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Freitag, 15. Februar 2019

Top oder Flop
elway-john3Während die einen John Elway (Bild) loben, kritisieren andere den General Manager der Broncos für seine Entscheidung Quarterback Joe Flacco zu verpflichten.
John Elway kann ohne Frage als das Gesicht der Broncos bezeichnet werden. Ich habe das Glück, seine gesamte Karriere in Denver vom ersten Spiel an, mitbekommen zu haben. Kaum ein Spieler prägte sein Team so stark, wie Elway.
Seine Karriere als General Manager verläuft nicht so toll, wie seine Karriere als Spieler, die ihn in die Hall of Fame brachte. Als einziger Quarterback aus der wirklich guten Draft 1983 gewann er einen Super Bowl.
Auch als General Manager konnte er einen Super Bowl gewinnen. Damals holte der Chef der Wildpferde einen ehemaligen Quarterback der Fohlen nach Denver, Peyton Manning. Zusammen mit einer nahezu unüberwindlichen Defense gewannen die Broncos den Jubiläums Super Bowl Nr. 50 gegen Carolina.
Doch als Manning auf dem Höhepunkt seiner langen Karriere in den Ruhestand trat, begann das Quarterback- Debakel der Broncos.
Jetzt soll ein anderer Super Bowl Sieger und MVP des Spiels Denver wieder an die Spitze führen, Joe Flacco. Kann er eine Alternative für Denver sein?
Während also einige diese Entscheidung als eher nicht so positiv bewerten, freut sich z.B. Wide Receiver Emmanuel Sanders auf Flacco. Er bezeichnet dessen Verpflichtung, als gelungene Aktion von Elway.
Realistisch ist das eher nicht. 36 Quarterbacks haben in den letzten sechs Jahren Pässe für ein Minimum von 1.000 Yards geworfen. Unter diesen 36 Quarterbacks ist auch Joe Flacco. Und er ist ganz weit unten in dieser Statistik zu finden. Er liegt mit 6,5 Yards pro Paß auf Platz 35. Diesen Platz hält er auch mit 3,5% Touchdown Pässe.
Auf Platz 34 liegt er mit dem Touchdown-Interception Verhältnis von 110 zu 80 und der Passerwertung von 82,3 Punkten.
Elways Zukunft dürfte jetzt mit dem Erfolg von Flacco verknüpft sein. Scheitert der Quarterback, ist Elway gescheitert.
Flacco selber ist übrigens hocherfreut über die Chance, noch mal frisch durchstarten zu können. Das sollte ja auch mal erwähnt werden.

Kurzberichte
Wenn im März das neue Geschäftsjahr der NFL beginnt, wird es in den Kadern wieder viele Veränderungen geben. Auch sehr bekannte Spieler werden nicht vor Entlassungen sicher sein.
In Jacksonville dürfte die Zeit für Quarterback Blake Bortles endlich enden. Zwar wird Bortles das Team weiter mit $16,5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze belasten, aber das sollte kein Hinderungsgrund sein, diesen Flop ziehen zu lassen. Aber der General Manager muß dann wirklich gut rechnen, denn aktuell liegen die Jaguars bereits über der Gehaltsobergrenze.
In Miami dürfte Ryan Tannehill den Neuanfang von Head Coach Brian Flores eher nicht miterleben.
Case Keenum, der die Vikings 2017 in die Playoffs führte, konnte dieses Kunststück in Denver 2018 leider nicht wiederholen. Mit der Verpflichtung von Joe Flacco dürfte Keenum in Denver nicht mehr gebraucht werden.
Einen Interessenten für Keenum zu finden dürfte nicht leicht sein.
In Tampa Bay möchte Wide Receiver DeSean Jackson das Team verlassen. Head Coach Bruce Arian würde ihn gerne behalten. Mal sehen, wie das ausgeht.
Mit dem neuen Head Coach Zac Taylor soll in Cincinnati auch ein neues Verständnis für die Spielkultur Einzug halten. Deshalb ist es wahrscheinlich, daß Vontaze Burfict die Koffer packen muß. Der Linebacker, der gerne Gegenspieler absichtlich verletzt und deshalb schon oft Suspendiert war und hohe Geldstrafen zahlen mußte, wird eher nicht in Taylors Pläne passen.

Die 49ers haben eine Option auf eine weitere Saison von Pierre Garcon. Die werden sie aber nicht ziehen.
Der 32 Jahre alte Wide Receiver wurde in den letzten Jahren von vielen Verletzungen geplagt. 2018 verpaßte er acht Spiele.

Alex Okafor wird Free Agent.
Der Defensive End der Saints hatte erst 2018 einen Zweijahresvertrag unterschrieben, aber er ließ eine Klausel einbauen.
Wenn er nach 11 Wochen der Saison drei Sacks erzielt hatte, dürfte er nach der Saison 2018 als Free Agent das Team verlassen.
Okafor erzielte diese drei Sacks und im weiteren Saisonverlauf noch vier weitere.

Im direkten Vergleich mit der in den USA sehr beliebten Basketballliga NBA hat die AAF einen Auftaktsieg errungen.
Mit 3,25 Millionen TV Zuschauern hatte CBS mit seinem AAF Spiel am Samstag mehr Zuseher, als ABC zeitgleich mit einem NBA Spiel.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Lahmer Klepper statt Wildpferd
flacco-joe2John Elway hat es wieder getan. Der General Manager der Denver Broncos hat bei der Auswahl seines neuen Quarterbacks wieder in den Klo gegriffen.
Statt eines Wildpferdes hat er sich einen Brauereigaul andrehen lassen, namens Joe Flacco (Bild).
Der jetzt Ex-Quarterback der Ravens, der dort ausgemistet wurde, ist 34 und hat Rücken und Hüfte. Er ist nicht mobil und trifft seine Receiver mit tiefen Pässen selten Punktgenau. In den letzten vier Jahren lag sein Schnitt pro Paß bei erbärmlichen 6,3 Yards. Nur ein einziges Mal in seiner Karriere kam er in einer Saison über die 4.000 Yardsmarke.
Nur mal so zum Vergleich, Drew Brees von den Saints kam 12 mal in Folge über diese Viertausender Marke.
Selbst wenn die Broncos jetzt Case Keenum feuern, zählt dessen Gehalt noch mit $10 Millionen zur Gehaltsobergrenze. Wenn er bleibt, stehen ihm $21 Millionen zu. Für Flacco muß das Team $18 Millionen hinblättern. Doch könnte es sein, daß sein Vertrag nach unten korrigiert wird.
In Baltimore wurde Flacco im Lauf der letzten Saison ausgemustert und durch den Rookie Lamar Jackson ersetzt. Der war auch nicht das Gelbe vom Ei, aber besser als Flacco allemal. Die Zeiten, in denen Flacco den Super Bowl mit Baltimore gewann und MVP des Spiels wurde, sind so was von vorbei.
Und da geht John Elway, selber ein legendärer Quarterback, Mitglied der Hall of Fame, Super Bowl Sieger, hin, und läßt sich diesen lahmen Gaul andrehen.
Auch wenn die Broncos den Ravens nur ihren Platz in der vierten Runde der Draft für Flacco überlassen müssen, ist das einfach nur zum Wiehern.

Kurzberichte
Die Chargers haben eine Option auf eine weitere Saison von Corey Liuget. Doch die Teamleitung gab bekannt, daß sie diese nicht ziehen werden.
Der Defensive Tackle, der seit 2011 für die Chargers spielte, wird somit zum Free Agent.
Los Angeles C spart dadurch $9,5 Millionen.
2018 war Liuget zunächst für vier Spiele suspendiert, weil er die falschen Mittel einnahm, und dann riß er sich eine Oberarmsehne.

Die Jaguars gaben Kicker Josh Lambo einen neuen Vertrag für weitere vier Jahre und $15,5 Millionen.
Hätten die Jaguars nicht so früh zur Verlängerung gegriffen, wäre Lambo zum Free Agent geworden.
Der 28-jährige kam 2015 als Free Agent zu den Chargers, bevor er 2017 zu den Jaguars wechselte.

Chargers General Manager Tom Telesco glaubt, daß die AAF „eine tolle Idee“ ist.
Die neue Liga hat schnell ihre Fans und Befürworter gefunden.  Telesco sieht sie als Liga an, die sich als Entwicklungsliga für die NFL etablieren könnte.
Vom Balljungen über die Spieler bis hin zu den Coaches und Managern könnte in der AAF jeder etwas wichtiges lernen.
Der General Manager der Chargers hofft, daß diese neue Liga mal keine Eintagsfliege wäre.

Cowboys Linebacker Sean Lee möchte 2019 unbedingt spielen.
Wo?
In Dallas?
Vielleicht nicht. Der sehr verletzungsanfällige Lee ist ein phantastischer Spieler, wenn er mal einsatzbereit ist. Das ist er aber zu selten. Und mit Leighton Vander Esch hatten die Cowboys letztes Jahr einen Rookie auf der Position, der es sofort in den Pro Bowl geschafft hat.
Ob Lee also in Dallas bleibt, bleibt abzuwarten.

Die Panthers erweiterten die Aufgaben von Defensive Line Coach Sam Mills III.
Er soll während der Spiele auf  das Uhr-Management achten, auf die Anforderung eines Videobeweises und andere situationsbedingte Kleinigkeiten.
Mills III ist seit 14 Jahren bei den Panthers. Ihm traut man den nötigen Durchblick zu.

Ein negativer Bericht über Browns Besitzer Jimmy Haslam auf ESPN.com schmeckte Haslam nicht.
ESPN meinte, daß die Browns seitdem Haslam sie kaufte, noch mehr ins Chaos geschlittert wären. Was nun wirklich nicht falsch ist. Aber manche Menschen mögen es nicht, wenn sie die Wahrheit über sich lesen.
Der Betreiber von Pilot Flying J, einer Tankstellen und Rasthauskette, stornierte daraufhin sämtliche Werbespots bei ESPN.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Kurzberichte
stafford-matthewGeht die Zeit von Matthew Stafford (Bild) in Detroit Zuende?
Der Superstar, den die Lions in ihm erwartet hatten, war er nie. Das sieht wohl auch General Manager Bob Quinn so. Er sagte in einer Fragestunde mit Saisonkarteninhabern, daß er durchaus daran denkt einen Quarterback einzuberufen, wenn die Lions an achter Stelle der Draft an der Reihe sind.
Es soll ja mal wieder ein absoluter Superstar vom College abgegangen sein, der auch in der NFL für Furore sorgen könnte, Kyler Murray.
Doch wenn der wirklich so gut ist, wie behauptet wird, wird er dann an achter Stelle noch zu haben sein.
Schlecht wäre das Vorhaben der Lions für die Broncos. Die brauchen nun wirklich einen guten Quarterback, sind aber erst an 10. Stelle dran.
Doch Quinn betonte auch, daß Stafford 2019 auf jeden Fall noch für Detroit spielen wird.
Noch.
2020 könnte das dann tatsächlich anders aussehen.
2019 stehen Stafford $19 Millionen zu. Das kosten durchschnittliche Quarterbacks zur Zeit im Durchschnitt. Stafford ist also nicht überteuert. Und ein kostengünstiger Nachfolger, der noch eine Zeitlang von Stafford lernen kann, ist eine Überlegung wert.
Die Lions haben mit Darrell Bevell einen neuen Offensive Coordinator. Der sieht sich momentan in Ruhe an, wie er die Offense um Stafford herum bilden kann. Vor Allem möchte Bevell eine Offense bilden, die Punkte erzielen kann, viele Punkte. Bisher ist das der Schwachpunkt der Lions.
Wie er das bewerkstelligen möchte, das konnte der Offensive Coordinator noch nicht sagen.
Aber er muß auf seinen Head Coach Matt Patricia hören. Der möchte eine lauforientierte Ballkontroll Offense.

Die Texans haben wohl nicht viel von Demaryius Thomas gehalten.
Nach nur sieben Spielen feuerten sie den Wide Receiver wieder, der zuvor bei den Broncos spielte.
In Houston fing Thomas 23 Pässe für 275 Yards. In Woche 16 riß er sich die linke Achillessehne. Ob er mit seinen 31 Jahren rechtzeitig zum Saisonbeginn wieder einsatzbereit wäre, das ist nicht sicher.
Die Texans sparen $14 Millionen unter der Gehaltsobergrenze durch die Entlassung von Thomas.

Die Buccaneers feuerten Vinny Curry.
Letztes Jahr feuerten die Eagles den Defensive End, weil er einer Gehaltskürzung nicht zustimmen wollte.
Die Buccaneers griffen zu und gaben Curry einen gepfefferten Dreijahresvertrag über $23 Millionen. Offensichtlich eine schlechte Entscheidung.
Durch seine Entlassung spart Tampa Bay $8 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die in Pittsburgh ist für Antonio Brown vorbei. Jedenfalls wenn es nach Brown geht. Er sagte den Steelers Fans per Twitter Goodbye.
Neun Jahre war er in Pittsburgh, doch jetzt möchte er weg. Unbedingt!
Die Twitterbotschaft zeigt deutlich, daß Brown an einem klärenden Gespräch mit den Teamleitern nicht interessiert ist.

51 Jahre in der NFL sind genug.
Nach dieser langen Zeit als Spieler und Trainer in der NFL gab Emmitt Thomas bekannt, daß er in den Ruhestand tritt.
Thomas spielte 13 Jahre lang für die Kansas City Chiefs. 1970 gewann er mit den Chiefs den Super Bowl gegen Minnesota. Am Ende seiner Spieler-Karriere wurde er in die Hall of Fame aufgenommen.
Als Trainer arbeitete er bei den Eagles, Packers, Vikings und Falcons, bevor er 2010 zu den Chiefs ging, wo er die Secondary trainierte.

Die Verantwortlichen der Raiders hatten ein „bedeutendes und produktives“ Gespräch mit den Betreibern des Oakland Coliseums.
Zunächst weigerte sich Teambesitzer Mark Davis sich, noch mal im Coliseum zu spielen, nachdem die Stadt das Team und die Liga auf mehrere Millionen Dollar Ausfallentschädigung verklagt hatte.
Doch langsam wird die zeit echt knapp, ein Heimstadion für 2019 zu finden.
Es wäre ja wahrlich Zeit genug gewesen, nachdem der Umzug nach Las Vegas für 2020 geplant war, und der Mietvertrag in Oakland nach der Saison 2018 auslief, für einen Ersatzspielort 2019 zu sorgen. Das aber ist nicht geschehen.
Und so tickt die Uhr unbarmherzig zu Ungunsten der Raiders, und des Spielplanerstellers, runter.

Dienstag, 12. Februar 2019

Kurzberichte
arians-bruce3Bruce Arians (Bild) glaubt entdeckt zu haben, warum Jameis Winston nicht die erwünschte Leistung bringt.
Der neue Head Coach der Buccaneers meint, daß der Quarterback eine falsche Wurftechnik hat. Als Arians den Job als Head Coach in Tampa Bay annahm, sah er sich zunächst intensiv Videos Winstons an. Dabei kam er zu der Überzeugung, daß der Quarterback an seiner Wurftechnik arbeiten muß.
Diese Mechanik zu verbessern sieht Arians als Nr. 1 Priorität an.
Um Winston zu entlasten will der Head Coach ihm ein starkes Laufspiel zur Seite stellen, und die Defense verstärken. Zu oft hätten die Buccaneers in den letzten Jahren einem 21 Punkterückstand hinterherlaufen müssen. Dadurch hätte die Offense zu oft passen müssen. Auch das hätte zu den Problemen des Teams und Winstons beigetragen.

Ron Rivera stellt sich selbst in Frage.
Der Head Coach der Panthers scheint eine Bewährungssaison vor sich zu haben. Er nahm einige Änderungen im Trainerstab vor, und jetzt muß er sich selber ändern, wie er sagte.
„Ich muß mich weiterentwickeln, ich muß mich ändern,“ ist er überzeugt. „Auch das Team muß sich ändern, muß sich weiterentwickeln. Ich muß einen neuen Standard setzen.“
Nach einem 6-2 Start in die Saison brachen die Panthers zusammen, und das Feuer unter Riveras Sitz wurde bedenklich heiß.
Quarterback Cam Newton ließ enorm nach. Das stellte sich nach und nach als Schulterverletzung heraus, die hartnäckig an ihm nagte.
In der Defense, die auch nicht gut spielte, obwohl sie Starbesetzt war, übernahm Rivera selber die Ansage der Spielzüge. Das will er auch 2019 fortsetzen.
Und er muß liefern. Noch eine negative Saison, und der 57-jährige kann die Koffer packen.

Die Falcons verpflichteten Bob Sutton als neuen Assistenztrainer.
Sutton war zuvor Defensive Coordinator der Kansas City Chiefs. Die feuerten ihn nach der Niederlage gegen die Patriots im AFC Championship Game.

Der Frauentreter Kareem Hunt hat ein neues Team gefunden.
Erstaunlich!
Die Chiefs feuerten den Running Back sofort, nachdem ein Video im Internet auftauchte, auf dem zu sehen war, wie er eine bereits am Boden liegende Frau trat.
Den Brown ist das egal. Sie verpflichteten Hunt. Er soll einen Einjahresvertrag bekommen, der ihm über $1 Million einbringen kann.
Wann Cleveland Hunt einsetzen kann, und ob überhaupt, das steht in den Sternen.
Noch steht der Running Back auf der Ausnahmeliste des Commissioners und er sieht einer längeren Suspendierung entgegen.
Warum ist Browns General Manager John Dorsey dieses Wagnis eingegangen?
„Ich habe Hunt 2017 einberufen, als ich General Manager der Chiefs war,“ sagte Dorsey dazu. „Ich bin überzeugt davon, daß er einen schweren Fehler begangen hat, Aber ich bin auch überzeugt davon, daß man ihm eine zweite Chance geben muß.“
Hunt soll seine Tat ehrlich bereut haben und nimmt an einem Antiagressionstraining teil.
Jetzt ist man im Club gespannt, wie der Dawg Pound die Nachricht aufnimmt. Hunt ist in einem Vorort Clevelands geboren und aufgewachsen. Man wird ihn also eher freudig aufnehmen.

Jack Gruden wurde wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit verhaftet.
Jack ist der Sohn von Redskins Head Coach Jay Gruden und ein Videoassistent des Teams.
Der Club wollte sich dazu noch nicht äußern.

Montag, 11. Februar 2019

Kurzberichte
fangio-vicDer neue Head Coach der Broncos sieht sich nicht als Notlösung.
Die Probleme des Teams würden sich lösen lassen, ist Vic Fangio (Bild) überzeugt.
Die Broncos haben zwei negative Saisons in Folge durchlitten. Zum ersten Mal seit Urzeiten (1972).
All die Probleme der Broncos, besonders in der Offense, können nicht in einer Saison gelöst werden. Doch Geduld ist nicht, was Fangio anstrebt.
Doch überhasten möchte der neue Head Coach auch nichts. Er ist kein Fan von kurzfristigen Lösungen, die dem Team nur ein oder zwei Saisons helfen. Er möchte ein Team für die Zukunft bauen. Er möchte aus dem Fußabtreter wieder eine Mannschaft formen, die respektiert wird.
Doch er weiß, daß er 2019 eine 4-12 oder 5-11 Saison vor sich haben könnte. Doch in zwei, drei Jahren möchte er zufrieden auf 2019 zurückblicken können und stolz darauf sein, was er da ins Leben gerufen hat.
Der 60-jährige war vier Jahre Defensive Coordinator bei den Bears unter John Fox und Matt Nagy. Fox war von 2011 bis 14 Head Coach in Denver.
Die Broncos starten an 10. Stelle in die kommende Draft. Wird da noch ein dringendst benötigter brauchbarer Quarterback zu haben sein?
Werden sie einen Free Agent verpflichten, Nick Foles z.B.?
Mit $37 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze ist genug Geld vorhanden.

Die paar Fans, die das Auftakt-Wochenende der AAF verfolgt haben, sind zufrieden, manche begeistert.
Ein Hit macht noch keine Saison, aber ein Angriff von Shaan Washington auf Quarterback Mike Bercovici, bei dem der Helm des Quarterbacks, wie von der Kanone geschossen wegflog, hätte in der NFL das Feld unter gelben Flaggen verschwinden lassen. Nicht so in der AAF.
Kann man hoffen, daß der Spruch #mfva (make Football violent again) in der AAF Bedeutung bekommt?
Kaum!
Die Liga will der NFL als Entwicklungsliga dienen. Da wäre es Kontraproduktiv, die alte Gewalt, die den professionellen Football so lange auszeichnete und attraktiv machte, ausgerechnet dort wieder einzuführen.
Warten wir es ab, denn die weichgespülte NFL wird der AAF dazu ein paar Takte zu sagen haben.
Die NFL ist die einzige große Liga der USA, die keinen organisierten Unterbau durch mindere Ligen hat.
Die NFL hat bereits angekündigt, daß die AAF ein gutes Testfeld für Regeländerungen wäre.
Doch die XFL, die nächstes Jahr starten will, die hat es sich auf jeden Fall auf die Fahne geschrieben, die alte Brutalität des Footballs wieder zurückzubringen.
Kein Wunder als, wenn auch weit entfernter, verlängerter Arm der Catcherliga WWE.

Die Eagles wollen Super Bowl MVP Quarterback Nick Foles behalten, aber er ist als Ersatzmann für Carson Wentz zu teuer.
Also wird man ihn gehen lassen. Doch nicht zu jedem Team. Als die Giants und die Redskins aus der eigenen Division ins Gespräch kamen, da fingen die Überlegungen an. Zu einem Divisionsrivalen will man Foles nicht ziehen lassen. Dann hätten sie es jedes Jahr zwei Mal mit ihm zu tun, was man nicht möchte.
Deshalb könnte es doch sein, daß die Eagles Foles das Franchise-Etikett anhängen. Dann könnte das Team sich aussuchen, zu wem der Quarterback wechselt, und vor Allem, zu wem nicht.
Doch dann könnte es sein, daß die Eagles auf Foles sitzenbleiben, weil er anderen Teams zu teuer ist. Und dann wäre er der teuerste Ersatz- Quarterback aller Zeiten, mit einem Jahresgehalt zwischen $23 und 25 Millionen.
Wäre es das wert, nur um einen Wechsel zu den Giants oder Redskins zu verhindern, der ja noch nicht mal feststeht?

Zwei Spiele in Folge beging Nickell Robey-Coleman schwere Fouls.
Gegen die Saints eins, das die Rams unberechtigt in den Super Bowl brachte und das auf dem Platz nicht geahndet wurde.
Das kostete ihn nachher allerdings $26.739 Strafe.
Diese Summe kostet ihn auch ein illegaler Angriff auf einen schutzlosen Spieler im Super Bowl.
Wie auch gegen die Saints, griff der Cornerback wieder einen Gegenspieler mit dem Helm voran an. Nur dieses Mal sahen die Schiedsrichter den unerlaubten Angriff auf Patriots Running Back Rex Burkhead.
Und auch die NFL sah diesen Hit und hittete Robey-Coleman mit weiteren $26.739.

Sonntag, 10. Februar 2019

Wie ernst werden die neuen Ligen?
xfl+aafWerden die neuen Ligen sich auf die NFL und den Collegefootball auswirken?
Bereits gestartet ist die AAF, die Alliance of American Football. 27.857 Zuschauer sahen einen 15:6 Sieg der San Diego Commanders gegen die heimischen San Antonio Fleet.
Klingt, wie ein grauenvolles Super Bowl Ergebnis.
Von den 27.000 Zuschauern waren 10.000 Militärangehörige mit Freikarten.
Die AAF spielt mit acht Teams vom Februar an eine 10 Wochen Saison.
Gegründet wurde sie von Charlie Ebersol, einem Filmproduzenten und Regisseur, und Bill Polian, Ex- Vizepräsident der Indianapolis Colts und Mitglied in der Hall of Fame der NFL.
Die Verbindungen der Beiden brachten die Unterstützung der NFL und einen Fernsehvertrag mit dem Sender CBS mit sich. Ohne TV-Vertrag kann keine Liga überleben.
Selbst das NFL Network wird an jedem Spieltag Samstags und Sonntags ein Spiel zur Primetime übertragen.
Was verdient denn z.B. ein Spieler der AAF?
Es ist von $250.000 für einen Dreijahresvertrag die Rede plus Boni.
Doch während die AAF sich vollständig als Entwicklungsliga sieht, die von der NFL unterstützt wird, möchte die XFL es noch mal als Konkurrenzliga versuchen. Bereits 2001 wollte diese, von der Wrestling Liga WWE ins Leben gerufene Liga, die Fans locken. Das klappte nicht und die XFL war nach einer Saison wieder weg.
Auch 2020 ist die WWE wieder involviert. Deren Ex-Vorsitzende Vince McMahon verkaufte seine WWE Aktien um die XFL 2020 noch mal zu starten. $500 Millionen soll er in das Unternehmen gesteckt haben.
Commissioner der XFL ist ein alter Bekannter, Oliver Luck. Er war Quarterback in der NFL, Chef der Frankfurt Galaxy, Chef der NFLE und Vater von Colts Quarterback Andrew Luck.
Die XFL möchte nicht zeitgleich mit der NFL spielen, aber sie möchte sich im Frühling etablieren und will dafür die besten erhältlichen Spieler anheuern. Zeitlich wird sich die XFL etwas mit der AAF überschneiden.
Als TV Partner sollen FOX und ESPN im Gespräch sein.
Und 2020 soll es noch eine Liga geben, die PPC, die Pacific Pro Football League. Sie wurde gegründet vom langjährigen Agenten eines gewissen Tom Brady, Don Yee.
Die PPC soll eine Sommerliga werden und im Juli und August mit vier Teams spielen. Gesponsert wird Yees Liga von Adidas.
All diese Ligen wollen davon profitieren, daß die Wettgesetze in den USA gelockert wurden, und die Spielsüchtigen auch noch auf die bedeutungslosesten Spiele wetten wollen, und im TV anschauen, wie es denn so läuft.
Alle Ligabosse wissen, daß man gegen die NFL nicht ankommen kann. Man wird erst mal ein nettes sechsstelliges Millionensümmchen verbrennen, bevor sich ein kleines Plus entwickelt. Und da geht die AAF den richtigen Weg. Sie spielt früh genug im Jahr, daß die unentdeckten Talente, die den NFL Teams dort auffallen, es noch in die Draft und ins Trainingslager im Sommer schaffen.
Die NFL wird sich wie der Mond benehmen, den es nicht stört, wenn ein Hund ihn anbellt.
Doch auf die Collegeteams könnten die neuen Ligen Einfluß nehmen. Die XFL und die PPC ließen verleuten, daß sie sich nicht darum kümmern, wie lange ein Spieler bereits für ein College gespielt hat. Z.B. Clemson Star- Quarterback Trevor Lawrence. Nach den Regeln der NFL dürfte dieser Spieler erst 2021 einberufen werden. XFL und PPC sagten beide, daß sie ihn schon 2020 verpflichten möchten. Die Regeln der NFL gelten für sie nicht. Die AAF will sich an diese Regeln halten.
Also können wir direkt für das erste Jahr der PPC und der XFL einen Bieterkrieg erwarten?
Sieht so aus.
Wird die NFL Stars, die sich in diesen Ligen entwickeln, noch bei sich aufnehmen?
Bestimmt. Bereits zu Zeiten der USFL wollte die NFL Spieler niemals aufnehmen, die dort gespielt haben.
Nun, davon kam sie dann ab, sonst wäre z.B. Bills Quarterback Jim Kelly niemals ein Hall of Fame Quarterback der NFL geworden.
Doch keine Bange, keine Liga, die gegen die NFL ankämpfen wollte, oder sogar von der NFL selber geleitet wurde, hatte bisher Chancen zu überleben. Das wird sich nicht wirklich ändern.

Kurzberichte
Patriots Safety Patrick Chung mußte in der letzten Woche am Arm operiert werden.
Er brach sich einen Unterarm, als er im Super Bowl Rams Running Back Todd Gurley tackelte.
Und wenn der Arm dann ausgeheilt ist, muß Chung noch an der Schulter operiert werden.

Vom Raubvogel zum Vögelchen wurde bereits Falcons Cornerback Robert Alford.
Und die Cardinals griffen auch bei Linebacker Brooks Reed zu,nachdem auch der in Atlanta gefeuert wurde.
In Arizona unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $2 Millionen.

Samstag, 9. Februar 2019

Kurzberichte
mayfield-baker2Die Browns können sich glücklich schätzen, in Quarterback Baker Mayfield (Bild) ein „Alpha-Männchen“ als Führer zu haben. Ihm ist es zu verdanken, daß Head Coach Freddie Kitchens keine großen Probleme hat, Assistenten anzuheuern.
So konnte er Todd Monken als Offensive Coordinator und Steve Wilks als Defensive Coordinator verpflichten.
Sie wurden auch von anderen Organisationen umgarnt, wollten aber zu dem aufstrebenden Team mit dem Heißsporn.
Mayfield startete nur in 13 Spielen und schaffte es trotzdem den Touchdown Rekord für Rookies zu knacken (27). Und Mayfield schafft es, seine Mitspieler mitzureißen und zu motivieren.
Das überträgt sich, wie man sieht, auch auf den Trainerstab.

Alle NFL Stars hassen es, in London spielen zu müssen.
Alle Stars?
Nein denn einer möchte gerne im alten England spielen.
Welcher Star war's?
Packers Quarterback Aaron Rodgers.
Sein Team ist das Einzige, das noch keinen London Auftritt hatte, außer den Panthers. Die aber müssen dieses Jahr zum ersten Mal über den Teich.
Dann ist Green Bay tatsächlich das letzte Team, an dem der Kelch vorbeiging. Doch Rodgers möchte spätestens 2020 in der alten Welt spielen.
Ob das dann ein „Heimspiel“ wird?
„Eher nicht,“ meinte Rodgers. „Wir sind auf die nächsten 30 Jahre hinaus ausverkauft. Unsere Tickets werden von Generation zu Generation weitervererbt. Da wäre es also kaum möglich, uns ein Heimspiel wegzunehmen. Auch Auswärts sind wir sehr beliebt. Wo immer wir spielen, sind die Stadien voll. Und doch sollten wir uns bald mal unseren vielen Fans in London präsentieren.“

Kirk Cousins möchte 2019 die Vikings Fans für seine schlechte Leistung 2018 entschädigen.
$84 Millionen zahlt das Team ihm, damit der Quarterback sie in den Super Bowl bringt. Doch statt dessen zeigte er, wie das gesamte Team, eine desolate Vorstellung in der abgelaufenen Saison.
Es war dumm von Minnesota zu denken, daß Cousins ein Quarterback ist, der ein Team besser macht. Es war klar ersichtlich, daß Cousins dem Druck nicht gewachsen war.
Doch er möchte den Frust hinter sich lassen, und 2019 zeigen, was er wirklich kann.
Als wenn wir das nicht bereits gesehen hätten.

