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Samstag, 30. September 2017

Kurzberichte
elliott-ezekielDie NFL lehnte ein Schlichtungsgespräch mit den Anwälten von Cowboys Running Back Ezekiel Elliott ab.
Am Montag geht der Streit um seine Suspendierung erneut vor Gericht. Die Liga hat eine einstweilige Verfügung gegen die einstweilige Verfügung Elliotts beantragt.
Elliott wäre zur Zeit eigentlich für sechs Spiel gesperrt, darf aber auf Grund dieser Verfügung spielen.
Die Entscheidung des dreiköpfigen Richtergremiums in New Orleans könnte bereits am Montag fallen. Natürlich können die Richter sich auch etwas mehr Zeit lassen.

Da wir eh gerade bei Strafen durch die Liga sind... Zur Kasse bitte.
Die NFL war in Woche drei sehr fleißig im Verhängen von Strafen.
New York Giants Wide Receiver Odell Beckham Jr., $12,154, weil er nach einem Touchdown so tat, als wäre er ein Hund, der das Bein zum Pinkeln hebt.
Seattle Seahawks Cornerback Richard Sherman, $12,154, weil er seinen Helm auf dem Feld abnahm.
Drei Spieler, New York Jets Safety Jamal Adams, Philadelphia Eagles Running Back LeGarrette Blount und Minnesota Vikings Cornerback Xavier Rhodes, jeweils $9,115 für Verhöhnung.
San Francisco 49ers Safety Jimmie Ward, $24,309 für übertriebene Härte.
Andere Spieler, die es wegen übertriebener Härte erwischte: Titans offensive Lineman Jack Conklin ($12,154), Baltimore Running Back Alex Collins ($9,115), Browns Linebacker James Burgess ($9,115) und Lions Guard T.J. Lang ($9,115).
Kansas City Chiefs Linebacker Dee Ford und Jets Linebacker Lee Darron Lee, jeweils $18,231 für roughing the passer.

In der Sache mit Michael Bennett gab die Polizei von Las Vegas bekannt, daß sie angemessen gehandelt hat.
Für die Polizei war Bennett ein Verdächtiger, weil er weglief, als die Polizei nach der Meldung einer Schießerei in ein Kasino stürmte.
Die Polizei bestreitet weiter, daß die Verhaftung Bennetts auf Grund rassistischer Vorbehalte erfolgte.
Die Auswertung der Körperkameras ergab, daß der Vorwurf Bennetts, ihm wäre eine Waffe an den Kopf gehalten worden, und er wäre mit dem Spruch „Wenn Du Dich bewegst, blase ich Die den Kopf weg“ bedroht worden, völlig haltlos ist. Dafür gab es in keinem der gesichteten 193 Videos den geringsten Beweis.
Das entsprang wohl nur der lebhaften Phantasie des Seahawks Defensive Tackles.
Für Sheriff Joe Lombardo, den Chef der Polizei von Las Vegas, haben seine Beamten heldenhaft und korrekt reagiert.
Autsch, da können wir ja morgen mit Michael Bennett Sympathieprotesten rechnen.

Der Lazarettreport
Packers: Wide Receiver Davante Adams erlitt bei dem harten Hit von Bears Linebacker Danny Trevathan eine Gehirnerschütterung. Das Krankenhaus konnte er mittlerweile wieder verlassen.
Die NFL sieht sich die Szene genau an, und Trevathan droht für diesen Wahnsinnshit eine Strafe.

Cardinals: Guard Mike Iupati muß am Ellenbogen operiert werden und wird auf die Verletztenliste gesetzt.

Bears: defensive Back Quintin Demps wurde mit einer Armverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Wer kann am Sonntag/Montag nicht spielen?
Saints: Linebacker Ben Heeney (Knie)

Bengals: Wide Receiver John Ross (Knie) und Tight End Tyler Eifert (Rücken)

Jets: Running Back Matt Forte (Knie/Zeh) und Tight End Jordan Leggett (Knie)

Buccaneers: Linebacker Kwon Alexander (Oberschenkel)

Panthers: Center Ryan Kalil (Nacken), Cornerback Daryl Worley (Schulter) und Wide Receiver Curtis Samuel (Rücken)

Cardinals: Defensive Lineman Robert Nkemdiche (Wade)

Bills: Tackle Cordy Glenn (Fuß/Knöchel)

Eagles: defensive Tackle Fletcher Cox (Wade)

Falcons: Linebacker Vic Beasley (Oberschenkel), defensive End Courtney Upshaw (Knöchel/Knie) und Running Back Terron Ward (Nacken/Schulter)

Colts: Running Back Marlon Mack (Schulter) und Center Ryan Kelly (Fuß)

49ers: Safety Eric Reid (Knie) und Linebacker Reuben Foster (Knöchel)

Freitag, 29. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 4 - Der Donnerstag
glennon-mikeDie älteste Rivalität der NFL hatte gestern ihre 195. Auflage. Zum ersten Mal trafen die Bears und die Packers 1921 aufeinander.
Die Angelegenheit gestern war von vielen Verletzungen und einer Unwetterpause von 47 Minuten überschattet.
Die Teddys aus Chicago waren völlig chancenlos. Quarterback Mike Glennon (Bild) sah nicht so aus, als ob er die $45 Millionen wert ist, die er von den Bears bekommt. Dennoch hielt Head Coach John Fox das ganze Spiel über an ihm fest, und ließ Rookie Mitch Trubisky noch nicht mal in der Müllzeit auf den Platz, als das Spiel schon lange entschieden war.
Allerdings sind die Receiver der Teddys nicht das Gelbe vom Ei. Etwas mehr Fangsicherheit täte ihnen gut. Wie auch immer, Glennon hatte zwei Fumbles und zwei Interceptions. Seine Bilanz: 21 von 33 für 218 Yards, 1 Touchdown, 2 Int.
Die Packers versuchten zunächst, mit Laufspiel zum Erfolg zu kommen. Das wäre gelungen, wenn Ty Montgomery sich nicht schon früh eine Rippe gebrochen hätte.
Also lag es wieder in den Händen von Quarterback Rodgers, der damit keine Probleme hatte. Seine Bilanz: 18 von 26 für 179 Yards, 4 Touchdowns.
Packers Head Coach McCarthy schonte Rodgers im letzten Viertel, als alles entschieden war, und setzte ihn auf die Bank.
Aber, wie gesagt, es war ein Spiel mit vielen Verletzungen. Nach einem harten Hit von Danny Trevathan mußte Packers Wide Receiver Davante Adams ins Krankenhaus. Zwar bekam Trevathan eine Strafe für übertriebene Härte, aber der Angriff sah völlig legal aus, auch wenn Helm an Helm stieß. Der Linebacker der Bears tat seinen Job, um Adams, der den Ball klar gefangen hatte, am Weiterkommen zu hindern. Hart, ja, aber dafür wird er bezahlt. Allerdings hört man schon die Gerüchte, daß er zur Kasse gebeten, ja vielleicht sogar suspendiert werden soll.
Der Ersatzmann für den verletzten Montgomery, Rookie Running Back Jamaal Williams, schied im zweiten Viertel mit einer Knieverletzung aus. Linebacker Joe Thomas verletzte sich am Knöchel.
Der 35:14 Sieg der Packers war aus historischer Sicht sehr wichtig. Mit jetzt 95-94-6 führt Green Bay zum ersten Mal seit 1933 in dieser Rivalität.

Das Hymnengedöns
Einige Spieler, über die Hälfte der Teambesitzer und Commissioner Goodell trafen sich, um das weitere Vorgehen während der Nationalhymne zu besprechen.
Bisher weigert sich die Liga, das Recht auf freie Meinungsäußerung ihrer Spieler zu beschneiden.
Die Teams beraten mit ihren Spielern, wie sie im weiteren Verlauf der Saison mit der Situation umgehen wollen.
Währenddessen zieht diese Sache immer weitere Kreise. Titans Tight End Delanie Walker und seine Familie erhielten Morddrohungen, weil er die Hymne boykottiert.
Weil Lions Defensive Tackle Akeem Spence letzten Sonntag bei der Hymne kniete, bekam sein Vater einen Job nicht. Das jedenfalls glaubt Spence und twitterte es in die Welt hinaus.
Fortsetzung folgt... leider!!!

Donnerstag, 28. September 2017

Kurzberichte
wentz-carson2Wie versprochen, so gebrochen?
Dieser Spruch gilt für Politiker, aber nicht für Carson Wentz (Bild). Der Quarterback der Eagles hatte seinem Kicker seinen Spieltagsscheck versprochen, falls der das Field Goal aus 61 Yards in letzter Sekunde zum Sieg gegen die Giants erzielen sollte.
Und Jake Elliott traf.
61 Yards, Teamrekord!
Nun gehört Wentz noch nicht zu den Quarterbacks, die pro Spiel über eine Million Dollar verdienen. Deshalb fällt der Scheck mit etwa $32.000 sehr niedrig aus. Aber Wentz hält sein Versprechen. Zusammen mit Elliott hat er sich entschlossen, das Geld zu spenden. An welche Organisation, das wird Elliott noch entscheiden.

Und noch jemand spendete seinen Spieltagsscheck. Texans Rookie Quarterback Deshaun Watson übergab den Scheck vom dritten Spieltag an drei Angestellte einer Cafeteria, die alles im Hurrikan Harvey verloren haben.

Da ich die größte Plage der Menschheit, also Politiker, schon erwähnt habe...
Donald Trump legte am Mittwoch noch einen nach. Er sagte, daß die NFL zur Hölle gehen würde, wenn sie die Proteste ihrer Spieler gegen die Nationalhymne nicht in den Griff bekäme. Die sinkenden Einschaltquoten der Spiele würden klar beweisen, daß die Leute das nicht gut finden.
Die Tatsache, daß die Quoten für die Spiele am Sonntag um 3% in die Höhe gegangen sind, interessierte den Typen nicht.

Die NFL ist auf dem Weg zur Hölle?
Noch nicht wirklich. Die Liga verkündete einen Megadeal mit Facebook.
Das soziale Netzwerk darf ab sofort Ausschnitte von jedem Spiel zeigen und das Weltweit.
Der Vertrag, über dessen Höhe nichts bekanntgegeben wurde, läuft zunächst zwei Jahre.
Facebook darf die Ausschnitte in der regulären Saison, den Playoffs und vom Super Bowl sofort nach Spielende zeigen. Für die Nutzer ist das kostenlos.

Red Miller verstarb im Alter von 89 Jahren.
Er war der Head Coach der die Denver Broncos zum ersten Mal in den Super Bowl führte.
Erst in diesem Jahr wurde er vom Club in den Ring der Ehre aufgenommen.

„Ich glaube nicht, daß unser Quarterback noch besser hätte spielen könne“, sagte Bruce Arians.
Der Head Coach der Cardinals war sehr zufrieden mit Carson Palmer. Und das nicht zu unrecht. Palmer spielte trotz der Niederlage gegen Dallas so gut, wie in den letzten zwei, drei Jahren nicht.
An der Line muß gearbeitet werden. Dallas` Defense, die wahrlich nicht zur Spitze der NFL gehört, kam 11 mal an den Quarterback, sackte ihn sechs mal und das dreimal alleine von Demarcus Lawrence.
Unter die besten Spieler der Woche kam Palmer trotz seiner Bilanz von 29 von 48 für 325 Yards und 2 Touchdowns nicht.
Aber sein Hauptgegner Demarcus Lawrence...

Die besten Spieler der Woche 3
AFC

OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
25 von 35 für 378 Yards und 5 Touchdowns machten ihn zum zweiten Mal in Folge zum MVP der AFC

DEFENSE: S TERRENCE BROOKS, NEW YORK JETS
2 Interceptions

SPECIAL TEAMS: K STEPHEN HAUSCHKA, BUFFALO BILLS
4 von 4 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkten

NFC
OFFENSE: QB KIRK COUSINS, WASHINGTON REDSKINS
25 von 30 für 365 Yards, 3 Touchdowns

DEFENSE: DE DEMARCUS LAWRENCE, DALLAS COWBOYS
3 Sacks

SPECIAL TEAMS: K JAKE ELLIOTT, PHILADELPHIA EAGLES
2 von 3 Field Goals, aber darunter das zum Sieg aus 61 Yards, 3 von 3 Extrapunkten.

Mittwoch, 27. September 2017

Kurzberichte
gase-adam2
Nur eine Woche dauerte die Suspendierung von Lawrence Timmons. Der Linebacker der Dolphins war dem Team vor dem Auswärtsspiel in Woche zwei bei den Chargers unentschuldigt ferngeblieben. Dafür wurde er auf unbestimmte Zeit vom Club suspendiert. Diese unbestimmte Zeit ist jetzt vorbei. Am Sonntag soll er gegen die Saints spielen.
Gebraucht wird jeder Einbeinige Angreifer und Verteidiger, der halbwegs geradeauslaufen kann, denn Head Coach Adam Gase (Bild) ist nach eigenen Worten die „Müll-Offense“ seines Teams leid. Nach nur zwei Spielen seiner Mannschaft sah Gase eine Menge schlechten Football. Die sechs Punkte in der Niederlage gegen die Jets kamen erst, als die schon zur Landung angesetzt hatten, in der sogenannten Müllzeit. Und dann ging auch noch der Extrapunkt daneben.
„Ich bin verärgert über die Art, wie unsere Offense spielte. Ich bin es leid, das seit zwei Jahren zu sehen. Nur Müll. Jetzt werden wir etwas ändern müssen.“
Ist ja toll, daß der Head Coach, der für die Offense des Teams verantwortlich ist, endlich etwas ändern will.

In Kansas City fragt man sich, ob Head Coach Andy Reid seinen Rookie Running Back Kareem Hunt nicht überstrapaziert?
Der führt die Liga nach drei Spielen mit 401 Laufyards, 538 Gesamtyards und 8,53 Yards pro Lauf an.
Aber jetzt mal langsam. Wenn man so einen tollen Rookie Running Back hat, dann sollte man aus ihm auch Kapital schlagen. Dallas hat es doch letztes Jahr vorgemacht, und Ezekiel Elliott sah nicht so aus, als wäre er überstrapaziert worden. Ganz im Gegenteil, er wollte immer weiter gefüttert werden, wie seine Geste nach gelungenen Läufen ja zeigt.

Eagles Kicker Jake Elliott hat den Beweis auf Video. Quarterback Carson Wentz versprach Elliott seinen Scheck für den Spieltag, wenn der Kicker das 61 Yards Field Goal zum Spielende schaffen sollte.
Das war natürlich ein Scherz, aber das Beweisvideo gibt es, wenn der Kicker es würde nutzen wollen.

„Du bist gefeuert“, könnte es nun wirklich bald für Marvin Lewis heißen.
Die Bengals sind 0-3 und das Feuer unter dem Sitz des Head Coaches ist schon sehr warm.
Noch mehr befeuert wurde es durch eine Aussage von Teambesitzer Mike Brown. Er informierte das Trainerpersonal, daß das Spielerpersonal nicht das Problem wäre.
Das war schon ein ziemlich deutlicher Hinweis, daß Brown es langsam leid ist.

Ich bin es auch leid!
Ich bin es tierisch leid, über diese dämlichen Proteste während des Abdudelns der Nationalhymne schreiben zu müssen. Aber es passiert nun mal, also sollte ich auch darüber berichten.
Die Fans wollen Football sehen. Das ergab eine Umfrage unter TV- Zuschauern am Sonntag. Die politisch Interessierten waren nämlich überrascht davon, daß die Einschaltquoten der Spiele nicht gesunken sind. Ganz im Gegenteil zogen die Quoten in Woche drei an.
Aus diesem Grund ist auch noch kein Sponsor abgesprungen. Anheuser-Busch, die Firma, die es wagt ihre Plörre Bier zu nennen, meinte, daß sie nicht mit Allem einverstanden ist, was momentan passiert, aber das wäre kein Grund die langjährige Zusammenarbeit mit der NFL zu kündigen.
DirecTV dagegen will Kündigungen von Abonnenten akzeptieren, wenn die sich durch die Proteste der Spieler gestört fühlen.
Microsoft, deren Tablets offiziell von den Teams benutzt werden, gab keinen Kommentar ab.

Panthers Besitzer Jerry Richardson ist dagegen, das Spiel zu politisieren. Das würde den Fokus von der Großartigkeit des Spiels und der Spieler ablenken.
Die Spieler fühlen sich dadurch bedroht. Sie fürchten um ihr Recht auf frei Meinungsäußerung. Deshalb waren die Teamcaptains und einige andere Spieler bei Richardson Zuhause, um die Sache mit ihm zu diskutieren.

Steelers Präsident Rooney schrieb einen offenen Brief an die Fans. Darin klärte er einen Irrtum auf. Die Fans dachten, daß die Steelers die Nationalhymne boykottierten, als sie am Sonntag in Chicago erst nach dem Lied aus der Umkleide kamen.
Das aber, so Rooney, wäre nicht der Fall gewesen. Die Spieler wären in der Kabine geblieben, weil sie sich aus dem Streit darum heraushalten und die Sache nicht politisieren wollten.

Reden wir über Odell Beckham jr.
Der Wide Receiver der Giants kroch nach einem Touchdown wie ein Hund auf allen Vieren über den Platz und hob das Bein.
Diese obszöne Geste kam bei Co-Teambesitzer John Mara überhaupt nicht gut an. Er schrieb eine E-Mail an die New York Post, in der er seinen Unmut über den Wide Receiver äußerte.
Beckham sagte in einem Interview, daß seine Geste gegen Präsident Trump gerichtet war, der am Freitag die Teambesitzer dazu aufforderte Spieler, die sich an den Protesten gegen die Hymne beteiligten, zu feuern.
Mal sehen, wie teuer das für Beckham wird, der eine Strafe durch die Liga zu erwarten hat.

Wie fing das mit der Nationalhymne überhaupt an, die heute vor jedem Sportereignis in den USA, von den hochbezahlten Profiligen, bis hinunter zu den High School Spielen, gespielt wird?
Es begann langsam. Das Lied behandelt eine Schlacht im Krieg von 1812. Geschrieben wurde es 1814 von Francis Scott Key. Zuerst bei einer Sportveranstaltung gespielt wurde es bei einem Baseballspiel 1862, während des Bürgerkriegs. Einen dramatischen Schub bekam die Sache während der World Series 1918 im ersten Weltkrieg.
1931 machte der Kongreß das Lied zur offiziellen Nationalhymne. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Hymne vor jedem Spiel gespielt.

Uff, das war eine Menge Recherche, und jetzt habe ich fertig!

Ach so, der Der Lazarettreport noch
Packers Linebacker Nick Perry wurde an einer Hand operiert. Am Dienstag durfte der Linebacker wieder mit dem Team trainieren.

TJ Watt fehlte den Steelers am Sonntag in der Niederlage gegen die Bears mit einer Verletzung.
Head Coach Tomlin ist optimistisch, daß der Linebacker nächsten Sonntag wieder spielen kann.

Die Chiefs setzten Kicker Cairo Santos mit einer Leistenverletzung auf die Verletztenliste.
Sie holten Harrison Butker aus dem Trainingsteam der Panthers als Ersatz.

Die Lions setzten Guard Joe Dahl mit einer Beinverletzung auf die Verletztenliste.

Dienstag, 26. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 3 - Der Montag
palmer-carson-cardinalsDie Cardinals stürmten los, als wären sie wirklich ein Playoffkandidat. Von Carson Palmers (Bild) 12 ersten Pässen kamen alle an. Schnell führten sie 7:0 und Dallas hatte den Ball im ersten Viertel für noch nicht mal zwei Minuten.
Die Cowboys konnten weder Arizonas Offense stoppen, noch selber ihre Offense in Gang bringen. Nachdem Cardinals Kicker Phil Dawson ein machbares Field Goal aus 36 Yards verschoß, kippte das Spiel.
Kurz nach der Zweiminutenwarnung kam Dallas zu den ersten Punkten. Ein Lauf von Quarterback Dak Prescott mit Sprung über die Verteidiger hinweg und der Extrapunkt sorgten für einen nicht möglich gehaltenen 7:7 Halbzeitstand.
Nach der Halbzeit spielte fast nur noch Dallas. Zwar warf sich Carson Palmer die Seele aus dem Leib, aber ohne zählbare Ergebnisse. Palmers Bilanz: 29 von 48 für 325 Yards und 2 Touchdowns.
Dak Prescotts Bilanz sieht dagegen erbärmlicher aus: 13 von 18 für 183 Yards und auch 2 Touchdowns.
Arizonas Star Receiver Larry Fitzgerald kam auf 149 Yards und 1 Touchdown aus 13 gefangenen Pässen.
Bei den Cowboys zeigte Ezekiel Elliott, daß das schwache Spiel gegen Denver wohl bloß ein Ausrutscher war. Mit 22 Läufen kam er auf 80 Yards und 1 Touchdown.
Nach dem fulminanten Start ins Spiel war Arizona der Saft ausgegangen, während Dallas immer stärker wurde, trotz der vielen neun, unerfahrenen Spielern in der Defense.
Das Ergebnis von 28:17 ist, gemessen am Spielverlauf, aber eine kleine Überraschung.

Kurzberichte
Die Polizei nahm Ethan Westbrook fest.
Der Defensive End der Rams wurde mit einer geladene, gestohlene Waffe erwischt.
Westbrook war von der Polizei angehalten worden, weil er zu schnell mit seinem Wagen unterwegs war.

Der Lazarettreport
Eagles: Für Running Back Darren Sproles ist die Saison beendet. Bei einem Spielzug gegen die Giants brach er sich einen Arm und riß sich ein Kreuzband.

Buccaneers: Linebacker Lavonte David fällt mit einer Sprunggelenksverletzung für einen Monat oder mehr aus.

Bears: Safety Quintin Demps brach sich gegen die Steelers einen Arm.

49ers: Defensive Lineman Tank Carradine wurde mit einer Knöchelverletzung auf die Verletztenliste gesetzt.

Colts: Man hört aus Indianapolis, daß Quarterback Andrew Luck in dieser Woche das Training aufnehmen soll.

Montag, 25. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 3 - Der Sonntag
trump-donald2Überschattet wurde der Spieltag von einer Äußerung Donald Trumps (Bild). Der Präsident der USA forderte die Teambesitzer auf, Spieler, die nicht ordnungsgemäß an der Nationalhymne teilnehmen, zu feuern.
Damit erreichte The Donald, daß sich Teambesitzer und Spieler im Protest gegen Trump fest zusammenschlossen.
Die Steelers bleiben beim Abdudeln der Hymne gleich ganz weg und kamen erst danach aus der Umkleidekabine auf den Platz.
Einzig Left Tackle Alejandro Villanueva, ein ehemaliger Army Ranger und West Point Absolvent, stand etwas außerhalb des Tunnels und hatte seine Hand auf dem Herz. Head Coach Mike Tomlin und seine Crew nahmen an der Hymnenzeremonie teil.
Am Spiel nahem auch nicht alle mit ganzem Herzen teil. Die bisher sieglosen Bears schlugen Pittsburgh in Chicago mit 23:17 nach Verlängerung.

Beim Spiel Seahawks at Titans blieben beide Mannschaften während der Hymne in der Umkleide.
Danach gab es ein hartes Spiel, das die Titans mit 33:27 gewannen.
Seahawks Cornerback Richard Sherman schaffte es, bei einem einzigen Spielzug drei Strafen zu kassieren. Mit einer Passbehinderung wischte er eine Interception von Kam Chancellor aus. Als Chancellor den Ball zurücktrug, hielt Sherman seinen Gegenspieler. Und diese zwei Strafen führten dazu, daß der Cornerback einen Schiedsrichter anschrie, Strafe Nr. 3.

Die Sensation gab es allerdings schon am Nachmittag in London. Da prügelten die krassen Außenseiter aus Jacksonville die hochfavorisierten Ravens aus dem Stadion.
Baltimores Quarterback Joe Flacco war so mies, daß er im Vierten Quarter auf die Bank verbannt wurde. Bis dahin hatte er 8 von 18 Pässen für 28 Yards vervollständigt und zwei Interceptions geworfen.
Ganz anders Blake Bortles von den Jaguars. Der hatte einen ungewöhnlich guten Tag mit 20 von 31 für 244 Yards und vier Touchdowns.
Das Spiel endete mit 44:7 für die Jaguars.
Ich schreibe es noch mal... 44:7 für die Jaguars, und die sieben Punkte für Baltimore kamen in der sogenannten Müllzeit.

Letzte Woche sahen die Broncos mit ihrer Defense so aus, als wären sie auf Super Bowl Kurs. Dallas bekam keinen Stich. Die Offense machte keine Fehler, und die Hoffnung erwuchs, daß es mit Quarterback Siemian doch nicht so schlimm würde.
Falsch!
Gestern verloren die Broncos verdient mit 16:26 gegen die Bills, ja... die Bills.
Siemian leistete sich zwei Interceptions, während Bills Quarterback Taylor zwei Touchdowns warf.

Die Patriots schrammten um Haaresbreite an einer Riesenblamage vorbei. Es brauchte fünf Touchdownpässe von Tom Brady, um die mit einem Rookie- Quarterback angetretenen Texans zu besiegen.
Deshaun Watson brachte es auf eine Bilanz von 22 aus 33 für 301 Yards und 2 Touchdowns bei 2 Interceptions. Er zeigte, daß er wohl die Zukunft in Houston ist.
Brady brachte es auf 25 von 35 für 378 Yards und 5 Touchdowns.

Die Eagles führten in einem stinklangweilige Spiel mit 14:0, bevor es im letzten Viertel sehr munter wurde.
Die Giants kamen durch zwei sehenswerte Beckham Touchdowns zum Ausgleich. Doch auch Philadelphia konnte noch punkten und so stand es eine Sekunde vor Spielende 24:24.
Eagles Rookie Kicker Jake Elliott kam für das schier unmögliche Vorhaben auf den Platz, ein Field Goal aus 61 Yards zu erzielen.
Doch manchmal wird das Unmöglich möglich und Elliott schaffte den Schuß zum 27:24 Sieg.

