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Wie gut waren die einzelnen Super Bowls von 1-51?
Eine große US Tageszeitung hat versucht, eine faire Rangliste nach Spielqualität, Punkten und Überraschungsmoment zu erstellen.
Natürlich haben meine Leser ihre eigene subjektive Meinung zu dem Thema, aber dennoch möchte ich diese Rangliste hier mal vorstellen.

Freitag, 10. Februar 2017

Kurzberichte
jones-julio„Warum gab es vom Touchdown der Patriots in der Verlängerung keine Videokontrolle?“ fragte sich Falcons Wide Receiver Julio Jones (Bild).
Doch, die gab es, wie Schiedsrichterchef Dean Blandino sagte. Und sie hätte ergeben, daß der Touchdown korrekt war. Es wäre zwar nicht leicht geworden, als die feiernden und trauernden Spieler, Fans und wen sonst noch wieder vom Feld zu bekommen, aber wenn es nötig gewesen wäre hätte man weitergespielt, egal wie lange es gedauert hätte, wieder für Ordnung zu sorgen.
So kam es dann, daß die Patriots das Spiel gewannen, obwohl sie 0 Minuten und 0 Sekunden geführt haben.

„Ich hatte genug Kälte,“ antwortete Linebacker Donta Hightower auf die Frage, warum er nicht an der Siegesparade der Patriots in Boston teilgenommen hat.
„Während der Saison habe ich genug Schnee, Regen und Kälte abbekommen, da hatte ich keine Lust auf noch mehr davon.“
Und es war aber auch ein Mistwetter, als die Parade stattfand.

 

Es war seine erste Pressekonferenz als Head Coach der 49ers, doch die Reporter wollten vornehmlich wissen, warum Kyle Shanahan als Offensive Coordinator der Falcons den Super Bowl vergeigt hat?
Kurz nach dem Spiel hörte man aus Kreisen der Falcons, daß Shanahan der Mannschaft in der Kabine gesagt hat, das er das Spiel vergeigt hatte. „Ich erinnere mich an jeden einzelnen Spielzug,“ sagte Shanahan den Reportern. „Ich werde für den Rest meines Lebens darüber nachdenken. Das ist das Leben, das wir Trainer leben. Es steigert sich im Super Bowl, aber es ist tatsächlich in jedem Spiel so. Ich habe erst vor Kurzem erfahren, daß ich das gesagt haben soll. Ich erinnere mich nicht mehr an meine Worte, aber so klinge ich, ja.“
Shanahan stand arg in der Kritik, mit einer 28:9 Führung 2:05 Minuten vor Ende des dritten Viertels, nicht auf das gut funktionierende Laufspiel gesetzt zu haben, um die Uhr herunterlaufen zu lassen. Danach hatten die Falcons noch 17 offensive Spielzüge und sie liefen nur fünfmal.
„Doch so sind wir nun mal,“ fuhr er fort. „Wir haben die ganze Saison über aggressiv gespielt. Ich bereue jeden Spielzug, der nicht funktioniert. Aber ich kann immer noch in den Spiegel sehen, weil ich mein bestes gegeben habe. Natürlich ist es schwer, mit dieser Niederlage zu leben.“

Donnerstag, 9. Februar 2017

shanahan-kyle2Falcons Offensive Coordinator Kyle Shanahan (Bild) wurde am Montag Head Coach der 49ers. Ihn brauchten die Falcons also nicht zu feuern, weil er die falschen Spielzüge gegen die Patriots ansagte, die den Zusammenbruch einleiteten.
Doch zwei Coaches der Defense, die konnten nach dem historischen Debakel gefeuert werden.
Head Coach Dan Quinn zeigte Defensive Coordinator Richard Smith und Defensive Line Coach Bryan Cox den Weg nach Draußen.
Die Verteidigung der Falcons kassierte 31 unbeantwortete Punkte, davon 19 im letzten Viertel.
In der Saison 2016 landete Atlantas Defense auf Platz 25 der 32 Teams.
Einen neuen Quarterbacks Coach brauchen die Falcons auch. Matt LaFleur wurde Offensive Coordinator der LA Rams.

Ehe sie in Vergessenheit geraten. Hier sind noch die etwa 30 Rekorde, die in Super Bowl LI ein- oder aufgestellt wurden:
Neue Rekorde

- Die meisten Auftritte eines Head Coaches: Bill Belichick (7)

- Die meisten Siege eines Head Coaches: Bill Belichick (5)

- Die meisten Pass Touchdowns in der Karriere: Tom Brady (15)

- Die meisten Auftritte eines Teams: Patriots (9)

- Die meisten First Downs in einem Super Bowl: New England Patriots (37)

- Die meisten First Downs in einem Super Bowl durch Pässe: New England Patriots (26)

- Die meisten offensiven Spielzüge in einem Super Bowl: New England Patriots (93)

- Die meisten First Downs in einem Super Bowl von beiden Teams: Falcons und Patriots (54)

- Die meisten First Downs durch Pässe in einem Super Bowl von beiden Teams: Falcons und Patriots (39)

- Die meisten Passyards in einem Super Bowl von beiden Teams: Falcons und Patriots (682)

- Die meisten Auszeichnungen als Super Bowl MVP: Tom Brady (4)

- Die meisten Passversuche: Tom Brady (62)

- Die meisten vervollständigten Pässe: Tom Brady (43)

- Die meisten Passyards: Tom Brady (466)

- Die meisten Passversuche in der Karriere: Tom Brady (309)

- Die meisten vervollständigten Pässe in der Karriere: Tom Brady (207)

- Die meisten Passyards in der Karriere: Tom Brady (2.071)

- Die meisten Passyards gefangen als Running Back: James White (110)

- Die meisten gefangenen Pässe in einem Super Bowl: James White (14)

- Die meisten erzielten Punkte in einem Super Bowl: James White (20 - drei Touchdowns, 1 Zweipunkteversuch)
 

Eingestellte Rekorde

- Die meisten Siege im Super Bowl: Tom Brady (5)

- Die meisten Sacks in einem Super Bowl (seit 1982): Grady Jarrett, Atlanta Falcons (3)

- Die meisten 2-Punkte Versuche in einem Super Bowl: Patriots (2)

- Die meisten 2-Punkte Versuche in a Super Bowl, beide Teams: Falcons und Patriots (2)

- Die meisten First Downs durch Strafen: Patriots (4)

- Die meisten Touchdowns: James White (3)

Mittwoch, 8. Februar 2017

brady-tom-parade-sb51„Zu schade Baby,“ antwortete Patriots Quarterback Tom Brady (Bild) auf den Wunsch seiner Ehefrau Gisele Bündchen, als sie ihn bat, sein Jersey für immer an den Nagel zu hängen. „Ich habe viel zu viel Spaß zur Zeit,“ fuhr der grandioseste Quarterback aller Zeiten fort.
Dreimal hätte seine Frau ihn in der Nacht nach dem Wahnsinnscomeback gebeten mit dem Football aufzuhören.
Doch Brady hat vor, noch lange zu spielen. Mit fünf Super Bowl Siegen scheint er noch nicht zufrieden zu sein.
Voller Stolz zeigte er gestern der begeisterten Menge entlang des Wegs der Siegerparade seine Trophäen, die er in Super Bowl LI gewann, die Lombardi Trophäe und die Trophäe des Super Bowl MVPs.
Es war eiskalt in Boston und es schneite und regnete abwechselnd und anhaltend. Doch Hunderttausende säumten die Straßen und riefen: „Brady, Brady,“ und zwischendurch auch schon mal: „Roger, Roger.“
Oh, es wird laut werden, wenn der Chef der NFL zum Saisoneröffnungsspiel am 7. September ins Stadion kommt.

