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brees-drew222Zwei 8-8 Saisons, 1979 und 83, waren das Beste, was die Saints zu bieten hatten, seit sie 1967 gegründet wurden. Das waren 19 miserable Jahre, ohne den geringsten Grund, zu feiern.

Bis 1986.

Als direkt am ersten Verkaufstag, nach der Gründung des Clubs, 20.000 Saisonkarten verkauft wurden, zeigte dies, daß die NFL mit Louisiana auf die richtige Gegend gesetzt hatte.

Der Hall of Famer Tom Fears wurde ihr Head Coach, und er hatte einige berühmte alte Spieler im Kader. Das erste Spiel begann. Receiver/Return Man Gilliam nahm den Kick-Off der Rams auf und lief damit 94 Yards zum Touchdown.

Große Dinge lagen vor den Saints.

Unglücklicherweise kamen diese großen Dinge aber nicht in den nächsten 19 Jahren, denn New Orleans verlor dieses Spiel und weitere zehn im ersten Jahr. Daran änderte sich auch in den nächsten zwei Jahren nichts, und eine neue Trainerriege wurde ausprobiert. Fears war nur der erste von vielen, die noch geheuert und gefeuert werden sollten.

Top Spieler wurden einberufen, so wie Quarterback Archie Manning. Er kam aus New Orleans und war vielleicht der berühmteste Quarterback, der die Organisation tragen sollte in den frühen Tagen, aber er versagte genauso, wie alle anderen.

1975 bekam das Team den herrlichen Louisiana Superdome für seine Heimspiele, aber auch das half nichts.

Nach zehn Jahren hatten die Saints als beste Ergebnisse jeweils fünf gewonnene Spiele in drei verschiedenen Saisons vorzuweisen. Sie waren nicht weniger als fünfmal letzte in ihrer Division geworden.

New Orleans erlitt eine weitere Demütigung, 1977, als sie den legendären Verlierern aus Tampa Bay deren ersten NFL Sieg schenkten. Die Buccaneers hatten bis dahin 26 Spiele in Folge verloren, aber sie konnten die Saints schlagen.

Große Spieler hatten es versucht in New Orleans, darunter Quarterback Billy Kilmer, der seine ersten vier Jahre bei den Saints spielte, und danach die Redskins in den Super Bowl führte. Archie Manning stand hinter der schwachen Offense Line und steckte zwölf Jahre lang die Hits ein. Ken "The Snake" Stabler, der die Raiders in den Super Bowl brachte, hätte beinahe den Saints ihre erste positive Saison gebracht. Es war noch ein Spiel zu spielen, und New Orleans hatte 8-7 Punkte. Ein Sieg über den alten Rivalen, die Rams, hätte die erste positive Saison, und einen Wild Card Platz, bedeutet. "Who dat gonna beat dem Saints", schrie die Menge, so laut sie konnte. Die Rams schlugen die Saints, denen wieder einmal kein Heiliger beigestanden hatte, und Los Angeles kam mit 9-7 Punkten in die Wild Cards.

Mit der Ankunft von Jim Mora als Head Coach, 1986, bekamen die Saints genau das, was sie brauchten - einen bewiesenen Sieger. Der 51jährige Sohn eines TV Film Herausgebers gewann in der USFL zwei Meisterschaften mit den Baltimore/Philadelphia Stars. Das war das Ergebnis einer 23jährigen Lehrzeit als College- und Assistenztrainer.

Mora, der im College als End spielte, gewann seine USFL Meisterschaften mit seiner "Doghouse Defense" und einem soliden Laufspiel, das er auch auf die Saints übertrug.

In seinem zweiten Jahr machte er New Orleans, hinter den 49ers, zum zweitbesten Team der Liga, und sie kamen in die Wild Cards. Mit 12-3 Punkten hätten sie jede andere Division gewonnen, aber in der NFC West spielen halt die 49ers.

Jeder hatte damit gerechnet, daß die Saints nun obenauf schwimmen würden, doch das Pech klebte ihnen an den Footballschuhen.

1988 hatten sie 10-6 Punkte, genau wie die 49ers und die Rams, doch es reichte nicht für die Playoffs. 1989 ging es zurück auf 9-7 Punkte.

