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Franchise Tag,

Rookie,

Linebacker,

NFLPA,

Divisional Playoffs,

was heißt das Alles?
Was bedeuten diese Begriffe?
In der Rubrik “Football erklärt” erfahren Sie es.

Hier werden alle Mysterien entwirrt, hier wird alles erklärt, wirklich Alles!

Eine Hilfe nicht nur für Anfänger!

Samstag, 17. Mai 2014

Kurzberichte
mathis-robertDie Colts müssen in den ersten vier Spielen auf Robert Mathis (Bild) verzichten. Der Linebacker wurde positiv auf verbotene leistungssteigernde Substanzen getestet.
Mathis gab an, daß er Fruchtbarkeitsmedikamente zu sich genommen hätte. Er hätte seinen Arzt gefragt, ob diese Mittel sich mit den Drogenrichtlinien der NFL vertragen würden, und sein Arzt hätte ihm zugesichert, daß das OK wäre.
Wie sich nun herausstellte, hat sein Arzt sich da wohl vertan.
Allerdings haben die Mittel gefruchtet, denn bald kommt Mathis Nachwuchs zur Welt.

Die Browns feuerten Greg Little.
Der Wide Receiver wurde den in ihn gestellten Erwartungen nie gerecht. In den letzten drei Saisons soll er 31 fangbare Bälle fallengelassen haben, wie jemand genau nachgesehen hat.
Die Browns haben momentan 14 Wide Receiver zu Testzwecken versammelt.

Das ging ja schnell. Am Donnerstag erst feuerten die Rams Daryl Richardson, und am Freitag landete der Running Back bei den Jets.
Ob er damit aber einen Kaderplatz für die Saison bekommen hat, ist nicht sicher. In New York kämpfen Chris Johnson, Chris Ivory, Mike Goodson und Bilal Powell um Stammplätze.

Da war die gute Oprah Winfrey wohl etwas zu schnell.
Die Dampfplauderin des US Amerikanischen Fernsehens hatte angekündigt, daß sie eine Dokumentation über Michael Sam drehen wolle.
Nicht so schnell, sagten die NFL und die Rams. Keiner von beiden hatte eine Anfrage für Drehgenehmigungen vorliegen und beide würden sie ablehnen, wenn sie denn käme, wie ihre Pressesprecher sagten.
In der Presseerklärung von Sams Agent, Cameron Weiss, liest sich das so: „Nach dem heutigen Treffen mit den Rams denken wir, daß es das Beste ist, das Projekt zu verschieben. Das erlaubt Michael, sich ganz auf den Football zu konzentrieren, ohne daß er oder seine Teamkollegen abgelenkt werden. Jeder Beteiligte bleibt dem Projekt verpflichtet und versteht die geschichtliche Wichtigkeit genauso, wie die positive Botschaft.“
Diese bestimmt sechsstellige Summe ist dem guten Michael Sam also schon mal durch die Lappen geflutscht.

Freitag, 16. Mai 2014

Da war doch noch Aaron Hernandez
hernandez-aaron3Während er im Knast sitzt und auf seinen Mordprozess Im Fall Odin Lloyd wartet, wurde Aaron Hernandez (Bild) eines weiteren Doppelmordes angeklagt.
Der ehemalige Tight End der Patriots soll 2012 zwei Männer in Boston erschossen haben. Die beiden, Daniel de Abreu und Safiro Furtado, hatten in einem Nachtclub Streit mit Hernandez. Als sie mit ihrem Wagen davonfuhren, folgte Hernandez ihnen in seinem SUV. Als sie an einer Ampel anhielten setzte er sein Fahrzeug neben die Beifahrerseite der Opfer, schoss mehrmals mit seiner 38er Smith & Wesson auf die beiden Insassen und tötete sie.
Ein Geschworenengericht kam zu dem Schluß, daß die Beweise der Anklage stark genug wären, einen Prozess gegen Hernandez zu führen.
Nächste Woche muss Hernandez vor dem Gericht in Boston erscheinen, wo formal Anklage gegen ihn erhoben wird.
Damit hat der ehemalige NFL Superstar jetzt zwei Mordprozesse am Hals.
Die Patriots beobachten nun auch diesen zweiten anstehenden Prozess mit großem Interesse. Seit dem Moment seiner Verhaftung letztes Jahr, haben sie dem Tight End keinen Cent mehr überwiesen. Dagegen hat die NFLPA Klage eingereicht. Die Gewerkschaft ist der Meinung, daß dem Ex- Tight End der Pats noch Zahlungen zustehen für Teamaktivitäten, an denen er vor seiner Verhaftung teilgenommen hat.
Der neue Prozess, sollte er mit einer Verurteilung enden, würde das ändern. Hernandez unterschrieb seinen Vierzigmillionendollarvertrag erst einige Monate nachdem er die zwei Männer in Boston erschossen haben soll. Somit würden die Patriots ihm kein Geld mehr schulden, sondern könnten sogar Geld von ihm zurückfordern.
Und das ist die Crux. Immerhin soll ein Mensch ja so lange als unschuldig gelten, bis seine Schuld bewiesen ist. Hernandez sitzt jetzt schon fast ein Jahr im Gefängnis, und das, obwohl seine Schuld noch nicht bewiesen wurde.
Es wird Zeit, daß da Bewegung in die Sache kommt.

Kurzberichte
Bleiben wir zum Start der Kurzberichte auf der dunklen Seite der NFL.
Einer der vielen anhängigen Prozesse gegen Darren Sharper wurde eingestellt.
Der ehemalige NFL Safety steht in mehreren US-Staaten unter Anklage, weil er Frauen unter Drogen gesetzt haben soll um sie dann zu vergewaltigen.
In Miami wurde am Donnerstag eine dieser Anklagen fallengelassen. Hier hatte sich die Klägerin erst Monate nach der Tat dazu entschlossen, Sharper anzuzeigen, und die Anklage stand dadurch praktisch ohne Beweise da.
In Tempe, Arizona und Los Angeles, Kalifornien, warten noch weitere Prozesse auf Sharper. In Las Vegas und New Orleans wird noch gegen ihn ermittelt.

Die Fans in Cleveland sehen Johnny Manziel als die Erlösung von ihren Leiden. Zwar hat Teambesitzer Haslam Manziel nur als Ersatzmann betitelt, aber wer letztlich am 7. September in Pittsburgh starten wird, das wird sich erst noch entscheiden.
Die Fans jedenfalls sind heiß auf den neuen Quarterback. Das Team hat seit der Rekrutierung Manziels 3.000 zusätzliche Dauerkarten verkauft. Sein Trikot mit der Nummer 2 ist das meistverkaufte unter den gedrafteten Spielern.
Die ersten Ballkontakte mit seinem neuen Team wird Manziel am heutigen Freitag haben, im Minicamp. Zu sehen bekommen wird man davon kaum etwas, denn die Browns haben die Presseakkreditierungen sehr spärlich verteilt, um den Rummel um Manziel nicht ausarten zu lassen.

Die Browns wissen, daß ein Quarterback Leute braucht, die seine Pässe fangen können.
Da auf ihren Star-Receiver Josh Gordon eine eventuell sogar saisonlange Suspendierung wartet, verpflichteten sie kurzfristig Ersatz für ihn.
In der Draft war anscheinend kein Wide Receiver, der sie interessierte, so daß sie auf dem Spielermarkt grasten. Hier fanden sie Miles Austin, der in Dallas nur sporadisch spielte, weil er sehr oft verletzt war, und Earl Bennett der in sechs Saisons für die Bears 185 Pässe für 2.277 Yards und 12 Touchdowns fing.
Beide zusammen ergeben allerdings nur einen halben Gordon. Mal abwarten, ob sich die Browns da nicht noch weiter umsehen... so Richtung Houston. Da soll ein ganz großer auf dieser Position den Texans zu teuer geworden sein.

Die Rams trennten sich von Daryl Richardson.
Der Running Back erzielte 2013 nur 215 Laufyards, war also nicht gerade eine große Stütze des Teams.

Shad Khan, der Besitzer der größten Lachnummer im bezahlten Football, den Jacksonville Jaguars, will die Zügel etwas anziehen.
Der Pakistaner sagte, daß ein Vertrag bei seinem Team nicht mehr länger als bezahlter Urlaub angesehen werden könnte.
Cornerback Aaron Ross sagte das, nachdem er 2012 für die Jags „spielte“, und seine Zeit dort als „netten bezahlten Urlaub“ bezeichnete.
Sollten die Jaguars nun zusammen mit dem Fußabtreter aus Cleveland wirklich antreten, echte Footballteams zu werden?
Der Spannung in der Liga käme das sehr zugute. Bisher werden Spiele gegen diese beiden Teams ja als eh schon gewonnen von den Gegnern gewertet.
Jacksonville will mit Head Coach Gus Bradley versuchen, zumindest nicht weiter völlig unterzugehen. Er will seinen Spielern das Urlaubsgefühl austreiben und sie zu echten Footballspielern machen. Spieler, die nicht mitziehen würden, würden aussortiert. Die Zeit des Schlendrians wäre jetzt endgültig vorbei, sagte Bradley.
Na dann, viel Glück Gus.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Kurzberichte
sam-michaelOprah Winfrey wird eine Dokumentation über Michael Sam (Bild) drehen. Die unbestrittene Königin der Talkshows hat es mit ihrer Laberei zu einem eigenen TV-Sender gebracht, der mit Material bestückt werden muss. Und so wird ein Kamerateam die Vorbereitungen des ersten NFL Spielers, der sich öffentlich dazu bekannt hat schwul zu sein, auf die Saison verfolgen.
Spannend dabei wird sein, ob es Sam, der die Nr. 96 tragen wird, es überhaupt in den Kader der 53 schafft, die die Saison bestreiten werden.
Er wäre entschlossen, es ins Team zu schaffen, sagte Sam in einer Pressekonferenz. Er wäre sehr zuversichtlich, daß ihm das auch gelingt.
Winfrey hofft, daß die Serie dazu beitragen wird, die Sichtweise der Amerikaner auf Homosexuelle zum Besseren zu ändern. Es wäre eine wichtige Debatte, die Sam angestoßen hätte.
Wann die Serie ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.
Kann uns hier ja auch Wurst sein, wann die kommt.

Im März feuerten die Cowboys Miles Austin. Der Wide Receiver sah seinen Kollegen öfter verletzt zu, als daß er selber spielte.
Dennoch könnte er wieder in Dallas landen. Dann natürlich zu deutlich nach unten angepassten Bezügen, die seine unbefriedigende Einsatzzeit berücksichtigen.
Head Coach Jason Garrett sagte, daß er den Wide Receiver mit offenen Armen zurücknehmen würde.
Seit seiner Entlassung hat sich noch kein Team bei dem Dauerletzten Austin gemeldet. Es könnte also glatt sein, daß er wieder im Kader der Cowboys auftaucht.

Die Bears sind das erste Team, das ihren Spieler aus der ersten Runde der Draft zu einer Unterschrift überreden konnte.
Cornerback Kyle Fuller unterschrieb bereits am Dienstag den üblichen Vierjahresvertrag mit der auch üblichen Option auf ein fünftes Jahr.
Wieviel Fuller verdient, wurde nicht bekanntgegeben. Man geht aber davon aus, daß es so etwa um die $9 Millionen sein werden.
Insgesamt haben die Bears damit bereits sieben ihrer acht rekrutierten Spieler unter Vertrag.

Die Broncos geben Cody Latimer etwas Zeit, sich von einer Verletzung zu erholen.
Sie rekrutierten den Wide Receiver in der zweiten Runde der Draft, im Wissen, daß er sich von einem gebrochenen Fuß erholt.
Latimer wurde im Januar operiert, und ist noch bis zum Beginn des Trainingslagers in der Reha.

Keine Gnade für Frauenschläger
Greg Hardy wurde gegen eine Kaution von $17.000 aus dem Gefängnis entlassen.
Der Defensive End der Panthers hatte eine Frau angegriffen und bedroht.
Richterin Rebecca Thorne Tin hat ihm verboten, sich der Klägerin zu nähern. Außerdem muss er an drei Sitzungen der Anonymen Alkoholiker pro Woche teilnehmen.
Die Angegriffene hat blaue Flecken vom Kopf bis zu den Füßen. Die Richterin zeigte sich sehr besorgt, als sie den Rücken der Verletzten sah, der voller Prellungen war.
Die Klägerin, die angab seit September 2013 mit Hardy liiert zu sein, sagte, daß der 130 kg schwere Hüne sie in der Gegend herumgeschmissen hätte. Die sichtbaren Verletzungen lassen den Schluß zu, daß es tatsächlich so war.
Nach einem ihrer unfreiwilligen Flüge landete sie auf einem Bett, auf dem lauter Waffen lagen. Hardy hätte dann geschrien, daß alle diese Gewehre und Pistolen geladen wären. Er drohte ihr an, sie zu erschießen, wenn sie sich an die Medien oder die Polizei wenden würde.
Die Polizei sammelte tatsächlich etwa 30 Schusswaffen ein, darunter auch einige AK-47, die in den USA sehr beliebt sind, “um auf der Jagd auf Kaninchen zu schießen“.
Hardys Anwalt versuchte die Sache so darzustellen, daß sein Mandant das Opfer in der Sache wäre. Nicht er hätte die Frau angegriffen, sondern sie ihn. Hardy hätte selber die 911 angerufen, weil die Frau sein Apartment nicht verlassen wollte. Dieser Teil der Angelegenheit könnte stimmen, denn als die verletzte Frau zum Aufzug kroch, kamen ihr bereits Polizeibeamte entgegen.
Hardys Verhaftung kam für die Panthers irgendwie zu einer Unzeit. Das Team hielt an diesem Tag eine Veranstaltung ab für die Gruppe „Men for Change“, die sich um die Opfer häuslicher Gewalt kümmert.
Wie die Panthers mit dem Defensive End weiter verfahren, bleibt abzuwarten. Sie hatten ihn vor der Transferperiode zu ihrem Franchise Player gemacht, und er unterschrieb den Vertrag über $13,116 Millionen für die Saison 2014.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Kurzberichte
bridgewater-teddyDas Gerücht sagt, daß General Manager und Head Coach der Browns Quarterback Teddy Bridgewater rekrutieren wollten. Doch Teambesitzer Jimmy Haslam hätte 10 Sekunden, bevor die Uhr für Cleveland heruntergelaufen wäre, einen Zettel mit dem Namen Johnny Manziel an Roger Goodell abgegeben.
General Manager Farmer und Head Coach Pettine streiten das ab. Sie wären ja nun direkt beteiligt gewesen, und hätten von solch einem Vorgang nichts mitbekommen. Geradezu lächerlich wäre diese Geschichte, ergänzte Pettine noch.
Wie auch immer, Bridgewater, der etwas später von den Vikings einberufen wurde, ist heilfroh darüber, nicht bei den Browns gelandet zu sein, wie er sagte.
Seinem Agenten hätte er schon im Vorfeld gesagt, daß Cleveland nicht der Ort wäre, wo er landen möchte.
Daraus ergibt sich ein Fernduell, das man im Auge behalten sollte. Wie machen sich Manziel in Cleveland und Bridgewater in Minnesota?
Wer wird eher starten, wer wird die besseren Spiele abliefern.
Das wird spannend.

Die Cleveland Browns wollten Joe Haden unbedingt behalten. Deshalb gaben sie dem Cornerback eine Vertragsverlängerung über weitere fünf Jahre, die ihm $68 Millionen einbringen kann, von denen $45 Millionen garantiert sind.
Haden hat eine gute Saison hinter sich, mit 20 abgewehrten Pässen, 4 Interceptions und einem Touchdown, die ihm seinen ersten Auftritt im Pro Bowl bescherte.

Es waren einmal zwei absolute Superstars, die die NFL beherrschten, wie niemand zuvor.
Quarterback Joe Montana und Wide Receiver Jerry Rice beherrschten die gegnerischen Verteidigungen nach belieben.
Doch wurden ihre Gene weitergegeben?
Bis jetzt noch nicht.
Montana war nicht in der Lage NFL-fähiges Material zu produzieren. Zwei Söhne von Ihm, Nathaniel und Nicholas, haben zwar als Quarterback auf der High School und dem College gespielt, es aber nicht in die NFL geschafft. Jetzt ist es am Nachwuchs von Jerry Rice, zu zeigen, ob Talent nicht doch vererbbar sein kann?
Am Freitag darf Jerry Rice jr. bei den Ravens ein Probetraining abhalten. Um von einem Team während der Draft aufgenommen zu werden, hat es bei dem Wide Receiver nicht gereicht.
Mal sehen, ob er es durch die Hintertür schafft?

Nicht jeder Spieler, der in der ersten Runde der Draft ein Team findet, erfüllt die in ihn gestellten Erwartungen.
Wie Aaron Maybin.
Er wurde 2009 an 11. Stelle von den Bills einberufen, doch von den Künsten des Penn State Linebackers, gegnerische Angriffsreihen aufzumischen, war in der NFL nichts mehr zu sehen. In zwei Saisons für Buffalo startete er in einem Spiel und erzielte einen Sack, bevor die Teamleitung genug hatte.
Er wanderte von den Bills zu den Jets und den Bengals, bevor der Abstieg in die CFL kam.
Am Dienstag gab der 26-jährige, der in Kanada bei den Toronto Argonauts unter Vertrag war, seinen Rücktritt bekannt.

Zwingt die Gehaltsobergrenze die Texans dazu, Andre Johnson ziehen zu lassen?
Seine Verletzungsgeschichte, sein Alter und sein Gehalt passen nicht mehr zusammen. Sein Wert, den die Texans als Kompensation für ihn erhalten würden, wurde auf eine Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der nächsten Draft festgelegt.
Lange gehörte Johnson zu den Top- Wide Receivern. Sieben mal wurde er in den Pro Bowl gewählt. Ein Texans Team ohne ihn ist kaum vorstellbar, und doch könnte es so kommen.
Dennoch würde er Houston immer noch $11,96 Millionen unter der Obergrenze kosten. Und sein neues Team müsste seinen Vertrag ohne Einschränkungen übernehmen. Es müsste also ein Team sein, daß verzweifelt einen guten Wide Receiver sucht, und das Geld hat ihn zu bezahlen.
Keine leichte Aufgabe.
Da wäre es kein Wunder, wenn Johnson in Houston bliebe.

Greg Hardy wurde am Dienstag verhaftet. Der Defensive End der Panthers hat seine Freundin tätlich angegriffen und bedroht.
Er kam nicht auf Kaution frei und wird in einem Gefängnis in Mecklenburg, North Carolina, festgehalten.
Die Panthers gaben eine Erklärung heraus, in der sie sich sehr enttäuscht über das Geschehen zeigten. Um weitere Schritte einzuleiten müssten sie allerdings noch genauere Informationen einholen.

Dienstag, 13. Mai 2014

Kurzberichte
manning-eli5Eli Manning (Bild) glaubt, daß er wieder voll einsatzbereit ist. Vor einem Monat wurde der Quarterback der Giants an seinem linken Sprunggelenk operiert. Wie Manning der Presse sagte, hätte er keine Beschwerden mehr.
Er wisse nicht, ob er mit dem Heilungsprozess im Zeitrahmen oder davor wäre, aber das wäre ihm auch egal. Wichtig wäre nur, daß sein Knöchel sich wieder völlig OK anfühlt.
Ein paar Minuten hat er sogar schon mit der Mannschaft trainiert, und er wird ohne Einschränkungen an den Vorbereitungen teilnehmen können.

Deutliche Worte richtete Browns Besitzer Jimmy Haslam in Richtung seines Rookie- Quarterbacks Johnny Manziel: „Fang an, Dich wie ein Ersatz- Quarterback zu benehmen. Cleveland ist eine Stadt mit hart arbeitenden Menschen, nicht Hollywood.“
Damit will Haslam wohl von Anfang an verhindern, daß Manziel abhebt. Was es nicht heißen soll ist, daß Manziel nicht doch als Starter in die Saison gehen kann. Brian Hoyer hatte letztes Jahr drei recht gute Spiele, bevor er verletzt ausschied. Diese drei Spiele lassen ihn dieses Jahr als Starter in die Vorbereitungszeit gehen. Doch Manziel kann ihm diesen Posten streitig machen. Dabei wird es auch darauf ankommen, wer von beiden besser in das Spielschema von Offensive Coordinator Kyle Shanahan passt. Und ob das Hoyer sein wird, nach seiner Kreuzbandoperation, bleibt abzuwarten.
Kein Bein mehr auf den Boden zu bekommen scheint Vince Young. Die ehemalige Hoffnung der Titans ist heute bis über beide Ohren verschuldet und braucht jeden Cent. Den aber wird der Quarterback in Cleveland nicht bekommen, denn die Verpflichtung Manziels machte ihn entbehrlich und mal wieder durfte er seine Koffer packen.

Die NFL suspendierte Rams Wide Receiver Stedman Bailey für die ersten vier Spiele.
Er wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.

Montag, 12. Mai 2014

Das Nachbeben der Draft 2014
manziel-johnnyNachdem die Browns Quarterback Manziel gedraftet hatten, stand General Manager Ray Farmer in der Kritik. Angeblich wäre er im Vorfeld gar nicht so überzeugt von Manziel gewesen und hätte ihn nur auf Weisung von Teambesitzer Jimmy Haslam rekrutiert.
Doch was wäre dagegen wirklich einzuwenden, wenn jemand, der Milliarden in sein Spielzeug steckt, auch mitbestimmen möchte, welche Bestandteile das Spielzeug bekommt?
Haslam scheint wirklich vorzuhaben, aus dem ewigen Lachschlager ein ernsthaftes Team zu formen. Wenn das bedeutet, daß er die Typen, denen er dickes Geld aufs Konto schaufelt, ab und zu in ihrer Arbeit unterstützt, ist das doch OK.
Die Fans jedenfalls haben die Einberufung des nicht unumstrittenen Quarterbacks gefeiert, wie den Sieg eines Super Bowls.
Was die Fans bemängeln, ist die Tatsache, daß keine Anspielstation für Manziels Pässe gedraftet wurde. Wide Receiver Josh Gordon steht vor einer möglichen längeren Suspendierung. Für ihn muss Ersatz her.
Doch General Manager Farmer versuchte die Fans zu beruhigen. Es gäbe noch viele Möglichkeiten, an einen guten Receiver zu kommen.
Sofort nach der letzten Runde der Draft verpflichtete Farmer vier Receiver, die nicht einberufen wurden. Und mit solchen späten Verpflichtungen haben schon einige Teams Glück gehabt.

Es geht los, der erste homophobe Spieler der Liga hat sich zu Wort gemeldet. Und wieder ist es ein Spieler der Miami Dolphins, der für Unruhe sorgt, Safety Don Jones.
Nachdem emotionale Aufnahmen im Fernsehen gezeigt wurden, wie sich Michael Sam darüber freute, daß die Rams ihn rekrutiert hatten, zwitscherte Jones „OMG“. Nachdem dann auch noch zu sehen war, wie Sam seinen Freund küsste, twitterte er ein „grauenvoll“ hinterher.
Die beiden Einträge wurden kurz darauf gelöscht, und Jones` Status bei Twitter ist auf „Privat“ gestellt, aber was einmal im Netz ist, bleibt im Netz.
Dolphins General Manager Dennis Hickey zeigte sich wenig erfreut über die Tweets. Eigentlich hatte man gehofft, daß im Team Ruhe einkehren würde, nach dem Mobbing-Skandal der Vorsaison. Doch da war der Wunsch der Vater des Gedankens.
Die Dolphins haben Jones mittlerweile eine nicht unbeträchtliche, allerdings nicht näher bekanntgegebene Geldstrafe aufgebrummt. Zusätzlich wurde ihm auferlegt, ein Benimmseminar zu besuchen. Bis zum Ende des Seminars ist er von allen Teamaktivitäten entschuldigt.
Jones entschuldigte sich für seine Einträge und nannte sie unangemessen.

Nachdem die sieben Einberufungsrunden absolviert waren, haben die Bears richtig zugelangt. Sie verpflichteten acht Spieler, die von keinem Team rekrutiert wurden. Unter ihnen war Jordan Lynch, Quarterback aus Northern Illinois. Lynch war dritter bei der Abstimmung zur Heisman Wahl, nachdem er Pässe für 2.892 Yards und 24 Touchdowns geworfen hatte. Zusätzlich lief er für 1.920 Yards und 23 Touchdowns.
Die Bears listeten ihn auf ihrer Presseerklärung denn auch als Running Back.

Die Titans gaben bekannt, daß Running Back Shonn Greene am Knie operiert wurde.
Es wird vermutet, daß er die komplette Vorbereitungszeit verpassen wird. Mit etwas Glück könnte er vielleicht im Verlauf des Trainingslagers wieder mit dem Team trainieren.
Nach dem Abgang von Chris Johnson könnte das bedeuten, daß der frisch einberufene Bishop Sankey recht früh die Hauptlast des Titans Laufangriffs tragen muss.

Sonntag, 11. Mai 2014

sam-michaelDie Draft 2014 - die letzten Runden
Michael Sam (Bild) hat ein Team gefunden. Die Rams nahmen den Defensive End aus Missouri an 249. Stelle auf. Damit hat die NFL ihren ersten Spieler, der öffentlich zugibt, schwul zu sein.
Die Rams befreiten die NFL also davon, erklären zu müssen, warum Sam nicht in die Liga aufgenommen wurde. Ob er allerdings bei den Rams bleibt, das steht wird ja erst feststehen, wenn er in der Vorbereitungszeit seinen Wert als Spieler beweisen konnte.
Er selbst hätte zwar angenommen, daß er in den ersten drei Runden rekrutiert würde, aber besser spät, als nie, und nicht so spät, daß man nicht mehr relevant ist.
So wie der alljährliche Mr. Irrelevant.
Das ist der letzte Spieler, der in der Draft ein Team findet, und 2014 war das Lonnie Ballentine aus Memphis.
Mit der 256. Wahl rekrutierten die Houston Texans den Safety.
Der letztjährige Mr. Irrelevant, Tight End Justice Cunningham, hat es bei den Colts, die ihn einberiefen, nicht geschafft, unterschrieb aber im Dezember bei den Rams.

Kurzberichte
Die Bills verpflichteten Running Back Bryce Brown von den Eagles.
Dafür erhält Philadelphia 2015 eine noch zu bestimmende Wahlmöglichkeit in einer frühen Runde der Draft und Buffalos Wahlmöglichkeit in Runde sieben.
Brown erzielte als Ersatzmann in Philadelphia in zwei Saisons mit 190 Läufen 878 Yards und sechs Touchdowns.
Die Bills haben jetzt mit C.J. Spiller, Fred Jackson, Anthony Dixon und Brown vier Running Backs. Da wird wohl noch ausgedünnt werden.

Die Seahawks gaben bekannt, daß Russell Okung vor Kurzem operiert wurde.
Wann der Left Tackle nach seiner Operation am linken Fuß wieder das Training aufnehmen kann, steht noch nicht fest.
Okung verpasste 2013 acht Spiele, wegen eines schmerzenden Zehs.

Samstag, 10. Mai 2014

Nate Burleson wurde operiert
burleson-natePech für die Cleveland Browns. Sie verpflichteten vor Kurzem den von den Lions gefeuerten Wide Receiver Nate Burleson (Bild).
Der hatte sich letztes Jahr bei einem Autounfall einen Arm gebrochen, und fehlte Detroit lange Zeit.
Beim Training mit den Browns brach er sich Anfang der Woche denselben Arm erneut und musste operiert werden.
Mit 33 Jahren hat man nicht mehr das Heilfleisch eines jungen Hüpfers. Es ist somit fraglich, ob Burleson zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird.

Die Draft 2014 - Tag 2
Tag zwei der Draft ist vorbei und die Sensation ist perfekt. Running Backs haben keinen Stellenwert mehr in der NFL. Es dauerte bis tief in die zweite Runde, daß der erste Running Back sein Team fand.
Die Titans nahmen an 54. Stelle Bishop Sankey auf. Damit kam es zum ersten Mal dazu, daß in der ersten Runde kein Running Back einberufen wurde.
Aber immerhin wurden kein Punter oder Kicker vor Sankey einberufen. Ansonsten fand wenigstens ein Spieler auf jeder anderen Position vor ihm sein Team.

Die Patriots planen schon mal die ferne Zukunft. An 62. Stelle rekrutierten sie Quarterback Jimmy Garoppolo, der als Nachfolger von Tom Brady noch einige Lehrjahre hinter dem zukünftigen Ruhmeshallenmitglied absolvieren soll.
Brady ist Garopollos Idol und der Quarterback aus Eastern Illinois hat immer versucht, Bradys Stil zu kopieren.
Noch will Brady, der im August 37 wird, drei bis vier Jahre spielen. Da liegt eine lange Wartezeit vor dem Frischling.

Freitag, 9. Mai 2014

Die Draft 2014
clowney-javdavaduDie Draft 2014 hat begonnen. In der vergangenen Nacht wurden neue Millionäre gemacht, die hart auf diesen Moment hingearbeitet haben.
Der erste Spieler, der einberufen wurde war Jadeveon Clowney. Der Defensive End spielte für das College von South Carolina und wurde vom schlechtesten NFL Team der letzten Saison, den Houston Texans, rekrutiert.
Man kann ja jetzt hingehen und sagen, was für eine Überraschung, da man davon ausgehen muss, daß im Vorfeld keine Absprachen zwischen den Texans und Clowney stattgefunden haben sollten, aber, so wie Clowney sich in den letzten Tagen darüber gefreut hat, Andrew Luck demnächst unter sich begraben zu können, darf man daran seine Zweifel haben.
Clowneys Wunsch ist also in Erfüllung gegangen. Und seine Freudentränen, die er vergoß, als sein Name genannt wurde, waren echt.

An dritter Stelle fand der erste Quarterback sein NFL Team. Die Jaguars beriefen Blake Bortles von UCF ein.
Das löste große Verwunderung aus, denn in den meisten Scheineinberufungen, den sogenannten Mock Drafts, war Bortles nicht so der Renner.
Das ist untertrieben, niemand hatte Bortles auf dem Zettel.

Die Bills gaben ihre Wahlmöglichkeiten in der ersten und vierten Runde der Draft 2015 an die Browns ab, um an ihren Wunschkandidaten zu kommen. Sie tauschten sich auf Platz vier und holten sich Wide Receiver Sammy Watkins aus Clemson.