Das Spiel des Tages endete mit einer dieser Regeln, die so unfaßbar ungerecht erscheinen.
In einem sehenswerten Schlagabtausch des NFL MVPs von 2016 und dem momentan bestbezahlten NFL Spieler aller Zeiten ging es wild hin und her.
Liga MVP Matt Ryan von den Falcons hatte keinen guten Tag. Zwar vervollständigte er 24 seiner 35 Pässe für 294 Yards und 2 Touchdowns, warf aber ganze drei Interceptions.
Matthew Stafford von den Lions kam auf 25 von 45 für 264 Yards und 1 Touchdown.
Es stand 30:26 für Atlanta, als die entscheidende Szene passierte. 12 Sekunden waren noch auf der Uhr, als Detroit an der 1 der Falcons stand und einen dritten Versuch hatte. Stafford paßte zu Golden Tate, der knapp in die Endzone kam, zum 32:30.
Doch der Videoschiedsrichter sah das anders. Er meinte, daß Tate nicht in die Endzone kam, sondern knapp vor der Linie mit dem Knie den Boden berührte und dabei von einem Verteidiger berührt wurde.
Aberkennung des Touchdowns. Die Uhr zeigte noch acht Sekunden. Zeit für einen weiteren Versuch. Doch nicht so schnell.
Wenn ein Videobeweis in den letzten zwei Spielminuten einer Halbzeit eine Schiedsrichterentscheidung revidiert, dann werden 10 Sekunden von der Uhr genommen.
8 - 10 = Spiel aus!
Und so endete das Spiel des Tages mit einer unsagbar unfairen Regel, die man überdenken sollte.

Kurzberichte
Die Anhörung vor Gericht, ob die Suspendierung von Cowboys Running Back Ezekiel Elliott nicht doch anfangen dürfte, ist am 2. Oktober. Sie findet in New Orleans statt.
Die Vertreter der NFL und der Spielergewerkschaft haben jeweils 20 Minuten, um ihren Standpunkt darzulegen.
Sollte das Gericht für die NFL entscheiden, dann könnte Elliotts Sperre sofort danach beginnen.

Die Lions sind zufrieden mit der Arbeit von Head Coach Jim Caldwell.
Er erhielt eine Mehrjährige Vertragsverlängerung.
Genaueres ist noch nicht bekannt.

Die NFL verhängte nach dem zweiten Spieltag zwei Strafen wegen obszöner Gesten.
Giants Tight End Evan Engram und Steelers Linebacker Bud Dupree müssen jeder $12.154 zahlen.
Buccaneers Safety Chris Conte und Jets Cornerback Buster Skrine haben übertriebene Härte an den Tag gelegt und sind jeder mit $24.309 dabei.

Der Lazarettreport
Chargers: Cornerback Jason Verrett muß am Knie operiert werden und für ihn ist die Saison beendet.

Panthers: Wide Receiver Kelvin Benjamin, Knie

Eagles: Running Back Darren Sproles, gebrochener Arm

Colts: Wide Receiver Kamar Aiken, Gehirnerschütterung

Freitag, 22. September 2017

hoyer-brian21Die NFL 2017 - Woche 3 - Der Donnerstag
Und wieder trafen zwei schlechte Teams aufeinander, doch in dieser Woche lieferten die beiden ein super Spiel ab. Cris Collinsworth und Mike Tirico waren begeistert, und da schließe ich mich an.
Es begann katastrophal für die 49ers. Quarterback Brian Hoyers (Bild) erster Paß landete in den Armen eines Rams. Einen Spielzug später führte Los Angeles 7:0.
Doch Hoyer erholte sich von diesem Fehler und in der Folge gab es einen offenen Schlagabtausch, den man so lange nicht mehr gesehen hat.
Es gab einen klaren Sieger des Spiels und einen klaren Loser.
Sieger war Rams Running Back Todd Gurley. Er läßt seine schwache Saison 2016 vergessen und erzielte mit 28 Läufen 113 Yards und 2 Touchdowns. Zusätzlich fing er 5 Pässe für 36 Yards und 1 Touchdown.
Loser war 49ers Kicker Robbie Gould. Während seine Kollegen sich über den Platz prügelten und sich Blessuren und Schmerzen einhandelten, mußte er nur die Extrapunkte verwandeln, nach den Touchdowns seiner Teamkollegen. Doch einen setzte er knapp links neben die Stange. Schlecht für jemanden, der Millionen dafür bekommt, daß er solche Fehler nicht macht. Das führte gegen Ende des Spiels dazu, daß die 49ers beim Stand von 41:39 für die Rams eine Zweipunkte-Conversion brauchten. Diese ging schief.
Zwar eroberten die Niners den anschließenden Onsidekick, doch die Defense der Rams hielt und sackte Brian Hoyer im vierten Versuch. Danach konnten sie das Spiel ruhig Zuende bringen.
Es war ein Spiel, daß beiden Fanlagern Hoffnung machen kann. Die jungen Head Coaches zeigten, daß sie eine gute Zukunft vor sich haben könnten. Bei beiden Chefetagen bauten die Verantwortlichen Mist. Die 49ers, weil sie Head Coach Jim Harbaugh gehen ließen, nachdem der das Team in den Super Bowl geführt hatte, die Rams, weil sie zu lange an Jeff Fisher festhielten, der das Team herunterwirtschaftete.
Sean McVay (Rams) und Kyle Shanahan (49ers) sind beide Anfänger auf den Chefposten und beide sehr jung. Shanahan ist 37 Jahre alt, McVay sogar erst 31. Beide haben ihre Teams gut verstärkt und holen das vorhandene Potential aus den alten Spielern raus. Das kann sich sehen lassen.
Was Der Top-Pick der Rams aus 2016 kann, das zeigt er jetzt endlich. Quarterback Jared Goff kam auf 22 von 28 für 292 Yards und 3 Touchdowns.
Brian Hoyer kam auf 23 von 37 für 332 Yards, 2 Touchdowns und besagter Interception.
Wie Mike Tirico im letzten Viertel sagte, könnten wir in dieser Nacht eines der besten Spiele der Saison gesehen haben.
80 Punkte wollen jetzt mal getoppt werden.

Kurzberichte
Ezekiel Elliott sagte, daß er letzten Sonntag nicht er selber war. Der Running Back der Cowboys nahm sich die Kritik an ihm zu Herzen. Er gab zu, daß er bei zwei Interceptions seines Quarterbacks mehr Einsatz hätte zeigen müssen, um die Verteidiger zu stoppen.
„Ich hätte nicht so einfach da rumstehen dürfen“, meinte er. Das kann ich einfach nicht machen. Ich bin ein Anführer des Teams und jemand, auf den die anderen sich verlassen. Solche Szenen darf ich einfach nicht zeigen.“

Die Autopsie von Aaron Hernandez zeigte, daß er akute CTE hatte. Der ehemalige Tight End der Patriots, der wegen Mordes im Gefängnis saß und Selbstmord beging, hatte Stufe drei der chronischen traumatischen Enzephalopathie, Stufe vier ist die höchste Stufe.
Die Hinterbliebenen von Hernandez kämpfen noch um $20 Millionen, die die Patriots und die NFL dem Verstorbenen schulden sollen. Ob dieser Befund ihnen bei diesem Kampf hilft, das ist nicht sicher.

Der Lazarettreport
Packers: Wide Receiver Jordy Nelson hat eine Quadrizepsverletzung. Dennoch glaubt er daran, daß er am Sonntag wird spielen können.

Rams: Sowohl Sammy Watkins als auch Tavon Austin von den Rams zogen sich gegen die 49ers Gehirnerschütterungen zu.
Es ist fraglich, wann sie wieder eingesetzt werden dürfen. Doch haben sie eine lange Woche bis zum nächsten Spiel vor sich.

49ers: Gleiches gilt für Jaquiski Tartt und Brock Coyle von den 49ers, die sich auch Gehirnerschütterungen zuzogen.
Auch Defensive End Tank Carradine (Knöchel) und Fullback Kyle Juszcyk (Nacken und Gehirnerschütterung) mußten das Spiel vorzeitig beenden.

Und jetzt... schönes Wochenende, viele schöne Spiele und ich melde mich am Montag wieder.

Donnerstag, 21. September 2017

Kurzberichte
reid-andy-chiefsChiefs Head Coach Andy Reid (Bild) weicht aus, wenn er nach den Ausrastern von Travis Kelce gefragt wird. Der Tight End kassiert immer wieder unnötige Strafen wegen zu groben Spiels und Beleidigungen.
So auch letzten Sonntag wieder, als er eine Strafe nach einem Spielzug kassierte.
Reid ist genervt von den Fragen danach, was er unternimmt, um Kelces Temperament zu zügeln: „Ich habe ihm gesagt, daß, wenn ich ihn rausschmeiße, er Schreiberling werden kann. Da kann er all das Zeug loswerden“, meinte Reid sarkastisch und fuhr fort: „Ich habe mich darum gekümmert. Wenn Sie mich noch mal fragen wollen, gebe ich Ihnen dieselbe Antwort. Kapiert? Ist das jetzt klar“.
Nur scheinen Reids Gespräche mit Kelce nichts zu nutzen, wie es aussieht.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Mexico City mit über 250 Toten, sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang.
Die NFL interessiert sich vornehmlich für das Estadio Azteca. Am 19. November soll dort das Spiel der Raiders gegen die Patriots stattfinden.
Bilder im Internet zeigen angebliche Schäden an dem Stadion. Risse in den Zuschauerrängen, die von oben bis unten gehen, sehen bedrohlich aus. Diese Risse waren allerdings schon vor dem Erdbeben da, um Schäden durch Beben an dem Stadion zu verhindern. Es sind vier extra eingebaute Fugen, die auftretende Schwingungen kompensieren sollen.
Sollte den Menschen in Mexico City also im November nach NFL Football sein, dann werden sie das Spiel im Estadio Azteca besuchen können.

Die NFL Teams müssen ihre Verletzungsreports akribisch führen. Die gegnerischen Trainer sollen genau wissen, auf wen sie sich einzustellen haben, und auf wen nicht.
Oder haben die Reports einen ganz anderen Zweck?
„Ja“; meint Richard Sherman. Der Cornerback der Seahawks glaubt, daß diese Berichte nur für Zocker sind, damit die ihre Mannschaften für die Fantasy Football Spiele aufstellen können, und für die professionellen Zocker, die ihr Geld auf die tatsächlichen Spiele wetten wollen.
Die Seahawks wurden letztes Jahr verdächtigt, sehr fahrlässig mit ihren Verletzungsreports umgegangen sind. So hat Sherman einen großen Teil der Saison mit einer Knieverletzung gespielt, die nie im Report auftauchte.
Sehen wir es mal so: Die Berichte sind wohl schon für die gegnerischen Trainer, und daß Zocker sie auch verwenden ist ein Abfallprodukt.

Die Jets begannen ihr Projekt erster Platz in der Draft 2018 mit zwei Niederlagen. So weit, so erfolgreich. Doch dieses Gerede um die hergeschenkte Saison gefällt dem Mitbesitzer des Teams, Christopher Johnson, überhaupt nicht. Er übernahm die Verantwortung für das Team von seinem Bruder Woody, der als Botschafter der USA nach England ging.
Christopher Johnson betonte, daß das Team im Umbruch wäre. Die vielen alten Spieler sollten durch jüngere, stärkere, schnellere Spieler über die Draft ersetzt werden. (Aha!)
Und da die Jets einen Neuaufbau wagen, sind die Jobs von Head Coach Todd Bowles und General Manager Mike Maccagnan auch sicher, sagte Johnson noch.
Und für das Projekt Draft 2018 läuft es wirklich gut. Die Jets sind 31. in der Kategorie Punktdifferenz (-34), 27. bei den Ballverlusten (-3) und Letzte bei erlaubten Punkten pro Spiel (33). Also... wenn es dieses Projekt geben sollte.

Der Lazarettreport ist heute recht kurz.
Bei den Patriots meldeten sich Linebacker Donta Hightower (Knie) und Wide Receiver Danny Amendola (Gehirnerschütterung und Knie) zum Training zurück.
Tight End Rob Gronkowski hat eine Leistenzerrung und trainierte nicht.

Die besten Spieler der Woche 2
AFC

OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
30 von 39 Pässen für 447 Yards, 3 Touchdowns

DEFENSE: DE CHRIS JONES, KANSAS CITY CHIEFS
3 Sacks, 2 erzwungene Fumbles, 1 Interception

SPECIAL TEAMS: K CODY PARKEY, MIAMI DOLPHINS
4 von 4 Field Goals, darunter der Schuß zum Sieg aus 54 Yards 65 Sekunden vor Spielende

NFC
OFFENSE: WR J.J. NELSON, ARIZONA CARDINALS
5 gefangene Pässe für 120 Yards, 1 Touchdown

DEFENSE: CB DESMOND TRUFANT, ATLANTA FALCONS
2 Interceptions, darunter ein 15 Yards Touchdown

SPECIAL TEAMS: PR JAMAL AGNEW, DETROIT LIONS
Er trug einen Punt über 88 Yards zum Touchdown zurück.

Mittwoch, 20. September 2017

Kurzberichte
mcadoo-mike2Der Quarterback war schuld, meinte Giants Head Coach Ben McAdoo (Bild).
Ganz Unrecht hat er nicht. Eli Manning war nie ein Kandidat für die Hall of Fame, aber der Start in die Saison 2017 ist grottig.
Doch die Szene, an der McAdoo seine Aussage festmacht, ist auch die Schuld des Head Coaches. Die Lions führten 17:7 im dritten Viertel. Die Giants standen an Detroits zwei Yards Line. Es war der vierte Versuch. Eli Manning konnte den Spielzug nicht rechtzeitig beginnen. Strafe wegen Spielverzögerung. Statt eines möglichen Touchdowns gab es nur ein Field Goal.
Doch das war nicht nur Mannings Schuld. Es dauerte recht lange, bis McAdoo, der auch für die offensiven Spielzüge verantwortlich ist, seinen Spielzug an Manning funkte.
Und dafür, daß der ehemalige Star Receiver Brandon Marshall nicht mehr jeden fangbaren Ball festhält, kann Manning auch nichts. Odell Beckham jr. steht auch nur als Alibi auf dem Platz nach seiner Knöchelverletzung. Die O-Line ließ fünf Sacks zu, und es wären mehr gewesen, wäre der Quarterback nicht öfter den Verteidigern aus eigener Kraft entkommen.
Der Quarterback war schuld?
Ja, aber nicht nur!
Deshalb hat McAdoo drastische Veränderungen angekündigt. Das könnte auch bedeuten, daß er das Playcalling abgibt.

Jason Garrett will ein ernstes Wort mit Ezekiel Elliott reden.
Der Head Coach der Cowboys war gar nicht zufrieden mit den Leistungen seines Running Backs.
Als Quarterback Dak Prescott seine erste Interception geworfen hatte, lief Chris Harris mit dem Ball an Elliott vorbei. Der Running Back stemmt die Hände in seine Hüften und sah Harris nach, anstatt ihm nachzujagen.
Das gefiel Garrett überhaupt nicht.
Noch weniger gefiel ihm, wie Elliott bei der zweiten Interception reagierte. Als Aqib Talib über 103 Yards zum Touchdown lief, liefen alle Angreifer der Cowboys hinter ihm her, alle, bis auf Elliott.
Garrett glaubt, daß sein Running Back geschockt war darüber, daß er unter 10 Yards gehalten wurde. Und das ihm, der noch nie unter 50 Yards blieb.
Und der Head Coach arbeitet nun daran, die Psyche seines Running Backs wieder aufzubauen.

Noch bevor die Teambesitzer den Vertrag mit Commissioner Goodell verlängern, hat die Spielergewerkschaft ihren Vorsitzenden wiedergewählt.
DeMaurice Smith wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Sein Vertrag läuft bis Ende 2021.
Die Teambesitzer halten heute eine Telefonkonferenz ab, um über Goodell abzustimmen. Das Ergebnis ist klar. Noch vor fünf Jahren waren nur die Dallas Cowboys über $2 Milliarden wert. Heute sind es alle Teams, außer Fünfen, die knapp darunter liegen. Unter Goodell wurde so viel Geld gescheffelt, wie niemals zuvor.
Die Teambesitzer werden ihren Goldesel nicht absägen. Goodells Vertrag läuft noch bis Ende 2019. Seine Wiederwahl ist Formsache.
Wenn es also 2021 um den neuen Tarifvertrag geht, heißt es wieder Goodell gegen Smith. Und Smith muß dann, gerade was Goodells Allmacht angeht, sehr viel besser verhandeln, als das letzte Mal.

Die Dolphins suspendierten Lawrence Timmons auf unbestimmte Zeit. Er war dem Team unerlaubt ferngeblieben.
Um seinen Ausfall zu kompensieren, verpflichteten sie Linebacker Stephone Anthony von den Saints.

Die Texans feuerten Wide Receiver Jaelen Strong am Montag. Am Dienstag verpflichteten die Jaguars ihn.
Ob er bereits am Sonntag in London eingesetzt wird, wenn die Jaguars von den Ravens verprügelt werden, ist noch nicht klar.

Der Lazarettreport
49ers: Safety Eric Reid verletzte sich an einem hinteren Kreuzband. Er muß nicht operiert werden, fällt aber einige Wochen aus.

Steelers: TJ Watt hat eine leichte Leistenzerrung. Der Rookie sollte aber kein Spiel verpassen, meinte Head Coach Tomlin.

Panthers: Sie setzten Tight End Greg Olsen, einen der besten der Liga, mit einem gebrochenen rechten Fuß auf die Verletztenliste. Olsen wurde eine Schraube eingesetzt, um den Bruch zu fixieren.

Ravens: Sie setzten Guard Marshal Yanda mit einem gebrochenen Knöchel offiziell auf die Verletztenliste.

Browns: Sie setzten Wide Receiver Corey Coleman mit einer gebrochenen Hand auf die Verletztenliste.

Dienstag, 19. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 2 - Der Montag
stafford-matthewIn New York macht sich das L.A. Syndrom breit. Zwei NFL Teams, zwei Loser. Waren bisher nur die Jets die Fußabtreter, werden jetzt auch die Giants dazu.
Die Niederlage gegen die Lions war so was von berechtigt, daß nur die mageren 24 Punkte der Lions stören. Das hätten mehr sein müssen.
Die Giants haben keine Offense, das wußte man, oder ahnte es zumindest. Daß sie auch keine Defense haben, obwohl sie Unmengen von Geld für Verteidiger ausgegeben haben, das konnte man so nicht ahnen.
Beide Teams haben ein fast nicht existierendes Laufspiel. Doch da die Giants eine real nicht existierende Lauf-Defense haben, konnten die Lions ordentlich Yards auf dem Boden erzielen. Alleine Ameer Abdullah kam mit 17 Läufen auf 86 Yards.
Quarterback Matthew Stafford (Bild) kam mit drei Läufen und 23 Yards auf Platz zwei der Lions „Running Backs“.
Als Quarterback kam er auf 15 von 21 für 122 Yards und 2 Touchdowns.
Eli Manning hatte keine Unterstützung durch seine Bodentruppen. Sein bester Läufer, Shane Vereen kam mit sechs Läufen auf 28 Yards.
Deshalb mußte Manning öfter passen, als Stafford und kam auf 22 von 32 für 239 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception. Fünf mal konnte seine schlechte Offensive Line die Verteidiger nicht von ihm fernhalten und die Lions erzielten fünf Sacks.
Die Fans in New Jersey ließen sich nicht lange bitten und begannen sehr früh damit, die Giants auszubuhen. Am Ende konnten sie froh sein, daß ihr Team nur 10:24 verlor. Da nutzte auch die Rückkehr von Wide Receiver Odell Beckham jr. nichts.
Kann man die Lions nach zwei Spielen und zwei Siegen schon zu den Playoffanwärtern zählen?
Nä!
Es ging gegen die Cardinals und die Giants. Das hat noch keine Aussagekraft.

Kurzberichte
Cowboys Running Back Ezekiel Elliott darf weiterspielen.
Die NFL hatte einen Eilantrag gestellt, um die Suspendierung des mutmaßlichen Frauenschlägers doch noch durchzusetzen. Doch der zuständige Richter wies den Antrag ab.
Somit darf Elliott weiterspielen, bis die Auseinandersetzung mit der Liga vor Gericht vollständig geklärt wurde.

Vor Gericht also kämpft Elliott weiter, doch auf dem Platz hat er aufgegeben und sein Team hängen lassen. Dieser Meinung ist jedenfalls Ex- Chargers LaDainian Tomlinson. Der Hall of Fame Running Back mochte die Art und Weise nicht, wie Elliott gegen Denver am Sonntag aufgegeben hat. Es gäbe halt Spiele, bei denen das Laufspiel absolut nicht funktioniert, meinte Tomlinson. Was ihm gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, daß Elliott an der Seitenauslinie nicht mit seinen Mitspielern und Trainern gesprochen hat. Besser wäre es gewesen, wenn er seine Truppen motiviert hätte. Doch dafür wäre Elliott wohl noch nicht erwachsen genug, glaubt Tomlinson.
Doch der Running Back der Cowboys ist nicht entmutigt von der schlechtesten Vorstellung seiner Karriere. Seine drohende Suspendierung hätte dabei überhaupt keine Rolle gespielt, sagte er. Auch letztes Jahr wäre Dallas mit 1-1 in die Saison gestartet und trotzdem hätte man die Playoffs erreicht.
Und gegen andere Verteidigungen werden auch wieder Löcher für Elliott freigeblockt werden.

Plötzlich war er weg. Und keiner weiß, wo Lawrence Timmons war.
Der Linebacker der Dolphins verschwand am Samstag vor dem Spiel in Los Angeles. Am Sonntag hatten er und das Team wieder Kontakt, aber Timmons war nicht im Stadion. Er flog auch nicht mit der Mannschaft zurück nach Miami.
Wie es mit ihm bei den Dolphins weitergeht, das steht in den Sternen. Erst im März hatte er einen Zweijahresvertrag über $12 Millionen unterschrieben.

Machen wir es wie Lawrence Timmons. Bleiben wir in der Stadt der Engel.
Die NFL gab bekannt, daß sie nicht enttäuscht über den mageren Zuschauerzuspruch für die beiden L.A. Teams ist.
Die Chargers bekamen noch nicht mal ihr Ministadion gefüllt, und im 90.000 Mann Stadion der Rams verloren sich 56.612 Zuschauer.
Doch am Montag gab ein Ligasprecher bekannt, daß man zuversichtlich bleibt, daß der Markt in Los Angeles sich vorwärtsbewegen wird. Man glaubt weiter daran, daß die Fans in der Stadt zwei Teams unterstützen können und werden.
Das gemeinsame Stadion der beiden Teams wird erst 2020 fertig und hat 70.000 Plätze. Die müssen dann von September bis Januar, am liebsten natürlich bis Februar, Woche für Woche gefüllt werden.
Doch wenn die Chargers schon nicht die 27.000 Karten, die für ihre Spiele im StubHub Center zur Verfügung stehen, verkauft kriegen, wie sollen sie dann 70.000 Karten verkaufen?
Doch aus der Ligazentrale in New York heißt es zunächst: Relax!

Montag, 18. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 2 - Der Sonntag
brady-tom02Die Offense der Saints nähert sich erschreckend den miesen Leistungen ihrer Defense an. So wird das wieder nichts mit den Playoffs.
Die Gäste aus New England bewiesen, daß ihre Niederlage gegen die Chiefs ein Ausrutscher war. Sie dominierten die Saints völlig.
Ein Blick auf die beiden Quarterbacks:
Tom Brady (Bild): 30 von 39 für 447 Yards, 3 Touchdowns.
Drew Brees: 27 von 45 für 356 Yards, 2 Touchdowns.
Ergebnis 36:20 für New England.
Das eine verlorene Spiel war also noch nicht das Ende der Titelhoffnungen für die Patriots. Teams, die mit 1-1 in die Saison starten haben eine 40 prozentige Chance auf die Playoffs. Die Chancen für Teams, die mit 0-2 starten, liegen bei lediglich 10%.

In Denver wurde überdeutlich, wie schwach die Defense der Cowboys ist, die durch Verletzungen und Suspendierungen keine Tiefe mehr hat.
Auf der anderen Seite zeigte die Defense der Broncos der besten Offenseline der NFL, wo der Hammer hängt. In neun Läufen erlaubten sie dem besten Running Back der letzten Saison, Ezekiel Elliott, unterirdische ACHT Yards. Da die Line nicht in der Lage war, ihm Laufwege freizublocken, rannte Elliott laufend in eine menschliche Betonmauer.
Dallas dagegen bekam CJ Anderson überhaupt nicht in den Griff. Der Running Back der Broncos brachte es mit 25 Läufen auf 118 Yards und 1 Touchdown. Zusätzlich fing er drei Pässe für 36 Yards und 1 Touchdown.
Durch die vielen guten Läufe funktionierte das Play Action Spiel für Denver hervorragend. Quarterback Trevor Siemian tat, was von ihm verlangt wird, und machte keine großen Fehler. Er kam auf eine Bilanz von 22 aus 32 für 231 Yards, 4 Touchdowns, 1 Interception.
Dak Prescott, der ohne die Entlastung von Elliott überfordert wirkte, kam auf 30 von 50 für 238 Yards, 2 Touchdowns und 2 Interceptions.
Am Ende war der 42:17 Sieg Denvers sogar noch schmeichelhaft.