So ging es unter Jim Mora immer weiter. Nach der Saison 1996 kam dann endlich die Erleuchtung, daß es mit Mora nicht weitergehen konnte. Nach nur 3 Siegen und 13 Niederlagen wurde er gefeuert und von Mike Ditka ersetzt. Ditka gewann mit den Bears schon einmal den Super Bowl und nichts anderes wurde hier von ihm erwartet. Allerdings lag noch viel Arbeit bei diesem maroden Team vor ihm.

Die erste Saison unter ihm endete dann auch erwartungsgemäß mit nur 6 Siegen und 10 Niederlagen. Warten war also weiterhin die Devise. Besonders schlimm war, wie Ditka sich immer noch gebärdete. Der Mann ha immer noch nicht kapiert, daß der Super Bowl Erfolg von der 46 Defense erzielt wurde, die Buddy Rian, sein Verteidigungs Koordinator, ins Leben gerufen hatte. Als Team waren die zwei unschlagbar, jeder für sich allein war eine Niete.

So gab es auch zur Saison 1999 nichts weiter zu berichten. Ditka heuerte und feuerte, schnaubte und tobte, das Team verlor.

Ach, ja. Es gab doch etwas. Ditka wurde, mitsamt seiner Assistenztrainer, nach der Saison gefeuert. Jim Haslett wurde an seine Stelle gesetzt. Haslett war schon einmal Assistenztrainer in New Orleans. Momentan war er für die Verteidigung der Steelers zuständig.

Er sollte jetzt den Erfolg für die Aints holen.

Bis dahin waren die Cheergirls der Saints das beste, was der Club zu bieten hat.

Bis dahin!

Haslett erreichte schon in der Saison 2000 mit den Saints die Divisional Playoffs. Auf dem Weg dahin räumten sie den amtierenden Weltmeister, die Rams, im Wild Card Spiel aus dem Weg.

In der Saison 2001 sorgte eine verschlafene zweite Saisonhälfte dafür, daß die Saints die Playoffs, wie gewöhnlich, verpassten. Daß sie nach der Saison Running Back Ricky Williams an die Dolphins verloren dürfte die Erwartungen für 2002 weiter gedämpft haben.

Zurecht. Die Saints verpassten die Playoffs wie gewohnt obwohl sie mit 9 Siegen und sieben Niederlagen dasselbe Ergebnis aufwiesen, wie die Falcons, die in die Endrunde kamen.

Grund hierfür waren die Blamagen am vorletzten und letzten Spieltag der Saison. Hier standen die Spiele gegen die Punktelieferanten aus Cincinnati und Carolina auf dem Spielplan. Beide Partien wurden verloren und die Saints gaben sich der Lächerlichkeit preis.

Die Aints, die Aints, sie blieben die ewigen Verlierer.

2005 verwüstete der Hurrikan Katrina die Stadt New Orleans und beschädigte den Super Dome schwer. Dadurch hatten die Saints, die in umliegende Stadien umziehen mussten, kein wirkliches Heimspiel. Ihr erstes Heimspiel der Saison gegen die Giants mussten sie sogar bei den Giants austragen.

2006 gab es einen Ausrutscher nach oben, die Saints kamen in die Playoffs.

Im Januar kam ein neuer Head Coach,Sean Payton.
Payton war drei Jahre Quarterback -Coach unter Bill Parcells und dessen Assistenzcheftrainer.

Schon bei der Draft gab es ein Highlight, der Club verpflichtete Running Back Reggie Bush, den besten erhältlichen Collegespieler.

Bis ins Finale der NFC kämpften sich die Saints vor, die Quarterback Drew Brees von den Chargers verpflichtet hatten. Seine Pro Bowl Leistung brachte das Team bis hierher... und nicht weiter. Ein Spiel vor dem Super Bowl stellten die knüppelharten Verteidiger der Bears New Orleans ein Bein. Chicago gewann mit 39:14.

Die Saison 2007 verlief normal für die Saints. Die Playoffs blieben in weiter Ferne.

In der Saison 2008 war Quarterback Drew Brees lange Zeit auf Rekordkurs. Er war drauf und dran, Dan Marino den Rekord der Passyards abzunehmen. Doch während der Quarterback auf Rekordkurs war, versagte das Team. In einer ausgeglichenen Saison kamen die Saints auf 8-8 Punkte und landeten auf dem letzten Platz der Division.
Die Playoffs in weiter unerreichter Ferne und auch Dan Marino konnte seinen Rekord behalten.

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Division: NFC South
Gegründet: 1967
Größter Erfolg bisher: Super Bowl XLIV gewonnen

New Orleans

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