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Sonntag, 29. April 2018

Kurzberichte
sproles-darren3Darren Sproles (Bild) hatte eine verflixte 12. Saison.
Der Running Back brach sich 2017 einen Arm und zog sich zusätzlich einen Kreuzbandriss zu.
Aber er hat die Chance eine gute 13. Saison zu spielen.
Der Running Back und die Eagles wurden sich für ein weiteres Jahr einig.
Sproles steht auf Platz acht der ewigen NFL Bestenliste der Gesamtyards. Er hat 3.366 Laufyards, 4.656 Passyards und 11.142 Returnyards.
Er braucht noch 528 Yards, um sich unter die Top fünf der Bestenliste zu katapultieren. 2018 hat er nun die Chance, die paar Meter noch zu schaffen.

Und mit dem 256. Spieler endete die Draft 2018. Mr. Irrelevant ist: SMU Wide Receiver Trey Quinn, der von den Redskins einberufen wurde.
Quinn ist eine Baseball Legende. In der Eröffnungsrunde der 2008er Little League World Series hat er einen No-Hitter geworfen. Ich habe zwar keine Ahnung, was das bedeutet, aber unter meinen Lesern soll es ja auch Baseballzuschauer geben. Denen sagt das was.
Als Wide Receiver fing er in seiner letzten Saison auf dem College 114 Pässe für 1.236 Yards und 13 Touchdowns.
Als Mr. Irrelevant bekommt er nicht automatisch einen Platz im Saisonkader der Redskins, aber eine Reise ins Disneyland, eine Ankunftsparty, eine Rolex Uhr und die Lowsman Trophy, eine Parodie der Heisman Trophy, wird er bekommen.

Vor Mr. Irrelevant wurden noch ein paar Spieler einberufen, die relevant werden könnten.
Die Seahawks nahmen einen einhändigen Spieler auf. Linebacker Shaquem Griffin verlor seine linke Hand im Babyalter. Er hatte das Amniotische Band Syndrom und wurde mit einer verkrüppelten Hand geboren, die ihm amputiert wurde.
In zwei Saisons als Starter für Central Florida erzielte er 166 Tackles und 18,5 Sacks.

Dallas bekam einen guten Wide Receiver im Tausch mit den Rams. Los Angeles bekam die 192. Wahl der Cowboys für Wide Receiver Tavon Austin.
Austin wurde 2013 als achter Spieler insgesamt von den Rams einberufen.
Er ist kein vollwertiger Ersatz für einen Dez Bryant in Bestform, aber brauchbar.

Mal wieder hat es ein Rugbyspieler in die NFL geschafft. Die Eagles nahmen Jordan Mailata auf, einen Australier ohne jede Football-Erfahrung. Er soll als Offensive Tackle eingesetzt werden.

Die Chiefs schütteten ein wenig Öl ins Feuer der Rivalität zu den Raiders. Sie nahmen Lineman Kahlil McKenzie in der sechsten Runde auf, den Sohn von Raiders General Manager Reggie McKenzie.
Besagter General Manager soll gar nicht mal so gut gedraftet haben. Die Kritiker sehen wenig Potential in den Spielern, die die Raiders aufnahmen.
Head Coach Jon Gruden sieht das anders. Er sagte, daß er zufrieden wäre mit den neuen NFL Anwärtern. Was soll er auch sonst sagen, er war ja der Mann, der McKenzie sagte, wen der zu nehmen hatte.
Und man wird sehen, was die Offensive Tackles Kolton Miller (No. 15 insgesamt) und Brandon Parker (No. 65 insgesamt), der unbekannte Defensive Tackle P.J. Hall (No. 57 insgesamt), und der umstrittene Pass Rusher Arden Key (No. 87 insgesamt) am Ende leisten können.

Alle Zeichen zeigten: „Hände weg von diesem Spieler.“
Doch die Browns wollten es erneut wissen. Der Vollflop Johnny Manziel hielt sie nicht davon ab, mit Baker Mayfield wieder einen Quarterback mit Charakterschwäche einzuberufen.
Und so ließen sie sich auch nicht von all den Problemen, die Antonio Callaway außerhalb des Platzes hatte, davon abschrecken, den Wide Receiver einzuberufen,.
Talent soll er haben, doch daß er für seine letzte Collegesaison suspendiert war, schreckte viele Teams ab.

Die Vikings wissen um ihre Misere auf der Kicker-Position.
Sie gaben zwei ihrer Draftpicks in Runde sechs an die Jets ab, um an Daniel Carlson zu kommen.
Für Auburn kickte Carlson 13 Field Goals aus über 50 Yards durch die Torstangen.

Samstag, 28. April 2018

Kurzberichte
witten-jason2Das Ende zweier Star Tight Ends ist nah.
Die Cowboys haben Wide Receiver Dez Bryant gefeuert. Verlieren sie jetzt auch ihren sichersten und wichtigsten Receiver, Tight End Jason Witten (Bild)?
Davon ist auszugehen. Witten, 35 Jahre alt, liebäugelt mit dem Job des Analysten bei Monday Night Football.
Er verbrachte seine bisher 15 Jahre dauernde Karriere komplett in Dallas. In dieser Zeit fing er 1.152 Pässe für 12.448 Yards und 68 Touchdowns, außer den Touchdowns alles Cowboys Bestleistungen. 11 mal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Er wäre ein herber Verlust für Dallas und Quarterback Dak Prescott.
Antonio Gates wird 2018 nicht mehr für die Chargers spielen. Er verbrachte seine bisher 15 Jahre dauernde Karriere komplett in San Diego/Los Angeles. In dieser Zeit fing er 927 Pässe für 11.508 Yards und 114 Touchdowns, alles Chargers Bestleistungen. Seine Touchdownpässe sind ein NFL Rekord für Tight Ends. 8 mal wurde er in den Pro Bowl gewählt.
Doch Gates ist 38 Jahre alt, und die Tore schließen sich für ihn. Er wurde immer seltener eingesetzt und angespielt. Deshalb entschlossen die Chargers sich, ohne ihn zu planen.
Gates glaubt, daß er noch ein neues Team finden wird.

Die Donnerstagsspiele werden weiter bei Amazon Prime gestreamt.
Die NFL und der „Versandhändler“ verlängerten den Vertrag bis zum Ende der Saison 2019.
Das erste Spiel zeigt Amazon in Woche 4.
Im freiempfangbaren Fernsehen sind die Thursday Night Football Spiele ab dieser Saison in den USA für fünf Jahre auf FOX zu sehen.

Die Nr. 1 der Draft 2018 liebt es, seine ersten Saison als Schüler zu verbringen. Baker Mayfield will von Quarterback Tyrod Taylor lernen.
Was er von Tyrod Taylor lernen will, wird einem nicht so richtig klar, aber wenn er es sagt, OK!
Auch nachdem die Browns einen neuen Quarterback an Nr. 1 einberufen haben, bleibt Head Coach Hue Jackson dabei, daß Taylor der Starter ist.
Und doch, auch wenn Taylor Mayfield vielleicht auf dem Platz nicht so sehr viel beibringen kann, charakterlich kann der in diesem Segment unterentwickelte Mayfield dann doch etwas lernen.
Bei der Nr. 1 2018 liegen das nötige Selbstbewußtsein und überbordende Arroganz sehr eng beieinander. Es wäre daher nicht schlecht, wenn Mayfield da etwas geerdet würde.
Und wie lange Taylor startet, das wird von dessen Leistung abhängen. Platz 25 in der Statistik, wie letztes Jahr, wird da nicht reichen, um die Mayfield Rufe der Fans zu verhindern.

Die Cardinals zogen ihre Option auf die fünfte Saison von DJ Humphries.
Der Offensive Lineman kann als Right und Left Tackle eingesetzt werden.

In der Nacht fanden die Runden zwei und drei der Draft statt. Die Steelers tauschten sich drei Plätze nach oben, um in Runde drei einen möglichen Nachfolger für Quarterback Ben Roethlisberger einzuberufen. Sie gaben ihren Draftpick in Runde sieben an die Seahawks ab, um Oklahoma State Quarterback Mason Rudolph aufzunehmen.

Bereits in Runde eins gaben die Ravens ein klares Signal an ihren Quarterback Joe Flacco. Sie nahmen Heisman Sieger Lamar Jackson aus Louisville an 32. Stelle auf. Noch nie zuvor war ein Quarterback, der die Heisman Trophäe gewonnen hat, so tief in der Draft gefallen.
Für Flacco, dem die Ravens nach der Saison 2018 keinen Cent mehr schulden, dürfte klar sein, was diese Einberufung bedeutet.

Freitag, 27. April 2018

Die Draft 2018
mayfield-bakerDas war sie also, die erste Runde der Draft 2018. Und wieder sorgten die Cleveland Browns für eine Überraschung, als sie Quarterback Baker Mayfield (Bild) einberiefen.
Die Experten sahen ihn erst als zweiten oder dritten Quarterback, der sein NFL Team findet, doch die Browns sahen ihn als ihre Nr. 1. Und dann war der Spieler noch nicht mal in Dallas, um sein Trikot von NFL Chef Roger Goodell in Empfang zu nehmen.
Was genau dachte sich also General Manager John Dorsey, als er Mayfield einberief?
Dachte er: „Mit nur 1,83 Meter ist er genauso klein wie Drew Brees von den Saints, und der gehört ja zu den ganz großen“, oder dachte er: „Mayfield ist zwar noch ein Stückchen kleiner als Johnny Manziel, aber sehr viel besser“.
Und in der Tat ist der Gewinner der Heisman Trophäe der akkurateste Passer, der in der Draft zu haben war. Und akkurat ist ja auch Brees, trotz seiner geringen Körpergröße.
Haben die Browns also alles richtig gemacht und endlich den Quarterback für die Zukunft gefunden?
Zuletzt nahmen sie 1999 einen Quarterback an erster Stelle auf, Tim Couch. Der war so schlecht, daß er insgesamt nur fünf Saisons in der NFL verbrachte. Danach kamen und gingen 28 Quarterbacks durch die Drehtüre, die die Browns eigens installiert hatten.
Können die Browns diese Drehtüre jetzt entfernen?
Nicht so schnell!
Wie Manziel, so hat auch Mayfield charakterliche Defizite. 2017 wurde er verhaftet. Die Anklage lautete auf Trunkenheit in der Öffentlichkeit, ungebührliches Benehmen und Flucht vor der Verhaftung.
Im letzten November faßte er sich vor dem Spiel gegen Kansas in den Schritt und machte diese Geste in Richtung der gegnerischen Seitenlinie.
Das erinnert dann doch eher an die Niete Manziel, als an den Superstar Brees.

Quarterback Josh Rosen, nicht selten als die Nr. 1 genommen in diesen Scheindrafts (Mock Drafts), wurde erst an 10. Stelle von den Cardinals einberufen.
Sein Kommentar: „Da wurden neun Fehler vor mir gemacht.“
Hier sind die neun Fehler, die vor Rosen gemacht wurden: 1. Baker Mayfield (QB, Oklahoma) - Cleveland Browns
2. Saquon Barkley (RB, Penn State) - New York Giants
3. Sam Darnold (QB, USC) - New York Jets (Tausch mit den Colts)
4. Denzel Ward (CB, Ohio State) - Cleveland Browns (Tausch mit den Texans)
5. Bradley Chubb (DE, NC State) - Denver Broncos
6. Quenton Nelson (OG, Notre Dame) - Indianapolis Colts (Tausch mit den Jets)
7. Josh Allen (QB, Wyoming) - Buffalo Bills (Tausch mit den Buccaneers)
8. Roquan Smith (LB, Georgia) - Chicago Bears
9. Mike McGlinchey (OT, Notre Dame) - San Francisco 49ers
Alle Draftpicks finden Sie HIER...

Über 100.000 Zuschauer waren im AT&T Stadion der Dallas Cowboys, um die Draft vor Ort zu erleben. Und sie erlebten einen emotionalen Moment.
Als die Pittsburgh Steelers an 28. Stelle Safety Terrell Edmunds von Virginia Tech einberiefen, kam Linebacker Ryan Shazier auf eigenen Beinen auf die Bühne, um diese Einberufung zu verkünden.
Shazier, der sich letzten Dezember eine schwere Rückenmarksverletzung zuzog, wurde von seiner Verlobten gestützt, als er langsam, Schritt für Schritt unter lautem Jubel auf die Bühne kam.

Und die Steelers sind Martavis Bryant los. Der Wide Receiver wollte schon letztes Jahr raus aus Pittsburgh.
Nu isser weg. Die Steelers gaben ihn an die Raiders ab. Dafür bekamen sie Oaklands Draftpick an 79. Stelle.

Die Cowboys als Gastgeber der Veranstaltung überraschten ihre Fans, als sie als ersten neuen Spieler keinen Wide Receiver aufnahmen, sondern einen Linebacker, Leighton Vander Esch von Boise State.

Kurzberichte
Es gibt einen Fußballtempel, den man auf der ganzen Welt kennt. Auch wenn das Wembley Stadion in London längst nicht mehr so schön aussieht, wie damals, als die beiden Türme den Haupteingang zierten, ist es zumindest ein beeindruckender, wenn auch steriler, Neubau.
Wembley Stadium ist Fußball durch und durch, auch wenn dort jedes Jahr Spiele der NFL stattfinden.
Wird dieses Stadion bald dem Besitzer eines NFL Teams gehören?
Jaguars Besitzer Shad Khan hat ein Kaufgebot abgegeben. Seit 2013 spielen seine Jaguars jedes Jahr ein Spiel dort. Khan gehört auch der Fußballverein Fullham Football Club aus dem Westen Londons, der in der zweiten Liga spielt.
Die Absicht Khans, dieses Stadion zu kaufen, befeuert natürlich die Gerüchte, daß die Jaguars bald nach Europa umziehen könnten. Davon aber will Khan nichts hören. Für ihn sind und bleiben es die Jacksonville Jaguars.

Die Panthers und Greg Olsen wurden sich über eine Vertragsverlängerung einig.
Der Tight End unterschrieb für weitere zwei Jahre und $17,1 Millionen.

Donnerstag, 26. April 2018

Kurzberichte
bryant-dez2Dez Bryant (Bild) pokert hoch.
Der von den Cowboys gefeuerte Wide Receiver hatte ein Angebot über mehrere Jahre von den Ravens vorliegen. Er lehnte es ab.
Bryant möchte nach seiner schlechten Saison 2017 nur ein Angebot für ein Jahr unterschreiben. 2018 möchte er beweisen, daß er wieder so gut sein kann, wie vor seiner schlechtesten Saison. Er hofft, daß sein Marktwert dann wieder steigt, und er einen besseren langfristigen Vertrag bekommt, als den über drei Jahre und $21 Millionen, den er von den Ravens vorliegen hatte.
Baltimore handelte schnell. Als Bryant absagte, nahmen sie Willie Snead von den Saints auf. Er unterschrieb für zwei Jahre und $10,4 Millionen.

Wurde wieder ein NFL Spieler von einer Frau fälschlich beschuldigt?
Im Fall von Reuben Foster sieht es danach aus. Der Linebacker der 49ers steht im Verdacht, seine Freundin im Februar verprügelt zu haben. Sogar einen Trommelfellriss hätte sie dabei erlitten.
Glatt gelogen, wie sie am Mittwoch bei der Polizei aussagte. Die Verletzungen sollen jetzt aus einem Kampf mit einer anderen Frau stammen. Es gibt sogar ein Video dieses Kampfes.
Fosters Freundin hätte den Linebacker aus Rache beschuldigt, weil er angedroht hatte mit ihr Schluß zu machen.
Die 49ers zeigten Geduld in der Sache. Sie sagten von Beginn an, daß sie den Ausgang des Prozesses abwarten wollten, um zu entscheiden, was mit Foster geschieht. Das brachte General Manager John Lynch in große Bedrängnis, denn seine Entscheidung stieß in der Öffentlichkeit auf Unverständnis. Der Tenor war, daß die 49ers den Linebacker sofort hätten feuern müssen, als die Anschuldigungen gegen ihn vorlagen.
Glück für Foster, daß sein Chef erst mal alle Fakten haben wollte, bevor er eine Entscheidung traf. Das ist nicht selbstverständlich heutzutage.

Browns General Manager John Dorsey ist unzufrieden. Zwar hatte er nicht unbedingt die Absicht, die erste Wahlmöglichkeit der Einberufungsrunde in der kommenden Nacht zu tauschen, aber richtig abgeneigt wäre er nicht gewesen.
Doch, so sagte er, es wären keine guten Angebote für den Top Pick gekommen. Also werden die Browns ihren ersten Pick selber nutzen... wenn nicht doch noch ein tolles Angebot kommen sollte.
Wen Cleveland dann einberuft, das weiß nur Dorsey. Noch nicht mal seiner Frau hätte er es verraten, wie es heißt.
Die Browns sind auch an vierter Stelle dran. Da könnten während der Draft noch Tauschangebote reinkommen, wenn noch ein Quarterback auf dem Markt ist, den ein Team unbedingt brauchen kann.

Während der drei Tage der Draft bleibt ein Stuhl im Draft Room der Saints frei.
Damit wollen sie ihren ehemaligen Besitzer Tom Benson ehren, der am 15. März im Alter von 90 Jahren verstarb.

Die Falcons zogen ihre Option auf eine fünfte Saison von Linebacker Vic Beasley.
Er erzielte in seinen ersten drei Jahren in der NFL 24,5 Sacks und erzwang neun Fumbles.

Mittwoch, 25. April 2018

Kurzberichte
jones-jerry5Wenn Jerry Jones (Bild) eine Tür zumacht, macht er sie wohl nicht wieder auf.
Der Besitzer der Cowboys sagte, daß man plant, ohne Dez Bryant zu spielen. Es gäbe keinen Plan, den Wide Receiver wieder aufzunehmen.
Es ist etwas verwunderlich, daß Bryant noch kein neues Team gefunden hat. Die meisten Experten sind davon ausgegangen, daß er nicht lange Arbeitslos bleiben würde, nachdem er in Dallas gefeuert wurde.
Jones weiß, daß ein Receiver mit der Statur Bryants und dessen Fähigkeiten, als er noch mehr Pässe fing, als er fallen ließ, nicht so leicht zu finden ist. Dennoch wollen die Cowboys bei der Draft nach einem guten Ersatzmann Ausschau halten.
Und Bryant wird weiter nach einem neuen Team Ausschau halten.

Der Gronk spielt.
Rob Gronkowski hat angekündigt, daß er seine Gedanken an einen vorzeitigen Ruhestand für beendet erklärt hat.
Der Tight End der Patriots hat sich mit seinem Head Coach getroffen und ihn informiert, daß er 2018 spielen wird.

Die Colts werden Reggie Wayne in ihren Ring der Ehre aufnehmen. Der Wide Receiver ist der 15. Spieler der Colts, dem diese Ehre zuteil wird.
Die Zeremonie soll am 18. November in der Halbzeitpause des Spiels gegen Tennessee stattfinden.
Wayne spielte 14 Saisons für Indianapolis. Er fing in dieser Zeit 1.070 Pässe für 14.345 Yards und 82 Touchdowns.

Teams, die ihre Optionen auf das fünfte Jahr gezogen haben.
Dolphins: Wide Receiver DeVante Parker.
Titans: Quarterback Marcus Mariota.
Rams: Running Back Todd Gurley und Cornerback Marcus Peters
Die $9,63 Millionen für Gurley in 2019 sind gut investiert, wenn er auf dem Level von 2017 spielen sollte. Da lief er für 1.305 Yards und 13 Touchdowns, während er zusätzlich 64 Pässe fing, so viele, wie kein anderer Ram, für 788 Yards und 6 Touchdowns.

Dienstag, 24. April 2018

Kurzberichte
gruden-jonJon Gruden (Bild) und die Raiders beginnen am heutigen Dienstag ihr erstes Minicamp miteinander.
Nach zwei Wochen Konditionstraining geht es zum ersten Mal mit den Veteranen auf das Feld. Doch der Head Coach ist sehr unzufrieden mit den Restriktionen, die die NFL für die Trainingseinheiten eingeführt hat, seit er zuletzt als Head Coach ein Team geleitet hat.
Es wäre nun nicht leicht für ihn, den Spielern beizubringen, was er sich so ausgedacht hat. Ohne Körperkontakt, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht erlaubt ist, wäre das sehr schwer.
Gruden sagte, daß er alle Spieler zu diesen immer noch freiwilligen Trainingseinheiten erwartet... Mit der Ausnahme von Khalil Mack. Der bestreikt die freiwilligen Trainingseinheiten, um einen besseren Vertrag zu erzwingen.

Ex-Eagles Defensive Back Daryl Worley hat ein neues Team gefunden.
Worley wurde letzte Woche verhaftet, nachdem die Polizei ihn besinnungslos in seinem Auto aufgriff, das einen Highway versperrte. Philadelphia feuerte den Defensive Back sofort, obwohl sie ihn erst letzten Monat von den Panthers abwarben.
Und jetzt hat das Team der bösen Buben zugegriffen. Die Raiders nahmen Worley auf. Sie haben ja schon oft problematische Spieler aufgenommen. Worley könnte der Secondary der Raiders helfen, die letztes Jahr mit nur fünf Interceptions letzte der Liga war.

Ist Cowboys Defensive Lineman David Irving ein Frauenschläger, oder nicht?
Seine Freundin setzte diese Anschuldigungen in die Welt, zog sie aber mittlerweile wieder zurück. Sie gab statt dessen zu, daß sie gelogen hätte.
Sie hätte die Behauptungen aufgestellt, nachdem sie sich mit Irving gestritten hatte, sagte sie.
Die Cowboys gaben an, daß sie den Fall untersuchen und entsprechend handeln werden. Immerhin wurde Irving bereits auf dem College aus dem Iowa State Team geworfen, weil er mehrere Zusammenstöße mit dem Gesetz hatte.

Colts General Manager Chris Ballard hat einen eisernen Optimismus. Er geht felsenfest davon aus, daß Andrew Luck vom ersten Spieltag an einsatzbereit sein wird.
Auf diesbezügliche Fragen, gab er den Reportern seine einstudierten Antworten: „Nein, ich bin nicht besorgt. Ja, der Heilungsprozess des Quarterbacks ist im Zeitplan.“
Und deshalb sucht Ballard auch Tauschpartner für den sechsten Platz der Colts in der Draft. Indianapolis hat ja schon seinen dritten Platz getauscht, und ist auf Platz sechs abgerutscht. Dafür haben sie von den Jets zwei Draftpicks in Runde zwei dieses und nächstes Jahr bekommen.
Jetzt wollen sie also auch Platz sechs gewinnbringend tauschen. Die dadurch gewonnen Draftpicks will Ballard dann nutzen, um Spieler einzuberufen, die Luck schützen sollen.
Da der Quarterback aber immer noch kein echtes Wurftraining aufgenommen hat, sondern nur mit leichten Spielzeugbällen übt, ist Ballard vielleicht etwas zu optimistisch.
Auf jeden Fall gibt der General Manager Jacoby Brissett vorsichtshalber dann doch lieber nicht ab. Einige Teams haben angefragt, ob sie den Ersatzmann von Luck haben könnten, doch Ballard behält ihn lieber. Brissett spielte recht ordentlich letztes Jahr.

Die Vikings müssen in den ersten vier Spielen auf Kentrell Brothers verzichten. Der Linebacker hat verbotene leistungssteigernde Substanzen eingenommen.

Cowboys Tight End James Hanna hört auf.
Der 28-jährige hatte eine Knieverletzung die ihn 2016 daran hinderte, zu spielen. Zwar konnte er 2017 in allen 16 Spielen eingesetzt werden, doch das Knie macht ihm weiterhin große Probleme.
Hanna kam 2012 in der sechsten Runde der Draft zu den Cowboys und wurde vornehmlich als Blocker und in den Special Teams eingesetzt.

Luke McCown erklärt seine „Karriere“ für beendet.
Der Quarterback war seit 2004 in der NFL und reiste von Team zu Team, um wenigstens als Ersatz- Quarterback sein Geld zu verdienen.
Mit 36 Jahren hat er die Reiserei jetzt satt, und tritt in den Ruhestand.
Sein zwei Jahre älterer Bruder Josh ist gerade dabei, seinen Status als Starter der Jets zu verteidigen.

Aaron Rodgers gehört jetzt ein kleiner Anteil an dem NBA Team Milwaukee Bucks.
Der Quarterback der Packers ist der einzige aktive NFL Spieler, dem ein Anteil an einem NBA Team gehört.

Die Broncos sicherten sich Punter Marquette King, den die Raiders gefeuert hatten.
Denver gehörten aber noch die Rechte an Riley Dixon, den King ablöste. Dixon wurde somit entbehrlich.
Die Giants holten sich Dixon und gaben den Broncos ihre Wahlmöglichkeit in der siebten Runde der Draft 2019 für ihn.

Willie Snead ist offiziell ein Raven.
Die Saints hatten die Chance, dem Angebot Baltimores zu entsprechen, doch das taten sie nicht.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $10,4 Millionen.

Mehrere Optionen für die fünfte Saison wurden gezogen.
Die Gehälter für diese fünfte Saison sind allerdings nur im Verletzungsfall garantiert. Sollten die Teams ihre Meinung bezüglich eines Spielers ändern, können sie ihn ohne große finanzielle Verluste feuern.
Die Panthers zogen ihre auf Linebacker Shaq Thompson. Der erzielte in seinen bisherigen drei Saisons 159 Tackles und drei Sacks.

Die Raiders zogen ihre auf Amari Cooper. Er war letztes Jahr der führende Wide Receiver des Teams, und das obwohl er in der Liga an dritter Stelle der Receiver mit den meisten fallengelassenen Bällen stand.
Head Coach Jon Gruden glaubt aber, daß er aus Cooper einen zuverlässigen Ballfänger machen kann. Für $13,9 Millionen, die Cooper dann 2019 zustehen, sollte das besser gelingen.

Bei den Steelers ist es Linebacker Bud Dupree, der nach seinen ersten vier Jahren in der NFL ein fünftes in Pittsburgh bleibt.
2019 stehen ihm dann $9,232 Millionen zu.

