31. Oktober 2011

NFL 2011 - Woche 8 - Halbzeit
jackson-deseanViele Teams haben in dieser Saison Probleme, nach der Freiwoche wieder in Schwung zu kommen. Nur drei der 12 Teams vor Woche acht konnten ihre Spiele nach dem Kurzurlaub gewinnen.
Keine Probleme mit dem Spiel nach der Freiwoche haben die Eagles. Sie hatten bis vor dieser Woche alle 12 Spiele danach gewinnen können, und die Cowboys waren Opfer Nr. 13.
Dallas reihte sich in die Teams ein, die in dieser Saison nur auf dem Platz stehen und dem Gegner ehrfürchtig bei der Arbeit zusehen.
Philadelphia bekam überhaupt keine Gegenwehr von einem Cowboysteam, das sich nun zu den Fußabtretern der Liga zählen muss.
34:7 gewann Philadelphia. Vor Allem leistete man sich keine Ballverluste, die in den Spielen zuvor vieles zerstört hatten, und die Defense spielte annähernd wie das Dreamteam, als das sie allgemein bezeichnet wird.
Die Eagles hatten den Ball für 42 Minuten, Dallas für 18. Das sagt alles über die Hilflosigkeit der Cowboys.
Die Eagles, Dallas und Washington haben nun alle 3-4 Siege, aber Dallas und Washington kann man nicht mehr ernstnehmen.
Bleiben noch die Giants aus dem Weg zu räumen, die die Gruppe mit 5-2 Siegen anführen.

Auch die Giants spielten Fehlerfrei und leisteten sich keinen Ballverlust gegen die überraschend aufmüpfigen Dolphins. Dabei lag der Angriff alleine in den Händen von Quarterback Eli Manning, da das Laufspiel völlig versagte.
Miami führte bis zum Beginn des letzten Viertels mit 17:10, bevor sie begannen, für Luck zu versagen.
Natürlich darf man das dem Team nicht unterstellen, aber durch die glückliche 17:20 Niederlage gegen New York bleiben sie zusammen mit den Colts weiter im Rennen um den Wunderknaben.

Aus dem Rennen um Andrew Luck haben sich vorerst die Rams verabschiedet. Man fragt sich allerdings wie sowas geht?
Die Saints gewinnen in Woche 7 locker mit 62:7 gegen ein 0-6 Team und verlieren eine Woche später gegen ein weiteres bis dahin siegloses Team.
Spielt da wirklich die Psyche so verrückt?
Sagt man sich wirklich: „Mann, das Spiel haben wir eh gewonnen, warum müssen wir da überhaupt antreten?“
Kann man dann den mentalen Schalter nicht mehr umlegen?
Jedenfalls kamen die Rams gegen die Saints zu einem völlig unerwarteten 31:21 Sieg.
Hauptschuld an diesem Sieg trug Rams Running Back Steven Jackson. In 25 Läufen erzielte er 159 Yards und 2 Touchdowns.
Ersatz- Quarterback A.J. Feeley steuerte einen weiteren Touchdown bei, während auf der anderen Seite Drew Brees auch einen Touchdownpass warf, aber auch zwei Interceptions.

Eigenartig war das Spitzenspiel des Tages. Es war erstaunlich wie wenig Mühe die Steelers mit den Patriots hatten.
Die Offense New Englands stellte Pittsburghs Defense vor keine Probleme und die Defense der Patriots war keine Thema für die Offense der Steelers.
Das hatte man sich etwas anders vorgestellt.
Das Endergebnis von nur 25:17 für Pittsburgh schmeichelt den Pats, die höher hätten verlieren müssen, dem Spielverlauf nach.
Zwar fehlte mit Wide Receiver Hines Ward ein wichtiger Mann bei Pittsburgh, aber Big Ben verteilte seine 365 Passyards auf neun verschiedene Receiver und konnte so Wards Ausfall kompensieren.
Die Passmaschine auf der anderen Seite, Tom Brady, erzielte nur 198 Passyards, untypisch für ihn. Das zeigt aber, wie gut die für zu alt und zu langsam angesehene Defense der Steelers auf dem Posten war.
Mit 40 Minuten Ballbesitz hatte Pittsburgh den Ball doppelt so lange, wie New England und kontrollierte Uhr, Gegner und Spielgeschehen.

Die Ravens mussten einen neuen Teamrekord aufstellen,um mit den Cardinals fertigzuwerden.
Sie mussten einen 21 Punkterückstand aufholen, so viele wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte, um letztlich mit 30:27 zu gewinnen, und nicht ausgerechnet gegen ein Team wie Arizona nicht als Verlierer aus dem eigenen Stadion zu gehen.
Ravens Running Back Ray Rice erwies sich mal wieder als unverzichtbar. Er erzielte mit drei Touchdowns seine persönliche Bestmarke und überlief die Cards praktisch im Alleingang.
Im nächsten Sunday Night Spiel muss Baltimore nach Pittsburgh und da müssen die Ravens eine wesentlich bessere Leistung zeigen, als zuletzt in der 7:12 Niederlage gegen, ähem, die Jaguars und in diesem glücklichen Sieg gegen Arizona.

Und zum Schluß noch die Nachricht vom ersten Sieg der Bills in einem Saisonspiel in Toronto.
Noch nie hatte Buffalo in seiner zweiten Heimat das Publikum zufriedenstellen können, doch gegen Washington war es endlich soweit.
Mit 23:0 gewannen die Toronto/Buffalo Bills sehr deutlich.
Für Mike Shanahan war es in seinem 267ten Spiel als Head Coach in der NFL die erste zu Null Niederlage.

30. Oktober 2011

Zieht Minnesota McNabb durch den Dreck?
mcnabb2In einem Interview zeigte sich Vikings Quarterback Donovan McNabb (Bild) immer noch überzeugt davon, daß es nur einen Starter für das Team geben könne... ihn.
Er versteht immer noch nicht, warum sein Head Coach ihm den Job weggenommen hat.
Daß es an seiner Arbeitseinstellung liegen könnte, weist er weit von sich,
Letzte Woche schrieb ein Kenner der Situation, daß es um eben diese Arbeitseinstellung McNabbs nicht gut bestellt sei. Er wäre der letzte, der zum Training erscheint und der erste, der weg wäre.
Und die Vikings wären gewarnt gewesen. Als sie den Quarterback von den Redskins holten, hätten sie um seine Faulheit gewußt, die schon in Washington Thema war.
Vikings Offensive Coordinator Bill Musgrave und Redskins Head Coach Mike Shanahan haben ein gutes Verhältnis zueinander. Minnesota wusste also, was sie bekamen. Sie dachten halt, daß sie McNabb ändern könnten.
Konnten sie aber nicht.
Auch in Minnesota kam er zu spät zum Training, zu den Besprechungen und bereitete sich nicht genügend auf den anstehenden Gegner vor.
Was natürlich alles nicht stimmt, wenn man McNabb selber fragt.
Er findet, daß man ihn ziemlich respektlos behandeln würde. Immerhin hätte er mit den Eagles schon in fünf NFC Endspielen gestanden und in einem Super Bowl.
Doch schon damals hinterfragte man seine Einstellung, als er in seiner Produktivität nachließ.
Damals zog er noch die Rassismuskarte. Als man in Philadelphia anfing, ihn zu kritisieren, sagte er, daß man einen weißen Quarterback niemals so kritisieren würde. Mit ihm würde man nur deshalb so hart ins Gericht gehen, weil er schwarz wäre.
Mal sehen, wann er die Karte, die damals schon nicht recht stach, wieder spielen wird?

Kurzberichte
Die Dolphins haben Kontakt zu ihrem Wunschtrainer aufgenommen, Bill Cowher.
Doch er hat freundlich abgelehnt, vorerst. Er möchte mit keinem Team sprechen, bevor die Saison nicht vorüber ist.
Cowher führte die Steelers in zwei Super Bowls und zu einem Sieg im großen Spiel. Seine Bilanz in Pittsburgh weist 161 Siege, 99 Niederlagen und 1 Unentschieden in 15 Jahren auf.
Nachdem er sich 2006 als Head Coach des Team zurückzog arbeitet er als Analyst für CBS.

Die Cowboys haben jetzt nur noch die Wahl zwischen zwei Running Backs, nachdem sie Tashard Choice am Samstag gefeuert haben.
Choice lief in dieser Saison 28 mal für durchschnittlich 2,7 Yards.
Da Felix Jones sich noch immer mit einem verstauchten Knöchel plagt, hat Dallas noch zwei einsatzbereite Running Backs im Kader, die Rookies DeMarco Murray und Philip Tanner.
Murray erzielte letzte Woche 253 Yards und wird als Starter auflaufen.

29. Oktober 2011

Kurzberichte
davis-alAm Freitag wurde die Todesursache von Al Davis (Bild) bekanntgegeben. Der Besitzer der Raiders starb an Herzversagen.
Der 82-jährige war im Oakland Airport Hilton Hotel, als er starb.
In diesem Hotel war er sehr oft, während einer Saison.
Davis litt an Hautkrebs und hatte eine Operation an der Kehle, drei Tage vor seinem Tod.

Am Freitag unterschrieb Quarterback Ryan Fitzpatrick einen neuen Vertrag bei den Buffalo Bills.
In den nächsten sechs Jahren wird er $59 Millionen verdienen.
Der Vertrag gehört zu den höchsten, die die Bills jemals abgeschlossen haben. Fitzpatrick ist der erste Quarterback der Bills, seit Doug Flutie 1999, dessen Vertrag verlängert wurde.

„Die Dolphins stinken“, sagte Running Back Reggie Bush nach der Niederlage gegen die Broncos. „Wenn hier wer stinkt, ist das Reggie Bush,“ erwiderte Safety Yeremiah Bell darauf.
Das war der Stand am Donnerstag.
Am Freitag ging es weiter: „Es stimmt, ich stinke. Wir alle stinken“, antwortete Bush auf Bells Aussage. Und er fuhr fort: „Spielen wir hier wirklich auf Niederlagen, um Andrew Luck zu bekommen, oder haben wir noch eine Spur von Reststolz um die Niederlagenserie noch umzubiegen?
In dieser Liga ist kein Platz für Empfindlichkeiten. Wir spielen hier einen Männersport, und wir alle haben auf der gestrichelten Linie unterschrieben. Und bis zu diesem Punkt haben wir nichts Gutes geleistet.“
Nun, am Sonntag geht es zum zweiten Mal in drei Wochen nach New Jersey. In diesem Bundesstaat spielen die beiden Teams aus der Stadt New York. Nach den Jets sind jetzt die Giants der Gegner. Die Giants führen die NFC East an und dürften dafür sorgen, daß Miami keinen Boden im Rennen um Andrew Luck verliert.

