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Dienstag, 31. Juli 2018

Kurzberichte
tannehill-ryan2Zu den Quarterbacks, die nach langer Verletzungspause wieder zurückkommen, gehört auch Ryan Tannehill (Bild).
Nach fünf Trainingseinheiten der Dolphins kann man sagen, daß er von Tag eins der regulären Saison an eingesetzt werden kann.
Vor einiger Zeit hatte Tannehill die Kniestütze seines operierten linken Knies abgelegt. Zum Training trägt er sie wieder, weil er sie auch während der Saison tragen wird, wie er sagte. Deshalb müsse er sich jetzt daran gewöhnen.
Daß sie ihn behindert, davon war bisher nichts zu merken.
Auch sein Wurfarm ist OK, wie Tannehill bestätigte. Er hätte viel für sich selber trainiert, deshalb hat er keinen Muskelkater im Trainingscamp bekommen.
Auf die Frage, ob er mit seinen 30 Jahren langsam ans Aufhören denken würde, antwortete Tannehill: „Ehrlich, ich weiß es nicht. Ich versuche nur, besser zu werden. Ich fühle, daß ich noch viel guten Football vor mir habe. Ich möchte einfach das Beste geben, was ich kann in diesem Jahr, und auf das andere konzentriere ich mich danach.“
Tannehill möchte also besser werden?
Die Dolphins werden das erfreut hören. Zu den Top 10 Quarterbacks der Liga gehört er ja nun nicht, und mit 30 Jahren noch besser werden zu wollen, wäre höchste Zeit. Hoffen wir mal, daß er sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann.

„Tyrod Taylor ist mein Starter,“ sagte Browns Head Coach Hue Jackson von Anfang an über seinen Neuzugang aus Buffalo.
Doch das war wohl noch der falsche Hue Jackson. Wie wir ja jetzt wissen, leitet 2018 der wahre Hue Jackson das Team. Und nach den ersten Trainingseinheiten klingt das dann auch etwas anders.
Rookie Baker Mayfield hat einen so guten Eindruck hinterlassen, daß Jackson von seiner gefestigten Meinung, den Starter betreffend, zumindest ins Schwanken gekommen ist: „Baker Mayfield war alles, was ich glaube, daß ein Quarterback sein sollte für unsere Organisation. Er hat alles getan, was wir von ihm verlangt haben, und er hat unsere Erwartungen übertroffen,“ sagte Jackson.
Um den Hyänen der HBO Hard Knocks Crew etwas zu entkommen, hat Drew Stanton, der auch im Trainingscamp Kader der Browns als Quarterback mitmachen darf, einen Wohnwagen gemietet. Dahin können sich die Quarterbacks zurückziehen, und dort haben die Kameraleute von HBO keinen Zutritt. Auch Spieler der Offensive Line dürfen in den Wagen, wenn sie möchten. Head Coach Jackson hat eine Einladung noch nicht angenommen, ist aber willkommen.
Stanton ist wohl nicht in den Kampf um den Starterposten involviert, aber Taylor und Mayfield haben den Kampf begonnen.

In New York kann der Kampf um die Nr. 1 auf der Quarterback Position beginnen. Sam Darnold hat seinen Rookievertrag unterschrieben.
Als er auf den Trainingsplatz kam, bekam er sarkastische „Low“ Fives von seinen Mitspielern.
Darnold unterschrieb einen Vierjahresvertrag über voll garantierte $30,2 Millionen. Darin enthalten ist ein Unterschriftsbonus über $20,1 Millionen. Die Klausel, daß sein garantiertes Gehalt nicht ausgezahlt werden muß, wenn er von der Liga eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen sollte, wurde gestrichen. Sollte er suspendiert werden, kann ein Teil der Garantiesumme vom Team einbehalten werden.
Darnold kämpft mit Josh McCown und Teddy Bridgewater um den Starterposten.
Vier Trainingseinheiten hat Darnold bisher verpasst. Eine Menge für einen Rookie Quarterback.
Bleibt nur noch Roquan Smith als Spieler aus der ersten Runde, der seinen Vertrag noch nicht unterschrieben hat.

Recht auf freie Meinungsäußerung?
Nicht so schnell!
Die NFL hat Jerry Jones gesagt, daß er nichts mehr zu der leidigen Hymnen-Affäre von sich geben darf.
Und der Besitzer der Cowboys hielt sich an den Maulkorb. Er wies auch seine Mitarbeiter an, zu dem Thema nichts mehr zu sagen. So liefen die Fragen der Reporter nach dem Training am Montag, ins Leere.
Jones steht auf dem Standpunkt, daß Spieler des Teams, die bei der Hymne nicht stehen, kein weiteres Standbein bei den Cowboys haben und gefeuert werden.
Die NFL fährt eine andere Politik. Sie verhandelt mit der Spielergewerkschaft darum, was man in dieser leidigen Angelegenheit weiter machen kann, soll und darf. Solange gilt ein einseitiger Waffenstillstand der Liga und der 32 Teams.

Seahawks Linebacker Joshua Perry hat seine Karriere beendet.
Der 24-jährige hat schon sechs nachgewiesene Gehirnerschütterungen erlitten, und das bewog ihn zu diesem Schritt.

Der Lazarettreport
Neuester Patient im Lazarett ist Ross Cockrell. Der Cornerback der Panthers brach sich im Training ein Bein und muß operiert werden.

Raiders: Cornerback Gareon Conley, Hüfte. Er wird einige Wochen ausfallen.

Broncos: Linebacker Brandon Marshall, leichte Verletzung eines Handgelenks.

Packers: Linebacker Jake Ryan, Knie.

Montag, 30. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew-draftLangsam bekommt Andrew Luck das Gefühl für seine Würfe zurück. In den ersten Trainingstagen warf der Quarterback der Colts einige eigenartig aussehende Pässe, doch beim Flutlichttraining am Sonntag in voller Ausrüstung erhellte er den Trainingsplatz.
Luck traf TY Hilton mit einem langen Paß, der ihm in den Tagen zuvor noch nicht gelungen war.
Es ist lange, lange her, daß Luck und Hilton zusammen gespielt haben. Da fehlt die Feinabstimmung, die jetzt, natürlich auch mit den anderen Receivern, wieder hergestellt werden muß.
Training ist Training, aber 19 von 22 mit 2 Touchdowns ohne Interceptions sind eine gute Statistik.
Luck sah aus, wie Luck, den man sich als Colts Fan wünscht. Aber, Training ist Training. Wie sieht es aus, wenn die Offensive Line richtig arbeiten muß? Luck war ja deshalb so oft, und zuletzt so lange verletzt, weil die Pfeifen vor ihm ihn nicht beschützen konnten. Erst die Testspiele werden da Aufschluß geben.
Wie auch immer, Luck hatte nach dem Training keine Schmerzen. Etwas Muskelkater, klar, aber keine Schmerzen, die er der operierten Schulter anlasten würde.

Auch die Packers trainierten in voller Montur.
Neuzugang Jimmy Graham war erstaunt über die Stärke und die Präzision von Aaron Rodgers Wurfarm.
Der Tight End spielte ja mit Drew Brees bei den Saints und Russell Wilson bei den Seahawks zusammen, kennt sich also aus. Und den ersten Pass von Rodgers in seine Richtung hätte Graham fangen können, hätte ihm Safety Josh Jones nicht ins Gesichtsgitter gegriffen.
Graham sah sich um und suchte die gelbe Flagge des Schiedsrichters, doch da war keine. Das regte den Tight End so auf, daß er Jones an die Wäsche ging.
Rodgers war dann nach dem Training auch zufrieden mit Graham, der dann doch noch einige Pässe fing. „Jimmy ist ein großes Ziel. Er fängt die Bälle mit den Händen. So einen Typen hatten wir schon lange nicht mehr hier,“ meinte der Quarterback. „Jared Cook hat vieles so gemacht, aber Jimmy hat ein gutes Gefühl für die Deckungsarbeit und wie er sich freiläuft. Er setzt seinen Körper gut ein und läuft gute Routen.“
Klingt, als würde da eine gute Zusammenarbeit entstehen.

Der Grund, warum Rookie Linebacker Roquan Smith seinen Vertrag in Chicago noch nicht unterschrieben hat, löst Verwunderung aus.
Ich habe gestern darüber geschrieben.
Jetzt fragt man sich, wie weit das noch gehen wird?
Werden Linebacker, die einen neuen Vertrag bekommen, oder das Team wechseln, demnächst auch darauf bestehen finanzielle Absicherungen für den Fall zu bekommen, daß sie wegen ihrer Spielweise suspendiert werden?
Das Tor für diese Vertragsklauseln ist jetzt geöffnet. Zwar weiß man noch nicht, wie die neue „Helmregel“ von den Schiedsrichtern und den Strafenverhängern der NFL angewendet werden, aber Roquan Smith hat bestimmt nicht unrecht, wenn er sich schon mal absichern will... und nach ihm dann auch der ein oder andere Linebacker.

Klauseln verhindern auch die Unterschrift von Sam Darnold unter seinen Rookievertrag.
Der Quarterback wurde von den Jets einberufen, fehlt aber immer noch im Trainingslager.
Die Jets bestehen darauf, Darnolds Garantiesumme zu streichen, sollte er mit Geldstrafen belegt werden für Sachen die auf oder außerhalb des Platzes passieren.
Brown Quarterback Baker Mayfield und Bills Quarterback Josh Allen haben solche Klauseln im Vertrag für den Fall, daß sie suspendiert werden, nicht für den Fall, daß sie Geldstrafen bekommen.
Da die Garantiesumme für Darnold $30 Millionen beträgt, ist es klar, daß beide Seiten ihren Vorteil suchen. Doch die Garantiesumme zu streichen, sollte ein Spieler mit einer Geldstrafe belegt werden, das ist schon ziemlich dreist.
Nur noch Smith und Darnold sind von den in der ersten Runde einberufenen Spielern ohne Vertrag. Smith ist bei den Bears sofort als Starter vorgesehen, während Darnold hinter Josh McCown gelistet ist. Mal sehen, wer von den beiden zuerst seinen Vertrag unterschreibt?

Die Jets probierten die Running Backs Alfred Morris und Orleans Darkwa aus. Einer von beiden sollte Elijah McGuire ersetzen, der einige Wochen ausfällt.
Die Wahl fiel auf Morris.
Darkwa hätte nicht umziehen müssen. Er spielte letztes Jahr für die Giants und kam auf 751 Yards.
Bei der Suche nach einem neuen Team muß er jetzt reisen. Indianapolis ist sein nächstes Ziel.

Die Besitzer der Browns, Jimmy und Dee Haslam, zeigen, daß sie Humor haben. Sie meinten, daß die Footballwelt 2018 den wahren Hue Jackson erleben würde.
Also der 1-31 Hue Jackson war der falsche Hue Jackson. Ab jetzt würde der wahre Hue Jackson die Kontrolle übernehmen.
Fragt sich, wo der bisher versteckt war, und wo er so plötzlich herkam?
Aber ich bin mal gespannt darauf, wie der wahre Hue Jackson denn so drauf ist?

Der Lazarettreport
Alle Teams sind im Trainingslager und das heißt, daß der Lazarettreport leider so richtig in Fahrt kommt.
Browns: Tight End Seth DeValve, Quadrizeps
Tight End Devon Cajuste, Gehirnerschütterung

Steelers: Guard Ramon Foster, überdehntes Knie. Er fällt 4-5 Wochen aus.

Buccaneers: Defensive Tackle Vita Vea, Wadenzerrung.

Patriots: Wide Receiver Jordan Matthews, Oberschenkelzerrung.

Chargers: Rookie Tight End Austin Roberts, Kreuzbandriss. Er fällt 2018 aus.

Cowboys: Rookie Wide Receiver Cedrick Wilson, Verdacht auf Riss der Pfannenlippe.

Sonntag, 29. Juli 2018

Kurzberichte
wentz-carson4Carson Wentz (Bild) hat ganz klar Kurs auf Spiel 1 der regulären Saison genommen.
Der Quarterback der Eagles nahm am 11 gegen 11 Training teil, bei dem die volle Ausrüstung getragen wurde, und jeder jeden hitten durfte, außer den Quarterback natürlich.
Wentz sah gut aus und zeigte keine Anzeichen, daß er sein wieder hergestelltes Knie schont. Seine Pässe kamen scharf und akkurat.
Wentz und Super Bowl MVP Nick Foles teilten sich die Zeit mit der ersten Mannschaft. Was verständlich ist, denn Wentz soll natürlich noch geschont werden.
Nach dem Training sprach Wentz nicht mit den Reportern, aber seine Kollegen waren beeindruckt von dem, was sie sahen.
Head Coach Doug Pederson bleibt dabei, daß Wentz, Fortschritte hin oder her, nicht an Testspielen teilnehmen soll.

Tom Brady ist empfindlich, wenn es um seinen persönlichen Trainer geht. Das zeigte er mal wieder, als er bei der Pressekonferenz am Samstag nach Alex Guerrero gefragt wurde. Ein Reporter wagte zu fragen: „Tom, als Julian (Edelman) positiv getestet wurde, brachten viele das mit Alex Guerrero in Verbindung. Wie ist ihre Reaktion darauf? Denken Sie, daß das fair ist?“
Nein, dachte Brady anscheinend nicht, denn er brach die Sitzung sofort ab und ging: „Ich habe dazu keinen Kommentar. Das ist einfach nur lächerlich. Ich bin dann mal weg. Wir sehn uns, Leute“, waren seine letzten Worte.
Edelman ist für die ersten vier Saisonspiele suspendiert. Er wurde der Einnahme verbotener Mittel überführt. Gerüchte wollen nicht verstummen, daß er diese Mittel von Bradys persönlichem Trainer erhalten hat. Guerrero schwört auf alte chinesische Heilmittel, auf die auch Brady voll abfährt. Der Quarterback nennt als Hauptgrund für seine tolle Kondition im Alter von 41 Jahren die Hilfe von Alex Guerrero.
Edelman hatte vor, gegen seine Sperre anzugehen, aber überlegte es sich dann doch anders.

Jeder Trainingstag zählt... Für die Veteranen, und ganz besonders für die Frischlinge.
Und in Buffalo konnte sich Josh Allen schon mal für den Posten des Starters empfehlen.
Der Rookie Quarterback ist als dritter Quarterback gelistet. Doch die ersten beiden Trainingseinheiten liefen so gut für ihn, daß er am Freitag schon mal mit der ersten Mannschaft trainieren durfte.
Experten bemängelten die schlechte Fußarbeit Allens und seine Unentschlossenheit und kritisierten die Bills dafür, daß sie ihn an siebter Stelle der Draft einberiefen.
Zwei gute Trainingseinheiten machen noch keinen Starter, aber Allen ist auf dem richtigen Weg.
Ganz anders in New York. Bei den Jets hat Rookie Quarterback Sam Darnold immer noch keine Lust, seinen Vertrag zu unterschreiben. Deshalb ist er nicht im Trainingslager und trainierte zum zweiten Mal nicht mit dem Team.
Mit jedem Tag, den er nicht trainiert, schmälert er seine Chancen darauf, am ersten Spieltag als Starter aufzulaufen.

Am Donnerstag wird es für die hoffnungsvollen Kaderplatzanwärter der Bears ernst. Das Hall of Fame Spiel steht auf dem Programm.
Das Team wartet immer noch auf die Unterschrift von Roquan Smith unter den Rookievertrag. Und sie werden noch länger warten müssen.
Der Linebacker hat etwas gegen die neuen „Helmregeln“ der NFL. Die sehen vor, daß jeder Spieler, der mit gesenktem Kopf und dem Helm voran seinen Gegner angreift, mit einer Geldstrafe belegt werden kann, vom Platz gestellt und suspendiert werden kann.
Das gefällt Smith nicht. Er verhandelt mit den Bears um eine finanzielle Absicherung, sollte er aus Versehen mal einen Gegner mit gesenktem Kopf und dem Helm voran berühren. Teams dürfen die Garantiesumme für einen Spieler kürzen, sollte er suspendiert werden. Daß das Smith nicht gefällt, kann man verstehen. Als sehr aggressiver Linebacker ist er mehr gefährdet, gesperrt zu werden, als andere Spieler.
Und da zählt jedes Wort im Vertrag, um sich abzusichern.
Smith wurde an achter Stelle in der Draft einberufen und hat seinen Startplatz so gut wie sicher, wenn er denn seine Unterschrift leistet.

Jets Running Back Elijah McGuire brach sich einen Fuß und muß operiert werden. Er wird längere Zeit ausfallen.
Alfred Morris und Orleans Darkwa wurden zu einem Probetraining eingeladen, um die Lücke zu füllen.

Panthers Offensive Tackle Daryl Williams verletzte sich beim Training so schwer am Knie, daß er vom Platz gefahren werden mußte.
Für ihn ist die Saison voraussichtlich schon beendet.
Williams war mit zwei Pass Rushern beschäftigt, als sein Knie sich plötzlich furchtbar nach hinten verdrehte. Williams schrie vor Schmerzen.
Seine Teamkollegen hatten es danach schwer, sich wieder auf das Training zu konzentrieren.

Die Seahawks und Duane Brown wurden sich einig.
Der Left Tackle unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $36,5 Millionen.

Redskins Defensive Tackle Daron Payne verletzte sich an einem Knöchel und wird 2-3 Wochen ausfallen.

Samstag, 28. Juli 2018

Kurzberichte
bryant-dez6Dez Bryant (Bild) teilt aus. Der von den Cowboys gefeuerte, und bis jetzt ohne neues Team dastehende Wide Receiver, zerriss das Playcalling des Teams in der Luft. Und wo er schon mal dabei war, nannte er Linebacker Sean Lee eine Schlange.
Per Twitter machte Bryant seinem Frust über eine Bemerkung von Teampräsident Stephen Jones Luft. Der hatte behauptet, Bryant hätte verhindert, daß Quarterback Dak Prescott Fortschritte machte. Bryant wäre zu selbstsüchtig gewesen, und hätte immer wieder den Ball verlangt, den er dann zu oft nicht gefangen hätte.
Das gefiel dem Wide Receiver gar nicht: „Ihr alle wisst doch, was das wahre Problem war... beschissenes Playcalling. Jeder stellte sich 17 Wochen lang auf derselben Position auf.“
Ganz Unrecht haben beide nicht.
Und Sean Lee soll daran mitgewirkt haben, daß Bryant in Dallas gefeuert wurde. Lee und er wären ganz dicke Freunde gewesen, meinte der Wide Receiver: „Als ich gefeuert wurde, war Snake Lee der erste, der davon wußte. Ich finde noch heraus, daß er dahintersteckte, verdammt.“
Sean Lee dazu: „Dez sollte anfangen, sich selbst verantwortlich zu machen.“

Giants General Manager Dave Gettleman sagte auf einer Pressekonferenz, daß er an Krebs erkrankt ist.
Seit sieben Wochen bekommt er eine Chemotherapie, arbeitet aber weiter, mit der Hilfe von Head Coach Pat Shurmur und Vizepräsident Kevin Abrams.
Das Training des Teams sah er sich gestern von einem Golfcart aus an, bevor er sich der Presse stellte.
Die Reise zum gemeinsamen Training der Giants mit den Lions am 14. August in Detroit wird er nicht mitmachen können.

Es gibt einen neuen bestbezahlten Offensive Lineman in der Geschichte der NFL.
Die Titans gaben Left Tackle Taylor Lewan einen Fünfjahresvertrag über $80 Millionen, von denen $50 Millionen garantiert sind.
Auch Delanie Walker verlängerte in Tennessee.
Der 33 Jahre alte Tight End unterschrieb für weitere zwei Jahre und $17 Millionen, von denen $12,6 Millionen garantiert sind.

Die Chargers werden vom Verletzungspech verfolgt. Neuestes Opfer ist Cornerback Jason Verrett. In den letzten beiden Jahren spielte er wegen Knieverletzungen nur in fünf Spielen.
Die Saison 2018 kann er wohl ganz abhaken. Beim Konditionstest riß er sich eine Achillessehne.
Zwar sollen am heutige Samstag noch mal Untersuchungen erfolgen, aber viel Hoffnung besteht nicht.

Dalvin Cook startete in die Saison 2017, als wollte er sie aufmischen.
Der Rookie Wide Receiver der Vikings war nach drei Spielen auf Kurs, 1.500 Passyards zu erreichen.
Dann kam der Kreuzbandriss.
Jetzt will Cook die Saison 2018 zum kochen bringen. Er hat seine Kniestütze in die Ecke gestellt und hat sich als vollkommen Einsatzbereit im Trainingscamp gemeldet.
Neu- Quarterback Kirk Cousins wird es erfreut gehört haben.

Julio Jones wartet noch auf seine Gehaltserhöhung in Atlanta.
Doch das Warten hat für Jake Matthews ein Ende. Der Left Tackle bekam eine Vertragsverlängerung über fünf Jahre und $75 Millionen.

Malcolm Butler ist definitiv motiviert, nachdem er den letzten Super Bowl nur von der Bank aus verfolgen durfte.
Patriots Head Coach Belichick hatte den Cornerback nicht eingesetzt, und bleibt bis heute die Erklärung schuldig, warum?
„Ich bin voll aufgetankt. Das bin ich eigentlich immer, aber jetzt ist noch etwas Extra-Sprit im Tank,“ meinte er.
Den kann er dann ja in Woche 10 freisetzen, wenn es gegen New England geht.

Freitag, 27. Juli 2018

America`s Team
jones-jerry200Die Fans drehen weiter durch, wenn es um die Cowboys geht. Oxnard, California, erlebt gerade wieder einen Ansturm der Cowboys Fans. Einmal im Jahr erwacht das Örtchen in der Nähe von Los Angeles aus seinem Tiefschlaf, nämlich dann, wenn die Cowboys ihr Trainingscamp dort abhalten.
10.000 kommen im Schnitt, um dem Training zuzusehen. Auch bei den TV Einschaltquoten hängt Dallas nicht nur den Denver Clan, sondern auch alle anderen Teams ab. Das gilt auch für den Verkauf von Fanartikeln, und der wertvollste Sportclub der Welt sind sie außerdem.
Erstaunlich für einen anhaltend erfolglosen Club.
Seit 23 Jahren stand Dallas nicht mehr in einem NFC Endspiel. In diesem Jahrtausend erreichte Dallas nur 2003, 2006, 2007, 2009, 2014, 2016 überhaupt die Playoffs. Seit siebeneinhalb Jahren ist Jason Garrett Head Coach und hat nur zweimal die Playoffs erreicht. Dennoch soll er nicht auf einem Schleudersitz sitzen, heißt es. Teambesitzer Jerry Jones (Bild) spricht Garrett von Saison zu Saison sein Vertrauen aus. Das hat er auch bei Quarterback Tony Romo gemacht, der Jahr für Jahr bewies, daß er es nicht wirklich draufhatte.
Aber der Mythos, daß die Dallas Cowboys Amerikas Team sind, der ist gefestigt.
Und woran auch immer es liegt, daß dieses Team so fasziniert, ein Ende ist nicht abzusehen.
Wie weit können die Cowboys 2018 kommen, mit Running Back Ezekiel Elliott, aber ohne Wide Receiver Dez Bryant und Tight End Jason Witten?
Und wer weiß, wer das Team noch verlassen muß, denn die Jones fahren einen harten Kurs gegenüber Hymnenverweigerern.
„Wenn Du ein Dallas Cowboy sein willst, dann stehst Du besser bei der Nationalhymne,“ sagte Cowboys Vizepräsident Stephen Jones. Damit vertritt er auch die Meinung seines Vaters Jerry.
Wer die Hymne nutzt, um zu protestieren, kann sich die Papiere holen, heißt es aus der Chefetage.
Das steht allerdings in Kontrast zur offiziellen Linie der NFL. Die verhandelt mit der NFLPA, was man in dieser leidigen Angelegenheit weiter machen könnte, und will solange einen Waffenstillstand den Spielern gegenüber halten.
Der Quatsch wird uns noch elendig lange erhalten bleiben.

Kurzberichte
Bills Running Back LeSean McCoy ist mit dem Team im Trainingslager.
Auf die Fragen zu den Vorwürfen seiner Ex, Delicia Cordon, antwortete McCoy nur, daß das eine laufende Ermittlung wäre, und er dazu nichts sagt.
Cordon wurde in ihrem Haus überfallen, zusammengeschlagen und ausgeraubt. Sie behauptet, daß McCoy den Auftrag dazu erteilt hätte.
Doch zunächst gilt für den Running Back die Unschuldsvermutung. Die Polizei behandelt ihn zwar als Person von Interesse, aber noch nicht als verdächtigt den Überfall beauftragt zu haben.
Und deshalb darf McCoy am Trainingscamp teilnehmen.
Allerdings untersucht die NFL den Fall, und die kommt ja oft zu ganz eigenen Überzeugungen.

Bei den Seahawks herrscht eine Art von Chaos.
Von der Legion of Boom ist niemand mehr da. Earl Thomas ist zwar noch da, aber er wäre lieber weg. Er möchte mehr Geld oder die Freigabe zum Wechsel.
Gestern wurde Defensive Lineman Malik McDowell gefeuert. Er kam 2017 in der zweiten Runde der Draft zu den Seahawks, hat aber noch nicht einen Spielzug absolviert. Bei einem Unfall mit einem Quad zog er sich vor der Saison 2017 eine Gehirnerschütterung zu, die seine Rookiesaison verhinderte. Im Dezember wurde er wegen ungebührlichen Verhaltens vor einem Nachtclub verhaftet.

Die Cardinals gaben Tre Boston einen Einjahresvertrag über $1,5 Millionen.
Zuletzt spielte der Safety bei den Chargers.

Ex Cardinals Head Coach Bruce Arians ist Analyst bei CBS geworden.
Wie Steelers Quarterback Ben Roethlisberger erfahren haben will, soll Arians als erstes Saisonspiel die Begegnung der Steelers in Cleveland analysieren.
CBS wollte das nicht kommentieren.

Die Redskins verlängerten den Vertrag mit Colt McCoy um ein Jahr.
Der wird für $7 Millionen als Ersatz- Quarterback für Alex Smith bereitstehen.

Die PUP Liste
Die Bengals setzten Tight End Tyler Eifert auf die Liste.
In seinen fünf Jahren in der NFL hat er noch nicht einmal alle 16 regulären Saisonspiele gespielt.
Linebacker Vontaze Burfict steht auf der Liste der nicht footballbedingten Verletzungen. Er hat eine Oberschenkelzerrung.
Macht aber nichts, denn für die ersten vier Spiele ist er eh suspendiert.

Die Colts nahmen Offensive Lineman Denzelle Good von der Liste. Er hatte den Fitnesstest nicht bestanden.
Ein erneuter Versuch verlief positiv.

Die Rams nahmen Safety Lamarcus Joyner von der Liste. Er stand mit einer nicht näher erklärten Krankheit darauf.

Die Eagles setzten Wide Receiver Alshon Jeffery und Defensive End Brandon Graham auf die PUP Liste.

Spieler, die auf dieser Liste stehen, können jederzeit wieder davon heruntergenommen werden.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) fühlt sich so gut, wie schon sehr, sehr lange nicht mehr.
Dem Quarterback der Colts soll es sogar so gut gehen, nach seiner langen Auszeit wegen einer verletzten Schulter am Wurfarm, daß er im ersten Testspiel starten soll. Davon jedenfalls geht Rookie Head Coach Frank Reich aus.
18 Monate ist es her, daß Luck operiert wurde. Lange hat er keine Bälle mehr geworfen. Wenn am heutigen Donnerstag das Trainingscamp beginnt, hat der Quarterback das volle „Go“ der Ärzte. Er wird sofort mit der ersten Mannschaft trainieren, sagte Reich.
Und am 9. August soll Luck dann in Seattle für ein paar Spielzüge auf den Platz kommen, zum ersten Mal seit dem 1. Januar 2017.
Luck kann es so wenig abwarten, daß er schon am Montag und Dienstag mit den Rookies des Teams trainiert hat.

Luck ist also im Camp, wenn es losgeht. Und Julio Jones?
Der Wide Receiver der Falcons denkt mittlerweile dran, seine Kollegen nicht im Stich zu lassen. Er hat lange überlegt, und will wohl doch nicht streiken.
Das Team gab bekannt, daß Jones zugesichert hat, am Trainingslager teilzunehmen.

Die Cowboys setzten Ersatz Safety Kavon Frazier auf die Liste der nicht Football bedingten Verletzungen.
Fraziers Blut scheint nicht zu gerinnen, was sich bei möglichen offenen Verletzungen als Fatal erweisen kann. Das wird momentan genauer untersucht.
Letztes Jahr wußte man noch nichts von diesem Problem. Der Safety spielte und erzielte in 15 Spielen 33 Tackles und erzwang einen Fumble.
Defensive Lineman David Irving steht auf der Liste der Spieler, die nicht zum Trainingscamp erschienen sind. Er hat Probleme im privaten Bereich, um die er sich kümmern muß, heißt es.
Die freiwilligen Trainingseinheiten hat er nicht besucht, und zum Pflicht Minicamp erschien er völlig außer Form.
Teambesitzer Jerry Jones geht nicht davon aus, daß Irving, der eh für die ersten vier Spiele suspendiert ist, noch im Camp auftauchen wird. Angeblich soll der Defensive Lineman sich wegen seiner Drogenprobleme in der Reha befinden, doch als Jerry Jones sich nach ihm erkundigte, wurde ihm mitgeteilt, daß Irving mal Reha macht, mal nicht.

Carson Wentz wird nicht auf der PUP Liste (physically unable to perform list) stehen, wenn die Eagles ins Trainingscamp gehen.
Der Quarterback wird natürlich noch geschont, nach seiner schweren Knieverletzung. Sein Einsatz am ersten Spieltag der regulären Saison soll nicht gefährdet werden.

Die Rams machten Lamarcus Joyner zu ihrem Franchise Player. Der Safety wird 2018 $11,2 Millionen bekommen. Doch zunächst beginnt er das Trainingscamp auf der Liste der nicht Football bedingten Verletzungen.
Was genau Joyner fehlt, wurde nicht mitgeteilt. Er soll den Konditionstest nicht bestanden haben.
Wann auch immer er welche Krankheit auch immer auskuriert hat, kann er sofort von der Liste genommen werden und mit dem Team trainieren.

Ohne Einschränkungen darf Richard Sherman am Camp der 49ers teilnehmen. Der Cornerback hat seine Achillessehnenverletzung voll auskuriert.
Das sind doppelt gute Nachrichten für Sherman, denn seine Teilnahme am Trainingslager garantiert ihm einen $2 Millionen Bonus.

Jaguars Cornerback Jalen Ramsey verpasste den Start des Trainingscamps.
Er war bei der Geburt seiner Tochter dabei und wird später zum Team stoßen.

Die Giants nahmen Sam Beal in der Zusatzdraft auf. Doch spielen wird der Rookie Cornerback 2018 wohl nicht. In einem „schrägen“ Trainingsunfall hat er sich eine Schulter ausgerenkt und muß operiert werden.

Sehen wir uns an, welche Rookies aus der ersten Draftrunde noch Minuten vor Beginn des Trainingslagers ihre Verträge unterschrieben haben.
Stand gestern waren ja noch Quarterback Sam Darnold (Jets), Denzel Ward (Browns), Josh Allen (Buffalo Bills) und Roquan Smith (Chicago Bears) ohne Vertrag.
Aber mittlerweile unterschrieben noch Cornerback Denzel Ward bei den Browns und Quarterback Josh Allen bei den Bills.
Damit befinden sich nur noch Darnold und Smith im Bockigkeitsmodus.

Jim Kelly hat zur Zeit keine Anzeichen von Krebs mehr.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills hatte schon einmal gedacht, daß er seinen Mundhöhlenkrebs besiegt hätte, doch der kam zurück.
Nach einer erneuten Operation im März wurde er am Mittwoch per CT und MRT untersucht, und es wurden keine Krebszellen mehr entdeckt.

Die Falcons wurden sich noch nicht mit Julio Jones einig, aber mit den für seinen Vertrag Verantwortlichen.
General Manager Thomas Dimitroff und Head Coach Dan Quinn bekamen jeder eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Todd Gurley bekam einen neuen Vertrag, und Running Backs hören die Glocken läuten
gurley-toddDie Nachricht des Tages kam aus Los Angeles.
Nachdem die Rams von Head Coach Jeff Fisher heruntergewirtschaftet wurden, schaffte es Rookie Head Coach Sean McVay in seinem ersten Jahr, das Team in die Playoffs zu führen.
Einen sehr großen Anteil an dem Erfolg hatte Running Back Todd Gurley (Bild). Und seine Leistung wurde belohnt. Gurley unterschrieb eine Vertragsverlängerung über $60 Millionen für vier Jahre. $45 Millionen davon sind garantiert. Dennoch sollen die Rams es geschafft haben, soviel Platz unter der Gehaltsobergrenze zu lassen, daß sie auch noch Defensive Lineman Aaron Donald bezahlen können.
Damit ist die anhaltende Unterbezahlung der Running Backs wohl beendet. Obwohl sie mit jedem Spielzug ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, bekamen sie oftmals weniger Geld, als Kicker.
Steelers Running Back LeVeon Bell wird die Nachricht aus der Stadt der Engel mit freudigem Interesse wahrgenommen haben. Die Organisation der Steelers wird mit den Zähnen knirschen.
Bell hat nicht vor, ins Trainingslager zu kommen. 2017 wird er für das Franchise Tag Gehalt von $14,544 Millionen spielen. Das ist annähernd das, was Gurley jetzt bei den Rams verdient.
Vergleicht man die Statistiken von Bell und Gurley, dem Offensive Player of the Year 2017, erkennt man weitere Ähnlichkeiten.
Gurley: 1.305 Laufyards, 13 Lauf- Touchdowns, 788 Passyards, 6 Pass- Touchdowns
Bell: 1.391 Laufyards, 9 Lauf- Touchdowns, 655 Passyards, 2 Pass-Touchdowns.