Dienstag, 7. Februar 2017

Super Bowl LI - Das Nachbeben
saison2017für w-fIch beginne diese Nachrichtensektion mit einer sensationellen Meldung: Falcons Offensive Coordinator Kyle Shanahan hat am Montag seinen Vertrag als Head Coach der San Francisco 49ers unterschrieben.
Scherz beiseite.
Es stand schon lange vor dem Super Bowl fest, daß Shanahan Head Coach der Niners wird.
Kyle Shanahan... war da nicht was?
Ja, Kyle Shanahan gilt als Sündenbock, der das Spiel der Falcons versaut hat, der den Patriots den Sieg präsentiert hat.
Daß die Falcons Defense den Super Bowl nicht gewinnen konnte, das war klar. Mit vier Rookies spielten sie lange Zeit über ihren Möglichkeiten und gaben 110%. Als sie nachließen, wäre es an der Offense gewesen, wieder das abzuliefern, was sie im zweiten Viertel schon mal abgeliefert hatten. Doch Shanahan machte den Fehler, zu viel nachzudenken. Overthinking nennt die englische Sprache das.
4:40 Minuten waren nur noch zu spielen beim Stand von 28:20 für die Falcons, als Atlanta in bereits sicherer Field Goal Entfernung an der 22 der Patriots war. Ein ganz klarere Fall, Laufspiel war angesagt, das sichert den Ball (meistens), bringt ein paar Yards (vielleicht), verhindert Interceptions (auf jeden Fall) und der Quarterback kann nicht gesackt werden (na, ja, ist schon vorgekommen) aber vor Allem, die Zeit läuft gnadenlos ab.
Doch zu versuchen, eine Defense wie die der Patriots, durch Paßspiel in dieser Situation austricksen zu wollen ist an Dummheit kaum zu überbieten. Unvollständige Pässe stoppen die Uhr, mögliche Sacks bringen zusätzlichen Raumverlust, und all das hatte Shanahan wohl nicht bedacht. Er setzte auf Paßspiel, das resultierte in einem Sack und einer Holding Strafe.
Natürlich hätte auch ein Field Goal Versuch schiefgehen können. Doch Matt Bryant gehört zu den besseren Kickern der Liga. Er verwandelte 2016 34 seiner 37 Versuche, darunter einen aus 59 Yards.
Shanahan leitete damit den Siegeszug der Patriots ein. Ein 31:20 hätte es New England sehr viel schwerer gemacht.

Werden die Falcons den Super Bowl Kater überwinden?
Das wird schwer.
Zu heftig war die Klatsche, eine sensationelle 25 Punkte Führung zu verdödeln.
Darüber kommt man so leicht nicht weg.
Vergessen wir nicht, daß die beiden letzten Super Bowl Teilnehmer beide nicht in die Playoffs kamen.
Ein Team, das einen eigentlich garantierten Sieg dermaßen vergeigt wie Atlanta, erlebt einen heftigen Schock, der tief sitzt.

Werden die Falcons sofort im ersten Spiel Rache nehmen können?
Könnten sie dadurch ihr angeknackstes Selbstbewußtsein wieder aufmöbeln?
Möglich wäre es. Die Falcons gehören zu den acht Teams, die 2017 in New England antreten müssen. Hier die Liste der acht möglichen Kandidaten für das Saisoneröffnungsspiel am 8.9.: Buffalo Bills, Miami Dolphins, New York Jets, Kansas City Chiefs, Los Angeles Chargers, Atlanta Falcons, Carolina Panthers, Houston Texans.
Ein Team aus der eigenen Division wird es wohl nicht werden, das wäre zu öde. Aber die anderen Kandidaten klingen mit Ausnahme von Houston recht vielversprechend.

„Ich glaube, diese Trophäe hätte James White eher verdient,“ sagte Patriots Quarterback Tom Brady demutsvoll, nachdem NFL Commissioner Roger Goodell ihm am Montag die Trophäe des wertvollsten Spielers des Super Bowls überreicht hatte. Zum vierten Mal, ein Rekord.
Brady vervollständigte 43 seiner 62 Pässe für 466 Yards, alles Super Bowl Rekorde (insgesamt wurden in diesem Super Bowl 30 Rekorde auf- oder eingestellt, das ist ein Super Bowl Rekord)
Doch Running Back James White wäre tatsächlich keine schlechte Wahl gewesen. Er erzielte den Sieges- Touchdown aus zwei Yards in der Verlängerung. Doch er war auch der beste Receiver der Patriots. Seine Bilanzen: Als Receiver: 14 Pässe für 110 Yards, 1 Touchdown.
Als Running Back: 6 Läufe für 29 Yards, 2 Touchdowns.
Dazu ein erfolgreicher Zweipunkteversuch.
Doch das Schicksal wollte, daß Goodell die Trophäe an den jetzt unbestritten besten Quarterback aller Zeiten übergeben musste. Ein Augenblick, der beiden nicht wirklich gefiel, wie man sehen konnte.
Tom Brady hat in SIEBEN Super Bowls 207 seiner 309 Pässe vervollständigt für 2.071 Yards, 15 Touchdowns, bei 5 Interceptions.
Kein anderer Quarterback in der Geschichte der NFL hat mehr als 1.200 Passyards im Super Bowl erzielt. Seine 207 Vervollständigungen sind mehr als das Doppelte des Nächstplazierten.
Das Alles macht Brady zum Besten, der je diese Position gespielt hat, auch wenn Goodell ihm die Luft ablassen wollte.
Patriots Quarterback Tom Brady möchte noch ein paar Jahre spielen, obwohl er bereits 39 Jahre alt ist. Unabhängig davon was in der Zukunft noch passiert ist Tom Brady der G(reatest) o(f) a(ll) T(imes), abgekürzt G.O.A.T.
Dumm nur, daß das das englische Wort für Ziegenbock ist.

Tom Bradys Trikot, das er im Spiel trug, ist verschwunden.
Trotz intensiver Bemühungen der örtlichen Polizei konnte das gute Stück nicht gefunden werden.
Vielleicht taucht es demnächst bei Ebay auf?