Quarterback Johnny Manziel von Texas A&M, dessen spielerische Fähigkeiten nicht angezweifelt werden, der aber menschlich nicht gerade das beste Vorbild sein soll, wurde an 22. Stelle von den Browns rekrutiert. Um an Manziel zu kommen, bevor Minnesota oder jemand anderer ihn rekrutiert, tauschte Cleveland den Platz mit Philadelphia.
Doch Manziel war nicht Clevelands erste Wahl in der Draft. An achter Stelle beriefen sie Cornerback Justin Gilbert aus Oklahoma ein.

Und daß Christian Ponder in Minnesota keine große Zukunft mehr beschieden sein wird, zeigte sich, als die Vikings sich auf Platz 32 tauschten um Quarterback Teddy Bridgewater aus Louisville einzuberufen.

Damit endete die erste Runde der Draft. In dieser Nacht geht es weiter.

Donnerstag, 8. Mai 2014

SHERMAN-RICHARDKurzberichte
Und wieder wurde jemand der Reichste auf seiner Position.
Die Seahawks gaben Richard Sherman (Bild) einen Vierjahresvertrag über $56 Millionen. Damit machten sie ihn zum bestbezahlten Cornerback der NFL.
$40 Millionen der Summe sind garantiert, wie Sherman auf seiner Internetseite schrieb.
Der neue Vertrag gilt ab 2015. 2014 muss der Ärmste noch für mickrige $1,431 Millionen spielen, die in seinem geltenden Rookie-Vertrag stehen.
Damit zeigt sich wieder mal, daß man es auch dann ganz nach oben schaffen kann, wenn man in der Draft erst spät rekrutiert wurde.
Seattle nahm Sherman 2011 erst in der fünften Runde auf.

Im Streit darum, ob Jimmy Graham von den Saints ein Wide Receiver oder ein Tight End ist, mischt sich jetzt auch die Spielergewerkschaft ein.
Die Saints sehen Graham als Tight End, er selber sieht sich als Wide Receiver.
Der Unterschied zwischen diesen beiden Sichtweisen beträgt $5,3 Millionen.
New Orleans klebte Graham das Franchise Etikett als Tight End an. Damit würden ihm 2014 $7,035 Millionen zustehen. Als Wide Receiver stünden ihm aber $12,312 Millionen zu. Ein ganz schön großer Unterschied.
Deshalb hat Graham den entsprechenden Vertrag auch noch nicht unterschrieben. Hilfe bekommt der Wide Receiver/ Tight End von der NFLPA. Auch dort ist man der Meinung, daß Graham, auf Grund seiner Einsätze und der Positionen, die er auf dem Platz einnahm, als Wide Receiver gelistet werden müsste.
Vertreter der Gewerkschaft und der Saints wollen sich bald zusammensetzen, um die Sache zu klären.
Knackpunkt wird sein, daß die Saints mit den sieben Millionen Dollar für Graham, 2014 nur noch drei Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze haben. Mit 12 Millionen lägen sie knapp darüber.

Marcell Dareus wurde am Montag in Alabama festgenommen.
Der Defensive Tackle der Bills war zu schnell mit seinem Auto unterwegs und wurde von der Polizei angehalten. Dabei fanden die Beamten Drogen und Drogenbesteck in Dareus` Wagen.
Bills General Manager Doug Whaley sagte, daß man in der Organisation gar nicht glücklich über die Situation ist, und man sich mit der NFL absprechen werde, was als nächsten geschehen solle.
Vorigen Monat zogen die Bills ihre Option für eine fünfte Saison auf den 2011 einberufenen Dareus. 2013 erzielte er 7,5 Sacks und 71 Tackles, womit er in seinen ersten Pro Bowl gewählt wurde.

In der Hoffnung, daß es damit dann genug ist, hier noch eine Meldung zu Tanard Jackson. Gestern gaben die Redskins dem suspendierten, am Montag wieder spielberechtigten am Dienstag gefeuerten Safety am Mittwoch einen Vertrag zu deutlich reduzierten Bezügen.
Mehr war noch nicht zu erfahren.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Kurzberichte
Kaepernick-Colin2Die Polizei in Miami hat zwei Notrufe veröffentlicht, die im Zusammenhang mit 49ers Quarterback Colin Kaepernick (Bild) stehen.
Kaepernick und zwei weitere NFL Spieler wurden von der Polizei befragt, nachdem eine Frau sie angezeigt hatte, sie in Kaepernicks Hotelsuite in Miami vergewaltigt zu haben.
Nach der Veröffentlichung der Aufzeichnung darf man starke Zweifel daran haben, daß Kaepernick oder jemand anderer, die Frau vergewaltigt hat.
Im ersten Notruf hört man die Stimme einer Frau, die sagte, sie hieße Jesus. Sie wäre auf auf einem Hotelbett und hätte keine Kleidung an. Dann hört man sie weinen.
Der zweite Anruf kam kurz darauf von einem unbekannten Anrufer. Der Mann sagte, daß eine junge Frau im Bett seines Freundes läge. Der Freund wäre nicht da. Sie läge einfach da und wollte auf Aufforderung nicht gehen, nicht bevor sie ihn nicht gesehen hätte.
Der Anrufer sagte dann noch, daß sein Freund keine Freundin hätte. Sie wolle aber mit ihm schlafen.
Alles in Allem also eine verworrene Situation.

Die Bills suchen ein neues Zuhause. New York möchte das Team unbedingt behalten, und deshalb engagierte der Gouverneur des Staates ein Architekturbüro aus Kalifornien, das sich nach geeigneten Plätzen für ein neues Stadion umsehen soll, obwohl das alte Ralph Wilson Stadion, das 1973 gebaut wurde, gerade für $130 Millionen renoviert wird.
Drei Bietergruppen sind daran interessiert, die Bills zu kaufen. Ob das Team dann im Westen New Yorks bleibt, steht in den Sternen.
Ein Umzug der Bills soll unter allen Umständen vermieden werden.
Bereits innerhalb der nächsten 90 Tage soll eine Entscheidung darüber fallen, an wen die Bills verkauft werden. Wer auch immer das sein wird, die Gruppe wird mit einem Umzug des Teams warten müssen. Der Mietvertrag mit dem Stadionbetreiber sieht eine Strafe von $400 Millionen vor, wenn die Bills vor Ablauf des Vertrags umziehen.

Wie erwartet haben die Redskins Tanard Jackson gefeuert. Der Safety hatte am Montag nach einer langen Suspendierung wieder die Spielberechtigung erhalten.
Nach kurzem Überlegen entschieden die Redskins sich dafür, Jackson zu feuern.

Dienstag, 6. Mai 2014

Kurzberichte
smith-alex-kccPokert Alex Smith (Bild) zu hoch?
Der Quarterback der Chiefs hatte eine gute Saison, nach seinen Maßstäben. Die sind nicht sehr hoch. Bei Ihm ist man schon zufrieden, wenn er ein Spiel nicht verliert. Er spielte 2013 akkurat und machte wenige Fehler.
Das brachte ihn wohl dazu, mehr Geld von seinem Verein zu fordern. Die Vertragsverhandlungen zwischen Smith und den Chiefs gelten momentan als festgefahren.
Smith wird am Mittwoch 30 und nach der Saison 2014 läuft sein Vertrag aus.
Zu seinen Gunsten spricht, daß die Chiefs nur eine Wahlmöglichkeit in Runde eins an 23. Stelle haben, bevor sie erst in Runde drei an Position 86 wieder dran sind.
Da die Chiefs andere Löcher haben, die sie stopfen müssen, ist es kaum anzunehmen, daß sie in Runde eins einen Quarterback einberufen. Doch, so hört man aus der Chefetage, unmöglich wäre das nicht. Das ist wohl mehr eine Warnung in Richtung Smith, es mit den Gehaltsforderungen nicht zu übertreiben, als ein wirklich denkbares Szenario.

Jets Quarterback Michael Vick hat sich für die Nr. 1 auf dem Trikot entschieden, da die Nr. 7 schon Geno Smith gehört. Doch auch die Eins war schon vergeben, sie gehörte Punter Ryan Quigley.
Der jedoch trat sie an seinen neuen (Ersatz)- Quarterback ab, für $10.000.
Quigley wird das Geld jedoch nicht behalten, wie so viele vor ihm, die ihre Trikotnummer an andere verkauften, sondern er wird das Geld einer wohltätigen Jugendorganisation spenden.
Somit ist Michael Vick der erste Quarterback der Jets, der die Nummer eins trägt.
Welche Nummer Quigley demnächst tragen wird, steht noch nicht fest.

Will Smith hat ein neues Team gefunden.
Der 32 Jahre alte Defensive End war bei den Saints entbehrlich geworden und sah sich nach einem neuen Arbeitgeber um. Den fand er in New England.
2013 konnte er wegen einer Knieverletzung, die er sich im Trainingscamp zuzog, nicht spielen.
In 139 Spielen für New Orleans erzielte er 67,5 Sacks, erzwang 20 Fumbles und eroberte sieben verlorene Bälle.

Tanard Jackson darf wieder spielen. Der Safety der Redskins hat seit der Saison 2011 nicht mehr in der NFL gespielt, weil er der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde. Bis zum Ende der Saison 2013 blieb er suspendiert.
In seinen 56 Spielen für die Tampa Bay Buccaneers erzielte er 10 Interceptions und erzwang fünf Ballverluste.
Die Redskins nahmen ihn vor der Saison 2012 auf, doch er hat für sie noch nicht einen Spielzug absolviert. Ob er demnächst von Washington eingesetzt wird, oder ob sie ihn ziehen lassen, steht noch nicht fest.

Der Kampf um die Draft ist entbrannt. Nachdem die NFL angekündigt hatte, die Veranstaltung nicht weiter in New York abzuhalten, meldeten sich zwei Städte, die gerne Gastgeber der Einberufungsrunde würden.
Die Bürgermeister von Chicago und Los Angeles haben schon eine Bewerbung abgegeben, andere werden erwartet.
Die NFL hat vor, die Draft auf vier Tage auszuweiten. Dann würden die Runden eins bis drei jeweils ihren eigenen Abend erhalten, und am vierten Abend würde die restlichen Runden durchgezogen. Das lohnt sich für die Austragungsorte, die den ganzen Tross zuzüglich Fans beherbergen können.
Die Bürgermeister der großen Städte nennen die Draft schon in einem Atemzug mit dem Super Bowl.

Ob Michael Sams Plan aufgeht, es über die „Ich bin schwul und spiele Football“ Schiene in die NFL zu schaffen?
Rein vom Talent her sehen die Analysten den Linebacker eher als einen Anwärter, der in Runde sechs oder sieben ein Team findet. Zudem ist er nicht groß und nicht schwer genug, um mit den großen Jungs spielen zu können.
Bisher hat ihm sein Tamtam, das er vor einigen Wochen veranstaltete, noch keinen Vorteil verschafft. Ob er nach der Draft, wenn er nicht rekrutiert worden sein sollte, die Diskriminierungsmaschine anwerfen wird, um so noch einen Job bei einem Team zu bekommen, oder eine hohe Abfindung, bleibt abzuwarten.
Den Grundstein für dieses Vorgehen hat er ja in weiser Voraussicht bereits gelegt.

Montag, 5. Mai 2014

Kurzberichte
Ingram-MarkDie Saints verzichteten darauf, ihre Option für eine fünfte Saison auf Mark Ingram (Bild) zu ziehen.
$5 Millionen hätten dem Running Back 2015 zugestanden, wenn die Saints ihn hätten behalten wollen.
Aber... vielleicht wollen sie ihn behalten?
Nur zu einem besseren Preis!
Da momentan kaum Interesse an Running Backs besteht, könnten die Saints mit Ingram einen neuen Vertrag aushandeln, der sie weniger als $5 Millionen kostet.
Bei nur 78 Läufen für 386 Yards und 1 Touchdown die Ingram 2013 erzielte, ein verständliches Unterfangen.

2011 war nicht gerade das Jahr der Quarterbacks in der Draft. Vier Teams rekrutierten hoffnungsvolle Jungstars in der ersten Runde und drei fielen damit auf die Nase.
Die Jaguars wurden mit Blaine Gabbert nicht glücklich, die Vikings sind von Christian Ponder enttäuscht und die Titans zogen mit Jake Locker nicht das große Los. Einzig die Panthers hatten mit Cam Newton auf den richtigen Mann gesetzt.
Die Jaguars gaben Gabbert mittlerweile an die 49ers ab. Die Titans und die Vikings verzichteten darauf, ihre Optionen auf eine fünfte Saison ihrer Quarterbacks zu ziehen.
Diese drei Teams könnten am Donnerstag erneut in der ersten Runde zuschlagen, wenn sie sich trauen. Denn, wenn man den Analysten trauen kann, dann sind keine wirklichen Unternehmensretter zu haben. Hinter allen Quarterbacks, die vom College in die NFL wollen, stehen Fragezeichen, sei es aus sportlichen Gründen, oder weil sie Verhaltensauffällig sind.
Es gibt eine Menge Teams, die einen guten Quarterback brauchen, doch werden sie einen in der Draft finden?
Wir werden es erleben.

Samstag, 3. Mai 2014

Kurzberichte
smith-aldon3Legale Probleme hin, Bombendrohung her, die 49ers halten an Aldon Smith (Bild) fest. Sie zogen ihre Option auf ein fünftes Jahr des Linebackers.
Die $9,754 Millionen, die Smith 2015 bekommen kann, sind nur im Falle einer Verletzung vollständig garantiert. Sollte er weiter Mist bauen, können die 49ers ihn feuern, ohne ihm einen weiteren Dollar zu schulden.
Ob er 2014 alle Spiele spielen wird, steht noch in den Sternen. Die NFL erwägt, ihn wegen seiner falschen Bombendrohung auf dem Flughafen von Los Angeles zu suspendieren.

Michael Vick ist die Nr. 1.
Jedenfalls, was die Zahl auf seinem Trikot angeht. Der Quarterback der Jets wird in New York nicht mehr seine gewohnte 7 tragen, sondern die Nr. 1.
Sein Konkurrent auf den Posten des Starters, Geno Smith, trägt die Nr. 7 und wollte sie nicht hergeben.

Doug Baldwin bleibt in Seattle. Der Wide Receiver hatte den freien Markt getestet und keinen Abnehmer gefunden.
Am Freitag unterschrieb er einen Vorvertrag, um mit dem Team trainieren zu können.
In den nächsten Tagen soll er dann einen Einjahresvertrag über $2,1 Millionen unterschreiben.

O`Brien Schofield bleibt in Seattle. Der Linebacker wollte zu den Giants wechseln, doch dort bestand er den Fitnesstest nicht.
Die Seahawks wollen ihn zu neuen Konditionen weiterbeschäftigen.

Die NFL suspendierte Frank Alexander für vier Spiele. Der Defensive Lineman der Panthers wurde der Einnahme verbotener Substanzen überführt.

Die Browns verpflichteten gleich zwei neue Ersatz- Quarterbacks.
Vince Young und Tyler Thigpen unterschrieben Einjahresverträge in Cleveland. Die beiden sollen bereitstehen, wenn der momentanen Nr. 1 des Teams, Brian Hoyer, etwas passiert.

Den Platz des ersten Quarterbacks der Vikings nimmt momentan Matt Cassel ein.
Das jedenfalls kann man daraus schließen, daß Cassel mit der Angriffsformation der Starter trainierte, und Christian Ponder mit der zweiten Garnitur.
Ponder hat bisher noch kein Signal von den Vikings bekommen, ob sie ihre Option auf ein fünftes Jahr mit ihm ziehen wollen. Stichtag ist der heutige Samstag.
Und seine Leistungen bisher lassen vermuten, daß Minnesota diese Option auch eher nicht ziehen wird.

Ganz bestimmt auf ihre Option ihren Quarterback für ein fünftes Jahr zu sichern, haben die Titans verzichtet. Sie wollen nicht schon jetzt in die Falle tappen, Jake Locker 2015 $14,6 Millionen zahlen zu müssen.
Locker hat 2014 die Chance, zu beweisen, daß er in die NFL gehört. Kann er das nicht, wird er 2015 auf dem freien Spielermarkt auftauchen.

Die Broncos sicherten sich die Dienste von Von Miller für ein fünftes Jahr, indem sie ihre Option auf den Linebacker zogen.
Muss er 2014 noch für magere $3,25 Millionen spielen, wird er 2015 $9,754 Millionen bekommen.

Mittwoch, 30. April 2014

Kurzberichte
hoyer-brianWas Brian Hoyer (Bild) zum Beginn der letzten Saison als Quarterback der Browns ablieferte, sah gar nicht mal so schlecht aus. Doch dann lief er im „2-2 Kampf der Titanen“ titulierten Donnerstagsspiel gegen die Bills am 5. Oktober selber mit dem Ball und es erwischte ihn am rechten Knie.
Nach seiner Operation am Kreuzband nahm er am Dienstag wieder am Training der Browns teil, als sie ihr erstes Minicamp abhielten.
Ob der 28-jährige als Starter in die Saison gehen wird, steht noch nicht fest.

Obwohl Mike Pouncey den Dolphins letztes Jahr mit dem Mobbing-Skandal sehr viele Probleme bereitete, zogen sie die Option auf sein fünftes Jahr.
Pouncey war das Opfer von Richie Incognito. Der schickte Pouncey Drohungen per SMS und attackierte ihn auch verbal.
Pouncey verschwand daraufhin vom Team und begab sich psychiatrische Behandlung.
Da Pouncey allerdings ein sehr guter Center ist, der sogar schon in den Pro Bowl gewählt wurde, zogen die Dolphins die Option den Rookievertrag des Centers um das fünfte Jahr zu verlängern.
Pouncey wird 2015 $7,438 Millionen verdienen. Damit wäre er momentan der fünftbestbezahlte Spieler auf seiner Position.

Die Atlanta Falcons zogen ihre Option auf ein fünftes Jahr ihres Wide Receivers Julio Jones.
Sein Rookievertrag läuft nach der Saison 2014 aus, und Atlanta möchte ihn gerne noch weiter behalten. Dafür zahlen sie ihm 2015 $10,176 Millionen.
Jones verpasste die letzten 11 Spiele 2013, wegen einer Fußverletzung. Die soll aber ausgeheilt sein, so daß Jones 2014 wieder voll durchstarten kann.
Bisher fing er 174 Pässe für 2.737 Yards und 20 Touchdowns.

35
Das ist für die Broncos eine magische Zahl.
Mit 35 Punkten unterschied ließen sie sich im letzten Super Bowl von den Seahawks schlachten.
35 ist die neue Motivation für Denvers Spieler. Immer wenn einer beim Training glaubt, nicht mehr weiterzukönnen, ruft einer: „35“. und schon werden Extrakräfte freigesetzt.
Wie lange das wirkt, und was es letztlich bewirkt wird man sehen. Momentan jedoch funktioniert es.

Dienstag, 29. April 2014

Kurzberichte
thomas-earl
Am Montag sicherten sich die Seahawks die weiteren Dienste eines der besten Safeties der Liga zu einem hohen Preis.
Earl Thomas (Bild) unterschrieb eine Vertragsverlängerung über vier Jahre. Mit $40 Millionen, die er dafür bekommen kann, ist er der bestbezahlte Safety der NFL. $27,72 Millionen davon sind garantiert.
Thomas ist der wohl wichtigste Spieler der Seahawks, was sie mit ihrem Angebot auch unterstreichen. Seit sie ihn 2010 einberiefen hat er kein Spiel verpasst. Er erzielte 15 Interceptions und erzwang fünf Fumbles.

In Miami haben die Fans drei Kreuze geschlagen, als sie erfuhren, daß General Manager Jeff Ireland das Team verließ. Sechs Jahre hat er dort gewurstelt und nichts erreicht.
Gerade mit den Spielern, die unter seiner Regie einberufen wurden, war kein Blumentopf zu gewinnen. Abgesehen natürlich von den Pro Bowlern Jake Long und Mike Pouncey.
Doch die Seahawks stört das anscheinend nicht. Sie verpflichteten Ireland als Berater für die anstehende Draft.

Die Polizei verhaftete Josh Morgan. Der Wide Receiver der Bears soll einen Mann vor einem Nachtclub die Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Morgan sagt, daß er den Mann nicht berührt habe.
Das Team will erst weitere Informationen sammeln, bevor es sich dazu äußert.
Morgan unterschrieb erst letzte Woche einen Einjahresvertrag in Chicago.

Tritt Ryan Clark nach?
Der ehemalige Wide Receiver der Steelers behauptet, daß mehrere Spieler der Steelers Marihuana konsumiert hätten, um Stress und Schmerzen abzubauen.
Das stößt Antonio Brown sauer auf. Er ist noch als Wide Receiver in Diensten Pittsburghs, und für ihn sind die Aussagen Clarks eine billige Retourkutsche. Für Brown ist das ein Beweis dafür, wie bitter Clark über seinen Abschied von den Steelers ist. Deshalb würde Brown jetzt nachtreten.
Brown bestreitet, daß es unter seinen Kollegen jemanden gibt, der Marihuana konsumiert.
Für ihn ist es wichtig, dieses Gerücht zum Verstummen zu bringen. Und dann, so sagte er, wäre es wichtig im Team wieder eine gute Kameradschaft zu etablieren. Dann könnten die Steelers auch mal wieder über 8-8 Siege hinauskommen.

Montag, 28. April 2014

Johnson-CalvinSlam-Dunk? Nein Danke!
Megatron will sich seinen „Slam-Dunk“ nach einem Touchdown nicht verbieten lassen.
Lions Wide Receiver Calvin Johnson (Bild) sagte, daß er ganz einfach den Torpfosten nicht mehr berühren wird, wenn er seinen Wurf ausführt.
Die Liga wird da wohl nicht mitspielen. Die Schiedsrichter sind angewiesen, auch dann eine Strafe auszusprechen, wenn der Torpfosten nicht berührt wird.
Zu oft schon gab es Spielverzögerungen, weil das Tor nach solch einer Aktion in Schieflage geriet und wieder justiert werden musste.

Kommt eine neue Frühjahrsliga?
Die NFL braucht wieder eine Entwicklungsliga. Davon ist der neue Leiter der Abteilung für Footballangelegenheiten in der NFL, Troy Vincent, überzeugt.
Es gäbe so viele talentierte Spieler, die keine Chance hätten in die NFL zu kommen, weil sie niemand wahrnimmt. Das müsse sich ändern. Eine Entwicklungsliga wäre auch eine Chance für Trainer und Schiedsrichter, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Die NFL Europe war eine solcher Liga, die als Sprungbrett für ansonsten chancenlose Talente in die NFL fungierte. Ich sage nur Kurt Warner, der es von den Amsterdam Admirals zum Super Bowl MVP geschafft hat.
Doch die NFL Europe war Roger Goodell zu teuer. 2007 machte der Vorsitzende der NFL die Liga dicht. Immerhin kostete sie jedes NFL Team etwa $1 Million pro Jahr. Das ist in etwa so, als wenn sich einer von uns eine Dose Ravioli für 2,99 Euro pro Jahr leistet.
Aber, so Vincent, so eine Frühjahrsliga müsste unbedingt wieder gegründet werden, aber nicht in Europa.
Vincent ist auch ein Anhänger des Vorschlags, einen achten Schiedsrichter zu installieren. In den kommenden Vorbereitungsspielen wird der achte Offizielle probeweise eingesetzt, damit noch mehr Pausen entstehen und gelungene Spielzüge zurückgepfiffen werden.
Vincent ist auch iPad Fan. Wenn er seinem Sohn dabei zusähe, wie der sich bestimmte Spielszenen immer wieder zur Analyse ansieht, und dann daran dächte, wie die NFL Trainer darauf warten, daß die Polaroidfotos endlich von den oberen Rängen bis zu ihnen gelangen, die dann teilweise aufgeweicht wären vom Regen, dann fühle er sich in die Steinzeit versetzt. Deshalb würde er sich dafür einsetzten, daß diese neue Technik endlich Einzug in den Ligaalltag hält.

Die NFL sieht sich einem $50 Millionen-Prozess gegenüber.
John E. Williams III wohnt in Las Vegas und stammt aus San Francisco. Er ist seit den 70ern Fan der 49ers. Als feststand, daß sie in Seattle um den Einzug in den Super Bowl kämpfen würden, wollte er sich Eintrittskarten für das Spiel besorgen.
Doch die Ticket-Politik der NFL machte seinem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Karten konnten nur per Kreditkarte gekauft werden, und es wurden nur Käufer berücksichtigt, die rund um Seattle wohnten und aus den Staaten, Washington, Oregon, Montana, Idaho, Alaska, Hawaii, und den kanadischen Provinzen British Columbia und Alberta kamen.
Das wäre „Wirtschaftliche Diskriminierung“ und somit illegal.
Williams glaubt, daß die NFL verhindern wollte, daß zu viele 49ers Fans Karten bekämen, und diese dann den Vorteil des 12. Mannes hätten schmälern können.
Es dürfte nicht erlaubt sein, daß die Liga einzelnen Fans untersagt, sich Eintrittskarten für ein Spiel zu kaufen, nur weil sie nicht aus einem bestimmten Gebiet kämen. Die Praxis, größere Teile der Öffentlichkeit vom Kauf bestimmter Eintrittskarten auszuschließen, wäre ein Verstoß gegen die Bundesstaatlichen Verbraucherschutzgesetze und/oder gegen Allgemeines Recht, wie er in der Klageschrift zu seiner Schadensersatzforderung über $50 Millionen anführte.
Er fühle sich durch die NFL diskriminiert, besonders, da Karten in Kanada verkauft werden durften, das noch nicht mal zu den USA gehört.
Ein Ligasprecher sagte, daß die NFL zu der Klage keinen Kommentar abgebe.

Sonntag, 27. April 2014

Kurzberichte
marino-und-montanaViele Win-Football Leser werden sie gar nicht kennen.
Doch da viele meiner Leser in einem ähnlich methusalischen Alter sind, wie ich, werden sie sich noch an Dan Marino (rechts) und Joe Montana (links) erinnern. Die beiden Ruhmeshallen- Quarterbacks sind mittlerweile 52 bzw. 57 Jahre alt.
Die Footballlegenden werden zu einem letzten Wettkampf gegeneinander antreten, einem Flagfootballspiel zum Abschied des Candlestick Parks in San Francisco.
Einen Monat, bevor die 49ers ihr erstes Vorbereitungsspiel in ihrem neuen Stadion bestreiten, soll am 12. Juli das alte Stadion würdig verabschiedet werden.
Dan Marino hat nur einmal im Candlestick Park gegen Joe Montana gespielt, 1983, Marinos Rookie-Saison. Marinos Dolphins gewannen 20:17.
Beide Altstars werden einige Teamkollegen aus der guten alten Zeit mitbringen, um sich einen lustigen Nachmittag zu machen.

Erneut unterschrieb Anthony Spencer einen Einjahresvertrag bei den Cowboys.
Es ist der dritte Einjahresvertrag in Folge, den der Defensive End in Dallas unterschrieb. 2012 und 13 hatten die Cowboys ihn jeweils zum Franchise Player gemacht.
2013 verletzte er sich jedoch am linken Knie und musste operiert werden, bevor die Trainingseinheiten begannen. Zwar hatte er einen Einsatz in Woche 2, musste danach aber erneut am Knie operiert werden, und die Saison war für ihn beendet.
Für die kommende Saison soll er $3,5 Millionen erhalten. Mal sehen, ob der 30-jährige sie auch verdient?

Fit wie ein Turnschuh ist Bill Belichick.
Der Head Coach der Patriots nahm an einem Halbmarathon in seiner Geburtsstadt Nashville, Tennessee, teil.
Zusammen mit seiner Verlobten Linda Holliday lief er die 21 Kilometer in 2:36:46 Stunden.

Die letzte Saison der Buccaneers fand zum größten Teil ohne Carl Nicks statt. Der Guard litt an einer schweren Streptokokkeninfektion. Im Dezember hieß es gar, daß seine Karriere vorüber wäre.
Trotzdem arbeitet Nicks hart daran, zum Beginn des Trainingslagers wieder fit zu sein. Allerdings glaubt er selber nicht daran, wieder ganz seine alte Form erreichen zu können.
Bleibt abzuwarten, ob der neue Head Coach Lovie Smith Nicks wieder in den Kader aufnehmen wird?

Samstag, 26. April 2014

Kurzberichte
harbaugh-jim349ers Head Coach Jim Harbaugh (Bild) ist davon überzeugt, daß sein Quarterback unschuldig ist.
Colin Kaepernick wurde von der Polizei befragt, nachdem eine Frau behauptet hatte, sie wäre in seiner Hotelsuite in Miami vergewaltigt worden.
Außer Kaepernick und der Klägerin waren noch die Wide Receiver Quinton Patton von den Niners und Ricardo Lockkette von den Seahawks in der Suite.
Kaepernick beteuert seine Unschuld, und sein Head Coach glaubt ihm. Für Harbaugh ist es eine unsägliche Hexenjagd, die da veranstaltet wird. Er zog einen Spruch von Winston Churchill heran, um die Situation zu beschreiben: „Die Lüge hat es schon um die halbe Welt geschafft, bevor die Wahrheit die Chance hatte, sich die Hose anzuziehen.“
Für den Head Coach steht fest, daß das einzige Opfer in dieser Affäre Kaepernicks Reputation ist.
Die Teamleitung ist etwas vorsichtiger und hat die Vertragsverhandlungen mit Kaepernick vorerst auf Eis gelegt.

Am gestrigen Freitag verstarb Earl Morrall im Alter von 79 Jahren.
21 Jahre spielte er Quarterback in der NFL. 1968 stand er in Diensten der Colts und gewann den Titel des wertvollsten Spielers der NFL.
In der ungeschlagenen Saison der Dolphins, 1972, startete er in neun Spielen für Miami, nachdem Bob Griese sich ein Sprunggelenk gebrochen hatte. Obwohl die Dolphins mit ihm einen Lauf hatten, setzte er sich ohne zu Murren im AFC Championship Spiel wieder auf die Bank, als Griese zurückkam.
In seiner Karriere spielte er noch für die 49ers, Steelers, Lions, Giants und Colts und gewann drei Super Bowl Ringe.
Morralls Gesundheit ließ in den letzten Jahren rapide nach, wie sein ehemaliger Teamkollege Charlie Babb sagte. Am Freitag schlief er friedlich ein.

