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was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

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Freitag, 22. März 2019

Kurzberichte
lynch-john4Die 49ers gehen optimistisch in die nächste Saison. Der Club hatte noch eine Menge Platz unter der Gehaltsobergrenze und General Manager John Lynch (Bild) gab viel von dem Geld aus, um das Team auf allen Positionen zu verstärken.
Deshalb ist Lynch auch völlig entspannt, was den zweiten Platz in der Draft angeht. Man müsse nicht darauf achten, eine bestimmte Position noch weiter zu verstärken, sondern könne den besten Spieler nehmen, der noch zu haben wäre.
Und da ja dann erst ein Spieler weg ist, sind das ja noch so einige.
Auch ein Tauschhandel wäre möglich. Für den zweiten Platz kann man einige andere gute Draftpicks bekommen. Das wäre für San Francisco fast schon die beste Lösung.
Auf jeden Fall sind die 49ers vielleicht mal in der Lage, ein paar Siege mehr zu generieren und das tolle neue Stadion endlich etwas voller zu bekommen.

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Das Wall Street Journal berichtete am Donnerstag, was Colin Kaepernick und Eric Reid von der NFL bekommen haben (sollen).
Die beiden hatten die Liga verklagt, weil die sich angeblich gegen sie verschworen hatte. Die beiden ehemaligen Spieler der 49ers waren glühende Anhänger der Hymnen-Boykott-Bewegung. Quarterback Kaepernick hatte diese Unsitte angefangen, um auf angebliche Polizeigewalt gegen farbige Bürger hinzuweisen.
Die Auseinandersetzung zwischen den Spielern und der NFL endete mit einem Vergleich. Über die Bedingungen wurde Stillschweigen vereinbart.
Und doch will die Zeitung wissen, daß die beiden zusammen $10 Millionen bekommen haben.
Von den Betroffenen war kein Kommentar zu hören.
Während die NFL Kaepernick immer noch meidet, wie der Teufel das Weihwasser, hat Safety Eric Reid mittlerweile einen gutbezahlten Job bei den Panthers bekommen.

Rams Wide Receiver Cooper Kupp liegt mit seiner Reha voll im Zeitplan.
Mitte November zog er sich einen Kreuzbandriss zu. Damit verlor Quarterback Jared Goff eine wichtige Anspielstation.
Kupp hat mittlerweile ein Lauftraining aufgenommen. Doch noch ist es nicht sicher, wann der Wide Receiver wieder voll ins Training einsteigen kann.

Robert Griffin III bleibt in Baltimore.
Die Ravens gaben dem ehemaligen Hoffnungsträger der Redskins einen Zweijahresvertrag als Ersatz- Quarterback.
RGIII erwies sich letztes Jahr als starker Mentor für Rookie Lamar Jackson. Die Rolle des Rookies, auf dem alle Hoffnungen eines Teams liegen, kannte Griffin III ja aus Washington.
Niemand wäre besser gewesen, Jackson durch diese Zeit zu führen. Und niemand wäre wohl besser geeignet, das auch weiter zu tun.
Robert Griffin III kam 2012 in der ersten Runde der Draft zu den Redskins. Er schloß die Saison als Rookie des Jahres ab. Eine schlimme Knieverletzung bremste seinen kometenhaften Aufstieg. 2017 war er sogar bei keinem Team unter Vertrag.

Ex Kansas City Defensive End Justin Houston unterschrieb in Indianapolis.
Die Colts gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $24 Millionen.
Der 30-jährige hatte in den letzten Jahren mit bohrenden Knieproblemen zu kämpfen.

Aloha heißt es für die Rams und die Cowboys.
Sie werden am 27. August ein Vorbereitungsspiel im Aloha Stadion auf Hawaii, dem ehemaligen Austragungsort des Pro Bowls, bestreiten.

Donnerstag, 21. März 2019

Kurzberichte
bell-leveon3Big Ben ist schuld.
Ex- Steelers Running Back LeVeon Bell (Bild) jedenfalls führte Quarterback Ben Roethlisberger als Grund an, warum er keine Lust mehr hatte für die Steelers zu spielen.
Schon Wide Receiver Antonio Brown ließ ja durchblicken, daß er es nicht leiden konnte, daß es der Teamführung immer nur um Big Ben ging.
Bell sagte nun ganz klar, daß er Pittsburgh wegen Roethlisberger verlassen wollte. Ihm gefiel nicht, daß der Quarterback in seiner wöchentlichen Radiosendung immer wieder öffentlich über Mitspieler herzog.
„Quarterbacks sind Anführer,“ meinte Bell. „Das ist klar, aber am Ende des Tages sind wir Teamkollegen. Du bist nicht der General Manager oder der Teambesitzer. Wir alle wollen gewinnen, die Organisation, Head Coach Tomlin, Ben. Aber Ben will auf seine Art gewinnen, und das ist schwer zu akzeptieren. Ben möchte alles kontrollieren, und das Team läßt ihn gewähren.“
Geld hätte Bells Animosität gegen Roethlisberger aufwiegen können. Mit dem richtigen Garantiegehalt, wäre er in Pittsburgh geblieben, fuhr der Running Back fort.
Doch jetzt ist er bei den absturzgefährdeten Jets gelandet. Einen Quarterback mit dem totalen Führungsanspruch gibt es da nicht.

Die Jets haben einen neuen Ersatz- Quarterback.
Ex- Broncos Quarterback Trevor Siemian hat einen Einjahresvertrag über $2 Millionen erhalten. Mit Boni kann er es sogar auf $3 Millionen bringen.
Recht viel für jemanden, der nur das Clipboard halten muß.
Siemians Verpflichtung markiert dann wohl das Ende für den 40 Jahre alten Josh McCown. Der hat noch nicht entschieden, ob er 2019 spielen will.

Die Gleichberechtigung ist nicht aufzuhalten.
Die Buccaneers vermeldeten, daß sie als erstes Team zwei Assistenztrainerinnen in Vollzeit angestellt haben.
Maral Javadifar ist Assistant Strength und Conditioning Coach und Lori Locust ist Assistant Defensive Line Coach.

Die NFL gibt fleißig weiter ihr Power Ranking heraus.
Jede Woche wird abgewogen, welches Team wie stark ist. Zur Zeit geht es natürlich munter drunter und drüber, mit all den Spielerwechseln.
So kommt es, daß die Browns es nach der Verpflichtung von Wide Receiver Odell Beckham jr. in die Top 10 geschafft haben, nämlich auf Platz acht.
Auf Platz eins stehen die Patriots, gefolgt von den Chargers auf Platz zwei,
Und das Team, das die Heimat des nächsten Super Bowls bereitstellt?
Wo stehen die Miami Dolphins?
Nun, die NFL traut den Dolphins nicht zu, in einem Heim Super Bowl anzutreten. Sie plaziert „Den Fisch“ gnadenlos auf Platz 32. Mit einem unerfahrenen Head Coach (Brian Flores), kombiniert mit einem durchwachsenen Quarterback (Ryan Fitzpatrick) könne das nichts werden, lautet die Begründung.

Mittwoch, 20. März 2019

Kurzberichte
matthews-clay4Ex Packers Linebacker Clay Matthews (Bild) unterschrieb bei den Rams.
Für einen Zweijahresvertrag bekommt er $16,75 Millionen.
Matthews war seit 2009 ein Fels in der Brandung der Packers Defense, doch der Zahn der Zeit nagte an dem Fels. Aber noch ist einige Power in dem 32-jährigen.

Und noch ein Receiver für Quarterback Dak Prescott.
Die Cowboys gaben Ex- Packers Wide Receiver Randall Cobb einen Einjahresvertrag über $5 Millionen.
Acht Saisons hat Cobb in Green Bay gespielt. Nach der Saison 2018 haben die Packers seinen Vertrag nicht verlängert.

Nachdem Giants General Manager Dave Gettleman in einer Telefonkonferenz seinen Quarterback Eli Manning gegen Kritiken verteidigt hatte, sagte er in einem Radiointerview, daß man trotzdem an einen Quarterback für die Zukunft denken müsse.
„Das ist etwas, das wir ins Auge fassen müssen,“ meinte er. „Ich wäre ja ein totaler Clown, wenn ich das nicht einräumen würde.
In dieser Draft gibt es einige Talente, die man ernsthaft in Betracht ziehen sollte.“
Doch klar ist, daß ein Rookie erst mal hinter Manning lernen soll, er bleibt vorerst die Nr. 1.
Manning ist mittlerweile 38 Jahre alt, und seine Zeit in der NFL läuft ab. Da ist es verständlich, daß man an die Zeit nach dem zweimaligen Super Bowl MVP denken muß.

Kicker... ein leidiges Thema.
Die Vikings verpflichteten Dan Bailey im September, nachdem sie Rookie Daniel Carlson gefeuert hatten.
Und da Bailey eine recht gute Trefferquote hatte, kann er bleiben. Er bekam einen Einjahresvertrag über $1 Million, von der $250.000 garantiert sind.
Doch auf der anderen Seite der Medaille kann der Kicker es mit Boni auf $2 Millionen bringen.
2018 verwandelte er 21 seiner 28 Field Goal Versuche und 30 von 31 Extrapunkten.

Vontaze Burfict hat schnell ein neues Team gefunden. Der Linebacker, der gerne mal Gegner absichtlich verletzt, wurde von den Bengals entlassen.
Sofort griffen die Raiders zu. Sie gaben ihm einen Einjahresvertrag über $5 Millionen.
Jetzt sind Ex- Steelers Wide Receiver Antonio Brown und Ex- Bengals Linebacker Vontaze Burfict in einem Team.
Erst letztes Jahr rammte Burfict seinen Ellenbogen vorsätzlich gegen Browns Helm.
Vergeben und vergessen. Brown twitterte, daß er sich darüber freut, Burfict als Teamkollegen zu haben.

Dienstag, 19. März 2019

Von Giganten, die zu Zwergen wurden.
manning-eli2Warum wird Eli Manning (Bild) 2019 noch immer den Quarterback bei den Giants geben?
Weil kein Ersatz für ihn da ist!
Doch General Manager Dave Gettleman hat einen Plan. Das jedenfalls sagt er den Fans. Und auf die Frage, ob Manning nicht überbezahlt sein könnte, konterte der General Manager: „Das Gerede, daß Manning überbezahlt ist und nicht spielen kann, ist Quatsch.“
Seit gestern ist der zweimalige Super Bowl Sieger und MVP um weitere $5 Millionen reicher, denn da wurde ein Kaderbonus für ihn fällig. Für die Saison 2019 steht ihm ein Grundgehalt von $11,5 Millionen zu. Und das ist nach heutigen Maßstäben ein Hungerlohn für Quarterbacks. Überbezahlt sieht anders aus.
Gettleman findet es OK, daß man anderer Meinung ist, als er. Die meisten Probleme, die Manning hatte, waren einer schwachen O-Line geschuldet. Hier müsse angesetzt werden. Die zwei negativen Saisons in Folge könne man nicht allein dem Quarterback anlasten.
Und die Idee, Wide Receiver Odell Beckham jr. ziehen zu lassen, wäre eine reine Football-Entscheidung gewesen, fuhr Gettleman fort. Sie hätte nichts mit dem auffälligen Verhalten Beckhams zu tun gehabt. Die Verhandlungen mit den Browns hätten sich über 10 Stunden hingezogen. Und am Ende, so glaubt Gettleman, hätten die Giants für diesen herausragenden Spieler mit dem herausragenden Talent, eine herausragende Kompensation bekommen, die man sehr gut gebrauchen könnte.
Und deshalb, meint der General Manager, daß er einen wirklich guten Job gemacht hätte und seinen Plan, den er hat, gut umgesetzt hätte.
Was für einen Plan der General Manager hat, wollten die an einer Telefonkonferenz mit dem General Manager teilnehmenden Reporter wissen? „Ich werde Euch nicht erzählen, was ich für einen Plan habe,“ antwortete Gettleman. „Es ist nicht meine Aufgabe Euch Typen zu erzählen, was ich vorhabe, Das ist nicht mein Job. Mit der Zeit werdet ihr es schon sehen. Ihr müßt Vertrauen haben.“
Klingt als hätte da jemand gar keinen Plan.

Kurzberichte
Die Bengals haben nach sieben Jahren genug von Vontaze Burfict.
Der Linebacker, der gerne schon mal Gegenspieler absichtlich verletzte, und deshalb oft suspendiert wurde und Millionen an Strafen zahlen mußte, wurde gefeuert.
Erst letztes Jahr hatte Burfict eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $38,68 abgeschlossen, mit einem Unterschriftenbonus von $3,3 Millionen.
Der Linebacker hatte ein enges Verhältnis zum damaligen Head Coach Marvin Lewis. Das erklärt, warum er nicht schon früher gehen mußte.
Der neue Head Coach Zac Taylor sagte bereits bei seinem Amtsantritt, daß er schmutzige Spieler nicht dulden würde. Das war dann klar das Aus für Burfict.
Cincinnati spart zwar lediglich $5,5 Millionen, aber sie ersparen sich auch eine Menge Ärger.
Zudem ging die Leistungskurve des 28 Jahre alten Linebackers in den Keller. Ein weiterer Grund, sich von ihm zu trennen. Man kann aber davon ausgehen, daß Burfict, trotz seiner negativen Seite, ein neues Team findet.

Die Steelers verpflichteten Ex- Rams Linebacker Mark Barron.
Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $12 Millionen und bekam einen Bonus über $5,75 Millionen für seine Unterschrift.

Die Saints haben einen neuen Center. Max Unger war ja überraschend in den Ruhestand getreten und schneller Ersatz tat not.
Neuer Center in New Orleans ist Ex- Vikings Guard/Center Nick Easton. Er bekam einen Vierjahresvertrag über $24 Millionen.
Das ist nicht ohne Risiko. Easton verpaßte die komplette Saison 2018 wegen einer Nackenoperation. Ob er wieder voll einsatzbereit ist, wird sich erst noch zeigen.

Haloti Ngata beendete seine Karriere.
Der Defensive Lineman verkündete seinen Beschluß von der Spitze des Kilimandscharo, auf den er gestiegen war.
Obwohl Ngata zuletzt drei Jahre für die Lions spielte und eins für die Eagles, wird er vor Allem als Raven im Gedächtnis bleiben.
In seinen neun Jahren da wurde er fünfmal in den Pro Bowl berufen.

Seahawks Safety Earl Thomas war auf dem Weg bei den Chiefs zu unterschreiben. $12 Millionen für ein Jahr sollte er da bekommen.
Plötzlich kam ein Angebot der Ravens herein, dem Thomas nicht widerstehen konnte. Sie boten ihm Einen Vierjahresvertrag über $55 Millionen von denen $35 Millionen garantiert sind.
Kann man verstehen, daß die Chiefs da aus dem Rennen waren.

Blake Bortles hat einen neuen Arbeitgeber. Der als Starter bewiesenermaßen unfähige Ex- Jaguars Quarterback unterschrieb als Ersatzmann bei den Rams.

Montag, 18. März 2019

Kurzberichte
wilson-russellMehrmals im Jahr gibt es einen neuen bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten.
Der nächste in der Reihe, dem dieser kurzlebige Titel angeheftet werden könnte, könnte Russell Wilson (Bild) sein.
Er ist in einem sogenannten „Vertragsjahr“. Bald wird also eine Vertragsverhandlung fällig. Und wenn die Seattle Seahawks den Quarterback nach der Saison 2019 weiter halten wollen, dann werden sie tief in die Tasche greifen müssen.
Es wird dann vielleicht so kommen, daß Wilson die $33,5 Millionen Jahresgehalt von Packers Quarterback Aaron Rodgers übertrifft.
Befeuert wird diese Summe vom Gerücht, daß Wilson und die Giants demnächst zueinanderfinden könnten. Wilsons Frau Ciara möchte unbedingt im Big Apple wohnen, einem Unterhaltungsmekka, das Seattle nun mal nicht ist.
Der Quarterback wiegelt ab. Er würde sich in Seattle wohl fühlen und die Seahawks lieben.

Die Raiders trennten sich von Pro Bowler Donald Penn.
Der Left Tackle war fünf Jahre in Oakland und ließ nur 16 Sacks zu. Doch Head Coach Jon Gruden, der 2018 das Team übernahm, setzte Penn überwiegend rechts ein. Links setzte er auf Kolton Miller, den die Raiders in der ersten Runde der Draft 2018 einberiefen.

Die Dolphins verpflichteten Ryan Fitzpatrick.
Miami war an den Quarterbacks Tyrod Taylor und Teddy Bridgewater dran, aber daraus wurde nichts. Taylor ging lieber als Ersatzmann zu den Chargers, Bridgewater bleibt lieber als Ersatzmann in New Orleans.
Doch nachdem man Ryan Tannehill an die Titans abgegeben hatte, war der Posten des Starters frei. Und den soll nun Fitzpatrick füllen, der einen Zweijahresvertrag über $11 Millionen bekam.
Tannehill abgeben und Fitzpatrick als Ersatz verpflichten?
Macht das Sinn?
Für den 36-jährigen Fitzpatrick sind die Dolphins das achte Team in der NFL und das dritte in der AFC East.