Zwei angebliche Spitzenspiele, zwei Flops.
Blieb die Hoffnung auf Aaron Rodgers und Matt Ryan.
Nur 70.000 Zuschauer kamen in den neuen 75.000 Mann fassenden Footballtempel der Falcons, um den amtierenden NFC Champion zu sehen.
Und das auch noch gegen die Packers, die im Januar Atlantas Gegner im NFC Championshipspiel waren.
Das muß enttäuschend für Teambesitzer Arthur Blank gewesen sein. Was in nicht enttäuscht haben dürfte, war die gute Vorstellung seiner Mannschaft.
Rodgers kam auf 33 von 50 für 343 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception, Ryan auf 19 von 28 für 252 Yards und 1 Touchdown.
Running Back Devonta Freeman, den die Falcons zum bestbezahlten Spieler auf seiner Position machten, kam auf 19 Läufe und 84 Yards und 2 Touchdowns.
Bereits zur Halbzeit stand es 24:7 für Atlanta, die auch den Comebackbemühungen der Packers widerstanden.
Am Ende stand ein 34:23 Sieg.

Geschichte wurde nicht geschrieben. Keiner der drei Rookie Running Backs, die in Woche eins jeweils über 100 Yards erzielten, kam in Woche zwei auf 100 Yards. Sowohl Kareem Hunt von den Chiefs, Leonard Fournette von den Jaguars und Dalvin Cook von den Vikings blieben unter dieser Marke.

In Los Angeles gab es zwei Spiele zur selben Zeit. Und zwei Niederlagen. Nur 18 Kilometer lagen zwischen den beiden Stadien.
Im erschreckend leeren Coliseum verloren die Rams vor nur 56.000 Zuschauern gegen die Redskins (20:27) und vor nur 25.000 Zuschauern im 30.000 Mann fassenden StubHub Center verloren die Chargers gegen die Dolphins (17:19). Chargers Tight End Antonio Gates brach in dem Spiel einen NFL Rekord. Er fing seinen 112. Touchdownpass und überholte damit Tony Gonzales.
Übrigens, für zweimal auf dem Parkplatz des StubHub Centers parken, bekommt man fast schon ein Jahresabo für den Gamepass. $75 kostet der Spaß.

Der Lazarettreport
Das Spiel der Vikings in Pittsburgh war in dem Moment für die Steelers entschieden, als es hieß, daß Quarterback Sam Bradford nicht würde spielen können.
Er litt immer noch an seiner Knieverletzung aus dem Spiel gegen die Saints. Und wie es aussieht könnte Bradford mal wieder länger ausfallen.
Steelers Rookie Linebacker TJ Watt mußte das Spiel vorzeitig mit einer Leistenverletzung beenden.
Pittsburgh gewann 26:9.

Patriots Tight End Rob Gronkowski mußte das Spiel mit einer Leistenverletzung vorzeitig verlassen. Es wäre aber nichts schlimmes, meinte er.
Ob das wirklich so ist, wird eine genauere Untersuchung heute ergeben.

Panthers Tight End Greg Olsen brach sich einen Fuß.

Ravens Guard Marshal Yanda hat eine Knöchelverletzung, und für ihn ist die Saison beendet.

Broncos Left Tackle Garett Bolles verletzte sich am Knöchel. Es könnte sich um einen Bruch handeln.

Packers Wide Receiver Jordy Nelson zog sich eine Quadrizepsverletzung zu und fiel bereits im ersten Viertel aus.
Im letzten Viertel fiel Randall Cobb mit einer Schulterverletzung aus.

Sonntag, 17. September 2017

Kurzberichte
brady-breesNew England Patriots gegen New Orleans Saints, kann es besser werden?
Tom Brady, Drew Brees, zwei Quarterback Giganten, die uns bestimmt viel Spaß bereiten werden.
Geballt kommen da 128.251 Passyards auf uns zu (61.849 Brady, 66.402 Brees). Das kann nur gut werden.
Allerdings könnte der Sieg an die Patriots gehen, denn in den letzten Jahren waren die Saints Langsamstarter. 0-3 2016, 0-3 2015 und 0-2 2014. Jedesmal kamen sie nur auf eine Saisonbilanz von 7-9 Siegen. Das ist schlecht. Geschuldet waren diese schlechten Ergebnisse hauptsächlich der miesen Defense. Egal wie viele Punkte die Offense auch sammelte, die Defense gab mehr auf.
Da Patriots Head Coach Bill Belichick vier Tage mehr hatte, um sich auf dieses Spiel vorzubereiten, als Sean Payton, schwingt das Pendel auch in dem Fall zugunsten der Pats aus.
Dumm, daß zeitgleich auch die Eagles in Philadelphia und die Vikings in Pittsburgh spielen. Da muß ich heute glatt mal probieren, ob ich neben Pats - Saints auf dem TV ein anderes Spiel auf dem Tablet sehen kann.

In der Spätschicht kann es nur Dallas at Denver sein. Wie gut ist die Offense der Cowboys wirklich?
Kann sie die Defense der Broncos überwinden?
Bei Denvers Offense muß man sich keine Sorgen um die Defense der Cowboys machen, aber auch eine schlechte Offense kann mal einen guten Tag haben.

Einen weiteren Kracher gibt es auf NBC im Sunday Night Football Spiel, wenn es zum Revanchematch der Packers gegen die Falcons kommt.
Die beiden trafen zuletzt im NFC Endspiel aufeinander. Atlanta verprügelte Green Bay mit 44:21.
Wie beim Spiel der Patriots in New Orleans können wir uns auch hier auf einen munteren Luftkampf freuen.

DREI Rookie Running Backs haben in Woche eins über 100 Yards erzielt, Kareem Hunt von den Chiefs, Leonard Fournette von den Jaguars und Dalvin Cook von den Vikings.
Können alle drei das wiederholen?
Zuletzt erzielte Cadillac Williams von den Buccaneers als Rookie in seinen ersten zwei Spielen über 100 Yards. Das war 2005.
Bis 1979 muß man zurückgehen, wenn man zwei Rookie Running Backs finden will, die das geschafft haben. Das waren Ottis Anderson von den Cardinals und William Andrews von den Falcons.
Drei Rookies haben noch nie in den ersten zwei Spielen über 100 Yards erzielt.
Erleben wir heute Geschichte?
Die Chiefs empfangen die Eagles, die Jaguars die Titans und die Vikings spielen in Pittsburgh.

Samstag, 16. September 2017

Kurzberichte
dalton-andy3Die Einschläge kommen näher, doch zunächst beließen die Bengals es bei einem Bauernopfer. Head Coach Marvin Lewis wurde noch nicht gefeuert, aber Offensive Coordinator Ken Zampese mußte gehen, nach 15 Jahren im Trainerstab. Und ja, Kenneth ist der Sohn von Ernie Zampese, der als Offensive Coordinator bei den Chargers mit Dan Fouts für Furore sorgte.
Zwei Heimspiele zum Saisonstart, Null Touchdowns. Das war dann doch zu wenig.
Quarterback Andy Dalton (Bild), der ja nur der Vollstrecker der hereingegebenen Spielzüge war und ist, bleibt der Starter, das sagte Marvin Lewis.
Und das, obwohl Dalton den armseligsten Football seiner Karriere spielt. Null Touchdowns, vier Interceptions, acht kassierte Sacks. Puh, das ist schlecht. Und nächste Woche geht es nach Green Bay.
Da wird der bisherige Quarterbacks Coach Bill Lazor die Offense leiten.

Die Lions werden dafür kritisiert, daß sie nicht härter gegen Rassismus vorgehen.
Ein Fan hatte auf einer sozialen Plattform das N-Wort benutzt. Der betreffende Fan hatte im Ford Field ein Video aufgenommen von einem farbigen Paar, das während der Nationalhymne sitzen blieb. Dieses Video lud er ins Netz und versah es mit rassistischen Kommentaren.
Die Lions reagierten sofort und entzogen dem Fan die Saisonkarten. Anstatt den Club dafür zu loben, daß sie den Fan ausfindig machten und ihm die Karten abnahmen, ernteten er Kritik. Die Lions hätten den Fan auf Lebzeiten aus dem Stadion verbannen sollen, heißt es.

Die Colts gaben bekannt, daß sie am Sonntag mit Quarterback Jacoby Brissett starten. Scott Tolzien war irgendwie nicht die Lösung.
Brissett auf der anderen Seite hat erst sieben mal mit dem Team trainiert, nachdem er von den Patriots nach Indianapolis wechselte.
Aber nachdem was Tolzien gezeigt hat, kann es nicht schlechter werden. Warum also nicht mit Brissett starten?

JJ Watt rief einen Fonds ins Leben, um $200.000 für die Opfer von Hurrikan Harvey zu sammeln. Das uferte dann, Gott sei Dank, ziemlich aus. Als er den Fonds am Freitag schloß hatte Watt über $37 Millionen eingesammelt.
Bis jetzt gibt es noch keine Anzeichen dafür, daß irgendein Star der Jaguars, Dolphins oder Buccaneers etwas ähnliches für die Opfer von Hurrikan Irma ins Leben gerufen hat.

Die Raiders gaben Donald Penn eine Vertragsverlängerung.
Der Left Tackle unterschrieb für weitere zwei Jahre und $21 Millionen.

Die NFL suspendierte Ravens Running Back Kenneth Dixon für weitere zwei Spiele.
Er war bereits für die ersten vier Spiele gesperrt, weil er leistungssteigernde Mittel eingenommen hatte. Die zwei weiteren Spiele bekam er jetzt dafür, daß er auch positiv auf Drogen getestet wurde.

Der Lazarettreport
Die Broncos setzten Defensive Lineman Jared Crick mit einer Rückenverletzung auf die Verletztenliste.

Die Eagles setzten Running Back Donnel Pumphrey mit einer Kniesehnenverletzung auf die Verletztenliste.
Cornerback Ronald Darby kann wegen einer Knöchelverletzung am Sonntag nicht spielen.

Minnesota Vikings : Sam Bradford verletzte sich gegen die Saints leicht am Knie.
Eine genauere Untersuchung ergab, daß nichts schlimmes passiert ist, aber sein Einsatz am Sonntag ist gefährdet.
Linebacker Anthony Barr (Oberschenkel), Quarterback Sam Bradford (Knie) und Cornerback Xavier Rhodes (Hüfte) können nicht spielen.

New England Patriots Linebacker Dont'a Hightower (Knie), Wide Receiver Danny Amendola (Gehirnerschütterung/Knie) und Matthew Slater (Oberschenkel) können gegen die Saints nicht spielen.

Dallas Cornerback Orlando Scandrick (Hand) kann nicht gegen Denver antreten.

Bei den Broncos können Running Back Devontae Booker (Handgelenk), Cornerback Brendan Langley (Knie) und Quarterback Paxton Lynch (Schulter) nicht spielen.

Buffalo Bills defensive Tackle Jerel Worthy (Gehirnerschütterung) kann nicht spielen.

Bei den Colts können Center Ryan Kelly (Fuß), Corner Vontae Davis (Leiste) und Safety Darius Butler (Oberschenkel) nicht spielen.

Arizona Cardinals Wide Receiver John Brown (Quadrizeps), offensive Guard Mike Lupati (Trizeps) und Left Tackle D.J. Humphries (Knie) können nicht spielen.

Die Los Angeles Chargers haben Cornerback Jason Verrett (Knie), Rayshawn Jenkins (Gehirnerschütterung/Schulter) und Wide Receiver Mike Williams (Back) als nicht spielfähig gelistet.

Dolphins Linebacker Rey Maualuga (Oberschenkel) ist gegen die Chargers nicht einsatzbereit.

Tampa Bay Buccaneers Linebacker Devante Bond (Knie) kann nicht spielen.

San Francisco 49ers Linebacker Reuben Foster (Knöchel) kann nicht eingesetzt werden.

New York Jets Linebacker Bruce Carter (Knöchel), Center Jonotthan Harrison (Gehirnerschütterung), Tight End Jordan Leggett (Knie) und Safety Rontez Miles (Auge) können nicht spielen.

Freitag, 15. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 2 - Der Donnerstag
lewis-marvin3Die Houston Texans schlugen die Bengals in Cincinnati mit 13:9.
Damit blieben die Bengals auch im zweiten Saisonspiel ohne Touchdown. Daß zuletzt ein Team zum Saisonbeginn zwei Heimspiele lang ohne Touchdown blieb ist lange her. Sehr lange, denn es waren die Eagles im Jahr 1939, die so schlecht starteten.
„Ich bin schockiert“, sagte Head Coach Marvin Lewis (Bild) dazu.
Doch es gab auch positives, das Lewis bemerken sollte. 1. Er hat Eigenartigerweise immer noch seinen Job, und 2. immerhin gelangen den Bengals drei Field Goals.
Im ersten Spiel gegen Baltimore erzielten sie überhaupt keinen Punkt.
Den einzigen Touchdown im Spiel erzielte Texans Rookie Quarterback Deshaun Watson an seinem 22. Geburtstag mit einem sehenswerten 49 Yards Lauf.

Kurzberichte
Giants Wide Receiver Odell Beckham jr., konnte wegen eines verstauchten linken Knöchels nicht für seinen Arbeitgeber gegen die Cowboys spielen.
Aber an einem „Tanzwettbewerb“ in einem Club in New York konnte er am Montag teilnehmen.
Und er fand es toll, sich beim Breakdance voll ausgepowert zu haben.
Auf die Frage, ob der Wettbewerb den Heilungsprozess negativ beeinflußt haben könnte, meinte Beckham: „ Ich weiß nicht. Das kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, daß eine Schlagzeile mit einem Tanzwettbewerb sich gut macht. Das nehme ich nicht persönlich. Das macht mir nichts.“
Ob der Supertänzer am Montag gegen die Lions wird spielen können, das steht immer noch nicht fest.

Raiders Running Back Marshawn Lynch ist es gewohnt, Strafen zu zahlen, weil er nicht gerne öffentlich spricht. Doch die nonverbale Geste eines ausgestreckten Mittelfingers in der Öffentlichkeit im letzten Viertel kostete ihn jetzt auch etwas. $12.000 war der NFL der Stinkefinger wert.

Donnerstag, 14. September 2017

Kurzberichte
luck-andrew8Andrew Lucks Agent bestreitet, daß der Quarterback (Bild) weg aus Indianapolis will.
Ein Radiomoderator von ESPN hat dieses Gerücht in die Welt gesetzt, als er sagte: „Selbst mit diesem enormen Vertrag und seinem enormen Talent könnten wir direkt vor unseren Augen miterleben, das die Ära von Andrew Luck in Indianapolis endet.“
Alles Quatsch, sagte Lucks Agent Will Wilson: „Dieses Gerücht ist einfach nicht wahr. Andrew hätte letztes Jahr keinen Fünfjahresvertrag unterschrieben, wenn er nicht völlig eingeschworen auf die Colts wäre. Absolute Fakenews.“
Doch man könnte es verstehen. Geld ist viel, aber manchmal nicht alles. Als Sportler möchte man auch mal gewinnen und Erfolg haben. Das wird bei den Colts auf längere Sicht nicht der Fall sein.

Heute geht der zweite Spieltag los. Houston spielt in Cincinnati.
Klingt wie das „Game of the weak“?
Klingt es! Aber... manchmal kommen ja recht muntere Spiele dabei heraus, wenn zwei schwache Teams aufeinandertreffen.
Man sollte sich wegen dieses Spiels keine schlaflose Nacht bereiten, aber wenn man eh nicht schlafen kann, kann man ja mal reinsehen, ob die Defense der Texans wenigstens mit der Offense der Bengals fertig wird.
Verzichten muß Houstons Defense auf Brian Cushing. Der Linebacker wurde der Einnahme verbotener leistungssteigernder Mittel überführt. Das führte zu einer 10 Spieltage dauernden Suspendierung, weil er Wiederholungstäter ist. Erst am 28. November darf er wieder in Kontakt mit dem Team treten. Heute hätte er wegen einer Gehirnerschütterung eh nicht spielen dürfen.

Noch geht das. Noch können die Rams und die Chargers zur gleichen Zeit ein Heimspiel austragen.
So kommt es am Sonntag zu der Konstellation Redskins at Rams um 22:25 Uhr im Coliseum und Dolphins at Chargers um 22:05 Uhr im StubHub Center.
Das riesige Coliseum mit seinen 90.000 Plätzen können die Rams nicht füllen, das wäre ein Wunder. Doch wieviele Zuschauer werden in das winzige Stadion der Chargers mit seinen nur 30.000 Plätzen kommen?
Zwei Heimspiele von Teams in Los Angeles zur gleichen Zeit gab es zuletzt am 24. Dezember 1994. Da hieß es auch Redskins at Rams vor 25.705 Zuschauern und die Raiders spielten vor 64.130 Zuschauern gegen die Chiefs.
Nächstes Jahr (oder war es übernächstes?) werden sich die L.A. Teams ein Stadion teilen. Dann kann es solch eine Konstellation nicht mehr geben.

Die besten Spieler der Woche 1
AFC

OFFENSE: QB ALEX SMITH, KANSAS CITY CHIEFS
28 von 35 für 368 Yards, 4 Touchdowns

DEFENSE: DE CALAIS CAMPBELL, JACKSONVILLE JAGUARS
4 Sacks

SPECIAL TEAMS: K GIORGIO TAVECCHIO, OAKLAND RAIDERS
4 von 4 Field Goal Versuchen
Als Ersatzmann von Sebastian Janikowski hat der in Mailand geborene Tavecchio eingeschlagen, wie eine Bombe.
Das könnte das Ende des „ewigen“ Kickers Janikowski in Oakland bedeuten.

NFC
OFFENSE: QB SAM BRADFORD, MINNESOTA VIKINGS
Wie ich ja schon geschrieben habe, macht es irren Spaß, Bradford bei der Arbeit zuzusehen. Das fanden auch die Experten der NFL, die die besten Spieler der Woche auswählen.
27 von 32 für 346 Yards, 3 Touchdowns

DEFENSE: CB TRUMAINE JOHNSON, LOS ANGELES RAMS
1 Interception über 39 Yards zum Touchdown zurückgetragen, 1 erzwungener Fumble

SPECIAL TEAMS: K MATT PRATER, DETROIT LIONS
Ein Field Goal aus 58 Yards, 2 von 2 Extrapunkte und 4 Punts

Der Lazarettreport
Vikings Quarterback Sam Bradford hat wegen einer Knieverletzung nicht trainiert. Genaues wurde nicht bekanntgegeben.

Jaguars Quarterback Blake Bortles konnte wegen einer Verletzung am rechten Handgelenk nicht trainieren. Auch hier gibt es nichts genaueres.

Bei den Texans werden heute Linebacker Brian Cushing (Gehirnerschütterung), Wide Receiver Bruce Ellington (Gehirnerschütterung), Tight End Ryan Griffin (Gehirnerschütterung), Guard Jeff Allen (Knöchel) und Tight End Stephen Anderson (Gehirnerschütterung) nicht spielen können.

Eagles Cornerback Ronald Darby hat einen ausgekugelten Knöchel und fällt etwa 4-6 Wochen aus.

Mittwoch, 13. September 2017

Kurzberichte
pagano-chuck3Auf Platz 1 der absetzungsgefährdeten Head Coaches liegt nach Woche 1 Chuck Pagano (Bild). Der kennt das schon. Letztes Jahr war er Stammgast auf dieser Liste.
Seine Colts sind schlecht und ohne Quarterback Andrew Luck sogar furchtbar schlecht.
Auf Platz zwei findet sich John Fox von den Bears. Zwar lieferte seine Truppe dem amtierenden NFC Meister Atlanta einen guten Kampf, aber trotzdem landete er nach nur einem Spiel schon weit oben auf dieser Liste. Auch für ihn ist das nichts neues.
Und der Kandidat auf Platz drei, Marvin Lewis, wird wohl hoffentlich, endlich, tatsächlich nach dieser Saison gehen müssen, oder früher...

Nach jedem Spieltag wird das Power Ranking der Teams neu erstellt.
Nach Woche 1 sind die Chiefs auf Platz 1.
Platz zwei gehört Green Bay und die Oakland Raiders belegen Platz drei.
Auf Platz 32 liegen die Jets.
Auch diese Liste wird nach jedem Spieltag aktualisiert und ab und zu werde ich mal einen Blick drauf werfen.

Texans Head Coach O`Brien hat sich festgelegt. Rookie Quarterback Deshaun Watson wird am Donnerstag in Cincinnati starten.
Es ist jetzt an ihm, ob er den Posten wieder an Tom Savage verliert.

Tampa Bay und Jacksonville werden ihre Heimspiele in Woche 2 auch Zuhause austragen können, trotz Irma.
Der Tampa Bay International Airport hat gestern wieder geöffnet und den normalen Betrieb aufgenommen.
Die Jaguars sind gestern wieder nach Jacksonville geflogen, nachdem sie zunächst in Houston geblieben waren. Teambesitzer Khan wird 5.000 Eintrittskarten an Ersthelfer verteilen und $1 Million der Küstenwache spenden.

Der Lazarettreport
Die Cardinals halten sich für ein Spitzenteam. Leider schaffen sie es nur selten, diesen Anspruch mit entsprechenden Leistungen zu untermauern.
Nachdem jetzt auch noch Running Back David Johnson am linken Handgelenk operiert werden muß, dürfte es noch schwerer werden. Dieser Johnson wird zwei, vielleicht sogar drei Monate ausfallen.
Um den Ausfall zu kompensieren, verpflichteten die Cards erneut Chris Johnson. Dieser Johnson war noch mit dem Team im Trainingslager, bevor er als entbehrlich angesehen wurde.
Chris, der in ferner Vergangenheit mal eine 2.000+ Laufyards Saison abgeliefert hatte und nächste Woche 32 Jahre alt wird, wird es nicht leicht haben David zu ersetzen. Lauf- und Paßspiel zusammengenommen kam Chris Johnson 2016 auf 2.118 Yards und 20 Touchdowns.
Aber wenigstens kennt er die Offense der Cardinals schon, und muß sie nicht noch erst lernen.

Bei den Ravens wird Danny Woodhead nicht die ganze Saison ausfallen.
Der Running Back verletzte sich an einer Kniesehne und soll nach vier bis sechs Wochen wieder einsatzbereit sein.

Saints Right Tackle Zach Strief wird mit einer Bänderdehnung im Knie einige Woche ausfallen.

Texans: Defensive End JJ Watt gab bekannt, daß sein Finger noch am Körper ist. Also, meinte er, gäbe es keinen Grund zur Beunruhigung.
Tight End CJ Fiedorowicz wurde mit einer Gehirnerschütterung auf die Verletztenliste gesetzt. Erst letzte Woche hatte er einen $22 Millionen Vertrag unterschrieben, der ihm $10 Millionen garantiert.

Steelers Defensive End Stephon Tuitt hat keinen gerissenen Bizeps. Das wurde zunächst befürchtet.
Sehr wahrscheinlich kann er am Sonntag wieder spielen.

Die Eagles setzten Kicker Caleb Sturgis mit einer Hüftverletzung auf die Verletztenliste.

Die Lions setzten Offensive Tackle Kevin White (Schulter) und Punter Kasey Refern (Knie) auf die Verletztenliste.

Die Bears setzten Wide Receiver Kevin White (gebrochenes Schulterblatt) und Linebacker Jerrell Freeman (Brustverletzung) auf die Verletztenliste.

Dienstag, 12. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 1 - Der Montag
bradford-sam-vikingEs macht einfach einen wahnsinnigen Spaß, Sam Bradford (Bild) bei der Arbeit zuzusehen. Es ist einfach nur traurig, zu wissen, was der Quarterback der Vikings alles hätte erreichen können, wenn er nicht so oft und so schwer verletzt gewesen wäre. Dann wäre er mit Sicherheit auf Hall of Fame Kurs.
Was er letztes Jahr in Minnesota geleistet hat, ohne Vorbereitungszeit und mit schwacher O-Line, war bemerkenswert. Dieses Jahr könnte es noch viel besser werde, wenn er gesund bleibt und die O-Line auch.
Zugegeben, mit den Saints kam eine der schwächsten Verteidigungen der Liga zu Besuch. Aber auch die muß erst mal auseinandergenommen werden.
Es kam auch Adrian Peterson zu Besuch, der Running Back, der nach vielen erfolgreichen Jahren bei den Vikes zu den Saints wechselte. Er wurde mit ohrenbetäubender Stille begrüßt. Eine eigenartige Situation.
Er hatte auch den ersten Spielzug in der Partie und erzielte neun Yards. Insgesamt lief er sechs mal für 18 Yards. Damit erzielte er zusammen mit Rookie Running Back Alvin Kamara, der auch 18 Yards erzielte, das beste Ergebnis der Saints und das kann man nur lausig nennen.
Auch die Vikings liefen mit einem Rookie Running Back auf. Der zeigte den Saints, wie man es richtig macht. Dalvin Cook erzielte mit 22 Läufen 127 Yards.
Zurück zu Bradford und seinem Gegenüber Drew Brees. Bradford kam auf 27 aus 32 für 346 Yards und 3 Touchdowns.
Brees kam auf 27 aus 37 für 291 Yards und 1 Touchdown.
Noch kann man Minnesota nicht zu den Titelanwärtern zählen, aber das Spiel und der 29:19 Sieg machte Hoffnung.
In der Halbzeit nahmen die Vikings ihren ehemaligen Star- Wide Receiver Randy Moss in den Ring der Ehre auf.

Im zweiten Spiel des Montags schlugen die Broncos die Chargers mit 24:21.
Zum Beginn des letzten Viertels führten sie schon 24:7, und ließen sich das fast noch wegnehmen.
Erst ein geblocktes Field Goal der Chargers aus 44 Yards eine Sekunde vor Spielende sicherte den Sieg.
Beide Teams hatten große Probleme mit ihren Angriffsreihen.
(Und ich hätte da noch eine Bitte an die katholische Kirche für ein 11. Gebot, das da heißt: "Frauen sollen keine Footballspiele kommentieren!")

Kurzberichte
Die Broncos gaben Brandon McManus eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Dafür erhält der Kicker $11,245 Millionen von denen $6 Millionen garantiert sind.