Die Cowboys zogen ihre Option auf Cornerback Byron Jones.
Für ihn bedeutet das, daß er 2019 $6,17 Millionen verdienen kann.
In seinen bisherigen drei Saisons erzielte er 177 Tackles, wehrte 24 Pässe ab, und hatte 2 Interceptions und 2 erzwungene Fumbles.

Die Jets wollen Defensive Lineman Leonard Williams noch ein fünftes Jahr behalten.
Er erzielte bisher 178 Tackles, 12 Sacks und 1 Interception.

Freitag, 20. April 2018

Kurzberichte
spiel1 2018Der Spielplan für die Saison 2018 ist veröffentlicht (und natürlich hier bei Win-Football zu finden)
Das Saisoneröffnungsspiel gehört natürlich dem Super Bowl Sieger aus Philadelphia. Die Eagles empfangen die Falcons.
Zuletzt trafen die beiden Teams in der Divisional Playoff Runde aufeinander. Das war zu der Zeit, als die Eagles alles gewannen, und trotzdem immer als Außenseiter in die Spiele gingen. Philadelphia gewann 15:10 in Atlanta.
Noch steht ja nicht wirklich fest, wer als Quarterback für die Eagles spielen wird? Wieder Nick Foles, wie in den Playoffs, oder doch Carson Wentz, der noch eine ganze Menge Reha für sein kaputtes Knie vor sich hat.

Den Spielplan als PDF Datei zum Runterladen für Handy und Tablet gibt es HIER...

 


Jon Gruden beginnt seinen zweiten Abschnitt als Head Coach der Raiders mit einem Monday Night Spiel. Oakland empfängt die Rams im zweiten Monday Night Spiel des ersten Spieltags.
Spiel eins bestreiten die Jets und die Lions. Da gibt es wahrlich interessanteres.
Das erste Sunday Night Spiel ist ein Klassiker, wenn auch einer, der nicht mehr wirklich zieht. Die Bears spielen in Green Bay.

Die Giants haben Wide Receiver Brandon Marshall gefeuert. Wird dadurch der Weg frei für Dez Bryant?
Bryant möchte ja in der NFC East bleiben, um zweimal im Jahr gegen sein altes Team aus Dallas spielen zu können.
Marshall, einst ein Star-Receiver, hat den Gesundheitstest nicht bestanden. Der sechsmalige Pro Bowl Teilnehmer spielte in seinen 12 Jahren in der NFL für fünf Teams.
Wie man hört, sind Giants Wide Receiver Odell Beckham jr. und Dez Bryant bei einem gemeinsamen Training gesehen worden.

Die Jaguars und die Dolphins haben gestern neue Uniformen vorgestellt.
Bei den Dolphins hat sich nicht viel getan. Die Jaguars haben ihren zweifarbigen Helm eingemottet und sind auf Schwarz umgestiegen.

Kendell Beckwith hatte einen Autounfall.
Der Linebacker der Buccaneers brach sich dabei einen Fuß, der operiert werden mußte.
Ob er zum ersten Saisonspiel wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest.

Dwight Freeney beendet nach 16 Jahren seine Karriere.
Der Defensive End war zuletzt bei den Lions unter Vertrag. Er wird einen Eintagesvertrag in Indianapolis unterschreiben, um als Colt in den Ruhestand zu treten, für die er von 2002 bis 12 spielte. Mit ihnen gewann er Super Bowl XLI und als Colt wurde er in sieben Pro Bowls gewählt.

Das Magazin TIME nahm JJ Watt in seine Liste der 100 einflußreichsten Leute auf.
Watt startete eine Spendenaktion für die von der Flutkatastrophe in Houston betroffenen Menschen. Er sammelte über 37 Millionen Dollar ein.

Donnerstag, 19. April 2018

Kurzberichte
brady-nfl-mvpWas ist besser als ein Tom Brady (Bild) in Bestform?
Ein glücklicher Tom Brady in Bestform. Und wie man hört ist der Quarterback der Patriots nicht glücklich mit dem, was das Team so auf sein Gehaltskonto überweist.
Sein Vertrag läuft noch bis nach der Saison 2019. Allerdings zu Konditionen, über die frischgebackene, unbewiesene, Möchtegern- Quarterbacks nur müde lächeln.
Daß Brady nicht an den ersten freiwilligen Trainingseinheiten teilnimmt, hat nichts zu bedeuten. Der GOAT hat das nicht nötig und nimmt nie daran teil.
Brady will weiter spielen. Er will weiter für die Patriots spielen. Aber er will als GOAT mit fünf Super Bowl Siegen, 4 Super Bowl MVP Titeln und drei Liga MVP Titeln nicht zusehen, wie immer mehr untalentierte Flitzflusen mehr Geld bekommen, als er.
Brady stehen als GOAT mit fünf Super Bowl Siegen, 4 Super Bowl MVP Titeln und drei Liga MVP Titeln für 2018 und 19 nur jeweils $14 Millionen zu, während jemand wie Kirk Cousins, der bisher nichts, gar nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts erreicht hat, bei den Vikings für drei Jahre garantierte $84 Millionen bekommt.
Und so ließ Brady anklingen, daß er vor der kommenden Saison einen neuen Vertrag haben möchte. Seine Karriere geht dem Ende entgegen. 41 ist ein Alter, in dem man auch unter den heutigen weichgespülten Regeln der NFL, nicht mehr lange Quarterback spielen kann. Da muß man abgreifen, was man kriegen kann.
Aber keine Bange, Brady wird spielen. Und er wird seinen Nachfolger einarbeiten, denn den werden die Patriots einberufen müssen.

Marcus Mariota und Jameis Winston wurden 2015 an zweiter und erster Stelle der Draft einberufen.
Winston bekam Bescheid, daß die Buccaneers ihre Option auf die fünfte Saison des Quarterbacks gezogen haben.
Wie Winston, so war auch Mariota nicht der durchschlagende Erfolg, den man sich erhofft hat. Doch auch die Titans werden ihre Option auf Mariotas fünfte Saison ziehen. Das gab General Manager Jon Robinson im Radio bekannt. Und das obwohl der Quarterback noch in keiner seiner bisherigen drei Saisons alle 16 Spiele bestreiten konnte. Aber der Markt für gute Quarterbacks ist halt so dünn, daß man selbst einen Mariota noch brauchen kann... und einen Winston.

Die Zeiten, sie ändern sich. So auch in der NFL. Zumindest die Anstoßzeiten für die Spiele zur besten Sendezeit, also zur Prime-Time.
Großartig ändert sich nichts, aber wer die Kickoffs nicht verpassen will, muß den Fernseher etwas früher einschalten. Das Monday Night Football Spiel fängt nicht mehr erst um 2:30 Uhr am Dienstagmorgen an, sondern bereits um 2:15 Uhr. Das Sunday Night Football Spiel fängt auch nicht mehr Montagmorgen um 2:30 Uhr an, sondern bereits um 2:20 Uhr. Und das Thursday Night Football am Freitagmorgen wandert von 2:25 auf 2:20 Uhr.
Im Zuge dieser Verlautbarung gab die NFL auch gleich die genaue Zeit für das Spiel in Mexico bekannt. Die Chiefs spielen um 8:15 Uhr p.m. am 19.11. gegen die Rams, also bei uns am 20.11. um 2:15 Uhr.
Heute Nacht wird in einer zweistündigen Sendung auf dem NFLN der komplette Spielplan veröffentlicht. Durch die Sendung führt Scott „Red Zone“ Hanson.
Bei den übertragenden Sendern hat sich ja entscheidendes getan. FOX ist alleiniger Rechteinhaber für die Donnerstagsspiele. Die werden zwar auch weiterhin parallel auf dem NFLN übertragen, aber der Wechsel zwischen CBS und NBC zur Saisonmitte fällt weg.
Sunday Night Football bleibt bei NBC und Monday Night Football bei ESPN.

ESPN sucht den Superanalysten.
Kurt Warner hat sein ernsthaftes Interesse bekundet, der Nachfolger von Jon Gruden werden zu wollen.
Der Sender hatte bereits bei Peyton Manning angefragt, und Brett Favre zu einem Vorsprechen eingeladen. Manning hatte keine Lust, und Favres Vorsprechen war eher unterdurchschnittlich.
Steve Young, der in der Vorberichterstattung zum Monday Night Spiel arbeitet, war die erste Wahl des Senders, aber ihm war der Zeitaufwand zu groß, der für die Vorbereitung für die Analyse auf ein Spiel nötig ist.
Ex- NFL Quarterback Kurt Warner gehört zu den Mitgliedern der Hall of Fame und arbeitet bisher für das NFLN.
ESPN sagte, daß keine Eile bestünde. Man hätte viele Kandidaten, die man sich genau ansehen wird, um den besten Mann für den Job zu verpflichten.

Mittwoch, 18. April 2018

Kurzberichte
rodgers-aaron-mvp-2014Sollten Quarterbacks, die das Team tragen, bei Personalentscheidungen, speziell solchen die sie unmittelbar betreffen, mitreden dürfen?
In Green Bay fühlt sich Aaron Rodgers (Bild) ziemlich übergangen bei den letzten Personalentscheidungen. Immer wieder würde er gute Freunde verlieren, wie zuletzt Jordy Nelson, meinte er. Seit einem Jahrzehnt hätten sie ein tolles Verhältnis gehabt.
Der Trost, daß mit Tight End Jimmy Graham jemand neu ins Team kam, mit dem sich Rodgers auch gut versteht, ist ein schwacher. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Trainingseinheiten beim Pro Bowl.
Sollten also Quarterbacks, die das Team tragen, bei Personalentscheidungen, speziell solchen, die sie unmittelbar betreffen, mitreden dürfen?
Nein, meint Head Coach Mike McCarthy: „Auch wenn es nicht besonders fair gegenüber Aaron ist, aber Trainer trainieren, Spieler spielen. Natürlich ist sein Einfluß auf unsere Organisation unbestreitbar, aber es wäre nicht richtig ihn damit zu belasten.“
Und für Rodgers scheint das OK zu sein: „Ich werde dafür bezahlt Quarterback zu spielen,“ sagte er dazu mit sauerbitterer Mine.
Und vielleicht kann sein neuer Vertrag wieder ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern?
Zur Zeit verhandeln seine Berater für ihn, und am Ende wird Rodgers als der bestbezahlte NFL Spieler aller Zeiten dastehen... für ein paar Wochen.

Geeignet oder nicht geeignet, das ist hier die Frage.
Hall of Fame Quarterback Brett Favre war zu einem Vorsprechen bei ESPN. Bei dem Sender sucht man den Nachfolger für Jon Gruden als Analyst bei Monday Night Football.
Favre sagte danach, daß es gut gelaufen wäre, daß er aber nicht wisse, ob das wirklich der richtige Job für ihn wäre: „Ich wünsche ihnen alles gute und eine großartige Saison.“
Die New York Post dagegen hat berichtet, daß Favres Vorsprechen eher suboptimal verlaufen wäre. Das kann seinen Grund bei den vielen Gehirnerschütterungen haben, die Favre in seiner langen Karriere erlitten hat. Favre bewirbt momentan ein neues Gehirnerschütterungs-Medikament und gab zu, daß sein Kurzzeitgedächtnis arg leidet. Jemanden, den er vor sechs Monaten kennenlernte, würde er nicht wiedererkennen. Einfache, oft benutzte Worte würden ihm nicht einfallen, weshalb er öfter stottern würde.
Das ist bei einem Job als Analyst natürlich hinderlich. Man kann nur hoffen, daß Favre nicht zu sehr unter den Spätfolgen seiner Kopfverletzungen leiden wird.

Nick Mangold hört auf.
Der Center der Jets hat seinen Abschied aus der NFL verkündet.
Der 34-jährige leidet immer noch an einer Fußverletzung, die schon 2016 seine Saison verkürzte und dafür sorgte, daß er 2017 gar nicht spielen konnte. Deshalb kündigten die Jets auch den Vertrag mit ihm.
Mangold wird aber noch mal einen Vertrag für einen Tag bei dem Team unterschreiben, um als Jet in den Ruhestand zu treten.

Vertragsanpassungen sind in der NFL nicht ungewöhnlich. Doch Anpassungen nach oben sind dann doch ungewöhnlich.
Die 49ers gaben Offensive Tackle Joe Staley einen angepaßten Vertrag, der ihm für die nächsten zwei Saisons mehr Geld auf das Konto schaufelt. Ursprünglich hätte Staley 2018 und 19 $11 Millionen verdient, doch jetzt kommt er für die zwei Jahre auf zusammen $17,4 Millionen.
Auf die Gehaltsobergrenze wirkt sich das kaum aus. San Francisco liegt immer noch mit $47 Millionen weit unter der Grenze.

Der gewünschte Heilsbringer war er bisher nicht, aber Jameis Winston spielt zumindest so gut, daß die Buccaneers ihre Option auf eine fünfte Saison des Quarterback zogen.
Das wird Winston in seinem fünften Jahr $20,922 Millionen einbringen. Nicht schlecht für 69 Touchdowns bei satten 44 Interceptions.

„In Woche 1 zu spielen ist das Ziel,“ sagte Carson Wentz in einem Interview.
Der Quarterback der Eagles hofft, daß er nach seiner Knieverletzung aus der Vorsaison, nicht den Saisonauftakt verpassen wird. Doch sollte er es nicht schaffen, dann können die Eagles ja auf den MVP des letzten Super Bowls zurückgreifen, Nick Foles.
Der wäre zwar auch gerne der gesetzte Starter bei einem Team, doch für 2018 bleibt er erst mal der Ersatzmann von Wentz.
Und das ist gut so, denn die Erholungszeit nach einem gerissenen vorderen und hinteren Kreuzband, wie bei Wentz, dauert 9-12 Monate. Und die Verletzung zog er sich am 10. Dezember zu. Wentz hat noch kein volles Lauftraining aufnehmen können. Die Absicht, schon in Woche eins wieder auf dem Platz zu stehen ist sehr optimistisch.
Und wenn nicht, dann steht ja immerhin der MVP des Super Bowls als Ersatzmann bereit.

Und für Nachtschwärmer ist der Donnerstag ein Termin zum Vormerken.
In der Nacht zu Freitag wird auf dem NFLN der Spielplan der Liga veröffentlicht.

Dienstag, 17. April 2018

Kurzberichte
harrison-james12James Harrison (Bild) tritt mal wieder in den Ruhestand.
Dieses Mal dürfte der Schritt des Linebackers aber endgültig sein.
Harrison spielte 15 Jahre in der NFL, die meiste Zeit für die Steelers, und wurde fünfmal in den Pro Bowl gewählt.
Nachdem er bereits einmal das Rentnerdasein getestet hatte, kam er wieder zurück, als die Steelers ihn brauchten. Doch nun, so Harrison, wäre es Zeit, für die Familie dazusein. Er hätte viel zu lange viel zu viel verpaßt, meinte er zum Abschied.
Zuletzt war Harrison bei den Patriots unter Vertrag. Doch der 40-jährige wird wohl als Steeler zurücktreten.

Die Vikings verlängerten den Vertrag mit Eric Kendricks.
Der Linebacker bleibt weitere fünf Jahre für $50 Millionen, von denen $25 Millionen garantiert sind. Doch 2018 spielt er noch zu den Bedingungen seines Rookievertrags, der bis zum Ende der Saison gilt.
2017 erzielte Kendricks 136 Tackles.

Die NFL und die Spielergewerkschaft testeten Helme und 10 Modelle wurden als unsicher eingestuft.
Sechs Modelle sind ab sofort verboten und dürfen nicht mehr benutzt werden. Vier Modelle dürfen noch von den Spielern getragen werden, die diesen Helm 2017 benutzten.
Zu diesen Helmen gehört auch der von Patriots Quarterback Tom Brady. Für die Saison 2019 muß er sich sehr wahrscheinlich nach einem neuen Modell umsehen.
Die NFL und die NFLPA testen jedes Jahr die Helmmodelle ihrer Spieler, um Kopfverletzungen besser vorzubeugen.

Die Broncos feuerten Running Back CJ Anderson.
Denver hat Platz fünf in der kommenden Draft und dürfte wohl einen Running Back einberufen.

Willkommen du menschgemachte globale Erwärmung... hieß es nicht für die Packers.
Sie mußten ihr erstes freiwilliges Training absagen, weil ein Wintersturm über Green Bay fegte.
Viele Spieler konnten die Reise nach Green Bay nicht antreten, weil sie dort wegen des 50 cm dicken Neuschnees, der am Wochenende fiel, nicht angekommen wären.
Am heutigen Dienstag aber soll es dann so weit sein, daß man mit dem Training beginnen kann.

Rams Safety Lamarcus Joyner hat seinen Franchisevertrag unterschrieben.
2018 stehen ihm somit $11,287 Millionen zu.

Nachdem er eine Reise in sein Geburtsland Ghana beendet hat, will Ezekiel Ansah mit den Lions trainieren.
Der Defensive End hat vor, seinen Franchisevertrag zu unterschreiben. Der bringt ihm 2018 $17,14 Millionen ein.

Die Redskins zogen ihre Option auf die fünfte Saison von Brandon Scherff.
Der Guard wurde 2015 an fünfter Stelle von den Redskins einberufen. 2016 und 17 wurde er in den Pro Bowl gewählt.

Montag, 16. April 2018

Danny Amendola wechselte zum Divisionsrivalen
amendola-danny
Danny Amendola (Bild) spielte gerne für die Patriots und wäre auch gerne geblieben. Dafür nahm der Wide Receiver Gehaltskürzung um Gehaltskürzung hin, bis es ihm dann doch reichte.
Immerhin war er einer der zuverlässigsten Receiver im Team, wenn er mal nicht wegen einer Verletzung fehlte.
Er müsse ja auch an seine Familie denken und sie absichern, sagte er in einem Interview. Deshalb wechselte er zum Divisionsrivalen aus Miami. Da bekommt er einiges mehr bezahlt, als in New England.
Und der 32-jährige hat ja recht. Wir kennen das ja alle, wie schwer es in der heutigen, sauteuren Zeit ist, sich mit weniger als $10 Millionen durchs Leben zu quälen. Das ist kaum zu schaffen.
Da kam das Zweijahresangebot über $12 Millionen, von denen $8,5 Millionen garantiert sind, gerade recht.
Fünf Jahre spielte Amendola für Head Coach Bill Belichick. Und es war nicht immer einfach, wie der Wide Receiver betont. Zwar wäre Belichick der beste Head Coach, den es jemals gab, sagte Amendola, aber es wäre nicht leicht für ihn zu arbeiten, er wäre auch ein ziemlicher (Zensiert). Doch Belichick würde alles für das Team geben. Er würde alles machen, um das Team zu verbessern, und dafür respektierte Amendola ihn.
In dem Interview wurde Danny Amendola auch gefragt, was er von der Nichteinsetzung von Cornerback Malcolm Butlers im letzten Super Bowl hielt. „Dazu habe ich so meine Meinung. Ich war da draußen auf dem Platz und habe Blut, Schweiß und Tränen vergossen, während einer unserer besten Spieler nicht spielen durfte. Malcolm ist ein großartiger Spieler. Er hätte uns helfen können.“ Doch warum Belichick Butler am Spielfeldrand versauern ließ, das wußte auch Amendola nicht.

Kurzberichte
Qatar statt Trainingsplatz heißt es für Tom Brady. Der Quarterback der Patriots ist auf einer Geschäftsreise in das heiße Emirat.
Begleitet wird er dabei von Tight End Rob Gronkowski. Der überlegt immer noch, was er machen soll?
Nach der Super Bowl Niederlage gegen Philadelphia meinte der Gronk, daß er wohl mit dem Football aufhört. Zwei Jahre lang läuft sein Vertrag mit den Patriots noch, dem Team, für das er alle acht Jahre seiner Karriere spielte.
Auf $250.000 verzichtet Gronkowski bereits. Die hätten ihm zugestanden, wenn er an allen freiwilligen Trainingseinheiten teilgenommen hätte. Da diese am heutigen Montag beginnen, ist das Geld also schon mal weg.
Und die Patriots Fans fragen sich jetzt, ob der Gronk tatsächlich aufhört?

Aaron Donald wartet immer noch auf seinen neuen Megavertrag. Der Defensive Tackle der Rams war letztes Jahr der Defensive Player of the Year.
Noch spielt er zu den Bedingungen seines Rookievertrags. Die Rams zogen ihre Option auf das fünfte Jahr, und das beginnt mit der Saison 2018. Danach will Donald das Top-Gehalt bekommen, das ihm seiner Meinung nach zusteht. In all seinen bisherigen vier Jahren in der NFL spielte der Defensive Tackle im Pro Bowl.
Um seine Unzufriedenheit über die Hängepartie zu zeigen, bleibt Donald den freiwilligen Trainingseinheiten fern.

Einen blöden Platz zum Schlafen hatte sich Daryl Worley ausgesucht. Die Polizei griff den Cornerback der Eagles auf, der völlig weggetreten in seinem Auto lag, das einen Highway in der Nähe des Trainingsplatzes der Eagles blockierte.
Als er wach wurde, griff Worley die Polizisten an und mußte getasert werden. Im Auto wurde eine Waffe gefunden.
Die Eagles feuerten Worley, als sie von der Verhaftung erfuhren. Sie hatten ihn erst letzten Monat gegen ihren Wide Receiver Torrey Smith mit den Panthers getauscht.

So weit, Reuben Foster zu feuern sind die 49ers NOCH nicht.
Doch der Frauenschläger, der seine Freundin so hart schlug, daß ihr ein Trommelfell platzte, wird nicht am Trainingsprogramm der Niners teilnehmen, das am heutigen Montag beginnt.
Seine Zukunft wird vom Fortgang des Gerichtsprozesses abhängen, sagte Teambesitzer Jed York.
Was für einen er sich da ins Team holte, wußte York wohl. Vom Talent her, hätte Foster in der letzten Draft unter die Top 10 Spieler gehört. Seine Gesundheits- und Charakterdefizite ließen ihn jedoch bis auf Platz 31 abrutschen.

Der Lazarettreport
Buccaneers Right Tackle Demar Dotson mußte an einem gerissenen Meniskus operiert werden.
Damit wird er einen Großteil der Vorbereitungszeit verpassen. Zum Beginn des Trainingslagers soll er aber wieder fit sein.

Bills Hall of Fame Quarterback Jim Kelly konnte das Krankenhaus verlassen.
Der an Mundhöhlenkrebs operierte Kelly hat noch eine lange Erholungszeit vor sich.

Steelers Linebacker Ryan Shazier trat bei seinem alten Collegeteam als Ehrenspielführer auf. Und ja, er trat tatsächlich auf.
Er erholt sich noch von seiner schweren Rückenverletzung, doch bei dem Frühlingsspiel der Ohio State Buckeyes konnte er ohne fremde Hilfe aus seinem Rollstuhl aufstehen.

Samstag, 14. April 2018

Kurzberichte
bryant-dez6Es war ja abzusehen, aber es kam dennoch wie ein Schock... Die Dallas Cowboys haben Wide Receiver Dez Bryant (Bild) gefeuert.
Letztes Jahr kassierte er viel Geld für wenig Leistung. Dazu kamen immer wieder Verletzungen in den letzten Saisons, die ihn oft von Einsätzen abhielten.
Aus der Chefetage war zu hören, daß man Bryant nur weiterverpflichtet, wenn er auf Geld verzichtet. $12,5 Millionen wollte Teambesitzer Jerry Jones ihm 2018 nicht zahlen.
Acht Jahre spielte der Wide Receiver in Dallas. Doch ausgerechnet letztes Jahr, als Running Back Ezekiel Elliott aus fadenscheinigen Gründen suspendiert war, und Quarterback Dak Prescott jede Hilfe hätte brauchen können, ließ Bryant Paß um Paß fallen, den er hätte fangen können. Er wurde 122 mal von Prescott angespielt und fing nur 69% dieser Pässe für 838 Yards.
Seinem Ego tat das keinen Abbruch. Wenn er nicht oft genug angespielt wurde, gab er die beleidigte Leberwurst.
Bryant vermutet, daß „die Typen um Garrett“ für seine Entlassung verantwortlich sind. Die Assistenten um Head Coach Jason Garrett also, die seine Produktivität bemängelten, zu Recht bemängelten. Bryant hatte vor Kurzem ein Einsehen, und hat ein privates Training mit einem Wide Receiver Coach begonnen. Zu spät!
Dallas ist an 19. Stelle dran, einen Spieler einzuberufen. Das könnte dann jetzt ein Wide Receiver werden.
Und Dez Bryant soll schon einige verlockende Angebote von anderen Teams bekommen haben. Lange wird er nicht ohne Team bleiben.
Die Entlassung von den Cowboys nähme er sehr, sehr persönlich, ließ der Wide Receiver wissen.
Da wäre es doch interessant, zu den Giants, Eagles oder Redskins zu gehen.

Haben Anwälte die NFL betrogen?
Ja, meint Commissioner Roger Goodell und hat einen unabhängigen Ermittler beauftragt.
Die NFL ist der Meinung, daß einige Anwälte im Prozeß um die Folgen und Entschädigungen der Gehirnerschütterungen betrogen haben. Der Prozeß wurde mit einer Schlichtung zwischen den streitenden Parteien beendet. Die Liga willigte ein, $ 1 Milliarde für die Opfer der Spätfolgen zur Verfügung zu stellen.
Studien von unabhängigen Instituten haben ergeben, daß über 400 Anträge, die von ehemaligen Spielern eingingen, Betrug wären. Die NFL möchte, daß das Geld für die wahren Bedürftigen so schnell wie möglich ausgezahlt wird. Bisher sind $227 Millionen ausgezahlt worden.
Doch nun stockt das Ganze, weil schwarze Schafe ihren Anteil wollen, der ihnen nicht zusteht.
Komisch wurde das Ganze ja spätestens in dem Moment, als sogar Kicker sich der Klage angeschlossen haben. Und allerspätestens als sich sogar Punter der Klage anschlossen, PUNTER, wurde es zur Farce.
Da ist es nur gut, daß die NFL genau untersuchen läßt, wer berechtigte Forderungen stellt und wer nicht. Die Einsetzung eines Ermittlers ist in den Vergleichsvereinbarungen ausdrücklich vorgesehen.