Der Einsatz von Hines Ward gegen die Patriots am Sonntag ist höchst unwahrscheinlich, heißt es von den Steelers.
Der Wide Receiver hat eine Knöchelverletzung und konnte die ganze Woche nicht trainieren.
Ward will zwar in diesem Spitzenspiel unbedingt antreten, und er wird auch dringend gebraucht, aber die Ärzte halten noch das Stoppschild hoch.

28. Oktober 2011

Ist Chris Cooleys Karriere beendet?
Cooley-Chris2Nicht nur Peyton Manning war zu stur, sich während der Aussperrung von einem anderen Arzt, als dem Teamarzt behandeln zu lassen. Auch Chris Cooley (Bild) wollte das nicht, und muß jetzt mit den Konsequenzen leben.
Redskins Tight End Cooley ist, wie auch Manning, mehrfacher Millionär. Der Besuch bei einem Arzt, um sich behandeln zu lassen, hätte ihn nicht an den Rand des Existenzminimums gebracht.
Doch Cooley dachte gar nicht daran, sein linkes Knie, das im Januar operiert wurde und sich steif anfühlte, fachgerecht nachbehandeln zu lassen. Dabei soll es in Amerika ein, zwei fähige Ärzte geben, die ihren Job ganz gut machen.
Statt dessen trainierte er so ein bißchen vor sich hin und dachte, das würde ausreichen.
Jetzt ist seine Saison beendet und vielleicht sogar seine Karriere.
Cooley kann keine 10 Yards laufen, ohne Schmerzen. Seit Saisonbeginn musste 15 mal Flüssigkeit aus dem Knie abgelassen werden.
Cooley jammert jetzt, daß nur die Aussperrung schuld an seinem Zustand ist. Das Verbot, die Ärzte und Trainer aufsuchen zu dürfen, denen man vertraut, und mit denen man tagtäglich zusammenarbeitet, wäre zu hart gewesen.
Cooley wurde am Sonntag vom Team zu einem außenstehenden Spezialisten geschickt, Dr. James Andrews im Miami. Die Ärzte seines Vertrauens verwiesen ihn also an einen außenstehenden Arzt. Das hätte der Tight End auch schon früher haben können.
Die Redskins setzten Cooley auf die Verletztenliste und hoffen, daß er zum Beginn des Trainingscamps 2012 wieder fit ist.
Im Fall Cooley, wie auch Manning, kann man getrost sagen: „Reichtum schützt vor Dummheit nicht!“

Kurzberichte
Die NFL will in jedem Stadion Metalldetektoren an den Eingängen installieren.
Da sich auch in den USA eine Ultra-Szene bildet, in der ultradumme Fans ultragewaltsame Scheiße bauen, hält die Liga diesen Schritt für nötig um sich so gut wie möglich vor diesen geistig gestörten „Fans“ zu schützen.
Die Packers und die Browns haben solche Detektoren bereits installiert und der Rest der Teams soll am 20. November folgen.
Ob das die ultimative Sicherheit gegen ultradumme Gewalttäter ist, ist natürlich fraglich.

Anthony Fasano kriegt sich gar nicht mehr ein.
Der Tight End der Dolphins hatte sich ja schon entsetzt darüber gezeigt, daß die Dolphins letzten Sonntag das Collegeteam der Florida Gators von 2008 und damit den Quarterback der gegnerischen Mannschaft, Broncos Quarterback Tim Tebow, in der Halbzeit geehrt haben, und am Donnerstag legte er in einem Radiointerview noch einmal nach.
Er bezeichnete die Fans im Stadion als Krank, weil sie Tim Tebow zugejubelt hätten und nach dem Sieg der Broncos in der Verlängerung schier ausgeflippt wären.
Es habe sein Herz zerrissen, als die Dolphins in weniger als drei Minuten ihren 15:0 Vorsprung verspielt hatten, und die Fans den Broncos zugejubelt hätten.
Fasano stinkt die „Suck for Luck“ Kampagne, die in Miami viele Anhänger gefunden hat.
Verständnis für die Fans, die ihr sauer verdientes Geld dafür ausgeben, um die Herren Millionäre siegen zu sehen, zeigte er nicht.
Die Dolphins haben in den letzten 13 Heimspielen 12 mal verloren.
Genug gesagt!

Eher doch nicht.
Reggie Bush meinte nach der Niederlage gegen Denver, daß die Dolphins stinken.
Damit eröffnete er einen Nebenkriegsplatz im Team.
Sofort erwiderte Safety Yeremiah Bell, daß es wohl eher Bush wäre, der stinkt.
Bush war von den Saints geholt worden, um den Dolphins eine weitere Dimension in der Offense zu eröffnen. Statt dessen hat der Running Back erst 329 Yards und 1 Touchdown erzielt.
In Miami geht's zu... da könnte man eine tolle Telesoap draus machen.

Einen Zehntausenddollar teuren Anruf leistete sich Troy Polamalu.
Der Safety der Steelers zog sich gegen Jacksonville in Woche sechs eine leichte Gehirnerschütterung zu. Polamalu rief von der Auswechselbank aus seine Frau an, um sie zu beruhigen.
Das wurde von der Liga mit $10.000 geahndet.
Roger Goodell gab zu, daß ihm diese Strafe nicht leichtgefallen wäre, aber er hätte keine Ausnahme machen können.
Es wäre den Spielern nun mal verboten, während des Spiels zu twitter, zu facebooken und zu telefonieren. Wann solle man da eine Ausnahme zulassen und wann nicht, fragte Goodell die Reporter?
Auch Polamalu sah das ein. Er sagte dazu: „Leute, lasst euch auf der Bahre in die Kabine tragen und teilt eurer Familie von da aus mit, daß ihr noch lebt.“

27. Oktober 2011

Die Spieler der Dolphins ärgern sich über die Clubführung
gators-logoDie Spieler der Dolphins sind von der Teamführung genauso enttäuscht, wie die Fans vom Team.
Öffentlich haben einige Spieler ihren Unmut darüber geäußert, daß während der Halbzeit des Spiels gegen Denver der Quarterback der Gegenseite, Tim Tebow, geehrt wurde, zusammen mit seinem Collegeteam, das 2008 die Nationale Meisterschaft gewann.
Tebow war in seiner Collegezeit Quarterback der Florida Gators und hat sich bei ihnen unsterblich gemacht.
Die Dolphins-Spieler fanden es unerträglich, daß das ganze Stadion in Gatorsfarben getaucht war und der Quarterback des gegnerischen Teams geehrt wurde. Tebow hat natürlich nicht an der Ehrung teilgenommen, sondern war mit seiner Mannschaft in der Kabine.
Tight End Anthony Fasano fand es schrecklich ins Stadion zu kommen und all dieses Gatorzeug da zu sehen.
Daß das Stadion zum ersten Mal seit langem wieder ausverkauft war, ohne daß örtliche Firmen Kartenkontingente aufkaufen mussten, um sie in Verlosungen wie schimmeliges Brot loszuschlagen, war den Spielern ein weiterer Dorn im Fleisch. Die letzten 10.000 Eintrittskarten gingen ja in Rekordzeit weg, als die Broncos vermeldeten, daß Tebow für Denver starten würde.
Durch eigene Leistungen sind die Dolphins nicht mehr in der Lage, die Hütte zu füllen.
Dabei hatten sie es in der Hand, Tebow den Festtag zu vermiesen. Bis kurz vor Spielende führten sie 15:0 und haben dann wohl an die Aktion: „versagt für Luck“ gedacht.
Um weiter im Rennen um die erste Wahl in der Draft zu bleiben, haben sie dann noch mit 15:18 in der Verlängerung verloren, um ihre Chancen auf Quarterback Andrew Luck zu wahren.

Kurzberichte
Und tatsächlich, es hat ein Team Interesse an T.O. gezeigt.
Der Wide Receiver, der momentan ohne Team ist, hatte eine Trainingsvorführung abgehalten, zu dem die Scouts der 32 NFL Teams eingeladen waren.
Keiner war erschienen.
Doch seine Werbevorstellung blieb nicht unbeachtet, denn am Mittwoch erhielt er einen Anruf von Gene Nudo dem General Manager von Chicago Rush, einem Arena Football Team.
Sie würden den 37-jährigen gerne zu den normalen Vertragsbedingungen, die für alle Spieler der AFL gelten, verpflichten.
Ob Terrell Owens darüber gelacht hat, ist nicht überliefert. Daß es sich bei dem Angebot nur um einen bösen Scherz gehandelt haben kann, dürfte aber klar sein. Für die paar Dollar würde sich Owens noch nicht mal beim Zubinden seiner Schuhe filmen lassen.
Ihm schweben so um die $10 Millionen für die laufende Saison vor.

Vikings Defensive End Brian Robinson hat die Zahlungsaufforderung der Liga erhalten, die er schon erwartet hatte.
Robinson hatte im Spiel gegen Green Bay Packers Guard T.J. Lang in den Unterleib getreten und das kostete ihn jetzt $20.000.

Am Mittwoch hat Matthew Stafford wieder am Training der Lions teilgenommen.
Der Quarterback hatte sich gegen die Falcons am rechten Knöchel verletzt und wurde einige Tage geschont.
Gegen die Broncos wird er wohl einsatzbereit sein.

Sam Bradford humpelt noch immer in einem Stützstiefel umher und kann am Sonntag wohl nicht gegen die Saints antreten.
Der Quarterback der Rams verstauchte sich gegen Dallas den linken Knöchel und kann noch nicht mit dem Team trainieren.