Montag, 6. Februar 2017

Super Bowl LI
kraft-sb-trophy-liWir wurden entschädigt.
All die elend schlechten Saison und Playoffspiele, die wir ertragen haben führten zum besten, aber bestimmt zum spannendsten, Super Bowl aller Zeiten, zum ersten Super Bowl, der erst in der Verlängerung entschieden wurde.
Dabei fing auch dieses Spiel an, als wollte es sich nahtlos in den Müll einreihen, den die Saison produziert hatte.
Die Patriots brachten überhaupt nichts Zustande und waren absolut nicht in Super Bowl Form. Ausgerechnet bei einer gelungenen Aktion New Englands zeigten die Schiedsrichter, daß auch sie nicht in Super Bowl Form waren.
Da auch die Falcons nur langsam in Fahrt kamen, endete das erste Viertel mit 0:0.
Dann aber explodierten die Falcons förmlich und die Offense überrannte die Patriots Defense.
Nach dem 13:0 für Atlanta dann die gelungene Aktion der Pats. Beim Extrapunktversuch sprang Safety McClellin über den Guard und verhinderte so die Ausführung des Kicks. Doch die Schiedsrichter hatten eine illegale Formation erkannt und verhängten eine fünf Yards Strafe. „Falsch,“ meinte der Regelexperte von FOX, Mike Pereira. McClellin hatte sich deutlich gegenüber dem linken Guard der Falcons aufgestellt. Das ist legal. Gegenüber dem Center hätte er sich nicht aufstellen dürfen.
Die Falcons durften den Versuch wiederholen und gingen mit 14:0 in Führung.
21:0 hieß es sogar, nachdem Cornerback Robert Alford einen abgefangenen Paß von Tom Brady über 82 Yards zum Touchdown zurückgetragen hatte.
Nachdem schon die 7:0 Führung aus einem Fumble von Running Back LeGarrette Blount heraus entstand, nun also der zweite Ballverlust der unsagbar schlechten Patriots.
Doch New England ging nicht ohne Punkte in die Pause. Nach einem Drive von der eigenen 25 führte Brady seine Offense zumindest noch in Field Goal Reichweite. Stephen Gostkowski traf aus 41 Yards.
Es blieben noch zwei Sekunden auf der Uhr, die mit dem Kickoff ausliefen.
Dank der überlangen Halbzeit, die so ein Super Bowl leider mit sich bringt, und der Tatsache, daß die Patriots zweimal lange den Ball hatten, ohne daß zwischendurch die Offense der Falcons auf dem Feld war, war es exakt 1:08 Stunden in Echtzeit, die Atlantas Angriff nichts zu tun hatte. Und im ersten Drive der zweiten Halbzeit zeigte sich, daß sie etwas eingerostet war. Drei Versuche die nur vier Yards brachten, und New England bekam den Ball schon wieder. Und das in aussichtsreicher Position an der eigenen 47. Doch die Defense der Falcons, der schwächere Mannschaftsteil mit immerhin vier Rookies, hielt wieder und New England mußte auch punten.
Atlanta bekam den Ball an der eigenen 15 und durch gute Läufe von Coleman und Freeman kamen die Falcons bis an die Sechs der Patriots. Die fehlenden sechs Yards lief Running Back Tevin Coleman zum 28:3, da der Extrapunkt saß.
25 Punkte Vorsprung. In Worten fünfundzwanzig, und nur noch 23 Minuten Spielzeit. Das roch nach einem klaren Sieg Atlantas, da die Patriots und bei ihnen ganz besonders Tom Brady, nichts auf die Reihe brachten. Und nur dreimal ist es in Super Bowls Teams gelungen, einen 10 Punkte Rückstand noch aufzuholen.
25 Punkte?
Unmöglich!
NFL Chef Roger Goodell werden die Rocky Mountains vom Herzen gefallen sein. Eine Überreichung der Trophäe an die Patriots schien in weiter Ferne.
Auch die Körpersprache von Tom Brady, der sagenhaft schlecht spielte, drückte Ratlosigkeit, Hilflosigkeit und Mutlosigkeit aus.
ABER!
Nicht so schnell!
Man darf die Haut der Patriots nicht verteilen, bevor sie erledigt sind... ganz erledigt sind.
Was jetzt folgte machte diesen Super Bowl zum Super Bowl aller Super Bowls.
New England punktete im nächsten Ballbesitz. Brady warf einen Paß über fünf Yards zu Running Back James White zum 28:9 Anschluß, da Stephen Gostkowski den Extrapunkt an die rechte Stange knallte.
Dann kam der nächste Fehler von Gostkowski. Beim Onsidekick lief er in die Bahn des Balls und war der erste, der ihn berührte. Atlanta kam an New Englands 41 auf den Platz. Sie erreichten sogar die 32 der Patriots, doch die Defense konnte die Falcons bis zu deren 49 zurückdrängen, durch einen Sack von Van Noy und Flowers.
Überhaupt gab es viele Sacks auf beiden Seiten an diesem Tag. Fünf mal erwischten Atlantas Verteidiger Tom Brady, und genauso oft landete Matt Ryan unter gegnerischen Verteidigern.
Bleiben wir beim 28:9. Zieht man den Extrapunktversuch ab, den die Falcons fälschlicherweise wiederholen durften, und addiert den Fehlschuß Gostkowskis hätte es 27:10 stehen können.
Aber es war nun mal 28:9.
Knapp 10 Minuten waren im letzten Viertel noch zu spielen, da gelang Gostkowski ein Field Goal aus 33 Yards zum 28:12.
Die Defense der Falcons fing an Auflösungserscheinungen zu zeigen und Tom Brady spielte sich in einen Rausch, während Matt Ryan und seiner Truppe nichts mehr gelang.
Sechs Minuten vor Spielende ein Drive von New Englands neun bis an die sechs der Falcons. Brady zu Wide Receiver Danny Amendola, Touchdown. Zeit für den ersten fälligen Zweipunkteversuch. James White nimmt den direkten Snap und läuft in die Endzone, 28:20 nur noch für Atlanta.
Die Falcons kamen dann an die 22 der Patriots und hätten das jetzt machbare Field Goal dringend gebraucht.
Doch Defensive End Trey Flowers konnte Ryan sacken, ein Yard Raumverlust.
Danach gab es eine Holding Strafe gegen die Falcons, weitere 10 Yards im Rückwärtsgang. Von der 45 der Patriots mußten die Falcons dann punten.
New England startete an der eigenen neun mit 3:30 Minuten auf der Uhr und zwei Auszeiten.
Sie erreichten die eins der Falcons, wo es dann einen Wechsel zwischen Amendola und White gab. Zunächst lief White den Yard in die Endzone und Amendola machte mit einem gefangenen Paß die zwei Extrapunkte klar.
28:28, und Atlanta hatte noch 57 Sekunden aber keine Auszeiten mehr.
Es gelang ihnen nichts mehr und der 51. Super Bowl war der erste, der in die Verlängerung mußte.
Die Patriots gewannen den Münzwurf, nahmen den Ball, starteten an der eigenen 25 und marschierten, geführt von einem phantastischen Tom Brady, in die Endzone der Falcons.
Endergebnis 34:28 für New England nach Verlängerung.
MVP des Spiels: Patriots Quarterback Tom Brady. MVP Titel Nr. vier für ihn, und er überholte damit Joe Montana, der es auf drei brachte.
Super Bowl Sieg Nr. fünf für Tom Brady, der jetzt der einzige Quarterback ist, der das große Spiel fünfmal gewinnen konnte.
Und wie sagte der recht lustige Moderator der NFL HONORS Show am Samstag mit Blick auf NFL Commissioner Roger Goodell: „Na, Roger, wir wissen an welchen Finger Tom Brady sich diesen Ring stecken wird.“
Und es kam dann auch, wie es kommen mußte. Die Fans brachen nach dem Spiel in nicht enden wollenden ohrenbetäubenden Jubel aus. Als Goodell die Trophäe nahm, um sie an Teambesitzer Robert Kraft zu überreichen, wurde aus dem ohrenbetäubenden Jubel ein ohrenbetäubendes Buh. Goodell konnte seine eignen Worte nicht mehr verstehen und verließ das Podium dann auch recht schnell.
Bleiben noch ein paar Statistiken zu erwähnen und ein paar Verletzungen.
Quarterback Bilanzen:
Tom Brady: 43 von 62 für 466 Yards, 2 Touchdowns, 1 Interception.
Matt Ryan: 17 von 23 für 284 Yards, 2 Touchdowns.
Bester Running Back der Patriots LeGarrette Blount mit 31 Yards
Bei den Falcons war es Devonta Freeman mit 75 Yards und 1 Touchdown.
Bester Receiver
Patriots: Running Back James White mit 110 Passyards und 1 Touchdown.
Falcons: Julio Jones mit 87 Yards und zwei phantastischen Fängen knapp an der Auslinie.
Den besten Catch hatte allerdings Patriots Wide Receiver Julian Edelman. Der Ball in seine Richtung wurde von Cornerback Alford in die Luft geschlagen. Edelman blieb konzentriert und griff nach dem Ball. Zentimeter über dem Gras bekam er ihn zu fassen, bedrängt von drei Verteidigern. Das war ein Catch für die Geschichtsbücher.
Und verletzt ausgeschieden waren: Falcons Running Back Tevin Coleman, linker Knöchel.
Falcons Offensive Tackle Ryan Schazier, Knöchel.
Patriots Running Back Dion Lewis, Oberschenkel.