Und dann muß Roger Goodell selber vor Gericht, als „Person von Interesse“.
Ex-NFL Quarterback Colin Kaepernick hat die Liga und die Teambesitzer verklagt. Seiner Meinung nach wären alle an einer Verschwörung beteiligt, um ihm einen Job in der NFL zu verweigern, weil er das mit dem Boykott der Nationalhymne angefangen hat.
Seit März 2017 ist Kaepernick ohne Job. Er hatte sich dazu entschlossen eine Option die ihm den Ausstieg aus dem Vertrag mit den 49ers erlaubte, zu ziehen. Seitdem sucht der Quarterback in der auf Quarterbacks scharfen Liga vergeblich einen Arbeitgeber.
Goodell soll in der Sache irgendwann in den nächsten zwei Wochen angehört werden.
Kaepernick hatte in dieser Woche eine Einladung zum Testtraining in Seattle. Doch die Seahawks sagten das Treffen kurzfristig ab.

Haben die Seahawks einen Treffer gelandet?
Gemessen an der Trefferquote, die Sebastian Janikowski in seiner langen, langen Zeit als Kicker der Raiders gelandet hat... ja!
Seit 18 Jahren tritt der heute 40 Jahre alte Janikowski den Ball zwischen die Torstangen. Die Saison 2017 verpaßte er komplett wegen einer Rückenverletzung. Da sein Ersatzmann in Oakland auch gut traf, wurde Janikowski gefeuert. 2016 verwandelte der gebürtige Pole 82,9% seiner Kicks.
Blair Walsh, sein Vorgänger in Seattle, bracht es 2017 nur auf %72,4%.

Er ist zur Zeit ohne Team und wird es vermutlich auch bleiben.
Wenn aber ein Team Quarterback Mark Sanchez verpflichten sollte, dann ist der für die ersten vier Spiele suspendiert.
Er wurde der Einnahme verbotener leistungssteigernder Mittel überführt.

Freitag, 13. April 2018

Kurzberichte
FavrejubeltalspackerBrett Favre (Bild) gehörte zu den härtesten Quarterbacks, die es jemals in der NFL gab. Vielleicht war er der härteste überhaupt? War er zu hart?
Heute glaubt er, daß er hunderte, wenn nicht tausende Gehirnerschütterungen erlitten hat. Das sagte er im Frühstücksfernsehen von NBC, wo er zusammen mit anderen Sportlern, darunter auch Kurt Warner saß.
Diese Sportler gehören zu einer Gruppe, die Prevasol entwickelt, ein Medikament, das gegen Gehirnerschütterungen helfen soll, und das zur Zeit klinische Tests durchläuft.
Favre sagte, daß er höchstens vier diagnostizierte Gehirnerschütterung hatte. Erst im 18. seiner 20 Jahre in der NFL wurde das Gehirnerschütterungsprotokoll eingeführt. Doch wenn er heute hört, wie die Symptome sind, Klingeln im Ohr, Sterne sehen, dann hätte er tausende Gehirnerschütterungen gehabt. Deshalb würde er sich große Sorgen um seine Gesundheit machen. Mit seinen erst 48 Jahren würde er immer vergeßlicher. Erste Symptome einer Gehirnerkrankung, die immer weiter fortschreitet.
Favre würde es deshalb begrüßen, wenn Kinder erst mit frühestens 15 Jahren anfingen Football mit Körperkontakt zu spielen. Diese Überlegung gibt es ja in den USA.

Nach dieser Saison wird Ozzie Newsome als General Manager der Ravens aufhören. Sein langjähriger Assistent Eric DeCosta wird seinen Platz einnehmen.
Newsome war als Tight End der Browns ein Star. 1990 beendete er seine aktive Laufbahn.
In Baltimore wird er auch nach der Saison 2018 weiter arbeiten, man sucht aber noch einen Posten und einen Titel für ihn.
Newsome, der erste afro-amerikanische General Manager in der NFL, ist seit 2002 bei den Ravens. Zwei Super Bowls konnten die Ravens in seiner Zeit gewinnen. Doch zuletzt hatte der General Manager kein glückliches Händchen mehr, wenn es um die Zusammenstellung des Kaders ging. Die Ravens rutschten in die Mittelmäßigkeit ab. Seit dem letzten Super Bowl Sieg holten sie eine S/N Bilanz von 40-40.
Mal abwarten, ob er auf seiner „Abschiedstour“ mal wieder was positives für das Team zustande bringt.

Reuben Foster stand gestern vor Gericht und hörte sich die Anklage gegen sich an.
Der Linebacker der 49ers hatte im Februar seine Freundin über zugerichtet. Er schlug sie so hart, daß ihr ein Trommelfell riß.
Gegen eine Kaution von $75.000 bleibt er auf freiem Fuß. Der Prozeß soll am 30. April beginnen. Bei einem Schuldspruch könnten Foster 11 Jahre Knast drohen.

Die Top Fünf der überbezahlten NFL Spieler
Der Einspruch von Bengals Linebacker Vontaze Burfict wurde abgewiesen. Er muß seine erneute Suspendierung also absitzen.
Damit hält er Platz fünf der am höchsten überbezahlten Spieler der Liga zu Recht.
Eine große Tageszeitung in den USA hat sich die Mühe gemacht, diese fünf NFL Spieler zu bestimmen.
Auf Platz eins landete 49ers Quarterback Jimmy Garoppolo. Der hat mit seinen erst sieben Starts noch nichts bewiesen, bekommt aber für einen Fünfjahresvertrag $137,5 Millionen.
Auf Platz zwei landete Jaguars Defensive Tackle Marcell Dareus. Er ist in der Mitte seines Sechsjahresvertrags über $96,6 Millionen.
Er sorgt aber außerhalb des Platzes oft für Probleme, die sich dann auf das Team übertragen. Deshalb ließen die Bills das Talent zu den Jaguars ziehen.
Auf Platz drei ist Kirk Cousins. Der Quarterback bekam von den Vikings einen Vertrag über garantierte $84 Millionen für die nächsten drei Jahre.
Es wird absolut spannend zu sehen, ob und wie Cousins den Vikings das Geld in Leistung zurückzahlen kann.
Sechs Spieler der Offense haben es geschafft, in die Gehaltsklasse von Quarterbacks vorzustoßen. Unter ihnen ist seit Neuestem Jarvis Landry. Der Ex- Wide Receiver der Dolphins unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bei den Browns, der ihm pro Saison $15,1 Millionen einbringt. $47 Millionen wurden ihm garantiert. Ob die Browns mit ihm glücklich werden, darf bezweifelt werden.
Und Platz fünf gehört, wie gesagt Vontaze Burfict, Linebacker der Bengals.
Ein grandioser Spieler, der aber zu oft suspendiert ist (zum dritten Mal in drei aufeinanderfolgenden Jahren), egal ob es wegen Drogenverstößen ist, oder ob er mal wieder einen Gegenspieler absichtlich verletzte.
Für die $32,5 Millionen seines Dreijahresvertrags, den er erst kürzlich unterschrieb, steht er zu selten auf dem Platz.

Donnerstag, 12. April 2018

Kurzberichte
bettis01Jerome Bettis (Bild) will nicht, daß Le'Veon Bell unter den Bus kommt.
Bettis gehört zu den NFL Legenden. Seine Karriere begann bei den Rams. Doch so richtig in Fahrt kam er erst in Pittsburgh. Er verdiente sich seinen Spitznamen „The Bus“, weil er mit seinen 3.479 Läufen in seiner Karriere, so manchen Verteidigern, die ihn stoppen wollten, das Gefühl gab, unter einen Bus geraten zu sein.
Doch auch er kam mit seinen 3.479 Läufen, die ihm Platz vier in der ewigen NFL Bestenliste bescheren, nicht ungeschoren davon. Heute hat er starke Schmerzen im Bewegungsapparat, die auf seine kompromißlose Spielweise zurückzuführen sind.
Deshalb rät er Steelers Running Back Bell, möglichst nicht das Team zu wechseln. In Pittsburgh muß er nicht nur laufen, sondern in 20% seiner Spielzüge spielt er als Receiver. Das entlastet den Körper, wie Bettis meint.
Deshalb sagte ein grinsender „Bus“: „Deshalb willst Du nicht woanders hingehen, wo sich dich zwingen den Ball 425 mal pro Saison zu tragen.“

Landon Collins muß ein zweites Mal an seinem gebrochenen rechten Unterarm operiert werden.
Der Safety der Giants hatte sich die Verletzung im Dezember zugezogen. Und der Arm heilt nicht so schnell, wie es eigentlich sein sollte.
Die erneute Operation sorgt dafür, daß Collins vorerst nicht trainieren kann. Ob er zum Beginn des Trainingslagers einsatzbereit sein wird, steht auch noch nicht fest.
Collins geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. Er soll eine tragende Rolle in der Defense der Giants spielen. Erst am Montag rief er seinen Defensive Coordinator James Bettcher an, und sagte ihm, daß sein Arm sich großartig anfühle, und er 100% einsatzbereit wäre.
Das war wohl etwas vorschnell. Eine neue Untersuchung zeigte, daß die Platte, die den Knochen zusammenhält, nicht mehr richtig sitzt.

Die Saints machten Cam Meredith ein Angebot. Die Bears hatten die Chance diesem Angebot gleichzukommen, um den Wide Receiver zu halten. Sie entschieden sich dagegen.
Meredith wechselt also nach New Orleans und erhält dort einen Zweijahresvertrag über $10 Millionen von denen $5,4 Millionen garantiert sind.

Die Paarungen der Vorbereitungsspiele stehen fest.
Und die Internetseite der NFL meint, daß man sich zumindest fünf dieser bedeutungslosen Spiele ansehen sollte.
Acht Spiele werden landesweit Live übertragen.
Als sehenswert wertet die NFL Chuckys Rückkehr.
Jon Gruden erstes Spiel als neuer (alter) Head Coach der Raiders in Woche 1 sollte man sich ansehen.
Neun Jahre war Gruden als Analyst für ESPN tätig, bevor ein Monstervertrag ihn zurück an die Seitenlinie lockte.
Auch in Woche 1 spielen die Browns und die Giants. Die NFL meint, daß dieses Spiel interessant sein könnte, weil hier die Nr. 1 und 2 der Draft auf dem Platz stehen könnten.
Aufregend ist anders!
Und immer noch in Woche 1 gibt es das Spiel der Vikings in Denver. Case Keenum spielte eine tolle Saisoon 2017 und wechselte für ein moderates Gehalt von den Vikings zu Broncos. Minnesota gab Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins ein exorbitantes Gehalt, in der Hoffnung, daß er es in Siegen zurückzahlen könnte. Und ja, das könnte interessant werden, wenn es nicht so wäre, daß die beiden nur für ein oder zwei Angriffsserien auf dem Platz stünden.
In Woche zwei gibt das „Revanchespiel“ zum letzten Super Bowl. Die Eagles spielen in New England.
Wäre das kein bedeutungsloses Spiel, könnte es einen hinter dem Ofen hervorlocken. Allerdings werden hier die Spieler getestet, die die beiden Teams im Februar wieder zusammenführen könnten. Also geben wir dem Ding eine Chance.
In Woche drei spielen die Chiefs in Chicago, und das ist wichtig weil...
Chiefs Head Coach Andy Reid der Mentor des neuen Bears Head Coaches Matt Nagy war. Und Nagy vollbrachte wahre Wunderdinge mit dem eigentlich als Flop geltenden Quarterback Alex Smith in Kansas City.
Mal sehen, wie Nagy als Mitchell Trubisky Flüsterer wirkt?
Und hier ist der Spielplan in der Wochenübersicht. Die genauen Anstoßzeiten werden allerdings noch festgesetzt.

Mittwoch, 11. April 2018

brady-tom-sb49-mvpKurzberichte
Tom Bradys (Bild) Vertrag läuft noch zwei Jahre. Während um ihn herum Möchtegern- Quarterbacks den dicken Schotter einfahren, spielt der Superstar für ein geradezu erbärmliches Gehalt von etwa $15 Millionen.
Zwei Jahre, da wird es Zeit, einen neuen Vertrag auszuhandeln. Vier der letzten fünf Vertragsverlängerungen zwischen den Patriots und Brady wurden zwei Jahre vor Ende des laufenden Vertrags ausgehandelt.
Doch die Zeit arbeitet unerbittlich gegen Brady. Wenn die letzten zwei Jahre des aktuellen Vertrags beendet sein werden, wird der Quarterback 43 Jahre alt sein.
Ein neuer Zweijahresvertrag für einen 43-jährigen?
Laut Teambesitzer Robert Kraft überhaupt kein Problem. Er möchte den GOAT so lange wie möglich spielen sehen.

Aaron Rodgers war beim Dalai Lama. Der Quarterback der Packers schenkte dem spirituellen Führer aus Tibet eine Packers Mütze und andere Fanartikel.
Rodgers und seine Freundin Danica Patrick machen eine Reise durch Indien, als Mitglieder der Starkey Hearing Foundation. Diese Stiftung verteilt Hörhilfen an Menschen, die sich solche Geräte nicht leisten können.

Bills Offensive Guard Richie Incognito hört auf. Seine Leber und Nieren würden „den Betrieb einstellen“, wie er sagte.
Mit einer kontrollierten Lebensweise könne er die Organe wieder dazu bringen normal zu funktionieren. Dafür müsse er aber Streß meiden.
Der 35-jährige hatte erst kürzlich seinen Vertrag für 2018 umstrukturiert und auf fast $1,7 Millionen verzichtet.
Nachdem Center Eric Wood wegen einer Nackenverletzung in den Ruhestand trat und Left Tackle Cordy Glenn an die Bengals abgegeben wurde, fehlen mit Incognito jetzt drei Starter aus der O-Line der letzten Saison.

Die NFL hat Humor. Das wissen wir ja alle. Deshalb kann man über folgende Überschrift auf der NFL eigenen Internetseite nur herzhaft lachen: „Ist die Color Rush Ära in Gefahr Zuende zu gehen?“
OK, die meinen das ernst. Die NFL selber liebt diese aus Farbtopfexplosionen heraus entstandenen farbigen Trikots bei ihren Donnerstagsspielen.
FOX wird die Spiele ab der Saison 2018 übertragen, und der Senderchef Bill Wagner betonte, daß diese alternativen Uniformen nicht benutzt würden.
Nicht so schnell!
Das letzte Wort in dieser Angelegenheit haben die Teambesitzer. Die tendieren eher dazu, die augenlichtgefährdenden Schocker, die uns seit 2015 nerven, zu behalten, und sei es nur aus finanziellen Gründen. Der Ausrüster Nike stellt die Dinger her und verdient am Verkauf der Geschmacksbeleidigungen. Und der Vertrag läuft noch eine Weile. Es könnte also sein, daß die NFL andere Sendeplätze sucht, um den Vertrag zu erfüllen, wenn FOX sich zu sehr sträubt.
Und so wird es noch weiterhin Spieler wie Denvers Running Back CJ Anderson geben, die sich dämlich in den Uniformen vorkommen. Der sagte nach einem Spiel letztes Jahr, bei dem die Broncos komplett in einem hellen Orange spielen mußten: „Ich habe ausgesehen wie ein Kürbis.“

Im September 2017 wurde Ethan Westbrook auf der Interstate 5 außerhalb von Bakersfield, California, von der Polizei angehalten. Im Wagen des Defensive Linemans der Rams fand die Polizei eine unregistrierte, geladene Waffe.
Letzte Woche war die Verhandlung und Westbrook bekam einen Tag Gefängnisstrafe und eine Bewährungszeit von drei Jahren.
Es wird erwartet, daß der Verteidiger am Montag zum freiwilligen Training der Rams erscheint.
Eine Strafe durch die NFL erwartet ihn aber wohl noch.

Dienstag, 10. April 2018

Kurzberichte
luck-mit-coltshelm2Andrew Luck (Bild) hat auf einer Pressekonferenz viel geredet, aber kaum etwas gesagt.
Der Quarterback der Colts sagte, daß er letztes Mal zu früh nach einer Verletzung zurückgekommen wäre. Das würde ihm nicht mehr passieren.
Fragen nach dem aktuellen Status seiner verletzten Schulter im Wurfarm, beantwortete er schwammig. Wann er zurückkommt? Ob er wieder der Andrew Luck von 2014 sein kann? Liegt die Heilung im Zeitplan?
Keine Antwort, die etwas aussagt. Die Schulter würde Fortschritte machen. Er wäre sehr, sehr optimistisch, daß er zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit wäre, das ließ er sich entlocken.
Und ein echtes Wurftraining hat er immer noch nicht aufgenommen. Kleine Bälle würde er werfen, sagte Luck. Den „Duke“, den offiziellen Football der NFL, würde er noch nicht werfen. Mehr bekam man nicht aus ihm heraus.
Klingt so, als müsse man davon ausgehen, daß Luck einen Großteil der Vorbereitungszeit verpassen wird.
Und auch wenn Luck sehr, sehr optimistisch ist, zum Trainingscamp wieder fit zu sein, steht dahinter doch ein großes Fragezeichen.

Die Giants können mit Odell Beckham jr. rechnen. Der Wide Receiver hat nicht vor, zu streiken.
Offensive Coordinator Mike Shula sagte der Presse, daß Beckham jr. schon an den freiwilligen Trainingseinheiten teilnehmen wird. Der Wide Receiver möchte seinem neuen Head Coach Pat Shurmur und dem Offensive Coordinator zeigen, daß sie auf ihn zählen können.
Seinen megamonstermäßigen Langzeitvertrag will Beckham aber auf jeden Fall haben, davon weicht er nicht ab. In den letzten Wochen wurde viel spekuliert, wohin der Wide Receiver wohl wechseln wird, aber an diesen Gerüchten war nichts dran.
Neben dem Training mit den Giants wird Beckham aber weiter an der Wiederherstellung seiner Geschwindigkeit arbeiten. Seine Knöchelverletzung, die er sich in der letzten Saison zuzog, läßt er weiter in Los Angeles behandeln. Diese Verletzung ist es auch, die die Frage aufwirft, wann er denn voll am Mannschaftstraining wird teilnehmen dürfen?
Da haben dann die Ärzte das letzte Wort.
Am freiwilligen Konditionstraining der Giants am Montag nahm Odell Beckham jr. teil. Damit bewies er schon mal seinen guten Willen.

Während also nach und nach die freiwilligen Trainingseinheiten beginnen, hat man immer ein Auge darauf, wer teilnimmt, und wer nicht.
Beckham jr. kam also in New York, während Khalil Mack in Oakland keine Lust hatte.
Der Pass Rusher der Raiders geht in das letzte Jahr seines Rookievertrags. Die Raiders zogen ihre Option auf das fünfte Jahr Macks und dann stehen ihm $13,846 Millionen zu. Danach möchte Mack einen Vertrag haben, der ihm zum bestbezahlten Spieler auf der Position macht. Den Titel hält derzeit Von Miller von den Broncos mit $19 Millionen.
Mack war einmal Verteidiger des Jahres und wurde zweimal in die Startelf des All-Pro Teams gewählt, das will er sich vergüten lassen.
Sein Nichterscheinen wird schon mal als Hinweis auf kommende, harte Vertragsverhandlungen gesehen.

Die Offense der Cowboys hatte letztes Jahr Probleme.
Die Offense der Cowboys bekam noch größere Probleme, als Tyron Smith ausfiel. Der Left Tackle fehlte in drei Spielen und spielte in weiteren zwei nicht ganz durch. Da bekam Quarterback Dak Prescott viel Druck von seiner blinden Seite. Alleine Atlanta Falcons Pass Rusher Adrian Clayborn konnte Prescott sechs Mal sacken.
Smith hatte eine Rückenverletzung und mehrere andere Wehwehchen, die er nach der Saison behandeln ließ. Jetzt, so sagt der Left Tackle, wäre er wieder völlig in Ordnung. Er fühle sich in der besten Form seines Lebens.
Dak Prescott wird froh sein, das zu hören.

Packers Wide Receiver Trevor Davis machte einen Bombenwitz, und wurde verhaftet.
Manche Deppen lernen es nie, und so meinte auch Davis, auf dem Flughafen von Los Angeles einen blöden Scherz machen zu müssen.
Am Schalter der Hawaiian Airlines wurde er routinemäßig gefragt, ob er Aerosole, Messer oder Explosivstoffe im Gepäck hätte. Davis dreht sich zu seiner Begleiterin um und fragte: „Yeah, hast Du den Sprengstoff eingepackt?“
Die Flughafenpolizei nahm Davis fest. Nach einer Stunde wurde er auf $15.000 Kaution freigelassen. Am 3. Mai muß er vor Gericht erscheinen.

Ex-Falcons Cornerback Jalen Collins ist zur Zeit ohne Team.
Und er wird es schwer haben, eins zu finden, denn er wurde für die ersten 10 Saisonspiele suspendiert.
Er hat verbotene leistungssteigernde Substanzen eingenommen.

Sonntag, 8. April 2018

Kurzberichte
wentz-carson4Carson Wentz (Bild) hat keinen „verletzungsverhindernden Instinkt“. Das ist die Meinung seines alten Quarterback-Coaches Frank Reich, der jetzt Head Coach der Colts ist.
Wentz müßte seine Vorgehensweise ändern, wenn er die Pocket verläßt. Doch Reichs Warnungen an Wentz wären zum einen Ohr rein und zum anderen wieder rausgegangen.
In der Folge verletzte sich Wentz vier Spieltage vor Saisonende gegen die Rams am linken Knie, als er selber in die Endzone hechtete. Er riss sich das vordere und hintere Kreuzband.
Allerdings kann man nicht sagen, daß diese Szene außergewöhnlich war. Wentz hatte nichts gemacht, was nicht hundert andere Quarterbacks vor ihm auch schon gemacht hatten.
Trotzdem will Head Coach Doug Pederson noch mal eindringlich auf Wentz einwirken. Den nächsten Super Bowl will Pederson mit Wentz auf dem Platz gewinnen. Es wird erwartet, daß Wentz in Woche eins der kommenden Saison spielen kann.
Und wenn Frank Reicht schon Probleme mit der Spielweise von Wentz hatte, dann stehen ihm in Indianapolis grauenvolle Zeiten bevor. Andrew Luck ist bekannt dafür viel zu viel zu riskieren. Dazu kommt eine Offensive Line, die den Quarterback nicht ausreichend beschützen kann.
Wenn Frank Reich nicht schon graue Haare hätte, würde er sie wohl demnächst bekommen.

Die Spring League hatte am Samstag ihren ersten Spieltag.
Hauptdarsteller dieser Entwicklungsliga für gestrauchelte NFL Existenzen war „Das Straucheln in Person“, Johnny Manziel.
Da er ein paar Dollar für seinen Auftritt bekam, heißt es, daß Johnny Football sein erstes Spiel als Profi seit 2015 bestritt.
Die Spieler der Liga waren fast alle schon mal bei einem NFL Team unter Vertrag, ob als Ersatzspieler, Mitglieder eines Trainingsteams, oder Talente, die sich als Flops entpuppten.
Sie wollen sich den Scouts der NFL noch mal präsentieren. Es sollen Vertreter von 10 NFL Teams bei den zwei Spielen am Samstag anwesend gewesen sein. Über 20 Teams hätten die Videobänder der Spiele angefordert.
Die Liveübertragungen auf Facebook sollen über 65.000 Zuschauer gehabt haben.
Und sie sahen einen Touchdownpass von Manziel in einer 7:11 Niederlage seines South Teams. Manziels Statistik: 9 von 15 für 83 Yards, 1 Touchdown. Er wurde dreimal gesackt.
Ob die Scouts bei den ersten zwei Spielen dieser aus zwei Spieltagen bestehenden Liga etwas gesehen haben, das sie überzeugt hat, bleibt abzuwarten.

Samstag, 7. April 2018

Kurzberichte
gase-adamWide Receiver Jarvis Landry weg, Defensive Tackle Ndamukong Suh weg.
Alternde ehemalige Stars wie Wide Receiver Danny Amendola und Running Back Frank Gore kamen.
Die Dolphins sind im Umbau. Ob am Ende etwas wettbewerbsfähiges dabei herauskommt, wird man sehen.
Head Coach Adam Gase (Bild), der bisher nicht geglänzt hat, sagte, daß die Niederlage in Woche 15 gegen Buffalo der Auslöser zum Umdenken war. Es folgten zwei weitere Niederlagen, die zu einer unterirdischen 5-11 Saison geführt haben.
Gase kam das Spiel gegen die Bills endlos vor. Er habe immer darauf gewartet, daß seinem Team etwas positives gelingen möge. Doch nichts klappte. Es gab kein aufbäumen, keinen Schwung. Es wäre sehr enttäuschend gewesen, sagte der Mann, der für aufbäumen und Schwung bringen verantwortlich ist.
Doch laut Gase gab es nicht genug Spieler, die mehr gemacht hätten, als nur ihren Job. Keiner wäre über sich hinausgewachsen und hätte sich gewehrt. Die Leistungsträger hätten gut gespielt, aber nicht sehr gut. „Und da,“ so Gase, „fühlten wir, daß wir einige Sachen im Umfeld verändern mußten.“
Aber ob es klug ist, alternde Spieler zu holen?
Die mögen ja Siegeswillen in sich tragen, aber können ihre Körper den Druck aushalten?
Gase glaubt, daß er und sein General Manager das Richtige getan hätten. Man hätte für 2018 eine gute Mannschaft zusammengestellt, die in der AFC East mithalten könnte.
Aber irgendwie hört man das jedes Jahr aus Miami.