Die besten Spieler der Woche 7

AFC
OFFENSE: RB ARIAN FOSTER, HOUSTON TEXANS
25 Läufe für 115 Yards, 2 Touchdowns, 5 gefangene Pässe für 119 Yards, 1 Touchdown
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB BRANDON FLOWERS, KANSAS CITY CHIEFS
3 Tackles, 3 abgewehrte Pässe, 2 Interceptions wovon er 1 über 58 Yards zum Touchdown zurücktrug
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JOSH SCOBEE, JACKSONVILLE JAGUARS
4 von 4 Field Goals
Seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB DREW BREES, NEW ORLEANS SAINTS
31 von 35 Pässe für 325 Yards, 5 Touchdowns
Seine 13. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB LANCE BRIGGS, CHICAGO BEARS
1 Interception, 6 Tackles, 2 abgewehrte Pässe
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MASON CROSBY, GREEN BAY PACKERS
4 von 4 Field Goals, 3 von 3 Extrapunkte
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

26. Oktober 2011

 Einmannshow vor Null Zuschauern.
owens-terrell200Terrell Owens (Bild) wurde im Juni an einem Kreuzbandriss operiert. Jetzt ist der 37-jährige wieder voll einsatzbereit und hatte für Dienstag ein öffentliches Showtraining angesetzt, um sich interessierten NFL-Teams zu zeigen.
Dumm für T.O., daß kein Interessent sich die Sache ansah.
Außer ein paar Reportern ließ sich niemand auf dem Trainingsgelände blicken, auf dem Owens, ungeachtet des augenscheinlichen Desinteresses, eine Stunde lang über den Platz hetzte.
Drew Rosenhaus, der Agent von Owens, hatte jedoch vorgesorgt ein ein Aufnahmeteam engagiert. Er wird den fertigen Film an alle 32 Teams verschicken, um seinen Klienten wie Altbier anzupreisen.

Kurzberichte
Die Bills wussten, daß sie sich einen verletzungsanfälligen Spieler holten, als sie Shawne Merriman verpflichteten.
Der Linebacker wurde 2005 von den Chargers rekrutiert und hatte in seinen ersten drei Jahren in 42 Spielen 39,5 Sacks.
Dann fingen die Verletzungen an Knie und Ferse an. Seitdem spielte er nur in 23 Spielen und erzielte 5 Sacks.
Die Bills verpflichteten ihn trotzdem letztes Jahr und mussten ihn während der Saison vorzeitig auf die Verletztenliste setzen.
Auch dieses Jahr landete er wieder auf der Verletztenliste. Seine Achillessehne muss operiert werden, und seine Saison ist schon wieder vorzeitig beendet.
Ob die Bills ihn nächstes Jahr noch im Kader behalten, ist fraglich.

Das war ein teurer Fehleinkauf.
Die Colts setzten Kerry Collins auf die Verletztenliste, und für ihn ist die Saison beendet.
Collins war bereits im Ruhestand, als die Colts ihn anriefen und ihm einen Vertrag über vier Millionen Dollar für die Saison 2011 anboten. Er sollte Peyton Manning ersetzen, der wegen einer Nackenverletzung die Saison aussetzen muss.
Collins startete in den ersten drei Spielen, mit überschaubarem Erfolg, und zog sich im dritten Spiel eine Gehirnerschütterung zu.
Am Dienstag setzten die Colts ihn auf die Verletztenliste.
Mit Manning, der nicht auf der Verletztenliste steht, demnach also jederzeit ins Spielgeschehen eingreifen darf, haben die Colts drei aktive Quarterbacks im Kader: Manning, Painter und den kürzlich verpflichteten Dan Orlovsky.

Vikings Cornerback Chris Cook war in der Nacht zu Samstag wegen häuslicher Gewalt verhaftet worden.
Am Dienstag wurde er angeklagt. In der Anklageschrift wird angeführt, daß er seine Freundin gewürgt hat. Als die Polizei sie fand, blutete sie aus Lippe und Nase.
Die Vikes haben Cook bis auf weiteres ohne Bezahlung suspendiert.

Rex Grossman wurde am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert. Der Quarterback der Redskins, der gerade den Posten des Starters an John Beck verloren hatte, hat eine Lungenentzündung.
Grossman muss 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, und kann dann entlassen werden, wenn sich sein Zustand gebessert hat.

Für Ovie Mughelli ist die Saison beendet.
Der Pro Bowl Fullback der Falcons verletzte sich im letzten Viertel gegen die Lions am rechten Knie und muß operiert werden.
Mughelli war als Vorblocker stark am Erfolg von Running Back Michael Turner beteiligt.
An seiner Stelle soll Jason Snelling den Weg für Turner freimachen.

25. Oktober 2011

Das Heimspiel der Buccaneers konnte auch in London nicht ausverkauft werden.
Blount-LeGarretteDie Buccaneers mussten gegen die Bears bereits ohne Running Back LeGarrette Blount (Bild) antreten, der am Knie verletzt ist.
In der Niederlage gegen Chicago in London verletzte sich dann auch noch sein Ersatzmann Earnest Graham am Knie. Er muss operiert werden und für ihn ist die Saison beendet.
Damit ist Kregg Lumpkin der einzige noch gesunde Running Back der Bucs.
Die nahmen ihre Serie von nicht ausverkauften Heimspielen übrigens mit nach London.
In Tampa bekommen sie ja schon lange nicht mehr die Hütte voll. Und auch in London war ihr Heimspiel gegen die Bears das erste Spiel in London, das nicht ausverkauft war.
Von den 82.000 möglichen Karten waren nur 76.900 verkauft worden.
Ob sich die NFL einen Gefallen damit tut, ausgerechnet dieses Team öfter in der englischen Hauptstadt antreten zu lassen, darf man bezweifeln.
Die Fans, die in London ins Stadion gehen, sind ja nicht halb so doof, wie die Amis glauben. Die schwafeln immer noch davon, daß man den Fans einen Safety erklären muss. Arrogant scheint das Gefühlsleben der Amis nicht ausreichend zu erklären.
Die Fans im Wembleystadion kennen ihren Football, und sie erkennen Leistung, wenn sie sie sehen. Und sie bleiben dem Stadion fern, wenn sie glauben, daß keine ausreichende Leistung geboten wird. Wie bei Spiel fünf der Internationalen Serie geschehen.

Kurzberichte
Der knappe Sieg der Packers in Minnesota hat einen bitteren Nachgeschmack. Green Bays Rookie Running Back Alex Green zog sich eine Saisonbeendende Knieverletzung zu.
Green muss operiert werden und ist hoffentlich zum Beginn der Trainingscamps nächstes Jahr wieder einsatzbereit.

Auch bei den Vikings gab es Verletzte. Wide Receiver Percy Harvin plagte sich schon die ganze Saison über mit schmerzenden Rippen rum. Gegen Green Bay hatte er einen harten Schlag gegen die Brust einstecken müssen und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitspielen.
Right Guard Anthony Herrera wurde am linken Knie verletzt, daß erst nach der letzten Saison operiert wurde.
Wann die beiden wieder einsatzbereit sein werden, steht noch nicht fest.

Vikings Defensive End Brian Robinson hat sich bei Packers Guard T.J. Lang für seinen Tritt in dessen Unterleib entschuldigt.
Lang nahm die Entschuldigung an.
Derweil läuft die Twitterseite von Robinson über. Tenor der eingehenden Meldungen: „Es gibt Bälle auf dem Platz, die man treten darf, aber die gehören nicht dazu.“
Robinson weiß, daß er von der NFL eine deftige Geldstrafe bekommen wird. Einspruch dagegen will er nicht einlegen.

Die Probleme bei den Raiders werden größer.
Nachdem der in dieser Saison halbwegs brauchbare Quarterback Jason Campbell mit einem gebrochenen Schlüsselbein ausfällt, erwischte es jetzt auch noch einen der besten Running Backs der Liga. Darren McFadden verstauchte sich den Fuß.
Wann er wieder einsatzbereit sein wird, steht noch nicht fest. Es hilft natürlich, daß die Raiders gerade jetzt ihre Freiwoche haben.
Ein Ausfall McFaddens ist für Oakland nichts Neues. Der Running Back hat in seinen ersten drei Saisons bisher jedesmal wenigstens drei Spiele verpasst.

Titans Running Back Chris Johnson gehört zu den bestbezahlten Spielern der NFL.
Das Laufspiel der Titans ist das schlechteste der Liga.
Da klafft nicht nur eine gefühlte Lücke.
Johnson unterschrieb vor der Saison einen Vertrag, der ihm $53 Millionen einbringt und kann seitdem vor lauter Geld nicht mehr laufen.
Gegen die Texans lief Johnson 10 mal für 18 Yards. Da kann man nicht mehr von Gegenwert reden.
Doch Head Coach Mike Munchak nimmt den Versager in Schutz. Zu einem erfolgreichen Laufspiel gehören Linespieler, die ihm den Weg freiblocken. Genau da sieht Munchak das Problem. Die Blocker würden Johnson hängen lassen. Daran würde man arbeiten und dann würde Johnson auch wieder die Yards erzielen, die ihm seinen extrem gut dotierten Vertrag eingebracht hätten.

In Detroit geht wieder die Angst um. Matthew Stafford ist verletzt.
Dieses Mal erwischte es ihn aber nicht an der Schulter, wie letztes Mal, sondern am Knöchel.
Die ersten Untersuchungen ergaben nur eine Verstauchung, aber ein Einsatz in Denver am Sonntag ist nicht sicher.
Am Mittwoch soll eine erneute Untersuchung über seine Einsatzfähigkeit entscheiden.

Gerade jetzt, wo die Redskins wieder auf Normalmaß gestutzt werden, ereilt sie auch noch das Verletzungspech.
Running Back Tim Hightower hat eine gerissene Kniesehne und fällt für den Rest der Saison aus.
Wide Receiver Santana Moss wurde an der Hand operiert und fällt fünf bis sieben Wochen aus.
Hightower war der beste Läufer des Teams, Moss der beste Receiver.
Damit sind in den letzten zwei Wochen fünf Leistungsträger ausgefallen.

Der beste Running Back der Broncos, Willis McGahee hat sich gegen die Dolphins einen Finger an der rechten Hand gebrochen.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Und dann war da ja noch ein Spiel in dieser Nacht.
Hier in der gebotenen Kürze Alles über diesen Kracher: Durch vier Field Goals von Josh Scobee aus 54, 54, 22 und 51 Yards schlugen die Jaguars die Ravens in einem echten Klassiker mit 12:7.
Scobee wird dafür bestimmt zum wertvollsten Special Team Player der AFC gewählt.
Baltimore verlor durch diese unerwartete und unnötige Niederlage die Tabellenführung in der AFC North. Die hat jetzt Pittsburgh mit 5-2 Siegen vor Cincinnati und Baltimore mit jeweils 4-2 Siegen.

24. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 7
payton-sean2Kein Payton... kein Problem!
Obwohl Saints Head Coach Sean Payton (Bild) das Spiel aus der Trainerkabine hoch oben im Stadion leiten musste, machten seine Jungs unten auf dem Platz ihre Sache sehr gut.
Payton wurde erst am Montag an einem Kreuzbandriss und einem gebrochenen Bein operiert, weshalb er nicht unten am Spielfeldrand sein konnte.
Doch das Team ließ sich davon überhaupt nicht stören und schenkte dem Lachschlager aus Indianapolis 62 Punkte ein.
Ärgerlich war nur, daß die Colts auch zu sieben Punkten kamen, das schmälert den Spaß ein bißchen.
Aber ohne ihren Peyton sind die Colts absolut nicht NFL-tauglich.
Die Saints stellten mit dem 62:7 Sieg einen Teamrekord für die meisten Punkte und den größten Punkteabstand beim Ergebnis auf.
Schon die 21 Punkte für New Orleans im ersten Viertel waren ein neuer Teamrekord.
Drew Brees vervollständigte 31 seiner 35 Pässe für 325 Yards und 5 Touchdowns, gegen eine Verteidigung, die nur auf dem Platz stand und ihm staunend zusah.
Bereits Mitte des dritten Viertels, als die Saints erst 48 Punkte hatten, wurde er geschont und Chase Daniel spielte an seiner Stelle.
Dumm nur, daß sich Running Back Mark Ingram im letzten Viertel den Fuß vertrat und humpelnd in die Kabine ging.
Was genau er hat, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Eine ganze Nation wartete auf das Spiel der Broncos in Miami... die Tebow Nation.
Und sie wurde bitter, bitter enttäuscht... zunächst.
Bis ins letzte Viertel lieferte er eine Vorstellung ab, daß es einen grauste.
Die Dolphins führten 15:0, als weniger als acht Minuten zu spielen waren.
Da drehte Tebow auf und zeigte seine Magie.
Er warf zwei Touchdownpässe und lief für eine Zweipunkteumwandlung in die Endzone zum 15:15.
In der Verlängerung brachte dann Matt Prater die Bäume zum Blühen, als er aus 52 Yards zum 18:15 Sieg Denvers traf.
Mission Tebow ist also gelungen, trotz immenser Startschwierigkeiten. Da aber nur die Dolphins der Gegner waren, ging ja alles noch mal gut.

Die Mission Christian Ponder ist dagegen knapp gescheitert.
In Minnesota blieb das Ponder Wunder aus, obwohl der neue Quarterback der Vikings nicht mehr wegzudenken ist.
Die Zeit für Donovan McNabb ist abgelaufen und sehr wahrscheinlich ist seine Karriere beendet, wenn Ponder sich nicht noch verletzt.
Der Frischling traf mit seinem ersten Pass als Starter Wide Receiver Michael Jenkins für 73 Yards. Was zuerst sogar als Touchdown gewertet wurde, wurde nach genauerer Ansicht revidiert. Aber auch wenn sein zweiter Pass mit 2 Yards kürzer ausfiel, war das dann der verdiente Touchdown.
Und auch im weiteren Spielverlauf hielten die Vikings mit dem amtierenden Weltmeister aus Green Bay mit.
Zwar ließ die Defense auch in diesem Spiel in der zweiten Halbzeit nach und konnte die 17:13 Führung nicht verteidigen, aber wenn man Aaron Rodgers als Quarterback gegen sich hat, hat man zumindest eine glaubhafte Entschuldigung.
Die Packers gewannen das Spiel mit 33:27, aber die Vikings haben, trotz zweier Interceptions ihres Frischlings, den Quarterback für die Zukunft gefunden.
Wäre Minnesotas Gegner nicht ausgerechnet das beste Team der Liga gewesen, sondern St. Louis oder Miami, wäre Ponders erster Start bestimmt mit einem Sieg Zuende gegangen.

Bei den Raiders kam der neue Quarterback, Carson Palmer, auf den Platz, als das Team 10:25 Minuten vor Spielende gegen die Chiefs mit 0:21 zurücklag.
Beim Versuch, noch zu retten, was nicht mehr zu retten war, warf er drei Interceptions, wovon Brandon Flowers einen zum 28:0 Endstand für Kansas City zurücktrug.
Carson Palmer war also erwartet schlecht, nach nur zwei vollen Tagen Vorbereitung, aber Kyle Boller, der auch drei Interceptions warf, war noch schlechter. Nach der Freiwoche der Raiders wird also bestimmt Palmer als Starter auflaufen.

Plaxico Burress war in den bisherigen Spielen für die Jets eher unauffällig. Das änderte sich gegen San Diego.
Der Wide Receiver fing drei Touchdownpässe, die maßgeblichen Anteil am 27:21 Sieg der Jets hatten.
Vor dem Spiel hatten sich die Head Coaches Norv Turner und Rex Ryan harte Wortgefechte geliefert, aus denen Turner als knapper Sieger hervorging.
Das Spiel aber ging an New York, und das ist das Einzige, was zählt.

In Tennessee überrannten die Texans die Titans.
Arian Foster verdient nur einen Bruchteil dessen, was Chris Johnson verdient, aber das Geld allein macht's nicht.
Foster lief für 115 Yards und erzielte 2 Touchdowns für Houston.
Titans Running Back Chris Johnson erzielte in 10 Läufen 18 Yards und musste sich dafür unendliche Buhrufe anhören.
Houston gewann in einem weiteren Lachschlager des Spieltags 41:7 und sorgte dafür, daß im letzten Viertel das Stadion schon fast völlig leer war.

In Dallas sorgte ein Rookie für einen neuen Teamrekord der Cowboys.
Gegen die sieglosen Rams lief der Rookie Running Back DeMarco Murray für 253 Yards. So viele Yards erzielte zuvor kein anderer Cowboys Running Back in einem Spiel, und immerhin gehört dazu auch Emmitt Smith.
Unter den 253 Yards war ein Touchdownlauf über 91 Yards.
Dallas ging am Ende als ungefährdeter 34:7 Sieger vom Platz. Allerdings mussten die Rams ohne Quarterback Sam Bradford antreten, der sich letzte Woche am Knöchel verletzte.
Sein Ersatzmann A.J. Feeley konnte keine Akzente setzen.

23. Oktober 2011

Luck für die Colts?
dungy-tony2Ex- Head Coach Tony Dungy (Bild) hat einen Rat für sein altes Team, die Colts.
Sie sollten Andrew Luck einberufen, wenn sie das Rennen um den ersten Platz in der Draft gewinnen.
Er erinnert sich noch an seine Zeit als Defensive Backs Coach der Steelers. Damals setzte Pittsburgh bedingungslos auf den alternden Terry Bradshaw. 1983 hatten sie die Chance, einen jungen Mann namens Dan Marino zu rekrutieren und ließen sie ungenutzt verstreichen. Danach suchten die Steelers 20 Jahre verzweifelt nach einem guten Quarterback, den sie erst in Ben Roethlisberger fanden.
Diesen Fehler sollten die Colts nicht machen.
Dungy, der Indianapolis als Head Coach zum Super Bowl Sieg führte, rät dem Team, Luck zu verpflichten und notfalls Peyton Manning an ein anderes Team abzugeben.
Das schlechte Beispiel der Steelers sollte den Colts eine Warnung sein.
Und wie man einen guten Quarterback nach einem 0-6 Start einberuft, das wissen die Colts sehr gut.
1997 startete Indianapolis mit 0-6 Siegen und verdiente sich die erste Wahl in der Draft. Sie nahmen Peyton Manning. Was daraus wurde ist Geschichte.
2011 starteten sie wieder mit 0-6 Siegen und wenn sie Andrew Luck einberufen sollten, könnte die Zukunft beginnen.

Kurzberichte
Die Minnesota Vikings müssen ohne Cornerback Chris Cook gegen die Packers antreten.
Cook wurde in der Nacht zu Samstag verhaftet, weil er seine Frau geschlagen haben soll. Die Polizei wurde um 2:00 Uhr von einem Nachbar gerufen, der einen lauten Streit im Nachbarhaus hörte.
Cook wurde schon im Frühjahr von einem Nachbarn in seiner Heimatstadt in Virginia angezeigt, weil er ihn mit einer Pistole bedroht hatte.
Die Vikings zeigten sich besorgt über den neuen Vorfall und sagten, daß sie sich die Zukunft ihres Cornerbacks sehr genau überlegen werden.

Und wieder mussten die Steelers ihren Defensive End Aaron Smith auf die Verletztenliste setzen.
Smith wurde in vier der letzten fünf Saisons auf die Verletztenliste gesetzt und hat nur eine Saison durchgespielt.
In der laufenden Saison ist es eine Fußverletzung, die die Saison für ihn vorzeitig beendete.
In den letzten drei Saisons hat der 35-jährige nur 15 Spiele absolviert.

Die NFL hat neue Pläne für London. Sie hat vor, nur noch einige wenige Teams immer wieder in der englischen Hauptstadt antreten zu lassen.
Zur Zeit redet Roger Goodell mit einigen NFL Teams über diese Möglichkeit.
Offene Türen rennt er damit jedoch nicht ein. Für die Teams, die zur Zwangsreise nach London verdonnert werden, ist es immer noch mehr eine Strafe, denn eine Ehre, dort spielen zu müssen.
Auch die Buccaneers, die ihr zweites Spiel in London in drei Jahren bestreiten müssen, gehören natürlich zu Roger Goodells Gesprächspartnern. Die Glazer Familie, der die Bucs gehören, gehört auch eine Fußballmannschaft in Manchester. Deshalb hofft Goodell, die Familie auch für London begeistern zu können.
Doch... das Interesse lässt langsam nach. Gingen die Eintrittskarten für die ersten Spiele noch weg, wie ungeschnittenes Brot, so wurden für das fünfte Spiel heute nur 75.000 von 82.000 Karten verkauft.