„Mit Lamar Jackson können wir flexibler sein,“ meinte Baltimores neuer General Manager Eric DeCosta.
Er möchte dem Quarterback gute Leute zur Seite stellen, damit der seine Fähigkeiten als Passer und Läufer voll entfalten kann. Ein Quarterback, der beides kann, stellt jede Defense vor besondere Problem.
DeCosta hat Spaß an der Aufgabe, diesem talentierten Quarterback die richtigen Mitspieler zu organisieren.

Die Dolphins holten Jim Caldwell in den Trainerstab.
Der ehemalige Head Coach der Lions ist der Assistent des neuen Head Coaches Brian Flores und der Quarterbacks Coach.
Ebenfalls wurden offensive Coordinator Chad O'Shea, defensive Coordinator Patrick Graham und Special Teams Coordinator Danny Crossman verpflichtet.

Freitag, 8. Februar 2019

Kurzberichte
mahomes-patrick-MVPWer gut sein will muß leiden.
Diese Erfahrung macht gerade Patrick Mahomes (Bild).
Nachdem Chiefs General Manager Brett Veach ein Video zu Gesicht bekam, in dem Mahomes zusehen war der Basketball spielte, sah der General Manager rot.
Nach Ansicht des Videos brauchte Veach keine zwei Sekunden um Mahomes Agent anzurufen und zu sagen: „Nein, das ist ein dickes NEIN! Das geht nicht.“
Das Team möchte nicht, daß der amtierende MVP der NFL sich verletzt. Deshalb gab es ein Basketball-Verbot für Mahomes.
Leider steht im Vertrag von Mahomes nichts von einem Basketballverbot. Der Quarterback muß sich also nicht daran halten. Die Chiefs haben keine handhabe, Mahomes zu bestrafen. Da würde die NFLPA sofort aktiv.
Deshalb hat Veach auch noch in einem persönlichen Gespräch mit Mahomes darum gebeten, daß er auf seine Knöchel achten und Basketball meiden sollte.
Und der General Manager hofft und glaubt nun, daß der Quarterback sich daran hält.

Um Kicker in der NFL ist es wahrlich lausig bestellt.
Die Buccaneers verpflichteten jetzt sogar einen dänischen Kicker aus der deutschen Footballliga.
Phillip Andersen, der für die Berlin Rebels kickte, bekam eine Einladung in´s sonnige Florida.
Entdeckt haben die Bucs Andersen bei einem Kicker-Camp in Mobile, Alabama während des Senior Bowls der College-Abgänger.
Ob Andersen es in den Saisonkader schafft, das steht natürlich noch in den Sternen.

Am Dienstag feuerten die Falcons Cornerback Robert Alford nach sechs Jahren.
Am Donnerstag unterschrieb er einen Dreijahresvertrag über $22,5 Millionen, von denen $13,5 Millionen garantiert sind, bei den Cardinals.

Die Falcons feuerten Defensive End Brooks Reed.
Vier Jahre spielte er für Atlanta.

Saints Defensive Tackle David Onyemata wurde verhaftet.
Nachdem ein anonymer Anrufer die Polizei darauf hinwies, daß man in der Wohnung des Verteidigers Marihuana finden könnte, besorgte der zuständige Beamte sich einen Durchsuchungsbeschluß.
Und siehe... er wurde fündig.
Die Saints wollten sich dazu noch nicht äußern.

Colts Head Coach Frank Reich holte einen 76-jährigen aus dem Ruhestand zurück.
Howard Mudd war schon mal 12 Jahre bei den Colts tätig. Als Spezialist für die O-Line schaffte er es, Anwärter aus den unteren Runden der Draft zu guten Beschützern für Payton Manning zu formen.
In Mudds Zeit erlaubten die Colts in 192 Spielen nur 227 Sacks.
Reich hofft nun wohl, daß Andrew Luck genau so gut geschützt werden kann, wie Manning damals.

Die Raiders gaben bereits zum Beginn der letzten Saison gute Spieler an andere Teams ab. Diesen Trend behielten sie bei, und sorgten so dafür, daß z.B. auch die Cowboys in die Playoffs kamen.
Linebacker Khalil Mack brachte die Bears in die Playoffs, Wide Receiver Amari Cooper mit seinen gefangenen Pässen die Cowboys.
Auf der Strecke blieben die Raiders. Und das forderte einen Tribut im Team. Geschockt davon, wie leicht man von Head Coach Jon Gruden weggeschickt werden kann, lähmte das die Spieler. So sagte Tackle Donald Penn: „Natürlich haben wir unseren Job gemacht, wir sind Profis. Aber es war auch genau das, wir haben unseren Job gemacht. Wir haben uns durchgekämpft. Wir versuchten zusammenzuhalten. Es war eine harte Saison.“
Penn fuhr fort: „Als wir hörten, was Aaron Donald von den Rams in seinem neuen Vertrag bekam, wußten wir eigentlich, daß Mack nicht mehr zu halten war. Niemals hätten die Raiders Mack ein ähnliches Gehalt gezahlt.“
Und so kam es dann auch. Die Bears gaben Mack einen $141 Millionenvertrag. Und nach 13 Jahren in der NFL weiß Penn, daß die NFL ein Geschäft ist. Jetzt hofft Penn, daß die Raiders all die Draftpicks, die sie für die guten Spieler bekommen haben, nun auch gut einsetzen, um das Team wirklich zu verstärken.
Und die Chancen darauf stehen echt nicht schlecht.

18 Touchdowns und 15 Interceptions. Das sind keine Werte, bei denen man an eine Vertragsverlängerung für einen Quarterback denkt.
Deshalb weiß Case Keenum von den Broncos, daß er in Denver auf gepackten Koffern sitzt.
Sollte es General Manager John Elway endlich mal gelingen, auf dieser Position einen brauchbaren Free Agent oder Collegeabgänger zu finden, dann ist Keenum Geschichte.
Nach Payton Manning hatte Elway kein glückliches Händchen mehr bei der Quarterback Auswahl. Doch etwas besseres als Keenum sollte er eigentlich sogar mit verbundenen  Augen finden.
Und Keenum weiß, daß er nicht die Antwort für die Zukunft des Teams ist. So viel Selbsterkenntnis hat er. Und von den $18 Millionen, die ihm 2019 zustehen, wenn er spielt, sind $7 Millionen auch dann garantiert, wenn er gefeuert wird. Darben wird er also nicht müssen.
Seit 2016 starteten Trevor Siemian, Brock Osweiler, Paxton Lynch und jetzt Keenum für Denver. Das ist nicht so schlimm, wie es bei den Browns war, aber Cleveland sollte kein Maßstab für die Broncos sein.

An diesem Wochenende hat die AAF ihren Kickoff in die erste Saison.
Oder, halt, nein, in der Liga wird es keinen Kickoff geben.
Überhaupt hat die neue Liga was gegen Kicker. Es gibt keinen Kickoff, es gibt nur den Zweipunkteversuch nach einem Touchdown und in eventuellen Verlängerungen gibt es keinen Field Goal Versuch.
Ob es weise Vorausschau war, oder ob es kurzfristig eingesetzt wurde, weiß ich nicht, aber in den letzten fünf Minuten eines Spiels soll der Videoschiedsrichter bei einer Passbehinderung eingreifen können, wenn die von den Feldschiedsrichtern nicht erkannt wurde.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Kurzberichte
nfl100 3DBeim Super Bowl muß es wohl wieder einige nette Werbespots gegeben haben.
Der beste soll von der NFL selber gekommen sein. Die Liga machte Reklame für die 2019 anstehende einhundertste Saison.
Man hatte sich einen Regisseur und Produzenten dafür gesucht, der sich mit Football auskennt, Peter Berg. Er war schon für die Serie und den Film „Friday Night Lights“ verantwortlich (Beides übrigens absolut sehenswert).
In dem Spot sind aktuelle und ehemalige Footballgrößen zu sehen, die bei einem Bankett um einen goldenen Ball kämpfen.
Alle Beteiligten Darsteller sollen bei den Dreharbeiten einen Heidenspaß gehabt haben und einige wollten sogar ihre Stunts selber machen.
Von Miller und Hall of Fame Running Back Barry Sanders sollen tatsächlich nicht gedoubelt worden sein.
Roger Goodell auch nicht, aber der redet ja auch nur, seine Spezialität.
Hier gibt's den Clip: http://www.nfl.com/videos/nfl-super-bowl-commercials/0ap3000001015213/NFL-stars-converge-for-epic-NFL-100-commercial

Aaron Donald sieht die Niederlage im Super Bowl als Motivation an.
Der Star-Verteidiger der Rams mochte es gar nicht, daß sein Team so dermaßen sang- und klanglos gegen die Patriots versagte. Jetzt ist er überzeugt, daß Quarterback Jared Goff, der wirkte wie ein Fünftklässler, der gegen Profis spielte, seine Lektion gelernt hat, ebenso, wie Head Coach McVay. Der würde seine Lehre aus den schlechten Spielzügen, die er die Offense spielen ließ, gezogen haben.
Die Defense hätte ihren Job gemacht, meint Der defensive MVP der Saison 2018. Natürlich war er mit seiner eigenen Leistung nicht wirklich zufrieden. Nur einmal konnte er Tom Brady erwischen, aber einen Sack konnte er nicht anbringen.
Das ganze Team wäre jetzt schon wieder heiß auf die nächste Saison.

Die Patriots brauchten einen neuen Defensive Coordinator, nachdem Brian Flores Head Coach der Dolphins wurde.
Sie entschieden sich für den ehemaligen Defensive Coordinator von Ohio State, Greg Schiano.

Saints Defensive End Marcus Davenport war nicht unfroh, als die Saison für sein Team endete.
Ein schmerzender Zeh hatte ihn in seinem ersten Jahr in New Orleans gepiesackt. Die Ärzte hatten ihm geraten, lieber nicht zu spielen, aber Davenport wollte davon nichts hören. Zwar verpaßte er drei Spiele im Oktober, nachdem er sich die Verletzung zugezogen hatte, doch den Rest der Saison wollte er nicht verpassen.
Mittlerweile hat er sich den Zeh operieren lassen.

Matt Bryant wurde gefeuert.
Der Kicker der Falcons schrieb auf seiner Twitterseite, daß er gerne noch seine 18. Saison spielen würde, die dann aber nicht bei den Falcons.
Die Falcons bestätigten Bryants Entlassung später.
Sie setzen 2019 wohl auf Giorgio Tavecchio, der Bryant in drei Spielen ersetzte. Tavecchio kostet nur ein Bruchteil dessen, was Bryant kosten würde.

Nach 10 Saisons in der NFL hat Matt Slauson genug.
Der Guard der Colts zog sich in Woche fünf der Saison eine Rückenverletzung zu, die ihn zum Aufhören zwingt.
Slauson wurde mit der Verletzung auf die Verletztenliste gesetzt, und konnte in keinem Spiel mehr antreten.

Gegen Antonio Brown wird ermittelt.
Der Wide Receiver der Steelers soll in eine Sache von häuslicher Gewalt verwickelt sein. Verhaftet wurde er allerdings nicht.
Der Fall soll sich am 17. Januar in Hollywood, Florida zugetragen haben.
Die Mutter der gemeinsamen Tochter Browns hatte die Tochter nach einem Friseurbesuch am Haus des Wide Receivers abgesetzt. Als die Tochter ins Haus ging, wollte die Mutter ihr folgen, um das Geld für den Friseur von Brown zu bekommen. Brown knallte ihr jedoch die Tür vor der Nase zu.
Die Sache ging noch etwas hin und her, wobei die Mutter sich einen blauen Fleck an einem Arm zugezogen haben soll.
Die herbeigerufene Polizei konnte nicht erkenne, daß der Wide Receiver sich falsch Verhalten hätte.
Die NFL will die Sache jedoch weiter verfolgen.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Kurzberichte
sbLIII-cbs-logoIn der BRD ein Hit, in den USA nur Shit.
Während hier wohl Pro7 den Super Bowl übertrug und selbst im letzten Viertel noch über eine Million Zuschauer hatte, legte das Spiel in den USA beinahe einen Minusrekord hin. Nach und nach schalteten die frustrierten Zuschauer drüben die Fernseher aus. In New Orleans setzten die Fans ihr Vorhaben in die Tat um, und boykottierten tatsächlich ganz kräftig das Spiel.
Ich vermute mal, daß die Zuschauerzahlen in Deutschland deshalb nicht sanken, weil die Zuschauer tief entschlummert waren und nur vergessen haben, den Ausknopf zu drücken.
Währen hier also die Zuschauerzahlen stimmten, waren in den USA weniger als 90 Millionen bereit, diesen Langeweiler anzusehen.
Zum Vergleich, letztes Jahr waren es über 114 Millionen Zuschauer. Unter 90 Millionen gab es zuletzt 2005.
Auch die Halbzeitshow soll nicht so das Wahre gewesen sein. Oft schalten Zuschauer gerade diese Show ein, doch die Gruppe Maroon 5 wurde schon im Vorfeld als Langweilig angesehen.

Tom Brady ist sein Spitzname G.O.A.T. peinlich.
Der neunmalige Super Bowl Teilnehmer und sechsmalige Sieger möchte nicht mehr so genannt werden.
Brady war in seiner Jugend Fan des unvergleichlichen Joe Montana. Brady sieht Montana als G.O.A.T. an.
Überhaupt, so Brady, könne er mit Kritik besser umgehen als mit Lob.
Aber was soll der Ärmste machen?
Er ist nun mal unerreicht und der Beste.

Auch der sechste Titel wurde in Boston ausgelassen gefeiert.
Bei der Siegesparade durch die Innenstadt säumten wieder hunderttausende die Straßen, um ihre Helden zu feiern.
Es war eiskalt, doch im Gegensatz zu 2017 schneite es wenigstens nicht.

NULL Stimmen bekam die unüberwindbare Defense der Patriots bei der Abstimmung zum MVP des Super Bowls.
Von den 16 stimmberechtigten Wählern bekam Julian Edelman die meisten Stimmen.
Julian Edelman, ein Wide Receiver, in einem Spiel, in dem die Defense dominierte, ein Wide Receiver der keinen Touchdown erzielte.
Selbst Edelman war darüber überrascht. Er hätte die ganze Defense ausgezeichnet, speziell aber Stephon Gilmore. Der Cornerback wehrte drei Pässe ab, erzwang einen Fumble und fing kurz vor Spielende einen Pass von Jared Goff ab.

Die Saison 2018 ist im Mülleimer der Footballgeschichte gelandet, wo sie hingehört und nie wieder rausgeholt werden sollte.
Auf geht`s zur Saison 2019. Und es müssen viele Fragen gelöst werden.
Was wird mit Nick Foles, wo werden die Raiders spielen, usw.?
Nick Foles hat sich aus seinem Vertrag mit den Eagles rausgekauft.
Es gab für das Team die Möglichkeit, Foles zu halten für $20 Millionen. Die Eagles haben diese Option gezogen. Damit wollten sie erreichen, für Foles eine gute Kompensation zu bekommen, wenn er zu einem anderen Teams gewechselt wäre, wovon man eigentlich ausging.
Foles hatte seinerseits die Möglichkeit, sich für $2 Millionen aus seinem Vertrag rauszukaufen. Das hat er gemacht, und ist damit ein Free Agent, der sich ohne Einschränkungen ein neues Team suchen darf.
Jedenfalls fast, denn jetzt haben die Eagles noch die Möglichkeit, Foles zum Franchise Player zu machen. Dann wäre er allerdings noch um drei bis fünf Millionen teurer, als die $20 Millionen. Und ob es dann ein Team gäbe, das den Quarterback verpflichten würde, ist fraglich. Allerdings würde Philadelphia dann noch eine gute Kompensation für ihn bekommen.
Das ist jetzt ein kompliziertes Rechenexempel, das nicht ganz ohne Risiko ist.
Vom 19.2. bis 5.3. können die Teams ihre Franchisespieler etikettieren.

Die Oakland Raiders werden nicht im Stadion der San Francisco Baseball Giants spielen.
Der Bürgermeister der Stadt sprach sich dagegen aus, den heimatlosen Raiders ein Zuhause zu bieten. Die Verkehrsprobleme würden zu groß, meinte London Breed.
Da das Stadion der San Francisco 49ers nicht im Zuständigkeitsbereich von Bürgermeister Breed liegt, ist das Levi´s Stadion in Santa Clara aber immer noch eine Option.
Im April will die NFL wieder in einer großen TV-Show den Spielplan veröffentlichen. Bis spätestens dahin muß eine Lösung her.
NFL Chef Roger Goodell: „Es wird Zeit. Je früher, desto besser.“

Als Dolphins General Manager Chris Grier den neuen Head Coach Brian Flores vorstellte, kam die Sprache natürlich auch auf Ryan Tannehill.
Grier sagte dazu, daß man sich noch nicht entschieden hätte, ob man den Quarterback behält oder nicht.
Aber, so Grier weiter, man würde auf jeden Fall sehen, daß man in der Draft einen Quarterback bekommen könnte, der etwas taugt.
Tannehill, der mittlerweile 30 Jahre alt ist und noch zwei Jahre in seinem Vertrag hat, wäre 2019 $18,7 Millionen teuer. Viel zu teuer für einen Mann mit solch minimalen Fähigkeiten.

Packers Quarterback Aaron Rodgers hat sich gegen eine Knieoperation entschieden.
Bereits im ersten Saisonspiel gegen die Bears wurde er am Knie verletzt und diese Verletzung behinderte ihn die ganze Saison über.
Rodgers meint, daß sich das Knie ohne Operation, nur durch die Ruhe und das spezielle Training, gut erholt hat.
Auch eine Gehirnerschütterung, die er im letzten, unbedeutenden, Saisonspiel erlitt, wäre gut verheilt. Zur Zeit würde er sich so gut fühlen, wie schon lange nicht mehr.

Die Houston Texans haben einen neuen Offensive Coordinator.
Sie beförderten ihren Tight Ends Coach Tim Kelly zum Offensive Coordinator. Zuletzt war George Godsey auf diesem Posten tätig, 2016. Danach übernahm Head Coach Bill O`Brien die Aufgabe selber.
Jetzt soll Kelly, der seit sieben Jahren bei den Texans ist, die Offense leiten.

Die Jets gaben Center Spencer Long 2018 einen Vierjahresvertrag über $27,5 Millionen:
Das war wohl ein Fehler. Wegen mangelnder Leistung wurde Long nach nur einer Saison wieder gefeuert.
Das war die erste Amtshandlung des neuen Head Coaches Adam Gase, die erste von vielen. Die Jets haben noch sagenhafte $90 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze.

Die Falcons trennten sich nach sechs Jahren von Cornerback Robert Alford.
Atlanta spart dadurch $7,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Das ist nicht wenig, denn die Falcons haben nur noch $14,4 Millionen unter der Gehaltsobergrenze zur Verfügung.

Dienstag, 5. Februar 2019

Mehr Football?
ALLIANCESollte es da draußen jemanden geben, der nach dieser miesen Saison und dem besch... eidenen Super Bowl noch nicht die Schnauze voll hat von Football?
Dem kann geholfen werden.
Gamepass Abonnenten können auf dem NFLN Spiele der Alliance of American Football ansehen. Jeden Samstag und Sonntag wird ein Spiel Live übertragen. Leider zu nachtschlafender Zeit um zwei Uhr morgens. Ob es auch Wiederholungen zu zivileren Zeiten geben wird, das weiß ich leider nicht.
Hier die Partien der ersten beiden Wochen: Sonntag, Februar 10 - Salt Lake Stallions at Arizona Hotshots
Samstag, Februar 16 - Arizona Hotshots at Memphis Express
Sonntag, Februar 17 - Atlanta Legends at San Diego Fleet

Kurzberichte und Super Bowl Nachlese
Julian Edelman, vom suspendierten Wide Receiver zum Super Bowl MVP.
Die Patriots kennen sich ja damit aus, daß ein Star von ihnen für die ersten vier Spiele suspendiert wird. Vor Super Bowl LI war es Quarterback Tom Brady, Er sollte eventuell, unter Umständen, vielleicht davon gewußt haben können, daß... ach Quatsch, die idiotische Story kennt ja nun doch jeder.
Anfang 2018 war es Wide Receiver Julian Edelman. Er hatte nachweislich verbotene, leistungssteigernde Mittel eingenommen.
Die Saison 2017 verpaßte Edelman wegen eines Kreuzbandrisses komplett
Und am Sonntag wurde er der wertvollste Spieler des Super Bowls.
Doch Edelman sieht das anders. Für ihn wäre es gerechter gewesen, wenn die komplette Defense sich den Titel geteilt hätte. Das sagte er in einer Pressekonferenz.

Auf der Startseite von Win-Football sieht man ja die acht möglichen Gegner der Patriots für das Eröffnungsspiel. Da aber viele meiner Leser direkt hier auf der News Seite einsteigen, noch mal in schriftlicher Form: Cleveland Browns, Pittsburgh Steelers, Dallas Cowboys, New York Giants, Buffalo Bills, Miami Dolphins, New York Jets, Kansas City Chiefs.
Warum man bei der NFL rätselt, ob das Spiel am Donnerstag stattfinden soll, oder am Sonntag, das weiß ich nicht. (Ich weiß heute einiges nicht, merke ich grade).
Spiele zwischen Divisionsrivalen hebt die NFL sich gerne für die letzten Wochen auf. Doch ein Spiel gegen die Dolphins wäre deshalb sehr interessant, weil Patriots EX- Defensive Coordinator Brian Flores Head Coach in Miami geworden ist. Und wenn man gesehen hat, wie konsequent die Patriots Defense die Offense der Rams in ihre Einzelteile zerlegt hat... Und dann mit dem Insiderwissen von  Flores` gegen Tom Brady, das wäre was.
Flores Wechsel war lange klar, wurde aber erst am Montag offiziell bekanntgegeben.
Gegen die Chiefs spielten die Patriots schon im Saisoneröffnungsspiel 2017. Das ist natürlich kein Grund, Mahomes nicht gegen Brady antreten zu lassen. Der MVP der abgelaufenen Saison war 2017 noch nicht der Starter in Kansas City.

Die Buchmacher machten schon mal die Favoriten der Saison 2019 auf den NFL Titel aus.
Favorit Nr. 1, die New England Patriots.
Auf Platz zwei landeten die Los Angeles Rams.
Das meiste Geld kann man gewinnen, wenn man heute auf die Miami Dolphins setzt. Wenn die Super Bowl LIV im eigenen Stadion gewinnen würden, bekäme man für einen Dollar Einsatz $30.000 ausgezahlt.

Super Bowl LIII war nicht der schlechteste aller Zeiten. In der Rangfolge der schlechtesten Super Bowls aller Zeiten nimmt er Platz sechs ein, insgesamt Platz 48. Unter ihm stehen:
49. XII (1977) Cowboys 27, Broncos 10
50. VIII (1973) Dolphins 24, Vikings 7
51. XXXV (2000) Ravens 34, Giants 7
52. VI (1971) Cowboys 24, Dolphins 3
53. XLVIII (2013) Seahawks 43, Broncos 8

Hätten die Rams Super Bowl LIII gewonnen, dann wäre Andrew Whitworth in den Ruhestand getreten.
Doch nach dieser Niederlage überlegt der Offensive Lineman der Rams sich das noch mal. Rechtzeitig vor der nächsten Saison will er seine Entscheidung treffen.

Die Bengals haben einen neuen Head Coach.
Ex Rams Quarterbacks Coach Zac Taylor fiel die Erfolgsleiter herauf. In Cincinnati hofft man wohl, daß Taylor mit Quarterback Andy Dalton ähnlich gutes zustande bringen wird, wie mit Jared Goff.
Mit seinen 35 Jahren gehört Taylor zu den jüngsten Head Coaches der Liga.

Montag, 4. Februar 2019

Super Bowl LIII
edelman-julian-sb-mvpIn der Saison gab es ungewöhnlich viele schlechte, langweilige Spiele. Doch die NFL hielt das schlechteste und langweiligste für den Super Bowl zurück.
Öder und mieser geht es eigentlich gar nicht mehr.
13:3 gewannen die Patriots gegen die Rams. 16 Punkte markieren den Punkteminusrekord im Super Bowl.
Patriots Quarterback Tom Brady gewann in seinem neunten Super Bowl seinen sechsten Ring. Die Patriots zogen damit mit den Steelers gleich, die das große Spiel, das gestern so richtig winzig war, auch sechs Mal gewannen.
Natürlich hat das Spiel so manchem Fan guter Verteidigungsarbeit feuchte Augen beschert. Aber das sind halt nicht so viele, wie die Fans, die gerne einen offen Schlagabtausch ansehen.
Drei Viertel lang gab es keinen Touchdown. Erst im letzten Viertel kam Patriots Running Back Sony Michel in die Endzone der Rams.
Wertvollster Spieler in dieser Defenseschlacht wurde dennoch ein Angreifer, Wide Receiver Julian Edelman (Bild) von den Patriots. Er fing 10 Pässe für 141 Yards.
Zum Schluß noch ein paar Statistiken:
Patriots Quarterback Tom Brady: 21 von 35 für 262 Yards, 0 Touchdown, 1 Interception.
Rams Quarterback Jared Goff: 19 von 38 für 229 Yards, 0 Touchdown, 1 Interception
Patriots Running Back Sony Michel: 18 Läufe für 94 Yards, 1 Touchdown.
Rams Running Back Todd Gurley: 10 Läufe für magere 35 Yards
Rams Wide Receiver Brandin Cooks: 8 gefangene Pässe für 120 Yards
Patriots Head Coach Bill Belichick wurde mit seinen 66 Jahren der älteste Head Coach, der einen Super Bowl gewinnen konnte.

Kurzberichte
Panthers Defensive End Julius Peppers beendet seine Karriere nach 17 Saisons.
Vor den Panthers spielte er schon in Chicago und Green Bay.
Neun mal spielte er im pro Bowl. Er ist der einzige Spieler der NFL, der 150 Sacks und 10 Interceptions erzielen konnte.

Wade Wilson starb im Alter von 60 Jahren.
In seinen 19 Jahren in der NFL spielte der Quarterback für fünf Teams, darunter die Vikings und die Cowboys.
Als Ersatzmann von Troy Aikman gewann er mit Dallas Super Bowl XXX.

Sonntag, 3. Februar 2019

Und der Gewinner ist...
mahomes-patrick-MVP...Leider wieder nicht Drew Brees. Der zukünftige Hall of Fame Quarterback der Saints ging erneut leer aus, als die NFL ihre Titel verteilte.
Bester Spieler der abgelaufenen Saison war Chiefs Quarterback Patrick Mahomes (Bild).
Verdientermaßen, auch wenn es wieder schade für einen der besten Quarterbacks aller Zeiten ist.
Mahomes warf 50 Touchdowns und nur 12 Interceptions. Er vervollständigte 383 von 580 (66%) Pässen für 5.097 Yards bei 318,6 Yards pro Spiel.
Hier ist die Liste aller Spieler und Trainer, die die NFL für ihre Leistungen in der Saison 2018 auszeichnete:

» AP Most Valuable Player: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes

» AP Defensive Player of the Year: Los Angeles Rams DT Aaron Donald zum 2. mal in Folge.

» Pepsi Rookie of the Year: New York Giants RB Saquon Barkley

» FedEx Air and Ground Players of the Year: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes, New York Giants RB Saquon Barkley

» Salute To Service Award Presented by USAA: Atlanta Falcons G Ben Garland

» AP Offensive Rookie of the Year: New York Giants RB Saquon Barkley

» AP Offensive Player of the Year: Kansas City Chiefs QB Patrick Mahomes

» Game Changer Award presented by Gillette: Seattle Seahawks LB Shaquem Griffin

» AP Defensive Rookie of the Year: Indianapolis Colts LB Darius Leonard

» Pro Football Hall of Fame Class of 2019: Champ Bailey, CB; Pat Bowlen, contributor; Gil Brandt, contributor; Tony Gonzalez, TE; Ty Law, CB; Kevin Mawae, C; Ed Reed, S; Johnny Robinson, S.

» Built Ford Tough Offensive Line of the Year: Los Angeles Rams

» Moment of the Year: Aaron Rodgers' comeback against Bears in Week 1

» Art Rooney Sportsmanship Award: New Orleans Saints QB Drew Brees

» AP Comeback Player of the Year: Indianapolis Colts QB Andrew Luck

» AP Assistant Coach of the Year: Chicago Bears defensive coordinator Vic Fangio

» Bridgestone Clutch Peformance Play of the Year: The Miami Miracle

» Deacon Jones Award: Los Angeles Rams DT Aaron Donald

» Touchdown Celebration of the Year: Seattle Seahawks -- Choreography

» Don Shula NFL High School Coach of the Year Award: Gabe Infante, St. Joseph's Prep

» Courtyard Unstoppable Performance of the Year: Los Angeles Rams QB Jared Goff

» AP Coach of the Year: Chicago Bears Coach Matt Nagy

» Walter Payton NFL Man of the Year presented by Nationwide: Philadelphia Eagles DE Chris Long

Freitag, 01. Februar 2019

Am Sonntag sind dann alle Rams Fans?
rams1999Nein, nicht alle. In St. Louis ist man immer noch stinksauer auf das Team. Teambesitzer Stan Kroenke wollte ein neues Stadion gebaut bekommen, als der Club noch in St. Louis beheimatet war.
Doch das kann man als Fake bezeichnen, denn insgeheim wollte er nach Los Angeles umziehen. Dennoch verhandelte er mit den Vertretern der Stadt und den Betreibern von „The Dome“, als ob er wirklich in der Stadt würde bleiben wollen.
Und tatsächlich bot man ihm an, ein $1,1 Milliarden teures Stadion am Fluß zu bauen. $400 Millionen wollte die Stadt zuschießen.
Doch, wie gesagt, Kroenke wollte weg. Die Konkurrenz zu den Baseball Cardinals und den Eishockey Blues gefiel ihm nicht. Außerdem befand der Multimilliardär, daß die Stadt St. Louis so langsam den Bach runterging, und das gefiel ihm schon gar nicht.
Und so begann er mit dem Bau eines $4 Milliarden teuren Unterhaltungskomplexes in Inglewood, California, in der Nähe von L.A.
$4 Milliarden, die er aus eigener Tasche finanziert.
Er begann mit dem Bau eines Stadions mit Einkaufszentrum und Vergnügungspark, ohne öffentlich geäußert zu haben, daß er mit den Rams umziehen will.
Doch 2016 packte er sein Team und weg war er.
Die Stadt St. Louis muß immer noch $60 Millionen an Kredit abzahlen für „The Dome“.
Deshalb sind die Menschen dort nicht wirklich gut auf die Rams zu sprechen. Immerhin haben sie nach den Football Cardinals bereits das zweite NFL Team verloren.
Und so werden dort nicht viele Footballfans für die Rams sein. Man ist sauer. Der Stolz ist verletzt, auch wenn die Rams in 12 Jahren nicht eine positive Saison spielten.
Da man in St. Louis auch die Patriots nicht so gern mag, werden wohl viele TV-Geräte am Sonntag nicht auf CBS eingeschaltet sein.
Aber es kommt ein Lichtlein am Horizont auf. Die XFL Pro Football League will nächstes Jahr ein Team in St. Louis installieren. Vielleicht hält die Liga ja länger als eine Saison durch?
Und ein Fußballteam soll auch noch kommen.
Na also, läuft!