Kurzberichte
Es ist jetzt eine Zeitlang gutgegangen, mit den Rookies aus der ersten Runde. Es gab kaum noch Streiks wegen der Höhe des ersten Vertrags. Doch mittlerweile gibt es Unstimmigkeiten bei den Vertragsdetails, die für Verzögerungen sorgen.
So ging Quarterback Sam Darnold noch nicht mit seinem neuen Team ins Trainingslager. Er konnte sich mit den Jets bisher nicht einigen.
Am Vorabend des Trainingscamps der Browns, konnten die ihre Nr. 1 zur Unterschrift überreden. Quarterback Baker Mayfield wird also vom ersten Tag an dabei sein.
Auch die Steelers konnten Defensive Back Terrell Edmunds noch rechtzeitig verpflichten.
Damit gibt es neben Darnold nur noch drei Erstrunder, die noch nicht unterschrieben haben (aber mittlerweile unterschrieben haben könnten), Denzel Ward (Browns), Josh Allen (Buffalo Bills) und Roquan Smith (Chicago Bears).

Veteranen, die nicht ins Trainingscamp gehen, sind nicht ungewöhnlich.
Falcons Wide Receiver Julio Jones hat nicht die geringste Absicht, ins Trainingscamp zu gehen.
„Trainingscamp? Ohne mich!“ sagt auch Seahawks Safety Earl Thomas.
In Oakland rechnet Niemand damit, daß Defensive End Khalil Mack auftaucht.

Ob er das Ernst meint?
Jon Gruden sagte, daß er das Geld der Raiders nicht annähme, wenn er es als Head Coach nicht mehr bringt, und er das Team nicht nach vorne bringen kann.
Das bleibt ja dann mal abzuwarten.

Ob Chris Thompson am Trainingscamp der Redskins teilnehmen kann?
Der Running Back kommt von einem gebrochenen Wadenbein zurück und ist optimistisch.
Realistisch ist aber eher eine Rückkehr erst zum ersten Spieltag.

Die Titans feuerten Kevin Dodd.
Der Defensive End aus der zweiten Runde der Draft von 2016 war eine Enttäuschung.
In seiner Rookiesaison mußte er zweimal an einem Bruch im Fuß operiert werden. In seinem zweiten Jahr bekam er kaum Einsatzzeit.
In seiner Zeit in Tennessee erzielte er nur neun Tackles.

Dienstag, 24. Juli 2018

Kurzberichte
johnson-davidDie Trainingscamps beginnen so nach und nach, und es ist immer interessant zu sehen, wer kommt, und wer fernbleibt.
Überrascht war man bei den Cardinals, als David Johnson (Bild) auftauchte.
Der Running Back möchte eine Gehaltserhöhung und blieb deshalb dem Pflicht-Minicamp letzten Monat fern.
„Ich vertraue meinen Agenten, daß sie den Vertrag zustande bringen. Ich bin hier, um Football zu spielen,“ sagte Johnson.
Es sieht allerdings nicht so aus, als wären die Cardinals gewillt, dem Running Back einen Cent mehr zu zahlen, als die $1,88 Millionen, die ihm im letzten Jahr seines Rookievertrags zustehen.
Hoffentlich läßt Johnsons Lust am Football dadurch 2018 nicht nach. Arizona braucht wieder eine Saison wie 2017 von ihm, als er mit 2.118 Gesamtyards und 20 Touchdowns die NFL anführte.

Josh Gordon unterrichtete Fans und Verantwortliche der Browns davon, daß er nicht am Mittwoch ins Trainingscamp kommt.
Der Wide Receiver erholt sich immer noch von seinen Drogen und Alkoholproblemen. Er teilte auf Twitter mit, daß das ein ganz normaler Teil des Behandlungsplans wäre. So weit würde er sich Mental und Körperlich fit fühlen, aber er müsse noch vorsichtig sein und es langsam angehen.
2013 mischte er die Liga mit sagenhaften 1.646 Passyards auf. Doch seine Sucht zog ihn hinab. 2015 und 16 war er ganz weg vom Fenster.
2017 kam er in fünf Spielen zum Einsatz und fing 18 Pässe für 355. Daß er jemals wieder an seine Glanzzeit anknüpfen kann, darf bezweifelt werden.

LeSean McCoy wird am Mittwoch mit den Bills ins Trainingslager gehen.
Der Running Back wird verdächtigt, jemanden beauftragt zu haben, seine Ex-Frau zusammenzuschlagen und zu berauben.
Die Sache wird noch von den Behörden, den Bills und der NFL untersucht.
Zunächst jedoch gilt die Unschuldsvermutung, und McCoy kann mit dem Team trainieren.

Er will der reichste Spieler der NFL werden, aber auch ohne diesen Megavertrag wird Odell Beckham jr. am Trainingslager der Giants teilnehmen.
Der Wide Receiver geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags, der ihm 2018 $8,459 Millionen einbringt.

Connor Barwin unterschrieb für zwei Jahre bei den Giants.
Letztes Jahr erzielte der Linebacker 34 Tackles und fünf Sacks für die Rams.
Jetzt wechselte er für $5 Millionen an die andere Küste, zu den Giants.

Es sah so aus, als würden die Broncos lange auf Shane Ray verzichten müssen. Dem Linebacker drohte eine Operation an einem Handgelenk.
Eine erneute Untersuchung ergab, daß doch keine OP nötig wäre. Somit könnte Ray zum Saisonbeginn einsatzbereit sein.
Im Mai verzichteten die Broncos darauf ihre Option auf eine fünfte Saison Rays zu ziehen. 2018 spielt er also für einen guten zukünftigen Vertrag, bei welchem Team auch immer. Er wird sich anstrengen müssen, bisher erzielte er in 38 Spielen erst 13 Sacks.

Montag, 23. Juli 2018

Kurzberichte
barkley-saquonDie Giants halten und erwarten viel von Saquon Barkley. Am Sonntag unterschrieb der Rookie Running Back einen Vierjahresvertrag über garantierte $31,2 Millionen. Darin enthalten ist ein Unterschriftbonus von $20,76 Millionen und davon bekam Barkley $15 Millionen sofort bei der Unterzeichnung des Kontrakts aufs Konto.
„Wie Bill Parcells (ehemaliger Head Coach der Giants) sagen würde, `Lasst uns noch keine Büste für Canton von ihm anfertigen`, aber wir sind sehr enthusiastisch,“ sagte Giants Mit-Besitzer John Mara.
Den Titel „Rookie des Jahres“ traut man Barkley in der Giants Organisation schon zu.
Barkley wurde in der Bronx geboren und wuchs als Fan der Jets. Sein Idol war Running Back Curtis Martin.

Die Titans setzten Jack Conklin auf die PUP Liste.
Der Right Tackle hatte sich im Januar gegen die Patriots einen Kreuzbandriss zugezogen und braucht noch einige Zeit Ruhe.

Am Mittwoch gehen die Vikings ins Trainingscamp. Tony Sparano wird dann nicht dabei sein.
Der Offensive Line Coach starb am Sonntag in seinem Haus. Er wurde nur 56 Jahre alt.
Sparano war seit 2016 bei den Vikings.
Zuvor hatte er es zweimal als Head Coach versucht, von 2008 bis 11 bei den Dolphins und 2014 bei den Raiders.
In diesen zwei Versuchen brachte er es auf 32 Siege und 42 Niederlagen.
Sparano klagte am Mittwoch über Brustschmerzen und ging ins Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Am Freitag wurde er wieder entlassen.
Am Sonntagmorgen fand seine Frau ihn tot in der Küche.

Samstag, 21. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew10
Bei zwei verletzten Quarterbacks sollen die Zeichen auf „Go“ stehen.
Colts General Manager Chris Ballard sagte, daß Andrew Luck (Bild) ohne Einschränkungen am Trainingscamp teilnehmen darf.
18 Monate nach seiner Schulteroperation scheint er endlich so weit zu sein, daß er wieder voll ins Geschehen einsteigen kann. Man kann aber damit rechnen, daß Head Coach Frank Reich ihn noch schonen wird.
Gleiches gilt auch für Deshaun Watson.
Der Quarterback der Texans kommt von einem Kreuzbandriss zurück und die Ärzte gaben ihm grünes Licht für die anstehenden Trainingseinheiten und Testspiele. Aber auch hier wird Head Coach Bill O`Brien erstmal einen Schongang für Watson einlegen.

Er ist nicht die Nr. 1 der Eagles, aber die Nr. 1 bei den Fanartikelverkäufen.
In der Zeit vom 1. März bis zum 31. Mai dieses Jahres verkauften sich Artikel von Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles am besten.
Damit lag er vor Tom Brady (Platz 2) und der Nr. 1 der Eagles, Carson Wentz (Platz 3).

Julian Edelman ist für die ersten vier Spiele suspendiert. Dagegen wollte der Wide Receiver der Patriots vor Gericht angehen.
Doch dieser Plan ist vom Tisch. Edelman wird die Strafe akzeptieren und keine weiteren Schritte einleiten.

Jets Wide Receiver Ardarius Stewart soll für zwei Spiele suspendiert werden. Er hat verbotene Mittel eingenommen.

Dante Fowler ist für ein Spiel suspendiert.
Der Defensive End der Jaguars wurde im Juli 2017 festgenommen, nachdem er einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen hat.
Damit hat er gegen die Benimmregeln der NFL verstoßen, was zur Sperre führte.

Freitag, 20. Juli 2018

Kurzberichte
jones-julioDie Falcons halten nichts davon, über einen neuen Vertrag zu verhandeln, wenn ein Spieler noch mehr als ein Jahr seines laufenden Vertrags abzuleisten hat.
Im Fall von Julio Jones (Bild) sind es sogar drei Jahre, die sein Vertrag noch läuft. Doch der Wide Receiver möchte unbedingt einen neuen Kontrakt und hat schon die freiwilligen Trainingseinheiten gemieden, um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen. Das hat die Falcons etwas ins Grübeln gebracht. Sie haben Jones versprochen, nach der Saison 2018 über einen neuen Vertrag zu sprechen.
Erst 2015 hat der Star-Receiver einen Fünfjahresvertrag über $71,25 Millionen unterschrieben, doch mittlerweile fühlt er sich unterbewertet. Mit 1.444 Passyards belegt er 2017 Platz zwei der Statistik, doch beim Gehalt liegt er nur auf Platz acht. Das findet Jones ungerecht.
2018 wird er noch zu den alten Konditionen antreten müssen, bevor es dann an den Verhandlungstisch geht. Nächste Woche geht es ins Trainingscamp. Mal abwarten, ob mit oder ohne Julio Jones.

Raus aus dem Stützstiefel, rein ins Trainingslager heißt es für Randall Cobb.
Der Wide Receiver der Packers sagte, daß er den Stützstiefel um seinen verletzten Knöchel nur noch aus Vorsicht weiter getragen hätte. Eigentlich hätte er ihn schon länger nicht mehr gebraucht.
Cobb möchte unbedingt am Trainingscamp teilnehmen, aber, so sagte er, er müsse noch das OK der Teamärzte dafür bekommen.

Die NFL wird vorerst keine Maßnahmen gegen Spieler unternehmen, die während der Nationalhymne protestieren.
Auslöser war ein Papier, das die Führung der Dolphins aufgesetzt hat. Spielern dieses Teams droht eine Suspendierung, wenn sie weiter bei der Hymne protestieren.
Bis zu vier Spiele könnte die Sperre dauern und auch Geldstrafen können verhängt werden.
Das veranlasste die Liga und die Spielergewerkschaft dazu, ihre Verhandlungen zu forcieren. Während dieser Verhandlungen, die hinter verschlossenen Türen stattfinden werden, soll es ein Stillhalteabkommen geben.
Damit wollen die beiden Seiten ein drohendes PR Desaster abwenden. Was die Dolphins da geplant haben, ist doch recht radikal.
Bis die Liga und die Gewerkschaft eine Lösung gefunden haben, sollen Strafen gegen Spieler nicht verhängt werden, weder von der NFL, noch von einzelnen Teams.
Doch wie soll diese Lösung aussehen?
Soll die NFL alle sozialen Ungerechtigkeiten in den USA beenden?
Und was soll die NFL gegen die angebliche ungerechtfertigte Gewalt der Polizei gegen Farbige unternehmen?
Da können die Spieler noch so sehr gegen die Hymne protestieren, erreichen werden sie... Nichts!

Donnerstag, 19. Juli 2018

Geld regiert die Welt
goodelldollarJedes der 32 NFL Teams hat für das letzte Geschäftsjahr einen Scheck über $225 Millionen bekommen. Nicht zuletzt dank der TV-Verträge hat die Liga über $8 Milliarden kassiert. Das sind 5% mehr, als im Jahr zuvor.
Die NFL schmeißt einen Großteil der Einnahmen in einen Topf und jedes Team bekommt daraus seinen gleichen Anteil.
Wird dieses Wachstum ewig so weitergehen?
Davon ist nicht auszugehen. Die Einschaltquoten der Fernsehübertragungen gehen nach unten. Ein Verlust auf hohem Niveau, aber ein Verlust. Die Eintrittspreise in den Stadien sind mittlerweile so hoch, daß viele sie sich nicht mehr leisten können, was langsam aber stetig für immer leerer werdende Ränge sorgt. Zur gleichen Zeit werden die Angebote, sich Spiele in den eigenen vier Wänden per Internet, oder über den 65 Zoll HD TV, anzusehen immer attraktiver.
Aber kann eine Liga auf dem absteigenden Ast sein, wenn gerade erst ein Team für $2,2 Milliarden den Besitzer wechselte?
Kaum!
Und sehen wir uns die Packers an, das einzige Team, das in öffentlichem Besitz ist. Jedes Team kann ja neben dem Geld aus dem gemeinsamen Topf auch noch eigene Einnahmen generieren. Und die Packers müssen ihre Bücher offenlegen, weil sie halt der „Allgemeinheit“ gehören. Durch die Gewinne aus der Vermietung der Luxusboxen im Stadion, dem Verkauf von Fanartikeln, lokalen Sponsorenverträgen, etc., könnten sie ihr Team auch aus der Haushaltskasse bezahlen. Die Gehaltsobergrenze liegt bei $165 Millionen, die Einnahmen der Packers liegen bei $199 Millionen.
Angenommen, die Finanzen der Panthers sehen ähnlich aus, wie die der Packers, dann kann der neue Besitzer David Tepper, wohl irgendwann damit rechnen, daß er seinen Kaufpreis mal rausholt.
Das könnte auch der neue Besitzer der Dallas Cowboys sollte es jemals zum Verkauf des Teams kommen. Forbes schätzt den Wert der Cowboys auf $4,8 Milliarden.
Damit liegen sie über den Top-Fußballteams aus Europa, Manchester United, Real Madrid und FC Barcelona. Deren Geld strömt global in ihre Kassen, während die Cowboys ihr Geld hauptsächlich aus den USA bekommen.
29 NFL Teams findet man unter den 50 teuersten Sportteams der Welt. Nur die Bengals, Lions und Bills bleiben außen vor.

Kurzberichte
Brent Musburger wird die neue Radiostimme der Oakland Raiders.
Viele von uns kennen den ABC Kommentator noch aus der damaligen Reklame für die neugegründete WLAF, als es hieß: „more Football, more Football, more Football.“
Musburger unterschrieb einen Dreijahresvertrag und wird somit mit dem Team 2020 nach Las Vegas umziehen. Allerdings wäre der Kommentator dann bereits 82 Jahre alt. Und wirklich umziehen müßte er nicht, denn er lebt in Las Vegas.
Brent Musburger gehörte zu den besten Kommentatoren im TV. Er arbeitete 17 Jahre für CBS und 27 Jahre für ABC und ESPN. 2017 hat er seine Karriere bei ABC/ESPN beendet.

„Ich werde meine Geldstrafen hinnehmen,“ sagte Jurrell Casey.
Der Defensive Lineman der Titans hat vor, weiterhin beim Abdudeln der Nationalhymne zu protestieren. Und er wird jede Geldstrafe zahlen, die ihm dafür aufgebrummt wird.
„Ich lasse mich nicht davon abhalten, zu tun, was ich mache. Wenn sie diesen Krieg zwischen den Spielern und den Organisationen haben wollen, sollen sie ihn bekommen.“
Casey spielt seit acht Jahren in der NFL und wurde dreimal in den Pro Bowl gewählt. Erst letztes Jahr bekam er einen Vierjahresvertrag über $60,4 Millionen, obwohl er bereits 2016 während die Hymne protestierte, indem er die Faust in den Himmel streckte. Das hat er seitdem bei jedem Spiel gemacht.

„Niemand ist eine Insel“.
Niemand?
Doch, Darrelle Revis war eine.
Der Cornerback wurde Revis Island genannt, weil die Receiver, die gegen ihn spielten, sich verloren wie auf einer einsamen Insel vorkamen.
Revis gab am Mittwoch bekannt, daß er seine Karriere beendet. 11 Jahre spielte er in der NFL, die meiste Zeit (2007-12 und 15-16) für die Jets. Er gilt als bester Spieler, den die Jets je hatten, und das schließt Quarterback Joe Namath ein.
Mit den Patriots gewann er 2014 den Super Bowl.
Revis gilt als sicherer Kandidat für die Hall of Fame.

Es wird ernst. Das erste Trainingscamp ist eröffnet. Die Baltimore Ravens sind dieses Jahr die ersten.
Sie spielen am 2. August im Hall of Fame Spiel gegen die Bears.

Die Saints haben einen Running Back verpflichtet, Shane Vereen.
Der 29-jährige spielte vier Jahre für die Patriots und die letzten drei für die Giants. Letztes Jahr kam er auf 164 Lauf- und 253 Passyards.

Und zum Schluß noch mal wieder was aus lustigen Abteilung der NFL.
Malick Jackson, Linebacker der Jaguars: „Ich sage, daß wir eine 16-0 Saison hinlegen.“.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Kurzberichte
lion-fussballDie Lions wollen ein Fußballteam nach Detroit locken.
Die MLS ist in den USA ein großer Erfolg und die Liga möchte expandieren. Doch die Lions hätten dann noch viel zu leisten. Die MLS möchte die neuen Teams 2020 installieren. Diese Teams sollen in offenen Stadien und auf Gras spielen. Beides gibt es im Ford Field nicht. Der Neubau eines Stadions, extra für Soccer, ist ausgeschlossen. Deshalb überlegen die Verantwortlichen, das Ford Field mit einem Dach zu versehen, das man öffnen und schließen kann. Über den Rasen könnten man sich eventuell einig werden.
Zunächst wollen die Lions die Kosten eruieren, und dann mal sehen, wer das bezahlt.

Carson Wentz hat geheiratet.
Der Quarterback der Eagles gab Maddie Oberg das Ja-Wort. Der Tag wäre der beste Tag seines Lebens gewesen, twitterte Wentz.

Über ein Jahr war er suspendiert, jetzt darf Randy Gregory wieder spielen.
Der Defensive End der Cowboys hatte des Öfteren gegen die Drogenrichtlinien der NFL verstoßen. 2016 verpasste er 14 Spiele und im Januar 2017 wurde er für wenigstens ein Jahr gesperrt.
Ob die Cowboys ihn behalten, das wird die Zukunft zeigen.

Die Vertragsverlängerung mit Brandin Cooks ist vom Tisch.
Die Rams gaben dem Wide Receiver eine Verlängerung über fünf Jahre. Über sein Gehalt gibt es noch keine tatsächliche Verlautbarung, aber man munkelt von $80 Millionen.
Die Saints beriefen Cooks in der ersten Runde der Draft 2014 ein. Über den Umweg New England Patriots kam er nach L.A.
In seinen letzten drei Saisons fing er jeweils Pässe für über 1.000 Yards.

Das war ein teurer Spaß für Steve Keim. Der General Manager der Cardinals hatte den 4. Juli zu heftig gefeiert und war betrunken Auto gefahren. Dabei wurde er erwischt.
Das Team suspendierte ihn jetzt für fünf Wochen und Keim muß eine Strafe von $200.000 zahlen.
Vom Gericht bekam der General Manager noch eine Gefängnisstrafe über 48 Stunden aufgebrummt.

Bleiben wir in der Wüste. Cardinals Tight End Ricky Seals-Jones wurde am Wochenende verhaftet.
Der Ärmste mußte dringend auf die Toilette, doch der Angestellte eines Hotels, in dem Seals-Jones seine Notdurft verrichten wollte, ließ ihn nicht. Der Zutritt zu den Toiletten wäre nur Gästen des Hotels gestattet, wurde der Tight End abgewiesen.
Seals-Jones versuchte sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen. Er schubste den Angestellten auf Seite. Der rief den Sicherheitsdienst. Der kam und rang den Tight End zu Boden. Dort wurde er bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Die Beamten stellten fest, daß Seals-Jones betrunken war und nahmen ihn fest. Zwei Stunden später wurde er wieder freigelassen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie von dem Vorfall erfahren hätten. Einen Kommentar wollten sie noch nicht abgeben.

Saints Defensive Lineman Mitchell Loewen saß am Sonntag mit seiner Familie zum Brunch in einem Restaurant im Geschäftsviertel von New Orleans. Plötzlich gab es einen lauten Krach. Ein SUV war aus dem vierten Stock eines Parkhauses auf die Straße gekracht.
Loewen lief zu der Unfallstelle, an der eine Menge Zuschauer rumstanden und gafften. Loewen schrie die Gaffer und Handykameraleute an, gefälligst zu helfen. Er lief zu dem Wagen, der auf dem Dach lag, und in dem sich eine offensichtlich verletzte Person befand. Etwa 10 Leute halfen dem Defensive Lineman, den Wagen umzudrehen und den Verletzten rauszuziehen.
Wie der Unfall passierte ist noch nicht klar. Die Polizei untersucht das Ganze. Der etwa 20 Jahre alte Fahrer des Wagens hat keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten.

Gabriel Rivera ist am Montag im Alter von 57 Jahren gestorben.
1983 drafteten die Steelers den Defensive Tackle als 21. Spieler in Runde eins. In seinen ersten (und letzten) sechs Spielen für Pittsburgh erzielte er zwei Sacks.
Auf der Heimfahrt von einem Training hatte er einen Autounfall, bei dem er gelähmt wurde. Zur Zeit des Unfalls soll er unter Alkoholeinfluß gestanden haben.
In den letzten Wochen machte ein perforierter Darm Rivera Probleme. Am Montag erlag er diesem Leiden.

Dienstag, 17. Juli 2018

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDRichard Sherman (Bild) ist nicht unglücklich darüber, von den Seahawks weg zu sein. Für den Cornerback ist das Team völlig von seinem Weg abgekommen.
Nach dem Super Bowl Sieg nach der Saison 2013 war Seattle nur einen einzigen Spielzug davon entfernt, direkt in der nächsten Saison den zweiten Super Bowl zu gewinnen. Wie das schief ging, das ist Footballgeschichte.
Seitdem, so Sherman, ging es mit den Seahawks den Bach runter. 2017 markierte erst die zweite Saison der Seahawks unter Head Coach Pete Carroll, in der Seattle nicht die Playoffs erreichte. Die erste war Carrolls zweite Saison, 2011.
Von der sagenhaften Secondary, genannt Legion of Boom, ist nur noch Safety Earl Thomas unter Vertrag... und der will weg.
„Es ist unglücklich. Er ist wirklich unglücklich,“ sagte Sherman, der mittlerweile ein 49er ist. „Es wurde alles zerstört, was wir erreicht haben. Wir hatten etwas ganz besonderes. Davon ist nicht mehr viel übrig.“
Nur noch Earl Thomas in der Secondary... Aber...

Auch Abseits der Franchise Tags wird um Verträge geschachert. Earl Thomas ist es jetzt leid. Der Safety der Seahawks will vor dem Beginn des Trainingscamps eine Vertragsverlängerung oder die Erlaubnis, zu einem anderen Team wechseln zu dürfen.
„Ich war immer ein Außenseiter,“ sagte er. „Verlängert... wenn ihr mich nicht wollt, dann macht einen Tausch zu einem anderen Team möglich. Ich verstehe, daß das ein Geschäft ist.“
Thomas geht in die vorletzte Saison seines Vierjahresvertrags über $40 Millionen. Er möchte zwar unbedingt bei den Seahawks bleiben, aber er möchte sich auch finanziell für die Zukunft absichern. Und ganz ehrlich, das kann man verstehen. Jeder von uns, der schon mal versucht hat, mit nur $40 Millionen über die Runden zu kommen weiß, daß das nahezu unmöglich ist.
Deshalb bleibt der 29-jährige weiter allen Teamaktivitäten fern, bis die leidige Angelegenheit geregelt ist.
Die Cowboys sollen das Team sein, zu dem der siebenmalige Pro Bowl Teilnehmer gerne wechseln würde, wenn Seattle ihn ziehen ließe.

Auch wenn man noch gar nicht in der NFL ist, kann es schon Vertragsdifferenzen geben.
So bleibt der Bears Top-Pick aus der Draft, Roquan Smith, dem Rookie-Trainingscamp des Teams fern, das am Montag begann.
Der Linebacker, den Chicago in der ersten Runde der Draft an achter Stelle einberief, hat seinen Rookievertrag noch nicht unterschrieben.
Die Bears haben ihr erstes Spiel am 2. August, das absolut bedeutungslose Hall of Fame Game. Man hofft, daß der Linebacker, der auf dem College 137 Tackles und 6,5 Sacks erzielte, bis dahin unterschrieben hat.

Alles wie erwartet. Keiner der vier Spieler, die von ihren Teams mit dem Franchise Tag versehen waren, hat am gestrigen Stichtag einen langfristigen Vertrag unterschrieben.
Steelers Running Back LeVeon Bell wird 2018 der bestbezahlte Running Back der Liga sein, wenn auch nicht so, wie er es sich gewünscht hat. Zum zweiten Mal in Folge wird er mit dem Franchise Etikett spielen, und das sichert ihm 2018 $14,5 Millionen.
Damit bekommt er sehr viel mehr in der nächsten Saison, als die bestbezahlten Running Backs, die langfristige Verträge haben, Atlantas Devonta Freeman ($8,25 Millionen) und Buffalos LeSean McCoy ($8 Millionen).
Bells Spieleragent sieht seinen Schützling in der Saison 2019 nicht mehr bei den Steelers. Ein drittes Jahr unter dem Franchise Tag würde dem Running Back $21 Millionen garantieren. Damit wäre er dann schon in dem Bereich der Quarterbacks angekommen.
Auch Cowboys Defensive End Demarcus Lawrence, Lions Defensive End Ziggy Ansah und Rams Safety Lamarcus Joyner haben es nicht geschafft, in den letzten Stunden, die ihnen noch blieben, langfristige Verträge zu unterschreiben.

Die Jets feuerten Wide Receiver Devin Smith. 2015 hatten sie ihn in der zweiten Runde der Draft aufgenommen.
Auch eine Neuverpflichtung vermeldeten die Jets. Sie nahmen Safety Brandon Bryant unter Vertrag. Der stand letzte Woche in der Zusatz-Draft zur Verfügung, wurde aber nicht einberufen.

Endlich kann Tony Romo ungehindert den „Sport“ ausüben, der ihm immer schon der liebste war, Golf.
Immer, wenn die schönsten Amateur-Turniere anstanden, mußte Romo mit den Cowboys trainieren, und diesen blöden Football werfen.
Endlich vorbei. Der Blödsinn kommt ihm nun nicht mehr dazwischen.
Am Sonntag konnte er ein Turnier gewinnen, das ihm $125.000 Siegesprämie bescherte. Doch Romo lehnte das Geld ab und stiftete es einer örtlichen Wohltätigkeitsorganisation. Das machte er, um seinen Amateurstatus behalten zu können. Er möchte sich in dieser Woche für das U.S. Amateur Turnier qualifizieren, das in Berlin, Wisconsin, ausgetragen wird.
Auf die lumpigen $125.000 konnte er locker verzichten. 2013 hatte er einen Sechsjahresvertrag über $108 Millionen bei den Cowboys abgeschlossen. $55 Millionen davon waren garantiert und er bekam für seine Unterschrift $25 Millionen. Davon könnten noch ein paar Cent zum Überleben übrig sein.

Nur noch ein Jahr möchte Darren Sproles spielen.
Der Running Back soll 2018 eine Schlüsselrolle im Laufspiel der Eagles übernehmen. Doch nach der kommenden Saison möchte der 35-jährige dann in den Ruhestand treten.
Eigentlich wollte Sproles schon nach der Saison 2017 aufhören. Doch in Woche drei zog er sich einen Kreuzbandriss zu, und so wollte der Running Back seine Karriere nicht beenden.
Deshalb hat er noch eine Saison, seine dann 14., drangehängt.

Montag, 16. Juli 2018

Kurzberichte
bell-leveonHeute ist der Stichtag. Heute ist der letzte Tag, an dem die mit dem Franchise Etikett versehenen Spieler einen langfristigen Vertrag unterschreiben können. Danach spielen sie 2018 entweder mit dem Franchise Tag oder gar nicht.
Es geht um folgende vier Spieler:
- LeVeon Bell (Bild), Running Back, Pittsburgh Steelers: Er kennt die Situation. Schon letztes Jahr spielte er mit dem Franchise Tag und tauchte erst einige Tage vor Saisonbeginn bei seinem Team auf.
Doch dieses Jahr soll man sich in den Verhandlungen näher sein, als letztes Jahr. Wie nah, das werden wir am Ende des Tages sehen.
- DeMarcus Lawrence, Defensive End, Dallas Cowboys: Fels in der Brandung einer löchrigen Defense, das ist Lawrence in Dallas.
Er erzielte 2017 14,5 Sacks und wurde in den Pro Bowl gewählt.
Man munkelt, daß die Cowboys noch kein Interesse an einem langfristigen Vertrag mit ihm haben. Sie wollen gerne noch eine Saison von ihm sehen, bevor sie sich entscheiden.
- Ezekiel Ansah, Defensive End, Detroit Lions: 12 Sacks 2017, aber neun davon in nur drei Spielen. Ansah spielt nicht konstant genug. Dazu hat er noch Probleme mit seinen Knien und Knöcheln.
Die Lions haben kein Interesse, ihm heute noch einen langfristigen Vertrag zu geben. 2018 wird er für $17,14 Millionen spielen.
- Lamarcus Joyner, Safety, Los Angeles Rams: Bei den Rams scheint sich alles um Defensive Tackle Aaron Donald zu drehen.
Doch im Schatten dieses Superstars hefteten die Rams Joyner das unbeliebte Etikett an.
Auch Joyner wird heute wohl keinen langfristigen Vertrag bekommen. Das allerdings könnte die Teamleitung nächstes Jahr in Bedrängnis bringen, wenn die Verträge einiger anderer Starter, darunter Wide Receiver Brandin Cooks und Defensive Tackle Ndamukong Suh, auslaufen.

Samstag, 14. Juli 2018

Kurzberichte
murray-demarcoNach sieben Saisons in der NFL hat DeMarco Murray (Bild) genug. Der Running Back hängt seine Footballschuhe an den Nagel.
Seine beste Zeit hatte er bei den Dallas Cowboys. Die beriefen ihn ihn 2011 in der dritten Runde der Draft ein.
2014 führte er die Liga mit 1.845 Yards aus 392 Läufen an. Seit 2000 hatte kein Running Back mehr so viele Läufe absolviert.
Die Eagles lockten Murray 2015 mit einem $42 Millionenvertrag für fünf Jahre zu sich. Doch der damalige Head Coach Chip Kelly wußte den Running Back nicht richtig einzusetzen. Murray kam mit 193 Läufen nur auf 702 Yards.
Enttäuscht gaben die Eagles den Running Back an die Titans ab. Dort konnte er wieder ein wenig an seine Leistung in Dallas anknüpfen. Mit 293 Läufen kam er auf 1.287 Yards.
Im März 2018 wurde er von den Titans gefeuert und fand kein neues Team mehr. Da kommt der Schritt in den Ruhestand des dreimaligen Pro Bowlers nicht ganz unerwartet. Insgesamt brachte er es in seiner NFL Karriere auf 1.604 Läufe, 7.174 Yards und 49 Lauf- Touchdowns.

Texans Offensive Lineman Jeff Allen verpasste die letzten beiden Spiele der Saison 2017 mit einer Gehirnerschütterung.
Zusätzlich leidet Allen an mehreren Knöchelverletzungen, die er noch auskuriert. Das Teams setzte ihn im Mai auf die PUP Liste.
Da die Texans wohl davon ausgehen, daß Allen nicht rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein wird, feuerten sie ihn.
Die O-Line ist ein großes Sorgenkind für die Texans. Allens Entlassung macht die Sache für Head Coach Bill O`Brien nicht einfacher.

Letztes Jahr kamen die Jacksonville Jaguars in die Playoffs. So weit, so unerwartet.
Doch die Personalzuwächse im Team überzeugten FOX Analyst Tony Romo, und er sieht die Jaguars als Vertreter der AFC im nächsten Super Bowl.
Nicht so schnell, meinte da Jaguars Quarterback Blake Bortles. In einem Interview offenbarte er eine absolut klare Sicht auf den Stand der Dinge: „Ich glaube, daß wir letztes Jahr die Gegner überrascht haben – so weit das in der NFL möglich ist. Ich glaube, daß das dieses Jahr nicht mehr möglich ist. So wie wir spielten, so gut wie unsere Defense war, sind wir jetzt wohl etwas mehr auf dem Radar der Leute, als Team, das in die richtige Richtung geht und ein Team, das ernstgenommen werden muß. Dieses Jahr werden alle gegen uns ihr Bestes geben, was in der NFL Woche für Woche der Fall ist, trotzdem, ich glaube definitiv, daß wir das bekommen werden.“
Dann allerdings verlor er etwas seinen glasklaren Blick auf die Realität, als er noch anfügte: „Und die AFC South ist eine harte Gruppe, und sie wissen, daß wir sie jedes Jahr gewinnen wollen.“

Freitag, 13. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell-bbEine Extrawurst wird die NFL Terrell Owens (Bild) nicht braten. Der Wide Receiver will nicht an der offiziellen Aufnahmezeremonie in die Hall of Fame teilnehmen. Er wird lieber mit Freunden und ehemaligen Collegemitspielern im Stadion der University of Tennessee at Chattanooga feiern.
Doch wer nicht in Canton, Ohio, erscheint, wird nicht erwähnt. Eine Videoschaltung zu seiner privaten Feier wird es nicht geben. Die goldene Hall of Fame Jacke wird Owens am Freitag vor der Zeremonie zugeschickt. Sein Name wird ohne besondere Erwähnung in die HoF aufgenommen.
Owens scheint den Offiziellen, die für die Aufnahme der ehemaligen Spieler in die Ruhmeshalle verantwortlich sind, böse zu sein. In den ersten beiden Jahren, in denen er schon hätte aufgenommen werden können, 2016 und 17, wurde er ignoriert.