Freitag, 25. April 2014

Kurzberichte
trufant-marcus2Am Donnerstag unterschrieb Marcus Trufant (Bild) einen Eintagesvertrag in Seattle um als Seahawk in den Ruhestand zu treten.
Der Cornerback spielte alle Spiele seiner Karriere für die Seahawks. Die feuerten ihn nach der Saison 2012, und er versuchte 2013 sein Glück in Jacksonville. Dort wurde er allerdings Ende August entlassen.
Am Donnerstag trat er nun offiziell als Seahawk in den Ruhestand. Für einen bodenständigen Menschen wie ihn, war das wichtig. Trufant wurde in Tacoma, Washington geboren und spielte dort für die Wilson High School. Auf dem College spielte er für Washington State, bevor die Seahawks ihn 2003 rekrutierten.

In zwei Wochen ist es soweit, dann findet die Draft statt.
Wie in jedem Jahr werden einige der Anwärter hinter der Bühne der Music City Hall darauf warten, daß ihr Name aufgerufen wird.
Doch dieses Jahr wird es voller als sonst, denn eine Rekordzahl von 30 Hoffnungsvollen haben sich angemeldet, am ersten Tag dabeisein zu wollen.
Da wird es wohl einige lange Gesichter geben, wie es Geno Smith letztes Jahr machte, als Spieler um Spieler einberufen wurde, bevor die Jets den Quarterback endlich rekrutierten.

Die Buffalo Bills müssen 2014 auf ihre Buffalo Jills verzichten.
Nachdem einige ehemalige Mitgliederinnen der Cheerleadertruppe das Team verklagt haben, weil ihnen noch nicht einmal der in New York gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn von $8 pro Stunde gezahlt wurde, hat das Management der Tanzmariechen beschlossen, sie 2014 nicht mehr einzusetzen.
Die Führung der Bills nahm das zur Kenntnis, und gab ansonsten keinen weiteren Kommentar ab.

Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles wird Aldon Smith nicht wegen eines schweren Verbrechens anklagen, sondern nur wegen eines geringfügigen Vergehens.
Der Linebacker der 49ers hatte sich den Spaß erlaubt, bei seiner Durchsuchung auf dem Flughafen zu sagen, daß er eine Bombe dabei hätte.
Die Behörde kam nach gründlicher Untersuchung des Vorfalls zu der Überzeugung, daß Smith keine Straftat begangen hat, sondern nur eine Dummheit.

Jeremy Maclin meldete sich als vollkommen geheilt zurück.
Der Wide Receiver der Eagles zog sich im Juli 2013 einen Kreuzbandriss zu.
Am Donnerstag sagte er, daß er voll ins Training einsteigen kann, wenn die Eagles Ende Mai ihre Pflicht-Trainingseinheiten beginnen.
Gebraucht wird er dringend, nachdem die Eagles DeSean Jackson zum Divisionsrivalen in Washington haben ziehen lassen.

Experimente in der Vorbereitungszeit
In den ersten zwei Wochen der Testspielphase wird die NFL mit den Extrapunkten experimentieren. Doch wird der Ball nicht, wie zunächst vorgesehen, an die 20 Yardslinie gelegt, sondern nur an die 15. Das ergibt eine Distanz für den Kick von 33 Yards. Die Trefferquote aus dieser Entfernung bei Field Goals liegt bei etwas 92%.
Die Teambesitzer werden sich dann in Ruhe ansehen, ob das Experiment funktioniert hat und mehr Bälle daneben gehen, oder ob sie immer noch wie an der Schnur gezogen ins Schwarze treffen.
Auch die größte existierende Minderheit auf diesem Planeten bekommt während der Vorbereitungsspiele ihre Chance, Frauen.
Zwei Schiedsrichterinnen kommen während der Minicamps und der Testspiele zum Einsatz, Line Judge Sarah Thomas und Head Linesman Maia Chaka. Ob es allerdings politisch korrekt ist, sie nicht Head Lineswoman zu nennen, überlassen wir an dieser Stelle den grünen Spinnern.
Da kann man nur sagen: „Chaka, Du schaffst das.“
Roger Goodells Lieblingsthema, nach der Verlängerung der Saison auf 18 Spiele, wird im Mai verhandelt. Dann will der Vorsitzende der Liga die Teambesitzer davon überzeugen, das Teilnehmerfeld an den Playoffs auf 14 Teams zu erweitern. Goodell ist voller Zuversicht, daß es spätestens 2015 so weit sein wird. Doch auch 2014 ist noch im Gespräch.
Allerdings hat die Spielergewerkschaft da auch noch ein Wort mitzureden, aber wie es heißt, sollen sehr viele Spieler auf Goodells Seite stehen.
Goodells Optimismus wird ja durch die Entscheidung, ESPN in dieser Saison ein Playoffspiel übertragen zu lassen, untermauert. Das könnte als erster Schritt zur Erweiterung der Endrunde gewertet werden.

Wer liebt sie nicht, die spannenden Verschwörungstheorien?
Wie können drei Hochhäuser in New York nachdem sie von Flugzeugen getroffen wurden, so punktgenau einstürzen, als wären sie kontrolliert gesprengt worden? Wobei eins der Häuser ja noch nicht mal getroffen wurde.
Wie kann es sein, daß kein Mensch in Washington ein Flugzeug gesehen oder gehört hat, das ins Pentagon gekracht sein soll?
Waren wirklich Menschen auf dem Mond?
Alles spannende Themen.
Jetzt gibt es mal wieder eine Verschwörungstheorie in der NFL.
Hat die Liga den Seahawks nur ein einziges Heimspiel zur besten Sendezeit gegeben, weil der 12. Mann zu stark ist?
Möchte die Liga nicht sehen, wie die Seahawks ihre Gegner Zuhause aus dem Stadion prügeln?
Das einzige Heimspiel zur Hauptsendezeit ist das Eröffnungsspiel gegen Green Bay. Das konnte die NFL dem amtierenden Super Bowl Champion nicht wegnehmen. Alle anderen Auftritte zur Primetime der Seahawks sind in Washington, in San Francisco und in Arizona.
Die Heimspiele in der letzten Saison, die Seattle zur besten Sendezeit austrug, waren ein 29:3 Sieg gegen die 49ers, und ein 34:7 gegen New Orleans.
Die Playoffs mitgerechnet, haben die Seahawks 17 ihrer letzten 18 Heimspiele gewonnen. 
Und jetzt darf verschwörungstheoretisiert werden.
Man muss es ja nicht glauben, aber man kann sich ja mal die andere Sichtweise ansehen.

Donnerstag, 24. April 2014

Der Spielplan 2014
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Es geht voran. In dem Moment, in dem ich das schreibe, sind es noch 4 Monate, 11 Tage und 18 Stunden bis zum Saisonstart. Und wer wann wo gegen wen spielt, wurde in der letzten Nacht von der NFL veröffentlicht.
Die Saison beginnt natürlich in Seattle, wo der Titelverteidiger die Green Bay Packers empfängt.
An das letzte Spiel dieser beiden möchte man sich gar nicht mehr erinnern. Es war ein Spiel, das durch einen unkorrekten Touchdown der Seahawks entschieden wurde, den eine völlig überforderte Ersatzschiedsrichtercrew ihnen zusprach.
Im Sunday Night Spiel müssen die Indianapolis Colts zu einem Besuch bei ihrem ehemaligen Quarterback, Peyton Manning.
Und wie immer gibt es die doppelte Dosis Monday Night. Im ersten Spiel treffen die Giants auf die Lions und danach spielen die Chargers in Arizona.
Der Flexible Spielplan, der es erlaubt, Spiele zu Sunday Night Spielen zu machen, kann jetzt schon in Woche fünf beginnen. Bisher war Woche 11 das früheste Datum. Allerdings darf die NFL zwischen Woche 5 und 10 höchstens zwei Spiele tauschen.
Am Thanksgiving Feiertag gibt es ein Novum. Zum ersten Mal überhaupt spielt kein AFC Team an diesem Tag. Normalerweise müsste ein AFC Team entweder in Dallas oder in Detroit spielen, damit CBS ein Spiel übertragen kann. Fox musste deshalb das Spiel der Bears in Detroit an CBS abtreten. Das ist Teil des neuen „Cross Flex“ Mechanismus, der es erlaubt, Spiele auch zwischen Fox und CBS zu tauschen.
Apropos Bears. Von denen bekommen wir fast schon eine Überdosis. Sechs Mal werden sie, schön verteilt, in 2 Sonntags- 2 Montags und 2 Donnerstags-Nacht-Spielen antreten.
Zurück zum Feiertag. Nach dem CBS Spiel ist Fox dran und zeigt Philadelphia in Dallas. Zur besten (amerikanischen) Sendezeit beendet dann NBC mit Seattle at San Francisco den Tag der toten Truthähne.
CBS überträgt ja die ersten acht Donnerstagsspiele. Diese zeigen dann auch in diesem Jahr nicht ganz so schwache Teams, wie noch in den letzten Jahren, als das NFL Network auch mal die schlechten Teams zur Hauptsendezeit antreten ließ. Los geht es mit Pittsburgh at Baltimore.
Ausser in Woche 13 gibt es Donnerstags nur Divisionsspiele. In Woche 13 fallen die Cowboys und die Bears aus diesem (gewollten?) Rahmen.
Das Spiel in Woche 16 wird von Analysten das „Muss man verpassen Spiel“ genannt. Die Titans treten dann in Jacksonville an. In der Tat, eine gruselige Vorstellung.
Aber egal, da müssen wir Fans durch, Kann ein nettes Spiel werden.
Auch das letztes Jahr schmerzlich vermisste Samstagsspiel ist wieder da. Am 20. 12. spielen die Chargers in San Francisco und die Eagles in Washington. Die NFL entscheidet kurzfristig, welches Spiel um 22:30 Uhr beginnt, und welches am Sonntag um 02:30 Uhr unserer Zeit.
Lasset die Spiele beginnen!
Den kompletten Spielplan git es HIER...

Kurzberichte
Russell Wilson will sich trennen.
Nein, nicht von den Seahawks, nachdem er erfahren hat, daß er weniger verdient, als die beiden Ersatz- Quarterbacks des Teams, sondern von seiner Frau Ashton.
Nach nur zwei Jahren Ehe hat er die Scheidung eingereicht.
Wieso, warum, weshalb, darüber möchte der Super Bowl Gewinner nichts sagen.

Die Cowboys verpflichteten Caleb Hanie als Ersatz- Quarterback.
Verdichten sich damit die Zeichen, daß Kyle Orton sich zur Ruhe setzen will?
Momentan hat Dallas Tony Romo, Kyle Orton, Brandon Weeden und eben Hanie unter Vertrag. Das ist auf jeden Fall einer zu viel.

Mittwoch, 23. April 2014

Kurzberichte
wilson-russellGeht das gut?
Man muss sich mal vorstellen, man ist die Nummer eins eines Teams auf der Quarterback Position, bekommt aber weniger als die Nummer zwei und sogar die Nummer drei.
Unmöglich?
In Seattle nicht!
Da ist es brutale Realität, daß Russell Wilson (Bild) 2014 mit einem Gehalt von $662.434 der am schlechtesten bezahlte Quarterback der Seahawks ist.
Sein erster Ersatzmann Tarvaris Jackson bekommt $1,25 Millionen.
Der frisch von den Raiders verpflichtete Terrelle Pryor wird als Nr. 3 gehandelt und soll $705.000 bekommen.
Da Wilson erst in seine dritte Saison geht, darf er noch nicht mit dem Team um eine Gehaltserhöhung verhandeln. Das ist erst nach Ende der dritten Saison erlaubt.

„Keine Sorge, alles in Ordnung“, sagte Doug Marrone der Presse.
Dem Head Coach der Bills ist ein bösartiger Leberfleck entfernt worden. Doch der Coach gab Entwarnung, denn der Hautkrebs wäre auf diese eine Stelle begrenzt gewesen. Die Saisonvorbereitungen würden wie geplant verlaufen, und es bestehe keine Gefahr, daß er während der Saison Probleme bekäme.
Marone fuhr fort, daß er alle drei Monate auf weitere Leberflecke untersucht werden müsste, damit eventuelle Operationen schnellstens vorgenommen werden könnten.

Für uns ist es nicht weiter wichtig, aber für die NFL Fans in den USA schon. ESPN wird ein Wild Card Spiel der kommenden Saison übertragen.
Während wir dieses Spiel wohl wie gewohnt bei Sport1US sehen können, kann in den USA nicht jeder den Kabelsender ESPN empfangen.
Es ist das erste Playoffspiel der NFL, das der 35 Jahre alte Sender übertragen darf. Die gewohnte Crew von Mike Tirico, Jon Gruden und Lisa Salters wird an den Mikrofonen sitzen.
ESPN übernimmt das Spiel von NBC, die bisher zwei Wild Card Spiele am Samstag senden durften. Dafür bekommt NBC ein Spiel in der Playoffrunde, und zwar im jährlichen Wechsel eins von FOX und dann eins von CBS.
ESPN hat damit viel zu tun im Januar 2015, denn sie übertragen in den ersten Wochen auch noch drei Spiele der neu ins Leben gerufenen Collegefootball Playoffs.

Russell Allen hat seine Karriere beendet.
Der ehemalige Linebacker der Jaguars hatte während des Spiels gegen die Bills letzten Dezember einen leichten Schlaganfall auf dem Platz erlitten.
Ein etwa 50 Cent großer Teil seines Gehirns, der dem Körper mitteilt, wie man geht und läuft, ist seitdem „dunkel“.
Passiert ist das Ganze, als er eine Kollision mit Bills Center Eric Wood hatte, in der die Helme aneinander krachten. Zwar sah Allen danach doppelt und hatte Probleme geradeaus zu laufen, beendete aber das Spiel.
Jetzt gab Allen, Vater eines Zweijährigen Sohnes, bekannt, daß er die Footballschuhe an den Nagel hängen muss.

Will Hill nichts lernen?
Es sieht so aus!
Giants Safety Will Hill könnte zum dritten Mal in drei Jahren suspendiert werden, weil er der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde.
Noch steht es nicht fest, daß es zu einer weiteren Suspendierung kommen wird, doch die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise pfeifen es aus den Löchern.
Das Minimum für eine dritte Suspendierung wären sechs Wochen, die NFL könnte ihn aber auch für die gesamte Saison sperren.
So oder so, die Giants haben bereits verkündet, daß sie sich von Hill trennen wollen.

Heute Nacht wird die NFL den kompletten Terminplan für die Saison 2014 veröffentlichen.
Wer es nicht abwarten kann, der sollte auf NFL.com live dabeisein, wenn die Spieltage nach und nach Gestalt annehmen.
Oder natürlich Live auf dem NFL Network, wenn man den Gamepass oder das NFL Network per Internet abonniert hat.

Dienstag, 22. April 2014

Kurzberichte
pryor-terrelle2Die Oakland Raiders gaben Quarterback Terrelle Pryor (Bild) an die Seahawks ab. Als Kompensation erhalten sie Seattles Wahlmöglichkeit in der siebten Runde der kommenden Draft.
Bei den Seahawks wird der ehemalige Starter der dritte Man hinter Russell Wilson und Tarvaris Jackson werden.
In seinen 15 Einsätzen vervollständigte Pryor 56,3% seiner Pässe für 1.953 Yards, neun Touchdowns und 12 Interceptions.

Ruhestand mit 26?
Warum nicht, dachte sich Colts Center Phil Costa.
Erst vor einem Monat unterschrieb der ehemalige Center der Cowboys in Indianapolis. In Dallas verlor er seinen Posten des Starters an Travis Frederick.
Bei den Colts unterschrieb er einen Zweijahresvertrag, in der Hoffnung Khaled Holmes als Starter verdrängen zu können.
Warum er diese Hoffnung aufgab und in den Ruhestand trat, verriet er noch nicht.

Die Teams sind fleißig dabei, abzuwägen, ob sie ihre Optionen auf ein fünftes Jahr der Spieler, die sie 2011 in der ersten Runde einberiefen, ziehen sollen oder nicht.
Am Montag entschieden sich die Bengals dazu, Wide Receiver A.J. Green für ein weiteres Jahr an sich zu binden. Dafür müssen die Bengals ihm 2015 $10,176 Millionen zahlen.
Die Cardinals zogen ihre Option für Cornerback Patrick Peterson und das kostet sie 2015 $10,081 Millionen.
Defensive Lineman Cameron Jordan bleibt 2015 bei den Saints und erhält dafür $6,969 Millionen.

Nur um die Sache abzuschließen, Rolando McClain hat sich dazu entschlossen, doch kein Comeback zu starten.
Der Linebacker der Ravens trat vor der Saison 2013 in den Ruhestand.
Letzte Woche sagte er, daß er wieder spielen wollte. Doch beim Probetraining in Baltimore versagte er kläglich. Trotzdem gaben die Ravens ihm einen Vertrag, damit er am ersten Saisontraining, das am gestrigen Montag abgehalten wurde, teilnehmen konnte.
Na ja, hätte teilnehmen können, denn kurz vorher warf McClain erneut hin, und twitterte, daß er doch lieber im Ruhestand bleibt.

Sonntag, 20. April 2014

Kurzberichte
manning-broncoNachdem bekannt wurde, daß Broncos Quarterback Peyton Manning (Bild) und Offensive Coordinator Adam Gase sich bei Alabama Crimson Tide Head Coach Nick Saban getroffen hatten, meldete sich Saban zu einem klärenden Wort.
NFL Spielern und ihren Trainern ist es nicht erlaubt, sich vor dem Beginn der Vorbereitungszeit zu treffen. Die beginnt für Denver am 21. 4.
Deshalb erklärte Saban, daß er sich mit Manning und Gase separat getroffen hätte. Die Beiden hätten sich gerade mal zu einem „Hallo“, gesehen.
Daß die Beiden zusammen mit ihm über Taktiken diskutierten, wäre irgendwie falsch interpretiert worden.
Manning und Gase hätten nicht gegen die Regeln des Tarifvertrags verstoßen.
Wie auch immer, die NFL hat angekündigt, die Sache zu untersuchen.

Jim Kelly sieht optimistisch in die Zukunft.
Der ehemalige Quarterback der Bills muss zur Zeit wieder eine Chemotherapie wegen seiner Krebserkrankung durchleiden. Doch das hindert ihn nicht, in Zukunft zu blicken. Kelly sagte, daß der Kampf gegen den Krebs zwar noch nicht ausgestanden wäre, aber er wäre sicher, diesen Kampf zu gewinnen, und dann würde er ein Gebot für die Bills abgeben.
Damit sind es schon drei mögliche Käufer des Teams, denn auch Milliardär Donald Trump und der Musiker Jon Bon Jovi hätten gerne ein NFL Team.
Neuerdings soll mit Boston Bruins Besitzer Jeremy Jacobs sogar noch ein vierter Bieter im Rennen sein.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte den Wert der Bills letztes Jahr auf $870 Millionen.

Samstag, 19. April 2014

Kurzberichte
wayne-reggieEs ist nicht das erste Comeback Reggie Waynes (Bild) nach einem Kreuzbandriss, aber das weitaus schwerere.
Die erste Rückkehr hatte er, als er für die Universität von Miami spielte. Das war aber für die Colts aber kein Hinderungsgrund, ihn 2001 in der ersten Runde einzuberufen.
Jetzt ist Wayne 35, und Footballstar oder nicht, Heilungsprozesse laufen langsamer ab.
Doch der Wide Receiver ist voller Optimismus. Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der amerikanischen Krebsgesellschaft sagte er, daß er seine Zweifler überzeugen würde.
Jeden Tag würde er dreimal seine Reha-Übungen abhalten. So wie er sich den Hintern abschuften würde, müsste er eigentlich besser sein, als vorher, meinte er.
Und die Colts brauchen einen völlig wiederhergestellten Reggie Wayne.
Am Montag treffen sich die Spieler der Colts zum ersten freiwilligen Training. Wayne will sich dann auf jeden Fall mit seinen Trainern treffen, um die weiteren Rehamaßnahmen mit ihnen zu besprechen.

Nachdem sein Vertrag bei den Saints ausgelaufen war, fand sich kein neues Team für Robert Meachem.
Am Freitag unterschrieb der Wide Receiver wieder bei den Saints. Die hatten ihn 2007 in der ersten Runde der Draft einberufen, und nach einem Abstecher 2012 nach San Diego, landete er 2013 wieder in New Orleans.
In seiner Karriere fing er 171 Pässe für 2.800 Yards und 27 Touchdowns.
Über die Finanzen des Einjahresvertrags wurde nichts bekanntgegeben.

Die Zeiten ändern sich, und somit auch Verträge.
Die Bengals haben z.B. ihren Mietvertrag für ihr Stadion verlängert und eine „London-Klausel“ einbauen lassen.
Damit wird ihnen erlaubt, zwei Heimspiele innerhalb von fünf Jahren in London auszutragen.
Der alte Vertrag untersagte es den Bengals ein Heimspiel außerhalb des Paul Brown Stadions auszutragen. Viele andere Teams haben auch Stadionmietverträge, die ein Heimspiel an einem anderen Ort untersagen.
Die NFL wird froh über den neuen Vertrag der Bengals sein, denn somit kann die Liga das Team demnächst zweimal als Heimteam über den großen Teich schicken.

Stillstand bedeutet Niederlage.
Deshalb will Peyton Manning immer weiter lernen, lernen, lernen.
Aus diesem Grund besuchte er einen der anerkanntesten College-Trainer, Nick Saban. Mit im Gepäck hatte Manning seinen Offensive Coordinator der Broncos Adam Gase.
College- und NFL Trainer treffen sich häufiger zwischen den Saisons um sich auszutauschen und die neuesten Trends zu besprechen. Spieler machen das eher sehr selten. Doch Manning ist nicht ganz zufrieden, wie die Offense der Broncos letztes Jahr funktionierte. Darum wollte der 38-jährige Quarterback, der seit 17 Jahren in der NFL spielt, fünfmal zum MVP der Liga gewählt wurde und sicher in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen wird, sich noch ein paar Tips holen.
Auf der anderen Seite hat die Defense des von Saban trainierten Alabama Teams Probleme, Hurry-Up Offenses zu stoppen. Da konnte Manning helfen, der seit der Super Bowl Niederlage gegen Seattle genau weiß, wie eine Verteidigung seine Hurry-Up Offense völlig kaltgestellt hat. Daraus hat er seine Lehren gezogen, die er nun weitergeben konnte.
Manning sagte nach dem Treffen, daß er und seine Mannschaftskollegen, die Super Bowl Klatsche als Motivation mit in die nächste Saison nehmen. Sie müssten einen Weg finden, den entscheidenden Schritt weiterzukommen und ein glückliches Ende zu finden. Dazu diente dieser Gedankenaustausch.
Das Treffen könnte jedoch disziplinarische Folgen haben. Es ist Trainern und Spielern nicht erlaubt, sich vor Beginn der Vorbereitungsphase zu treffen. Und da Manning zusammen mit seinem Offensive Coordinator zu Besuch bei Saban war, könnte da noch etwas nachkommen.

Freitag, 18. April 2014

Kurzberichte
aikman-troy2Da standen sie nun gemeinsam auf dem Platz, Seite an Seite... die Legende und der Loser... Troy Aikman (Bild) und Tony Romo.
Als Troy Aikman seine Karriere beendete, im Alter von 34 Jahren, da hatte er drei Super Bowl Titel mit den Cowboys gewonnen.
Wenn Tony Romo heute, im Alter von 34 Jahren, seine Karriere beenden würde, hätte er ein Playoffspiel gewonnen.
Doch Tony Romo spielt weiter. Was Troy Aikman Sorgen bereitet, denn er glaubt, daß Romos zweite Rückenoperation dem Quarterback während der Saison Probleme bereiten könnte.
Aikman musste damals seine Karriere in dem Alter, in dem Romo jetzt ist, beenden, weil sein Rücken nicht mehr mitspielte.
„Zwei Rückenoperationen in einem Jahr, da würde ich mir Sorgen machen“, sagte Aikman bei einer United Way Benefizveranstaltung im AT&T Stadion, wo die beiden sich trafen.
Zwar hieße es, daß Romos Heilung dem Zeitplan voraus wäre, aber, so Aikman, das würde ja nichts darüber aussagen, wie Romo auf dem Platz reagieren wird, wenn es ernst wird?
Andererseits... wo liegt der Unterschied, ob die Cowboys mit einem gesunden oder einem angeschlagenen Romo die Playoffs nicht erreichen?

Die Houston Texans zogen ihre Option auf ein fünftes Vertragsjahr für J.J. Watt.
Damit stellten sie sicher, daß der Defensive End bis zum Ende der Saison 2015 in Houston bleibt, und sie in dieser Zeit einen lukrativen Vertrag aushandeln können, der ihn noch länger an sie bindet.
Seit 2011 bekommen Spieler, die in der ersten Runde der Draft rekrutiert wurden, Vierjahresverträge. Die Teams erhalten die Option auf ein fünftes Jahr zu deutlich erhöhten Bezügen, wenn sie mit den Leistungen des Spielers zufrieden sind.
Die Texans müssen Watt schon ordentlich was drauflegen für 2015, denn er gehört zu den besten Spielern auf seiner Position.

Die 49ers haben die Vertragsverhandlungen mit Colin Kaepernick vorerst auf Eis gelegt. Sie wollen abwarten, was die polizeilichen Untersuchungen im Fall einer möglichen Vergewaltigung ergeben, in die ihr Quarterback, in welcher Weise auch immer, verstrickt ist.
Zwar zeigte eine Frau Kaepernick, und zwei andere NFL Spieler an, sie vergewaltigt zu haben, doch die Beweislage ist nicht eindeutig.
Möglicherweise könnte es sich auch um den Versuch handeln, ein paar reiche NFL Spieler auszunehmen, wie es ja schon öfter vorgekommen ist.
Wie auch immer, die Clubführung will so lange warten, bis die Sache geklärt ist.
Doch die Verhandlungen kamen auch vor dem Vorfall schon ins Stocken. Die Niners sind nicht gewillt auch nur annähernd die $18 Millionen pro Jahr zu zahlen, die Kaepernick fordert.
Da kommt den Niners die Verhandlungspause sicher nicht ungelegen.

Die Baltimore Ravens nahmen Rolando McClain von der Liste der pensionierten/reservierten Spieler. Das kommt einem Wunder gleich, denn wie erst gestern berichtet, versagte der Linebacker beim Leistungstest kläglich.
Doch, was kann man erwarten, von einem Team, dessen Verantwortliche einem durchschnittlichen Quarterback ein völlig überhöhtes Gehalt zahlen?
Vielleicht könnte es daran liegen, daß der General Manager der Ravens, Ozzie Newsome, und Roland McClain ihren Collegefootball bei der Crimson Tide spielten?
Am Montag beginnen die Ravens mit den Saisonvorbereitungen. Mal abwarten, wie McClain sich dann anstellt?

Hat Jets Running Back Chris Johnson Arthritis?
ESPN Reporter Adam Schefter, der eigentlich immer recht gut informiert ist, kam mit dieser Geschichte an.
Der frisch von den Jets verpflichtete Johnson zog sich letztes Jahr im dritten Spiel einen Meniskusriss zu. Zwar spielte er die Saison Zuende, aber seine Leistung blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Nach der Saison ließ er das Knie operieren und er ist sich ziemlich sicher, daß er an den Saisonvorbereitungen der Jets von Anfang an wird teilnehmen können.
Vor Johnsons erster Pressekonferenz mit der New Yorker Medienmeute kam Schefter nun auch noch mit der Arthritisgeschichte daher. Deshalb drehte es sich bei der Konferenz fast nur um das Knie des ehemaligen Titans Running Backs.
„Falls die Jets irgendwelche Zweifel an meiner Gesundheit gehabt hätten, hätte ich den Gesundheitscheck nicht überstanden“, sagte er denn auch sehr überzeugt.
Den Report von Schefter bezeichnete er als nicht sehr sorgfältig recherchiert.

Donnerstag, 17. April 2014

Kurzberichte
johnson-chrisCJ2K hat den Nachbrenner eingeschaltet und raste zu den Jets.
Der ehemalige Titans Running Back unterschrieb in New York einen Zweijahresvertrag über $8 Millionen. Das ist nicht annähernd das, was sich Chris Johnson (Bild) vorgestellt hatte. Letztes Jahr zahlten die Titans ihm noch $10 Millionen, und alleine für 2014 hätten ihm dort $8 Millionen gewunken. Weniger, so sagte er noch vor Kurzem, wolle er auf keinen Fall akzeptieren.
Doch in einer eigenartigen Zeit, in der das Gehaltsniveau für Running Backs auf das Niveau von Kickern und Puntern gesunklen ist, war nicht mehr drin.
Monatelang haben die Titans versucht, für Johnson noch einen guten Tauschhandel zu erzielen, doch die Interessenten blieben fern. Nachdem sie ihn letztlich gefeuert hatten, dauerte es 12 Tage, bis er ein neues Team fand. Da musste er wohl die Brotkrumen nehmen, die die Jets ihm anboten.
In seinen sechs Saisons für Tennessee erzielte Johnson 7.965 Laufyards und 50 Touchdowns. Doch, seine guten Zeiten liegen schon längst hinter ihm. Eine 2.000 Yards Saison wie 2009, der er seinen Spitznamen verdankt, wird er wohl nicht mehr schaffen. Die Tausender Barriere hat er allerdings in jeder seiner Saisons durchbrochen.

Josh Freeman hat bei den Giants einen Einjahresvertrag unterschrieben.
Kehrt damit Ruhe bei dem Quarterback ein, der letztes Jahr für viel Unruhe sorgte?
Er begann die Saison als Starter der Buccaneers, doch seine Arbeitsmoral und sein mangelnder Trainingsfleiß zeigten sich recht bald auf dem Platz.
Als er auf die Bank gesetzt wurde, wollte er nur noch weg.
Die Vikings meinten, daß er bei ihnen sofort würde starten können, und gaben ihm einen guten Vertrag. Doch nach seinem ersten Spiel, in das er ohne Vorbereitung geschmissen wurde, hatte man auch in Minnesota schon die Nase von ihm voll. Es war ein Fiasko zur besten Sendezeit am Montagabend gegen... die Giants.
Jetzt kann er sich etwas länger auf seine Teamkollegen einstellen, wird das aber nicht wirklich müssen, denn noch ist Eli Manning der Starter. Obwohl... hier könnte die Betonung auf „noch“ liegen.