Saints Center Max Unger hat genug.
Nach 10 Jahren in der NFL tritt er in den Ruhestand. Er hat noch ein Jahr in seinem Dreijahresvertrag offen, und er könnte 2018 $5,1 Millionen verdienen, doch darauf verzichtet er.

Es kam, wie es kommen mußte. Es fand sich ein AAF Team, das Johnny Manziel verpflichtete.
Das Team Memphis Express war so blöd, dem Möchtegern- Quarterback einen Vertrag zu geben. Die Rechte an ihm lagen eigentlich bei den San Antonio Commanders, doch die verzichteten.
Manziel, einst ein Star im College bei Texas A&M und Heisman Trophäen Sieger, wollte in der NFL nur abkassieren und feierte lieber, als zu trainieren. Deshalb schaffte er bei den Browns nicht den Schritt auf das nächste Level.
Es folgte der Abstieg in die Canadian Football League. Doch auch da hielt er sich nicht an vertraglich festgesetzte Verpflichtungen.
Als nächstes jetzt der Abstieg in die Alliance of American Football.

Tyler Eifert hat Glück. Trotz seines anhaltenden Verletzungspechs gaben die Bengals ihm einen neuen Einjahresvertrag.
Der 28 Jahre alte Tight End hat nur in zwei seiner sechs Saisons mehr als acht Spiele bestreiten können.

Samstag, 16. März 2019

Kurzberichte
rodgers-sb45-trophyDie Packers geben zur Zeit viel Geld aus, um ein endlich wieder wettbewerbsfähiges Team zusammenzustellen.
General Manager Brian Gutekunst bestreitet, daß das etwas mit dem Alter von Quarterback Aaron Rodgers (Bild) zu tun hat.
Der ist mittlerweile 35 Jahre alt und möchte noch mal einen Super Bowl gewinnen.
Es schwirren deshalb Vermutungen herum, daß die Aktivität des General Managers etwas mit Rodgers ablaufender Spielzeit zu tun hat.
Doch Gutekunst antwortet darauf: „Das hier ist ganz klar Green Bay, Wisconsin. Da sind wir immer in einer `Gewinn jetzt Situation´. Ich glaube, daß wir unsere Defense ordentlich aufpolstern mußten, und unsere neue Spieler sollen das schaffen. Ich glaube nicht, daß es irgendwie anders ist, als zuvor.“
Die Packers schleuderten $56 Millionen an Unterschriftsboni an Linebacker Za'Darius Smith ($20 Millionen Bonus) und Preston Smith ($16 Millionen), Safety Adrian Amos ($11 Millionen) und offensive Lineman Billy Turner ($9 Millionen) heraus. Alle bekamen Vierjahresverträge um Löcher der Packers Defense zu stopfen.
Und all das, nur um dem Quarterback einen weiteren Super Bowl Sieg zu verschaffen?
Die Fans und Rodgers haben in den vergangen Jahren zu Recht bemängelt, daß das Chef-Büro des Teams zu wenig Geld für Free Agents ausgibt. Vielleicht wurden sie endlich mal erhört?
„Jedes Jahr sind wir in verschiedenen Situationen,“ meinte Gutekunst dazu. „Dieses Jahr dachte ich eben, daß das jetzt genau das Richtige für das Team wäre, um es voran zu bringen. Das wird nicht immer so sein. Aber von Jahr zu Jahr werden wir das tun, was mir müssen um zu gewinnen.“

Die Polizei in Overland Park (Kan.) ermittelt gegen Tyreek Hill wegen mutmaßlicher Körperverletzung.
Der Wide Receiver der Chiefs wurde nicht verhaftet.
Die Chiefs gaben an, daß sie erst nähere Einzelheiten sammeln müßten, bevor sie sich äußern.
Bereits 2015 bekannte Hill sich schuldig, seine damalige Verlobte geschlagen und gewürgt zu haben. Die Oklahoma State University schmiß ihn daraufhin aus dem Football-Programm.
Nachdem er drei Jahre auf Bewährung keine Straftaten mehr begangen hatte, wurde die Sache aus seinem Führungszeugnis gelöscht.
Hill hatte letztes Jahr eine sensationelle Saison. Er fing 87 Pässe für 1.479 Yards und 12 Touchdowns.
Da werden die Chiefs sich zweimal überlegen, was sie jetzt unternehmen sollen.

Fünf Spiele hatte Kareem Hunt bereits verpaßt, nachdem die Chiefs den Running Back letztes Jahr feuerten.
Im Internet tauchte ein Video auf, das zeigte, wie Hunt eine am Boden liegende Frau trat.
NFL Commissioner Roger Goodell suspendierte den mittlerweile bei den Browns unter Vertrag stehenden Hunt für weitere acht Spiele.
Damit zeigt er, daß die NFL die Tat ernst nimmt, er zeigt aber auch, daß die Liga Hunt eine zweite Chance geben will.
Der Running Back hat es geschafft, den reuigen Sünder zu geben, nachdem das Video aufgetaucht war. Das hat ihm geholfen.
Bedenkt man, daß er in der Zeit zwischen der Tat und der Veröffentlichung, die einige Wochen betrug, so getan hatte, als wäre gar nichts gewesen, muß er eine gute schauspielerische Leistung hingelegt haben.
Hunt besucht regelmäßig die anonymen Alkoholiker und durchläuft ein Anti-Agressionstraining. Das, so sagte Browns General Manager John Dorsey, müsse er auch weiterhin machen.
Kareem Hunt sollte die Chance, die Roger Goodell ihm einräumt, nutzen.

In den letzten Wochen haben die Chiefs viele hochklassige, aber auch hochpreisige Verteidiger abgegeben.
„Das war nötig, um unter der Gehaltsobergrenze bleiben zu können,“ sagte General Manager Brett Veach dazu.
Justin Houston, Eric Berry, Dee Ford und Steven Nelson sind nicht mehr im Kader. Doch Safety Tyrann Mathieu und Defensive End Alex Okafor konnten verpflichtet werden.
Dennoch ist die Defense, die bereits letztes Jahr der Qualität der Offense hinterherhechelte, weiter geschwächt worden.

Cole Beasley hat sich Filme angesehen, viele Filme. Der Wide Receiver der Cowboys sah sich Quarterbacks an von Teams zu denen er wechseln konnte. Und dabei fiel ihm auf, daß Bills Quarterback Josh Allen sehr viel Potential haben soll.
Beasley kennt natürlich die Kritiken, die über Allen im Umlauf sind, doch er hält sie für unberechtigt. Beasley glaubt, daß Allen eine große Zukunft in der NFL hat.
Braucht Beasley eine Brille, oder haben wir da alle was übersehen?

Steelers Tight End Jesse James wechselte zu den Lions.
Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $25 Millionen.

Die Raiders bleiben noch eine Saison in Oakland.
Der Club und der Stadionbetreiber waren sich ja schon einig. Doch der Stadtrat mußte noch zustimmen.
Diese Zustimmung kam am Freitag. Damit ist jetzt alles klar, und der Saisonplaner kann die Spiele der Raiders in Oakland ansetzen.

Dominique Rodgers-Cromartie trat letztes Jahr mitten in der Saison in den Ruhestand, weil er keine Lust mehr hatte, mit den Raiders dauernd zu verlieren.
Doch der Cornerback hatte noch Lust weiter zu spielen. Also kam er zurück aus dem Ruhestand. Und die Redskins verpflichteten ihn für ein Jahr.

Die Titans haben einen neuen Ersatz- Quarterback. Sie feuerten Blaine Gabbert und holten sich Ryan Tannehill von den Dolphins.
Und der Quarterback fährt dabei nicht schlecht. Für ein Jahr als zweiter Mann hinter Marcus Mariota bekommt er $7 Millionen.
Und da Mariota sehr oft verletzt ist, kommt er bestimmt auch zu einigen Einsätzen. Wenn es dann gut läuft, kann Tannehill mit Boni auf $12 Millionen für 2019 kommen.
Die Dolphins bekamen von den Titans deren Draftpicks in Runde sieben, also der letzten, 2019 und in Runde vier 2020. Tennessee bekam bei dem Tauschhandel auch noch Miamis Draftpick in Runde sechs 2019.
Die Fans in Miami werden froh sein, Tannehill endlich los zu sein. Und die Teamleitung wollte ihn auch loswerden, wie man sehen kann.

Browns Quarterback Baker Mayfield hat keine Angst, daß für ihn und die anderen Spieler kein Platz mehr in der Umkleide ist, wenn Wide Receiver Odell Beckham jr. mit seinem übergroßen Ego zur Tür hereinkommt.
Bei den Giants hört man mittlerweile leise Seufzer von einigen Teamkollegen, die froh sind, die Extravaganzen Beckhams nicht mehr ertragen zu müssen.
OBJ wurde eine zu große Ablenkung. Er ist ein Problemkind, das im Team und draußen Kopfschmerzen bereitete.
Mal sehen, wie sich das in Cleveland entwickelt. Natürlich ist das Medienecho in der „Kleinstadt“ mit den knapp 400.000 Einwohnern kleiner, als im Big Apple mit seinen acht Millionen, aber es gibt auch dort ein Medienecho wenn es um die sehr beliebten Browns geht.
Und OBJ kann da wie dort für eine Menge negativer Aufmerksamkeit sorgen.

Ein ehemaliger Spieler der Jets, Johnny „Lam“ Jones, verstarb im Alter von 60 Jahren.
Jones war 1976 Olympiasieger über die 400 Meter Strecke. Bei den Jets spielte er von 1980 bis 86, 1987 wechselte er zunächst zu den 49ers und anschließend zu den Cowboys.
Er fing in dieser Zeit 138 Pässe für 2.322 Yards und 13 Touchdowns.
2005 erkrankte er an Knochenkrebs. Nun hat er den Kampf gegen die Krankheit verloren.

Freitag, 15. März 2019

Kurzberichte
allen-josh2Während Bills Quarterback Josh Allen (Bild) sich begeistert über die Neuzugänge zeigt, die sein General Manager vermeldete, wehrt eben dieser General Manager sich gegen Kritik.
Brandon Beane ist wütend über die Meinungen, die er oft liest und hört, daß Free Agents keine Lust haben nach Buffalo zu kommen.
Als Paradebeispiel bringen die Kritiker Ex- Steelers Wide Receiver Antonio Brown an. Der hätte ein gutes Angebot bekommen, wollen Insider wissen, und wäre trotzdem nicht zu den Bills gewechselt.
Beane ist sich der Außenwirkung seines Teams durchaus bewußt. Buffalo als Stadt und die Bills als Team sind nicht gerade Magneten. Dennoch ist Beane angefressen, wenn er darauf angesprochen wird. Wenn man nicht in Buffalo leben würde dann dürfe man auch nicht abfällig über diese Stadt denken. Die unglaubliche Fanbasis, die die Bills hätten, wäre unerreicht.
Und da muß man dem General Manager recht geben. Wer sich bei dem Wetter in Buffalo im Dezember ins Stadion setzt um sich die Niederlagen des Teams anzusehen, der ist nicht nur Fan, der ist FAN !!!
Und das Stadion und das Umfeld, das den Spielern geboten wird, wären absolute Spitze, meinte Beane.
Und anders als Antonio Brown, der lieber zu den anderen Losern aus Oakland ging, haben die Bills einige brauchbare Free Agents verpflichten können.
Nur weil der zur Zeit absolut beste Wide Receiver der Liga nicht nach Buffalo kam, sollte man die Bills nicht so in die Pfanne hauen. Brown hätte auch vielen anderen Teams abgesagt.

Nach nur einer Saison trennten die Raiders sich schon wieder von Wide Receiver Jordy Nelson.
Erst vor drei Monaten hatte Head Coach Jon Gruden Nelson einen Kaderbonus über $3,6 Millionen für die Saison 2019 gegeben.
Gruden war fest davon überzeugt, daß der Wide Receiver dann noch im Team sein würde.
Nun kam es anders. Nun kam Antonio Brown.
Nelson kam 2018 nur auf 63 gefangene Pässe für 739 Yards und drei Touchdowns.

Man kann seine Meinung ja auch mal ändern, oder?
Defensive End Michael Bennett haßte alles an den Patriots, besonders Tom Brady und Bill Belichick. Bradys Frisur, Belichicks Sweaters, all die Super Bowl Titel, bäh!
Das war so bis letzte Woche. Da gaben die Eagles Bennett an die Patriots ab.
Seitdem mag der Defensive End plötzlich alles, was er bis dahin haßte.
Na bitte, geht doch.

Die Giants haben einen Ersatz für Odell Beckham jr. gefunden. Sie verpflichteten Golden Tate.
Tate war letztes Jahr zuerst bei den Lions. Die gaben den Wide Receiver mitten in der Saison an die Eagles ab. Er beendete die Saison mit 74 gefangenen Pässen für 795 Yards und vier Touchdowns.
Der 30-jährige ist schon länger nicht mehr der Star-Receiver, der er mal war.
Ob die Giants mit ihm glücklich werden?
Nun, sie scheinen daran zu glauben. Sie gaben Tate einen Vierjahresvertrag über $37,5 Millionen von denen 23 Millionen garantiert sind.

Die Saints und Drew Brees haben den Vertrag überarbeitet.
Der Quarterback muß aber auf keinen Dollar verzichten. Er wird die $23 Millionen, die ihm zustehen, bekommen. Doch durch finanzielle Tricksereien, werden die dieses Jahr nur mit $10,8 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet.
2019 hatte New Orleans nur noch $4,9 Millionen Platz unter der Grenze. Jetzt haben sie etwas mehr Luft, um noch den ein oder anderen Spieler aufzunehmen. Nächstes Jahr müssen die Saints dann wieder tricksen, damit dann auch noch Platz unter der Gehaltsobergrenze bleibt.

Die Bears haben gut Lachen. Sie verpflichteten Ha Ha Clinton-Dix für ein Jahr.
Der Safety wird 2019 $3,5 Millionen bekommen.
Erst im Oktober 2018 ließen die Packers Clinton-Dix zu den Redskins wechseln. Doch auch die waren mit ihm nicht so recht zufrieden.
In seiner Karriere spielte der Safety in 84 Spielen mit 74 Starts, erzielte 456 Tackles, 5,5 Sacks, 14 Interceptions und wehrte 28 Pässe ab.

Nachdem er die Saison 2018 mit einer Knieverletzung auf der Verletztenliste verbrachte, feuerten die Panthers gestern Left Tackle Matt Kalil.
Kalil ist mitten in einem Fünfjahresvertrag über $55 Millionen, den er 2017 unterschrieb.
Einiges davon werden die Panthers ihm noch zahlen müssen.

Donnerstag, 14. März 2019

Kurzberichte
brown-antonio2Antonio Brown (Bild) gab seine erste Pressekonferenz als Raiders Wide Receiver.
Er meinte, es wäre eine Ehre für die legendären Raiders zu spielen.
Das zeigt, daß der Mann ein gutes Gedächtnis hat. Ist verdammt lange her, daß die Raiders mal legendär waren.
Oakland gab Quarterback Derek Carr noch eine weitere Anspielstation. Sie holten Chargers Wide Receiver Tyrell Williams. In vier Saisons für SD/LA hatte er nur eine 1.000 Yards Saison.
Das war den Raiders aber trotzdem einen Vierjahresvertrag über $44 Millionen wert, von denen $22 Millionen garantiert sind.

Ravens Quarterback Lamar Jackson mag es aufregend.
Er postete ein Video auf Instagram, das ihn zeigt, wie er mit 105 Meilen/Stunde ohne angelegten Gurt mit seinem Auto durch die Gegend rast.
Das hat seinen Chefs nicht gefallen, wie man sich vorstellen kann.
Jackson hat sich mittlerweile für seine gefährliche Raserei entschuldigt und das Video gelöscht.

Wie erwartet haben die Jaguars Quarterback Blake Bortles gestern endlich gefeuert.
Er hatte eine S-N Bilanz von 24-29 in seinen Starts.

Die Chiefs feuerten Fan-Liebling Eric Berry.
Seit der Safety 2010 in die NFL kam, war er bei den Chiefs unter Vertrag.
Die Saison 2014 verpaßte er wegen einer Krebserkrankung. 2015 kam er gesund und gestärkt zurück. Insgesamt spielte er in 89 Spielen für Kansas City.

Adrian Peterson bleibt in Washington.
Der Running Back unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $8 Millionen bei den Redskins.
Der „Altstar“ kam letztes Jahr auf 1.042 Laufyards und sieben Touchdowns.

Jets Kicker Jason Myers war 2018 so gut, daß er in den Pro Bowl gewählt wurde.
Das machte ihn für andere Teams interessant. Die Seahawks, die ihn 2018 getestet hatten, und drei Wochen vor Saisonbeginn feuerten, wollen ihm einen Vertrag geben.
Damit dürfte die Zeit von Methusalem Sebastian Janikowski in Seattle vorbei sein.

Wie erwartet endete die Zeit von Mark Ingram in New Orleans.
Doch der Running Back fand sofort ein neues Team. Die Ravens gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $15 Millionen.
Für die Defense sicherten die Ravens sich die Dienste von Earl Thomas.
Der Ex-Seahawks Safety unterschrieb für vier Jahre und $55 Millionen von denen $32 Millionen garantiert sind.

