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manning-eli3Die Geschichte der Giants beginnt 1925 und kann in drei Abschnitte unterteilt werden. Im ersten waren die Giants 40 Jahre lang eines der Flaggschiffe der NFL. Dem folgte eine Zeit der absoluten Erfolglosigkeit, in dem die Giants eine Lachnummer der Liga waren. Dann begann 1979 das Wiederaufbauprogramm, welches sie wieder an die Spitze der NFL führen sollte.

Als der Buchmacher Tim Mara den Club 1925 gründete, kam das einem finanziellen Selbstmordversuch gleich. New York hatte schon viele Topclubs des Sports, und niemand wartete auf ein Footballteam.

Obwohl die Giants schon nach drei Jahren ihren ersten Weltmeistertitel holten, konnten sie die Massen nicht anziehen. Zum Beispiel als die Giants 1928 den Titel verteidigten, kamen zu einem Heimspiel nur achtzig zahlende Zuschauer.

Die meisten hätten nun aufgegeben, aber Mara dachte zurück, an 1925, als einmal 70.000 Leute in die Polo Grounds strömten, um den "galoppierenden Geist" Red Grange zu sehen.

1929 erspielte das Team einen kleinen Profit, der von Jahr zu Jahr größer wurde.

1931 wurde Tackle Steve Owen Head Coach, ein Job, den er 23 Jahre behielt. Er führte den Club zu acht Divisionstiteln und zwei Weltmeisterschaften, 1934 und 1938. Nach einem zehnjährigen Tief, direkt nach dem Krieg, hörte Owen auf, und Jim Lee Howell ersetzte ihn. Howell hatte Vince Lombardi als Offense- und Tom Landry als Defensecoach an seiner Seite.

Die Giants feierten ihren Umzug in das Yankee Stadion 1956 mit dem Gewinn ihrer vierten Weltmeisterschaft, einem spektakulären 47:7 gegen die Bears.

Zwei Jahre später standen sie wieder im Endspiel. Diesmal verloren sie gegen Baltimore, im "größten Spiel, das je gespielt wurde".

Ende der 50er waren Howell, Lombardi und Landry alle weggegangen. Der neue Head Coach, Allie Sherman, führte das Team zwar in drei Endspiele, aber alle drei wurden verloren.

Die Aura der Giants in dieser Zeit kann man am besten mit einer Unterhaltung zwischen dem Ruhmeshaller Frank Gifford, den wir von ABC kennen, und einem Rookie beschreiben. Die Giants hatten gerade einen Sieg in letzter Sekunde errungen. "Das war Glück," sagte der junge Spieler. "Glück hat damit nichts zu tun," giftete Gifford. "Wenn die Giants gewinnen, dann soll das so sein. Wenn sie verlieren, dann war das Spiel einfach nicht lang genug."

Demnach waren sehr viele Spiele zu kurz in dieser Zeit.

1964 hatte der moderne Professionalismus der Liga das altmodische Management der Giants überrollt. Als die Helden des vergangenen Jahrzehnts sich zur Ruhe gesetzt hatten, versagte der Vorstand beim Auffinden neuer Talente. Der Konflikt hinter den Szenen de r Mara Familie geriet ans Licht der Öffentlichkeit, und die Öffentlichkeit geriet in den Konflikt. 1978 verbrannten Fans ihre Eintrittskarten vor dem Stadion. Sogar ein gechartertes Flugzeug flog um das Stadion, das ein Spruchband mit den Worten: "15 Jahre lausiger Football. Wir haben genug," hinter sich herzog.

Der Vorstand reagierte, und stellte George Young als General Manager ein. In nur sieben Jahren machte Young aus den Verlierern eine Mannschaft, die wieder oben anklopfen konnte. Er sorgte dafür, daß Head Coach Bill Parcells ins Team kam. Dieser sorgte dafür, daß Quarterback Phil Simms gedraftet wurde und Lawrence Taylor trotz seiner Drogenprobleme eine zerstörende Kraft der Defense blieb.

Zwar gewannen die Giants 1987 und 1991 den Super Bowl, blieben im Folgenden aber einen Beweis ihrer Klasse schuldig. Dies nicht zuletzt, weil Parcells aus gesundheitlichen Gründen als Head Coach aufhörte. Sein Ersatzmann Dan Reeves, den man von den Broncos geholt hatte, führte den Club in den Keller. Er wurde eigenartigerweise nicht zum Ende der Saison 1995 gegangen. Auch 1996 noch wurstelte er an der Seitenauslinie rum und machte alles nur noch schlimmer.