Sidney Rice ist zurück bei den Seahawks.
Am Mittwoch unterschrieb er einen Einjahresvertrag bei seinem neuen, alten Team.
Vor etwas über fünf Monaten wurde der Wide Receiver am Knie operiert. Im Februar feuerten die Seahawks ihn, obwohl er noch zwei Jahre seines Vertrags vor sich hatte.
Wieviel Rice verdienen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben, aber es wird bedeutend weniger sein, als die $18,5 Millionen, die sein letzter Vertrag in Seattle ihm garantierte.

Rolando McClain kam 2010 in die NFL, als die Raiders ihn in der ersten Runde der Draft rekrutierten.
Der Linebacker wurde für fünf Jahre und $40 Millionen verpflichtet.
Leider zeigte er nie das Potential, das man sich in Oakland von ihm versprochen hatte.
Im April 2013 unterschrieb er bei den Ravens, im Mai 2013 kündigte der 23-jährige an, daß er seine Footballkarriere beendet.
Doch anscheinend packte McClain die Langeweile, denn in dieser Woche meldete er sich zurück bei den Ravens, die die Rechte an ihm halten. Er würde gerne wieder spielen, sagte er. Er hätte sich in den letzten Monaten auf sein Comeback vorbereitet, sagte er. OK, dann absolvier mal ein Probetraining, sagten die Ravens.
Und das war der Knackpunkt.
Den Konditionstest konnte er nicht beenden und die Übungen konnte er erst gar nicht beginnen. Zudem erschien er auch noch zu spät zum angesetzten Termin.
Man kann gegenwärtig also davon ausgehen, daß seine Zukunft in der NFL bereits der Vergangenheit angehört.

Mittwoch, 16. April 2014

Kurzberichte
flynn-matt2Die Packers setzen auf Vertrautes. Sie gaben Ersatz- Quarterback Matt Flynn (Bild) einen Vertrag für die Saison 2014.
Ein kleiner Wink mit dem Torpfosten war allerdings nötig. Flynn kündigte an, daß er nach New York fliegen würde, um mit den Giants zu verhandeln.
Kurz darauf konnte er den Flug, so er ihn denn wirklich machen wollte, absagen.
Die Erkenntnis, daß Flynn kein Starter ist, mussten die Seahawks bitter bezahlen. Sie gaben ihm 2012 einen Dreijahresvertrag über $20 Millionen, von denen $9 Millionen garantiert waren, nachdem Flynn in einigen Spielen für Green Bay recht gute Leistungen gezeigt hatte.
Nachdem die Seahawks erkannt hatten, daß Flynn keine Fähigkeiten hat, die man in der NFL braucht, um als Quarterback ein Team zu beständigen Siegen zu führen, fielen die Raiders auf ihn herein. Sie übernahmen Anfang 2013 seinen Vertrag von den Seahawks.
Doch da die Dummen nicht aussterben, gaben die Bills ihm im Oktober auch eine Chance, nachdem er Oakland verlassen musste.
In dieser Zeit des Versagen kassierte er immerhin $15,838 Millionen für fünf Starts und kam auf durchschnittliche $75.779.90 pro Pass.
Im November 2013 kam er zurück zu den Packers, als sie nach einer Verletzung von Aaron Rodgers verzweifelt Hilfe suchten. In vier Starts warf er sechs Touchdown, vier Interceptions und gewann zwei Spiele.

Chad (85) Johnson will unbedingt Football spielen. Da der ehemalige Star-Receiver der Bengals in der NFL aber nicht mehr gebraucht wird, wagte er den Abstieg in die kanadische Liga CFL.
Hier heuerte er bei den Montreal Alouettes an, und trainierte am Dienstag mit ihnen.
Die Liga in Kanada beginnt im Juni, und es kann sein, daß Johnson dann tatsächlich im Kader sein wird.
Seinen letzten Einsatz in einem echten Footballspiel in der NFL hatte er 2011 für New England.
Wie groß sein Verlangen danach ist, Football zu spielen, zeigt ein Blick auf das Finanzielle. Die Gehaltsobergrenze pro Team liegt in Kanada bei $4,4 Millionen. Das ist ungefähr die Hälfte dessen, was Johnson bei den Bengals alleine verdiente. Das Durchschnittsgehalt eines CFL Spielers beträgt $85.000.

Letztes Jahr war Brandon Lloyd arbeitslos.
Am Dienstag landete der Wide Receiver wieder bei dem Team, das ihn 2003 einberief, den 49ers.
Sie gaben Lloyd einen Einjahresvertrag, nachdem er sie bei einem Probetraining überzeugen konnte.
Lloyd begann 2005 eine Reise durch die Liga und spielte bei sechs Teams. In seiner Karriere fing er 385 Pässe für 5.696 Yards und 35 Touchdowns.

Noch im Januar dachte Chargers Wide Receiver Malcolm Floyd, daß er nie wieder spielen könnte. Eine Nackenverletzung, die er sich in der Saison zuzog, schien ihn zur Aufgabe seiner Karriere zu zwingen.
Vor sechs Wochen bekam er die Erlaubnis, ein leichtes Aufbautraining zu absolvieren. Das scheint ihm so gut getan zu haben, daß er am Dienstag sagte, daß er definitiv nächste Woche an den freiwilligen Trainingseinheiten der Chargers teilnehmen wird.
Für ein Kontakttraining hat er allerdings noch keine Erlaubnis seiner Ärzte bekommen.

Dienstag, 15. April 2014

Kurzberichte
smith-aldon3Warum Aldon Smith (Bild) noch nicht gefeuert wurde?
Sein Talent!
Der Linebacker der 49ers hat in 43 Spielen 42 Sacks erzielt. So einen setzt man nicht gerne aus disziplinarischen Gründen auf die Bank oder feuert ihn gar.
Doch wie viele Eskapaden kann Smith sich noch leisten?
Wieso hat Roger Goodell noch nicht eingegriffen?
Dem Vorsitzenden der NFL kann es doch egal sein, ob Smith ein wichtiger Spieler für das Team ist. Gründe für eine Suspendierung liegen nun wirklich genug vor.
Zwei Verhaftungen wegen Fahrens unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluß, drei Anklagen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, eine Hausparty, die völlig aus dem Ruder lief und bei der Besucher angeschossen wurden, Smith mit einer Waffe in die Luft schoss und mehrere Stichwunden abbekam. Und jetzt die Bombendrohung am Flughafen. Da könnten die Niners schon ins Überlegen kommen, ob sie die Option ziehen, seinen Rookievertrag für eine fünfte Saison zu verlängern. Diese Entscheidung müssen sie bis zum 3. Mai treffen.
Wenn sie die Option ziehen, bekommt Smith 2015 garantierte $9 Millionen.
Mal sehen, zu was sie sich entscheiden. Eine Entscheidungshilfe bekommen sie am 29. April. Da muss Smith wegen einer Trunkenheitsfahrt und dem Besitz unerlaubter Waffen vor Gericht erscheinen.

„Für die Redskins? Nein danke.“
So reagierte eine Stiftung, als sie erfuhr, für wessen Golfturnier sie als Sponsor agierte.
Als die Verantwortlichen der Notah Begay III Foundation erfuhren, daß die von Washington Redskins Besitzer Daniel Snyder gegründete Washington Redskins Original Americans Foundation das zu unterstützende Golfturnier in Arizona veranstalteten, stieg man als Sponsor aus.
Es wäre hinterhältig und verachtenswert, daß dieses Footballteam aus Washington das Turnier am vergangenen Wochenende veranstaltete. Sobald man davon erfahren hatte, wer der Veranstalter war, wäre man sofort ausgestiegen.
Notah Begay, viermaliger Gewinner der PGA Tour, und Fernsehkommentator, ist Navajo Indianer. Er gehört zu den größten Kritikern des Spitznamens Redskins. Für ihn ist das ein glasklarer Fall von institutionalisierter Entwürdigung.
Die Redskins haben bisher keinen Kommentar zu dieser Farce abgegeben.

Beim zweiten freiwilligen Training tauchte sogar DeSean Jackson bei den Redskins auf.
Als das erste Training letzte Woche anstand, war der Wide Receiver in einem Kurzurlaub, den er nicht unterbrechen wollte.
Am gestrigen Montag trainierte er im Kraftraum mit seinen neuen Kollegen. Dabei wurde auch ein Foto geschossen, das Jackson in einem T-Shirt mit der Nummer 11 zeigt.

Da die Meldung damals am 1. April erschien, durften, konnte, sollte man vorsichtig sein. Doch am Montag zwei Wochen später, da darf man es jetzt doch ernstnehmen. Donald Trump hat wirklich vor, die Buffalo Bills zu kaufen, und der Milliardär möchte das Team auch in West New York lassen und nicht damit umziehen.
Das könnte ihm einen Vorteil verschaffen, im Bieterkrieg mit anderen möglichen Käufern, die das Team dann nach Toronto verpflanzen wollen. Trump steht beim Kauf der Bills im Wettkampf mit John Bon Jovi, der eine Investorengruppe gegründet hat, um auch mal (Teil)-Besitzer eines NFL Teams werden zu können.
Für ihn wäre es von Vorteil, wenn die Bills in Buffalo blieben, sagte er. Da er in der Stadt New York lebt, wäre er mit seiner Boeing 757 in einer Stunde in Buffalo.
Wobei... der Flug nach Toronto dürfte auch nicht länger dauern.

Kurt Coleman hat bei den Vikings unterschrieben. Über Laufzeit und Finanzen wurde noch nichts bekanntgegeben.
Der Safety spielte die letzten vier Saisons für die Eagles und verlor in der letzten Saison seinen Platz als Starter. Er wurde nur ein paar mal eingesetzt und kam auf 14 Tackles.
Auch in Minnesota wird er kaum wieder zum Starter werden.

Montag, 14. April 2014

Kurzberichte
manning-eli200In New York ist man nicht mehr so sehr zufrieden mit den Leistungen von Giants Quarterback Eli Manning (Bild).
Der 33-jährige warf 2013 einen persönlichen Rekord von 27 Interceptions, und er vervollständigte nur 57,5% seiner Pässe.
Selbst im Vorstand des Teams fragt man sich, ob der Quarterback seine beste Zeit bereits hinter sich hat.
Manning wurde letzte Woche am Fuß operiert und darf sechs Wochen nicht trainieren. Da kann man davon ausgehen, daß er unter doppelt starker Beobachtung stehen wird, wenn er wieder mit dem Team trainiert.
Mannings Vertrag läuft nach der Saison 2015 aus. Ob er verlängert wird, hängt einzig von der Leistung ab, die der Quarterback 2014 zeigen wird.

Einen Bombenspaß hatte Aldon Smith sehr wahrscheinlich nicht, als er auf dem Flughafen von Los Angeles verhaftet wurde.
Der Linebacker der 49ers wurde zu einer zweiten Durchsuchung gebeten, als er zum Flugsteig wollte. Das gefiel ihm wohl nicht, und er wurde aggressiv und unkooperativ. Ganz dumm wurde es, als Smith dem Flughafenmitarbeiter, der ihn durchsuchen wollte, sagte, daß er eine Bombe hätte.
Schnell erschienen zur Hilfe gerufene Polizisten des LAPD auf der Szene und nahmen den Linebacker fest.
Die 49ers zeigten sich vom Verhalten ihres Spielers enttäuscht. Zunächst will man aber weitere Berichte abwarten, bevor man daran denkt, Konsequenzen zu ziehen.
Gut sieht es für Smith nicht aus, steht er doch noch unter besonderer Beobachtung, nachdem er erst letzten September verhaftet wurde, weil er unter Drogeneinfluß Auto fuhr, und im Besitz von Marihuana war. Im Januar 2012 wurde er verhaftet, weil er betrunken Auto fuhr und nicht registrierte Waffen bei sich führte.
Wenn er nicht so ein wichtiger Spieler wäre, wäre er wohl nach dem letzten Zwischenfall weg vom Fenster.

Niemand ist sauer auf den anderen. Der Flirt von Browns Center Alex Mack mit den Jaguars ist Teil des Geschäfts, und deshalb freuen sich die Browns, daß sie dem Angebot Jacksonvilles entsprechen konnten. Mack bestritt, daß er jemals die Browns verlassen wollte. Er freut sich, daß er bei dem Team bleibt, das ihn einberufen hat, wie er sagte.
Der Fünfjahresvertrag über $46 Millionen, den er unterschrieben hat, beinhaltet einen Ausstiegsklausel. $26 Millionen sind garantiert. Die ersten $18 Millionen werden ihm in den ersten beiden Jahren gezahlt. Dann kann Mack das Team verlassen, wenn er will. Bleibt er, um die letzten drei Jahre des Vertrags zu erfüllen, kann er in dieser Zeit noch mal $24 Millionen verdienen.
Der Center zeigte sich hocherfreut über die Möglichkeiten, die ihm der Vertrag bietet, und die nicht üblich wären.
Mack startete in seinen sechs Jahren in Cleveland in jedem Spiel und spielte im letzten Pro Bowl.

Gronk läuft... jedenfalls bald wieder.
Rob Gronkowski soll nach seiner Knieoperation in nächster Zeit joggen dürfen.
In Woche 14 der letzten Saison riss er sich das vordere und hintere Kreuzband, als er gerade nach einer überstandenen Rückenoperation wieder einsatzbereit war.
Der Heilungsprozess des Tight Ends der Patriots liegt voll im Zeitplan, wie sein Arzt sagte.
Ob Gronkowski rechtzeitig zum Beginn der Saison einsatzbereit sein wird, steht aber noch in den Sternen.

Samstag, 12. April 2014

Kurzberichte
Griffin III-Robert3Das Original ist zurück, so lautet die Bilanz von Terry Shea, dem persönlichen Quarterback Trainer von Robert Griffin III (Bild).
Nach den ersten Trainingseinheiten in der letzten Woche ist für Shea klar, daß RG3 die Angst um sein operiertes Knie abgelegt hat. Er sähe wieder zu 100% so aus, wie der RG3, der 2012 in die NFL kam.
Trotzdem würde man weiter daran arbeiten, Griffin III zu einem Pocketpasser zu machen, natürlich ohne seine hervorragenden Fähigkeiten zu Laufen zu vernachlässigen. Doch das Wichtigste wäre, Griffin III beizubringen in der Pocket zu bleiben.
Hätten Shea und Griffin III vor der Saison 2013 noch hauptsächlich an der Wiederherstellung des Knies gearbeitet, würde man jetzt wieder an den Fähigkeiten des Quarterbacks arbeiten.
Auf welche Fähigkeiten Griffins der neue Head Coach Jay Gruden mehr setzt, die Fähigkeit zu laufen, oder die, zu passen, bleibt noch abzuwarten.
Shea und sein Schützling arbeiten an beiden.

Die Jacksonville Jaguars wollten Alex Mack. Die Browns wollten ihren Center nicht gehen lassen.
Drei Stunden, nachdem Mack einen Vorvertrag in Jacksonville unterschrieben hatte, zogen die Browns mit diesem Angebot gleich.
Die Jaguars boten dem Center einen Fünfjahresvertrag über $42 Millionen.
Dadurch, daß die Browns mit diesem Angebot gleichzogen, bleibt er in Cleveland. Von den angebotenen $42 Millionen sind 26 Millionen garantiert.
Die Jaguars müssen sich nun weiter nach einem Center umsehen.

49ers Quarterback Colin Kaepernick hat sich zu den polizeilichen Ermittlungen geäußert, in die er involviert ist.
Die Skandalseite TMZ.com hatte gemeldet, daß die Polizei in Miami gegen Kaepernick wegen Vergewaltigung ermittelt. Ein Polizeisprecher sagte der Presse später, daß noch keine Anklage erhoben wurde, weil zu vieles an dem Fall verdächtig und eigenartig wäre.
Am gestrigen Donnerstag um 16:33 Uhr zwitscherte Kaepernick in drei Twitternachrichten folgendes: „Die Vorwürfe, die in der TMZ Geschichte und anderen Geschichten, die ich gesehen habe, stehen, sind komplett falsch. Sie werfen mir etwas vor, was ich nie getan habe.
Ich bin sehr stolz darauf, wer ich bin und was ich tue, aber ich glaube, manchmal muss man damit fertig werden, das jemand sich etwas ausdenkt.
Ich danke allen, die mir aufmunternde Kommentare geschickt haben. Ich versichere Euch, daß Euer Vertrauen nicht fehl am Platz ist.“
Mittlerweile wurde die Frau, die die Anzeige eingereicht hat, im Krankenhaus auf Spuren einer Vergewaltigung untersucht. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Freitag, 11. April 2014

Colin Kaepernick im Zentrum einer polizeilichen Untersuchung
Kaepernick-Colin2„Es ist zunächst nur eine Untersuchung. Noch gibt es keine Anklage“, sagte der Sprecher der Polizei in Miami über eine Untersuchung, die sich auf 49ers Quarterback Colin Kaepernick (Bild), 49ers Wide Receiver Quinton Patton und Seahawks Wide Receiver Ricardo Lockette bezieht.
Die drei werden von der Polizei im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Vergewaltigung in einem Hotel in Miami befragt.
Eine Frau sagte aus, daß sie am 1. April von Lockette mit in seine Suite genommen wurde. Dort hätten Kaepernick und Patton sich ein Basketballspiel angesehen. Die Frau behauptet, daß sie von den dreien aufgefordert worden wäre, Drinks zu mixen und Marihuana zu konsumieren.
Als sie sich schwummerig gefühlt hätte, wäre sie ins Schlafzimmer gegangen. Kaepernick wäre ihr gefolgt, und hätte sie geküsst und ausgezogen.
Wie die Frau der Polizei mitteilte, hätte sie früher schon öfter Sex mit Kaepernick gehabt.
Dann hätte er das Zimmer verlassen, mit dem Spruch, daß er gleich zurück wäre. Statt dessen wären aber Patton und Lockette ins Zimmer gekommen. Dann hätte sie einen Filmriss erlitten und kann sich an nichts mehr erinnern. Erst als sie in einem Krankenhaus erwachte, setzt ihre Erinnerung wieder ein.
Der Polizeisprecher sagte, daß er zum Zeitpunkt der Erklärung noch nicht wisse, ob die Frau auf Spuren einer Vergewaltigung untersucht worden wäre. Zur Zeit würde man vordringlich überprüfen, ob überhaupt ein Verbrechen vorläge.
49ers General Manager Trent Baalke sagte der Presse, daß seine Organisation über die Untersuchung informiert wäre. Man würde jetzt noch weitere Fakten sammeln und erst dann entscheiden, was zu tun wäre.

Kurzberichte
Eli Manning wurde am linken Fußgelenk operiert.
Der Quarterback der Giants hatte sich im letzten Saisonspiel gegen Washington verletzt. Zunächst wollte er abwarten, ob der Fuß auch ohne Operation heilen würde.
Drei Monate nach seiner Verletzung traf er sich mit seinem Bruder Peyton und einigen Receivern der Broncos und Giants um ein paar Pässe zu werfen. Bei einigen Bewegungen hatte er noch ziemliche Schmerzen, weshalb er sich zur OP entschloss.
Am Donnerstag wurde er von Dr. Robert Anderson operiert, der am 19. März auch Cam Newton unter dem Messer hatte.
Allerdings wird Manning nicht so lange warten müssen, wie Newton, bis er wieder einsatzbereit sein wird. Bei Newton wäre man ja froh, wenn er zum Beginn des Trainingslagers Ende Juli wieder mitmischen könnte, Manning soll dagegen bereits nach sechs Wochen wieder trainieren dürfen.

Bereits im November sprach Jon Bon Jovi mit dem inzwischen verstorbenen Besitzer der Bills, Ralph Wilson, darüber, daß er das Team gerne kaufen würde.
Wilson gab dem Musiker zur Antwort, daß das Team nicht verkauft würde, solange er lebe.
Nach Wilsons Tod unternimmt Bon Jovi einen erneuten Anlauf. Zusammen mit den Magnaten Larry Tanenbaum und Tim Leiweke von Maple Leaf Sports Entertainment möchte er ein Gebot abgeben.
Bon Jovi ist großer Sportfan, speziell Footballfan. Er war Mitbesitzer der AFL Mannschaft aus Philadelphia und wollte schon immer ein richtiges Footballteam besitzen.
Allerdings gibt es auch noch andere Interessenten. Wenn Bon Jovi und seine Gruppe das Team übernähmen, wäre ein Umzug nach Toronto fast sicher. Die Witwe von Ralph Wilson möchte aber, daß die Bills in Buffalo, oder zumindest in New York bleiben.

Die Panthers verpflichteten einen weiteren Receiver. Am Donnerstag unterschrieb der ehemalige Tight End der Ravens, Ed Dickson, einen Einjahresvertrag.
Dickson hatte 2013 die Chance, groß aufzutrumpfen. Nachdem Dennis Pitta sich verletzte, war Dickson die Nr. 1 der Tight Ends. Doch er ließ zu viele Bälle fallen und fand sich schnell auf der Bank wieder.
In Carolina möchte er an seine gute Zeit von 2012 anknüpfen, als er 54 Pässe für 548 Yards und 5 Touchdowns fing.

Donnerstag, 10. April 2014

Kurzberichte
probowlogol
Die NFL hat bekanntgegeben, daß der Pro Bowl Honolulu erneut den Rücken kehrt. Das nächste Spiel findet am 25. Januar 2015 im University of Phoenix Stadium in Glendale, Arizona, statt.
Eine Woche später wird dort auch der Super Bowl ausgetragen.
Die NFL hat vor, es demnächst immer so zu machen, daß der Pro Bowl dort ausgetragen wird, wo eine Woche später der Super Bowl stattfindet.
2016 kehrt der Pro Bowl aber zunächst wieder zurück nach Hawaii.
Es könnte sein, daß das dann das letzte Spiel der Besten gegen die Besten bei Sommer, Sonne, Strand und Meer ist. Was die Insel hart treffen würde. Der Sprecher des Tourismusbüros bezifferte die Einnahmen Hawaiis, die 2014 im direkten Zusammenhang mit dem Spiel generiert wurden, auf $72 Millionen.

Wechselt Alex Mack zu den Jaguars?
Der Center der Browns hat ein Angebot aus Jacksonville erhalten, das er gerne annehmen würde, wie er sagte.
Die Browns haben jetzt fünf Tage Zeit, sich zu überlegen, ob sie Mack behalten oder ziehen lassen wollen. Wenn sie Mack behalten wollen, und das wollen sie, müssen sie ihm das bieten, was die Jaguars Mack geboten haben.
Die Jaguars haben noch $30 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze. Sie können dem Center also einiges zahlen. Wenn er zu den marktüblichen Bedingungen in Cleveland unterschrieben hätte, hätte er 2014 $10,039 verdient. Das Angebot der Jags wird also um einiges darüber liegen.

Chris Culliver wurde wegen eines Verbrechens und zweier Vergehen angeklagt.
Der Cornerback der 49ers hatte am 28. März nach einem Unfall Fahrerflucht begangen und wurde verhaftet.
Das Verbrechen besteht in dem illegalen Besitz eines Schlagrings, der in seinem Wagen gefunden wurde, und die beiden Vergehen sind Fahrerflucht nach einem Unfall mit Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Die 49ers wollten sich nicht weiter zu der Sache äußern. Sie ständen in engem Kontakt mit Culliver und den Behörden. Bis sie nicht alle Fakten zusammen hätten, würden sie zu einer laufenden Untersuchung nichts sagen.
Culliver gehört nun nicht zu den Spielern, die die Niners dringend brauchen. Der 25-jährige wurde 2011 in der dritten Runde der Draft einberufen. 2012 startete er in sechs Spielen. Vor dem Super Bowl gegen Baltimore machte er auf sich aufmerksam, als er öffentlich sagte, daß er keinen schwulen Mitspieler in der Umkleide haben wollte.
2013 spielte er überhaupt nicht, weil er sich vor der Saison einen Kreuzbandriss zuzog.

Arian Foster sagte am Mittwoch, daß die Berichte über seine Rückenoperation völlig überzogen gewesen wären. Es wäre lediglich eine mikrochirurgische Lumbal Diskektomie gewesen, die ohne Komplikationen verlaufen wäre.
Der Running Back der Texans erwartet, daß dieser minimale Eingriff ihn in der kommenden Saison nicht im geringsten beeinflussen wird.
Brauchen werden die Texans einen gesunden Running Back, denn nachdem Ben Tate in Richtung Cleveland davongelaufen ist, liegt die Last des Laufangriffs voll bei Foster.

Adrian Peterson will an allen Teamvorbereitungen der Vikings teilnehmen.
Der Running Back erzählte Reportern in einer Telefonkonferenz, daß er nach der Operation an seinem Leistenbruch auf dem besten Weg der Besserung wäre.
Noch hätten die Ärzte ihn nicht wieder für einsatzbereit erklärt, aber so wie er sich fühle, wäre er völlig OK, wie Peterson meinte.
Zugezogen hatte sich Peterson die Verletzung am 3. November gegen Dallas. Er spielte danach noch zwei Wochen, aber die Schmerzen wurden zu stark, und er konnte nicht mehr weiterspielen.
Jetzt wartet er darauf, daß seine Ärzte ihn gesundschreiben.

Mittwoch, 9. April 2014

Kurzberichte
vick-michael-eagles„Niemals vergeben, niemals vergessen“, nach diesem Motto handeln einige Fans der Jets. Sie starteten eine Petition, in der sie sich dagegen aussprechen Michael Vick (Bild) in den Kader aufzunehmen.
Für sie ist der Quarterback immer noch ein Monster und eine Schande.
2.600 Unterschriften sollen schon unter der Petition gegen den Tierquäler stehen.
Vick hatte auf seinem Anwesen Kampfhunde abgerichtet und sie an verbotenen Hundekämpfen teilnehmen lassen. Dafür hat er fast zwei Jahre im Knast gesessen und seine Strafe verbüßt. Doch das scheint die Verantwortlichen der Petition nicht zu kümmern. Sie wollen verhindern, daß Vick für die Jets spielt.

Peyton Manning hat seine Receiver wieder zu einer freiwilligen Trainingseinheit mit ihm eingeladen.
Einer wird nicht kommen, da er immer noch verletzt ist, Demaryius Thomas. Er kugelte sich im Super Bowl gegen Seattle eine Schulter aus und stellte trotzdem mit 13 gefangenen Pässen einen neuen Super Bowl Rekord auf.
Da die Schulter immer noch nicht verheilt ist, kann Thomas nicht am freiwilligen Training teilnehmen.
Was genau mit der Schulter ist, teilt die Teamleitung allerdings nicht mit. Da werden wir uns wohl bis zum Beginn der offiziellen Trainingseinheiten gedulden müssen.

Und noch ein verletzter Wide Receiver, Reggie Wayne.
Der Superstar der Colts ist mittlerweile 35 Jahre alt und zog sich in der letzten Saison seine erste wirklich schlimme Verletzung zu, einen Kreuzbandriss.
Doch er scheint gutes Heilfleisch zu besitzen, denn in einem Radiointerview sagte er, daß sein Heilungsprozess schneller voran geht, als ihm prognostiziert wurde. Schon am 25. April soll er wieder am Training mit dem Team teilnehmen dürfen, nur knappe sechs Monate nach der Operation.

Er hat noch bei keinem Spielzug in der NFL auf dem Platz gestanden, und wird das auch im September noch nicht.
Die NFL suspendierte Redskins Defensive Lineman Brandon Moore nämlich für die ersten vier Spiele, weil er der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurde.
Moore war letztes Jahr in den Trainingsteams der Chargers, Broncos und Chiefs, bevor er zu den Redskins kam.

Dienstag, 8. April 2014

Kurzberichte
gruden-jay2Der erste Eindruck war ein positiver.
Redskins Defensive Tackle Barry Cofield spielte bereits unter den Head Coaches Tom Coughlin und Mike Shanahan. Beide, so sagte er, wären ja schon etwas älter und hätten eine völlig andere Mentalität, als der neue Head Coach Jay Gruden (Bild), der gestern sein Team zum ersten Mal vor sich sah.
Von ihm ginge eine sehr positive Energie aus, und er wäre sehr bodenständig, meinte Cofield.
Jay Gruden ist übrigens der jüngere Bruder von Jon Gruden. Beide zusammen führten die Buccaneers zu einem Super Bowl Erfolg, Jon als Head Coach, Jay als Offensive Coordinator.
Vorher war Jay in der Arena Liga ein absoluter Superstar, sowohl als Quarterback, als auch als Head Coach. Seine Karriere in der AFL begann 1991 erst nach einer Saison für die Barcelona Dragons in der NFLE.
Jetzt hat seine Zeit als Head Coach der Redskins offiziell begonnen, und das erste Treffen mit seinen Spielern war, wie schon gesagt, positiv.

Am Montag verstärkten die Panthers ihren Passangriff, sie verpflichteten Jason Avant für ein Jahr. Über das Finanzielle hat man sich ausgeschwiegen.
Der Wide Receiver spielte acht Saisons für die Eagles. In der letzten Saison fing er 38 Pässe für 447 Yards und 2 Touchdowns. Insgesamt fing er in 116 Spielen 297 Pässe für 3.646 Yards und 12 Touchdowns.

Die Bills vermelden die Verpflichtung von Wide Receiver Mike Williams.
Der ehemalige Buccaneer unterschrieb erst letztes Jahr einen Sechsjahresvertrag über $40 Millionen in Tampa Bay. Doch seine Eskapaden außerhalb des Platzes machten ihn untragbar.
In Buffalo trifft Williams wieder mit seinem alten College Head Coach von Syracuse, Doug Marrone, zusammen. Auch da gehörte Williams schon zu den Spielern, die nicht wissen, wie man sich benehmen sollte. Das führte dazu, daß Williams mitten in der Saison 2009 das Team verließ.
Die Bills übernahmen den Vertrag mit einer Ausstiegsklausel nach der Saison 2014. Für die kommende Saison müssen sie ihm nur $1,2 Millionen zahlen, und wenn er keine ansprechende Leistung bringt, oder wenn er zu viel Mist baut, dann können die Bills ihn feuern und schulden ihm nichts mehr.
Für Williams, der letzte Woche von seinem Bruder mit einem Messer ins Bein gestochen wurde, ist es eine Heimkehr. Der Wide Receiver wurde in Buffalo geboren.
Sein Bein, so sagte er, wäre bis zum Saisonauftakt ausgeheilt und hätte keinen Einfluß auf seine Leistung.
Bisher fing er in seiner Karriere in 54 Spielen 215 Pässe für 2.947 Yards und 25 Touchdowns.