Die Saints sind zufrieden mit ihrem Kicker. Deshalb gaben sie Wil Lutz einen neuen Fünfjahresvertrag.
Über das Finanzielle ist noch nichts bekannt.

Vikings Linebacker Anthony Barr verhandelte mit den Jets und bekam ein gutes Angebot.
Das sahen die Vikings sich an und gaben Barr ein gleich gutes Angebot. Er bekam einen Fünfjahresvertrag über $67,5 Millionen von denen $33 Millionen garantiert sind.

New York, New York... der eine Superstar kommt, der andere geht.
Es wird spannend zu sehen, wie die Saisons der Giants ohne Wide Receiver Odell Beckham jr. und die der Jets mit Running Back LeVeon Bell verlaufen.
Und wie verläuft die Saison in Cleveland mit Beckham?
Und wie verkraftet Pittsburgh den Verlust nicht nur von Bell sondern auch von Wide Receiver Antonio Brown.
Wie glücklich werden die Raiders mit Brown.
Wir sehen, daß alles miteinander verwoben ist.
Wie werden die Spieler in ihren neuen Teams zurechtkommen?
Wird LeVeon Bell glücklich mit einem Team, das trotz seiner Verpflichtung so weit vom Super Bowl Sieg entfernt bleibt, wie die Erde vom Mars?
Der Running Back hatte fest vor, der bestbezahlte Spieler auf seiner Position zu werden. Das hat nicht geklappt. Und dafür hat er 2018 auf $14,5 Millionen verzichtet. Er wollte sich schonen und keine Verletzung riskieren, ohne einen langfristigen Vertrag, der seine Zukunft sichert. Das hat ja dann noch geklappt, denn die $35 Millionen garantiertes Gehalt sind ein neuer Rekord für Running Backs. Und damit kann man ganz gut die Zukunft planen.
Und sein Vertrag mit den Jets zeigt, daß er weg wollte aus Pittsburgh. Dort hatten sie ihm vor einem Jahr einen Fünfjahresvertrag über $70 Millionen geboten, von denen er schon in den ersten zwei Saisons $30 Millionen bekommen hätte. So viel schlechter als jetzt hätte er sich da auch nicht gestanden.
Auch wenn die Spiele selber wieder im Großen und Ganzen so furchtbar öde werden sollten, wie letztes Jahr, so wird es doch spannend sein zu sehen, wie diese Einzelschicksale sich entwickeln.
Während es leider kein Spiel der Raiders gegen Pittsburgh nächstes Jahr gibt, gibt es die Partie Steelers at Jets.

Mittwoch, 13. März 2019

Das Spielerkarussell dreht sich weiter schnell
beckham-odellWomit soll ich anfangen?
Mit LeVeon Bell oder Odell Beckham jr. (Bild)?
Beides ist würdig für Platz 1 der heutigen Meldungen.
Ich fange mit OBJ an. Der Wide Receiver der Giants wechselt von einem Loserteam zu einem anderen Loserteam, den Browns. Das zeigt, daß in Cleveland tatsächlich an einem wettbewerbsfähigen Team gebastelt wird, auch wenn Beckham längst nicht mehr der Star-Receiver ist, der er in seinen ersten vier Saisons war.
Die Browns wollen weg von ihrem Status als Clowns. Die Giants wollten einen Spieler loswerden, der sie viel kostete und nur noch wenig brachte.
Erst im August 2018 hatte OBJ einen $90 Millionen Vertrag in New York unterschrieben. Er dankte es mit einer schlechten Saison. Laut Beckham waren daran aber Quarterback Eli Manning, ein falsches System der Offense und die bösen Gegner, die ihn permanent in Doppeldeckung nahmen Schuld, auf keinen Fall er selber.
In seinen fünf Saisons für die Giants fing Beckham 390 Pässe für 5.476 Yards und 44 Touchdowns. Seine letzte Saison bei den Giants war dabei seine schlechteste. Er fing 77 Pässe für 1.052 Yards und 6 Touchdowns, alles die schlechtesten Werte in seiner Karriere.
Die Browns hoffen nun, daß OBJ bei ihnen wieder zu dem Star-Receiver wird, der er vor seinem Megavertrag war.
Die Browns geben den Giants ihre Draftpicks an Stelle 17 und in der dritten Runde ab, sowie Safety Jabrill Peppers.
Noch letzte Woche meinte Giants General Manager Dave Gettleman über Beckham jr.: „Wir haben ihn nicht verpflichtet, um ihn wegzugeben.“
Und kurz darauf gaben sie ihn weg, nachdem sie ihm 2018 für 12 Spiele $21,5 Millionen gezahlt hatten. Und $16 Millionen von Beckhams Gage zählen auch 2019 noch zur Gehaltsobergrenze des Teams.
Beckham selber hat nichts dagegen zu den Browns zu gehen. Dort trifft er auf Jarvis Landry, einen guten Freund mit dem er auf dem College zusammenspielte. Der unterschrieb letztes Jahr für $75 Millionen in Cleveland.
Die Buchmacher reagierten schnell. Vor dem Tauschhandel hatten die Browns eine Quote von 40:1 auf einen Sieg im Super Bowl. Nachher standen sie bei 17:1.
Und sehen wir uns die Divisionsgegner an. Die Steelers haben Brown und Bell verloren.
Die Ravens treten mit Lamar Jackson als Quarterback an und haben Linebacker Terrell Suggs gehen lassen.
Und die Bengals sind die Bengals, also Schwamm drüber.
Da stehen die Browns gar nicht so wirklich schlecht da.

So, dann kommen wir jetzt zu LeVeon Bell, bleiben aber in New York.
Der ehemalige Running Back der Steelers soll bei den Jets unterschreiben. Er soll einen Vierjahresvertrag über $52,5 Millionen erhalten. $35 Millionen davon sollen garantiert sein.
Die Saison 2018 fand ohne Bell statt. Er hatte keine Lust für $14,54 Millionen zu spielen. Er dachte eher so an einiges über $15 Millionen.
Bei den Jets bekommt er jetzt $13 Millionen. Doch die Garantiesumme wird ihn wohl überzeugt haben. Die ist ein neuer Rekord für Running Backs.
Der bestbezahlte Running Back ist Bell damit nicht. Das wollte er eigentlich werden. Mit $13,125 Millionen liegt er auf Platz zwei hinter den $14,37 Millionen, die die Rams Todd Gurley zahlen.
Bell ist nicht nur ein sensationeller Running Back, sondern auch ein sehr guter Receiver. In seinen fünf Saisons in Pittsburgh trug er den Ball 1.229 mal für 5.336 Yards und er fing 312 Pässe für 2.660 Yards. Damit brachte er es auf insgesamt 42 Touchdowns. Dreimal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Die Saints stehen kurz davor, sich von Running Back Mark Ingram zu trennen.
Die Vermutung liegt nahe, da sie Ex-Vikings Running Back Latavius Murray verpflichtet haben. Sie gaben ihm einen Vierjahresvertrag über $14,4 Millionen.
Ingram und die Saints konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Pass Rusher Cameron Wake wechselt von den Dolphins zu den Titans.
In Tennessee bekommt er für drei Jahre $23 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.

Wide Receiver Cole Beasley wechselt von den Cowboys zu den Bills.
In Buffalo bekommt er einen Vierjahresvertrag über $29 Millionen von denen $14,4 Millionen garantiert sind.

Die Panthers holten sich Broncos Center Matt Paradis.
In Carolina bekam er einen Dreijahresvertrag über $27,03 Millionen. $13,5 Millionen davon sind garantiert.
Wie alle Tauschhandel und Vertragsabschlüsse werden natürlich auch diese erst heute um 16 Uhr New Yorker Zeit offiziell.

Kurzberichte
Die Steelers halten Ryan Shazier im Kader.
Der Linebacker hatte sich am 4. Dezember 2017 schlimm am Rücken verletzt. Seitdem kämpft er darum, wieder auf den Footballplatz zu kommen. Ein harter, schwerer Kampf, den er sehr wahrscheinlich verlieren wird.
Doch die Steelers halten ihn im Kader und setzen ihn auf die „Reserve/ körperlich unfähig zu Spielen“ Liste, kurz PUP Liste.
Shazier macht zwar Fortschritte, aber keine, die auf eine baldige Rückkehr in den Aktivenkader schließen lassen könnten.

Das erste Spiel der 100. Saison der NFL steht fest.
Im Hall of Fame Game am 1. August treffen die Broncos und die Falcons aufeinander.
Drei Mitglieder dieser Teams werden in die Ruhmeshalle aufgenommen, Broncos Besitzer Pat Bowlen und Safety Champ Bailey. Bei den Falcons ist es Tony Gonzales, einer der besten Tight Ends aller Zeiten.

Dienstag, 12. März 2019

Weiterlesen nur bei Schwindelfreiheit.
foles-nick-sb52-mvp2Rasend schnell dreht sich das Spielerkarussell. So schnell, daß man mit dem Hinterherkommen gar nicht mehr beikommt.
Deshalb nur das Allerwichtigste in aller Kürze.
Z.B. wurden die Fans der Jacksonville Jaguars, ja, es soll so zwei oder drei geben, von Blake Bortles befreit. Gestern verpflichteten die Jags tatsächlich Nick Foles (Bild), wie man es ja seit einigen Tagen auch vermutet hat.
Der ehemalige Super Bowl MVP Quarterback der Eagles unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $88 Millionen. Jetzt darf man sich fragen, ob er das wirklich wert ist?
Schlechter als Bortles kann er nicht sein, das ist einfach nicht möglich, aber ob er wirklich so gut ist, daß er als Starter über eine ganze Saison Bestleistungen bringen kann?
$22 Millionen Jahresgehalt für Quarterbacks sind heute üblich in der NFL. Damit haben die Jaguars sich finanziell nicht übernommen. Es bleibt noch Geld übrig, um andere gute Spieler zu halten und zu holen.

Philadelphia, Tampa Bay, Philadelphia heißt es für DeSean Jackson.
Der Wide Receiver fing letztes Jahr Pässe für durchschnittlich 18,9 Yards/Catch. Damit führte er die NFL an.
Doch die Buccaneers wollten ihn nicht mehr.
Die Eagles gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $27 Millionen.

Die Buccaneers ließen auch Wide Receiver Adam Humphries gehen.
Der unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $36 Millionen in Tennessee.

Die 49ers gaben Ex-Buccaneers Linebacker Kwon Alexander einen Vierjahresvertrag über $54 Millionen.

Landon Collins wechselt das Team, aber nicht die Division. Der Safety der Giants wechselt zu den Redskins. Die machten ihn mit einem Sechsjahresvertrag über $84 Millionen zum bestbezahlten Safety aller Zeiten.
$45 Millionen der Summe sind garantiert.

Tyrann Mathieu wird demnächst die AFC West tyrannisieren.
Der Safety startete seine Karriere in Arizona. Dann ging er zu den Texans, wo er einen Einjahresvertrag unterschrieb. Er nutzte das Jahr, um andere Teams auf sich aufmerksam zu machen.
Die Chiefs geben ihm einen Dreijahresvertrag über $42 Millionen. Das sind $14 Millionen pro Jahr, also die Summe, die auch Landon Collins bekommt, allerdings mit einem Sechsjahresvertrag.

Die Broncos holten sich Offensive Tackle JaWuan James von den Dolphins.
Er soll einen Vierjahresvertrag über $52 Millionen erhalten.
Damit wird er der bestbezahlte Right Tackle aller Zeiten.

Die Raiders geben Ex-Patriots Offensive Tackle Trent Brown einen Vierjahresvertrag über $66 Millionen.
Damit wird er der bestbezahlte Offensive Tackle aller Zeiten.

16 Jahre spielte Terrell Suggs für die Ravens.
16 Jahre sind in der Söldnerarmee der NFL, in der Spieler jedem Dollar hinterherhecheln, und die Teams Spieler bei den kleinsten Leistungsabfällen feuern, eine Ewigkeit.
Nach 16 Jahren aber endet die Zeit von Suggs in Baltimore.
Der 36-jährige Outside Linebacker wechselt zu den Cardinals.
Seinen Collegefootball spielte Suggs für Arizona State. Es ist also eine Rückkehr für ihn.

Frank Gore wechselt das Team, bleibt aber in der AFC East.
Der Running Back geht von den Dolphins zu den Bills.  Die gaben ihm einen Einjahresvertrag über $2 Millionen.

Die Lions sicherten sich Danny Amendola.
Sie gaben dem frisch von den Dolphins gefeuerten Wide Receiver einen Einjahresvertrag über garantierte $4,5 Millionen.

Alle Verträge, die seit gestern ausgehandelt werden durften, dürfen erst am Mittwoch um 16 Uhr Ostküstenzeit unterschrieben werden.

Montag, 11. März 2019

Kurzberichte
houston-justin-2Houston ist raus aus Kansas City.
Nach acht Jahren feuerten die Chiefs den viermaligen Pro Bowl Linebacker Justin Houston (Bild).
Vor einiger Zeit hatten die Chiefs bekanntgegeben, daß sie sich Angebote anderer Teams für Houston anhören würden. Doch da kam  nichts, wohl weil der Linebacker 2019 ein Grundgehalt von $15,25 Millionen bekommt.
Um Geld unter der Gehaltsobergrenze zu sparen, setzten die Chiefs Houston nun vor die Tür.
Jetzt kann jedes Team mit dem Linebacker verhandeln, und muß Kansas City keine Kompensation für ihn überlassen. Ob Houston dann noch $15 Millionen bekommen kann, bleibt abzuwarten. Sehr wahrscheinlich muß er sich mit weniger zufrieden geben.

Die Raiders haben sich den Draftpick der Jets in der fünften Runde der kommenden Draft gesichert.
Dafür schickten sie Left Guard Kelechi Osemele und ihren Pick in Runde sechs nach New York.
Osemele spielt seit sieben Jahren in der NFL und wurde zweimal in den Pro Bowl gewählt.
Die Raiders sparen durch den Handel $10 Millionen ein.

Im Oktober 2018 holten sich die Rams Dante Fowler von den Jaguars.
Der Pass Rusher zeigte in der Folge eine beeindruckende Leistung. Deshalb gaben die Rams im einen neuen Einjahresvertrag für die Saison 2019.

Die Eagles gaben Defensive End Michael Bennett an die Patriots ab.
Erst letztes Jahr hatten sie den dreimaligen Pro Bowler von den Seahawks bekommen. Was sie als Kompensation erhalten  wird noch ausgehandelt. Aber das dürfte kein Problem sein, denn die Eagles und Patriots haben in den letzten Jahren viel miteinander gehandelt.
Michael Bennetts jüngerer Bruder, Tight End Martellus, spielte von 2016-17 in New England, bevor er in den Ruhestand trat.

Sonntag, 10. März 2019

Kurzberichte
brown-antonio2Der aktuelle Stand im Antonio Brown (Bild) Drama: Der Wide Receiver geht zu den Oakland Raiders.
Die Steelers und die Raiders sollen sich kurz nach Mitternacht einig geworden sein.
Die Steelers bekamen nur zwei Draftpicks von Oakland in mittleren Runden, der dritten und fünften. Das ist bei Weitem nicht das, was man erwarten konnte.
Brown scheint das zu bekommen, was er verlangt hat. Er erhält für drei Jahre $50,125 Millionen. Das sind etwa $12 Millionen mehr, als er in Pittsburgh bekam. Davon sind $30,125 Millionen garantiert. Das sind dann genau $30,125 Millionen mehr, als in Pittsburgh.
Und Brown scheint die Loser aus Oakland als sein neues Team zu akzeptieren. Er postete ein Bild von sich als Raider auf Instagram.
Raiders Quarterback Derek Carr hatte sich ja gewünscht, daß Brown bei ihnen landet. Zwischenzeitlich hatten die Raiders sich aber aus dem Rennen um den Wide Receiver abgemeldet. Doch im Stillen hatten sie wohl mit den Steelers weiter verhandelt.
Antonio Brown ist seit 2010 in der NFL, die ganze Zeit in Pittsburgh. Dort wurde er zu einem außergewöhnlich guten Receiver. Im Durchschnitt fing er pro Saison 114 Pässe für 1.524 Yards und 11 Touchdowns.

Dwayne Allen wurde am Montag von den Patriots gefeuert. Doch der Tight End bleibt in der AFC East.
Die Dolphins gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $7 Millionen.
Allen ist mehr der Typ „blocking Tight End“ als ein Receiver. In zwei Jahren für New England fing er 13 Pässe für 113 Yards und einen Touchdown.

Die Saints konnten Chris Banjo behalten.
Der Safety ist ein guter Special Teams Player. Er unterschrieb einen neuen Dreijahresvertrag über $9 Millionen.
Seit er 2016 zu den Saints kam hat er kein Spiel verpaßt.