Am Sonntag sind wir dann alle Super Bowl Fans?
Nein, nicht alle. In New Orleans ist man immer noch stinksauer auf die NFL. Deshalb ist diese Stadt am Sonntag im Super Bowl Boykott.
Wütende Fans der um den fast sicheren Sieg betrogenen Saints wollen Anti Super Bowl Partys veranstalten.
In dieser Stadt werden also so manche TV-Geräte ausgeschaltet bleiben.
Einige Sports Bars haben angekündigt, statt des Livespiels den Super Bowl von vor neun Jahren zu zeigen. Damals gewannen die Saints gegen die Colts.
Viele wollen noch nicht mal einschalten und zu den Patriots halten. Zu den Patriots zu halten ist nicht so angesagt. Diese schlimmste Fehlentscheidung in der Geschichte der schlimmen Fehlentscheidungen hat vielen den Spaß am Football für`s erste total versaut.
Zwei Saisonkarteninhaber, Tommy Badeaux und Candis Lambert, zogen vor Gericht um eine Wiederholung des Skandal-Spiels zu erzwingen. Doch sie wurden abgewiesen.
Und so werden am Sonntag in New Orleans viele Anti Super Bowl Partys geschmissen.

Kurzberichte
Einer der besten Verteidiger der Patriots konnte nicht trainieren.
Linebacker Dont`a Hightower ist krank. Was genau er hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Tom Brady ist froh, solch eine O-Line zu haben. Sie wäre Herz und Seele des Teams, sagte der Quarterback der Patriots.
In der regulären Saison wurde er 21 mal gesackt. Das ist nicht viel, gemessen daran, wie oft andere Quarterbacks unter Verteidigern begraben wurden.
In den Playoffs wurde er nicht einmal gesackt. Das ist aber nicht nur Bradys Beschützern zu verdanken, sonder auch seiner Fähigkeit, den Ball schnell zu werfen.
Trotzdem stand Brady 2018 oft unter Druck und wirkte überhastet. Doch je länger die Saison dauerte, desto besser wurde die Zusammenarbeit zwischen Line und Quarterback.
Das kam gerade rechtzeitig, denn die schnellen Pass Rusher der Rams werden nur schwer aufzuhalten sein.

Der neue General Manager der Ravens hat seinen Posten eingenommen.
Eric DeCosta machte bei seiner ersten Pressekonferenz sofort klar, daß er nichts gegen Head Coach Harbaugh hat.
Im Vorfeld gab es das Gerücht, daß DeCosta Harbaugh nicht als Head Coach behalten wolle. Doch der General Manager betonte: „Ich kann Ihnen sagen, John ist der einzige Coach mit dem ich arbeiten möchte.“
Guter Spruch, zumal der Teambesitzer Harbaugh letzte Woche, vor DeCostas Einzug ins General Manager Büro, Harbaughs Vertrag verlängert hatte.

Die Cowboys werden wohl mit einer lahmen Ente in die Saison 2019 gehen. So ganz scheint man doch nicht zufrieden mit Head Coach Jason Garrett zu sein.
Garrett hat noch ein Jahr in seinem laufenden Vertrag. Das ist normalerweise die Zeit, in der man über eine Vertragsverlängerung spricht.
Das ist nichts Neues für den Head Coach. Bereits 2014 ging er als lahme Ente in die Saison. Er bekam einen neuen Vertrag, nachdem Dallas 12-4 Siege holte und die NFC East gewann.
Jetzt muß Garrett, der die Cowboys 2018 in die Playoffs führte, zeigen, daß das kein Ausrutscher war, bevor Teambesitzer Jerry Jones erneut seinen Vertrag verlängert.
Garrett holte bisher 77 Siege mit den Cowboys bei 59 Niederlagen. In den Playoffs ist er 3-3.

Kellen Moore ist der neue Offensive Coordinator der Dallas Cowboys. Der 29-jährige ist erst ein Jahr als Assistenztrainer tätig und war vor zwei Jahren selber noch Ersatz- Quarterback der Cowboys.
Und der neue Quarterbacks Coach des Teams ist ein sehr alter Bekannter für NFL Europa Fans, Jon Kitna. Er war damals, lang, lang, ist`s her, Quarterback der Barcelona Dragons. Er war in den letzten sieben Jahren als Coach an einer High School tätig. Im Oktober bekam er den Job des Offensive Coordinator der San Diego Fleet aus der Alliance of American Football. Doch in Dallas hat er natürlich bessere Perspektiven.

Für James Harrison ist der Schuldige des Niedergangs der Steelers klar. Für ihn ist es Head Coach Mike Tomlin.
Der ehemalige Linebacker der Steelers macht Tomlin den Vorwurf, daß er keinen Zugang zu den Spielern hat. Daß Star- Wide Receiver Antonio Brown das Team unbedingt verlassen will, daran wäre der Head Coach Schuld.
„Die ganze Sache beginnt oben, und oben sitzt der Head Coach,“ meinte Harrison. „Er sollte jeden fair behandeln. Er sollte nicht jeden gleich behandeln, aber er sollte jeden fair behandeln. Siege können viele Unzulänglichkeiten überdecken, aber wenn man nicht gewinnt, türmen sich die Probleme auf.“
Was genau passierte mit Pittsburgh, die nach einem 7-2-1 Start in die Saison nur noch zwei Spiele gewannen und die Playoffs verpaßten, das kann Harrison nicht sagen. Zuletzt war er 2017 in der Kabine der Steelers. Aber Harrison ist sicher, daß es an den mangelnden Führungsqualitäten Tomlinsons lag.

Donnerstag, 31. Januar 2019

Kurzberichte
brady-tom-6Robert Kraft würde gerne den Vertrag mit Tom Brady (Bild) verlängern.
Der Kontrakt mit dem Quarterback läuft 2019 aus. Und Brady, 41 Jahre alt, würde gerne spielen bis er 45 ist. Das sollte dann schon in New England sein, meinte der Teambesitzer.
Zur Zeit spielt der GOAT für einen Hungerlohn. Wenn man sieht, was Flitzpiepen wie Cousins, Bortles, und wie sie alle heißen, bekommen, dann ist Brady mit $14 Millionen Jahresgehalt völlig unterbewertet.
Doch kann man einem so alten Mann viel mehr Geld zahlen?
Kann man, wenn so ein alter Mann noch so gut in Schuß ist.
Niemand wird bestreiten, daß Brady etwas nachgelassen hat. Doch ein Brady der etwas nachgelassen hat ist immer noch besser, als Cousins, Bortles und wie sie alle heißen, zusammen.
Mit Brady als Anführer haben die Patriots 10 AFC East Titel in Folge geholt, kamen in 16 von 17 Saisons in die Playoffs, stehen im neunten Super Bowl und konnten fünf gewinnen.
So einem Mann kann man ein Gehalt zahlen, das dem von Cousins, Bortles, und wie sie alle heißen, zumindest gleich kommt, egal wie alt er ist.

Patriots Quarterback Tom Brady holte seinen ersten Super Bowl Titel im Alter von 24 Jahren.
Gegner damals, die St. Louis Rams.
Kann Jared Goff eine ähnliche Karriere starten, wie Brady?
Der Quarterback der Rams ist 24 Jahre alt und spielt am Sonntag in seinem ersten Super Bowl, gegen Bradys Patriots.
Goff ist ein ruhiger, überlegt agierender Quarterback. Er läßt sich nicht ablenken, sei es von anstürmenden Verteidigern, einer erbarmungslos herunterlaufenden Uhr oder lärmenden Zuschauern.
Goff bleibt ruhig.
Und er kann punktgenau passen.
Das brachte die Rams in den zweieinhalb Jahren, in denen Goff startet, in den Super Bowl.
Goff wird mit seinen zwei Playoffsiegen gegen Brady mit seinen fünf Super Bowl Siegen antreten.
Ist er dazu bereit?
Wird er sich auf dieser riesigen Bühne behaupten oder wird er Nerven zeigen?
Goff, der sich von sieben Niederlagen und null Siegen zum Beginn seiner Karriere nicht negativ hat beeinflussen lassen, wird zeigen, aus welchem Holz er gemacht ist.
Und daß man nach einem 0-7 Start in die Karriere trotzdem später in die Hall of Fame kommen kann, das zeigt die Karriere von Cowboys Quarterback Troy Aikman, der mit einer 0-11 Bilanz in die NFL startete.
Oder Tom Brady. Der wurde erst in der sechsten Runde der Draft 2000 als 199. Spieler überhaupt einberufen. Er hatte sich schon damit abgefunden, als Versicherungsvertreter Klinken putzen zu gehen.
Bei den Patriots war er zunächst die Nr. 4 hinter Starter Drew Bledsoe und den Ersatzleuten John Friesz und Michael Bishop.
Und heute?

NFL Commissioner Roger Goodell hielt seine alljährliche Pressekonferenz in der Super Bowl Woche.
Wie immer redete er viel, ohne viel zu sagen.
Er weiß natürlich immer recht genau, welche bohrenden Fragen ihm die anwesenden Reporter stellen werden, entsprechend gut ist er darauf vorbereitet.
Gestern sagte er etwas zu der nicht gegebenen Strafe, daß das nie wieder vorkommen dürfe, daß es aber wieder mal vorkommen würde, und daß alle Technik der Welt nicht der Weisheit letzter Schluß wäre.
Ob er das Spiel nicht hätte wiederholen lassen können, wurde er gefragt. Bei der Antwort bezog er sich auf Regel 17, Sektion 2. Die besagt, kurz gefaßt, daß man ein Spiel, dessen Ausgang durch eine falsche Tatsachenentscheidung beeinflußt wurde, nicht wiederholen lassen kann.
Er sagte auch etwas zu der ewigen Forderung, daß die Teams Head Coaches und General Manager nach Hautfarbe und nicht Qualifikation einstellen sollen. Goodell meinte dazu, daß man auf dem richtigen Weg wäre und daß die Teambesitzer halt nicht so agieren, wie die Initiatoren der Rooney Regel es sich vorgestellt haben.
Zu den Heimatlosen Raiders, von denen er verlangt hatte, daß sie bis zum Super Bowl eine Heimat für 2019 vorweisen könnten, sagte er, daß er die Hoffnung hat, daß sich da bald etwas tut.
Und so ging es immer weiter. Auf erwartete Fragen kamen einstudierte Floskeln.
Politiker könnten es nicht besser machen.

Koma gucken und Eiscreme ohne Ende, damit bewältigte Saints Head Coach Sean Payton seinen Frust, nach dem unglücklichen Aus gegen die Rams.
Drei Tage lang kam er nicht aus seinem Zimmer, sah sich pausenlos Serien eines Internetsenders an und aß Mengen an Eiscreme.
Payton hat schwer daran zu kauen, daß die Schiedsrichter in einer Szene gleich zwei Fouls übersahen. Und so bereitet Payton sein Team in diesen Tagen nicht auf ein Spiel gegen die Patriots vor, sondern ertränkt seinen Kummer in Eiscreme und TV Serien.

Rob Ryan hat wieder einen Job in der NFL.
Ryan war lange Jahre Defensive Coordinator und tingelte von Team zu Team. Seit 2016 ist er nicht mehr in der Liga beschäftigt.
Doch jetzt verpflichteten die Redskins ihn als Inside Linebackers Coach.

Zwillinge im Super Bowl.
Seit knapp einem Jahrzehnt spielt Safety Devin McCourty für die Patriots. Eine lange Zeit. Das beweist, daß dieser McCourty richtig gut sein muss, denn Head Coach Bill Belichick ist schnell damit, unbrauchbare Spieler zu feuern.
714 Tackles, 80 verteidigte Pässe, 21 Interceptions, neun erzwungene Fumbles, drei Sacks und einen Touchdown  erzielte er in seinen neun Jahren in New England.
Sein Bruder Jason, Cornerback, kann nicht auf so eine gute Karriere zurückblicken. Das liegt daran, daß er nicht für gute Teams gespielt hat. Zunächst krebste er bei den Titans rum, dann ging es 2017 sogar noch tiefer, zu den Browns.
2018 spielten die beiden Brüder zusammen.
Für Devin wäre es der Höhepunkt seiner Karriere, zusammen mit seinem Bruder den Super Bowl zu gewinnen. Dann würde er in den Ruhestand treten.
Nach 10 Jahren bei den Patriots hat man ja genug positives erlebt, da kann  man an den Ruhestand denken.
Von Jason hat man noch nichts in dieser Richtung gehört. Aber er will bestimmt noch etwas mehr von dem Erfolg erleben, den man bei den Patriots erleben kann.

Rams Offensive Tackle Andrew Whitworth wird am Sonntag einen Rekord aufstellen.
Er wird der älteste Lineman, der je in einem Super Bowl spielte.
Mit seinen 37 Jahren spielte er in 199 NFL Spielen und startete in 195.

Die Colts und Mark Glowinski wurden sich einig.
Der Guard unterschrieb für weitere drei Jahre und $18 Millionen.
Damit konnten die Colts alle fünf Linespieler der Saison 2018 behalten.

Einen Wechsel gab es bei den Redskins.
Sie degradierten Matt Cavanaugh vom Offensive Coordinator zum Senior Offensive Assistent.
Kevin O`Connell wurde vom Quarterbacks Coach zum neuen Offensive Coordinator befördert.

Dienstag, 29. Januar 2019

Kurzberichte
losangeles-erlaubt„Los Angeles ist jetzt eine Footballstadt,“ ist Aaron Donald überzeugt.
Als Neuling hat man es in der mit Sportteams überschwemmten Stadt der Engel nicht leicht. 10 Große Sportteams gibt es dort.
Das bekamen die Rams zu spüren. Das Coliseum war zu Anfang eher spärlich gefüllt, und Heimspiele fühlten sich nicht immer so an. Die erschienenen Fans feuerten oft das Gastteam an.
Doch nach nur drei Jahren wurden die Rams von Lämmern zu Löwen. Sie stehen nur ein Spiel vom ewigen Ruhm entfernt. Und so langsam bekommen die Rams das Gefühl, daß die Metropole sie ins Auge gefasst hat.
College Football hat in den USA einen immens hohen Stellenwert. Und mit USC und UCLA gibt es zwei starke Teams in L.A. Mit denen müssen die Rams konkurrieren. Diese beiden Teams sind ja der Beweis dafür, daß L.A. eigentlich schon eine Footballstadt ist.
Aber die Los Angelenos haben die Rams aus der NFL liebgewonnen. Das beweisen die vielen Fans, die am Sonntag in Blau, Weiß und Gold gekleidet nach Inglewood gekommen sind, um das Team zu verabschieden.
Und so behaupten sich die Rams in diesem umkämpften Markt, in dem sich die Dodgers aus der Baseballliga tummeln, die zweimal in Folge in die World Series kamen, die NHL Kings, die jedes Jahr für die Playoffs gut sind, und die Lakers aus der NBA, die halt eben die Lakers sind.
Gegen all die und die Collegeteams müssen die Rams sich durchsetzen, So ein Super Bowl Lauf ist da keine schlechte Hilfe.
Und ach ja, die Chargers, es gibt da ja noch die Chargers.
Eben, das sind die Chargers, also gut, daß wir sie mal erwähnt haben.

Der vielgepriesene Head Coach Sean McVay hat es geschafft, ein desolates Rams Team das 2016 4-12 Siege holte, zum Super Bowl Kandidaten zu machen.
Mit nur 33 Jahre ist er der jüngste Head Coach, der sein Team ins Spiel der Spiele führen konnte.
Mit der Hilfe von Bill Belichick?
Der Head Coach der Patriots und McVay sagten, daß sie praktisch nach jedem Spiel ihrer Teams Textnachrichten ausgetauscht hatten. Deshalb, so meinten sie weiter, würden sie sich recht gut kennen. Nach dem Sieg gegen die Vikings im September bekam McVay die Nachricht von Belichick: „Mann, ihr Jungs seid echt explosiv und eindrucksvoll. Es macht Spaß euch zuzusehen. Gratulation - macht weiter so.“
Belichick, mit 66 Jahren genau doppelt so alt wie McVay, möchte McVay nach dem nächsten Spiel der Rams natürlich keinen Gratulationstext schicken.

Saints Quarterback Drew Brees: „Ich weigere mich, daß wir uns davon herunterziehen lassen.“
Wer die letzte Woche auf diesem Planeten verbracht hat weiß, worauf der Brees sich bezieht.
Brees wandte sich mit einer längeren Botschaft an die Fans und drückte sein Verständnis über ihren Frust aus.
„Es gibt keinen besseren Ort als New Orleans. Haltet das Kinn hoch, haltet den Kopf hoch, streckt die Brust raus, denn WIR sind die Who Dat Nation und WIR werden darüber hinwegkommen.“

Es dauerte über acht Tage, bis man aus dem Hauptquartier der NFL etwas zu dem Schiedsrichterskandal im NFC Championshipspiel hörte.
„Wir bestreiten nicht, was Saints Head Coach Sean Payton nach dem Spiel sagte,“ schrieb Commissioner Roger Goodell.
Der Liga Chef schrieb, daß ja der Chef der Schiedsrichter sich für den Fehler seiner Crew entschuldigt hätte. Mehr wäre dazu nicht zu sagen gewesen.
Die Liga wäre froh, wenn dieser Fehler nicht passiert wäre, aber, so Goodell weiter, Schiedsrichter wären nun mal nur Menschen, und Menschen machen Fehler. „Natürlich darf so etwas nicht passieren,“ fuhr Goodell fort. „Die NFL wäre natürlich froh, wenn die Schiedsrichter solche illegalen Aktionen auf dem Feld ahnden würden, aber leider wird so etwas wohl immer wieder mal vorkommen. Und nein, ich habe nicht die Macht durchzusetzen, daß alle strittigen Entscheidungen per Videobeweis angesehen werden können, so wie man es in der letzten Woche verschiedentlich hörte.“
Und so kann es wohl wieder vorkommen, daß ein Team ungerechtfertigt wegen einer krassen Fehlentscheidung in den Super Bowl kommt.

Wenn die Patriots am Sonntag schon wieder eine Lombardi Trophäe gewinnen, dann macht Devin McCourty wohl Schluß.
Der Safety spielt seit 2010 in New England. Und wer von Head Coach Belichick so lange im Team gehalten wird, der ist wichtig.
McCourty kam in seiner Karriere auf 714 Tackles, wehrte 80 Pässe ab, holte 21 Interceptions, erzwang neun Fumbles, erzielte drei Sacks und einen Touchdown.
Sein Bruder Jason war in seiner Karriere nicht ganz so erfolgreich, aber jetzt kann der Cornerback auch einen Super Bowl gewinnen, denn die beiden 31 Jahre alten Zwillinge spielen zusammen für die Patriots.
Bisher spielte Jason bei Teams aus den unteren Regionen der Liga, den Titans und den Browns.
Ob Jason auch ans Aufhören denkt, davon ist nichts bekannt. Kann sein, daß er nach den langen Jahren der Erfolglosigkeit endlich mal den Erfolg genießen möchte.

Montag, 28. Januar 2019

Kurzberichte
brady-tom-neuerhelmPatriots-Hasser müssen (mal wieder) sehr tapfer sein, und Tom Brady (Bild) Hasser besonders. Es soll ja einige geben ;)
Brady: „Die Chance, daß ich nach einem Super Bowl Sieg aufhöre sind NULL,“ sagte der Quarterback der Pats vor dem Abflug nach Atlanta.
Und an all die Zweifler, die New England während der Saison abgeschrieben hatten, richtete er die Worte: „Wir sind noch da!“
Der 41-jährige betonte erneut, daß er spielen möchte bis er 45 ist.
Ein Sieg gegen die Rams würde ihm seinen sechsten Super Bowl Ring bescheren. Zur Zeit hat fünf, so viele wie auch Hall of Fame Pass Rusher Charles Haley.
Die Rekorde für Passyards (2.576), Touchdownpässe (18), Vervollständigungen (235) und Versuche (357), wird er auf jeden Fall weiter ausbauen.
Die Saison gehört, was die Statistiken angeht, zu seinen schlechteren. Er warf nur 29 Touchdowns, bei 11 Interceptions. Seine Passerwertung von 97,7 Punkten war die niedrigste seit 2014.
Egal, denn „Wir sind noch da!“
Und um die, die noch da sind, abfliegen zu sehen, kamen 35.000 Fans zum Flughafen, wo die Patriots sich von ihnen verabschiedeten. Sie machten das mit einer Bühnenshow, bei der Tom Brady die Worte „Wir sind noch da“ sagte.
Einen netten Spruch ließ auch der Moderator der Bühnenshow vom Stapel. Er trug ein Shirt mit dem Spruch „New England gegen Jeden“, und meinte : „35.000 Leute... Die Chargers bezeichnen das als ausverkauftes Stadion.“

Auch die Rams sind sicher und pünktlich in Atlanta gelandet.
Sie verabschiedeten sich vor tausenden Fans von ihrer zukünftigen Spielstätte aus.
Auf der Baustelle des Stadions in Inglewood sagten sie: „Bis bald, mit der Trophäe!“
Die Rams stehen in ihrem vierten Super Bowl, dem ersten seit 2002, damals auch gegen die Patriots. Von da an gingen die Teams dann extrem entgegengesetzte Wege.
Tom Brady alleine steht bereits in seinem neunten Super Bowl.

Verletzungen sind immer schlimm. Wenn sie in einem völlig bedeutungslosen Spiel passieren, sind sie um so schlimmer.
Im Pro Bowl erwischte es gestern die Wide Receiver JuJu Smith-Schuster von den Steelers und Keenan Allen von den Chargers. Beide verletzten sich an den Knien, beide sollen aber nicht ernsthaft verletzt sein.
Das Spiel gewann die AFC mit 26:7 im ungewohnten Dauerregen in Orlando, Florida.
Da es der zweite Pro Bowl in Folge war, bei dem das Wetter nicht mitspielte, steht der Austragungsort in der Kritik. Regen hat es auf Hawaii nicht beim Pro Bowl gegeben.
Wertvollster Spieler des Spiels wurde Chiefs Quarterback Patrick Mahomes mit der Bilanz von 7 von 14 für 156 Yards.
Wertvollster Verteidiger wurde Jets Safety Jamal Adams. Er fing einen Paß ab und erzielte einen Sack.
Die Spieler der siegreichen AFC bekommen jeder $67.000, $8.000 mehr als der Verlierer nächsten Sonntag im Super Bowl.
Die Pro Bowl Verlierer bekommen auch noch jeder $39.000.

Die Redskins planen vorsichtshalber eine Saison ohne Alex Smith ein.
So wirklich glaubt man nicht, daß der Quarterback nach seinem Beinbruch mit anschließender Infektion der Operationsnarbe 2019 spielen kann.
Wenn Smith 2019 nicht spielen kann, dann dürfte das das Ende seiner Karriere sein.

Sonntag, 27. Januar 2019

Kurzberichte
gurley-toddRams Running Back Todd Gurley (Bild) ist nicht am Knie verletzt. Das Gerücht darum hält sich ja hartnäckig, aber Gurley meint: „Wenn ich an einem Knie verletzt wäre, dann wäre ich doch auf dem Verletzungsbogen gelistet.“
Da ist was dran.
Verletzungen des Verletztenreports können Teams teuer zu stehen kommen.
Gurley hatte die letzten beiden Saisonspiele wegen einer Knieverletzung verpasst. Das führte dazu, daß C.J. Anderson zeigen konnte, was er drauf hat.
Im NFC Endspiel in New Orleans lief Gurley nur viermal mit den Ball und fing einen Pass.
Das dürfte gegen die Patriots zu wenig sein.
„Wir haben doch gewonnen, oder,“ fragte der Running Back zurück. „Wir gehen in den Super Bowl. Es geht nicht um mich. Dieser Sport drehte sich nicht um mich oder nur einen Spieler. Ihr fragt Euch, warum Todd den Ball nicht öfter bekommen hat? Nun, weil es nur einen Ball gibt, aber 11 Spieler.“

Defense gewinnt Meisterschaften?
Denkt man an die Rams, kommt einem als erstes die Offense in den Sinn.
Doch der mögliche Defense MVP der Saison 2018 heißt Aaron Donald, der teuerste Verteidiger der Liga. Dann ist da noch Quarterback-Treter Ndamukong Suh, ein ehemals teuerster Verteidiger. Die beiden haben viel Spaß daran, den Quarterback zu jagen... und zu erwischen. Cornerback Aqib Talib ist ein guter Passverteidiger.
Wird die Defense der Rams also den Super Bowl im Griff haben?
Die hoch wirksame Offense der Saints hatte sie letzte Woche ganz gut in Schach gehalten. Gerade in der Redzone wurde die Verteidigungslinie immer dichter.
Doch keine Bange, trotz der Starpower hart es Defensive Coordinator Wade Phillips nicht geschafft, die Defense der Rams in die Top 10 der Statistiken zu führen. Bei den zugelassenen Punkten liegen sie auf Platz 20 und bei den erlaubten Yards auf 19. Das ist nur unteres Mittelfeld.
Die Defense der Patriots spielt ihren dehn dich, aber brech nicht Stil. Damit liegen sie bei den kassierten Punkten auf Platz sieben, also ganz schön weit oben, und bei den erlaubten Yards auf Platz 21. Das unterstreicht den bend but don`t break Style. Lass den Gegner ruhig seine Yards machen, aber lass ihn nicht in die Endzone.
Genau so haben die Patriots den Super Bowl gegen die Seahawks gewonnen. Seattle kam bis an die Einyardlinie, aber nicht in die Endzone.
Werden sie genau so auch gegen die Rams mit ihrer beinahe unaufhaltbaren Offense gewinnen?
Nachdem ich bei meinen Tips für die Championshipspiele zu 100% daneben lag, gebe ich lieber keinen Tipp ab.

Roger Goodell bleibt stumm, und das stört viele.
Der Chef der NFL hat sich noch nicht zur offensichtlichsten Passbehinderung aller Zeiten, die nicht geahndet wurde, geäußert.
Doch es gibt außerhalb des Ligabüros Überlegungen und Vorschläge, was man machen könnte, um zumindest eine solch immense Fehlentscheidung in Zukunft zu verhindern.
Zunächst könnte man es Schiedsrichterchef Al Riveron erlauben, wenigstens in den letzten zwei Minuten eines Spiels auch bei solchen Spielzügen den Videobeweis zu bemühen, bei denen es per Regel nicht vorgesehen ist.
Big Brother Riveron überwacht ja eh jede Schiedsrichterentscheidung im TV-Kommandocenter der NFL, da könnte er also auch dann mal eingreifen, wenn es eigentlich nicht vorgesehen ist.
Roger Goodell könnte mit seiner Autorität Riveron solch ein Vorgehen erlauben. Und er würde verhindern, daß die NFL, deren Integrität Goodell ja so am Herzen liegt, noch mal vor hunderten Millionen Zuschauern Weltweit der absoluten Lächerlichkeit preisgegeben wird.
Die Macht dazu hat Goodell, aber macht er es auch?
Für die $50 Millionen, die er pro Jahr bekommt, müßte er doch in der Lage sein, zu einer Entscheidung zu kommen... oder wenigstens mal etwas zu dieser Blamage zu sagen.

Diesel Verbot in den USA?
Auf so einen Schwachsinn sind die noch nicht gekommen.
Gut für John Riggins, denn der trat mit einer Idee ins Licht der Öffentlichkeit, die die NFL eine Menge Geld kosten könnte.
John Riggins, ehemals Running Back der Redskins, MVP in Super Bowl XVII, Spitzname „The Diesel“, kämpft dafür, daß ältere, sich schon länger im Ruhestand befindende Spieler, höhere Ruhegehälter bekommen sollten.
Riggins glaubt, daß die Spielergewerkschaft sich mehr um ihre Pfründe kümmert, als um Spieler im Ruhestand. Er meint, daß die NFLPA nach dem Motto verfährt: „Sorry Jungs, sterbt einfach, würdet ihr das bitte? Geht weg.“ Damit möchte der 69 Jahre alte Ex-NFL Superstar sich nicht abfinden.
Der Diesel möchte, daß Ex-Spieler, die Jahrelang ihre Knochen riskiert haben, mehr von den $14 Milliarden abbekommen, die die NFL pro Jahr einnimmt.

Lions Linebacker Trevor Bates wurde verhaftet.
Zunächst wollte er eine Taxifahrt nicht bezahlen und geriet in Rage.
Dann schlug er einen der herbeigerufenen Polizisten, die ihn verhaften wollten.
Das Team wollte dazu noch keinen Kommentar abgeben.

Jon Gruden hat ein Spiel gewonnen.
Ich schreibe es noch mal ganz langsam: „Jon Gruden hat ein Spiel gewonnen.“
Der Head Coach der Raiders und seine Crew waren beim Senior Bowl der Collegespieler für den Norden zuständig.
Kyle Shanahan und seine Crew trainierten den Süden.
Der Norden gewann mit 34:24.