Sonntag, 5. Februar 2017

NFL Honors
ryan-matt-mvp2016Der Abend vor dem Super Bowl ist der Abend der Ehrungen in der NFL.
Und es gab eine kleine Überraschung.
Der MVP der Saison war keine Überraschung. Schon seit Mitte der Saison haftete dieses Etikett Falcons Quarterback Matt Ryan (Bild) an.
Und er wurde dann auch zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt. Seine Saisonbilanz: 373 von 534 für 4.944 Yards, 38 Touchdowns bei 7 Interceptions.
Allerdings ließen seine Vorderleute zu, daß er 37 mal gesackt wurde. Kein gutes Zeichen für heute Nacht.
Ryan bekam 25 der 50 Stimmen. Tom Brady auf Platz zwei bekam nur 10 Stimmen. Dallas Cowboys Running Back Ezekiel Elliott und Oakland Raiders Quarterback Derek Carr bekamen jeder sechs. Green Bay Packers Quarterback Aaron Rodgers bekam zwei und Cowboys Quarterback Dak Prescott eine.

Donnerstag, 2. Februar 2017

goodell2017Natürlich gab NFL Commissioner Roger Goodell (Bild) vor dem Super Bowl wieder seine traditionelle Pressekonferenz.
Natürlich wurde er gefragt, was er vom neuen Präsidenten der USA Donald Trump hält?
Und Goodell redet viel in seiner Antwort, ohne etwas zu sagen.
Zu sagen hatte er aber etwas in Richtung Raiders und zwar etwas entscheidendes: „Wir sehen, daß in diesem Markt gewettet wird. Wir haben da strikte Regeln. Die Raiders haben uns nicht gefragt, ob ihr geplanter Umzug nach Las Vegas gegen diese Regeln verstößt. Ich sehe nicht, daß Anteile eines Team unserer Liga einem Spielkasino gehören.“
Das klang übersetzt wie eine klare Abfuhr an die Umzugspläne der Raiders in die Stadt der Sünde. Doch das Team muß ja irgendwo hin. In Oakland wird es auf gar keinen Fall bleiben wollen, und Las Vegas ist nun mal momentan das Wunschziel. (Wie es heißt, sollen Vertreter der Stadt San Diego mit Verantwortlichen der Raiders gesprochen haben) Da bleibt es also spannend.
Als Vollprofi, der Goodell ist, prallten Fragen nach der unsäglichen Suspendierung von Tom Brady an ihm ab. Das wäre eine Sache aus der Vergangenheit. Man hätte nach den Statuten der Liga gehandelt und somit das Richtige getan. Er könne verstehen, daß die Fans sauer waren und noch wären, aber das würde ihn nicht interessieren. Er hätte nicht anders handeln können, um die Integrität des Spiels zu beschützen. Wenn man ihn dafür hassen würde, wäre es halt so.

„Es war ein hartes Jahr für meine Familie,“ erzählte Patriots Quarterback Tom Brady Reportern am Mittwoch.
Der Nachrichtensender CNN hatte gemeldet, daß Bradys Mutter seit 18 Monaten schwer krank ist. „Ja,“ antwortete Brady auf die Frage danach. „Das letzte Jahr war hart. Ich hoffe, daß am Sonntag alle aus meiner Familie den großen Tag erleben werden,“ fuhr er fort, ohne zu erklären, was genau seiner Mutter Galynn fehlt. Seine Eltern werden die weite Reise von Kalifornien nach Houston wohl nicht antreten können.
Auch für seine Frau und Kinder wäre es nicht leicht. Sie hätten einen NFL Quarterback als Vater und Ehemann, und da käme das Familienleben zu kurz. Dabei wäre die gemeinsame Zeit so nötig. Fünf Monate im Jahr würde er um sechs Uhr morgens aus der Tür gehen und erst Abends um sieben Uhr wieder nach hause kommen. Da bliebe viel an der Ehefrau hängen, die sich um alles kümmern müßte. Das wäre ermüdend für die Familie und man würde ihr so viel dafür schulden.
Da kann ich Brady nur voll zustimmen. Das ist hart. Ich kenne ein paar Paketzusteller, die auch morgens um sechs aus dem Haus gehen und erst Abends um sieben wieder nach Hause kommen, nur daß die das 12 Monate im Jahr machen müssen. Vom Geld gar nicht zu reden.
Ja Mr. Brady, dieses Leben ist eins der härtesten, ganz, ganz, schlimm.

Falcons Wide Receiver Julio Jones meinte, daß sein Zeh ihm keinerlei Probleme mehr bereiten würde.
Er will ab jetzt ohne Einschränkungen am Training teilnehmen.
Am gestrigen Mittwoch wurde er noch geschont.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Kurzberichte
ryan-matt9Wie schlägt man Tom Brady im Super Bowl?
Eine Lektion in zwei Kapiteln.
Giants Quarterback Eli Manning ist der einzige NFL Quarterback, der die Patriots zweimal im Super Bowl schlagen konnte. Tips von ihm könnten also Gold wert sein.
Falcons Quarterback Matt Ryan sagte, daß er einige Textnachrichten von Eli bekommen hätte. Beiden kennen und respektieren sich.
„Nicht zu viel riskieren,“ textete Manning an Ryan. „Spiel effektiv und sicher. Ballkontrolle ist das Wichtigste. Kill sie mit Pässen auf Deine super Running Backs. Und dann wirf den tiefen Paß in ihren Rücken.“
Klingt nicht übel. Könnte so aber auch auf einem Glückskeks für Footballspieler gestanden haben.