Die Texans haben einen weiteren Running Back verpflichtet. Sie gaben dem ehemaligen Giant Andre Brown einen Einjahresvertrag.
Brown hatte in den letzten Jahren sehr viel Pech, als er sich in zwei aufeinanderfolgenden Saisons ein Bein brach.
Die Texans brauchten dringend ein Polster auf der Position, nachdem Ben Tate zu den Browns abgewandert war, und Arian Foster immer verletzungsanfälliger wird.

Montag, 7. April 2014

Kurzberichte
RG3Superman wäre neidisch. Robert Griffin III hat sein eigenes Logo vorgestellt und es erinnert stark an das S auf Supies Brust.
Damit wird eine neue Werbekampagne von RG3 mit der Sportartikelfirma mit den drei Streifen eingeleitet, für die der Quarterback der Redskins verpflichtet wurde.
Geklärt ist auch der „Kampf“ um die Nr. 10 auf dem Trikot. Wide Receiver DeSean Jackson musste einsehen, daß diese Nummer, die er von Kindesbeinen an trug, bei den Redskins fest an RG3 gekoppelt ist. Zu groß war der Aufschrei der Fans in den Sozialen Medien, die ihre Trikots mit der Nr. 10 gekauft haben, wegen des erhofften Heilsbringers.
Jackson soll sich für die Nr. 11 entschieden haben, wie es zuletzt hieß.

Am Sonntag unterschrieb Nate Burleson einen Einjahresvertrag bei den Cleveland Browns.
Die Lions mussten sich aus finanziellen von dem Wide Receiver trennen. Was die Browns ihm zahlen, gaben sie nicht bekannt.
Burleson bringt 12 Jahre NFL Erfahrung mit, in denen er 457 Pässe fing für 5.630 Yards und 39 Touchdowns.

Ab heute dürfen die Teams, die einen neuen Head Coach haben, mit den Saisonvorbereitungen beginnen.
Das wären die Cleveland Browns, Detroit Lions, Houston Texans, Minnesota Vikings, Tampa Bay Buccaneers, Tennessee Titans und Washington Redskins. Diese sieben Teams dürfen auch ein zusätzliches, freiwilliges Minicamp abhalten. 
Diesen Frühstart führte die NFL 2011 ein, um den neuen Head Coaches etwas mehr Zeit zu geben, ihr neues Team kennenzulernen und sich aufeinander einzustellen. Spielzüge werden jetzt natürlich noch nicht einstudiert. Alle Aktivitäten beschränken sich auf Kraft- und Konditionstraining, sowie Auskurieren von Blessuren.
Alle anderen Teams dürfen erst in zwei Wochen mit den Saisonvorbereitungen beginnen.

Die Ravens haben vorgesorgt. Sie verpflichteten den ehemaligen Running Back der Jaguars, Justin Forsett für die Saison 2014.
Er soll den Notnagel geben, falls Bernard Pierce sich nach seiner Schulteroperation noch nicht wieder als voll einsatzfähig erweist, und Ray Rice in den Knast muss, oder zumindest suspendiert wird.
Mehr als ein Notnagel scheint er denn auch nicht zu sein. In Jacksonville trug er den Ball in der letzten Saison sechs Mal für 31 Yards.

Samstag, 5. April 2014

Kurzberichte
carroll-pete-2Wie vermutet, ging es bei der gestrigen Pressekonferenz der Seahawks um die Vertragsverlängerung von Pete Carroll (Bild).
Der Head Coach bekam eine Verlängerung über zwei Jahre zu seinem laufenden Fünfjahresvertrag, der $35 Millionen wert ist.
Der alte Vertrag hatte eine Laufzeit bis nach der Saison 2014, und die Seahawks wollten sicherstellen, daß Carroll auch nach der nächsten Saison noch eine Weile in Seattle bleibt.
Über die Finanzen weiß man noch nichts genaues, es heißt aber, daß Carroll jetzt zu den drei bestverdienenden Head Coaches der Liga gehört.

Carroll war nicht der einzige Head Coach, der am Freitag seine Vertragsverlängerung unterschrieb. Auch der Verlierer des letzten Super Bowls, John Fox, hat seinen Vertrag verlängert.
Er unterschrieb für weitere drei Jahre in Denver. Über die Finanzen wurde noch nicht gesagt. Bisher bekam er $3,5 Millionen pro Saison.

Champ Bailey hat ein neues Team gefunden. Der Cornerback hat einen Zweijahresvertrag über $7 Millionen bei den Saints unterschrieben.
Mit 35 gehört Bailey auf seiner Position eigentlich schon zum alten Eisen, aber der 12-malige Pro Bowler ist überzeugt, noch genug Energie im Tank zu haben, um die Defense der Saints zu verbessern.

Die Titans feuerten Chris Johnson. Dieser Schritt war schon lange erwartet worden.
Sechs Jahre spielte der Running Back in Tennessee und gehörte anfangs zu den besten Spielern auf seiner Position, bis er einen Vertrag über eine ungehörig hohe Summe unterschrieb und danach nicht mehr die rechte Lust aufbrachte, sich anzustrengen.
Die Titans hatten zwar versucht, ihn an ein anderes Team abzugeben, um noch einen Gegenwert für ihn zu erhalten, doch das erhoffte Interesse blieb aus.

Die NFL suspendierte Eagles Linebacker Jake Knott für die ersten vier Spiele der kommenden Saison.
Er hat gegen die Drogenbestimmungen der Liga verstoßen.

Freitag, 4. April 2014

Kurzberichte
carroll-peteDie Seattle Seahawks haben für den heutigen Freitag eine Pressekonferenz angesetzt. Es wird wohl darum gehen, daß sich der Club mit Pete Carroll (Bild) auf eine Vertragsverlängerung geeinigt haben könnte. Der Vertrag des Head Coaches läuft nach der Saison 2014 aus. Er hatte eine Laufzeit über fünf Jahre und war $35 Millionen wert.
Nach erfolglosen Versuchen als Head Coach bei den Jets und den Patriots im letzten Jahrtausend, übernahm er 2010 die Seahawks und führte sie letztes Jahr zum Super Bowl Titel. Da ist es nur verständlich, daß die Clubleitung ihn früh für weitere Jahre an sich binden möchte.

Am Donnerstag bekam Fullback John Kuhn eine Vertragsverlängerung in Green Bay.
„Kuuuuuuuuuuhn“ unterschrieb einen Einjahresvertrag über $1 Million.

Für manche Spieler lohnt sich der Einbau einer Drehtüre. So für Patrick Chung.
Die Patriots rekrutierten den Safety 2009 in der zweiten Runde. Letztes Jahr wanderte er ab zu den Eagles, die ihm einen Dreijahresvertrag über $10 Millionen gaben. Aus heutiger Sicht wohl ein Fehler, denn am 11. März wurde er gefeuert.
Am Donnerstag unterschrieb er wieder in New England und über die Vertragsbedingungen schweigt man sich noch aus.

Am Montag beginnt die Zeit der Saisonvorbereitung. Die Teams, die neue Head Coaches haben, dürfen ihre Spieler schon mal zum Kraft- und Konditionstraining einbestellen. Die ersten Minicamps dürfen sie ab dem 22. April abhalten. Die Teilnahme daran ist allerdings freiwillig.

Die Ravens verpflichteten Owen Daniels.
Der ehemalige Tight End der Texans hat einen Einjahresvertrag unterschrieben. In Baltimore arbeitet er somit wieder mit seinem ehemaligen Head Coach Gary Kubiak zusammen, der jetzt die offensiven Geschicke der Ravens leitet.

Die Bears müssen vier bis fünf Monate auf Chris Conte verzichten. Der Safety wurde an der Schulter operiert.

Die Redskins verpflichteten Colt McCoy als dritten Mann.
Einige spekulierten schon, ob die Karriere des Quarterbacks in der NFL beendet wäre, nachdem die 49ers sich von ihm trennten. Doch Washington gab ihm einen Einjahresvertrag als drittem Mann hinter RG3 und Kirk Cousins.

Donnerstag, 3. April 2014

Kurzberichte
jackson-desean2Jetzt haben die Redskins auch bekanntgegeben, was sie ihrem neuen Wide Receiver zahlen. DeSean Jackson (Bild) bekam einen Dreijahresvertrag über $24 Millionen, von denen $16 Millionen garantiert sind.
Wieviel von seinem Geld Jackson bereit ist an Robert Griffin III zu zahlen, wird sich zeigen. Jackson möchte gerne die Trikotnummer 10, doch RG3 hat schon gesagt, daß er sie nicht abgeben wird. Das klingt nach einer harten Verhandlungsrunde.
Bei den Jets zahlte Eric Decker grade $25.000 und ein Steakessen an den Inhaber der Nummer 87, Jeff Cumberland, um diese Nummer weiter tragen zu können. So billig wird RG3 seine Nummer nicht abgeben, die immerhin schon von tausenden Redskinsfans in Verbindung mit seinem Namen getragen wird.
Auf einer Fotomontage ist Jackson in einem Redskins-Trikot mit der Nummer 1 zu sehen. Eine durchaus annehmbare Alternative, oder?

Jetzt versuchen die Steelers mal, ob Darrius Heyward-Bey vielleicht doch ein brauchbarer Wide Receiver sein könnte?
Die Raiders haben schon die Erfahrung gemacht, daß H-B eher untauglich für die NFL ist, und die Colts wurden auch nicht mit ihm glücklich.
Am Mittwoch unterschrieb der 27-jährige einen Einjahresvertrag in Pittsburgh.

Die Giants verpflichteten einen ehemaligen Defensive End der Broncos.
Am Mittwoch unterschrieb Robert Ayers einen Zweijahresvertrag, nachdem er in Denver eine sehr gute Saison gespielt hat. In New York soll er den abgewanderten Justin Tuck ersetzen, was keine leichte Aufgabe sein wird.

Mittwoch, 2. April 2014

Kurzberichte
jackson-deseanEr kam, verhandelte und unterschrieb. So schnell geht es selten, wenn ein frisch gefeuerter Spieler ersten Kontakt mit einem anderen Team aufnimmt, wie im Fall von DeSean Jackson (Bild) und den Washington Redskins.
Eigentlich wollte der Wide Receiver nach dem Gespräch mit den Redskins weiter zu den Raiders fliegen, doch das hat sich erledigt.
Noch wurde die Verpflichtung nicht bestätigt, doch Jackson soll einen Dreijahresvertrag erhalten haben, über dessen Finanzen noch nichts veröffentlicht wurde.
In Philadelphia hätten Jackson 2014 $10,5 Millionen zugestanden. Da die Redskins keine größeren Probleme mehr haben, unter der Gehaltsobergrenze zu bleiben, dürfte er beim Divisionsrivalen nicht viel weniger kassieren.

Dieser Free Agent war schnell vom Markt, doch es gibt auch einige Ladenhüter, von denen man es nicht erwartet hätte.
Der von den Broncos entlassene Cornerback Champ Bailey wurde 12 mal in den Pro Bowl gewählt und sollte 2014 $10 Millionen verdienen. Jetzt findet er anscheinend keinen neuen Arbeitgeber.
Auch Asante Samuel, ebenfalls Cornerback, wurde von seinem Team, den Falcons, gefeuert und such seitdem ein neues Team.
Ed Reed wurde bei den Jets entbehrlich, und wie es aussieht können sich auch andere Teams nicht vorstellen, daß sie den Safety noch brauchen können.
Drei Wide Receiver, deren Dienste nicht mehr benötigt werden sind, Sidney Rice, Santonio Holmes und Miles Austin.
Kevin Kolb lieferte als Quarterback bei den Eagles einige gute Spiele ab. Da dachten zunächst die Cardinals, daß er als Starter taugen könnte. Sie lagen falsch.
Das störte die Bills nicht, und sie verpflichteten Kolb. Und auch sie landeten böse auf der Nase mit dieser Entscheidung. Jetzt könnte es sein, daß die Karriere des 29-jährigen bereits beendet ist. Als Starter wird er nirgendwo mehr landen können, vielleicht bekommt er noch eine Chance als Ersatzmann?

Donald Trump wird als möglicher Käufer der Buffalo Bills gehandelt. Allerdings erschien diese Meldung am gestrigen 1. April, deshalb ist sie wohl mit Vorsicht zu behandeln.
Immerhin hätte der Mann mit dem schlechtsitzenden Toupet das nötige Geld für den Kauf.
Daß die Bills nach dem Tod ihres Besitzers demnächst verkauft werden, steht fest. Trump würde versuchen, das Team in Buffalo zu halten, wie er gesagt haben soll.
Und Trump hat schon Erfahrung als Besitzer eines professionellen Footballteams gesammelt. In den 80ern des letzten Jahrhunderts gehörten ihm die New Jersey Generals aus der USFL.

Dienstag, 1. April 2014

Kurzberichte
britt-kenny3Ein Wiedersehen feiern Kenny Britt (Bild) und Jeff Fisher. Der ehemalige Wide Receiver der Titans unterschrieb bei den Rams, die heute von seinem ehemaligen Head Coach trainiert werden.
Sechs Jahre spielte Britt hin und wieder mal für die Titans, begleitet von Zusammenstößen mit dem Gesetz und vielen Verletzungen.
Deshalb ist sein Einjahresvertrag in St. Louis auch gespickt mit Klauseln.
Britt kann $2,9 Millionen verdienen, wenn er alle Boni einstreichen kann. Als Grundgehalt winken ihm $1,4 Millionen, die auch nicht zu verachten sind.
Wenn der eigentlich recht talentierte Receiver sich selber unter Kontrolle halten kann und von Verletzungen verschont bleibt, kann er eine Verstärkung für die Rams sein.
Dazu muss er sich aber sehr ändern.

Carlos Rogers wechselte auf die andere Seite der Bucht.
Der ehemalige Cornerback der 49ers unterschrieb am Montag bei den Raiders. Über Laufzeit und Finanzen wurde noch nichts verlautbart. Die Raiders haben allerdings nur noch etwa $13 Millionen Platz unter der Gehaltsobergrenze, da werden sie ihm wohl nicht die $5,1 Millionen zahlen können, die ihm bei den 49ers zugestanden hätten.

Ryan Clark ist zurück in Washington. Der Safety wechselte von den Steelers zu den Redskins. Bei ihnen spielte er bereits von 2004 bis 05.
Am Montag unterschrieb er einen Einjahresvertrag über eine noch nicht bekanntgegebene Summe.

Montag, 31. März 2014

Kurzberichte
locker-jake2Jake Locker (Bild) geht in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrags.
Der Quarterback der Titans sollte eigentlich die Antwort auf alle Probleme des Teams auf dieser Position sein, doch das ist er nicht. Nicht nur, daß seine Leistungen doch weit unter den Erwartungen blieben, verletzte er sich letztes Jahr am Fuß und verpasste die zweite Hälfte der Saison. Locker zog sich die neu in Mode gekommene Lisfranc Verletzung zu, also einen Vorfußbruch mit einer Verschiebung der Mittelfußknochen weg von den Fußwurzelknochen.
Die Operation wäre sehr gut verlaufen und sein Fuß fühle sich großartig an, sagte der Quarterback der Presse. Zum Beginn des Trainingscamps sollte er einsatzbereit sein, fuhr er fort.
Und dann muss er sich wohl sehr anstrengen, um seinen Job zu behalten. Momentan sieht es nicht so aus, als wollten die Titans ihre Option auf ein fünftes Jahr des Quarterbacks bei ihnen ziehen. Eine gute Saison von ihm, könnte das ändern.
Sein Head Coach Ken Whisenhunt sagte, daß Locker wisse, was auf dem Spiel steht. Der Quarterback müsse Leistung bringen, sonst wäre er nach der Saison weg.

Bernard Pierce ist sicher, daß er zum Beginn des Trainingslagers wieder einsatzbereit sein wird.
Der Running Back der Ravens erholt sich von einer Schulteroperation, und der Heilungsprozess liegt voll im Zeitplan.
Da die Ravens nicht wissen, ob Ray Rice demnächst im Knast sitzt, wäre ein einsatzbereiter Pierce natürlich um so wichtiger. In seinen ersten beiden Saisons für Baltimore erzielte er 968 Laufyards und drei Touchdowns. Alles Werte, die steil nach oben zeigen müssen, aber mit dem neuen, lauforientierten Offensive Coordinator Gary Kubiak, dürfte das klappen.

Sonntag, 30. März 2014

DeSean Jackson, gefährlicher Verbrecher oder unschuldiger Mitläufer?
jackson-desean2Ist DeSean Jackson (Bild) Mitglied einer gefährlichen Bande oder nicht?
Die Polizei von Los Angeles nahm dazu Stellung.
In einem Bericht der Skandalinternetseite NJ.com hieß es, daß der mittlerweile ehemalige Wide Receiver der Eagles Verbindungen zu zwei Gangmitgliedern hätte, die unter Mordverdacht stehen.
Der Polizeisprecher sagte dazu, daß seine Behörde Jackson niemals mit den Morden in Verbindung gebracht hätte, und daß er schon gar nicht zu den Verdächtigen gehört hätte.
Jackson wäre halt in einer üblen Gegend aufgewachsen, in der jeder irgendwie mit Mitgliedern einer Gang in Verbindung gebracht werden könnte, oft über mehrere Ecken. Wie böse jemand dadurch wirklich wäre, müsse man dann herausfinden.
2011 hätte die Mordkommission des LAPD über die Eagles versucht, Kontakt mit Jackson aufzunehmen, um ihn zu befragen. In der Folge habe Jackson dann alle Fragen beantwortet.
2012 hatte es eine Schießerei vor einem Haus des Wide Receivers gegeben, doch es gab keine Beweise, daß Jackson irgend etwas damit zu tun hatte.
Mehr gäbe es zu DeSean Jackson nicht zu sagen.
Wie berichtet gibt es mehrere Teams, die den Wide Receiver gerne verpflichten wollen. Die ersten, bei denen Jackson zu einem Gespräch erscheinen wird, sind die Washington Redskins. Das Treffen ist für den Montag angesetzt. Wenn sie ihm kein Angebot unterbreiten, dem er nicht widerstehen kann, dann sollen als nächste Station die Raiders dran sein.

Kurzberichte
Liebe kann auch Wehtun. Unter dieses Motto kann man die Beziehung zwischen Ray Rice und Janay Palmer stellen.
Der Running Back der Ravens hatte seine Verlobte in einem Fahrstuhl in einem Kasino in Atlantic City KO geschlagen, und dann versucht, sie aus dem Aufzug zu zerren.
Dafür muss er demnächst vor Gericht erscheinen, wo gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt werden wird.
Doch wie jetzt bekannt wurde, hat er die Höchststrafe schon kassiert, es heißt nämlich, daß Rice und Palmer einen Tag nach dem Vorfall geheiratet haben sollen.
Wie es weiter heißt, war die Hochzeit schon lange geplant und die Beiden waren genau deshalb in Atlantic City,
Ein klassischer Fall also von „Seine Geliebte vor den Altar zerren“?

Doug Martins Saison endete 2013 nach der Hälfte der Distanz. Der Running Back der Buccaneers riss sich eine Pfannenlippe des Schultergelenks und musste operiert werden.
Jetzt meldete er sich aus der Reha zurück. Die Ärzte gaben ihm grünes Licht für die volle Teilnahme am Training.
Head Coach Lovie Smith sagte, daß er Martin weiter als Nr. 1 Running Back der Bucs sieht, daß sein Offensive Coordinator aber plant, mehrere Läufer einzusetzen.

Samstag, 29. März 2014

Kurzberichte
jackson-deseanAch, was war sich DeSean Jackson (Bild) vor zwei Tagen noch sicher, daß er in Philadelphia bleiben würde.
Da lag er daneben. Am Freitag feuerten die Eagles den talentierten Wide Receiver.
30 Minuten nach seiner Entlassung hatten schon sechs Teams bei Jacksons Manager angerufen, die den Pro Bowler verpflichten möchten.
Sein Manager sagte der Presse, daß sein Klient nicht sehr erfreut über die Entscheidung seines Teams ist.
Kurz bevor die Eagles Jackson feuerten, erschien auf NJ.com ein Artikel in dem DeSean Jackson als Mitglied einer Gang in Los Angeles bezeichnet wird.
Schon vor einiger Zeit war ja zu hören, daß die Eagles nichts an den spielerischen Fähigkeiten des Wide Receivers auszusetzen hatten, sondern sich viel mehr um sein Benehmen sorgten.
Jackson selber sagte dazu, daß er diesen mit Fehlinformationen gespickten Bericht gelesen hätte, und widersprach ihm vehement. Er sei kein Bandenmitglied und wäre auch früher nie eins gewesen. Eine solche Lügengeschichte zu verbreiten wäre rücksichts- und verantwortungslos.
Man kann davon ausgehen, daß Jackson, Gangmitglied oder nicht, nicht lange ohne Team bleiben wird, dafür bringt er auf dem Platz zu viel Leistung.

Die Polizei nahm 49ers Cornerback Chris Culliver fest. Er soll mit seinem Wagen einen Radfahrer angefahren haben und vom Unfallort geflohen sein.
Der Radfahrer wurde nicht schwer verletzt, heißt es im Polizeibericht.
Bei der Durchsuchung von Cullivers Wagen fand die Polizei einen illegalen Schlagring.
Die 49ers gaben bekannt, daß sie von dem Vorfall wüssten und zu dieser Zeit noch keinen Kommentar abgeben wollten.

Die Houston Texans versuchen ihren ersten Platz in der nächsten Draft wegzutauschen.
Nachteil: man kann den dringend benötigten Franchise Quarterback nicht rekrutieren.
Vorteil: mit der Kompensation, die das andere Team für den Platztausch an die Texans leisten muss, kann Houston öfter in der ersten und zweiten Runde in der nächsten und kommenden Einberufungsrunden Spieler rekrutieren.
Die Buffalo Bills sollen sich schon als Tauschpartner angeboten haben. Sie dürfen im Mai erst an neunter Stelle wählen.

Mark Sanchez hat bei den Eagles unterschrieben.
Der ehemalige Quarterback der Jets unterschrieb einen Einjahresvertrag über $2,25 Millionen. Er könnte sein Gehalt auf $4 Millionen hochschrauben, müsste dafür aber 90 der Spielzüge für die Eagles bestreiten.
Das ist kaum anzunehmen, wenn Nick Foles nicht plötzlich völlig versagt, oder sich verletzt.

Die Pittsburgh Steelers nahmen einen neuen Running Back in ihren Kader auf.
Am Freitag verpflichteten sie LeGarrette Blount von den Patriots für zwei Jahre. In seinen vier Saisons bisher erzielte er 2.711 Laufyards und 20 Touchdowns.

Die Oakland Raiders nahmen einen neuen Running Back in ihren Kader auf.
Am Freitag verpflichteten sie Maurice Jones-Drew von den Jaguars für drei Jahre. Jones-Drew spielt seit 2006 in der NFL und erzielte 8.071 Laufyards und 68 Touchdowns.
In Oakland heißt es nun, daß Jones-Drew sich mit Darren McFadden um den Posten des Starters streiten soll. Dabei wäre doch jetzt ein guter Zeitpunkt, den ewig verletzten und deshalb selten spielenden McFadden zu feuern. Selbst Quarterback Terrelle Pryor hatte letztes Jahr mehr Laufyards als der Running Back.

Auch wenn über die Gehälter der beiden frisch verpflichteten Running Backs LeGarrette Blount und Maurice Jones-Drew noch nichts bekannt ist, wird die Position des Running Backs immer mehr abgewertet.
Mittlerweile ist das Durchschnittsgehalt dieser harten, mit dem Kopf durch Abwehrmauer brechenden, die brutalen Hits einsteckenden Spieler auf dem Niveau angekommen, das Kadermitglieder bekommen, die eigentlich gar keine Footballspieler sind, nämlich der Kicker und sogar Punter.
Das Durchschnittsgehalt der sechs Running Backs, die in der Transferperiode das Team wechselten und neue Verträge unterschrieben liegt bei $2,89 Millionen. Das Durchschnittsgehalt der sechs bestbezahlten Punter liegt bei $2,91 Millionen.
Das ist einfach nur irre. Echte Spieler, die mit jedem Spielzug ihre Gesundheit riskieren, werden mit dem abgespeist, was „Spieler“ bekommen, die in einem Spiel nur zwei bis sechsmal auf den Platz kommen, den Ball treten und dabei vom Gegner noch nicht mal schief angesehen werden dürfen, damit es keine Strafe gibt.
Ob diese Entwicklung sich noch mal wieder umkehrt und normalisiert?
Wer ist denn wichtiger, der Mann, der sechsmal im Spiel auf den Platz kommt, um den Ball wegzutreten, oder der Läufer, der die nötigen Yards hätte erzielen können, damit der Punter gar nicht erst auf den Platz hätte kommen müssen?
Wir werden es erleben!

Freitag, 28. März 2014

Kurzberichte
wilfork-vinceAufatmen in New England. Den Patriots ist es gelungen, Vince Wilfork (Bild) zu halten.
Obwohl schon 32 Jahre alt, bekam der Defensive Tackle einen Dreijahresvertrag über $22,5 Millionen. Allerdings haben die Patriots sich ein Hintertürchen offengelassen. Da der fünfmalige Pro Bowler von einer gerissenen Achillessehne zurückkommt, haben die Pats die Option, ihn nach einem Jahr zu entlassen. Wilfork bekommt im ersten Jahr $8 Millionen plus einen garantierten $3 Millionen Bonus.
Wenn Wilfork an seine alte Form anknüpfen kann, ist es keine Frage, daß zumindest die Option für eine zweite Saison gezogen wird.

Nachdem Michael Vick von den Eagles zu den Jets wechselte, wechselte auch Mark Sanchez die Grünschattierung. Er soll in Philadelphia unterschrieben haben.
Die Eagles waren besorgt, wegen Sanchezs Schulter und Knie, die kürzlich operiert wurden. Doch die Ärzte gaben grünes Licht.
Noch ist der Wechsel nicht offiziell, deshalb gibt es noch keine Berichte über Laufzeit und Finanzen. Klar ist aber, daß Sanchez nur der zweite Quarterback hinter Nick Foles sein wird, der letztes Jahr unter dem Wahrnehmungsradar blieb, weil alle Augen auf Denvers Peyton Manning gerichtet waren. So blieben Foles sieben Touchdownpässe gegen die Raiders beinahe unbemerkt, während Mannings sieben Touchdownpässe gegen die Ravens als das achte Weltwunder gepriesen wurden.
Von den beiden Quarterbacks, die sonst noch im Kader der Eagles sind, wird zumindest einer gehen müssen.

Auf Ray Rice wartet ein Gerichtsprozess wegen gefährlicher Körperverletzung.
Der Running Back der Ravens hatte seine Verlobte in einem Aufzug bewußtlos geschlagen, und dann vor laufender Überwachungskamera versucht, sie aus der Kabine zu zerren.
Eine Grand Jury in Atlantic City entschied, daß die eigentliche Anklage von einfacher Körperverletzung nach genauerer Ansicht des Videobeweises in gefährliche Körperverletzung umgewandelt werden sollte.
Das Strafmaß für dieses Vergehen reicht von drei bis fünf Jahren Gefängnis. Mit NFL Bonus also eher ein Jahr auf Bewährung.
Die Ravens wollten keinen Kommentar abgeben. Von ihrer Seite hieß es nur, daß den Menschen Ray Rice mehr ausmache, als dieser eine Vorfall.
Der Fall wird derweil von Amts wegen verfolgt, da weder Ray Rice, noch seine Verlobte Janay Palmer den jeweils anderen angezeigt haben. Beide wären ein Herz und eine Seele, wie der Anwalt von Rice der Presse sagte.

Die Redskins wurden sich mit Brian Orakpo einig. Der Linebacker war ihr „Franchise Player“ und durfte somit nicht ungehindert der Spur des Schotters zu einem anderen Team folgen.
Am Donnerstag unterschrieb er den Franchise Vertrag, der ihm 2014 $11,46 Millionen zusichert. Orakpo seinerseits darf jetzt nicht mehr mit anderen Teams verhandeln und muss an den angesetzten Teamaktivitäten teilnehmen.
Zwei Franchise Player sind jetzt noch ohne Vertrag, Saints Tight End Jimmy Graham und Browns Center Alex Mack.

Wie jetzt bekannt wurde, haben die Raiders nicht den Fehler gemacht, und den Vertrag von Matt Schaub komplett übernommen. Hätten sie das getan, hätten sie dem ehemaligen Quarterback der Texans 2014 $11 Millionen zahlen müssen.
Viel zu viel für einen Mann, der Freund von Feind nicht unterscheiden kann, wenn er seine Pässe verteilt.
Die Raiders zahlen ihm 2014 $8 Millionen und 2015, wenn er dann noch im Team sein sollte, gar nur $5,5 Millionen. Da hätten ihm nach dem alten Vertrag in Houston $13,5 Millionen zugestanden. Oakland kann Schaub jedoch nach der ersten Saison feuern, ohne ihm einen weiteren Cent zu schulden.
Das letzte Vertragsjahr 2016 wurde von vornherein komplett gestrichen.

Knowshon Moreno rannte los und landete in Miami.
Der ehemalige Running Back der Broncos unterschrieb am Donnerstag einen Einjahresvertrag über $3 Millionen bei den Dolphins.
Denver wird ihn sehr vermissen, stellte er doch 2013 mit 1.038 Laufyards einen persönlichen Rekord auf und erzielte 10 Touchdowns.

Donnerstag, 27. März 2014

Kurzberichte
allen-jaredJared Allen (Bild) hat ein neues Team gefunden, und dafür musste er noch nicht mal die NFC North verlassen. Der ehemalige Defensive End der Vikings wechselte zu den Bears.
Allen wird nächste Woche 32 Jahre alt und gehört damit, nach Footballerjahren, zum alten Eisen. Dennoch gaben die Bears ihm einen Vierjahresvertrag über 32 Millionen Dollar, von denen $15,5 Millionen garantiert sind.
Wie es heißt, hätte Allen ein höheres Angebot der Raiders abgelehnt, die ihm $9 Millionen pro Jahr boten. Doch zu diesen Kellerkindern wollte er nicht wechseln.