Der letzte ehemalige Packer, der noch für den unvergessenen Head Coach Curly Lambeau gespielt hat, starb am 18. Januar.
Dan Orlich wurde 94 Jahre alt.
Er spielte drei Jahre als End in der NFL. 1949 kam er in der achten Runde der Draft zu den Packers. Er spielte in allen 36 Spielen seiner kurzen Karriere.
Sein erstes Spiel 1949 war das letzte des legendären Curly Lambeau, der dem Stadion der Packers seinen Namen gab.

Samstag, 26. Januar 2019

Kurzberichte
probowlogolDer Pro Bowl am Sonntag wird zum Experimentieren benutzt.
So wird ein neues Kommunikationssystem getestet, das es mehreren Spielern auf dem Platz ermöglicht, zu hören, was bisher nur einem Spieler per Helmfunk mitgeteilt wird.
Bisher darf nur ein Spieler Lautsprecher im Helm haben und dieser Helm ist mit einem grünen Punkt markiert.
- Es sollen auch neue Helmvisiere getestet werden, die die Sicht der Spieler verbessert.
- Die Spielzeit-Uhr und die Spielzug-Uhr sollen modifiziert werden, um das Spiel zügiger zu gestalten.
- Mehr Kameras: Die uns als WLAF Zuseher ja schon wohlbekannte Helmkamera wird getestet, Die Schiedsrichterkappen-Kamera, die 1st Down Kamera, die in der Stange des Yardmarkers eingebaut ist und eine Pre Game Kamera, die das Geschehen in der Kabine kurz vor dem kickoff zeigt, sollen alle getestet werden. Eine 360 Grad Kamera am Torpfosten soll einen einzigartigen Blick auf Touchdowns liefern
- Mehrere Spieler sollen mit Mikrofonen ausgestattet werden, damit die TV-Zuschauer hören können, was diese denn so mitzuteilen haben.

Auf dem Platz wurde er nicht bestraft, wie mittlerweile so ziemlich jeder Mensch in diesem Universum weiß, doch im Nachhinein gab es eine Geldstrafe für Rams Cornerback Nickell Robey-Coleman für seinen Helm gegen Helm Angriff auf den schutzlosen Saints Wide Receiver Tommylee Lewis.
Robey-Coleman muß dafür $26.739 zahlen.
Der Cornerback ließ wissen, daß er die Strafe mit Freuden zahlen wird.

Adam Vinatieri hängt tatsächlich noch eine Saison dran.
Der mittlerweile 46 Jahre alte Kicker der Colts, unterschrieb noch mal einen Einjahresvertrag.
Vinatieri gilt als die Zuverlässigkeit in Person. Daran ändern auch die zwei verschossenen Kicks gegen die Chiefs in der Divisional Playoffrunde nichts.
In der Saison verwandelte er 85,2% seiner Field Goals, darunter vier über 50 Yards, und 44 von 47 Extrapunktversuchen.

Die Bears wollen sich von ihrem unzuverlässigen Kicker Cody Parkey trennen.
Die verzweifelte Suche führte die Verantwortlichen sogar über den großen Teich in die Englische Fußballliga.
Doch auch da wurden sie nicht fündig. Auch Nick Folk und Blair Walsh, zwei etablierte NFL Kicker, waren nicht das Wahre.
Die Bears entschieden sich für Redford Jones aus Tulsa. Der hat noch nie in der NFL gekickt. Auf dem College verwandelte er 50 von 67 Field Goals und 169 von 172 Extrapunkten.
Sie gaben ihm einen Vertrag, vornehmlich um Parkey Druck zu machen. Dessen Kaderstatus bleibt unangetastet und sein Gehalt von $3,5 Millionen für 2019 ist eh garantiert.

Die Jets haben einen neuen Offensive Coordinator. Sie entschieden sich, oder besser, der neue Head Coach Adam Gase, entschied sich für Dowell Loggains. Der war auch schon in Miami Offensive Coordinator unter Head Coach Gase.
Eigentlich hatten die Dolphins vor Loggains zum Nachfolger von Gase zu machen, aber letztlich gaben sie ihm die Erlaubnis, zu gehen.
Bereits in Chicago haben die zwei 2015 zusammengearbeitet, Gase als Offensive Coordinator und Loggains als Quarterbacks Coach.
Was die beiden mit dem damaligen Bears Quarterback Jay Cutler und später mit Dolphins Quarterback Ryan Tannehill zustande brachten, oder besser nicht zustande brachten, ist Aktenkundig.
Für die Defense holten die Jets Gregg Williams. Der Defensive Coordinator hatte als Übergangs Head Coach in Cleveland 2018 gute Arbeit geleistet.

Ob dieser Quotenquatsch jemals wieder aufhört. In den USA jammert man weiter darüber, daß die NFL Teams ihre Head Coaches nach Qualität und nicht nach Hautfarbe aussuchen.
Man würde Farbigen einfach keine Chance geben.
Hm... Einspruch euer Ehren.
Vance Johnson in Denver: gescheitert, Steve Wilkes in Arizona: gescheitert, Hue Jackson in Cleveland: gescheitert, Mike Tomlin in Pittsburgh: schlägt sich mehr schlecht als recht durch, Marvin Lewis in Cincinnati: gescheitert.
Sie hatten doch ihre Chancen.
Und doch werden die Teams weiter dafür kritisiert, daß sie die Coaches einstellen, von denen sie einfach mehr überzeugt sind.

Alliance of American Football
Wo wir gerade bei gescheiterten Head Coaches sind. Das Paradebeispiel des Scheiterns heißt Jeff Fisher, Jeff „7-9“ Fisher.
Er war bis 2016 Head Coach der St. Louis/L.A. Rams. Vorher war er Head Coach der Houston Oilers/Tennessee Titans.
Also damit, mit Teams umzuziehen, kannte er sich aus. Auch in den Super Bowl hat er es mal mit den Titans geschafft und scheiterte nur ein Yard am Triumph (Super Bowl XXXIV).
22 Jahre arbeitete er in der NFL.
2016 wurde er am 12. Dezember gefeuert, nachdem die Rams bis dahin nur vier Siege geholt hatten.
Er erkannte das Potential in der Mannschaft nicht und konnte es nicht umsetzen. Unter Fisher säße Jared Goff vielleicht immer noch auf der Bank.
Was Sean McVay nach Fisher aus den Rams machte, das kann man in Super Bowl LIII nächsten Sonntag sehen.
Fisher bekam danach keinen Job mehr in der NFL.
Doch seine Passion für den Football hat Fisher behalten. Und die bringt er jetzt in die Alliance of American Football ein. Aber auch hier nicht als Head Coach für eins der acht Teams, sondern als Berater für die Liga.
Fisher glaubt an eine Zukunft der Liga. Sie hätte die Chance, viele Jahre zu bestehen. Man zahlt keine großen Gehälter und man hat mit CBS tatsächlich eine Fernsehgesellschaft, die die Spiele einem breiten Publikum zeigt.
Und Fisher wird seine Verbindungen in die NFL ausnutzen. Die Liga möchte Talente entwickeln, die dann eine Chance haben, es in die NFL zu schaffen. Ohne diese Entwicklungsliga hätten diese Spieler kaum eine Chance. Und die NFL selber findet die Tatsache, daß es wieder eine Talentschmiede gibt, sehr gut. Nachdem Commissioner Roger Goodell die NFL Europa aus Kostengründen eingestellt hatte, gab es solch eine Liga für hoffnungsvolle Anwärter nicht mehr.
Und so werden auch einige Scouts der NFL Teams sich die Spiele der AAF ansehen.
Am 9. Februar geht es los.

Freitag, 25. Januar 2019

Kurzberichte
vick-michael-eaglesMichael Vick (Bild) ist zurück in Atlanta.
Bei den Falcons begann der Quarterback seine Karriere als Nr. 1 der Draft 2001 und wurde sogar Cover Model der Madden Videospielserie.
Nach seinem Gefängnisaufenthalt wegen Tierquälerei landete er bei den Eagles.
Doch seine Leistung von vor der Haftstrafe konnte er nie wieder erzielen.
Mittlerweile ist Vick 38 Jahre alt und hat einen neuen Job in Atlanta. Er ist der Offensive Coordinator der Atlanta Legends, einem von acht Teams der Alliance of American Football.
Die AAFL fängt ihre erste Saison an, eine Woche nach dem Super Bowl der NFL.
Vick betrachtet seine Rolle in dieser „Entwicklungsliga“ als Entwicklung zu einem Job in der NFL.

Wird die Manning Linie in der NFL fortgesetzt?
Nach Papa Archie Manning kamen seine Söhne Peyton und Eli. Beide Super Bowl Sieger, beide Super Bowl MVP.
Peyton ist bereits im Ruhestand, Eli sollte besser mal daran denken.
Was kommt danach?
Erst mal eine Zeitlang wohl nichts, aber so in 7-8 Jahren könnte Arch Manning in die NFL kommen. Der ist der Neffe von Peyton und Eli, 13 Jahre alt und gilt als außergewöhnliches Talent auf der Quarterback Position.
Arch wurde er getauft zu Ehren seines Großvaters Archie.
Er ist der Sohn des dritten Manning Bruders, Cooper. Auch der hätte es in die NFL geschafft, hätte er nicht ein Rückenleiden, das im Alter von 18 Jahren seine Karriere beendete.
In der FOX Vorschausendung hat er die Abteilung „Die Cooper Manning Stunde... Minus 58 Minuten“.
Sollte alles gut laufen, dann werden wir wieder einen Manning in der NFL erleben.

Die Qualität der Spiele ging weiter Bergab, die Schiedsrichterleistungen gingen Bergab, aber auch die Gehirnerschütterungen gingen zurück.
Und das ist ein Pluspunkt.
Um 29% ist diese Verletzung im Vergleich zu 2017 zurückgegangen, von dokumentierten 190 auf 135. In dieser Statistik sind Verletzung während des Spiel enthalten, wie auch im Training.
Die NFL gab bekannt, daß sie sehr glücklich über diese Entwicklung ist.

Panthers Quarterback Cam Newton wurde an seiner rechten Schulter operiert. Die behinderte ihn einen großen Teil der letzten Saison.
Es war ein relativ kleiner Eingriff, wie es heißt.
Wie lange Newton jetzt nicht trainieren darf, das steht noch nicht fest.

Die Chiefs haben einen neuen Defensive Coordinator.
Es ist der altbekannte Steve Spagnuolo.
Er war bereits Defensive Coordinator bei den Giants (2007 bis 08 und 2015-17) und von 2009 bis 11 erfolgloser Head Coach der St. Louis Rams.
Von 1999 bis 2006 arbeitete er schon mit Andy Reid zusammen bei den Eagles.
2018 war Spagnuolo nicht in der NFL beschäftigt.

Saints Tight End Benjamin Watson hätte gerne noch ein Spiel für sein Team gespielt. Er war wegen einer Erkrankung im NFC Endspiel nicht aktiv.
Watsons Karriere endete also vor diesem Spiel, denn der Tight End hatte ja bekanntgegeben, daß das letzte Spiel der Saints das letzte seiner langen Karriere wäre.
Und jetzt ist Watson sauer, weil er von NFL Chef Roger Goodell noch kein Wort des Bedauerns zu dem unfairen Aus der Saints gehört hat. Watson verlangt von Goodell, daß der Rechenschaft ablegt. Watson zu Goodell: „Zeige Verantwortung. Wir warten.“

Es geht doch nur um Tom Brady, Rob Gronkowski und Julian Edelman, oder?
Das ist die Offense der Patriots.
Ein paar Running Backs bekamen immer wieder mal größere Rollen, so wie Corey Dillon oder LeGarrette Blount. Ansonsten lag die Offense im vertrauensvollen Arm des Quarterbacks.
Das hat sich dieses Jahr geändert. Der Mann mit dem Schleichwerbungsnamen Sony Michel überrennt gegnerische Verteidigungen. 48 mal lief er im AFC Championshipspiel gegen die Chiefs. 10 mal alleine im ersten Drive. Auch Rex Burkhead, James Develin und James White können für Yards sorgen.
Dieses Laufspiel war die beste Defense gegen die Chiefs Offense mit Patrick Mahomes. Die Patriots hatten den Ball 43:59 Minuten.
Die 2.037 Laufyards New Englands 2018 sind die meisten seit 2013 gewesen.
Wie wird das im Super Bowl aussehen?
Die Rams mit Todd Gurley und C.J. Anderson können auch laufen.
Beide Teams werden versuchen, die gegnerische Offense so lange wie möglich an der Seitenlinie zu halten.

Die Rams kamen mit einem absichtlich nicht gefangenen Paß zum Sieg.
Brandin Cooks ist ein fangsicherer Wide Receiver. Letzten Sonntag fing er sieben Pässe für 107 Yards.
Und dann fing er einen nicht. Der kam in der Verlängerung bei einem dritten und sieben von der Saints 39 auf ihn zu. Sicher geworfen und klar fangbar.
Doch Cooks realisierte, daß Marshon Lattimore auf ihn zulief, bereit ihn für einen Yardsverlust zu hitten. Vier Yards etwa hätten die Rams in dieser Situation verloren.
Head Coach Sean McVay sagte nun, daß Cooks ein intelligenter Footballspieler wäre. Er hätte den Ball ganz klar absichtlich durch seine fangbereiten Hände fliegen lassen.
So kam es, daß Kicker Greg Zuerlein nur 57 Yards zum Sieges Field Goal überwinden mußte und nicht 61.
Man sah zwar, daß der Ball auch aus 67 Yards über die Querstange geflogen wäre, aber das weiß man ja vorher nicht.

Rams Kicker Greg Zuerlein zog sich im Spiel gegen die Saints eine Zerrung im linken Fuß zu.
Die soll bis zum Super Bowl ausgeheilt sein, sagte Head Coach McVay.

Alt gegen Jung all überall.
In beiden Championship Spielen hieß es junger Quarterback gegen alten Quarterback. So wird es auch im Super Bowl sein. Der jüngste Quarterback, der jemals für die NFC im Super Bowl spielt, Jared Goff, trifft auf den ältesten Quarterback, der für die NFL im Super Bowl spielt, Tom Brady.
Und mit Sean McVay wird der jüngste Head Coach aller Zeiten am Super Bowl teilnehmen. Am gestrigen Donnerstag wurde er 33 Jahre alt.
Patriots Head Coach Bill Belichick ist doppelt so alt, nämlich genau 33 Jahre und 283 Tage älter. Einen so großen Altersunterschied bei den Head Coaches gab es noch nie in einem Super Bowl.
Belichick arbeitet als Assistent und Head Coach länger in der NFL, als McVay alt ist.
Egal welcher Head Coach Super Bowl LIII gewinnt, er wird Geschichte schreiben. Bill Belichick wäre der älteste Head Coach der das Spiel je gewinnen konnte und McVay der jüngste.
Übrigens ist selbst Patriots Quarterback Tom Brady über acht Jahre älter als McVay.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Kurzberichte
fitzgerald2Larry Fitzgerald (Bild) kann nicht ohne Football leben.
Obwohl die Cardinals durch eine der miesesten Saisons ihres Bestehens schlingerten, möchte der Wide Receiver noch eine weitere Saison spielen.
Auch 2018 war Fitzgerald der beste Receiver der Cardinals mit 69 gefangenen Pässen für 734 Yards und sechs Touchdowns. Mit 16.279 Yards liegt er auf Platz zwei der ewigen Bestenliste der NFL hinter Jerry Rice.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag in Arizona und wird 2019 seine 16. Saison spielen.
Im August wird das zukünftige Ruhmeshallenmitglied 36 Jahre alt.
Fitzgerald glaubt, daß der neue Head Coach Kliff Kingsbury, der fünfte der Cardinals, seit der Wide Receiver bei ihnen ist, neue Akzente setzen wird.
Kingsbury holte als Head Coach bei Texas Tech eine 35-40 Bilanz und wurde gefeuert. Doch die Verantwortlichen der Cards glauben, daß der Coach, der Patrick Mahomes auf dem College formte, der einzig Richtige für Quarterback Josh Rosen ist, der in sein zweites Jahr geht.
Und Larry Fitzgerald scheint das auch zu glauben.

Die 49ers sind voller Hoffnung, daß Jimmy Garoppolo an den freiwilligen Teamaktivitäten teilnehmen kann.
Der Quarterback zog sich bereits in Woche drei einen saisonbeendenden Kreuzbandriss zu.
Sein Heilungsprozess läge voll im Zeitplan, sagte General Manager John Lynch der Presse.
Garoppolo unterschrieb in San Francisco einen Fünfjahresvertrag über $137,5 Millionen.

Ein Abgeordneter des US Kongresses will NFL Commissioner Roger Goodell vor die Abgeordneten zitieren und von ihm eine Erklärung zu der nicht gegebenen Strafe im Spiel der Rams in New Orleans bekommen.
Der Abgeordnete ist Cedric Richmond und er kommt aus... Louisiana.
Man sieht, trotz der Haushaltssperre in den USA gibt es fleißige Arbeiter.

Falcons Geschäftsführer Rich McKay ist skeptisch. Er gehört zu denen, die weitere Auswüchse des Videobeweises ablehnen.
„Wo soll das enden?“ fragte er. Natürlich würde er das öffentliche Interesse an einer Erweiterung des Beweises verstehen, nachdem was in New Orleans passierte, doch man könne nicht jede Szene akribisch unter die Lupe nehmen. Der Tatsachenentscheid wäre nicht vollkommen, aber damit müsse man eben leben.
Ob er auch so reden würde, wenn sein Team um die Super Bowl Teilnahme gebracht worden wäre?

Saints Cornerback P.J. Williams war betrunken mit dem Auto unterwegs und wurde verhaftet.
Er fiel auf, als er mit 80 Meilen durch eine 50 Meilen Zone raste.
Er konnte die Spur nicht halten und setzte den Blinker nicht beim Spurwechsel.
Es ist nicht Williams´ erste Trunkenheitsfahrt. Bereits 2015 wurde er verhaftet und angeklagt.
Der Cornerback ist ein Free Agent, wenn das neue Geschäftsjahr der Liga im März beginnt.

Mittwoch, 23. Januar 2019

Kurzberichte
smith-alex-kcc2Die Redskins rechnen damit, zwei Wackelkandidaten nächste Saison einsetzen zu können.
Zunächst hoffen sie darauf, daß sie Reuben Foster einsetzen können. Der Linebacker stand vor Gericht, weil er seine Freundin mißhandelt haben soll, doch der Richter ließ es erst gar nicht zum Prozess kommen. Ihm war die Beweislage zu dünn.
Natürlich heißt das nicht, daß die Liga Foster nicht suspendiert, zumal der Linebacker genug Dreck am Stecken hat, aber in Washington hofft man auf Milde.
Auch auf weitere Einsätze von Quarterback Alex Smith (Bild) hofft man in der Hauptstadt.
Er hat seine Saisonbeendende Beinverletzung und die anschließende Infektion der Operationsnarbe überstanden. Mittlerweile kann er wieder ohne Stütze gehen und vielleicht schafft er es noch mal in den Kader des Teams?

Raiders Head Coach Jon Gruden verliert seinen Quarterbacks Coach.
Brian Callahan geht als Offensive Coordinator zu den Bengals. Die haben zwar noch keinen Head Coach, aber ein Offensive Coordinator wäre schon mal da.

Während im Internet ein Twittergewitter tobt und es auf Change.org nicht nur heißt „Merkel muß weg“, sondern auch „Bill Vinovich muß weg“, und mit ihm die ganze Crew, bedeutet das, daß diese eine Fehlentscheidung riesige Kreise zieht.
Hauptschiedsrichter Vinovich und seine Crew sorgten für den allergrößten Bockmist, den sich je eine Schiedsrichtercrew geleistet hat.
Eigentlich bin ich ein Vertreter derer, die glauben, daß sich Fehlentscheidungen in einem Spiel immer wieder mal ausgleichen. Doch das, was den Saints da widerfuhr, das schlägt dem Faß den Hammer auf den Nagel, oder so.
Die größte Petition bei Change.org hat bereits 600.000 Unterschriften. Dabei geht es darum, daß die NFL solche krassen Fehlleistungen per Videobeweis korrigieren sollte.
Auch Saints Head Coach Sean Payton ist dafür. Doch Broncos General Manager John Elway ist dagegen, so wie auch Cowboys Vizepräsident Stephen Jones.
Und die Stimmen der beiden haben Gewicht. Sie sitzen im Regelkomitee, dem auch Payton angehört.
Im März wird er seine Vorschläge vorstellen und hoffen, daß sie von den anderen Mitgliedern, Giants Besitzer John Mara, Falcons Präsident Rich McKay, Packers Präsident Mark Murphy, Ravens Ex- General Manager Ozzie Newsome und Steelers Head Coach Mike Tomlin, angenommen werden.
Was sagte eigentlich Sean McVay, der Head Coach des Siegerteams, dazu: „Football ist kein perfektes Spiel.“
Stimmt!
Es stimmt auch, daß die Saints gar nicht in diese Situation hätten kommen müssen. Sie führten einmal mit 13:0 und ein weiteres Mal mit 20:10.
Aber es stimmt auch, daß die Liga nach diesem Vorfall dringend etwas tun muß. Zumal die ganze Saison über übelste Fehlentscheidungen getroffen wurden. Einmal wurde sogar der betreffende Schiedsrichter suspendiert.

Drei Spieler der Saints wurden nachträglich in den Pro Bowl eingeladen.
Running Back Alvin Kamara und die Guards Andrus Peat und Larry Warford.
Kamara ersetzt Todd Gurley, der ja eine Woche später ein leicht wichtigeres Spiel vor sich hat.

Die Liga untersucht einen Laserpointerangriff auf Tom Brady.
Eine Fernsehstation in Kansas City zeigte Videos, auf denen man grüne Lichter um den Quarterback der Patriots herum sah. Das geschah in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Chiefs.
Weder Brady, noch ein anderes Mitglied der Patriots, wußte von den Attacken.
Die NFL reagiert rigoros auf solche „Fans“. In Detroit gab es für so einen Schwachmaten ein lebenslanges Stadionverbot.

Die Chiefs feuerten Defensive Coordinator Bob Sutton.
In den letzten beiden Saisons rangierte die Chiefs Defense tief unten im Statistikkeller.
Daß Kansas Citys Defense die Patriots in der Verlängerung nicht stoppen konnte, war dann wohl genug des Schlechten.

Dienstag, 22. Januar 2019

Kurzberichte
international-series-londoninternational-series-mexicoDie NFL hat bekanntgegeben, welche Teams über den großen Teich und nach Mexico City reisen müssen.
Kansas City Chiefs at Los Angeles Chargers, Mexico City.
Da werden die Chargers sicherlich mehr Zuschauer haben, als im momentanen Heimstadion.
In London gibt es folgende Spiele:
Carolina Panthers at Tampa Bay Buccaneers
Chicago Bears at Oakland Raiders
Cincinnati Bengals at Los Angeles Rams
Houston Texans at Jacksonville Jaguars
Die Spiele in London sollen zwischen dem Wembley Stadium und dem Stadion der Tottenham Hotspurs aufgeteilt werden, wenn letzteres denn endlich mal fertig wird. Bereits letztes Jahr sollten da schon Spiele stattfinden.
Neben den üblichen Langeweilern bekommen die Fans in London einen Super Bowl Teilnehmer zu sehen, die Rams. Die Ärmsten müssen bereits zum vierten Mal in London antreten.
Die Jaguars langweilen die Fans in London ja bereits seit sieben Jahren. Ihr Gegner 2019 ist ein London Frischling. Die Texans waren noch nie im alten England. Auch für die Panthers ist es das erste Spiel dort.
Die genauen Daten werden mit dem kompletten Saisonplan im Frühling bekanntgegeben.

Carson Wentz soll bei seinen Teamkollegen nicht sehr beliebt sein. Ein Report in einem Internetmagazin, der Philly Voice, behauptet das.
Der Quarterback soll selbstsüchtig sein, kompromißlos und eingebildet. Die Kabine wäre geteilt und viele würden Wentz` Führerschaft in Frage stellen.
Viele wären der Meinung, daß Wentz sich zu sehr auf Tight End Zach Ertz als Passempfänger konzentriert. Das würde es den Verteidigungen zu einfach machen.
Überhaupt würde Wentz die Offense verkomplizieren. Mit Nick Foles auf dem Platz würde alle viel besser laufen. Er würde den Ball zum freien Mitspieler passen, nicht unbedingt so oft wie möglich zu Ertz.
Auch würde Wentz herumstolzieren, als hätte er schon 10 Super Bowls gewonnen. Dabei hätte er bisher noch nie ein Playoffspiel bestritten.
Mehr als ein halbes Dutzend Spieler und andere, der Mannschaft nahestehende Personen, würden das behaupten, steht in dem Bericht.
Und als wäre es „deutscher Qualitätsjournalismus“ verzichtet der Report auf Quellenangaben.
Twitter läuft über mit Meldungen von Mitspielern, die diesen Report als übelste Fake News bezeichnen.
Wentz wäre ein toller Kollege und man würde zu 100% hinter ihm stehen, meinte z.B. Defensive Tackle Fletcher Cox. Man solle den Quatsch, der da geschrieben wurde ja nicht glauben.

Rams Running Back Todd Gurley war nicht verletzt, sagte Head Coach Sean McVay.
Er wäre nur deshalb nicht öfter eingesetzt worden, weil er jämmerlich gespielt hätte. Und Gurley entschuldigte sich auch dafür. Er wäre froh, daß C.J. Anderson seine Sache gut gemacht hat.
Gurley kam mit vier Läufen auf 10 Yards und fing einen Paß für drei Yards. Alles Karrieretiefpunkte.

Saints Quarterback Drew Brees möchte noch einen Anlauf auf einen Super Bowl Titel nehmen. Das sagte er auf einer Pressekonferenz, nachdem die Schiedsrichter seinem Team den Sieg genommen hatten.
Nächste Saison würde er auf jeden Fall wieder dabei sein, meinte Brees.
Sein Vertrag läuft auch noch bis zum Ende der Saison 2019.

Saints Besitzerin Gayle Benson möchte nicht, daß noch mal ein Team so um den Sieg betrogen wird, wie ihres. Deshalb will sie sich dafür einsetzen, daß noch mehr Entscheidungen zum Videobeweis zugelassen werden. Eine solch immense und offensichtliche Fehleinschätzung wie die, die die Saints um die Super Bowl Teilnahme brachte, dürfe es nicht mehr geben.
Der Chef der Schiedsrichter, Al Riveron, gab zu, daß bei der Situation zwischen Tommylee Lewis und Robey-Coleman zwei hundertprozentige Fouls vorlagen, Passbehinderung und ein Helm gegen Helm Angriff.
Diese nicht geahndeten Fouls wären ein Schlag ins Gesicht der Spieler, der Teamleitung und vor Allem der Fans, die mit ihrem Interesse die Liga so groß gemacht hätten, meinte Mrs. Benson. Eine solche Fehlentscheidung würde die Integrität der NFL auf`s Spiel setzen.
Peng, der saß Mr. Goodell.
Head Coach Sean Payton wird seine Ideen dazu in der Liga zu Gehör bringen. Er sitzt mit im Regelkomitee der NFL.

Nachdem die Chiefs Defense die Patriots in der Verlängerung nicht stoppen konnte, denkt Head Coach Andy Reid über Veränderungen nach.
524 Yards erzielte New England am Sonntag, davon 75 im Drive in der Verlängerung.
Überhaupt konnte die Defense in der Saison nicht annähernd die Qualität erreichen, die die Offense hat.
Defensive Coordinator Bob Sutton befindet sich wohl auf dem Weg zum Arbeitsamt.

Wird der „Shutdown“ in den USA die Sicherheit beim Super Bowl beeinträchtigen?
Während Präsident Donald Trump eine Mauer zu Mexico bauen will, um illegale Eindringlinge fernzuhalten, möchten die Demokraten das nicht.
Diese Haushaltssperre beeinflußt alle Behörden und öffentliche Einrichtungen.
Doch die Verantwortlichen für das Großereignis Super Bowl beruhigen. Niemand wäre gefährdeter, als er es bei den bisherigen 52 Super Bowls gewesen wäre, die ohne Haushaltssperre abgehalten wurden. Homeland Security, die über das Spiel wachen, würden ihre volle Arbeitsleistung zur Verfügung stellen, auch wenn sie zur Zeit kein Gehalt bekämen, heißt es von dieser Behörde.
Allerdings arbeiten auch noch FBI, Secret Service und lokale Behörden dabei mit. Ob die auch alle ohne Gehalt aber mit Begeisterung mitarbeiten werden?
Der Super Bowl rangiert in den USA als SEAR 1 Veranstaltung, die zweithöchste der möglichen Gefahrenstufen.
Daß Trump und seine Gegenspieler sich bis zum 3. Februar noch einigen, davon sollte man nicht ausgehen.

Die Titans besetzten den Posten des Offensive Coordinator aus den eigenen Reihen.
Arthur Smith, bisher der Tight Ends Coach des Teams, bekommt den Job.

Am Montag gab es einige Wechsel bei den Pro Bowl Teilnehmern:
1. Jacksonville Jaguars defensive End Calais Campbell ersetzt Texans' J.J. Watt wegen einer Verletzung.

2. Philadelphia Eagles offensive Tackle Lane Johnson ersetzt Cowboys' Tyron Smith wegen einer Verletzung.

3. Carolina Panthers defensive Tackle Kawaan Short ersetzte Rams' Aaron Donald, wegen dessen Super Bowl Teilnahme.

4. New York Giants Special Teamer und Reserve Safety Michael Thomas ersetzt Rams' Cory Littleton, wegen dessen Super Bowl Teilnahme.

