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Jeff
Blake

Jeff Blake - Quarterback
Geboren am 04.12.70
Gedraftet: In der 6. Runde 1992 von den New York Jets
College: East Carolina

Farbige Spieler in der NFL? Gibt es natürlich. Aber doch bitte nicht auf den Posten und Positionen, die zu sehr im Rampenlicht stehen.

Head Coaches z.B. hatten bis vor kurzem weiß zu sein.

Quarterback Warren Moon zum Beispiel, mußte noch nach Kanada auswandern, um dort seine Brötchen zu verdienen. Erst als er da zum absoluten Superstar wurde, interessierte sich auch die NFL für ihn.

Erst Doug Williams bei den Redskins und Randall Cunningham bei den Eagles sorgten dafür, daß die Position des Quarterbacks fest in schwarzer Hand liegen konnte.

Ihrer Vorarbeit hat es Jeff Blake zu verdanken, daß er problemlos in das Team der Bengals eingefügt wurde. Ihnen und seinem Talent natürlich, von dem reichlich vorhanden zu sein schien

Im sechsten Jahr spielte Blake zum Beginn der Saison 1997 bereits in der NFL, doch den Beweis seiner Qualitäten konnte er erst in der letzten Hälfte der Saison 1996 erbringen. Head Coach David Shula, der Sohn von Trainerlegende Don Shula, war endlich gegangen worden. Nach nur einem Sieg und sechs Niederlagen übernahm Bruce Coslet die Regie. Er ließ Blake von der Leine und am Ende war er der beste Quarterback der Liga, wenn man nur diese letzten neun Spiele der Saison 1996 zählt, in denen die Bengals den Platz sieben mal als Sieger verließen.

Gedraftet wurde Jeff Blake 1992 von den New York Jets in der sechsten Runde als 166. Spieler. Hier wurde er in drei Spielen eingesetzt und vervollständigte 4 von 9 Pässen.

1993 spielte er nur in der Preseason. Während der regulären Saison war er dritter Quarterback hinter Boomer Esiason, der gerade von den Bengals gekommen war, und Browning Nagle.

Die Bengals nahmen Blake am 29. August 1994 auf, nachdem er von den Jets entlassen worden war. Schon im seinem ersten Spiel gegen die Cowboys am 30.10., die damals noch nicht wieder ihre Bestform hatten, warf er für 2 Touchdowns, 0 Interceptions und 243 Yards. Das waren die besten Zahlen der Bengals in den letzten 16 Spielen.

Schon eine Woche später reichten seine Leistungen, um ihn zum AFC Spieler der Woche zu machen. Gegen Seattle hatte er für 387 Yards gepaßt. Nur eine Woche später erzielte er gegen Houston vier Touchdowns.

Am Endes des Novembers wurde er zum AFC Spieler des Monats gewählt.

Im Saisonfinale gegen die Eagles zeigte Blake, daß er den Ball auch selbst nach vorne tragen kann. Bei einem vierten Versuch und 16 Yards lief er genau diese 16 Yards zum First Down. Dank dieses Einsatzes konnten die Bengals das Spiel knapp mit 33:30 gewinnen.

1995 passte Jeff Blake wie ein wilder, wobei ihm ein wenig die Spielübersicht verloren ging. Das allerdings schlägt sich in den Statistiken nicht so wider. Bei 567 Versuchen erzielte er 28 Touchdowns und warf nur 17 Interceptions. Mit dieser Differenz von 11 war er sogar besser als John Elway und Jim Harbaugh, die beide eine Differenz von 12 hatten. Seine 28 Touchdowns verwiesen in der AFC sogar John Elway auf den 2. Platz. Gegen Pittsburgh stellte er mit einer Vervollständigungsrate von 81,8% (18 von 22) seine persönliche Bestmarke auf. Seinen längsten Paß warf er im Spiel in Seattle. Darney Scott war der Empfänger seiner 88 Yards Bombe.

Auch seine Coolness reicht an die von anderen großen Quarterbacks der NFL heran. Zur Halbzeit gegen die Vikings lagen die Bengals am 24. 12. mit 3:24 zurück. In der zweiten Halbzeit passte er dann für 196 Yards bei 19 von 26 Versuchen, 2 Touchdowns und 1 Interception. Am Ende konnte er seinem Team und den Fans einen 27:24 Sieg schenken in diesem größten Comeback Sieg der Geschichte, den vorher nur die 49ers geschafft hatten.

Als Belohnung stand dann auch eine Einladung in den Pro Bowl am Ende der Saison.

