wenigstens ein Jahr Pause nehmen vom Trainerjob.

Washington Football Team Center Chase Roullier hat für weitere vier Jahre unterschrieben. Er bekommt dafür $40,5 Millionen von denen $19 Millionen garantiert sind.
Washington hofft darauf, daß Quarterback Alex Smith so weit genesen ist, daß er gegen die Eagles starten kann.
Seit er sich in Woche 13 an einer Wade verletzte, hat er nicht mehr gespielt. In seinen fünf Starts holte er vier Siege bei einer Niederlage.

Die Ravens gaben Cornerback Jimmy Smith einen Einjahresvertrag über $5 Millionen.

Hall of Fame Running Back Floyd Little ist im Alter von 78 Jahren verstorben.
Seit Mai kämpfte Little gegen den Krebs. Am Freitag verlor er diesen Kampf.
In der ersten gemeinsamen Draft der NFL und der AFL 1967 berief Denver den Running Back an sechster Stelle ein. Little wurde der erste echte Superstar der Broncos.
Er spielte bis 1975 für Denver und wurde fünfmal in den Pro Bowl gewählt. In seiner Karriere kam er auf 6.323 Laufyards.

Der Lazarettreport
Die Saints werden keinen gelernten Running Back zur Verfügung haben gegen die Panthers.
Alvin Kamara wurde auf die Coronaliste gesetzt, und da er Kontakt zu den anderen Running Backs des Teams hatte, wurden die auch alle auf diese Liste gesetzt, zusammen mit Running Backs Coach Joel Thomas.

Die Browns haben ihre Teameinrichtungen geschlossen, weil Mitglieder des Trainerstabs positiv auf Corona getestet wurden.
Das Spiel gegen die Steelers, bei dem es für Cleveland noch um die Playoffteilnahme geht, soll aber stattfinden.

Pech für die Dolphins. Vor dem wichtigen Spiel gegen die Bills mußten sie Quarterback Ryan Fitzpatrick auf die Coronaliste setzen.
An seiner Stelle wird Rookie Tua Tagovailoa starten, der bisher seine NFL-Tauglichkeit noch nicht wirklich unter Beweis gestellt hat.

Die Buccaneers setzten die Linebacker Devin White und Shaquil Barrett auf die Coronaliste.

Die Rams setzten Defensive Lineman Michael Brockers auf die Coronaliste.

Packers Left Tackle David Bakhtiari verletzte sich beim Training an einem Knie und muß operiert werden.
Für ihn ist die Saison beendet.
Und wer ist sonst heute OUT?

Falcons: CB Darqueze Dennard (Quadrizeps), WR Julio Jones (Oberschenkel), WR Brandon Powell (Fuß)

Bucs: DT Jeremiah Ledbetter (Wade)

Cowboys: CB Rashard Robinson (Knie), LB Leighton Vander Esch (Knöchel)

Giants: RB Elijhaa Penny (Unwohlsein)

Patriots: C David Andrews (Wade), RB Damien Harris (Knöchel), G Shaquille Mason (Wade)

Vikings: RB Dalvin Cook (nicht verletzungsbedingt ), CB Cameron Dantzler (Oberschenkel), DE Jalyn Holmes (Leiste), CB Chris Jones (Leiste), LB Eric Kendricks (Wade), DE Ifeadi Odenigbo (Brust)

Lions: T Tyrell Crosby (Knöchel), G Joe Dahl (Rücken), WR Kenny Golladay (Hüfte)

Steelers: K Chris Boswell (Leiste), S Terrell Edmunds (Schulter), QB Ben Roethlisberger (nicht verletzungsbedingt ), C Maurkice Pouncey (nicht verletzungsbedingt), LB T.J. Watt (nicht verletzungsbedingt), DT Cam Heyward (nicht verletzungsbedingt)

Browns: C Nick Harris (Knie)

Bengals: C B.J. Finney (Abdomen), CB William Jackson (Gehirnerschütterung), LB Logan Wilson (Knöchel)

Bills: WR Cole Beasley (Knie), TE Reggie Gilliam (Knie, Oberschenkel)

Seahawks: RB DeeJay Dallas (Knöchel), CB Jayson Stanley (Oberschenkel), RB Carlos Hyde (Unwohlsein), TE Greg Olsen (Fuß)

49ers: WR Brandon Aiyuk (Knöchel), DT Kevin Givens (nicht verletzungsbedingt ), LB Dre Greenlaw (Wade), DT Javon Kinlaw (Knie), WR Deebo Samuel (Oberschenkel), CB Richard Sherman (Wade), CB K'Waun Williams (Schienbein)

Rams: QB Jared Goff (rechter Daumen), LB Micah Kiser (Knie)

Jaguars: WR D.J. Chark (Schienbein), WR Collin Johnson (Oberschenkel), RB James Robinson (Knöchel)

Colts: T Will Holden (Knöchel), S Khari Willis (Gehirnerschütterung), CB Rock Ya-Sin (Gehirnerschütterung)

Titans: LB Derick Roberson (Oberschenkel)

Texans: T Brent Qvale (Gehirnerschütterung)

Raiders: G Denzelle Good (Knöchel), T Trenton Brown (Knie)

Broncos: WR K.J. Hamler (Gehirnerschütterung)

Chargers: S Jahleel Addae (Wade), DE Joey Bosa (Schienbein, Gehirnerschütterung), T Bryan Bulaga (Fuß), CB Casey Hayward (Oberschenkel), LB Malik Jefferson (Schulter), S Rayshawn Jenkins (Knöchel)

Chiefs: RB Clyde Edwards-Helaire (Knöchel), WR Tyreek Hill (Oberschenkel), LB Ben Niemann (Oberschenkel), T Mike Remmers (Back), WR Sammy Watkins (Wade)

Packers: T David Bakhtiari (Knie), DE Kingsley Keke (Gehirnerschütterung)

Bears: CB Jaylon Johnson (Schulter), CB Buster Skrine (Gehirnerschütterung)

Saints: TE Josh Hill (Hand), S Marcus Williams (Knöchel)

Eagles: DE Derek Barnett (Wade), LB Shaun Bradley (Nacken), DT Fletcher Cox (Nacken), TE Dallas Goedert (Wade), WR DeSean Jackson (Knöchel), T Jordan Mailata (Gehirnerschütterung), LB Duke Riley (Bizeps), TE Richard Rodgers (Knöchel), RB Miles Sanders (Knie)

Washington Football Team: LB Thomas Davis (Knie)

 

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