22. Oktober 2011

Kurzberichte
hawk-aj2Unter den viele Strafen, die die NFL auch in dieser Woche natürlich wieder verteilte, war auch ein Effenberger.
Packers Linebacker A.J. Hawk (Bild) muss $10.000 zahlen, weil er seinen eigenen Leuten an der Seitenauslinie den ausgestreckten Zeigefinger zeigte, nachdem er Rams Quarterback Sam Bradford gesackt hatte.
Das wäre nur ein Spaß gewesen, sagte er zu seiner Verteidigung. Aber an der Höhe der Strafe ändert das nichts.

Olin Kreutz zeigt Anzeichen der neuen Modekrankheit „Burn Out“.
Der Center der Saints hat das Team verlassen, weil er sich nicht mehr in der Lage fühlt, tagtäglich die von ihm geforderte Leistung zu erbringen.
Deshalb hat er seine Kündigung eingereicht. Er sagte der Presse, daß er keine Lust habe, seine Gehaltsschecks zu kassieren, wenn er nichts dafür leisten würde.
Kreutz spielte 14 Jahre in der NFL, davon 13 bei den Bears. Von 2001 bis 2006 spielte er sechs mal in Folge im Pro Bowl.
An seiner Stelle soll Brian de la Puente spielen.

Larry Fitzgerald, einer der anerkannt besten Wide Receiver der Liga, hat in dieser Saison erst 27 Pässe gefangen. Damit schafft er es in dieser Saison noch nicht mal unter die Top 20 der Liga.
Es liegt aber nicht an ihm, sondern wohl eher an Kevin Kolb, der wohl doch nicht der gute Quarterback ist, als den er selber sich sieht. Er konnte nur 58% seiner Pässe vervollständigen.
Das Zusammenspiel zwischen ihm und Fitzgerald läuft nicht annähernd so gut, wie es zwischen einem Spitzenreceiver und seinem Quarterback laufen sollte.
Dennoch würde Fitzgerald noch keinen Frust empfinden, wie er der Presse sagte. Das mit Kolb würde schon werden, und dann würden die Bälle, die der Quarterback in seine Richtung wirft auch bald in fangbare Reichweite kommen.
Die Cardinals sind 1-4 und treffen am Sonntag auf die Steelers, denen sie zuletzt 2008 im Super Bowl gegenüberstanden.
Die Steelers haben seitdem bewiesen, daß sie an die Spitze der NFL Teams gehören, während die Cardinals bewiesen haben, daß sie eine Eintagsfliege waren. Sie hatten ihren unerwarteten Erfolg dem unerwarteten zweiten Frühling von Quarterback Kurt Warner zu verdanken, der eigentlich schon zum alten Eisen gehörte.
Fitzgerald weint diesem erfolgreichen Team ein wenig nach, und findet es schade, daß man heute zu den Kellerkindern der Liga gehört und nicht oben mitmischen würde.

21. Oktober 2011

Kurzberichte
Harrison-JeromeDie Eagles haben den Running Back –Tausch mit Detroit platzen lassen, weil sie beim Gesundheitscheck festgestellt hatten, daß Jerome Harrison (Bild) „gesundheitliche Probleme“ hätte.
Was genau der Running Back der Lions hatte, gaben sie nicht bekannt.
Jetzt kam die schreckliche Wahrheit heraus, Harrison hat einen Gehirntumor.
Ohne diesen Gesundheitscheck wäre der Tumor nicht entdeckt worden. Die Absicht der Lions, ihn gegen Ronnie Brown zu tauschen, könnte sein Leben gerettet haben.
Harrison begab sich sofort in Behandlung, und seine Zukunftsaussichten werden als positiv bewertet.

Die bisherigen Leistungen von Ryan Fitzpatrick könnten ihm einen langfristigen Vertrag einbringen.
Der Quarterback der Bills hat bisher 66% seiner Pässe vervollständigt, und mit sechs Interceptions liegt er sogar hinter Drew Brees und Tom Brady, die sich beide schon acht Fehlwürfe leisteten.
Die Bills haben ihm einen Vertrag angeboten, der ihm $10 Millionen pro Jahr einbringen soll, eine nicht unbeträchtliche Steigerung gegenüber den $3,1 Millionen, die er momentan verdient.

Die Bills und Buffalo stehen in Verhandlungen miteinander.
Das Ralph Wilson Stadion muß dringend renoviert werden, was etliche Millionen kosten wird.
Die Bills müssten dafür ihren Mietvertrag mit der Stadt und dem Staat verlängern, und hier fängt der Hund an, sich selber in den Schwanz zu beißen.
Die Bills wollen die Zusage, daß das Stadion renoviert wird, bevor sie unterschreiben, die Stadt will die Unterschrift, bevor sie die teure Renovierung in Auftrag gibt.
Zuletzt wurde das 39 Jahre alte Stadion 1997 für $63 Millionen aufgehübscht.
Die nächste Renovierung wird mit etwa $100 Millionen beziffert.
Die Bills dürften bei dem Pokerspiel die besseren Karten in der Hand haben, buhlt doch das nur wenige Kilometer entfernt liegende kanadische Toronto um sie.
Die Familie von Teambesitzer Ralph Wilson wird das Team wohl verkaufen, wenn er stirbt. Am Montag wurde Wilson 93 Jahre alt.

„Ja“, sagte Ben Roethlisberger, „die NFL Schiedsrichter beschützen bestimmte Quarterback mehr als andere.“
Michael Vick hatte das Thema aufgebracht, als er sich darüber beschwerte, daß die Schiedsrichter bei ihm anders entscheiden würden, als z.B. bei Tom Brady. Der würde besser beschützt, als er.
Big Ben stimmte dieser Aussage bei einem Interview zu. Die Schiedsrichter der Liga wüssten, wer die Top- Quarterbacks wären und sie würden diese besonders beschützen.
Die Liga könne sich nicht leisten, daß bestimmte Quarterbacks in bestimmten Spielen nicht antreten. Die Schiedsrichter würden ihre Entscheidungen unter Marketinggesichtspunkten treffen.
Viele Fans würden sich die Spiele der Patriots und der Saints halt nicht ansehen, wenn Brady und Brees nicht spielen würden. Das könne sich die Liga nicht leisten.
In seiner Aussage schwang ein wenig Wehmut mit, was einen ahnen lässt, daß sich Roethlisberger, trotz seiner beiden Super Bowl Ringe, nicht in derselben Klasse der coolen Kids sieht, wie Payton, Brady, Brees und Co.

20. Oktober 2011

Viele Quarterback –Wechsel stehen an
palmer-carson200Carson Palmer (Bild) sieht man momentan nur noch mit dem dicken Playbook der Raiders im Arm.
Er lernt und lernt und lernt und bereitet sich auf seinen Start am Sonntag gegen die Chiefs vor.
Natürlich ist ein Gegner wie Kansas City genau richtig, um sich an sein neues Team zu gewöhnen, aber der sicher geglaubte Sieg dürfte dennoch etwas schwieriger geworden zu sein.
Palmer weiß, daß er große Probleme haben wird, seine Wide Receiver zu treffen, mit denen er nur ein paar Tage zusammen trainieren kann. Aber er fügt sich den Anweisungen seines Besitzers Mark Davis. Der sagte, daß er nicht zwei hohe Wahlmöglichkeiten in der nächsten Draft abgegeben hätte, um Palmer auf der Bank sitzen zu sehen.
Damit ist Palmer einer von möglichen sechs Quarterbacks, die zum ersten Mal für ihre Teams starten.
Die Redskins gaben schon bekannt, daß John Beck starten und Rex Grossman ablösen wird.
Die Vikings setzen auf Christian Ponder.
Bei den Rams und den Seahawks sind die Starter verletzt und müssen vielleicht ersetzt werden.
Und die Dolphins verdanken einem Quarterback –Wechsel ein ausverkauftes Stadion.
Als die Broncos bekanntgaben, daß sie Tim Tebow gegen Miami starten lassen, waren die letzten 10.000 Eintrittskarten für das Spiel im Nullkommanichts ausverkauft.
Eine stramme Leistung für ein Team, das das Stadion durch eigene Leistungen nicht mehr voll bekommt.

Kurzberichte
Die sieglosen Dolphins müssen jetzt auch noch mit Verletzungspech kämpfen. Wide Receiver Brandon Marshall und Running Back Reggie Bush sind verletzt und konnten am Mittwoch nicht trainieren.
Marshall hats am Oberschenkel und Bush an der Leiste.
Safety Reshad Jones, Running Back Daniel Thomas, Linebacker Cameron Wake und Safety Chris Clemons sind auch angeschlagen und konnten nicht voll trainieren.

Annahme verweigert...
Schrieben die Eagles auf Jerome Harrison und schickten ihn zurück an die Lions.
Die beiden Teams wollten die Running Backs Harrison und Ronnie Brown miteinander tauschen. Die ärztliche Untersuchung in Philadelphia ergab jedoch, daß Harrison „gesundheitliche Probleme“ hat, wie die Eagles verlauten ließen. Deshalb ließen sie den Tausch platzen, der ihnen zusätzlich einen Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft eingebracht hätte.
Detroit sucht also weiter nach einem Ersatzmann für Jahvid Best, der an einer Gehirnerschütterung leidet.

Die Colts stellen Head Coach Jim Caldwell Jim Tressel zur Seite.
Im September verpflichtete Indianapolis Tressel, der in einen Collegeskandal verwickelt war und bei seinem Team in Ohio kündigte.
Tressel hat die Aufsicht über die Videobeweise und rät seinem Head Coach, ob er eine strittige Schiedsrichterentscheidung anfechten soll, oder nicht.
Am Sonntag, gegen die Saints, wird er zum ersten Mal diese wichtige Aufgabe ausführen.
Viele sehen darin den ersten Schritt zur Entmachtung von Head Coach Caldwell.
Zwar kann der nichts für die Verletzung seines einzigen Leistungsträgers Peyton Manning, aber ein 0-6 Start war dennoch nicht vorgesehen.