Das kommt nicht unerwartet... Sean Lee bleibt in Dallas.
Zwar ist der Linebacker ein hervorragender Spieler, aber er hat eine ellenlange Verletzungsgeschichte. Da war nicht zu erwarten, daß er bei anderen Teams großes Interesse wecken konnte.
Allerdings mußte er seinen Vertrag rekonstruieren, also nach unten korrigieren. Statt der $7 Millionen, die ihm 2019 eigentlich zugestanden hätten, bekommt er nur $3,5 Millionen. Er hat aber die Möglichkeit durch verschiedene Boni auf die originalen $7 Millionen zu kommen.
Das zeigt einmal mehr, daß, bei allem Geschäftssinn der in der NFL herrscht, die Cowboys das Team sind, das am Loyalsten zu seinen Spielern ist.
Die besten Beweise sind aktuell neben Lee auch Tight End Jason Witten, der nach einem Jahr bei ESPN wieder für Dallas spielen wird, und Head Coach Jason Garrett. Letzterer gehört wegen seiner anhaltenden Erfolglosigkeit nun wirklich schon längst gefeuert.

Die Chiefs gaben Carlos Hyde einen Einjahresvertrag.
Nur einen Tag, nachdem die Jaguars ihn feuerten, unterschrieb er für $2,8 Millionen in Kansas City.
Jacksonville mistet gründlich aus. Selbst was gut ist muß gehen, wenn es zu teuer ist. Man munkelt, daß die Jaguars Platz unter der Gehaltsobergrenze schaffen, um Quarterback Nick Foles verpflichten zu können.

Samstag, 9. März 2019

Kurzberichte
brown-antonioDas war ja dann der berühmte Satz mit X.
Es war eher nicht möglich, daß die Buffalo Bills Antonio Brown (Bild) von sich überzeugen konnten. Daher war sehr viel Skepsis angebracht, als es bekannt wurde, daß die Steelers und Buffalo sich einig wurden.
Die beiden Teams waren sich so weit einig, aber der Wide Receiver ließ sofort durchblicken, daß er nicht die geringste Lust verspürt jemals in Buffalo aufzutauchen.
Das war zu erwarten. Brown möchte zu einem Siegerteam. Das schließt die Bills halt aus.
Deshalb meinte Bills General Manager Brandon Bane, daß dieser Handel keinen Sinn machen würde. Es wäre unsinnig, das Drama auf sich zu nehmen, ob der Wide Receiver den Handel akzeptieren würde, obwohl die Teams sich einigen konnten.
Pittsburgh hat Brown also immer noch an der Backe und muß ihn loswerden, bevor sein Kaderbonus fällig wird. Den möchten die Steelers nämlich sehr ungern zahlen. Und wenn sie ihn  zahlen, dann möchten sie wohl auch, daß er 2019 für sie spielt.
Bei aller Qualität, die der Wide Receiver hat, er ist ein schwer vermittelbarer Spieler. Er möchte zu einem Siegerteam, aber er besteht darauf, daß das Team nach seiner Pfeife zu tanzen hat.
Die Patriots wären ein Siegerteam. Aber ich stelle mir grade vor, Brown würde wollen, daß Head Coach Belichick nach seiner Pfeife tanzt... :)))

Die Cardinals holten sich Offensive Tackle Marcus Gilbert von den Steelers.
Pittsburgh bekam Arizonas Draftpick in der sechsten Runde für ihn.
Gilbert verpaßte in den letzten beiden Saisons 15 Spiele. Vier wegen einer Suspendierung, 11 wegen einer Knieverletzung.

Die Giants geben Defensive End Olivier Vernon an die Browns ab. Dafür bekommen sie Guard Kevin Zeitler.
Zusätzlich geben die Giants ihren Draftpick an Stelle 132 ab und bekommen Clevelands Wahlmöglichkeit an 155. Stelle.

Die Lions feuerten Guard T.J. Lang.
Lang hat noch ein Jahr in seinem Dreijahresvertrag über $28,5 Millionen stehen, aber die Lions brauchen seine $8,843 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze, die sie 2019 einsparen.

Nach nur einer Saison im Miami entließ „Der Fisch“ Danny Amendola wieder.
Der Wide Receiver war ein Star bei den Patriots mit Quarterback Tom Brady. Diesen Erfolg konnte er bei den Dolphins mit Ryan Tannehill und Brock Osweiler nicht wiederholen.
Amendola fing nur 59 Pässe für 575 Yards und einen Touchdown.
Miami spart $6 Millionen.

Lange war Eric Weddle nicht ohne Team, nachdem die Ravens ihn gefeuert hatten.
Der Safety unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den Rams über $10,5 Millionen. Mit Boni kann er es auf $12,5 Millionen bringen.
Der 34-jährige hatte 11 Teams, die sich für ihn interessierten. Die Rams waren seine Favoriten.

Man sollte in der NFL nicht so viel AAF gucken.
In der AAF gibt es keine Kickoffs. Deshalb kann es auch keinen Onsidekick geben. Statt dessen bekommt man dort einen vierten Versuch und 12 an der eigenen 28. Wenn der gelingt, bleibt man im Ballbesitz.
Und etwas ähnliches würden die Denver Broncos gerne in der NFL einführen. Ein Team, das zurückliegt, sollte im letzten Viertel einmal die Chance auf einen vierten Versuch und 15 an der eigenen 35 bekommen.
AAF gucken verblödet!
Ein anderes Team schlug etwas verständlicheres und nachvollziehbareres vor.
In der Verlängerung sollte ein Team auch dann noch mal den Ball bekommen, wenn der Gegner im ersten Ballbesitz der Overtime einen Touchdown erzielen konnte.
Wer das vorgeschlagen hat?
Die Kansas City Chiefs.
Hatten die nicht im AFC Championshipspiel gegen die Patriots verloren, nachdem New England im ersten Ballbesitz der Verlängerung einen Touchdown erzielt hatte?

Freitag, 8. März 2019

Kurzberichte
smith-alex-kcc2Die Redskins rechnen wohl nicht wirklich damit, daß Alex Smith (Bild) 2019 wird spielen können.
Sie erlösten die Broncos von Case Keenums Anwesenheit. Die Redskins gaben Denver ihre Wahlmöglichkeit in Runde sechs der nächsten Draft für den Quarterback. Dafür erhält Washington nicht nur Keenum, sondern auch noch Denvers Draftpick in Runde sieben.
Das zeigt, wie froh die Broncos sind, die Fehlverpflichtung Keenum los zu sein.
Keenum wird also einer der Reisenden sein, die mit Colt McCoy um den Starterposten kämpfen. Und Keenum ist ein erfahrener Reisender. Die Redskins sind sein viertes Team in vier Jahren.
Weder McCoy noch Keenum sind als Quarterbacks das Gelbe vom Ei. Es kann also sein, daß die Redskins noch jemanden verpflichten, der um den Posten des Starters kämpft.
Obwohl Keenum also am 13. März ein Redskin wird, fällt er Denver immer noch finanziell zur Last. Die Broncos zahlen 2019 $3,5 Millionen seines $7 Millionen Gehalts.
Keenums Bilanz in der NFL bisher: 12.661 Yards, 64 Touchdowns und 42 Interceptions, 18 Touchdowns und 15 Interceptions letztes Jahr in Denver.

Die Teams sind immer froh, wenn sie Spieler halten können, die sich ein neues Team suchen dürfen, weil ihr Vertrag ausgelaufen ist.
So freuen sich die Ravens, daß sie Tight End Nick Boyle halten konnten. Er wäre am 13. März ein Free Agent geworden. Doch ein neuer Dreijahresvertrag über $18 Millionen konnte ihn zum Bleiben überreden.
An guten Tight Ends herrscht zur Zeit Mangel in der NFL, da war es für Baltimore wichtig, Boyle zu halten, auch wenn er mehr Blocker, denn Receiver ist.

Die Raiders haben Running Back Jalen Richard und Cornerback Daryl Worley zu eingeschränkten Free Agents gemacht. Das heißt, daß jedes Team ihnen Angebote machen darf, Oakland dann aber die Spieler behalten kann, wenn sie diesem Angebot gleichkommen. Lehnen die Raiders es ab, dem Angebot gleichzukommen, muß das neue Team den Raiders geben, was die verlangen. Im Fall der beiden müßten die interessierten Clubs Oakland ihre Draftpicks in der zweiten Runde abtreten.

Dominique Rodgers-Cromartie hat seinen Ruhestand beendet.
Letztes Jahr hatte er die Nase voll von den miesen Raiders und trat im Oktober in den Ruhestand. Sieben Spiele hatte er es in Oakland ausgehalten.
Im April wird der Cornerback 33 Jahre alt.
Es wird interessant zu sehen, welchen Marktwert er noch hat.

Die Buccaneers konnten Right Tackle Demar Dotson halten. Sie zogen ihre Option auf den 33-jährigen, der seit 2009 in Tampa Bay ist.
2019 wird Dotson $4,725 Millionen erhalten.

Die Steelers sind kurz davor, Antonio Brown loszuwerden.
Der Wide Receiver soll wohl an die Bills abgegeben werden. Das ist allerdings noch in der Schwebe, deshalb gibt es noch keine Details.
Doch die Bills, die im Stillen um Brown warben, sind als einzige noch im Bieterrennen. Die Broncos, Jets, Redskins, Titans und Raiders hatten zwar Interesse, sind mittlerweile aber wieder abgesprungen.
Jetzt kommt es drauf an, ob der Star-Receiver zu einem miesen Team wie Buffalo wechseln will?
Da sind Zweifel angebracht. Brown sagte ja, daß nicht er sich nach den Wünschen seines Team richten wird, sondern daß das Team sich nach seinen Wünschen zu richten hat. Und Brown betonte, daß er gewinnen wolle. Und gewinnen mit den Bills ist eher nicht so angesagt. Aber wenn das GARANTIERTE Gehalt stimmt, dann kann man auch mal öfter als Verlierer vom Platz gehen, oder?
Auf der anderen Seite sind die Steelers froh, Maurkice Pouncey zu halten. Der Center hatte nur noch ein Jahr in seinem Vertrag. Nun bleibt er bis nach der Saison 2021 und bekommt pro Jahr $11 Millionen. Damit ist er momentan der bestbezahlte Center aller Zeiten.

Robert Kraft wird nicht persönlich vor Gericht erscheinen. Obwohl seine Anwesenheit vom Richter verlangt wurde, teilte Krafts Anwalt mit, daß der Besitzer der Patriots nicht persönlich erscheinen wird.
„Das ist eine Routineanhörung, die das Gericht angesetzt hat,“ teilte der Anwalt Jack Goldberger mit. „Daß Mr. Kraft persönlich zu erscheinen hätte, ist nur eine Floskel, die nicht beachtet werden muß.“
Einig sind sich die Ankläger in Florida und die NFL. Beide betonten, daß sie diesen Fall genauso behandeln werden, wie jeden anderen Fall, ungeachtet der Popularität des Angeklagten.

Umbruch, schon wieder, bei ESPN.
Nachdem Analyst Jon Gruden als Head Coach zurück in die NFL ging, kam Tight End Jason Witten, der seine Karriere in Dallas beendet hatte.
Jetzt möchte Witten aber wieder spielen und verläßt ESPN. Die brauchen jetzt schon wieder einen neuen Analysten.
Während Witten von sich aus ging, strich ESPN das BogerMobile, Gott sei Dank.
Boger McFarland, der acht Saisons als Defensive Tackle für die Buccaneers spielte, fuhr mit seinem Wagen an der Seitenlinie lang, um immer auf Ballhöhe zu sein. Das aber störte in vielen Stadien die Zuschauer auf den Rängen, denen die Sicht versperrt wurde. Und auch bei den TV-Zuschauern war dieser Gag nicht so wirklich beliebt.
Vielmehr wurde das BogerMobile auf Twitter zum Lachschlager, indem viele urkomische Memes damit und darüber gezeigt wurden.

Vikings Running Back Roc Thomas muß wegen Besitzes von Marihuana vor Gericht.
Am 16. Januar wurde seine Wohnung in der Zwillingsstadt auf einen anonymen Hinweis hin durchsucht. Die Polizei fand 143 Gramm der nicht mehr in allen US Staaten verbotenen Substanz. Doch wenn man in einem Staat erwischt wird, wo Marihuana noch verboten ist, sieht es halt schlecht aus.
Die Vikings wollen den Prozessausgang abwarten, bevor sie reagieren.

David Irvings NFL Karriere ging am Donnerstag in Rauch auf.
Der Defensive Lineman der Cowboys zeigte eine Liveübertragung von sich auf Instagram. Dabei rauchte er genüßlich einen Joint und zog über die Drogenpolitik der Liga her.
Und um weiteren Suspendierungen direkt aus dem weg zu gehen, gab Irving bekannt, daß er aus der NFL ausscheidet.

Donnerstag, 7. März 2019

Kurzberichte
fitzgerald2Larry Fitzgerald (Bild) spielt noch eine Saison, weil er nicht auf dem erlebten Tiefpunkt abtreten wollte.
Der Wide Receiver der Cardinals durchlebte mit seinem Team eine horrende 3-13 Saison unter dem völlig überforderten Rookie Head Coach Steve Wilks.
Fitzgerald fing 2018 69 Pässe für 734 Yards und sechs Touchdowns. Zusätzlich zum Tiefpunkt der Cardinals insgesamt, war das auch sein persönlicher Tiefpunkt.
Auf diesem Niveau wollte der zukünftige Hall of Famer nicht seine überragende Karriere beenden. Sein ganzes Leben hätte er dann an diese schreckliche Saison denken müssen. Das wollte er nicht.
Jetzt kann er nur hoffen, daß der Versager Wilks nicht von einem anderen Versager abgelöst wurde. Der neue Head Coach Kliff Kingsbury hat noch nie in der NFL gearbeitet, bringt somit also NULL Erfahrung mit sich.

Im Bieten um Antonio Brown sind die Jets und Cardinals ausgeschieden.
Drei neue Teams sollen allerdings ins Rennen gegangen sein. Die Raiders sollen ganz ernste Absichten haben. Quarterback Derek Carr wäre hocherfreut, wenn sein Team den (noch) Steelers Wide Receiver verpflichten würde.
Gerüchten zufolge könnte es sich bereits am Wochenende entscheiden, wo Brown landet.

Terrell Owens wird in die Hall of Fame der 49ers aufgenommen.
Der ehemalige, nicht unproblematische, Wide Receiver wurde 2018 schon in die Ruhmeshalle der NFL aufgenommen.
Owens wird das 28. Mitglied der Edward J. DeBartolo Sr. San Francisco 49ers Hall of Fame werden.
Acht Saisons spielte Owens für die Niners. Einberufen wurde er erst in der dritten Runde der Draft 1996.
Nach seiner Zeit in San Francisco spielte der Wide Receiver noch für die Philadelphia Eagles (2004-05), Dallas Cowboys (2006-08), Buffalo Bills (2009) und Cincinnati Bengals (2010).
In seiner Karriere fing der sechsmalige Pro Bowler 1.078 Pässe für 15.934 Yards und 153 Touchdowns. Damit belegt er Platz drei der ewigen Bestenliste.

Die AAF und die NFL wollen informelle Gespräche aufnehmen.
Langsam aber sicher entwickelt sich die AAF in die Richtung, die ihre Gründer angedacht hatten. Bill Polian, Mitbegründer der Alliance of American Football, war lange Jahre als General Manager in der NFL tätig und als Präsident der Indianapolis Colts. Er hat beste Verbindungen in die große Liga.
Von Anfang an sagte er, daß er sich seine neue Liga als Entwicklungsliga für die NFL vorstellen könnte. Und es scheint so zu kommen.
Die NFL möchte gerne manchen dritten Quarterback der Teams und andere Spieler aus den Trainingsteams, in die AAF schicken, damit sie dort Spielpraxis unter fast normalen Wettbewerbsbedingungen sammeln.
In der AAF sind einige mehr oder weniger erfolgreiche ehemalige NFL Head Coaches tätig, wie Steve Spurrier, Mike Singletary, Rick Neuheisel und Mike Martz.
General Manager der San Antonio Commanders ist z.B. Daryl „Moose“ Johnston, ehemaliger Star Fullback der Dallas Cowboys von 1989-99. In dieser Zeit brachte er es fertig, mehr Yards als Receiver zu sammeln, denn als Läufer.
Es gibt also eine Menge Verbindungen zwischen den beiden Ligen.
Und ich werde mir dann wohl doch mal so das ein oder andere Spiel der AAF ansehen, jetzt, wo ich entdeckt habe, daß die im Gamepass auf Abruf enthalten sind. So manches Spiel bisher soll ja recht unterhaltsam gewesen sein.

Mittwoch, 6. März 2019

Kurzberichte
hill-tyreek2Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill könnte einen neuen Gehaltsrekord aufstellen.
Der Star-Receiver geht in die letzte Saison seines Rookievertrags über $2,025 Millionen. In drei Saisons in Kansas City fing er 223 Pässe für 3.255 Yards und 25 Touchdowns.
Auch als Läufer kann er eingesetzt werden. Da brachte er es mit 63 Versuchen auf weitere 477 Yards und vier Touchdowns.
Und nicht zu vergessen seine fünf Touchdowns, die er als Returner in den Special Teams erzielte.
Nun ist es Zeit, Hill länger an die Chiefs zu binden. Das wird dann in der Region passieren, in der der Vertrag von Odell Beckham jr. liegt, also bei wenigstens $90 Millionen für fünf Jahre, von denen $65 Millionen garantiert sind.
Dann können die Chiefs nur hoffen, daß Hill nicht genau so rapide nachläßt, wie Beckham, nachdem der den dicken Vertrag bekommen hatte.

