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Terrell Davis

Aus der 6. Runde der Draft zum Super Bowl MVP: Das ist die Geschichte des Terrell Davis.

Terrell Davis wurde in San Diego geboren. An dieser Stätte erlebte er auch seinen größten sportlichen Erfolg. Beim Sieg über die Green Bay Packers in Super Bowl XXXII wurde er zum wertvollsten Spieler des Spiels gewählt.

Auf seiner High School, Lincoln Prep in San Diego, spielte er auf sechs verschiedenen Positionen, so z.B. auch Nose Guard. Auf dieser High School spielte auch der letzte MVP des Super Bowls für die AFC vor Terrell Davis, Marcus Allen. Allen gewann diese Auszeichnung im letzten Super Bowl, den die AFC gewinnen konnte, bevor die 13jährige Durststrecke für diese Conference begann.

Bei der Wahl seines Colleges wollte Davis nichts dem Zufall überlassen. Er entschied sich für Georgia, von wo aus auch schon Herschel Walker, Rodney Hampton, Garrison Hearst und Tim Worley den Einstieg in die NFL schafften.

Das war wohl eine sehr gute Entscheidung, denn es dauerte lange in der Draft von 1995, bis sich ein Team für ihn entschied. Mag sein, daß letztlich die Reputation seiner Vorgänger den Ausschlag gab, daß er als 196. Spieler endlich über den Ladentisch ging.

1995 startete Davis in 14 Spielen und lief für 1.117 Yards in 237 Versuchen. Dabei erzielte er einen Schnitt von 4,7 Yards/Lauf. Seine Ausbeute von nur 7 Touchdowns hierbei war allerdings recht mager. Doch Denver wäre nicht Denver, wenn Quarterback John Elway diesem vielseitig talentierten Spieler den Ball nicht auch ab und zu zugeworfen hätte. So fing Davis 49 Pässe für 367 Yards und einen Touchdown.

Seine Teamkollegen wählten ihn zum wertvollsten Spieler ihrer Offense und in der NFL Abstimmung zum besten Rookie des Jahres wurde er zweiter. Für den Pro Bowl wurde er als Ersatz Running Back aufgestellt.

Mit seinen 1.117 Yards war Davis in seiner Rookiesaison der Spieler, der in der Geschichte der NFL am niedrigsten gedraftet wurde und dennoch die 1.000 Yards Barriere durchbrach.

1996 war Terrell Davis der beste Läufer der AFC. Nur Barry Sanders aus der NFC lag noch vor ihm. In 345 Läufen erzielte Davis 1.538 Yards, ein Durchschnitt von 4,5 Yards/Lauf.

Seine 13 Lauftouchdowns waren das drittbeste Ergebnis der NFL. Genauso, wie seine 15 Touchdowns insgesamt. Beides bedeuteten das beste Ergebnis in der Geschichte der Denver Broncos.

301 Yards aus 35 Pässen kamen ebenso auf sein Konto.

1997 konnte ihn erst eine Schulterverletzung aus dem Rennen gegen Barry Sanders von den Detroit Lions werfen. Bis zum Vorletzten Spieltag lag Davis einige Yards vor seinem Konkurrenten um die Krone des besten Running Backs der NFL. Doch eine ausgerenkte Schulter, die er sich im Monday Night Spiel gegen die 49ers zuzog, ließ ihn das letzte Spiel der Saison verpassen, und Sanders lief ungefährdet an die Spitze der Läufer.

In 15 Spielen kam er so auf 1.750 Yards aus 369 Läufen. 15 Touchdowns sammelte er auf seinem Konto. Zwar fing er 42 Pässe für 287 Yards, aber darunter war kein Touchdown.

Bevor er im Super Bowl zum wertvollsten Spieler gewählt wurde, wurde er auch schon im Championship Game zum besten Spieler gewählt. In 26 Läufen erzielte Davis 139 Yards und 1 Touchdown.

In den Playoffs erzielte er insgesamt 8 Touchdowns, so viele, wie noch kein Spieler vor ihm. In jedem dieser Spiele lief er über 100 Yards. Das gelang vor ihm nur John Riggins von den Redskins.

Seine Vorstellung im Super Bowl, den Denver gewann, machte ihn zum wertvollsten Spieler des Spiels.

Der Halfback der Broncos startete 1998 in allen 16 Saisonspielen. Das verhalf ihm, seinen ersten NFL Titel zu gewinnen. 2.008 Yards machten ihm zum besten Läufer der Liga. 392 mal lief er insgesamt und erzielte dabei 21 Touchdowns. Seinen längsten Lauf hatte er mit 70 Yards am 11. November in Seattle. Zusätzlich fing Davis noch 25 Pässe für 217 Yards und 2 Touchdowns.

Davis war erst der vierte Running Back der NFL, der die magische Marke von 2.000 Yards toppte. Allerdings erreichte er auf Anhieb Platz 3 der +2.000 Läufer. Barry Sanders mit 2.53 Yards und Eric Dickerson mit 2.105 Yards lagen noch vor ihm.

Davis hatte nach seiner vierten Saison 7.594 Yards auf seinem Laufkonto. Nur Eric Dickerson hatte nach seinen ersten vier Jahren in der NFL mit 7.842 Yards mehr erlaufen.

23 Touchdowns 1998 von ihm waren die meisten Touchdowns, die je ein Bronco in einer Saison erzielt hatte. Damit lag er hinter Emmitt Smith (25) und John Riggins (24) auf Platz drei der Bestenliste erzielter Touchdowns in einer Saison. Diesen dritten Platz teilte er sich allerdings mit Jerry Rice und O.J. Simpson.

All das machte ihn 1998 zum wertvollsten Spieler der NFL. Natürlich startete er auch im Pro Bowl, zum dritten Mal in seiner Karriere.

In den Playoffs gab es auch kein Halten auf dem Weg zu Denvers zweitem Super Bowl Sieg in Folge.

Es zeigte sich, daß Terrell Davis zusammen mit John Elway für die Broncos unersetzlich war.

Aber in der Saison 1999 geschah das, was wirklich nicht hätte passieren dürfen. John Elway gab seinen Rücktritt bekannt und legte damit alle Verantwortung für die Offense auf Davis Schultern. Und dann kam der Schock. Im vierten Spiel der Saison erwischte es den „Unternehmensspieler“ am Knie und die Hoffnungen der Broncos wurden jäh gestoppt.

Erst im Mai 2000 nahm Davis wieder ein leichtes Training auf. Das ließ zumindest für die kommende Saison hoffen.

Doch wie grausam wurden diese Hoffnungen enntäuscht. Fünf Spiele zu Beginn der Saison konnte Davis bestreiten, bevor es ihn wieder erwischte. Eine Streßfraktur im linken unteren Bein wollte nicht heilen und so verging auch die Saison 2000 ohne Davis.

2001 konnte Terrell Davis die Hälfte der 16 Saisonspiele bestreiten. Wieder war es das zuvor schon operierte Knie, das ihm Beschwerden bereitete. Nach der Saison überlegte Davis ernsthaft, ob es nicht besser wäre jetzt aufzuhören. Und leider, leider, leider er hörte auf.

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Terrell Davis - Running Back
Geboren am 28.10.72
Gedraftet: In der 6. Runde 1995 von den Denver Broncos
College: Georgia

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