6. Denver Broncos Cornerback Chris Harris ersetzt Patriots' Stephen Gilmore, wegen dessen Super Bowl Teilnahme.

5. Oakland Raiders Tight End Jared Cook ersetzt Chiefs' Travis Kelce.

Montag, 21. Januar 2019

Die NFL 2018 - Die Championship Games
goff-jared12„Wir wurden beraubt“
„Zur Hölle, ja“
Zwei Aussagen zum Spiel der Rams in New Orleans.
Aber nicht wir Zuschauer wurden beraubt. Diese zwei Spiele waren echter NFL Playoff-Football, also ganz anders, als die Spiele bisher.
Zuerst hatten es die Saints Zuhause gegen die Rams zu tun.
Und es begann gut für die Heimmannschaft. Mit 13:0 gewann New Orleans das erste Viertel. Die Rams kamen etwas langsam in die Gänge. Doch das zweite Viertel konnten sie mit 10:0 für sich entscheiden.
Dabei half ein Trickspielzug bei einem Punt. Punter Johnny Hekker warf einen Pass von der eigenen 30 über 12 Yards zu einem neuen ersten Versuch. So früh im Spiel, so tief in der eigenen Hälfte war das eine sehr mutige Entscheidung. Sie wurde belohnt. Kicker Greg Zuerlein konnte etwas später ein Field Goal aus 36 Yards erzielen.
Die zweite Hälfte ging Spiegelverkehrt zur ersten aus. Die Rams gewannen sie 13:10.
Es stand 109 Sekunden vor Spielende 20:20. Die Saints standen an der 13 der Rams. Quarterback Drew Brees paßte bei einem dritten Versuch in Richtung Tommylee Lewis an der Seitenauslinie. Rams Defensive Back Nickell Robey-Coleman sah gar nicht in Richtung Ball. Er lief auf Lewis zu und verpaßte ihm einen Hit. Lewis fiel zu Boden, der Ball auch.
Ganz klar, Passbehinderung.
Doch die einzige Behinderung bei diesem Foul hatten die Schiedsrichter. Sie hatten kollektive Sehbehinderung und sahen nicht, was alle anderen im Stadion sahen und Millionen Fernsehzuschauer.
Robey-Coleman sah nicht in Richtung Ball, er berührte Lewis bevor der eine Chance hatte an den Ball zu kommen. Und der Defensive Back knallte mit seinem Helm gegen den Helm von Lewis, was heutzutage ein Angriff auf einen wehrlosen Spieler ist, und mit einer Strafe geahndet wird. Genug Gründe für eine gelbe Flagge.
Doch nur, wenn die Blindfische mit den Zebrastreifen es auch sehen.
Hätte New Orleans hier eine Strafe zugesprochen bekommen, hätten sie die Zeit weit runterlaufen lassen können, bevor sie ein Field Goal versucht hätten, oder sie hätten sogar noch zu einem Touchdown kommen können.
So gab es keine Strafe, keinen neuen ersten Versuch, sondern sofort das Field Goal zum 23:20 für die Saints.
„Wir wurden beraubt,“ stand es kurz nach dem Spiel schon auf einer Werbetafel in der Nähe des Stadions.
Und: „Zur Hölle ja,“ sagte Robey-Coleman auf die Frage, ob er Lewis behindert hätte. „Ich habe meinen Job gemacht,“ fuhr er fort. „Die Schiedsrichter haben ihren gemacht. Wir respektieren das.“
Und bereits kurz nach Spielende rief Al Riveron, NFL Senior VP of Officiating, bei Saints Head Coach Sean Payton an und gab zu, daß die Schiedsrichter diese nicht verhängte Strafe versaut hätten.
Na Klasse, hilft jetzt auch viel.
Mit 101 Sekunden auf der Uhr kamen die Rams an der eigenen 25 nach dem Kickoff an den Ball.
Sie kamen bis zur 30 der Saints. Jetzt lag es an Rams Kicker Greg Zuerlein, die Rams in die Verlängerung zu kicken.
Er traf, 23:23, Overtime.
Hier hatten die Saints zuerst den Ball. Bei einem Passversuch wurde Brees am Arm getroffen, so daß der Ball unkontrolliert in Richtung des gewünschten Receivers eierte.
John Johnson von den Rams fing am Boden liegend die lahme Ente ab und seine Offense konnte von der eigenen 46 starten.
Sie kam bis an die 39 der Saints. Jetzt lag es an Rams Kicker Greg Zuerlein, die Rams in den Super Bowl zu kicken.
Er traf, 26:23, Super Bowl. Seine 57 Yards waren das längste Field Goal zum Sieg in der Geschichte der NFL Playoffs.
Die Rams haben nicht unverdient gewonnen. Beide Teams waren gleich stark. Aber durch eine solche Fehlentscheidung zu verlieren, für die die Liga sich sofort nach Spielende entschuldigte, das tut weh, zur Hölle, ja!
Hier noch die Stats der beiden Quarterbacks:
Jared Goff (Bild): 25 von 40 für 297 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception. Er wurde der jüngste NFC Quarterback, der jemals in den Super Bowl kam.
Drew Brees: 26 von 40 für 249 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception

Und das zweite Spiel wurde genau so spannend und ging in die Verlängerung.
Zwei Championshipspiele, die in die Overtime gingen, das gab es noch nicht.
Zunächst sah es so aus, als ob die favorisierten Hausherren den Außenseitern aus New England Nichts entgegenzusetzen hätten.
Methusalem Tom Brady führte die Patriots in einem über acht Minuten dauernden Drive zum 7:0.
Im zweiten Drive, nachdem die Chiefs Minus sechs Yards erzielten, kamen die Patriots bis an die Eins der Chiefs. Doch Bradys Pass zu Gronkowski wurde in der Endzone abgefangen.
Doch 33 Sekunden vor Ende von Halbzeit eins gingen die Patriots noch mit 14:0 in Führung. Nach 51 Spielen, in denen die Chiefs unter Head Coach Andy Reid immer in der ersten Halbzeit punkten konnten, gingen sie leer aus.
Kansas City kam im dritten Viertel zu seinem ersten Touchdown, New England zu einem weiteren Field Goal.
Dann drehte die Chiefs Offense endlich auf. Das letzte Viertel ging mit 24:14 an Kansas City. Hierbei half ein Fehlpaß von Patriots Quarterback Tom Brady, der Wide Receiver Julian Edelman durch die Finger rutschte und bei Safety Daniel Sorensen landete. Danach ging KC mit 21:17 in Führung.
Beim Stand von 31:28 für die Patriots kamen die Chiefs 29 Sekunden vor Spielende an der eigenen 31 noch mal in Ballbesitz.
Sie kamen bis an New Englands 21, von wo aus Kicker Harrison Butker zum 31:31 traf und die Verlängerung erzwang.
Zwar kommt der Tod in der Overtime nicht mehr ganz so plötzlich, aber ein Touchdown beendet immer noch auf jeden Fall das Spiel.
Und die Patriots kamen als erste in Ballbesitz, marschierten das Feld herunter und Running Back Rex Burkhead erzielte einen Touchdown aus zwei Yards zum Sieg.
Der Außenseiter gewann und ist im Super Bowl wieder als Favorit gelistet, allerdings nur mit zwei Punkten.
Die Stats der Quarterbacks:
Tom Brady: 30 von 46 für 348 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions
Patrick Mahomes: 16 von 31 für 295 Yards, 3 Touchdowns.
Für die Patriots war mal wieder das Laufspiel der Garant. Sony Michel kam auf 113 Yards und 2 Touchdowns.
Der Heimvorteil hat an diesem Tag beiden Teams nichts genutzt.

Sonntag, 20. Januar 2019

Kurzberichte
harbaugh-john-2John Harbaugh (Bild) hat seine Vertragsverlängerung.
Die Konditionen, zu denen der Head Coach in Baltimore unterschrieb, wurden noch nicht bekanntgegeben.
Zum Beginn der Saison 2018 sah das noch ganz anders aus. Die Ravens flogen eher schlecht durch die ersten Spiele. Harbaugh war da bereits schon auf Bewährung. Es hieß, daß er nur seine Vertragsverlängerung bekommt, wenn die Ravens die Playoffs erreichen.
Das haben sie denkbar knapp geschafft.

VIER Spielzüge fehlten Nick Foles an seinem Einmillionendollarbonus, der ihm vertraglich zugesichert war.
Diese $1 Million sollte er bekommen, wenn er in der Saison mindestens 33% der Spielzüge gespielt hätte.
Vier Spielzüge fehlten ihm, aber die Eagles zeigten sich generös. Sie zahlten ihrem Ersatz Quarterback die Million trotzdem.
Fair, denn beim 24:0 Sieg gegen die Redskins in Woche 17 wurde er in der zweiten Halbzeit geschont.
In den Playoffs kassierte er dann noch mal $1,5 Millionen. Die standen ihm zu, dafür, daß er in zwei Spielen 33% der Spielzüge spielte und für einen Sieg gegen Chicago.

Bleiben die Cardinals ohne einen Coach mit der Bezeichnung Offensive Coordinator?
Sie interviewten Ex-Browns Head Coach Hue Jackson für diesen Job, aber es kam zu keinem Abschluß.
Arizona verpflichtete Tom Clemens als Passing Game Coordinator/ Quarterbacks Coach. Clemens war von 2006 bis 2016 im Kader der Packers. Nachdem er von den Packers fortging, hatte er keinen Job mehr in der NFL.
In Arizona soll er dafür sorgen, daß aus Josh Rosen ein brauchbarer NFL Quarterback wird. Sehr wahrscheinlich soll Clemens dann auch auf Rosen zugeschnittene Spielzüge ansagen.

Es gab ja mal eine Zeit vor der „menschgemachten“ globalen Erwärmung. Da gab es noch Eiseskälte, so wie es sie ja in Zeiten des „menschgemachten Klimawandels“ nicht mehr geben kann.
Aber manchmal ist das Wetter so böse und spielt dem armen Klima einen Streich. So wie heute. Da soll es das kälteste NFL Spiel aller Zeiten geben.
Ist zwar eigentlich nicht möglich, aber es ist so.
Doch was waren denn die kältesten Spiele, bevor der Mensch die Welt erwärmte?
Platz 1 bis heute
31. Dezember 1967 - Lambeau Field
„The Ice Bowl“ NFC Championship: Dallas at Green Bay
Temperatur -25°C / Windkältefaktor -44°C
Platz 2
10. Januar 1982 - Riverfront Stadium
AFC Championship: Chargers at Bengals
Temperatur -22°C / Windkältefaktor -50°C
Das waren ja die beiden Spiele, die ich letztens erwähnte. Und es kamen Fragen, wann die waren, und wie kalt es da war?
Und nach dem heutigen Spiel Patriots at Chiefs werden die beiden Spiele wohl auf Platz 2 und 3 geschoben.

Zur Kasse bitte
heißt es natürlich auch in den Playoffs
Colts: Defensive Lineman Denico Autry, $13.369, Sack Dance, also unsportliches Verhalten

Rams: Cornerback Marcus Peters, $10.026, unnötige Härte

Patriots: defensive End Trey Flowers, $20.054, Roughing the Passer.

Samstag, 19. Januar 2019

Kurzberichte
mcvayWer gewinnt Super Bowl LIII?
Vielleicht wir Zuschauer?
Wäre es vermessen, auf den dritten guten Super Bowl in Folge zu hoffen?
Immerhin kommen zwei von vier Power Offenses ins Spiel der Spiele. New England, Kansas City, New Orleans, die L.A. Rams, alle können Punkte erzielen.
Bill Belichick, Sean Payton, Andy Reid, Sean McVay (Bild). Sie markieren das Beste, was auf dem Markt der Head Coaches zur Verfügung steht.
Drew Brees, Patrick Mahomes, Tom Brady, Jared Goff. Da wimmelt es von Liga MVPs, möglichen Liga MVPs und, na ja, Goff. Auch wenn er nicht in den engeren Kreis der möglichen MVP Kandidaten gehört, gehört er zu den besten Quarterbacks der Liga. Immerhin steht er in der Statistik auf Platz vier und damit über Brady und Brees.
Alle Quarterbacks können nach Belieben punkten.
Um so wichtiger wird es sein, Punkte zu verhindern. Um so wichtiger werden die Bemühungen der Verteidigungen sein.
Am Besten wäre es da noch, wenn die Patriots erneut in den Super Bowl kämen. Die Fans des Teams würde es freuen, und die Patriots-Hasser hätten so richtig einen Grund, das NFC Team anzufeuern.
Beiden wäre also geholfen.
ALLEN Fans wäre geholfen, wenn viele Punkte fallen würden, die Defenses aber dennoch hart reinhauen würden.
Am Ende könnten wir Zuschauer die Sieger sein.

Quarterback Tom Brady und Head Coach Bill Belichick sind eine Erfolgsgeschichte. Sie holten mit den Patriots in 16 Jahren 15 mal die Krone der AFC East. 10 mal in Folge.
Die beiden führten New England acht Mal in das AFC Endspiel und zu fünf Super Bowl Siegen.
Das ist eine Dynastie, ganz klarer Fall.
Und doch behandeln die Buchmacher diese Dynastie respektlos. Die Patriots sind gegen Kansas City ein Drei Punkte Außenseiter.
„Dazu haben wir eine Meinung,“ sagte Tom Brady. „Alle haben eine Meinung dazu. Wir haben unsere. Und wir werden unser Bestes geben, um unsere Meinung wahr werden zu lassen.“

Gladys Knight (ohne Pips) wird die Nationalhymne vor dem Super Bowl singen.

Mittlerweile kosten 30 Werbung während des Spiels $4 Millionen. Rechnet man die Produktionskosten für einen Werbespot dazu, kommt ein nettes Sümmchen zusammen.

Hat Ben Watson sein letztes Spiel für die Saints gespielt?
Der Tight End hat eine Blinddarmentzündung und wird nicht gegen die Rams spielen können.
15 Jahre ist er mittlerweile in der NFL, und im Dezember gab er bekannt, daß er nach dieser Saison aufhört.
Wenn die Saints gegen die Rams verlieren, dann ist Watsons Karriere beendet. Sollte New Orleans gewinnen, dann könnte Watson zum Super Bowl wieder einsatzbereit sein.
In der Saison fing er 35 Pässe für 400 Yards und 2 Touchdowns.

Die Cowboys trennten sich von Scott Linehan. Fünf Saisons war er der Offensive Coordinator in Dallas.
Angeblich soll die Entscheidung einvernehmlich getroffen worden sein.
Die Produktivität der Cowboys Offense ging 2018 in den Keller. 2016 stand sie noch auf Platz fünf der Statistik, 2017 ging es auf Platz 14 runter und 2018 landete sie nur noch auf Platz 22.
Wer wird die Dürreperiode in Dallas mal beenden?
Wir schreiben das 23. Jahr, in dem die Cowboys nicht das NFC Championshipspiel erreichten.
23 Jahre Erfolglosigkeit.
Wann endet sie?
Nicht so bald. Zwar besteht der Vizepräsident des Teams, Stephen Jones, darauf, daß der Präsident des Teams, sein Vater Jerry Jones, alles dafür tut, daß die Cowboys Sieger werden, doch allein es fehlt einem der Glaube.
Sollte Jerry das mit dem Siegen ernst meinen, dann würde er den Vertrag mit Head Coach Jason Garrett nicht verlängern, wie man es zur Zeit aus Dallas hört. Unter Garrett sind die Cowboys 77-59 in neun Saisons
Angeblich soll niemand lieber wieder einen Super Bowl gewinnen wollen, als Jerry Jones. Doch wenn dem wirklich so wäre, dann müßte der Besitzer des Teams andere Entscheidungen treffen.
Vielleicht holt er jetzt einen Offensive Coordinator, der die Offense um Running Back Ezekiel Elliott herum wieder zu Höchstleistungen antreiben kann?
Linehan konnte es wohl nicht (mehr). Im Juli zog Ex- Cowboys Wide Receiver Dez Bryant noch über ihn her. Auf Twitter meinte er: „garbage ass play calling.. Everybody lined up in the same spot for 17 weeks..“. Also... „Müll Scheiss Playcalling. In 17 Wochen hatte sich jeder an derselben Stelle aufgestellt.“

Freitag, 18. Januar 2019

Kurzberichte
foles-nick-3Heuerten die Jaguars Offensive Coordinator John DeFilippo an, um Nick Foles (Bild) anzulocken?
Die Jaguars brauchen dringend ein Upgrade auf der Quarterback Position, um halbwegs Wettbewerbsfähig zu werden.
Super Bowl Sieger und MVP Foles wäre da ein geeigneter Kandidat, zumal er den Eagles als Ersatzmann 2019 zu teuer wird.
2016 - 17 war DeFilippo Quarterbacks Coach in Philadelphia. Ihm wird maßgeblicher Anteil daran zugeschrieben, daß Foles die Eagles zum Meistertitel führen konnte, nachdem Carson Wentz sich verletzte.
In Jacksonville wiegelt man ab. Null hätte die Verpflichtung DeFilippos mit der Hoffnung zu tun, dadurch Foles ins sonnige Florida locken zu können, sagte Head Coach Marrone.
Schaunmermal, was da noch kommt. Die Verpflichtung des Offensive Coordinators schadet dem Versuch Foles anzulocken jedenfalls nicht.
Andererseits... auch wenn Foles nicht kommt, ist jeder andere Quarterback willkommen. Schlechter als mit Blake Bortles kann es ja nun wirklich nicht werden.
Marrone will DeFilippo auf jeden Fall in die Suche nach einem neuen Ballwerfer einbinden.

Foles wird ein neues Team finden. Was ist mit Joe Flacco?
Der Quarterback der Ravens wurde von Lamar Jackson ausgebootet und kann gehen.
Er ist verletzungsanfällig geworden und eine Armlänge entfernt von seiner Super Bowl MVP Form.
Gibt es wirklich einen Markt für den 34-jährigen, wie sein Head Coach John Harbaugh glaubt?
Wenn man sich die Pfeifen ansieht, die bei manchen Teams unter der Bezeichnung Quarterback auf das Feld geschickt werden, dann wohl ja.
Vielleicht Jacksonville?
Oder Miami, oder Tampa Bay?
Die Florida Teams haben alle so ihre Probleme auf dieser Position.

Von der Wahl in der ersten Runde der Draft 2016, raus aus der NFL und zum Ersatzspieler degradiert, so kann es gehen.
Quarterback Paxton Lynch war mal die Hoffnung der Broncos, auf einen Mann für die Zukunft.
Das war aber nix. In zwei Saisons lief er fünfmal als Starter auf, vervollständigte 79 von 128 Pässen für 792 Yards und vier Touchdowns, bei vier Interceptions.
Am 2. September 2018 wurde er gefeuert.
Ein neues Team fand er nicht, so daß die Saison ohne ihn stattfand.
Am Donnerstag gaben die Seahawks ihm einen Vertrag für den 90 Mann Kader zur Vorbereitung auf die nächste Saison. Ob er es in den Saisonkader schafft, das bleibt abzuwarten.

Texans Starverteidiger J.J. Watt hatte eine „kleine“ Operation an einem Knie.
Das könnte ihn daran hindern, im Pro Bowl nächste Woche anzutreten.
Schade, denn sein jüngerer Bruder T.J. Watt hat es als Ersatzmann in das Spiel geschafft. Er wurde für J.J.s Teamkollegen Jadeveon Clowney einberufen, der wegen einer Verletzung nicht spielen kann.
Vielleicht treten ja doch noch beide Watts an?

Mitten in der „menschgemachten globalen Erwärmung“ soll es das kälteste Spiel geben, das es jemals in der NFL gab.
Das Spiel der Patriots in Kansas City soll bei kälteren Temperaturen stattfinden, als der „Ice Bowl“ zwischen Dallas und Green Bay und das eiskalte Spiel der Chargers in Cincinnati.
Es steht zu befürchten, daß die Rasenheizung, die schon letzte Woche am Rand ihrer Möglichkeiten arbeitete, es nicht ganz schafft.
Zum Glück soll es keinen Schneefall geben, so daß ein halbwegs ordnungsgemäßes Spiel zustande kommen könnte.
Eiseskälte heißt, daß der Ball sehr hart wird, auch wenn er vielleicht nicht vollständig aufgepumpt sein sollte ;)
Wird das Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill behindern?
Die Chiefs Fans hoffen, nein.
Zweimal spielte Hill gegen die Patriots, zweimal leistete er hervorragendes:
2017, Woche 1: 7 gefangene Pässe für 133 Yards, 1 Touchdown.
2018, Woche 6: 7 gefangene Pässe für 142 Yards, 3 Touchdowns.
137,5 Yards im Schnitt, so schlimm hat kein anderer Wide Receiver seit 1970 gegen die Patriots gewütet.

Ndamukong Suh verriet, daß die Defense der Rams sich vornehmlich auf Alvin Kamara und Mark Ingram einschießen wird.
Der Nose Tackle der Rams weiß, wie machtvoll ein Running Back Duo sein kann. Seine Running Backs Gurley und Anderson brachten es auf 260 Läufe für 1.1400 Yards und 16 Touchdowns.
Kamara und Ingram brachten es auf 311 Läufe für 1.453 Yards und 18 Touchdowns.
Doch was, dann?
Was wenn die Rams es schaffen die beiden zu stoppen?
Dann werden die Saints es mit MVP Kandidat Drew Brees und Star Receiver Michael Thomas versuchen. Auch wenn Thomas von Aqib Talib das ganze Spiel über bewacht werden soll, könnten Quarterback und Wide Receiver doch spielentscheidendes erreichen.
Die Rams Defense wird, genau so wie die Saints Defense, alle Hände voll zu tun haben, explosive Spielzüge zu verhindern.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Kurzberichte
donald-aaron„Aaron Donald (Bild) ist der beste Verteidiger der NFL,“ ist Sean Payton überzeugt.
Der Head Coach der Saints hatte es in der Saison bereits mit dem Defensive Tackle der Rams zu tun und weiß, wovon er spricht.
„Es ist schwer, ihn in Schach zu halten,“ fuhr Payton fort. „Er spielt so gut auf seiner Position, wie wir es in Jahren nicht gesehen haben.“
Und doch schafften die Saints es im Saisonspiel in Woche neun ohne einen Sack von Donald durch das Spiel zu kommen. New Orleans gewann 45:35.
Donald war bereits 2017 der wertvollste Verteidiger der Liga und könnte diesen Titel auch 2018 wieder gewinnen. Er beendete die reguläre Saison mit dem Ligabestwert von 20,5 Sacks.
Ob Donald Defensive MVP wird, das erfährt die Footballwelt in der NFL Honors Show am Samstag vor dem Super Bowl.

„Wenn ihr an uns zweifelt, dann wettet doch gegen uns,“ ruft Patriots Wide Receiver Julian Edelman den Zweiflern zu.
Wenn man sich im letzten Jahrzehnt für die NFL interessiert hat, dann kommt die Teilnahme der Patriots an einem AFC Endspiel oder einem Super Bowl nicht überraschend.
Am Sonntag steht New England seit 2001 zum 13. Mal im Conference Endspiel.
Ein böses Omen... die 13.
Doch Edelman ist nicht Abergläubisch. Er sieht sein Team als Favoriten, auch wenn das Spiel in Kansas City stattfindet. Es ist übrigens das erste AFC Championship Heimspiel der Chiefs überhaupt.
Immerhin haben die Patriots die Chiefs in dieser Saison bereits geschlagen, allerdings in Foxborough.

Damian Williams wurde der Nr. 1 Running Back der Chiefs, nachdem Kareem Hunt gefeuert wurde.
Seitdem erzielte er 256 Yards und vier Touchdowns mit 50 Läufen.
Für Patriots Head Coach Bill Belichick keine Überraschung: „Smart, vielseitig, kann eine Menge,“ ließ Belichick sich über den Running Back entlocken.
Die Patriots hatten Williams 2017 zu einem Probetraining eingeladen. Zwar wurde daraus nichts, aber New England spielte danach ein paar mal gegen ihn, da die Dolphins ihn verpflichteten.
Williams kam in den Spielen der beiden Divisionsrivalen auf 228 Laufyards und einen Touchdown zusammen mit 203 Passyards und drei Touchdowns.
Das klingt nicht schlecht in den Ohren von Chiefs Fans.

Sean Lee möchte noch eine 10. Saison spielen.
Wenn er mal gesund ist, ist der Linebacker der Cowboys eine Macht. Doch leider ist er zu oft verletzt und schaut nur zu.
Mit Leighton Vander Esch haben die Cowboys zudem einen Rookie einberufen, der Lee sofort nahtlos ersetzen konnte.
Vander Esch ist sogar als Ersatzmann für den verletzten Star Verteidiger Luke Kuechly (Panthers) in den Pro Bowl berufen worden.
Es ist fraglich, ob die Cowboys Lee behalten werden.

Die Lions verpflichteten Darrell Bevell als neuen Offensive Coordinator.
Bevell war zuvor Offensive Coordinator der Seahawks, wurde dort aber nach der Saison 2017 gefeuert.

Die Jaguars verpflichteten John DeFilippo als Offensive Coordinator.
DeFilippo wurde als Offensive Coordinator der Vikings drei Spieltage vor Saisonende gefeuert.
DeFilippo übernimmt einen Job, bei dem er es mit zwei der miesesten Quarterbacks der Liga zu tun bekommt,  Blake Bortles und Cody Kessler.
Leonard Fournette ist zwar ein Running Back, den die Jags in der ersten Runde der Draft aufnahmen, aber er ist oft verletzt und wenn er spielt, bleibt er unter seinen Möglichkeiten.

Der Lazarettreport
Chiefs: Safety Eric Berry konnte nach seiner Fersenverletzung wieder voll am Training teilnehmen. Berry konnte 2018 nur an zwei Spielen teilnehmen, in Woche 15 und 16.
Linebacker Dorian O'Daniel (Knöchel) nahm nicht am Training teil.
Running Back Spencer Ware (Oberschenkel) und Guard Laurent Duvernay-Tardif (Knöchel), konnten nur eingeschränkt trainieren.

Patriots: defensive Lineman Deatrich Wise hat zwar Knöchel, konnte aber am Training teilnehmen

Rams: Running Back Todd Gurley, Knie, wird im Training geschont

Saints: Wide Receiver Keith Kirkwood (Wade) und Tight End Benjamin Watson (Krankheit) konnten nicht trainieren
Drei Spieler der O-Line, Andrus Peat (Hand), Ryan Ramczyk (Schulter), Max Unger (Knie), konnten nicht voll trainieren.

Mittwoch, 16. Januar 2019

Kurzberichte
pederson-doug-2„Carson Wentz ist unser Quarterback für die Zukunft,“ sagte Eagles Head Coach Doug Pederson (Bild) klar und deutlich.
Die Eagles sind also Wentz` Team, auch wenn Nick Foles in den letzten zwei Jahren der Mann für die Playoffs war.
Natürlich schwingt in dieser Aussage auch die Hoffnung mit, daß Wentz mal nicht verletzt wird und mal eine Saison Zuende spielen kann.
Wie bereits hier erwähnt, wäre es rein finanziell kaum möglich Wentz und Foles zu behalten. Genau das würden die Eagles am Liebsten, aber das würde das Team schwächen, meinte Pederson. Es ginge eben nicht um einen Spieler, sondern um das Team. Und er als Head Coach müßte das Beste für das Team tun.
Foles dürfte Interesse bei Clubs geweckt haben, die einen brauchbaren Quarterback nötig haben.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder die Eagles verzichten auf ihre Option, Foles für $20 Millionen weiter zu behalten, oder Foles zieht seine Option und kauft sich für $2 Millionen frei.
General Manager Howie Roseman setzt auch darauf, daß Wentz mal nicht verletzt wird und in „19“ Spielen startet. Damit meint er 16 Saisonspiele, zwei Playoffspiele und Super Bowl.
Wentz spielt 2019 noch ein Jahr unter seinem Rookievertrag, kostet also noch nicht sehr viel. Danach kann er dann groß kassieren.

Vic Fangio ist der neue Head Coach der Broncos. Mit Hilfe seines Defensive Backs Coach Ed Donatell machte er in Chicago die Defense der Bears zu einer der besten der Liga.
Gestern holte Fangio Donatell als Defensive Coordinator nach Denver.

Die NFL gab die Schiedsrichtercrew für Super Bowl LIII bekannt.
Referee John Parry ist der Hauptschiedsrichter und wird seinen dritten Super Bowl leiten.
Line Judge Jeff Bergman, Field Judge Steve Zimmer und Back Judge Terrence Miles nehmen am zweiten Super Bowl teil.
Für Umpire Fred Bryan, Down Judge Edgar Camp und Side Judge Eugene Hall ist es der erste Super Bowl.

Ein Totalversager in der Divisional Playoffrunde ersetzt einen anderen Totalversager im Pro Bowl.
Chargers Quarterback Philip Rivers sagte seine Teilnahme wegen einer Verletzung ab.
Ersetzt wird er von Colts Quarterback Andrew Luck.

Colts Quarterback Andrew Luck spielte 2018 hinter einer enorm verbesserten O-Line. Sie schützte ihn wesentlich besser, als er das bisher gewohnt war.
Und doch feuerten die Colts Offensive Line Coach Dave DeGuglielmo. Er war der einzige Coach der Offense, der schon im Trainerstab war, als Frank Reich Head Coach wurde. Der möchte jetzt lieber jemand anderen verpflichten.

Die Chiefs nahmen Right Guard Laurent Duvernay-Tardif von der Verletztenliste. Um Platz im Kader zu schaffen, wurde Safety Ron Parker gefeuert.
Duvernay-Tardif Brach sich in Woche sechs ein Schienbein und stand von da an auf der Verletztenliste. Das Bein ist geheilt und der Guard soll gegen die Patriots starten.
Sowohl Duvernay-Tardif als auch Parker waren fünf Jahre bei den Chiefs.

Anderson und Gurley (Rams), Michel (Patriots), Williams und Williams (Chiefs), Ingram und Kamara (Saints):
Da läuft was auf uns zu.
Alle genannten Teams haben ein hervorragendes Paßspiel. Zusätzlich haben sie auch hervorragende Running Backs im Kader, eben die oben genannten. Wenn eine Strategie nicht klappt, kann man auf die andere ausweichen.
Wo kam aber C.J. Anderson her?
Bekannt kommt einem der Name schon vor.
Der 27-jährige wurde im Frühling von den Broncos gefeuert. Er landete in Carolina. Da hatte er sich hinter Christian McCaffrey Schwielen am Hintern gesessen und bat um seine Entlassung. Er landete in Oakland, doch Raiders Head Coach Jon Gruden hatte keine Ahnung, was er mit ihm anstellen sollte.
Anders Sean McVay. Der Head Coach der Rams hat Andersons Talent erkannt. Als Ersatz für den verletzten Gurley konnte er sofort überzeugen. Und gegen Dallas erzielten Anderson und Gurley beide über 100 Laufyards. Der Lohn dafür, daß McVay Anderson im ersten Spiel nach Gurleys Rückkehr nicht auf die Bank setzte.
In drei Spielen für die Rams erzielte Anderson im Schnitt 140,67 Yards.
„Ich kann keine 70 Yards am Stück laufen,“ meinte Anderson über sich. Todd (Gurley) kann das, 70 oder 80 Yards wenn er will. Natürlich ist er der Mann für die Rams. Doch ich bin ausgeruht, frisch, habe nicht sehr viele Hits kassiert. Ich bin eine gute Ergänzung.“
Oh ja, das ist er.