1997 dann die Erleuchtung in der Clubführung. Reeves wurde an die Atlanta Falcons abgegeben. Jim Fassel sollte nun aus wahre Giganten aus diesen New Yorkern manchen.

Immerhin gewann der Club 1997 10 Spiele und erreichte ein Unentschieden. Aber der erhoffte langfristige Erfolg wollte sich nicht einstellen.

1998 der Niedergang auf 8 Siege und 8 Niederlagen. Wieder wurden die Playoffs verpasst.

1999 nur noch sieben Siege und neun Niederlagen und wieder keine Playoffs.

Um so erstaunlicher die totale Umkehr in der Saison 2000. Bis in den Super Bowl schafften sie es hier, wo sie allerdings sang und klanglos gegen die Multibore Ravens untergingen.

2001 fanden die Playoffs wieder ohne die Giants statt.

In der Saison 2002 lieferten die Giants eine solide Leistung ab. Die Defense stand wie eine eins und Quarterback Collins spielte recht solide und fehlerfrei.

Rookie Tight End Jeremy Shockey erinnerte in seiner Leistung an Mark Bavaro und war vom Start weg ein Faktor im Angriff. Leider hielten seine geistigen Fähigkeiten nicht das, was seine körperlichen versprachen, doch dazu gleich etwas mehr.

So stand am Ende der Saison ein zweiter Platz in der NFC East hinter Philadelphia und vor solchen „Kalibern“ wie Dallas und Washington.

Der Tiepunkt der Saison war die blamable Niederlage gegen den NFL Neuling Houston Texans am 24: November mit 14:16.

10 gewonnene Spiele reichten für einen Platz in den Wild Cards. Hier ging es in San Francisco gegen die 49ers und das Spiel wird seinen Ehrenplatz in der Hall Of Fame erhalten, denn es hatte alles, was ein Klassiker braucht.

Die Giants hatten alles im Griff und sahen wie der sichere Sieger aus, als sie im dritten Viertel mit 38:14 führten. Doch dann schlug die Stunde des Jeremy Shockey. Er drehte durch, weil die Fans im Stadion ihn ausbuhten, da er sie fortwährend kompromittierte. Shockey nahm einen mit Wasser und Eiswürfeln gefüllten Becher und warf ihn auf ein Kind in den Zuschauerrängen. Das blieb natürlich den 49ers auf der Gegenseite nicht verborgen und sie spielten jetzt, als ginge es darum WW III zu gewinnen. Von nun an wurden keine Gefangenen mehr gemacht.

Am Ende reichte diese Motivation der 49ers aus, daß die Giants das Spiel noch 39:38 verloren. Shockey wurde von der NFL zu einer Zahlung von 10.000 Dollar Strafe verurteilt und die Saison war für die Giants zu Ende.

Die Saison 2003 markiert einen Tiefpunkt in der Geschichte der Giants. Waren sie noch mit 4-4 Punkten gestartet, verloren sie die letzten acht Spiele und hatten am Ende 4-12 Punkte und nur ein Heimspiel gewonnen.

Zwei Spiele vor Saisonende gab das Management bekannt, daß Jim Fassel sich nach der Saison einen neuen Job suchen könnte.

Am 6. Januar 2004 wurde Tom Coughlin der neue Chef der Mannschaft.
Viel gebracht hatte das nichts, wieder verloren die Giants acht Spiele in Serie und beendeten die Saison mi 6-10 Punkten, immerhin zwei gewonnene Spiele mehr, als 2003.
Rookie Quarterback Eli Manning, der dritte aus der Manning-Familie in der NFL, wurde von Coughlin ins kalte Wasser geschmissen und musste sofort ran.

2005 gewannen sie ein Spiel mehr, als in den beiden Saisons zuvor zusammen. Mit 11-5 Punkten gewannen sie die NFC East und zogen in die Playoffs ein.
Hier war jedoch sofort im Wild Card Spiel Endstation. Die Panthers fegten die Giants mit 23:0 vom Platz.
Der Gewinn der NFC East war der 21. Gewinn ihrer Division. Damit standen sie jetzt alleine auf dem ersten Platz, den sie sich lange mit den Packers teilen mussten.