Ex NFL Tight End Kellen Winslow jr. steht bereits vor Gericht. Die Anklagen lauten auf mehrfache Entführungen und Vergewaltigungen.
Doch es droht weiteres Ungemach, denn es liegt eine neue Anklage vor. Der Sohn des Superstars und Ruhmeshallenmitglieds Kellen Winslow soll 2003 in San Diego eine 17-jährige betäubt und vergewaltigt haben.
Eigentlich wäre die Sache verjährt, aber in Kalifornien können sexuelle Verbrechen unter bestimmten Umständen davon ausgeschlossen werden. In diesem Fall wäre es so, sagte ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, da das Opfer zur Zeit der Tat noch Minderjährig war.

Drohendes Ungemach?
Da gibt es noch einen Fall... LeSean McCoy.
Der Running Back der Bills soll jemanden angestiftet haben, in das Haus seiner Ex Delicia Cordon einzubrechen, und Schmuck zu stehlen, den McCoy seiner ehemaligen Frau im Laufe der Zeit mal geschenkt hat. Bei dem Raubüberfall wurde Delicia Cordon so verprügelt, daß sie schwerste Gesichtsverletzungen davontrug. Bilder davon, die auf Instagram hochgeladen wurden, waren nur sehr schwer zu ertragen.
Eine Freundin von Delicia Cordon, die auch zur Zeit des Überfalls in dem Haus war, trug auch Blessuren davon. Sie lud anschließend die Bilder ihrer Freundin hoch. Und sie beschuldigte McCoy, in der Vergangenheit seinen Sohn und seinen Hund verprügelt zu haben. Außerdem bezichtigte sie ihn der Einnahme verbotener Steroide.
Polizei und Staatsanwaltschaft sortieren das jetzt alles aus. Und nicht nur sie, die NFL und die Bills untersuchen den Fall auch.
Das alles klingt nicht gut für den besten Spieler der Bills. Und die Organisation sollte schon mal eine längere Suspendierung McCoys einplanen.
Sie beginnen ihr Trainingslager am 25. Juli. Ob der Running Back dann anwesend sein wird?

Auch wenn er für die ersten drei Spiele suspendiert ist, will sich Jameis Winston fit halten.
Der Quarterback der Buccaneers trainiert zur Zeit mit Randy Moss. Der Hall of Fame Receiver hält viel von Winston, also von seinen Fähigkeiten auf dem Platz.
Außerdem kann Moss Schwanks aus seinem Leben erzählen. Er hat selber auch genug Probleme außerhalb des Platzes gehabt, so daß er dem problematischen Quarterback der Bucs auch dabei viele gute Ratschläge geben kann.

Donnerstag, 12. Juli 2018

Jerry Richardson bleibt den Panthers erhalten.
richardson-jerry-statueVor dem Stadion der Carolina Panthers steht eine Statue mit zwei wilden Panthern und dem ehemaligen Teambesitzer Jerry Richardson (Bild). Und auch wenn der das Team verkaufen mußte, weil er sich seinen Angestellten gegenüber sexistisch und rassistisch verhalten haben soll, bleibt die Statue stehen. Das wäre vertraglich geregelt, und daran gäbe es nicht zu rütteln, sagte der neue Teambesitzer, David Tepper.
Die Statue also muß Tepper behalten, Ron Rivera und Norv Turner will er behalten. Zumindest klingt er so, denn er preist die beiden in den höchsten Tönen.
Immerhin hat Tepper ein Team geerbt, daß unter Head Coach Rivera ein ständiger Kandidat für die Playoffs ist. Er leitet das Team seit 2011 und brachte die Panthers viermal in die Playoffs, dabei dreimal hintereinander. 2015 stand sogar ein Trip in den Super Bowl an, wo es allerdings eine böse Klatsche von den Broncos gab.
Und Norv Turner als Offensive Coordinator ist auch keine schlechte Sache. Daß er das kann, hat er in der Vergangenheit bereits bewiesen, auch wenn sein Abgang bei den Vikings, mitten in der Saison 2016, am 2. November, nicht die feine Art war.
In Carolina möchte er mit Quarterback Cam Newton arbeiten und beweisen, daß er eine ausgewogene Offense zusammenstellen kann.

Und wieder gibt es neues aus der Rubrik: Mord und Totschlag in der NFL
Bills Star Running Back LeSean McCoy besitzt ein Haus in einem Vorort von Atlanta. In diesem Haus wurden zwei Frauen bei einem Einbruch verletzt. Eine davon eine Ex von McCoy, Delicia Cordon. Der Einbrecher forderte von McCoys Ex explizit die Herausgabe aller Schmuckstücke, die sie jemals von dem Running Back bekommen hatte. Der Täter schlug mehrmals mit dem Kolben eines Gewehrs auf die Frauen ein.
Delicia Cordon hatte kurz vor dem Einbruch drastische Bilder in verschiedenen Sozialen hochgeladen, die zeigen, daß der Running Back sie blutig geschlagen haben soll.
Eine der beiden Frauen wurde im Krankenhaus behandelt und bereits wieder entlassen, die andere mußte zunächst in der Klinik bleiben.
McCoy antwortete in den Sozialen Medien auf die aus seiner Sicht haltlosen Anschuldigungen: „Für das Protokoll, die total haltlosen und abstoßenden Angriffe, die heute in den Sozialen Medien gegen mich geführt wurden, sind komplett erlogen. Des Weiteren habe ich seit Monaten mit keiner der darin verwickelten Personen Kontakt gehabt.“
Keine der beiden verletzten Frauen wollte auf Fragen der Presse antworten.
Tanya Mitchell Graham, die Anwältin von Delicia Cordon, sagte der Presse, daß McCoy schon öfter die Herausgabe des Schmucks verlangt hätte. Sie sollte auch daran denken, daß sie wegen des teuren Schmucks mal ausgeraubt werden könnte, soll McCoy zu Cordon gesagt haben.

Und weiter geht es mit der dunklen Seite der NFL.
Ex-Seahawks Cornerback Brandon Browner steht unter dem Verdacht des versuchten Mordes.
Er soll in das Haus seiner Ex eingebrochen sein, und versucht haben, sie umzubringen. Der 33-jährige, der mit den Seahawks und den Patriots den Super Bowl gewann, wurde verhaftet.
Er soll in die Wohnung der Frau eingebrochen sein und sie gejagt haben. Dann versuchte er sie in einen Teppich einzurollen und zu ersticken. Weiterhin soll er eine Rolex im Wert von $20.000 entwendet haben.

Eine Frau zeigte Jaguars Defensive Tackle Marcell Dareus an. Er hätte sie vergewaltigt und mit einer sexuell übertragbaren Krankheit angesteckt.
Die Frau leidet seitdem an Herpes und verlangt von Dareus $15.000 Schmerzensgeld.

Das war dann wohl eine Überraschung.
Im Vergewaltigungsprozess gegen Ex-NFL Tight End Kellen Winslow jr. saß der neben seinen zwei Anwälten auf der Anklagebank.
Eine 54 Jahre alte Frau, die von Winslow vergewaltigt worden sein soll, wurde gefragt, ob sie den Täter im Gerichtssaal entdecken würde? „Ja,“ antwortete sie, „Der Mann in der Mitte war es,“ und zeigte dabei auf einen von Winslows Anwälten, Brian Watkins. Watkins, 49 Jahre alt, ist ein Afro-Amerikaner, genau wie der 34-jährige Winslow. Der dritte Mann auf der Bank war ein Weißer.
Watkins wies die Anschuldigung, daß er der Täter gewesen wäre, empört von sich.
Natürlich war es klar, daß die Frau knapp danebenlag, als sie auf Watkins zeigte. Aber in den Mediengeilen Zeiten, in denen wir leben, besteht die Gefahr, daß etwas an dem Anwalt hängen bleibt.
Aber die falsche Identifizierung gab den Anwälten natürlich eine Steilvorlage. Sie konnten berechtigte Zweifel anbringen an Winslows Schuld.

Und auch Adam „Pacman“ Jones stand mal wieder im Rampenlicht. Zur Zeit ist der Ex-Bengals Cornerback ohne Team.
Am Flughafen von Atlanta lieferte er sich einen Faustkampf mit einem Angestellten der Airports, Frank Ragin.
Zeugen sagten aus, daß Jones sich nur verteidigte, nachdem der Flughafenmitarbeiter ihm zuerst die Faust ins Gesicht schlug. Das geschah nach einem Wortgefecht zwischen den beiden, das auch von Ragin ausgelöst wurde.
Das Ganze endete mit einer Platzwunde in Jones` Gesicht und der Verhaftung von Ragin.

Zählen wir die unsägliche Geschichte der Hymnenverweigerer noch dazu.
US Präsident Trump geht die neue Regel, die die NFL für die Verweigerer der Hymne aufgestellt hat, nicht weit genug, der Spielergewerkschaft geht sie zu weit. Deshalb will die NFLPA gerichtlich dagegen vorgehen.
Die neue Regel würde die Rechte der Spieler verletzen, meint die Gewerkschaft. Deshalb hätte sie Klage dagegen eingereicht.
„Aber,“ so heißt es aus der NFLPA, „wir haben der NFL vorgeschlagen, vertrauliche Gespräche zu führen, um eine gemeinsam tragbare Lösung zu finden. Die NFL hat dem Vorschlag zugestimmt, und wir hoffen, daß wir bald damit beginnen können.“

Ach ja, um Football ging es in den letzten Tagen auch so ein wenig.
Die Giants und die Redskins nahmen in der Zusatzdraft je einen Spieler auf.
Die Giants entschieden sich für Cornerback Sam Beal, die Redskins für Cornerback Adonis Alexander.
Es hätten noch drei andere Spieler einberufen werden können, doch sie fanden kein Team.

Tony Romo wurde letztes Jahr von FOX als Experte und Analyst angeheuert, nachdem der erfolglose Quarterback seine Karriere bei den Cowboys beendet hatte.
Als Analyst und Experte!
Und was sagt der Experte für einen Super Bowl voraus?
Packers gegen Jaguars!
Packers... OK, aber Jaguars.
Aber niemand hat jemals behauptet, daß Tony Romo keinen Humor hätte.

Dienstag, 10. Juli 2018

Wer kann die Patriots stoppen?
haley-todd3Wer in der AFC den Super Bowl erreichen will, muß an den Patriots vorbei. Sind die Steelers das Team, dem das Kunststück 2018 gelingt?
Schon seit Jahren hält sich die Offense der Steelers für so gut, daß sie glauben, im Schnitt 30 Punkte pro Spiel erzielen zu können. Letztes Jahr brachten sie es „nur“ auf 25,4 Punkte/Spiel, lagen damit aber gut über dem Liga Durchschnitt von 21,7 Punkten.
Das war noch zu Zeiten von Offensive Coordinator Todd Haley (Bild). Doch der verstand sich nicht wirklich gut mit Quarterback Ben Roethlisberger, auch wenn die beiden Gebetsmühlenartig betonten, daß dem nicht so wäre. Pittsburghs Neuer heißt jetzt Randy Fichtner, seit acht Jahren Quarterbacks Coach in der Ketchup-Stadt.
Doch auch ohne die 30 Punkte/Spiel gewannen die Steelers in den letzten vier Jahren 48 Spiele und verloren nur 23, die Playoffs mitgerechnet. Seit die Steelers zuletzt im Super Bowl standen, 2010, haben sie sechsmal gegen New England gespielt und fünf mal verloren, und das fünf mal hintereinander.
Wieder streikt Running Back LeVeon Bell und verpasste bereits wertvolle Vorbereitungszeit.
Wide Receiver Martavis Bryant ist ein hervorragender Ballfänger, aber nicht unproblematisch, so daß er an die Raiders abgegeben wurde. Doch mit Antonio Brown und JuJu Smith-Schuster stehen Big Ben zwei andere fangsichere Receiver zur Seite.
Aber Pittsburgh ist ja nicht nur die Stadt des süßen Tomatensafts, sondern auch die Stahl-Stadt. Und die Defense der Steelers, einst Steel-Curtain genannt, stand der Offense lange Zeit in nichts nach. Doch das ist Vergangenheit. Zur Zeit steht der Mannschaftsteil bei erlaubten Punkten nur auf Platz sieben (308). Mit 16 Interceptions krebsen sie sogar nur auf Platz 22 herum. Doch den gegnerischen Quarterback, den haben sie gut im Griff, Platz eins mit 56 Sacks.
In einem für sie grauenhaften Playoffspiel gegen Jacksonville, also JACKSONVILLE, kassierten sie unglaubliche 45 Punkte. Gegen die JAGUARS!
Mal sehen, was in Woche 15 wird? Da stehen sich die Patriots und die Steelers wieder gegenüber. Da könnte es noch um den Einzug in die Playoffs gehen. Da schlägt wohl die Stunde der Wahrheit.

Kurzberichte
Die Carolina Panthers haben offiziell den Besitzer gewechselt.
Am Montag wurde der Verkauf des Teams für $2,3 Milliarden besiegelt. Bei der Übergabe an den Chef eines Hedge Fonds, David Tepper, hielt der Vorbesitzer Jerry Richardson seine Abschiedsrede. Darin vermied er es, auf seine angeblichen Verfehlungen einzugehen, die ihn zum Verkauf des Teams zwangen. Worte der Reue kamen ihm nicht über die Lippen.
Richardson, der das Team 1995 gründete, dankte den treuen Fans und seinen Spielern. Er wies darauf hin, was für ein Qualitätsprodukt er an Tepper weiterreicht: „Carolina ist und bleibt ein Mitbewerber,“ sagte der scheidende Teambesitzer zum Schluß.
Tina Becker, die im Dezember die Geschäftsführung übernahm, als die Anschuldigungen gegen Richardson aufkamen, kündigte am Montag nach 19 Jahren, in denen sie auf verschiedenen Posten für die Panthers tätig war.

Jay Cutler hat noch nicht offiziell den Schritt in den Ruhestand verkündet.
Der Quarterback wollte bereits letztes Jahr als Analyst für den Sender FOX arbeiten. Doch als sich Dolphins Quarterback Ryan Tannehill so schwer verletzte, daß seine Saison bereits vor Spiel eins beendet war, holte man Cutler als Ersatzmann. Der spielte dann eher noch schlechter, als in seinen schlechtesten Chicagoer Zeiten. Er erzielte nur 6,2 Yards per Pass und warf 14 Interceptions, denen nur 19 Touchdowns entgegen standen.
Es ist davon auszugehen, daß Cutler nicht in seine 13. NFL Saison gehen wird. Tannehill ist wieder einsatzbereit, und ob ein anderes Team sich Cutler antun würde, darf bezweifelt werden.
Ob er aber wie letztes Jahr geplant bei FOX anheuern wird, das steht noch nicht fest.

Montag, 9. Juli 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Luck (Bild) hatte ein kleines Erfolgserlebnis. Der Quarterback der Colts hatte seine Brieftasche verloren. Ein ehrlicher Finder brachte sie zum Trainingsgelände des Teams und gab sie dort ab.
Der glückliche Luck schickte ihm einen signierten Football mit einem Dankschreiben: „Vielen Dank! Sie haben mein Leben viel einfacher gemacht, ha! Danke, daß Sie mich erinnert haben, daß es auch noch nette Fremde gibt.“
Doch wie sieht es mit Luck und seinem Wurfarm aus?
Sein letztes Spiel spielte er am 1. Januar 2017. Zwischen November und Dezember ließ er seine Schulter in den Niederlanden behandeln.
Vor Kurzem erst hat er wieder angefangen, die echten NFL Bälle zu werfen. Optimisten in seinem Umfeld gehen davon aus, daß er nicht nur am Trainingslager teilnehmen kann, sondern sogar in einem oder zwei Testspielen antritt.
Die Colts haben einen neuen Head Coach, der nicht nur nicht die erste Wahl war, oder wenigstens die zweite, sondern dar zunächst überhaupt nicht auf dem Auswahlzettel stand. Frank Reich war Offensive Coordinator der Eagles, was eigentlich seine Klasse beweist. Ersatz Quarterback Nick Foles wurde immerhin unter seiner Leitung Super Bowl MVP.
Reich war lange Jahre Ersatz- Quarterback bei verschiedenen Teams. Auch er hatte in dieser Zeit eine schwere Schulterverletzung. Deshalb weiß er, was Luck durchmacht.
Reich und Luck haben ein junges Team, das sie leiten müssen. Das kann nur klappen, wenn Luck seine volle Leistung bringen kann. Ansonsten droht eine erneute 4-12 Saison in der schlechtesten Division der NFL.

Sieben der 121 Schiedsrichter der nächsten NFL Saison sind Rookies.
Alle Frischlinge haben College-Erfahrung: die Field Judges Land Clark aus der Pac-12, Matt Edwards und Don Willard aus der Big Ten, und Anthony Jeffries aus der SEC; Side Judge Chad Hill aus der SEC; Back Judge Tony Josselyn aus der SEC; und Line Judge Mark Stewart aus der Big 12.

Steve Keim hat den 4. Juli wohl zu sehr gefeiert. Der General Manager der Cardinals wurde verhaftet, weil er im Verdacht steht unter Alkoholeinfluß Auto gefahren zu sein.
Er wurde am frühen Morgen des 5. Juli von Streifenpolizisten angehalten und festgenommen.
Die Cardinals gaben bekannt, daß sie Keims Verhalten inakzeptabel finden und unentschuldbar.
Keim ist seit 1999 bei den Cardinals. Wie lange er noch dort sein wird, das ist fraglich.

Browns Offensive Lineman Donald Stephenson ist für die ersten zwei Saisonspiele suspendiert.
Da dachten die Browns sich, doch gleich ganz auf ihn verzichten zu können. Sie setzten ihn auf die Liste der Reserve/Ruhestand Spieler.

Freitag, 6. Juli 2018

Kurzberichte
jackson-hue2Wo werden die Browns dieses Jahr landen?
Wie viele Siege werden sie erringen?
Wird Hue Jackson (Bild) bis zum Ende der Saison Head Coach des Teams bleiben?
Der positivste Experte geht von vier Siegen aus. Auf dem letzten Platz der Division sehen alle Experten die Browns.
Und daß Jackson bis zum Ende der Saison weiter rumdilletieren kann, das sehen viele Experten nicht.
Cleveland geht mit Quarterback Tyrod Taylor als Nr. 1 ins Trainingscamp. Man muß zwar bis auf Platz 25 in der Statistik der Saison 2017 runtergehen, um Taylor zu finden, aber immerhin warf er nur vier Interceptions, leider aber auch nur 14 Touchdowns, als er noch für die Bills spielte. Und einen Super Bowl Ring hat er ja immerhin, als Ersatzmann von Ravens Quarterback Joe Flacco.
Bei seinen neuen Teamkollegen kommt Taylor gut an. Sie trauen ihm zu, als Starter in die Saison zu gehen und gut zu spielen. Aber Rookie Baker Mayfield wird seine Chance suchen und nutzen. Der Gewinner der Heisman Trophäe wurde als erster Spieler von den Browns einberufen.
Vielleicht wird Taylor die Saison nicht als Starter beenden, und Jackson nicht als Head Coach.

Gareon Conley schlägt zurück. Der Cornerback der Raiders verklagt eine Frau, die ihn unberechtigterweise wegen einer Vergewaltigung angezeigt hat.
Diese Anzeige reichte sie letztes Jahr kurz vor der Draft ein. Dadurch fiel Conley bis auf Platz 24 herunter, der eigentlich viel eher hätte ein Team finden müssen. Auch ein paar Werbeverträge gingen ihm dadurch durch die Lappen.
Nach einer polizeilichen Untersuchung kam eine Jury zu der Überzeugung, daß Conley nicht der Prozess gemacht werden sollte.
Jetzt verklagt der Cornerback die Klägerin auf eine Zahlung von $25.000.

US Präsident Donald Trump ist nicht zufrieden mit der neuen NFL Regel, die Nationalhymne betreffend. Er glaubt, daß es jetzt noch schlimmer ist, als vorher.
Daß die Spieler, die gegen die Hymne protestieren wollen, jetzt in der Kabine, oder im Spielertunnel bleiben sollen, bis das Gedudel Zuende ist, findet Trump gar nicht gut. „Ist das nicht schlimmer, als nicht zu stehen?“ fragt der Führer der freien Welt. „Das bringt es nicht. Ich glaube ehrlich, daß das noch viel schlimmer ist.“
Und da dachte die NFL, sie hätte eine befriedigende Lösung gefunden.

Falcons Head Coach Dan Quinn, Center Alex Mack, Guard Ben Garland, Kicker Matt Bryant und weiteres Teampersonal besuchen einige US Militärstützpunkte im Irak und Kuwait.
In drei Tagen besuchten sie sieben Militärlager um den Beschützern der unterbrechungsfreien Ölversorgung persönlich Dank zu sagen.

Die spannenden Fragen vor einer Saison sind ja immer die danach, welche verletzten Spieler rechtzeitig zum Saisonbeginn einsatzbereit sein werden.
In Philadelphia beobachtet man den Heilungsprozess von Carson Wentz mit Argusaugen. Head Coach Pederson sagte, daß man nichts überstürzen wolle. Als „Franchise- Quarterback“ würde Wentz kein volles Trainingslager brauchen. Auch in diesen Vorbereitungsspielen würde man ihn nicht unbedingt einsetzen müssen. Wentz würde in Woche 1 der Saison gebraucht, und bis dahin wäre er auch fit, meinte der Head Coach.
Bis Wentz seine schlimme Knieverletzung völlig auskuriert hat, trainiert Ersatz Quarterback und Super Bowl MVP Nick Foles mit der ersten Einheit.
Dennoch gibt es hinter Wentz bestimmt ähnlich viele Fragezeichen, wie hinter Colts Quarterback Andrew Luck.
Die beiden werden weiterhin auf dem Radar bleiben.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Kurzberichte
owens-terrell200Wenn die neuen Mitglieder in die Hall of Fame aufgenommen werden, wird einer fehlen, Terrell Owens (Bild).
Der Wide Receiver will diesen für ihn überaus bedeutenden Tag an dem Ort feiern, der ihm am Wichtigsten ist, der University of Tennessee at Chattanooga. Dort, so sagt Owens, wäre der Grundstein für seine Football-Karriere, ja, sein weiteres Leben nach der High School gelegt worden. Er wäre so stolz, ein Moc zu sein (wie das Sportteam der Uni heißt), daß er den wichtigsten Tag seines Lebens nur dort mit Familienmitglieder, Freunden und ehemaligen Mitspielern feiern möchte.
Seine Aufnahmerede wird er am 4. August um 13:17 Uhr in der McKenzie Arena halten. Die Veranstaltung wird für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
Später am Abend wird dann die offizielle Zeremonie in Canton, Ohio, stattfinden.
Owens spielte in fünf Pro Bowls und für fünf NFL Teams, die 49ers, Eagles, Cowboys, Bills und Bengals.
Er trat mit 15.934 Passyards und 153 Touchdowns in den Ruhestand, womit er auf Platz zwei bzw. drei der ewigen NFL Bestenliste liegt.

Die NFL verhängte gestern einige Suspendierungen.
Rams Right Guard Jamon Brown ist für zwei Spiele gesperrt. Er hat verbotene Substanzen eingenommen.
Die Rams hatten in 15 Spielen 2017 immer dieselbe Offensive Line auf dem Platz. Das war mit ein Faktor, warum die schlechteste Offense der Saison 2016 zur Offense wurde, die 2017 die meisten Punkte erzielte.

Auch 49ers Linebacker Reuben Foster hat die falschen Mittel eingenommen. Er wurde für zwei Spiele suspendiert.

Und auch bei Packers Running Back Aaron Jones waren es verbotene Substanzen, die ihm eine Suspendierung für zwei Spiele einbrachten. Er war unter Marihuana-Einfluß Auto gefahren.

Bestätigt wurde die Suspendierung von Julian Edelman.
Der Wide Receiver der Patriots hatte gegen seine Sperre Einspruch eingelegt, den die Liga ablehnte.
Er fehlt also in den ersten vier Saisonspielen, weil auch er verbotene Substanzen eingenommen hat.

Dienstag, 3. Juli 2018

Kurzberichte
garoppolo-jimmy-49ers-2Ist Jimmy Garoppolo (Bild) ein Elite- Quarterback oder haben die 49ers einen Fehler gemacht?
In der Wahl der Top 100 Spieler der Saison 2018 gaben ihm die Spieler, die ihre Stimmen abgaben, nicht viel Vertrauensvorschuss. Jimmy G landete auf Platz 90. Keine gute Plazierung für einen Quarterback, der einen Fünfjahresvertrag über $137,5 Millionen unterschrieb, von denen $90 Millionen garantiert sind.
Jaguars Cornerback Jalen Ramsey drückte sein Mißtrauen so aus: „Er hat gutes Potential. Ich denke, daß er ein guter Spieler werden kann. Als wir gegen ihn gespielt haben, hatten wir noch nicht viel Videomaterial über ihn zur Verfügung gehabt. Er spielte das System von Head Coach Shanahan. Das haben wir verteidigt. Jimmy G selbst hatte keine Akzente gesetzt. Er hat uns nicht auseinandergepflückt. Die Zeit wird zeigen, ob er ein Spiel von sich aus, mit seinen Aktionen bestimmen kann. Doch je mehr Filmmaterial die Defensive Coordinators über ihn haben, desto besser können sie gegen ihn verteidigen. Je mehr Informationen man über einen Spieler hat, desto besser kann man sich auf seine Stärken und Schwächen einstellen.“
Da wird es spannend zu sehen, ob Garoppolo das viele Geld, das er bekommt, auch wirklich wert ist?
Gleich im ersten Spiel geht es gegen die Vikings, die letztes Jahr mit einer überzeugenden Defense antraten.

Kam Chancellor hat eingesehen, daß er seine Karriere beenden muß. Der Safety der Seahawks erlitt im November eine schwere Nackenverletzung.
Chancellor gehörte zur Legion of Boom genannten harten Defense Seattles. Viermal spielte er im Pro Bowl.
Die Ärzte machen dem Safety keine Hoffnung. Wenn er weiter Football spielen würde, könnte er für immer gelähmt werden. Die letzten Untersuchungen haben gezeigt, daß sein Heilungsprozess keine Fortschritte macht. Deshalb glaubt er nicht, daß er jemals wieder spielen sollte.
Chancellor hat seinen Rücktritt noch nicht offiziell erklärt. Wenn er das noch hinauszögert, stehen ihm seine Gehälter für 2018 ($6,2 Millionen) und 19 ($5,2 Millionen) noch zu. Danach kann er dann sein Rücktrittsgesuch einreichen.

Die Eagles dürfen in Woche 10 beim Spiel in New Orleans ihre grünen Heimjerseys tragen.
Die Head Coaches der beiden Teams, Sean Payton und Doug Pederson, haben gegeneinander Golf gespielt, und Pederson hat gewonnen.
Als Siegerprämie bekam Pederson die Möglichkeit, sein Team auf fremdem Platz in heimischem Grün antreten zu lassen.

Die Rams arbeiten daran, ihre Offense noch zu verbessern. Dabei geht es um eine Feineinstellung, denn in der Saison 2017 waren die Rams das Team, das die meisten Punkte erzielte, nämlich im Schnitt 29,9 pro Spiel.
Wide Receiver Robert Woods glaubt, daß man in der zweiten Saison unter Head Coach Sean McVay noch besser werden kann.
Und tatsächlich gibt es noch Felder, auf denen die Rams Offense sich verbessern kann. Immerhin landeten sie in Total Offense mit 361,5 Yards nur auf Platz 10. Da landeten sie auch mit ihren 239,4 Passyards pro Spiel. 122,1 Laufyards pro Spiel brachten ihnen Platz acht.
Klar ist, daß der Doppel-Bedrohung Todd Gurley nichts passieren darf. Der Running Back steuerte insgesamt 2.093 Yards bei, davon 1.305 Laufyards.
Quarterback Jared Goff kann sich auch noch verbessern. Er bekam Ex-Patriots Wide Receiver Brandin Cooks als weitere Anspielstation zur Seite gestellt. Der hat in drei Saisons in Folge jeweils über 1.000 Passyards gesammelt, zweimal mit den Saints, einmal mit den Patriots.
Und ja, damit kann man eine erfolgreiche Offense glatt noch verbessern.

Marcus Mariota hat seine Wide Receiver und Tight Ends zu einem privaten Training eingeladen.
Viele Quarterbacks der Liga halten solche privaten Trainingseinheiten ab, warum also nicht auch der Quarterback der Tennessee Titans.
Doch nicht alle eingeladenen Spieler kamen am letzten Wochenende nach Nashville. Das hält Mariota nicht davon ab, noch zu weiteren Treffen dieser Art einzuladen. Und nötig hat der Quarterback es, denn der Pass-Angriff der Titans landete mit nur 199,4 Yards pro Spiel auf Platz 23 der Liga.

Samstag, 30. Juni 2018

Kurzberichte
foles-nick-sb52-mvpNick Foles (Bild) hält sehr viel von Carson Wentz. Immerhin ist Foles ein völlig überqualifizierter Ersatz- Quarterback mit Super Bowl MVP Status.
Doch Carson Wentz war letztes Jahr auf einem guten Weg zum Liga MVP.
Deshalb fällt es Foles nicht schwer 2018 wieder nur Ersatz- Quarterback der Eagles zu sein. Foles hofft, daß er Wentz nicht wieder ersetzen muß und wünscht ihm eine verletzungsfreie Saison.
Die beiden sind nicht nur Kollegen, sondern auch gute Freunde.
Doch nicht nur deshalb ist Foles in Philadelphia geblieben. Angebote von Teams, die ihn als Starter haben wollten, gab es zwar, aber nicht von Teams, die Foles lagen. Der möchte nämlich nicht nur des Geldes wegen wechseln, sonder er möchte wenn überhaupt zu einem Team mit Playoffchancen wechseln. Und somit schieden die Browns, die ihm ein Angebot gemacht haben sollen, schon aus.
Foles kann sich in Ruhe überlegen, was er machen möchte. Doch er wird dieses Jahr 30 Jahre alt, und so sehr viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Falls er ein Team findet, das ihm zusagt, darf er gehen, auch wenn die Eagles noch eine Option auf die Saison 2019 haben.
Bis dahin spiel er weiter den „Clipboard-Halter“ für Wentz und freut sich, wenn der wieder Anlauf auf einen Liga MVP Titel startet.

Eagles Linebacker Nigel Bradham hat gegen die Benimmregeln der Liga verstoßen.
Bradham hatte im Jahr 2016 einen Hotelangestellten in Miami tätlich angegriffen. Dafür ist er für das erste Saisonspiel suspendiert.
Die Eagles eröffnen die Saison 2018 mit einem Heimspiel gegen Atlanta.

Robert Turbin ist zur Zeit als Nr. 1 Running Back der Colts gelistet. Doch viel Entlastung kann er Quarterback Andrew Luck nicht geben, denn Turbin hat verbotene Substanzen eingenommen und ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Frank Gore ist mittlerweile in Miami gelandet und Marlon Mack kuriert noch eine Schulterverletzung aus.
Turbin wird die Spiele gegen Cincinnati, Washington, Philadelphia und Houston verpassen.

Die Buccaneers trennten sich von JR Sweezy. Nach nur zwei Jahren ist die Zeit des Linemans in Tampa Bay beendet.
Dabei ist er noch in der Mitte seines Fünfjahresvertrags über $32,5 Millionen.
Sweezy verpasste die komplette Saison 2016 mit einer Rückenverletzung. Im Dezember 2017 brach er sich ein Bein und kuriert diese Verletzung immer noch aus.

Freitag, 29. Juni 2018

Kurzberichte
luck-andrew8Es gibt schon wieder einiges Unschönes aus der NFL zu berichten. Starten wir mit etwas Positivem. Andrew Luck (Bild) wirft Bälle und hat keine Schmerzen in der operierten Schulter.
Aber es waren immer noch keine echten NFL Bälle, die er warf. Er spielte mit Kindern zusammen, im Rahmen seines „Change the Play“ Projekts mit dem er die Heranwachsenden zu mehr Sport und besserem Essen auffordert.
Im Minicamp der Colts nahm Luck vornehmlich Snaps und brachte sich in Wurfposition. Das war es. Doch halt, etwa 20 echte Bälle soll er dann doch geworfen haben.
Die Colts haben vor, Luck im Trainingslager wieder ernsthaft trainieren zu lassen. Bis dahin soll er sich noch schonen und seine Reha weiter betreiben.

Danielle Hunter unterschrieb eine Vertragsverlängerung bei den Vikings.
Der Defensive Lineman bekommt für weitere fünf Jahre $72 Millionen von denen $40 Millionen garantiert sind.

Ab jetzt wird es negativ.
Annabel Bowlen hat, genau wie ihr Mann Pat, Alzheimer. Das gab die Ehefrau des Teambesitzers der Broncos bekannt.
Pat Bowlen leidet schon länger an dieser Krankheit, die das Gedächtnis, die Denkfähigkeit und das Benehmen beeinflußt.
Annabel, ihre fünf Kinder und die Broncos Organisation, haben in den letzten vier Jahren nahezu $500.000 für den Kampf gegen Alzheimer gesammelt.

Der ehemalige Teambesitzer der Panthers, Jerry Richardson, bekam von der NFL eine Strafe über $2,75 Millionen aufgebrummt.
Richardson soll sich ungehobelt, rassistisch und unflätig seinen Angestellten gegenüber verhalten haben. Deshalb mußte er sein geliebtes Team sogar verkaufen.

Die NFL hat die Tendenz, das nicht bewiesene falsche Aufpumpen von Bällen schlimmer zu bestrafen, als sexuelle Übergriffe. Davon weicht sie auch im Fall von Jameis Winston nicht ab.
Der Quarterback der Buccaneers soll einer Uber-Fahrerin in den Schritt gefasst haben und bekam dafür die bereits angekündigte Sperre für drei Spiele.
Winston bestreitet die Tat heftig, hat sich aber dennoch bei der Fahrerin für die Situation, in die er sie gebracht hat, entschuldigt.
Sind sie jetzt auch verwirrt?
Winston hat die Suspendierung akzeptiert und wird nicht dagegen angehen.