Wau, da hatte Bob McNair aber eine späte Eingebung.
Während der letzten Saison sagte der Besitzer der Texans seine Meinung zu den anhaltendem Protesten der NFL Spieler während der Nationalhymne. „Es ist nicht gut, daß die Häftlinge das Gefängnis führen,“ waren seine wohlgewählten Worte dazu.
Nachdem eine Proteststurm über ihn hinweg gezogen war, und seine Spieler offen von einer Meuterei gegen ihren Teambesitzer redeten, entschuldigte McNair sich für seine Bemerkung.
Heute, fast ein halbes Jahr später, fällt dem Mann ein, daß er damals ja gar nicht die Spieler gemeint hätte. Er hätte die leitenden Angestellten der Liga gemeint, die mehr Macht hätten, als die Teambesitzer. Niemals hätte er die Spieler gemeint, die sich hinknien.
Na ja, McNair ist 80. Lassen wir das mal als Entschuldigung gelten.
Apropos Entschuldigung... McNair bedauert es heute, daß er sich damals für seinen Spruch entschuldigt hat. Aber damals hat er ja auch noch geglaubt, daß er ihn auf die Spieler bezogen hat, nicht auf die leitenden Angestellten der Liga. Heute weiß er ja besser, was er damals meinte.

Punter Marquette King wurde von den Raiders gefeuert.
Am Donnerstag unterschrieb er beim Divisionsrivalen aus Denver. Dort erhielt er einen Dreijahresvertrag über $2 Millionen. Mit Extrazahlungen kann er es auf $7 Millionen bringen.
Jetzt, so sagte er, würde er sich darauf freuen, sich an den Raiders zu rächen.
Rache... ein Punter... ein Brüller!

Die Rams hatten viel Platz unter der Gehaltsobergrenze.
Sie schmissen mit fetten Verträgen für Free Agents nur so um sich. Und so schmolz das Polster.
Jetzt wurde der Platz knapp, und dabei ist ein Spieler immer noch ohne fetten Vertrag, der darauf wartet, Aaron McDonald.
Der Pro Bowl Defensive Tackle gehört zu den besten Spielern auf seiner Position. Andere Teams würden ihn bestimmt gerne verpflichten.
General Manager Les Snead beruhigte die Fans. Man hätte alle Verträge abgeschlossen, in dem Wissen, daß für McDonald noch genug übrig bleiben mußte. McDonald wäre einer von 53, und man hätte ihn ganz bestimmt nicht vergessen.
Für 2018 liegen die Rams jetzt 43 Millionen über der Gehaltsobergrenze, aber Verträge, die nach der Saison auslaufen, sorgen dafür, daß 2019 wieder eine Menge Geld übrig sein wird.

Panthers Linebacker Thomas Davis ist für die ersten vier Saisonspiele gesperrt.
Der dreimalige Pro Bowler hat verbotene leistungssteigernde Mittel eingenommen.

Jim Kelly konnte die Intensivstation verlassen.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills war erneut an Mundhöhlenkrebs operiert worden.
Es wird noch etwas dauern, bis er wieder schlucken und feste Nahrung zu sich nehmen kann, aber die Ärzte sagten, daß er auf dem Weg der Besserung wäre.

Donnerstag, 5. April 2018

Kurzberichte
Griffin III-Robert3RGIII, klingelt da noch was?
Nein!
Macht nix!
Robert Griffin III (Bild) war ein sehr talentierter Quarterback, als er 2012 aus dem College kam und als Rookie bei den Redskins spielte. Ach was spielte... auftrumpfte!
Doch ein Kreuzbandriss beendete seinen Höhenflug in der NFL. In der Saison 2017 war er bei keinem Team unter Vertrag.
Am Mittwoch unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $1 Million bei den Ravens. Da ist er der Ersatzmann für Joe Flacco, der bereits in seine 11. Saison geht.

Die Lions verpflichteten Matt Cassel. Er soll mit Jake Rudock um den Posten des Ersatz- Quarterbacks kämpfen.
Cassel war von 2005 - 08 bei den Patriots, als auch General Manager Bob Quinn und Head Coach Matt Patricia in New England tätig waren.
Doch Starter Matthew Stafford hat lange keinen Ersatzmann gebraucht. Nachdem es zu seinem Karrierebeginn so aussah, als würde er zu den Dauerverletzten gehören, ist er in 112 Spielen in Folge gestartet. Damit hat er die drittlängste Serie unter den aktiven Quarterbacks inne.

Die Titans haben gestern ein großes Brimborium darum gemacht, ihre neuen Uniformen vorzustellen.
Ich bin froh, daß ich davon gehört habe, bemerkt hätte ich es sehr wahrscheinlich nicht, daß sich da was geändert hat.
20.000 Fans der Titans jedenfalls waren bei der Vorstellung anwesend und sollen ziemlich aus dem Häuschen gewesen sein.
Bilder dazu gibt es auf Twitter

Wildhüter in Florida haben Ermittlungen gegen Von Miller aufgenommen.
Der Linebacker der Broncos soll bei einem Angelausflug einen Hammerhai gefangen haben, was verboten ist.
Die Anzeige gegen Miller kam von den People for the Ethical Treatment of Animals (PETA). Die Organisation legte Bild- und Videobeweise vor. Die zeigen, wie Miller stolz mit dem Fisch posierte, bevor er ihn zurück ins Meer warf.
Unter Artenschutz stehende Tiere müssen aber sofort und unverletzt wieder freigelassen werden, wenn sie am Haken hängen.
Da es immer mal vorkommt, daß ein geschützter Fisch gefangen wird, gibt es Regeln. Die sagen, daß der Fisch vermessen und fotografiert werden darf. Das muß aber Geschehen, während das Tier schnellstens und ohne Verzögerung wieder freigelassen wird.
Hammerhaie gelten als sehr streßanfällig und sterben oft, nachdem sie gefangen und wieder freigelassen wurden.
Im schlimmsten Fall für Miller könnte es 60 Tage Gefängnis geben und eine Strafe über $500.

Wer von uns hat das nicht auch schon erlebt. Wir kaufen unserer Liebsten ein paar Klunker für schlappe $15 Milliönchen und müssen dann feststellen, daß wir das ganze Gelump für die Hälfte hätten haben können.
So passierte es jetzt Saints Quarterback Drew Brees. Er verklagte seinen Schmuckhändler Vahid Moradi in San Diego wegen Betrugs und Vertragsbruchs.
Über sieben Jahre hinweg hätte Moradi ihm Schmuck zu völlig überteuerten Preisen verkauft, begründet Brees seine Klage. 29 Seiten umfasst die Klageschrift. Brees begann den Schmuck zu kaufen, zwei jahre nachdem er als Rookie zu den Chargers ging.
Das Ehepaar Brees kaufte den Schmuck als Wertanlage. Als jetzt ein Gutachter das zeug unter die Lupe nahm, konnte der keine Wertsteigerung feststellen. Er meinte, daß die Breeses $9 Millionen zu viel bezahlt hätten.
Die Anwälte des Schmuckhändlers bestreiten, daß Moradi Brees zu viel berechnet hätte.

Die Rams holten sich Wide Receiver Brandin Cooks und eine Wahlmöglichkeit in Runde vier der nächsten Draft von den Patriots.
Los Angeles gabe New England dafür einen Draftpick in Runde eins und einen in Runde sechs.
Cooks wurde 2014 in Runde eins von den Saints einberufen und wechselt jetzt zu seinem dritten Team in drei jahren.
Die Patriots haben jetzt zwei Wahlmöglichkeiten in Runde eins, Nr. 23 und 31.

Am Dienstag begannen die Cardinals ihr Konditionstraining.
Auch David Johnson nahm daran teil. Der Running Back hatte in der Saison nur 43 Spielzüge absolviert, bevor eine Handgelenksverletzung seine Saison beendete.
Die Verletzung ist gut verheilt, und Johnson kann an allen Trainingseinheiten teilnehmen.

Patriots Wide Receiver Julian Edelman bekam am 25. März eine alarmierende Botschaft in seinem Instagram Konto.
Jemand schrieb ihm: „Ich werde in meiner Schule eine Schießerei veranstalten guck die Nachrichten.“
Edelman meldete den Eintrag den Behörden. Die konnten den Absender ausfindig machen und festnehmen.
Da es sich um einen erst 14 Jahre alten Jungen handelt, wurden sein Name und seine Adresse nicht bekanntgegeben.
Die Polizei dankte Edelman für seine Aufmerksamkeit, die vielleicht Schlimmeres verhindert hätte.

Dienstag, 3. April 2018

Kurzberichte
smith-geno3Geno Smith (Bild) wechselte vom Atlantik zum Pazifik und landete in Los Angeles. Der bei den New York Jets und Giants gescheiterte Quarterback unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den Chargers.
Dort wird er mit Cardale Jones in den Wettstreit treten, wer denn der Ersatzmann von Phillip Rivers sein darf.

Schon letztes Jahr haben die Cowboys versucht, Patriots Defensive End Kony Ealy zu bekommen. Doch die Jets waren schneller.
Dieses Jahr war er ein Free Agent, und Dallas griff zu. Zwar hatten Ealy und die Jets noch an einem neuen Vertrag gearbeitet, doch man konnte sich nicht einigen.

Die Cardinals verpflichteten Ex-Cowboys Wide Receiver Brice Butler.
Sie gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $3,6 Millionen. Nicht schlecht für einen Receiver, der 2017 15 Pässe für 317 Yards fing.

Ben Navarro hat sich die Panthers mal genauer angesehen.
Navarro ist der Gründer und Geschäftsführer der in South Carolina ansässigen Sherman Financial Group LLC.
Letzte Woche war schon Alan Kestenbaum, ein Stahl-Milliardär aus Kanada, in Charlotte.
Aus der Stahlarbeiterstadt Pittsburgh wird sich auch David Tepper die Bücher des Teams genauer ansehen. Tepper ist ein Hedge Fond Manager, der bereits Anteile an den Steelers besitzt. Diese müßte er verkaufen, wenn er den Zuschlag für die Panthers erhalten sollte.
Der Bieterkrieg für das recht erfolgreiche Team ist also in vollem Gange. Die $2 Milliarden Grenze wird bei diesem Verkauf sicher fallen.
Die Liga hofft, daß sie bereits beim Frühjahrstreffen der Clubbesitzer vom 21. bis 23. Mai über den neuen Besitzer entscheiden kann.
Drei Viertel der Teambesitzer müssen dem neuen Besitzer zustimmen.

Es geht los. Die Cheftrainer, die ein neues Team übernommen haben, dürfen am heutigen 3. April zum ersten Mal offiziell mit den Spielern Kontakt aufnehmen.
Einige dieser Teams lassen sich damit bis zum 9. April Zeit.
Für alle anderen Teams ist der 16. April der Stichtag.

Sonntag, 1. April 2018

Kurzberichte
prescott-dak4„Dak muß besser werden, und er weiß das,“ sagte Cowboys Head Coach Jason Garrett. Die große Hoffnung, die man 2017 in Quarterback Dak Prescott setzte, erfüllte sich nicht.
Garrett sagte nicht genau, in welchen Bereichen Prescott (Bild) sich verbessern müßte, aber daß er noch viel an sich arbeiten müßte, das ist für den Head Coach klar.
2017 hat Prescott in fast allen Bereichen gegenüber 2016 nachgelassen. 13 Interceptions bedeuteten das Dreifache seiner Bilanz aus 2016. Doch man habe Geduld mit Prescott betonte Garrett. Die meisten Quarterbacks würden ihren Zenit erst in den 30ern erreichen.
Der Vergleich von Prescotts ersten beiden Saisons
2016: 13-3 W-L; 229,2 Passyards pro Spiel; 23-4 TD-INT; 104.9 Passer Wertung
2017: 9-7 W-L; 207,8 Passyards pro Spiel; 22-13 TD-INT; 86.6 Passer Wertung.
2016 trennte sich Prescott viel schneller vom Ball, als 2017. In seiner ersten Saison überlegte er nicht so oft, sondern entschied sich schneller und warf die einfacheren, kürzeren Pässe. 2017 wollte er zu oft zu viel. Um so zu spielen, hätte er die Verteidigungen besser entziffern müssen, das wäre noch zu schwer für ihn, meinte Garrett.
Und vergessen wir mal nicht, daß die grundlose Suspendierung von Running Back Ezekiel Elliott und die miese Leistung von Wide Receiver Dez Bryant es dem jungen Quarterback nicht gerade einfacher gemacht haben.
2018 kann das Alles schon wieder viel besser laufen.

Die Seahawks bauen den Kader um. General Manager John Schneider möchte es aber nicht Umbau nennen. Für ihn ist es ein alljährlich stattfindender Neustart.
Dann ist es dieses Jahr allerdings ein gründlicher Neustart. Richard Sherman, Michael Bennett, Sheldon Richardson, Jimmy Graham, Jeremy Lane und Paul Richardson gehören zu den Leistungsträgern des Teams, die nicht mehr in Seattle sind.
Diese Spieler müssen nun ersetzt werden, um die 9-7 Katastrophe der letzten Saison vergessen zu machen. Besonders in der Offense, wo es eigentlich nur Quarterback Russell Wilson gibt, besteht nicht nur Umbau- sondern Aufbau- Bedarf.
Der General Manager möchte das mit frischen Spielern erreichen.
Den Fans wird es egal sein, ob es ein Umbau oder ein Neustart wird. In der NFC West mit den Rams, Cardinals und den hoffnungsvollen 49ers muß ein starkes Team her, um mithalten zu können. Das muß Schneider zusammenstellen.

Er ist ein Running Back, der den Kontakt sucht und sich wohl fühlt, wenn er austeilen kann.
Noch.
Andere Spieler berühren wird ja ab 2018 weiter eingeschränkt. Doch bisher durfte er noch.
2015 wurde Thomas Rawls von den Seahawks verpflichtet, ohne gedraftet worden zu sein. Er sollte Marshawn Lynch ersetzen. Doch nachdem er in seiner ersten Saison 830 Yards erzielt hatte, forderte seine harte Spielweise ihren Tribut. Rawls hatte Probleme gesund zu bleiben. In den letzten beiden Saisons brachte er es nur auf 10 Spiele.
Die Jets nahmen ihn trotzdem auf und gaben ihm einen Einjahresvertrag. Doch den Einzug in den Saisonkader muß er sich verdienen.

Die Raiders feuerten Punter Marquette King.
King gilt als „Star“ auf seiner Position. Deshalb kam diese Entscheidung überraschend.
Meine Meinung darüber, ob Punter als Footballspieler bezeichnet werden dürfen, ist ja bekannt.
Durch seine Entlassung sparen die Raiders $2,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

„Wir brauchen Vontaze Burfict,“ heißt es aus der Chefetage der Cincinnati Bengals.
Auch wenn der Linebacker mal wieder suspendiert ist, ist er für das Team wichtig. Er wäre ein Motivator für die jüngeren Spieler, auf den man nicht verzichten könne, heißt es weiter.
Zusätzlich zu seinen Suspendierungen kommen Verletzungen, die ihn vom Einsatz abhalten. Nur 2012 und 13 spielte er in allen 16 Saisonspielen. Von den möglichen 64 Spielen seit 2014 spielte er nur in 36.
Auch 2018 wird er wieder die ersten vier Spiele verpassen, sollte sein Einspruch gegen eine erneute Suspendierung abgewiesen werden.
Trotzdem wollen die Bengals Burfict nicht feuern. In den paar Spielen, in denen er mitmischen kann, und als Führer in der Spielerkabine, ist er für sie zu wertvoll.

Saints Head Coach Sean Payton, der mit im Regelkomitee sitzt, und für die dusselige Helm-Regel mitverantwortlich ist, verteidigt diese natürlich.
Payton glaubt nicht, daß der Football der NFL dadurch „weicher“ wird. Er glaubt, daß das Spiel auch weiterhin sehr körperbetont bleibt.
Viele Spieler, hauptsächlich Verteidiger, sehen das anders. Es würde darauf hinauslaufen, daß man „Flag-Football“ spielen würde. Das kann man jetzt zweifach deuten. 1. kann es heißen, daß das Spiel langweiliger und berührungsloser ablaufen wird, 2. kann es heißen, daß die Schiedsrichter sehr viel Spaß mit Flaggen haben werden, und es kaum einen Spielzug geben wird, bei dem keine gelbe Flagge durch die Gegend fliegt.
Doch laut Payton soll es ja gar nicht so schlimm werden. Sein Wort in des Footballgottes Gehörgang.

„Wir müssen sehr bald einen Quarterback einberufen,“ ist Patriots Besitzer Robert Kraft überzeugt.
Nicht, daß er Tom Brady bald ersetzen möchte, aber ewig wird auch der nicht spielen können. Bald einen Ersatzmann zu draften, der noch von Brady lernen kann, ist tatsächlich eine gute Idee.
Jimmy Garoppolo, der ja als Bradys Nachfolger gehandelt wurde, kam 2014 nach New England. Doch er führt jetzt die 49ers in die Schlacht.
Langsam wird es Zeit für die Patriots. Brady ist 40, erst 40, wenn man ihn spielen sieht, aber das Ende ist nahe.

Jim Kelly wurde erneut an seinem Mundhöhlenkrebs operiert.
12 Stunden lag der Ruhmeshallen Quarterback der Bills unter dem Messer. Nachdem der Krebs herausoperiert war, wurde der Rachen rekonstruiert.
Nach der Operation sagten die Ärzte, daß die Operation erfolgreich verlaufen wäre.

Brandon Weeden ist wieder in Houston. Bereits 2015 war der Quarterback bei den Texans.
Weeden wurde 2012 in der ersten Runde der Draft von Cleveland einberufen. Doch wie es sich herausstellte, war er für die NFL nicht geeignet.
Als Ersatzmann für Deshaun Watson sollte es aber gerade so reichen.

Donnerstag, 29. März 2018

„Wir wollen den Kopf aus dem Spiel nehmen“
norman-josh2Die Wellen schlagen hoch. Die Experten und die Spieler sind sich einig, daß die neue Regel, Angriffe mit dem Helm voran betreffend, Chaos und unsägliche Spielverzögerungen auslösen wird.
Redskins Cornerback Josh Norman (Bild) fragte schon, ob das denn überhaupt noch Football wäre, was sie spielen würden? Wer Football spielen würde, wisse doch, daß es ein brutales Spiel wäre.
Seit einigen Jahren wird das Spiel immer verwaschener und langweiliger. Tackles, die einen früher aus dem TV-Sessel gerissen haben, werden immer weniger, weil sie verboten sind. Gibt es auf dem Platz mal keine Strafe dafür, gibt es nach dem Spiel eine Strafe durch Commissioner Goodell.
Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte der NFL Chef, daß der Helm als Schutz für die Spieler gedacht ist und nicht als Waffe.
Vor der nächsten Saison werden Repräsentanten der Liga Kurse abhalten, bei denen sie den Trainern und Spielern genau erklären, wie die neue Regel wirkt, und wann sie angewendet wird. Ein Angriff mit dem Helm voran bringt eine 15 Yards Strafe, dazu eventuell noch einen Platzverweis und anschließend eine Geldstrafe der NFL oder eine Suspendierung. Zu einem solchen Rauswurf kann aber ein Videobeweis herangezogen werden, was das Spiel in die Länge ziehen wird. Der Videoschiedsrichter in New York ist aufgefordert, von sich aus einzuschreiten, wenn er einen solchen Angriff erkennt, den die Feldschiedsrichter übersehen haben, was das Spiel in die Länge ziehen wird.
Doch Goodell sieht das Alles nicht so schlimm. Genauere Ansicht der Spiele der letzten Saison hätten ergeben, daß es nach der demnächst geltenden Regel nur 10 Szenen gegeben hätte, in denen eine Strafe verhängt worden wäre.
Na dann...

Kurzberichte
Divisional Playoffs 2018. Saints at Vikings. Die Vikings liegen zurück. Keenum wirft den Paß zum Führungs Touchdown. Die Zeit läuft ab. Das Spiel geht mit 29:24 an Minnesota.
Im Januar war es so, daß die Schiedsrichter die Saints erst wieder aus der Kabine holen, und die Jubel Arien der Vikings unterbrechen mußten, weil der Extrapunkt noch getreten werden mußte. Eine unsinnige Aktion.
Das dachte auch das Regelkomitee und entschied, daß ein Extrapunkt, wenn das Spiel entschieden ist, nicht mehr ausgeführt werden muß.

Sagt dem Kickoff leise Servus.
Trotz aller Bemühungen des Regelkomitees, berühren sich immer noch Spieler bei diesem Spielzug. Das geht natürlich nicht, es könnte sich ja jemand wehtun. Deshalb steht der Kickoff auf der Liste der gefährdeten (und gefährlichen) Spielzüge ganz oben.
2018 wird es wohl noch Kickoffs geben, aber es könnte die Abschiedstournee für diesen Spielzug sein.
2019 wird der Ball an die 25 gelegt und gut.

Benjamin Watson ist zurück in New Orleans. Bereits von 2013-15 spielte der Tight End für die Saints.
Dann wechselte er zu den Ravens. Doch die konnten den 37-jährigen nicht mehr brauchen. Die Saison 2016 hatte er mit einer gerissenen Achillessehne komplett verpaßt. 2017 blieb er unter den Erwartungen.

Jim Kelly mußte sich erneut einer Krebsoperation unterziehen.
Der Hall of Fame Quarterback der Bills gab 2016 bekannt, daß sein Mundhöhlenkrebs besiegt wäre. Das war leider nicht der Fall. Der Krebs kam zurück.

Jay Gruden hat großes Vertrauen in Alex Smith. „Mit Smith sind wir auf der Quarterback Position ohne jeden Zweifel besser aufgestellt“, meinte der Head Coach der Redskins. „Ich möchte nicht gerne zwei Spieler miteinander vergleichen, aber es gibt immer jemanden, der auf einer Position der bessere ist. Und wir haben den besseren bekommen. Alex ist nicht nur in einer oder zwei Sachen der bessere. Er ist insgesamt der bessere.“
Kirk Cousins wird es egal sein, was sein ehemaliger Head Coach über ihn denkt. Er kassiert in Minnesota den dicken Schotter. Zumindest dabei ist er der bessere.

Die Browns gaben Cody Kessler an die Jaguars ab.
Cleveland bekam für den Ersatz- Quarterback Jacksonvilles Draftpick in Runde sieben der Draft 2019.

Die Giants wollen Odell Beckham jr. nicht abgeben.
Doch die Telefonleitungen wären offen für Angebote, heißt es.
Es müßte aber ein überwältigendes Angebot reinkommen, um den Wide Receiver ziehen zu lassen. Ein Draftpick in der ersten Runde auf jeden Fall, plus weiter Wahlmöglichkeiten, oder Spieler aus dem Kader des bietenden Teams.

Mittwoch, 28. März 2018

Kurzberichte
zimmer-mike2Mike Zimmer (Bild) möchte die Erwartungshaltung klein halten. Der Head Coach der Vikings meinte, daß der Super Bowl keine Pflicht wäre, nur weil man zur Zeit den teuersten Quarterback aller Zeiten im Kader hätte.
Kein schlechter Schachzug von Zimmer, denn Kirk Cousins mag zwar im Moment der bestbezahlte Quarterback aller Zeiten sein, zu den besten Quarterbacks der Liga gehört er aber gewiß nicht.
Da macht es Sinn, auf die Euphoriebremse zu treten.
Auf die Bremse traten die Vikings auch bei Teddy Bridgewater. Das Knie des Quarterbacks bereitete den Medizinern des Teams Sorgen. Bridgewater hätte noch einige Zeit der Reha vor sich, waren sich die Ärzte einig. Deshalb hätte man nicht versucht, den Quarterback zu halten, sagte Zimmer.
Zimmer selber war optimistisch, was Bridgewaters Knie anging, doch er wäre überstimmt worden. „Teddy sah gut aus, im Training,“ meinte der Coach. „Doch die Berichte aus der medizinischen Abteilung waren nicht so positiv, wie mein Eindruck. Die Ärzte waren der Meinung, daß es fraglich wäre, ob Teddy überhaupt jemals wieder würde spielen können.“

Die Seahawks feuerten Trevone Boykin.
Der Quarterback wurde angezeigt, weil er seine Freundin gewürgt haben soll.
Boykin gehört nur zum Trainingsteam der Seahawks, ist also durchaus entbehrlich.

„Man darf Talent nicht gehen lassen,“ zeigte sich Giants Mitbesitzer John Mara überzeugt.
Dennoch schwirren Wechselgerüchte rund um das Problemkind Odell Beckham jr. Diese Gerüchte verdichteten sich, als die Rams ihr offizielles Interesse an dem ungehobelten Wide Receiver bekundeten.
Beckham will 2018 nicht spielen, wenn er vor der Saison keinen langfristigen Vertrag bekommt. Von welchem Team er den bekommt, spielt keine große Rolle.

Die Titans haben einen neuen Ersatz- Quarterback. Nachdem sie Matt Cassell entlassen hatten, verpflichteten sie am Dienstag Blaine Gabbert.
Der war zuletzt bei den Cardinals im Einsatz.

Colts Quarterback Andrew Luck hat nach seiner Schulteroperation das Wurftraining aufgenommen.
Aber noch besteht kein Grund zu der Annahme, daß Luck auch wirklich einsatzbereit sein wird, wenn die Saison beginnt.

In Houston gab Head Coach Bill O`Brien bekannt, daß Quarterback Deshaun Watson nach seiner Knieoperation vor dem Heilungsplan liegt.
Daß er schon an den freiwilligen Trainingseinheiten teilnehmen kann, ist aber kaum möglich.

Einstimmig angenommen wurde die neue, vereinfachte, Catch Rule.
Die Regel wurde so angenommen, wie sie bereits letzte Woche angekündigt wurde.
Ein Receiver hat den Ball unter Kontrolle wenn: Zwei Füße oder ein anderer Körperteil im Feld den Boden berührt.
Er eine Football Bewegung macht, wie z.B.:
-Einen dritten Schritt
-Er sich in Richtung der Line streckt, oder sie erreicht.
-oder er die Möglichkeit hat, so einen Akt zu vollziehen.
Daß der Videoschiedsrichter in New York jetzt weiterhin in 4k Auflösung und Mega-Super-Zeitlupe ansieht, ob der Ball sich noch den Bruchteil eines Millimeters bewegt, wenn der Receiver zu Boden fällt, ist damit Geschichte.