Terry Bradshaw, Howie Long und Michael Strahan sind bereits in der Pro Football Hall of Fame.
Doch sie werden noch in eine weitere Ruhmeshalle aufgenommen.
Zusammen mit Curt Menefee, Jimmy Johnson und Jay Glazer werden sie in die National Association of Broadcasters (NAB) Broadcasting Hall of Fame aufgenommen.
Die Spieltagsvorschau FOX NFL SUNDAY wird von der NAB mit dieser Ehre versehen.
Die Sendung hat bereits 16 Emmy Awards eingeheimst, und die Moderatoren und Analysten bekamen sieben Einzelauszeichnungen.

Dienstag, 15. Januar 2019

R-E-M-A-T-C-H
mcvay163 Punkte gab es, schön fair verteilt, in zwei Saisonspielen die es am Sonntag als Championship Spiele gibt, hier in Deutschland hirnrissigerweise oft als Halbfinale bezeichnet.
Woche 9 Rams at Saints 35:45 und Woche 6 Chiefs at Patriots 40:43.
Da beschleicht einen die leise Hoffnung, daß die Teams es auch am Sonntag noch mal so richtig krachen lassen.
Die Fans der Defense sind ja bisher wahrlich genug auf ihre Kosten gekommen.
NFC
Rams at Saints
New Orleans ging bereits zur Halbzeit mit 35:17 in Führung. Die Rams schlugen zurück, scheiterten am Ende aber knapp.
Los Angeles Head Coach Sean McVay (Bild) hatte es versäumt, die Offense ausgewogen zu gestalten. Running Back Todd Gurley wurde zu wenig eingesetzt.
Eine gute Balance zwischen Pass- und Laufspiel wie letzte Woche gegen Dallas ist Pflicht gegen die Saints.
Mit Neuzugang C.J. Anderson als zweiten Running Back dürfte die Saints Defense enorme Probleme bekommen. 239 Yards in 39 Versuchen erzielten die zwei gegen die Cowboys, die statistisch beste Lauf-Defense der abgelaufenen Saison.
Auf der anderen Seite des Balles muß auch die Rams Defense eine bessere Leistung zeigen. Auch die Saints können sich aussuchen, ob sie einen Gegner überrennen oder mit Paßspiel besiegen.
Rams Cornerback Aqib Talib war im Saisonspiel verletzt. Am Sonntag wird er Star Receiver Michael Thomas bewachen. Das könnte Spielentscheidend sein.

AFC
Patriots at Chiefs
Jungspund Patrick Mahomes gegen Methusalem Tom Brady.
Und in Kansas City wie auch in New England wäre es ein echtes Winterspiel, denn eine arktische Sturmfront soll am Wochenende über weite Teile der USA ziehen. Es könnte das kälteste Spiel werden, das je im Arrowhead Stadium ausgetragen wurde.
Bis letzte Woche hatte Mahomes noch nie im Schnee gespielt. Und auch wenn das Feld gut von dem widerlichen weißen Mist geräumt war, war es ein Spiel in Eiseskälte und Schneegegrissel. Hat das Mahomes beeinflußt?
Nein!
Diesen Typen in seiner zweiten NFL Saison kann überhaupt nichts ablenken. Er zeigt keine Angst, keine Nervosität, und bleibt die Ruhe selber. So auch im Playoffheimspiel gegen die Colts. Mahomes kommt auf den Platz, blendet alles aus und fokussiert sich rein auf seine Aufgabe und zeigt sein enormes Talent.
Seine zwei frühen Interceptions im Saisonspiel hatte er schnell weggesteckt. Doch aus dem 9:24 Loch, in das die Chiefs gefallen waren, konnten sie in New England nicht mehr herausklettern.
Am Sonntag wird das anders werden. Die Fans in Kansas City werden einen Höllenlärm machen, wenn die Patriots Offense auf dem Platz ist. Natürlich sind die Leute um Brady das gewohnt, aber es wird sie schon beeinflussen.
Wenn die Chiefs Offense den Ball nicht abgibt, und die Defense so auftrumpft, wie gegen die Colts, dann würde ich jetzt mal vorsichtig auf einen Super Bowl Chiefs vs. Saints tippen.

Kurzberichte
Die Packers haben Nathaniel Hackett als neuen Offensive Coordinator verpflichtet.
Die Jaguars hatten Hackett mitten in der Saison gefeuert, weil ihre Offense komplett am Boden lag. In Green Bay hofft man jetzt wohl, daß das am miesen Quarterback Blake Bortles lag und nicht an Hackett.

Gary Kubiak hat einen neuen Job. Als Offensive Coordinator der Broncos hätte er gerne gearbeitet, doch der neue Head Coach dort hatte andere Meinungen darüber, wie eine Offense zu führen wäre.
In Minnesota lag man dagegen mit Kubiaks Ansichten auf einer Linie. Sie verpflichteten ihn als Assistenz Head Coach/Berater der Offense.
Und wie das oft so ist mit Vetternwirtschaft, verpflichteten die Vikings auch gleich seinen Sohn Klint als Quarterback Coach. Den Job hatte er auch schon in Denver unter Head Coach Vance Johnson. Der (Miss)Erfolg war ja sichtbar.

Mike Munchak verläßt die Steelers Richtung Denver.
Dort wird er Offensive Line Coach. Den Posten bekleidete er auch in Pittsburgh.

Die Trainerstäbe der Chargers und Cowboys werden die Pro Bowl Teams trainieren.
Das bedeutet, einige schöne Tage im warmen Orlando und Besuche in den Vergnügungsparks dort. Und zum Abschluß das bedeutungsloseste Footballspiel aller bedeutungslosen Footballspiele.

Adam Vinatieri möchte noch weiter kicken, wenn die Colts ihn behalten wollen.
Mit 46 Jahren denkt er noch nicht ans Aufhören. 2019 nicht für ein NFL Team zu kicken, daran möchte Vinatieri nicht denken.
Er hält den NFL Rekord für die meisten erzielten Punkte, und den möchte er noch weiter ausbauen.

Antonio Gates möchte auch 2019 für die Chargers spielen.
Der Tight End stand kurz davor, 2018 in den Ruhestand zu treten. Doch viele Verletzungen auf dieser Position bei den Chargers schon vor Saisonbeginn, ließen den 38-jährigen wieder in die Uniform schlüpfen.
In der Saison fing er 28 Pässe für 333 Yards und 2 Touchdowns.

Wie jedes Jahr in den letzten Jahren, denkt Patriots Tight End Rob Gronkowski wieder darüber nach, ob er in den Ruhestand treten soll?
Momentan plädiert er leicht zu: Nein!
Gegen die unsäglichen Chargers fing er nur einen Pass für 25 Yards. Doch als Ablenkung war er wertvoll. Er bekam oft eine Doppelbewachung, was Wide Receiver Julian Edelman freute, der es dann nur mit einem Gegenspieler zu tun hatte.

„Ich bin nicht dazu da, Twitter zu gewinnen,“ sagte Jets Besitzer Christopher Johnson.
Auf Twitter herrscht ein Proteststurm gegen ihn, weil er Adam Gase als neuen Head Coach verpflichtet hat. Den selben Adam Gase, der in Miami nur 23 Spiele gewann und 25 verlor.
Da aber die Jets Fans auch gerne mal wieder ein Siegerteam hätten, lassen sie ihrem Frust über diese unintelligente Entscheidung auf Twitter und Co. freie Bahn.
Acht Jahre ohne Playoff-Auftritt, drei Jahre in Folge mit einer negativen S/N Bilanz, das nervt die Jets Fans.
Und Abhilfe ist mit Adam Gase als Head Coach nicht wirklich in Sicht. Die Fans haben doch gesehen, was Gase in Miami alles nicht geschafft hat.
Doch von dem dummen Geschreibsel läßt Johnson sich nicht beeinflussen. Er glaubt halt, daß nur er den Durchblick hat, und daß die Fans ihm eines Tages danken werden, daß er diesen Sieger-Coach verpflichtet hat: „Ich bin nicht dazu da, Twitter zu gewinnen,“ meinte er. „Ich bin dazu da, Footballspiele zu gewinnen. Und ich denke, wir werden einige Footballspiele hier gewinnen.“
Sagte er „einige“?
Damit könnte er Recht behalten.
Das Positive ist, die Jets können so richtig Geld auf dem Markt der freien Spieler ausgeben. $100 Millionen haben sie Platz unter der Gehaltsobergrenze. Dazu haben sie Platz drei in der Draft. Da können so gute Spieler geholt werden, daß Gase es als Head Coach eventuell gar nicht versauen kann.
Die Fans jedenfalls sind es leid, nur zu verlieren. Sie werden Gase nicht den Vertrauensvorsprung geben, den Johnson ihm gibt. Sie wollen endlich mal wieder gewinnen und das schnell. Und das werden sie Gase hören lassen im weiten Rund des Stadions in den Meadowlands, also in den Feuchtgebieten New Jerseys.
Der neue Head Coach selber zeigt sich auch unbeeindruckt von den Twitterposts. Er sagte bei der Pressekonferenz, daß er aus seinen Fehlern gelernt hat, die er bei den Dolphins machte, und daß er diese abstellen wird.
Wir werden es erleben.

Die Raiders verhandeln mit den Betreibern des Oakland Coliseums.
Da sie 2019 Heimatlos sind, wollen sie den Mietvertrag mit dem Stadion um dieses eine Jahr verlängern, bevor es nach Las Vegas geht.
Eigentlich hatten die Raiders bereits einen Vertrag über $7,5 Millionen mit den Stadionbetreibern abschließen wollen, aber das Vorhaben legten sie auf Eis, nachdem die Stadt Oakland die NFL und die Raiders verklagt hatte.
Nun brennt aber bald der Busch. Ein neuer Spielort konnte bisher nicht gefunden werden, so daß man zähneknirschend doch noch mal auf das Oakland Coliseum zurückgreifen möchte.
Das Stadion der 49ers war im Gespräch, das Stadion des Baseballteams in San Francisco war im Gespräch, ja sogar London war in den Ring geworfen worden.
Am Ende könnte es doch die alte Spielstädte werden.
Die NFL möchte kurz nach dem Super Bowl damit anfangen, den Spielplan für die kommende Saison zu basteln. Bis dahin möchte sie eine Entscheidung haben.

Montag, 14. Januar 2019

Die NFL 2018 - Divisional Playoffs
thomas-michaelLangeweile gegen Spannung 7:1.
Von den acht Playoffspielen bisher konnte man tatsächlich nur das der Eagles in New Orleans als spannend bezeichnen. Aber selbst da muß man schon wenigstens ein Auge zudrücken.
Die Eagles stürmten los, als wollten und könnten sie sich für die Schmach in Woche 11 rächen. Mit 7:48 wurden sie damals von den Saints gedemütigt.
Direkt der erste Pass von Saints Quarterback Drew Brees landete bei einem Verteidiger. Crevon LeBlanc fing den für Wide Receiver Ted Ginn gedachten Ball ab.
Eagles Quarterback Nick Foles kam, warf und traf. In sieben Spielzügen marschierten die Eagles von der eignen 24 in die Endzone der Saints.
Foles traf Jordan Matthews mit einem 37 Yards Touchdownpass.
Nachdem die Offense der Saints in drei Versuchen keinen Meter machen konnte, kamen die Eagles an der eigenen 25 in Ballbesitz. Und wieder sprang ein Touchdown bei diesem Drive heraus.
14:0 und ein Ende des Angriffswirbels war nicht in Sicht.
Doch das täuschte.
Diese beiden Touchdowns im ersten Viertel waren die einzigen Punkte, die die Eagles erzielen konnten.
Danach punkteten nur noch die Saints und sie gewannen 20:14.
Spannend wurde es aber noch mal am Schluß. Saints Kicker Wil Lutz vergab ein Field Goal aus der weiten Distanz von 52 Yards.
Damit wäre New Orleans mit neun Punkten in Führung gegangen, und Philadelphia hätte noch zweimal punkten müssen.
So aber hätte ein Touchdown zum Sieg gereicht. Drei Minuten auf der Uhr waren Zeit genug.
An der 27 der Saints warf Foles einen Pass in Richtung Alshon Jeffery. Der als besonders fangsicher geltende Wide Receiver hatte einen kurzen Aussetzter und fing den Ball nicht, der zwischen seinen Händen durchflog, genau in die Hände des hinter Jeffery stehenden Marshon Lattimore von den Saints. Damit war das Spiel entschieden. Lattimores zweiter abgefangener Pass sicherte den sechsten Sieg im sechsten Playoff Heimspiel seines Teams.
Star des Spiels war Saints Wide Receiver Michael Thomas (Bild). Er fing 12 Pässe für 171 Yards und 1 Touchdown.
Die Quarterbacks brachten es auf:
Nick Foles: 18 von 31 für 201 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions
Drew Brees: 28 von 38 für 301 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Mit der Rache wurde es nichts, aber wenigstens wurden die Eagles DAS EINE Team, das in den bisherigen acht  Playoffspielen für etwas Spannung sorgte.

Die anderen Spiele:
Cowboys at Rams 22:30
Während der beste Running Back der Saison, Ezekiel Elliott von den Cowboys, nur auf 47 Laufyards kam, überrannten die Rams die Dallas Defense.
Sowohl C.J. Anderson als auch Todd Gurley kamen jeder über 100 Laufyards.
Anderson erzielte 123 Yards, Gurley 115.

Chargers at Patriots 28:41
Mit 78 Jahren standen die beiden ältesten Quarterbacks aller Zeiten in einem Playoffspiel.
Philip Rivers von den Chargers zählt 37 Lenze und man konnte doch erkennen, daß er langsam ans Aufhören denken sollte.
Tom Brady von den Patriots ist 41 Jahre alt, und man konnte erkennen, daß er noch ein paar gute Saisons in sich hat.
In der regulären Saison spielten die Patriots gerade mal so, daß sie ihre schwache Division gewinnen konnten. In ihrem ersten Playoffspiel bewiesen sie, daß mehr in ihnen steckt, wenn es drauf ankommt.
Die Statistiken der beiden alten Herren:
Philip Rivers: 25 von 51 für 331 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception.
Tom Brady: 34 von 44 für 343 Yards, 1 Touchdown.
Patriots Running Back Sony Michel steuerte 129 Laufyards und 3 Touchdowns zum Untergang der Chargers bei.
New England steht zum achten Mal in Folge im AFC Endspiel.

Colts at Chiefs 13:31
Kansas City konnte seit Jahrzehnten mal wieder ein Heimspiel in den Playoffs gewinnen.
Schwer hatten sie es gegen eine überraschend völlig orientierungslose Colts Offense nicht.

Damit steht fest, daß sowohl in der AFC als auch in der NFC die Nr. 1 gegen die Nr. 2 spielt.
Die Teams mit den besten Angriffsreihen haben sich durchgesetzt.
Ob das heißt, daß die Championshipspiele endlich so gut werden, wie man es von Playoffspielen eigentlich erwarten kann?
Wetten würde ich darauf nicht.
Die treffen in der Saison allerdings waren sehenswert
Woche 9 Rams at Saints 35:45
Woche 6 Chiefs at Patriots 40:43
So geht es nächsten Sonntag weiter:
21:05 Uhr Rams at Saints
0:40 Uhr Patriots at Chiefs

Kurzberichte
Maroon 5 heißt die Gruppe, die die Halbzeitshow im Super Bowl bestreiten wird.

Die Cardinals haben einen neuen Defensive Coordinator. Es ist der als Head Coach der Broncos grandios gescheiterte Vance Joseph.

Gary Kubiak war schon als neuer Offensive Coordinator der Broncos angekündigt worden. Doch nach einem Gespräch mit dem neuen Head Coach Vic Fangio, vormals Defensive Coordinator der Bears, war Kubiak der Meinung, daß es zu viele Differenzen zwischen den beiden darüber gab, wie eine gute Offense auszusehen hätte.
Der Posten ist also noch offen.

Die Bears heuerten den Ex-Colts Head Coach Chuck Pagano als neuen Defensive Coordinator an.

Die Browns heuerten Todd Monken als Offensive Coordinator und den als Cardinals Head Coach gescheiterten Steve Wilks als Defensive Coordinator an.
Mit 3-13 Siegen machte Wilks die Cardinals zum schlechtesten Team der abgelaufenen Saison.
Monken war zuvor Offensive Coordinator der Buccaneers, was auch kein Qualitätsbeweis ist.

Die Ravens heuerten Greg Roman als neuen Offensive Coordinator an. Er war bisher Tight End Coach in Baltimore.
Der bisherige Offensive Coordinator Marty Mornhinweg hat das Team verlassen.

Bob Kuechenberg ist tot.
Der Guard der ungeschlagenen Dolphins Mannschaft verstarb im Alter von 71 Jahren. Die Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben.
14 Saisons spielte er für Miami und wurde sechs Mal in den Pro Bowl berufen.

Zur Kasse bitte
hieß es zunächst für Jaguars Defensive End Calais Campbell.
Für einen nach Meinung der NFL zu harten Hit gegen Steelers Quarterback Ben Roethlisberger im November, sollte er $20.054 zahlen.
Dagegen legte er einen Einspruch ein und bekam Recht.
Die Zahlungsaufforderung wurde zurückgezogen.

Der Lazarettreport
Saints: Defensive Tackle Sheldon Rankins, gerissene Achillessehne, Saison beendet.

Eagles: Guard Brandon Brooks, gerissene Achillessehne.

Freitag, 11. Januar 2019

Kurzberichte
mahomes-patrick2Mal kurz nachgesehen... Die Kansas City Chiefs haben ihr letztes Playoffheimspiel gewonnen, bevor Patrick Mahomes (Bild) geboren wurde. Das war vor 25 Jahren, der Quarterback ist 23 Jahre alt.
1993 gewannen die Chiefs 27:24 gegen Pittsburgh.
Danach begann eine Zeit der Heimniederlagen in den Playoffs. 1995 verlor Kansas City 7:10 gegen... die Indianapolis Colts.
Es folgte eine Niederlage gegen die Broncos bevor man 2003 wieder gegen die Colts verlor.
Überhaupt hat Indianapolis die Chiefs gut im Griff in den Playoffs. 4-0 steht es bei direkten Aufeinandertreffen, 2-0 in der Divisional Runde.
2013 hätte es beinahe mal geklappt mit einem Sieg gegen die Colts. Kansas City führte mit 38:10 in Indianapolis im dritten Viertel. Doch Quarterback Andrew Luck und Wide Receiver T.Y. Hilton schafften das zweitbeste Comeback in der Geschichte der Playoffs und gewannen 45:44.
Wird die überragende Offense der Chiefs die Colts dieses Mal überrollen, oder wird die Defense, die auf keinen Fall mit der Qualität des Angriffs mithalten kann, mehr Punkte zulassen, als Mahomes und Co. erzielen können?
Indianapolis hat gegen die Texans zumindest in der ersten Halbzeit so gespielt, als hätte Houston keine Defense auf dem Platz gehabt. Und dabei ist das deren Mannschaftsteil, auf den sie stolz sind.
4-0 steht es in Playoffspielen für die Colts.
Es könnte durchaus sein, daß daraus ein 5-0 wird.

7 und 8.
Da sind die Plätze, auf denen man die Quarterbacks des Spiels Chargers at Patriots findet.
Tom Brady auf sieben mit 4.355 Passyards, Philip Rivers auf acht mit 4.308.
Beide weit entfernt von der Nr. 1 Ben Roethlisberger mit 5.129 Yards, aber der ist gar nicht in die Playoffs gekommen.
Werden Rivers und Brady ein Passfeuerwerk veranstalten?
Die Chargers haben den Plan, Brady unter Druck zu setzen. Ein guter Plan, denn der Quarterback der Patriots tendierte in der Saison dazu, unsicher zu werden, wenn er unter Druck stand. Deshalb will Chargers Defensive Coordinator Gus Bradley seine Jungs öfter blitzen lassen.
Brady fand sehr oft keine freien Receiver, da im Kader keine wirklich guten Receiver stehen. Tight End Rob Gronkowski ist natürlich eine Macht, wenn er gesund ist, aber er ist zu oft angeschlagen. Julian Edelman ist hervorragend, bekommt aber oft eine Doppelbewachung. Bleiben die Receiver der zweiten Wahl und die Running Backs aus dem Backfield. Doch bis Brady die findet, ist die O-Line oft schon von der Verteidigung aufgebrochen worden.
Bradley hatte gegen die Ravens sieben Defensive Backs aufgestellt. Das brachte die Line Baltimores und Rookie Quarterback Lamar Jackson an den Rand der Verzweiflung.
Doch wird man den GOAT damit beeindrucken können?
Nicht so sehr wie Jackson, aber durchaus doch, ja.
Und wie sieht es mit Philip Rivers aus?
Nun, der ist immer dazu gut, den entscheidenden Fehlpaß zu werfen. Zwar hat er 2018 nur 12 Interceptions geworfen, sonst bringt er es gerne auch mal auf über 20, aber bei ihm kann man immer darauf warten. Und genau so einer könnte über Sieg und Niederlage in New England entscheiden.

Zum letzten Saisonspiel änderte er seinen Namen noch in Antonio Browns. Damit wollte der Wide Receiver der Steelers zeigen, daß alle Steelers Fans in Woche 17 Browns Fans wären.
Pittsburgh hatte nur dann noch eine Chance, in die Playoffs zu kommen, wenn Cleveland gegen die Ravens gewonnen hätte, während Pittsburgh selber noch gegen die Bengals gewinnen mußte.
Vorbei, Pittsburgh kam nicht in die Playoffs, weil Cleveland knapp verlor und Brown spielte erst gar nicht, weil er verletzt war.
Doch Browns Umgang mit der Verletzung brachte die Teamführung gegen den Wide Receiver auf. Am Samstag vor dem Spiel erschien er nicht zum Abschlußtraining und am Sonntag verließ er das Stadion zur Halbzeit.
Teampräsident Art Rooney II sagte jetzt, daß man sich Angebote für den Wide Receiver ganz genau ansehen würde. Besser kann man nicht ausdrücken, daß man sich von ihm trennen möchte.
Brown hatte sich vor dem Saisonfinale sehr unkollegial gegenüber seinem Arbeitgeber verhalten. Er nahm Telefonanrufe von Rooney und Head Coach Tomlin nicht an. Darüber waren die beiden sehr enttäuscht.
Browns Weggang würde dem Team sehr helfen, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben. Sein Gehalt zählt mit $22 Millionen zur Gehaltsobergrenze.
Und wenn der Wide Receiver am 17. März noch im Kader wäre, würde ihm ein Bonus von $2,5 Millionen zustehen.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Kurzberichte
gase-adamDas Trainerkarussell hat sich weitergedreht. Adam Gase (Bild) z.B. hat das Team gewechselt, nicht aber die Division.
Der ehemalige Head Coach der Dolphins, der das Team ertränkt hat, soll jetzt versuchen, die Jets vom Boden hoch zu kriegen.
23-25 Siege holte Gase in drei Saisons in Miami. Es gibt keinen Grund zum Optimismus, daß das in New York besser wird.
Daß Gase eine 5-1 Bilanz gegen die Jets hat, spricht ja nicht für die Qualitäten der Dolphins unter ihm, sondern für die fehlenden Qualitäten der Jets unter Todd Bowles.
In New York hofft man, daß der als Quarterback-Guru angesehene Gase mit Sam Darnold etwas anfangen kann.
Wenn man gesehen hat, was der als Quarterback-Guru angesehene Gase mit Ryan Tannehill in Miami anfangen konnte, dann beschleichen einen da winzige Zweifelchen.
Eigentlich hatte sich Ex-Packers Head Coach Mike McCarthy auf den Job als Head Coach der Jets eingestellt. Doch da das nichts wurde, gab er bekannt, daß er 2019 eine Auszeit einlegt.

Die Browns entschieden sich gegen Gregg Williams. Der führte als Interim Head Coach die Browns von Sieg zu Sieg, nachdem Hue Jackson gefeuert wurde.
Gedankt wurde es ihm nicht. Die Verantwortlichen des Clubs sahen das anders, für sie war Offensive Coordinator Freddie Kitchens der Garant der Erfolge. Er bekam den Job, nachdem Offensive Coordinator Todd Haley zusammen mit Jackson gefeuert wurde. Er holte das Beste aus Rookie Quarterback Baker Mayfield heraus und soll jetzt als Head Coach beweisen, daß er auch aus dem Rest der Mannschaft das Beste herausholen kann.
Willams wurde seiner Aufgaben entbunden und gehört nicht mehr zum Trainerstab.

Auch die Broncos haben einen neuen Head Coach. Sie entschieden sich für Bears Defensive Coordinator Vic Fangio.
32 Jahre ist Fangio schon als Assistenztrainer in der NFL tätig, die letzten vier Jahre in Chicago. Jetzt hat er seinen ersten Job als Head Coach.
Der 60-jährige übernimmt ein Broncos Team, das unter Vance Joseph in zwei Jahren zum Punktelieferanten gemacht wurde.
Ob der Defense orientierte Fangio mit Quarterback Case Keenum zu besseren Ergebnissen kommen kann?
Keine Bange, darum muß er sich nicht kümmern. Denver verpflichtete Gary Kubiak als Offensive Coordinator. Der muß jetzt gucken, wie er die Probleme des stotternden Angriffs in den Griff bekommt.
Kubiak war von 2015-16 Head Coach der Broncos und führte sie zum Super Bowl Sieg. Aus gesundheitlichen Gründen legte er danach sein Amt nieder.

Buccaneers Head Coach Bruce Arians setzt voll auf Jameis Winston. Er will das Team voll und ganz um den Quarterback herum auf und ausbauen.
Winston geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags und seine Zukunft ist eher ungewiß.
Wenn er 2019 nicht endlich die von ihm erhofften und erwarteten Leistungen bringen kann, dann war es das für ihn in Tampa Bay.

So eigenartig es klingt, Ersatz- Quarterback Nick Foles ist der bessere Quarterback der Eagles.
Fast nur Siege kann er vorweisen, wenn er im Dezember an Stelle von Carson Wentz startet. Letztes Jahr und dieses Jahr zusammengenommen hat Foles eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen. 9-1 Siege, reguläre Saison und Playoffs zusammengenommen, darunter ein Super Bowl Sieg und der Titel des wertvollsten Spielers des Super Bowls. Die einzige Niederlage gab es in einem bedeutungslosen Spiel zum Saisonende 2017, als Foles in der zweiten Halbzeit geschont wurde.
In 11 Spielen in 2018 mit Wentz als Starter konnten die Eagles nur dreimal im ersten Viertel punkten. Mit Foles konnten sie in allen Spielen im ersten Viertel punkten.
Als Ersatz- Quarterback dürfte Foles den Eagles aber 2019 zu teuer werden. $20 Millionen würden ihm zustehen.
Philadelphia könnte aber auch Carson Wentz ziehen lassen und Foles als Starter behalten. Ein nicht sehr wahrscheinliches Szenario.
Also wird wohl Foles zu einem anderen Team wechseln, und die Fans der Eagles müssen Daumen drücken, daß Wentz mal eine Saison durchspielen kann.
Foles selber sagt, daß er um diese Diskussion nichts gibt. Es wäre ja klar, daß die kommen mußte. Für ihn ist es nur wichtig, sich auf die Saints vorzubereiten.
Je nach Gesundheitszustand von Carson Wentz könnte der als Ersatzmann von Foles antreten. Das aber läßt Head Coach Doug Pederson noch offen.

Panthers Safety Eric Reid wurde seiner Meinung nach zu oft auf verbotene Substanzen getestet. Das hätte nichts mit einem zufälligen Auswahlverfahren zu tun gehabt haben können, meinte er. Das wäre Schikane, weil er weiter die Nationalhymne boykottierte.
Die Liga und die Spielergewerkschaft nahmen sich gemeinsam der Beschwerde an. Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis: „Doch, war alles Zufall. Es steckte keine Schikane hinter der Anzahl der Tests.“

Die Colts setzten Safety Mike Mitchell mit einer Wadenverletzung auf die Verletztenliste.

Der Grund, warum Chargers Defensive Tackle Brandon Mebane aus persönlichen Gründen nicht gegen die Ravens spielen konnte, war ein schlimmer.
Seine sieben Wochen alte Tochter Makenna hatte das Pätau-Syndrom, auch Trisomie 13 genannt. Deshalb hatte Mebane bereits in der Saison vier Spiele entschuldigt gefehlt.
Am 3. Januar verstarb Makenna.
Gestern trainierte Mebane wieder mit dem Team und er will am Sonntag gegen die Patriots spielen.

Mittwoch, 9. Januar 2019

Kurzberichte
arians-bruce3Die Buccaneers haben einen neuen Head Coach. Es ist Bruce Arians (Bild).
Arians war in den Ruhestand getreten, nachdem er die Cardinals in den Tabellenkeller gecoacht hatte.
In Tampa Bay unterschrieb er einen Vierjahresvertrag mit der Option auf ein fünftes.
Als Offensive Coordinator wird er Byron Leftwich einstellen und als Defensive Coordinator den als Head Coach der Jets in Bausch und Bogen gescheiterten Todd Bowles. Vielleicht kann er wenigstens das?
Arians Rechte lagen allerdings immer noch bei den Cardinals. Deshalb gaben die Buccaneers ihnen ihre Draftpicks in Runde sechs und sieben 2019 als Kompensation.

Die Cardinals haben einen neuen Head Coach. Es ist Kliff Kingsbury.
Die Collegefans werden ihn eventuell kennen. Kingsbury führte Texas Tech in sechs Jahren zur negativen Bilanz von 35-40 Siegen.
Erfolg sieht anders aus.
In Arizona unterschrieb er einen Vierjahresvertrag mit der Option auf ein fünftes.