Nachdem Michael Vick von den Eagles zu den Jets wechselte, wurde Mark Sanchez überflüssig und konnte gehen. Geht der Quarterback jetzt zu den Eagles?
Die Zeichen deuten darauf hin. Am heutigen Mittwoch ist er zum Gesundheitscheck in Philadelphia. Wenn er den besteht, könnte es sein, daß die Eagles ihn als Ersatzmann von Nick Foles verpflichten.

Kurz vor seinem Tod unterschrieb Ralph Wilson noch einen Mietvertrag mit dem nach ihm benannten Stadion in Buffalo.
Der Ende 2013 unterschriebene Vertrag soll 10 Jahre laufen, mit einer Ausstiegsklausel nach der Saison 2019. Sechs Saisons werden die Bills also noch vertraglich an Buffalo gebunden bleiben.
Das soll sogar dann gelten, wenn das Team verkauft werden sollte. Wilsons Frau Mary, der das Team nun gehört, hat nach eigenen Aussagen keine Eile die Bills zu verkaufen.

Frühjahrstreffen der Teambesitzer
Beim Treffen der Teamchefs gab es einen herben Rückschlag für Roger Goodell. Der Vorsitzende der Liga ging davon aus, daß die Besitzer einer Erweiterung der Playoffs zustimmen würden. Eine Mehrzahl der Head Coaches soll sich dafür ausgesprochen haben. Doch die Teambesitzer stimmten gestern dagegen.
Goodell will die Besitzer aber doch noch von seiner Idee überzeugen. Für ihn ist das Thema noch nicht vom Tisch. Beim nächsten Treffen im Mai will er seinen Traum durchsetzen.
Abgesegnet wurde der Vorschlag, die Torpfosten um 5 Fuß, also 1,50 Meter, zu erhöhen.
Wie schon angedeutet, wird in den Vorbereitungsspielen der Ball für Extrapunktversuche auf die 20 Yards Linie gelegt.
Die „NaVorro Bowman Regel“ wird installiert. Letztes Jahr eroberte der Linebacker der 49ers einen freien Ball, was die Schiedsrichter nicht sahen. Dieser Spielzug durfte damals noch nicht per Videobeweis überprüft werden. Das ist ab jetzt anders. Ballverluste und Besitzwechsel können jetzt überprüft werden.
Die Uhr läuft jetzt weiter, wenn ein Quarterback gesackt wird, allerdings nicht in den letzten zwei Minuten einer Halbzeit.

Mittwoch, 26. März 2014

Kurzberichte
wilson-besitzer-bills-hofSchlimme Nachrichten kommen aus Buffalo.
Im Alter von 95 Jahren verstarb Bills Besitzer Ralph Wilson (Bild) friedlich im Kreis der Familie, wie es heißt.
Wilson gehörte zu den Gründern der AFL und war maßgeblich an den Verhandlungen zur Zusammenlegung der AFL und NFL beteiligt.
In den 1990ern erlebte er, wie sein Team die AFC beherrschte und vier mal in Folge in den Super Bowl einzog, nur um dort leider alle vier Spiele zu verlieren.
2009 wurde er in der Hall of Fame aufgenommen.

Ruhmeshallenmitglied Jim Kelly geht es immer schlechter. Der ehemalige Quarterback der Bills hat Krebs, der sich aggressiv ausbreitet.
Der 54-jährige soll noch diese Woche, spätestens aber am 1. April operiert werden.
In den 1990ern führte Kelly ein Team an, das die AFC beherrschte und vier mal in Folge in den Super Bowl einzog, nur um dort leider alle vier Spiele zu verlieren.

Beim Treffen der Teambesitzer zeichnet es sich ab, daß die Erweiterung der Playoffs kommen wird. Die meisten Head Coaches, die auch in Orlando anwesend sind, wo ihre Chefs ihr Pow wow abhalten, sollen sich mehrheitlich dafür ausgesprochen haben, und viele Besitzer hören auf ihre Cheftrainer.
Schon entschieden ist, daß die Schiedsrichter bei strittigen Entscheidungen nicht mehr nur alleine unter der Haube auf den Videobeweis sehen, sondern daß sie die Hilfe der Kommandozentrale des Ligabüros in New York zur Rate ziehen können. Hier werden der Direktor der Schiedsrichtervereinigung Dean Blandino und seine Mitarbeiter den Feld-Schiedsrichtern helfend zur Seite stehen. Die letzte Entscheidung liegt aber weiterhin bei dem Hauptschiedsrichter im Stadion.
Um die Knie der Spieler noch besser zu schützen, sind ab sofort Roll-Up Blocks von der Seite verboten. Dabei hätte es in der letzten Zeit viele hässliche Verletzungen gegeben, sagte Giants Mit-Besitzer John Mara.
Schlechte Zeiten gibt es auch für verhinderte Basketballer. Die Schiedsrichter werden ab sofort „Slam-Dunks“ über die Torlatte bestrafen.

Die Carolina Panthers ziehen ihre Option auf eine fünfte Saison mit Cam Newton.
Durch diesen Schritt bekommen sie mehr Zeit, einen langfristigen Vertrag mit dem Quarterback auszuhandeln. Zunächst werden sie wohl sehen wollen, wie sein linker Fuß sich nach der Operation am Sprunggelenk entwickelt.
Durch das Ziehen der Option müssen die Panthers Newton 2015 das Durchschnittsgehalt der 10 bestverdienenden Quarterbacks zahlen, zur Zeit $13,7 Millionen, 2015 also eher ein, zwei Milliönchen mehr.

„Ich bleibe“ textete DeSean Jackson seinen Teamkollegen. Der Wide Receiver der Eagles ist überzeugt, daß er das Team nicht verlassen wird, obwohl man in letzter Zeit da ganz anderes gehört hat.
Jackson schrieb, daß er ein langes Gespräch mit Head Coach Chip Kelly geführt hätte, und daß er nach diesem Gespräch davon ausgeht, daß er auch 2014 für die Eagles spielen wird.
General Manager Howie Roseman sagte dazu: „Er steht noch bei uns unter Vertrag, und es gibt sonst nichts, was wir dazu zu sagen haben.“

In Seattle lässt man sich sehr viel Zeit. Zwar waren Ex-Vikings Defensive End Jared Allen und Ex-Packers Tight End Jermichael Finley zu Probetrainings und intensiven Vertragsverhandlungen in der Stadt, doch die Seahawks haben auch nach mehreren Verhandlungsrunden noch keine Entscheidung getroffen.
Bei Allen liegt es klar an seinen Forderungen. Der 34-jährige verlangt $10 Millionen pro Saison, eine Summe, die keines der fünf Teams, mit denen er bisher verhandelte, für einen Spieler dieses Alters zu zahlen bereit war.
Bei Finley sind es gesundheitliche Bedenken, die im Raum stehen. Der Tight End wurde im November am Rücken operiert, und der C4 und C5 Wirbel wurden verschmolzen.
Hier wartet das Team genauere Untersuchungen und die Freigabe durch die Ärzte ab, bevor es entscheidet.

Sheldon Cooper würde das wohl verstehen, aber wir Durchschnittsmenschen ohne Computergehirn tun uns da etwas schwer, doch die NFL will es so.
Sie errechnet in einer geheimnisvollen Formel aus Gehalt, Einsatzzeit, Playoffauftritten und daraus, ob ein Team mehr Free Agents verloren als verpflichtet hat, welches Team bei der Draft wie viele zusätzliche Wahlmöglichkeiten zugesprochen bekommt.
Alles klar?
Dann kanns mir ja mal jemand erklären.
OK!
Jedenfalls sind die Baltimore Ravens dieses Jahr, wie auch in vielen Jahren zuvor, die großen Nutznießer dieser Formel. Seit die NFL 1994 diese Kompensation eingeführt hat, haben die Ravens 41 zusätzliche Wahlmöglichkeiten erhalten, mehr als jedes andere Team. 2014 dürfen sie in der dritten Runde, zweimal in der vierten und ein weiteres Mal in der fünften Runde zusätzliche Spieler rekrutieren.
Bleibt die Frage, ob sie noch genug Platz unter der Gehaltsobergrenze haben, um sich diese Spieler auch leisten zu können?

Dienstag, 25. März 2014

redskins-markRedskins!
Dan Snyder bleibt dabei, daß sein Team den Namen Redskins weiter tragen soll. Auch wenn der Proteststurm dagegen immer größer wird, will er daran festhalten.
Um zu zeigen, welchen Respekt er vor den Ureinwohnern Amerikas hat, gründete er die „Washington Redskins Original Americans Foundation“, die dabei helfen soll, die Probleme zu bekämpfen, die viele Stämme heute haben.
Snyder und einige seiner Mitarbeiter haben in den letzten vier Monaten 26 Reservate in 20 Staaten besucht und die Probleme der Indianer hautnah erlebt. Diabetes, Alkohol- und Drogenmißbrauch, Gewalt und eine hohe Selbstmordrate sind ihm und seinen Leuten dabei besonders aufgefallen.
Stamm für Stamm, Mensch für Mensch soll von seiner Stiftung geholfen werden.
Auch wären ihm und seiner Team aufgefallen, daß ein Großteil der Indianer gar nichts gegen den Namen Redskins hat, sondern viele im Gegenteil sogar stolz auf diesen Namen wären.
Es wäre nur eine kleine, sich aufspielen wollende Minderheit, die den Feldzug gegen den Spitznamen führt.
Deshalb würde er, mit Unterstützung der Liga, weiter an dem Namen festhalten, den das Team zu Ehren der Ureinwohner trägt, nicht um sie zu beleidigen.
Aber ob das reicht, den Namen in diesen bekloppten, bekloppten Zeiten in denen wir leben, wirklich weiter führen zu können?
Ich sage nur: „Zigeunersoße“.

Wieviel ist Andy „The Red Rifle“ Dalton wert?
Die rote Knarre hat so ihre Ladehemmungen. Will heißen, daß Bengals Quarterback Andy Dalton zu den unbeständigen Quarterbacks der Liga gehört, die einem guten Spiel zu oft ein schlechtes folgen lassen. Oder wie in Daltons Fall, einer sehr guten regulären Saison grauenvolle Playoffauftritte.
Deshalb überlegt Bengals Besitzer Mike Brown, wie hoch die Summe sein soll, die bei den demnächst anstehenden Vertragsverhandlungen, ins Gespräch gebracht werden soll?
Dalton geht in die letzte Saison seines Rookievertrags. Daß Brown nicht den Kapitalfehler machen wird, den einige Teambesitzer zuletzt machten, als sie durchschnittlichen Quarterbacks überdurchschnittlich viel Geld in den Rachen warfen, machte er klar. Er sagte, daß er sich nicht wegen eines Spielers überschulden wolle, und deshalb andere wertvolle Spieler gehen lassen müsse.
$120 Millionen sind für Dalton demnach also nicht drin.
Aber ob Dalton die 14 bis 15 Millionen Dollar wert ist, die Quarterbacks momentan durchschnittlich verdienen, ist auch fraglich?
Im Moment sieht es nicht so aus, als ob die Bengals und Dalton schon in diesem Sommer einen neuen Vertrag abschließen. Vielleicht ist ja nächstes Jahr ein guter Quarterback auf dem Markt, den man günstig einkaufen kann?
Geduld dürfte in diesem Fall wirklich die beste Option sein.

Kurzberichte
Die Detroit Lions und James Ihedigbo wurden sich einig.
Der Safety wechselte von den Ravens in die Autostadt. Hier hat der 30-jährige einen Zweijahresvertrag unterschrieben, über dessen Finanzen noch nichts gesagt wurde.
Ihedigbo startet 2013 in allen 16 Spielen für Baltimore und erzielte drei Interceptions und erzwang zwei Fumbles.

Die Baltimore Ravens verlängerten den Vertrag von John Harbaugh. Zusätzlich zu den drei Jahren, die sein bestehender Vertrag noch ausweist, bleibt er für ein viertes Jahr in Baltimore.
Das kam vielleicht etwas überraschend, weil die Ravens nach ihrem Super Bowl Sieg eine enttäuschende Saison spielten und die Playoffs verpassten.
Doch dafür, daß der Vorstand Quarterback Joe Flacco zum einem furchtbar überbezahlten Spieler machte, und die Ravens deshalb viele andere, wirkliche Leistungsträger, gehen lassen mussten, kann Harbaugh ja nichts.

Cam Newton musste letzte Woche am linken Sprunggelenk operiert werden.
Diese Operation kam für die Panthers nicht überraschend. Nach jeder Saison hätte der Quarterback über Schmerzen im linken Fuß geklagt, sagte Head Coach Ron Rivera der Presse.
Die Probleme hätten ihren Ursprung wohl schon in Newtons Zeit auf dem College von Auburn gefunden.
Bisher hätte es immer ausgereicht, wenn der Quarterback seinen Fuß eine Weile geschont hätte, doch das war in diesem Jahr nicht mehr der Fall. Jetzt musste operiert werden, damit Newton die nächste Saison schmerzfrei durchspielen kann.

Die NSA dürfte jubeln. Die Schiedsrichter werden sich in der nächsten Saison über drahtlose Sprechfunkgeräte unterhalten.
Damit will die NFL vermeiden, daß bei jeder diskutablen Entscheidung erst mal alle Zebras an einem Ort zusammenkommen, und dann wieder zu ihren Positionen laufen müssen.
Das soll das Spiel etwas schneller machen.

Montag, 24. März 2014

Kurzberichte
vick-michael03Am Wochenende wurde bekannt, was die Jets Michael Vick für seine Dienste zahlen. $5 Millionen bekommt der Quarterback 2014.
Etwas wenig für einen Starter, viel zuviel für einen Ersatzmann.
Was für eine Rolle wird Vick also in New York spielen?
Gut für ihn ist, daß er hier auf seinen alten Offensive Coordinator Marty Mornhinweg trifft. Die beiden waren vier Jahre zusammen bei den Eagles.
Wer darauf wettet, daß er im ersten Saisonspiel starten wird, könnte richtig liegen.
Falls die Jets es schaffen, Wide Receiver DeSean Jackson zu verpflichten, dann ist Vick zu 90% in der Startformation.
Die Eagles wollen Jackson auf jeden Fall loswerden. Wenn sie keinen Abnehmer für ihn finden, wollen sie ihn feuern.

Lance Moore unterschrieb einen Zweijahresvertrag in Pittsburgh.
Dem ehemaligen Saints Wide Receiver hätten in New Orleans $3,5 Millionen zugestanden. Es ist nicht anzunehmen, daß er diese Summe auch von den Steelers bekommt.

In dieser Woche steht das Frühjahrstreffen der Teambesitzer an. Wieder werden viele Themen heiß diskutiert werden.
13 mögliche Regeländerungen stehen auf der Tagesordnung, von denen einige (noch) keine Chance haben, abgesegnet zu werden. So kann man davon ausgehen, daß sich in der regulären Saison an der Extrapunktregel nichts ändert.
Ob die erweiterten Playoffs kommen werden?
Man wird sehen.
Städte, wie Denver und Chicago werden sich melden, damit auch bei ihnen mal ein Super Bowl ausgetragen wird. Die Kaltwetterpremiere in New Jersey ging ja nicht völlig schief.
Es wird das übliche Geschacher darum geben, welche Partien zur Hauptsendezeit ausgetragen werden. Der Spielplan wird ja wie üblich irgendwann im April veröffentlicht. Bis dahin kann man versuchen, sein Team so oft wie möglich in den besten Zeiten zu plazieren.
Es bleibt also weiterhin auch zwischen den Saisons spannend. Die nächste beginnt in 5 Monaten und 11 Tagen.

Am Sonntag wurde Buccaneers Wide Receiver Mike Williams ins Krankenhaus eingeliefert. Er hatte eine Messerwunde in seinem linken Oberschenkel, die ihm sein Bruder Eric Baylor zugefügt hatte.
Nach Baylor wird gefahndet.
Williams hatte 2013 einen Sechsjahresvertrag über $40 Millionen abgeschlossen, der ihn laut Head Coach Lovie Smith nicht davor schützt, bald ein Ex-Buccaneer zu sein. Williams legt ein Verhaltensmuster an den Tag, daß sein neuer Head Coach nicht toleriert, denn der Wide Receiver und das Gesetz stehen seit einiger Zeit auf Kriegsfuß miteinander. Es geht um häusliche Gewalt und um Zerstörung fremden Eigentums, weswegen einige Gerichtstermine auf den zukünftig wohl ehemaligen Wide Receiver der Buccaneers warten.

Brian Billicks Zeit als Analyst bei FOX ist vorüber. Der Vertrag des ehemaligen Super Bowl Trainers der Ravens ist ausgelaufen, und der Fernsehsender hat nicht die Absicht ihn zu verlängern.
Ob der 60-jährige Billick jetzt wieder als Head Coach arbeiten will, ließ er noch offen.

Samstag, 22. März 2014

Kurzberichte
vick-michael-eaglesHallo und Tschüs hieß es gestern in New York. Die Jets verpflichteten Michael Vick (Bild) und feuerten Mark Sanchez.
Zunächst war ja im Gespräch, daß Vick in einen Wettbewerb um den Starterposten gegen Sanchez und Geno Smith treten sollte. Doch ein Sieg Vicks über Sanchez durfte man dabei eh schon voraussetzen, weshalb Sanchez sofort gegangen wurde.
Smith wird von den Jets immer noch als Quarterback der Zukunft angesehen, deshalb durfte er bleiben, zumal er das Team keinen Unsummen kostet.
Anders bei Sanchez, hier sparen die Jets eine Menge Geld durch seine Entlassung. Wäre er am 25. März noch im Kader gewesen, hätten sie ihm einen Bonus über $2,5 Millionen zahlen müssen. Zusätzlich sparen sie sein Gehalt von $9 Millionen für 2014, wobei sie aber noch $4,3 Millionen für ihn an der Gehaltsobergrenze rumschleppen
Sanchez, der damals so gut in die NFL gestartet war und dann so unglaublich nachgelassen hat, soll schon auf Interesse von anderen Teams gestoßen sein.
Vick unterschrieb am Freitag einen Einjahresvertrag. Was er dafür bekommt, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Wie erwartet durfte, sollte, musste Matt Schaub am Freitag die Texans verlassen.
Die Raiders gaben Houston ihre Wahlmöglichkeit in der sechsten Runde der Draft für den alternden Quarterback.
Der 32-jährige hatte letztes Jahr ein grauenvolle Saison und wurde nach acht Spielen auf die Ersatzbank gesetzt, nachdem er 10 Touchdowns und 14 Interceptions geworfen hatte.
Wie man hört, sollen die Raiders den Vertrag von Schaub komplett übernommen haben. Das heißt, daß sie dem oft verletzten Interceptionkönig $11 Millionen werden zahlen müssen.
Die Texans vermeldeten auch eine Verpflichtung. Sie gaben Free Safety Kendrick Lewis von den Chiefs einen Vertrag über dessen Konditionen nichts verlautbart wurde.

Die Steelers testen sich durch den Running Back Markt. Nachdem in der letzten Woche bereits Maurice Jones-Drew von den Jaguars zu einem Probetraining in Pittsburgh antrat, soll am Sonntag Patriots Running Back LeGarrette Blount getestet werden.

Die Steelers fanden schnell einen Ersatz für den zu den Panthers abgewanderten Jerricho Cotchery. Am Freitag verpflichteten sie den Ex-Saints Wide Receiver Lance Moore.
Moore unterschrieb einen Zweijahresvertrag über dessen Finanzen geschwiegen wird.

Der große Wurf war das zwar nicht, aber die Panthers-Fans werden froh sein, daß überhaupt wieder ein Wide Receiver verpflichtet wurde. Am Freitag nahm das Team Tiquan Underwood unter Vertrag. Underwood fing in den letzten beiden Saisons für die Buccaneers 26 Pässe für 432,5 Yards.
Das jüngste Gerücht sagt übrigens, daß die Panthers ihre Fühler nach DeSean Jackson ausgestreckt haben sollen. Die Eagles sind ja durchaus gewillt eine ihrer besten Angriffswaffen ziehen zu lassen.
Das wäre dann wirklich ein brauchbarer Receiver.

Dashon Goldson hat einen „Tackling Coach“ eingestellt.
Der Safety der Buccaneers musste in der letzten Saison $455.000 an Strafen zahlen, weil er seine Gegenspieler zu oft, zu hart berührt hatte.
So viel Geld will er der NFL nicht mehr in den Rachen werfen, nur weil die versucht, aus einem Kollisionssport einen „nur gucken, aber nicht berühren“ Sport zu machen.
Dabei soll im sein Coach helfen, Bobby Hosea von der „Train `Em Up Academy“. Hosea soll Goldson helfen, seine Spielweise, die noch vor gar nicht langer Zeit völlig legal und sauber war, den neuen, weichgespülten Regeln der NFL anzupassen.
Mal abwarten, was der persönliche Trainer Goldson bringt, und ob seine Strafzahlungen wirklich weniger werden?

Freitag, 21. März 2014

Kurzberichte
CROMARTIE-antonio2Die Jets haben Antonio Cromartie (Bild) in die Wüste geschickt.
Der Cornerback hat am Donnerstag einen Einjahresvertrag bei den Arizona Cardinals unterschrieben.
Die Cards haben bereits eine wettbewerbsfähige Verteidigung, die durch Cromarties Zugang noch besser wird.
Anders sieht es bei den Jets aus, deren Defense wurde weiter geschwächt.

Die Atlanta Falcons freuen sich über die Verpflichtung von Devin Hester.
Der ehemalige Kickreturner/ Wide Receiver/ Cornerback der Bears unterschrieb einen Vertrag bei den Falcons, über dessen Konditionen noch nichts bekanntgegeben wurde. Ob er die $4 Millionen pro Jahr bekam, die er von den Bears zuletzt verlangte?
Acht Jahre spielte Hester in Chicago und er erzielte 19 Return- Touchdowns. Mit 13 Puntreturntouchdowns hält er den Ligarekord.

Die Texans haben einen neuen Quarterback verpflichtet. Am Donnerstag gaben sie Ryan Fitzpatrick einen Zweijahresvertrag. Die Bills dachten fälschlicherweise mal, daß Fitzpatrick ein Starter wäre. Großer Irrtum.
Nach seiner Zeit bei den Bills kam er als Ersatz- Quarterback bei den Titans unter. Diese Position wird er auch in Houston bekleiden.
Ob seine Verpflichtung darauf hin deutet, daß Matt Schaub gehen kann?
Das soll bereits am heutigen Freitag entscheiden werden, wie man so hört. Schaub belastet die Gehaltsobergrenze des Teams 2014 mit $14,5 Millionen. Zuviel... viel zuviel.

Man höre und staune, die Panthers erinnern sich daran, daß man auch Spieler braucht, die den ein oder anderen Pass fangen können.
Um im September nicht ganz ohne Wide Receiver dazustehen verpflichteten sie am Donnerstag Jerricho Cotchery. Cotchery hat 10 Jahre NFL Erfahrung und spielte in den letzten drei Jahren für die Steelers. Er erhielt einen Zweijahresvertrag über dessen Finanzen nichts verlautbart wurde.
Ein Anfang ist also gemacht um die abgewanderten und gefeuerten Steve Smith, Brandon LaFell, Ted Ginn Jr. und Domenik Hixon zu ersetzen.

Die Buccaneers verstärkten ihre Passverteidigung. Am Donnerstag verpflichteten sie Cornerback Mike Jenkins von den Raiders.
Er unterschrieb einen Einjahresvertrag über $2 Millionen, von denen 1,5 Millionen garantiert sind.

Alle mal im Gedächtnis kramen. Da gab es doch diese Szene, als Steelers Head Coach Mike Tomlin unerlaubterweise knapp auf dem Platz stand, als Jacoby Jones von den Ravens einen Kickoff zurücktrug.
Tomlin stand mit dem Rücken zum Spielgeschehen, und sah sich die Szene auf dem Stadionmonitor an. Jones musste Tomlin ausweichen, der mit nicht oscarreifer schauspielerrischer Leistung so tat, als wäre er völlig überrascht, und einen Schritt auf die Seite machte.
Das kostete den Head Coach der Steelers $100.000 Strafe.
Im Gespräch war auch noch, das Team darunter leiden zu lassen, indem man Pittsburgh eine Wahlmöglichkeit in der kommen Draft streichen wollte.
Das ist nun vom Tisch. Die NFL gab bekannt, daß die Sache abgeschlossen ist, und das Team für Tomlins Verfehlung nicht bestraft wird.

Donnerstag, 20. März 2014

Kurzberichte
harrison-jamesSteelers, Bengals, Steelers.
Sieht so die Reiseroute von James Harrison (Bild) aus?
Der Linebacker wollte letztes Jahr nicht zu reduzierten Bezügen für Pittsburgh spielen und wechselte zu den Bengals.
In Cincinnati wurde ihm dann nach und nach klar, daß er mit 35 Jahren doch dem Sonnenuntergang seiner Karriere entgegensieht.
Wenn die Steelers ihn wieder aufnehmen würden, würde er für deutlich weniger Geld spielen, als zuletzt, sagte er der Presse.
Die Steelers überlegen noch, ob sie den Altstar noch brauchen können.

Bleiben wir in Pittsburgh, denn ein recht guter Running Back wird hier zu einem Probetraining erscheinen, Maurice Jones-Drew.
Daß Jones-Drew nicht zufrieden mit seinem Vertrag in Jacksonville ist, weiß man ja schon seit letztem Jahr.
Jetzt möchte der 28-jährige mal antesten, was andere Teams so für ihn bieten würden?
Auch die Jets sollen ihr Interesse an Maurice Jones-Drew bekundet haben.

Wo wir schon mal bei den Jets sind, bleiben wir doch gleich da, denn ein Quarterback, dessen Karriere ihrem Ende entgegengeht wird da zu einem Probetraining antreten.
Am Freitag möchte Michael Vick den Verantwortliche der Jets beweisen, was er noch draufhat.
Vick sieht sich selber ja als Starter, und nun muss er andere davon überzeugen, daß er das auch wirklich ist. Da dürfte er in New York weniger Probleme haben, als anderswo. Hier müsste er nur Mark Sanchez und Geno Smith ausstechen, was absolut machbar sein dürfte.

Die Dallas Cowboys verpflichteten Henry Melton.
Der ehemalige Defensive Tackle der Bears unterschrieb einen Einjahresvertrag, der ihm $5 Millionen einbringen kann. Aber dazu muss er sich sehr anstrengen, denn sein Grundgehalt beträgt nur $1,25 Millionen.
Melton hatte sich letztes Jahr im September einen Kreuzbandriss zugezogen. Deshalb waren die Cowboys vorsichtig und verpflichteten den 27-jährigen zunächst nur für eine Saison, mit der Option, ihn weitere drei Jahre zu verpflichten, wenn er zu annähernd alter Stärke aufläuft.
Melton ließ sich auf den Handel ein, weil er an sich glaubt und beweisen will, daß er ein guter Kandidat für einen langfristigen Vertrag ist. Wenn er es schafft, am ersten Tag des neuen Ligajahres 2015 noch im Kader zu sein, die Cowboys also ihre Option ziehen, dann hat er automatisch einen Vierjahresvertrag über $29 Millionen in der Tasche, von denen $14 Millionen garantiert sind.

Die Spielergewerkschaft NFLPA hat einen neuen Präsidenten. Am Mittwoch wurde Eric Winston in diese Position gewählt.
Der 30-jährige Offensive Tackle hat in acht Saisons gespielt und war in dieser Zeit zunächst bei den Texans, dann den Chiefs und zuletzt den Cardinals. Zur Zeit ist er bei keinem Team unter Vertrag.
Winston ist der zweitmächtigste Mann der NFLPA hinter dem geschäftsführenden Direktor DeMaurice Smith. Seit 2010 ist er aktiv in der Spielervereinigung tätig.
Winston betonte, daß er offen wäre für Änderungen, aber daß es mit ihm eines nicht geben werde, eine 18 Spiele umfassende Saison.

Die Panthers gaben bekannt, daß die Operation an Cam Newtons linkem Sprunggelenk gut verlaufen ist.
Vier Monate wird der Quarterback ausfallen, und darf erst dann wieder voll mit dem Team trainieren.
Bereits in Woche 16 gegen die Saints war Newton mit dem Fuß umgeknickt und hatte Probleme. Die wurden im Playoffspiel gegen die 49ers noch schlimmer, als Newton von den Verteidigern der Niners über den Platz gehetzt wurde.
Dennoch hofften Newton und seine Ärzte, daß der Fuß mit genügend Ruhe von selbst heilen würde. Doch als nach nunmehr zwei Monaten die Schmerzen nicht nachließen, musste man sich zur Operation entscheiden.

Charles Woodson bleibt bei den Raiders.
Noch letzten Monat sprach der Defensive Back davon, in den Ruhestand zu treten, doch am Mittwoch unterschrieb er noch mal einen Einjahresvertrag.
Bereits von 1998 bis 2005 war Woodson in Diensten von Silver and Black, bevor er zu den Packers wechselte. 2013 wechselte er zurück nach Oakland und spielte eine gute Saison, der er noch eine weitere folgen lassen möchte.

Chris Johnson will nicht auf einen Cent seine Gehalts verzichten.
Chris Johnson will aber weg von den Titans.
Deshalb gab der Running Back bekannt, daß er doch auf einen Teil seines Gehalts verzichten würde, was das Interesse an ihm leicht ansteigen ließ.
Immerhin sieht Johnsons Vertrag einen Verdienst über $8 Millionen für 2014 vor. Es kommt also stark darauf an, auf wieviel Geld der 28-jährige zu verzichten bereit ist?
Der beste Running Back, der auf dem Spielermarkt zu haben war, Ben Tate, unterschrieb einen Zweijahresvertrag über $6,2 Millionen, von denen nur $2,5 Millionen garantiert sind.
Ob Johnson für diese Peanuts spielen will?

Pfuschen, oder besser, betrügen die Patriots weiter und weiter?
Ja, meinen Takeo Spikes und Aqib Talib.
Beide Spieler wechselten in der Transferperiode zu anderen Teams und plaudern jetzt aus dem Nähkästchen. Sowohl Spikes als auch Talib behaupten, daß sie letztes Jahr von den Patriots dazu gezwungen wurden, über Verletzungen zu lügen.
Talib gab an, daß er auf dem Verletzungsbogen der Pats mit einer Hüftverletzung auftauchte, obwohl er nie an der Hüfte verletzt war.
Es sei schwer gewesen seinen neuen Arbeitgeber, die Broncos, davon zu überzeugen, daß ihm nichts fehlt.
Spikes berichtete, daß ihm ähnliches passiert wäre. Er sagte, daß die Patriots so ihre eigen Art hätten, mit dem Verletzungsreport umzugehen.
Pfuschen die Patriots also weiter, die doch nun weiß Gott genug Dreck am Stecken haben?
Es sieht so aus!