Gegen Angriffe, die mit dem Helm voran erfolgen, wird jetzt noch strenger vorgegangen. „Es ist ein Foul, wenn ein Spieler seinen Kopf senkt, um seinen Gegner mit dem Helm voran anzugreifen,“ lautet die Regel. Das betrifft jeden Spieler Offense, wie Defense und jeden Spielzug, also auch Laufspiele, bei denen sich Läufer und Verteidiger sehr oft Helm gegen Helm treffen. Der Spieler kann dann disqualifiziert werden. Nur welcher Spieler wäre es bei einem Laufspielzug?
Wird der Videoschiedsrichter in New York in 4k Auflösung und Mega-Super-Zeitlupe ansehen, wer den Bruchteil einer Sekunde eher den Kopf senkte?
Ich bin sicher, da werden wir eine Menge Spaß bekommen, mit dieser Regel. Regel Nr. 50 übrigens, die seit 2002 eingeführt wurde, um die Sicherheit der Spieler zu erhöhen.

Dienstag, 27. März 2018

Kurzberichte
nelson-jordieJordy Nelson (Bild) ist angefressen, und das zu Recht.
Die Art und Weise, wie die Packers ihn haben ziehen lassen, findet der Wide Receiver erbärmlich. Nelson betonte, daß er durchaus einem rekonstruierten Kontrakt zugestimmt hätte, wenn er ein vernünftiges Angebot bekommen hätte.
Der Wide Receiver ist enttäuscht darüber, wie General Manager Gutekunst und die Geschäftsleitung ihn behandelt haben.
Was ihn am Meisten verletzt hätte, wäre der Unwillen gewesen, eine vernünftige Lösung zu finden. Deshalb hätte er sich dazu entschieden, lieber auf dem freien Spielermarkt sein Glück zu suchen.
Na ja, und Oakland, Kalifornien, Sommer, Sonne, Strand und mehr, das klingt doch eh besser als das eiskalte, käsige Green Bay.
Nelson spielte in 136 Spielen für die Packers und fing 550 Pässe für 7.848 Yards und 69 Touchdowns.

Raiders Besitzer Mark Davis machte klar, daß Head Coach Jon Gruden die Spieler bekommen muß, die er haben will.
Ein klares Signal an General Manager Reggie McKenzie, daß der zu machen hat, was Gruden will. McKenzie wird nicht mehr das letzte Wort bei der Spielerauswahl haben.
„Reggie muß jetzt eine andere Rolle spielen, als bisher,“ sagte Davis.
Gut gespart hat McKenzie bisher. Oakland hat noch eine Menge Platz unter der Gehaltsobergrenze, mit der Gruden arbeiten kann.

Letztes Jahr kam Quarterback Jacoby Brissett kurzfristig von den Patriots zu den Colts. Erst kurz vor Saisonbeginn erkannte man in Indianapolis, was eigentlich ganz offensichtlich war, nämlich daß Andrew Luck nicht würde spielen können.
Brissett spielte so, daß das Team wenigstens nicht sang und klanglos unterging. Zwei Teams sollen jetzt ihr Interesse an Brissett bekundet haben, doch die Colts lehnten die Angebote ab. Sie wollen den Quarterback als Ersatzmann für Luck behalten. Sein Vertrag bei ihnen läuft noch 2018 und 19, und er ist in dieser Zeit mit $735.076 und $890.114 sehr billig.

Wie man mit dieser Art Musik zum Weltstar werden kann, erschließt sich mir nicht, aber Ed Sheeran füllt die Stadien. Und die NFL bekommt das zu spüren. Sheeran geht ab August in den USA auf Tour und tritt während der NFL Saison in fast allen Stadien der Liga auf, außer Lincoln Financial in Philadelphia, Soldier Field in Chicago, the Superdome in New Orleans und Raymond James Stadium in Tampa.
In Detroit steht bereits fest, daß sie in Woche 1 ein Auswärtsspiel haben werden, denn am Samstag vorher tritt dieser Schlafwagen-Sänger im Ford Field auf.
Und der Terminplaner Howard Katz hat bereits die Bitten anderer Stadionbetreiber vorliegen, Sheerans Terminplan zu beachten.

Die Cowboys haben zwei Free Agent Wide Receiver verpflichtet, Allen Hurns und Deonte Thompson. Doch nicht, um Dez Bryant zu mehr Leistung zu animieren, sondern um Terrance Williams zu ersetzen. Er mußte vor Kurzem operiert werden. Welcher Art seine Verletzung war, das gaben die Cowboys nicht bekannt. Doch es steht fest, daß Williams einiges an der Vorbereitungszeit verpassen wird.

Ndamukong Suh hat ein neues Team gefunden.
Die Rams gaben dem Defensive Tackle einen Einjahresvertrag über $14 Millionen.

Kein Langzeitvertrag, kein Einsatz, so einfach ist das für Odell Beckham jr.
Der Wide Receiver der Giants will 2018 nicht spielen, wenn er vor der Saison keinen langfristigen Vertrag unterzeichnet hat.
Beckham geht in seine fünfte Saison in New York, da die Giants ihre Option auf diese fünfte Saison zogen. Damit stehen ihm 2018 $8,46 Millionen zu. Nach dieser Saison wird Beckham jr. dann ein Free Agent, wenn die Giants sich nicht mit ihm einig werden.
Ob er 2018 spielen wird, das ist jetzt die spannende Frage.
Vielleicht finden die Giants ja noch einen Abnehmer, für den Querulanten.

Montag, 26. März 2018

Kurzberichte
suh-ndamukong-miami200Nach genauerer Ansicht haben die Jets erkannt, daß sie dabei waren, Blödsinn zu bauen. Sie haben sich ihr Angebot an Ndamukong Suh (Bild) noch mal reiflich überlegt, und kamen zu dem Schluß, daß sie es besser zurückziehen sollten.
Und das machten sie dann auch.
Suh sagte in einem Interview, daß es das beste Angebot war, das er auf seiner Suche nach einem neuen Team bekommen hatte.
Christopher Johnson, der Geschäftsführer der Jets, war in die Entscheidung, die General Manager Mike Maccagnan getroffen hatte, nicht eingebunden.
Nach einem „Gedankenaustausch“ zwischen Geschäftsführer und General Manager hätte man dann gemeinsam entschieden, daß es besser wäre, dieses Angebot an den Defensive Tackle zurückzuziehen.
Die Jets wären in einem Neuaufbau, da wäre es nicht sonderlich klug, einen 31 Jahre alten Spieler für viel Geld zu verpflichten, meinte Johnson. Zwar hätten die Jets viel Platz unter der Gehaltsobergrenze, fuhr Johnson fort, aber das sollte man nicht in nur einen Spieler stecken, wenn man die Zukunft gestalten wolle.

Giants Mit-Besitzer John Mara betonte, daß die neuesten Eskapaden von Odell Beckham außerhalb des Platzes, nicht gerade hilfreich für einen langfristigen Vertrag wären.
Beckham hat ja einen einfachen Wusch, er möchte ganz einfach der bestbezahlte Spieler werden, den es jemals in der NFL gab.
Mara sagte, daß er es leid wäre, dauernd fragen nach dem Benehmen seines Star-Receivers zu beantworten. „Odell weiß, was von ihm erwartet wird,“ sagte Mara. „Jetzt liegt es an ihm!“
Die neueste Eskapade Beckhams war ja eine Feier, in der ein weißes Pulver eine Hauptrolle spielte. Dummerweise tauchte davon ein Video im Internet auf.
Beckham wurde 2015 suspendiert und auch schon zu mehreren Geldstrafen verdonnert, doch gelernt hat er daraus nichts.
Ob er von den Giants zum bestbezahlten Spieler aller Zeiten gemacht wird, das kann man nicht glauben. Jedenfalls nicht, wenn Beckham jr. sich weiter daneben benimmt.

„Es kamen keine Angebote für ihn,“ antwortete Eagles Head Coach Doug Pederson auf die Frage, warum man Nick Foles nicht hat ziehen lassen.
Die Eagles haben viel für ihren Super Bowl MVP verlangt. Ein Team, das den Quarterback hätte haben wollen, hätte Philadelphia einen Draftpick in der ersten Runde überlassen müssen.
Foles bleibt also bei den Eagles. Und er wird als Super Bowl MVP seinen Platz als Ersatzmann von Carson Wentz wieder einnehmen.
Pederson betonte, daß Foles diese Rolle gerne wieder einnimmt. Es wäre OK für ihn, Carson Wentz zu unterstützen und zu entwickeln.

Samstag, 24. März 2018

Kurzberichte
bennett-michael2Michael Bennett (Bild) wurde angeklagt.
Der Defensive Lineman der Eagles, soll eine 66 Jahre alte, querschnittsgelähmte, Mitarbeiterin des Sicherheitspersonals beim Super Bowl LI in Houston verletzt haben.
Die Sache kam vor eine Grand Jury in Texas und die Geschworenen entschieden, daß Bennett der Prozeß gemacht werden soll.
Auf die Tat stehen bis zu 10 Jahre im Gefängnis und $10.000 Strafe.
Michael war als Zuschauer im Stadion, um seinen Bruder Martellus zu sehen, als die Patriots gegen die Falcons spielten.
Als er nach dem Spiel auf den Platz wollte, um seinem Bruder zu gratulieren, schubste er die Mitarbeiterin des Sicherheitsstabs zur Seite, als sie ihn bat einen anderen Zugang zum Feld zu benutzen, wobei sie verletzt wurde.
Dabei soll er die Frau sehr ausdrucksstark darauf hingewiesen haben, daß er ein Footballstar wäre, und er jeden Zugang zum Feld nutzen können, den er wolle.
Die Geschworenen fanden es besonders verstörend, daß Bennett weder Respekt vor, noch Mitleid mit einer Querschnittsgelähmten hatte, die versuchte, sich etwas Geld zum Leben zu verdienen.

Martellus Bennett beendete seine Karriere.
Vor 10 Jahren kam der Tight End in der zweiten Runde der Draft zu den Dallas Cowboys.
Nachdem die Packers ihn letztes Jahr feuerten, weil er sie nicht über eine Verletzung unterrichtete, ging er zu den Patriots. Als solcher wird er auch in den Ruhestand treten, denn nach der Saison 2016 gewann er mit ihnen Super Bowl LI.

Vikings Offensive Lineman Joe Berger beendete seine Karriere.
13 Jahre spielte er in der NFL, sieben davon in Minnesota.

Die Cardinals gaben Jared Veldheer an die Broncos ab. Im Tausch bekamen sie Denvers Draftpick in Runde sechs für den Tackle.
Arizona spart dadurch $6,9 Millionen unter der Gehaltsobergrenze.

Die Cowboys verpflichteten Wide Receiver Allen Hurns.
Hurns spielte vier Jahre für die Jaguars. In den letzten beiden Saisons spielte er kaum, weil er oft verletzt war.
Er bekam einen Zweijahresvertrag über $12 Millionen.

Vier Teams in zwei Jahren, das ist schon eine Leistung.
Brock Osweiler braucht wohl kaum die Koffer auszupacken, wenn er mal wieder irgendwo unterschrieben hat.
Jetzt landete der Quarterback in Miami, wo er als Ersatzmann für Ryan Tannehill antritt.

Odell Beckham jr. wurde auf $15 Millionen verklagt.
Angeblich hätte ein Leibwächter von Beckham den Kläger, Ishmael Temple, angegriffen. Das soll im Januar gewesen sein. Polizeiliche Akten dazu gibt es nicht, denn der Vorfall wurde nie angezeigt.
Temple glaubt allerdings, daß Beckham für den Angriff seines Bewachers verantwortlich gemacht werden soll.
Beckhams Anwälte sehen gute Chancen, daß die Klage abgewiesen wird, da keine Polizei gerufen wurde, und es keine Krankenhausakten gibt, die belegen, daß Temple verletzt wurde.
Wie es heißt, freuen die Anwälte sich darauf, Temple vor Gericht zu treffen.

Eagles Safety Malcolm Jenkins wurde operiert.
Er hatte einige gerissene Bänder an seinem linken Daumen.
Wie es heißt, wird er zum Start der freiwilligen Trainingseinheiten wieder fit sein.

Ndamukong Suh ist noch immer ohne Team.
Einige Teams zeigte ihr Interesse, aber am Ende war ihnen der Defensive Tackle vielleicht doch zu teuer.
Wie man hört sollen die Jets ihn unbedingt haben wollen, und sie offerierten ihm den besten Vertrag bisher. Was genau sie ihm boten, das wurde nicht bekannt.

Chargers Defensive Tackle Corey Liuget wurde für vier Spiele suspendiert.
Er hat sich verbotene, leistungssteigernde Mittel eingeworfen.

Freitag, 23. März 2018

Neue Regeln braucht die Liga... jedes Jahr wieder.
bryant-dez2Es wird noch diskutiert, aber die Vereinfachung der Catch Rule ist fast schon beschlossen.
Ein Receiver hat den Ball unter Kontrolle wenn:
Zwei Füße oder ein anderer Körperteil den Boden berührt.
Er eine Football Bewegung macht, wie z.B.:
-Einen dritten Schritt
-Er sich in Richtung Goal Line streckt, oder sie erreicht.
-oder er die Möglichkeit hat, so einen Akt zu vollziehen.
„Surviving the Ground“ also daß der Ball sich nach dem Aufschlag auf dem Boden nicht mehr bewegen darf, soll somit eliminiert werden. Letztes Jahr gab es einige Entscheidungen, die großen Unmut auslösten, als der Videoschiedsrichter urteilte, daß der Ball nicht gefangen wurde, weil er sich noch den Bruchteil eines Millimeters bewegt hat, als der Receiver auf den Boden fiel.
Die Idee, daß eine Passbehinderung nur noch mit 15 Yards bestraft wird, dürfte keine Chance haben.
Die Head Coaches befürchten, daß dann die Verteidiger zu oft die Trikots der Receiver greifen würden, wenn die Gefahr bestehen würde, daß die ihnen entkommen. Da wird es wohl bei den Strafen bleiben, die am Punkt des Vergehens verhängt werden. Und das sind meistens weit mehr, als 15 Yards.
Ansonsten stehen noch 8 weitere Regeländerungen oder neue Regeln auf dem Plan, über die ich berichte, wenn sie entschieden wurden.

Kurzberichte
Cowboys Wide Receiver Dez Bryant hat selber eingesehen, daß er schwer nachgelassen hat. Deshalb will er nächsten Monat privat mit Wide Receiver Coach David Robinson trainieren.
Bryant möchte lernen, die Passrouten besser zu laufen, weitere Passrouten lernen und sich eine bessere Fußarbeit angewöhnen.
Nötig hat er es. Er soll die Nr. 1 Anspielstation für Dak Prescott sein, und versagt dabei ziemlich. Von 132 Pässen auf ihn fing er letzte Saison nur magere 69.
David Robinson hat schon mit Antonio Brown, Emmanuel Sanders und Jordan Reed zusammengearbeitet.

Der Preis für die Carolina Panthers könnte ganz schön in die Höhe getrieben werden.
Vier Gruppen wollen das Team kaufen, und es soll zumindest $2,5 Milliarden teuer werden.
Das letzte Team das verkauft wurde, die Buffalo Bills 2014, ging für $1,4 Milliarden über die Ladentheke.

Vertragsanpassungen sind in Mode.
Raiders Running Back Marshawn Lynch hat seinen mit dem Team nachverhandelt.
Gut für ihn. Zwar bekommt er 2018 nur $5,5 Millionen statt sechs, aber davon sind $4,5 Millionen garantiert. Bisher hatte er keine Garantie.

Wenn die Sprache auf sein Knie kommt, wird es Teddy Bridgewater mulmig.
Der Quarterback der New York Jets möchte nicht über den Zustand seines operierten Knies sprechen. Das läßt nichts gutes erahnen.
„Ich fühle mich nicht wohl, jetzt darüber zu reden,“ antwortete Bridgewater bei einer Pressekonferenz auf die Frage, wie weit der Heilungsprozess bei ihm fortgeschritten wäre. „ Ich werde mit dem Trainerstab darüber reden, und wir werden einen Plan ausarbeiten.“
Klingt nicht gut.
Und daß mit seinem Knie nicht alles zum Besten steht,beweist die Tatsache, daß der einstige Hoffnungsträger der Vikings einfach so gehen konnte, ohne daß das Team ihm einen neuen Vertrag angeboten hat.
Und die Jets haben sich ja in weiser Voraussicht abgesichert, falls der Quarterback nicht mit in den Saisonkader übernommen wird. Bridgewater hat bei den Jets eigentlich nur für garantierte $500.000 unterschrieben. Die bekommt er auf jeden Fall. Weitere 500.000 kann er bekommen, wenn er mit ins Trainingslager geht. Wenn er danach gefeuert wird, bekommt er keinen weiteren Cent mehr von den Jets.
So einen Vertrag unterschriebt man wohl nur, wenn man weiß, daß etwas nicht stimmt.

Trumaine Johnson fühlt keinen Druck. Der Cornerback hat gerade einen Megavertrag bei den Jets unterschrieben. Das macht ihn aber nicht nervös.
Johnson unterschrieb für fünf Jahre und $72,5 Millionen, von denen $34 Millionen garantiert sind.
Und Johnson meinte dazu, daß er auf dem Platz beweisen wird, daß er das Geld wert ist: „Ich weiß, was ich kann. Ich war mein ganzes Leben voller Selbstvertrauen. Ich kann es gar nicht abwarten, mit dieser Defense zu spielen.“

Frank Gore bleibt in der AFC.
Bei den Colts wurde der Running Back entbehrlich, doch die Dolphins gaben ihm einen Einjahresvertrag.
Ob er auch wirklich dazu kommt, seine 14 Saison in der NFL zu spielen, das steht allerdings noch nicht fest.
Mit 14.026 Laufyards belegt Gore Platz fünf der ewigen NFL Bestenliste.

Rod Woodson wollte nicht wie eine verschmähte Liebe klingen. Irgendwie ist ihm das nicht ganz gelungen.
Der Hall of Fame Defensive Back und ehemalige Trainerassistent der Raiders, der von Jon Gruden nicht übernommen wurde, sagte, was er von der Verpflichtung des Head Coaches hält. „Gruden war wundervoll in seinem TV Job,“ meinte Woodson in einem Fernseh-Interview. „Er hat einige gute Sachen als Trainer gemacht. Aber er hat nur 53% seiner Spiele gewonnen. 10 Jahre, $100 Millionen. Ich hoffe Mark Davis hat einige Ausstiegsklauseln, weil meine Frage wäre, wie viele Super Bowls muß man gewinnen für $100 Millionen? Du gibst Bill Belichick so einen Vertrag. Aber Jon Gruden? Es fällt mir schwer, das zu verstehen.“
Und damit dürfte Woodson nicht alleine stehen.

Die Giants ließen Jason Pierre-Paul ziehen.
Die Buccaneers gaben New York ihren Draftpick in der Dritten Runde für den Defensive End.
JPP spielte von 2010 bis 17 für die Giants und brachte es auf 58,5 Sacks.
New York spart dadurch $12,5 Millionen ein.

Die Eagles verpflichteten Wide Receiver Mike Wallace.
Der ehemalige Raven unterschrieb für ein Jahr und $2,5 Millionen.

Noch ein Absacker gefällig?'
OK!
Johnny Manziel wird ein Schautraining abhalten. In San Diego will der Quarterback Clown beweisen, daß er es irgendwie doch schaffen könnte, einen Ball geradeaus zu werfen.
Und tatsächlich haben sich Vertreter von 13 NFL Teams angemeldet, um sich dieses Schauspiel anzutun.

Mittwoch, 21. März 2018

Und wieder soll eine neue Footballliga starten, die AAF.
ALLIANCEImmer wieder versuchen andere Ligen, sich zu etablieren. Manchmal versuchen sie, der NFL Konkurrenz zu machen, oft wollen sie in der NFL freien Zeit im Frühjahr spielen, und die NFL selber hat auch schon versucht, eine weitere Liga zu etablieren. XFL, USFL, WLAF/NFLE und wie sie alle hießen.
Die AAF möchte eine Komplementärliga zur NFL werden.
AAF steht für Alliance of American Football, und am Dienstag war die erste Pressekonferenz der Liga. Es wurde weniger Hype darum gemacht, als um die Ankündigung von World Wrestling Entertainment (WWE) Besitzer Vince McMahon, die XFL 2020 erneut zu starten.
Die AAF gab ihr Startdatum und einen TV Partner bekannt. Los geht es am 9.2.19 und CBS Sports Network wird die Spiele übertragen.
Charlie Ebersol und der Ex-NFL Verantwortliche Bill Polian stehen der Liga vor. Sie betonen, daß die Spieler keine langfristigen Verträge bekommen, und daß die Saison im April endet, lange bevor das Trainingslager der NFL beginnt. Dadurch soll den Verantwortlichen der NFL die Gelegenheit gegeben werden, die Spieler, die als Wackelkandidaten zur Aufnahme in ihre Liga gelten, genauer zu studieren und zu analysieren. Dazu war ja auch die WLAF/NFLE einst da.
Die acht Teams der Liga sollen nächsten Monat vorgestellt werden.
Mit Kickoffs werden sie sich nicht herumschlagen müssen. Nach einem Punktgewinn und zum Beginn jeder Halbzeit wird der Ball sofort an die 25 gelegt. Nach einem Touchdown gibt es keinen Extrapunktversuch durch einen Kick, sondern sofort den Zweipunkteversuch.

Kurzberichte
Ricky Williams hatte schon zu seiner Zeit in der NFL ein Fachgebiet, Marihuana.
Deshalb war der Running Back öfter mal suspendiert.
Jetzt will Williams mit Marihuana Geld verdienen. Er gründet eine Firma, die das Zeug vertreibt unter dem Namen „Real Wellness by Ricky Williams“.
Williams sagte, daß er sich ausführlich mit Cannabis beschäftigt hat, seit er die Footballschuhe an den Nagel gehangen hatte. Das hat er ja auch schon praktisch, während seiner Zeit in der NFL, und immer wieder sprach er von den positiven Eigenschaften der Droge, wenn er mal wieder suspendiert wurde.
Mittlerweile ist das Zeug in vielen Staaten der USA legal, und Williams eröffnete zunächst Läden in Los Angeles, San Diego und Orange County.

Die Jaguars feuerten Marcedes Lewis, und der fühlt sich respektlos behandelt.
Besonders stört der Zeitpunkt den Tight End, der 12 Saisons für Jacksonville spielte. Eine Woche nachdem die Transfersaison begonnen hat, und die meisten Free Agents neue Teams gefunden hätten, wäre für ihn kaum noch ein guter Vertrag zu bekommen, meinte Lewis.
Er hätte sich gewünscht, daß das Team ihn früher entlassen hätte. Er hätte etwas besseres verdient gehabt, als das.
Der 33-jährige absolvierte 170 Spiele für die Jaguars und fing 375 Pässe für 4.502 Yards und 33 Touchdowns.

Nachdem er zum zweiten Mal wegen Alkohol am Steuer verhaftet wurde, geht Jets Linebacker Dylan Donahue in eine Entzugsklinik.
Die Jets sagten, daß sie Donahues Entscheidung respektieren. Und wenn er zurückkäme, würde die Organisation hinter ihm stehen und ihn unterstützen.

Die Jets haben sich abgesichert, als sie Teddy Bridgewater einen Vertrag über $15 Millionen gaben.
Da sie mit Josh McCown bereits ihren Starter haben, und in der Draft bestimmt einen Quarterback einberufen, statteten sie Ex-Vikings Quarterback Bridgewater nicht mit einer hohen Garantiesumme aus. Sie gaben ihm einen Unterschriftsbonus über $500.000 und er kann $500.000 Trainingsbonus bekommen. Wenn die Jets ihn dann nach dem Trainingslager feuern, schulden sie ihm keinen weiteren Dollar mehr.
An die volle Summe kann Bridgewater nur kommen, wen er startet und gut spielt. Davon ist aber nicht auszugehen.

Am 19. März wurde Bills Wide Receiver Zay Jones nackt nach einem blutigen Zwischenfall verhaftet.
Die Polizei wurde zu einem lautstarken Streit in Los Angeles gerufen. Zay Jones und sein Bruder, Vikings Wide Receiver Cayleb Jones, hatten eine handfeste Auseinandersetzung.
Videos zeigen den nackten Zay, der mit vollem Namen Isaiah Avery heißt, wie er seinen Bruder schubst und Glastüren und Fenster zertrümmert.
Die Polizei nahm ihn unter Anderem wegen Vandalismus fest.
2017 fing Zay Jones als Rookie 27 Pässe für 316 Yards und 2 Touchdowns für Buffalo.

„Weniger ist mehr“, da sind sich die Teambesitzer einig.
Die Regel, die bestimmt, wann ein Paß gefangen wurde, und wann nicht, soll deutlich vereinfacht werden. Alle 32 Teambesitzer sind sich einig, daß es so mit dieser blödsinnigen Regel nicht weitergehen kann.
Die Mitglieder des Regelkomitees wissen also, daß sie diese Regel entschieden vereinfachen müssen. Und wir Fans können nur hoffen, daß dem Komitee das gelingt. Schon vor knapp zwei Jahren sollte die Regel vereinfacht werden, und das ging schief. Die Expertengruppe aus ehemaligen Spielern, Trainern und Schiedsrichtern kam zu der Überzeugung, daß die Regel voll OK wäre.
So kann man sich irren!

Dienstag, 20. März 2018

Kurzberichte
ebron-EricEric Ebron (Bild) wechselte von den Lions zu den Colts.
In Indianapolis bekam der Free Agent Tight End einen Zweijahresvertrag über $15 Millionen.
Das war eine der seltenen Entscheidungen, einen Free Agent aufzunehmen, die General Manager Chris Ballard traf. Dem waren die Spieler auf dem freien Markt nämlich viel zu teuer. Er möchte das viele Geld, daß er noch unter der Gehaltsobergrenze hat, nicht wild verteilen. Deshalb hat er vor, über die Draft ein Team aufzubauen, das den einzigen wirklich guten Spieler der im Kader ist, unterstützt.
Es geht also darum, Quarterback Andrew Luck zu schützen, und ihm fangsichere Receiver zurseite zu stellen. Deshalb tauschte er auch Platz drei der Colts in der Draft mit den Jets und bekam viele schöne Draftpicks dafür von New York. Und Indianapolis rutschte nur von Platz drei auf Platz sechs ab, das ist zu verkraften. Jetzt muß Ballard nur die richtigen Leute einberufen. Das war etwas, das sein Vorgänger Ryan Grigson überhaupt nicht konnte.
Ebron fing 2017 übrigens 53 Pässe, so viele, wie noch nie zuvor in seiner Karriere.

