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Darrell Green

Darrell Green - Cornerback
Geboren am 15.02.60
Gedraftet: In der 1. Runde 1983 von den Washington Redskins
College: Texas A&I

So oder so stehen sie im Rampenlicht... die Cornerbacks. Haben sie ihren Wide Receiver im Griff, sind sie die großen Helden. Fängt ihr Wide Receiver den 60 Yards Touchdownpaß zum Sieg, sind sie die Looser.

Einer der mehr Held als Looser war in seinen bisherigen NFL Jahren ist Darrell Green von den Redskins. Lange Zeit gewann er den Wettbewerb des schnellsten Spielers der NFL. Ein Titel, der die Receiver, die gegen ihn spielten, recht nervös machte. Heute ist er nicht mehr der schnellste Mann der NFL, aber nervös macht er seine Gegenspieler immer noch. Und diese haben auch allen Grund dazu, denn auch wenn der fünfmalige Pro Bowler etwas an Geschwindigkeit eingebüßt hat, einfacher haben sie es dennoch nicht gegen ihn.

Seine Karriere begann sofort mit einem Paukenschlag. Als er den ersten Ballkontakt in der NFL hatte, bei einem Puntreturn, trug er ihn über 61 Yards zum Touchdown zurück. Das war im ersten Vorbereitungsspiel gegen Atlanta. Jeris White, bis dato Cornerback der Redskins, wollte einen besseren Vertrag, doch die Redskins gaben seinen Job von nun an Green.

Seine nächste Vorstellung gab er im ersten Saisonspiel gegen Dallas. Hier holte er den davoneilenden Running Back Tony Dorsett noch von hinten ein. Ein erster Beweis seiner enormen Schnelligkeit, denn langsam war Dorsett nie.

Mit 109 Tackles, davon 79 sogar solo, beendete er die reguläre Saison sehr erfolgreich. Das beste aber hielt er sich für die Play-Offs auf. gegen die Rams trug er einen Interception über 72 Yards zum Touchdown zurück. Erst Marcus Allen und die Receiver der Raiders beendeten im Super Bowl den Siegeszug von Grüns' Rothäuten.

Daß seine Leistung in der Rookie Saison keine Ausnahmen waren, bewies er in seiner zweiten Saison. Leistungen, wie die folgende, brachten ihn in seinen ersten Pro Bowl: Die Redskins brauchten dringend einen Sieg gegen den Erzrivalen aus Dallas. Zur Halbzeit lagen sie aber schon 6:21 zurück. Jetzt drehte Green das Spiel noch um. Erst trug er einen Interception über 32 Yards zum Touchdown zurück, dann beendet er einen Drive der Cowboys mit einem Interception in der Endzone. Am Ende siegte Washington knapp mit 30:28.

1985 war ein ruhiges Jahr, in dem er Kräfte sammelte für sein zweites Pro Bowl Jahr 1986. Hier mußte er zum ersten Mal in seiner Karriere ein Spiel aussetzen. Eine Schulterverletzung zwang ihn dazu. Dennoch beendete er die Saison mit 5 Interceptions (Teamrekord). Ein Interception gegen die Bears in den Play-Offs brachte die 27:13 Führung und den Sieg.

1987 erzielte er alleine gegen die Lions drei Interceptions. Das war's dann aber auch in der regulären Saison, an deren Ende wieder die Play-Offs und der Pro Bowl standen. In den Play-Offs sicherte er fast wieder im Alleingang Siege gegen die Bears und die Vikings. Gegen Chicago trug er einen Punt über 52 Yards zum Touchdown zurück. Das bezahlte er mit einer Rippenverletzung, die ihm ein Bear auf dem Weg dorthin bescherte. Diese Verletzung hielt ihn in der Woche darauf nicht davon ab, Minnesotas Running Back Darrin Nelson Zentimeter vor der Endzone so zu hitten, daß der den Ausgleich in letzter Sekunde dann doch nicht erzielen konnte.

Wie wichtig Darrell Green für die Redskins war, zeigte sich, als er sich 1988 die Hand brach. Es geschah im ersten Viertel der 15. Woche im Spiel gegen Dallas. 3 Touchdownpässe erzielten die Cowboys in dieser 17:24 Niederlage der Redskins.

1989 war es dann ein Handgelenk, das er sich brach. Dieses Mal wurde seine Saison schon in 7. Woche gegen Tampa Bay vorzeitig beendet.