Mittwoch, 19. März 2014

Kurzberichte
newton-cam5Die Panthers werden die Vorbereitungszeit auf die kommende Saison ohne Cam Newton (Bild) beginnen. Der Quarterback wird am heutigen Mittwoch an einem Sprunggelenk operiert.
Seit der Playoffniederlage gegen die 49ers hat er hartnäckige Schmerzen.
Zu Beginn des Trainingslagers Ende Juli soll er wieder einsatzbereit sein.

Jim Irsay hat sich zur Behandlung seiner Drogensucht in eine Klinik begeben.
Die Colts teilten mit, daß ihr Besitzer aus freien Stücken in die Klinik ging und dort für eine unbestimmte Zeit bleiben wird.
Seine Tochter Carlie Irsay-Gordon wird in der Zeit seiner Abwesenheit, die Geschäfte der Colts leiten. Keine leichte Aufgabe denn zur Zeit werden die Spieler wild zwischen den Teams hin und her geschoben, und die Draft steht an. Da heißt es, ein genaues Auge auf die Finanzen zu haben.

Die Bears feuerten Earl Bennett. Der dritte Wide Receiver des Teams weigerte sich, eine Gehaltskürzung hinzunehmen, woraufhin die Bears sagten: „Dann geh halt.“
Chicago spart durch Bennetts Weggang $2,5 Millionen.

Israel Idonije ist zurück in Chicago.
Der Defensive Lineman war letztes Jahr von den Bears, wo er neun Jahre spielte, zu den Lions gewechselt. Dort spielte er eine unterirdische Saison.
Nun ist er zurück in der windigen Stadt, wo er allerdings noch keinen Platz im Kader sicher hat. Den muss der 34-jährige sich erkämpfen.

Mario Manningham ist zurück bei den Giants.
Am Montag klopfte der Wide Receiver, der in San Francisco nicht glücklich wurde, bei dem Team an, mit dem er den Super Bowl gewonnen hatte.
Am Dienstag unterschrieb er einen Einjahresvertrag über dessen Finanzen noch nichts bekannt ist.

Dienstag, 18. März 2014

Colts Besitzer wurde verhaftet
irsay-jimDie Drogensucht macht nicht bei den Spielern Halt. Wie man seit gestern weiß, sind auch Teambesitzer, zumindest einer, davon betroffen.
Die Polizei nahm am Montag Colts Besitzer Jim Irsay (Bild) fest, der unter Drogeneinfluß Auto fuhr. Im Wagen fanden die Beamten Rauschgift und mehrere verschreibungspflichtige Medikamente.
Irsay sieht vier Anklagepunkten entgegen, wenn er demnächst vor Gericht erscheinen muss. Die NFL hat bereits angekündigt, sich den Fall genau anzusehen, und gegebenenfalls Sanktionen gegen den 54-jährigen einzuleiten. Die Verhaltensregeln der NFL würden alle betreffen, die das Privileg haben für und in der Liga zu arbeiteten, sagte Pressesprecher Greg Aiello.
Gegen Hinterlegung einer Kaution über $22.500 wurde Irsay aus der Haft entlassen.
Bereits 2002 gab Irsay öffentlich zu, von Schmerzmitteln abhängig zu sein. Er erklärte damals, daß er unter chronischen Schmerzen gelitten habe, und es nur noch mit Schmerzmitteln ausgehalten habe. Das hätte zu seiner Sucht geführt. Doch, so fuhr er fort, hätte er diese Sucht erfolgreich in einer bekannten Suchtklinik bekämpft.
Aiello betonte, daß die Verantwortlichen der Liga hoffen, daß sich Irsay erneut seiner Drogensucht stellt und sie bekämpft. Auslöser für seinen Rückfall könnte seine Scheidung gewesen sein, wie man vermutet. Im November 2013 wurden Jim und Meg Irsay nach 33 Ehejahren geschieden.

Kurzberichte
Dominique Rodgers-Cromartie war in New York. Einmal da, absolvierte der Cornerback für beide Teams ein Probetraining.
Und den Zuschlag erhielten die Giants.
DRC erhielt von ihnen einen Fünfjahresvertrag über $39 Millionen.
Und wer gute Ohren hat, der hat sehr wahrscheinlich den Wutausbruch von Jets Head Coach Rex Ryan bis hierher hören können, als er davon erfuhr, daß seine Chefs im Büro es nicht fertig gebracht hatten, Dominique Rodgers-Cromartie zu verpflichten.

Die Giants verlangten von Mathias Kiwanuka einen gewaltigen Gehaltsverzicht. Sie verlangten von dem Defensive End, für $1,5 Millionen in der nächsten Saison zu spielen, statt der $4,3 Millionen, die ihm laut Vertrag zuständen.
Wenn er nicht akzeptiert hätte, wäre er gefeuert worden. Da stimmte er zähneknirschend zu.

Es kann sein, daß die Cowboys mit drei Quarterbacks in die Saison gehen. Bisher gehörten sie ja zu den Teams, denen zwei Ballwerfer genügten.
Am Montag verpflichteten sie den ehemaligen Browns Quarterback Brandon Weeden für zwei Jahre. Weeden wäre die Nummer drei im Team, Kyle Orton die Nr.2.
Obwohl Weeden erst 2010 von den Brown einberufen wurde, ist er bereits 30 Jahre alt. Das kommt daher, daß er fünf Jahre für ein Baseballteam Namens Yankees gespielt hat, bevor er in die NFL wechselte.

Aaron Rodgers wird keine Pässe mehr zu einem seiner favorisierten Wide Receiver werfen können. James Jones unterschrieb bei den Raiders.
Oakland gab Jones einen Dreijahresvertrag über $11,3 Millionen.

James Starks bleibt in Green Bay.
Die Packers gaben dem Running Back am Montag einen Vertrag, dem er zustimmen konnte, kurz bevor er zu einem Probetraining nach Pittsburgh aufbrechen wollte.

Die Seahawks können weiter auf die Dienste ihre Kickers Steven Hauschka setzen. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag über $9,15 Millionen, von denen $3,35 Millionen garantiert sind.

Die Denver Broncos hatten eine Option. Sie hätten Wes Welker gehen lassen können, ohne weitere Zahlungsverpflichtungen zu haben, oder sie konnten ihn für $8 Millionen behalten.
Sie entschieden sich am Montag dazu, ihm für 2014 die $8 Millionen zu zahlen, damit er bleibt.
2103 fing er 91 Pässe für 938 Yards und 11 Touchdowns.

Montag, 17. März 2014

Es kehrt Ruhe ein
foster-arian3Arian Foster (Bild) meldete auf seiner Twitterseite, daß er nach seiner Rückenoperation von den Ärzten für gesund erklärt wurde.
Der Running Back der Texans gab aber noch nicht bekannt, ob er schon wieder voll trainieren darf, oder ob er es langsam angehen lassen muss?
Aber die gute Nachricht ist ja, daß er zum Beginn des Trainingslagers einsatzbereit sein wird.

Walter Thurmond wechselte die Küste.
Der ehemalige Cornerback der Seahawks unterschrieb einen Einjahresvertrag über $3,5 Millionen bei den Giants.

Die New York Jets konnten Calvin Pace halten. Der Linebacker startete in den letzten drei Saisons in New York und führte 2013 mit 10 Sacks das Team an.
Am Sonntag unterschrieb der 33-jährige einen Zweijahresvertrag über $5 Millionen.

Mario Manningham will sein Glück noch mal bei den Giants versuchen. Nach der Saison 2011 wechselte der Super Bowl Held zu den 49ers.
Doch im Dezember 2012 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und war danach nicht mehr derselbe Wide Receiver, wie vorher. Ob er wieder in New York landen kann?
Ist nicht undenkbar, da die Giants Hakeem Nicks ersetzen müssen, der zu den Colts wechselte.
Am heutigen Montag wird er ein Probetraining abhalten, gefolgt von einer ärztlichen Untersuchung.

Sonntag, 16. März 2014

Auch am Samstag ging es weiter rund
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Die Packers wollen ihren Gegnern in der nächsten Saison ordentlich eine pfeffern. Sie verpflichteten den frisch vom Divisionsrivalen Chicago Bears gefeuerten Julius Peppers (Bild).
Der Defensive End unterschrieb einen Dreijahresvertrag, der ihm $30 Millionen einbringen kann, von denen $7,5 Millionen garantiert sind. Allerdings können die Packers sich nach der Saison 2015 von dem mittlerweile 34-jährigen ohne weitere Zahlungsverpflichtungen trennen, wenn er die Verteidigung nicht so verstärkt haben sollte, wie man es sich erhofft.

Patriots und Edelman, das bleibt auch 2014 unzertrennlich.
Wide Receiver Julian Edelman testete seinen Marktwert und war zu Probetrainings bei den 49ers, Browns und Ravens. Keinem der Teams war er das Geld wert, das er verlangte.
Jetzt bliebt er halt in New England. Zu welchen Konditionen wollten beide Seiten nicht sagen.

Die Browns wollen sehr wahrscheinlich tatsächlich eine Mannschaft zusammenstellen, die entfernt etwas mit NFL-Football zu tun hat.
Die Verpflichtung von Ben Tate ist ein weiterer Beweis für diese gewagte Theorie.
Tate war in Houston nur der zweite Running Back hinter Arian Foster. Diese Rolle sagte ihm nicht zu, und es war klar, daß er die Texans verlassen würde.
Wie es heißt unterschrieb er in Cleveland einen Zweijahresvertrag über magere $7 Millionen.

Die Panthers verpflichteten den ehemaligen Saints Safety Roman Harper.
In Carolina erhält er für zwei Jahre $4,5 Millionen.

Zwei Spieler sollen eine kräftige Gehaltseinbuße hingenommen haben.
So hört man aus San Diego, daß Defensive End Dwight Freeney nur deshalb weiter im Team bleibt, weil er auf $1 Million pro Jahr verzichtet haben soll.
Aus Seattle hört man, daß Tight End Zach Miller einen neuen Vertrag zu deutlich reduzierten Konditionen unterschrieben haben soll. Sein alter Vertrag hat zu den teuersten der Seahawks gezählt. Für die nächsten zwei Jahre soll er nun $8 Millionen erhalten.

Die Broncos bleiben weiter sehr aktiv, dieses Mal mal wieder in der Offense. Sie verpflichteten den ehemaligen Steelers Wide Receiver Emmanuel Sanders. Der wollte eigentlich zu den Chiefs gehen, denen er bereits mündlich zugesagt hatte, überlegte es sich dann aber anders.
Ob die Höhe seiner kommenden Bezüge diesen Sinneswandel auslöste?
Das ist noch nicht klar, denn noch schweigen sich beide Vertragspartner über Laufzeit und Höhe des Vertrags aus.

Samstag, 15. März 2014

Tag vier auf dem Spielertauschbazar
smith-steve-panthers2Steve Smith (Bild) war nicht lange ohne Team. Kurz nachdem er von den Panthers gefeuert wurde, verpflichteten die Ravens den 34-jährigen für drei Jahre und zahlen ihm $11,5 Millionen. Und somit wird es auch zu einem Spiel des Wide Receivers gegen sein altes Team kommen, und zu dem von Smith für diesen Fall vorhergesagten Blutbad.
OK, so schlimm wird es natürlich nicht werden, aber Smith wird bestimmt sehr motiviert in dieses Spiel gehen. Smith bedauert seinen Spruch mittlerweile auch, bei dem die Pferde mit ihm durchgegangen wären, wie er sagte.

Hakeem Nicks wechselte von den Giants zu den Colts. Indianapolis gab dem Wide Receiver einen Einjahresvertrag über $5,5 Millionen.

Verzockt hat sich B.J. Raji. Letztes Jahr boten die Packers ihrem Defensive Lineman einen langfristigen Vertrag, der ihm jedes Jahr $8 Millionen eingebracht hätte.
Doch das war Raji nicht genug. Jetzt war er froh, daß die Packers ihm einen Einjahresvertrag über $4 Millionen gaben.

Brandon Browner unterschrieb in New England. Der ehemalige Cornerback der Seahawks ist für die ersten vier Spiele suspendiert, was die Patriots nicht abschreckte. Sie gaben ihm einen Dreijahresvertrag über $17 Millionen.
Damit hat es sich für Browner ausgezahlt, daß die NFL Gnade vor Recht ergehen ließ, und seine eigentlich bis Dezember dauernde Suspendierung für die Zeit der Transferperiode aussetzte und auf die ersten vier Saisonspiele kürzte.

Michael Ohers Zeit bei den Ravens ist Zuende. Der Tackle, der links, wie rechts spielen kann, wechselte zu den Titans.
Wer jetzt nicht genau weiß, wer Oher ist, dem sei der Film über sein Leben empfohlen „Blind Side - Die große Chance“ mit Sandra Bullock als seine Entdeckerin und Förderin.
Für vier Jahre und $20 Millionen von denen $9,5 Millionen garantiert sind unterschrieb Oher in Tennessee.

Die Bengals lieben es anscheinend, in den Playoffs zu verlieren. Gut, wenigstens bringt Head Coach Marvin Lewis sie regelmäßig in die Playoffs.
Das sicherte ihm eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2015, und das, obwohl er in 11 Jahren in Cincinnati noch kein einziges Playoffspiel gewinnen konnte.

Charles Tillman bleibt in Chicago.
Die Bears wurden sich mit dem Cornerback einig, der vor seiner 12. Saison steht. Tillman unterschrieb einen Einjahresvertrag, über dessen Finanzen noch nichts bekannt ist.

Brandon Pettigrew bleibt in Detroit.
Die Lions und der Tight End einigten sich auf einen Vierjahresvertrag über $16 Millionen, von denen acht Millionen garantiert sind.

Der Krebs ist zurück
Eine schlimme Nachricht gibt es zu Jim Kelly.
Der Ruhmeshallen Quarterback war zu einer Nachuntersuchung seiner Krebserkrankung, die er hoffte besiegt zu haben. Doch die Ärzte stellten einen erneuten Krebsbefall fest.
Jetzt wird ein Behandlungsplan für den ehemaligen Superstar der Bills erstellt.

Freitag, 14. März 2014

Kein Nachlassen beim lustigen Spielertauschen
sproles-darren3Darren Sproles (Bild) hat ein neues Team gefunden. Die Eagles verpflichteten den Running Back.
Zunächst wollten die Saints den vielfältig einsetzbaren Spieler ja einfach feuern. Erst als sie merkten, daß sie für ihn Angebote bekamen, überlegten sie, ob sie ihn nicht doch an ein anderes Team abgeben und eine Kompensation für ihn einstreichen sollten?
Und so kam es dann auch.
Die Eagles bekamen Sproles, die Saints Philadelphias Wahlmöglichkeit in der fünften Runde der nächsten Draft.
Die Eagles übernehmen den noch ein Jahr laufenden Vertrag des Running Backs, laut dem ihm $3,5 Millionen für 2014 zustehen.

Ob James Harrison noch mal ein neues Team findet?
2008 war der Linebacker Verteidiger des Jahres und unverzichtbare Stütze der Steelers. 2013 landete er bei den Bengals, nachdem seine nachlassenden Leistungen ihn doch verzichtbar machten.
Jetzt wurde der 35-jährige auch in Cincinnati verzichtbar und gefeuert.

Die Carolina Panthers feuerten Wide Receiver Steve Smith nach 13 Saisons.
Der ist sehr wütend auf sein nun altes Team und kündigte per Twitter an, daß es ein sehr blutiges Wiedersehen gäbe, wenn er mit seinem neuen Team gegen Carolina spielen sollte.
Doch zunächst mal muss der mittlerweile 34-jährige einen neuen Arbeitgeber finden. Gerüchte behaupten, daß die Ravens ihre Fühler nach ihm ausgestreckt haben.

Die Cardinals verpflichteten Wide Receiver Ted Ginn jr. von den Panthers. Ginn ist auch ein guter Puntreturner.
Die Cardinals erhoffen sich von seiner Verpflichtung, daß gegnerische Verteidigungen Larry Fitzgerald nicht permanent in Doppeldeckung nehmen können.
Der Wide Receiver erhielt einen Dreijahresvertrag über $14,73 Millionen, von denen $5,1 Millionen garantiert sind.

Left Tackle Rodger Saffold wollte zu den Raiders wechseln, doch dort bestand er den Gesundheitscheck nicht. Man hatte Bedenken wegen seiner Schulter. Saffold hat seit seiner Rookiesaison 2010 verletzungsbedingt noch niemals in allen 16 Saisonspielen gespielt. So sind die Rams jetzt sein alter und neuer Arbeitgeber.
Nach seiner Rückkehr aus Oakland erhielt er in St. Louis einen Fünfjahresvertrag über $31,7 Millionen. Signifikant weniger, als die $42,5 Millionen, die die Raiders ihm zahlen wollten.

Justin Tuck wechselte von Küste zu Küste. Der Defensive End verließ die Giants Richtung Raiders. Dort soll er in zwei Jahren $11 Millionen verdienen.
Die Raiders verpflichteten auch den von den Steelers entlassenen Linebacker LaMarr Woodley. Woodley hat für zwei Jahre und $12 Millionen unterschrieben.

Donnerstag, 13. März 2014

Heißer Mittwoch
REVIS-DARRELLE3Da dachte man, der erste Tag der Transfeperiode wäre wild gewesen, dann kam Tag zwei. Am Mittwoch gab es weitere dicke Überraschungen.
Jemand hat nachgezählt und festgestellt, daß Darrelle Revis (Bild) genau vier Stunden Arbeitslos war. Die Buccaneers hatten ihn am Mittwoch Nachmittag offiziell entlassen weil er ihnen keine $16 Millionen für die kommende Saison wert war.
Den Patriots war er allerdings $12 Millionen wert, die sie ihm anboten, und die er akzeptierte, wie es zunächst hieß. Revis Agent bremste allerdings noch, denn er sagte der Presse, daß noch überhaupt nichts entschieden wäre.
Doch Fakten sind, daß Revis einen Job braucht, und New England einen guten Cornerback, nachdem sie Aqib Talib an die Broncos verloren haben.
Apropos Talib und die Patriots. Wäre der Cornerback in New England geblieben und hätte sich das Franchise Etikett anheften lassen, hätten die Patriots ihm 2014 $11,834 Millionen zahlen müssen, also nur marginal weniger, als sie Revis jetzt zahlen (wollen).
Und Talib hätte viel mehr verdient, als die $9,5 Millionen, die er in Denver pro Jahr bekommt.

Wo wir gerade bei den Broncos sind, sie verloren Eric Decker an die New York Jets.
Der Wide Receiver unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $36,25 Millionen, von denen $15 Millionen garantiert sein sollen.

Die Broncos arbeiten weiter hart daran, ihre Defense auf das gleiche Level zu bringen, wie die Offense.
Weiterer Baustein in ihrem Gebilde... DeMarcus Ware. Frisch von den Cowboys gefeuert, gaben die Broncos dem 31-jährigen einen Dreijahresvertrag über $30 Millionen. Ware plagte sich zwar mit einigen schmerzhaften Verletzungen durch die letzten Saisons, spielte aber selbst damit noch besser, als viele andere Passverteidiger in der Liga.

Eine andere Richtung, als das Schlachtopfer des letzten Super Bowls aus Denver, geht der Schlächter.
Seattle verlor mit Defensive End Chris Clemons mittlerweile den vierten Verteidiger ihres Meisterschaftsteams und wird dadurch immer schlechter.
Clemons wurde am Mittwoch gefeuert, weil er den Seahawks mit $7,5 Millionen für 2014 zu teuer war.

Vom Super Bowl Sieger zu einem Niemandsteam wechselte Golden Tate. Der Wide Receiver war den Seahawks für die gebotene Leistung zu teuer. Die Lions fanden seine Leistungen genau richtig, um Calvin Johnson etwas zu entlasten, und gegnerischen Verteidigungen nicht immer nur den einen Receiver zur Doppeldeckung anzubieten.
Tate gehört zu den Wide Receivern, die den Ball nur sehr selten fallenlassen. Genau so was braucht Quarterback Stafford.

Die Bears konnten Ersatz- Quarterback Josh McCown nicht halten. Er wechselte nach Tampa Bay. Für zwei Jahre soll der 34-jährige $10 Millionen erhalten.
Head Coach Lovie Smith sagte der Presse, daß es an McCown wäre, den Job des Starters zu verlieren.
Mit anderen Worten, McCown ist zur Zeit die Nr. 1 der Buccaneers und Mike Glennon die Nr. 2, was sich im Verlauf der Vorbereitungszeit aber noch ändern kann.

Die Raiders müssen sich weiter nach einem guten Left Tackle umsehen. Rodger Saffold von den Rams sollte in Oakland für fünf Jahre $42,5 Millionen bekommen. Doch die Raiders schickten ihn als unbrauchbar zurück nach St. Louis, weil er den Gesundheitscheck nicht bestand. Die Teamärzte waren der Meinung, daß Saffold noch vor der Saison eine Schulteroperation braucht.
Die Rams signalisierten bereits, daß sie Saffold weiter beschäftigen wollen. Es ist die Rede von einem Fünfjahresvertrag.

Die Ravens schafften es, Jacoby Jones zu halten. Der Wide Receiver/Kickreturner unterschrieb für weitere vier Jahre und $14 Millionen.

Die 49ers wurden sich mit Cornerback Eric Wright einig. Mehr gaben sie noch nicht bekannt.

Wenigstens Pierre Thomas konnten die Saints halten. Der Running Back soll einen Zweijahresvertrag zu reduzierten Bezügen unterschrieben haben.

Die Browns feuerten zwei Quarterbacks innerhalb von 33 Minuten. Während wir hier von der Sonne verwöhnt werden, wurden Brandon Wheeden und Jason Campbell hinaus in einen furchtbaren Blizzard geschickt, der in Cleveland tobte.
Matt Schaub, den Cleveland gerne holen würde, wird von den Texans noch nicht freigegeben.
Wenn man jetzt darauf wettet, daß die Browns in der Draft einen Quarterback in der ersten Runde rekrutieren, dürfte man auf der sicheren Seite sein.

Mittwoch, 12. März 2014

Massenbewegung auf dem Spielermarkt
albert-brandenHeute steht fest, daß gestern Spieler gehandelt und getauscht wurden, als gäbe es kein Morgen mehr.
Und es bestätigt sich weiter, Left Tackle ist momentan die angesagteste Position in der NFL. Die Spieler, die die blinde Seite eines rechtshändigen Quarterbacks beschützen, haben groß abgesahnt. Branden Albert (Chiefs - Dolphins) (Bild), Eugene Monroe (Jaguars - Ravens), Rodger Saffold (Rams - Raiders) und Jared Veldheer ( Raiders - Cardinals) werden zusammen gut jenseits von $160 Millionen in den nächsten Jahren verdienen.

Die Saints werden noch einige Spieler mehr feuern müssen, um ihre neuste Errungenschaft bezahlen zu können. Sie gaben dem einzigen NFL-tauglichen Spieler der Bills einen gutdotierten Vertrag.
Safety Jairus Byrd unterschrieb einen Sechsjahresvertrag über $54 Millionen.
Darren Sproles, der eigentlich schon auf Jobsuche sein sollte, wurde doch nicht von den Saints gefeuert. Als es die Runde machte, daß der Running Back auf die Straße gesetzt werden sollte, kamen einige Anrufe von interessierten Abnehmern. Warum die Saints damit nicht gerechnet hatten, kann man nicht verstehen.
Mehr als 10 Teams sollen an Sproles Interesse haben, und die Saints werden in aller Ruhe die besten Konditionen für sich herausholen.

Die Eagles verpflichteten Saints Safety Malcolm Jenkins. Für die nächsten drei Jahre soll er $16,25 Millionen erhalten.

Joique Bell bleibt in Detroit. Die Lions gaben dem Running Back einen Zweijahresvertrag über $7 Millionen.

Peyton Hillis bleibt in New York. Der Running Back kam letztes Jahr als Notnagel zu den Giants, weil sie großes Verletzungspech auf der Position hatten.
Anscheinend hat den Verantwortliche gefallen, was sie in der kurzen Zeit von Hillis sahen und sie gaben ihm einen Zweijahresvertrag über $1,8 Millionen.

Das liebe Geld zwingt alle Teams zu unliebsamen Entscheidungen. So mussten die Houston Texans den zweimaligen Pro Bowl Tight End Owen Daniels entlassen.
Owen wurde von der Entscheidung völlig überrascht, war er doch bereit eine Gehaltskürzung auszuhandeln.

Die Cowboys feuerten DeMarcus Ware. Der Defensive End hätte 2014 $12,25 Millionen gekostet, und so viel Geld hat Dallas nicht mehr unter der Gehaltsobergrenze zur Verfügung.
Daß auch Wide Receiver Miles Austin gefeuert wurde, war längst überfällig. Er war öfter verletzt, als einsatzfähig.

Jonathan Martin wechselte zu den 49ers.
Martin war das Mimöschen, der sich von den Beleidigungen seines Mannschaftskollegen Richie Incognito in die Klapse hat bringen lassen.
Die 49ers wollen dem Offensive Tackle ein netteres Zuhause bieten.
Was die 49ers mit Blaine Gabbert wollen, werden sie schon wissen. Jedenfalls holten sie sich den Quarterback von den Jaguars.
Quarterback-Flüsterer Jim Harbaugh glaubt wohl, daß er aus ihm einen brauchbaren Ersatzmann für Kaepernick formen kann.

Eine saftige Überraschung ist es, daß die Raiders an Darren McFadden festhalten. Der ewig verletzte Running Back erhielt einen Einjahresvertrag über $4 Millionen.

Die Buccaneers feuerten Darrelle Revis. Einen Abnehmer, der bereit war die $16 Millionen zu übernehmen, die der Cornerback 2014 kostet, war nicht in Sicht.
Für Ersatz ist schon gesorgt. Tampa Bay verpflichtete Titans Cornerback Alteraun Verner für vier Jahre und $26,5 Millionen.

Die Bears trennten sich von Julius Peppers. Von der Leistung her hätten sie den Defensive End gerne noch behalten, aber die $13,9 Millionen, die sie ihm 2014 hätten zahlen müssen, waren zu viel.

Letztes Jahr luchsten die Broncos den Patriots mit Wide Receiver Wes Welker einen guten Angreifer ab. Dieses Jahr bedienten sie sich in New Englands Defense.
Cornerback Aqib Talib wechselte unterschrieb für sechs Jahre und $57 Millionen in Denver.
Von den Browns kam Safety T.J. Ward nach Denver. Damit polstern die Broncos ihre Defense auf, die letztes Jahr nicht mit der Qualität der Offense Schritt halten konnte.

Die Colts können weiter auf die sicheren Kicks von Adam Vinatieri setzen.
Der mittlerweile 41 Jahre alte Field Goal Schütze unterschrieb für weitere zwei Jahre und eine geheimgehaltene Summe.
Ahmad Bradshaw meldete sich bei den Colts zurück. Der Running Back stand nicht zum Tausch, aber sein Rücktritt stand im Raum.
Doch nach seiner schweren Nackenverletzung, die gut verheilt, möchte Bradshaw 2014 wieder mitspielen.

Wer laufend aktuell informiert werden möchte, wer wann wohin wechselt, dem sei diese Seite empfohlen: http://www.nfl.com/freeagency

Dienstag, 11. März 2014

Die „heuer und feuer“ Periode ist in vollem Gang.
revis-darrelle2Und natürlich gibt es auch wieder viele große Namen, die in den Meldungen auftauchen.
In Tampa Bay tauchte der Name Darrelle Revis (Bild) auf der Liste der Spieler auf, die das Team nicht unbedingt behalten will. Der Cornerback wird vom neuen Head Coach Lovie Smith als entbehrlich angesehen. Wenn er geht sparten die Bucs $16 Millionen.

In Carolina ist man wohl der Ansicht, daß der beste Spieler des Teams nur noch der ehemals beste Spieler der Panthers ist. Alles deutet darauf hin, daß Wide Receiver Steve Smith für das Team keine Rolle mehr spielt. Da nicht zu erwarten ist, daß Smith noch ein neues Team findet, wird er wohl entlassen werden, und das obwohl sein Gehalt von $4 Millionen für 2014 garantiert ist und gezahlt werden muss.

Die Bears verpflichteten Defensive End LaMarr Houston von den Raiders. Damit dürfte feststehen, daß Julius Peppers Dienste nicht mehr gebraucht werden.
Running Back Michael Bush wurde von den Bears bereits entlassen.

Bears Tight End Martellus Bennett hatte so gehofft, daß sein Bruder aus Seattle nach Chicago wechseln würde. Doch die Seahawks gaben dem Defensive Lineman einen Vertrag, der ihn zum Bleiben überredete. In den nächsten vier Jahren kann Michael Bennett $28,5 Millionen verdienen, von denen $16 Millionen garantiert sind.

Aus Pittsburgh kam die Nachricht, daß Cornerback Ike Taylor einen großen Gehaltsverzicht unterschrieben hat. Er erhält für die Saison 2014 statt $7 Millionen nur $2,75 Millionen und darf bleiben.
LaMarr Woodley war wohl nicht bereit, auf Geld zu verzichten. Der Linebacker der Steelers wird sich ein neues Team suchen müssen.

Die Jets feuerten am Montag Wide Receiver Santonio Holmes.

Die Giants gaben bekannt, daß Right Guard Chris Snee im Team bleibt, und daß Center David Baas geht.
Snee unterschrieb einen überarbeiteten Vertrag und wird 2014 statt $7,2 Millionen nur noch $1,1 Millionen verdienen. Eine weitere Million kann er erhalten, wenn den Giants seine Leistungen zugesagt haben sollten. Und ob seine Leistung ansprechend waren, darüber wird wohl auch sein Schwiegervater, Head Coach Tom Coughlin, mitentscheiden.
Bei Baas sieht es etwas anders aus, ihm stehen 2014 $6,45 Millionen zu, auch wenn er von den Giants entlassen wurde.