Orlando Scandrick war nicht lange ohne Team.
Der Cornerback, der von den Cowboys weg wollte, durfte ja gehen, und er ging zu den Washington Redskins.
Nach 10 Jahren in Dallas spielt er jetzt für den Divisionsrivalen. Die Redskins gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $10 Millionen.

Mike Pouncey unterschrieb bei den Chargers.
Der ehemalige Center der Dolphins bekam einen Zweijahresvertrag über $15 Millionen.

Und wieder eine neue Idee, das Spiel völlig in die Hand des Videoschiedsrichters zu legen.
Nach einer Überprüfung eines bösen Fouls soll der Videoschiedsrichter in New York einen Platzverweis verhängen dürfen.
Ganz dumm ist das nicht. Patriots Tight End Rob Gronkowski hätte auf jeden Fall vom Platz gestellt gehört, nachdem er letztes Jahr einem bereits außerhalb der Feldes am Boden liegenden Spieler der Bills noch auf den Rücken sprang. Fraglich ist, ob der Oberboss in der Videozentrale das auch tatsächlich dann gemacht hätte?
Das also gehört mit zu den Sachen, die das Regelkomitee zu diskutieren hat.

Montag, 19. März 2018

Kurzberichte
blount-legarrette3Die Lions verpflichteten Running Back LeGarrette Blount (Bild).
Im Februar gewann er mit den Eagles den Super Bowl.
Detroit hat mit Zach Zenner, Ameer Abdullah, Theo Riddick und jetzt Blount vier Running Backs, die um den Posten des Starters kämpfen, und um den Verbleib im Kader.
Vor seinem Abstecher nach Philadelphia spielte Blount für die Patriots. In Detroit trifft er wieder mit General Manager Bob Quinn und Head Coach Matt Patricia zusammen, die auch von den Patriots kommen.

Die Patriots sicherten sich einen Star- Kickreturner. Sie holten sich Cordarelle Patterson von den Raiders.
Oakland bekommt für ihn und einen ihrer sechs Draftpicks in Runde sechs, von New England deren Draftpick in Runde fünf der Draft.
Mit 30,2 Yards pro Return liegt Patterson auf Platz zwei der ewigen Bestenliste hinter Gale Sayers mit 30,6 Yards.
Patterson verhalf den Raiders letztes Jahr zur besten durchschnittlichen Startposition auf dem Platz.
Als Receiver und Läufer kann Patterson auch eingesetzt werden. Er fing 31 Pässe für 309 Yards und lief 13 mal für 121 Yards und drei Touchdowns.
Die Defense verstärkten die Patriots durch Adrian Clayborn. Der Defensive End erzielte letztes Jahr für die Falcons 9,5 Sacks.

Die Steelers verpflichteten Linebacker Jon Bostic für zwei Jahre.
Letztes Jahr erzielte er für die Colts in 14 Spielen 97 Tackles und einen Sack.

$20 Millionen für einen Fünfjahresvertrag. Das ist schon nicht wenig Geld.
$20 Millionen für einen Fünfjahresvertrag für einen PUNTER...
Da hört es dann aber doch langsam auf, oder?
Die New Orleans Saints glauben, daß ihr Punter Thomas Morstead so viel wert ist, um pro Spiel vier bis fünf mal gegen den Ball zu treten, wobei er kaum Gefahr läuft, von Gegenspielern berührt zu werden.

Sonntag, 18. März 2018

Kurzberichte
graham-jimmy-ssJimmy Graham (Bild) wechselte von den Seahawks zu den Packers.
Der immerhin schon 31 Jahre alte Tight End hat für drei Jahre unterschrieben und bekommt pro Saison $10 Millionen.
Die Packers wissen, daß er seine Geschwindigkeit verloren hat, aber in der Red Zone ist er immer noch phänomenal, meinte einer der Scouts, die Graham für Green Bay bewertet haben.
Grahams Größe, seine körperliche Stärke und seine Erfahrungen als Basketballspieler helfen ihm, sich auf engstem Raum gegen Verteidiger durchzusetzen.

Die Jets und die Colts tauschten ihre Positionen in der Draft.
New York darf an dritter Stelle einen Spieler einberufen. Die Colts bekommen dafür New Yorks Wahlmöglichkeiten an Stelle sechs, zwei Draftpicks in Runde zwei (37 und 49) und einen in der zweiten Runde der Draft 2019.
Man munkelt, daß die Jets sich für einen Quarterback entscheiden.
Mit Josh McCown und Teddy Bridgewater haben sie auch wirklich keinen wirklichen Kracher im Kader.
Die Jets sind somit vor den Broncos dran, die ja auch an einem Quarterback interessiert sein könnten und sollten.
General Manager Mike Maccagnan hat 2016 schon mit Christian Hackenberg furchtbar daneben gegriffen, als er ihn in Runde zwei einberief. Noch so ein Mißgriff, und er kann wohl seine Sachen packen.
Die Colts haben einen guten Reibach gemacht, mit den drei zusätzlichen Draftpicks in hohen Runden, die sie bekommen haben.

Vinny Curry war nicht lange auf dem Markt.
Der frisch von den Eagles gefeuerte Defensive End ging ins sonnige Tampa Bay.
Die Buccaneers gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $23 Millionen von denen $11 Millionen garantiert sind.

Die Raiders setzen weiter auf Marshawn Lynch. Auch wenn der Running Back mit seinen 32 Jahren nicht mehr wirklich in den Beast Mode schalten kann, soll er auch 2018 für die harten Yards sorgen.
Am heutigen Sonntag ist ein Kaderbonus über $1 Million fällig und für 2018 ein Jahresgehalt von $5,9 Millionen.
Letztes Jahr erzielte er 891 Laufyards und sieben Touchdowns.

Orlando Scandrick wollte weg von Defensive End Cowboys, und er darf gehen.
Der 31 Jahre alte Cornerback mußte die letzte Saison nach 11 Spielen mit einer Rückenverletzung vorzeitig beenden.
Scandrick kann jetzt auf dem freien Markt seinen Wert testen.
In Dallas hätte man ihm 2018 $3 Millionen zahlen müssen.

Justin Pugh wurde für die Giants entbehrlich.
Die Cardinals griffen sich den Offensive Lineman und gaben ihm einen Fünfjahresvertrag über $45 Millionen.

Die Ravens feuerten Danny Woodhead.
Und der Running Back dachte nicht lange über seinen Zukunft nach. Mit seinen 33 Jahren und nach 10 Jahren in der NFL, beendete er seine Karriere.
Schon bei den Patriots war er eine Allzweckwaffe. Er konnte nicht nur mit dem Ball laufen, sondern war auch ein guter Receiver.
Nachdem die Patriots ihn gehen ließen, landete er bei den Chargers und zuletzt bei den Ravens.

Samstag, 17. März 2018

Kurzberichte
bradford-sam-acSam Bradford (Bild) behauptet, daß seine Knie kein Problem sind.
Der Quarterback wurde in Arizona der Presse vorgestellt, und natürlich kamen Fragen zu seinen vielen Fehlzeiten wegen seiner Knieverletzungen.
In seinen sieben Jahren in der NFL konnte er nur in 80 Spielen antreten.
Bradford meinte, daß seine Knie sich gut anfühlen würden. Letztes Jahr hätte er nach einer erneuten Operation in den Playoffs spielen können, wenn die Vikings ihn gebraucht hätten.
Sei es wie auch immer, die Cardinals gingen ein hohes Risiko ein, als sie Bradford einen Vertrag über garantierte $15 Millionen gaben.

Und wieder ist Vontaze Burfict für vier Spiele suspendiert.
Dieses Mal zufälligerweise nicht, weil der Linebacker der Bengals mal wieder einen Gegenspieler absichtlich verletzt hat, sondern weil er der Einnahme verbotener leistungssteigernder Mittel überführt wurde.
Burfict will gegen die Strafe Einspruch einlegen. Die Untersuchung wäre erfolgt, als er gerade Medikamente einnehmen mußte, wegen einer Gehirnerschütterung, die er 4. Dezember erlitten hatte.

Die Bengals verloren Jeremy Hill an die Patriots.
Der Running Back erzielte in seinen vier Jahren in Cincinnati 2.873 Laufyards und 29 Touchdowns.

Die Packers boten Bears Cornerback Kyle Fuller einen Vierjahresvertrag über $56 Millionen von denen $18 Millionen garantiert waren.
Doch Chicago hatte Fuller das Transition Tag angeheftet. Die Bears hatten daher die Möglichkeit, diesem Angebot gleichzukommen, und sie taten das.

Die Vikings arbeiten auch weiterhin an ihrer eh schon guten Defense.
Gestern gaben sie Ex- Seahawks Defensive Tackle Sheldon Richardson einen Einjahresvertrag über $8 Millionen. Zwar konnte er 2017 nur einen Sack erzielen, aber als Run-Stopper war er ausgezeichnet.

Michael Crabtree war nicht lange ohne Team. Einen Tag, nachdem die Raiders den Wide Receiver gefeuert hatten, unterschrieb er einen Dreijahresvertrag in Baltimore über $21 Millionen, von denen $11 Millionen garantiert sind.

Tyrann Mathieu geht nach Houston.
Der Defensive Back wurde den Cardinals zu teuer. In Arizona sollte er auf ein paar Dollar seines $19 Millionenvertrags verzichten. Doch Mathieu glaubte, daß er auf dem freien Markt ein paar Dollar mehr rausschlagen könnte. Statt dessen ging sein Gehalt ein gutes Stück nach unten.
Bei den Texans unterschrieb er einen Einjahresvertrag über $7 Millionen.
Dumm gelaufen.
Zwar haben die Texans eine sehr gute Defense, aber leider sind einige Leistungsträger zu oft verletzt.

Die Eagles feuerten Vinny Curry, weil der Defensive Lineman eine Gehaltskürzung ablehnte.
Das Team spart dadurch $5 Millionen ein.

Es gibt einen neuen bestbezahlten Center aller Zeiten.
Die Buccaneers gaben dem Ex-Raven Ryan Jensen einen Vierjahresvertrag über $42 Millionen, von denen $22 Millionen garantiert sind.

Die Chiefs verpflichteten Chad Henne als Ersatz- Quarterback.
Er ist seit 2008 in der NFL und war bisher immer in Florida unter Vertrag. Zunächst bei den Dolphins, dann bei den Jaguars.

Ist Case Keenum der Richtige für Denver?
Quarterbacks und die Broncos, das ist seit Peyton Mannings Abschied ein Trauerspiel.
General Manager John Elway, selber mal einer der besten Quarterbacks der NFL, hat so seine Probleme zu erkennen, wer auf dieser Position brauchbar ist?
Ex-Jet Mark Sanchez war es nicht. Colin Kaepernick wurde es aus bekannten Gründen nicht. Paxton Lynch war eine Verschwendung eines Draftpicks in der ersten Runde. Trevor Siemian aus der siebten Runde der Draft war leider kein Überraschungserfolg.
Brock Osweiler tingelte zu den Texans und den Browns. Er kam zurück nach Denver, wo er erneut nicht die Leistung brachte, die man sich von ihm erhoffte.
Und jetzt Case Keenum.
Vor seiner Supersaison letztes Jahr in Minnesota, war er nur ein halbwegs tauglicher Ersatzmann. Ähnlich wie Osweiler, als der für Manning einspringen mußte.
In Houston versagte Osweiler völlig und war noch nicht mal mehr für Cleveland gut genug. Wird Keenum in Denver jetzt auftrumpfen?
Hätte Elway härter an der Verpflichtung von Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins arbeiten müssen?
Keenum bekommt für zwei Jahre in Denver $36 Millionen. Dafür hätte man Cousins nicht bekommen.
Was macht John Elway mit der Wahlmöglichkeit der Broncos an fünfter Stelle der nächsten Draft?
Holte er Keenum, um hinter ihm einen jungen Anwärter aufbauen zu können?
Die Pressekonferenz, um Keenum den örtlichen Journalisten vorzustellen, verzögerte sich um einige Tage, weil Elway und Head Coach Vance Joseph in Oklahoma waren, um sich die Sichtungstrainings von Baker Mayfield und Josh Rosen anzusehen. Und sie werden sich noch weitere Quarterbacks ansehen, die vom College kommen.
Keenum sagte, daß er ahnt, wie es laufen wird.
2016 war er der Starter bei den Rams. Doch im November wurde er von Rookie Jared Goff abgelöst. Daß das auch in Denver so kommen könnte, wäre ihm klar, meinte Keenum.

Freitag, 16. März 2018

Tom Benson ist tot.
benson-tomDer Besitzer der Saints wurde 90 Jahre alt.
Benson (Bild) kaufte das absolut marode, sieglose Team 1985 für $70 Millionen. Zwei Jahre später kamen sie das erste Mal in die Playoffs. Und auch wenn sie lange Jahre nur die Aints waren, konnten sie doch auch mal einen Super Bowl gewinnen. Gegner waren im Februar 2010 die von Quarterback Payton Manning angeführte Colts.
Benson führte sein Team durch die Widrigkeiten von Hurrikan Katrina. Und brachte es zurück nach New Orleans, entgegen den Umzugsgerüchten die es gab.
Benson haßte den öden, häßlichen Super Dome. Doch gerade dieser massive Bau rettete vielen Bewohnern der Stadt in dem Unwetter das Leben. Das änderte zwar nicht Bensons Meinung über die optische Beleidigung, aber Benson und die Saints blieben dem Bau treu.
Familienstreitigkeiten zu Lebzeiten um das Erbe, das er hinterlassen würde, machten ihm die letzten Lebensjahre schwer. Seine Erben versuchten, Benson entmündigen zu lassen. Doch er gewann diesen Kampf.
Vor einem Monat kam er mit der Grippe ins Krankenhaus.
Seinen letzten Kampf gegen die Grippe hat er verloren und er schlief friedlich ein, wie es heißt.

Kurzberichte
Die lernen es nicht mehr. Browns Head Coach Hue Jackson sagte voller Inbrunst und Überzeugung: „Quarterback Tyrod Taylor ist unser Starter. Es gibt keinen Wettbewerb.“
Und das, gerade als man dachte, Cleveland würde wirklich mal ein oder gar zwei Spiele pro Saison gewinnen wollen.
Immerhin haben die Browns die erste und die vierte Wahl in der nächsten Draft. Doch auch wenn sie da einen Quarterback aufnehmen sollten, soll Taylor starten, wenn es nach Jackson geht. Immerhin sollte der Head Coach doch ein wenig mehr überlegen, was er macht. Von 32 Spielen der Browns unter ihm konnte EINS gewonnen werden.
Doch Jackson ficht das nicht an. Er glaubt, daß Taylor, der in Buffalo wahrlich keine Bäume ausgerissen hat, Cleveland zu Siegen führen kann. Siegen... Plural. Immerhin hätte Taylor Buffalo ja wohl in die Playoffs geführt, meinte Jackson.
Zugegeben ist Taylors Touchdown/Interception Verhältnis nicht schlecht. In seinen 58 Spielen bisher warf er 51 Touchdowns und nur 18 Interceptions.
Vielleicht kann ja doch was aus ihm werden.

Er spielt zwar verletzungsbedingt fast nie, aber das darf er weiter bei den Bengals.
Tight End Tyler Eifert unterschrieb einen Vertrag für die Saison 2018 über $8,5 Millionen.
Wenn er mal spielen konnte, war er gut. Aber in fünf Saisons brachte er es nur auf 39 Spiele. Als er 2015 mal 13 Spiele bestreiten konnte, schaffte er es in den Pro Bowl.

Die Patriots haben jemanden gefunden, der das Loch stopfen soll, daß Malcolm Butler hinterläßt.
Die Browns gaben Cornerback Jason McCourty und einen Draftpick in Runde sieben der Draft 2018 an die Patriots ab. Dafür bekommen sie von New England deren Wahlmöglichkeit in Runde sechs.
Damit spielen Jason und sein Bruder Safety Devin McCourty zum ersten Mal seit dem College wieder in einem Team.

Jetzt ist es offiziell.
Kirk Cousins unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $84 Millionen bei den Vikings.
Die Summe ist voll garantiert.
Und der Super Bowl muß auf jeden Fall auch garantiert sein, sonst hätte Minnesota das Geld auch verbrennen können.

Die Raiders feuerten Wide Receiver Michael Crabtree, nachdem sie Jordy Nelson verpflichtet hatten.
Der ehemalige Packers Wide Receiver unterschrieb für zwei Jahre und garantierte $13 Millionen.

Die Raiders verpflichteten Ex- Buccaneers Running Back Doug Martin.
Er bekam einen Einjahresvertrag. Über die Finanzen wurde noch nichts bekannt.

Texans Tight End CJ Fiedorowicz hat seine Karriere beendet.
Der 26-jährige hatte in seinen vier Saisons vier Gehirnerschütterungen.

Pro Bowl Center Mike Pouncey verlangte seine Freigabe von den Dolphins.
Gewährt!
Miami brauchten nicht lange, um Ersatz zu finden. Sie holten Daniel Kilgore von den 49ers. Die bekommen für ihn ein paar späte Draftpicks der Dolphins.

Donnerstag, 15. März 2018

Kurzberichte
neuesligajahrAll meinen Lesern ein frohes neues Ligajahr. Das hat nämlich gestern angefangen.
Und voll hinein in das Heuern und Feuern. Seit gestern um 22 Uhr unserer Zeit durften die Wechselfähigen Spieler die Verträge mit ihren neuen Teams unterschreiben.

Daß Malcolm Butler im Super Bowl nur zusehen durfte, hat den Marktwert des Defensive Backs gesteigert, meint ein Experte einer großen amerikanischen Tageszeitung.
Butler spielte in 97% aller defensiven Spielzüge der Patriots in der Saison.
Zu sehen, wie Eagles Ersatz- Quarterback Nick Foles im Super Bowl die Defense New Englands ohne Butler schredderte, hat die Entscheidungsträger in Tennessee von seinem Wert überzeugt.
Das zeigen die garantierten $30 Millionen, die sie ihm zahlen.
Und Butler betonte bei seinem ersten Interview in Tennessee, daß er immer noch nicht weiß, warum man ihn im wichtigsten Spiel des Jahres auf die Bank gesetzt hat.

Nate Solder wechselte von den Patriots zu den Giants. Solder galt als der Top Left Tackle auf dem Free Agent Markt, obwohl er nie im Pro Bowl spielte.
Das zeigt sich auch im Vertrag. Für vier Jahre soll er $62 Millionen erhalten, von denen $35 Millionen garantiert sind. Der höchste Vertrag für einen Left Tackle aller Zeiten.
Auch die Texans waren an Solder interessiert, doch Houston war ihm zu weit weg von Boston. Dort wird sein gerade mal zwei Jahre alter Sohn an Nierenkrebs behandelt. Und New York ist nach US Verhältnissen nur mal eben um die Ecke von Boston.

Ex-Patriots Wide Receiver Danny Amendola wechselte zum Divisionsrivalen Miami.
Für zwei Jahre soll er $12 Millionen erhalten.

Die Patriots gaben Running Back Rex Burkhead einen neuen Dreijahresvertrag. Über die Bedingungen wurde noch nichts verlautbart.

Julius Peppers bleibt in Carolina.
Der 38 Jahre alte Pass Rusher unterschrieb noch mal für ein Jahr und $5 Millionen.

Kurz vor dem Beginn der Transferperiode feuerten die Ravens Wide Receiver Jeremy Maclin.

Kurz nach dem Beginn der Transferperiode feuerten die Lions Tight End Eric Ebron.

Patrick Robinson wurde 2010 von den Saints gedraftet.
Letztes Jahr wechselte der Defensive Back zu den Eagles.
Als frischgebackener Super Bowl Sieger kommt er jetzt zurück nach New Orleans. Er unterschrieb einen Vierjahresvertrag über garantierte $10 Millionen.

Die Eagles behalten Nigel Bradham.
Für weitere fünf Jahre soll der Linebacker $40 Millionen erhalten.

Die Cardinals feuerten Tyrann Mathieu.
Der Safety wollte einer Bitte um eine Gehaltskürzung nicht zustimmen. Da er zu den besten Safeties der Liga gehört, dürfte er nicht lange ohne Team bleiben.

Wie erwartet entließen die Dolphins Defensive Tackle Ndamukong Suh.

Ex-Vikings Quarterback Teddy Bridgewater unterschrieb einen Einjahresvertrag über $15 Millionen bei den Jets.
Das bedeutet wohl, daß Josh McCown, der Anfang der Woche seinen Vertrag über $10 Millionen unterschrieb, Bridgewaters Ersatzmann spielen soll.

Alle drei Quarterbacks, die letztes Jahr bei den Vikings unter Vertrag waren, sind also jetzt weg. Am heutigen Donnerstag soll Kirk Cousins seinen Vertrag in Minnesota unterschreiben.
Als Ersatzmann für ihn haben die Vikings sich schon mal Trevor Siemian von den Broncos gesichert. Denver hat ja Ex-Vikings Quarterback Case Keenum als Starter verpflichtet, kann also auf Siemian verzichten.
Zusätzlich mit Siemian gaben die Broncos einen ihrer Draftpicks 2018 an die Vikings. Minnesota gibt Denver für das Ganze dann eine ihrer Wahlmöglichkeiten in der Draft 2019.

Die 49ers gehen volles Risiko. Sie gaben Ex-Giants Center Weston Richburg einen Fünfjahresvertrag über $47,5 Millionen von denen $16,5 Millionen garantiert sind.
Richburg konnte letztes Jahr nur vier Spiele absolvieren, bevor eine Gehirnerschütterung seine Saison beendete.
Ex-Vikings Running Back Jerick McKinnon, der nur 570 Yards in der letzten Saison erzielte, bekam einen Vierjahresvertrag.

Die Buffalo Bills holten sich AJ McCarron. Der Quarterback war bisher Ersatzmann von Andy Dalton in Cincinnati.
Für zwei Jahre soll er $10 Millionen erhalten.
Buffalo will sich in der Draft einen Quarterback für die Zukunft sichern. Das kann man an McCarrons magerem Gehalt deutlich erkennen.

Die Browns verpflichteten Ex-49ers Running Back Carlos Hyde.
Für drei Jahre soll er etwa $15 Millionen bekommen.

Die Bears verpflichteten Chase Daniel als Ersatz- Quarterback für Mitchell Trubisky.
Daniel tingelt seit 2009 durch die NFL.
Für zwei Jahre soll er $10 Millionen bekommen, von denen $7 Millionen garantiert sind.

Und so weiter usw.
Wer immer aktuell auf dem Laufenden bleiben will, der sollte bei der NFL selber reinschauen: http://www.nfl.com/transactions

„Das war ein trauriger Tag,“ meinte Packers Quarterback Aaron Rodgers, nachdem er erfuhr, daß Wide Receiver Jordy Nelson gefeuert wurde.

Browns Offensive Tackle Joe Thomas beendete seine Karriere.
Seit 2007 spielte er in Cleveland.
Sein nächster Job könnte der eines Analysten bei FOX sein. Bevor er in den Ruhestand trat, machte er einen Eignungstest bei dem Sender.

Mittwoch, 14. März 2018

Kurzberichte
cousins-kirk3
Die Broncos sind raus aus dem Rennen um Kirk Cousins (Bild). Sie verpflichteten Quarterback Case Keenum, der letztes Jahr 11 Spiele mit den Vikings gewann.
Er warf 22 Touchdowns und nur sieben Interceptions. Damit stellte er das Horror-Trio von Trevor Siemian, Paxton Lynch und Brock Osweiler in den Schatten, die letztes Jahr in Denver so taten, als wären sie NFL Quarterbacks. Sie kamen zusammen auf 19 Touchdowns und 22 Interceptions.
Keenum soll ein Jahresgehalt zwischen 18-20 Millionen Dollar bekommen.

Mit diesen Äußerungen, daß ein Spieler voraussichtlich hier oder da unterschreibt, muß man vorsichtig sein. Zu oft ändert sich das noch.
Doch es scheint wirklich so zu sein, daß die Cardinals den dauerverletzten Quarterback Sam Bradford anheuern. Der war letztes Jahr in Minnesota unter Vertrag.
RISIKO!!!

Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins hat ein Angebot der Vikings über $82 Millionen für drei Jahre vorliegen. Da die gesamte Summe garantiert wird, wird er wohl dort unterschreiben.
Damit bekäme Minnesota den einzigen Quarterback, neben Philip Rivers von den Chargers, der in jeder der letzten drei Saisons wenigstens 4.000 Passyards und 25 Touchdowns warf.

Die Chiefs verpflichteten Sammy Watkins. Sie gaben dem ehemaligen Wide Receiver der Bills und der Rams einen Dreijahresvertrag über $48 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind.
Viel Geld für einen oft verletzten Spieler.

Natürlich war klar, daß Drew Brees in New Orleans bleibt.
Für weitere zwei Jahre erhält der Quarterback $50 Millionen von denen $27 Millionen garantiert sind.

Bei den Patriots war Malcolm Butler abgemeldet. Einer der besten Cornerbacks der Liga stand in voller Montur am Spielfeldrand und durfte nur zusehen, wie Eagles Quarterback Nick Foles New Englands Defense zerpflückte.
Butler war ein Free Agent und die Titans griffen zu. Sie gaben ihm einen Fünfjahresvertrag über $61,25 Millionen, von denen $30 Millionen garantiert sind.
Und auch Ex Patriots Running Back Dion Lewis landete in Tennessee. Er bekam einen Vierjahresvertrag über $20 Millionen.

Trumaine Johnson galt als einer der besten Cornerbacks, die auf dem Spielermarkt auftauchten.
Die Jets verpflichteten den ehemaligen Ram für $15 Millionen pro Jahr. Wie lange der Vertrag läuft, das wurde noch nicht bekanntgegeben.
Bekanntgegeben wurde die Laufzeit des neuen Vertrags von Josh McCown. Der Quarterback spielte letztes Jahr ganz ordentlich für die Jets, und er bleibt ein weiteres Jahr für $10 Millionen.