Die Fans in Miami unterstützen ihr Team nach Leibeskräften im Kampf um Andrew Luck.
Sie initiierten die „Versagt für Luck“ Kampagne, die die Spieler allerdings auf die Palme bringt.
Linebacker Carlos Dansby fragte, was das soll?
Die Dolphins hätten noch 11 Spiele, und wenn sie die alle gewinnen würden, könnten sie in die Playoffs kommen.
Es soll Fans geben, die jetzt noch über diesen unfreiwilligen Witz lachen und gar nicht mehr aufhören können.
Dansby allerdings meint es ernst und kann sich gar nicht mehr beruhigen. Die Leute, die diese Kampagne gestartet hätten, wären keine echten Dolphinsfans. Das wären Schönwetterfans, die ihm gestohlen bleiben könnten.
Es wäre einfach nur unfair den Spielern gegenüber. Sie würden so hart trainieren und das Beste leisten, was sie könnten, alles für die Fans. Und die würden das nicht respektieren.
Böse Fans aber auch. Wollen für ihr sauer verdientes Geld Siege von ihren Multimillionären sehen.
Böse Fans!

Die Cowboys bangen um den Einsatz von DeMarcus Ware.
Der Linebacker hat starke Rückenschmerzen und konnte am Mittwoch nicht trainieren.
Ware hat in seiner Karriere noch nie ein Spiel verpasst.

Die besten Spieler der Woche 6

AFC
OFFENSE: RB RASHARD MENDENHALL, PITTSBURGH STEELERS
23 Läufe für 146 Yards, 1 Touchdown
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB DARRELLE REVIS, NEW YORK JETS
3 Tackles, 4 abgewehrte Pässe, 2 Interceptions, darunter 1, den er über 100 Yards zum Touchdown zurücktrug
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JACOBY FORD, OAKLAND RAIDERS
Insgesamt 138 Returnyards, darunter ein Touchdown über 101 Yards
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB AHMAD BRADSHAW, NEW YORK GIANTS
26 Läufe für 104 Yards, 3 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S KURT COLEMAN, PHILADELPHIA EAGLES
3 Interceptions, 6 Tackles
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR-WR DEVIN HESTER, CHICAGO BEARS
Er trug einen Kickoff über 98 Yards zum Touchdown zurück und er fing einen Touchdownpass über 48 Yards
Seine 11. Auszeichnung zum Spieler der Woche

19. Oktober 2011

Carson Palmer wechselt zu den Raiders
palmerimhuddleDie Raiders haben einen neuen Quarterback, Carson Palmer (Bild).
Palmer hatte vor der Saison angekündigt, daß er nicht mehr für sein altes Team, die Bengals spielen wolle. Entweder, sie würden ihn zu einem anderen Team ziehen lassen, oder er würde in den Ruhestand treten, sagte er. Nur eins werde ganz bestimmt nicht passieren, daß er noch mal für die Bengals spielt.
So kam es, daß Cincinnati sich in der letzten Draft Andy Dalton sicherte, und mit ihm ganz zufrieden sein kann. Als Rookie macht er seine Sache nicht schlecht und er hat das Potential, in der Zukunft in die Riege der guten Quarterbacks aufzusteigen.
Palmer hingegen war nach seiner Knieverletzung nicht mehr der Alte.
2005 gehörte er zur Elite der NFL Quarterbacks und wurde in den Pro Bowl gewählt. Da konnte er jedoch nicht spielen, weil er im Wild Card Spiel gegen Pittsburgh schwer am Knie verletzt wurde.
Zwar kam Palmer 2006 zurück und wurde wieder in den pro Bowl gewählt, wo er sogar zum MVP des Spiels wurde, aber danach sanken seine Leistungen unter den Durchschnitt.
Der jetzige Head Coach der Raiders, Hue Jackson, war von 2004 bis 2006 Assistenztrainer in Cincinnati und kennt Palmer daher sehr gut.
Er gab für ihn die Wahlmöglichkeit der Raiders in der ersten Runde der nächsten Draft an die Bengals ab, und die Wahlmöglichkeit in der zweiten Runde der Draft 2013.
Palmer wird für diese Saison noch $2,5 Millionen erhalten.
Ob Palmer bereits im nächsten Spiel starten wird, ist natürlich fraglich.

Kurzberichte
Kent Hull ist tot.
Der ehemalige Center der Bills starb im Alter von nur 50 Jahren. Die Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben.
Hull spielte von 1986 bis 1996 in Buffalo und somit in allen Super Bowls, der Bills in dieser Zeit.

Die Eagles und die Lions tauschten Running Backs aus.
Ronnie Brown geht zu den Eagles und Jerome Harris geht zu den Lions. Die Lions müssen den Eagles zusätzlich eine noch nicht genauer bekanntgegebene Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft abtreten.
Detroit brauchte einen Running Back, da sich Jahvid Best die zweite Gehirnerschütterung in der laufenden Saison zuzog. Es steht noch nicht fest, wie lange er ausfallen wird.

Die Suspendierung von Cedric Benson ist auf ein Spiel reduziert worden.
Der Running Back der Bengals wurde von der NFL für drei Spiele suspendiert, weil er während der Aussperrung einige Male gegen das Gesetz verstoßen hatte.
Da er aber zu der Zeit bei keinem Team unter Vertrag war, legte er Einspruch gegen die Entscheidung ein.
Mit dem Erfolg, daß er nur auf einen Scheck über $176.000 verzichten muss und nicht auf drei.

Der Name Eric Mangini ist bei den Dolphins im Munde.
Eric Mangini war schon erfolglos bei den Jets und den Browns als Head Coach tätig und soll wohl bald den gleichfalls erfolglosen Head Coach der Dolphins, Tony Sparano, ablösen.
Sparano hat den Job ja nur deshalb noch, weil der Wunschkandidat der Clubführung, Jim Harbaugh, in San Francisco anheuerte.
Aber ob Mangini das hoffnungslos überforderte Team zu einem Sieger machen kann, darf bezweifelt werden.

Vielleicht hat Donovan McNabb selber daran geglaubt, als er sagte, daß er der Starter der Vikings im nächsten Spiel sein würde.
Vielleicht war es auch nur Wunschdenken, und in Wirklichkeit wusste auch er, daß sein Zug abgefahren ist. Aber jedem, außer ihm, war sonnenklar, daß die Zeit des Christian Ponder gekommen ist.
Was hätte das für einen Aufstand im Metrodome gegeben, wenn Head Coach Frazier McNabb als Starter hätte auflaufen lassen anstatt Ponder. Den Aufschrei hätte man bis hier hören können.
Frazier stand also etwas unter Zugzwang, als er einen Tag früher als beabsichtigt bekanntgab, daß Ponder die neue Nr. 1 auf dem Posten des Quarterbacks ist.

Einige Teams haben ihr Interesse an Matt Forte angemeldet.
Der Running Back der Bears ist unzufrieden damit, daß das Team ihm noch keinen neuen Vertrag angeboten hat, und das sagt er bei jeder Gelegenheit.
Daß die Bears ihn wirklich gehen lassen, gilt als Unwahrscheinlich, aber seine Verhandlungsposition dürfte damit gestärkt sein.

18. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 6 - mit Verspätung
Grossman_RexDa ESPN America so ein blödes Baseballspiel mal wieder wichtiger als echter Sport war, und sie dann auch noch zu däm... unfähig waren, den eigenen Sendeplan einzuhalten, konnte ich gestern nichts schreiben, da ich ja erst mal das SNF Spiel sehen wollte. Das kam dann erst um 15:30 Uhr, statt wie angekündigt um 13:00 Uhr. ESPN America hätte noch einen schönen Gruß an all die senden sollen, die Arbeiten waren, und sich den Videorekorder auf 13:00 Uhr programmiert hatten. Das wäre noch ein guter Gag gewesen.
Sei es wie auch immer, es ist viel passiert. Vor Allem wurde mein Glaube an die Kontinuität des Footballs wieder hergestellt.
Es war kaum zu glauben, was sich Rex Grossman (Bild) bisher zusammenspielte. Der Quarterback der Redskins sah in den ersten Wochen tatsächlich wie ein echter NFL- Quarterback aus.
Doch am Sonntag wurde das Weltbild wieder zurechtgerückt.
Im letzten Viertel setzte Head Coach Shanahan Grossman nach seinem vierten Interception auf die Bank und ließ John Beck spielen. Der orchestrierte dann die einzige Angriffsserie der Redskins, die mit einem Touchdown endete.
Doch zu spät. Der Sieg war den Eagles, die entschlossener agierten, als in den Spielen zuvor, nicht mehr zu nehmen.
Zwar warf auch Michael Vick wieder einen Interception, aber die Defense war dieses Mal so gut, wie man sie eigentlich erwartet hatte, und alleine Kurt Coleman fing drei Pässe von Grossman ab.
Das Ergebnis von 20:13 für die Eagles sieht knapper aus, als der Spielverlauf wirklich war.
Washington hatte auch noch das Verletzungspech auf seiner Seite. Chris Cooley brach sich den Zeigefinger der linken Hand und die Saison könnte für den Tight End beendet sein.
Bei einem illegalen Hit von Eagles Defensive End Darryl Tapp zog sich Skins Left Tackle Trent Williams einen Bänderriss im rechten Knie zu, und für ihn ist die Saison beendet.

Beim 17:13 Sieg gegen die Jaguars hatten die Steelers mehr Mühe, als erwartet.
Im letzten Viertel musste dann auch noch Safety Troy Polamalu raus, weil sein Gehirn erschüttert war.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Nach Woche 6 ist nur noch ein Team ungeschlagen, während immer noch drei Teams ohne Sieg sind.
Die 49ers gewannen glücklich mit 25:19 gegen Detroit, und beide Teams haben jetzt 5-1 Siege.
Beim Händchenschütteln der beiden Head Coaches nach dem Spiel wurde es dann noch mal spannend.
Jim Harbaugh war so aufgeputscht durch den Sieg seiner Niners, daß er Jim Schwartz einen zu festen Klapps auf den Rücken gab, und ihn praktisch von sich wegschubste.
Schwartz, der so angefressen war, durch die Niederlage seiner Lions, spielte den Racheengel und rannte hinter Harbaugh her, als wolle er ihn aufknüpfen.
Mittlerweile haben sich die Gemüter wieder abgekühlt und die Liga sieht davon ab, die beiden zu bestrafen.