Die Ravens trennten sich von einem sechsmaligen Pro Bowler.
Der mittlerweile 34 Jahre alte Safety Eric Weddle kann nach einer Saison, in der er keinen einzigen Pass abfing, gehen.
2018 war erst die zweite Saison in seiner 12 Jahre alten Karrieren, in der er keinen Pass abfangen konnte.
Bei Linebacker C.J. Mosley pokern die Ravens. Ihn wollen sie behalten, wollen ihm aber nicht das Franchise Etikett anheften. Sie gehen das Risiko ein, und lassen ihn seinen Wert auf dem freien Markt testen. Sie haben die Hoffnung, daß sie ihn später wieder verpflichten können, zu einem geringeren Gehalt, als er sie mit dem Franchise Tag kosten würde.

Die Cowboys und DeMarcus Lawrence sind noch sehr weit von einer Vertragseinigung entfernt.
Wenn es eine Einigung geben sollte, dann erst kurz vor Ende des Stichtags am 15. Juli.
Dallas braucht den Pass Rusher, das steht fest. Zwei weitere gute Pass Rusher sind momentan suspendiert und Taco Charlton, den die Cowboys in der ersten Runde der Draft aufnahmen, hat bisher zwei eher schlechte Saisons abgeliefert.
Lawrence sitzt am längeren Hebel. Und wenn sein Gehalt nicht in die Nähe der Gehälter von Khalil Mack und Aaron Donald kommt, dann muß Dallas ohne ihn planen.

Ob Kevin Johnson etwas kann, das haben die Texans bisher noch nicht erfahren können.
2015 haben sie den Cornerback einberufen, doch eine ganze Saison konnte er seither nicht spielen. Verletzungsbedingt kam er 2016 auf nur sechs Spiele, 2017 auf 12 und 2018 sogar nur auf eins.
Aus diesem Grund trennten die Texans sich von Johnson.

Die Buccaneers lassen es sich etwas kosten, die Blinde Seite von Quarterback Jameis Winston zu schützen.
Sie gaben Left Tackle Donovan Smith einen Dreijahresvertrag über $41,25 Millionen von denen $27 Millionen garantiert sind.
2018 spielte der Left Tackle noch für $1,16 Millionen.
Am 13. März wäre Smith ein Free Agent geworden. Das ist jetzt vom Tisch.

„Führungsstärke... nicht gut. Lernverhalten... nicht gut. Arbeit an der Tafel... noch unterhalb von nicht gut. Also durch und durch nicht gut,“ so bewertet NFL Network Analyst Charley Casserly die eventuelle Nr. 1 der nächsten Draft, Quarterback Kyler Murray.
Und für diesen nicht guten Spieler, der beim Scouting Combine in Indianapolis keine positiven Akzente setzen konnte, wollen die Arizona Cardinals ihre Nr. 1 des letzten Jahres, Josh Rosen, schon wieder ziehen lassen.
Sollten die Cardinals die Hoffnung haben, in Murray einen zweiten Patrick Mahomes zu bekommen, oder zumindest einen Baker Mayfield, dann sollten sie das schnell wieder vergessen, sagt Casserly. „Diese beiden haben Führungsstärke, arbeiten gut an der Tafel und sie haben eine gute Arbeitsmoral. Sie sind sogar außergewöhnlich auf diesen Gebieten,“ meinte Casserly. „Die Interviews mit Murray haben gezeigt, daß dieser Typ alles andere als außergewöhnlich ist.“
Nun, alles schön und gut. Aber wenn die Cardinals ihn unbedingt haben wollen... Vielleicht weiß deren General Manager Steve Keim ja etwas, das sonst keiner weiß?
Wer weiß?

Dienstag, 5. März 2019

Kurzberichte
rosen-josh3
War die Saison 2018 zugleich die erste und die letzte für Josh Rosen (Bild) in Arizona?
Gerüchte sagen, daß die Cardinals Quarterback Kyler Murray als ersten Spieler in der Draft einberufen wollen. Damit wäre Rosen, den die Cardinals letztes Jahr als ihren ersten Spieler einberiefen, überflüssig.
Natürlich könnten die Cards auch Defensive End Nick Bosa, den Bruder von Chargers Superstar Joey Bosa, einberufen. Aber die Zeichen stehen auf Murray.
Die Cardinals gaben 2018 ihre Draftpicks in den Runden drei und fünf an die Raiders ab, um sich von Platz 15 in der Draft auf Platz 10 hoch zu tauschen, damit sie Rosen aufnehmen konnten.
Und nach einer Saison unter einem furchtbar miserablen Rookie Head Coach, Steve Wilks, soll Rosen schon wieder gehen?
Glaubt man den Experten, dann würde Arizona höchstens einen Draftpick in Runde drei für Rosen bekommen.
Ob das wirklich Sinn macht?

Am gestrigen Tag wurden einige Franchise Tags vergeben.
Demarcus Lawrence erwischte es zum zweiten Mal in Folge. Dabei hatte der Defensive End der Cowboys laut und deutlich, klipp und klar gesagt, daß er auf gar keinen Fall ein zweites Mal mit dem angehefteten Franchise Etikett spielen wolle.
Er kann 2019 $20,5 Millionen bekommen, nach der Formel, mit der die Gehälter der etikettierten Spieler bewertet werden. Auf jeden Fall bekommt Lawrence 20% mehr, als der nächstbestbezahlte Defensive End, weil er bereits letztes Jahr von den Cowboys das Tag bekam.
Auch die Seahawks wollen einen Defensive End nicht ziehen lassen. Sie etikettierten Frank Clark, der 2019 $17,1 Millionen verdienen kann.
Überhaupt sind die Defensive Ends den Teams wichtig: Houston, Jadeveon Clowney, $17,1 Millionen.
Kansas City Dee Ford, $15,4 Millionen.
Die Falcons wollen einen Defensive Tackle behalten, Grady Jarrett. Er kann $15,2 Millionen verdienen. 2018 spielte er für $1,97 Millionen.
Als erste hatten ja bereits letzte Woche die 49ers ihren Kicker Robbie Gould an sich gefesselt. Er kann 2019 $5 Millionen bekommen.
Alle Spieler mit dem Franchise Tag dürfen bis zum Stichtag am 15. Juli noch mit ihren Teams um langfristige Verträge verhandeln. Danach spielen sie dann entweder unter dem Etikett oder sie können die Saison aussitzen, wie Steelers Running Back LeVeon Bell letztes Jahr.

Man kann ihn schon Ex- Steelers Wide Receiver Antonio Brown nennen.
Weg will er auf jeden Fall, und wirklich behalten wollen die Steelers ihn nicht.
Die Broncos, Cardinals und Raiders haben ihr Interesse an ihm bekundet.
Pittsburgh hofft natürlich, daß sie Brown bis zum 17. März loswerden, denn danach müßten sie ihm einen Kaderbonus von $2,5 Millionen zahlen.

Montag, 4. März 2019

Kurzberichte
payton-sean4Saints Head Coach Sean Payton (Bild) ist der Meinung, daß die Diskussionen des Regelkomitees toll waren.
Payton ist Mitglied des Komitees und hatte natürlich viel zu sagen, nachdem sein Team um die Super Bowl Teilnahme betrogen wurde.
Viel wird sich bei den Videobeweisen nicht tun, davon kann man ausgehen. Doch vielleicht wird ein „Sky-Judge“ installiert, ein Himmelsrichter. Dieser achte Schiedsrichter soll per Skycam das Spiel überwachen und im Stadion sitzen. Der Oberschiedsrichter in New York soll dadurch abgelöst werden. Die NFL ist der Meinung, daß alle Schiedsrichterentscheidungen im Stadion getroffen werden sollen.
Was der himmlische Richter überwachen darf, das wird noch besprochen. Auf jeden Fall soll er solch himmelschreiende Fehlentscheidungen, wie im NFC Championshipspiel der Rams in New Orleans verhindern.
Die Zustimmung unter den Komiteemitgliedern war groß.
Dieser Sky Judge wird zur Zeit in der AAF eingesetzt, und die NFL sieht sich an, wie das da funktioniert.
Natürlich wurde auch darüber diskutiert, wie man die Sicherheit der Spieler weiter verbessern kann. Insgesamt wurden 10 Regeländerungen bzw. Anpassungen, diskutiert.
Es wird noch dauern, bis sich die Komiteemitglieder einig werden, und ihre Vorschläge den Teambesitzern vorlegen. 24 von den 32 müssen dann den betreffenden Änderungsvorschlägen zustimmen.

Die Ravens feuerten schon wieder einen Running Back wegen seiner ungesetzlichen Taten.
Am Freitag hatte Alex Collins einen Autounfall in Owing Mills, Md.
Als Polizisten den Unfallort sicherten, bemerkten sie einen starken Marihuanageruch, der aus Collins Wagen kam.
Collins, der auf Eis und Schnee von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war als er einen Freund nach Hause fahren wollte, schlief während der Durchsuchung des Autos ein. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
Die Polizei fand eine größere Menge Marihuana im Wagen, sowie eine Handfeuerwaffe.
Collins Wurde verhaftet und durfte nach Hinterlegung einer Kaution über $7.500 das Gefängnis wieder verlassen.
Sofort nachdem die Ravens von der Verhaftung des Running Backs erfuhren, feuerten sie ihn.
Letztes Jahr erzielte Collins 516 Laufyards und acht Touchdowns.

Die Gehaltsobergrenze für 2019 wurde festgesetzt.
Jedes Team darf $188,2 Millionen für seine Spieler ausgeben. 2017 betrug die Summe noch $177,2 Millionen.
Die Transferperiode beginnt am 13 März. Die sogenannten Free Agents dürfen zwei Tage vorher anfangen um Verträge zu verhandeln.

Die Eagles und Jason Kelce wurden sich einig.
Der Center hat einen weiteren Einjahresvertrag unterschrieben. Damit bleibt er bis nach der Saison 2021 in Philadelphia und wird pro Saison $11 Millionen kassieren.

Chiefs Tight End Travis Kelce wurde an einem Sprunggelenk operiert.
Er wird sämtliche Trainingseinheiten im Frühling verpassen. Zum Beginn des Trainingscamps soll er wieder einsatzbereit sein.
Letztes Jahr fing er 103 Pässe für 1.336 Yards und 10 Touchdowns.

Steelers Wide Receiver Antonio Brown betonte bei einem TV-Interview, daß er nicht unbedingt footballspielen muß. Zwar würde er gerne spielen, aber er könne auch darauf verzichten.
Er würde sich in Ruhe zurücklehnen und sich ansehen, welche Angebote für ihn hereinkämen. Und dabei wäre einsklar, sein neues Team müßte sich an seine Regeln halten, nicht umgekehrt.
„Offenkundig möchte ich das Spiel spielen, aber ich muß es nicht, das ist der Unterschied.“
Und deshalb bleibt er ganz gelassen, was die eingehenden Angebote angeht.

Freitag, 1. März 2019

Kurzberichte
witten-jason2Da hat jemand der Ruhestand nicht gefallen.
Jason Witten (Bild) hat nach einer Saison als Analyst bei Monday Night Football wieder Lust selber in Aktion zu treten.
Und der Tight End geht zurück zu seinem alten Team, den Dallas Cowboys.
Am Donnerstag gab er bekannt, daß er seine 16. Saison in Dallas spielen will. Und die Teamleitung gab bekannt, daß sie Witten, einen der besten Tight Ends aller Zeiten und sicherer Kandidat für die Ruhmeshalle, gern wieder aufnehmen.
Bei den Cowboys wird er mehr verdienen, als beim Sender ESPN. $3,5 Millionen wird sein Grundgehalt für 2019 sein. Mit Boni kann es auf $5 Millionen steigen.
Witten wird am 6. Mai immerhin schon 37 Jahre alt. In die NFL kam er in der Draft 2003, als die Cowboys ihn in der dritten Runde einberiefen.
Er spielte seine ganze Karriere für Dallas und wurde 11 mal in den Pro Bowl gewählt. Er fing in 239 Spielen 1.152 Pässe für 12.488 Yards und 68 Touchdowns. Bei den gefangenen Pässen liegt er in der ewigen NFL Bestenliste auf Platz vier hinter den Hall of Fame Mitgliedern Jerry Rice (Wide Receiver, 1.549 Yards), Tony Gonzales (Tight End, 1.325 Yards), und dem noch aktiven Wide Receiver Larry Fitzgerald, 1.303 Yards.
2018 wurde er schmerzlich vermißt. Der beste Tight End der Cowboys, Blake Jarwin, brachte es auf 27 gefangene Pässe für 307 Yards und 3 Touchdowns.

Die Rams werden in der kommenden Saison ein ganz besonderes Auge auf Todd Gurleys Arbeitslast haben.
Der Running Back konnte gegen Ende der Saison wegen eines schmerzenden Knies in den Playoffs nicht wie gewohnt eingesetzt werden.
Das soll 2019 nicht passieren. Deshalb soll Gurley entlastet werden. Und diese Aufgabe soll C.J. Anderson zufallen, der sie auch in den letzten Spielen der Saison 2018 sehr gut meisterte.
Allerdings müssen die Rams ihm ein gutes Angebot machen, denn Anderson ist ein Free Agent, der sich sein Team aussuchen kann.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. So sagte denn Vikings Head Coach Mike Zimmer: „Ich glaube, daß Kirk Cousins in seinem zweiten Jahr besser sein wird.“
Was soll der Head Coach auch sonst über seinen $84 Millionen Quarterback sagen? Daß er glaubt, daß Cousins wieder so einen Müll abliefert, wie 2018?
Das wäre nicht ratsam. Man kennt das ja aus Jacksonville, wo man auch immer und immer wieder Blake Bortles gut geredet hat, schon alleine, um ihn mental nicht noch mehr zu zerstören.
Zimmer muß das also auch in Minnesota so handhaben, schon alleine aus psychologischen Gründen.
Zimmer fuhr fort: „Ich glaube, Cousins hatte ein gutes Jahr. Ich glaube jeder ist hinter ihm her, weil er diesen fetten Vertrag hat, und dann haben wir nicht genug Spiele gewonnen. In den ganzen Jahren, in denen ich als Trainer arbeite, 25 oder 26, habe ich es immer wieder erlebt, daß jeder Free Agent im zweiten Jahr besser spielte.“
Und auch wenn Cousins immer und immer wieder in den entscheidenden Momenten schlecht aussah, kam er doch auf 4.298 Yards. Er vervollständigte 70,1% seiner Pässe und warf 30 Touchdowns bei nur 10 Interceptions.
Schlechtere Statistiken gibt es wahrlich zuhauf.
Vielleicht hatte er nur zu viele Schmetterlinge im Bauch?
Ein neues Jahr, ein neues Glück, wenn die Nervosität nachläßt?
Kann so kommen, zumal man bei den Vikings kräftig daran arbeitet, die Offensive Line zu verstärken.

Patriots Besitzer Robert Kraft bekannte sich für nicht schuldig.
Kraft wird vorgeworfen, bezahlten Sex mit Frauen gehabt zu haben, die in einem Spa wie Sklavinnen gehalten wurden.
Krafts Anwalt Jack A. Goldberger schrieb für seinen Mandanten an das Gericht: „Der Angeklagte, Robert Kraft, erklärt sich hiermit nicht schuldig in allen Anklagepunkten und verlangt einen Prozeß ohne Jury.“
Solche Prozesse, die nur vor einem Richter stattfinden, ohne eine Jury, sind nicht ungewöhnlich. Kraft könnte so verhindern, daß die Videoaufnahmen, die ihn beim bezahlten Sex zeigen, nicht von zu vielen Menschen gesehen werden.

Und es ist passiert.
Nachdem Quarterback Johnny Manziel von den CFL Montreal Alouettes gefeuert wurde, bekam er eine Einladung zum Probetraining für die AAF. In der CFL darf er nicht mehr spielen, weil er gegen die Regeln der Liga verstoßen hat und aus der kanadischen Liga verbannt wurde.
Die AAF Rechte an ihm liegen bei den San Antonio Commanders, doch es würden Vertreter alle acht Clubs zu einem möglichen Probetraining eingeladen. Könnte ja sein, daß die Commanders Johnny Football nicht haben wollen.
Und wenn es mit der AAF nicht klappt, die eh schon einen halben Schritt von der Pleite entfernt ist, gibt es ja 2020 die Chance in die XFL zu kommen, die auch neunstellige Dollarsummen verbrennen möchte.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Kurzberichte
foles-nick-sb52-mvpNick Foles (Bild) ist ein freier Mann.
Eagles „executive vice president of football operations“ Howie Roseman teilte mit, daß sie dem Quarterback nicht das Franchise Tag anheften werden.
Damit kann der Super Bowl Sieger und MVP des Super Bowls LII sich ein neues Team suchen.
Bei dem Mangel an vernünftigen Quarterbacks in der Liga, dürfte er sofort einen neuen Arbeitgeber finden. Ob er allerdings über eine komplette Saison die von ihm erhoffte Leitung wird bringen können?
Roseman sagte, daß man Foles nicht gerne gehen ließe, weil er unglaublich wertvoll für die Organisation wäre. Aber es wäre nicht richtig, ihm nicht dir Chance zu geben, ein eigenes Team zu führen. Es wäre Foles Ziel ein anderes Team anzuführen, als die Nr. 1 auf der wichtigsten Position im Sport.
Zuletzt war er Starter bei den St. Louis Rams, 2015.
Foles ist immerhin auch schon 30 Jahre alt. Das aber sollte ihn nicht daran hindern, schnellstens ein neues Team zu finden, wenn die Free Agency Periode am 13. März beginnt. Da er keinerlei Restriktionen der Eagles mehr hat, darf er sogar zu den Giants oder Redskins wechseln, wenn sie ihn denn haben wollten.