Der Tote im Haus von Giants Cornerback Janoris Jenkins wurde ermordet. Als Täter wurde der 34 Jahre alte Bruder von Janoris, William H. Jenkins jr. verhaftet.
Er soll mit Roosevelt Rene in Streit geraten sein und ihn erwürgt haben. Der arbeitete unter dem Künstlernamen Trypps Beatz als Musikproduzent, und lebte in dem Haus des Cornerbacks, in dem auch William Jenkins wohnt. Das Haus ist nur 10 Meilen vom MetLife Stadium der Jets und Giants entfernt.
Rene und Janoris Jenkins sollen gemeinsam an einem Musikprojekt gearbeitet haben.
William ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat eine ellenlange Strafakte und gilt als gewalttätig und wurde bereits 2003 wegen Angriffs mit einer tödlichen Waffe verurteilt. Er bekam zwei Jahre und sechs Monate Haft.
Janoris Jenkins soll sich zur Tatzeit in seinem Haus in Florida aufgehalten haben. Das wird aber noch überprüft.

Mittwoch, 27. Juni 2018

Kurzberichte
bortles-blakeDie Jaguars hoffen, daß Quarterback Blake Bortles (Bild) letztes Jahr nicht den Höhepunkt seiner Karriere erlebt hat.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Die Jaguars wollten nicht in den Bieterkrieg um Redskins Quarterback Kirk Cousins eintreten und entschieden sich dazu, lieber Bortles einen neuen Dreijahresvertrag über $54 Millionen anzubieten.
$54 Millionen für einen Quarterback, der in seinen vier Jahren in der NFL nicht in der Lage war, mehr als 60,2% seiner Pässe anzubringen. Selbst 2017, das als sein bestes Jahr gilt, landete er mit einer Passerwertung von 84,7 Punkten nur auf Platz 20 aller Quarterbacks.
Und dafür bekommt man in diesen wahnsinnigen Zeiten einen Vertrag über $54 Millionen.
Die Verantwortlichen sagten, daß sie Fortschritte im Spiel des Quarterbacks gesehen hätten. Sie gehen davon aus, daß es kein einmaliger Ausrutscher nach oben war.
Trotzdem wird ein erneutes Erreichen der Playoffs wohl eher wieder der Defense zu verdanken sein, als dem genialen Spiel von Blake Bortles. Und natürlich der AFC South, die in den letzten Jahren beständig zu den schlechtesten Divisionen der NFL gehörte.

Gruden vs. Gruden steht dieses Jahr leider nicht auf dem Spielplan, noch nicht mal bei den Vorbereitungsspielen.
Doch viele Chancen darauf Raiders Head Coach Jon Gruden gegen seinen kleinen Bruder Jay, Head Coach der Redskins, zu sehen, wird es vielleicht nicht geben.
Jon hat zwar aktuell einen Zehnjahresvertrag über $100 Millionen, aber Jay???
Jay Gruden muß nach vier erfolglosen Jahren bei den Redskins endlich liefern, sonst war es das dort für ihn.
Wie schnell wird es Jay Gruden gelingen, seinem neuen Quarterback Alex Smith sein System beizubringen?
Alles andere als sehr schnell wird nicht gut genug sein. 2018 heißt es Playoffs oder Kofferpacken. Da die Redskins kein Laufspiel haben, das Smith wirklich entlasten kann, muß der Quarterback liefern.
Daraus folgt: Gruden gegen Gruden werden wir also so bald wohl nicht erleben.

Im Haus von Giants Cornerback Janoris Jenkins in New Jersey wurde ein Toter entdeckt. Es soll sich um einen Freund der Familie handeln.
Jenkins und seine Familie sollen sich seit dem Ende des Minicamps am 14. Juni in ihrem Haus in Florida aufhalten, das Jenkins zwischen den Saisons nutzt.
Bei dem Toten in New Jersey handelt es sich um den 25 Jahre alten Roosevelt Rene, der in dem Haus wohnte. Über die Todesursache gab die Polizei noch nichts bekannt.
Die Giants sagten, daß sie die Sache unter Beobachtung haben.

Gene Steratore hat letzte Woche sein Ende als NFL Schiedsrichter erklärt. Nach 15 Jahren, in denen er in die Pfeife gepustet hat, wollte er neue Aufgaben haben.
Und diese neue Aufgabe fand er bei CBS. Für den Sender wird er als Experte arbeiten an den NFL Sonntagen bis hin zum Super Bowl, der von CBS übertragen wird.
Und da Steratore auch beim Basketball in die Pfeife gepustet hat, wird er auch als Experte bei den Collegespielen arbeiten, die CBS überträgt.

Dienstag, 26. Juni 2018

Kurzberichte
bradford-sam-ac
Die Cardinals gingen hin und gaben Sam Bradford (Bild) einen Einjahresvertrag über $20 Millionen.
Dann gingen sie hin und tauschten sich in der Draft nach oben, um an 10. Stelle UCLA Quarterback Josh Rosen einzuberufen.
Ein Schlag ins Gesicht von Bradford?
Der nimmt es locker. Er bot an, Rosen alle Hilfe zu geben, die dieser braucht. Und bei Bradfords Verletzungspech braucht das Team einen guten Ersatzmann in der Hinterhand.
Man kann davon ausgehen, daß es in Arizona keinen Rosenkrieg (oh, der war blöd) wie in Green Bay geben wird. Da hatten Brett Favre und Aaron Rodgers ein so schlechtes Verhältnis, daß sie erst in der letzten Woche dazu bereit waren, ihr Kriegsbeil zu begraben.
Bradford sagte, daß er für Rosen wie ein offenes Buch sein will. Er will ihm alles beibringen, was er kann. Und Bradford kann viel. Wenn er mal Gesund bleibt, gehört er zu den besten Quarterbacks der Liga... WENN!

2016 kamen die Dolphins zum ersten Mal seit 2009 wieder in die Playoffs.
Ein Betriebsunfall!
2017 holten sie eine etwas gewohntere Bilanz mit 6 Siegen und 10 Niederlagen.
2018 stellt sich die Frage, ob die Dolphins im Umbau sind oder ob es nur Reparaturen am laufenden Motor sind?
Man ließ einige Leistungsträger gehen und holte an ihrer Stelle alternde Spieler wie Wide Receiver Danny Amendola und Running Back Frank Gore.
Ob das für den großen Wurf reicht?
Den soll ja weiterhin Ryan Tannehill anbringen. 2017 konnte er wegen eines Kreuzbandrisses nicht spielen. Das Team gab ihm einen Vertrauensbeweis, indem es im April keinen Quarterback einberief. Das ist etwas, das sich rächen könnte. Zwar trainiert er mittlerweile ohne Kniestütze, aber er war vor seiner OP schon kein guter Quarterback, was soll das erst nach seiner OP werden? Seine S/N Bilanz als Starter lautet 37/40. Mit einer Passerwertung von 86,5 ist er weit von einem Spitzen- Quarterback entfernt. Und er hat es bisher nicht geschafft, in den Pro Bowl gewählt zu werden. Der letzte Dolphin, dem das gelang, war Dan Marino.
Und die Buchmacher in Las Vegas haben eine klare Meinung, keiner traut Miami mehr als sechs Siege zu.

Steelers Running Back LeVeon Bell ist optimistisch. Er meint, daß die Vertragsverhandlungen in diesem Jahr schon weiter wären, als sie es 2017 zu dieser Zeit waren.
Bell glaubt sogar, daß der Vertrag so zeitig unterschrieben werden kann, daß er am Trainingslager teilnehmen kann.
Letztes Jahr tauchte Bell erst zum ersten Saisonspiel bei den Steelers auf.
Als Spieler, dem das Franchise Tag anheftet, stehen ihm 2018 $14,5 Millionen zu. Doch Bell will einen langfristigen Vertrag, der ihm pro Saison $17 Millionen einbringt.
Dann warten wir mal ab, ob es bei Bell bald klingelt?

Die Spieler haben wieder die TOP 10 der kommenden Saison gewählt. Bei dieser Wahl geht es darum, die Spieler zu wählen, von denen man glaubt, daß sie in der nächsten Saison besonders gut spielen werden.
Auf Platz 10 findet man Quarterback Aaron Rodgers von den Packers.
9 Linebacker Von Miller, Broncos
8 Quarterback Drew Brees, Saints
7 Defensive Tackle Aaron Donald, Rams
6 Running Back Todd Gurley, Rams
5 Running Back LeVeon Bell, Steelers
4 Wide Receiver Julio Jones, Falcons
3 Quarterback Carson Wentz, Eagles
2 Wide Receiver Antonio Brown, Steelers
Und die Nr. 1?
Na?
Quarterback Tom Brady, Patriots.
Wer wäre darauf wohl gekommen?

Der ehemalige Safety der Chiefs, Ron Parker, hat ein neues Team gefunden.
Er unterschrieb bei den Atlanta Falcons.

Ob er operiert werden mußte, das will Randall Cobb nicht sagen.
Aber daß er nach seiner Sprunggelenksverletzung pünktlich zum Saisonstart fit sein wird, das sagte der Wide Receiver der Packers.
Cobb wird dringend gebraucht. Er soll 2018 mehr Pässe fangen, nachdem Jordy Nelson vom Team gefeuert wurde.

Sonntag, 24. Juni 2018

Kurzberichte
breesbrichtrekord„Er hat den Pass-Rekord verdient,“ sagte Ex NFL Quarterback Peyton Manning über Drew Brees (Bild).
In der Saison 2018 muß der Quarterback der Saints nur noch 1.496 Yards holen, um Peyton Manning mit seinen 71.940 Yards zu überholen.
Nach sechs Wochen sollte das der Fall sein, wenn die Saints nicht allzusehr auf das Laufspiel setzen. Doch Brees wird einen anderen Zeitplan anvisieren, einen etwas schnelleren. In Woche fünf spielen die Saints Zuhause in einem Monday Night Football Spiel gegen die Redskins. Mit seinen 305 Passyards, die Brees über seine Karriere pro Spiel erzielt, könnte es dann schon so weit sein. Zuhause, vor landesweitem Publikum, besser geht es nicht.
„Die Frage ist nicht, ob Drew es schafft, sondern wann,“ sagte Manning. „Er verdient es. Er ist seit langer Zeit ein großartiger Spieler.“
Wird Peyton Manning dann im Stadion sein?
Man kann davon ausgehen, daß der 1976 in New Orleans geborene Ex-NFL-Quarterback dann vor Ort sein wird.

Der Mann mit der „Karteikarte“ geht.
Schiedsrichter Gene Steratore geht nach 15 Jahren in der NFL in den Ruhestand.
Zwischen den NFL Saisons war er auch als Schiedsrichter bei NCAA Basketballspielen tätig.
Der 55-jährige pfiff 12 NFL Playoffspiele und Super Bowl LI.
Einen Lacher hatte er letzte Saison, als er die Messkette auf den Platz kommen ließ, und ein Blatt Papier zusammenfaltete, um zu entscheiden, ob die Cowboys bei einem vierten und eins gegen die Raiders einen neuen ersten Versuch erreicht hatten.
Der Chef der Schiedsrichter bat Steratore, so etwas in Zukunft zu unterlassen.
Na ja, das hat sich dann ja jetzt erledigt.

Die 49ers und Laken Tomlinson wurden sich einig.
Der Left Guard unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $18 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.
Tomlinson wurde 2015 in Runde eins von den Lions einberufen. Letztes Jahr wechselte er zu den 49ers, die Detroit ihren Pick in Runde fünf der Draft 2019 für ihn abtraten.

Jim Kelly war zu einer Nachoperation im Krankenhaus. Im März wurde der ehemalige Quarterback der Buffalo Bills 12 Stunden an einem Kieferkrebs operiert. Dabei wurde ein neuer Knochen in den Oberkiefer des 58-jährigen eingesetzt.
Zähne hat Kelly bis jetzt keine. Bei der erneuten Operation wurden fünf Implantate in den Knochen eingesetzt.
Kelly selbst sagte nach der OP, daß er starke Schmerzen hätte, es ihm aber ganz gut ginge.
Das Hospital hat er mittlerweile wieder verlassen.

Draft 2015, Nr. 1 Jameis Winston, Nr. 2 Marcus Mariota.
So weit, so gut. Wer hat die wahre Nr. 1 einberufen, die Buccaneers mit Winston, oder die Titans mit Mariota?
Um es gleich klar zu sagen, es waren die Rams an 10. Stelle mit Running Back Todd Gurley, aber das nur nebenbei.
Beide Quarterbacks, die an eins und zwei ihre Teams fanden, waren nicht die erhofften Heilsbringer. Sie spielen recht gut, aber nicht so, wie man es sich von Quarterbacks, die so hoch rekrutiert werden, erwartet und erhofft.
Jameis Winston warf bisher Pässe für 11.636 Yards und 69 Touchdowns bei 44 Interceptions.
Marcus Mariota brachte es auf 9.476 Yards und 58 Touchdowns bei 34 Interceptions.
Guter Durchschnitt, nicht mehr.
Doch auch wenn Winston die besseren Statistiken aufweisen kann, haben die Titans die bessere Wahl getroffen, denn Mariota ist kein Krimineller, wie Winston.
Im November 2012, während des Herumspielens mit B.B. Pistolen bei zwei verschiedene Gelegenheiten, verursachte Winston Schäden von $4.200 an einem Wohnkomplex in Tallahassee, Fla.
 Im folgenden Monat beschuldigte eine Studentin von Florida State, Erica Kinsman, Winston sie sexuell belästigt zu haben. Winston, ein Freshman zu der Zeit, sagte, daß der Sex einvernehmlich war. Ein Jahr später entschied sich die Staatsanwaltschaft dagegen, Winston anzuklagen weil die Klägerin „problematische“ Aussagen machte.
 Im Juli 2013 wurde Winston beschuldigt, Soda in einem Tallahassee Burger King gestohlen zu haben. Der Manager beschloss, keine Anzeige zu erstatten.
 Im April 2014 wurde Winston vom Baseball Team der Florida State suspendiert, nachdem er Krabbenbeine in einem Publix Supermarkt gestohlen hatte.
 Im September des gleichen Jahres bekam Winston eine ein-Spiel-Sperre für den Sprung auf einen Tisch von dem er vulgäre Bemerkungen über den Campus brüllte.
 Im April 2015, in dem Monat, in dem die Bucs Winston an Nr. 1 einberiefen, reichte Kinsman eine Zivilklage gegen Winston wegen des Vorfalls 2012 ein. Sie einigten sich auf einen Vergleich.
 Im März 2016, kam es zu dem Vorfall, für den Winston jetzt vor einer Suspendierung steht: Eine Uber-Fahrerin behauptet, daß Winston ihr in den Schritt gefasst hat.
 Im Februar 2017, während eines Gesprächs mit Grundschülern in St. Petersburg, zog Winston Kritik auf sich, als er sagte Jungen können alles tun und sollten stark sein, aber Damen sollten Schweigen, höflich und sanft sein."
 Im November 2017, initiiert Wilson eine eine Schlägerei zwischen Bucs und Saints Spielern, nachdem er auf das Feld kam, um einen Gegner zu verhöhnen.
So gesehen, haben die Titans die bessere Wahl getroffen.
Selbst wenn Winston auf dem Platz in der Lage wäre, seinen Status als Nr. 1 Quarterback zu beweisen, wäre er immer noch ein zumindest „problematischer“ Spieler. Aber diesen Beweis konnte er bisher nicht liefern. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß er 2013 die Heisman Trophäe als College Quarterback gewann und Florida State zur nationalen Meisterschaft geführt hat und er 2015 zum Rookie des Jahres gewählt wurde und im Pro Bowl spielte. In den Top 10 der Quarterback Statistiken ist er in seinen bisherigen Saisons noch nicht aufgetaucht.
Eins muß man Jameis Winston zugute halten, er versucht alles, seine Vergangenheit zu begraben. Er stürzt sich in wohltätige Arbeiten und versucht, als netter Kerl rüberzukommen. Er versteht, welche Verantwortung er als Quarterback eines NFL Teams trägt. Doch die Lasten seiner „jugendlichen Verfehlungen“ wiegen schwer.
In Tennessee hofft man jetzt, daß man mit einem gezielt auf Mariotas Fähigkeiten zugeschnittenen Spielplan viel mehr Produktivität aus dem Quarterback herausholen kann.
In Tampa Bay hofft man, daß das Team die ersten drei Saisonspiele ohne Winston halbwegs unfallfrei übersteht. Doch ganz ehrlich... Auch mit Winston sähe ich gegen die Saints, die Eagles und die Steelers drei Auftaktniederlagen.

Freitag, 22. Juni 2018

Kurzberichte
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„Für mich ist es wichtig, Super Bowl Sieg Rekorde aufzustellen und so was. Das ist mir viel wichtiger, als ein Megavertrag“ antwortete Ben Roethlisberger (Bild) auf die Frage, ob er einen neuen Quarterback Gehaltsrekord aufstellen möchte.
Big Ben hat nicht vor, die Zukunft der Steelers für sein Gehalt aufs Spiel zu setzen. Zur Zeit rangiert er mit $21,85 Millionen Jahresgehalt an 12. Stelle der NFL Quarterbacks.
Er hat noch genug Zeit, diese Position zu überdenken, denn sein Vertrag läuft noch bis nach der Saison 2019.
„Ich denke nicht über meinen Vertrag nach. Dafür habe ich meine Repräsentanten. Im Team gibt es eine Menge wichtiger Spieler, deren Verträge unter Dach und Fach gebracht werden müssen. Da macht es keinen Sinn, wenn ich jetzt, zwei Jahre vor Vertragsende auch noch mitmische. Außerdem habe ich dafür meinen Agenten“
Ben Roethlisberger klingt, als würde er sogar eine Gehaltskürzung hinnehmen, um einen weiteren Super Bowl gewinnen zu können. Das ist etwas, das den Pfeifen, die nur an ihr Konto denken, und die keinen Gedanken an das Team verschwenden, vielleicht auch gut tun könnte!

Ravens Safety Eric Weddle glaubt, daß in Joe Flacco ein Funke gezündet wurde.
Der Quarterback bekam einen Rookie aus der ersten Runde der Draft vor die Nase gesetzt und mit Robert Griffin III einen Quarterback, der ein Star hätte werden können, wenn der Verletzungsteufel nicht so ungnädig gewesen wäre.
Das, so Weddle, hätte Flacco als Weckruf verstanden. Zwar ist er als Starter gesetzt, aber noch so eine Saison bei der man nach Flacco bis auf Platz 21 in der Statistik suchen muß, das wäre es für ihn.
Weddle hat bei den bisherigen Trainingseinheiten einen voll konzentrierten, frischen Flacco erlebt, der genaue, tiefe Pässe warf.
„Er ist herausgefordert,“ meinte Weddle.
Und das sollte er sein. Flacco war der erste Quarterback, der das Wohl seines Teams aufs Spiel setzte, um sein eigenes Konto zu füllen. Den Beweis seines Megavertrags ist er bis heute schuldig geblieben. Aber eine Menge sehr guter Spieler haben wegen Flaccos Gehalt das Team verlassen müssen.
Für Flacco ist 2018 eine saisonlange Version von „Baltimore sucht den Super Quarterback“. Am Ende könnte er der Jury nicht gefallen.

Tom Brady gab bekannt, daß er eher früher als später in den Ruhestand tritt. Einen genauen Zeitplan nannte der Quarterback der Patriots nicht.
In einer Talkshow mit Oprah Winfrey sagte Brady: „Ich denke öfter als gewohnt darüber nach. Ich sehe das Ende definitiv kommen, und zwar eher früher, als später.“
Vor Kurzem meinte der mittlerweile 40 Jahre alte Brady noch, daß er noch sechs, sieben Jahre in sich hätte.
Er wird weitermachen, solange ihm das Spiel, das Training, die Vorbereitungen und die Verpflichtung zum Job noch Spaß macht. Doch das Ende könnte mit 43 oder 45 Jahren kommen. Es gäbe ja auch noch anderes in seinem Leben, wie seine drei Kinder, die er liebt, meinte Brady.
Im August wird TB12 41. Nur drei Quarterbacks haben nach diesem Geburtstag noch wenigstens 10 Spiele absolviert, Brett Favre, Vinny Testaverde und Warren Moon.
Patriots Fans wissen, daß Brady nicht ewig spielen kann. Die Zeit mit dem GOAT sollten sie noch genießen. So wie die letzte Saison, die zwar Super Bowl los war, aber in der Brady zum MVP der Saison wurde mit 4.577 Yards, 32 Touchdowns und nur 8 Interceptions.
Vielleicht würde Brady aufhören, wenn die Patriots den nächsten Super Bowl Titel holen?
Ein Ende auf diesem Höhepunkt, das wäre doch erstrebenswert.

War da gerade von 45 Jahren die Rede?
Das ist doch kein Alter, um mit dem Football aufzuhören, zumindest, wenn man nur ein paar Mal pro Spiel auf den Platz kommen muß und nicht berührt werden darf... so wie ein Kicker eben.
Adam Vinatieri geht mit 45 Jahren in seine 23. NFL Saison. Und er denkt noch nicht ans Aufhören: „Ich liebe es heute genauso sehr, wie damals,“ sagte der Kicker der Colts. „Ich sehe noch nicht, daß ich die Footballschuhe in nächster Zeit an den Nagel hänge, wenn nichts unvorhergesehenes passiert.“
Vinatieri möchte Morten Andersen noch einholen. Der wurde 2016 in die Hall of Fame aufgenommen und war mit 47 Jahren der zweitälteste „Spieler“ in der Geschichte der NFL. Der älteste war George Blanda, der erst mit 48 Jahren aufhörte. Um ihn zu kriegen, müßte Vinatieri bis 2021 aktiv bleiben.
Punktemäßig kann Vinatieri bereits 2018 an Andersen vorbeiziehen. Dazu braucht er noch sieben Field Goals und 58 Punkte.

Die Minnesota Vikings werden den verstorbenen Dennis Green in ihren Ring der Ehre aufnehmen. Die Zeremonie wird in der Halbzeit des Spiels gegen die Buffalo Bills am 23.9. abgehalten.
Bevor Green die Vikings als Head Coach übernahm, war er lange Jahre bei verschiedenen Collegeteams tätig.
Green, der im Juli 2016 verstarb, wurde im Januar 1992 der fünfte Head Coach in der Geschichte der Vikings und er blieb bis 2002. Er brachte es auf eine S/N Bilanz von 101-70 und acht Playoffteilnahmen.

Billy Price hatte beim Scouting Combine Pech. Der Center des Ohio State Colleges riss sich beim Bankdrücken den Brustmuskel.
Die Bengals beriefen ihn trotzdem in der ersten Runde der Draft ein.
Und Price hat sich so gut von seiner Verletzung erholt, daß er am Trainingscamp der Bengals teilnehmen kann.

Cowboys Defensive Tackle David Irving ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Bereits letztes Jahr war er für die ersten vier Spiele gesperrt, weil er verbotene Mittel eingenommen hat.
Die letzten vier Spiele 2017 verpasste er wegen einer Gehirnerschütterung.

Browns Offensive Lineman Donald Stephenson wurde für die ersten zwei Spiele suspendiert.
Er hat verbotene Substanzen zu sich genommen.

CTE als Grundlage für eine Verteidigung in einem Prozess?
Der ehemalige Pro Bowl Tight End Kellen Winslow jr. sah sich zahlreichen Anschuldigungen ausgesetzt, als er letzte Woche Freitag vor Gericht stand.
Es ging um Freiheitsberaubung, Vergewaltigung, Diebstahl, etc.
Winslows Anwalt will seine Verteidigung auf der Vermutung aufbauen, daß Winslow aus seiner Zeit in der NFL eine Schädigung seines Gehirns davongetragen hat, CTE.
Allerdings kann man diese Schädigung bisher nur am sezierten Gehirn eines Leichnams feststellen. Deshalb halten Anwälte es nicht für möglich, daß ein Richter CTE als Entschuldigung akzeptieren würde.

28-35-1 lautet die S/N Bilanz von Head Coach Jay Gruden bei den Redskins. Da wird es langsam Zeit, mal auf die Siegerstraße zu kommen.
Und das will Gruden mit Alex Smith. Der neue Quarterback des Teams steht von Anfang an enorm unter Druck. Er muß liefern, damit Gruden Siege vorweisen kann.
Und Smith weiß das, und er akzeptiert das. Er weiß, daß er nicht hingehen und sagen kann: „Oh, das ist ja mein erstes Jahr hier. Man wird mir eine Eingewöhnungsphase gönnen. So wird das nicht laufen.“
Smith kam in seinen fünf Saisons in Kansas City viermal in die Playoffs. Die Chiefs holten in dieser Zeit nie weniger als neun Siege pro Saison. Und das erwartet man jetzt bei den Redskins von dem 34 Jahre alten, eher doch mittelmäßigen, Quarterback.
Washington zeigt, daß man sofort gewinnen möchte, denn ein Zeichen für einen Neuaufbau ist ein 34-jähriger Quarterback nun ganz bestimmt nicht.
Ob das klappt, in einer Gruppe mit dem amtierenden Super Bowl Sieger, den Giants, die auch aus einem Loch kriechen wollen und müssen, und den Cowboys, die hoffen, mit Ezekiel Elliott endlich wieder einen Lauf zu kriegen, das wird man sehen. Leicht wird das nicht.

Jameis Winston drohen drei Spiele Sperre.
Der Quarterback der Buccaneers soll im März 2016 einer Uber-Fahrerin ein unsittliches Angebot gemacht haben.
Die Fahrerin meldete den Vorfall nicht der Polizei, reichte aber bei Uber eine Beschwerde ein, und die Firma strich Winston aus der Kundenkartei.
Der Quarterback bestreitet, daß er sich ungebührlich gegenüber der Fahrerin benommen hat. Dennoch hat die NFL den Fall untersucht, und könnte zu dem Ergebnis kommen, daß Winston suspendiert werden sollte.
Das würde Tampa Bay hart treffen. Die ersten drei Spiele gehen gegen die Saints, Eagles und Steelers. Ein „Uberhartes“ Programm.

Freitag, 15. Juni 2018

Kurzberichte
gates-antonio2Das war nur eine Frage der Zeit.
Die Chargers haben Kontakt zu Antonio Gates (Bild) aufgenommen.
Sie suchen dringend einen Tight End, nachdem ihnen Hunter Henry wegen eines gerissenen Kreuzbands die ganze Saison fehlen wird.
Gates spielte 15 Jahre für San Diego/Los Angeles. Acht mal spielte er im Pro Bowl. Doch Anfang 2018 trennten die Chargers sich von Gates.
Gates wird in einigen Tage 38 Jahre alt. In den letzten Saison ging seine Leistungskurve stetig in den Keller. 2017 fing er nur noch 30 Pässe für seine Karriere-Minus-Leistung von 316 Yards.
Doch er kennt das System und die Organisation. Er wäre eine logische Wahl.
Noch besteht keine Eile, mit Gates einen Vertrag auszuhandeln. Erst zum Trainingscamp am 28. Juli treffen die Spieler wieder zusammen.

Es gibt einen neuen bestbezahlten Guard aller Zeiten.
Die Cowboys gaben Zack Martin einen neuen Vertrag über sechs Jahre und $84 Millionen von denen 440 Millionen garantiert sind. Damit übertrifft er den bisherigen Rekordhalter Andrew Norwell. Der Jaguar unterschrieb im März einen Fünfjahresvertrag über $66,5 Millionen.
Martin spielte viermal im Pro Bowl und verpasste kein Spiel seit er 2014 als 16. Spieler einberufen wurde.

Wird das wieder nichts mit Tyler Eifert?
Der Tight End der Bengals gehört zu den oft verletzten Spielern, die mehr zusehen (41 Spiele), als spielen (39).
Eifert kann wegen Rückenschmerzen nicht am Minicamp des Teams teilnehmen. Ob er am Trainingscamp teilnehmen kann, ist fraglich.
Cincinnati gab dem Tight End vor einiger Zeit noch mal einen Einjahresvertrag. Das war wohl eine Wohltätigkeitsaktion.

Die Raiders setzten Quarterback Christian Hackenberg auf die Transferliste. Da kein Team Interesse an ihm hatte, ist er jetzt ein Free Agent.
Hackenberg wurde in der zweiten Runde der Draft einberufen, doch er warf keinen einzigen Pass in einem regulären Spiel in seinen zwei Jahren in New York.

Die Saints luden Running Back Terrance West zu einem Probetraining ein. Er nutzte seine Chance.
West spielte bisher für die Browns, die Titans und zuletzt die Ravens.
Bei den Saints bekam er einen Einjahresvertrag, da er nur den für vier Spiele suspendierten Mark Ingram ersetzen soll.
Allerdings hat er natürlich die Chance, länger zu spielen, wenn die Leistung stimmt. In seiner besten Saison erzielte er 2016 für die Ravens 774 Laufyards.

Unerwartet kam Jimmy Smith zum Minicamp der Ravens.
Der Defensive Back erlitt im Dezember eine Achillessehnenverletzung. Noch darf er nicht voll am Training teilnehmen, aber Einzeltraining ist erlaubt.
Im Trainingscamp kann er dann wohl voll einsteigen.
In seinen 12 Spielen 2017 erzielte er 28 Tackles, 3 Interceptions, 9 abgewehrte Pässe und zwei Touchdowns.

Er kennt sich aus. Deshalb taten die Broncos einen guten Griff, als sie DeMarcus Ware zu ihrem Pass Rush Coach machten.
Ware spielte 12 Jahre in der NFL, zunächst für die Cowboys und die letzten drei Jahre in Denver. Neunmal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Nun hilft er als Teilzeit-Coach, den Linebackern und Linemen der Broncos die beste Technik beizubringen.

Ryan Grigson ist im Front Office der Seahawks gelandet.
Als General Manager der Colts erzielte er sehr durchwachsene Ergebnisse und wurde nach der Saison 2016 gefeuert.
2017 war er bei den Browns unter Vertrag, doch Anfang 2018 wurde er auch dort entlassen.
In Seattle arbeitet er als Assistent von General Manager John Schneider.

Das Minicamp der Giants endete mit einer beinahe Katastrophe. Defensive Tackle Damon Harrison und Rookie Guard Will Hernandez gerieten in Streit und schwangen ihre Helme gegeneinander.
Opfer war Left Tackle Nate Solder. Der $62 Millionen Einkauf bekam einen Helm gegen ein Knie und sank zu Boden.
Head Coach Pat Shurmur und Solder sagten später, daß das Knie zwar geschwollen, aber ansonsten OK wäre.
Shurmur meinte noch, daß das ganze dreitägige Camp sehr wettkampfmäßig gewesen wäre.
Jetzt können die Gemüter sich abkühlen. Erst zum Trainingscamp Ende Juli werden sich die Spieler wieder treffen.

Erst letzte Woche wurde der ehemalige NFL Tight End Kellen Winslow jr. verhaftet, weil er verdächtig um die Häuser eines Wohnparks herumschlich.
Jetzt ist es für den Sohn von NFL Legende Kellen Winslow ernster. Dieses Mal steht er unter Verdacht mehrere Vergewaltigungen begangen zu haben.
Mehrere seiner Opfer haben ihn angezeigt, und heute soll die Sache vor Gericht behandelt werden. Dabei geht es um Einbruch, Diebstahl, Vergewaltigung und Kidnapping.

Die Eagles haben ihre Super Bowl Ringe bekommen.
Bling, bling kann man da nur sagen.
Die Ringe bestehen aus 10 karätigem Weißgold, 219 Diamanten und 17 seltenen grünen Saphiren.
Sogar eine Hundemaske wurde eingearbeitet. Die soll daran erinnern, daß die Eagles in jedes Playoffspiel als Außenseiter, also Underdog, gegangen sind.
Hier gibt es einen Blick auf die Kostbarkeiten: https://twitter.com/Eagles/status/1007454623278551043/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=http%3A%2F%2Fwww.nfl.com%2Fnews%2Fstory%2F0ap3000000937419%2Farticle%2Feagles-unveil-super-bowl-lii-championship-ring

Die Texans gaben Benardrick McKinney eine Vertragsverlängerung.
Für weitere fünf Jahre wird der Linebacker $50 Millionen erhalten, von denen $21 Millionen garantiert sind.

„Wie ich kann den Head Coach nicht feuern“? Zeigte sich Brian Gutekunst überrascht.
Der neue General Manager der Packers entdeckte in seinen Vertragsklauseln, daß er keine Gewalt über den Job des Head Coaches hat.
Zunächst hatte Clubpräsident Mark Murphy vorgesehen, die Entscheidungsgewalt über den wichtigen Posten dem General Manager zu überlassen, doch er überlegte es sich dann doch anders.
Das kam für viele überraschend, inklusive Gutekunst.
Doch der ist seit 1998 bei den Packers und ist langsam und stetig aufgestiegen. Deshalb hat er wohl die Einschränkung in seinem Vertrag akzeptiert. Dazu brauchte er eine Weile, aber es wäre OK, meinte er: „Das war etwas, womit ich nicht gerechnet hatte, aber ich bin ziemlich glücklich damit, wie es jetzt ist.“

Letzte Woche konnte man hören, daß Matt Patricia seine Spieler verliert.
Der Rookie Head Coach der Lions hatte seine Spieler oft Strafrunden laufen lassen, wenn ihm etwas nicht gefallen hatte. Das hätte viel Unmut ausgelöst.
Alles Quatsch, meinte Lions Wide Receiver Marvin Jones lachend: „Das ist Football. Wir laufen. Niemand beschwert sich. Jeder geht da raus und arbeitet hart und wir haben Spaß dabei. So, wessen Großmutter auch immer diese Story geschrieben hat, ich weiß es nicht.“

Und wieder ist ein ehemaliger Spieler der 49ers von uns gegangen.
Der zweimalige Super Bowl Sieger Keith Fahnhorst starb im Alter von nur 66 Jahren.
Der Offensive Tackle spielte seine komplette 14 Jahre dauernde Karriere für San Francisco.
Erst am 4. Juni verstarb Dwight Clark.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Kurzberichte
jones-julioFalcons Pflicht-Minicamp?
Ohne Julio Jones (Bild)!
Der Star Wide Receiver möchte einen neuen Vertrag und unterstreicht seinen Wunsch mit einem Streik.
Die Chefs der Falcons wollen nicht öffentlich diskutieren, wie weit die Verhandlungen mit dem Lager von Jones fortgeschritten sind. Nur daß man produktiv und konstruktiv verhandelt, das sagten sie.
„Es ist nicht ideal, daß Jones nicht am Minicamp teilnimmt,“ hört man aus der Chefetage. „Wir haben viel Respekt vor ihm, und wissen, was er für unser Team bedeutet, unsere Stadt und unsere Fans.“
Jones hat bisher an keiner Trainingseinheit teilgenommen. Die waren bisher auch alle freiwillig.
Der fünfmalige Pro Bowler hat noch drei Jahre seines Fünfjahresvertrags über $71,26 Millionen vor sich. Doch als Wide Receiver, der in jeder der letzten vier Saisons Pässe für über 1.400 Yards fing, fühlt er sich unterbezahlt.
Aber wie sagte Teambesitzer Arthur Blank im Mai? „Jones wird für immer ein Falcon sein.“
Na dann.