„Als wir spielten, das war noch echter Football, heute sieht Football aus wie Wrestling,“ meinte Earl Campbell.
In Houston ist er eine Legende. Von 1978 bis 84 spielte der Running Back für die Oilers. Danach noch zwei Saisons für die Saints.
1991 wurde er in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen. Vor etwa 10 Jahren hat einen Schmerzmittel- und Alkoholentzug gemacht. Er ist stolz darauf, seitdem trocken zu sein. Stolz ist er auch darauf, daß er mitgeholfen hat, den Super Bowl wieder nach Houston zu holen.
Aber das Spiel der Patriots gegen die Falcons interessiert ihn nicht sehr. Football ist für ihn heute so etwas wie Wrestling, und, so sagte er, jeder weiß doch, daß Wrestling ein Fake ist.
Damals, das war noch Knochenbrecher Football. Damals, als er und Raiders Hall of Fame Safety Jack Tatum sich um ein paar Inches geprügelt hätten, das wären noch echte Kämpfe gewesen. Danach hätte er zu Tatum gesagt: „Das war das Beste, das ich zu bieten habe, und er antwortete, das war auch das Beste, das ich zu bieten habe. Das war noch echter Football, aber heute...“
Kopfschüttelnd sagt er Entschuldigungen der heutigen Spieler auf: „Ich kann nicht spielen, weil ein Zehennagel eingewachsen ist. Oh, ich kann nicht spielen, weil ich diese Woche nicht zur Pediküre war. Ich kann nicht spielen, weil ich Kopfschmerzen hatte. Damit hätte man diesen Job damals nicht machen können.“
Heute führt der 61-jährige die Firma Earl Campbell Meat Products zusammen mit seinen zwei Söhnen.
Sonntagabends guckt er mit seiner Frau keinen Football sondern Golf. Samstags allerdings gehört der ganze Tag von Morgens bis in die Nacht dem Collegefootball. Und da sucht er einen Läufer, der seine Klasse haben könnte. Bisher hat er den noch nicht gefunden. Er selber erzielte für die University of Texas 4.443 Yards und 40 Touchdowns.

Dienstag, 31. Januar 2017

Kurzberichte
tb12-SB51-wettenDie Buchmacher haben ihre Meinung bisher nicht geändert. Direkt nach den Championshipspielen hatten sie die Patriots zum Dreipunkte Favoriten für den Super Bowl gemacht.
Das ist bis heute so geblieben.
Die erwartete Zahl der Punkte beider Teams zusammen wurde leicht von 58 auf 59 angehoben.
Die Quoten darauf, daß Atlanta den Super Bowl gewinnt, standen vor Saisonbeginn bei 50:1. Da werden viele Buchmacher den Patriots emsig die Daumen drücken. New Englands Quote stand nur bei 8:1.
Letztes Jahr verbuchten die Buchmacher in Nevada, dem einzigen Staat, in dem man legal wetten darf, einen Umsatz von $4,1 Milliarden. Für Super Bowl LI wird eine deutliche Steigerung erwartet.

Der Flieger der Patriots ist am Montag sicher in Houston gelandet.
Es war ihr zweiter Flug zu einem Super Bowl in Houston. In Super Bowl XXXVIII gewannen sie gegen die Panthers.

Gestern war die Eröffnungsnacht der einwöchigen Super Bowl Party in Houston.
Spieler und Trainer wurden zum ersten Mal der Meute der Medien zum Fraß vorgeworfen.
Doch unter all den dämlichen Fragen der Reporter, gab es auch einige intelligente Lichtblicke. So wollte eine Reporterin wissen, welche Unterwäsche Patriots Head Coach Bill Belichick trägt? Sie selber wäre abergläubisch und würde zu jedem Spiel der Patriots dieselbe „Bill Belichick Unterwäsche“ tragen. Der Head Coach der Patriots zeigte sich erstaunt, daß es überhaupt „Bill Belichick Unterwäsche“ gäbe.
Na, bei solchen Fragen glaubt man doch wieder an die Kompetenz der Medienvertreter.
Fragen zu Trump und seinen Einreisebeschränkungen für Einwohner aus sieben Ländern, aus denen bekanntermaßen besonders viele Terroristen kommen, wurden von niemandem beantwortet. Standardantwort für solche Fragen: „Wir sind hier als Sportler und werden über das anstehende Spiel sprechen.“

Und so erfuhr man von akribischen Statistikern, die unfaßbare Tatsachen, daß Matt Ryan der erste Quarterback in einem Super Bowl ist, der die Nr. „2“ trägt.
Jetzt stellt Euch mal vor, ihr wärt ohne dieses Wissen gestorben.
Ne, unvorstellbar!

Ein Reporter nahm „versehentlich“ den Rucksack von Falcons Offensive Coordinator Kyle Shanahan mit. In diesem Rucksack war der offensive Spielplan der Falcons.
30 Minuten suchten Shanahan und Mitglieder der Falcons Sicherheitstruppe nach dem verschwundenen Gegenstand.
Aber Entwarnung. Es gibt kein Backpack-Gate an dem die Patriots schuld sind. Ein Reporter aus San Francisco hatte den Rucksack tatsächlich aus Versehen mitgenommen, da der direkt neben seinem auf einer Ablage lag.
Der 78-jährige Art Spander, der über den Super Bowl seit 40 Jahren für den San Francisco Examiner berichtet, hatte keine Ahnung, daß er den falschen Rucksack gegriffen hatte.

Die NFL lehnte einen Werbespot ab, der im ersten Viertel des Super Bowls ausgestrahlt werden sollte.
Es handelt sich dabei um den Spot eines Nutrition- und Diät- Mittel Anbieters.
Dieser Spot würde für Substanzen werben, die nach den Richtlinien der Liga verboten sind.
FOX, der übertragende Sender, wollte keinen Kommentar dazu abgeben. Der Sender hatte die Werbung bereits im Dezember gesehen und abgesegnet.
30 Sekunden Werbung kosten dieses Jahr übrigens $5 Millionen.

Wes Welker war ein Superstar der Patriots. Der Wide Receiver fing nahezu alles, was Tom Brady in seine Richtung warf.
Seine Karriere als Spieler ist beendet, doch er beginnt gerade eine neue. Die Texans gaben ihm den Posten des Offensive/Special Teams Assistent Coaches.
Welker kam 2004 ungedraftet zu den Chargers. Nach einem Zwischenstopp in Miami kam er 2007 zu den Patriots, wo er bis 2012 spielte.
Nach einigen Gehirnerschütterungen ließ seine Produktivität nach. Er ging 2013 zu den Broncos und 2015 zu den Rams. Nirgendwo konnte er an alte Erfolge anknüpfen.
Welker trifft in Houston auf Head Coach O`Brien, der von 2007 - 11 Offensive Coordinator in New England war.

Montag, 30. Januar 2017

Simms-philWie der Vater, so der Sohn?
Na ja, nicht immer so ganz.
Phil Simms (Bild) war ein guter Quarterback in der NFL. Er gewann mit den Giants vor genau 30 Jahren Super Bowl XXI.
Letzes Jahr arbeitete er als Analyst für CBS im Super Bowl.
Dieses Jahr ist er als Zuschauer und... Vater... dabei.
Erfolgreich sind die Söhne von Phil Simms nicht gerade. Chris war sieben Jahre in der NFL, ohne daß man von ihm viel gehört hätte, wäre da nicht der Milzriss gewesen, den er sich 2006 in einem Spiel gegen die Panthers zuzog.
Jetzt geht es um Matt Simms, der ähnlich erfolglos ist, wie sein älterer Bruder. Matt Simms steht nur im Trainingsteam der Falcons. Und Vater Phil wird seinen Sohn hemmungslos anfeuern... beim Aufwärmtraining. „Ich werde mir jeden Wurf von Matt genau ansehen,“ sagte Phil. Und mehr wird er von Matt, also dem Simms Matt, nicht zu sehen bekommen. Die große Bühne wird dem anderen Matt gehören, Matt Ryan.

Die Atlanta Falcons sind am Sonntag sicher in Houston gelandet.
Damit sind sie gegenüber New England schon mal einen Touchdown in Führung gegangen. Die Patriots fliegen heute erst los.