Das Gras war schuld. Nicht das Gras, das so mancher Spieler gerne raucht, sondern der Belag im Gillette Stadion der Patriots.
OK, der ist künstlich, aber er sagte den Verantwortlichen nicht mehr zu. Zwar würde er den Sicherheitsvorgaben der NFL und der Soccer Liga entsprechen, aber nicht dem Standard, den die Patriots verlangen. Viele Spieler fanden den Teppich zu weich.
Die Fußballmannschaft von Patriots Besitzer Robert Kraft, New England Revolution, spielt auch in dem Stadion.
Gestern begannen die Austauscharbeiten. Der Kunstrasen war erst im Mai neu verlegt worden. Für zwei Wochen wird das Stadion nicht benutzt, da nutzt man die Gelegenheit

Die Texans haben immer noch andere Sachen im Kopf, als Football. Doch die Saison hat begonnen, auch wenn in Houston immer noch das große Aufräumen angesagt ist.
Vielleicht ist das eine erlaubte Entschuldigung für eine niemals erwartete Niederlage gegen die Jaguars?
Und am Donnerstag geht es schon weiter.
Head Coach O`Brien ist nicht abgeneigt Rookie Quarterback Deshaun Watson als Starter zu bringen, hätte der nicht einen verstauchten Knöchel. In der kurzen Pause bis zu einem Donnerstagsspiel heilt so etwas kaum ab.
Doch auch wenn die Situation für die Texans schlimm ist, gerade die zu recht hochgelobte Defense sollte ihr normales Level erreichen. Gegen die Jaguars darf man sich nicht so unterirdisch präsentieren.
Da sollte JJ Watt seine Mitspieler mal kräftig motivieren.

Motiviert war TJ Watt.
Der Rookie Outside Linebacker der Steelers, und der kleine Bruder von JJ, hatte einen tollen Einstand bei seinem ersten Spiel.
Zwei Sacks und eine Interception gegen die Browns gehen auf sein Konto. Bedenkt man, wie knapp die Steelers nur gegen Cleveland gewonnen haben, waren das drei wichtige Szenen.
Nur 21:18 stand es am Ende für Pittsburgh.
Langsam frage ich mich, ob Jimmy Johnson recht hatte? Der Super Bowl Head Coach der Dallas Cowboys ist Studioanalyst bei FOX, und er stellte in der Vorschausendung zum ersten Spieltag die Frage: „Ist Cleveland relevant?“
Erst mal abwarten, wie das am Sonntag in Baltimore aussieht.

Auch in Indianapolis stellt sich die Frage, wer denn als Quarterback weniger untauglich sein könnte?
Andrew Luck kommt noch einige Zeit lang nicht zurück.
Scott Tolzien spielte grauenvoll. Doch der nächste Mann in der Reihe, Ex-Patriots Ersatzmann Jacoby Brissett, ist noch nicht lange genug bei den Colts, um schon alle Spielzüge zu kennen.
Dennoch liebäugelt Head Coach Pagano mit ihm als Starter.
Keine schlechte Idee, denn schlimmer kann es ja nicht werden. Gegen die Rams erzielten die Colts nur 179 Passyards, waren 0 für 10 bei dritten Versuchen und verloren den Ball dreimal an Los Angeles.

Die Jaguars wollen am heutigen Dienstag schon nach Jacksonville zurückkehren.
Zwar stehen große Teile der Stadt noch unter Wasser, nach Hurrikan Irma, aber das Team will trotzdem zurück.

Die Besitzer der Tampa Bay Buccaneers gaben durch den Co-Vorsitzenden Bryan Glazer bekannt, daß die Familie $1 Million für die Opfer des Hurrikans Irma spenden.
Bei den Milliarden, auf denen die Familie hockt, ist das etwa so, als wenn wir Normalverdiener 10 Euro spenden würden.
Aber es ist ja die Geste, die zählt.

Die Rams gaben Johnny Hekker eine Vertragsverlängerung über zwei Jahre. Dafür wird der Punter $9,6 Millionen erhalten.
Zusammen mit dem noch laufenden Vertrag kommt Hekker auf sechs Jahre und $21 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.

Die NFL wird gerichtlich gegen die einstweilige Verfügung vorgehen, die es Ezekiel Elliott erlaubt, zu spielen.
Der Running Back der Cowboys ist für sechs Spiele suspendiert, darf aber spielen, da er gegen die Sperre gerichtlich vorging.
Eine menge gerichtlicher Vorgänge, die uns in der NFL in den letzten Jahren so begleiten, seit die Spielergewerkschaft Commissioner Roger Goodell die absolute Herrschaft übertrug.
Die NFL will erreichen, daß Elliott die Strafe noch in diesem Jahr absitzt.

Der Lazarettreport
Cardinals Running Back David Johnson könnte mit einer Handgelenksverletzung bis zu 12 Wochen ausfallen.

Eagles Cornerback Ronald Darby fällt mit einer Knöchelverletzung etwa 4-6 Wochen aus.

Montag, 11. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 1 - Der Sonntag
beckham-odellDer Giants-Fluch ist gebrochen. Dallas konnte endlich mal wieder eine Heimspiel gegen New York gewinnen. Schwer gemacht haben es die Giants den Cowboys nicht.
Ohne Star-Receiver Odell Beckham (Bild) setzten sie auf einen Spielplan, der einfach zu entschlüsseln war.
Auf der anderen Seite durfte Star- Running Back Ezekiel Elliott spielen, obwohl er ja eigentlich suspendiert sein sollte.
Das gab dann auch den Ausschlag und brachte Dallas einen Sieg 19:3 im mittlerweile zur Tradition gewordenen ersten Sunday Night Spiel der Saison zwischen diesen beiden Teams.
Giants Head Coach Ben McAdoo fand dann auch die Vorstellung seiner Offense sehr enttäuschend. Eine Offense, für die er ja nun mal verantwortlich ist. Und das gegen eine Defense der Cowboys, die von suspendierten und verletzten Spielern arg geschwächt ist.
Egal, Dallas Fans sind jetzt erst mal froh, daß dieser Fluch gebrochen ist.

Nach der letzten Saison bei den Texans: „Wir setzen auf Tom Savage“.
Vor der Saison 2017 bei den Texans: „Wir glauben an Tom Savage“.
Vor dem ersten Spiel gegen die Jaguars: „Wir haben volles Vertrauen in Tom Savage“:
Nach der ersten Halbzeit im ersten Spiel: „Wir vertrauen jetzt doch lieber Deshaun Watson.“
Was Starter Savage zeigte war, seinem Nachnamen entsprechend, grausam, primitiv, barbarisch.
Watson war allerdings auch nicht viel besser.
Für die Texans wird es jetzt noch härter, als vermutet. Daß sie keine Offense haben, das war und ist klar. Daß sie aber auch eine Defense haben, die noch nicht mal in der Lage ist, eine miese Offense wie die der Jaguars zu stoppen, das läßt die Alarmglocken klingen.
Zudem fiel auch noch Linebacker Brian Cushing mit einer Gehirnerschütterung aus und JJ Watt verletzte sich an einem Finger. Danach gefragt, was denn mit dem Finger wäre, antwortet Watt: „Nichts schlimmes, der Knochen hat nur aus der Haut geguckt“. Na dann ist ja klar, warum Watt weiterspielen konnte.
Die Bilanzen der Quarterbacks:
Savage: 7 von 13 für 62 Yards. 2 Fumbles
Watson: 12 von 23 für 102 Yards, 1 Touchdown, 1 Int., 1 Fumble
Und Jaguars Quarterback Bortles spielte auch nicht gerade furchteinflößend: 11 von 21 für 125 Yards, 1 Touchdown.
29 :7 fertigten die Jaguars die Texans ab.
Texans Head Coach O`Brien wollte noch nicht sagen, wen er schon nächsten Donnerstag gegen die Bengals als Quarterback auf dem Platz rumstolpern lassen will.
Allerdings haben die Bengals sich Zuhause mit 0:20 von den Ravens verprügeln lassen. Da kommt also wohl das Game of the Weak auf uns zu. Aber das ist bei diesen Donnerstagsspielen ja oft so.
Nach diesem ersten Spiel kann man sagen, daß die Texans eine harte Konkurrenz für die Jets im Kampf um den ersten Platz in der nächsten Draft sind. Die Jets verloren übrigens in Buffalo 12:21.

Werden jetzt die Jaguars die Favoriten in der AFC South?
Ohne Luck haben die Colts kein Glück. Und der Quarterback könnte noch bis Oktober ausfallen.
Ersatzmann Scott Tolzien warf gegen die Rams zwei Pick-sixes, also Interceptions, die direkt zum Touchdown zurückgetragen wurden. Vier mal wurde er gesackt.
Das reichte und der gerade erst von den Patriots geholte Jacoby Brissett kam für ihn. Das konnte noch nicht klappen, dafür ist Brissett zu frisch im Team.
Bei den Rams klappte es mit Jared Goff aber ausgezeichnet. Zugegeben, es ging nicht gegen eine gute Defense, aber seine Bilanz von 21 aus 29 für 306 Yards und 1 Touchdown will erst mal geschafft werden.
Mal sehen, wie das nächste Woche gegen die Redskins aussieht.
Gegen Indianapolis sprang zunächst mal ein sehr lockerer 46:9 Sieg raus.
Die Redskins verloren ihr Heimspiel gegen Philadelphia mit 17:30.

Geht die Zeit von Sebastian Janikowski bei den Raiders Zuende?
Ersatzkicker Giorgio Tavecchio ließ ihn jedenfalls nicht vermissen. Mit vier Field Goals, darunter zwei aus 52 Yards, erwies er sich als sehr treffsicher.
Damit trug er maßgeblich zum 26:16 Sieg Oaklands über Tennessee bei.
Im Spiel der gebrochenen Beine trumpfte auch Running Back Marshawn Lynch auf, mit 76 Yards aus 18 Versuchen.
Letztes Jahr brachen sich am gleichen Spieltag die Quarterbacks der Teams ein Bein. Sowohl Raiders Derek Carr und auch Titans Marcus Mariota hatten zum Saisonende großes Pech. Beiden merkte man nichts mehr an.
Carrs Bilanz: 22 von 32 für 262 Yards, 2 Touchdowns
Mariota: 25 von 41 für 256 Yards.

Phantomstrafen behinderten die Seahawks. Nachdem Rookie Defensive Tackle Nazair Jones einen Paß von Aaron Rodgers abgefangen hatte, trug er den Ball in die Endzone zurück. Doch die Schiedsrichter sahen zwei Phantomfouls, die sonst niemand sah. Für eine dieser Erscheinungen wurde sogar Cornerback Jeremy Lane vom Platz gestellt.
Dafür sahen die Schiedsrichter später nicht, daß zwei Verteidiger der Packers einen Receiver Seattles in der Endzone gemeinsam behinderten.
Alles in allem war es eine dieser Abwehrschlachten, auf die Defense-Fans stehen, und die Offense-Fans verabscheuen.
Am Ende stand ein 17:9 für Green Bay.
Seahawks Head Coach Pete Carroll hat angekündigt, daß er über die Schiedsrichterleistungen mit der Zentrale in New York mal gepflegt plaudern möchte.

Der Lazarettreport
Jaguars: Receiver Allen Robinson (Knie), Ronald Darby (Knöchel), J.J. Watt (Finger), und David Johnson (Handgelenk).

Cardinals Running Back David Johnson verletzte sich an einem Handgelenk, Offensive Tackle D.J. Humphries an einem Knie

Steelers defensive End Stephon Tuitt, der erst am Samstag einen $61 Millionenvertrag unterschrieb, könnte einen gerissenen Bizeps haben.

Cowboys Cornerback Orlando Scandrick brach sich eine Hand.

49ers Rookie Linebacker Reuben Foster verletzte sich an einem Bein.

Eagles Cornerback Ronald Darby verletzte sich an einem Knöchel.

Chicago Bears Wide Receiver Kevin White könnte sich einen Schlüsselbeinbruch zugezogen haben.

Baltimore Ravens Running Back Danny Woodhead, Oberschenkel.

Sonntag, 10. September 2017

Kurzberichte
janikowski01Die Raiders haben Sebastian Janikowski (Bild) auf die Verletztenliste gesetzt. Zwei Spieler pro Saison dürfen wieder von dieser Liste genommen und in der laufenden Saison eingesetzt werden. Bei ihm könnte das der Fall sein.
Der Kicker hat Rücken und ein Ersatzmann namens Giorgio Tavecchio wird ihn vertreten. Der ist seit vier Jahren im Camp der Raiders, hat aber noch in keinem Saisonspiel gekickt, sondern nur in Vorbereitungsspielen. Dieses Jahr verwandelte er drei von vier Field Goal Versuchen und fünf von sechs Extrapunkten.
Seit 2000 ist Janikowski ein Raider. Er „spielte“ in 268 Spielen und hält damit den Teamrekord. Er erzielte 1.799 Punkte und kein anderer Kicker der NFL hat mehr Field Goals aus über 50 Yards erzielt, als er mit seinen 55. Sein Field Goal aus 63 Yards im ersten Saisonspiel 2011 ist das zweitlängste in der Geschichte der Liga.
Erst am Freitag hatte Janikowski einer Gehaltskürzung von $4 auf $3 Millionen zugestimmt. Da zeichnete sich wohl schon ab, daß er längere Zeit ausfallen könnte. Da er auf der IR Liste steht verpaßt er wenigstens acht Wochen.

Stephon Tuitt bleibt bis nach der Saison 2022 ein Steeler.
Der Defensive End unterschrieb am Samstag eine Vertragsverlängerung.

Akiem Hicks unterschrieb eine Vertragsverlängerung über vier Jahre.
Chicago zahlt dem Defensive End $48 Millionen von denen $30 Millionen garantiert sind.

Wer war der Quarterback, der da am Donnerstag für die Chiefs gespielt hat?
Es war nicht der Spieleverwalter und Kurzpasswerfer Alex Smith, den man so kannte. Aber es war Alex Smith, das sah man in Großaufnahmen ganz deutlich.
Eine große US-Amerikanische Tageszeitung hat es herausgefunden. Es war Alex Smith, der den Atem von Rookie Quarterback Patrick Mahomes im Nacken spürt.
Mahomes kann den tiefen Paß werfen. In Kansas City hat man sich gefragt, zu welchem Zeitpunkt der Saison er Smith ablösen würde?
Das wollte der alte Quarterback nicht hinnehmen und probierte es auch öfter mal mit tiefen Pässen, und siehe... es klappte.
Man wird sehen, ob aus dem Mann, der das Spiel nicht verlieren sollte, ein Mann wird, der Spiele gewinnen kann. Immerhin kommen noch bessere Verteidigungen auf die Chiefs zu, als die überhebliche, überforderte Chaotentruppe der Patriots.

Besser spät als nie?
Man wird sehen!
Bis gestern streikte Rams Defensive Lineman Aaron Donald. Somit verpaßte er die komplette Vorbereitungszeit.
Bisher brachte ihm der Streik nichts ein. Die Rams haben keinem neuen Vertrag zugestimmt. Daß Donald trotzdem spielen wird liegt daran, daß Team und Donald weiter an einem neuen Kontrakt arbeiten werden.
Noch spielt er unter seinem Rookie-Vertrag und der bringt ihm 2017 $1,8 Millionen. 2018 würde er $6,9 Millionen bekommen. Zu wenig, denn sein bescheidener Wunsch ist es, der bestbezahlte Spieler der NFL zu werden.
In seine bisherigen drei Saisons hat er 28 Sacks erzielt.
Bei nur $1,8 Millionen für 2017 wollte Donald keinen Scheck für die Spiele verpassen. Deshalb meldete er sich vor dem ersten Spiel zurück. Eingesetzt wird er heute gegen die Colts aber noch nicht, wie es heißt.

Samstag, 9. September 2017

Kurzberichte
elliott-ezekielEzekiel Elliotts Suspendierung wurde zunächst ausgesetzt. Ein Bezirksrichter in Texas hat eine einstweilige Verfügung gegen die Sperre erlassen.
Richter Amos Mazzant sah die Berufungsanhörung für den Running Back der Cowboys als „Fundamental unfair“ an. In seinen Augen haben Commissioner Goodell und der als Schiedsmann in der Berufung angesetzte Harold Henderson massiv gegen die im Tarifvertrag festgelegten Regeln verstoßen.
Den Wunsch Elliotts, die Klägerin anzuhören, abzuweisen, wäre ein Verstoß gegen die Rechte des Angeklagten gewesen.
Auch die Nichtbeachtung der entlastenden Beweise, die die Chefermittlerin der NFL zutage gefördert hatte, wäre höchst unfair gewesen.
Mazzant: „Die Aktionen der NFL demonstrieren von Anfang an, daß eine fundamentale Unfairneß gegen Elliott herrschte. Diese Unfairneß ging leider bis in die Berufungsanhörung hinein.“
Somit ist Elliotts Suspendierung zunächst ausgesetzt.
Jetzt wird die NFL gegen die einstweilige Verfügung eine einstweilige Verfügung erwirken. Das aber könnte noch Monate dauern.
Das könnte dann aber bedeuten, daß Elliott den Cowboys zum Ende der Saison hin, bis in die vielleicht erreichten Playoffs fehlen könnte.

Die NFL suspendierte den Ex Kicker der Giants, Josh Brown, für weitere sechs Spiele.
Die Liga untersuchte Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt, und fand Beweise, die eine weitere Sperre rechtfertigten.
Brown war deswegen bereits Anfang 2016 für ein Spiel suspendiert. Die Giants, die bereits von den Vorwürfen wußten, als sie Brown einen neuen Zweijahresvertrag über $4 Millionen gaben, feuerten Brown, als die Stimmung gegen sie hochkochte.
Bis jetzt wurde Brown nicht angezeigt. Ein neues Team hat er bisher nicht gefunden.

Tom Brady hat seinem Frust über das schlechte Spiel gegen die Chiefs freien Lauf gelassen.
Es war eine historische Niederlage. 42 Punkte und 537 Yards hatte eine Patriots-Mannschaft unter Head Coach Bill Belichick noch nie zugelassen.
Dabei fing alles so schön an. Die Patriots feierten ihren fünften Super Bowl Sieg, die Fans trugen Clownsnasen, um Commissioner Goodell zu veralbern, Mark Wahlberg hielt eine Lobesrede, die Bühne war bereitet für ein lockeres Auftaktspiel in die anvisierte 16-0 Saison.
Wäre da nicht die schlechte Leistung von Quarterback Brady gewesen, und der Zusammenbruch der Defense, gegen eine hervorragend eingestellte Chiefs Offense.
Fand Brady den Grund, als er die Einstellung der Patriots bemängelte? Er sagte: „Wir müssen an unserer Einstellung und unserer Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. Wir müssen mehr Dringlichkeit zeigen. Wir müssen sehr viel besser werden, als heute Abend.“
Das kann man so übersetzen: „Wir sind viel zu arrogant und lässig in das Spiel gegangen, das wir ja schon vorher gewonnen hatten.“
Cornerback Stephon Gilmore meinte: „Wir müssen hungrig sein, wenn wir auf dem Feld sind.“
Head Coach Belichick: „Schlechte Defense, schlechtes Coaching, schlechtes Spiel, schlechter Football.“
So gesehen haben die drei vollkommen Recht. Und das muß besser werden, denn am Sonntag spielen die Jets und die Bills um Platz eins in der AFC East. Miami hat ja spielfrei.
Zum Glück sind die Patriots zusammen mit diesen drei Teams in einer Division. Da kann man sich so einen „Ausrutscher“ gefahrlos erlauben.

Da werden sich aber viele geärgert haben. Die Einschaltquoten des Senders NBC beim Saisoneröffnungsspiel waren um 12% niedriger, als letztes Jahr.
Vor dem Spiel, auf dem Papier, waren die Patriots ja bereits die Sieger. Doch die Chiefs hatten anderes im Sinn, als sich auf den Rücken zu legen und totzustellen.
Und wer die „Sensation“ nicht geguckt hat, hat sie nicht gesehen.
Ärgerlich!

Die Dolphins spielen nächste Woche in Los Angeles gegen die Chargers.
Sie machen sich bereits am Samstag auf den Weg nach Kalifornien, um vor Hurrikan Irma zu fliehen, der Miami voll erwischen wird, wie es momentan aussieht.
Teambesitzer Stephen Ross kümmert sich darum, daß die Familien der Trainer und Spieler auch nach Kalifornien reisen können.
Das Spiel der Buccaneers gegen die Dolphins wurde ja bereits in Woche 11 verschoben.

Die Jaguars spielen am Sonntag in Houston. Lange sah es ja so aus, daß das Spiel nach dem verheerenden Hurrikan Harvey nicht in Houston stattfinden könnte. Man hatte überlegt, die Texans zunächst in Jacksonville spielen zu lassen, und das Rückspiel dann in Houston auszutragen.
Das hätte gar nicht geklappt. Denn jetzt sind es die Jaguars, die vor Irma fliehen. Sie bleiben nach dem Spiel am Sonntag zunächst in Houston, bis eine sichere Rückkehr gewährleistet ist.

Der Lazarettreport
Patriots Linebacker Donta Hightower soll bloß eine Bänderdehnung im Knie haben. Er mußte das Spiel gegen Kansas City vorzeitig verlassen.

Die Verletzung bei Chiefs Safety Eric Berry war leider tatsächlich ein Achillessehnenriss. Das ergab eine Untersuchung am Freitag. Damit ist die Saison für ihn beendet.

Was war mit Chiefs Wide Receiver Tyreek Hill, der das Spiel kurz vor Ende humpelnd verließ?
Er hatte einen Krampf und ist wieder OK.

Saints Long Snapper Jon Dorenbos hat einen lebensgefährlichen Herzfehler und muß operiert werden. Für ihn ist die Saison beendet.

Ist das ein taktisches Manöver?
Es sah ja bisher so aus, als ob Cam Newton nach seiner Schulteroperation auf dem besten Weg zur vollen Einsatzfähigkeit wäre.
Doch jetzt tauchte der Quarterback auf dem Verletzungsbogen der Panthers als „Einsatz fraglich“ auf.

Freitag, 8. September 2017

Die NFL 2017 - Woche 1 - Der Donnerstag
gamepass-werbepause16-0, so lautete die Sieg/Niederlagen Prognose für die Patriots in der Saison 2017. Es hieß, daß das Team, das 2016 sehr gut war, sich noch verstärkt hätte.
Das schlug sich auch im Tippspiel von Win-Football nieder. 15-0 lautete die Tippabgabe da.
(Es ist übrigens nicht zu spät, noch einzusteigen, da ja alle auf die Patriots gesetzt und NULL Punkte haben. Hier die Adresse des Tippspiels: http://31175.dynamicboard.de/f12-Tipp-und-Gewinnspiel.html )
Doch wie es immer so schön heißt, es gibt einen Grund, warum die Spiele gespielt werden. Selbst ein so krasser Außenseiter wie die Chiefs kann seine Chance nutzen. Und das taten sie. Die Patriots kamen als erste an den Ball und starteten wie die Feuerwehr. Erster Drive, erster Touchdown. Das Spiel schien entschieden.
Die Chiefs kamen dann zu ihrem ersten Drive und Rookie Running Back Kareem Hunt hatte seine erste Ballberührung in der NFL. Und eine, die er nie vergessen wird, denn ihm wurde der Ball aus der Hand geschlagen. Das war eine völlig neue Erfahrung für Hunt, der in seiner Collegezeit nicht ein einziges mal den Ball verloren hatte.
Und nun so ein katastrophaler Start in die Profikarriere. Das Spiel schien entschieden.
Doch Hunt erholte sich davon. Head Coach Reid und er selber verloren nicht das Vertrauen, und so wurde der Rookie zum Spieler der Partie. Er lief 17 mal für 148 Yards und 1 Touchdown. Er fing 5 Pässe für 98 Yards und 2 Touchdowns. Seine 246 Yards sind ein NFL Rekord für einen Rookie in seinem ersten Spiel.
Ezekiel Elliott, rück rüber, hier kommt Kareem Hunt.
Patriots Quarterback Tom Brady sah aus wie ein überforderter 40-jähriger. Man merkte stark, daß die Chemie mit seinen neuen Receiver noch nicht stimmt. Tight End Gronkowski fing einen Paß in der Endzone, der per Videobeweis korrekterweise nicht gegeben wurde, und überstand die Aktion nicht schmerzfrei, wie man ihm anmerkte.
Und so stotterte der Angriffsmotor der Pats.
Bradys Bilanz: 16 von 36 für 267 Yards.
Bei den Chiefs spielte Quarterback Alex Smith wie Quarterback Alex Smith, der ein paar Tom Brady Momente hatte. Vier Touchdownpässe warf er, zwei davon zu Rookie Running Back Hunt. Der erzielte insgesamt drei Touchdowns, nach seinem vergeigten Start.
Smiths Bilanz: 28 von 35 für 368 Yards, 4 Touchdowns.
Und so kam es, daß eine anfängliche Defenseschlacht zu einem offensiven Feuerwerk wurde, das die Chiefs entfachten.
Der Titelverteidiger aus New England hatte weder der Offense noch der Defense der Chiefs auch nur das Geringste entgegenzusetzen. 537 Yards an Offense erzielte Kansas City, so viele wie noch kein Team gegen die Patriots in der Bill Belichick Ära erzielte.
Der Sieg von 42:27 für Kansas City geht somit auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung.
Leider gab es auch wieder die unausweichlichen Verletzungen. Chiefs Star-Verteidiger Eric Berry, der viele gute Szenen hatte, hat sich einen Achillessehnenriss zugezogen. Der Mann, der 2016 nach einer schweren Krebserkrankung wieder zurückkam, hat die Saison 2017 schon hinter sich.
Patriots Wide Receiver Danny Amendola zog sich eine Kopfverletzung zu. Linebacker D`onta Hightower erwischte es an einem Knie.