Die Cowboys halten zu Randy Gregory und an ihm fest, obwohl er zum vierten Mal suspendiert wurde.
Die Cowboys wußten, daß sie einen Problemspieler einberiefen, als sie ihn 2015 aufnahmen. Von Tag 1 an hätte er besondere Unterstützung bekommen, sagte (noch) Head Coach Jason Garrett. Nicht nur als Spieler, sondern auch als Mensch hätte Gregory diese Unterstützung verdient.
Doch ihn weiter zu betreuen ist nicht leicht.
Als Wiederholungstäter steht Gregory unter besonderer Bewachung durch die NFL. Er darf 10 mal im Monat zu Drogentests aufgefordert werden. Und er darf keinen Kontakt zu den Cowboys haben, nicht zu Spielern, Trainern und Management. Er darf auch das Gelände des Teams nicht betreten.
Wenn der Defensive End allerdings auch 2019 wieder einen Großteil der Saison verpassen wird, dann könnten die Cowboys ihr Engagement einstellen.

OK, kaum einer kennt noch Johnny „Football“ Manziel. Und bald wird er ganz vergessen sein.
Die Montreal Alouettes aus der kanadischen Liga feuerten den Möchtegern- Quarterback mitten in der Saison. Manziel hätte die Regeln nicht eingehalten, die er von der CFL auferlegt bekam.
Was genau diese Regeln waren, das wurde aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt, aber so viel weiß man... Manziel hatte die Auflage an wöchentlichen Therapiesitzungen teilzunehmen, sich ärztlich untersuchen zu lassen und er mußte jeden Monat einen Lithiumtest absolvieren. Lithium nimmt Manziel gegen seine Bipolare Störung.
Alouettes General Manager Kavis Reed ist enttäuscht vom Quarterback. Er hätte viel Unterstützung durch das Team bekommen, und wäre dennoch nicht Willens gewesen, die Regeln zu befolgen. Deshalb hätte die Liga den Vertrag mit Manziel annulliert.
Wie Manziels Agent mitteilte, würde man jetzt Optionen in den USA prüfen. Es gäbe ja einige neue Ligen, in denen Johnny Football unterkommen könnte.
Wer lacht da?

Die Broncos gaben bekannt, daß sie ihre Optionen auf Wide Receiver Emmanuel Sanders und Defensive End Derek Wolfe für 2019 ziehen werden.
Beides wären exzellente Footballspieler, die man auf jeden Fall behalten möchte, sagte General Manager John Elway.
Sanders war 2018 mit 71 gefangenen Pässen für 868 Yards der beste Receiver der Broncos.
Wolfe ist seit sieben Saisons in Denver und erzielte 2018 43 Tackles, 1,5 Sacks, einen Interception und wehrte sechs Pässe ab.
Ob Quarterback Case Keenum 2019 noch im Kader der Broncos wäre, das konnte Elway nicht beantworten. Noch ist die Verpflichtung von Quarterback Joe Flacco ja nicht offiziell, das geht erst am 13. März. Aber da der Ex-Raven Rücken und Hüftprobleme hat, wäre es natürlich nicht falsch einen halbwegs brauchbaren Ersatzmann zu behalten. Und angeblich verhandeln Elway und Keenum schon über einen Vertrag mit reduzierten Bezügen.

Colts Pro Bowl Tight End Jack Doyle wurde an der Hüfte operiert.
Seine Teilnahme an den Teamaktivitäten vor dem Trainingslager ist gefährdet. Aber bis zum Trainingscamp soll er wieder einsatzbereit sein.

Outside Linebacker Justin Houston gehört zu den besten Spielern der Chiefs.
Doch die Teamleitung ist nicht abgeneigt, sich gute Angebote für ihn anzuhören. Houston würde Kansas City 2019 $21,1 Millionen kosten. Da ihr Platz unter der Gehaltsobergrenze sehr knapp ist, könnte Houston bald in eine andere Stadt wechseln.
Interesse an ihm besteht, wie man hört, auch wenn der 30-jährige in den letzten vier Saisons verletzungsbedingt 21 Spiele verpaßte.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Kurzberichte
brady-tom-rookiecardTom Brady stellte einen neuen Rekord auf... sozusagen.
Die Rookie Tradingcard des Patriots Quarterbacks wurde bei einer Auktion auf Ebay für sagenhafte $400.100 versteigert. Der höchste Preis den jemals eine dieser Sammelkarten erzielt hat.
2000 wurden nur 100 Kopien dieser Karte hergestellt. Es gab 118 Gebote dafür bei der Auktion.
Die Qualität dieser Karte lag bei 9 von möglichen 10 Punkten. Sie war also in sehr gutem Zustand. Es soll nur noch eine weitere Karte in dieser Qualität existieren.
Die Auktion endete am Montag. Der Name des Käufers wurde nicht bekanntgegeben.

Das erste Franchise Etikett des Jahres wurde vergeben. Und es traf...
einen Kicker.
Einen Kicker!
Zugegeben, bei den Nieten, die auf dieser Position ihr Unwesen treiben, kann man wirklich froh sein, wenn man einen im Kader hat, der sein Geld nicht nur bekommt, sondern auch verdient.
Und als es aus Chicago hieß, dort würde man Cody Parkey feuern, und Robbie Gould zurückholen, machten man in San Francisco Nägel mit Köpfen.
Gould war von 2005 bis 15 bei den Bears, bevor er zu den 49ers wechselte.
Hier machte er einen so guten Job, daß man ihn jetzt auf keinen Fall ziehen lassen will. Deshalb heftete man ihm das Franchise Tag an, das ihm für 2019 $5 Millionen garantiert. Ein kräftiger Schub nach den $2 Millionen, die er bisher bei den Goldsuchern verdiente. Und seine Goldader hat er wohl gefunden.
Er ist damit der zweitbest bezahlte Kicker der Liga hinter Justin Tucker von den Ravens.

Andrew Whitworth wollte nach der Saison 2018 eigentlich in den Ruhestand treten.
Doch der 37 Jahre alte Left Tackle der Rams gab auf Twitter bekannt, daß er 2019 doch noch mal spielen will. Sein Vertrag läuft eh noch bis zum Ende der nächsten Saison.
Whitworth hörte damit auf viele seiner Teamkollegen, die ihn dringend baten, noch nicht aufzuhören.
Und $10,3 Millionen für 2019 sind bestimmt auch kein schlechter Motivator.

Kyle Long stimmt einer Restrukturierung seines Vertrags bei den Bears zu.
Der 30 Jahre alte Offensive Lineman hätte 2019 $8,5 Millionen verdienen können. Die Bedingungen des neuen Vertrags wurden zwar noch nicht veröffentlicht, aber es sieht so aus, als hätten die Bears Long noch für einige Jahre im Kader.

Hoch und Tief bei den Cowboys.
Defensive End DeMarcus Lawrence soll auf keinen Fall das Team verlassen. Schon letztes Jahr hatte er unter dem Franchise Tag gespielt. Noch mal will er das auf keinen Fall machen. Lawrence möchte einen guten langfristigen Vertrag, sonst will er weg.
Teambesitzer Jerry Jones ist überzeugt, daß er den Lawrence zum Bleiben überreden kann.
Keine Überredungskünste würden im Fall Randy Gregory helfen.
Der Defensive End ist auf unbestimmte Zeit suspendiert.
Gregory wurde wiederholt der Einnahme verbotener Substanzen überführt.
Der Defensive End geht in die letzte Saison seines Rookievertrags. Doch durch die diversen Sperren hat er mehr Spiele verpaßt (30), als er gespielt hat (28).
Vertragsverhandlungen mit ihm werden eher nicht anstehen.
In der nahen Zukunft möchte Jones auch mit Running Back Ezekiel Elliott und Quarterback Dak Prescott über Vertragsverlängerungen reden. Für Elliott schwebt Jones ein Gehalt in der Größenordnung von Rams Running Back Todd Gurley vor. Der hat einen Vierjahresvertrag über $57,5 Millionen, von denen $45 Millionen garantiert sind. Elliott soll diese Zahlen toppen.
Beim Quarterback ist Jones noch nicht sicher. Aber unter $20 Millionen pro Saison wird Prescott nicht unterschreiben.

Nach nur zwei Saisons haben die Bengals genug von John Ross.
Der Wide Receiver kam als neunter Spieler insgesamt in der Draft 2017 zu den Bengals. Doch wegen einer Verletzung verpaßte er den Großteil seiner Rookiesaison. Er fing keinen einzigen Paß.
2018 spielte er in 13 Spielen und fing nur 21 Pässe für 210 Yards.
Ross ist ein Schnäppchen. In den nächsten zwei Jahren liegt sein Gehalt zusammen nur bei $5 Millionen.

Von den Teambesitzern ist zu hören, daß sie auf keinen Fall weitere Videobeweise zulassen wollen.
Zur Zeit läuft ja das Sichtungstraining, das Scouting Combine. Da sind die meisten Teambesitzer anwesend und die Mitglieder des Regelkomitees.
Was auch immer das Komitee beschließt, müssen die Teambesitzer mir Zweidrittelmehrheit absegnen, sonst tritt es nicht in Kraft.

Dienstag, 26. Februar 2019

Kurzberichte
ortsschild-lasvegasDie Raiders haben eine Bleibe für 2019 gefunden.
Sie bleiben noch eine letzte Saison in Oakland, bevor es 2020 ins Sündenbabel Las Vegas geht.
Das Team wurde sich mit den Betreibern des Oakland-Alameda County Coliseums einig. Und wo man schon mal dabei war, haben die Raiders sich eine Option für 2020 in Oakland geben lassen, falls das neue Stadion in Vegas nicht rechtzeitig fertig werden sollte.
Der Stadtrat Oaklands muß noch zustimmen, aber davon kann man ausgehen.
Das Stadion und das Team haben eine lange gemeinsame, holprige Geschichte. Die Raiders spielten von 1966-81 im Coliseum, bevor sie nach Los Angeles umzogen. Dort blieben sie 13 Jahre und spielten im dortigen Coliseum.
Nachdem  das Memorial Coliseum in L.A. von einem Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurde und repariert werden mußte, kamen die „Raidahs“ 1995 nach Oakland zurück.

In der leidigen Affäre um Robert Kraft kommen immer mehr Sachen ans Licht. Und natürlich müssen die auch hier veröffentlicht werden.
Kraft wurde dabei gefilmt, als er das betreffende Spa am 19. Januar 2019 um 16:45 Uhr betrat. Er blieb bis 17:25 Uhr und gab über $200 für die Dienste zweier Frauen aus.
Das nächste Mal kam er am Tag des AFC Endspiels gegen die Chiefs, am 20. Januar um 10:59 Uhr. Er blieb bis 11:13 Uhr und bezahlte über $100 für den Dienst einer Frau.
Der Milliardär, der von Forbes auf $6,6 Milliarden geschätzt wird, hat eine Residenz im Palm Beach County, in dem auch das Spa angesiedelt ist.
1994 kaufte er die Patriots zum Preis von lächerlichen $172 Millionen.

Es wird wieder viel zu diskutieren geben, wenn in dieser Woche das Regelkomitee zusammentrifft, besonders im Bezug auf den berühmtesten nicht bestraften Angriff aller Zeiten.
Im Nachbeben dieser nicht getroffenen Entscheidungen auf A. Passbehinderung und B. Unerlaubter Angriff mit dem Helm voran im Spiel der Rams in New Orleans, wird wohl der Antrag eingebracht werden, auch solche Passbehinderungen per Videobeweis überprüfen zu dürfen.
In der NFL ist das bisher nicht der Fall, in der CFL wird es bereits erfolgreich praktiziert.
Doch wie man hört, möchte die Mehrzahl der Teambesitzer nicht noch mehr Videobeweise zulassen.
Zwei Drittel der Teambesitzer müssen gewünschten Regeländerungen zustimmen.

Nach nur einer Saison trennten sich die Ravens wieder von Michael Crabtree.
Erst im März 2018 unterschrieb der Wide Receiver einen Dreijahresvertrag über $21 Millionen.
Genau einhundert Pässe warfen die Ravens Quarterbacks in seine Richtung. Crabtree fing nur 54 für 607 Yards und drei Touchdowns.

Montag, 25. Februar 2019

Kicker, gut bezahlt, schlecht getroffen.
parkey-codySie halten sich für Footballspieler (gut, das tun Punter auch). Sie kommen nur ab und zu mal auf den Platz und dürfen so gut wie gar nicht berührt werden. Ihre Aufgabe ist es, das Ovale zwischen die Stangen zu treten. Dafür bekommen sie Millionen. Oft hängt von  ihrem Kick das Schicksal des Teams ab, der Spieler, die stundenlang ihre Knochen hingehalten haben.
Und dann schießen sie meterweit daneben.
Zu diesen millionenschweren Versagern gehört Cody Parkey (Bild). Ein Field Goal Versuch von ihm in den Playoffs, der geblockt wurde, beendete die Saison der Chicago Bears... und sehr wahrscheinlich seine Zeit dort.
Dennoch wird Parkey nicht am Hungertuch nagen müssen, denn die Bears müssen ihm 2019 $3,5 Millionen garantiertes Geld zahlen.
$3,5 Millionen, das muß man sich mal vorstellen. Es gibt Running Backs, die weniger bekommen.
2018 vergab er sieben Field Goals, davon drei aus der absolut machbaren Distanz zwischen 30-39 Yards. Zusätzlich verschoß er drei Extrapunktversuche.
Und obwohl er noch im Kader geführt wird, wird schon sein Nachfolger gehandelt. Der 36 Jahre alte Robbie Gould soll wieder nach Chicago zurückkommen. Er ist nach seinen zwei Saisons bei den 49ers ein Free Agent. Von 2005 bis 15 war er bereits in der windigen Stadt.
Parkey wird sich in seinem fünften Jahr in der NFL sein fünftes Team suchen müssen.
Ein neues Team könnte sich auch Chris Boswell suchen müssen. Der Kicker der Steelers verwandelte 2018 nur 65% seiner Field Goal Versuche.
Boswell gelang 2018 der Abstieg von einem Kicker, der es im Vorjahr in den Pro Bowl schaffte, zu einem der schlechtesten Kicker der Saison.
Eigentlich hätte er schon während der Saison gefeuert werden müssen, aber Head Coach Mike Tomlin hielt an ihm fest.
Wie man hört, wollen die Steelers einen Kicker einberufen, um Boswell zumindest etwas Feuer unter dem Hintern zu machen.

From Worst zu First?
Raiders Head Coach Jon Gruden gab einige echte Stars ab, die anderen Teams halfen. Dafür bekamen die Raiders gute Kompensationen in Form von Draftpicks, die sie gut brauchen können.
Werden die Raiders es schaffen, damit ein gutes, ein wettbewerbsfähiges, ein Playoffteam zu bauen?
Gruden ist sicher, daß es genau so kommt.
In der ersten Runde sind sie an 4., 24. und 27. Stelle dran, vielversprechende junge Spieler einzuberufen.
Und selbst mit diesen Wahlmöglichkeiten spekuliert Gruden noch. Gerade Platz vier könnte er wegtauschen, um dafür zwei bis drei weitere Wahlmöglichkeiten zu bekommen.
Dazu kommt, daß die Raiders noch einigen Platz unter der Gehaltsobergrenze haben, um Free Agents zu verpflichten.
Schon so manchem Team ist es gelungen, vom schlechtesten zum besten zu werden. Mit 4-12 Siegen waren die Raiders das schlechteste Team der AFC West. Wenn die Verantwortlichen gut handeln, könnten sie die Division aufmischen.
Wenn alles gutgeht, dann könnten die Raiders 2020 als Siegerteam nach Las Vegas umziehen und nicht als Loser.
Wobei immer noch nicht feststeht, wo sie 2019 spielen werden.

Wo wir gerade bei Draftpicks sind.
Die NFL hat ihre „Kompensations-Picks“ bekanntgegeben.
Diese zusätzlichen Wahlmöglichkeiten bekommen Teams zugesprochen, die letztes Jahr mehr gute Spieler abgegeben haben, als sie verpflichteten. Das wird nach einem komplizierten Schlüssel aufgedröselt.
Diese zusätzlichen Picks bekommen die betreffenden Teams zwischen der dritten und siebten Runde.
Die meisten Kompensations-Picks bekommen die Patriots, Cardinals und Redskins mit jeweils vier.
Dabei schnitten die Patriots noch mal gut ab, denn sie bekommen zwei zusätzliche Wahlmöglichkeiten schon in der dritten Runde. Insgesamt dürfen sie sechs Spieler unter den ersten 101 einberufen.