Dirk Koetter hat schon einen neuen Job.
Die Falcons verpflichteten den als Head Coach der Buccaneers gescheiterten als ihren neuen Offensive Coordinator.
Mit dem als Head Coach der Titans, der Bills und der Jaguars gescheiterten Mike Mularkey holten sie sich auch einen neuen Tight End Coach.

Wie schrieb ich letztens irgendwann so schön: „Raiders Head Coach Jon Gruden wird es egal sein, wer unter ihm General Manager wird.“
Und das sieht der neue General Manager der Raiders, Mike Mayock, genauso. In einem Interview mit ESPN sagte Mayock: „Ganz ehrlich, Jon hat das letzte Wort. Ich habe Null Probleme damit. Wir werden uns anschreien, wir werden uns bekämpfen über Spieler, von denen wir glauben, daß sie zu den Raiders passen. Aber am Ende des Tages, das verspreche ich ihnen, werden wir zu einem Konsens kommen. Wir werden wissen, wie ein Raider aussieht, wie er riecht. Darüber wird es keinen Streit geben.“
Seine Aussage ist keine Überraschung. Der ehemalige Draftanalyst des NFL eigenen Senders war von vornherein nur als Puffer für den Einhundertmillionendollar Coach vorgesehen, nicht als sein Boß.
Mayock kann hoffnungsvolle NFL Anwärter erkennen. Das hat er lange Jahre bewiesen. Und die „Wo auch immer sie 2019 spielen“ Raiders haben drei Draftpicks in der ersten Runde 2019.
Eine gute Chance den Grundstein für ein erfolgreiches Las Vegas Team 2020 zu legen.

Wie jedes Jahr ist auch dieses Jahr Josh McDaniels wieder als Head Coach im Gespräch gewesen.
Letztes Jahr hatte der Offensive Coordinator der Patriots den Colts schon fest zugesagt, und dann einen Tag vor Vertragsabschluß wieder abgesagt.
Die zweite Wahl der Colts, Frank Reich, erwies sich dabei dann ja als absoluter Glücksgriff.
Dieses Jahr sagte McDaniels weitere Gespräche zum Thema Head Coach ab. Eines hatte er mit den Green Bay Packers geführt, die sich dann aber für Ex-Titans od Matt LaFleur entschieden.
McDaniels bereitet sich nach dieser kurzen Ablenkung jetzt voll und ganz auf die Defense der Chargers vor.

Gegen die brüchige Offense der Ravens hatte er leichtes Spiel. Chargers Defensive End Melvin Ingram erzwang früh einen Ballverlust, der anschließend zum Field Goal für Los Angeles führte.
Und am Ende des Spiels eroberte er einen freien Ball und sicherte so den Sieg seines Teams. Zwischendurch kam er auf sieben Tackles und zwei Sacks.
Das war gegen die „Offense“ der Ravens.
Wird er das gegen die Offense der Patriots wiederholen können?
Tom Brady und die Seinen sind dieses Jahr weit von den Leistungen früherer Jahre entfernt.
Leichtes Spiel wird Ingram nicht haben, aber die Patriots werden alle Hände voll mit ihm zu tun haben.
So viel zur Chargers Defense.
Aber Chargers Quarterback Philip Rivers hat noch nie in Foxborough gewinnen können. 0-4 ist seine Bilanz dort. 0-7 ist seine Bilanz im Kopf an Kopf Rennen mit Tom Brady.
7:10 ist Rivers Touchdown zu Interception Bilanz in diesen Spielen.
Die Los Angeles Chargers haben keine Chance, vielleicht nutzen sie sie?
Auswärts gewinnen sie ja gerne in dieser Saison 8-1 lautet das Verhältnis, das Playoffspiel in Baltimore eingerechnet.
OK, ich will mir selber Mut für das Spiel anlabern.

Die Rückkehr der Running Backs. Sie vollzog sich in der letzten Saison, nachdem die Gehälter dieser wichtigen Spieler zeitweise unter die Gehälter der Balltreter gefallen waren.
Am Samstag werden wir den Höhepunkt dieser Entwicklung erleben. Mit Ezekiel Elliott von den Cowboys und Todd Gurley von den Rams werden der beste und drittbeste Running Back der Saison auf dem Platz stehen. 2.685 Laufyards haben die beiden gesammelt. Es wären mehr geworden, wenn Gurley nicht ein paar Spiele verletzt verpaßt hätte. Dann hätten auch der beste und zweitbeste Running Back auf dem Platz gestanden.
Die Kicker der beiden Teams sind vom Kickervirus befallen, der in dieser Saison schlimm umging. Sollte es ein knappes Spiel werden, läge das Schicksal der Teams in ihren, na ja, Füßen.
Da ist es schon besser, wenn die Beine der Running Backs über den Ausgang entscheiden.
Wir Zuschauer können nur hoffen, daß es nach den „grandiosen Defenseschlachten“ der Wild Card Runde mal wieder etwas Offense gibt. Viel Hoffnung habe ich aber nicht.

48:7 gewannen die Saints in Woche 11 gegen die Eagles.
Die höchste Niederlage, die jemals ein Titelverteidiger in der Saison nach einem Super Bowl Triumph erlitten hatte.
Die Saints sind 5-0 in Playoff-Heimspielen.
Das Spiel sollte man am Montagmorgen wohl direkt in der 40 Minuten Zusammenfassung starten.

Kurze Meldung für die ganz Footballverrückten, die nun wirklich gar nicht genug bekommen können:
Heute in einem Monat startet die Alliance of American Football, die AAF.
Erstaunlich, daß eine Liga, die rein in den USA spielt, sich Alliance of AMERICAN FOOTBALL nennt.
Wer mehr darüber erfahren möchte, der kann ja mal unter aaf.com nachsehen, was sich da so tut. Hier wird er jedenfalls nicht viel dazu erfahren.

Der Lazarettreport
Cowboys: Cole Beasley kann nicht trainieren.
Der Wide Receiver ging schon humpelnd in das Spiel gegen die Seahawks, wo sich seine Knöchelverletzung noch verschlimmerte.
Er fing nur drei Pässe für 28 Yards.
Wideout Noah Brown (Krankheit), defensive Tackle Maliek Collins (Krankheit/Knöchel), defensive Lineman David Irving (Knöchel) und Tight End Blake Jarwin (Knöchel) konnten auch nicht trainieren.
Wide Receiver Tavon Austin, defensive End Tyrone Crawford (Nacken), Guard Zack Martin (Knie), Tackle Tyron Smith (Nacken), Guard Xavier Su'a-Filo (Knöchel) und Safety Darian Thompson (Leiste) konnten nur eingeschränkt trainieren.

Rams: Running Back Todd Gurley darf ab heute wieder voll am Training teilnehmen, ebenso wie defensive Back Blake Countess (Gehirnerschütterung).

Chiefs: Safety Eric Berry (Ferse), Running Back Spencer Ware (Oberschenkel) und Wide Receiver Sammy Watkins (Fuß) konnten nur eingeschränkt trainieren.
Linebacker Dorian O'Daniel (Wade/Knöchel) konnte gar nicht trainieren.

Colts: defensive Tackle Denico Autry (Schulter), Tight End Eric Ebron (Hüfte), Safety Clayton Geathers (Knie), Receiver Ryan Grant (Zeh), Receiver T.Y. Hilton (Knöchel), Receiver Malik Hooker (Fuß), Receiver Dontrelle Inman (Schulter, Finger) und defensive End Jabaal Sheard (Knie) konnten alle nicht trainieren
All-Pro Linebacker Darius Leonard (Schulter/Knöchel) konnte nur eingeschränkt trainieren

Patriots: Tight End Jacob Hollister, Oberschenkel, er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Dienstag, 8. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Vier Playoffspiele, die aussahen wie Pre Season Spiele
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Gestern bekam ich eine E-Mail von einem treuen Leser, der dachte, die Saison würde gerade erst anfangen. Jedenfalls kam ihm das bei der „Qualität“ der gebotenen Spiele so vor. Er meinte, daß das Niveau dieser Playoffspiele eher Testspielcharakter hatte, als Playoffqualität.
Und besser kann man es nicht ausdrücken.
„Wir hätten mehr passen können,“ meinte z.B. Seahawks Quarterback Russell Wilson (Bild) nach der unnötigen Niederlage in Dallas.
Da könnte man zurückfragen: „Ja warum habt ihr es denn nicht getan?“
Zugegeben gibt es nicht viele Justierungszauberer wie Patriots Head Coach Bill Belichick und seine Assistenten. Nicht viele können den Gegner in der ersten Halbzeit so durchleuchten um dann in der zweiten Halbzeit mit einem System zu spielen, das sich genau darauf eingestellt hat. Aber wenigstens etwas Justage müßte doch möglich sein.
Wenn man merkt, daß man bei der Defense der Cowboys in eine Betonmauer läuft, wie Wilson weiter anmerkte, muß man die Löcher in dieser Mauer finden und ausnutzen. Doch dazu war man nicht in der Lage. Seattle spielte die ganze Saison über mit Lauf, Lauf, Pass und kam damit gegen mittelmäßige Verteidigungen durch. Gegen Dallas nicht.
Seattle erzielte mit 21 Läufen 59 Yards, und dabei kamen 28 Yards von einem einzigen Lauf durch Rookie Running Back Rashaad Penny. In seinem nächsten Versuch wurde er dann sogleich sieben Yards zurückgedrängt.
Die Formel: Lauf und werde gestoppt, Lauf und werde zurückgedrängt, laß Wilson im dritten Versuch versuchen, seinen Zauber zu zeigen, hat nicht funktioniert.
Bis man im letzten Viertel endlich etwas änderte, als es schon zu spät war.

Gleiches kann man auch in Baltimore sagen. Hier waren Head Coach und Assistenten nicht in der Lage, die eigenartige Defense der Chargers auszuschalten. Los Angeles stellte sehr oft Defensive Backs statt Linebacker in der Verteidigung direkt hinter der Line auf. Und tatsächlich waren sie in der Lage, die Läufer, die auf sie zukamen zu stoppen und Lamar Jacksons Qualitäten als Läufer einzudämmen. Damit kam man bei den Ravens überhaupt nicht klar.
Der Druck, den die D-Line auf Quarterback Lamar Jackson ausübte, war zu viel für den Rookie.
Immer wieder versuchte man es mit denselben unwirksamen Spielzügen, bis man im letzten Viertel endlich etwas änderte, als es schon zu spät war.

Irgendsowas in dieser Art könnte man auch über das Spiel Colts at Texans sagen, wo die Offense Houstons sich auch 2 ½ Viertel lang erfolgreich versteckte.

Der mißlungene Schuß von Bears Kicker Cody Parkey, der das Spiel hätte gewinnen können, wurde in der Statistik des Spiels geändert.
Nach genauerer Ansicht kam die NFL zu dem Schluß, daß der Kick geblockt wurde.
Eagles Defensive Tackle Treyvon Hester berührte den Ball gerade so knapp, daß er minimal die Flugrichtung änderte.
Auch wenn man das trotzdem zu der anhaltenden Schwäche der Kicker in dieser Saison zählen kann, nimmt das etwas Druck von Parkey, der sich natürlich Hundsmiserabel fühlte.
Hundsmiserabel müßten sich auf jeden Fall Head Coach und Defensive Coordinator fühlen. Warum haben die im wichtigsten Drive der Saison, beim wichtigsten Vierten und zwei der Saison nicht die besten Spieler der Defense auf den Platz gestellt?
Und wo waren die „Sackmeister“ um Khalil Mack überhaupt in dem Spiel? Nicht einmal wurde Quarterback Nick Foles gesackt.
Und wo war die Offense in diesem Spiel? Von 16 dritten Versuchen konnten sie nur elendige fünf in neue erste Versuche umwandeln.
Alle redeten vor dem Spiel von den Qualitäten der Bears Defense. Und am Ende war es die Defense der Eagles und das Special Team, das die Lorbeeren verdiente.

Alles in Allem waren das tatsächlich vier Playoffspiele auf Testspielniveau.

Kurzberichte
Die Chargers nahmen Hunter Henry von der PUP Liste.
Der Tight End riß sich im Mai ein Kreuzband und stand auf er Liste der Spieler, die nicht einsatzbereit sind. Am Montag wurde er von dieser Liste in den aktiven 53er Kader übernommen.
Ob er schon gegen die Patriots wird spielen können ist natürlich fraglich.

Die Steelers feuerten Running Back Coach James Saxon.
Seit 2014 war er im Trainerstab Pittsburghs.

Die Packers haben einen neuen Head Coach. Sie verpflichteten Matt LaFleur, der bisher Offensive Coordinator der Titans war.
Ob das eine gute Wahl war, wird die Zeit zeigen. Die Offense der Titans war nun wirklich keine, die man bewundern konnte. Sie landete auf Platz 25 der Statistik.
Der 39 Jahre alte LaFleur ist der 15. Head Coach der Packers. Er arbeitete bereits unter Kyle Shanahan (jetzt Head Coach der 49ers) und Sean McVay (Head Coach der Rams) als Offensive Coordinator.
Als Head Coach hat er noch keine Erfahrung.

Ein Jahr Freibier und ewigen Ruhm kann man in Chicago gewinnen.
Die lokale Bierbrauerei Goose Island Beer Co. findet es nicht gut, daß die chipsfutternden Armlehnen-Kicker, die Cody Parkey auf den Mond schießen wollen, sich so sehr aufregen über dessen Fehlschuß.
Sie forderte dazu auf, am Wochenende selber einen Kick aus 43 Yards zu versuchen. Wer den verwandelt, der bekommt ein Jahr Freibier der Brauerei gestiftet.

Montag, 7. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Sonntag
foles-nick-sb52-mvpNick Foles (Bild) tat es schon wieder. Der „Ersatz“- Quarterback der Eagles hat schon wieder bewiesen, daß ihm die Playoffs liegen.
In einem grauenvollen Spiel, daß an Langeweile nur noch von Chargers gegen Ravens übertroffen wurde, setzte sich Philadelphia gegen die Bears durch.
Im letzten Viertel kam tatsächlich so etwas wie ein Hauch Spannung auf, als die Schlußminuten durchaus dramatisch wurden.
Mit 10:9 für Philadelphia ging es in den Schlussabschnitt.
Nach ihrem ersten ansehnlichen Drive gingen die Bears, durch einen 22 Yards Pass von Quarterback Mitchell Trubisky zu Allen Robinson  in die Endzone, mit 15:10 in Führung. Der Zweipunkteversuch mißlang.
61 Sekunden vor Spielende gingen dann die Eagles wieder in Führung. Nach einem Touchdownpass über zwei Yards von Nick Foles zu Golden Tate bei einem vierten Versuch und zwei stand es 16:15 für Philadelphia.
Der Zweipunkteversuch schlug fehl.
Chicago hatte noch genug zeit zu kontern. Und Trubisky führte seine Offense von der eigenen 42 bis an Philadelphias 25. Die Uhr zeigte noch fünf Sekunden und ein Field Goal aus der absolut machbaren Distanz von 43 Yards stand an. Kicker Cody Parkey kam, trat und traf.
Doch die Eagles hatten ihre letzte Auszeit genommen, um den „Kicker zu vereisen“.
Und dann kam, was kommen mußte, was sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison und alle Teams zog, Parkey traf nicht mehr. Mit einem Knall landete der Ball am linken Torpfosten, prallte ab auf die Querstange und von da nach vorne in die Endzone.
Philadelphia muß jetzt nach New Orleans, und Dallas nach Los Angeles.

Noch grauenvoller ging es im Spiel vorher zu. Die Chargers überstanden eine späte Drangperiode der Ravens und gewannen 23:17.
Im letzten Viertel kam tatsächlich so etwas wie ein Hauch Spannung auf, als die Schlußminuten durchaus dramatisch wurden. Bis dahin hatte Ravens Quarterback Lamar Jackson es auf MINUS zwei Passyards gebracht. Zwischen seinem letzen vervollständigten Pass im ersten Viertel, bis zu seiner nächsten Vervollständigung in der zweiten Halbzeit vergingen EINHUNDERTZWANZIG Minuten in Echtzeit.
Doch Head Coach John Harbaugh ließ Super Bowl MVP Joe Flacco auf der Bank sitzen. Und das wäre beinahe noch das Erfolgsgeheimnis geworden.
Nachdem Baltimore bereits 23:3 zurücklag gelang es Jackson noch, das Team auf 23:17 heranzubringen.
Beinahe hätten die Chargers den Sieg noch aus der Hand gegeben. Die Ravens hatten 45 Sekunden vor Spielende die Offense auf dem Platz doch Uchenna Nwosu konnte Jackson sacken und ihm den Ball aus der Hand schlagen. Defensive End Melvin Ingram eroberte das Ei und sicherte den nicht unverdienten Sieg.
Lamar Jackson war der jüngste Quarterback, der jemals in einem Playoffspiel gestartet ist. Vielleicht war er doch zu jung und seine Nerven spielten ihm einen Streich?
Hätte er von Beginn an so gespielt, wie im letzten Viertel, hätten die Ravens durchaus eine Chance gehabt.
Nächste Station für Los Angeles ist jetzt New England.

So geht es jetzt weiter
Divisional Round
Samstag, Jan. 12
AFC
Indianapolis Colts at Kansas City Chiefs, 22:35 Uhr. (NBC)

Sonntag, Jan. 13
NFC
Dallas Cowboys at Los Angeles Rams, 02:15 Uhr. (FOX)
AFC
Los Angeles Chargers at New England Patriots, 19:05 Uhr. (CBS)
NFC
Philadelphia Eagles at New Orleans Saints, 22:40 Uhr. (FOX)

Kurzberichte
Eagles Quarterback Nick Foles ist um $1 Million reicher.
$500.000 bekam er dafür, daß er in einem Playoffspiel 33% der Spielzüge spielte, $500.000 gab es für den Sieg.
Dasselbe gilt jetzt auch für das Spiel in New Orleans.
Die 33% der Spielzüge könnten klargehen, aber der Sieg...?

Ravens Head Coach John Harbaugh ist sicher, daß es für Quarterback Joe Flacco genügend Interessenten geben wird.
Seine Zeit in Baltimore ist vorbei, das steht fest. Obwohl Rookie Lamar Jackson gestern eine grauenvolle Vorstellung bot, ließ Harbaugh Flacco auf der Bank sitzen.
Einen besseren Beweis, daß die Zukunft bei den Ravens Jackson und nicht Flacco gehört, konnte es nicht geben.
„Joe Flacco wird einen Platz in der Liga finden,“ sagte Harbaugh nach dem Spiel. „Er kann immer noch spielen. Es wird einen Markt für ihn geben.“
11 Saisons spielte Flacco für Baltimore und brachte das Team sieben Mal in die Playoffs. 2012 gewann er den Super Bowl und wurde zum MVP des Spiels gewählt.
Nächste Woche wird er 34 Jahre alt.

Rams Head Coach McVay erwartet, daß Todd Gurley gegen Dallas spielen kann.
Der Running Back hatte die letzten beiden Spiele mit einer Knieverletzung verpaßt.

Kwamie Lassiter starb im Alter von 49 Jahren.
In der NFL spielte der Safety von 1995 bis 2004 für die Cardinals, Chargers und zuletzt die Rams.
Die Cardinals gaben den Tod Lassiters bekannt, aber nicht die Todesursache.

Sonntag, 6. Januar 2019

Die NFL 2018 - Wild Cards - Samstag
reich-frank-4Die Normale Hackordnung in der AFC South ist wieder hergestellt. Jahrelang dominierten die Colts diese Division, nicht weil sie besonders gut waren, sondern weil die anderen Teams besonders schlecht waren.
Letztes Jahr konnte Colts Quarterback Andrew Luck wegen seiner Schulterverletzung gar nicht spielen. Diese Lücke nutzten die Jaguars aus und gewannen die South.
Dieses Jahr kam Luck zurück und nach einem holprigen Start in die Saison, in dem er erst mal den Rost der langen Auszeit loswerden mußte, kamen die Colts immer besser in die Gänge.
Doch die Texans nutzten diese lange Anlaufzeit Lucks, um sich vorne in der Division festzusetzen.
Die gute Arbeit von Colts Head Coach Frank Reich (Bild) kann man gar nicht unterschätzen. In seinem ersten Jahr sorgte er dafür, daß der Quarterback der Colts nicht so oft gesackt wurde, wie kein anderer der Liga (2017, 52 mal), sondern so selten wie kaum ein anderer (2018, 18 mal).
Das war Luck gar nicht gewohnt, daß er während eines Spiel nicht mehr um sein Leben laufen mußte, sondern sich auf seine Würfe konzentrieren konnte.
Gestern wurde er nicht einmal gesackt und kam auf 19 von 32 für 222 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Die erste Halbzeit fand ohne Beteiligung der Texans Offense statt und die Colts spielten fünf (beinahe) fehlerfreie Angriffsserien. In dreien davon erzielten sie Touchdowns.
Mit 21:0 ging es in die Halbzeitpause.
Die Langeweile des dritten Viertels wurde nicht durch irgendwelche Punkte gestört.
Houston kam im letzten Viertel zu sieben Gnadenpunkten und das war es.
Was man den Colts vorwerfen könnte, wäre, daß sie Texans Quarterback Deshaun Watson nicht oft genug gesackt haben. In der Saison lag Watson mit 62 Sacks einsam auf Platz eins der Liga. Nur dreimal konnten die Colts ihn gestern zu Boden bringen. Er kam auf eine Bilanz von 29 von 49 für 235 Yards, 1 Touchdown, 1 Interception.
Gegen Patrick Mahomes von den Chiefs müssen die Colts nächste Woche ganz anders reinhauen.

Daß es kein schwarzer Samstag für Texas wurde, dafür sorgten die Cowboys.
Mit 24:22 sieht ihr Sieg gegen die Seahawks irgendwie knapper aus, als er gefühlt war.
Dallas führte in der ersten Halbzeit 10:6. Als die Zeit ablief, versuchte Seahawks Kicker Sebastian Janikowski ein Field Goal aus 57 Yards. Das ging sehr weit daneben und für den alten Mann war die Entfernung wohl zu groß. Janikowski verletzte sich bei dem Kick am Oberschenkel und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr eingesetzt werden.
Seattle kam zu zwei Touchdowns, nach denen sie aus der Not geboren Zweipunkteversuche versuchten. Beide gelangen.
Nach dem ersten ging Seattle mit 14:10 in Führung.
Doch Dallas hatte seine Hausaufgaben gemacht. Gegen die beste Laufverteidigung der regulären Saison kam Running Back Ezekiel Elliott auf 137 Yards und 1 Touchdown.
Auch Quarterback Dak Prescott konnte einen Lauf- Touchdown beisteuern, und spielte auch so ruhiger und sicherer, als man es aus der Saison von ihm gewohnt war.
Dallas jedenfalls konnte sich eine 24:14 Führung zurückerobern.
82 Sekunden vor Spielende kamen die Seahawks durch einen Touchdownpass von Russell Wilson zu JD McKissic und dem zweiten Zweipunkteversuch auf 24:22 heran.
Punter Michael Dickson kam für den jetzt fälligen Onsidekick auf den Platz. Er führte ihn per Dropkick aus und trat den Ball direkt in die Hände von Cowboys Wide Receiver Cole Beasley.
Dallas konnte die Uhr herunterlaufen lassen.
Beide Quarterbacks spielten recht gut, wobei Prescott das Glück hatte, Ezekiel Elliott im Team zu haben, der ihn entlastete.
Bei den Seahawks lag alle Last der Offense auf den Schultern von Wilson. Er kam auf eine Bilanz von 18 von 27 für 233 Yards, 1 Pass Touchdown und 1 Lauf Touchdown. Und obwohl Wilson nun wirklich zu den mobilsten Quarterbacks der Liga gehört, kam er nur auf 14 Laufyards. Auch die Defense der Cowboys hatte ihre Hausaufgaben gemacht.
Dak Prescott kam auf 22 von 33 für 226 Yards, 1 Pass Touchdown, 1 Interception und 1 Lauf Touchdown.
Über die gesamte Dauer betrachtet war das Spiel eher öde. Erst die spannende Schlußphase bewahrte es davor, zum Vollflop zu werden.
Ob Dallas jetzt nach Los Angeles oder New Orleans muß, das entscheidet erst der Ausgang des Spiels der Eagles in Chicago.
Cowboys Wide Receiver Allen Hurns verletzte sich böse am linken Sprunggelenk mit Brüchen und gerissenen Bändern und muß operiert werden.

Zur Kasse bitte...
hieß es natürlich auch nach Woche 17 wieder.
Hier sind die bösen Sünder:
Bears: Linebacker Roquan Smith, $20,054, Angriff mit dem Helm voran auf Vikings Quarterback Kirk Cousins

Dolphins-Bills: Da gab es ein ziemliches Handgemenge das zu drei Platzverweisen führte und über $33.000 an Strafen.
Dolphins Linebacker Kiko Alonso, $10,026
Sein Teamkollege Defensive End, $10,026
Bills: offensive Lineman Jordan Mills, $13,369

Chiefs: Receiver Tyreek Hill, $10,026, Beleidigung

Saints: defensive End Marcus Davenport, $20,054, Roughing the Passer.

Wie hieß es bei ESPN?
Das All-Pro Team wäre wichtiger als die Pro Bowl Teams, weil es von professionellen Sportreportern gewählt wird?
OK, dann hier das All-Pro Team der NFL 2018
FIRST TEAM

OFFENSE
Quarterback: Patrick Mahomes, Kansas City Chiefs
Running Back: Todd Gurley, Los Angeles Rams
Flex: Tyreek Hill, Kansas City Chiefs
Tight End: Travis Kelce, Kansas City Chiefs
Wide Receivers: Michael Thomas, New Orleans Saints; DeAndre Hopkins, Houston Texans
Left Tackle: David Bakhtiari, Green Bay Packers
Right Tackle: Mitchell Schwartz, Kansas City Chiefs
Left Guard: Quenton Nelson, Indianapolis Colts
Right Guard: Zack Martin, Dallas Cowboys
Center: Jason Kelce, Philadelphia Eagles

DEFENSE
Edge Rushers: J.J. Watt, Houston Texans; Khalil Mack, Chicago Bears
Interior Linemen: Aaron Donald, Los Angeles Rams; Fletcher Cox, Philadelphia Eagles
Linebackers: Luke Kuechly, Carolina Panthers; Bobby Wagner, Seattle Seahawks; Darius Leonard, Indianapolis Colts
Cornerbacks: Kyle Fuller, Chicago Bears; Stephon Gilmore, New England Patriots
Safeties: Eddie Jackson, Chicago Bears; Derwin James, Los Angeles Chargers
Defensive Back: Desmond King, Los Angeles Chargers

SPECIAL TEAMS
Placekicker: Justin Tucker, Baltimore Ravens
Punter: Michael Dickson, Seattle Seahawks
Kick Returner: Andre Roberts, New York Jets
Punt Returner: Tarik Cohen, Chicago Bears
Special Teamer: Adrian Phillips, Los Angeles Chargers

SECOND TEAM

OFFENSE
Quarterback: Drew Brees, New Orleans Saints
Running Back: Ezekiel Elliott, Dallas Cowboys
Flex: Christian McCaffrey, Carolina Panthers
Tight End: George Kittle, San Francisco 49ers
Wide Receivers: Julio Jones, Atlanta Falcons; Tyreek Hill, Kansas City Chiefs
Left Tackle: Duane Brown, Seattle Seahawks; Terron Armstead, New Orleans Saints
Right Tackle: Ryan Ramczyk, New Orleans Saints
Left Guard: Joel Bitonio, Cleveland Browns
Right Guard: Marshal Yanda, Baltimore Ravens
Center: Maurkice Pouncey, Pittsburgh Steelers

DEFENSE
Edge Rushers: Von Miller, Denver Broncos; Cameron Jordan, New Orleans Saints; Myles Garrett, Cleveland Browns; Danielle Hunter, Minnesota Vikings
Interior Linemen: Chris Jones, Kansas City Chiefs; J.J. Watt, Houston Texans
Linebackers: Von Miller, Denver Broncos; C.J. Mosley, Baltimore Ravens; Leighton Vander Esch, Dallas Cowboys
Cornerbacks: Byron Jones, Dallas Cowboys; Xavien Howard, Miami Dolphins
Safeties: Jamal Adams, New York Jets; Harrison Smith, Minnesota Vikings
Defensive Back: Derwin James, Los Angeles Chargers

SPECIAL TEAMS
Placekicker: Aldrick Rosas, New York Giants
Punter: Johnny Hekker, Los Angeles Rams
Kick Returner: Cordarrelle Patterson, New England Patriots
Punt Returner: Desmond King, Los Angeles Chargers
Special Teamer: Cory Littleton, Los Angeles Rams

Samstag, 5. Januar 2019

Der Lazarettreport
foles-nick2Entwarnung in Philadelphia. Quarterback Nick Foles (Bild) ist voll einsatzbereit. Gegen die Redskins wurde er an den Rippen verletzt, doch am Donnerstag und Freitag konnte er ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Ein voll einsatzbereiter Quarterback ist gegen die Bears Defense überaus wichtig. Mit 50 Sacks liegen sie auf Platz drei der Liga und da wird Foles seine ganze Beweglichkeit brauchen, um Khalil Mack und Co zu entkommen.
Defensive End Michael Bennett (Fuß), Cornerback Avonte Maddox (nicht näher bezeichnet), offensive Tackle Jason Peters (Quadrizeps) und Guard Isaac Seumalo (Brust) sind fraglich.
Cornerback Sidney Jones (Oberschenkel), Wide Receiver Mike Wallace (Knöchel) werden nicht spielen.

Bears: Ob Safety Eddie Jackson (Knöchel) spielen kann wird kurzfristig entschieden
Linebacker Aaron Lynch (Ellenbogen), sein Einsatz ist zweifelhaft.

Chargers: Running Back Austin Ekeler (Leiste) und Tight End Hunter Henry (Knie) sind fraglich.
Linebacker Jatavis Brown (Knöchel) ist raus.
defensive Tackle Brandon Mebane ist wegen einer persönlichen Angelegenheit als zweifelhaft gelistet.

Ravens: Guard Alex Lewis (Schulter), Wide Receiver Chris Moore (Schulter/Hüfte) und Cornerback Tavon Young (Leiste) sind fraglich.