Nach dem Pflicht-Minicamp der Patriots geht es jetzt mit freiwilligen organisierten Teamaktivitäten (OTA) weiter.
Quarterback Tom Brady und Tight End Rob Gronkowski werden diese wieder schwänzen.
Die beiden haben bisher alles gemieden, was freiwillig war.
Brady hätte gerne einen neuen Vertrag, der ihm mehr einbringt, als die $14 Millionen pro Saison. Sein aktueller Vertrag läuft allerdings noch zwei Jahre. Aber man kann verstehen, daß ein fünfmaliger Super Bowl Sieger mehr bekommen möchte, als die unbewiesenen Flitzflusen, die mittlerweile das Doppelte und mehr pro Jahr bekommen.
Auch Gronkowskis Vertrag läuft noch zwei Jahre, und auch er fühlt sich mit $8 Millionen pro Saison unterbezahlt.
Wie man hört, sollen mit beiden Spielern harte Verhandlungen geführt werden.

Khalil Mack stehen 2018 $13,846 Millionen zu.
Doch der Defensive End der Raiders denkt mehr so an $65 Millionen. Um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, tauchte er bisher zu keiner freiwilligen Teamaktivität auf. Und der Defensive Player of the Year 2016 wird auch nicht zum Pflicht-Minicamp der Raiders kommen, wie man hört.

Marcus Davenport, Defensive End der Saints, der in der ersten Runde der Draft einberufen wurde, muß an einem verletzten Band an einem Daumen operiert werden.
Danach muß er drei Wochen einen Verband tragen und es wird einige weitere Wochen dauern, bis er wieder einsatzbereit sein wird.
Doch am Trainingscamp, das Ende Juli beginnt, soll er teilnehmen können.

Im November 2015 riß sich Seahawks Tight End Jimmy Graham die Patellasehne in seinem rechten Knie. Diese Verletzung hat schon so manche Karriere beendet.
Graham kam zurück, hat aber seit 2016 mit starken Schmerzen im Knie gespielt.
Jetzt versucht der Tight End, der mittlerweile bei den Packers unter Vertrag ist, es mit einer Stammzellentherapie. Die Behandlung ist von der FDA, der Food and Drug Administration, nicht offiziell genehmigt, wird aber sehr teuer in einigen Kliniken der USA angeboten.
Zunächst ließ er sich Zellen aus seinem eigenen Knochenmark entnehmen und in das Knie injizieren. Das brachte keine Besserung. Extrazelluläre Vesikel sollen es nun richten. Was das ist, das erklärt einem Wikipedia vielleicht.
Dafür reiste Graham nach London, da diese Behandlung in den USA nicht angeboten wird.
Die Details über das gesamte Prozedere überspringe ich hier. Jedenfalls meinte Graham, daß er nach der Spritze zum ersten Mal in seinem Hotelzimmer schmerzfrei auftreten konnte, seit er sich die Verletzung zuzog.
Mit einem speziellen Quadrizepstraining soll er das Knie zusätzlich unterstützen.
Der Tight End glaubt, daß er in der kommenden Saison ohne Schmerzen für die Packers spielen kann.

Packers Head Coach Mike McCarthy hat seine Superstars entschuldigt. Es ist in Green Bay bereits Tradition, daß Aaron Rodgers und Co. nicht am Minicamp teilnehmen müssen.
16 altgediente Recken haben von Trainer freibekommen, und das sind neben Quarterback Rodgers, Wide Receiver Randall Cobb, Tight Ends Jimmy Graham, Marcedes Lewis und Lance Kendricks, Offensive Linemen David Bakhtiari, Bryan Bulaga, Lane Taylor und Byron Bell, Defensive Linemen Mike Daniels und Muhammad Wilkerson, Linebackers Clay Matthews und Nick Perry, Cornerbacks Tramon Williams und Davon House und Kicker Mason Crosby

Eines Tages mußte es so kommen. Auch in Deutschland gibt es viele Stadien, die bereits knapp neben dem Rasen Steinboden haben, auf dem man mit Stollen wunderbar ausrutschen kann.
Reggie Bush ist das passiert. Der Running Back spielte für die 49ers, als die am 1. November 2015 im Edward Jones Dome gegen die St. Louis Rams antraten. Er lief aus dem Feld und kam auf dem „Betonring des Todes“ ins Rutschen. Dabei fiel er hart hin und zog sich eine saisonbeendende Verletzung am linken Knie zu.
Bereits eine Woche zuvor hatte sich Browns Quarterback Josh McCown auf diesem Betonring eine schwere Schulterverletzung zugezogen.
Bush zog gegen die Rams vor Gericht.
Gute Idee!
Die Geschworenen im Prozess gaben dem Team die volle Schuld für Bushs Verletzung. Der Richter entschied, daß die Verletzung Auswirkungen auf die Gehälter von Bush hatte. Die Verletzung hätte seinen Marktwert verringert.
2016 unterschrieb Bush in Buffalo und 2017 trat er in den Ruhestand.
Das Gericht sprach dem Running Back $12,5 Millionen zu.
Die Rams haben angekündigt, daß sie gegen das Urteil in Berufung gehen werden.

Christian Hackenberg blieb nur drei Wochen bei den Raiders.
Oakland hatte den unbenutzten Quarterback der Jets verpflichtet, erkannte aber, daß sie ihn doch nicht brauchen können.

Andrew Luck hat noch eine Hürde zu nehmen, seinen Kopf.
Die operierte Schulter des Colts Quarterbacks ist OK, wie die behandelnden Ärzte versicherten. Jetzt läge es an Luck, die mentale Sperre zu lösen, die ihn davon abhält, Pässe zu werfen.
Am Dienstag machte er den ersten Schritt in diese Richtung. Er warf High School Bälle, die etwas kleiner als die NFL Bälle sind, vor Publikum.
Für sich hat er bereits den Duke, wie man die NFL Bälle nennt, geworfen.
Im Trainingscamp kann man also damit rechnen, daß Luck die echten Bälle zu seinen Receivern wirft.

Richard Sherman darf trainieren.
Der Cornerback der 49ers darf noch nicht mit der Mannschaft trainieren, aber er wird am Minicamp des Teams teilnehmen.
Der 30-jährige zog sich letztes Jahr eine saisonbeendende Achillessehnenverletzung zu.
Es könnte sein, daß er ohne Einschränkungen am Trainingscamp teilnehmen darf.

Odell Beckham jr. sagte, daß er zum Minicamp der Giants erscheinen wird.
Der Wide Receiver sagte aber auch, daß er nicht mit der Mannschaft trainieren wird.
Zwei Sachen halten Beckham davon ab. 1. erholt er sich noch von einem gebrochenen Knöchel und 2. möchte er einen besseren Vertrag. Und ohne diesen Vertrag würde er keinen Fuß auf den Platz setzen, meinte der Wide Receiver.

Montag, 11. Juni 2018

Kurzberichte
thomas-earlSeattles Legion of Boom genannte Defense erleidet Rückschlag um Rückschlag. Neuestes Kapitel ist ein Streik von Earl Thomas (Bild).
Der Safety möchte einen neuen Vertrag und läßt deshalb das Minicamp ausfallen. Die Teilnahme daran ist eigentlich Pflicht.
Thomas betonte, daß er für immer und ewig ein Seahawk bleiben möchte, daß er aber mehr Geld haben will. Bis er das bekommt, wird er an keinen Teamaktivitäten teilnehmen.
Der Safety geht in das letzte Jahr seines Vierjahresvertrags über $40 Millionen.
Seit er 2010 in die NFL kam, hat er nur für Seattle gespielt. Er wurde in sechs Pro Bowls gewählt.
Er und Linebacker Bobby Wagner sind die einzigen „Überlebenden“ der LoB. Kam Chancellor hat eine wohl karrierebeendende Nackenverletzung, Richard Sherman wurde gefeuert, Michael Bennett wurde abgegeben, Sheldon Richardson wurde ein Free Agent und Cliff Avril hat einen Gesundheitscheck nicht bestanden und wurde entlassen.

Was ist mit David Johnson los?
Die Cardinals lassen den Running Back bisher nur von der Seitenlinie beim Training zusehen. Verletzt soll er nicht sein, aber Head Coach Steve Wilks hüllt sich in Schweigen, warum Johnson nur Zuschauer ist.
Streikt Johnson?
Er geht in das letzte Jahr seines Vertrags und wird 2018 $1,88 Millionen verdienen. Für einen Running Back, der in der Lage sein soll auf 1.000 Lauf und 1.000 Passyards zu kommen, vielleicht zu wenig?
Oder wird sein verletztes Handgelenk noch geschont?
2016 erzielte Johnson 1.239 Laufyards und 16 Touchdowns. Zusätzlich fing er 80 Pässe für 879 Yards.
2017 trat er nur in einem Spiel an, bevor er sich am Handgelenk verletzte.
Sollte es am Geld liegen, dann sind die Cardinals auf der sicheren Seite. Sie haben noch $13,9 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze und könnten Johnson eine Gehaltserhöhung geben.

Ganz der Papa ist Kellen Winslow jr. nie geworden.
Wer kennt es nicht, das Bild, auf dem ein völlig erschöpfter Kellen Winslow von Teamkollegen gestützt werden muß, nach einem epischen Playoffspiel in Miami: http://www.talkoffamenetwork.com/wp-content/uploads/2015/11/winslow.jpeg
Papa definierte die Rolle des Tight Ends neu. Bis er kam, waren Tight Ends hauptsächlich zusätzliche Blocker. Winslow fing in 94 Spielen für die San Diego Chargers 541 Pässe für 6.741 Yards.
Sein Sohn fing sich am Donnerstag eine Verhaftung ein. Kellen Winslow jr., 34 Jahre alt, hat es in der NFL nicht so weit gebracht, wie sein Vater. Von 2004 bis 2013 spielte er für fünf Teams. 2018 versuchte er über die Frühlingsliga Interesse bei NFL Scouts zu wecken. Bisher kamen keine Angebote.
Am Donnerstag wurde er gesehen, wie er um Häuser in einem Wohnpark herumschlich. Ein besorgter Anwohner rief die Polizei. Als die kam, sagte Winslow jr., daß er seinen Hund Clifford sucht.
Winslow jr. wurde verhaftet und mußte fünf Stunden hinter Gittern verbringen, bevor er wieder auf freien Fuß kam.

TJ Ward muß nicht vor Gericht.
Der zur Zeit ohne Team dastehende Safety wurde am 3. Januar verhaftet, weil er im Besitz von 99,9 Gramm Marihuana und einiger verschreibungspflichtiger Medikamente war.
Am Donnerstag gab das Gericht in Hillsborough County, Florida, bekannt, daß es keine Grundlage für einen Prozess gäbe.
Ward kann somit hoffen, noch eine neues Team zu finden, jetzt wo die Klage vom Tisch ist.
Der Safety wechselte letzten September von den Broncos zu den Buccaneers, wo er eine unterdurchschnittliche Saison spielte.

Samstag, 9. Juni 2018

Kurzberichte
Johnson-Calvin2010 war es, als Lions Wide Receiver Calvin Johnson den Touchdown zu einem möglichen Sieg seines Teams fing, der per Videobeweis zurückgenommen wurde. Das war in Woche 1 gegen die Bears.
Seitdem herrschte bei der Catch Rule nur eines, nämlich Chaos.
Die NFL hat die Regeln vereinfacht und nach diesen neuen Regeln hätte Johnson den Ball gefangen. Und auch Dez Bryant von den Cowboys gegen die Packers und Steelers Jesse James gegen die Patriots hätten wichtige Touchdowns erzielt.
Johnson: „Ich wußte es von Tag eins an. Jeder wußte es. Jeder hat es gesehen. Ich will, daß dieser Touchdown in meine Statistik aufgenommen wird.“
Daß das passiert, daran sollte man nicht glauben.

„Meine Abwesenheit von den freiwilligen Trainingseinheiten haben überhaupt nichts damit zu tun, daß ich Probleme mit Bill Belichick hätte,“ meinte Patriots Quarterback Tom Brady.
Es wären rein private Gründe gewesen, derentwegen er das freiwillige Programm gemieden hatte.
Dennoch ist es komisch, da Brady in seinen 19 Jahren nur vereinzelte freiwillige Trainingseinheiten verpasst hat.
„Immerhin,“ so fuhr Brady fort, „werde ich nicht jünger. Und ich habe Frau und Kinder. Auch sie werden nicht jünger. Ich versuche weder die eine, noch die andere Seite zu vernachlässigen.“
Am 3. August wird Brady 41 Jahre alt. Da sei dem alten Mann etwas Freizeit gegönnt.

Patriots Wide Receiver Julian Edelmann wird die ersten vier Spiele verpassen.
Er hat verbotene Mittel zu sich genommen und ist suspendiert.
Die Saison 2017 verpasste Edelman komplett, nach einem Kreuzbandriss im August.

Patriots Head Coach Bill Belichick läßt seine Spieler zur Strafe gerne laufen, wenn ihm etwas nicht gefallen hat.
Lions Rookie Head Coach Matt Patricia sagte bei seinem Amtsantritt, daß er auf keinen Fall seinen alten Head Coach kopieren würde. Patricia war Offensive Coordinator in New England.
Und nach dem ersten Minicamp mit seinem Team, droht der Rookie seine Spieler zu verlieren, denn er ließ sie zur Strafe laufen, laufen, laufen, wenn sie etwas nicht so umsetzten, wie er es sich vorstellte.
Rookie Running Back Kerryon Johnson fand es eigenartig, wie Patricia Spieler behandelt, die gestandene Männer mit viel Spielpraxis wären. Das wären erwachsene Männer, die man nicht rumscheucht, wie High School Spieler.
Aber Patricia ist ein Rookie auf seiner Position. Vielleicht findet er ja noch einen Weg, sich vom allmächtigen Belichick und dessen Methoden zu lösen?
Bis dahin werden noch so einige Spieler sagen: „Ich vermisse Jim Caldwell.“
OK, der mag die Spieler anders, vielleicht besser, behandelt haben, aber Erfolg für das Team sprang dabei nicht raus.

Hat die NFL Terrell Owens zu lange warten lassen?
Der Wide Receiver wurde erst im dritten Jahr seiner Berechtigung in die Hall of Fame aufgenommen.
An der Aufnahmezeremonie will Owens nicht teilnehmen. Er will diesen bedeutenden Tag seines Lebens an anderer Stelle feiern.
In seinen 15 Jahren in der Liga spielte der Wide Receiver für die 49ers, Eagles, Cowboys, Bills und Bengals.

Seahawks Defensive End Dion Jordan mußte am Knie operiert werden.
Er fällt sechs bis acht Wochen aus. Das heißt, daß er das Trainingscamp wohl nicht verpassen wird.

Die Browns verlängerten den Vertrag mit Duke Johnson.
Der Running Back unterschrieb für weitere drei Jahre und $15,6 Millionen .
Mit 693 Yards an gefangenen Pässen, belegte er 2017 Platz drei der Running Backs in dieser Kategorie.

Die Dolphins sind so gut, daß sie sich entschlossen, den letzten Tag ihres Minicamps zu streichen.
Oder so.
Jedenfalls strich Head Coach Adam Gase den letzten Tag des Camps. Das machen manche Teams, um an diesem Tag den Zusammenhalt der Mannschaft und ihre Chemie zu fördern.
Aber ob jetzt gerade die Dolphins einen Tag Training ausfallen lassen sollten?

Seinen „Zip“ also seinen Schwung, den hat Carson Wentz nicht verloren.
Der Quarterback der Eagles wirft den Ball in gewohnt akkurater Weise. Nach seiner Knieoperation nahm er an den 7-7 Übungen teil. Und da bewies er, daß er wurftechnisch ganz der Alte ist.
Ob sein Knie einen Einsatz bereits in Woche 1 der Saison erlaubt, das bleibt weiter abzuwarten.

Texans Safety Andre Hal leidet am Hodgkin Lymphom.
Es ist dieselbe Art von Krebs, an der auch Chiefs Eric Berry litt. Er konnte die Krankheit erfolgreich bekämpfen.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Kurzberichte
belichick-bill12Bill Belichick war unzufrieden.
Natürlich hatte er sich gefreut, daß Quarterback Tom Brady und Tight End Rob Gronkowski zum Pflicht-Minicamp erschienen waren, aber was vor Allem Brady dann zeigte, erzürnte den Trainer.
Bradys Vorstellung war schlampig. Belichick schrie immer wieder neue Anweisungen auf das Feld. Er ließ die gesamte Einheit Strafsprints über den Platz laufen, während die Defense Pause machte.
Wenn es um Leistung geht, dann sieht Belichick nicht Bradys fünf Super Bowl Siege, sondern nur die gerade gezeigte Leistung. Und die gefiel ihm nicht.
Der Gronk sah das etwas anders: „Tom sah großartig aus. Er sieht nie schlecht aus. Er sieht immer gut aus.“
Doch Belichicks Standards wurden wohl nicht erfüllt.
Brady und Belichick gehen in ihr gemeinsames 19. Jahr. Und natürlich heißt es wieder: Super Bowl oder Flop.

Jets Rookie Tight End Chris Herndon wurde verhaftet, weil er betrunken am Steuer erwischt wurde.
Es war die zweite Verhaftung eines Jets Spielers wegen Trunkenheit am Steuer in diesem Jahr. Insgesamt wurden vier Jets Spieler seit Mai 2017 sechsmal verhaftet.
Und was macht die Organisation?
Nichts!
Jedenfalls nach außen hin. Head Coach Todd Bowles meinte, daß das Team ausreichende Maßnahmen zur Disziplinierung seiner Spieler ergreift.
Vielleicht sollten die Maßnahmen dann auch mal Erfolg zeigen.

Jets Wide Receiver Terrelle Pryor hatte einen kleinen Eingriff an einem Fuß.
Nächsten Monat soll er wieder voll einsatzbereit sein.

Die Jets verpflichteten Safety JJ Wilcox.
Das wurde nötig, nachdem sich Safety Rontez Miles einen Meniskusriss zuzog, der operiert werden muß.

Eagles Quarterback Carson Wentz darf an den anstehenden 7 gegen 7 Übungen teilnehmen.
Ob die Eagles ihn nach seinem Kreuzbandriss wirklich daran teilnehmen lassen, ist aber eher fraglich.

Einen Tag, nachdem die Bears Zach Miller erneut einen Vertrag gaben, setzten sie ihn sofort auf die Saisonbeendende Verletztenliste.
Der Tight End erholt sich noch von einer schlimmen Knieverletzung. Der Einjahresvertrag über $458.000 kann als Gnadenbrot angesehen werden.

Die Ravens und ihr Head Coach John Harbaugh wurden bestraft.
Bei den freiwilligen Trainingseinheiten gab es verbotenen Körperkontakt zwischen den Spielern. Deshalb wurden Baltimore die letzen zwei OTAs gestrichen.
Teambesitzer Steve Bisciotti muß $100.000 Strafe zahlen, Head Coach Harbaugh $50.000.
Harbaugh sagte, daß man hart versucht hätte, Körperkontakt bei der Passdeckung zu vermeiden, es aber immer wieder vorkam, daß Spieler sich berührten.
Es ist das zweite Mal in drei Jahren, daß die Ravens sich nicht an die Regeln gehalten haben.

Völlig überrascht wurde Colts Defensive End Chris McCain von einer Vorladung. Am 7. Januar 2018, als er noch ein Mitglied der LA Chargers war, soll er eine Frau gewürgt und bespuckt haben.
Dafür soll er am 13. Juni in Los Angeles vor Gericht erscheinen.
Doch McCain weiß gar nicht, daß er angezeigt wurde. Kein Polizist, kein Anwalt, niemand hätte ihn deswegen kontaktiert und befragt. Das angebliche Opfer würde er gar nicht kennen. McCain sagte, daß er erst aus den Medien davon erfahren hätte, daß er in LA vor Gericht soll.
Die Colts wollten noch keinen Kommentar dazu abgeben.

Dalvin Cook darf eingeschränkt am Training der Vikings teilnehmen.
Der Running Back hatte sich in Woche vier seiner vielversprechenden Rookiesaison einen Kreuzbandriss zugezogen und kämpft sich langsam wieder zurück.

Giants General Manager Dave Gettleman gab bekannt, daß er sich an einem Lymphom behandeln läßt.
Der 67-jährige wird in den nächsten Tagen ins Krankenhaus gehen.

Andrew Lucks Vater ist ja erfahren als Team und Liga Boss.
Oliver Luck spielte von 1982 bis 86 Quarterback bei den Houston Oilers. Nach seiner „Karriere“ in der NFL mit einem Touchdown/Interception Verhältnis von 13-21, schloß er sein Rechtsstudium ab. Er wurde ein Experte für das Recht in der EU und speziell in Deutschland.
Dahin verschlug es ihn dann auch als General Manager der Frankfurt Galaxy. 1995 wurde er General Manager von Rhein Fire. Ein Jahr später wurde er Präsident der NFLE.
Und heute gab die frisch gegründete XFL bekannt, daß der 58 Jahre alte Oliver Luck ihr Vorsitzender wird.
Die Liga will im Frühjahr 2020 an den Start gehen.

Die Pressesprecherin des US Präsident gab bekannt, warum das Treffen mit den Eagles abgesagt wurde.
Es lag tatsächlich daran, daß nur eine „winzige“ Zahl der Spieler zu dem Treffen kommen wollten.
Donald Trump würde es bedauern, daß das Team die vielen Fans, die der Glückwunschzeremonie beiwohnen wollten, enttäuscht hätte.

Broncos Pass Rusher Shane Ray hat ein kaputtes linkes Handgelenk.
Bereits letztes Jahr mußte er daran operiert werden. Und jetzt ist es wieder so weit.
Seine Zukunft in Denver könnte gegenwärtig schon Vergangenheit sein, denn das Team hat seine Option auf das fünfte Jahr des Outside Linebackers nicht gezogen.

Dienstag, 5. Juni 2018

Kurzberichte
keenum-case-vikingsDie Denver Broncos, das heißt Defense mit einer Offense, die das Spiel nicht zu sehr versauen soll.
Das ging letztes Jahr schief, als die Defense sich der miesen Leistung der Offense annäherte.
2018 soll die Offense auf NFL Niveau gebracht werden.
Mittelpunkt des Angriffs soll Quarterback Case Keenum (Bild) werden. Der spielte 2017 für die Vikings, die auch von ihrer Defense lebten. Und Minnesota kam mit 11-5 Siegen in die Playoffs.
Er kennt das Szenario also.
Doch Keenum soll die Offense nicht nur verwalten. Offensive Coordinator Bill Musgrave will ein Playbook zusammenstellen, das ganz auf Keenums Fähigkeiten zugeschnitten ist. Keenum ist ganz hervorragend, wenn er den Ball wirft, während er läuft. Deshalb soll der Quarterback öfter die schützende Pocket verlassen, um seine Receiver zu bedienen.
Zum ersten Mal ist der 2012 ungedraftet in die NFL gekommene Keenum der designierte Starter eines Teams.
Wie das wird, werden wir sehen.

49ers Wide Receiver Victor Bolden ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel zu sich genommen.

Die Dolphins verpflichteten Bobby McCain.
Für vier Jahre bekommt der Defensive Back $27 Millionen. $13 Millionen sind garantiert.

Hue Jackson hat sein Versprechen eingehalten. Der Head Coach der Browns ist in den Lake Erie gesprungen.
Immerhin hat Jackson es geschafft, den Sprung so weit hinauszuzögern, daß der See nicht mehr eiskalt war. Er war sogar eher warm und schlammig. Und so richtig gesprungen ist der Head Coach auch nicht, sondern eher hineinspaziert.
Aber er hat es getan, und gut ist.
Nach der 1-15 Saison 2016 hatte Jackson das Versprechen gegeben, in den See zu springen, wenn Cleveland unter ihm noch mal eine solch schlechte Saison erlebt. 2017 endete mit 0-16. Damit waren die Detroit Lions nicht mehr das einzige Teams, das eine komplett sieglose Saison ablieferte.
Jackson sammelte über $30.000 für seinen „Sprung“. Jeder Angestellte der Browns, der mit ihm ins Wasser ging, mußte dafür $100 zahlen. Das Geld spendet er einer Vereinigung, die gegen Menschenhandel kämpft.

Wie kann man sich beim Softball Spiel eine Nase brechen?
Es ist ja schon schwer sich beim Baseball zu verletzen.
Nun, Clay Matthews hat es geschafft. Bei einem Wohltätigkeitsspiel bekam der Linebacker der Packers einen Ball, den sein Teamkollege Offensive Lineman Lucas Patrick in seine Richtung schlug, voll auf die Nase.
Wenn die Schwellung abgeklungen ist, wird Matthews operiert. In wie weit sich das auf seine Anwesenheit im Trainingslager auswirkt, wird man sehen.

Rob Gronkowski hat fest zugesagt, am Patriots Minicamp teilzunehmen. Bis jetzt hat er an keiner Trainingseinheit teilgenommen.
Zur Zeit läuft der Tight End kahlköpfig herum. Er hat sich den Schädel am Sonntag für einen wohltätigen Zweck scheren lassen.

Die Politik, die die NFL sich in Sachen Hymnenboykott ausgedacht hat, kommt beim Präsi der USA überhaupt nicht an.
Donald Trump sagte deshalb das Treffen mit den Super Bowl Siegern aus Philadelphia ab.
So geht Version eins der Geschichte.
Version zwei geht so: Weniger als 10 Spieler der Eagles wollten zu der Zeremonie erscheinen.
Um diese Blamage zu verhindern, wurde das Treffen unter obigem Vorwand abgesagt.
Wide Receiver Torrey Smith findet es schade, durch diesen feigen Akt des Präsidenten um seine Ehrung gebracht zu werden.

Jets Rookie Tight End Chris Herndon wurde am Samstag verhaftet. Er war unter Alkoholeinfluß mit seinem Auto unterwegs.
Dabei krachte er mit seinem Nissan in einen Toyota. Gott sei Dank gab es keine Personenschäden.

Die Bears gehen ein Risiko ein.
Sie gaben Zach Miller einen neuen Einjahresvertrag, obwohl der sich noch von einer schlimmen Knieverletzung erholt.
Der 33 Jahre alte Tight End spielte letztes Jahr für Chicago, stand aber ohne Team da, bis die Bears sich wieder bei ihm meldeten.
Der Vertrag sichert Miller 2018 $458.000 zu, und auf $790.000 kann er es mit verschiedenen Boni bringen.

Allen Robinson soll der Mittelpunkt der neuen Bears Offense werden.
Doch der Wide Receiver, der gerade einen Dreijahresvertrag über $42 Millionen abgeschlossen hat, hat in dieser Woche zum ersten Mal nach seinem Kreuzbandriss aus Woche eins der letzten Saison trainiert. Damals spielte er noch für die Jaguars.
Die Bears werden Robinson noch sehr schonen in den Minicamps und im Trainingslager.

Brandon Marshall unterschrieb einen Einjahresvertrag in Seattle.
Der 34 Jahre alte Wide Receiver wird dafür $1,1 Millionen erhalten. Mit Boni kann er es sogar auf $2,155 Millionen bringen.
2017 wechselte er von den Jets zu den Giants. Das war ein Flop. Marshall fing nur 18 Pässe für 154 Yards.

Julio Jones blieb bisher den OTAs der Falcons fern.
Doch der Wide Receiver besteht darauf, daß es zwischen ihm und dem Team kein böses Blut gäbe.
Seine Abwesenheit hätte nichts damit zu tun, daß er einen neuen Vertrag möchte, meinte Jones. „Es gibt da keine Geschichte zu erzählen. Ich liebe es hier. Ich liebe, was wir aufgebaut haben. Ich werde nirgendwo hingehen,“ betonte er.

Peyton Manning kennt sich damit aus, was es heißt, eine ganze Saison zu verpassen. Der Quarterback der Colts verpasste die Saison 2011 wegen einer Nackenverletzung.
Andrew Luck wurde sein Nachfolger.
Jetzt versucht Luck von einem Jahr ohne Football wieder zurückzukommen.
Manning sagte in einem Interview, daß Luck jetzt so viele Würfe braucht, wie nur irgend möglich.
Natürlich können man die Nackenverletzung nicht mit Lucks Schulterverletzung vergleichen, aber was bei ihm, Manning, gewirkt hätte, könnte auch für Luck wirken. Manning glaubt an die Theorie der 10.000 Würfe.
Bisher haben die Colts Luck sehr geschont. Luck hat noch nicht einmal einen Wurf mit einem echten Football in diesem Jahr gehabt.

Und zum Schluß eine schreckliche Nachricht, Dwight Clark ist tot.
Berühmt wurde der Wide Receiver / Tight End durch „The Catch“. Im NFC Championship Spiel seiner 49ers gegen Dallas fing er den Touchdownpass zum Sieg von Quarterback Joe Montana, Zentimeter bevor er aus der Endzone gewesen wäre. 49ers 28, Cowboys 27.
Clark spielte zweimal im Pro Bowl und er gewann zwei Super Bowls.
Und jetzt starb Clark im Alter von nur 61 Jahren an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) in ... Montana.

Sonntag, 27. Mai 2018

Kurzberichte
mariota-marcus3Gegen Ende der letzten Saison wurde Marcus Mariota (Bild) immer schlechter. Der Quarterback der Titans hatte Probleme mit seiner Wurfmechanik.
Seine Passerwertung lag 2017 mit 79,3 Punkten unter den 90 aus der Vorsaison.
Jetzt versucht der Quarterback seine Beinarbeit zu verbessern. Zusammen mit Offensive Coordinator Matt LaFleur und Quarterbacks Coach Pat O`Hara arbeitet Mariota daran, einen festeren Stand zu bekommen, wenn er aus der Pocket heraus den Ball wirft. Das soll seine Treffsicherheit erhöhen. Doch es wäre nicht so leicht, alte, gewohnte Bewegungsabläufe zu ändern, meinte der Quarterback.
Head Coach Mike Vrabel hat zwar keine Angst davor, wenn Mariota wie bisher selber mit dem Ball losläuft, aber ein paar Läufe weniger fände Vrabel nicht schlecht. Er möchte schon, daß aus Mariota ein selbstsicherer, zuverlässiger Pocket Passer wird, der Verletzungen vermeiden kann.
Daran wird in der Vorbereitungszeit hart gearbeitet.

Defensive End Cliff Avril sagte, daß die Seahawks den Glauben an Head Coach Pete Carroll nach der Niederlage in Super Bowl XLIX verloren hatten.
In den letzten Sekunden des Spiels war Seattle ein Yard davon entfernt, den zweiten Super Bowl in Folge zu gewinnen.
Was dann geschah ist Geschichte. Die Seahawks spielten einen Pass, den Patriots Cornerback Malcolm Butler abfing.
Avril, der von 2013 bis 2017 für Seattle spielte, ist sicher, daß das eine Abwärtsspirale für das Team in Gang gesetzt hat. Hätten die Seahawks gewonnen, hätten sie auch noch einen weiteren Super Bowl gewinnen können, ist der Defensive End sicher.
Avril meinte in einem Interview für das NFLN: „Die Jungs begannen Carroll irgendwie anzuzweifeln, anstatt seinen Anweisungen so zu folgen.“
Seattle gehört immer noch zu den besseren Teams der Liga, aber laut Avril hat dieser eine mißlungene Spielzug das Schicksal des Teams zum Negativen verändert.

Matt Patricia mag keine Vergleiche. Deshalb wollte der neue Head Coach der Lions auch nicht Tom Brady, den er als Offensive Coordinator der Patriots geführt hat, mit Matthew Stafford vergleichen.
„Ich vergleiche Spieler niemals, das ist nicht fair;“ sagte Patricia. „Tom, wunderbar, unglaublicher Spieler, menschliches Wesen, Alles. Ich liebe den Typen über alles. Stafford ist phänomenal. Er arbeitet hart, ist zäh, Smart, und es ist großartig, wenn man so einen Quarterback hat.“
Wichtig wäre, daß Quarterbacks einen Footbalverstand hätten. Daß man ihnen nicht jeden Spielzug akribisch aufzeichnen und erklären müßte, daß sie nach einer kurzen Erklärung wüssten, was sie zu tun hätten.
Und so einen hat Patricia nun auch in Matthew Stafford. Der wurde vor Kurzem 30 und geht in seine 10 NFL Saison. Erst letztes Jahr hat er einen neuen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Seine 7,9 Yards pro Passversuch 2017 waren seine Karrierebestleistung. Auf der anderen Seite warf er aber 17 Interceptions und steckte 47 Sacks ein, so viele wie noch nie zuvor. Das heißt, daß Patricia an Staffords Schutz arbeiten muß.

Drew Brees hat nichts dagegen, wenn nicht mehr die ganze Verantwortung der Saints Offense auf seinem Wurfarm liegt.
Der Quarterback hofft, daß das Team die gut ausbalancierte Offense der letzten Saison beibehält.
Nach drei Saisons, in denen man sich in New Orleans auf Brees „Goldenen Arm“ verließ, stand man jeweils mit 7-9 Siegen da.
Als man 2017 das fünftbeste Laufspiel der Liga hatte, holte man 11-5 Siege.
Natürlich darf man nicht vergessen, daß die Saints lange mit einer grottenschlechten Defense dastanden. Das hat sich gebessert. Nicht nur die Offense ist ausbalanciert, sondern das ganze Team.
Doch die Offense kann mit den Running Backs Mark Ingram und Alvin Kamara den Ball länger halten. Das entlastet nicht nur den Quarterback, sondern auch die Defense.
Knackpunkt ist die Suspendierung Ingrams. Das wird ein rauher Start in die Saison, ohne ihn. Head Coach Sean Payton ist dagegen, Kamara die ganze Arbeit machen zu lassen, die er sich ansonsten mit Ingram geteilt hat.
Jetzt bleibt es abzuwarten, wie die Saints die ersten vier Wochen der Saison ohne Ingram überstehen.