Ein Wort zum Gamepass. Mit dem oben gezeigten Bild will die NFL dafür sorgen, daß die europäischen Zuschauer in der Nacht bei den Werbepausen etwas schlafen können.
Zwar ist es auch ermüdend, während eines Spiels 24 mal dieselbe Pizza Reklame zu sehen, aber wenigstens bewegt sich das Bild und irgendeine grausige Musik hält einen wach.
Doch die NFL ist halt nicht nur um ihre Spieler besorgt, sondern auch um ihre Zuseher.
Also dann, gute Nacht.
Allerdings stimmt die Technik jetzt wieder. Die Werbepausen in einem Spiel, das bereits beendet ist, kann man sehr gut überspringen, wenn man KODI nutzt. Wenn man am Mausrad dreht, springt die Aufzeichnung 40 Sekunden vorwärts. Also dreimal dran gedreht, sind zwei Minuten Werbung übersprungen.
Auch das Bild ist sensationell. Ich habe keine schnelle Internetleitung und das Bild war trotzdem in echter HD Qualität. Respekt!
Ich hatte so meine Befürchtungen, nachdem, was alles geändert wurde, aber so kann ich die Saison genießen.

Kurzberichte
 Vor dem Spiel in New England feuerten die Chiefs Running Back CJ Spiller zum zweiten Mal in einer Woche.

Die Browns feuerten Safety Calvin Pryor.
Der hatte sich mit einem Teamkollegen geprügelt.

Er ist zwar oft suspendiert, weil er als schmutziger Spieler gerne mal Gegner absichtlich verletzt, aber das schreckte die Bengals nicht ab.
Sie gaben Linebacker Vontaze Burfict eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $38,68 Millionen.

Raiders Kicker Sebastian Janikowski nahm eine Gehaltskürzung hin.
2017 wird er statt $4 Millionen nur drei Millionen bekommen.

Der Lazarettreport
Browns Rookie Defensive End Myles Garrett fällt mit einer Knöchelverletzung wenigstens zwei Wochen aus.

Patriots Wide Receiver Malcolm Mitchell wurde kurz vor dem Spiel mit einer Knieverletzung auf die Verletztenliste gesetzt, die die Saison beendet.

Donnerstag, 7. September 2017

Kurzberichte
tbb-at-mdDie Stürme in diesem Jahr sind besonders stark.
Houston wird noch Jahre unter den Folgen zu leiden haben, die Harvey anrichtete, da kommt schon der nächste Buchstabe im Alphabet. Irma zieht eine Schneise der Verwüstung in der Karibik hinter sich her. Und Irma steuert auf Miami zu.
Die NFL gab bekannt, daß das Spiel der Buccaneers in Miami in Woche 11 am 19. November stattfinden wird. An diesem Tag hätten eigentlich zufällig beide Teams Spielfrei. Da sie nun in Woche 1 nicht spielen können, werden sie 16 Spiele ohne spielfreies Wochenende absolvieren müssen.
Das ist hart, aber Irma will es so.

Die NFL und die NFLPA haben die Sache untersucht. Gemeinsam kamen sie zu dem Ergebnis, daß Patriots Quarterback Tom Brady 2016 keine Anzeichen einer Gehirnerschütterung gezeigt hat.
Zwar hatte Bradys Frau in einer TV-Sendung behauptet, daß ihr Mann mehrere Gehirnerschütterungen gehabt hätte, aber die Experten der Liga und der Gewerkschaft fanden noch nicht mal einen Beweis für eine.
Akte geschlossen.

Ein Fall von Rassismus?
Michael Bennett wurde angeblich wegen seiner Hautfarbe von der Polizei bedroht.
Der schwarze Starverteidiger der Seahawks war am 26. August bei einem Boxkampf in Las Vegas. Plötzlich erklangen nach dem Kampf Geräusche in dem Kasino, die sich wie Schüsse anhörten. Bennett versteckte sich hinter einem Spielautomaten und lief weg, als er Polizisten sah, die ins Kasino kamen. Er wurde von der Polizei aufgehalten. Da Bennett sich wehrte, wurde er zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt. Angeblich soll ein Beamter ihm eine Waffe an den Kopf gehalten und gesagt haben, daß er ihm den Kopf wegblasen würde, wenn er sich bewegt. Und das Alles, wie Bennett betont, weil er Schwarzer ist. Erst als festgestellt wurde, daß er ein berühmter Defensive End ist, wäre er mit einer Entschuldigung wieder freigelassen worden.
Die Polizei in Las Vegas weist Bennetts Vorwürfe von sich. Die Rasse hätte in dem Fall keine Rolle gespielt, sagte Las Vegas Hilfssheriff Kevin McMahill bei einer Pressekonferenz. Die interne Abteilung wäre aber noch dabei, hunderte von Videos zu sichten. Zumindest ein Beamter, der an dem Vorfall beteiligt war, hatte jedoch seine Körperkamera nicht eingeschaltet.
Die „Schüsse“ waren übrigens Ständer an denen Seile befestigt waren, die umfielen.
Bennett, der eh zu den Spielern gehört, die beim Abdudeln der Nationalhymne sitzen oder knien, nutzt das Ganze dazu, noch mehr Spieler zu motivieren, es ihm gleichzutun. Zudem hat er vor, die Polizei von Las Vegas wegen übertriebener Härte zu verklagen.
NFL Commissioner Roger Goodell hat Bennett die volle Unterstützung der Liga zugesagt.

Der Lazarettreport
Der Top Pick der Browns hat sich beim Training den Knöchel verstaucht.
Damit ist es fraglich, ob Rookie Defensive End Myles Garrett am Sonntag wird spielen können.

Giants Wide Receiver Odell Beckham jr. trainiert mit seiner Knöchelverletzung immer noch nicht. Zwar hat er sich am Mittwoch aufgewärmt, aber das war es für ihn.

Bei den Raiders macht man sich nicht nur Sorgen, ob Kicker Sebastian Janikowski wird spielen können. Auch hinter Defensive End Khalil Mack steht wegen einer Knieverletzung ein Fragezeichen.

Seahawks Running Back Thomas Rawls hat eine Sprunggelenksverletzung. Einsatz kaum möglich.

Für das Spiel heute, ja heute Leute, nicht vergessen, melden die Patriots defensive Tackle Vincent Valentine (Knie). Defensive Lineman Adam Butler (Knie), defensive Back Nate Ebner (Schulter), offensive Tackle Cameron Fleming (Knöchel), Linebacker Harvey Langi (Gehirnerschütterung) und Wide Receivers Malcolm Mitchell (Knie) und Matthew Slater (Oberschenkel) als fraglich.

Bei den Chiefs sind Guard Parker Ehinger (Knie) und Linebacker Reggie Ragland (Knie), Safety Ron Parker (Knöchel) als fraglich gelistet.

Mittwoch, 6. September 2017

Kurzberichte
goodellclownDie Fans der Patriots freuen sich darauf, den von ihnen heißgeliebten Führer der NFL am Donnerstag begrüßen zu dürfen.
Wenn Roger Goodell ins Stadion kommt, werden die Fans ihre „funny towels“, ihre lustigen Handtücher schwingen. Die zeigen Goodell als Clown (Bild).
Es ist das Motiv, das Patriots Defensive Coordinator Matt Patricia als T-Shirt trug, als das Team nach dem Sieg in Super Bowl LI in Boston landete.
Wie man hört, soll Goodell darüber nicht amüsiert gewesen sein.
Dave Portnoy, Gründer der Firma Barstool Sports, hat 70.000 Handtücher geordert. Er hat Hilfskräfte engagiert, die die Tücher vor dem Stadion verteilen sollen.
Die Spieler hielten sich bedeckt, als sie nach den Handtüchern gefragt wurden. Defensive Back Eric Rowe sagte allerdings, daß er das ganz lustig findet.

Die Fans haben das Problem, wie sie Roger Goodell gebührend und „würdig“ begrüßen können gelöst. Das Team hat aber noch ein anderes schwieriges Problem zu lösen gehabt: „Wohin mit den vielen Erfolgs-Bannern?“
Im weiten Rund des Gilette Stadions ist kein Platz mehr für weitere Banner.
Doch ein Team, das einen 3:28 Rückstand im Super Bowl noch in einen Sieg umwandeln kann, löst doch auch ein solches Problem, oder?
Wie es gelöst wurde, das können wir dann wohl am Donnerstag sehen, wenn Teambesitzer Robert Kraft mit der Vince Lombardi Trophäe in das Stadion kommt, und das neueste Banner ausgerollt wird.

Die Entscheidung aus der ersten Instanz wurde aufrechterhalten. Ezekiel Elliott ist für sechs Spiele suspendiert, aber nicht für das erste Saisonspiel.
Man munkelt, daß die Einschaltquoten für das NBC Spiel der Giants in Dallas höher wären, wenn Elliott spielt.
Es ist aber in der Tat eigenartig, daß der Running Back seine Suspendierung erst nach dem ersten Spiel antreten muß.
Wie auch immer, das gibt Elliott mehr Zeit, seine gerichtlichen Schritte zu durchlaufen.
Sein Einspruch vor Gericht gegen die Sperre soll am Freitag verhandelt werden. Der Termin am Dienstag war nicht zu halten, da der unparteiische Schiedsmann da noch gar nicht sein Urteil über Elliott gesprochen hatte.
Es könnte sein, daß es ähnlich abläuft wie bei der dämlichen Suspendierung von Tom Brady. Der durfte zunächst eine Saison durchspielen, nachdem ein Gericht ihm das erlaubt hatte, um dann im Jahr darauf seine Suspendierung doch antreten zu müssen.
Die Allmacht Goodells wird in den anstehenden Tarifverhandlungen DER Knackpunkt überhaupt werden.

Während es in Houston nach dem schweren Sturm Harvey heißt, daß das Spiel der Texans gegen die Jaguars wie geplant im NRG Stadion stattfinden kann, wurde ein anderes Spiel verschoben.
Hurrikan Irma nimmt Kurs auf Süd Florida. Das Spiel der Buccaneers in Miami wurde für den Sonntag abgesagt. Einen Ersatzplan gibt es noch nicht.
Im Gespräch sind ein neutraler Austragungsort am Sonntag, oder ein Aufeinandertreffen in Woche 11. In dieser Woche haben beide Teams spielfrei. Allerdings müßten sie dann 16 Spiele in Folge absolvieren, was natürlich den Spielern und Trainern der Teams nicht gefällt.
Wäre ein neutraler, sicherer, Ort für Sonntag die beste Lösung? Klarer Fall!

Die Redskins gaben Running Back Chris Thompson eine Vertragsverlängerung.
Für weitere zwei Jahre wird er $6,5 Millionen bekommen. Damit bleibt er bis nach der Saison 2019 ein Redskin.

Bills Quarterback Tyrod Taylor hat das Gehirnerschütterungsprotokoll positiv durchlaufen. Er dürfte am Sonntag spielen.

Dienstag, 5. September 2017

Kurzberichte
elliot-ezekielHeute Nachmittag soll die Gerichtsverhandlung stattfinden, die die NFLPA in Sachen Ezekiel Elliott (Bild) angeleiert hat. Dabei soll eine einstweilige Verfügung gegen die Suspendierung Elliotts erwirkt werden.
„Nicht so schnell“, heißt es von der NFL. Da der unabhängige Schiedsmann noch gar kein Urteil gefällt hätte, könnte es auch keinen Prozeß geben. Dafür würde ja jede Grundlage fehlen.
Das ist nachvollziehbar. Nachvollziehbar ist aber auch, daß die Gewerkschaft die Verschleppungstaktik der NFL nicht weiter hinnehmen will. Das erste Saisonspiel für Dallas ist am Sonntag. Da wäre es nett, wenn der Herr Schiedsmann nach einer dreitägigen Anhörung in der letzten Woche endlich mal zu einem Ergebnis käme. Vielleicht noch vor der Verhandlung.
Während der Anhörung stand der Running Back der Cowboys unter Eid. Er gab zu, daß er im College Drogen genommen hätte und immer noch gerne Party macht. Entgegen der nicht beachteten entlastenden Beweise, könnte diese Aussage natürlich gegen Elliott verwendet werden. Elliott mußte die Fragen nach seinem Drogen- und Alkoholkonsum wahrheitsgemäß beantworten, da er befragt wurde wie er die Frau kennenlernte, die ihn beschuldigt sie über Tage mißhandelt zu haben.

Während die Cowboys also immer noch nicht wissen, wer als Nr. 1 Running Back gegen die Giants auflaufen wird, wissen die Giants, daß sie das Laufspiel der Cowboys stoppen müssen, egal wer startet.
Doch auch bei den Giants gibt es ein Fragezeichen, nämlich hinter Odell Beckham jr. Der Wide Receiver trainiert zur Zeit nicht wegen einer Knöchelverletzung.

Andrew Luck wird nicht gegen die Rams spielen.
Die Colts wußten, daß der Quarterback nicht in die Saison starten kann. Sie wußten es schon lange. Lange genug, um vorzusorgen.
Das taten sie nicht, und so werden sie mit Scott Tolzien antreten müssen. Das dürfte selbst gegen die Rams nicht gutgehen. Seine Bilanz bisher: 3 Starts, 2 Touchdowns, 7 Interceptions, 0-2-1 Siege.
Und es ist ja nicht gesagt, daß Luck ab der zweiten Woche wird spielen können.

LeVeon Bell hat seinen Franchisevertrag bei den Steelers unterschrieben. Das sichert ihm 2017 $12 Millionen.
Doch mit dieser mageren Summe will er sich danach nicht weiter abspeisen lassen. In 18 will er 17, wie er seine Gehaltsvorstellung für nächstes Jahr bezeichnete.
Sollte der Running Back 2017 wie gewohnt einschlagen, dann kann er nach der Saison den freien Markt testen. Wenn die Steelers ihm noch mal das Franchise Etikett anheften, dann würde sie das mindestens $14 Millionen kosten, das steht schon fest.

Die Bewohner von Houston versuchen, ihr Leben wieder zu normalisieren. So war am Sonntag ein Bericht auf Al Jazeera, der zeigte, wie die Massen zu einem Spiel ihres Baseballteams strömten.
Und auch die Footballfans werden am Sonntag ins Stadion strömen, denn das Spiel gegen die Jaguars findet wie geplant in Houston statt und nicht in Jacksonville. Die Wege zum Stadion sind frei, und Bürgermeister Sylvester Turner glaubt, daß das Spiel die „Houstonians“ fester zusammenschweißen wird.
Ob die Spieler der Texans mit dem Kopf ganz dabei sein werden, bleibt abzuwarten. Am Montag haben viele von ihnen geholfen, die Trucks auszuladen, die JJ Watts Hilfsorganisation mit Gütern versorgte.
Dann fuhren sie mit vollbeladenen Pickups in die hauptsächlich von Latinos und Schwarzen bewohnten Elendsstadtteile, die besonders schlimm von der Flut betroffen wurden. Dort wurde ihre Hilfe voller Dankbarkeit angenommen.
Die Hilfsgüter kamen aus freiwilligen Sachspenden und berührten nicht den Fond, den Watt bisher gesammelt hat. Der beläuft sich mittlerweile auf $18 Millionen.

Es war einmal.
Es war einmal eine Zeit, da hieß der Kicker der Raiders nicht Sebastian Janikowski. Das ist so lange her, daß ich mich kaum daran erinnern kann.
Im Jahr 2000 beriefen die Raiders Janikowski als 17. Spieler in der Draft ein.
Seit einigen Tagen leidet der Kicker an Rückenschmerzen. Am gestrigen Montagmorgen fühlte sein Rücken sich furchtbar an, wie er der Presse mitteilte. Sofort probierten die Raiders drei Kicker aus, darunter der frisch von den Chargers gefeuerten Josh Lambo.
Mit 39 Jahren ist Janikowski auch für einen Kicker nicht mehr der jüngste. Und irgendwann wird auch seine Zeit einmal Zuende gehen.

Die Packers gaben Lane Taylor eine Vertragsverlängerung. Für weitere drei Jahre erhält der Guard $16,5 Millionen.

Der Lazarettreport
Bei den Bills ist Quarterback Tyrod Taylor immer noch im Gehirnerschütterungsprotokoll. Es ist kaum damit zu rechnen, daß er gegen die Jets spielen kann.
Vorsichtshalber holten sie Joe Webb, der von den Panthers vor einigen Tagen entlassen wurde.

Colts: Der Nr. 1 Center Ryan Kelly kann nicht starten. Er wurde im August am Fuß operiert.

Broncos: Pass Rusher Shane Ray beginnt die Saison auf der PUP Liste. Er erlitt einen Sehnenriss in einem Handgelenk zum Start der Vorbereitungszeit.

Montag, 4. September 2017

Kurzberichte
peterson-adrian200Auf Rache aus ist Adrian Peterson (Bild).
Der Running Back der Saints will es seinem alten Team, den Vikings, am nächsten Montag so richtig zeigen. Dann tritt er als erstes nach seinem Wechsel bei seinem alten Team in Minnesota an. Das hätte sich kein Drehbuchschreiber besser ausdenken können.
„Wenn es nach mir geht, dann beginnen wir die Saison in Minnesota und beenden sie auch dort,“ meinte Peterson und nahm damit Bezug darauf, daß der Super Bowl in Minnesota stattfindet. Das wird nicht leicht. Die Offense der Saints mag Super Bowl tauglich sein, aber die Defense...?
„Möchte ich es den Vikings zeigen? Klar will ich das“, fuhr Peterson fort. „Ich möchte es allen zeigen, gegen die wir spielen. Aber zurück in Minnesota, bei den Vikings? Yeah, denen möchte ich es so richtig zeigen.“
Dann wollen wir uns mal ansehen, ob Peterson sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann?
Letztes Jahr konnte er verletzungsbedingt nur in drei Spielen antreten.
Am Montag möchte er mehr Yards erzielen, als Vikings Rookie Running Back Dalvin Cook, der von seinem Team in den Himmel gelobt wird.
Klingt, als würde das eine interessante Partie.

Wie vermutet verpflichteten die Buccaneers TJ Ward. Der ehemalige Broncos Safety bekam einen Einjahresvertrag über $5 Millionen.
Für den dreimaligen Pro Bowler mußte Safety JJ Wilcox weichen. Den gaben die Bucs zusammen mit ihrer Wahlmöglichkeit in Runde sieben der nächsten Draft an die Steelers ab.
Pittsburgh gab Tampa Bay seine Wahlmöglichkeit in Runde sechs zur Kompensation.

Es war seine Fähigkeit den Ball beim Kickoff exakt zu plazieren, die dem Süd-Koreaner Younghoe Koo einen Job als Kicker bei den Chargers einbrachte.
Im letzten Testspiel verwandelte er alle drei Extrapunktversuche und ein Field Goal aus lediglich 27 Yards. Das ist nichts erwähnenswertes.
Doch seine Fähigkeit den Ball beim Kickoff exakt zu plazieren ist in der heutigen Zeit auch enorm wichtig. Josh Lambo, der Kicker den Koo verdrängte, schoß sechs von sieben Kickoffs in die Endzone, was zu Touchbacks führte. Da wird der Ball direkt an die 25 Yards Linie gelegt.
Da aber die Teams letztes Jahr im Durchschnitt nur 21 Yards erzielten, wenn sie den Ball aufnahmen und zurücktrugen, ist es wichtig den Ball beim Kickoff so nahe wie möglich an die Endzone zu kicken, wobei das Ei möglichst lange in der Luft bleibt. Dann muß der Ball nach vorne getragen werden, und das Team des Kickers hat die Chance den Ballträger nach kurzer Distanz zu stoppen.
Ob sich dieser Schachzug der Chargers auszahlt, das bleibt abzuwarten.

Die Chiefs setzten Cornerback Steven Nelson mit einer Brustverletzung auf die Liste der Verletzten, die während der Saison wieder zurückkommen können.
Damit wird dieser wichtige Spieler am Donnerstag gegen die passfreudigen Patriots fehlen.
Nachdem sie Nelson auf die PUP Liste gesetzt hatten, verpflichteten die Chiefs wieder Running Back CJ Spiller, den sie erst am Samstag gefeuert hatten.
Spencer Ware, der eigentlich als Running Back hätte starten sollen, wird die Saison mit einer Knieverletzung verpassen.

Sonntag, 3. September 2017

Kurzberichte
Über 1.000 Spieler wurden am gestrigen Samstag gefeuert. Darunter auch Quarterback Brock Osweiler. Auch er hätte am Montag zum Arbeitsamt gehen müssen, doch was dann passierte ist unfaßbar.

osweiler-brock2Die Denver Broncos nahmen Osweiler (Bild) unter Vertrag.
Damit ist der Quarterback nach seinen Ausflügen nach Houston und Cleveland wieder da gelandet, wo für ihn alles begann.
Und auch die Rolle ist die alt gewohnte. Osweiler ist Ersatzmann. Starter ist Trevor Siemian.
Ersatzmann war eigentlich Paxton Lynch, aber der hat sich eine Schulter ausgekugelt und fällt etwa einen Monat aus.
Osweiler holte 2015 als Ersatzmann von Peyton Manning fünf Siege und zwei Niederlagen.
Am Samstag unterschrieb er einen Einjahresvertrag in Denver. Den Großteil seines Gehalts von $16 Millionen für 2017 werden die Browns zahlen müssen. Die hatten den Vertrag der Texans übernommen und müssen das Gehalt zahlen, abzüglich der Summe, die die Broncos übernehmen.
Jetzt muß General Manager John Elway nur noch dafür sorgen, daß Mitspieler und Fans den gescheiterten Ausreißer wieder akzeptieren.
Ach ja, und Osweiler muß am Montag noch den Gesundheitscheck überstehen.

Die Broncos trennten sich von TJ Ward. Der Safety hätte 2017 $4,5 Millionen verdienen sollen. Das wollte Denver sich sparen, da sie genug Spieler auf dieser Position haben, die ähnlich gut, aber entschieden billiger sind.
Ward wird voraussichtlich in Tampa Bay anheuern. Die Buccaneers haben sofort mit ihm Kontakt aufgenommen.

TJ McDonald scheint ein guter Safety zu sein.
Die Dolphins gaben ihm einen neuen Vierjahresvertrag über $24 Millionen von denen $10 Millionen garantiert sind.
Und das, obwohl McDonald für die ersten acht Spiele 2017 suspendiert ist. Das ist die höchste Garantiesumme, die je ein so lange suspendierter Spieler erhalten hat.
Erst im März hatten die Dolphins den Safety für ein Jahr und $1,34 Millionen verpflichtet.
In der Vorbereitungszeit muß er die Verantwortlichen ganz schön beeindruckt haben.

Die Giants haben einen neuen Ersatz- Quarterback, Es ist die ehemalige Hoffnung der Jets, Geno Smith.
Er stach Josh Johnson aus, der letztes Jahr die Nr. 2 hinter Manning war.
Johnson wurde gefeuert.

Das dürfte es dann doch für Roberto Aguayo in der NFL gewesen sein.
Die Buccaneers nahmen den Kicker letztes Jahr in Runde zwei der Draft auf. Doch er entpuppte sich als Niete, und die Bucs feuerten ihn.
Die Bears probierten ihn in dieser Vorbereitungszeit aus, und sahen, daß er es wirklich nicht bringt. Sie feuerten ihn gestern wieder.

Der Lazarettreport
Während also hunderte entbehrliche Spieler gezeigt bekamen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, wartete man ja noch auf einige Unentbehrliche.
In Baltimore hat das Warten wohl ein Ende. Am Samstag konnte Quarterback Joe Flacco wieder am Training teilnehmen. Er litt an Rückenschmerzen und verpaßte das komplette Trainingslager. Head Coach Harbaugh ist sicher, daß Flacco am 10. September gegen die Bengals spielen kann.
Auch Running Back Danny Woodhead und Wide Receiver Breshad Perriman, die einige Zeit wegen Oberschenkelverletzungen fehlten, konnten wieder trainieren.

Anders in Indianapolis. Die Colts setzten Quarterback Andrew Luck zwar nicht auf die PUP Liste, aber sein Einsatz zum Saisonstart ist kaum vorstellbar. Am Montag wird er zum ersten Mal seit Woche 17 der Saison 2016 wieder mit dem Team trainieren. Daß er Rost angesetzt hat, dürfte klar sein.
Deshalb sorgten die Colts vor und holten sich Quarterback Jacoby Brissett von den Patriots. Im Gegenzug gaben sie den Pats Wide Receiver Phillip Dorsett.
Scott Tolzien wird wohl im ersten Spiel gegen die Rams starten. Brissett ist noch zu frisch im Team. Aber er könnte langfristig eine Rolle bei den Colts übernehmen, als erster Ersatzmann für Luck.

Die Chiefs setzten Tamba Hali auf die PUP Liste. Damit kann er frühestens nach sechs Wochen der Saison wieder mit dem Team trainieren.
Was der Pass Rusher hat, das gaben die Chiefs nicht bekannt.
Hali hat in der ganzen Vorbereitungszeit nicht trainiert.

Samstag, 2. September 2017

Kurzberichte
watt-jj2JJ Watt (Bild) hat bereits $15 Millionen für die Flutopfer Houstons eingesammelt.
Am Donnerstag schickte er neun Trucks mit Versorgungsgütern auf die Reise in die betroffenen Gebiete. Seine Mutter Connie, die die Spendenaktion ihres Sohnes leitet, sagte, daß die Güter in diesen neun Trucks nichts mit den gespendeten $15 Millionen zu tun hätten. Diese Hilfsgüter wären zusätzliche Sachspenden gewesen, die bei ihr gesammelt wurden.
Dazu gesellte sich noch ein Van voller Hilfsgüter. Ein Ehepaar aus Houston, das seinen Sohn zur University of Wisconsin-Green Bay gebrachte hatte, wollte nicht mit einem leeren Van zurückfahren. So sammelten sie Kleidung, Konserven, Trinkwasser usw. ein und fuhren mit einem gut beladenen Van zurück nach Houston.
Die ersten sieben Trucks werden am Sonntag in Houston erwartet. Die anderen zwei im Laufe der nächsten Woche.
Watt startete seine Spendensammelaktion letzten Sonntag mit dem Ziel, $200.000 einzusammeln. Bis Freitag hatten 144.000 Spender $15 Millionen gegeben.