Sonntag, 29. Januar 2017

TB12 in SB 51
tb12-SB51Der Super Bowl ist seine Bühne. Patriots Quarterback Tom Brady, auch bescheiden TB12 genannt, hat den Super Bowl zu seinem Wohnzimmer gemacht. Ab und zu überläßt er auch mal anderen sein Wohnzimmer, aber seit 2002 sind die Patriots regelmäßiger Super Bowl Teilnehmer. Seit 2000 ist Brady in der NFL und in 17 Saisons hat er sieben Super Bowls erreicht. In einer nackten Zahl ausgedrückt heißt das, daß Brady an 13,7% der Super Bowls beteiligt war. Allerdings hat er nur vier davon - bisher - gewonnen. Nicht schlecht für einen Quarterback, der erst in der sechsten Runde der Draft, also der vorletzten, als 199. Spieler einberufen wurde.
Abertausende Spieler, gute Spieler, hervorragende Spieler, haben es nie in den Super Bowl geschafft. Brady nimmt an seinem siebten Teil, ein neuer NFL Rekord.
Dabei zeigt er Commissioner Roger Goodell die lange Nase. Der hatte Brady in dieser Saison für die ersten vier Spiele wegen dieser unsäglichen Deflategate-Affäre suspendiert, und doch haben die Patriots diesen Nachteil mit 3-1 Siegen überwunden und Brady spielte danach wie ein Besessener, der es seinem Peiniger zeigen wollte.
Mit 112,2 Quarterback- Wertungspunkten liegt Brady nur knapp hinter den 117,1 Punkten von Matt Ryan.
Zwei, ZWEI, Interceptions warf Brady in den 12 Spielen der regulären Saison, in denen er spielen durfte. Allerdings übertraf er diesen wert in den Playoffs mit fünf um mehr als das Doppelte.
Dabei macht Brady die ständig wechselnde Besetzungsliste seiner Receiver eigentlich nichts aus. Deion Branch, Wes Welker, Randy Moss, Rob Gronkowski und Julian Edelman, Martellus Bennett und wie sie alle heißen und hießen. Wer bei den Patriots als Receiver antrat, den traf Brady mit seinen Pässen. So wie Chris Hogan im Championshipspiel gegen die Steelers. Der sorgte mit 180 Passyards für einen neuen Playoffrekord der Patriots.
Hogan spielte zuvor vier Jahre eher unauffällig in Buffalo. In New England fing er in 15 Spielen 2016 Pässe für 680 Yards.
Brady macht die Spieler um sich herum besser. Und er bringt sein Team in den Super Bowl. „Wir gehören zu den letzten zwei Teams, die noch stehen,“ meinte TB12. „Das ist unser Ziel und es ist nett, das erreicht zu haben.“

Samstag, 28. Januar 2017

quinn-dan„Die Defense der Patriots ist die beste, die wir in dieser Saison gesehen haben,“ darin sind sich Falcons Head Coach Dan Quinn (Bild) und Offensive Coordinator Kyle Shanahan einig.
Obwohl die beste Defense der Liga eigentlich eine Menge Arbeit und Konzentration des gegnerischen Offensive Coordinators erfordert, trifft sich Shanahan trotzdem zu einem längeren Gespräch mit Vertretern der 49ers, um über den Posten des Head Coaches zu beraten.
Sein jetziger Head Coach, Dan Quinn, tat dasselbe. Er war Defensive Coordinator der Seahawks, als sie im Super Bowl auf eine phantastische Offense trafen. Auch er ließ sich vor dem Spiel ablenken, um mit den Falcons zu verhandeln, die ihm den Posten des Head Coaches anboten.
Der Ausgang ist bekannt, New England gewann 28:24.
Es scheint nicht gut zu sein, wenn man seinem momentanen Arbeitgeber nicht die volle Konzentration widmet, sondern sich von verlockenden Jobangeboten ablenken läßt.
Die Defense der Patriots ist 2016 die beste der Liga, wenn es um zugelassene Punkte geht. Diese Defense gilt es nun, zu knacken. Zwar haben die Falcons die beste Offense der Liga, aber wenn Bill Belichick zwei Wochen Zeit hat, sein Team auf einen Gegner vorzubereiten, und sich voll darauf konzentriert, dann ist das nicht gut für den Gegner.
Die Patriots werfen der gegnerischen Offense alles um die Ohren, was sie haben. Linebacker, Corners, Safeties, Pass Rushers, der Quarterback weiß nie genau, wer auf ihn zukommen wird. Dagegen muß ein Mittel gefunden werden. Leicht ist das nicht.
Die Offense der Falcons erwies sich 2016 als unaufhaltsam. Sie könnte auch mit dieser Defense fertig werden. Vielleicht erleben wir einen Super Bowl mit vielen Punkten?
Die gab es auch 2003, als die Patriots zuletzt die Nr. 1 Defense der Liga hatten. Damals gewannen sie den Super Bowl gegen Carolina mit 32:29.

Freitag, 27. Januar 2017

belichick-3Patriots Head Coach Bill Belichick (Bild) glaubt, daß Trickspielzüge im Super Bowl dazugehören. Deshalb bereitet er einige vor.
Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf dem Spielplan, den der Head Coach gegen die Falcons vorbereitet. Irgend etwas zwischen 50 und 100% möchte er fertig haben, bis zum Abflug nach Houston.
Am heutigen Freitag, morgen und am Sonntag steht Training auf dem Programm, am Montag der Flug.

Falcons Offensive Coordinator Kyle Shanahan wird am letzten trainingsfreien Tag noch ein Gespräch mit den 49ers reinquetschen.
Am Samstag haben Trainer und Spieler des Teams frei, um persönliche Angelegenheiten vor dem Abflug zu erledigen.
Für Shanahan heißt das, mit den 49ers um sein Gehalt als eventuell kommender Head Coach zu feilschen.
Sollten die beiden Parteien sich einig werden, könnte Shanahan nach dem Super Bowl Head Coach in San Francisco werden.

Einen falschen Feueralarm auszulösen, lohnt sich.
Dennis Harrison hatte in der Nacht vor dem Championshipspiel der Steelers gegen die Patriots gegen drei Uhr Nachts den Feueralarm im Hotel der Steelers ausgelöst.
Die Polizei nahm ihn kurz darauf fest und war erstaunt über die Motive Harrisons: „Ich bin betrunken. Ich bin blöd. Ich bin Patriots Fan,“ sagte er auf dem Revier.
Auf ihn wartet eine Strafe wegen ungebührlichem Verhalten, Ruhestörung und auslösen eines Fehlalarms.
Die Restaurantkette Hooters fand die Aktion Harrisons so toll, daß in dieser Woche jeder, der Dennis Harrison heißt, kostenlos Hähnchenflügel essen darf.
Wie man hört, hatte der eine, der echte, der wahre Dennis Harrison bereits am Montag eine kostenlose Mahlzeit verzehrt.

Donnerstag, 26. Januar 2017

brady vs goodell„Es wäre mir eine Ehre, die Super Bowl Trophäe an Tom Brady zu übergeben,“ meinte NFL Chef Roger Goodell in einer Interviewrunde.
Er würde sich überhaupt nicht unwohl fühlen, wenn er Brady die Trophäe überreichen müßte.
Was sollte er auch sonst sagen? Daß er sich ein Mauseloch wünscht, in das er sich verkriechen könnte, sollten die Patriots am übernächsten Sonntag gewinnen?
Und Goodell fuhr fort im Schönwettermachen: „Tom Brady ist einer der Größten aller Zeiten. Das ist er schon seit einigen Jahren. Er steht kurz davor seinen fünften Super Bowl Ring zu gewinnen. Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, ein großer Künstler, ein sicherer Ruhmeshallenkandidat. Also wäre es eine Ehre.“
Die verständlichen und berechtigten Buhrufe und Pfiffe der Patriots-Fans wird er dadurch nicht abwenden können.