Für den Spielbeginn sieht Saints Head Coach Sean Payton sicherere aber auch aufregendere Kickoffs.
Er ist qualifiziert, das zu sagen, er saß im Regelkomitee das die neuen Kickoff-Regeln ausgearbeitet hat.
Natürlich müssen sich die Spieler an die neuen Regeln gewöhnen, daran wird jedes Team in der Vorbereitungszeit arbeiten. In der Testspielen wird man dann sehen, wie weit die Spieler die Umstellung verinnerlicht haben.
Payton glaubt, daß mehr Kickoffs zurückgetragen werden, und die Ballträger auch weiter kommen als bisher. Er und seine Mitarbeiter im Komitee hätten darauf geachtet, die Kickoffs nicht langweiliger werden zu lassen, obwohl sie sicherer werden sollten. Und natürlich sollte es auch weiter möglich sein, einen Onsidekick auszuführen.
Und wir werden sehen, wie weit das gelungen ist. Am 2. August (bei uns um 2 Uhr am 3. August), steht das Hall of Fame Game an. Und wenn die Farben auf dem Platz dieses Mal nicht mehr an den Schuhen der Spieler kleben bleiben, findet das Spiel sogar statt.
Und dann werden wir auch sehen, wie weit die Spieler die weitaus wichtigere, schwierigere, neue Regel verinnerlicht haben, das „kopflose“ Spiel. Es ist bei Platzverweisstrafe verboten, daß Spieler sich mit den Helmen berühren.
Daran werden sich in der kurzen Zeit bis zu den ersten Testspielen noch nicht viele Spieler gewöhnt haben.
Tja, Spieler müssen lernen, lernen, lernen.

Die Chiefs arbeiten einen Spielplan aus, der auf Patrick Mahomes zugeschnitten ist.
Der Quarterback hatte in seiner Rookiesaison letztes Jahr einen Start. Alex Smith wurde an die Redskins abgegeben, weil man glaubte, in Mahomes den Mann für die sofortige Zukunft gefunden zu haben.
Bisher sieht das noch nicht so aus.
Während der OTAs am Donnerstag, die für die Medien zugänglich waren, war Mahomes eher nicht so gut.
Beim Spiel 11 gegen 11 vervollständigte er nur vier seiner 15 Pässe mit einem Interception.
Bei der 7-7 Übung war er 7 von 12 mit einem weiteren Interception.
Doch, so meinte Head Coach Andy Reid, das wäre normal und nicht besorgniserregend. Der Trainerstab wäre dabei, herauszufinden, was Mahomes liegt, und was nicht. Daraus würde dann das Playbook für die Pass-Offense geschneidert.
Ob man mit diesem Playbook und Mahomes wieder in die Playoffs kommt, das bleibt abzuwarten.

Samstag, 26. Mai 2018

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Viel Glück hatte Robert Griffin III (Bild) bisher nicht.
Nach einer Wahnsinns Rookiesaison des Quarterbacks für die Redskins 2012, die mit einem Kreuzbandriss brutal beendet wurde, hörten die Verletzungen nicht auf.
2013 wußten Head Coach Mike Shanahan und Offensive Coordinator Kyle Shanahan nicht so recht, wie sie den frisch genesenen RG3 richtig einsetzen sollten. Beide Shanahans wurden in der Folge gefeuert.
Jay Gruden übernahm als neuer Head Coach, und Griffin III zog sich weitere Verletzungen zu, darunter eine schlimme Gehirnerschütterung. 2015 war er nur noch die Nr. 3 des Teams.
2016 wollte er es bei den Browns versuchen. Er zeigte seine Qualitäten und wurde zum Starter des Teams ernannt. Doch im ersten Saisonspiel gegen die Eagles brach er sich eine Schulter.
2017 war er bei keinem Team unter Vertrag.
Zur Zeit versucht er, bei den Ravens in den Saisonkader zu kommen. Doch mit Joe Flacco haben sie einen gesetzten Starter und mit Rookie Lamar Jackson dessen gedachten Nachfolger. Leicht wird es da nicht für RG3.
Zwar machte er in der ersten OTA Einheit einen guten Eindruck, aber ob es am Ende reichen wird?

Mann oh Mann, zieht der Blödsinn Kreise.
Etwa 50 Bürgerrechtler protestierten vor der Zentrale der NFL in Manhattan. 40 Minuten hielten sie Reden, in denen sie die in ihren Augen unmoralische und verfassungswidrige Regelung der Liga, die Hymnenboykotts betreffend, anprangerten.
Auch Präsident Trump bekam sein Fett weg, der ja fragte, ob die betreffenden Spieler noch in das Land gehören?
Ein Sprecher der Bürgerrechtsbewegung National Action Network kündigte an, solche Proteste auch an anderen Orten abzuhalten, vor den Zentralen der Teams.
Für Reverend Charles Williams II, den Präsidenten des Ablegers der Bewegung in Michigan, ist klar: „Wenn die Besitzerin der Lions, Martha Ford, und das Team die Hymnenpolitik anwenden, dann tun sie nicht mehr als... auf der Seite des Rassismus zu stehen.“

Immer noch wird versucht, das zickende Dach des neuen Stadions der Falcons zum Funktionieren zu bringen.
Eigentlich soll das Dach des 1,5 Milliarden-Stadions bei schönem Wetter für die Falcons und das Fußballteam Atlanta United, geöffnet werden. Doch neun Monate nach der Eröffnung des Stadions bleibt das Dach weiter geschlossen.
Am Dienstag soll das Dach geöffnet werden, und dann für 10 Tage offen bleiben.
Man arbeitet mit Hochdruck daran, daß das störrische Dach so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat. Das heißt, daß es innerhalb von 12 Minuten geöffnet oder geschlossen werden kann.
Der Super Bowl 2019 wird in dem Stadion ausgetragen, und die NFL bevorzugt ein offenes Dach, wenn das Wetter es erlaubt.

Falcons General Manager Thomas Dimitroff sagte, daß er von unerwarteter Seite Ansporn für den neuen Vertrag mit Quarterback Matt Ryan bekam.
Nach dem Super Bowl traf der General Manager im Flughafen von Minneapolis auf Packers Quarterback Aaron Rodgers.
Dimitroff: „Er sagte nur zu mir `wir kennen uns nicht so gut, aber mach diesen Deal mit Matt, damit ich mit meinem Leben weitermachen kann.`“
Da kann man vermuten, daß Rodgers seine Vertragsverhandlungen endlich in Schwung bringen wollte. Es war ja immer die Rede davon, daß zuerst Ryan der neue bestbezahlte NFL aller Zeiten werden sollte, bevor dann Rodgers kurze Zeit später an der Reihe wäre.
Noch hat Rodgers einen mageren Vertrag über $19,8 Millionen und der läuft auch noch bis nach der Saison 2020.
Doch sowohl der Quarterback, als auch das Team wollen möglichst noch vor der kommenden Saison einen neuen Vertrag abschließen. Der wird dann über $30 Millionen pro Saison liegen.

Jetzt kann Reuben Foster sich ganz auf Football konzentrieren.
Nachdem der Fall wegen häuslicher Gewalt eingestellt wurde, wurde jetzt auch die Anklage wegen unerlaubten Marihuanabesitzes gegen den Linebacker der 49ers zurückgezogen.
Foster hatte erfolgreich an einem Anti-Drogenprogramm teilgenommen, daß er nach seiner Verhaftung im Januar vom Gericht auferlegt bekam.
Drogentests waren negativ, so daß der Richter die Anklage zurücknahm.
Innerhalb von zwei Tagen wurde Foster damit von zwei Mühlsteinen in seinem Nacken befreit.
Doch die Liga kann noch Strafen gegen den Linebacker aussprechen.

Freitag, 25. Mai 2018

Kurzberichte
flacco-joe-sbJoe Flacco (Bild) sagte, daß er keinen Groll gegen die Ravens hegt, weil die einen Quarterback einberiefen.
Der Super Bowl Sieger und MVP meinte, daß es schon etwas bedeuten würde, wenn ein Club sich hochtauscht, um in der ersten Runde einen Quarterback rekrutieren zu können, aber das würde ihn nicht nervös machen: „Mein Anspruch ist es, dieses Jahr viele gute Spiele abzuliefern und zu gewinnen, zusammen mit meinen tollen Mitspielern. Wir heißen Lamar Jackson mit offenen Armen willkommen. Sicher war ich überrascht, aber nicht böse. Es bedeutet etwas, wenn man einen Spieler in der ersten Runde draftet. Ich weiß nicht, was es bedeutet, aber es ist auch nicht mein Job mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Mein Job ist es, mit dem selben Anspruch in die Spiele zu gehen, wie in den letzten 10 Jahren, und sie zu gewinnen.“
Flacco ist 33 Jahre alt und sein Vertrag läuft noch bis 2021. Allerdings steht im nach der Saison 2018 vertraglich kein garantiertes Gehalt mehr zu. Da könnte es sein, daß er sich 2019 ein neues Team suchen kann, soll, muss.

Packers Quarterback Aaron Rodgers meinte vor einigen Tagen: „Wir mögen junge Receiver. Also nehme ich doch an, daß wir so weitermachen werden. Was hätte es für einen Sinn Jordy Nelson gehen zu lassen und Dez Bryant aufzunehmen?“
So weit, so gut, doch seine Chefs denken wohl anders. Am Donnerstag verpflichteten sie den 34 Jahre alten Tight End Marcedes Lewis. Der spielte bisher bei den Jaguars und fing in keiner der letzten fünf Saisons mehr als 25 Pässe. Was vielleicht auch am miesen Quarterback Blake Bortles gelegen haben könnte.
Mal sehen, was Rodgers aus ihm rausholt?

Die OTAs haben begonnen, und Colts Quarterback Andrew Luck wirft immer noch keine „echten“ Bälle. Er trainiert immer noch mit leichten Spielzeugbällen.
Auf die Frage, ob ihn das beunruhige, meinte der neue Head Coach Frank Reich: „Nein, überhaupt nicht.“
Ob das stimmt?
Die Saison ist nur noch 3 Monate und 17 Tage entfernt, wenn man auf meinen Countdown auf der Startseite sieht.
„Man kann da nichts abkürzen,“ fuhr Reich fort. „Es ist ein Heilungsprozess, der von Tag zu Tag fortschreitet, da kann man nichts abkürzen.“
Klingt nicht gut!

Natürlich hatte Präsident Donald Trump seine Meinung über den Beschluß der NFL zu den Hymnenboykotts. Und natürlich twitterte er sie. Trump findet es gut, was die Liga da beschlossen hat. Und über die Spieler, die die Flagge weiterhin nicht ehren, meint Trump: „Sie sollten nicht im Land sein.“
Schon letztes Jahr wetterte Trump gegen die in seinen Augen Anti-Patrioten und meinte, daß die Teams diese Spieler feuern sollten.
Natürlich blieben Trumps Ergüsse nicht ohne Erwiderung. Seahawks Wide Receiver Doug Baldwin: „Trump ist ein Idiot, schlicht und ergreifend. Vielleicht sollte er nicht im Land sein?“
Etwas moderater drückte sich Broncos Linebacker Brandon Marshall aus... etwas: „Das ist ekelhaft. Das ist ekelhaft, weil wir das Recht auf freie Meinungsäußerung haben, das Recht auf den Protest. Wir sollen also aus dem Land gekickt werden? So sollte es nicht ablaufen.“
Viele andere befragte Spieler sagten lieber gar nichts, was für sich spricht.

Cowboys Wide Receiver Terrance Williams wurde am 19. Mai verhaftet, weil sein verlassener Lamborghini gefunden wurde, der in einen Lichtmast gekracht war.
Williams war mit einem Elektroroller auf dem Weg zu seinem Auto und wirkte auf die Polizisten, als wäre er unter Drogeneinfluß.
Doch Williams soll den Unfall nicht verursacht haben. Der Wide Receiver gab am Donneratsg an, daß Vikings Wide Receiver Kendall Wright den Wagen gefahren hätte. Die beiden sind seit ihrer gemeinsamen Collegezeit gute Freunde.
Williams hätte einen Anruf von Wright bekommen, und sich auf den Weg zu seinem Wagen gemacht, nachdem er einen Abschleppdienst angerufen hatte.
Das deckt sich überhaupt nicht mit der Geschichte, die er zunächst erzählt hat. In dieser Story war er der Fahrer, und er mußte einem Auto ausweichen, das vor ihm plötzlich und unerwartet gebremst hätte.
Man darf gespannt sein, welche der Geschichten denn wohl stimmen mag?

Der Lazarettreport
Und der nächste Kreuzbandriss.
Jüngstes Opfer dieser fiesen Verletzung ist Rams Defensive End Morgan Fox. Für ihn ist die Saison schon beendet.

Bills Wide Receiver Zay Jones mußte letzte Woche am Knie operiert werden.
Er wird einen Großteil der Vorbereitungszeit verpassen, soll aber zum Saisonbeginn einsatzbereit sein.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Kurzberichte
brown-antonio„Komm endlich her und werde besser,“ hat Steelers Wide Receiver Antonio Brown (Bild) dem streikenden Running Back LeVeon Bell zugerufen.
Schon letztes Jahr hat Brown es nicht gut gefunden, daß Bell der Vorbereitungszeit fernblieb. Und daran hat sich nichts geändert. Der Wide Receiver ärgert sich auch jetzt wieder, daß Bell nicht beim Team ist.
Brown weist darauf hin, wie wichtig die Vorbereitungszeit für die Abstimmung in der Mannschaft ist. „Die erste Regel, um sich zu verbessern, ist Anwesenheit,“ sagte Brown.
Daß man auch ohne Streik zu einem neuen lukrativen Vertrag kommen kann, das hat Brown gezeigt. 2012 hatte er einen Sechsjahresvertrag über $43 Millionen abgeschlossen. 2015 konnte er die Teamleitung überzeugen, den Vertrag nachzubessern. Es wurde ein Vierjahresvertrag über $68 Millionen daraus, und das alles ganz ohne zu streiken.
Jede Sache hat zwei Seiten. Bell bekommt 2018 $14,5 Millionen, wenn er als Franchise Player spielt. Das ist nicht wenig. Ein Grund, zum Training zu kommen.
Andererseits zeigen die Kreuzbandrisse von Chargers Tight End Hunter Henry und Eagles Linebacker Paul Worrilow, wie gefährlich die Teilnahme an den frühen Vorbereitungen sein kann.
Deshalb muß man Bell verstehen. Er hat momentan keinen Vertrag. Er hat keinen Grund, seine Gesundheit bei freiwilligen Trainingseinheiten zu gefährden, und am Ende ohne Vertrag dazustehen.

Reuben Foster wird nicht wegen häuslicher Gewalt der Prozess gemacht.
Der Linebacker der 49ers wurde im Februar von seiner damaligen Freundin Elissa Ennis angezeigt, weil er sie acht bis zehn mal gegen den Kopf geschlagen haben sollte.
Vor einigen Wochen gab Ennis zu, daß sie die Sache nur erfunden hatte, weil Foster mit ihr Schluß gemacht hatte. Sie zog die Anzeige zurück.
Die Staatsanwaltschaft blieb davon unbeeindruckt und wollte einen Prozess.
Gestern kam es zu einem Treffen vor Gericht, bei dem geklärt werden sollte, ob Foster der Prozeß gemacht wird.
Wird er nicht.
Im Kreuzverhör gab Ennis zu, daß sie 2011 eine Haftstrafe absitzen mußte, weil sie ihren damaligen Freund auch fälschlich angezeigt hatte, als der Schluß mit ihr gemacht hatte.
Daraufhin entschied Richterin Nona Klippen, daß die Zeugin unglaubwürdig wäre, und stellte das Verfahren ein.

Nashville, Tennessee, hat es geschafft. Die Stadt wird Gastgeber der Draft 2019.
Die Einberufungsveranstaltung wird vom 25.-27. April stattfinden.
Nashville setzte sich gegen mehrere andere Städte durch, darunter Las Vegas und Denver.

Achtung... Aufgestanden!!!
Die NFL versucht Regeln zu etablieren, um die Hymnenverweigerer in den Griff zu kriegen.
Um es kurz zu machen, es wird kaum gelingen.
Spieler, die die Hymne nicht mögen, sollen in der Umkleide oder im Spielertunnel bleiben. Bisher gab es Anwesenheitspflicht aller Spieler vor Spielbeginn. Wer auf den Platz kommt, während der Hymne, der hat zu stehen und der Flagge Respekt zu erweisen.
Die Clubs können Spieler bestrafen, die trotzdem auf den Platz kommen und sich knien oder setzen.
Die NFL kann Teams bestrafen, die ihre Spieler nicht in den Griff bekommen.
Es folgen noch seitenlange Erklärungen der NFL, der NFLPA und einzelner Spieler, die ich uns erspare.
Selbst unter den Verantwortlichen ist man sich uneinig. NFL Chef Roger Goodell sagte, daß die Teambesitzer einstimmig über die Erklärung abgestimmt hätten. Giants Besitzer Jed York sagte, daß er sich bei der Abstimmung enthalten hätte.
Fazit: Es ändert sich etwas, oder auch nicht.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Kurzberichte
richardson-jerryFür Jerry Richardson (Bild) war es das letzte Treffen mit den anderen Teambesitzern der NFL. Gestern verabschiedete er sich in Atlanta von seinen Kollegen. Und die waren sich absolut einig bei der Abstimmung über David Tepper. Einstimmig entschieden sie, daß er die Panthers kaufen darf.
Für $2,275 Milliarden wechselt das Team den Besitzer.
Der 81 Jahre alte Jerry Richardson steht im Verdacht, Angestellte sexuell belästigt zu haben und sich abfällig über Farbige geäußert zu haben. Selber hat er sich bisher zu diesen Anschuldigungen nicht geäußert.
Der 60 Jahre alte Tepper ist laut Forbes Magazin der beste Hedge Fund Manager seiner Generation. $2,275 Milliarden sind kein Pappenstiel, aber für Tepper, der auf $11 Milliarden geschätzt wird, keine allzu große Sache.
Und sollten sich deutsche „Qualitätsjournalisten“ jemals für Tepper interessieren, so würden sie jubeln. Tepper hält US Präsident Donald Trump für den „Vater der Lüge“. In einem Interview mit CNBC vor der Wahl 2016 nannte er Trump einen „dementen, narzißtischen Drecksack“.
Da wünscht man sich fast, die Panthers würden noch in Trumps Amtszeit den Super Bowl gewinnen und ins Weiße Haus eingeladen werden.

Die Eagles haben die Einladung von Präsident Trump angenommen. Am 5. Juni werde sie ins Weiße Haus reisen, um sich zum Super Bowl Sieg gratulieren zu lassen.
Es darf spekuliert werden, wie viele, oder wie wenige, Spieler die Einladung annehmen werden. Quarterback Carson Wentz wird hinfahren. Er sieht die Einladung nicht als politische Sache, sondern als Auszeichnung für die Leistung, die er in der letzten Saison gezeigt hat.

Vom Super Bowl Sieger zum miesesten Team der Liga?
Ne, dachte sich Nick Foles.
Der „Ersatz“ Quarterback der Eagles lehnte ein Angebot, für die Browns zu starten, ab.
Und die Eagles haben ja nichts dagegen, ihn zu behalten. Es steht ja längst noch nicht fest, ob Carson Wentz nach seiner Knieverletzung tatsächlich zum Saisonstart einsatzbereit sein wird.
Finanziell hätten die Browns Foles schon einiges bieten müssen. Er ist der bestbezahlte Ersatz- Quarterback der Liga.

Im Versuch, die gefährlichen Kickoffs weiter zu entschärfen, gibt es neue Regeln. Der „Running Start“ des Kickoffteams ist verboten. Alle Spieler stellen sich auf einer Linie ein Yard vom Ball entfernt auf, außer dem Kicker. Der darf natürlich weiter anlaufen. Seine Mitspieler dürfen erst loslaufen, wenn er gegen den Ball getreten hat.
Auf jeder Seite des Balles müssen fünf Spieler stehen. Jeweils zwei auf jeder Seite außerhalb der Nummern. Jeweils zwei zwischen den Nummern und den Hashmarks.
Beim Returnteam müssen sich wenigstens acht Spieler in der „Setup Zone“, 15 Yards vom Ball entfernt, aufstellen. Nur drei Spieler dürfen sich weiter entfernt aufstellen. Wedge Blocks, also die Keilformationen zum Blocken, sind verboten.
Ein Ball, der in der Endzone landet und nicht von einem Spieler des Returnteams berührt wird, ist tot. Es gibt dann sofort einen Touchback.
Ein Video dazu gibt es auf der NFL Seite: http://www.nfl.com/news/story/0ap3000000933891/article/owners-approve-changes-to-kickoff-use-of-helmet
Wie es heißt, hätte man niemals darüber diskutiert, den Kickoff ganz abzuschaffen.
Eine weitere neue Regel ist der automatische Videobeweis bei Platzverweisen.
Am heutigen Mittwoch wollen die Teambesitzer darüber diskutieren, wie man mit Hymnenverweigerern umgehen soll?
Und auch die Tatsache, daß Wetten nun in jedem Staat der USA legal sind, wird ein Thema sein.

Vor einigen Tage war Ex- Cowboys Tight End Jason Witten überzeugt, daß sein Ex-Kollege Wide Receiver Dez Bryant von den Packers unter Vertrag genommen werden könnte.
Davon hält Packers Quarterback Aaron Rodgers wenig: „Wir mögen junge Receiver,“ sagte er. „Also nehme ich doch an, daß wir so weitermachen werden. Was hätte es für einen Sinn Jordy Nelson gehen zu lassen und Dez Bryant aufzunehmen? Aber er ist ein talentierter Spieler. Irgendwo wird er landen. Wenn er hier landet, werden wir ihn natürlich mit offenen Armen empfangen.“

Die Jets haben eingesehen, daß ihr Quarterback, den sie 2016 in der zweiten Runde einberiefen, ein Flop ist.
Sie gaben Christian Hackenberg an die Raiders ab, die ihn als Ersatzmann ausprobieren wollen. New York bekam dafür Oaklands Draftpick in Runde sieben der Draft 2019.
Hackenberg hat vor Kurzem damit begonnen, an seiner Wurftechnik zu arbeiten. Zu spät für ein Verbleiben bei den Jets.
Doch einen sicheren Platz hat er nicht bei den Raiders. Er wird den Wettbewerb mit EJ Manuel und Connor Cook aufnehmen müssen.

Chiefs Tight End Demetrius Harris wurde für ein Spiel suspendiert.
Er hat gegen die Drogenbestimmungen der Liga verstoßen.

Und jetzt zum Lazarettreport
Chargers Tight End Hunter Henry zog sich am Dienstag im Training einen Kreuzbandriss zu. Seine Saison ist beendet.
Kommt jetzt Antonio Gates zurück? Er hat das Team nach 15 Jahren verlassen. Er wäre eine Alternative für L.A.

Nach sechs Jahren trennten sich die Eagles von Linebacker Mychal Kendricks.
Das kam überraschend, denn Linebacker Jordan Hicks erholt sich gerade von einem Kreuzbandriss und Paul Wirrlow zog sich beim Training am Dienstag einen Kreuzbandriss zu.

Dolphins Quarterback Ryan Tannehill darf nach seiner saisonbeendenden Knieverletzung ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Und Training hat er nötig. Einen Beweis seiner Klasse ist der 30-jährige auch nach sechs Jahren in Miami immer noch schuldig.

Dienstag, 22. Mai 2018

Kurzberichte
brady-tom-sb49-mvpEs wird etwas ernster. Die organisierten Teamaktivitäten, die OTAs, beginnen.
Die sind immer noch freiwillig, aber nach dem Kraft- und Konditionstraining bisher, halten die Teams jetzt 7 gegen 7, 9 gegen 7 und 11 gegen 11 Übungen ab. Allerdings ohne Kontakt, denn Berührungen sind in dieser frühen Phase der Vorbereitungszeit noch verboten.
Die Patriots beginnen ihre OTA ohne Quarterback Tom Brady (Bild) und Tight End Rob Gronkowski.
Während Brady auch zuvor schon oft bei den Kraft- und Konditionsübungen gefehlt hat, hat er bisher immer an diesen OTAs teilgenommen. Sein Fehlen wird als weiterer Beweis gewertet, daß es zwischen dem Quarterback und seinen Chefs nicht mehr so ganz ungetrübt läuft.
Brady sagte dazu, daß er in diesem Jahr mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Er möchte mit seinen knapp 41 Jahren „verjüngt“ in die nächste Saison gehen, wie er meinte. Daß er 2018 wegen Vertragsstreitigkeiten nicht spielt, ist ausgeschlossen, sagte Brady. Man kann also hoffen, daß er auch für die mageren $14 Millionen spielen wird, für die Jimmy Garoppolo und Kirk Cousins sich noch nicht mal aus dem Bett bewegen würden.
Auch Gronkowski möchte mehr Geld. Ein umstrukturierter Vertrag wurde ihm in Aussicht gestellt, aber es hat sich noch nichts Konkretes getan. Bis dahin glänzt der Gronk durch Abwesenheit.
Vom 5. bis 7. Juni steht ein Pflichtprogramm an, das erste Minicamp. Da werden Brady und Gronkowski erwartet.

NFL Chef Roger Goodell hat im Namen der NFL den Kongress um Klarheit gebeten.
Nachdem jetzt jeder Bundesstaat der USA legal Sportwetten anbieten darf, droht ein heilloses Durcheinander an Regelungen und Bestimmungen.
Goodell bat die Politiker in Washington darum, für einheitliche Standards zu sorgen.
Es wird erwartet, daß die anderen großen Sportligen, die auch in mehreren Staaten Teams haben, sich der Bitte um klare Richtlinien anschließen werden.

Die Alliance of American Football glaubt, daß sie eine Chance hat, nicht zuletzt, weil man in den USA demnächst legal in jedem Staat Sportwetten betreiben darf.
Die AAF will wettbegeisterten Sportfans eine Chance bieten, die lange Durststrecke ohne Football vom Super Bowl bis zum September etwas zu verkürzen.
Zudem will sie Fantasy Football Süchtigen ein neues Erlebnis bringen. Etwa 20 Millionen Fantasy Football Spieler hängen sechs Monate in der Luft.
In der Zeit von Februar bis April sollen diese Leute über Apps noch während eines laufenden Alliance Spiels ihre Fantasyspieler wechseln können. Zudem sollen sie sich mit den anderen Besitzern der Teams in ihrer Liga live austauschen können.
Charlie Ebersol, der Vorsitzende der Alliance, wurde gefragt, ob ihm denn die sinkenden Einschaltquoten der NFL Spiele keine Sorge bereiten? Darauf wollte er nichts antworten.
Auch das drohende Comeback der XFL, einer von der Wrestling Liga geführten Liga, ängstigt ihn nicht weiter. Die XFL hat ähnliche Pläne, wie Ebersols Alliance. Das liegt wohl daran, daß Dick Ebersol, Charlies Vater, und Vince McMahon, ein Gigant im Wrestling-Geschäft, Partner in der alten XFL waren.
Beide Ligen planen mit acht Teams. Beide planen kürzere Spiele. Beide planen eine 10 Spiele dauernde Saison.
Ebersol sieht seine Liga als „Brückenliga“. Die Unterschiede zwischen Collegefootball und der NFL sind mittlerweile gerade bei den Quarterbacks so groß, daß Frischlinge vom College oft erst mal umgeschult werden müssen. Die Alliance möchte dafür die Brücke sein, in der ein College Quarterback noch vor der Draft ein paar Spiele in der AAF absolviert, unter NFL Bedingungen.
USFL, XFL, UFL, die von der NFL selber geführte WLAF/NFLE, sie alle kamen und gingen. Mal sehen, wie lange diese Liga durchhält.

Zwei neue Super Bowl Austragungsorte stehen fest: Arizona und New Orleans.
Super Bowl LVII wird 2023 die Saison 2022 in Phoenix, Arizona abschließen. Es wird der dritte Super Bowl Im University of Phoenix Stadium sein, der vierte im Großraum Phoenix insgesamt.
Ein Jahr später wird New Orleans zum 11. Mal Gastgeber des Super Bowls sein. Das ist ein neuer Rekord.

Die NFL hat den Fall Matt Patricia untersucht. Der neue Head Coach der Lions soll 1996 eine Frau vergewaltigt haben.
Es wurde Anklage gegen ihn erhoben, doch es kam nicht zum Prozess, weil das Opfer sich nervlich nicht in der Lage sah, das Verfahren durchzustehen.
Die Liga kam nach reiflicher Überlegung zu dem Ergebnis, daß sie keine Strafe gegen Patricia verhängen wird. Auch die Lions haben nichts zu befürchten. Sie hätten den Anstellungsprozess nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt.
Lions Präsident Rod Wood sagte dazu, daß er von der Firma, die den Hintergrund neuanzustellender Mitarbeiter für die Lions durchleuchtet, keine Angaben zu Patricias Verhaftung bekommen hätte. Das läge daran, daß Patricia in Massaschusetts wohnte, als er angeheuert wurde, und da dürfen Informationen über Verhaftungen, die länger als sieben Jahre zurückliegen, nicht weitergegeben werden.
Die NFL kam zu dem Schluß, daß Patricia nichts falsch gemacht hat, weil er den Lions nichts von seiner Verhaftung erzählt hat. Und die Liga wird keine Strafe gegen den Head Coach verhängen, weil die Sache sich ereignet hat, weit bevor Patricia in die NFL kam.
Patricia hat die volle Unterstützung der Chefetage. Und auch die Herzen der Lions Spieler hat er mit seiner offenen Art im Sturm erobert.

„Ich war dreimal zu einer Entziehungskur,“ gab Brett Favre in einem Interview zu.
Der ehemalige Quarterback der Packers war in seiner Zeit in Green Bay dreimal in einer Entzugsklinik. Von einem Mal,1996, ist es ja bekannt. Da mußte er das Drogenmißbrauchsprogramm der NFL absolvieren.
Favre gab in dem Interview auch zu, daß Alkohol seine Einstiegsdroge war. Dann kamen die Pillen, die muntermachten.
Peter King, der das Interview führte, sagte, daß er jetzt verstehe, warum der Motor von Favre immer auf Hochtouren laufen konnte.

Das Knie von Dalvin Cook heilt gut.
Der Running Back der Vikings liegt in seiner Reha vor dem angegebenen Zeitplan.
Ein Kreuzbandriss beendete jäh die vielversprechende Rookiesaison Cooks. Bereits nach vier Spielen und 354 Yards war für ihn Schluß.
Head Coach Mike Zimmer hofft, daß sein Running Back fit ist, wenn das Trainingscamp beginnt.

Sonntag, 20. Mai 2018

Kurzberichte
watt-jj2JJ Watt (Bild) liegt seine Heimatstadt Houston und die Umgebung wirklich am Herzen.
Der Star-Verteidiger der Texans sagte, daß er für die Beerdigungskosten der Opfer des Schulmassakers in Santa Fee aufkommen möchte.
Am Freitag wurden bei der 22. Schul-Schiesserei dieses Jahres in den USA 10 Menschen getötet und weitere 10 zum Teil schwer verletzt.
Die 22. Schulschiesserei 2018 und das Jahr ist noch nicht einmal halb um. Man ist fassungslos.
Watt rief ja auch eine sehr erfolgreiche Spendenaktion ins Leben, nach der schlimmen Hochwasserkatastrophe, die Hurrikan Harvey im letzten August über die Stadt brachte.
Kurz nach dem Massaker am Freitagmorgen twitterte Watt: „Absolut schrecklich!“

Terrance Williams wurde am frühen Samstagmorgen verhaftet.
Der Wide Receiver der Cowboys wurde in einem Vorort von Dallas festgenommen. Die Polizei fand seinen Lamborghini, der in eine Straßenlaterne gekracht war.
Williams war nicht mehr im Wagen, sondern fuhr mit einem Elektrobike durch die Gegend. Die Polizei vermutete, daß der Wide Receiver unter Drogen stand, und nahm ihn fest.
Nach Hinterlegung einer Kaution von $369 kam er wieder frei.
Williams gab an, daß er einem vor ihm fahrenden Auto ausweichen mußte, das plötzlich und unerwartet bremste.
Verletzt wurde er bei dem Unfall, an dem nur sein Wagen und die arme Straßenlaterne beteiligt waren, nicht.
Die Cowboys wollten noch nichts zu dem Vorfall sagen.
Die Liga wird sich die Sache bestimmt ganz genau ansehen.

Johnny Manziel macht den Abstieg in die kanadische Liga CFL.
Der problematische Quarterback hat bei den Hamilton Tiger-Cats einen Zweijahresvertrag unterschrieben.
In der NFL spielte Manziel zuletzt vor zwei Jahren. 2018 spielte er letzten Monat in der Spring League.

Gibt es in der NFL 16 Elite- Quarterbacks?
Muß wohl so sein, denn 16 Quarterbacks bekommen 10% des Gesamtetats, den die NFL Teams für ihre Spieler zur Verfügung haben, als Gehalt.
Spitzenreiter in dieser irrsinnigen Statistik ist Jimmy Garoppolo. Der Quarterback der 49ers, der letztes Jahr sieben Starts hatte und sieben Spiele gewann, erhält 20,9% der $177,2 Millionen, die das Team für Spielergehälter ausgeben darf.
Auf Platz zwei folgt ein Quarterback, der mehr Spiele verloren, als gewonnen hat: Matthew Stafford von den Detroit Lions. Seine S/N Bilanz weist magere 60-65 Siege auf, was zugegebenermaßen daran liegt, daß die Lions schlechte Mannschaften und Coaches hatten. Doch Stafford ist den Lions $15% ihres Spieleretats wert.
Es folgen Derek Carr, 28-34 Siege, 14,1%
Joe Flacco, 92-62 Siege, 14%
Andrew Luck, 43-27 Siege, 13,8%
Und Kirk Cousins, der vor einigen Wochen kurz mal der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten war?
Er liegt nach der Erhebung einer großen US amerikanischen Tageszeitung auf Platz sechs der Statistik. Trotz seiner garantierten $84 Millionen für drei Jahre kommt er nur auf 13,5% des Gesamtetats der Vikings und landet auf Platz sechs.
Also ist der Mann anscheinend doch ein Schnäppchen.