ZU NULL!
Vier Siege, Null Niederlagen, das ist die Bilanz der Browns in den Vorbereitungsspielen.
Die armseligen Bears wurde sogar mit 25:0 in Chicago abgefertigt.
Letztes Jahr waren die Browns auch zu Null, 0-4.
Head Coach Hue Jackson hat die Hoffnung, daß die Mentalität der Spieler sich gewandelt hat, und daß dieser Schwung mit in die Saison genommen werden kann.
Allerdings könnte es direkt im ersten Spiel einen Dämpfer geben, denn die Steelers kommen in die Stadt.
Und es könnte so kommen, wie 2008. Da hatten die Lions 4-0 Siege in der Vorbereitung und dann 0-16 in der Saison.

Willie Snead ist für die ersten drei Saisonspiele suspendiert.
Der Wide Receiver der Saints war vor einigen Monaten betrunken Auto gefahren. Damit hat er gegen die Benimmregeln der Liga verstoßen.

Martavis Bryant darf spielen.
Die NFL beendete die Suspendierung des Wide Receivers der Steelers pünktlich vor dem Saisonstart.

Er hatte versprochen, am 1. September seinen Streik zu beenden. Und LeVeon Bell hielt sein Versprechen. Der Running Back der Steelers tauchte gestern beim Training des Teams auf.
Den Gesundheitscheck hat er bestanden. Seinen Franchisevertrag will er unterschreiben. Der bringt ihm 2017 $12 Millionen.
Die Offense Pittsburghs hat also zwei wertvolle Waffen zurückbekommen.

Cowboys Running Back Ezekiel Elliott wurde seiner Rechte auf eine faire Verhandlung beraubt. Da ist die NFLPA sicher.
Am gestrigen Freitag reichten Elliott und seine Rechtsvertreter hunderte Seiten einer vorbereiteten Klage bei Gericht ein.
Das Gericht in Ost-Texas will sich der Sache bereits am 5. September annehmen. Da soll eine erste Anhörung stattfinden.
Hauptgrund für Elliotts Klage vor Gericht ist die Tatsache, daß Kia Roberts nicht zu der Berufungsanhörung zugelassen wurde. Roberts ist die Direktorin der NFL Ermittlungsabteilung. Sie hatte gesagt, daß sie in der Aussage des Opfers Tiffany Thompson viele Unstimmigkeiten entdeckt hatte. Roberts hatte Zweifel an der Glaubwürdigkeit des angeblichen Opfers.
Doch wie es insgesamt in der Untersuchung gegen Elliott war, wurden entlastende Beweise und Aussagen unter den Teppich gekehrt.
Das Gericht soll nun klären, ob die NFL in der Sache Elliott korrekt gehandelt hat.

Die Seahawks haben sich noch mal in der Defense verstärkt. Sie verpflichteten Sheldon Richardson. Der Pass Rusher kam von den Jets.
Die erhalten für ihn Wide Receiver Jermaine Kearse von den Seahawks und deren Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der nächsten Draft.
Doch damit nicht genug. Die Seahawks holten sich einen Pick der Vikings in Runde sieben der nächsten Draft.
Dafür bekam Minnesota Cornerback Tramaine Brock von Seattle.

An diesem Samstag werden hunderte hoffnungsvolle NFL Spieler arbeitslos. Die Kader werden auf die 53 Mann getrimmt, mit denen die Teams in die Saison gehen.
Natürlich werde ich nicht über jeden der Gefeuerten berichten. Wer Schritt halten will, der kann das unter dieser Adresse: http://www.nfl.com/news/story/0ap3000000837423/article/roster-cuts-tracker-teams-trim-to-53player-rosters
Zu den prominentesten Opfern, die bereits gefeuert wurden, gehören Victor Cruz, Chris Johnson und Brock Osweiler.
Bears Wide Receiver Cruz hatte gehofft, nach seiner langen Auszeit wegen einer gerissenen Patellasehne noch mal durchstarten zu können. Doch dazu kam es nicht.
Osweiler ist klar. Er sah in ein paar Spielen für die Broncos recht gut aus, bekam daraufhin einen Megavertrag von den Texans, versagte da, und hat es noch nicht mal in Cleveland geschafft.
Chris Johnson war mal der bestbezahlte Running Back der NFL, nachdem er eine 2.000 Yards Saison abgeliefert hatte. Nachdem er bei den Titans einen Megavertrag unterschrieben hatte, ließ seine Leistung immens nach.
Er tingelte erst zu den Jets und dann zu den Cardinals. Die entließen ihn gestern. Ob der 32-jährige noch mal ein neues Team findet darf bezweifelt werden.
Und so geht die Liste ewig weiter. Wie gesagt, weitere hunderte Hoffnung werden heute zerstört.

Der Lazarettreport
Die Befürchtungen der Patriots bewahrheiteten sich. Cornerback Cyrus Jones hat einen Kreuzbandriss und einen gerissenen Meniskus. Für ihn ist die Saison beendet.

Teddy Bridgewater bleibt ein Viking. Der Quarterback wurde vom Team auf die PUP Liste gesetzt.

Bengals Quarterback Jeff Driskel brach sich gegen die Colts einen Daumen und einen Zeigefinger. Eine Operation ist nicht nötig.

Colts Quarterback Andrew Luck wird wohl nicht so bald spielen können. Zu dieser Aussage konnte sich Teambesitzer Jim Irsay durchringen.
Zwar gäbe es noch Hoffnung, daß Luck zum Saisonstart fit sein KÖNNTE, aber diese Hoffnung wäre sehr dünn.
Spätestens heute um 16 Uhr Ostküstenzeit entscheidet es sich, ob die Colts Luck auf die Liste der 53 Aktiven setzen, oder auf die PUP Liste.

Freitag, 1. September 2017

Kurzberichte
jones-jerry200Woche vier der Vorbereitungsspiele ist Zuende, und das nächste Mal, wenn wir LIVE Football gucken, dann sehen wir Spiele in denen es um etwas geht.
Spiel vier fiel ja für die Houston Texans aus, die andere Sorgen haben, als ein bedeutungsloses Testspiel.
Gegner Dallas hatte ja vier Spiele, durch das Hall of Fame Spiel. Gestern „trainophonierten“ sie. Das heißt, daß die Cowboys locker trainierten, und dabei eine Telefonspendensammlung abhielten. Wer anrief wurde mit einem Spieler des Teams verbunden und konnte seine Spende bekanntgeben. Das ganze wurde auf einem örtlichen TV-Sender übertragen, und es kamen über $2 Millionen zusammen für die Flutopfer in Houston.
Darunter war eine Großspende über $1 Million von Cowboys Besitzer Jerry Jones (Bild). Der hatte Wide Receiver Dez Bryant bei seiner Spende am Apparat.

Die Anhörung ist beendet. Sie dauerte quälend lange drei Tage. Jetzt wartet Ezekiel Elliott auf das Ergebnis.
Wenn die Suspendierung des Running Backs bestehen bleibt, dann darf er ab Samstag bis zum 23. Oktober nicht mehr mit dem Team in Kontakt treten.

In der letzten Testspielwoche spielen kaum noch Starter. Nur in wenigen Fällen stellen Head Coaches die ersten Mannschaften auf.
Ab und zu weicht man von dieser Regel ab, wenn man noch mal genauer hinsehen will, ob so ein angedachter Starter es auch wirklich bringt?
Das war vielleicht bei den Jets so. Die ließen ihre Starter, darunter Josh McCown, antreten. Er ging als Nr. 1 Quarterback auf den Platz und hätte die grauenvolle Quarterback-Situation des Teams beinahe noch vergrößert. Im ersten Viertel wurde er so hart getroffen, daß er mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden ging. Ein Schockmoment für die noch verbliebenen Jets Fans, aber ein kurzer. McCown verpaßte nur einen Spielzug und kam wieder zurück.
Er beendete seinen Einsatz mit der Bilanz von 6 aus 8 für 57 Yards.

In Jacksonville fragte man sich, warum der Kampf um den Nr. 1 Quarterback nur ein Zweikampf ist, und warum Brandon Allen, der in seinem zweiten Jahr bei den Jaguars ist, nicht erwähnt wird?
Der lieferte gestern selber die Antwort mit drei Interceptions in der ersten Halbzeit.

Und wie bewertet z.B. Buccaneers Head Coach Dirk Koetter die drei Niederlagen seines Teams in vier Testspielen? „Ich glaube nicht, daß irgend jemand einen Dreck darum gibt. Es gab eine Menge Gerede. Eine Menge Gerede. Die Zeit des Redens ist vorbei.“
So isses!

Die Steelers verlängerten den Vertrag mit ihrem General Manager.
Kevin Colbert ist seit sieben Jahren General Manager in Pittsburgh und bleibt weitere zwei Jahre bis nach der Saison 2020.
Er stellte die Teams für zwei Super Bowl Siege, drei AFC Titel und acht gewonnene AFC North Meisterschaften zusammen.

Die Texans boten Wide Receiver DeAndre Hopkins einen neuen Fünfjahresvertrag. Die Summe von $81 Millionen überzeugte ihn, den Kontrakt zu unterschreiben.
$49 Millionen davon sind garantiert.

Der Lazarettreport
Bengals: Wide Receiver John Ross, linkes Knie
Er soll nicht lange ausfallen.

Titans: Long Snapper Ryan DiSalvo, Gehirnerschütterung.

Bills: Defensive Tackle Jerel Worthy, Kopfverletzung.

Jaguars: Defensive Back Jarrod Harper, Gehirnerschütterung.

Jets: Tight End Chris Gragg, Knie und Knöchel.

Patriots: Cornerback Cyrus Jones, Knie.
Es wird eine schlimme Verletzung befürchtet.

Vikings: Tight End Bucky Hodges, Gehirnerschütterung.
Quarterback Taylor Heinicke, Gehirnerschütterung.

Bears: Linebacker Lamarr Houston (Knie), Wide Receiver Victor Cruz (Knie), Cornerback Deiondre' Hall, Safety Harold Jones-Quartey und Quarterback Connor Shaw erlitten alle Oberschenkelverletzungen.
Cruz und Houston standen eh schon auf der Abschussliste. Sie werden den Kaderschnitt am Samstag wohl kaum überstehen.

Eagles: Quarterback Nick Foles, Ellenbogen

Donnerstag, 31. August 2017

Harvey pustete das Spiel der Cowboys gegen die Texans ganz weg
dc-htDas Testspiel der Cowboys gegen die Texans sollte heute in Houston stattfinden. Da das wegen der furchtbaren Überschwemmungen die der Sturm Harvey brachte nicht möglich ist, sollte es in Dallas stattfinden.
Doch nun wurde das Spiel ganz abgesagt.
Die Texans fanden am Mittwoch einen Weg, um mit dem Bus gefahrlos von Dallas, wo sie bisher trainierten, nach Houston, zu ihren Familien, zu kommen. Keinem Spieler war danach, ein Spiel auszutragen. „Nichts ist wichtiger als unsere Familien, die Sicherheit unserer Liebsten und der Wiederaufbau unserer Stadt. Wir kommen nach Hause, um beim Wiederaufbau zu helfen“, sagte Texans General Manager Rick Smith am Mittwoch.
Smith sagte weiter, daß er sich noch keine Gedanken um das erste Saisonspiel am 10. September gegen Jacksonville gemacht hat. Während der 270 Meilen langen Busfahrt wollte er mit Head Coach O`Brien drüber sprechen. Auch dieses Spiel soll eigentlich in Houston stattfinden.
Die NFL überlegt, die beiden Spiele der Divisionsrivalen zu tauschen. Houston könnte am 10.9 in Jacksonville spielen, und das Rückspiel könnte am 17. Dezember in Houston ausgetragen werden. Die Texans würden dann mit drei Auswärtsspielen in die Saison starten und die Jaguars würden die Saison mit drei Auswärtsspielen beenden.
Solche wetterbedingten Entscheidungen sind nichts neues für die NFL. Immer wieder machen Waldbrände, Stürme und was noch alles, Spielverlegungen nötig. Die Saints spielten nach Katrina eine komplette Saison auswärts.
Etwa 40.000 Karten für das letzte Vorbereitungsspiel der Texans und Cowboys im AT&T Stadion zum Preis von jeweils $25 wurden verkauft. Die Käufer können das Geld zurückverlangen. Tun sie das nicht, fließt das Geld in den Hilfsfond für die Katastrophenopfer.
Der Fond von JJ Watt hat bisher über $8 Millionen eingesammelt und peilt die $10 Millionen an. „Das erste was ich mache, wenn ich zurück bin, ist meine Freundin fest zu umarmen“, sagte Watt. „Danach gehe ich zurück an die Arbeit.“

Kurzberichte
Die Browns feuerten Cornerback Joe Haden. Nur Stunden später verpflichteten die Steelers ihn.
Seit 2010 spielte Haden für Cleveland. In den letzten beiden Jahren verpaßte er wegen verschiedener Verletzungen 16 Spiele. Doch das schreckte die Steelers nicht ab. Sie gaben dem Cornerback einen Dreijahresvertrag über $27 Millionen.
Hadens Verpflichtung deutet darauf hin, daß die Steelers mehr Manndeckung spielen könnten.

Die NFL suspendierte Vontaze Burfict am Montag wegen rohen Spiels für fünf Spiele. Dagegen legte der Linebacker der Bengals Einspruch ein.
Am Mittwoch reduzierte die Liga die Sperre auf drei Spiele.
So schnell kann das gehen.
Cowboys Running Back Ezekiel Elliott hat zwei Tage Berufungsanhörung hinter sich, und hat immer noch keinen Bescheid, wie es mit ihm weitergeht.

„Ich sehe mir jedes Vorbereitungsspiel an“, sagte Patriots Head Coach Bill Belichick.
Besonders interessieren ihn die neuen Rookies, die in die Liga kommen. Und unter diesen Frischlingen sind natürlich die der Chiefs besonders wichtig, der erste Gegner der Patriots am Donnerstag nächster Woche.
Belichick hat ein besonderes Händchen, Talente aufzuspüren. Und von denen will er keines verpassen.

Am Wochenende trennten sich die 49ers von Ahmad Brooks.
Die Packers verpflichteten den Outside Linebacker am Mittwoch. Für ein Jahr bekommt er $3,5 Millionen.

Cowboys Linebacker Anthony Hitchens kann aufatmen. Er hat keine Bänderschäden an seinem verletzten Knie und muß nicht operiert werden.
Acht Wochen Pause muß er aber doch einplanen.

Mittwoch, 30. August 2017

Kurzberichte
pagano-chuck3Fragen zu Quarterback Andrew Luck wich Colts Head Coach Chuck Pagano (Bild) aus.
Seit acht Monaten hört man aus Indianapolis nichts wirklich gehaltvolles über den Zustand Lucks nach seiner Schulteroperation.
Pagano meinte vor der Presse, daß auch er nicht wirklich wüßte, was mit seinem Quarterback ist. Als ihn von den Presseleuten jemand mit einem leichten Lächeln Lügner nannte, lächelte Pagano leicht säuerlich zurück, so als hätte man ihn bei einer Lüge ertappt.
Und der Reporter fragte weiter: „Wenn Luck hinter verschlossenen Türen Pässe wirft, wie gut ist er?“
„Das weiß ich nicht, weil ich nie dabei bin“, antwortete der Head Coach.
Und das, liebe Leser, dürfte tatsächlich eine Lüge sein!

Irgendwie scheint die Sache kompliziert zu sein.
Gestern war Cowboys Running Back Ezekiel Eliots Berufungsanhörung, und die soll heute weitergehen.
Zwei Tage sind eine Menge Zeit für einen Spieler, der mitten in der Saisonvorbereitung ist, selbst wenn er sechs Spiele suspendiert sein sollte.
Nahezu 10 Stunden dauerte die Verhandlung gestern, die an einem geheimen Ort in Manhatten stattfand.
Und diese ominösen gewöhnlich gut unterrichteten Kreise wollen wissen, daß es noch einen Tag drei geben könnte.
Die NFLPA hat Elliott den Anwalt Jeffrey Kessler zur Seite gestellt, der auch Tom Brady vertreten hat und der einer der härtesten Gegner der NFL ist.
Elliott darf bis zum Start der achten Spielwoche nicht in Kontakt mit dem Team treten, wenn die Suspendierung aufrecht erhalten wird. Allerdings wird der Running Back vor Gericht ziehen, um seine Interessen da zu vertreten. Bis dort entschieden wurde, darf er eingesetzt werden.

Die Steelers holten sich Tight End Vance McDonald von den 49ers. Zusätzlich erhielt Pittsburgh San Franciscos Wahlmöglichkeit in Runde fünf der nächsten Draft. Dafür gab Pittsburgh seinen Pick in Runde vier an die 49ers ab.

Es steht fest, Bengals Linebacker Vontaze Burfict wurde für fünf Spiele suspendiert.

Die Spenden fließen reichlich. Nicht nur viele NFL Teams spenden für die Flutopfer in Texas, sondern auch viele andere Sportteams, und Privatpersonen.
So peilt der Hilfsfond von JJ Watt mittlerweile die $5 Millionen Grenze an.
$1 Million davon stammt von Titans Mitbesitzerin Amy Adams Strunk.
Während Titans Pro Bowl Linebacker Brian Orakpo sich mit seiner Mannschaft auf die Saison vorbereitet, sind seine Gedanken bei seinem Bruder Michael. Der fährt mit seinem Fischerboot durch die überfluteten Gebiete in Houston und rettet Menschen, die von der Außenwelt abgeschnitten sind.
Die Einnahmen des Spiels der Texans in Dallas wird auch in einen Hilfsfond fließen.
Das Spiel sollte eigentlich morgen in Houston stattfinden, doch das ist unmöglich.
Das Spiel wird Live auf dem NFL Network übertragen.

Die Jets wollen Matt Forte loswerden.
Sie suchen verzweifelt ein Team, das ihnen den Running Back abnimmt. Doch sein Gehalt von $4 Millionen für 2017 wirkt recht abschreckend.

Die Browns wollen Quarterback Brock Osweiler, Cornerback Joe Haden und Offensive Lineman Cameron Erving loswerden.
Am Samstag steht der Kaderschnitt auf 53 Spieler an. Diese drei werden den wohl nicht überstehen.

Die Broncos sollen einige Anfragen wegen TJ Ward erhalten haben.
Head Coach Vance Joseph zeigte sich überrascht. Er weiß nichts davon, daß er Pro Bowl Safety wechseln soll.

Der Lazarettreport
Ravens Quarterback Joe Flacco hat das Wurftraining wieder aufgenommen.
Flacco hatte Rücken, und konnte am Trainingslager nicht teilnehmen.
Head Coach Harbaugh hofft jetzt, daß sein Quarterback als Starter in die Saison gehen kann.

Die Falcons gaben bekannt, daß Running Back Devonta Freeman nach seiner Gehirnerschütterung wieder trainieren darf.

Colts Cornerback Vontae Davis wird mit einer Leistenzerrung längere Zeit ausfallen.

Dienstag, 29. August 2017

Kurzberichte
stafford-matthewUnd der neue bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten ist...
Matthew Stafford (Bild)!
Der Quarterback der Lions unterschrieb einen 135 Millionen Dollar Vertrag. Dieses Geld bekommt er für einen Fünfjahresvertrag und $92 Millionen davon sind garantiert.
Mit jährlichen $27 Millionen hat Stafford jetzt Raiders Quarterback Derek Carr überholt, der mit $25 Millionen pro Jahr kurzzeitig der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten war.
Stafford bekommt sehr viel Geld von einem Team, das eigentlich viele gute Spieler bräuchte, um mal wieder ein Playoffspiel gewinnen zu können. Stafford allein kann das nicht bewerkstelligen.
Die Karriere des Quarterbacks begann nicht so gut. Viele Verletzungen warfen ihn in den ersten Jahren immer wieder zurück. Doch zwischen 2011 bis 16 erzielte er in jeder Saison wenigstens 4.250 Passyards und 20 Touchdowns. Allerdings hat er eine S/N Bilanz von 51-61 und 0-3 in den Playoffs. Das ist natürlich nicht alleine ihm anzulasten, aber erwähnenswert.
Und wir warten jetzt ab, wie lange Stafford der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten bleibt?
Die Abstände werden ja immer kürzer.

Texans Star-Verteidiger JJ Watt hat einen Fond aufgelegt und bereits über $700.000 eingesammelt. Dieses Geld soll zur Unterstützung der Menschen in Houston verwendet werden, die ihr Hab und Gut durch die Überschwemmungen verloren haben. Die Texans selber spenden $1 Million für die Flutopfer.
Zugegeben, das sind lächerliche Summen, wenn man bedenkt, was Watt verdient, und wie reich der Club ist, aber jeder Cent zählt.

Das Spiel der Cowboys gegen die Texans am Donnerstag wurde offiziell nach Dallas vergeben.
Es gibt keine Chance das Spiel im NRG Stadium in Houston auszutragen. Es werden weitere schwere Niederschläge erwartet, die Houston heimsuchen sollen. Die Stadt ist bereits völlig überflutet. Die Texans trainieren auf dem neuen Trainingsgelände der Cowboys und werden einige Zeit in Dallas bleiben.

Die Bills tauschten Linebacker Reggie Ragland zu den Chiefs. Als Ausgleich bekommen die Bills deren Wahlmöglichkeit in Runde vier der nächsten Draft.

Die Jets gaben bekannt, daß sie mit Quarterback Josh McCown in die Saison starten werden.

Die Saison beginnt übernächsten Donnerstag.
Und Vikings Safety Harrison Smith ist gar nicht zufrieden mit den Leistungen seines Mannschaftsteils.
„Grauenvoll“, nennt er, was die Defense der Vikes gegen die 49ers zeigte. „So kann man nicht beginnen. Wir können nicht 14 Punkte so einfach hergeben.“
Minnesotas Defense ließ San Franciscos Quarterback Brian Hoyer aussehen, als würde der zu den guten der Liga gehören. Er vervollständigte seine ersten neun Pässe und hatte fast durchgehend eine perfekte Passerwertung.
Sorgen muß aber auch die O-Line der Vikings bereiten. Die hat sich gegenüber 2016 nicht verbessert.
Man darf gespannt sein, wie das im ersten Monday Night Spiel der Saison aussehen wird. Mit den Saints kommt eine sehr gute Offense nach Minnesota, und eine unterdurchschnittliche Defense.

Die Ravens verlängerten den Vertrag von John Harbaugh. Der Head Coach bleibt ein weiteres Jahr in Baltimore. Sein laufender Vertrag endet nach der Saison 2018, jetzt bleibt er bis nach der Saison 2019.
Harbaugh ist seit 2008 in Baltimore. Seine S/N Bilanz in der Zeit 85-59 in der Saison, 10-5 in den Playoffs mit einem gewonnen Super Bowl gegen seinen Bruder Jim, der die 49ers trainierte.
Und eine gute Botschaft hatte Harbaugh auch noch. Er ist felsenfest überzeugt, daß Quarterback Joe Flacco als Starter in die Saison gehen kann. Bisher haben Rückenprobleme verhindert, daß Flacco voll trainieren kann.

Die NFL suspendierte Giants Defensive End Owa Odighizuwa für vier Spiele.
Negativ war für ihn, daß er positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde.

Am Samstag müssen die Teams ihre Kader auf 53 Spieler trimmen.

Der Lazarettreport
Muß ich neben dem Lazarettreport noch einen extra Kreuzbandrissreport aufmachen?
Knie sind nicht für Sport gemacht und für Football schon überhaupt nicht.
Jüngstes Opfer ist Ravens Linebacker Albert MCClellan. Er verletzte sich im Training. Für ihn ist die Saison bereits beendet.

Es war schon klar, aber Bears Wide Receiver Cameron Meredith hatte noch eine kleine Hoffnung. Die wurde durch die genauere Untersuchung zerstört. Er hat einen Kreuzbandriss und die Saison ist beendet.

Montag, 28. August 2017

Kurzberichte
glennon-mikeBears Quarterback Mike Glennon (Bild) bekommt seine Nerven scheinbar in den Griff. Head Coach John Fox hob hervor, daß Glennon den Gameplan gegen die Titans gut umgesetzt und gut gespielt hat.
Der Quarterback kam auf eine Bilanz von 11 aus 18 für 134 Yards und 1 Touchdown. Größere Fehler leistete er sich in seinem dritten Testspielauftritt nicht. Er blieb in der ersten Halbzeit auf dem Platz.
In Durchgang zwei kam Rookie Mitchell Trubisky aufs Feld und spielte auch noch mit den Startern. Er kam auf 10 von 15 für 128 Yards und 1 Touchdown. Damit bleibt er dem 45 Millionen Dollar Mann Glennon hart auf den Fersen.
Überschattet wurde das Spiel für die Bears von einem Kreuzbandriss von Wide Receiver Cameron Meredith. Der soll heute noch genauer untersucht werden, aber das Ende der Saison für ihn dürfte feststehen. Letztes Jahr führte er das Team mit 66 gefangenen Pässen für 888 Yards an.

Guck mal wer da spielt?
Adrian Peterson nahm an einem Testspiel teil. Der Running Back der Saints fand es toll, wieder den vollen Körperkontakt zu spüren.
Bei den Vikings sah er bei Vorbereitungsspielen nur zu.
Ein Erfolg war sein Einsatz nicht. Er lief sechs mal und erzielte 15 Yards.

Es ist amtlich, die Browns werden mit Rookie Quarterback DeShone Kizer in die Saison starten.
Kizer mußte bis zur zweiten Runde der Draft warten, um einberufen zu werden. Mitchell Trubisky (Nr. 2, Chicago Bears), Patrick Mahomes (Nr. 10, Kansas City Chiefs) und Deshaun Watson (Nr. 12, Houston Texans) wurden vor ihm aufgenommen, aber keiner von ihnen wird wohl als Starter auflaufen.
Für die Quarterbacks verschleißenden Browns ist Kizer der 27. Starter seit ihrer Wiedereröffnung 1999.