Die Bekämpfer des Menschenhandels bekommen einen kraftvollen Schub durch den Besitzer der Patriots.
Albert Pujols ist sicher, daß es jetzt mal den richtigen getroffen hat, der beim Sex mit Sklavinnen erwischt wurde.
Pujols ist Baseballspieler bei den Los Angeles Angels und Anführer einer Kampagne gegen Menschenhandel. Er und seine Frau werden in dieser Woche von der United Nations Women for Peace Association ausgezeichnet.
173 Männer wurden in einem Spa in Florida dabei gefilmt, wie sie Sex gegen Geld mit Frauen hatten, die wie Sklavinnen gehalten wurden, darunter Wall Street Finanzier John Childs, der ehemalige Citigroup Präsident und COO John Havens, Kenneth Wessel, der 75 Jahre alte  Präsident des Boys und Girls Clubs of Indian River County, und drei ehemalige Polizisten.
Doch wie immer wären diese Verhaftungen nicht weiter aufgefallen, hätte es nicht den einen getroffen, der wie kaum jemand anderer im Rampenlicht steht, New England Patriots Besitzer Robert Kraft.
ER, so Pujols, ist der eine, der die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Menschenhandel in den USA lenkt. Kraft ist die Ikone, die der Kampf gegen dieses abscheuliche Verbrechen brauchte.
Menschenhandel ist in den USA weit verbreitet. Er findet im Hinterhof dieses fortschrittlichen von hunderten christlichen Vereinigungen durchzogenen Land statt, ohne daß sich die Öffentlichkeit groß dafür interessiert hat.
Robert Kraft könnte der Auslöser sein, den der Kampf gegen den Menschenhandel dringend brauchte.
Das sieht auch Kevin Malone so. Er war General Manager der Los Angeles Dodgers und Montreal Expos. Er widmet sein Leben auch dem Kampf gegen den Menschenhandel. Er ist der Gründer und Präsident des United States Institute Against Human Trafficking. Malone sieht den Haftbefehl gegen Robert Kraft als Weckruf an. Selbst dann, wenn Kraft nur eine Strafe über $500 bekommen sollte.
Wichtig ist, daß dieses Verbrechen in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gelangte. Denn es geht um eine sehr widerliche Sache.
Malone: „Jeder der sagt, das sei doch ein Verbrechen ohne Opfer, weiß nicht worüber er redet. Diese Frauen sind versklavt. Sie haben brutale Aufseher, die sie zwingen zu tun, was sie tun. Diese Frauen kämpfen um ihr Leben. Ich habe keinen Jungen und kein Mädchen getroffen, das davon geträumt hat für Sex verkauft zu werden. Nicht einen. Erzählen sie mir nicht, daß man Spaß daran hat sich 10 bis 20 mal pro Nacht zu verkaufen. Die Leben dieser Menschen sind zerstört. Doch weil es um Sex geht, möchte Niemand darüber reden.“
Das könnte sich dank Robert Kraft jetzt ändern.

Sonntag, 24. Februar 2019

Kraft seines Amtes könnte Roger Goodell den Besitzer der Patriots hart bestrafen
goodell-kraftObwohl Videobeweise existieren sollen, die zeigen, daß Patriots Besitzer Robert Kraft (li,) bezahlten Sex mit versklavten Asiatinnen hatte, bestreitet er, daß es so gewesen sein soll. Ein Sprecher der Patriots dazu: „Wir bestreiten kategorisch, daß Mr. Kraft in irgendwelche illegale Aktivitäten verwickelt ist. Weil es ein juristischer Vorgang ist werden wir das nicht weiter kommentieren.“
Alleine der Verdacht hat schon ein paar Dellen in den Schild der NFL gehauen. Jeder Teambesitzer hätte Aufmerksamkeit erregt. Doch der Besitzer des seit Jahrzehnten mächtigsten Teams der Liga, das von mehr Menschen gehaßt als geliebt wird, weil es nun mal eben erfolgreicher ist als die anderen, der erregt Aufmerksamkeit über die Maßen.
Natürlich gilt auch für Robert Kraft die Unschuldsvermutung. So lange, bis er vor Gericht steht und die Videobeweise dem aufmerksamen Publikum vorgespielt werden, oder bis das Skandal Internetportal TMZ die Bänder ins Netz stellt. Die baggern bestimmt schon dran.
Laut der zuständigen Polizeibehörde wurden über 100 Haftbefehle erlassen, und bereits etliche Verhaftungen vorgenommen. Unter den Verhafteten ist der 58 Jahre alte Hua Zhang, der Besitzer des Orchids of Asia Day Spa, in dem Kraft sich sexuell bedienen ließ.
Das betreffende Spa ist Bestandteil eines Einkaufszentrums der gehobenen Mittelklasse. In der direkten Nachbarschaft befinden sich ein Zahnarzt, ein Immobilienmakler, Surf- und Fahrradläden, sowie ein Publix Supermarkt.
In der Welt des Football gibt es zwei Gesetze, das der normalen Welt, und das der NFL. Selbst wenn die weltliche Gerichtsbarkeit Kraft nicht verklagen sollte, könnte das Gesetz des allmächtigen NFL Vorsitzenden Roger Goodell (re.) ein anderes Urteil fällen.
Und Goodell ist an nichts mehr interessiert, als den Schild zu beschützen, OK, gleich nach dem weiteren Anhäufen von Milliarden von Dollars.
Und obwohl Robert Kraft und Roger Goodell mal als ziemlich beste Freunde galten, hat der Commissioner den Patriots in der jüngeren Vergangenheit arg zugesetzt.
Und denken wir an Ex Panthers Besitzer Jerry Richardson. Er soll lediglich anzügliche Bemerkungen zu weiblichen Angestellten gemacht und rassistische Bemerkungen über Farbige gemacht haben. Er mußte eine Strafe von $2,7 Millionen in die NFL Kasse zahlen und sein Team verkaufen.
Was wird Goodell dann erst für eine Strafe verhängen, wenn Robert Kraft vom Gericht für schuldig befunden werden sollte, Sex gegen Geld mit Frauen gehabt zu haben, die wie Sklavinnen gehalten wurden?

Samstag, 23. Februar 2019

Werden die Patriots Kraft verlieren?
kraft-bobGegen Patriots Besitzer Robert Kraft (Bild) liegt ein Haftbefehl vor, weil er zur Prostitution aufgefordert hat.
Zweimal soll der Besitzer der Patriots im Orchids of Asia Day Spa in Jupiter, Florida, bezahlten Sex genossen haben.
Das Gesetz in Florida sieht für ein erstes Vergehen eine Gefängnisstrafe von bis zu 60 Tagen vor. Ein zweites Vergehen kann eine Strafe bis zu einem Jahr Gefängnis einbringen.
Natürlich kann auch die NFL eine Strafe gegen Robert Kraft verhängen, wegen Verstoßes gegen die Benimmregeln der Liga.
Immerhin beginnt dieser Paragraph des Regelwerks mit: „Es ist ein Privileg ein Teil der National Football League zu sein.“ Weiter heißt es: „An Besitzer und Club- oder Ligamanager werden höhere Maßstäbe angelegt, und sie werden härter bestraft wenn sie gegen die Benimmregeln verstoßen.“
Die Liga wartet jetzt nicht nur die Ermittlungen der Polizei ab, sondern beginnt sofort selber zu ermitteln, im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten.
Ins Visier der Fahnder gelangte der Besitzer der Patriots im Zuge von Ermittlungen gegen einen Menschenhändlerring. Versteckte Kameras in dem Spa haben in monatelangen Aufnahmen 25 Männer aufgezeichnet, die Sex für Geld hatten.
Auf die Frage an den leitenden Ermittler in Jupiter, Detective Andrew Sharp, ob es Videobeweise gäbe, von den Handlungen, die Kraft gegen Geld erhalten hätte, antwortete er: „Ja!“
10 Spas in Palm Beach County wurden als Folge der Ermittlungen bisher geschlossen. Die Opfer der Menschenhändler, viele Frauen aus China, wurden in den Spas als Gefangene gehalten und durften sie nicht verlassen. In die USA wurden sie mit den üblichen Versprechungen auf ein gutes Leben gelockt.
Sich von solchen geschundenen Frauen, die wie Sklaven gehalten werden, sexuell befriedigen zu lassen ist so ziemlich das widerlichste, das man sich vorstellen kann.
Ob Kraft demnächst vom Gesetz und/oder der NFL bestraft wird, bleibt abzuwarten. Wird aber so kommen.
Ob Kraft, der mittlerweile 77 Jahre alt ist, auch sein Team verkaufen muß, wie zuletzt Panthers Besitzer Jerry Richardson?
Das kann man nur hoffen!

Kurzberichte
Ex-Buccaneers Head Coach Dirk Koetter hat einen neuen Job.
Er ist der neue Offensive Coordinator der Atlanta Falcons.
Schon von 2012 bis 14 hatte er diesen Posten inne.

Laut Steelers General Manager Kevin Colbert haben bereits drei Teams ihr Interesse an Wide Receiver Antonio Brown geäußert.
Das Team hat bisher weder Brown selber, noch seinen Repräsentanten, die Erlaubnis gegeben, mit Interessenten zu sprechen.

Die Eagles gaben Kicker Jake Elliott einen neuen Einjahresvertrag.

Während Ex-Steelers James Harrison Head Coach Mike Tomlin aufforderte, mehr Verantwortung zu übernehmen, sieht Hines Ward das etwas anders.
Der ehemalige Receiver des Teams sieht es so, daß Quarterback Ben Roethlisberger der unbestrittene Führer der Steelers ist.
Hines forderte deshalb Roethlisberger auf, als Anführer der Mannschaft mehr zu tun.
Die letzte Saison wäre furchtbar enttäuschend verlaufen, meinte Ward. Das hätte einem so gut bestückten Team nicht passieren dürfen.
Steelers Fans wird es egal sein, wer am Ende die Verantwortung für das Team übernimmt, nur sollte es bald und endgültig geschehen.

Freitag, 22. Februar 2019

Kurzberichte
keenum-case-vikingsNicht nur die Fans der Broncos waren geschockt, als sie von Joe Flaccos Verpflichtung erfuhren, Case Keenum (Bild) war es auch.
Der Quarterback, der 2018 versuchte so zu tun, als wäre er ein NFL Quarterback, sagte, daß er definitiv geschockt war als er von John Elway angerufen wurde. Keenum hätte es begrüßt, daß der General Manager ihn persönlich angerufen hätte. Das wäre nicht üblich und nicht notwendig gewesen.
„Wir waren definitiv geschockt,“ meinte Keenum. Er und seine Frau hatten zusammen am Telefon gesessen, als Elway anrief. „Es war eine Überraschung für uns. Wir sind definitiv enttäuscht. Das ist nicht, was wir wollten, daß es passiert. Ich weiß, daß jeder seinen Job macht, und John glaubt, das wäre die Chance den Broncos zu helfen.“
Der 31 Jahre alte Keenum unterschrieb erst letztes Jahr einen Zweijahresvertrag über unfaßbare $36 Millionen. Dafür bekam Denver in seinem ersten Jahr 18 Touchdowns und 15 Interceptions mit einer 6-10 S/N Bilanz.
Mit Flacco, als vermutetem Starter, kann man nur hoffen, daß die Keenums es sich nicht zu gemütlich in Denver eingerichtet haben. Aber als Reisender in Sachen Football, der in sechs Saisons für vier Teams spielte, ist für ihn das Umziehen ja die Norm geworden.

Die Cincinnati Bengals haben einen Defensive Coordinator. Lange genug haben sie ja nach einem gesucht.
Sie fanden Lou Anarumo, bisher Defensive Back Coach der New York Giants.
Er und der neue Head Coach Zac Taylor kennen sich aus einer gemeinsamen Zeit bei den Dolphins von 2012 bis 15.

Die Ravens konnten einen guten Cornerback halten.
Tavon Young unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $27 Millionen.

Die Saints trennten sich nach nur einer Saison wieder von Kurt Coleman.
Erst letztes Jahr unterschrieb der Safety einen Dreijahresvertrag über $16,5 Millionen.
Die Saints halten aber die Türen für eine Rückkehr Colemans bei reduzierten Bezügen offen.
Coleman spielte 2018 in allen 16 Saisonspielen und den zwei Playoffspielen, startete aber nur in neun. Er erzielte 36 Tackles und erzwang einen Fumble.

„Tomlin muß die Verantwortung für die Steelers übernehmen,“ sagte jemand, der sich auskennt, James Harrison.
Der Linebacker spielte fast 13 Jahre in Pittsburgh. Er hat also genug Insiderwissen über das Team, und genug Mumm, auszusprechen, was er denkt.
Zur Zeit gehen die Steelers durch rauhe Zeiten. Der beste Running Back und wohl auch der beste Wide Receiver verlassen das Team.
Wide Receiver Antonio Brown stichelte gegen Quarterback Ben Roethlisberger. Der würde sich aufführen wie ein Zampano und den Chef markieren. Das paßte Brown nicht.
Unglücklich dazu die Aussage von General Manager Kevin Colbert, der meinte: „Wir haben halt Ben als Führer und 52 andere Kids im Team.“
Harrison hätte keine Probleme damit gehabt, daß Roethlisberger der Chef in der Kabine war. Doch er bezweifelt, daß jeder der anderen Spieler auch so dachte.
Und diese Mißstimmung lastet Harrison dem Mann an, der eigentlich das Team führen sollte Head Coach Mike Tomlin. „Er ist doch der Typ, der die Verantwortung und die Führung übernehmen sollte,“ ist Harrison überzeugt. „Daß ich weg bin, daß andere wegwollen, das ist Tomlin anzulasten. Er läßt die Zügel zu sehr schleifen. Er kümmert sich nicht.“
Schon vor ein paar Wochen, als die Steelers aus dem Rennen um die Playoffs ausgeschieden waren, hatte Harrison sich zu Wort gemeldet: „Das fängt oben an, also fängt es mit dem Head Coach an.“
Und ja, es ist erstaunlich, daß die Steelers schon so lange, zu lange, an Tomlin festhalten.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Kurzberichte
bell-leveon3LeVeon Bell(Bild)  ist frei.
Die Steelers gaben bekannt, daß sie den unzufriedenen Running Back laufen lassen. Er ist ein Free Agent, der sich im März ein neues Team suchen darf.
Pittsburgh hatte Bell bereits zweimal das Franchise Etikett angeheftet. 2017 spielte er zu diesen Bedingungen, 2018 sah er nur zu. Die $14,5 Millionen, die er 2018 hätte verdienen können, waren ihm zu wenig, da verzichtete er lieber ganz auf sie. Sein neues Team weiß dann auch im Vorfeld schon, daß Bell einiges mehr verlangen wird, als $14,5 Millionen.
Die Steelers verlieren einen guten Running Back und bekommen keine Kompensation für ihn.
Anders sieht es bei Antonio Brown aus.
Er ist noch bei den Steelers unter Vertrag und die wollen einen guten Gegenwert für ihn bekommen. Sollte das nicht der Fall sein, würde man den Wide Receiver behalten, sagte General Manager Kevin Colbert. Einfach so abgeben, nur weil man Differenzen hätte, würde man Brown nicht. Und es gäbe auch Teams, zu denen man Brown nicht gehen lassen würde.
Es wird spekuliert, daß Pittsburgh zumindest eine Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der Draft für den Wide Receiver haben möchte. Es wird aber auch spekuliert, daß Brown nur für eine tiefere Runde Interessenten finden wird.
Man darf gespannt sein, wie das ausgeht.

Auf die Bitte seines Teams, doch 2019 zu reduzierten Bezügen zu spielen, hatte Broncos Wide Receiver Emmanuel Sanders eine klare Antwort: „Das wird nicht passieren... No way, Jose.“
Sanders hat noch ein Jahr seines Dreijahresvertrags über $33 Millionen vor sich. 2019 soll er $12,937 Millionen bekommen.
Die Broncos sind mit $37 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze gut aufgestellt. Teure Stars haben sie nicht, was man an ihren Ergebnissen auch erkennt.
Selbst wenn sie Joe Flacco ein hohes, zu hohes, Gehalt zahlen werden, bleiben sie locker unter der erlaubten Grenze.
General Manager John Elway glaubt vielleicht, daß Sanders nach seiner gerissenen Achillessehne am Anfang der Saison fehlen könnte?
Doch was würde es bringen, einem nur durchschnittlichen Quarterback wie Flacco, einen guten Receiver zu nehmen?
Sanders könnte also die besseren Karten in diesem Gehaltspoker auf der Hand haben.