Seine 308 Vervollständigungen in 1996 waren die Zweitmeisten in der Geschichte des Clubs, nach seinen 326 aus 1995. 24 Touchdowns standen nur 14 Interceptions gegenüber, eine durchaus akzeptable Leistung. Seit Woche 8 der Saison 1994, in der er zum ersten Mal als Starter nominiert war, hat er kein Spiel verpasst. Diesem Umstand ist eine geradezu umwerfende Erkenntnis zu verdanken. Wer würde schon an Jeff Blake und Carl Pickens denken, wenn man das Touchdownfreudigste Duo der NFL sucht?

Aber es ist so. Seit die beiden zusammenspielen (1994), haben sie zusammen für 37 Touchdowns gesorgt. Steve Young und Jerry Rice haben es in dieser Zeit als zweitplatzierte nur auf dagegen magere 27 Touchdowns gebracht.

1996 sorgte er auch für den größten Comeback Sieg Cincinnatis in einem fremden Stadion. 21:3 führten die Ravens in Baltimore zur Halbzeit. Dann machte sich Jeff Blake an die Arbeit. Wieder und wieder führte er die Bengals zu Punkten. Mit einem 4 Yards Touchdownlauf war er auch selber erfolgreich. Am Ende stand ein 24:21 Sieg auf dem Konto dieses nicht gerade erfolgsverwöhnten Teams.

8 Touchdowns und 7 Interceptions ließen die Fans in der Saison 1997 an ihrem Spielmacher zweifeln. Mit einer solch mageren Bilanz kann man in der NFL nichts reißen.

Nur 184 von 317 Pässen kamen an, für 2.125 Yards.

In Cincinnati konnte man sich eine Zukunft der Bengals ohne Jeff Blake durchaus vorstellen. Doch so schnell sollte der Abschied noch nicht kommen. Aber es war natürlich nicht nur Jeff Blake, den man kritisieren mußte, sondern es war die gesamte Offense. Wie sonst sollte man es erklären, daß Blake am 7. September 1997 in Baltimore mit 34 Laufyards der beste Ballträger der Bengals war?

1998 startete Head Coach Bruce Coslet den Rettungsversuch Blake gegen O`Donnell. Dem Team hatte es nichts genutzt. Blake kam in acht Spielen sporadisch zum Einsatz und warf 93 Pässe von denen 51 ankamen für 739 Yards.

1999 markierte das letzte Jahr für Jeff Blake bei den Bengals. Er startete in den ersten vier Spielen, die alle verloren gingen. Er wurde ersetzt von Rookie Akili Smith, der noch schlechter spielte als Blake. Da Smith jedoch der Mann war, der die Zukunft der Bengals sein soll auf dem Posten des Quarterbacks, war klar, daß Blake weichen mußte. Seine Saisonausbeute, wenn er denn mal spielte, war denn auch wieder sehr bescheiden. 113 versuche 61 Treffer, 615 Yards bei 3 Touchdowns und 3 Interceptions.

Anfang 2000 unterschrieb Blake in New Orleans.

Und hier zeigte er, daß er Potential hatte, und daß er dieses auch ausspielen konnte bis... ja bis das Schicksal grausam zuschlug. Und das tat es im elften Spiel gegen die Raiders. Nach fünf geworfenen Pässen, von denen zwei ihren Receiver fanden, landete Blake nach einem Tackle hart auf der Schulter und das wars für die Saison 2000-2001.

Bis dahin hatte Blake, unter der Führung des neuen Saints Coaches Jim Haslett, die Aints zu einem Wettbewerber um die Spitze der NFC West gemacht.

Doch auch ohne ihn lief es nicht schlecht. Sein Ersatzmann Brooks ging als Starter in die Saison 2001. Blake hatte einen Einsatz als sein Ersatzmann, warf einen Paß und der kam noch nicht mal an.

Für die Saison 2002 war er als Ersatzmann bei den Ravens gelistet. Er spilete dann aber doch in 11 Spielen, in 10 davon sogar als Starter.

Da aber die Ravens mit der Situation eines Quarterbacks überfordert waren und mal diesen und mal jenen einsetzten, dann wieder einen drafteten, den aber wieder wegschickten u.s.w. war auch dieser Aufenthalt nicht von Dauer.

In der Saison 2003 lander er bei einem der grottenschlechtesten Teams der NFL, den Arizona Cardinals.

Hier spielte er in 13 Spielen als Starter, warf 367 Pässe von denen 208 ankamen für 2.247 Yards, 13 Touchdowns und 15 Interceptions.

Nach der Saison 2003 wurde der Head Coach der Cards, David McGinnis gefeuert und darauf, daß Blake dort als Quarterback bleibt, würde ich nicht wetten.

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