Nachdem Terrell Owens seine Verwunderung darüber geäußert hat, daß Jason Garrett immer noch Head Coach in Dallas ist, möchte der ehemalige Wide Receiver zeigen, daß er noch mehr drauf hat, als Sprüche klopfen.
Owens, 44 Jahre alt und frischgebackenes Mitglied der Pro Football Hall of Fame, möchte wieder aktiv ins Geschehen eingreifen.
Sein letztes Spiel in der NFL bestritt er 2010. Das ist verdammt lang her.
Aber Owens hält sich fit. Er trainiert hart. Ob es ihm gelingt, nach seiner langen Auszeit und als Mitglied der Ruhmeshalle noch mal in der NFL zu spielen?
Das ist bisher noch keinem Spieler gelungen.
Joe Gibbs hat das mal als Head Coach geschafft. Er verließ die Redskins 1992 um sich fortan um sein erfolgreiches NASCAR Team „Joe Gibbs Racing“ zu kümmern. 1996 wurde er nach drei Super Bowl Siegen in die Hall of Fame aufgenommen. 2004 versuchte er es noch mal als Head Coach der Redskins, ohne wirklichen Erfolg.
Wird Terrell Owens eine Rückkehr gelingen?
Näh!

Samstag, 19. Mai 2018

Kurzberichte
owens-terrell200Terrell Owens (Bild) hat eine Frage gestellt, die sich bestimmt schon viele gestellt haben.
Der ehemalige Star Receiver der Dallas Cowboys fragt sich, warum Jason Garrett noch immer Head Coach der Dallas Cowboys ist? Das wäre doch irrsinnig, meinte Owens.
Owens spielte von 1996 bis 2010 in der NFL, darunter von 2006 bis 08 in Dallas. Die Wege der beiden kreuzten sich, als Garrett von 2007 bis 08 Offensive Coordinator der Cowboys war.
Sechs mal wurde der Wide Receiver in den Pro Bowl gewählt und seit diesem Jahr ist er Mitglied in der Hall of Fame. Man kann ihm also ein gewisses Fachwissen zugestehen.
Für Owens ist Wide Receiver Dez Bryant der Sündenbock für Garretts Versagen, was die Leistung der Offense angeht. Die Cowboys hätten unter Garrett keine Fortschritte gemacht. „Wenn man es sich richtig ansieht, dann macht es keinen Sinn, daß Garrett seinen Job immer noch hat.“ Damit spricht Owens aus, was viele denken.
Garretts Bilanz als Head Coach steht bei 67-53 Siegen und zwei Playoffteilnahmen in sieben Jahren. Viel zu wenig für ein Team mit den Ansprüchen, die die Dallas Cowboys eigentlich haben.
Das gilt auch, obwohl Garrett als zweitsiegreichster Head Coach in der Geschichte der Cowboys gilt. Doch was sind Garretts 67-53 Siege in der regulären Saison und 1-2 in den Playoffs wirklich wert gegenüber den 250-162-6 Siegen in der regulären Saison und 20-16 in den Playoffs von Tom Landry?
Eben!

Vincent Jackson beendet seine NFL Karriere.
Der Wide Receiver spielte zuletzt fünf Jahre für die Buccaneers. 2017 setzte er eine Saison aus wegen eines gerissenen Kreuzbands, und jetzt erklärte er seinen Rücktritt.
Der heute 35 Jahre alte Jackson wurde 2005 von den Chargers rekrutiert.
Er brachte es im Laufe der Jahre auf 9.080 Passyards und 57 Touchdowns. Drei mal wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Julio Jones wird nicht an den freiwilligen Trainingseinheiten der Falcons nächste Woche teilnehmen.
Der Wide Receiver möchte einen besseren Vertrag haben.
Jones fing in vier aufeinanderfolgenden Saisons Pässe für jeweils wenigstens 1.400 Yards. Und jetzt möchte er ein Update seines Vertrags, der ihm 2018 $10,5 Millionen sichert.
Bei den Falcons heißt es, daß es OK wäre, wenn Jones allen freiwilligen Trainingseinheiten fern bliebe. Was passiert, wenn das Pflichtprogramm beginnt, das ist ein anderes Kapitel.

Reuben Foster muß am 20. Juni vor Gericht.
Nicht in dem Fall der falschen Beschuldigung seiner Ex-Freundin, sondern wegen Marihuana Besitzes. Deswegen wurde er im Januar verhaftet.
Am 23. Mai wird entschieden, ob es im angeblichen Fall häuslicher Gewalt zu einem Prozess kommen wird. Fosters Ex beschuldigte ihn, am 11. Februar gewalttätig gegen sie geworden zu sein.
Mittlerweile hat sie zugegeben, daß sie gelogen hat. Weiter gab sie zu, daß sie schon einmal einen Mann fälschlich angezeigt hat, als er sich von ihr trennte.
Dennoch hat die Staatsanwaltschaft den Fall gegen Foster noch nicht geschlossen. Ein Richter wird am 23. Mai entscheiden, ob es zu einem Prozess kommt.

49ers Defensive End Arik Armstead erholt sich von einer Fußoperation.
Da es nur ein „kleiner“ Eingriff war, sollte Armstead nicht viel Vorbereitungszeit verpassen.
Obwohl der Defensive End in den letzten zwei Jahren nur an 14 Spielen teilnehmen konnte, haben die Niners viel Vertrauen in ihn. Sie zogen im April ihre Option auf Armsteads fünfte Saison.

Richard Sherman hat das Lauftraining aufgenommen.
Der ehemalige Cornerback der Seahawks erholt sich von einer gerissenen Achillessehne. Der 30-jährige wird zum Beginn des Trainingscamps seines neuen Teams, den 49ers, wohl einsatzbereit sein.
Sherman fing bisher 32 Interceptions und wehrte 99 Pässe ab. Er könnte der auf Platz 22 liegenden Passverteidigung San Franciscos wirklich helfen, wenn er wieder fit ist.

Freitag, 18. Mai 2018

Kurzberichte
jackson-hue2Kein Head Coach ist ein Freund von Ablenkungen seines Teams, auch Hue Jackson (Bild) nicht. Vor Allem in der wichtigen Vorbereitungszeit, in der neue Teamkollegen zusammenfinden müssen. Und da das der Liga auf der Jagd nach dem letzten TV Dollar egal ist, erwischt es jedes Jahr ein Team, das für die Sendung Hard Knocks ausgesucht wird. Dieses Jahr erwischte es die Cleveland Browns. Jackson erwischt es bereits zum zweiten Mal. 2013 war er Offensive Coordinator der Bengals, als die Opfer von Hard Knocks wurden.
Die Kamerateams des Senders HBO werden also im Trainingslager wie die Schmeißfliegen um die Spieler der Browns herumschwirren. Besonders Baker Mayfield, die Nr. 1 der Draft, wird von den Kameras ins Visier genommen werden. Vielleicht wird es dem Rookie Quarterback gefallen? Er wird als eingebildet und polarisierend bezeichnet. Mayfield wird sogar Johnny Manziel 2.0 genannt. Mayfield redet gerne Müll und ist auch noch stolz darauf.
Der neue General Manager des Teams, John Dorsey, mag die Ablenkung auch nicht: „Ich glaube nicht, daß da irgend etwas gutes bei Hard Knocks rauskommt, aber wir werden sehen.“
Wir werden auch sehen, wie der neue Star der Browns seine Rolle annimmt. Mayfield ist nicht nur eingebildet und großspurig, er ist auch enorm ehrgeizig. Und Medienaufmerksamkeit ist er ja bereits gewohnt. Als Star auf dem College steht man nicht viel weniger im Rampenlicht, als ein NFL Star.


Sport 1 zeigt die deutsche Footballliga GFL.
Ab August gibt es jeden Mittwoch die Sendung „Kick Off – Das GFL-Magazin" im freiempfangbaren Fernsehen.
Auch der 40. German Bowl am 13. Oktober wird auf Sport 1 übertragen.

 

Der Termin steht. Am 5. Juni sollen die Philadelphia Eagles im Weißen Haus von Präsident Trump empfangen werden.
Dummerweise aber haben die Eagles bereits Trainingseinheiten vom 4. - 7. Juni angesetzt. Da ist diese Einladung nicht günstig.

Dak Prescott hat viel vor.
Er möchte der beste Quarterback werden, den die Cowboys jemals hatten. Das wird nicht leicht, müßte er dafür doch an Roger Staubach und Troy Aikman vorbeiziehen. Und auch wenn Tony Romo absolut erfolglos war, was Titel angeht, seine Statistiken sind gut (34.183 Passyards, 248 Touchdowns). Und vergessen wir Danny White nicht, der mit Dallas Super Bowl XII gewann.
Das sind schon Hausnummern, an denen Prescott da vorbeiziehen will.
Prescott geht in seine dritte Saison. Seine Rookiesaison war vielversprechend. Seine zweite Saison litt unter der sinnlosen Suspendierung von Running Back Ezekiel Elliott.
Und jetzt also Saison drei, in der Prescott für die sagenhaft niedrige Summe von nur $630.000 spielen wird. Um demnächst dann doch immens mehr Gehalt beziehen zu können, wäre es natürlich gut, wenn Prescott 2018 wieder auf dem Niveau von 2016 spielen würde. Elliott ist wieder da, doch jetzt fehlten Wide Receiver Dez Bryant und vor Allem Tight End Jason Witten. Das macht es nicht leichter.
Cowboys Vizepräsident Stephen Jones hat schon mal die Gehaltsobergrenze ab 2019 im Auge, um Prescotts kommendes Gehalt dort einzurechnen.
Und Prescott will hart arbeiten, um ein würdiger Cowboys Quarterback zu werden. Bisher erzielte er 6.991 Passyards und 45 Touchdowns bei 17 Interceptions. Und der Quarterback ist auch gut zu Fuß. Er erzielte 639 Laufyards und 12 Touchdowns.
Ein guter Start, auf dem Weg zum besten Dallas Cowboys Quarterback aller Zeiten. Aber ein langer Weg liegt noch vor Dak Prescott.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Kurzberichte
kaepernick-colin-haareJohn Elway mußte gestern unter Eid aussagen. Der General Manager der Broncos hatte Besuch von Ex-NFL Quarterback Colin Kaepernick (Bild) und dessen Anwalt.
Kaepernick behauptet, daß sich die NFL gegen ihn verschworen hat, um ihn nicht mehr spielen zu lassen. Das will er in einem Prozess beweisen.
Dallas Cowboys Besitzer Jerry Jones, Baltimore General Manager Ozzie Newsome und Head Coach John Harbaugh, Seattle General Manager John Schneider und Head Coach Pete Carroll und die Teambesitzer Stephen Ross und Bob McNair mußten schon unter Eid aussagen. Elway ist deshalb besonders, weil er der letzte in der Liste derer war, der ein ernsthaftes Einstellungsgespräch mit Kaepernick führte. Das war nach der Saison 2015, in der die 49ers mit Kaepernick in den Super Bowl kamen. Der Quarterback verweigerte von sich aus einen Vertrag, weil er eine Gehaltskürzung hätte hinnehmen müssen. Das wollte er nicht. Elway sah sich anderweitig um und verpflichtete Paxton Lynch in der ersten Runde der Draft 2016.
Das klingt so, als wäre der Besuch in Denver für den Quarterback und seinen Anwalt nicht gerade sehr hilfreich gewesen.

David Tepper wird der neue Besitzer der Carolina Panthers, da wird sich wohl nichts mehr dran ändern. Der Kaufpreis wird bei $2,2 Milliarden liegen.
So weit ist der Besitzerwechsel in trockenen Tüchern. Es müssen aber 75% der Teambesitzer dem Verkauf zustimmen, und nicht zwei Drittel, wie ich letztens irrtümlich gemeldet habe.
Tepper wurde 1957 geboren. Er wuchs in der Nähe von Pittsburgh auf und man sagt, daß er mit vier Jahren schon die Addition und Multiplikation beherrschte.
1993 startete er den Hedge Fond Appaloosa Management. 2017 listete Forbes ihn als weltweit fünftreichsten Hedge Fond Milliardär auf, mit einem Vermögen von $11 Milliarden.
Tepper soll in der Schule der Klassenclown gewesen sein und er wurde zum besten Darsteller im Schulmusical gewählt. Tepper liebt Sport, besonders Baseball und natürlich Football.
Als Teilhaber eines NFL Teams hat er bereits Erfahrung. Er hält 5% an den Pittsburgh Steelers, die er verkaufen muß, wenn er die Panthers kauft.
Wie man hört, hat Tepper mit $2,2 Milliarden nicht das höchste Gebot für die auf $2,3 Milliarden geschätzten Panthers abgegeben, doch Jerry Richardson, der das Team verkaufen muß, hat sich für ihn entschieden. Richardson kostete das Team 1993 noch $206 Millionen.

Eagles Defensive End Brandon Graham wurde vor Kurzem an einem Knöchel operiert.
Der Versuch, den angeschlagenen Knöchel, den er sich letzten Dezember verletzte, ohne Operation heilen zu lassen, hat nicht geklappt.
Er wird einige Zeit der Vorbereitung verpassen, ist aber zum Beginn des Trainingscamps sehr wahrscheinlich wieder fit.

Chargers Guard Forrest Lamp hatte einen kleinen Eingriff an einem Knie.
Es wäre nur eine Korrektur an dem Knie gewesen, in dem er sich letztes Jahr das Kreuzband gerissen hat. Deshalb verpasste er seine komplette Rookiesaison.

Redskins Guard Arie Kouandjio wird noch in dieser Woche an einem angerissenen Quadrizeps operiert.
Er wird einige Monate brauchen, bis er wieder spielen kann.

Dienstag, 15. Mai 2018

Kurzberichte
obrien-billBill O`Brien (Bild) ist optimistisch. Der Head Coach der Texans glaubt, daß zwei seiner verletzten Stars voll einsatzbereit sein werden, wenn die Saison losgeht.
O`Brien glaubt, daß er in Deshaun Watson einen „Franchise- Quarterback“ gefunden hat. Einen Quarterback also, der das Team auf Jahre hinaus tragen und prägen kann. Doch nach sechs Starts Watsons, zog der sich eine Kreuzbandriss zu. Fans und Head Coach glaubten, in diesen sechs Starts einen kommenden Superstar gesehen zu haben.
Watson liegt gut im Zeitplan des Heilungsprozesses. Er soll zum Beginn des Trainingscamps ohne Einschränkungen einsatzbereit sein.
Und auch J.J. Watt bereitet O`Brien keine Sorgen. Der Head Coach ist sicher, daß sein Star Verteidiger in voller Stärke wieder auf Quarterback Jagd gehen kann.
Watt hat schwere Rücken und Knieverletzungen hinter sich. Nicht zu reden von der Leiste, die ihm Schmerzen bereitete und der gebrochenen Hand.
Doch der Defensive Tackle ist gut drauf. Jeden Tag kommt er früh zum Training und bleibt am Längsten.
Allerdings gibt Watt sich nicht so sehr optimistisch, was seinen Einstieg in die Saison oder das Trainingslager betrifft. Wann er wieder voll einsteigt, bleibt abzuwarten.

Die Browns haben die Sammelwut. Sie verpflichteten den fünften Quarterback in den letzten zwei Monaten.
Brogan Roback startete in 34 Spielen für Eastern Michigan.
Zuvor holten sie Tyrod Taylor von den Bills, Veteran Ersatzmann Drew Stanton, Rookie Baker Mayfield war ihre erste Wahl in der Draft und der ehemalige Quarterback von Wisconsin Joel Stave unterschrieb am 30. April, wurde aber schon eine Woche später wieder entlassen.

Hue Jackson hat den Termin für seinen Sprung in den Erie See genannt.
Der Head Coach der Browns gab das Versprechen in den See zu springen, nach der 1-15 Saison der Browns 2016 ab. Jackson versprach den Fans, daß es eine solche Saison unter ihm nicht ein weiteres Mal geben werde.
Stimmt... so in etwa... 2017 endete die Saison 0-16.
Jackson will sich an sein gegebenes Wort halten. Doch er will nicht alleine ins Wasser gehen. Er versprach $100 an seine Organisation, die gegen Menschenhandel kämpft, zu spenden, für jeden Mitarbeiter der Browns der mit ihm in den See springt.
Am 1. Juni soll es dann so weit sein.

„Everybody was Kung Fu fighting“!
Jeder?
Zumindest die Patriots. Sie heuerten einen Kampfsportexperten an, der die Defense auf Trab bringen soll. Die Pass Rusher sollen vom Training mit Joe Kim besonders profitieren. Der ist ein ehemaliges Mitglied der U.S, Teakwondo Nationalmannschaft.
Hat es Zweck Kim anzuheuern?
Der beriet schon die Cleveland Browns 2016.
Frage beantwortet!

Nevada ist nicht mehr das alleinige Mekka des Glücksspiels. Das oberste Gericht der USA erlaubte New Jersey auch legales Glücksspiel anzubieten.
In den letzten 25 Jahren sorgte der Professional and Amateur Sports Protection Act (PASPA) dafür, daß nur in einem Staat der USA legale Wetten abgeschlossen werden durften. Das Gericht stimmte mit 6:3 Stimmen gegen diese Verordnung, die den professionellen und Amateur Sport schützen sollte.
Und jetzt darf nicht nur New Jersey, das gegen die Verordnung geklagt hatte, legale Wetten anbieten, sondern jeder Staat des Landes darf das jetzt für sich entscheiden.

Broncos Running Back De`Angelo Henderson wurde in einen Autounfall verwickelt.
Eine Autodieben lieferte sich mit der Polizei eine Hochgeschwindigkeitsjagd. Dabei erwischte sie das Auto von Henderson seitlich mit solcher Wucht, daß es sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb.
Der Running Back wurde in ein Krankenhaus gebracht, doch er konnte es noch am gleichen Abend wieder verlassen. Er trug nur kleinere Verletzungen davon.
Rainbow Sunset Espinoza, die 37 Jahre alte Unfallverursacherin, wurde festgenommen und mit 14 Anklagepunkten belegt.

Matt Millen braucht eine Herztransplantation.
Der ehemalige Star Linebacker, gute TV Analyst und nicht so gute General Manager der Lions leidet an Herzamyloidose. Die Krankheit ist unheilbar und wird zur Zeit mit einer Chemotherapie behandelt.
In einem Interview für die Zeitschrift Sports Illustrated kam Millen dann recht schnell von seiner Krankheit auf seine Zeit bei den Lions zu sprechen.
Die hätte er genossen, sagte er.
Die Lions Fans werden das nicht so sehen. Zwischen 2001 und 08 war Millen General Manager in Detroit. Er hatte kein Händchen dafür, die richtigen Spieler zu verpflichten, was die Bilanz von 31-81 Siegen in dieser Zeit belegt.
Detroit lieferte in dieser Zeit auch eine glatte 0-16 Saison ab, die erste eines Teams in der Geschichte der NFL. Dennoch war Millen damals der zweitbestbezahlte General Manager der Liga, und das, obwohl er keinerlei Erfahrung als Entscheidungsträger hatte.
Nach seinem unrühmlichen Ende bei den Lions ging er wieder in die Kommentatorenbox.
Hoffen wir, daß er einen Organspender finden wird.

Montag, 14. Mai 2018

Eine Trainerlegende ist gestorben.
knox-chuckAm Samstag Abend verstarb Chuck Knox (Bild) im Alter von 86 Jahren eines natürlichen Todes.
Von 1973 bis 1994 war er Head Coach in der NFL, bei den Rams (73-77), den Bills (78-82), Seahawks (83-91) und noch mal den Rams (92-94).
1973, 80 und 84 war er Head Coach des Jahres. Seine Bilanz als Head Coach zeigt 186 Siege, 147 Niederlagen und ein Unentschieden in der regulären Saison und 7-11 in den Playoffs.
Seine Vorliebe für das Laufspiel brachte ihm den Spitznamen „Ground Chuck“ ein.
Von 1973-77 gewann er mit Los Angeles fünf NFC West Titel in Serie. 1992 ging er zurück nach Los Angeles, um die Rams in ihren letzten drei Jahren vor ihrem Umzug nach St. Louis zu trainieren. Doch er kam nur noch auf eine Bilanz von 15-33 Siegen.
Seine 80 Siege mit den Seahawks sicherten ihm 2005 einen Platz im Ring der Ehre des Teams.
Seine Trainerkarriere begann 1963 als Offensive Line Coach der Jets. Dort war er die treibende Kraft hinter der Verpflichtung von Quarterback Legende Joe Namath.

Patricia und andere Angeklagte II
Die Anklage war bereit. Fünf Zeugen wollten im Prozeß gegen Matt Patricia aussagen. Eine Krankenschwester, ein Arzt, ein Polizei Ermittler, ein Polizeibeamter und ein College Freund des angeblichen Opfers.
Eine Jury, die den Fall anhörte, kam zu dem Entschluß, daß es genug Anhaltspunkte gab, um einen Prozess gegen den heutigen Head Coach der Lions zu beginnen.
Dieser Prozess sollte am 21. Oktober 1997 starten, doch die Klägerin fühlte sich dem Stress des Verfahrens nicht gewachsen und die Anklage wurde 10 Monate später fallengelassen. Die Polizeiberichte zu diesem Fall wurden nach 10 Jahren gelöscht. Länger mußten sie nicht aufbewahrt werden.
So gesehen gilt für Patricia die Unschuldsvermutung, auch wenn man so langsam daran nicht mehr glauben mag. Patricia glaubt natürlich daran: „Ich war damals unschuldig und bin jetzt unschuldig.“
Die Lions, die zunächst sagten, daß sie Patricias Hintergrund komplett durchleuchtet hätten, haben wohl etwas geflunkert. Die Firma, die für viele NFL Teams Erkundigungen über die anzuheuernde Mitarbeiter erhebt, hat mitgeteilt, daß sie auf diesen Fall nicht gestoßen wären. Hier kann man sich jetzt selber aussuchen, was wohl stimmt.
Die Lions jedenfalls stehen weiter zu Patricia, und die NFL hat angekündigt, daß sie selber untersuchen wird, was da war.

Kurzberichte
22 Teams haben am Wochenende ihre Rookie Camps abgehalten, die Arizona Cardinals, Atlanta Falcons, Buffalo Bills, Carolina Panthers, Chicago Bears, Cincinnati Bengals, Dallas Cowboys, Denver Broncos, Detroit Lions, Houston Texans, Indianapolis Colts, Jacksonville Jaguars, Los Angeles Chargers, Miami Dolphins, New England Patriots, New Orleans Saints, New York Giants, Philadelphia Eagles, Pittsburgh Steelers, Tampa Bay Buccaneers, Tennessee Titans and Washington Redskins.
Die LA Rams sind das einzige Team, das kein traditionelles Rookiecamp abhalten wird.
Josh Rosen, der erste Quarterback aus Runde 1 der Draft der seinen NFL Vertrag unterschrieb, hinterließ gemischte Eindrücke im Camp der Cardinals.

Ein Favorit schält sich heraus.
David Tepper, ein Hedge Fond Manager, also eine „Heuschrecke“, scheint das Rennen zu machen. Sein Vermögen wird auf $11 Milliarden geschätzt.
Wie es heißt, wird Panthers Besitzer Jerry Richardson, der sein Team verkaufen muß weil er sich sexuellen Anschuldigungen ausgesetzt sieht, seine geliebten Panthers an Tepper verkaufen.
Der Verkauf benötigt eine Zweidrittelmehrheit der anderen Teambesitzer. Die treffen sich vom 21.-23. Mai in Atlanta und könnten dann bereits abstimmen.
Sollten sie nicht zustimmen, könnte sich die Suche nach einem neuen Besitzer bis in den Sommer hinziehen.

Aus New Orleans hört man, daß Alvin Kamara nicht den Großteil der Laufspielzüge bestreiten soll, während Mark Ingrams Suspendierung. Man wolle den Rookie des Jahres 2017 nicht überstrapazieren, sagte Running Back Coach Joel Thomas.
Head Coach Sean Payton wäre bereit, Adrian Peterson als Lückenfüller für Ingram anzuheuern. Peterson war 2017 bei den Saints unter Vertrag, doch das stellte sich als beiderseitiges Mißverständnis heraus. Nach vier Wochen gaben sie Peterson, ein sicherer Kandidat für die Hall of Fame, an die Cardinals ab. Die feuerten den 33-jährigen nach der Saison.
Müssen die Saints Peterson wirklich zurückholen?
Sie haben noch Jonathan Williams, Daniel Lasco, Trey Edmunds und Rookie Boston Scott im Kader.

Freitag, 11. Mai 2018

Patricia und andere Angeklagte
patricia-mattUnd wieder sind die News voll mit Nachrichten über (mutmaßliche) Frauenschläger.
Ich habe es so satt!!!
Fangen wir mit der Frage an, ob die Lions sich bald einen neuen Head Coach suchen müssen?
Gerade erst hat Ex- Patriots Defensive Coordinator Matt Patricia (Bild) seinen Job in Detroit angetreten, da könnte das Ende der Beziehung schon kurz bevor stehen.
Patricia und ein Freund aus dem College, Greg Dietrich, waren 1996 angeklagt eine Studentin angegriffen zu haben. Es kam nie zu einem Prozess.
Wie kam es dazu?
Patricia und Dietrich hatten beim Spring Break in Texas 1996 mit einer Frau ein paar lockere Tage verbracht. Eines Abends sollen sie in das Hotelzimmer der Frau eingebrochen sein und versucht haben, sie zu vergewaltigen.
Die Klage, die noch 1996 erhoben wurde, wurde im Januar 1997 fallengelassen. Die Klägerin soll nicht Willens gewesen sein auszusagen. Der Staatsanwalt sagte der Presse, daß das Opfer den Streß eines Prozesses nicht durchstehen würde. Das Opfer hätte darum gebeten, den Prozess auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Der Fall wurde seitdem nicht wieder eröffnet.
Als die Meldungen über den Vorfall in dieser Woche an die Öffentlichkeit kamen, sagte Patricia sofort, daß er fälschlich beschuldigt wurde. Er hätte vor 22 Jahren, als die Sache vor Gericht gehen sollte, niemals die Chance gehabt, sich zu verteidigen. „Doch die Wahrheit ist auf meiner Seite,“ zeigte er sich überzeugt.
Die Lions stehen hinter ihrem neuen Head Coach, wie sie in einem Statement mitteilten. Man hätte den Background Patricias ausführlich unter die Lupe genommen. Von dem Fall hätte man Kenntnis gehabt. Da es nie zu einem Prozess kam, und Patricia nie die Chance gehabt hätte sich zu verteidigen, würde für ihn die Unschuldsvermutung gelten.
Bill Belichick, Head Coach der Patriots, gab an, daß er nie von diesen Anschuldigungen gehört hätte, die vor Kurzem ans Licht kamen. 14 Jahre war Patricia für die Pats tätig, und nie hätte es etwas negatives über ihn gegeben. Er wäre ein außerordentlicher Coach, Person und Familienmensch, meinte Belichick.
Und die Treuebezeugungen der Lions?
Mal sehen, wie lange die reichen in Zeiten von #MeToo, wo Jede Jeden ohne Beweise erbringen zu müssen anprangern kann.

Ein weiterer Fall betrifft Cowboys Defensive Lineman David Irving.
Die Polizei teilte mit, daß sie eine Untersuchung gegen ihn wegen häuslicher Gewalt eingestellt hat.
Irving wurde von seiner Freundin angezeigt, sie am 21. April angegriffen und gewürgt zu haben.
Mittlerweile hat sie die Anzeige zurückgezogen.
Der Sprecher der Polizei in Frisco sagte, daß der Fall abgeschlossen wäre.

Sara Blackwell, die Anwältin zweier ehemaliger Cheergirls eines NFL Teams diskutiert mit Repräsentanten der Liga um bessere Bedingungen für die Frauen zu erreichen, die diesen Job ausüben.
Zu oft wären sie Belästigungen und Einschüchterungen ausgesetzt. Die Liga müßte hier für ausgeglichene Regeln sorgen, die verbindlich für jedes Team wären. Bisher sind die Teams selber für die Arbeitsbedingungen ihrer Cheergirls zuständig.
Blackwell vertritt Bailey Davis von den Saints und Kristan Ann von den Dolphins.
Die Anwältin drohte, die Liga im Namen ihrer Mandantinnen zu verklagen, sollte es zu keiner Einigung kommen: „Wir wollen nicht, daß die Liga sagt `es tut uns leid` sondern, daß sie sagt `wir tun alles was wir können, um sicherzustellen, daß unsere Cheergirls mit Respekt behandelt werden`“.

Kurzberichte
Ex-Cowboys Tight End Jason Witten alleine reicht nicht, um Jon Gruden bei ESPNs Monday Night Football zu ersetzen.
Anthony McFarland, ehemals Defensive Tackle der Buccaneers, wird als Analyst an der Seitenauslinie arbeiten. Lisa Salters wird weiter als Feld-Reporterin tätig sein, und Joe Tessitore ist der Kommentator.
Die Crew wird ihren ersten Einsatz in der zweiten Hälfte des Monday Night Football Doubleheaders am 10.9. haben, wenn die Rams zu Gast bei den Raiders sind, die von Jon Gruden gecoacht werden. Normalerweise arbeitet das Spitzenteam von ESPN beim ersten Spiel dieses Abends, aber die Chance das Spiel des ehemaligen Analysten Gruden zu analysieren, die war zu verlockend.

Cowboys Defensive Tackle Maliek Collins hat sich beim Krafttraining einen Knochen im linken Fuß gebrochen.
Obwohl er sehr wahrscheinlich operiert werden muß, soll er bis zum Saisonbeginn wieder einsatzbereit sein.

Die Panthers setzten bereits einen Spieler auf die saisonbeendende Verletztenliste. Fozzy Whittaker zog sich einen Kreuzbandriss zu.
Als Running Back erzielte er 2017 18 Yards. Als Kickreturner brachte er es in seinen vier Saisons in Carolina auf 856 Yards bei 38 Versuchen.

Josh Rosen ist der erste Rookie Quarterback aus der ersten Runde der Draft, der seinen Vertrag unterschrieben hat.
Die Nr. 10 unterzeichnete seinen Vierjahresvertrag bei den Cardinals, mit der üblichen Option des Teams auf ein fünftes Jahr, die die Verträge für Spieler aus der ersten Runde der Draft vorsehen.
Rosen bekommt pro Saison $17,84 Millionen, und einen Unterschriftenbonus von $11 Millionen.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Kurzberichte
elliott-ezekiel14 mal wurden Dez Bryant und Jason Witten zusammengenommen in den Pro Bowl gewählt. Tight End Witten 11x, Wide Receiver Bryant 3x. Sie werden 2018 nicht mehr für Dallas antreten. Bryant wurde gefeuert, Witten ging als Analyst zu ESPNs Monday Night Football.
„Deshalb,“ so sagte Teambesitzer Jerry Jones, „kommt jetzt eine Menge zusätzliche Arbeit auf Running Back Ezekiel Elliott zu.“
Elliott war 2017 für sechs Spiele zu unrecht suspendiert und schiebt eine Menge Ärger vor sich her. Jones sieht das positiv als Ansporn für seinen Running Back.
2016 war Elliott nicht nur Rookie des Jahres, sondern auch bester Running Back der Liga überhaupt. Durchschnittlich kam er auf 130 Yards pro Spiel. Jones glaubt, daß Elliott 2018 Kurs auf den MVP Titel der Liga nehmen wird.
Quarterback Dak Prescott könnte diese Unterstützung durch ein sehr gutes Laufspiel brauchen ohne Bryant und vor Allem ohne Witten.

Wettschulden sind Ehrenschulden.
Deshalb ist Nick Foles der neue GOAT.
Goat ist das englische Wort für Ziege. Und es ist auch die Abkürzung für Greatest of all Times, und als der größte aller Zeiten wird Patriots Quarterback Tom Brady bezeichnet.
Ein Zoo in Massachusetts wettete mit einem Zoo in Philadelphia auf den Sieger im letzten Super Bowl. Hätten die Patriots gewonnen, hätte der Zoo in Philadelphia die erste neugeborene Ziege Brady nennen müssen, umgekehrt sollte die erste neugeborene Ziege in Massachusetts Foles heißen.
Und wir wissen ja, wie der Super Bowl ausgegangen ist. Somit ist Eagles Quarterback Foles der (die) neueste Goat im Franklin Park Zoo.

Die NFL sieht Baker Mayfield, die erste Wahl der Browns, nur auf Platz vier der Rookie Quarterbacks, die in der kommenden Saison als Starter auflaufen werden.
Die Bills haben demnach das große Los gezogen, denn ihre erste Wahl in der Draft, Josh Allen, sehen die Experten der Liga als ersten Starter.
Platz 2 gehört Josh Rosen von den Cardinals, dann folgt Sam Darnold von den Jets und auf Platz fünf liegt Lamar Jackson von den Ravens. Der allerdings hat einen echten Konkurrenten in Joe Flacco vor sich, der sich schon verletzen müßte, um Jackson zum Starter zu machen.
Die anderen genannten Quarterbacks haben keine echten Konkurrenten vor sich.

Werden die Panthers sich von den Ablenkungen um sie herum beeinflussen lassen?
Jerry Richardson muß das Team verkaufen, weil er sich Frauen gegenüber nicht angemessen benommen hat. Auch Farbigen Angestellten gegenüber soll er sich abwertend geäußert haben.
Defensive Back Coach Curtis Fuller hat gekündigt. Gegen ihn wird auch wegen unangemessenem Verhalten ermittelt.
Fuller hat weiblichen Mitgliedern der Panthers Organisation elektronischen Nachrichten mit anstößigen Inhalten gesendet.
Eine Menge Ablenkungen, die sich in das Team hinein auswirken könnten.

Mark Ingram lotet aus, was er gegen seine Suspendierung tun kann?
Der Fall liegt bereits bei einem Schlichter, der bis zum 16. Mai entscheiden wird.
Der Running Back der Saints wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet. Doch er bestreitet, jemals Mittel eingenommen zu heben, die auf der Verbotsliste der NFL stehen. Für ein Mittel hat er um die Erlaubnis der NFL gebeten, und er hätte diese auch bekommen. Der Schlichter soll nun herausfinden, ob die Suspendierung auf die Einnahme dieses Mittels zurückzuführen ist.
Die Saints wußten bereits seit mehreren Wochen, daß Ingram gesperrt werden sollte. Doch sie haben nicht vor, einen Ersatzmann zu verpflichten.
Statt kurzfristig z.B. DeMarco Murray oder Adrian Peterson zu verpflichten, die immer noch kein neues Team haben, setzen sie auf ihren sensationellen Rookie der Saison 2017, Alvin Kamara. Der erzielte 2017 728 Laufyards und 8 Touchdowns und zusätzlich 826 Passyards mit weiteren 5 Touchdowns.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Kurzberichte
Ingram-MarkSeine Leistung brachte ihn in den Pro Bowl. Doch Saints Running Back Mark Ingram (Bild) hatte seine Leistung mit verbotenen Mitteln gesteigert. Deshalb wurde er für die ersten vier Spiele der kommenden Saison suspendiert.
Das dünnt den Laufangriff der Saints aus. Alvin Kamara wird eine noch größere Rolle übernehmen müssen. Der Heisman Trophy Sieger lief 2017 zum Titel „Offensive Rookie of the Year“.
Ingram und Kamara wurden das erste Running Back Duo, bei dem es jedem gelang in einer Saison über 1.5000 Yards from Scrimmage zu erzielen.
Die Saints müssen bei den Heimspiele gegen die Tampa Bay Buccaneers and Cleveland Browns, und den Auswärtsspielen gegen die Atlanta Falcons und New York Giants auf Ingram verzichten. Wenigstens ist ein garantiertes Freispiel darunter.

„Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, 2018 wieder zu spielen“. Diese Worte kamen aus dem Mund eines Mannes, der mittlerweile schon in die Hall of Fame aufgenommen wurde... Kurt Warner.
Der Quarterback hat zuletzt 2009 gespielt. Er ist immerhin schon 46 Jahre alt.
„Ich habe ernsthaft mit einem Coach drüber gesprochen,“ sagte Warner. „Meine Frau sagte `Mach es. Ich glaube, das wäre toll`. Also habe ich ernsthaft mit einem Coach darüber gesprochen, daß ich bereit wäre, wenn er jemand brauchen würde. Dann ist er losgezogen und hat einen Quarterback verpflichtet. Ich glaube, er hat mich nicht ernstgenommen. Ich denke, das Thema ist jetzt komplett durch.“

JJ Watt ist auf dem Weg der Besserung.
Der Star Verteidiger der Texans hat in den letzten zwei Saisons nur acht Spiele bestreiten können. Zunächst war es der Rücken, zuletzt hatte er einen komplizierten Schienbeinbruch. Der wäre gut verheilt, doch ob er zum Saisonstart einsatzbereit wäre, das wäre noch nicht klar, meinte Watt. Aber er hofft, daß er sogar schon zum Beginn des Trainingslagers wieder fit sein wird.
Unterstützung bei seiner Reha bekommt er von seiner Freundin Kealia Ohai. Sie spielt im Houston Dash Fußballteam und hat einen Kreuzbandriss hinter sich.

Die Buccaneers werden Tony Dungy in ihren Ring der Ehre aufnehmen.
Sechs Jahre war er Head Coach in Tampa Bay und führte das Team zu vier Playoffteilnahmen.
Die Aufnahmezeremonie wird in Woche drei in der Halbzeitpause des Spiels gegen die Steelers stattfinden.
Dungy ist bereits in den Ring der Ehre der Indianapolis Colts aufgenommen worden.

Sammie Lee Hill darf wieder in der NFL spielen.
Der Defensive Tackle war 2016 für die ersten vier Spiele suspendiert, weil er verbotene Drogen eingenommen hatte. Da er im November erneut positiv getestet wurde, bekam er eine Suspendierung auf unbestimmte Zeit.
Die wurde jetzt aufgehoben.
Hill spielte sieben Jahre in der NFL, für Detroit und danach in Tennessee, 2015. Er spielte in 97 Spielen und erzielte 166 Tackles, 7 Sacks und einen erzwungenen Fumble.

Dienstag, 8. Mai 2018

Kurzberichte
mayfield-baker2Wie spielt man Quarterback, direkt unter dem Center?
Das versucht Nr. 1 Draftpick Baker Mayfield (Bild) gerade herauszufinden.
Wie in den Collegemannschaften heute Mode, stellte Mayfield sich fast ausschließlich in der Shotgun auf. Und jetzt versucht der Heisman Trophy Sieger zu lernen, wie es denn so ist, sich direkt hinter, oder wie man sagt „under Center“, aufzustellen.
Damit verbrachte er einen großen Teil der Zeit beim ersten Rookie Minicamp der Cleveland Browns. „Ich werde mir das einhämmern, bis es sich für mich natürlich anfühlt,“ meinte Mayfield. „Wie man aus der Gun spielt, das weiß ich ja, das weiß auch jeder hier. Jetzt hämmere ich mir das andere ein. Daran arbeiten wir hier.“
Mayfields Vorteil ist, daß auch in der NFL immer öfter die Shotgun-Formation gespielt wird. Und die kann er. Das weiß man bei den Browns.

Die Saints trennten sich von Tight End Coby Fleener.
Er hat einen Fitnesstest nicht bestanden.
Erst 2016 unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag über $36 Millionen. Seine Produktivität auf dem Platz blieb weit hinter seinem Gehalt zurück, so daß die Saints sein Fehlen verschmerzen werden.

Die Patriots sind einverstanden, den Vertrag von Rob Gronkowski nachzuverhandeln.
Das Team habe verstanden, warum der Tight End nicht zu den freiwilligen Trainingseinheiten gekommen ist. Er hatte finanzielle Gründe. Und deshalb kann der Gronk für 2018 mit einer Gehaltserhöhung rechnen, über die noch beraten wird. Aktuell steht sein Vertrag bei $8 Millionen für 2018.

Maurice Hurst war voller Elan zum Sichtungstraining nach Indianapolis gereist. Dort bekam er einen herben Dämpfer, denn bei ihm wurde eine Herzerkrankung festgestellt. Er wurde wieder nach Hause geschickt.
Hurst war landesweit einer der besten Verteidiger in Michigan.
Er hätte in der ersten Runde der Draft ein Team finden müssen. Doch so mußte er bis Runde fünf warten, bis die Raiders ihn einberiefen.
Hurst sagte, daß er schon länger Probleme hatte, aber sie hätten ihn nie behindert auf dem Platz. Ärzte in Harvard und Michigan hätten ihn laufend untersucht und ihn für einsatzbereit erklärt. Dennoch hielt die Erkrankung die NFL Teams davon ab, ihn aufzunehmen. Bis Oakland an 140. Stelle zugriff. Die Teamärzte gaben ihr OK, und Head Coach Jon Gruden weigert sich, Reportern Fragen nach Hursts Gesundheitszustand zu beantworten: „Ich hoffe, ihr urteilt über ihn auf dem Platz. Medizinisch ist bei ihm alles klar und dabei belasse ich es,“ sagte Gruden.
Und Maurice Hurst ist froh, seinen Fokus endlich auf den Football richten zu können, und auf die Jagd auf gegnerische Quarterbacks.

Michael Griffin beendet seine Karriere.
Der 33 Jahre alte Safety spielte zuletzt für die Panthers. Doch von 2007 bis 2015 war er ein Titan. Für Tennessee spielend kam er zweimal in den Pro Bowl.
Deshalb wird er einen Eintagesvertrag bei den Titans unterschreiben, um als Mitglied dieses Teams in den Ruhestand zu treten.

Mason Rudolph ist nicht sauer auf Ben Roethlisberger. Der Quarterback der Steelers hatte öffentlich gefragt, wie denn Rookie Quarterback Rudolph dem Team sofort helfen könne?
Zu der Zeit, als das Team Rudolph einberief, wären noch viele andere Spieler auf dem Markt gewesen, die den Steelers sofort hätten helfen können, ist Roethlisberger überzeugt.
Rudolph meinte dazu, daß Big Ben ein Wettkämpfer wäre. Das wäre er selber auch, meinte der Rookie über sich. An Roethlisbergers Stelle hätte er vermutlich dasselbe gesagt.
Rudolph ist froh, von einem der besten im Geschäft lernen zu können. Er würde auf seine Chance warten.
Ben Roethlisberger ist mittlerweile 36 Jahre alt. Furchtbar lange wird Rudolph da vielleicht nicht mehr warten müssen.

Was ist das angemessene Verhalten beim Abdudeln der Nationalhymne?
Das, so sagte die NFL jetzt, wäre Sache der Teams. Jedes Team kann selber entscheiden, ob es Regeln einführt und Sanktionen verhängt, diesen Teil des Geplänkels vor den Spielen betreffend.
NFL Chef Goodell sagte, daß die NFL sich aus der Politik raushalten wolle.
Und jetzt sollen die Teams selber sehen, wie sie mit dem Quatsch klarkommen. Spieler, die die Hymne boykottieren, könnten also demnächst von ihrem Team boykottiert werden.

CJ Anderson ist jetzt ein Carolina Panther. Der Running Back unterschrieb einen Einjahresvertrag.
Über die Finanzen wurde noch nichts bekanntgegeben.
Anderson gehört zu den Broncos, die den Super Bowl gegen die Panthers gewannen. Er erzielte in dem Spiel 90 Laufyards und den letzten Touchdown Denvers zum 24:10 Sieg.

Sonntag, 6. Mai 2018

Kurzberichte
darnold-sam-draft2Todd Bowles kann gar nicht abwarten, daß die Saison beginnt. Der Head Coach der Jets war so begeistert vom ersten Training mit seinem Rookie Quarterback Sam Darnold, daß er seine Begeisterung in der Pressekonferenz nicht zurückhalten konnte: „Er war großartig! Ich will ihn jetzt sofort spielen lassen“.
Bowles hat sich noch auf Josh McCown als Starter festgelegt, aber er ließ ganz klar durchblicken, daß Darnold den Job bekommen kann. Das wird sich dann in der Vorbereitungszeit zeigen.
Darnold wird bei den Testspielen zeigen müssen, ob er sich gegen den nahezu doppelt so alten McCown durchsetzen kann.

Im NFL Hauptquartier traf der Vizepräsident für Football Angelegenheiten, Troy Vincent, auf fünf Head Coaches, Todd Bowles, Dan Quinn, Anthony Lynn, Matt Patricia and Mike Vrabel. Vincent fragte die Experten, was sie von der neuen Helm-Regel halten, ob sie schlecht ist oder gut?
Das Ergebnis war knapp. Mit 3:2 stimmten die Trainer für - schlecht.
Die Konfusion darüber, was noch erlaubt ist, und wann ein echtes Foul vorliegt, wenn zwei Spieler sich mit den Helmen berühren, ist nicht groß, sie ist riesig.
Die Liga hat noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten bis zu den ersten Testspielen, denn da wird die neue Regel bereits gelten.
Und die Head Coaches sind dafür verantwortlich, ihren Spielern beizubringen, wie sie ihren Gegenspieler demnächst angreifen dürfen, und wie nicht.
Na immerhin sind wir noch nicht so weit, daß sie nur noch mit Wattebäuschen schmeißen dürfen.
Man muß ja auch das Positive mal benennen.

Bei den Vikings gehen die Lichter aus... jedenfalls Nachts bei dem neuen Trainingsgelände.
Nachbarn haben sich beschwert, daß die Festbeleuchtung des 30 Meter hohen Gebäudes viel zu hell wäre. Die Leuchtanzeige zeigt das Nordmann Logo der Vikings und die Worte „Twin Cities Orthopedics Performance Center - Home of the Minnesota Vikings“.
Auf der nördlichen Seite wird das Licht nun zwischen 23 und 6 Uhr ausgeschaltet.
Die Vikings sind im März in ihr neues Center gezogen, das neben dem Team Hauptquartier, ein Indoor Trainingsgelände und ein Outdoor Stadion beinhaltet. In dem Stadion werden High School Spiele abgehalten, deshalb wird das Licht Freitags erst um Mitternacht ausgeschaltet, denn die Friday Night Lights, die sind unantastbar in den USA.

Und es gibt den ersten verletzten Rookie zu vermelden.
Browns Defensive Back Denzel Ward, der an vierter Stelle einberufen wurde, verletzte sich an der Hüfte. Vorsichtshalber soll er erst mal nicht mehr mit den anderen Rookies trainieren.

Orlando Franklin beendet seine Karriere.
Der Offensive Lineman spielte sieben Jahre in der NFL, zunächst für die Broncos und dann für Chargers. Zuletzt war er bei den Redskins unter Vertrag. Die entließen ihn in der vergangenen Woche.
Und mit 30 Jahren tritt Franklin jetzt in den Ruhestand.

Samstag, 5. Mai 2018

Kurzberichte
roethlisb9„Wie soll uns Mason Rudolph denn helfen, jetzt zu gewinnen?“ fragte Ben Roethlisberger (Bild).
Steelers Quarterback Roethlisberger ließ einige Male durchblicken, daß er sich schnellstens zur Ruhe setzen möchte. Zwar informierte er seine Chefs im Januar, daß er vielleicht noch drei Jahre spielen möchte, doch so ganz haben sie ihm wohl nicht geglaubt. Der Vorstand reagierte, und nahm einen brauchbaren Quarterback in der Draft auf, um beim erwarteten Abschied von Big Ben nicht ohne Ersatz dazustehen.
Jetzt, wo die Steelers reagiert haben, paßt das Roethlisberger überhaupt nicht. Er sagte, daß er vollkommen überrascht war, als das Team einen Quarterback einberief. Rudolph würde noch drei bis fünf Jahre wird warten müssen, bis seine Zeit kommt.
Roethlisberger hätte es lieber gesehen, wenn das Team in der dritten Runde einen Spieler aufgenommen hätte, der der Mannschaft sofort hätte helfen können. Für ihn ist Rudolph ein verschwendeter Draftpick. Dabei betont Roethlisberger, daß Rudolph ein guter Quarterback wäre, aber er könne dem Team als dritter Mann hinter ihm selbst und Landry Jones halt nicht sofort helfen. Und da wäre ja auch noch Joshua Dobbs, den die Steelers letztes Jahr in der vierten Runde einberiefen.
Rudolph könnte also sogar zum vierten Mann werden.
Und zum Schluß zeigte Big Benn noch sein großes Herz für gefährdete Steelers Quarterbacks: „Es geht nicht um mich. Ich kann jeden aus dem Feld schlagen, der mir den Job wegnehmen will. Es geht um Landry und Dobbs. Sie sind schon länger bei uns und ich mache mir Sorgen um sie.“
Oh, wie selbstlos!“

Browns Head Coach Hue Jackson hat die volle Verantwortung für die Offense in die Hände von Todd Haley gelegt. Der Offensive Coordinator hat die volle Handlungsfreiheit.
Die Browns hatten Jackson 2016 verpflichtet, weil er in ihren Augen der richtige war, um die Offense zu führen. Nach 1-31 Siegen hat sich gezeigt, daß das so nicht ganz hingehauen hat.
Haley hat in den letzten sechs Saisons die Offense der Steelers geleitet. Zwar geriet er öfter mit Quarterback Ben Roethlisberger aneinander, aber erfolglos war die Steelers Offense nicht.

Panthers Defensive Back Coach Curtis Fuller hat gekündigt. Gegen ihn wird wegen unangemessenem Verhalten ermittelt.
Fuller hat weiblichen Mitgliedern der Panthers Organisation elektronischen Nachrichten mit anstößigen Inhalten gesendet.
Die Panthers nahmen seine Kündigung an.

Ein ehemaliger Spieler der Panthers wechselt ins Büro eines anderen Teams.
Der ehemalige Linebacker Dan Morgan wird Direktor des Spielerpersonals bei den Bills.
Morgan spielte von 2001 bis 07 in Carolina. Danach arbeitete er für die Scouting Abteilung der Seahawks. Er arbeitete sich dort zum Direktor des Spielerpersonals hoch, die Funktion, die er nun bei den Bills ausübt.

Die Seahawks trennten sich von Defensive End Cliff Avril. Er fiel durch den Gesundheitstest.
Avril zog sich letzten Oktober eine schlimme Nackenverletzung zu. Es hieß schnell, daß er nie mehr würde Football spielen können.
Doch Avril hatte ein Comeback 2018 im Visier. Doch das wird der 32-jährige dann nicht bei den Seahawks haben. Es ist davon auszugehen, daß seine Karriere beendet ist.

Bryce Petty war nicht lange ohne Team.
Am Mittwoch setzten die Jets den Ersatz Quarterback auf die Transferliste. Die Dolphins nahmen ihn am Freitag unter Vertrag.
Doch ob Petty zum Saisonstart noch im Kader ist, kann man fast ausschließen. Er muß sich gegen Brock Osweiler und David Fales um den Posten des Ersatzmannes für Ryan Tannehill durchsetzen.

Neun NFL Teams eröffnen heute ihre Minicamps für die Rookies.
Für die Frischlinge der Baltimore Ravens, Cleveland Browns, Green Bay Packers, Kansas City Chiefs, Minnesota Vikings, New York Jets, Oakland Raiders, San Francisco 49ers, und Seattle Seahawks wird es ernst.
Drei Tage dauern die Camps, in denen die ehemaligen Collegespieler zum ersten Mal die Playbooks ihrer NFL Teams in die Hände bekommen.

US Präsident Donald Trump ruft ein Sport Konzil ins Leben, das President's Council on Sport, Fitness, and Nutrition. Dazu lud er Trainer und Spieler verschiedener Sportarten ein, die ihr Wissen weitergeben sollen. Darunter auch Patriots Head Coach Bill Belichick. Auch der ehemalige Star Running Back Herschel Walker erhielt eine Einladung.
Trump will erreichen, daß Kinder mehr Sport treiben, und die Mitglieder des Konzils sollen sie dazu ermuntern.

Die Raiders haben eine Vorliebe für alternde Spieler, die das Ende ihrer Karriere erreichen.
So verpflichteten sie am Freitag den ehemaligen Chiefs Linebacker Derrick Johnson. Der ist 35 Jahre alt und hatte 2017 eine Saison mit 71 Tackles und sieben abgewehrten Pässen.

Freitag, 4. Mai 2018

Kurzberichte
witten-jason2Es wurde sehr emotional, als Jason Witten (Bild) seine Pressekonferenz zum Abschied von den Cowboys hielt.
Der fangsichere Tight End hat seine Karriere nach 15 Jahren beendet, ohne einen großen Titel gewonnen zu haben. Das wäre es auch, was ihn am Meisten bedrückt, meinte er.
Doch ohne Job wird Witten nicht bleiben, denn er ist der neue Analyst von ESPNs Monday Night Football.
„Ich wollte niemals, daß dieser Tag kommt,“ sagte Witten, „Aber er kommt für jeden von uns. Je älter man wird, desto mehr erkennt man, daß es wichtigeres gibt. Es ist besser, drei Stunden zu früh zu gehen, als eine Minute zu spät. Es ist an der Zeit, die Fackel an die jüngere Generation abzugeben.“
Witten gab zu, daß der Job bei ESPN seine Entscheidung, den aktiven Dienst aufzugeben, sehr beeinflußt hat. Teambesitzer Jerry Jones nannte er eine Vaterfigur, und als er ihn pries, kämpften einige Mitglieder der Jones-Familie mit Tränchen.
Der 36-jährige Tight End verläßt die Cowboys mit 1.152 gefangenen Pässen für 12.448 Yards und 239 Spielen.

Bruce Arians unterschrieb bei CBS.
Der ehemalige Head Coach der Cardinals wird zusammen mit Greg Gumble und Trent Green als dritter Mann in der Kommentatorenkabine die Spiele für den Sender analysieren.

Die Zeit, in der sich ein Spieler als der bestbezahlte Spieler aller Zeiten fühlen kann, werden immer kürzer.
Vikings Quarterback Kirk Cousins mußte diesen Titel bereits nach einigen Wochen abgeben an...
Matt Ryan, Quarterback der Atlanta Falcons.
Der unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $150 Millionen. Aufsehenerregend ist da die Garantiesumme, die beträgt $100 Millionen.
Cousins Garantiesumme beträgt „nur“ $84 Millionen.
Ryans neuer Vertrag läuft bis zum Ende der Saison 2023. seine Saisonbilanz bisher: 95-63, Playoffs: 4-6.
Und Ryan (32 Jahre alt) wird noch vor dem Beginn des Trainingslagers seinen Titel loswerden, denn irgendwann in dieser Zeit wird Packers Quarterback Aaron Rodgers seinen Vertrag verlängern und der bestbezahlte Spieler aller Zeiten werden.

Ben Roethlisberger spielte schon Anfang 2017 mit dem Gedanken, in den Ruhestand zu treten. Auch nach der Saison 2017 äußerte er diesen Wunsch.
Jetzt, wo die Steelers einen möglichen Nachfolger einberufen haben, meint Big Ben auf einmal: „Die Mason Rudolph Ära wird erst in drei bis fünf Jahren beginnen.“
Der Rookie Quarterback Rudolph, den Pittsburgh in der dritten Runde aufnahm, wird also genug Zeit haben, von Roethlisberger zu lernen.

Die Steelers setzten Ryan Shazier auf die Reserve/PUP Liste. Damit stellten sie sicher, daß der Linebacker 2018 nicht spielen wird.
Nach seiner Rückenoperation hatte Shazier ja vorgehabt, schon 2018 wieder spielen zu können.
Die Steelers verhinderten sein vorschnelles Comeback jetzt.

Safety Eric Reid findet weiter keinen Job in der NFL. Er gehört zu den Spielern, die die Nationalhymne boykottieren und das offen zelebriert.
Und Reid, der zu den besseren Spielern auf seiner Position gehört, glaubt nun, daß dieser Protest schuld daran ist, daß er kein Team findet, das ihn verpflichtet. Deshalb hat er die Spielergewerkschaft zu Hilfe gerufen, um einen Prozeß gegen die Teams und die NFL wegen Verschwörung einzuleiten.
Vertreten wird Reid dabei von Rechtsanwalt Mark Geragos, der auch schon Quarterback Colin Kaepernick in so einem Prozeß vertritt. Kaepernick und Reid spielten zuletzt bei den 49ers.

Die Teams ziehen ihre Optionen auf die fünften Saisons ihrer Spieler aus der ersten Runde der Draft 2015. Doch es gibt auch Spieler, die nicht für eine fünfte Saison an ihr erstes NFL Team gebunden bleiben.
Die Broncos verzichten auf ihre Option für Linebacker Shane Ray, Nr. 23 2015
Bears: Wide Receiver Kevin White, Nr. 7 2015
Jaguars: Pass Rusher Dante Fowler Jr., Nr. 3 2015

Die Eagles zogen ihre Option auf eine Vertragsverlängerung mit Doug Pederson.
Der Head Coach, der das Team zu seinem ersten Super Bowl Sieg führte, ist jetzt bis zum Ende der Saison 2020 in Philadelphia unter Vertrag.

Eagles Defensive Lineman Timmy Jernigan wird vier bis sechs Monate ausfallen.
Er wurde an einem Bandscheibenvorfall operiert.

Bears Linebacker Jerrell Freeman beendet seine Karriere, nach sechs Jahren in der NFL und dreien in der CFL.

Die Jets feuerten Ersatz- Quarterback Bryce Petty.
Jetzt haben sie nur noch den vorgesehenen Starter Josh McCown im Kader, Rookie Sam Darnold, den sie als dritten Spieler insgesamt einberiefen, Teddy Bridgewater, den sie jederzeit wieder feuern können und Christian Hackenberg.
Da wird noch mehr ausgemistet werden.
Um nicht ausgemistet zu werden, lernt Hackenberg, wie man den Ball richtig wirft.
Dazu hat er sich Privatunterricht bei Quarterback- Flüsterer Jeff Christensen genommen. Nach zwei Jahren in der NFL wird es auch langsam Zeit, zu wissen, wie man einen Football korrekt wirft.
Hackenberg hat wohl die Zeichen verstanden, die die Jets mit der Überfüllung ihres Quarterback- Kaders gesendet haben.
Das Ende ist nah!

Nichts zu bejubeln
redskinszuanschuldigungenWurden die Cheerleader der Washington Redskins zu Escort-Diensten gezwungen, wie die BLÖD Zeitung behauptet?
Das Boulevardblatt bezieht sich auf einen Artikel in der New York Times, die darüber berichtete.
Im Rahmen eines Fotoshootings 2013 in Costa Rica sollen neun der 36 mitgereisten Frauen der Truppe gezwungen worden sein, Sponsoren in Nachtclubs zu begleiten.
Als wäre das nicht genug, sollten sie sich für Bodypainting Bilder mit nackten Oberkörpern ablichten lassen. Doch auch dazu gibt es eine Steigerung, denn zu diesem Shooting im nur für Erwachsene zugelassenen Occidental Grand Papagayo Resort on Culebra Bay, wurden Sponsoren als Zuschauer eingeladen.
Bei den Cheergirls sollen Tränen geflossen sein, als sie zu diesen ungewöhnlichen Aktivitäten gezwungen wurden.
Zum Glück sei es in keinem Fall zu sexuellen Handlungen gekommen, wie die betroffenen Frauen aussagten.
Waren die Nacktaufnahmen als Dreingabe für die Sponsoren gedacht?
Im Teamkalender tauchten sie jedenfalls nicht auf.
Die Redskins weisen alle Anschuldigungen (natürlich) von sich. Stephanie Jojokian, die Direktorin und Choreographin der Truppe empörte sich: „Ich habe niemand gezwungen zu gehen. Ich bin ,Mama Bär‘, und ich habe auf alle aufgepaßt, nicht nur auf die Cheerleader. Wir sind eine große Familie.“
Redskins Präsident Bruce Allen sagte dazu, daß er viele andere Darstellungen der Sache aus erster Hand erfahren hätte. Aber sicher würde man die Anschuldigungen ernst nehmen und versuchen die Sache aufzuklären. Das Unternehmen wäre sehr besorgt.
Die NFL hält sich raus. Es wäre nicht sie Aufgabe der Liga, zu kontrollieren, wie die Teams mit ihren Cheerleadern umgingen.
Das klingt nach einer Sache, die sich länger hinziehen wird. Wie auch bei diesen widerlichen Politikern üblich, wird man immer nur das Salamischeibchenweise zugeben, was man eh nicht mehr leugnen kann.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Brady fühlt sich nicht mehr rundum wohl.
brady-tom-enntaeuschtTom Brady (Bild) fühlt sich nicht mehr richtig respektiert bei den Patriots. In einem Interview sagte er, daß er nur noch ab und zu Momente des Glücks bei der Arbeit empfinden würde.
Head Coach Bill Belichick untersagte Bradys persönlichem Wohlfühltrainer letztes Jahr den Zugang zum Spielfeldrand während der Spiele. Das stieß dem alterslosen Quarterback sauer auf. Sein Spaßlevel sank daraufhin etwas, und es hatte den Anschein, daß das Verhältnis zwischen Belichick und Brady abkühlte. „Belichick ist nicht der einfachste Head Coach für den man spielen kann,“ meinte Brady.
Auch daß das Team 2014 Jimmy Garoppolo einberief und der festen Meinung nach damit einen Nachfolger für Brady verpflichtete, gefiel dem GOAT nicht. Er fühlt sich auch mit seinen 40 Jahren immer noch nicht zu alt für seinen Job. Er möchte bis in seine Mitt-Vierziger spielen.
Daß er sich nicht ausreichend bezahlt fühlt, das sagte Brady in dem Interview nicht. Was er aber noch sagte war, daß er sich praktisch um einen möglichen Sieg im letzten Super Bowl betrogen fühlt: „Wir haben die ganze Saison hart gekämpft, um einen weiteren Ring zu bekommen. Und dann läßt der Head Coach einen der besten Verteidiger der Liga (Malcolm Butler) nicht spielen. Das hat keiner im Team wirklich verstanden,“ drückte Brady seinen Unmut aus. „Ich wünsche mir, er hätte gespielt“.

Kickoff, oder kein Kickoff? Das ist die Frage
Dein Team hat in der letzten Minute eines Spiels gerade den Anschluß geschafft, und ist auf zwei Punkte an das führende Team herangekommen. Jetzt braucht es die Eroberung des fälligen Onsidekicks, um den Ball erneut zu bekommen.
Also los.
Nicht so schnell!
Kickoff? Was war noch mal ein Kickoff?
Kickoffs gehören abgeschafft, hört man immer lauter aus der NFL Zentrale. Kickoffs gehören zu den gefährlichen Spielzügen und jetzt auch zu den gefährdeten. Alle Versuche, die Gefährlichkeit zu entschärfen, sind bisher gescheitert. Die Idee, mehr Touchbacks zu erzielen, und damit das Zurücktragen des Balles zu verhindern, brachte nicht die gewünschten Resultate. Immer noch krachen das Kickoffteam und das Returnteam zu oft mit voller Geschwindigkeit aufeinander.
Noch will man aber versuchen, den Kickoff weiter zu behalten. Und dabei soll wieder eine Collegeregel helfen. In der kommenden Saison kann ein Collegeteam bei jedem Kickoff, der innerhalb der 25 landet, einen Fair Catch machen, und der Ball wird dann an die 25 Yardslinie gelegt. Bisher ging das nur, wenn man den Fair Catch in der Endzone anzeigte.
Und viel weiter als bis zur 25 kommt man eh selten, wenn man den Ball fängt und damit losrennt. Bestes NFL Team war letztes Jahr Atlanta. Sie erzielten im Durchschnitt 26,2 Yards. Und Kickoffreturntouchdowns haben mittlerweile die Seltenheit der Sichtung eines Yetis erlangt. Von den mehr als 1.000 Kickoffs letzte Saison, wurden ganze sieben zu Touchdowns zurückgetragen.
Noch werden Kickoffs nicht völlig eliminiert, aber ihr Ende ist nah.

Kurzberichte
Der Präsident der Buffalo Bills und Sabres ist von seinem Posten zurückgetreten.
Russ Brandon wird vorgeworfen, daß er sich weiblichen Angestellten gegenüber nicht Regelkonform benommen hat.
Im letzten November feierte er sein 20-jähriges Dienstjubiläum als Präsident der Bills.
2014 leitete er die Suche nach einem neuen Besitzer, nachdem Ralph Wilson gestorben war. Den Zuschlag für die Bills bekamen Terry und Kim Pegula, die $1,4 Milliarden boten. Damit übertrumpften sie Donald Trump, der $1,1 Milliarden geboten hatte. Der hatte ja gesagt, daß, wenn er die Bills nicht kaufen kann, er halt versuchen wird Präsident der USA zu werden.
Tja!

Die Draft kam und ging.
Die Broncos drafteten und drafteten, doch keinen Quarterback.
General Manager John Elway glaubt weiter an seinen Draftflop von 2016, Paxton Lynch. Elway glaubt, daß Lynch sich weiterentwickeln kann, wenn er als Ersatzmann von Case Keenum lernt.
Das würde aber bedeuten, daß Keenum es als Starter wirklich bringt.
Ob das so ist, darauf sollte man nicht wetten.

Drei Spieler aus Deutschland haben dieses Jahr eine kleine Chance, in den Saisonkader eines NFL Teams zu kommen: MORITZ BÖHRINGER, Tight End/Wide Receiver, Alter: 24 – Cincinnati Bengals
CHRISTOPHER EZEALA, Fullback, Alter: 22 – Baltimore Ravens
ERIC NZEOCHA, Linebacker, Alter: 25 – Tampa Bay Buccaneers

Dienstag, 1. Mai 2018

Kurzberichte
penn-donaldDie Polizei von Los Angeles nannte Raiders Offensive Lineman Donald Penn (Bild) als Verdächtigen in einem Fall von häuslicher Gewalt.
Dem widersprechen Penn und seine Frau Dominique. Sie hätten einen lautstarken verbalen Streit ausgetragen, sagten sie. Doch wo auch immer die Anzeige gegen Donald Penn herkäme, das wäre Quatsch, meinten die beiden.
Als die Polizei am Haus des Ehepaares ankam, war Donald Penn gar nicht Zuhause. Der 35-jährige wurde weder verhaftet noch angeklagt.
Die Raiders wollten sich dazu noch nicht äußern.

Die Staatsanwaltschaft von San Francisco ist weiter hinter Reuben Foster her. Der Linebacker der 49ers wurde von seiner Freundin beschuldigt, sie verprügelt zu haben.
Zwar gab sie mittlerweile zu, daß sie gelogen hat, aber das stört die Verfolgungsbehörden nicht.
Die Ankläger sichten zur Zeit Videomaterial, das beweisen soll, daß Foster doch ein Schläger ist.
Niners General Manager John Lynch handelt nach dem altmodischen Motto, daß er erst mal sehen will, ob Foster wirklich schuldig ist. Sollte er es sein, wird er sofort gefeuert, räumte Lynch ein.

Die Browns sammeln Quarterbacks.
Mit Ex-Wisconsin-Star Joel Stave verpflichteten sie den vierten Ballwerfer in sechs Wochen. Und das nur vier Tage nachdem sie Baker Mayfield an erster Stelle der Draft einberiefen.
Cleveland hat sich auf den Ex-Bills Quarterback Tyrod Taylor als Starter festgelegt. OK, nicht ganz Cleveland, und vor Allem die Fans nicht, aber Head Coach Hue Jackson. Da ist es nicht wirklich ein Vertrauensbeweis, wenn man den Vorsaison-Kader mit Quarterbacks vollstopft.
Stave kam 2016 als Free Agent zu den Vikings und verbrachte seitdem Zeit in den Trainingsteams der Vikings, Seahawks, Chiefs, Redskins und Jets.

Und weitere Spieler aus der Draft von 2015 bleiben ein fünftes Jahr bei ihren Teams.
Die Eagles zogen ihre Option auf eine fünfte Saison von Wide Receiver Nelson Agholor.
49Ers: Defensive Lineman Arik Armstead.
Vikings: Cornerback Trae Waynes.
Browns: Safety Damarious Randall.

Die Colts nehmen ihren Ex-Star Receiver Reggie Wayne im November in ihren Ring der Ehre auf.
Zusätzlich machen sie ihn zu ihrem Praktikanten. Wayne wird auf freiwilliger Basis als Coach der Receiver arbeiten. Einen besseren Berater für ihre Receiver konnten sie kaum einstellen.

Die Steelers beriefen ein paar Safeties ein, und das kostete JJ Wilcox den Job.
2017 wurde er vornehmlich als Ersatzmann eingesetzt und kam in 12 Spielen zum Einsatz.

Die Redskins beriefen ein paar Defensive Tackles ein, und das kostete Terrell McClain den Job.
Erst 2017 unterschrieb der ehemalige Cowboy einen Vierjahresvertrag über $21 Millionen. Doch nach einer vergessenswerten Saison mit nur 20 Tackles und zwei Sacks wurde er am Montag gefeuert.

Vikings Wide Receiver Cayleb Jones ist für die ersten vier Saisonspiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Die Vikings gaben Terence Newman einen neuen Vertrag.
Welche Konditionen sie dem Cornerback, der in seine 16. NFL Saison geht, boten, wurde noch nicht bekanntgegeben.
Mit seinen 42 Interceptions rangiert der 39-jährige auf Platz zwei der aktiven Cornerbacks.

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