Nach der Saison 1990 wurde er dann wieder mit einer Einladung nach Hawaii belohnt. Es war sein vierter Auftritt im Super Bowl. Zahlreiche Sportjournalisten wählten ihn in ihr Aufgebot des Jahres. Sie honorierten seine Leistung, die er mit Interceptions in den ersten drei Spielen der Saison auf hohem Niveau begann. Einen davon trug er in Woche drei zum Touchdown zurück. Wieder waren die Erzrivalen aus Dallas das Opfer. Er schloß die Saison mit 5 Interceptions ab. Einen davon erzielte er im Sieg gegen Philadelphia in den Play-Offs.

Fünf Interceptions in der Saison 1991 machten ihn wieder zum Pro Bowl Starter. Zusätzlich wehrte er noch 21 Pässe, die in seine Richtung kamen, ab. So viele hatte noch kein Verteidiger der Redskins bis dahin abgewehrt. Gegen die Oilers fing er einen Interception in der Verlängerung, der das Field Goal zum Sieg einleitete. In den Play-Offs holte er sich sogar zwei Pässe, die für die Receiver des Gegners gedacht waren.

Seine morschen Knochen erzwangen von ihm 1992 wieder eine Pause. Nur noch 4:15 Minuten waren in Woche zwei gegen die Falcons zu spielen, als er sich den rechten Unterarm brach. Erst in Woche 11 war er wieder dabei. Die Redskins erreichten die Play-Offs, doch Green verpaßte das erste Spiel. Ein verstauchter Fuß hielt ihn vom Einsatz ab. Gegen die 49ers war er wieder dabei, doch hier war dann Endstation für Washington mit einer denkbar knappen 13:20 Niederlage.

90 Tackles in 1993 waren seine beste Ausbeute seit seiner Rookie Saison. Neben seinen vier Interceptions eroberte er auch einen Fumble, den er über 78 Yards zum Touchdown zurück trug. Eigenartigerweise konnte kein anderer NFC Spieler in dieser Saison in einem Spiel zwei Interceptions erzielen. Keiner außer Darrell Green, und er schaffte das sogar zweimal. Zuerst in Woche drei gegen die Eagles und dann gegen Tampa Bay in Woche 12. Dennoch reiste er diesmal nicht mit nach Honolulu.

1.160 mal stand die Defense der Redskins 1994 auf dem Platz. Darrell Green war 1.116 mal dabei das sind 96%. Dieser Einsatz brachte ihm nur drei Interceptions aber 20 abgewehrte Pässe. Einen Interception gegen die Cardinals trug er über 27 Yards zum Touchdown zurück.

Nach 13 Jahren in der NFL, und im Alter von 35, wurde Green 1995 immer öfter die Frage gestellt, ob er noch der Darrell Green sei, der er über all die vorangegangenen Jahre war. Aus seiner Sicht war das aber überhaupt kein Diskussionspunkt. Auch nicht aus der Sicht der Trainer. Sie stellten Green immer noch gegen den besten Receiver des Gegners auf. Zwar hatte Green wirklich etwas an Geschwindigkeit verloren, aber er war trotzdem immer noch schneller als die meisten anderen. Warum sonst hätte er in 92% aller Defensiven Spielzügen dabei sein sollen? Seine drei Interceptions brachten sein Gesamtergebnis auf 40.

Und auch die Saisons 1996 und 1997 konnten die Frage, ob er zum alten Eisen gehöre, nur als Scherz aussehen lassen. NEIN, Darrell Green gehörte noch nicht zum alten Eisen und war auch 1998 noch der Schrecken der gegnerischen Quarterbacks und Wide Receiver. Allerdings erzielte Green in der Saison 1997 seinen letzten Touchdown.

In der Saison 2000 wurde „Das alterslose Wunder“ nur selten eingesetzt, da Head Coach Norv Turner nicht mehr an Darrell Green glaubte. Nur in 13 Spielen kam er zum Einsatz, und nur in zwei davon war er als Starter aufgestellt.

Der neue Head Coach Marty Schottenheimer setzte Green 2001 zwar in allen 16 Spielen ein, aber auch nur in vier davon als Starter. Nur einen Ball konnte Green in 2001 abfangen, waren es doch von 1998 bis 2000 jeweils drei. Damit stellte er aber immer noch einen NFL Rekord auf. 17 Saisons in folge fing er wenigstens einen Paß pro Saison ab.

So dachte Green denn auch ernsthaft über einen Rücktritt nach der Saison 2001, seiner 19., nach. Sehr wahrscheinlich werden wir ihn aber 2002 doch noch auf dem Spielfeld erleben zur Jubiläumssaison Nr. 20.

Danach war aber dann wirklich Schluß für den Spieler, der am längsten bei einem Team gespielt hat, egal in welcher Sportart

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