Weniger gut davongekommen ist Saints Head Coach Sean Payton. In der völlig unerwarteten und unnötigen Niederlage gegen die Buccaneers zog er sich eine Saisonbeendende Verletzung zu... wenn er ein Spieler wäre.
Bucs Linebacker Mason Foster schubste Saints Tight End Jimmy Graham aus dem Feld, und Graham stieß mit Payton zusammen. Beide strauchelten und Graham begrub seinen Head Coach unter sich. Dabei zog sich Payton einen Kreuzbandriss und ein gebrochenes Schienbein zu.
Die zweite Halbzeit leitete er noch aus der Trainerkabine, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.
Er wurde am Montag operiert und wann er wieder das Training der Saints leiten kann, steht noch nicht fest.
Da schmeckt die 20:26 Niederlage gleich doppelt bitter.

Die Buffalo Bills werden langsam wieder auf Normalmaß gestutzt.
Die Giants setzten gegen sie auf Laufspiel und Running Back Ahmad Bradshaw lief für 104 Yards und erzielte die persönliche Bestmarke von 3 Touchdowns.
Ein gutes Laufspiel ist die beste Art, Eli Manning davon abzuhalten, den Ball zum Gegner zu werfen.
Die Methode wirkte. Manning warf keinen Interception.
Das half, das Spiel durch ein Field Goal in letzter Sekunde mit 27:24 zu gewinnen und in der Tabelle an Washington vorbei auf Platz eins zu ziehen.

Die Raiders gewannen mit 24:17 gegen die Browns und müssen sich einen neuen Quarterback suchen.
Jason Campbell brach sich das Schlüsselbein und wird wenigstens vier Wochen, wenn nicht länger, ausfallen.
Kyle Boller ersetzte Campbell, aber hinter ihm ist nur noch Rookie Terrelle Pryor, dem Head Coach Jackson noch nicht so recht vertraut.

In der 16:20 Niederlage gegen die Patriots verstauchte sich Felix Jones den Knöchel.
Der Running Back der Cowboys spielte sowieso mit einer noch nicht ganz ausgeheilten ausgekugelten Schulter und könnte jetzt einige Zeit ausfallen.
Teambesitzer Jerry Jones wird jetzt wohl umdenken müssen, den er wollte Tashard Choice abgeben. Nun hat er wohl keine andere Wahl, als Choice vorerst zu behalten.

Wie bereits erwähnt, gibt es weiter einen Dreikampf um Platz eins in der nächsten Draft. Indianapolis, Miami und St. Louis verloren ihre Spiele wobei die Rams gleich auch noch ihren Quarterback verloren.
Sam Bradford hat sich den linken Knöchel verstaucht, und ob er gegen Dallas eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.
Als Neuzugang hätte er Brandon Lloyd als neuen Wide Receiver. Der wechselte von den Broncos zu den Rams und soll am Sonntag schon eingesetzt werden.

In Minnesota knallten trotz der derben 10:39 Niederlage gegen die Bears die Sektkorken.
Im letzten Viertel kam die Zukunft des Teams auf den Platz: Quarterback Christian Ponder.
Donovan McNabb hatte bis dahin nicht so wirklich schlecht agiert, aber er war nicht in der Lage, das Team in die Nähe der Bears Endzone zu führen.
Und wann, wenn nicht beim Stand von 36:10 für den Gegner, sollte man mal ausprobieren, was man noch auf der Bank sitzen hat?
Ponder machte seine Sache ausgezeichnet, wenn er das Spiel natürlich auch nicht mehr drehen konnte.
Er zeigte, daß er bereit ist, für die NFL, als er kluge Entscheidungen traf, wann er den Ball besser wegzuwerfen hatte, wann er laufen sollte, und wann er seine Wide Receiver punktgenau treffen konnte.
McNabb wurde von den Bears fünfmal gesackt, Ponder nicht einmal. In seiner kurzen Einsatzzeit vervollständigte er 9 seiner 17 Pässe für 99 Yards.
Die Zukunft hat begonnen.
Zwar glaubt McNabb, daß die Entscheidung, wer am nächsten Sonntag starten wird, zu seinen Gunsten ausfallen wird, aber es gibt ja auch Menschen, die glauben an Gott und den gibt's auch nicht.
Allerdings will Head Coach Leslie Frazier erst am Mittwoch seine Entscheidung bekanntgeben.
Aber, falls Ponder nicht verletzt wird im Lauf der Saison, dürfte McNabb sein letztes Spiel gespielt haben. Nach den Redskins und den Vikings wird es wohl kaum noch ein Team geben, das so blöd ist, ihn zu verpflichten.
Auf der anderen Seite hatten die Bears viel Umstellungen in der löchrigen O-Line gemacht, und sie wirkten. Jay Cutler wurde nur einmal gesackt und spielte eine gute Partie, in der er nicht jeden Grashalm im Stadion mit Namen kennenlernte.

16. Oktober 2011

Kurzberichte
addaiDie Indianapolis Colts reisten ohne Joseph Addai (Bild) nach Cincinnati.
Der Running Back hat eine Knieverletzung und kann nicht eingesetzt werden. Auch Left Tackle Anthony Castonzo und Defensive Tackle Drake Nevis bleiben verletzt Zuhause.
Damit erhöhen sich die Chancen der Colts bei einem weiteren direkten Mitbewerber um die erste Wahl in der nächsten Draft eine wichtige Niederlage zu kassieren.

Heute werden die Cowboys erfahren, wie gut ihnen die spielfreie Woche getan hat.
Allerdings hat Felix Jones bereits durchsickern lassen, daß die Zeit für die Heilung seiner Schulter nicht gereicht hat. Der Running Back klagt immer noch über Schmerzen in der Schulter, die er sich in Woche 2 gegen die 49ers ausgerenkt hat.
Jones hat zwar kein Spiel verpasst, konnte aber nur unter Mithilfe starker Schmerzmittel antreten.
Auch gegen die Patriots will er dabei sein, der Pharmaindustrie sei Dank.

15. Oktober 2011

Kurzberichte
MERIWEATHER-BRANDONEine Woche zum Abhaken erlebte Brandon Meriweather (Bild). Der Safety der Bears wurde nicht nur zur Zahlung einer Strafe von $25.000 verdonnert, sondern er muss auch ein Spiel aussetzen.
All das, weil er im Spiel gegen die Lions einen Gegenspieler zu spät attackiert hat.
Erst in der Woche zuvor musste er eine Strafe zahlen, weil er Panthers Wide Receiver Smith mit dem Helm voran angegriffen hatte.
Damit steht Meriweather jetzt ganz offiziell unter strenger Beobachtung der NFL, die sich über sein Verhalten sehr verstört zeigt. Jedes weitere Vergehen wird teurere Strafen und längere Suspendierungen nach sich ziehen.
Schon an seine Zeit im College hat man zumindest eine sehr negative Erinnerung. Als bei einem Spiel zwischen Miami und Florida International ein Kampf ausbrach, trat er auf einige am Boden liegende Spieler von Florida Intl. ein.

Noch mehr Probleme bei den Eagles.
Nachdem die hochgelobte Verteidigung sich bisher als Trauerspiel entpuppte, gibt es nun auch noch in der Offense einige Verletzungsprobleme. Die O-Line muss die Ausfälle von Jason Peters und King Dunlap verzeichnen. Left Tackle Peters hat eine Knieverletzung, die ihn einige Zeit außer Gefecht setzt und sein Ersatzmann Dunlap hat Schmerzen im Rücken, wegen denen er nicht trainieren konnte.
Philadelphia hat für das Spiel gegen Washington noch zwei gesunde Offensive Tackles, Todd Herreman und Winston Justice.

Die Bears wissen noch nicht, ob Julius Peppers gegen die Vikings antreten kann. Der Defensive End hat sich gegen die Lions das linke Knie verstaucht und hat die ganze Woche nicht trainiert.
Wer sich schon darauf gefreut hat, das Spiel zu sehen, den muss ich leider enttäuschen. Da die Neandertaler wieder ihre Keulen schwingen in ihren unsäglichen best of wer weiß wieviel Serien, müssen wir mal wieder in die Röhre sehen. ESPN America zeigt lieber wieder unsägliche Langeweile, statt echten Sport.

Die Redskins machen sich Sorgen um das Knie von DeAngelo Hall. Der Cornerback konnte die ganze Woche nicht trainieren.
Sein Einsatz gegen die Eagles ist fraglich.

Für Mike Wright ist die Saison beendet. Der Defensive Lineman der Patriots zog sich zum zweiten Mal in zwei Jahren eine Gehirnerschütterung zu und wurde vom Team auf die Verletztenliste gesetzt.

14. Oktober 2011

Jay Cutler ist angefressen.
cutler-jay-bears-2Der Quarterback der Bears musste in den letzten beiden Saisons 105 Sacks einstecken, eine schier unglaubliche Zahl.
Da darf man gefrustet sein.
Körperlich hätten diese Sacks weniger Spuren hinterlassen, als Mental, sagte er. Sie hätten dafür gesorgt, daß seine innere Uhr bei jedem Spielzug schneller abläuft, als sie eigentlich sollte. Er fühle sich in der Pocket sehr unsicher. Er würde meist mehr zur Seite und nach hinten schauen, ob er nicht schon wieder von einem Verteidiger gehetzt wird, als das Spielfeld herunter, um nach einem freien Receiver zu sehen.
Dadurch würde er den Ball auch dann etwas früher werfen, wenn er zufällig mal nicht gejagt wird.
Cutler (Bild) hat Mike Martz, den Offensive Coordinator, schon gebeten, Spielzüge zu entwerfen, bei denen er den Ball schneller abwerfen kann, denn seine Offensive Line ist nicht in der Lage, angreifende Verteidiger ausreichend lange von ihm fernzuhalten.
Doch Cutler weiß auch, daß weiterhin er im Mittelpunkt der Kritik stehen wird, nicht der löchrige Schweizer Käse, der ihn schützen soll.
Er ist der Quarterback, er bekommt die Kritik.
Und solange Cutler hinter dieser O-Line spielt, die nicht die Spur von Können aufweist, wird er noch viel Kritik einstecken müssen.