Kurzberichte
Die Wild Card Runde beginnt heute. Acht hoffnungsvolle Teams starten in die Playoffs und wollen bis zum Super Bowl durchkommen.
Das ist fast aussichtslos.
Fast.
Wild Card Teams kommen selten in den Super Bowl und gewinnen können sie ihn schon fast gar nicht.
Fast.
Zuletzt schafften es die Baltimore Ravens in der Saison 2012.
Und die Ravens starten auch dieses Jahr in der Wild Card Runde ins Playoffrennen.
Die 10-6 Ravens haben ein Heimspiel gegen die 12-4 Chargers. Baltimore ist 6-2 in Heimspielen, Los Angeles 7-1 in Auswärtsspielen.
Beide Teams verlassen sich eher auf ihre Verteidigungen, als auf ihre Angriffsreihen.
Chargers at Ravens dürfte eine zähe Angelegenheit werden.
Die Ravens sind leichter Favorit bei den Buchmachern.

Der Fisch stinkt zwar vom Kopf her, doch in Pittsburgh werden nur die Schuppen entfernt.
Head Coach Mike Tomlin gab bekannt, daß Outside Linebacker Coach Joey Porter gehen muß. Sein Vertrag wird nicht verlängert.
Porter spielte die ersten acht Jahre seiner 13 Jahre dauernden Karriere in Pittsburgh. Er verließ das Team 2007, als Tomlin zu den Steelers kam.
2014 kam Porter als Assistent der Defense nach Pittsburgh zurück.

Zur Kasse bitte...
hieß es nach Woche 16 für folgende Spieler:
Patriots: Julian Edelman, insgesamt $63,504 für drei verschiedene Strafen im Spiel gegen die Bills.

Texans: Linebacker Jadeveon Clowney, $40,110, Roughing the Passer

Cowboys: defensive End Randy Gregory, $20,054, Roughing the Passer

Jets: defensive End Leonard Williams, insgesamt $43,449 für zwei verschieden Strafen.

Browns: Quarterback Baker Mayfield, $10,026, unsportliches Verhalten für eine Geste gegen seinen Ex Head Coach Hue Jackson, der mittlerweile bei den Bengals als irgendwas mitwirkt.

Bears: Receivers Anthony Miller und Josh Bellamy, jeder $10,026, unnötige Härte

49ers: Cornerback Richard Sherman, $10,026, unnötige Härte
Safety Marcell Harris, $10,026, illegaler Angriff auf den Quarterback

Jaguars: Linebacker Telvin Smith, $10,026, Beleidigung

Redskins: Cornerback Josh Norman, $10,026, übertriebene Härte

Titans: Tackle Taylor Lewan, $10,026, übertriebene Härte

Freitag, 4. Januar 2019

Kurzberichte
long-howie„Wir sind nicht verwandt,“ sagte Kyle Long über seinen Bruder Chris.
Jedenfalls nicht am Sonntag, wenn Bears Guard Kyle gegen Eagles Defensive End Chris spielt.
Danach wird das verwandtschaftliche Verhältnis wieder in Ordnung gebracht.
Kyle und Chris werden im Wild Card Spiel tatsächlich gegeneinander spielen, denn sie stehen auf verschiedenen Seiten des Balles. Andere Brüder sehen sich dagegen auf dem Platz nicht von Auge zu Auge, so wie die Verteidiger TJ und JJ Watt oder die Manning Brüder, die beide Quarterbacks sind, bzw. waren.
Und einen Grund zum Feiern wird auch der Verlierer des Spiels haben. Papa Howie Long (Bild), Hall of Fame Mitglied, hat am Sonntag Geburtstag, seinen 59.
Die Eltern der beiden Brüder werden natürlich im Stadion sein. Howie Long hat Glück, daß FOX an diesem Tag kein Spiel überträgt, und er somit nicht bei der Vorberichterstattung im Studio sitzen muß. Das einzige FOX Spiel am Wild Card Wochenende ist Seahawks at Cowboys am Samstag.

Texans Wide Receiver DeAndre Hopkins spendet seinen Playoffscheck der Familie einer Siebenjährigen, die am Sonntag bei einem „Drive-by Shooting“ getötet wurde.
Jazmine Barnes saß im Wagen ihrer Mutter, als ein Pickup Truck neben dem Auto anhielt und die Schüsse daraus abgefeuert wurden. Auch die Mutter wurde getroffen, überlebte aber.
Das Harris County Sheriffs Büro glaubt, daß der Anschlag zufällig geschah. Der Mörder wurde noch nicht identifiziert.
Für das Spiel am Sonntag bekommt Hopkins $29.000.

„Verfahren eingestellt,“ hieß es am Donnerstag im Fall gegen Reuben Foster wegen häuslicher Gewalt.
Der Linebacker sollte im November seine damalige und jetzt ehemalige Freundin geschlagen haben.
Am 24. November wurde Foster, der damals im Kader der 49ers war, verhaftet. Die Niners feuerten den Linebacker sofort, als sie davon erfuhren.
Drei Tage später verpflichteten die Redskins Foster und ernteten einen Proteststurm, äh einen Shitstorm, wie es ja jetzt heißt.
NFL Commissioner Roger Goodell setzte Foster auf die Liste der Spieler, die die Liga nicht auf dem Platz sehen möchte. Auf dieser Ausnahmeliste bleibt der Linebacker so lange, bis die Liga den Fall abschließend untersucht hat.
Auch wenn die Ankläger in Florida keinen Grund sehen den Fall weiter zu verfolgen, Foster in ihren Augen also unschuldig ist, heißt das nicht, daß Goodell ihn wieder also spielberechtigt einsetzt.
Foster hatte bereits so viele Anzeigen und Anklagen am Hals, daß es noch eine Weile dauern kann, bis er wieder spielberechtigt ist... wenn überhaupt.

Steelers Head Coach Mike Tomlin betonte, daß nach dieser frustrierenden Saison große Veränderungen kommen werden.
Die beste Veränderung wäre, wenn die Steelers sich von Tomlin trennen würden, aber das ist irgendwie nicht im Gespräch.
Das Team ging mit vielen talentierten Spielern und dem Ziel Super Bowl in die Saison. Und das war realistisch.
Und doch gehören sie zu den Urlaubern, die den Playoffs nur zusehen.
Und wieder doktern die Steelers nur an den kleinen Baustellen herum, anstatt die große Baustelle anzugehen. Der Defensive Coordinator Keith Butler soll gefeuert werden, vielleicht auch noch der ein oder andere Assistenztrainer, doch Tomlin soll bleiben.
Völlig unverständlich!

Ravens Quarterback Lamar Jackson wird der jüngste Quarterback, der jemals in einem Playoffspiel startete.
Wenn das Spiel gegen die Chargers beginnt, ist Jackson 21 Jahre und 346 Tage alt.
Am Montag wird er 22.
Die letzten fünf Rookies, die in einem Playoffspiel starteten, haben verloren und sind 0-5, wenn es gegen erfahrene Quarterbacks im anderen Team ging. Rookie Quarterbacks unter sich in Playoffspielen gab es 2011 mit TJ Yates (Texans) gegen Andy Dalton (Bengals), und 2012 mit Russell Wilson (Seahawks) gegen Robert Griffin III (Redskins).
Es ist noch nie einem Rookie Quarterback gelungen, sein Team in den Super Bowl zu führen.

Können Teams, die in die Playoffs kommen, Schwächen haben?
Können sie!
Baltimore Ravens: Pass Offense - Zwar gewannen die Ravens sechs der letzten sieben Spiele, in denen Rookie Quarterback Lamar Jackson startete, doch am Paßspiel hat es weniger gelegen. 156,1 Yards erzielt Baltimore im Schnitt nur. Jackson erzielte in diesen Spiele 695 Yards mit Laufspiel.
Wenn die Chargers ihn in Schach halten können, haben sie eine Chance.

Los Angeles Chargers: Tight Ends - Antonio Gates, Virgil Green und Sean Culkin fingen zusammen nur 48 Pässe für 567 Yards und 3 Touchdowns.

Houston Texans: Pass Protection - 62 mal landete Quarterback Deshaun Watson unter Verteidigern.

Indianapolis Colts: Strafen - 120 Strafen kassierten sie 2018, die Drittmeisten der Liga. Darunter waren 31 Holding Strafen. Nur die Redskins hatten mehr.
Das kann in einem knappen Spiel gegen den Divisionsrivalen aus Houston spielentscheidend sein.

Chicago Bears: Special Teams - Kicker Cody Parkey gehört zu den schlechtesten der Liga und konnte nur 76,7% seiner Schüsse durch die Stangen schicken.
Gegen die Eagles könnte das nicht reichen.

Philadelphia Eagles: Ballverluste erzwingen - Bei der Bilanz zwischen erzwungenen Ballverlusten und eroberten Bällen stehen die Eagles bei Minus 6.
Zwar hatten sie 2018 nur 23 Ballverluste, doch sie waren nicht gut darin, den Gegnern den Ball abzunehmen.

Dallas Cowboys: Red Zone - Sobald die Cowboys in die Nähe der gegnerischen Endzone kommen, sieht es schwarz für sie aus. Diese Krankheit, die schon mit Quarterback Tony Romo begann, wurde unter Dak Prescott noch sehr viel schlimmer.
Nur 48% der Trips in die Red Zone konnten mit Punkten abgeschlossen werden, dazu gehören auch Field Goals. Auf Platz 29 rangiert Dallas mit dieser Schwäche.

Seattle Seahawks: Zeit für Russell Wilson - Der Quarterback der Seahawks braucht zu lange, um sich vom Ball zu trennen. Dadurch kassierte er 51 Sacks, und das obwohl er sehr gut ist, selber mit dem Ball zu laufen.

15 mögliche Kandidaten zur Aufnahme in die Hall of Fame wurden bekanntgegeben.
Es sind:
Steve Atwater, Safety – 1989-1998 Denver Broncos, 1999 New York Jets
Champ Bailey, Cornerback – 1999-2003 Washington Redskins, 2004-2013 Denver Broncos
Tony Boselli, Tackle – 1995-2001 Jacksonville Jaguars
Isaac Bruce, Wide Receiver – 1994-2007 Los Angeles/St. Louis Rams, 2008-09 San Francisco 49ers
Don Coryell, Coach – 1973-77 St. Louis Cardinals, 1978-1986 San Diego Chargers
Alan Faneca, Guard – 1998-2007 Pittsburgh Steelers, 2008-09 New York Jets, 2010 Arizona Cardinals
Tom Flores, Coach – 1979-1987 Oakland/Los Angeles Raiders, 1992-94 Seattle Seahawks
Tony Gonzalez, Tight End – 1997-2008 Kansas City Chiefs, 2009-2013 Atlanta Falcons
Steve Hutchinson, Guard – 2001-05 Seattle Seahawks, 2006-2011 Minnesota Vikings, 2012 Tennessee Titans
Edgerrin James, Running Back – 1999-2005 Indianapolis Colts, 2006-08 Arizona Cardinals,2009 Seattle Seahawks
Ty Law, Cornerback – 1995-2004 New England Patriots, 2005, 2008 New York Jets, 2006-07 Kansas City Chiefs, 2009 Denver Broncos
John Lynch, Free Safety – 1993-2003 Tampa Bay Buccaneers, 2004-07 Denver Broncos
Kevin Mawae, Center – 1994-97 Seattle Seahawks, 1998-2005 New York Jets, 2006-09 Tennessee Titans
Ed Reed, Safety – 2002-2012 Baltimore Ravens, 2013 Houston Texans, 2013 New York Jets
Richard Seymour, defensive End/defensive Tackle – 2001-08 New England Patriots, 2009-2012 Oakland Raiders

Donnerstag, 3. Januar 2019

Kurzberichte
manning-eli-sb-trophyGiants General Manager Dave Gettleman überraschte die Footballwelt damit, daß er Head Coach Pat Shurmur nicht gefeuert hat.
Und dann meinte Gettleman, daß er Quarterback Eli Manning (Bild) für die kommende Saison nicht unbedingt als gesetzt ansieht. Von einem Handel Mannings zu einem anderen Team ist zwar nicht die Rede, aber wirklich vom Tisch ist diese Möglichkeit auch nicht.
„Ich muß Entscheidungen treffen, die im Besten Interesse der New York Football Giants sind,“ sagte der General Manager. „Wir sind in einem Umbruch. Wir erkunden alle Möglichkeiten. Alles liegt auf dem Tisch. Wir wollen versuchen, den Erfolg herzustellen.“
Und warum ist dann Shurmur noch der Head Coach? Wie soll der Erfolg mit dem möglich sein?
Manning möchte nicht bei einem anderen Team spielen. Und preiswert ist er auch. Der 37-jährige bekommt 2019 ein Grundgehalt von schlappen $11,5 Millionen. Gespräche über eventuelle Gehaltserhöhungen und Vertragsverlängerungen hat es nicht gegeben. Manning hat noch ein Jahr in seinem Vertrag stehen.
Da darf man gespannt sein, wie es weitergeht.

Wie ging es letztes Jahr mit den am schwarzen Montag gefeuerten Cheftrainern weiter?
Sieben waren es, die gehen mußten
Cardinals: Bruce Arians
Bears: John Fox
Lions: Jim Caldwell
Colts: Chuck Pagano
Giants: Ben McAdoo
Raiders: Jack Del Rio
Titans: Mike Mularkey
Niemand von ihnen fand 2018 einen Job als Coach in der NFL. Arians und Fox arbeiteten für TV Sender. Caldwell und Pagano waren als Berater tätig, die anderen waren ganz weg vom Fenster

„Ich bin bereit für das heftigste Arbeitspensum der Saison,“ zeigt sich Cowboys Running Back Ezekiel Elliott einsatzbereit.
Er wurde im letzten Saisonspiel geschont. Anders als seine Kollegen auf den Starterposten, die mußten ran.
Elliott kam 2018 auf 1.434 Laufyards. Er soll es gegen die nicht ganz so starke Laufdefense der Seahawks richten.
Wenn es Seattle gelingt, ihn kaltzustellen, dann läge das Schicksal der Cowboys in den Händen von Quarterback Dak Prescott. Und das wäre das Ende aller Träume auf ein Weiterkommen in den Playoffs.
Doch Elliott brennt. Und er weiß, daß auch das Team bereit ist. Seattle kann kommen.

„Meine Geschichte bewahrt mich nicht vor Kritik,“ zeigt sich John Elway realistisch.
Der General Manager der Broncos war als Quarterback DER Superstar des Teams. Als General Manager konnte er bisher nicht wirklich überzeugen. Zwar bildete er ein Super Bowl Team, doch danach war sein Zauber verflogen.
Mit Head Coach Vance Joseph griff er bereits zum vierten Mal daneben, seit er 2011 den Posten des General Managers übernahm.
„Wir haben fünf und sechs Spiele gewonnen in den letzten beiden Saisons. Es ist mein Job, das zu korrigieren.“
Das hört ja nicht damit auf, daß Elway einen fähigen Head Coach findet, sondern auch auf der Quarterback Position besteht erhöhter Handlungsbedarf.
Das sind zwei kolossale Baustellen, die gemeistert werden müssen. Und das wird nicht leicht.

Der Lazarettreport
Colts Center Ryan Kelly hat Nackenprobleme.
Gegen die Titans konnte er in der zweiten Halbzeit nicht mehr bei jedem Spielzug mitmachen.
Gegen die Texans glaubt er aber wieder voll einsatzbereit zu sein. Am Mittwoch konnte er ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Die Receiver TY Hilton, Knöchel, und Ryan Grant, Zeh, konnten nicht trainieren.

Eagles: Quarterback Nick Foles, Rippenprellung. Er will gegen die Bears spielen.
Linebacker D.J. Alexander (Oberschenkel), defensive End Michael Bennett (Fuß) und Cornerback Sidney Jones (Oberschenkel) konnten nicht trainieren
Defensive Tackle Fletcher Cox (Knie), Center Jason Kelce (Knie), offensive Tackle Jason Peters (Quadrizeps), Guard Isaac Seumalo (Brust) und Wide Receiver Mike Wallace (Knöchel) waren eingeschränkt.

Bears: Safety Eddie Jackson (Knöchel) konnte nicht trainieren, ebenso wie Linebacker Aaron Lynch (Ellenbogen).
Guard Kyle Long (Knöchel) die Wide Receivers Taylor Gabriel (Rippen), Anthony Miller (Schulter) und Allen Robinson (Rippen) waren voll einsatzbereit

Texans: Wide Receiver DeAndre Hopkins (Knöchel) und defensive End J.J. Watt (Ellenbogen/Knie) trainierten eingeschränkt.
Wide Receiver Keke Coutee (Oberschenkel), defensive Tackle Brandon Dunn (Knöchel) Cornerback Johnathan Joseph (Nacken), Linebacker Benardrick McKinney (Ferse) konnten voll trainieren.
Safety Mike Tyson (Knie/Knöchel) wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Chargers: Running Back Austin Ekeler (Leiste) konnte nicht voll trainieren

Ravens: Cornerback Tavon Young (Leiste) konnte nicht trainieren.

Seahawks: Safety Delano Hill, brach sich im letzten Saisonspiel die Hüfte. Er wurde auf die Verletztenliste gesetzt.

Wer spielt 2019 gegen wen?
Hier steht es...

Mittwoch, 2. Januar 2019

Die NFL 2018 Ende der regulären Saison.
mayfield-baker2Lange hat`s gedauert, bis ich wieder auf dem Damm war. Ein ganzes Jahr liegt zwischen meinen letzten Meldungen und diesen hier.
An all die, die mir ein gutes neues Jahr und gute Besserung gewünscht haben (es waren ernüchternd wenige) sage ich danke.
Den anderen rufe ich natürlich auch ein fröhliches: „Dankeschön!“ entgegen, wofür auch immer.
Genug davon, rein in`s Geschehen.
Allzu tief in die Details der Spiele einzutauchen, hat jetzt wohl keinen Zweck mehr, deshalb in aller Kürze nur das Wichtigste, denn die Übertragungszeiten der Playoff Spiele stehen fest, und wer 2019 gegen wen spielt ist auch schon klar. Muß ja alles heute noch untergebracht werden.
Beginnen wir mit ein paar Rekorden.
Beginnen wir mit Baker Mayfield (Bild). Warum mit einem „Loser“?
Deshalb, weil aus diesem Quarterback und den Browns 2018 ein Menge mehr hätte werden können, wenn sie nicht zunächst einen Versager als Head Coach gehabt hätten. Hue Jackson erkannte das Talent Mayfields nicht, oder wollte es nicht wahrhaben. Mayfield startete nur in 13 Spielen, weil er zunächst auf der Bank versauerte. Und doch erzielte er einen NFL Rekord für Rookie Quarterbacks.
Baker Mayfield warf 27 Touchdownpässe, so viele wie noch kein Rookie Quarterback zuvor. 2012 warf Seahawks Quarterback Russell Wilson 26 und 1998 warf Colts Quarterback Payton Manning 26.
Sie hatten aber beide volle 16 Spiele dafür zur Verfügung.
Und die Browns boten den Ravens im letzten Saisonspiel 2018 einen harten Kampf.
Baltimores 26:24 Sieg in einem sehr sehenswerten Spiel kann man durchaus als glücklich bezeichnen.
Die Ravens sicherten sich damit die AFC North.
Die Steelers gewannen zwar zeitgleich 16:13 in einem unterirdischen Spiel gegen die Bengals, aber sie verpaßten die Playoffs komplett, und das zurecht.
Head Coach Mike Tomlin war nicht in der Lage aus den guten Spielern, die ihm zur Verfügung stehen, ein siegreiches Team zu bilden.
Da nutzte es auch nichts, daß Quarterback Ben Roethlisberger zum ersten Mal in seiner langen Karriere über 5.000 Passyards in einer Saison erzielte.

Die Chiefs bekamen von den Raiders wenig Gegenwehr. Die war auch nicht zu erwarten. Mit einem klaren 35:3 Sieg sicherte sich Kansas City die Spitzenposition in der AFC und hat in jedem Playoffspiel Heimrecht.
Quarterback Patrick Mahomes warf seinen 50. Touchdownpass der Saison und zog damit mit Patriots Quarterback Tom Brady gleich, der 2007 50 Touchdownpässe warf.
An der Spitze steht einsam und alleine Payton Manning, der 2013 55 Touchdownpässe warf.
Sowohl Brady als auch Manning wurden in diesen Saisons zum MVP der Liga gewählt.

George Kittle!
George wer?
Kittle, Leute, Kittle!
Für ein Loserteam spielend, konnte Kittle einen NFL Rekord aufstellen.
2011 stellte Patriots Tight End Rob Gronkowski mit 1.327 Passyards einen neuen NFL Rekord für Tight Ends auf.
In Woche 17 der Saison 2018 stellte Chiefs Tight End Travis Kelce den Rekord mit 1.336 Yards ein.
Und nur eine Stunde später stellte 49ers Tight End George Kittle diesen noch taufrischen Rekord mit 1.377 Yards ein.
Die 49ers verloren gegen die Rams mit 32 zu 48, und Los Angeles sicherte sich damit den zweiten Platz in der NFC und eine Woche Spielfrei.

Die Vikings entschieden sich dafür Quarterback Kirk Cousins $84 Millionen in den Rachen zu schmeißen. Sie hätten das Geld auch an wohltätige Institutionen vergeben können, denn von Cousins bekamen sie NULL zurück.
Zur Halbzeit hatte die von Cousins geführte Offense im wichtigen Spiel gegen die Bears 49 Yards erzielt.
Minnesota brauchte einen Sieg, um in die Playoffs zu kommen. Eine Niederlage gegen Chicago bei einem gleichzeitigen Sieg der Eagles, und Ade Playoffs.
Und so kam es dann auch.
Die Bilanz von Cousins: 20 von 33 für 132 Yards, 1 Touchdown.
Die Bears schonten ihre Starter nicht, was sie spätestens in der zweiten Halbzeit hätten machen können, und gewannen 24:10. Sie kickten Minnesota aus den Playoffs, und sicherten sich damit Philadelphia als Wild Card Gegner.

Die Eagles gewannen ihr Spiel gegen Washington mit 24:0 in Landover, Maryland, der Heimat der Redskins.
Hätten sie verloren, wären trotzdem die Vikings in die Endrunde gekommen. Aber durch den Sieg, angeführt von Ersatz Quarterback Nick Foles, sind sie in der Lage, ihren Super Bowl Titel zu verteidigen.
Nick Foles ist der Quarterback der Eagles, der das Team in die Playoffs führt, nachdem Carson Wentz Philadelphia mehr schlecht als recht bis in den Dezember geführt hat und dann verletzt ausscheidet. So war es 2017 und so war es 2018.
Verletzt hat sich auch Foles. Doch trotz seiner Rippenverletzung, die er sich in der zweiten Halbzeit zuzog, will er im Wild Card Spiel in Chicago starten.

Um Alles oder Nichts ging es im Sunday Night Football Spiel zwischen den Colts und den Titans.
Es ist zum Kotzen zu sehen, wie ein völlig minderbemitteltes Team, wie die Titans, überhaupt bis zum allerletzten Spiel im Playoffrennen bleiben kann.
Ein Beweis dafür, wieviel grottenschlechter die anderen Teams unter den Titans sein müssen!
Die Colts waren Tennessee in allen Belangen haushoch überlegen, konnten diese optische Überlegenheit aber nicht in genügende Punkte ummünzen.
Die Statistiken der Quarterbacks:
Colts Andrew Luck: 24 von 35 für 285 Yards, 3 Touchdowns, 1 Interception
Titans Blaine Gabbert: 18 von 29 für 165 Yards, 1 Touchdown, 2 Interceptions
Nur 33:17 konnte Indianapolis gewinnen und sicherte sich damit ein Wild Card Spiel gegen ein Team, das sie aus der eigenen Division nur zu gut kennen, die Texans.
Und nein, die Titans hätten auch mit Quarterback Marcus Mariota eher nicht gewonnen.

Kommen die Patriots mit ihrem schlechtesten Team in der Ära Brady/Belichick noch rechtzeitig in Fahrt?
Wer kann das sagen?
Das armselige Team am anderen Ende des 38:3 Sieges waren die Jets.
New England hat sich zumindest ein Heimspiel und eine Freiwoche mit diesem Sieg erspielt.

Mit einem nie gefährdeten 20:3 gegen die Jaguars sicherte sich Houston die AFC South.

Eigentlich nicht erwähnenswert, weil es um nichts mehr ging, aber die Cowboys und die Giants lieferten das Spiel des Tages.
Dallas gewann mit 36:35 in einem spitzen Spiel.

Genug davon, kommen wir zum lustigen Trainerfeuern
Nur ein paar Minuten überstand Dirk Koetter die 32:34 Niederlage seiner Buccaneers in einem wirklich spannenden Spiel gegen die Falcons.
Er war der erste Head Coach, der nach dem letzten Spieltag gefeuert wurde.
Zum 11. Mal in Folge kann Tampa Bay in den Playoffs nur zusehen.
Koetter wurde 2015 Head Coach der Bucs und kam auf 19-29 Siege.

Nur zwei Saisons durfte Vance Joseph zeigen, daß er es nicht kann.
Die Broncos feuerten ihn am Montag nach 11-21 Siegen.

Klar war, daß Todd Bowles nach einer weiteren sehr erfolglosen Saison der Jets gehen mußte.
24-40 Siege lautet seine Bilanz in New York.

Adam Gase ist auch keine Überraschung.
Seine Bilanz in Miami: 23-25.

Endlich, endlich, endlich wurden die Fans in Cincinnati von Marvin Lewis erlöst.
Nach 16 Jahren kam er auf die positive Bilanz von 131-122-3 Siegen, aber er holte nicht einen einzigen winzigen Playoffsieg.

Etwas kürzer, nämlich nur eine Saison, durfte Steve Wilkes mal ausprobieren, ob er Head Coach kann.
Er konnte nicht.
Er führte die Cardinals mit 3-13 Siegen zu ihrer schlechtesten Bilanz in der Vereinsgeschichte, seit ihrem Auszug aus St. Louis.

Wie es heißt, hat Doug Marrone seinen Job in Jacksonville auch für 2019 sicher.
Unverständlich!

Auch Assistenztrainer wurden vor die Türe gesetzt
Lions: Offensive Coordinator Jim Bob Cooter.

Jaguars: Running Back Coach Tyrone Wheatley

Falcons: Offensive Coordinator Steve Sarkisian
Defensive Coordinator Marquand Manuel
Special Teams Coordinator Keith Armstrong

Kurzberichte
Buccaneers (noch) General Manager Jason Licht gab bekannt, daß er 2019 mit Quarterback Jameis Winston plant.
Der Quarterback, der noch nie bewiesen hat, daß er zu Recht an Nr. 1 der Draft 2015 einberufen wurde, wird dann $20,922 Millionen verdienen. Oder vielmehr bekommen, nicht so sehr verdienen.

Die Raiders haben ihren neuen General Manager. Es ist der uns allen vom NFLN bekannte Mike Mayock.
Ein Wunschkandidat von Head Coach Jon Gruden?: „Mike und ich kennen uns seit etwa 20 Jahren, als wir bei den Eagles waren. Seitdem sind wir Freunde,“ sagte Gruden in einer Pressekonferenz.
Mayock war der Draft Guru des NFLN. Er hatte zu jedem Anwärter, der vom College in die NFL wechselte seinen dicken Aktenordner und immer ein gutes Gespür für die wirklich brauchbaren Spieler.
Er und Gruden könnten tatsächlich ein Raiders Team formen, daß ab und zu auch mal was gewinnt.

„Ich werde nicht kündigen, Punkt,“ zeigte sich Mike Zimmer trotzig.
Der Head Coach der Vikings mußte auf der Pressekonferenz nach der Niederlage gegen Chicago Fragen nach seiner Zukunft beantworten.
Doch vielleicht entscheidet General Manager Rick Spielman, daß Zimmer gehen muß
Bis jetzt sieht es nicht danach aus. Und Zimmers Vertrag läuft noch ein Jahr.

Die Ravens sind in den Playoffs und Eric Weddle um $1 Million reicher.
Dieser Bonus stand dem Safety im Erfolgsfall zu.
Und Weddle möchte den Bonus mit seinen Teamkollegen teilen. Wie, das weiß er selber noch nicht genau, aber er wäre nichts ohne seine Teamkollegen und deshalb würde ihm schon was einfallen, meinte er.

Nicht so ganz zufrieden waren die Jaguars mit ihrem Running Back Leonard Fournette.
Der Erstrundenspieler der Draft 2017 spielte bisher nicht oft und nicht gut, wenn er denn mal spielte. 11 Spiele verpaßte er in seinen zwei Saisons.
Und sein Suspendierung nach einem Kampf in Woche 13 im Spiel gegen Buffalo, bot dem Team die Gelegenheit, seinen Frust über den Running Back auszudrücken.
Die Jaguars strichen Fournette ausstehende Garantiegehälter, was vertraglich abgesichert ist. Das jedenfalls glauben die Verantwortlichen in Jacksonville.
Die NFLPA wird sich der Situation natürlich annehmen und überprüfen, ob das wirklich OK ist?

Wie geht es weiter?
Wild Card Weekend

Samstag, Jan. 5

Indianapolis Colts at Houston Texans, 22:35 Uhr. (ESPN/ABC)

Sunday, Jan. 6

Seattle Seahawks at Dallas Cowboys, 02:15 Uhr. (FOX)

Los Angeles Chargers at Baltimore Ravens, 19:05 Uhr. (CBS)

Philadelphia Eagles at Chicago Bears, 22:40 Uhr. (NBC)

 

Divisional Round

Samstag, Jan. 12

AFC Nr. 4/5/6 der Setzliste at Kansas City Chiefs, 22:35 Uhr. (NBC)

Sunday, Jan. 13

NFC Nr. 3/4/5 der Setzliste at Los Angeles Rams, 02:15 Uhr. (FOX)

AFC Nr. 3/4/5 der Setzliste at New England Patriots, 19:05 Uhr. (CBS)

NFC Nr. 4/5/6 der Setzliste at New Orleans Saints, 22:40 Uhr. (FOX)

 

Championship Sunday

Sunday, Jan. 20

NFC Championship Game, 21:05 Uhr. (FOX)

AFC Championship Game, 00:40 Uhr. (CBS)

 

 

 

 

 

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