Während der Saison hatte der Club einige Emotionale Momente zu überstehen. Beide Clubbesitzer, Wellington Mara und Bob Tisch, starben im Abstand von drei Wochen, beide an Krebs.

In der ersten Hälfte der Saison 2006 gewannen die Giants sechs Spiele und verloren zwei. In der zweiten Hälfte der Saison gewannen sie zwei Spiele und verloren sechs.
Quarterback Eli Manning hatte viel Anteil an dem schlechten Abschneiden des Teams.
Die Bilanz von 8-8 Punkten reichte aber, um zum 28. Mal in die Playoffs zu kommen. Damit stellten sie einen NFL Rekord auf, zusammen mit den Erzrivalen, den Dallas Cowboys, die 2006 auch zum 28. Mal die Endrunde erreichten.

In den Wild Cards verlor New York mit 20:23 in Philadelphia.

Dann kam die Saison 2007, die furchtbar begann. Die ersten beiden Spiele wurden verloren, und die Skeptiker sahen sich bestätigt: Das würde wieder eine dieser Saisons zum Abhaken.
Doch das Team bekam die Kurve. Eli Manning spielte streckenweise wie ein guter NFL Quarterback.
Und siehe, die Giants kamen in den Super Bowl. Hier musste dann aber wirklich Schluss mit Lustig sein, denn der Gegner waren die Patriots, die in der Saison noch kein einziges Spiel verloren hatten.

In einem spielerisch mäßigen, aber unglaublich spannenden Spiel gelang den Giants die Überraschung. 35 Sekunden vor Spielende warf Manning einen Pass über 13 Yards auf Plaxico Burress... Touchdown, 17:14 Sieg.
Garant des Sieges war aber die von Defensive Coordinator Steve Spagnuolo hervorragend eingestellte Verteidigung.

Die Saison 2008 beendeten die Giants als eines der vier besten Teams der NFL. Mit 12-4 Siegen gewannen sie die NFC East mit drei Siegen Vorsprung vor Philadelphia.
Der Held des Super Bowls wurde im November zur tragischen Figur
Plaxico Burress, Wide Receiver der New York Giants, war wirklich auf der Suche nach Problemen mit seinem Arbeitgeber.
Er schoss sich in einem Nachtclub selber in den Oberschenkel, mit einer Waffe, die er unerlaubt in seiner Hosentasche mit sich führte.

Die Giants sperrten Burress für vier Spiele.

Im ersten Divisional Playoff Spiel am Sonntag schieden auch die Giants aus dem Rennen um den Super Bowl aus, obwohl sie die so heiß geliebte Freiwoche und den noch beliebteren Heimvorteil hatten.
Maßgeblich für die Niederlage verantwortlich war Quarterback Eli Manning, der einen nie für möglich gehaltenen Rückfall in seine Murkszeiten hatte.
Letztes Jahr trumpfte er in den Playoffs auf, führte sein Team in drei Auswärtsspielen und widrigen Wetterverhältnissen in den Super Bowl, am Sonntag versagte er mal wieder völlig.
Die Defense konnte Eagles Quarterback Donovan McNabb nicht in Schach halten und kam es, wie kaum einer erwartet hatte, Philadelphia gewann mit 23:11.
Kein anderes Team konnte in der letzten Saison gegen die Giants im Giants Stadion gewinnen. Die Eagles schafften es zweimal.
Dabei warf auch McNabb zwei Interceptions bei nur einem Touchdown, aber Manning konnte seinen zwei Interceptions keinen Touchdown entgegensetzen.
Vor dem Spiel hatte die Giants Defense angekündigt, daß sie Running Back Brian Westbrook stoppen würden. Das gelang ihnen auch. Westbrook kam nur auf 36 Yards:
Aber das Passspiel der Eagles bekamen sie nicht unter Kontrolle.
Giants Running Back Brandon Jacobs erzielte 92 Yards, aber das Team erzielte nicht einen Touchdown.
Zuwenig gegen die Eagles.

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Division: NFC East
Gegründet: 1925
Größter Erfolg bisher: Super Bowl XXI, XXV und XLII gewonnen

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