Am Samstag trennten sich die Patriots von Defensive End Kony Ealy. Er sollte Rob Ninkovich ersetzen, doch das lief nicht so, wie Head Coach Belichick es sich erhofft hatte.
Die Jets nehmen Ealy am Sonntag auf. Da gibt es ein Familientreffen. Jets Pass Rusher Sheldon Richardson ist sein Vetter.

Er gilt als einer der schmutzigsten Spieler der NFL, und er unterstreicht diesen Anspruch mal wieder.
Bengals Linebacker Vontaze Burfict steht vor einer erneuten Suspendierung für fünf Spiele. Im Spiel gegen die Chiefs griff er Fullback Anthony Sherman auf verbotene Weise an. Die NFL informierte Burfict, daß dieser Angriff genauer untersucht wird, und Maßnahmen folgen werden.
Was war passiert?
Burfict hittete Sherman, obwohl dieser nicht in der Nähe eines Passes war, den Quarterback Alex Smith warf. Somit griff Burfict einen ungeschützten Spieler an. Das ist seit einiger Zeit verboten.
Durch Strafzahlungen und Suspendierungen wurde Burficts Konto in den fünf Jahren seiner Karriere um $805.400 erleichtert.

Nachbarschaftshilfe der besonderen Art bekommt Houston von Dallas. Die Texans dürfen den „Star“ benutzen, das Trainingsgelände der Cowboys.
Nötig wurde das durch die verheerende Überflutung in Houston.
Die Cowboys gaben auch bekannt, daß sie ihr Stadion für das Spiel gegen Houston vorbereiten. Eigentlich sollte das letzte Testspiel der beiden Teams am Donnerstag in Houston stattfinden. Das dürfte aber nichts werden.

Der Lazarettreport
Cowboys: Linebacker Anthony Hitchens, gebrochenes rechtes Knie, fällt etwas acht Wochen aus.

Chiefs: Running Back Spencer Ware braucht eine sehr wahrscheinlich saisonbeendende Operation an seinem rechten Knie.

Bears: Cornerback Prince Amukamara, Knöchel.
Pass Rusher Leonard Floyd, Fuß.
Long Snapper Patrick Scales, Knie.
Linebacker Dan Skuta, Gehirnerschütterung.

Redskins: Defensive Lineman Phil Taylor, Quadrizeps

Bengals: Running Back Jeremy Hill, Knöchel

49ers: Offensive Lineman Joe Staley, Knie.

Rams: Tight End Temarrick Hemingway, gebrochenes Wadenbein, das operiert werden muß.

Vikings: Linebacker Emmanuel Lamur, Gehirnerschütterung.

Sonntag, 27. August 2017

Kurzberichte
hackenberg-christianIn der Schlacht um New York versagte Christian Hackenberg (Bild) erneut.
Der Quarterback der Jets bewies gegen die Giants wieder, daß er zum Starter nicht taugt, und er völlig überfordert war. Seine Bilanz: 8 von 15 für 60 Yards und 2 Touchdowns. Diese allerdings erzielten die Giants, nachdem sie zwei Pässe von Hackenberg abgefangen hatten.
Hackenberg spielte in Halbzeit eins, Bryce Petty in Halbzeit zwei. Josh McCown spielte wieder nicht. Er hatte nur einen Einsatz im ersten Drive des ersten Vorbereitungsspiels, danach keinen mehr.
Jets Defensive Lineman Leonard Williams zog sich eine Verletzung am linken Handgelenk zu. Laut Head Coach Todd Bowles soll er nicht lange ausfallen.

Die Schlacht um Los Angeles ging mit 21:19 knapp an die Chargers.
Chargers Quarterback Philip Rivers konnte alle sechs seiner sechs Pässe für 85 Yards und 1 Touchdown vervollständigen.
Rams Quarterback Jared Goff brachte es nur auf 5 von 8 für 56 Yards und 1 Interception.
Sean Mannion bestritt den Großteil des Spiels und brachte es auf 16 von 29 für 214 Yards und 1 Touchdown.
Es soll aber keine Quarterback- Kontroverse bei den Rams geben.

Cowboys Running Back Ezekiel Elliott hatte seinen Kurzeinsatz gegen die Raiders. Er erzielte 18 Yards mit sechs Läufen und fing zwei Pässe für sechs Yards in seinem einzigen Drive.
Ob es das letzte Mal bis im Oktober war, daß er spielte, das entscheidet sich am Dienstag in seiner Berufungsanhörung.
Er wird den Cowboys furchtbar fehlen, sollte die Suspendierung aufrechterhalten werden.

Die Texans konnten gegen die Saints nicht einen einzigen Punkt erzielen. Zur Erinnerung, die Saints haben eine der schlechtesten Verteidigungen der Liga.
Und zu allem Überfluß konnten sie nach dem Spiel in New Orleans nicht nach Houston fliegen. Der tropische Sturm Harvey hatte in Houston für Überschwemmungen gesorgt, und die Texans flogen nach Dallas.
Am Donnerstag sollten die Cowboys in Houston spielen, doch es kann sein, daß das Spiel in Dallas stattfinden wird.

Packers Head Coach Mike McCarthy hatte Angst um Quarterback Aaron Rodgers und holte ihn früher vom Platz, als es geplant war.
Die O-Line der Packers hatte Null Chancen gegen die anstürmenden Verteidiger der Broncos. Nachdem Rodgers gesackt wurde, wurde es McCarthy mulmig, und er nahm den Quarterback aus dem Spiel. Bis dahin hatte er eine Bilanz von 3 aus 5 für 12 Yards.
Bei den Broncos hat sich Jamaal Charles wohl einen Platz im Saisonkader sichern können.
Damit die Offense gegenüber der hervorragenden Defense nicht völlig ab... sackt, braucht Denver ein gutes Laufspiel. Charles lief vier mal für 27 Yards und fing zwei Pässe für 15 Yards. Damit dürfte er sich den Platz hinter Running Back CJ Anderson gesichert haben.

Die Bills schickten Marcell Dareus vor dem Spiel gegen Baltimore nach Hause. Der Defensive Tackle hat gegen die Teamregeln verstoßen.
Was genau er gemacht hat, das teilte das Team nicht mit. Man merkte General Manager Brandon Beane aber an, daß er erbost war, als er diese Entscheidung der Presse mitteilte.
Dareus ist es gewohnt, gemaßregelt zu werden. Seit er 2011 in der ersten Runde von Buffalo einberufen wurde, wurde er zweimal verhaftet und zweimal suspendiert.
Im Spiel zog sich Quarterback Tyrod Taylor eine Gehirnerschütterung zu und mußte vorzeitig vom Platz.

Die Bills verlängerten den Vertrag mit Eric Wood um zwei Jahre.
Der Center kann $16 Millionen verdienen von denen $14,2 Millionen garantiert sind.

Jaguars Head Coach Doug Marrone hat sich festgelegt. Das Team startet mit Blake Bortles in die reguläre Saison.

Der Lazarettreport
Es ist amtlich. Julian Edelman hat einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Für den besten Wide Receiver der Patriots ist die Saison beendet.

Jets: Quarterback Bryce Petty, Knieverletzung im letzten Viertel. Heute soll das Knie genauer untersucht werden.

Broncos: Drei Spieler mußten gegen die Packers frühzeitig vom Platz. Wide Receiver Demaryius Thomas (Leiste), defensive End Zach Kerr (Knie) und Quarterback Paxton Lynch (rechte Schulter, Wurfarm)

Browns: Fullback Dan Vitale verlor seine Vitalität durch eine Knöchelverletzung.

Colts: Cornerback Vontae Davis, Leiste.

Buccaneers: Wide Receiver Adam Humphries, Hüfte.

Giants: Safety Eli Apple, Knöchel.
Running Back Shaun Draughn, Gehirnerschütterung, Nacken.

Cowboys: Linebacker Anthony Hitchens, Knie. Für ihn ist die Saison beendet.

Samstag, 26. August 2017

Kurzberichte
edelman-julian2Das Kreuz mit dem Band!
Was interessiert es die Patriots, daß sie das Testspiel gegen die Lions gewonnen haben, wenn tatsächlich Julian Edelman (Bild) für die ganze Saison ausfällt?
Der beste Wide Receiver des Teams könnte sich im ersten Viertel einen Kreuzbandriss am rechten Knie zugezogen haben. Eine genaue Untersuchung steht noch aus, aber zu 99% dürfte die Sache klar sein. Die Verletzung passierte ohne Fremdeinwirkung, als er einen 18 Yards Pass von Brady fing.
Edelman führte die Patriots letztes Jahr mit 98 gefangenen Pässen und 1.106 Yards an.
Quarterback Tom Brady sagte nach dem Spiel: „Unsere Chemie stimmt, er ist ein unglaublicher Spieler. Aber jetzt muß jemand anderer sich steigern müssen.“
Edelman ist mittlerweile 32 Jahre alt. Da könnte ein Kreuzbandriss sein Karriereende bedeuten.

Heute spielen zum ersten Mal seit 23 Jahren wieder zwei Teams aus Los Angeles gegeneinander. Die Chargers sind zu Gast bei den Rams im Coliseum.
Von Null Teams auf zwei in kürzester Zeit in einer Stadt, die vor zwei Jahrzehnten zwei Teams ohne zu Murren in kürzester Zeit hat ziehen lassen. Kann das gutgehen?
Wen werden die Los Angelitos mehr mögen?
Die Frage wäre schon schwer zu beantworten, wenn ein gutes und ein schlechtes Team die Stadt erobern wollten. Aber es sind die Chargers (2016 5-11 Siege) und die Rams (4-12), also zwei eher, ganz vorsichtig ausgedrückt, nicht wirklich gute Teams.
Die Schlacht um L.A. ist eröffnet, das Ende ist offen.

Mit Chad Henne und Blake Bortles eiern die Jaguars mit zwei Flaschen als Quarterback rum.
Und Teambesitzer Shad Khan überlegt jetzt ernsthaft, ob er Colin Kaepernick verpflichten soll.
Das sollte eigentlich keine Frage sein, bei den beiden Pfeifen, die er sonst hat. Doch Khan will sich erst mal anhören, ob sein General Manager und Head Coach Kaepernick haben wollen?
Khan, pakistanischer Herkunft, sagte, daß er niemals die Nationalhymne boykottieren würde. Aber er hätte keine Probleme mit Spielern, die das machen. Er betonte, daß er alles unternehmen würde, um die Jaguars zu einem besseren Team zu machen.
Die Zeit wird knapp. Jacksonville hat schon drei Testspiele bestritten und spielt nur noch gegen Atlanta nächsten Donnerstag.

Michael Vick hat einen neuen Job. Der ehemalige Quarterback, der viermal im Pro Bowl spielte, wird als Analyst der FOX NFL Kickoff Show arbeiten.
Der Plan ist jetzt konkret. Zunächst hatte Vick ja vor, in einer minderwertigen Football-Liga zu spielen. Dann arbeitete er als Praktikant im Trainerstab der KC Chiefs. Jetzt also der Job bei FOX.
Doch sein Hauptziel ist es immer noch, irgendwann als Trainer zu arbeiten.

Die 49ers feuerten Linebacker Ahmad Brooks.
Seit einigen Wochen versuchten sie, einen Abnehmer für Brooks zu finden, ohne Erfolg.
Neun Jahre spielte er für die Niners.

Cowboys Running Back Ezekiel Elliott wird am Dienstag persönlich an der Berufungsanhörung teilnehmen.
Seinen Wunsch, daß auch Tiffany Thompson, die Frau, die ihn beschuldigt, vorgeladen würde, lehnte die NFL ab.

Vikings Quarterback Sam Bradford hat schon mit vielen Running Backs zusammen gespielt. Über Rookie Dalvin Cook ist er nur noch erstaunt.
Cook hätte alles in Rekordzeit verinnerlicht, was die Vikings ihm zugeworfen haben. „Wir geben einen Spielzug ein, wir geben eine Protektion ein, wir geben ein System ein, und er hat es“, meinte Bradford.
Head Coach Mike Zimmer sagte: „Er arbeitet hart und lernt. Ich glaube Running Back Coach Kennedy Polamalu macht einen guten Job mit ihm. Cook hat bis jetzt nicht viele Fehler gemacht. Und die, die er gemacht hat, macht er normalerweise nicht ein zweites Mal.“

Der Lazarettreport
Über Julian Edelman steht ja schon weiter oben etwas. Aber er war nicht der einzige Spieler, der sich am Freitag verletzte.
Auch Lions Linebacker Tahir Whitehead mußte das Spiel mit einer Knieverletzung vorzeitig beenden.

Chiefs: Running Back Spencer Ware zog sich ein verstauchtes Knie gegen die Seahawks zu. Jedenfalls hoffen die Chiefs, daß es nur ein verstauchtes Knie ist.

Packers: Right Tackle Bryan Bulaga muß nicht an seinem verletzten Knöchel operiert werden. Ob er zum Saisonstart einsatzbereit sein wird, ist aber fraglich.

Buccaneers: Defensive Lineman Gerald McCoy hat eine Verletzung in der Leistengegend.

Freitag, 25. August 2017

Kurzberichte
newton-cam5Er kam, warf, und fand die Endzone.
Das Debüt von Cam Newton (Bild) kann als gelungen angesehen werden. Es war ja fraglich, wann der Quarterback der Panthers nach seiner Schulteroperation im März wieder ins Geschehen eingreifen könnte. Gestern gegen die Jaguars war es soweit.
Newton warf zwei Pässe, die beide ankamen, für 21 Yards und 1 Touchdown. Das war es dann für ihn. Gegen Pittsburgh nächste Woche soll er nicht eingesetzt werden.
Während die Panthers-Fans also aufatmen können, sieht das bei den Jaguars-Fans (die soll es tatsächlich geben) anders aus. Hier hat Head Coach Marrone mit Chad Henne und Blake Bortles weiterhin die Wahl zwischen Not und Elend. Gestern durfte zuerst Henne das Ei werfen. Doch weder er, noch Bortles, der auch noch mit der ersten Offense spielte, drängte sich als Starter auf.
Henne: 8 von 14 für 73 Yards in fünf Angriffsserien.
Bortles: 12 von 16 für 125 Yards, 1 Touchdown, aber auch wieder 1 Interception. Er spielte mit der ersten Offense bis tief ins letzte Viertel, als bei Carolina nur noch die Ersatzleute der Ersatzleute spielten.
Marrone kündigte schon an, daß beide auch im letzten Vorbereitungsspiel eingesetzt werden sollen.
Auch in der O-Line sollen alle Starter antreten, denn sie spielen so unterirdisch, daß sie jede Menge Übung brauchen.

Dolphins Quarterback Jay Cutler und Eagles Quarterback Carson Wentz sind bereit. Man sah, daß für sie die Saison beginnen kann.
Cutler spielte das erste Viertel durch und kam auf eine Bilanz von 5 aus 8 für 105 Yards, 1 Touchdown. Allerdings leistete er sich im ersten Drive einen Ballverlust, etwas, das er ganz gerne mal macht.
Bei seinen Würfen riskierte er viel und warf oft tief. Seine talentierten Receiver fischten die Bälle dann aus der Luft. Ob das in der Saison auch so reibungslos laufen wird, ist fraglich.
Running Back Jay Ajayi erzielte mit neun Läufen 53 Yards und zwei Touchdowns.
Carson Wentz warf 10 Pässe von denen 6 ankamen für 129 Yards, 2 Touchdowns, bei 1 Interception. Ein Fortschritt gegenüber Woche zwei.

Die NFL suspendierte Texans Wide Receiver Jaelen Strong für ein Spiel.
Er wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet.

Der Lazarettreport
Packers: Offensive Tackle Bryan Bulaga kann wegen einer Knöchelverletzung nicht gegen Denver spielen.

Giants: Die Wide Receiver Odell Beckham jr. (Knöchel) und Brandon Marshall (Schulter) können nicht trainieren.

Texans: Pass Rusher Jadeveon Clowney hatte einen Muskelkater in einem Bein und hat einige Tage nicht trainiert. Gestern konnte er wieder trainieren.

Donnerstag, 24. August 2017

Kurzberichte
osweiler-brock-brownsSind die Würfel in Cleveland und Jacksonville tatsächlich gefallen? Ausgehend davon, daß Head Coaches im dritten Vorbereitungsspiel gerne alle Starter antreten lassen, wäre die Zeit für Brock Osweiler (Bild) bei den Browns abgelaufen.
Head Coach Hue Jackson läßt DeShone Kizer starten und Osweiler soll überhaupt nicht zum Einsatz kommen, wie ESPN in Erfahrung gebracht haben will.
Jackson sagte dazu, daß er noch keine Entscheidung zu Osweiler getroffen hätte. Kizer hätte sich allerdings den Starterposten für das dritte Testspiel verdient. Und da kann er sich in eine gute Position für den Start in die Saison bringen.
Kizer ging als dritter Mann in das erste Testspiel. Im zweiten Spiel war er dann schon der zweite Mann. Im dritten Spiel wird er die Nr. 1 sein.
Osweiler wäre dann ein sehr teurer Ersatzmann. Mit einem Jahresgehalt von $16 Millionen zu teuer, um ihn zu behalten. Immer Optimist bleiben, lautet da wohl die Devise: „Bis wir einen offiziellen Starter für Tag eins haben, glaube ich hier eine große Gelegenheit zu haben“, sagte Osweiler.

Bei den Jaguars soll Chad Henne starten, da Head Coach Doug Marrone von Blake Bortles die Nase gestrichen voll hat.
Henne ist seit 10 Jahren in der NFL. 2008 wurde er in der zweiten Runde von Miami einberufen.
Trotz seiner 10 Jahre in der Liga, lief er nur in 53 Spielen als Starter auf. Er ist der typische Ersatzmann.
Anders dagegen Bortles. Er galt als großes Talent und wurde deshalb von den Jaguars als dritter Spieler der Draft 2014 aufgenommen. In seinen drei Jahren als Starter hat er 51 Interceptions geworfen. In der Vorbereitung zur Saison 2017 hat er nichts, gar nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts gezeigt, das einen Funken Hoffnung auf Besserung hätte entfachen können.

In Chicago soll Rookie Quarterback Mitchell Trubisky am Sonntag in der zweiten Halbzeit mit den Startern spielen.
Am Mittwoch trainierte er schon mit der ersten Einheit.
Der 45 Millionen Dollar teure Mike Glennon soll die gesamte erste Halbzeit bestreiten. Den Gegenwert für seine fürstliche Entlohnung konnte er bisher noch nicht liefern.
Head Coach John Fox hofft, daß die Titans im dritten Viertel noch die Starter der Defense spielen lassen. Sonst wäre der Test für Trubisky nicht wirklich aussagekräftig.

Die Bears gaben Left Tackle Charles Leno Jr. eine Vertragsverlängerung.
Für weitere vier Jahre kann er $38 Millionen erhalten, von denen $21,5 Millionen garantiert sind.

Donald Penn hat seinen Streik beendet. Der Left Tackle hat am Mittwoch am Training der Raiders teilgenommen.
2016 hat der 34-jährige einen Zweijahresvertrag über $11,9 Millionen unterschrieben. Zu wenig, wie Penn nach nur einem erlaubten Sack in der Saison 2016 glaubt.

Die Giants feuerten Offensive Lineman Michael Bowie.
Gegen ihn liegt eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt vor. Bowie stellte sich selbst der Polizei in Oklahoma.
Die Giants warten ab, wie der Fall weitergeht. Die Tür hinter Bowie haben sie noch nicht zugeschlagen. Sie warten ab, welche Erkenntnisse die laufenden Untersuchungen der Polizei und der NFL, bringen.
Bisher weiß man, daß der Offensive Lineman seine Freundin bei einem Streit um Finanzen am Hals packte und zu Boden schmiß, nachdem sie etwas über Bowies Mutter gesagt hatte.

Der Lazarettreport
Die Giants schonen Wide Receiver Odell Beckham jr. der sich gegen die Browns einen Knöchel verknackste.

Packers: Left Tackle Bryan Bulaga knickte beim Training mit dem Fuß um und konnte nicht weiter trainieren.

Falcons: Running Back Devonta Freeman ist noch im Gehirnerschütterungsprotokoll und kann gegen die Cardinals nicht spielen.

Steelers: Wide Receiver Martavis Bryant kann wegen einer Oberschenkelverletzung nicht trainieren.

Bears: Running Back Ka`Deem Carey, Handgelenk, vier bis sechs Wochen Pause.

Mittwoch, 23. August 2017

Kurzberichte
elliott-ezekiel2Woche drei der Testspiele steht bevor. Das ist die Woche, in der die meisten Starter spielen. In Woche vier spielen dann kaum mehr Starter.
So will Cowboys Head Coach Jason Garrett auch Running Back Ezekiel Elliott (Bild) gegen die Raiders spielen lassen, der für die ersten sechs Wochen suspendiert ist.
Nachdem Ersatz- Quarterback Kellen Moore katastrophal gespielt hat, werden die Cowboys den ungedrafteten Rookie Cooper Rush als zweiten Mann nach Dak Prescott auf das Feld schicken.

In Carolina plant Head Coach Ron Rivera, Cam Newton spielen zu lassen. Ob der Quarterback allerdings nach seiner Schulteroperation wirklich antreten wird, das ist immer noch fraglich.

Bei den Jets hat Head Coach Bowles Quarterback McCown kaum mit der ersten Mannschaft trainieren lassen. Bryce Petty und Christian Hackenberg hatten dieses Vergnügen. Bowles und seine Trainercrew überlegen noch, wen sie gegen die Giants starten lassen wollen. Hier sieht es so aus, als ob niemand die Spur eines Plans hätte.

Für Andrew Luck wird es eng. Der Quarterback der Colts trainiert sieben Monate nach seiner Schulteroperation immer noch nicht mit dem Team, und in 18 Tagen findest das erste Saisonspiel für Indianapolis statt. Da braucht es viel Glück, wenn Luck da noch starten sollte.

Die Browns überlegen noch, wen sie im dritten Spiel starten lassen. So wirklich hat sich noch kein Kandidat nach vorne gespielt. Brock Osweiler oder Rookie DeShon Kizer? Head Coach Jackson überlegt noch.

In Houston setzt Head Coach O`Brien auf Tom Savage. Nach einem guten ersten Vorbereitungsspiel traf Rookie Deshaun Watson in Spiel zwei nur mit drei von zehn Würfen seine Receiver.

Broncos Wide Receiver Emmanuel Sanders hatte einen Autounfall.
Er und die 18 Jahre alte Fahrerin des beteiligten Unfallautos wurden nur leicht verletzt.
Die Polizei beschuldigte beide Fahrer des fahrlässigen Fahrens.

Als Dank für die Einladung ins Weiße Haus, überreichten New England Patriots Besitzer Robert Kraft Präsident Donald Trump einen Super Bowl Ring.
Trump fühlte sich geehrt, daß die Patriots das erste Team waren, das in seiner Präsidentschaft den Super Bowl gewann und ins Weiße Haus kam.
Die NFL bezahlt 150 Ringe, die der Sieger an seine Spieler, Trainer und Mitarbeiter verteilen darf. Jeder darüber hinaus angefertigte Ring geht auf Kosten des Teams.
Kraft ließ den zusätzlichen Ring beim Juwelier anfertigten, der auch die original Ringe anfertigte. Das dürfte ihn über $36.500 gekostet haben.

Twitter ist das bevorzugte Medium, wenn NFL Spieler etwas Wichtiges loswerden wollen.
Steelers Running Back LeVeon Bell wollte seine Folger wissen lassen, daß er am 1. September zur Mannschaft stoßen wird. Als wäre das nicht genug, setzte er noch ein winkendes Emoji dahinter.
An diesem Tag hat Pittsburgh das letzte Testspiel gegen die Panthers.
Also wird Bell seinen Franchise-Vertrag unterschreiben und 2017 für $12,1 Millionen spielen.

Chargers Offensive Lineman Max Tuerk ist für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet.

Dienstag, 22. August 2017

Kurzberichte
beckham-odellEinen Schreckensmoment erlebten die Fans der Giants. Im Vorbereitungsspiel gegen die Browns bekam Odell Beckham jr. (Bild) einen Schlag gegen sein linkes Bein und mußte den Platz vorzeitig verlassen. Doch es gab bald Entwarnung, denn der Wide Receiver hatte sich nur den Knöchel verstaucht. Auch die Untersuchung, ob er eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, war negativ. Also konnten die Fans aufatmen.
Den Schlag bekam er im zweiten Viertel, als er einen 18 Yards Pass von Eli Manning fing. Defensive Back Briean Boddy-Calhoun erwischte Beckham tief und prallte gegen das Bein.
Auch Wide Receiver Brandon Marshall mußte das Spiel vorzeitig beenden. Ihn erwischte es an der Schulter und über seinen Status wurde noch nichts veröffentlicht.
Die Browns Defense hatte das Spiel unter Kontrolle und macht den Fans in Cleveland Hoffnung, daß das Team nicht mehr nur als Punktelieferant taugt.

Zum ersten Mal trainierten die Cowboys offiziell auf ihrem neuen Trainingsgelände. Das Team-Hauptquartier „The Star“, ein Indoor Trainingsplatz, ein Footballfeld mit einer Tribüne für 12.000 Zuschauer, das auch von High School Teams genutzt werden darf, alles vom Feinsten.
Daß das erste Training dort vor nur 6.052 Besuchern stattfand war etwas enttäuschend. Dabei waren auch 16 Spieler, die die Cowboys in den Ring der Ehre aufgenommen hatten, anwesend.
Das Trainingscamp werden die Cowboys nächstes Jahr noch in Oxnard, California, abhalten müssen, so lange läuft der Vertrag noch. Aber auch danach wird das Team voraussichtlich noch nach Kalifornien reisen, denn Teambesitzer Jerry Jones gefällt es da.