Die Falcons schonen Julio Jones und Alex Mack.
Der Wide Receiver und der Center werden in dieser Woche nicht trainieren, sondern erst wieder einige Tage vor dem Spiel.
Jones hat Zeh, Mack Knöchel.

Egal ob Jones und Mack spielen, die Falcons haben ihre Chancen auf einen Sieg offenen Auges selber weggeworfen.
Als Heimteam durften sie sich aussuchen, welches Trikot sie tragen wollen. Sie entschieden sich für Rot. Die Patriots werden also Weiß tragen.
Und das Team mit den weißen Trikots hat 11 der letzten 12 Super Bowls gewonnen.

Super Bowl LI wird im NRG Stadion stattfinden. Einem neuen Footballtempel, der direkt neben dem alten Astrodome steht in dem die Houston Oilers, die jetzigen Tennessee Titans, gespielt haben.
Der Astrodome wurde vor 52 Jahren fertiggestellt und wurde scherzhaft als achtes Weltwunder bezeichnet. Es war das erste überdachte, vollklimatisierte Stadion der Welt, und es steht immer noch, obwohl die letzte Veranstaltung darin 2008 stattfand.
$170.000 kostet es die Stadt Houston jährlich an Steuergeldern, den Dome am Zerfall zu hindern. Experten gehen davon aus, daß eine Beseitigung einmalig sogar $30 Millionen kosten dürfte.
Eine Bürgerbewegung wollte 2015 erreichen, daß das kostenträchtige, marode Bauwerk bis zum Super Bowl abgerissen werden sollte, um Parkplätze und eine Grünanlage auf der Fläche zu errichten. Doch der Dome steht heute immer noch.
Und er soll stehen bleiben. Als Baudenkmal, als achtes Weltwunder. Wie der Eiffelturm, der ja auch 1889 eigentlich nur zur Weltausstellung errichtet wurde und heute noch steht.
Allerdings kennt man den Eiffelturm weltweit, während wohl kaum jemand den Astrodome kennt. Und der ärmste soll zwar stehen bleiben, aber zu einer Parkgarage werden.
Aber das ist immer noch besser, als sein momentaner Status. Zur Zeit dient er als Lagerraum für Geräte, die nebenan im NRG Stadium gebraucht werden.
Übernächsten Sonntag soll der Dome zum Super Bowl nett beleuchtet werden, damit man nicht sieht, wie heruntergekommen er mittlerweile aussieht.

Mittwoch, 25. Januar 2017

shanahan-kyleSuper Bowl LI
Falcons gegen Patriots
Offensive Coordinator Kyle Shanahan (Bild) gegen Offensive Coordinator Josh McDaniels.
Zwei offensive Superhirne hinter denen die 49ers her waren, bzw. noch sind.
McDaniels hat vor einiger Zeit gesagt, daß er in New England bleibt, und so ist Shanahan der heißeste Kandidat auf den Posten des Head Coaches in San Francisco. Die beiden Parteien sprechen in dieser Woche noch mal miteinander. Reden dürfen sie, aber verpflichten dürfen die Niners Shanahan erst nach dem Super Bowl.
Sein Head Coach Dan Quinn kennt diese Situation. Er mußte erst noch Super Bowl XLIX als Defensive Coordinator der Seahawks bestreiten, bevor die Falcons ihn verpflichteten. Auch Quinn hatte schon in den Wochen zuvor mit Atlanta verhandelt.

Mittlerweile weiß Patriots Head Coach Bill Belichick ja, wer sein Gegner im Super Bowl ist und er hat sich schon mal schlau gemacht: „Die Geschwindigkeit, Die Geschwindigkeit ist das, was mir am ehesten auffiel. Sie sehen aus, als wären sie schneller als jedes andere Team der NFL.“
Besonders lobte er, wie Offensive Coordinator Shanahan Julio Jones einsetzt. Der Wide Receiver würde jeden Zentimeter des Feldes nutzen. Ihn gelte es kalt zu stellen.
Ob das gelingt, werden wir sehen. Da kommt viel Arbeit auf Cornerback Malcolm Butler zu.

 

Die Falcons Mannschaft wurden mit freundlicher Unterstützung von Patriots Head Coach Bill Belichick geformt.
General Manager Thomas Dimitroff und Assistenz General Manager Scott Pioli haben sieben Jahre bei den Patriots gearbeitet und haben die Super Bowl Teams der Brady-Belichick Ära zusammengestellt.
Ihre Zusammenarbeit mit Belichick dort trägt in Atlanta Früchte. Die Falcons treffen im Spiel der Spiele auf den Super Bowl Serienteilnehmer New England.
Mal sehen, wie gut sie von Belichick gelernt haben?

Dienstag, 24. Januar 2017

Kurzberichte
SB51-200Erst 13 mal haben sich die Patriots und die Falcons gegenübergestanden. New England führt die Serie 7:6 an. Allerdings haben die Patriots seit 2001, also seit Tom Brady ihr Quarterback ist, eine Bilanz von 4:0.
In der Saison 2016 kassierten die Patriots im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel, Bestwert der Liga. Die Falcons erzielten im Schnitt 33,8 Punkte pro Spiel, Bestwert der Liga.
In den Playoffs haben die Falcons noch eine Schippe draufgelegt und in den zwei Spielen zusammen 80 Punkte erzielt.
Mit Tom Brady und Matt Ryan werden sich die beiden besten Quarterbacks der Saison gegenüberstehen. Brady hat 112,2 Quarterback- Wertungspunkte erzielt, Ryan sogar 117,1.
Brady hat nur 2 Interceptions geworfen, in den 12 Spielen, in denen er spielen durfte. Ryan hat nur sieben auf seinem Konto. Beide treffen also ihre eigenen Leute sehr gut.
Hätte NFL Commissioner Roger Goodell nicht auf die unsägliche Suspendierung Bradys wegen der idiotischen Deflategate Affäre bestanden, wäre TB12 bestimmt im Rennen um den wertvollsten Spieler der Saison. Den Titel dürfte aber wohl Ryan bekommen.

„Gegen wen spielen wir?“ stellte Bill Belichick einem Reporter eine Gegenfrage. Belichick wurde gefragt, was er vom Super Bowl Gegner hält, und der Head Coach der Patriots wußte noch nicht, daß Atlanta gewonnen hatte.
„Nein, ich wußte nicht, daß sie gewonnen haben,“ meinte Belichick. „Wir haben das erste Spiel nicht angesehen. Wir haben uns vorbereitet. Offensichtlich sind sie ein gutes Team, sonst hätten sie dieses Spiel nicht erreicht. Sie hatten ein tolles Jahr.“
So genau scheint man die Falcons in New England nicht zu kennen. Sie hatten ja auch nur zwei Primetimespiele in der Saison. So meinte Wide Receiver Danny Amendola: „Ich muß mir erst mal ein paar Filme von ihnen ansehen, aber wir werden das schaffen.“

Fans dürfen Roger Goodell Fragen stellen.
Am 3. Februar stellt sich der Vorsitzende der NFL den Fragen der Fans im House of Blues in Houston.
Da man davon ausgehen kann, daß eine Menge Patriots Fans in der Stadt sein werden, muß der gute Goodell sich wohl warm anziehen.