Ex Jets Defensive End Muhammad Wilkerson unterschrieb einen Einjahresvertrag in Green Bay.
Er bekommt nur $5 Millionen, von denen auch nur drei Millionen garantiert sind.
Bei den Jets hätten ihm 2018 $17,2 Millionen zugestanden. Allerdings konnte er in den zwei Jahren in New York wegen Bein- Schulter und Zehenverletzungen kaum spielen.

Die Packers stellten Jordy Nelson frei.
Der 33 Jahre alte Wide Receiver ist wohl deshalb entbehrlich geworden, weil Green Bay an Jimmy Graham dran ist. Mit ihm sollen sie sich bereits mündlich über einen Dreijahresvertrag über $30 Millionen einig geworden sein.
Die Raiders und Patriots sollen bereits Kontakt zu Nelson aufgenommen haben.

Ex-Panthers Running Back Jonathan Stewart geht zu den Giants.
Dort erhält er einen Zweijahresvertrag über $8,4 Millionen, von denen $2,95 Millionen garantiert sind.

Danny Woodhead war den Ravens zu teuer.
Der Running Back wurde aus finanziellen Gründen gefeuert. Und das bei nur $2,55 Millionen, die er 2018 gekostet hätte.

Jaguars Linebacker Paul Posluszny hört auf.
Der 33-jährige spielte vier Jahre für die Bills und sieben für Jacksonville.

Dienstag, 13. März 2018

Kurzberichte
suh-ndamukong-miami200Achtung, festhalten, bei all den Gerüchten und tatsächlichen Wechseln kann einem schwindelig werden. Verhandelt werden darf ja schon. Doch unterschrieben werden, dürfen Verträge erst am 14.3. um 16 Uhr New Yorker Zeit.
Es heißt, daß die Dolphins Ndamukong Suh (Bild) ziehen lassen wollen.
Miami liegt über der Gehaltsobergrenze, und der Defensive Tackle ist der teuerste Spieler im Kader.
Der 31-jährige ist in der Mitte seines Sechsjahresvertrags, der $114 Millionen wert ist. Der Unterschied ist, daß Suh diese Summe nicht wert ist. Bisher hat er erst fünf Sacks für die Dolphins erzielt.

Jetzt geht es richtig rund: Die Minnesota Vikings haben Kontakt mit Drew Brees aufgenommen.
Der Quarterback der Saints ist ein Free Agent. Immer wieder betonen die Saints und er, daß sie zusammengehören, doch für ein paar Dollar mehr kann man vielleicht seine Liebe zu einem anderen Team entdecken.
Allerdings sollte man nicht vergessen, daß Brees schon 39 Jahre alt ist. Eine Investition in die Zukunft ist er also eher nicht.

Vikings Quarterback Case Keenum soll mit den Broncos verhandeln.
Wenn der Vertrag zustande kommen sollte, wären die Broncos Keenums fünftes Team in fünf Jahren. Zwar hatte er letztes Jahr eine tolle Saison in Minnesota gespielt, aber ob er diese Leistung wiederholen kann?
Denver soll auch mit Kirk Cousins von den Redskins reden.
Keenum wäre wohl für $18 Millionen pro Saison zu haben, Cousins denkt an ein Minimum von $28 Millionen.

Die Chiefs trennten sich von Tamba Hali. Der Linebacker ist 34 Jahre alt und spielte 12 Jahre in Kansas City. Knieprobleme sorgten dafür, daß er 2017 nur an fünf Spielen teilnehmen konnte.
Mit 89,5 Sacks liegt er in der Teamwertung auf Platz zwei hinter Derrick Thomas.
Auch Safety Ron Parker wurde am Montag gefeuert.

Die Bengals holten sich Left Tackle Cordy Glenn von den Bills.
Buffalo bekam dafür Cincinnatis 12. Platz in der nächsten Draft. Zusätzlich tauschten sie ihre Plätze in den Runden fünf und sechs.

Die Buccaneers konnten Cameron Brate zum Bleiben überreden.
Der Tight End unterschrieb für weitere sechs Jahre und 441 Millionen.

Safety Bradley McDougald kam letztes Jahr für den verletzten Kam Chancellor bei den Seahawks zum Einsatz.
Seine Leitung war überzeugend, und er unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $13,95 Millionen.

Die Raiders trennten sich von Cornerback Sean Smith.
Das ist mehr eine finanzielle Entscheidung, als eine, die etwas mit Smith Leistung zu tun hat. Oakland spart $8,5 Millionen durch seine Entlassung.

Orlando Scandrick will weg von den Cowboys.
Der Cornerback hat das Team gebeten, ihn freizugeben.

Die Cardinals werden Running Back Adrian Peterson entlassen.
Am 16. März müßten sie ihm $750.000 zahlen, wen er dann noch im Kader wäre.
In sechs Spielen für Arizona erzielte er 448 Laufyards und zwei Touchdowns.

Die Bills gaben ja Quarterback Tyrod Taylor an die Browns ab.
Jetzt sollen sie mit Sam Bradford verhandeln. Der Dauerverletzte spielte zuletzt für die Vikings.

Zach Strief beendet seine Karriere.
Seit 2006 stand der Offensive Lineman in Diensten der Saints.

Die Polizei nahm Adam Gotsis fest.
Der Defensive End der Broncos wird der Vergewaltigung beschuldigt. Diese Straftat soll er im Jahr 2013 begangen haben, als er noch Student an der Georgia Tech war.
Gotsis` Anwältin gab bekannt, daß ihr Mandant von der Anschuldigung komplett überrascht wurde. Jetzt würde sie dafür kämpfen, diese falsche Anschuldigung aus dem Weg zu räumen.
Der aus Melbourne, Australien, stammende Gotsis startete letztes Jahr in 13 Spielen für Denver.

Montag, 12. März 2018

Kurzberichte
beckham-odell
Weißes Pulver?
Welches weiße Pulver?
Erklärungsnot bei Giants Star Receiver Odell Beckham jr (Bild).
Die neue Führungsriege der Giants hat direkt alle Hände voll zu tun. Stunde um Stunde sehen sie sich Videos von Spielern an, die in ihren Kader passen könnte, von Spielern, die aussortiert werden könnten, und von Anwärtern, die man in der Draft einberufen könnte.
Doch ein sieben Sekunden langes Video nimmt den größten Teil der Aufmerksamkeit ein. In diesem kurzen Video sieht man, wie Beckham jr. im Bett liegt, eine Zigarette in der linken Hand. Man sieht eine Pizza, und eine Frau, die eine Kreditkarte in der Hand hat, mit der sie einige Linien mit einem weißen Pulver auf dem Tisch anordnet.
Natürlich kann Beckham eine Mentholzigarette in der Hand halten. Die Pizza kann Vegan sein, und das weiße Pulver Zucker für eventuell gerade nicht im Bild sichtbaren Kaffee. Zudem hat das Video keinen Zeitstempel. Es kann Jahre alt sein. Dennoch sorgt es natürlich für Aufregung und Spekulationen.
Beckham jr. ist ein Star, doch sein Benehmen ist nicht wirklich vorbildlich. Und das sollen NFL Stars ja nun sein: Vorbilder!
Beckham jr. ist jedoch eher ein Störfaktor, der auf des Messers Schneide tanzt. Mal abwarten, wie lange General Manager Gettleman sich auf der Nase herumtanzen läßt.

Giants General Manager Dave Gettleman baut das Team um.
Seiner Bitte um eine Gehaltskürzung wollte Dominique Rodgers-Cromartie nicht nachkommen. Der Cornerback wird nächsten Monat 32 Jahre alt und sollte für die Saison 2018 $6,5 Millionen erhalten.
Auch sollte er auf die Position des Safeties wechseln. Damit war er einverstanden.
Doch mit der Gehaltskürzung war er nicht einverstanden, deshalb entließ Gettleman ihn.

Die Chargers verlängerten den Vertrag mit Casey Hayward um drei Jahre.
Der Pro Bowl Cornerback kann in dieser Zeit $36 Millionen verdienen, von denen $20 Millionen garantiert sind.

Sonntag, 11. März 2018

Kurzberichte
SHERMAN-RICHARDWau, das ging ja schnell.
Nicht mal 24 Stunden war Richard Sherman (Bild) ohne Job. Der viermalige Pro Bowler unterschrieb am Samstag einen Dreijahresvertrag über $39 Millionen bei den 49ers.
Zur Zeit erholt der ehemalige Seahawks Cornerback sich noch von einem Achillessehnenriss aus Woche 10 der vergangenen Saison. Sehr wahrscheinlich wird er erst im Juni mit dem Team trainieren können.
Als die Seahawks Sherman am Freitag nach acht Dienstjahren sagten, daß er den freien Spielermarkt testen dürfte, meinten sie noch zu ihm, daß sie ihn gerne wieder aufnehmen würden, zu reduzierten Bezügen. Doch Sherman dachte gar nicht daran.
Seattle spart durch seinen Weggang $11 Millionen.
Und die 49ers machten das Rennen unter mehreren Teams, die an Sherman interessiert waren. Sie konnten ihn wohl am Besten bezahlen, hatten sie doch noch $66 Millionen Raum unter der Gehaltsobergrenze.
Der Cornerback sieht sein altes Team zweimal pro Saison wieder.

Die Browns gaben Defensive Lineman Danny Shelton und ihre Wahlmöglichkeit in Runde fünf der Draft 2018 an die Patriots ab.
Dafür bekommen sie New Englands Draftpick in Runde drei der Draft 2019.

Justin Pugh darf wieder Football spielen.
Der Guard der Giants war am Rücken verletzt. Zunächst wurde befürchtet, daß er eine Wirbelsäulenverletzung hatte. Doch ein MRT ergab, daß Pugh nur eine Muskelverletzung hatte.

Die Giants kickten Punter Brad Wing aus dem Team.
Wing hatte eine starke Saison 2016, doch ausgerechnet 2017, als die Offense den Ball so gut wie gar nicht nach vorne bewegen konnte, ließ auch seine Leistung nach. Seine 36,7 Yards pro Kick machten ihn zum schlechtesten Punter der Liga.

Samstag, 10. März 2018

Werden aus den Clowns endlich die Browns?
landry-jarvis2Die Browns sind fleißig. Allerdings vermitteln ihre Verpflichtungen den Eindruck, als würden die Verantwortlichen genau so unbeholfen agieren, wie das Spielermaterial auf dem Platz.
Sehen wir uns an, wie der gestrige fleißige Tag in Cleveland abging.
Gut war die Verpflichtung von Jarvis Landry (Bild). Der Wide Receiver kam von den Dolphins. Allerdings müssen die Browns zwei ihrer Draftpicks für ihn an Miami abtreten. Da Cleveland aber sechs mal in den Top 65 Möglichkeiten dran ist, können sie das verschmerzen.
Doch wer wird Landry die Bälle zuwerfen?
DeShone Kizer nicht, den gaben die Browns an die Packers ab. Dafür bekamen sie Cornerback Damarious Randall im Tausch. Kizer abzugeben war eine gute Idee.
Cleveland setzt auf Tyrod Taylor, das ist eine dumme Idee. Tyrod Taylor, der bei den Bills unter Beweis gestellt hat, daß er nicht das gelbe vom Ei ist. Ihn bekamen sie für ihre Wahlmöglichkeit in der dritten Runde. Was genau sie mit ihm wollen, das erschließt sich einem nicht. Schon der Draftpick in der dritten Runde zur Kompensation zeigt ja, daß Taylor nicht gerade als der Heilsbringer gilt. Mit ihm als Quarterback landeten die Bills von 2015 bis 17 auf den Plätzen 28, 30 und 31 in der Pass-Statistik. Und die Browns haben so viel Platz unter der Gehaltsobergrenze, daß sie sich einen richtigen Quarterback leisten könnten.
Buffalo spart $6 Millionen durch den Handel. Und sie haben jetzt sechs Picks in den ersten drei Runden. Und etwas besseres als Taylor werden sie in der Draft bestimmt finden.
Die Browns hingegen werden wohl weiterhin die Clowns bleiben.

Kurzberichte
Die Eagles gaben Wide Receiver Torrey Smith an die Panthers ab.
Dafür bekamen sie Cornerback Daryl Worley.
Dieser Tausch spart Philadelphia etwa $5 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Doch sie liegen immer noch um $10 Millionen über der Grenze. Bis Mittwoch müssen sie es schaffen darunter zu kommen.

Bumm, da geht die Legion of Boom.
Cornerback Richard Sherman wurde von den Seahawks entlassen. Das kam nur kurz nachdem Defensive End Michael Bennett an die Eagles abgegeben wurde.
Defensive End Cliff Avril kann nach einer Nackenoperation vielleicht nicht mehr spielen. Das gilt auch für Safety Kam Chancellor.
Mit einer Offense, die nur aus Quarterback Russell Wilson besteht, und ohne die Legion of Boom, die weniger Punkte erlaubt, als Wilson erzielt, sieht es gar nicht gut aus für das Team aus dem Staat Washington.

Ryan Fitzpatrick bleibt im sonnendurchfluteten Tampa Bay.
Die Buccaneers behalten den Ersatz- Quarterback noch eine weitere Saison.

Mike Evans unterschrieb einen neuen Fünfjahresvertrag in Tampa Bay.
Der beliebteste Receiver von Quarterback Winston kann $82,5 Millionen verdienen, von denen $55 Millionen garantiert sind.

Die 49ers haben eine Option auf eine weitere Saison von Elvis Dumervil.
Diese haben sie aber nicht gezogen, so daß der Linebacker sich ein neues Team suchen kann.

Die Bengals haben eine Option auf eine weitere Saison von Adam Jones.
Diese haben sie aber nicht gezogen, so daß der Cornerback sich ein neues Team suchen kann.
Obwohl Adams zu den NFL Spielern gehört, die eine gehörige kriminelle Aktivität entwickeln, würde die Bengals ihn behalten, wenn er für weniger Geld bei ihnen bleiben wollte. 2018 hätten ihm $5,5 Millionen zugestanden.

Die Raiders gaben Justin Ellis einen Dreijahresvertrag. Der Defensive Tackle kann $15 Millionen verdienen, von denen $6 Millionen garantiert sind.

Freitag, 9. März 2018

Kurzberichte
bell-leveon3Le'Veon Bell (Bild) wird wieder streiken.
Da er ja offiziell ohne Vertrag dasteht, bis er seinen Franchisevertrag unterschreibt, entstehen ihm dadurch keine finanziellen Einbußen. Und somit wird der Running Back der Steelers wieder nicht an den Vorbereitungen seines Teams teilnehmen.
Letztes Jahr beendete er seinen Ausstand erst neun Tage vor Saisonbeginn.
Aber, so sagte Bell auch, an der Saison wird er teilnehmen, auch wenn er keinen langfristigen Vertrag bekommt.

Die Titans trennten sich von DeMarco Murray. Sie setzen auf Derrick Henry als Nr. 1 Running Back.
Einen kräftigen Back, der die kurzen Yards durch die Mitte erzielen soll, werden sie noch verpflichten.
Murray war ein Superstar bei den Cowboys. Doch sein Stern sank, nachdem er zu den Eagles und dann zu den Titans wechselte.

Die Cardinals fragten Tyrann Mathieu, ob er eine Gehaltskürzung akzeptiert?
Wenn der Safety am nächsten Mittwoch noch im Kader ist, stehen ihm $18,75 Millionen über die nächsten zwei Saisons zu.
Rekonstruieren würde er seinen Vertrag, sagte Mathieu, eine tyrannische Gehaltskürzung würde er aber nicht hinnehmen.
Normalerweise werden Spieler, die Gehaltskürzungen nicht zustimmen, gefeuert.
Arizona würde 2018 mindestens $4,8 Millionen unter der Gehaltsobergrenze sparen, wenn sie Mathieu entlassen.
Und Mathieus Agent glaubt, daß der Safety auf dem freien Markt mehr bekommen kann, als bei den Cardinals.

Die Rams sind fleißig auf dem Tauschmarkt. Jetzt holten sie sich Aqib Talib von den Broncos.
Denver erhält für den Cornerback den Draftpick der Rams in Runde fünf.
Talib, der fünf mal im Pro Bowl spielte, ist immerhin schon 32 Jahre alt. 2018 stehen ihm $11 Millionen zu.

Die Broncos hatten eine Option auf eine weitere Saison von Chris Harris. Und sie zogen sie, um den Cornerback in Denver zu halten.
Harris kostet das Team 2018 $8,5 Millionen.

Die 49ers gaben Marquise Goodwin eine Verlängerung über drei Jahre.
Der Receiver erhält dafür einen Vertrag über $20,3 Millionen, von denen $10 Millionen garantiert sind.
Letztes Jahr fing er Pässe für 962 Yards und war die Nr. 1 Anspielstation für Jimmy Garoppolo.

Donnerstag, 8. März 2018

Kurzberichte
brown-antonioPittsburgh und Antonio Brown (Bild) wurden sich einig, daß das Gehalt des Wide Receivers in einen Unterschriftenbonus umgewandelt wird.
In der kommenden Saison sparen die Steelers durch diesen Trick $9,7 Millionen, Das Geld brauchen sie, um Le'Veon Bells Gehalt als Franchise Player zahlen zu können, $14,554 Millionen.
Brown kann es egal sein, wie sein Gehalt genannt wird, Hauptsache, er bekommt es. Und so sogar auf einen Schlag und nicht einzeln nach jedem Spiel.

Die Bennetts hatten gestern ihren Tag.
Die Patriots feuerten Martellus und die Seahawks gaben Michael an die Eagles ab.
Wäre Martellus Bennett nächste Woche noch im Kader der Pats gewesen, hätte das Team ihm einen Bonus über $2 Millionen zahlen müssen. Zusätzlich hätten ihm 2018 $6 Millionen Gehalt zugestanden. Doch nachdem der Tight End letztes Jahr nur zwei Spiele für New England bestreiten konnte, war ihnen das wohl zu viel.
Bennett spielte 2017 sieben Spiele für die Packers. Dort hieß es, daß er Schulterprobleme hätte, die er dem Team verschwiegen hätte. Green Bay feuerte ihn.
Die Patriots verpflichteten ihn trotzdem und mußten ihn nach zwei Partien auf die Verletztenliste setzen.
Michael Bennett wechselt zu den Eagles. Zusammen mit dem Defensive End bekommen die Eagles auch den Draftpick in Runde sieben von Seattle.
Philadelphia gibt Seattle Wide Receiver Marcus Johnson und einen Draftpick in Runde fünf im Tausch.
Michael Bennett wurde in den letzten drei Saisons immer in den Pro Bowl gewählt.

Verlieren die Seahawks auch Richard Sherman?
Der Cornerback jedenfalls verabschiedete sich von seinen Teamkollegen. Er geht nicht davon aus, daß er nächstes Saison mit ihnen zusammen spielen wird.
Seine Abschiedsbotschaften verschickte er, nachdem er sich am Mittwoch mit General Manager John Schneider und Head Coach Pete Carroll getroffen hatte.
Sherman würden 2018 $11 Millionen zustehen. Doch er kommt von einer Achillessehnenoperation zurück, und niemand kann wissen, wie der 30 Jahre alte Cornerback dann drauf sein wird.

Christian McCaffrey hat ein Leben gerettet.
Bei einer Bergwanderung bemerkte der Running Back der Panthers, daß ein 72 Jahre alter Wanderer etwa sechs Meter in die Tiefe gestürzt war und auf einem Felsen lag.
Dabei zog Mr. Smoker sich eine Vielzahl von gebrochenen Knochen zu. Als seine Atmung aussetzte, machte McCaffrey Brustmassage, und die Atmung kam zurück.
Smoker wurde ins Krankenhaus gebracht und dort wurde sein Zustand als kritisch aber stabil bezeichnet.

Die Rams gaben Linebacker Alec Ogletree an die Giants ab.
Los Angeles bekommt dafür New Yorks Draftpicks in Runde vier und sechs 2018, und eine Wahlmöglichkeit in Runde sieben 2019.
Die Rams sparen dadurch $10 Millionen unter der Gehaltsobergrenze. Erst letzten Oktober hatte Ogletree einen Vertrag über vier Jahre und $42 Millionen unterschrieben, von denen $21 Millionen garantiert sind.

Die Regel ist klar und deutlich: „Fragt NFL Anwärter nicht nach ihrer sexuellen Orientierung.“'
Ist noch nicht überall angekommen. Der ehemalige LSU Running Back Derrius Guice sagte in einem Radiointerview, daß ein Team ihn beim Scouting Combine gefragt hätte, ob er auf Männer stehe? Ein anderes Team wollte wissen, ob seine Mutter ein Nutte wäre?
Die NFL ging 2016 gegen die Falcons vor, als sie erfuhr, daß einer ihrer Vertreter genau diese unangebrachten Fragen Eli Apple gestellt hatten.
Guice hat noch nicht gesagt, welche Teamvertreter ihm diese Fragen stellten.

Das Gespräch ist ja nicht gut für Jerry Jones verlaufen.
Der Besitzer der Cowboys hatte sich mit NFL Commissioner unter vier Augen über die Gerichtskosten unterhalten, die die Liga von Jones erstattet haben möchte.
Und Jones muß zahlen!
Doch ihm dürften die $2 Millionen ungefähr so weh tun, wie einem von uns 20 Euro.

Mittwoch, 7. März 2018

Wen schert es, wenn Schiedsrichter nicht pfeifen?
hochuli-tripletteNiemanden!
Doch in diesem Fall, oder besser, in diesen Fällen, sieht das anders aus. Nicht nur zwei Schiedsrichter traten in den Ruhestand, sondern zwei Ikonen dieser Zunft.
Ed Hochuli (L) und Jeff Triplette (R) werden wir an keinem verdammten Sonntag mehr sehen. Montags und Donnerstags auch nicht, denn sie haben sich aus der NFL verabschiedet.
Hochuli ist mittlerweile 67 Jahre alt und war 28 Jahre als Schiedsrichter in der Liga tätig. Mit seinem muskelgehärteten Körper sah er aus wie ein Bodybuilder, der es mit vielen Spielern hätte aufnehmen können.
1990 begann er als Back Judge. Schon 1992 wurde er zum Hauptschiedsrichter befördert. Er leitete zwei Super Bowls.
Doch der Name Hochuli wird nicht verschwinden. Sein Sohn Shawn kam letztes Jahr als Back Judge in die NFL und soll seinem Vater jetzt als Referee folgen.
Jeff Triplette ist 60 Jahre alt und war 22 Jahre in der NFL. Auch ihn wird man sehr vermissen, obwohl er nicht zu den besten Referees der Liga zählte. Deshalb pfiff er auch nie einen Super Bowl. Aber interessant waren Spiele mit ihm immer.
Er begann 1996 als Field Judge. 1998 wurde er Back Judge und von 1999 an war er Hauptschiedsrichter.
Seinen Platz als Referee wird Alex Kemp einnehmen, der bisher Side Judge war.

Tag für Tag wurde verteilt
Die Rams versahen Lamarcus Joyner mit dem Franchise Tag.
Viele hatten erwartet, daß Wide Receiver Sammy Watkins das Etikett angeheftet bekommt. Der wird am 14. März jetzt ein Free Agent.
Safety Lamarcus Joyner wird 2018 Minimum $11,29 Millionen erhalten.

Und wie erwartet machten die Steelers erneut Le'Veon Bell zu ihrem Franchise Player.
Der Running Back dürfte darüber nicht erfreut sein. „Wir kommen einfach nicht auf einen gemeinsamen Nenner,“ sagte ein verstimmt klingender Bell. „Ihre Angebote sind zu niedrig, oder aber sie denken, meine Forderungen wären zu hoch. Ich will nach dem Wert für mein Team bezahlt werden, das verlange ich. Ich denke nicht, daß ich für weniger spielen sollte, als ich meinen Wert einschätze.“
Letztes Jahr bestreikte Bell die gesamte Vorbereitungszeit. Erst neun Tage vor dem ersten Saisonspiel stieg er ins Mannschaftstraining ein. Pass uns Laufspiel zusammengenommen, kam er auf 1.946 Yards. Damit hatte er nur Todd Gurley von den Rams vor sich.
Doch noch ist nicht aller Verhandlungstage Ende. Bis zum 16. Juli können die zerstrittenen Parteien noch miteinander verhandeln, um einen guten langfristigen Vertrag zustande zu bringen.

Die Bears versahen Kyle Fuller mit dem Transition Tag.
Das bedeutet, daß der Cornerback mit anderen Teams verhandeln kann. Die Bears dürfen aber jedes Angebot, das er bekommt, angleichen, und dann muß Fuller in Chicago bleiben.

Graham Gano kam um den Tag herum. Der Kicker der Panthers unterschrieb am Dienstag einen neuen Vierjahresvertrag, der ihm $17 Millionen einbringt.
2017 verwandelte er 29 seiner 30 Field Goal Versuche und kam in seinen ersten Pro Bowl.
Der 30-jährige kickt seit sechs Jahren für die Panthers. Sein neuer Vertrag läuft bis nach der Saison 2021.

Kurzberichte
Die Bills haben sich einen Ersatz Running Back gesichert. Mike Tolbert und Travaris Cadet waren nicht das Wahre, als sie letztes Jahr LeSean McCoy ersetzen mußten.
2018 setzen sie auf Chris Ivory. Der wird bald 30 und hatte seine beste Zeit bei den Jets. Die Jaguars entließen ihn am 23. Februar.
Ivory unterschrieb in Buffalo für zwei Jahre und garantierte $3,25 Millionen.

Tom Benson ist noch immer im Krankenhaus.
Der 90 Jahre alte Besitzer der Saints wurde bereits am 21. Februar mit grippeähnlichen Symptomen eingeliefert.
Sein Zustand wird als stabil beschrieben und er soll auf dem Weg der Besserung sein.