Den 49ers gehen die Starter auf der Cornerback –Position aus. Tarell Brown und Carlos Rogers können sich neue Arbeitgeber suchen.

Viele gute Spieler haben die Jaguars nicht. Jason Babin aber war einer. Der Defensive End sollte eine Gehaltskürzung akzeptieren, wollte aber nicht. Am Montag gab er bekannt, daß er bei den Jags gekündigt hat.
Im hohen Alter von 34 Jahren wird es schwer für ihn werden, ein neues Team zu finden.

Die Lions bleiben im Besitz der Ford Familie
Wie es gestern aus der Teamzentrale bekanntgegeben wurde, werden die Lions im Familienbesitz der Fords bleiben. Martha Ford, die Witwe des am Sonntag verstorbenen William Clay Ford Sr., wird die Leitung des Teams übernehmen.
William Clay Ford Jr. Wird weiterhin als Vize-Geschäftsführer für den Club arbeiten.
Martha Ford wurde 1925 als Martha Firestone, Tochter des Reifenmagnaten Harvey Firestone, geboren. Mit nunmehr 89 Jahren ist sie also auch nicht mehr die Jüngste. Deshalb stellt man sich in Detroit die Frage, wer im Team wirklich das Sagen hat, sie oder William Jr.?

Montag, 10. März 2014

Kurzberichte
johnson-chrisDie Tennessee Titans haben $10 Millionen gefunden, die sie an der Gehaltsobergrenze sparen können, Running Back Chris Johnson (Bild).
Mittlerweile verdichten sich die Zeichen immer mehr, daß Johnsons Zeit bei den Titans abgelaufen ist.
Es wird allerdings bestimmt nicht leicht, ein Team zu finden, das bereit ist sein Gehalt zu übernehmen. Und Johnson hat mehrmals betont, daß er nicht auf einen Cent seiner $10 Millionen verzichten wird. Dabei ist die Leistung des Running Backs auf einem permanenten Abstieg.
Da lohnt es sich für andere Teams nicht, schnell zuzugreifen. Wenn jetzt jemand zugreifen würde, müsste er den Titans eine Wahlmöglichkeit in der ersten Runde der Draft zur Kompensation abtreten. Das lohnt sich nicht. Da lohnt es sich eher abzuwarten, bis Tennessee Johnson feuert, dann kann man ihn ganz ohne die Titans zu entschädigen unter Vertrag nehmen.

Die Jets gaben bekannt, daß sie Antonio Cromartie gefeuert haben.
Der Pro Bowl Cornerback spielte die Saison 2013 über mit einer hartnäckigen Hüftverletzung und brachte deshalb nicht seine normale Leistung.
38 Tackles und drei Interceptions brachte er Zustande. Die gegnerischen Quarterbacks warfen ihre Pässe gerne zu Receivern, die von Cromartie gedeckt wurden.
Seine Chancen, auf dem Spielermarkt ein neues Team zu finden, sind nicht besonders hoch, aber es gibt sie.

Tony Romo befindet sich nach einer Rückenoperation in der Rehaphase.
Doch, so heißt es in Dallas, der Heilungsprozess des Quarterbacks liegt voll im Zeitplan, und Romo wird an allen Teamaktivitäten, die demnächst beginnen, teilnehmen können.
Romo ist zur Zeit mit seinem Head Coach Jason Garrett zusammen in Durham, North Carolina. Dort arbeiten sie mit Quarterback-Guru David Cutcliff zusammen, der auch Peyton Manning nach dessen Nackenoperation wieder in Bestform brachte.

William Clay Ford, der Besitzer der Detroit Lions, verstarb am Sonntag im Alter von 88 Jahren an einer Lungenentzündung.
In den letzten Jahren musste er dreimal am Herzen operiert werden, und sein Gesundheitszustand wurde immer schlechter.
Schon seit 1960 war der Enkel von Ford Gründer Henry Ford Präsident der Lions.
1963 kaufte er das Team für $4,5 Millionen. In den fünfzig Jahren seiner Regentschaft gewannen die Lions ein Playoffspiel, ein 38:6 1992 gegen Dallas.
Die Fans waren Ford nicht sonderlich zugetan, weil er immer zu loyal zu den Losern war, die er einstellte.
General Manager Russ Thomas verbrachte 22 Jahre in dieser Position bei den Lions und in seiner Zeit gab es nur diesen einen einzigen Playoffsieg. Das war immerhin um Welten besser, als das, was Matt Millen als General Manager zustande brachte. In seiner Zeit holte das Team 31 Siege und 84 Niederlagen.
Doch wer für Ford arbeitete, brauchte sich keine große Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen.
Ford hinterlässt seine Ehefrau Martha und vier Kinder. Seinem Sohn Bill jr. hat er in den letzten Jahren eine sehr aktive Rolle in der Geschäftsführung des Teams zugeteilt, so daß der das Team wohl jetzt weiterführen wird.

Sonntag, 9. März 2014

Kurzberichte
mendenhall-rashardRashard Mendenhall (Bild) verkündete, daß seine aktive Zeit in der NFL beendet ist.
Der Running Back spielte einige gute Saisons für die Steelers, bevor er zu den Cardinals wechselte. Zwar soll es bereits einige Angebote für ihn gegeben haben, da sein Vertrag in Arizona ausläuft, und er kein neues Angebot der Cardinals bekommen hat, aber Mendenhall zieht es vor, seine Karriere zu beenden.
2008 wurde er als 23. Spieler in der Draft von Pittsburgh rekrutiert. Nach einem Kreuzbandriss, den er 2011 erlitt, fand er nicht wieder zu seiner alten Form zurück.
Er erzielte in seinen sechs Saisons 4.236 Laufyards und 39 Touchdowns.

Sieg im Endspurt. Kurz vor dem Beginn der Transferperiode konnten sich die Packers und Sam Shields auf eine Vertragsverlängerung einigen.
Der Cornerback unterschrieb einen Vierjahresvertrag über $39 Millionen.

Darren Sproles soll schon von den Saints gefeuert worden sein.
Noch wurde es nicht offiziell bekanntgegeben, aber eine Person aus dem persönlichen Umfeld des Running Backs machte diese Information vorab öffentlich.
Am Freitag bereits wurde Wide Receiver Lance Moore vor die Türe gesetzt, der neun Jahre in New Orleans gespielt hatte.
Das wird dem Team das nötige Geld sparen, das es aufbringen muss, um Jimmy Graham zum reichsten Tight End aller Zeiten zu machen und ihn zu halten.
Sproles hätten 2014 $3,4 Millionen zugestanden, Moore $3,1 Millionen.

Matt Cassel bleibt in Minnesota. Der Ersatz- Quarterback bekommt für die nächsten zwei Saisons jeweils satte $5 Millionen.
Natürlich ist es möglich, daß Cassel als Starter in die Saison gehen kann. Diese Position ist nicht sicher an Christian Ponder vergeben, der bisher so gar nicht überzeugen konnte.

Die Colts verpflichteten Pat McAfee für weitere fünf Jahre.
Der Punter kann in dieser Zeit $14,4 Millionen verdienen, von denen $5 Millionen garantiert sind.

Freitag, 7. März 2014

Kurzberichte
brees-drew-sb-trophaeWas passiert, wenn man einem Spieler unvernünftig viel Geld zahlt?
Sehen wir uns das am Beispiel New Orleans einmal an.
Die Saints machten Quarterback Drew Brees (Bild) zu einem Einhundertzwanzigmillionendollarquarterback, und jetzt können sie viele Leistungsträger nicht mehr halten.
Tight End Jimmy Graham möchte als Wide Receiver bezahlt werden, was die Saints sich nicht leisten können. Also könnte eine der sichersten Anspielstationen des teuren Quarterbacks demnächst abwandern.
Doch nicht nur Graham wird wohl nicht zu halten sein, auch andere wichtige Spieler kann sich New Orleans nicht mehr leisten.
Die Running Backs Pierre Thomas und Darren Sproles, sowie Wide Receiver Lance Moore stehen auf der Liste der Spieler, die die Saints opfern müssen, um einem Mann ein exorbitantes Gehalt zahlen zu können. OK, der 30-jährige Moore hatte eine schlechte Saison, aber das kann ja ein Ausrutscher nach unten gewesen sein.
Sollten die Saints Thomas und/oder Sproles verlieren, wäre das nahe an einer Katastrophe.
Das Team liegt momentan nur mit $1,5 Millionen unter der neubemessenen Gehaltsobergrenze von $133 Millionen.
Mal sehen, wie sehr die Saints geschwächt werden, damit sie einen Mann glücklich machen konnten.

Am Dienstag geht es los. Dann dürfen die Spieler, deren Verträge ausgelaufen sind, sich neue Teams suchen. Doch bereits am Samstag wird es hektisch. Da dürfen nämlich die Verhandlungen zwischen Teams und Spielern beginnen.
Letztes Jahr wurde dieses Format eingeführt, und es erwies sich für einige Spieler als voller Erfolg. Eigentlich wurde aber nur etwas als legal erklärt, was sowieso schon im Dunkeln stattfand, denn Teamvertreter und Spielervermittler verhandelten eh schon miteinander, bevor der eigentliche Startschuss des Transfermarktes ertönte.
Hadley Englehard, ein recht erfolgreicher Spielervermittler, sagte, daß die Miami Dolphins letztes Jahr am Fleißigsten waren und sich Linebacker Dannell Ellerbe von den Ravens und Wide Receiver Mike Wallace von den Steelers praktisch schon in der vorhergehenden Verhandlungsphase sicherten.
Und die Spieler profitierten von Miamis Aggressivität. Ellerbe bekam einen Fünfjahresvertrag über $35 Millionen und Wallace schloß seinen Fünfjahresvertrag gar für $60 Millionen ab.
Beide Spieler sind völlig überbezahlt, aber das wird sie nicht weiter stören.
Mal abwarten, was dieses Jahr so alles passiert?

Die Browns sicherten sich die Dienste ihres Kickers für eine weitere Saison.
Am Donnerstag unterschrieb Billy Cundiff einen Einjahresvertrag über $1,2 Millionen.
Der 33-jährige verwandelte 2013 21 seiner 26 Field Goal Versuche für Cleveland.

Michael Bennett würde ja gerne in Seattle bleiben, aber trotzdem will er seinen Marktwert testen.
Die Seahawks dachten eigentlich, daß sie ganz nah an einer Vertragsverlängerung mit dem Defensive End wären, aber je näher die Free Agent Periode rückte, desto weniger hatte Bennett Lust dazu, seine Unterschrift zu leisten.
Bennett war letztes Jahr der beste Passverteidiger der Seahawks und ist einer der besten Defensive Ends der Liga.
Bennett sagte aber, daß die Seahawks nicht aus dem Rennen wären. Wenn sie das höchste Angebot, das er von einem anderen Team erhält, auch bereit wären zu zahlen, würde er in Seattle bleiben.
Für die lächerlichen $5 Millionen, für die er 2013 gespielt hat, ist er bestimmt nicht mehr zu bekommen.

Die Colts feuerten Samson Satele. Von den 35 Centern, die letztes Jahr in der NFL starteten, rangierte er auf Platz 31. Da ist es klar, daß Indianapolis die $4 Millionen, die sein Gehalt zur Obergrenze beiträgt, sparen will.
Geld, das die Colts z.B. für D`Qwell Jackson ausgeben können. Nachdem der Center gefeuert war, verpflichteten sie den Linebacker, den die Browns vor knapp einer Woche feuerten.
Jackson soll für vier Jahre $22 Millionen bekommen, von denen 11 Millionen garantiert sind.
Der Linebacker soll bessere Angebote ausgeschlagen haben, weil er unbedingt für Head Coach Chuck Pagano spielen wollte.

Auf Aaron Hernandez kommt eine neue Anklage zu. Der ehemalige Tight End der Patriots steht und Mordverdacht und sitzt im Gefängnis.
Hier geriet er mit einem Mithäftling aneinander. Wie es heißt, soll Hernandez einen Kampf angefangen, und den anderen Insassen schwer verletzt haben.
Das Sherrifsbüro hat die Ermittlungen aufgenommen, und nach ihren Worten soll es nicht sehr gut für Hernandez aussehen.

Donnerstag, 6. März 2014

Kurzberichte
bailey-champ2Der Champ hat seine Schuldigkeit getan, der Champ kann gehen.
Am Mittwoch feuerten die Broncos Cornerback Champ Bailey (Bild). Damit sparen sie $9 Millionen, die der 35-jährige 2014 gekostet hätte, und einen Bonus über eine Million, der am 15. März fällig geworden wäre.
Trotz seines, in Footballerjahren, sehr hohen Alters, denkt Bailey noch nicht ans Aufhören. Er hofft, und glaubt, daß es da draußen noch ein Team gibt, das ihn verpflichten wird, und er noch eine 17. Saison in der NFL spielen wird. Daß er 2013 nur drei Spiele in der regulären Saison spielen konnte, weil er eine hartnäckige Fußverletzung hatte, sieht er nicht als Hinderungsgrund. Die Verletzung wäre auskuriert, sagte er bei seinem Abschied.

Es wird auch andernorts weiter geheuert und gefeuert, getrickst und getäuscht.
So wie in Pittsburgh. Die Steelers wandelten $5 Millionen des Gehalts von Tight End Heath Miller für 2014 in einen Unterschriftsbonus um. Dafür leistete Miller eine Unterschrift unter eine zweijährige Vertragsverlängerung. Sein Gehalt wird somit statt mit etwas über $9 Millionen nur noch mit $6 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet.
Nachdem die Steelers sich mit Miller einig wurden, war Troy Polamalu dran. Auch der Safety unterschrieb einen Vertrag über weitere zwei Jahre. Damit wird er in den nächsten drei Jahren $20 Millionen verdienen, sein Gehalt wird aber statt mit $10,8 Millionen nur noch mit $6,3 Millionen zur Gehaltsobergrenze angerechnet.
Da konnten die Steelers also kräftig sparen.
Noch mehr Geld konnten sie in Sicherheit bringen, indem sie Linebacker Larry Foote, Cornerback Curtis Brown und Offensive Tackle Levi Brown feuerten.

Die Rams trennten sich von Cortland Finnegan. Der Cornerback unterschrieb erst 2012 einen Fünfjahresvertrag über $50 Millionen.
Doch 2013 konnte er wegen eines Bruchs eines Augenhölenknochens nur sieben Spiele bestreiten.
Ob das der Grund ist, der zu seiner Entlassung führte, wollte Head Coach Jeff Fisher nicht sagen. Fakt ist, daß es den Rams $10 Millionen unter der Gehaltsobergrenze spart, daß Finnegan weg ist.

Die Bears verlängerten den Vertrag mit Jeremiah Ratliff. Der Defensive Tackle unterschrieb für weitere zwei Jahre.
Ratliff war erst im November von Dallas nach Chicago gewechselt, und hinterließ einen positiven Eindruck. In der kurzen Zeit bei den Bears erzielte er 14 ½ Tackles und 1 ½ Sacks.
Über sein Gehalt wurde noch nichts verlautbart.

Aqib Talib will die dicke Kohle. Ein Vierjahresvertrag über $32 Millionen schwebt ihm so vor. Minimum.
Doch Patriots-Besitzer Robert Kraft sieht das anders. Er glaubt nicht, daß ein Cornerback, der immer wieder an der Hüfte verletzt ist, ein übermäßig hohes Gehalt beziehen sollte.
Man sieht also, daß die Vertragsverhandlungen zwischen den beiden Parteien äußerst schwierig werden könnten.

Gestern gab die NFL bekannt, daß sie die Suspendierung von Brandon Browner mit sofortiger Wirkung aufgehoben hatte.
Der Cornerback der Seahawks war öfter positiv auf verbotene Substanzen getestet worden, und sollte bis Dezember 2014 gesperrt bleiben.
Die Liga hob die Sperre allerdings nur teilweise auf, wie jetzt bekannt wurde.
Browner kann sich während der Transferphase ein neues Team suchen, was er als gesperrter Spieler nicht gedurft hätte. Aber für die ersten vier Spiele der Saison 2014 ist der Cornerback dann wieder suspendiert.
Das macht es ihm bestimmt nicht leicht, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Hat Toronto die Nase voll von den Bills, oder die Bills von Toronto?
Jedenfalls gab das Team bekannt, daß es 2014 keine Spiele in der Kanadischen Stadt austragen wird.
Von den bisherigen sechs regulären Saisonspielen der Bills in Toronto konnte Buffalo nur eins gewinnen, 2011 23:0 gegen Washington. Das Team hat es nicht geschafft, in Toronto eine Heimspielatmosphäre zu schaffen. Die Spiele dort wirkten immer, wie Spiele auf neutralem Boden. Je nachdem, wer der Gegner war, wurde die Auswärtsmannschaft mehr angefeuert.
2013 spielte Buffalo in Toronto vor halbleeren Rängen.
Die Verantwortlichen in Toronto erklärten, daß das nicht das Ende der Serie sein müsste. Immerhin hatte man erst 2013 den Vertrag um fünf Jahre verlängert. Man wolle erst mal abwarten, wie sich die Bills so entwickeln. Wenn sie in Zukunft mal ein paar Spiele gewinnen würden, könne man die Serie wieder aufleben lassen.

Das jüngste Gerücht sagt, daß die Einwohner von Portland, Oregon, eine Petition unterschrieben haben, die ein NFL Team in die Stadt bringen soll.
Man denkt da an die Oakland Raiders, deren Mietvertrag mit dem Coliseum in Oakland nach der Saison 2014 endet.
Der Wahrscheinlichkeitsgehalt des Gerüchts dürfte unter 10% liegen.

Mittwoch, 5. März 2014

Kurzberichte
jones-jerry5Harte Verhandlungen liegen hinter Cowboys- Besitzer und General Manager Jerry Jones (Bild).
Im Bemühen einige seiner schweren Fehler auszubügeln und unter die Gehaltsobergrenze zu kommen, konnte er Quarterback Tony Romo, Linebacker Sean Lee und Cornerback Orlando Scandrick dazu bringen, restrukturierte Verträge zu unterschreiben.
Romo verzichtet 2014 auf $10 Millionen, Lee und Scandrick zusammen auf etwa $7 Millionen. Damit liegt Dallas jetzt nur noch eine Million über der Gehaltsobergrenze.
Inwieweit die Verluste der drei mit Sonderzahlungen und Unterschriftsboni kompensiert werden, darüber war nichts zu hören.
Als nächsten Verhandlungspartner hat Jones sich Starverteidiger DeMarcus Ware ausgeguckt. Sein Gehalt zählt mit $16 Millionen zur Obergrenze.

Die NFL beendete die Suspendierung von Seattles Cornerback Brandon Browner.
Damit erhöhen sich seine Chancen als Free Agent ein neues Team zu finden, wenn die Spielertauschbörse nächsten Dienstag eröffnet wird.
Eigentlich war Browner für ein Jahr gesperrt, weil er mehrmals gegen die Antidopingrichtlinien verstoßen hatte. Die Sperre begann am 18. Dezember letzten Jahres und hätte eigentlich auch bis 18.12. 2014 laufen sollen.
Nachdem der Cornerback angekündigt hatte, gegen die Suspendierung gerichtlich vorzugehen, setzten sich Vertreter der NFL mit Browners Anwalt zusammen, und handelten einen Kompromiss aus, der also so aussieht, daß Browner seine Strafe jetzt hinter sich gebracht hat.

Die Eagles ließen Wide Receiver Jason Avant am Dienstag das Weite suchen.
Avant war acht Jahre ein zuverlässiger Passempfänger für das Team, und eine Führungspersönlichkeit.
Er fing 297 Pässe für 3.646 Yards und 12 Touchdowns.

Die Redskins wiesen am Dienstag drei Spielern die Tür. Defensive Lineman Adam Carriker, Tight End Richard Quinn und Punter Sav Rocca konnten gehen.

Die Falcons konnten zunächst einen der drei Defensive Tackles halten, deren Verträge auslaufen. Corey Peters unterschrieb einen Einjahresvertrag über dessen Höhe nichts verlautbart wurde.
Verzichten müssen sie in Zukunft auf die Dienste von Jason Snelling. Der Running Back erklärte, daß er in den Ruhestand tritt.

Bisher machten die Bears keinen Versuch, Devin Hester zu halten. Es ist also absolut möglich, daß der Cornerback/Receiver/Return Spezialist nächste Woche ein Ex-Bear sein wird.
Wie man munkelt, soll eine erneute Zusammenarbeit Hesters mit seinem ehemaligen Head Coach Lovie Smith im Bereich des Möglichen liegen.
Smith leitet jetzt die Geschicke der Buccaneers.

Die Steelers konnten einem ihrer besten Passverteidiger das Bleiben schmackhaft machen.
Jason Worilds unterschrieb einen Einjahresvertrag über $9,7 Millionen. Das ist nicht das, was Worilds vorschwebte, aber anscheinend genug, um zu bleiben.
Jetzt hat Pittsburgh genug Zeit, um mit dem Outside Linebacker einen langfristigen Vertrag auszuhandeln.
Die Steelers, die mit $15 Millionen über der Gehaltsobergrenze liegen, werden in den nächsten Tagen noch einige Spieler feuern müssen, die ihre Verträge nicht nach unten korrigieren lassen wollen.

Die Panthers machten Greg Hardy zu ihrem Franchise Player, und der Defensive End akzeptierte das Etikett.
Das bringt ihm 2014 $13,116 Millionen ein und die Chance, in Ruhe einen langfristigen Vertrag mit dem Team auszuhandeln.
Mit 15 Sacks stellte Hardy letztes Jahr einen neuen Mannschaftsrekord auf.

Dienstag, 4. März 2014

Kurzberichte
manning-peyton-broncos4Die 20 Milliönchen für 2014 hat er in der Tasche.
Am Montag bestand Denvers Quarterback Peyton Manning (Bild) seinen Gesundheitscheck, und damit müssen die Broncos ihm für 2014 $20 Millionen überweisen.
Wenn er die medizinische Überprüfung nicht bestanden hätte, hätte der Club Mannings Vertrag auflösen dürfen. Diese Klausel stand in seinem Vertrag, den er 2012 mit den Broncos abschloß. Doch nach seiner Nackenoperation, die ihn 2012 davon abhielt ein Spiel zu bestreiten, zeigte es sich, daß seine Ärzte ganze Arbeit geleistet haben, und der Quarterback die Saison 2013 völlig unbeschadet überstanden hat.

Die Redskins machten Brian Orakpo zu ihrem Franchise Spieler.
Der Linebacker wird 2014 etwa $12 Millionen verdienen.

Die Dolphins verlängerten den Vertrag mit Brent Grimes. Der Pro Bowl Cornerback akzeptierte die $32 Millionen für vier Jahre die Miami ihm anbot, von denen $16 Millionen garantiert sind.

In San Francisco überlegt man noch, ob man Colin Kaepernick bereits vor seinem letzten Jahr, in das er mit seinem Rookie-Vertrag geht, eine Vertragsverlängerung geben soll.
Normalerweise möchten die Teams keinen Spieler als „lahme Ente“ in eine Saison gehen lassen. Deshalb werden die meisten neuen Verträge abgeschlossen, bevor ein Spieler in die letzte Saison seines aktuellen Vertrags geht.
Doch die Niners sind sich nicht sicher, ob sie wirklich einen Zwanzigmillionendollarquarterback in Kaepernick haben?
Der 26-jährige hat erst 23 Starts in der regulären Saison hinter sich, und er hatte, bei allem Positivem, auch seine schwachen Spiele.
Doch Kaepernick sieht sich als Quarterback, der $20 Millionen pro Saison wert ist, und drunter will er nicht bleiben.
Sein Argument, wenn Quarterbacks wie Jay Cutler und Tony Romo, die zusammen weniger Playoffauftritte haben, als er, knappe zwanzig Millionen bekommen, dann muss ihm auch so viel gezahlt werden.
Kann man so sehen.
Der Club sieht das anders. Hier sagt man, daß Kaepernick in ein sehr talentiertes Team kam, und daß er deshalb so erfolgreich sein konnte. Weiter heißt es: „Nehmt ihm die Beine weg, und was bleibt dann? Ein unterdurchschnittlicher Passer.“
Wer wird sich durchsetzen?
Wenn der Quarterback den Machtkampf gewinnt, dann können die 49ers eventuell Tight End Vernon Davis und Running Back Frank Gore nicht mehr halten, und einige andere Spieler, deren Verträge in den nächsten ein, zwei Jahren auslaufen, auch nicht.
Werden die Niners diesen gefährlichen Harakirikurs einschlagen?
Werden auch sie auf Leistungsträger verzichten, nur um einem einzigen Spieler ein horrendes Gehalt zu zahlen?
Man erinnere sich an Baltimore. Hier musste man z.B. Wide Receiver Anquan Boldin gehen lassen, um Quarterback Joe Flacco ein völlig überzogenes Gehalt zahlen zu können.
Boldin ging zu den 49ers. Welches dieser beiden Teams kam in die Playoffs?

Anquan Boldin wurde den in ihn gestellten Erwartungen gerecht. Er fing 2013 85 Pässe für 1.179 Yards und sieben Touchdowns.
Deshalb fiel es den 49ers nicht schwer, den Vertrag mit dem fangsicheren Wide Receiver zu verlängern. Für die nächsten zwei Jahre kann der 33-jährige $12 Millionen bekommen, von denen neun Millionen garantiert sind.

Das Regelkomitee diskutiert über die Extrapunkte.
Das wohl wahrscheinlichste Szenario ist eine Verlegung an die 25 Yardslinie. Das würde einem Field Goal Versuch aus 43 Yards gleichkommen.
Zwar ist auch hier die Trefferquote mit 83% recht hoch, doch bei Weitem nicht so hoch wie die 99%, die bisher bei Extrapunktversuchen anstanden.

Als ich die neuen Uniformen der Buccaneers gesehen habe, habe ich überlegt, woran die mich erinnern.
Dann wusste ich es, sie sehen aus wie digitale Radiowecker.
Wer selber mal nachsehen möchte, hier ist der Link auf ein Bild der neuen Uniform: http://www.buccaneers.com/news/article-1/New-Uniform-Design-Unveiled/b8944519-d276-482a-a9e7-d800fabb9401

Montag, 3. März 2014

Kurzberichte
jackson-deseanDie Eagles haben durchklingen lassen, daß sie DeSean Jackson (Bild) nicht unbedingt halten wollen. Loswerden wollen sie den Wide Receiver nicht, aber nachdem sie die Vertragsverhandlungen mit Riley Cooper und Jeremy Maclin erfolgreich abgeschlossen haben, könnte es sein, daß sie sich die $12,75 Millionen, die Jackson 2014 kosten würde, sparen wollen.
Es heißt, daß Head Coach Chip Kelly das Benehmen Jacksons nicht passt. Der Wide Receiver würde nicht in die Mannschaftskultur passen, die Kelly etablieren möchte.
Ob man deshalb aber einen Spieler ziehen lassen sollte, der in der letzten Saison 82 Pässe für 1.332 Yards und neun Touchdowns fing?

Amendola oder Edelman, das ist die Frage?
Letztes Jahr waren die Patriots so überzeugt von Danny Amendola, daß sie bereit waren, Julian Edelman gehen zu lassen, nachdem bereits Wes Welker zu den Broncos gewechselt war.
Dieses Jahr sieht es anders aus. Während Amendola sich als Verletzungsanfällig erwies und nicht die Leistung brachte, die man sich von dem Wide Receiver erhofft hatte, war Edelman in jeder Beziehung die Zuverlässigkeit in Person.
Amendola zog sich bereits im ersten Spiel eine Leistenverletzung zu, die ihn die ganze Saison über behinderte.
Die Patriots könnten einen Teil des Geldes, das sie für Amendola sparen, für Edelman anlegen.

Die Buffalo Bills haben Jairus Byrd einen Langzeitvertrag angeboten, doch der Safety lehnte ab.
Byrd ist einer der besten Spieler auf dieser Position und möchte entsprechend bezahlt werden.
Wie bekannt wurde, wäre das Angebot der Bills entsprechend gewesen.
Das durchschnittliche Gehalt der fünf besten Safeties der Liga beträgt $10,17 Millionen. Buffalo hatte Byrd für drei Jahre $30 Millionen angeboten. Durchaus ein entsprechendes Angebot. Es kann also vielleicht die Laufzeit des Vertrags gewesen sein, die Byrd nicht zusagte.
Sollte der Safety sich nicht mit den Bills einig werden, so sollen die Browns und Eagles an ihm interessiert sein.

Samstag, 1. März 2014

Bewegung im Spielermarkt
graham-jimmyDer Preis steht fest, und die General Manager sind hyperaktiv.
Da es ja eh schon durchgesickert war, machte die NFL gestern die Summe der Gehaltsobergrenze für 2014 öffentlich. $133 Millionen darf jedes Team für seinen Kader ausgeben, $118 Millionen muss es ausgeben.
Da kamen die Meldungen über Spielerverträge in der Nacht in schöner Regelmäßigkeit herein.
Die Saints machten, wie erwartet, Jimmy Graham (Bild) zu ihrem Franchise Player... als Tight End. Graham sieht sich selber ja als Wide Receiver, aber aus Kostengründen ist die Teamleitung da anderer Ansicht.

Die Panthers klebten Defensive End Greg Hardy das Franchise Tag an.

Die Jets hefteten Kicker Nick Foles ihr Vorrecht-Etikett ans Schussbein..

Die Seahawks feuerten Wide Receiver Sidney Rice und Defensive End Red Bryant.

Die Patriots entließen Safety Steve Gregory.

Die Ravens gaben bekannt, daß sie sich mit Dennis Pitta einig wurden. Der Tight End unterschrieb einen Fünfjahresvertrag über $32 Millionen.

Der achte Mann 
Der NFL gibt es noch nicht genug Unterbrechungen bei ihren Spielen. Obwohl Football alles andere, als ein flüssiges Spiel ist, will die Liga es noch weiter verlangsamen und einen achten Schiedsrichter einbauen.
Zunächst wird der achte Spielverderber in den Vorbereitungsspielen zur Saison 2014 getestet und soll aus dem offensiven Backfield heraus die Offense- und Defenseline überwachen. Wenn sich sein Wirken dann als positiv erwiesen haben sollte, soll er spätestens ab 2015 in der regulären Saison für noch mehr gelbe Flaggen und Schiedsrichterversammlungen sorgen.

 

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