Jetzt, da feststeht, wer im Super Bowl spielt, ziehen die Preise auf dem Wiederverkaufsmarkt für Eintrittskarten natürlich merklich an. Besonders in Georgia gibt es eine sehr rege Nachfrage.
Zur Zeit kann man davon ausgehen, daß neue Preisrekorde fallen werden. Mit einem durchschnittlichen Preis von $6.400 pro Karte, liegt man weit über den $4.531 für den letzten Super Bowl.
Der Preisverfall, nachdem die beiden Teams aus Texas ausgeschieden waren, ist voll kompensiert.

Montag, 23. Januar 2017

Die NFL 2016 - Die Championshipspiele
SB51nep-af-200Das war sie also, das war die Saison 2016, die noch den Super Bowl für uns bereithält.
Die Championshipspiele waren wie die meisten Spiele in der vergangenen Saison ziemlich öde, einseitig und langweilig.
Natürlich war es eine tolle Demonstration der Falcons Offense und ein echter Beweis der Qualität der Patriots, aber es wäre schön gewesen, wenn die Packers und die Steelers ein bißchen mehr mitgespielt hätten.
Die Falcons legten einen 7:0 Start hin, den die Packers sofort gekonnt konterten, jedenfalls bis ihr Kicker ein Field Goal erzielen sollte. Doch Mason Crosby versagte aus machbaren 41 Yards.
Der erste Fehlschuß eines Kickers in diesen Playoffs.
Atlanta ging 10:0 in Führung und die Packers konterten sofort mit einem exzellenten Drive. Doch der andere Aaron im Team, Fullback Ripkowski, ließ sich den Ball an der 11 der Falcons aus der Hand schlagen.
Das war es dann mit gekonnten Angriffsserien der Packers von hier an wurden ihnen gnadenlos die Löcher aus dem Käselaib geprügelt.
Atlantas Defense, die in den ersten vier Saisonspielen unterirdisch schlecht war, hat sich enorm verbessert. Sie setzte die Offense Green Bays unaufhörlich unter Druck und ließ nichts zu.
Mit 24:0 für Atlanta ging es in die Pause.
Die Falcons ließen es danach nicht etwa ruhiger angehen, sondern Green Bay kam endlich etwas besser ins Spiel. Doch am Ende reichte es nicht, auch wenn der zweite Durchgang mit 21:20 an die Packers ging.
Unter dem Strich stand somit ein niemals gefährdeter überzeugender 44:21 Erfolg der Falcons.
Die Fans feierten nach dem Spiel noch etwas im Georgia Dome, denn der hat sein letztes Spiel der Falcons erlebt. Nächste Saison geht es in ein funkelnagelneues Stadion.
Als Super Bowl Sieger?
Vielleicht, denn was die Steelers und die Patriots boten, muß den Falcons keine Angst machen.
Die Bilanzen der Quarterbacks:
Aaron Rodgers: 27 von 45 für 287 Yards, 3 Touchdowns, 1 Int.
Matt Ryan: 27 von 38 für 392 Yards, 4 Touchdowns, 0 Int.
Bester Spruch von Packers Head Coach Mike McCarthy in der Pressekonferenz: „Wir sind ein eine Kreissäge gerannt.“

Die Steelers und die Patriots brachten ihre Probleme aus der Divisional Runde mit ins AFC Endspiel.
Während Pittsburgh weiter so schlecht spielte, wie in der Vorwoche, konnten die Patriots sich aber im Verlauf des Spiels verbessern.
Daß die Steelers verschlafen wirkten, lag an einem „Spaßvogel“. Etwa um drei Uhr Nachts wurden die Steelers in ihrem Hotel durch einen (falschen) Feueralarm aus dem Schlaf gerissen. Diese Unsitte greift leider immer weiter um sich. Ein 25 Jahre alter Patriots Fan konnte kurz darauf festgenommen werden.
In den Vorschausendungen fragte man sich, wen die Patriots wohl eher kaltstellen sollten, Wide Receiver Antonio Brown oder Running Back Leveon Bell?
Die Patriots entschieden sich dafür, Brown besser zu bewachen, was insofern gut war, da eine Leistenverletzung Bell früh aus dem Spiel nahm. Danach wirkten die Steelers, die schon konfus gestartet waren, noch ratloser.
Wen auch immer die Steelers besonders bewachen wollten, das wurde nicht klar. Wide Receiver Chris Hogan war es wohl nicht. Den hatte Pittsburgh anscheinend gar nicht auf dem Radar. Wie denn auch, ist er doch ein ehemaliger Lacrossespieler von der Monmouth University.
Hogan bedankte sich dafür mit neun gefangenen Pässen für 180 Yards und 2 Touchdowns.
Die Bilanzen der Quarterbacks in diesem 36:17 Erfolg New Englands:
Ben Roethlisberger: 31 von 47 für 314 Yards, 1 Touchdown, 1 Int.
Tom Brady: 32 von 42 für 384 Yards, 3 Touchdowns.
Für das Head Coach Belichick/ Quarterback Brady Duo ist es die siebte Teilnahme am Super Bowl, neuer NFL Rekord.
Für Brady war es der 24. Sieg in einem Playoffspiel, acht mehr als Joe Montana auf Platz zwei. Brady hat jetzt 61 Touchdownpässe in den Playoffs geworfen, 16 mehr als Joe Montana auf Platz zwei.
Die New England Patriots als Team werden im 51. Super Bowl ihr 51. Playoffspiel in der Vereinsgeschichte spielen.
Und der arme NFL Commissioner Roger Goodell muß sich jetzt mit dem Gedanken abfinden, daß das nächste Saisoneröffnungsspiel wieder in New England stattfinden wird. Seit zwei Jahren hat er Spiele der Patriots gemieden, wie der Teufel das Weihwasser, doch den Super Bowl wird er wohl besuchen.
Er wird den Falcons sicher ganz fest die Daumen drücken. Wenn die verlieren, muß Goodell die Trophäe an Patriots Besitzer Robert Kraft übergeben und auf einer Bühne mit Tom Brady stehen.
Alleine das ist es wert, zu den Patriots zu halten.
Doch die Falcons haben gestern bewiesen, daß sie das Zeug haben, den Super Bowl zu gewinnen.
Zwei immens gute Offenses treffen in Houston aufeinander. Und da das Dach dort bei schlechtem Wetter geschlossen sein wird, werden wir puren, lupenreinen Football zu sehen bekommen, der von keinerlei Wettereinflüßen gestört wird.
Lasset die Bälle fliegen!

Der Lazarettreport
Patriots: Tight End Martellus Bennett spielt seit einigen Wochen mit einem gebrochenen Knochen in einem Fußgelenk. Nach der Saison muß er operiert werden.
Safety Nate Ebner, Gehirnerschütterung.

Steelers: Running Back Leveon Bell, Leiste.

Packers: Wide Receiver / Running Back Ty Montgomery, Rippen.
Guard TJ Lang, Fuß.
Safety Micah Hyde, Schulter.
Linebacker Jake Ryan, Schulter.
Safety Kentrell Brice, Schulter

Kurzberichte
Die Buchmacher haben sich bereits festgelegt.
Die Patriots gehen als drei Punkte Favorit in Super Bowl LI.

Ein Countrysänger namens Luke Bryan wird die Nationalhymne singen.

 

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