Dienstag, 6. März 2018

Kurzberichte
Die Zahl des Tages: $177,2 Millionen.
So hoch liegt die Gehaltsobergrenze der Teams in diesem Jahr.
Das sind $10 Millionen mehr als in der letzten Saison. Damit ging die erlaubte Summe für die Gehälter der 53 Spieler im Saisonkader seit fünf Jahren jedes Jahr um einen zweistelligen Betrag nach oben.

foles-nick2Auch wenn die Gehaltsobergrenze kräftig nach oben korrigiert wurde, haben manche Teams es weiterhin schwer, unter der Grenze zu bleiben.
Das erklärt, warum die Eagles sich Angebote für Nick Foles (Bild) in Ruhe anhören werden. Und was sie für den Ersatz- Quarterback, der zum Super Bowl Helden wurde, haben wollen, ist klar. Ein Team, das Foles haben will, muß Philadelphia einen Draftpick in Runde eins der Draft überlassen, mindestens.
Damit ist die Hürde für etwaige Bieter doch recht hoch. Das zeigt auch, daß die Eagles Foles nicht unbedingt ziehen lassen wollen.
Immerhin haben sie für den Spottpreis von $15 Millionen einen Kandidaten auf die MVP Trophäe 2017 (Carson Wentz) und den Super Bowl MVP (Nick Foles) im Kader.
Wer hat das schon. Die meisten Teams bezahlen ihrem startenden Quarterback über $20 Millionen und kommen nie auch nur in die Nähe eines Super Bowls oder gar nur der Playoffs.

Nach 11 Jahren in der NFL beendete Antonio Cromartie seine Karriere.
Der Cornerback spielte u.a. bei den Jets und den Chargers. Viermal spielte er im Pro Bowl.
Seinen letzten Job hatte er 2016 bei den Colts. Am Montag gab er bekannt, daß die NFL für ihn jetzt offiziell Geschichte ist.

Raiders Linebacker Aldon Smith hat seine Lebensgefährtin am Samstag schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Nach der Tat floh er vom Ort des Verbrechens.
Die Polizei erließ einen Haftbefehl.
Smith` Anwalt handelte mit den Strafverfolgungsbehörden die Bedingungen und einen Zeitpunkt für seinen Mandanten aus, an dem dieser sich stellt.
Mittlerweile ist Smith ein Ex-Raider, denn das Team feuerte ihn am Montag, als sie von dem Haftbefehl erfuhren.
Der Linebacker wäre am 14. März eh ein Free Agent geworden, der keine Chance mehr hatte, noch bei den Raiders zu bleiben. Dort wurde er nur noch auf der Reserve/Suspendiert Liste geführt, da er von der Liga auf unbestimmte Zeit gesperrt ist.
Smith Strafregister ist ellenlang, weshalb die 49ers sich auch 2014 von ihm trennten. Er wechselte zu den Raiders. 2015 hatte er sein letztes Spiel in der NFL.
Hätte er nicht diese kriminelle Energie entwickelt, wäre er ein sehr brauchbarer Spieler gewesen. 2012 schaffte er es sogar in den Pro Bowl. Doch illegale Waffenbesitze, Drogenmißbrauch, eine getürkte Bombendrohung am Flughafen von Los Angeles und so einiges mehr machten seiner vielversprechenden NFL Karriere einen dicken Strich durch die Rechnung.
Smith ist zwar erst 28, aber daß er noch mal ein Team findet kann man fast ausschließen.

Wie erwartet machten die Cowboys ihren Pass Rusher Demarcus Lawrence zu ihrem Franchise Player. Lawrence unterschrieb den Vertrag.
Dem Defensive End stehen 2018 $17 Millionen zu.
2017 erzielte er 14,5 Sacks und wurde in den Pro Bowl gewählt.

Die Steelers und Le'Veon Bell werden sich nicht über einen langfristigen Vertrag einig.
Das Team informierte den Running Back, daß er zum zweiten Mal in Folge ihr Franchise Player wird.

Manchmal ein klärendes Gespräch helfen, ein zerrüttetes Verhältnis zu kitten.
Deshalb haben sich NFL Commissioner Roger Goodell und Cowboys Besitzer Jerry Jones mal zusammengesetzt, um sich über die Kosten ihres Rechtsstreits zu unterhalten.
Die NFL möchte von Jones $2 Millionen, weil der gerichtlich gegen eine Weiterverpflichtung von Goodell vorgehen wollte. Auch die Kosten für den Rechtsstreit um die unberechtigte Suspendierung von Running Back Ezekiel Elliott will die NFL von Jones erstattet haben.
Was bei dem Gespräch herauskam, darüber wurde noch geschwiegen.

New Orleans, Seattle, New Orleans?
So könnte es für Jimmy Graham laufen.
Die Seahawks hören sich alle interessanten Angebote an. Sogar Defensive Lineman Michael Bennett kann den Verein wechseln, wenn ein gutes Angebot kommt. Und auch Tight End Graham kann gehen. Er würde gut zu den Saints passen, die ihn 2015 völlig überraschend zu den Seahawks ziehen ließen. Gerade erst acht Monate davor hatten sie ihn zum bestbezahlten Tight End der Liga gemacht.

Matt Bryant bleibt in Atlanta.
Der Kicker unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre.
Kann er alle Boni kassieren, kann er es in der Zeit auf $12 Millionen bringen.

Montag, 5. März 2018

Kurzberichte
taylor-tyrod2Sichern und weitersuchen, das ist ja oft die Devise, wenn man einen festen Partner hat, aber trotzdem mal guckt, ob nicht doch was besseres auf dem Markt ist.
Die Bills halten an Quarterback Tyrod Taylor (Bild) fest. Dabei wissen sie, daß er nicht ihr Quarterback für die Zukunft sein kann, dafür ist er zu schlecht. Deshalb kürzten sie ihm ja 2017 das Gehalt, und Taylor stimmte zu, weil auch er wußte, daß er mit seinen Fähigkeiten kaum ein anderes Team gefunden hätte.
In der Mitte der Saison wurde Taylor dann auch auf die Bank verbannt. Dort blieb er nur deshalb nicht, weil sein Ersatzmann Nathan Peterman noch grauenvoller war. Das klingt unglaublich, ist aber so.
Zur Zeit preisen die Bills also Taylors Fähigkeiten, um ihn nicht allzusehr zu verletzen. Das heißt aber nicht, daß sie sich nicht nach einem besseren Ballwerfer umsehen. Doch werden sie sich in der Draft nach oben tauschen?
Das ist riskant. Für einen Spieler drei, vier oder gar mehr Draftpicks abgeben, das lohnt sich meistens nicht.
Die Bills haben zwar zwei Draftpicks in der ersten Runde, die aber erst an Stelle 21 und 22, also zu spät, um noch an einen Quarterback zu kommen, der das Team in eine glorreiche Zukunft führen könnte.
Doch wie man hört, ist ja kaum ein Team in den oberen Rängen der Draft abgeneigt, zu tauschen. Cleveland, , Indianapolis, die Giants und die Broncos wären alle für Verhandlungen offen. Die Giants und die Colts brauchen nicht unbedingt einen Quarterback. Nicht unbedingt deshalb, weil Eli Manning langsam das Verfallsdatum erreicht, und Andrew Luck mit seiner Schulter weiterhin ein Wackelkandidat ist. Cleveland kann an erster und vierter Stelle wählen. Diese drei Teams sind also die Topkandidaten für einen möglichen Plätzetausch.
Letztes Jahr vollbrachten die Bills das Wunder. trotz Tyrod Taylor in die Playoffs zu kommen. Ob sich dieses Kunststück wiederholen läßt?
Mal sehen, was sich da tut?

Das Dilemma der Rookie Head Coaches ist, daß sie ihre Spieler erst im April persönlich treffen dürfen. Doch so wie Steve Wilks von den Cardinals, versuchen sie schon mal sich die Namen ihrer neuen Mitarbeiter zu merken.
Doch kommen sie kaum dazu. Am Wochenende waren sie beim Scouting Combine und ab heute werden sie mit ihren Assistenten die Daten und Fakten zu den Collegeabgängern abwägen und die Spreu vom Weizen trennen.
Zwischendurch wird auch noch beobachtet welche Spieler ab nächste Woche auf dem freien Spielermarkt auftauchen.
Dummerweise hat so ein Tag nur 24 Stunden. Viel zu wenig, um das Pensum zu bewältigen.
„Ganz schön anstrengend,“ sagte Colts Rookie Head Coach Frank Reich, „aber so ist nun mal der Beruf des Head Coaches.“

Die Eagles möchten natürlich nicht jeden Leistungsträger verlieren.
Deshalb möchten sie den Vertrag mit Vinny Curry nachverhandeln. Dem Defensive End stehen 2018 $9 Millionen zu. Zu viel! Die Eagles möchten ihm weniger zahlen.
Curry brachte Pfeffer in die Defense der Eagles. Seit er 2012 in der zweiten Runde der Draft nach Philadelphia kam, erzielte er 22 Sacks und erzwang fünf Fumbles. Doch Derek Barnett, der 2017 in der ersten Runde von den Eagles aufgenommen wurde, macht Curry den Posten streitig. Deshalb könnten sie auf Curry verzichten, auch wenn das schwer fiele.
Es ist nun am Defensive End, ob er für weniger Geld in Philadelphia bleibt, oder ob er zu einem anderen Team wechselt.

Sonntag, 4. März 2018

Kurzberichte
landry-jarvis2Jarvis Landry (Bild) wird seinen Franchisevertrag bei den Dolphins unterschrieben.
Der dreimalige Pro Bowler Wide Receiver, wurde von Miami zum eingeschränkten Franchise Player gemacht. Das garantiert ihm 2018 ein Gehalt von $16,2 Millionen, wenn er in Miami bliebt.
Landry möchte einen Langzeitvertrag über vier Jahre, der ihm $58 Millionen einbringt. Letztes Jahr führte der 25-jährige die NFL mit 112 gefangenen Pässen an, die zu 987 Yards und 9 Touchdowns führten.
Der Wide Receiver äußerte sein Interesse zu den Titans zu wechseln. Die aber wissen noch gar nichts von ihrem Glück, und haben noch gar kein Interesse an Landry geäußert.
Auf der Wide Receiver Position sind die Titans schwach besetzt. Tight End Delanie Walker führte das Team mit 74 Pässen und 807 Yards an. Tennessee belegte Platz 23 bei der Passoffense. Hilfe könnten sie also schon brauchen.

Die Rams gaben Outside Linebacker Robert Quinn an die Dolphins ab. Dafür erhält Los Angeles eine Wahlmöglichkeit Miamis in einer der mittleren Runden der nächsten Draft.
Der 27-jährige zweimalige Pro Bowler erzielte in seinen bisherigen sieben NFL Saisons 62,5 Sacks.

Der ehemalige Safety der Carolina Panthers, Kurt Coleman, unterschrieb beim Divisionsrivalen aus New Orleans.
Am Montag wurde Coleman in Carolina entlassen.
Von den Saints bekam er einen Dreijahresvertrag über $18 Millionen.
Recht viel für einen Safety, der 2015 und 16 zusammen auf 11 Interceptions kam, 2017 aber nicht einen einzigen Paß abfing.

Den ersten Sieg der Saison trugen die 49ers davon. San Francisco und Oakland hatten identisch abgeschnitten in der letzten Saison. Beide hatten 6-10 Siege und auch das Kräfteverhältnis der Gegner war mit 51,2% identisch.
Also wurde am Freitag eine Münze geworfen, die entscheiden sollte, wer von den beiden Teams in der nächsten Draft an neunter und wer an 10. Stelle dran ist.
Ruhmeshallenmitglied Rod Woodson, der für beide Teams spielte, warf die Münze, und die zeigte das Logo der 49ers an.

102 Kilo mit nur einem Arm?
Nicht ganz.
NFL Anwärter Shaquem Griffin III, Linebacker der University of Central Florida, hat am linken Arm eine Handprothese. Er wurde mit dem Amniotischen-Band-Syndrom geboren. Mit vier Jahren verlor er die Hand.
Beim Scouting Combine drückte er die 102 kg schwere Hantel 20 mal. Sein Zwillingsbruder Shaquill Griffin III schaffte letztes Jahr nur 16. Er wurde von den Seahawks einberufen.
Shaquem erzielte in den letzten beiden Saisons 166 Tackles und 18,5 Sacks für sein Collegeteam. Er wird vielleicht in einer mittleren Draftrunde ein Team finden.

Michigan Defensive Lineman Maurice Hurst kann nicht am Scouting Combine teilnehmen. Bei ihm wurde eine Herzkrankheit festgestellt.
Er sollte eigentlich bereits in der ersten Runde der Draft ein Team finden.
Maurice Hurst ist der Sohn von Defensive Back Maurice Hurst, der von 1989 bis 95 für die Patriots spielte.

Dominique Rodgers-Cromartie soll umlernen. Die Giants wollen aus dem Cornerback einen Safety machen.
Auf dieser Position soll Rodgers-Cromartie dann mit Darian Thompson um Einsatzzeit kämpfen.
Die Secondary der Giants war furchtbar in der letzten Saison. Rodgers-Cromartie, Janoris Jenkins und Eli Apple waren während der Saison alle mal Suspendiert. Dabei fiel gerade Apple so negativ auf, daß sein Teamkollege Landon Collins ihn ein Krebsgeschwür nannte.
Dominique Rodgers-Cromartie ist mit dem Positionswechsel einverstanden, wie er dem NFLN sagte.

Der Mann, der einen Touchdownpass zu Quarterback Nick Foles im letzten Super Bowl warf, wird die Eagles wohl verlassen.
Tight End Trey Burton wird ein Opfer der Gehaltsobergrenze. Philadelphia hat nur noch $10 Millionen Platz darunter.
Die Eagles werden noch so manchen Spieler ziehen lassen müssen.
An Burton sind bereits einige Team interessiert. 16 sollen schon Kontakt mit den Eagles aufgenommen haben.

Freitag, 2. März 2018

Kurzberichte
browns-draft
Die Browns haben schon mal signalisiert, daß sie ihren ersten Platz in der Draft wegtauschen würden, wenn sie gute Angebote bekämen. „Meine Tür steht weit offen,“ sagte General Manager John Dorsey.
Zweimal dürfen sie ja in der ersten Runde der Draft einen Collegeabgänger aufnehmen.
Insgesamt haben die Browns sechs der ersten 65 Draftpicks. Das ist eine Menge. Wenn sie ihren ersten Platz wegtauschen, kämen noch drei oder vier Picks dazu.
Natürlich brauchen die Browns einen Quarterback. Aber die Möglichkeit, das durch und durch marode Team mit mehreren Draftpicks aufzupolstern, ist verlockend. Zumal die Browns noch etwa $100 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze haben, und auch etablierten Quarterbacks ein verlockendes Angebot machen könnten. $30 Millionen für Kirk Cousins, die der nicht wert ist, wären für sie absolut kein Problem.
„Mein Job ist es, die Browns besser zu machen,“ sagte Dorsey. „Mein Job ist es, jede sich bietende Möglichkeit auszuloten.“

„Wenn ich bei der Wahl des Quarterbacks etwas falsch mache, werde ich wohl gefeuert,“ ist sich Vikings Head Coach Mike Zimmer sicher. „Es ist wichtig für mich, für General Manager Rick Spielman und die Organisation, daß wir den richtigen auswählen.
Die drei Quarterbacks, die in Minnesota unter Vertrag WAREN, sind im März Free Agents. Keiner von ihnen ist wirklich optimal.
Deshalb sagten die Vikings schon, daß sie Ex-Redskins Quarterback Kirk Cousins haben möchten. Ob sie sich den leisten können?
Wie im Abschnitt oben erwähnt, sind auch die Browns hinter ihm her. Und ihre Kriegskasse ist besser gefüllt.
Minnesota hat noch $48 Millionen unter der Gehaltsobergrenze, müßte dann wohl andere Leistungsträger ziehen lassen, wenn sie Cousins bekämen. Ob sich das lohnt?

Jay Gruden wünscht sich Kontinuität auf der Quarterback Position.
Der Head Coach der Redskins mußte zweimal in Folge mit einem Quarterback in die Saison gehen, der mit dem Franchise Tag spielte.
Zwei Jahre war klar, daß Kirk Cousins weg aus Washington wollte. Obwohl, das Team spielt ja gar nicht in Washington, noch nicht mal im District of Columbia (D C), sondern in Landover, Maryland.
OK, das ist Haarspalterei.
Ob der doch schon in die Jahre gekommene Alex Smith die Stabilität auf der Position bringt, die sich Gruden wünscht?
Näh!
Aber zum Sichern und Weitersuchen, da taugt er was.

Keine Probleme auf der Quarterback Position haben die Dolphins. Jedenfalls wenn es nach Head Coach Adam Gase geht.
Er betonte, daß Ryan Tannehill sein Quarterback ist und bleibt.
Wegen einer Knieverletzung verpaßte Tannehill die komplette Saison 2017. Er wurde von Jay Cutler ersetzt, der aus dem Ruhestand kam, um den Dolphins zu helfen.
Jetzt ist Tannehills Knie ausgeheilt, und Gase hat volles Vertrauen in ihn. Doch der Quarterback geht in seine siebte Saison. Erfolge kann er nicht vorweisen. Er gehört zu den Quarterbacks, die ein Spiel verwalten, und nicht gewinnen. Er gehört zu den Quarterbacks, die möglichst keine allzugroßen Fehler machen sollten, aber nicht zu denen, die ein Spiel schultern und gewinnen können. Seine Berechtigung, warum er in Runde 1 gedraftet wurde, hat er nie geliefert.
Nach sieben Saisons könnte Miami langsam an einen Quarterback Wechsel denken und spätestens die Draft 2019 ins Visier nehmen.

Frank Gore hat seine Schuldigkeit getan, Frank Gore kann gehen.
Die Colts gaben bekannt, daß sie für 2018 nicht mehr mit dem Running Back planen.
Drei Jahre spielte er in Indianapolis. In jeder dieser Saisons kam er auf über 1.200 Yards, Lauf- und Paßspiel zusammengerechnet.
In der ewigen Bestenliste der NFL Running Backs steht er mit 14.026 Laufyards auf Platz fünf.
Ob er mit seinen 34 Jahren noch mal ein neues Team findet?

Jaguars Defensive End Dante Fowler stand wegen Körperverletzung vor Gericht.
Der Vorfall ereignete sich im Juli 2017.
Er bekam ein Jahr auf Bewährung und muß eine Strafe von $1.575 zahlen und 75 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.
Welche Strafe er von der NFL bekommt, das wird noch entschieden.

Joey Bosa mußte an einem dislozierten Finger an der rechten Hand operiert werden.
Mit dieser Verletzung plagte er sich seit seiner Rookiesaison 2016 herum. Dennoch schaffte er es zum Rookie des Jahres und in den Pro Bowl gewählt zu werden.
In seinen zwei Saisons, die er mit der lästigen Verletzung spielte, erzielte er 23 Sacks und 111 Tackles.
Trainingszeit soll Bosa durch die OP nicht verpassen.

Im November verletzte sich Seahawks Cornerback Richard Sherman an der rechten Achillessehne und mußte operiert werden.
Jetzt kam die Meldung, daß er eine „kleine Operation“ an der linken Sehne hatte.
Wann er ins Training für die kommende Saison einsteigen kann, das ist fraglich.

Die schlechten Nachrichten kommen natürlich auch immer wieder mal.
Heute geht es um Hall of Fame Quarterback Jim Kelly. Der ehemalige Buffalo Bill sagte, daß sein Mundhöhlenkrebs erneut zurückgekommen ist.
2013 wurde Kelly zum ersten Mal daran operiert. 2014 kam der Krebs zum ersten Mal zurück. Kelly unterzog sich einer Chemo und Strahlentherapie. Danach strahlte er in die Kameras, daß der Krebs besiegt wäre.
Doch jetzt erwischte es den fünfmaligen Pro Bowler, der die Bills in seinen 11 Saisons dort vier mal zu AFC Meisterschaften und damit in den Super Bowl führte, erneut.
Gewonnen hat Kelly das Spiel der Spiele aber leider nicht einmal.

Donnerstag, 1. März 2018

Kurzberichte
glennon-mikeLetztes Jahr verpflichteten die Chicago Bears Quarterback Mike Glennon (Bild). Sie gaben dem Ersatz- Quarterback der Buccaneers einen Dreijahresvertrag über $45 Millionen.
Mike wer, war da die meistgehörte Reaktion.
Heute weiß man in Chicago, daß man das Geld auch in der Kloschüssel hätte runterspülen können. Gut, daß nur $18,5 Millionen davon garantiert waren. Doch das ist auch noch viel Geld für vier Spiele, vier Touchdowns, fünf Interceptions und 1-3 Siege.
Daß man selber nicht daran glaubte mit Glennon einen guten Quarterback geholt zu haben, zeigte die Tatsache, daß die Bears sich in der Draft nach oben tauschten, um an zweiter Stelle Mitchell Trubisky einzuberufen. Und den brachten sie dann auch nach den ersten vier katastrophalen Spielen.
Leider hat auch der nicht so eingeschlagen, wie zB. Carson Wentz in Philadelphia oder der leider früh verletzte Dashon Watson in Houston. Auch Trubisky brachte Chicago nicht in die Siegerspur. Auch er konnte nur vier Siege verbuchen, bei sieben Touchdowns und sieben Interceptions. Die Bears landeten als platte Bettvorleger auf dem letzten Platz der NFC North.
Während Trubisky die Chance erhält, in seinem zweiten Jahr zu zeigen, ob er mehr draufhat, ist es für Glennon gelaufen. Er wurde gefeuert und ist um $18,5 Millionen reicher.

Überhaupt werden Spieler hier wie dort gefeuert, auch verdiente Leistungsträger. So zB. Jonathan Stewart. Der Running Back der Panthers führt die Teamstatistik mit 7.318 Yards an.
Nach 10 Jahren wurde er nun entlassen. Verletzungen forderten ihren Tribut und letztes Jahr kam Stewart nur noch auf 680 Yards.
Der Running Back hatte noch ein Jahr in seinem Vertrag. Durch die Entlassung spart Carolina $3,7 Millionen.

Dicke Verträge machen Spieler manchmal träge.
So im Fall von Muhammad Wilkerson. Der Defensive End der Jets unterschrieb im Sommer 2016 einen Fünfjahresvertrag über $86 Millionen. Das war Wilkerson damals wohl wert. Im Jahr 2011 wurde er in der ersten Runde von den Jets einberufen und wurde ihr bester Pass Rusher, der es bis in den Pro Bowl schaffte. 2015 erzielte er 12 Sacks.
Nachdem er den Megavertrag unterschrieben hatte, ging seine Leistung in den Keller. In den 28 Spielen nach der Vertragsunterzeichnung kam er nur noch auf acht Sacks.
Nun zogen die Jets die Reißleine und feuerten Wilkerson. Damit sparen sie $11 Millionen in der Saison 2018.

Es gibt auch Spieler, die von sich aus aufhören, so zB. Matt Forte.
Nach 10 Jahren in der NFL beendete der Running Back seine Karriere. Seine beste Zeit hatte er bei den Bears. Da erzielte er in acht Jahren 8.602 Laufyards.
Nach seinem Wechsel zu den Jets ließ seine Produktivität nach. 2017 brachte er es nur noch auf 381 Yards.

Eagles Punter Donnie Jones beendete nach 14 Jahren seine Karriere.
Er hatte im letzten Super Bowl den einzigen Punt im Spiel.

Ryan Shazier wird 2018 NICHT spielen. Das sagte Steelers General Manager Kevin Colbert.
Der an der Wirbelsäule verletzte Linebacker fühlte sich so, als ob er in der nächsten Saison wieder mitmischen könnte.
Doch Colbert gab bei einer Pressekonferenz bekannt, daß Shazier nicht spielen wird. „Er weiß das, wir wissen das,“ meinte der General Manager. „Wir werden ihn bei seiner Therapie weiter unterstützen und ihn im Team behalten. Wann wir ihn auf welche Liste setzen, das wird sich ergeben. Nur spielen wird er 2018 definitiv nicht.“

Die Lions haben ihren Franchise Player gefunden.
Sie entschieden sich, wie erwartet, für Defensive End Ziggy Ansah.
Wenn Ansah mit dem Etikett 2018 spielt, dann stehen ihm $17,5 Millionen zu.

Rob Gronkowski wird 2018 spielen.
Nach der bitteren Niederlage im Super Bowl überlegte der Tight End der Patriots, ob er seine Karriere beenden sollte?
Der Gronk hat sich entschieden, noch weiterzumachen. Zwei Jahre, die ihm $17 Millionen einbringen, hat er noch in seinem Vertrag stehen.

Es geht um das Recht, am eigenen Bild. Deswegen verklagte eine Familie aus Pennsylvania Steelers Safety Sean Davis.
Der hatte in einem Schnellrestaurant eine Bedienung gefilmt und mit dem Kommentar: „Das Kind sieht wie acht Jahre aus. Kein Wunder, daß die Schlangen bei ihm so lang sind, hahaha,“' versehen.
Der gefilmte Junge erfuhr erst von dem Video, als er in der Schule deswegen gemobbt wurde.
Die Familie verklagte Davis wegen Cybermobbing.
Davis Anwalt teilte mit, daß sein Mandant keineswegs vorgehabt hätte den Jungen zu erniedrigen.
Ach was, da kann ich nur lachen: „hahaha!“

Am Dienstag gaben die NFL und die Pizzafirma Papa John`s bekannt, daß sich ihre Wege einvernehmlich trennen.
Die Firma hatte die Liga als offizieller Pizzalieferant gesponsert. Aber durch die Proteste einiger Spieler bei den Nationalhymnen, war das Verhältnis gestört.
Deshalb die Trennung nach acht Saisons.
Die währte nur einen Tag.
Am Mittwoch gaben die beiden Partner bekannt, daß sie einen neuen Multijahresvertrag abgeschlossen haben.

Natürlich stehen auch dieses Jahr wieder viele Regeländerungen an. Die wichtigste wird die sein, bei der es darum geht, ob ein Paß gefangen wurde oder nicht. Hier soll es endlich einfacher werden.
Ob es weiter darum geht, den Ball dorthin zu legen, wo ein Verteidiger eine Paßbehinderung begangen hat, steht auch auf dem Prüfstand. Hier soll es vielleicht nur noch eine 15 Yards Strafe geben.
Über das, und alle anderen angestrebten Änderungen, berichte ich, wenn sie beschlossen wurden.

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