Die erste Geldstrafe wurde fällig.
Packers Cornerback Bryce Treggs erwischte Eagles Wide Receiver Damarious Randall illegal und muß dafür $25.000 zahlen.

Und der Starter ist...
Trevor Siemian!
Broncos Head Coach Vance Joseph gab das gestern bekannt, nachdem Paxton Lynch wirklich nicht überzeugen konnte.
Siemian vervollständigte in zwei Testspielen 78% seiner Pässe ohne Interception.
Joseph gab auch bekannt, daß Running Back Jamaal Charles gegen Green Bay eine Menge Einsatzzeit bekommen wird. Der ehemalige Chief muß noch kämpfen um es in den Saisonkader zu schaffen, obwohl er noch vor Kurzem zu den besten Running Backs der Liga gehörte.

Der Lazarettreport
Jaguars: Head Coach Marrone sagte, daß Running Back T.J. Yeldon (Oberschenkel), Wide Receiver Marqise Lee (Bein), Tight End Mychal Rivera (Handgelenk) und Cornerback A.J. Bouye (nicht näher erklärt) nicht gegen die Panthers spielen können.

Browns: Isaiah Crowell und Nate Orchard werden geschont, weil beide Schmerzen in der Leiste haben.
Linebacker Tank Carder verletzte sich gegen die Giants an einem Knie.

Montag, 21. August 2017

Kurzberichte
boldin-anquan7Anquan Boldin (Bild) hat sich gefragt: „Soll ich für die Buffalo Bills spielen oder lieber in den Ruhestand treten?“
Und die Antwort war: In den Ruhestand treten.
Und so beendete der 36 Jahre alte Wide Receiver nach 14 Jahren seine NFL Karriere.
Die hatte 2003 bei den Arizona Cardinals begonnen. Nach sieben Jahren in der Wüste wechselte er zu den Ravens. Für sie war er der Schlüsselspieler in der Super Bowl Saison 2012. In den Playoffs fing er 22 Pässe für 380 Yards und 4 Touchdowns.
Danach spielte er drei Jahre für die 49ers, bevor er 2016 nach Detroit ging. 2017 hat er lange gewartet, bis ein Team Interesse an ihm bekundete, die Bills. Am 7. August unterschrieb er in Buffalo. Nachdem er im ersten Vorbereitungsspiel einen Pass für fünf Yards fing hatte er genug. Am Sonntag gab er seine Entscheidung bekannt.
„Der Football hat mir eine Plattform ermöglicht von der aus ich einen größeren Einfluß auf meine humanitäre Arbeit nehmen kann, und jetzt fühle ich mich dazu hingezogen den größeren Kampf um die Menschenrechte zu meiner Priorität zu machen,“, gab Boldin ein Statement ab. „Meine Lebensaufgabe ist größer als Football.“
Boldin steht auf Platz 14 der ewigen Bestenliste mit 13.779 Yards aus 1.076 gefangenen Pässen mit 82 Touchdowns.
Die Bills, die vor Kurzem Sammy Watkins an die Rams abgaben, stehen jetzt vor dem Problem, zu wem der eher mittelmäßige Quarterback Tyrod Taylor denn seine Pässe werfen soll?

Die Colts erlebten in Dallas ein Debakel. Die Startformationen haben gegen Dallas keinen Stich bekommen. Und so mußte Head Coach Chuck Pagano Fragen beantworten, wie: „Was stimmt mit der Offense nicht?
Warum kann das Team nicht tacklen?
Warum verlieren die Spieler in den Gräben?“
Das mit der Offense ist klar, Andrew Luck. Der Quarterback ist der einzige funktionierende Spieler in dem maroden Mannschaftsteil, doch er kann noch nicht spielen, und wird es auch so bald nicht können.
Die anderen Antworten sind auch nicht schwer, die Colts Defense war schlecht und ist es immer noch.
Bei den Cowboys funktionierte die Offense genau so gut, wie letztes Jahr. Quarterback Prescott und Wide Receiver Bryant sind ein gutes Duo. Running Back Darren McFadden sah viel Einsatzzeit, da er in den ersten sechs Woche die Nr. 1 auf der Position sein könnte, sollte Elliotts Suspendierung bestehen bleiben.
Die Defense hatte mit der Colts Offense keine Probleme. Das lag aber eher an der Unfähigkeit der Colts.
Wie auch immer, was die Cowboys Fans zu sehen bekamen, dürfte ihnen gefallen haben.

Lynch oder Siemian, das ist hier die Frage?
Und die Presse in Denver ist sich einig, Siemian ist die Antwort.
Lynch hatte am Samstag erneut die Chance, sich in den Vordergrund zu spielen, er konnte es wieder nicht. Zwar führte er die Broncos in drei Drives zu einer 13:0 Führung gegen die 49ers, aber er hatte jedesmal nur ein kurzes Feld nach Ballverlusten der Niners zu überwinden. Seine 9 aus 13 Pässen Bilanz brachte nur 39 Yards Raumgewinn.
Siemian kam im zweiten Viertel und vervollständigte vier seiner ersten fünf Pässe, darunter ein 19 Yards Touchdown zu Jordan Taylor.
Bevor im letzte Testspiel nur noch die Ersatzleute spielen, lassen die Teams im dritten Vorbereitungsspiel meistens die Starter auflaufen. Man darf gespannt sein, für wen sich Head Coach Joseph da entscheidet?

Die Jets setzten auf Quarterback Christian Hackenberg und damit auf das falsche Pferd.
Da er im Training gar nicht mehr so grausam aussah, ließ Head Coach Bowles ihn starten. Autsch, ging das schief. Hackenberg war 2 von 6 für 14 Yards und wurde von der Lions Defense zweimal gesackt.
In der ersten Halbzeit kamen die Jets zu nur zwei First Downs.

„Es ist Zeit, an den Verhandlungstisch zu gehen“, sagte Cowboys Teambesitzer und Ruhmeshallenmitglied Jerry Jones.
Erst 2021 läuft der momentane Tarifvertrag ab, aber bei der Fülle der strittigen Themen, sollte man so früh wie möglich anfangen zu verhandeln, meint Jones. Ansonsten drohe mal wieder ein Streik oder eine Aussperrung.
Doch leider war es in der Vergangenheit immer so, daß Liga und Gewerkschaft erst anfingen zu verhandeln, als der Stichtag drohte. Und das droht auch dieses mal wieder, wenn es nicht mehr vernünftige Leute wie Jones geben sollte.

Die Jaguars verpflichteten Running Back DuJuan Harris, da TJ Yeldon mit einer Oberschenkelverletzung eine Zeitlang ausfällt.

Linebacker Rey Maualuga hat bei den Dolphins unterschrieben. Er bekam einen Einjahresvertrag.
Die Bengals hatten ihn nach acht Jahren im März entlassen.
Nötig wurde die Verpflichtung, nachdem sich Raekwon McMillan einen Kreuzbandriss im ersten Vorbereitungsspiel zugezogen hatte.

Die Ravens gaben Offensive Lineman Jeremy Zuttah einen neuen Zweijahresvertrag. Der kann ihm mit Boni $6 Millionen einbringen.
Erst im Mai hatten die Ravens Zuttah an die 49ers abgegeben. Die feuerten ihn letzte Woche und Baltimore nahm ihn wieder auf.

Der Lazarettreport
Redskins Tight End Jordan Reed scheint seine Schmerzen im Zeh besiegt zu haben. Er wurde von der PUP Liste genommen und soll in Woche drei spielen.

Bengals Safety Shawn Williams renkte sich einen Ellenbogen aus. Er wird etwa 4-6 Wochen ausfallen.

Steelers: Defensive Lineman Javon Hargrave, Gehirnerschütterung
Linebacker Steven Johnson, Oberschenkel
Beide mußten das Spiel gegen Atlanta vorzeitig verlassen.

Chargers: Ersatz Offensive Tackle Tyreek Burwell brach sich gegen die Saints eine Hand.

Seahawks: Offensive Lineman George Fant, Kreuzbandriss, Saison beendet.
Rookie Wide Receiver Amara Darboh, Gehirnerschütterung

Dolphins: Wide Receiver Isaiah Ford wurde am Meniskus operiert und auf die Verletztenliste gesetzt.

Patriots: Defensive End Derek Rivers, Kreuzbandriss, Saison beendet.

Freitag, 18. August 2017

Kurzberichte
cutler-jay-dolphins - KopieJay Cutler (Bild) hat den angesetzten Rost abgeschüttelt.
Der Quarterback der Dolphins hatte ein kurzes Debüt, das man als gelungen bewerten kann. Er blieb gegen Baltimore für zwei Serien auf dem Platz und warf sechs Pässe von denen drei ankamen für 24 Yards.
Running Back Jay Ajayi durfte nach seiner Gehirnerschütterung wieder spielen. Er war dann auch der erste Dolphin, der einen Paß von Cutler fing. Der brachte 11 Yards ein.
Als Läufer hatte Ajayi zwei Versuche für Minus zwei Yards.

Es schien so, als ob Eagles Head Coach Doug Pederson seine erste Offense nach dem Motto handeln ließ: „Ihr bleibt gefälligst so lange auf dem Platz, bis ihr wenigstens einen First Down erzielt habt.“
Nichts funktionierte. Drei Angriffsserien, Null First Downs. Running Back LeGarrette Blount hatte vier Läufe für Null Yards.
Quarterback Carson Wentz warf zwei Pässe, beide zu hoch für seine Receiver.
Die erste Offense erzielte fünf Yards.
„Aber“, so Pederson dazu, „das ist die Vorbereitungszeit. Das wird noch.“ Wurde es auch. Im vierten Drive kam Philadelphia zum ersten First Down, und auch zu einem Field Goal.
Positives konnte die Defense zeigen, namentlich Ronald Darby. Der Cornerback ist erst seit sechs Tagen bei den Eagles. Doch er hat sich schon eingelebt. Er fing einen Paß von Bills Quarterback Tyrod Taylor ab, der versuchte Anquan Boldin zu erreichen. Darby trug den Ball über 48 Yards bis an die 18 der Bills zurück.

Raiders Cornerback Sean Smith wurde verhaftet. Er verprügelte den Freund seiner Schwester. Erst schlug er seinen Kontrahenten ins Gesicht, und als das Opfer am Boden lag, trat er ihm noch mehrmals gegen den Kopf.
Dabei verletzte Smith seinen Gegner schwer.
Das trug sich am 4. Juli zu. Smith wurde am gestrigen Donnerstag verhaftet und seine Kaution wurde auf $80.000 festgesetzt.
Die Raiders wollten noch keinen Kommentar abgeben.

Hall of Fame Mitglied Howie Long ist nicht erfreut über seinen Sohn Kyle. Der wurde am Dienstag aus dem Training der Bears geworfen, weil er mehrere Kämpfe angeleiert hatte.
Kyle kommt nach einer Sprunggelenksoperation zurück und muß eine neue Position in der Offensive Line lernen. Das frustriert ihn. Und diesen Frust hat er rausgelassen, sagte Raiders Legende Howie dazu. Doch trotzdem müßte er sich unter Kontrolle bringen.

Aufruf an alle Leser da draußen: Ihr könnt einen Football geradeaus werfen?
Dann bewerbt euch bei den Jacksonville Jaguars.
Scherz beiseite. Head Coach Doug Marrone ist nicht nach Scherzen zumute. Er sagte nach der erneut grauenvollen Vorstellung von Quarterback Blake Bortles, daß der Job für jeden zu haben ist.
Bortles vervollständigte acht seiner 13 Pässe für 65 Yards in vier Drives, die alle mit Punts endeten.
Chad Henne, der Ersatzmann von Bortles, vervollständigte 6 seiner 10 Pässe für 44 Yards.
Marrone sprach nach dem Spiel mit den beiden und teilte ihnen sein Mißfallen mit.

Center Justin Britt hat seinen Vertrag in Seattle verlängert.
Für weitere drei Jahre kann er $27 Millionen verdienen, von denen $15 Millionen garantiert sind.

Und von NFLPA Chef DeMaurice Smith kam noch mal die Warnung, daß es 2021 einen Streik oder eine Aussperrung geben könnte.
In diesem Jahr endet der laufende Tarifvertrag und es ist sehr wahrscheinlich, daß wir Fans uns auf eine verkürzte Saison einstellen müssen, was immerhin besser wäre, als keine Saison.

Der Lazarettreport
Colts Center Ryan Kelly muß am Fuß operiert werden. Er hatte sich vor einer Woche im Training einen Knochen gebrochen.
Er wird auf die Liste der verletzten Spieler gesetzt, die während der Saison zurückkommen dürfen.

Jets Wide Receiver Quincy Enunwa wird nächste Woche am Nacken operiert.
Safety Doug Middleton wurde mit einem Brustmuskelriß auf die Verletztenliste gesetzt.

Die Lions setzten Linebacker Brandon Copeland mit einem Brustmuskelriß auf die Verletztenliste.

Zwei Spieler der Jaguars stachen gestern besonders ins Auge. Running Back TJ Yeldon (linkes Auge) und Cornerback Charles Gains (rechtes Auge), mußten das Spiel gegen die Buccaneers vorzeitig beenden.

Dolphins Cornerback Jordan Lucas mußte das Spiel gegen die Ravens mit einer Leistenverletzung vorzeitig verlassen.

Und damit verabschiede ich mich ins Wochenende, obwohl noch so viele Testspiele auf dem Programm stehen. Die handele ich dann am Montag in alter Frische ab.

Donnerstag, 17. August 2017

Kurzberichte
osweiler-brock2Der Mann, der bei den Browns den Quarterback auf dessen blinder Seite beschützen muß, weiß, wen er beschützen wird.
Pro Bowl Left Tackle Joe Thomas ist überzeugt, daß Brock Osweiler (Bild) am 10. September gegen die Steelers als Starter antritt.
„Natürlich könnte ich falsch liegen“, sagte Thomas, „aber nach Allem, was ich hier gesehen habe setzen sie darauf, daß Brock der Starter in Woche eins sein wird.“
Seit 10 Jahren hat Thomas die undankbare Aufgabe die ständig wechselnden Quarterbacks der Browns zu schützen: „Ich hoffe, daß sie es dieses mal richtig hinbekommen“, seufzte er.

Doch auch andere Teams sind noch auf der Suche. So starten die Broncos in Woche zwei der Vorbereitung Paxton Lynch.
Head Coach Vance Joseph weiß immer noch nicht, welcher seiner Quarterbacks der weniger schlechte ist?
Jetzt soll Lynch zeigen, ob er Drives am Leben erhalten und Fehler vermeiden kann. Das sollte gegen die 49ers nicht allzu schwer sein.

In Chicago gibt es schon eine kleine Quarterback- Kontroverse. Die Fans haben gesehen, was Mike Glennon kann. Nein, sie haben gesehen, was er nicht kann, nämlich startender Quarterback in der NFL spielen.
Dann sahen sie, was Rookie Mitchell Trubisky kann, und die Kontroverse war da.
Head Coach John Fox will an dem 45 Millionen Dollar Mann Glennon festhalten (noch), die Fans wollen lieber direkt Trubisky. Warum erst mit Glennon in die Saison starten, um dann doch zu Trubisky zu wechseln, denken sie sich?

Bei den Chiefs geht die Zeit von Alex Smith zu Ende. Hier ist es also von Vorteil, daß mit Rookie Patrick Mahomes ein Konkurrent für Smith an den Start geht.
Smith war in all seiner Zeit in der NFL nur ein Spieleverwalter. Wird Zeit, daß die Chiefs einen Spielmacher bekommen.
In der Depth Chart ist Mahomes schon auf Platz zwei gelistet.

Die Berufungsanhörung im Fall Ezekiel Elliott ist am 29. August. Die NFL hätte auch den 22. nehmen können, aber anscheinend will Commissioner Roger Goodell dem Running Back der Cowboys so wenig Zeit wie möglich lassen, um vor Gericht zu ziehen, fall die Suspendierung aufrecht erhalten wird. Der ehemalige Ligamitarbeiter Harold Henderson wird die Anhörung leiten. Dabei wird es darum gehen, welchen Aussagen mehr Glauben geschenkt wird? Elliotts damalige Freundin Tiffany Thompson behauptet, daß Elliott sie mehrere Tage hintereinander körperlich mißhandelt hat. Einer der von ihr geschilderten Vorfälle wurde von Zeugen ins Reich der Phantasie verwiesen.
Elliott behauptet, daß Thompson gesagt hätte: „Ich werde deine Karriere ruinieren. Du bist ein schwarzer, männlicher Sportler, ich bin eine weiße Frau. Wem werden sie wohl glauben?“
Nun, wem werden sie wohl glauben, am 29. August?
Das dürfte feststehen: „Es ist die übliche Taktik, die eigene Unschuld dadurch zu beweisen, daß man das Opfer diskreditiert,“ heißt es in einer Verlautbarung der NFL. „Üblich oder nicht, sind diese Taktiken beschämend. Das Opfer herabzusetzen und als Lügner hinzustellen hält viele Betroffene davon ab solche Verbrechen anzuzeigen oder Hilfe zu suchen.“

Die Seahawks verpflichteten Ex-49ers Cornerback Tramaine Brock.
Brock startete in 31 der letzten 32 Spiele der Niners. Doch als er beschuldigt wurde, eine Frau geschlagen zu haben, mit der er sich traf, feuerten die 49ers ihn.
Die Staatsanwaltschaft des Santa Clara County hat letzte Woche den Fall wegen Mangel an Beweisen geschlossen.

„Das ist OK“, antwortete James Harrison auf die Frage, ob es ihm gefällt vielleicht nur noch Ersatzmann zu sein.
Der 39 Jahre alte Pass Rusher der Steelers hat ja gesehen, was TJ Watt geleistet hat. Und als Teamspieler hat Harrison keine Probleme damit, daß der sehr Gute, dem noch etwas Besseren den Vortritt lassen sollte.
Aber auch wenn er jetzt sozusagen degradiert wurde, wird Harrison eines Tages in die Hall of Fame aufgenommen werden.
Das wird auch sein Intimfeind Roger Goodell nicht verhindern können.

Der Lazarettreport
Was ist Ironie?
Wenn jemand Lucky heißt und so viel Pech hat.
Lucky Whitehead wurde fälschlich als Ladendieb beschuldigt und daraufhin von den Cowboys gefeuert.
Der Wide Receiver wurde von den Jets verpflichtet. Da brach er sich im Training einen Fuß und muß operiert werden. Zwar könnte er im Lauf der Saison wieder spielen, doch es ist fraglich, ob Lucky dann noch bei den Jets ist?
Die feuerten Safety Doug Middleton, der sich im ersten Vorbereitungsspiel einen Brustmuskel riß.

Broncos Wide Receiver Emmanuel Sanders mußte das Training vorzeitig beenden. Er fiel auf eine Schulter und verletzte sich dabei.

Cowboys Rookie Tight End Rico Gathers ist nach einem Zusammenprall im Training im Gehirnerschütterungsprotokoll.

Die 49ers setzten Donavin Newsom auf die Verletztenliste, die die Saison beendet.
Er zog sich letzte Woche im Training eine Gehirnerschütterung zu.

Die Saints krempeln ihre medizinische Abteilung um, nachdem diese Mist gebaut hat.
Eine Verletzung am Bein von Cornerback Delvin Breaux wurde von dem Medizinern vor einer Woche als Prellung diagnostiziert.
Head Coach Payton war unzufrieden mit dem Heilungsprozess. Der ging ihm zu langsam voran.
Eine neue Untersuchung ergab einen Wadenbeinbruch. Daraufhin feuerten die Saints ihre Orthopäden Deryk Jones und Misty Suri.
Zur Zeit trainieren sie zusammen mit den Chargers und greifen auf deren medizinische Abteilung zurück.
Breaux muß operiert werden und fallt etwa sechs Wochen aus.

Mittwoch, 16. August 2017

Kurzberichte
arians-bruce3Zoff in der Wüste. Cardinals Head Coach Bruce Arians (Bild) ist so was von unzufrieden mit seinen Receivern, daß ihm die Hutschnur platzte.
Er kritisierte Wide Receiver John Brown wegen dessen anhaltendem Verletzungsausfall. Der konterte, daß er erst zurückkäme, wenn er vollständig gesund wäre. Am Anfang des Trainingslagers hatte Brown sich eine Quadrizepszerrung zugezogen, und trainiert seitdem nur eingeschränkt.
„Er ist nicht verfügbar“, sagte Arians dazu. „Du kannst nur gut sein, wenn Du verfügbar bist.“'
Brown dazu: „Mein Körper ist anders als die anderen. Sie erwarten, daß ich schnell zurückkomme, aber das kann ich nicht. Ich bin OK, aber ich bin nicht da, wo ich sein will.“
Brown verpaßte letztes Jahr den größten Teil des Camps wegen einer Gehirnerschütterung. Dann hatte er ein schmerzendes Bein und eine Erschöpfung während der Saison.
Brown gehört zu fünf Wide Receivern, die zur Zeit nicht einsatzbereit sind. Deshalb will Arians sich auf dem Spielermarkt nach neuen Receivern umsehen.

Jetzt steht es fest, Dolphins Head Coach Adam Gase wird Quarterback Jay Cutler den Raben zum Fraß vorwerfen. Dabei hat der Quarterback noch nicht allen Rost seines Ruhestandslebens abgeschüttelt.
Gase, der als Rookie Head Coach Miami letztes Jahr überraschend in die Playoffs führte, hat große Verletzungssorgen.
In zwei Wochen verloren die Dolphins vier gesetzte Starter für die ganze Saison, zuletzt Cornerback Tony Lippett mit einem Achillessehnenriss.
Zumindest Running Back Jay Ajayi hat das Gehirnerschütterungsprotokoll erfolgreich abgeschlossen und ist wieder einsatzbereit.
Und man muß die Daumen drücken, daß Cutler sich nicht verletzt.

Die AFC East wird lustig. Angeblich sollen die Jets ja die Saison herschenken, um einen guten Platz in der Draft zu ergattern.
Dasselbe hört man jetzt auch über die Bills.
Nachdem sie Wide Receiver Sammy Watkins (der eh selten spielte) und Cornerback Ronald Darby abgaben, um gute Draftpicks für sie zu erhalten, gehören auch sie zum Kreis der Verdächtigen.
Natürlich streitet der neue General Manager Brandon Beane das vehement ab und verteidigt seine Entscheidung. Klar hätte er bei den Tauschhandeln an die Zukunft gedacht, aber doch nicht um die Gegenwart zu versauen, sagte er dazu.
Das wäre es ja, die Jets und die Bills kämpfen um Platz eins in der Draft, die Dolphins kämpfen mit Verletzungssorgen und die Patriots machen, was sie immer machen, sie gewinnen die Division. Nur dieses Mal halt kampflos.
Ganz ehrlich, ich glaube das nicht so ganz.
Bills Head Coach Sean McDermott jedenfalls nimmt das Training sehr ernst. Er zerriß seine Spieler am Montag in der Luft, als die ihm zu unmotiviert vorkamen.
Gleiches passierte fast zeitgleich beim Training der Jets.
Also das Herschenken der Saison hat sich noch nicht zu McDermott und Todd Bowles herumgesprochen.
Allerdings scheinen die Spieler der beiden Teams nicht wirklich motiviert in die Saison 2017 zu gehen. Das ist kein gutes Zeichen.

Jaylon Smith wird sein erstes Spiel für die Cowboys bestreiten. Dallas berief den Linebacker letztes Jahr in der zweiten Runde der Draft ein, obwohl klar war, daß er nach einem Kreuzbandriss und Nervenschäden im Bein nicht würde spielen können.
Teambesitzer Jerry Jones sagte, daß Smith am Samstag gegen die Colts Spielzeit bekommt. Wie lange er eingesetzt wird, das wird sich zeigen.
Der Linebacker wurde behutsam an das volle Trainingsprogramm herangeführt. Ob das Knie hält, das bleibt abzuwarten.

Panthers Linebacker Thomas Davis unterschrieb eine Vertragsverlängerung.
Für ein weiteres Jahr erhält er $4 Millionen.

Die Eagles feuerten Ryan Matthews.
Der Running Back hatte einen Gesundheitscheck nach seiner Nackenoperation bestanden, und danach wurde er entlassen.
Die Eagles haben extra so lange gewartet, um sich ein paar Millionen zu sparen, die sie Matthews hätten zahlen müssen, wenn sie ihn gefeuert hätten, während er noch krankgeschrieben war.
Philadelphia setzt also voll auf LeGarrette Blount, der von den Patriots kam.

„Das ist mein Team, das ist mein Job, das lasse ich mir von niemandem wegnehmen“, meinte Tom Savage.
Der Quarterback der Texans soll in die Saison starten. Doch Rookie Deshaun Watson hängt ihm im Nacken. Kampflos will Savage aber nicht weichen.
„Ich kann nicht kontrollieren, was passiert. Ich kann nur kontrollieren was ich machen kann“, sagte Savage. „In dieser Liga ist das so, Du gehst da raus und gibst dein Bestes. Wenn Du gut spielst und gewinnst, holen sie dich nicht runter. Also gehst du da raus und gibst dein Bestes und gewinnst Spiele. Das ist alles, was man kontrollieren kann.“
Was Savage leider nicht kontrollieren kann, ist seine Verletzungsanfälligkeit. Deshalb gehen viele Fans der Texans davon aus, daß Watson eher früher als später zum Starter wird.

In Las Vegas hat man die Raiders schon unter besonderer Beobachtung.
So meldete das Las Vegas Review-Journal, daß Wide Receiver Amari Cooper und Pass Rusher Khalil Mack wieder am Training teilnehmen.
Cooper hat seit dem 3. August wegen einer Beinverletzung nicht mehr trainiert. Mack hat einige Trainingseinheiten wegen einer nicht näher angegebenen Krankheit verpaßt.

 

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