Auch in Minnesota geht es um einen erstklassigen Wide Receiver, der seinem durchschnittlichen Quarterback helfen muß.
Adam Thielen gehört in die Spitzenklasse der NFL Receiver, hinkt mit einem Jahresgehalt von $5,85 Millionen den anderen Topleuten allerdings hinterher.
Thielens Agent Blake Baratz erzählte nun in einem Sportradiosender, daß er für einen neuen Vertrag seines Klienten kämpft. Doch, so beruhigte er die Zuhörer in Minnesota, Thielen hätte nicht vor, für einen besseren Vertrag zu streiken.
Das wird die Teamleitung und die Fans freuen. Die Vikings haben sich finanziell sehr weit übernommen, als sie Quarterback Kirk Cousins einen viel zu hohen Vertrag gaben. Sie haben nur noch $7 Millionen  Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Thielen hatte erst 2017 einen Vierjahresvertrag über $19,246 Millionen abgeschlossen.
Wie sehr er unterbezahlt ist, zeigt ein Blick auf seinen Teamkollegen Stefon Diggs. Der bekommt für einen Fünfjahresvertrag $72 Millionen, von denen 40 Millionen garantiert sind. Und Thielen und Diggs spielen mindestens auf dem selben Niveau.
Thielen, der 2013 ungedraftet zu den Vikings kam, spielte zweimal im Pro Bowl, Diggs noch keinmal.

Game Management Coaches sind schwer im Kommen.
Chiefs Head Coach Andy Reid hatte 345 NFL Spiele Erfahrung, als er dachte, er könnte Patriots Head Coach Bill Belichick im AFC Championshipspiel „outsmarten“, als cleverer sein, als sein Gegenüber.
Die Patriots hatten vor dem Ende der ersten Halbzeit einen dritten Versuch und Vier. Es standen noch 1:13 Minuten auf der Uhr. Reid wollte besonders Clever sein und seinem Team noch Zeit für eine eigene Angriffsserie geben. Er nahm eine Auszeit.
Doch Reid hatte es mit Belichick und Quarterback Tom Brady zu tun. Das war also keine clevere Entscheidung, denn Brady warf einen Pass zum First Down und ein paar Spielzüge später war New England in der Endzone.
Ein Game Management Coach hätte das verhindern sollen.
Diese neuen Berater sollen auf die Uhr achten und darauf, wie man die Zeit am Besten für eigene Zwecke nutzen kann. Auch eine Entscheidung, ob ein vierter Versuch ausgespielt werden sollte, könnte von so einem GMC angeregt oder abgelehnt werden. Ein GMC könnte einen Head Coach auch beraten, ob ein Videobeweis angefordert werden sollte oder überhaupt könnte. Selten, aber immer wieder mal, werfen Head Coaches die rote Flagge, obwohl die Szene, die sie überprüft haben möchten, gar nicht überprüfbar ist.
Das Footballspiel ist so komplex geworden, daß sogar ein alter Hase wie Andy Reid solch einen GMC gut hätte gebrauchen können.

Kosten: $150 pro Stück.
Ausverkauft in ein paar Stunden.
Die Rede ist vom neuen Trikot von Colin Kaepernick, das Nike auf den Markt gebracht hat.
Es ist das „Icon Trikot“ in den Raiders Farben schwarz, mit silberner Sieben.
Am Mittwochmorgen twitterte der Ex-NFL Quarterback, daß das Trikot zu kaufen wäre, Abends twitterte er, daß es ausverkauft wäre.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Kurzberichte
brown-antonioDas war dann das Ende von Antonio Browns (Bild) Zeit in Pittsburgh.
Der unzufriedene Wide Receiver hat sich mit Teambesitzer Art Rooney II getroffen und ausgesprochen.
Ausgesprochen positiv verlief das Treffen nicht. Man kam überein, daß es für alle das Beste wäre, wenn Brown die Steelers verläßt.
Der Wide Receiver wird nicht lange ohne neuen Arbeitgeber bleiben. Brown will vor Allem gutes garantiertes Geld, und das wird er bekommen.
Brown gab auf seiner Twitterseite bekannt, daß mit den Steelers alles geklärt wäre. Interessenten müßten nur zum Telefon greifen, und Art Rooney anrufen. Das geht offiziell aber noch nicht, sondern erst, wenn das neue Ligajahr angefangen hat.
Pittsburgh wird noch eine gute Kompensation für Brown bekommen, denn sein Vertrag läuft noch drei Jahre.

Ab heute können die Teams den Spielern, die sie nicht gehen lassen wollen, das Franchise Tag anhängen.
Spieler, die das Etikett angeheftet bekommen, haben bis zum 15. Juni Zeit, einen langfristigen Vertrag mit dem alten Team auszuhandeln. Nach dem 15. Juni können sie nur noch einen Einjahresvertrag aushandeln für die bevorstehende Saison. Um einen langfristigen Vertrag dürfen sie dann erst wieder nach dem letzten Saisonspiel verhandeln.
Sollten sie den Franchisevertrag nicht unterschreiben, dann spielen sie in der anstehenden Saison nicht, so wie Steelers Running Back LeVeon Bell letztes Jahr.
Jedes Team hat nur ein Franchise Tag pro Jahr zur Verfügung.
Nicht jedes Team nutzt diese Möglichkeit, sei es, daß sie keinen Spieler haben, den es zu halten lohnt, sei es, daß alle guten Spieler bereits langfristige Verträge haben, oder aber die Gehaltsobergrenze läßt es nicht zu.

Josh Rosen hatte einen leichten Autounfall in Los Angeles. Der Quarterback der Cardinals blieb dabei unverletzt.
Ein Foto zeigt eine dicke Delle in der hinteren Türe der Fahrerseite. Auf dem Foto kniet Rosen neben seinem Auto und tut so, als hätte er die Beule selbst reingeboxt.
Zum wahren Unfallhergang gab es keine Meldung.

Die Zeit von Wide Receiver Terrance Williams in Dallas scheint beendet.
Die Cowboys teilten ihm mit, daß sie ihre Option auf eine weitere Saison mit ihm nicht ziehen werden.
Williams konnte 2018 wegen einer Fußverletzung nur in drei Spielen antreten. Außerdem wurde er von der Liga für drei Spiele suspendiert weil er die falschen Mittel eingenommen hatte.
Wenn im März das neue Geschäftsjahr der NFL beginnt, ist Williams nach sechs Saisons in Dallas ein uneingeschränkter Free Agent.

Die Jaguars zogen gestern mehrere Optionen auf ihre Spieler.
Bleiben werden demnach die Defensive Ends Calais Campbell und Lerentee McCray und Safety Cody Davis.
Die Option auf Tight End Austin Seferian-Jenkins zogen die Jags nicht.
Gefeuert wurde Kicker Kai Forbath. Letzte Woche gab Jacksonville Josh Lambo einen Vierjahresvertrag.

Die Jaguars heuerten Dom Capers als Berater der Defense an.
Capers bringt 31 Jahre NFL Erfahrung mit sich, und er war schon mal als Defensive Coordinator in Jacksonville tätig (1999-2000).
Zuletzt war er Defensive Coordinator der Packers, von 2009-17.

Charles Clay war nicht lange ohne Team.
Der frisch von den Bills gefeuerte Tight End unterschrieb einen Einjahresvertrag über $3,25 Millionen bei den Cardinals.
In seiner neunten NFL Saison ist das dann Clays drittes Team.

Todd Gurleys Knie scheint schlimmer verletzt, als bisher bekannt.
Der Running Back der Rams verpaßte das letzte Saisonspiel und wurde in den Playoffs und dem Super Bowl nur sehr spärlich eingesetzt.
Gurley selber wollte nicht wahrhaben, daß er doch schlimmer verletzt war, als angenommen. Es war nicht nur eine Verstauchung, sondern ein Grund, sich Sorgen um die weitere Zukunft des Running Backs zu machen. Gurley hatte schon einmal eine Operation an dem betroffenen Knie, und es steht zu befürchten, daß es sich nie mehr ganz erholen wird.
Es wäre schade um diesen hervorragenden Spieler.

Die AAF schien gut gestartet zu sein. Die Einschaltquoten waren nicht schlecht, und die Stadien waren recht gut besucht.
Und trotzdem mußte der Besitzer des Eishockeyteams Carolina Hurricanes, Tom Dundon, der auch in der AAF mitmischt, $250 Millionen zuschießen, damit die Gehälter der Spieler gezahlt werden konnten. Damit erkaufte Dundon sich auch gleich den Vorsitz in der jungen Liga.
$250 Millionen zubuttern nach nur zwei Spieltagen?
Das ist kein gutes Zeichen.
Football ist der beliebteste Sport in den USA... von September bis Februar. Außerhalb der College- und NFL Saison hat Football es schwer, Zuschauer zu finden. Als erstes ist das Sportangebot so groß, daß man genug Auswahl hat, und zweitens will man keinen Zweitklassigen Football sehen, mit Spielern, die nicht gut genug für die NFL sind.

Sonntag, 17. Februar 2019

Kurzberichte
walton-markAm Freitag wurde Cincinnati Bengals Running Back Mark Walton (Bild) in Miami verhaftet.
Walton versperrte mit seinem Wagen die Einfahrt in ein Parkhaus. Als eine Frau mit ihrem Auto in die Einfahrt fahren wollte, fuhr Walton nicht etwa weg, sondern begann ein Wortgefecht mit der Frau.
Aus dem Wortgefecht wurde eine körperliche Auseinandersetzung. Walton schlug der Frau ihr Handy aus der Hand, mit dem sie die Sache filmte.
Beide Parteien erlitten Kratzwunden bei der Handgreiflichkeit.
Die Bengals gaben bekannt, daß sie über den Vorfall unterrichtet wären. Aber sie wären noch dabei weitere Einzelheiten zu sammeln, bevor sie sich äußern.
Ob sie einen Spieler behalten, der in seiner Rookiesaison 2018 nur 19 mal mit dem Ball lief, für 75 Yards?

Ex- Raiders General Manager Reggie McKenzie hat einen neuen Job. Er wird Senior Personnel Executive bei den Dolphins.

Der zur Zeit teamlose Wide Receiver Demaryius Thomas baute einen Autounfall.
Er war mit zwei weiteren Insassen auf einer Straße in Denver unterwegs, als er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen kam von der Straße ab, überschlug sich und kam auf einem Grasstreifen zu liegen.
Alle drei Insassen wurden ins Krankenhaus gebracht. Thomas und ein Mitfahrer waren nur leicht verletzt, eine Mitfahrerin schwer, aber nicht lebensgefährlich.
Wie es zu dem Unfall kam wird noch untersucht.

Gab es ein Leck in der Vereinbarung zwischen der NFL und Colin Kaepernick?
Der ehemalige Quarterback der 49ers und die Liga einigten sich Außergerichtlich bezüglich der Klage des Quarterbacks wegen einer angeblichen Verschwörung gegen ihn. Seiner Meinung nach hätten die 32 Teambesitzer sich darauf geeinigt ihm keinen Job in der NFL mehr zu geben.
Der Bleacher Report, eine Sportseite im Internet, glaubt einige Details des Handels erfahren zu haben. So soll es um eine Abfindung für Kaepernick in Höhe von $60-80 Millionen gehen. Zudem soll vereinbart worden sein, daß Kaepernick nie mehr in der NFL spielen wird.
Mit anderen Worten, Colin Kaepernicks Karriere in der NFL ist Geschichte. Und das in mehreren Beziehungen.
2016 begann der Ex- NFL Quarterback damit, die Nationalhymne vor den Spielen zu boykottieren. Er kniete sich hin, während die Hymne vorgetragen wurde. Damit wollte er gegen die angebliche Polizeigewalt protestieren, die es den weißen Trägern der Marke erlaube, Schwarze Mitbürger ungestraft über den Haufen zu schießen.
Nachdem Kaepernick zum ersten Mal auf diese Weise seinen Protest gegen das System zum Ausdruck gebracht hatte, ging Dr. Harry Edwards hin und ließ sich die Schuhe, das Trikot und andere Sachen, die Kaepernick getragen hatte von dem Quarterback geben.
Dr. Edwards ist Soziologe und Menschenrechtsanwalt. Er übergab die Sachen dem Smithsonian's African-American Museum of History and Culture. Dort sollen sie ausgestellt werden, neben den Stücken anderer wichtiger Persönlichkeiten, die für die Rechte von Minderheiten gekämpft haben.
Edwards betonte, daß bereits jetzt 70% der Spieler in der NFL Schwarze wären. Und diese Zahl würde sich in absehbarer Zeit auf über 80-85% erhöhen. Die Angst vor Kopfverletzungen würde die Eltern weißer Kinder davon abhalten, sie Football spielen zu lassen.  Schwarze dagegen wären eher darüber besorgt, in jungen Jahren in den Kopf geschossen zu werden, als sich darüber Gedanken zu machen, was mit dem Kopf in 25 Jahren passiert.
Kaepernick wies immer darauf hin, daß sein Protest sich gegen die sozialen Ungerechtigkeiten im Land richtet, und niemals gegen die Flagge oder gegen die Soldaten, die Weltweit darum kämpfen, die Ölvorräte zu sichern.

Samstag, 16. Februar 2019

Hat Colin Kaepernick seine Niederlage eingesehen?
kaepernick-colin-haareDer ehemalige Quarterback der 49ers, Colin Kaepernick (Bild), hatte mit der Boykottiererei der Nationalhymne angefangen. Nachdem seine Leistungen nachließen, sagte die Teamleitung ihm, daß sie ihn nicht weiterverpflichten wollten. Kaepernick ging daraufhin aus freien Stücken.
Da in der Folgezeit kein anderes Team Interesse an ihm bekundete, witterte Kaepernick eine Verschwörung. Die 32 Teams hätten sich im Geheimen darauf geeinigt, ihm als Störenfried, keinen Job in der Liga mehr zu geben.
Kaepernick strengte im Oktober 2017 einen Prozeß gegen die Liga an, eben wegen gemeinschaftlicher Verschwörung zu seinen Ungunsten.
Ein weiterer Ex- 49er schloß sich der Klage an, Eric Reid. Der Safety ist mittlerweile bei den Panthers gelandet. Nachdem er 2018 für das Grundgehalt der Liga spielte, schloß er nach der Saison einen Dreijahresvertrag über $22 Millionen ab.
Ende Februar sollte die Klage verhandelt werden, doch die Streithähne einigten sich am Freitag außergerichtlich.
Den Parteien ist es untersagt, sich öffentlich zu der Übereinkunft zu äußern.
Auch die Spielergewerkschaft NFLPA weiß keine Details zu dem Vergleich, gab aber bekannt, daß sie die Entscheidung der Spieler akzeptiert.
Es wäre jetzt also Spekulation über eine eventuelle finanzielle Entschädigung zu reden. Doch kann man davon ausgehen, daß Kaepernick vor Gericht hätte verlieren können. Hätte er auch nur geringe Siegeschancen gehabt, dann hätte er, alleine wegen der Wirkung in der Öffentlichkeit, den Prozeß bis Zuende geführt, um die NFL bloßzustellen.
Oder aber die NFL hatte Angst davor so bloßgestellt zu werden, und hatte ein sehr gut gefülltes Geldköfferchen mitgebracht.
Wer weiß?
Wahrscheinlicher ist, Colin Kaepernick hat letztlich also wohl doch eingesehen, daß an seiner Verschwörungstheorie nicht wirklich etwas dran war. Er bleibt weiterhin ein Free Agent, der von jedem Team, das ihn verpflichten möchte, aufgenommen werden kann.

Kurzberichte
Die Lions feuerten Safety Glover Quin nach sechs Jahren.
Mit ihm mußten auch Wide Receiver Bruce Ellington und Linebacker Nicholas Grigsby gehen.

Aus Pittsburgh hört man, daß sich Wide Receiver Antonio Brown mit Teambesitzer Art Rooney treffen will.
Rooney hatte ja schon lange gehofft, daß er sich mal mit Brown unterhalten könnte, doch der Wide Receiver beantwortete keine E-Mail und keinen Telefonanruf.
Wenn Brown am 17. März noch im Kader ist, steht ihm ein Bonus über $2,5 Millionen zu.

Panthers Head Coach Ron Rivera hat einen Plan. Quarterback Cam Newton muß besser beschützt werden. Deshalb soll die Offensive Line bis zur nächsten Saison verstärkt werden.
Newton erholt sich gerade von einer Schulteroperation. Neben der Verstärkung der O-Line muß auch am Stil von Newton gearbeitet werden. Er läuft gerne und oft selber. Das stellt die Verteidigungen zwar vor große Probleme, setzt dem Quarterback aber auch zu.
Gute neue Receiver sollen Newtons Drang, selber zu laufen, mindern.

Die Broncos feuerten Brandon Marshall.
Das Team hat eine Option auf ein weiteres Jahr des Linebackers, wird diese aber nicht ziehen. Seit 2013 spielte er für Denver.
Am Freitag verabschiedete Marshall sich schon per Twitter bei den Broncos Fans.

Die Falcons informierten Defensive Back Brian Polle, daß sie nicht versuchen werden, ihn zu halten. Er darf sich als Free Agent ein neues Team suchen.

Nach vier Jahren trennten sich die Bills von Tight End Charles Clay.

Vor der Saison 2018 zog sich Chargers Defensive Back Jaylen Watkins einen Kreuzbandriss zu.
Doch das Team gibt ihn nicht auf. Watkins unterschrieb einen Einjahresvertrag bei L.A. C.

Die Bengals sind wohl nicht so furchtbar beliebt.
Der neue Head Coach Zac Taylor hat Probleme damit einen Defensive Coordinator zu finden.
Die Liste der Trainer, die von Taylor kontaktiert wurden, soll schon beachtlich lang sein.

 

 

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