Kurzberichte
Wenn es mit dem Paßspiel sowieso nicht läuft, was macht man da am Besten?
Man lässt einen Wide Receiver gehen!
So jedenfalls wollen die Broncos es machen. Sie hören sich Angebote für ihren Pro Bowl Receiver Brandon Lloyd an. Wenn ihnen jemand eine dritte oder vierte Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft für Lloyd anbietet, dann kann er sofort wechseln.
Die Panthers und die Titans sollen schon ihr Interesse gezeigt haben.
Hauptgrund dafür, Lloyd wechseln zu lassen, ist die vertragliche Situation. Sein Vertrag läuft nach der Saison aus und die Broncos und Lloyd sind weit davon entfernt, sich auf eine Verlängerung zu einigen.
In dieser Saison verdient er $1,395 Millionen, was für einen Mann seines Kalibers eher wenig ist. In der letzten Saison führte er die Liga mit 1.448 Passyards an, und er fing 11 Touchdowns. Daß seine Gehaltsforderungen für die Zukunft weit über dieser Summe liegen, dürfte klar sein.
Zudem kommen die Receiver Demmaryuis Thomas und Eddie Royal zurück, die längere Zeit wegen Verletzungen pausieren mussten.
Und man erwartet, daß Denver verstärkt auf das Laufspiel setzen wird, jetzt, da Tim Tebow als Quarterback startet.
Warum man allerdings nicht mit Kyle Orton auf das Laufspiel gesetzt hat, sondern das erst nach dem Wechsel zu Tebow macht, gehört zu den Mysterien, die nie erklärt werden können.
Dazu hätte es keinen Quarterback Wechsel gebraucht.

Die Jets gaben Wide Receiver Derrick Mason an die Texans ab. Als Grund wurde angegeben, daß der erfahrene Spieler, der seit 15 Jahren in der Liga spielt, nicht die erhoffte Leistung erbracht hätte.
In dieser Saison fing er erst 13 Pässe für 115 Yards.
Daß Mason sich nach der Niederlage gegen die Ravens sehr despektierlich über die Leistungen seines eigenen Teams geäußert hatte, soll keinen Rolle bei dem Wechsel gespielt haben.

Eine Strafe, die man dieses mal ohne wenn und aber einsieht, muss Roman Harper bezahlen.
Der Safety der Saints stieß Panthers Wide Receiver Steve Smith in der Endzone mit einem sehr späten Angriff zu Boden.
Smith hatte schon gefeiert, als Harper ihn noch mit vollem Anlauf zu Boden knallte.
Dafür muss er $15.000 Strafe zahlen.

13. Oktober 2011

Kurzberichte
morgan-joshuaDer Angriff der 49ers musste einen herben Schlag einstecken. Für Joshua Morgan (Bild) ist die Saison beendet.
Der Wide Receiver hat sich gegen die Buccaneers das rechte Bein gebrochen.
Am Montag wurde er operiert. Seine Karriere ist durch die Verletzung nicht gefährdet. Zum nächsten Trainingscamp soll er wieder einsatzbereit sein.
Morgan fing in dieser Saison 15 Pässe für 220 Yards und 1 Touchdown. Fünf seiner Pässe fing er im Spiel gegen Tampa Bay.
Alex Smith wird in nächster Zeit den Großteil seiner Pässe zu Michael Crabtree und Ted Ginn jr. werfen, was den gegnerischen Verteidigungen die Arbeit erleichtern dürfte.

James Harrison hat mal wieder eine Ehrung bekommen.
Der Linebacker der Steelers wurde von seinen Spielerkollegen zum gemeinsten Spieler der Liga gewählt.
Der höchstbestrafte Spieler der letzten Saison bekam 287 Stimmen, das entsprach 35% der abgegebenen Stimmen.
Mit nur 15% landete der mörderische Ray Lewis von den Ravens abgeschlagen auf Platz zwei.
Insgesamt erhielten 68 verschiedene Spieler wenigstens eine Stimme und die Linebacker wurden mit 13 Spielern am meisten genannt.

Bei den Cowboys haben am Mittwoch die beiden Wide Receiver Miles Austin und Dez Bryant wieder voll mittrainiert.
Damit dürfte einem Einsatz der beiden am Sonntag gegen die Patriots nichts mehr im Wege stehen.
Brauchen werden die Cowboys jeden Mann, besonders, die, die Pässe fangen können... wenn Quarterback Tony Romo zufällig mal einen Pass zu einem eigenen Mitspieler werfen sollte.

Die besten Spieler der Woche 5

AFC
OFFENSE: QB BEN ROETHLISBERGER, PITTSBURGH STEELERS
24 von 34 Pässe für 228 Yards, 5 Touchdowns
Seine 7. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S GEORGE WILSON, BUFFALO BILLS
11 Tackles, 3 abgewehrte Pässe, 1 Interception
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K SEBASTIAN JANIKOWSKI, OAKLAND RAIDERS
4 von 4 Field Goals, 1 Extrapunkt
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: RB ADRIAN PETERSON, MINNESOTA VIKINGS
29 Läufe für 122 Yards, 3 Touchdowns
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB PATRICK WILLIS, SAN FRANCISCO 49ERS
18 Tackles, 1 eroberter Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K MASON CROSBY, GREEN BAY PACKERS
4 von 4 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkte
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

12. Oktober 2011

Kurzberichte
bigbenundballDie Teambesitzer der NFL haben sich mal wieder zusammengesetzt und einiges beschlossen.
So haben sie zugestimmt, weiter Spiele in London abzuhalten. Bis 2016 soll es jedes Jahr wenigstens ein Spiel in der Englischen Hauptstadt geben. Ob es, wie von Commissioner Goodell gewünscht, auch ein zweites Spiel jährlich geben wird, wurde noch nicht beschlossen.
Man hat sich vorgenommen, möglichst nur solche Teams nach London zu schicken, die ihre Heimspiele eh nicht ausverkaufen können, wie Tampa Bay, Oakland, Jacksonville, San Diego usw.
Beim Rennen um den Austragungsort des Super Bowls 2015 gab es nur zwei Teilnehmer, Tampa Bay und Phoenix. Phoenix gewann.
Die Teambesitzer dachten auch schon ein bißchen weiter in die Zukunft, nämlich an Super Bowl 50. Dieses Jubiläum soll in Los Angeles stattfinden, wo auch der erste Super Bowl 1967 abgehalten wurde, der damals noch World Championship Game AFL vs. NFL hieß.

Die Indianapolis Colts holten Running Back Darren Evans aus dem Trainingsteam in den Mannschaftskader. Das wurde nötig, da sich Joseph Addai gegen die Chiefs an der Kniesehne verletzte und noch nicht feststeht, wie lange er ausfallen wird.

Browns Defensive End Marcus Bernard war mit seinem Motorrad zu schnell unterwegs und baute einen Unfall.
Er überfuhr vier Fahrspuren und prallte in eine Leitplanke. Dann flog er etwa 40 Meter durch die Luft und kann sich glücklich schätzen, daß er sich nur die Hand brach. Seine Maschine fuhr ohne ihn noch über 100 weiter, bevor sie zum Stillstand kam.
Die Polizei zeigte Bernard an, weil er unter dem Einfluß von Rauschmitteln stand und sich rücksichtslos im Straßenverkehr verhalten hat.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Tim Tebow ist der neue Starter der Broncos... zunächst.
Da Denvers Offense unter der Leitung von Quarterback Kyle Orton nichts zustande brachte, setzt Head Coach Jon Fox auf Tebow, sehr zur Freude der Fans, die schon lange seinen Einsatz fordern.
Zwar wird auch Tebow den müden Passangriff der Broncos nicht viel weiter nach vorne bringen, aber seine Möglichkeit, selber mit dem Ball zu laufen, wird helfen. Dazu war Orton überhaupt nicht im Stande. Bisher vervollständigte er in dieser Saison nur 59% seiner Pässe für 979 Yards, erzielte 8 Touchdowns und warf 7 Interceptions.
Denver hat eine Bilanz von 1-4 Siegen und warum soll man es nicht mit einem Quarterbackwechsel versuchen, um aus dem Keller zu klettern?
Weiter runter geht's ja nicht mehr.

Die Buccaneers bekommen Tanard Jackson zurück. Der Safety war ein Jahr suspendiert, weil er verbotene Substanzen eingenommen hatte.
Ab sofort darf er wieder mit dem Team trainieren, und die Bucs haben zwei Wochen Zeit, ihn in den 53 Mann Kader aufzunehmen.

Die Verteidigung der Giants wurde am Dienstag weiter dezimiert.
Defensive Tackle Jimmy Kennedy wurde vier Wochen suspendiert, weil er verbotene Substanzen eingenommen hat.
Nach dem 13. November darf er wieder eingesetzt werden.

11. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 5 - MNF und mehr
cutler-jay-bears20026 Strafen der beiden Teams für 198 Yards machten das Ansehen des Monday Night Spiels etwas mühsam.
Bären gegen Löwen, das klang wie ein Vorkampf zu Spartacus, dem Gott der Arena, der den Sand mit Blut tränkt. Und so musste sich Jay Cutler (Bild) während des Spiels auch fühlen. Der arme Quarterback der Bears spielt hinter der beschissensten O-Line, die ich in meinen 30 Jahren, die ich jetzt die NFL verfolge, erlebt habe. Bei jedem Spielzug musste er um sein Leben rennen und auch noch dafür sorgen, daß seine Pässe ankamen. Eine übermenschliche Aufgabe, die er hervorragend meisterte. Daß dabei nicht allzuviel zählbares herausspringen konnte, leuchtet ein.
Die Lions nutzten diese eklatante Schwäche aus, und boten ihren Fans, die das Stadion bis auf den letzten Platz füllten, den fünften Sieg in dieser Saison.
Als sie zuletzt 5-0 in eine Saison starteten, 1956, war noch nicht mal ich geboren, geschweige denn, die meisten Zuschauer im Stadion.
Und die Zuschauer haben das erste Monday Night Spiel der Lions seit einem Jahrzehnt genossen. Bereits um 7:00 Uhr morgens wurden die ersten Fans auf dem Parkplatz gesichtet, die ihre Grills aufbauten.
Was wird erst in Detroit los sein, am Thanksgiving Day, wenn die Packers kommen, das andere bisher noch ungeschlagene Team?
Bis dahin ist ja noch etwas Zeit, und erst einmal wird der nicht so sehr überzeugende 24:13 Sieg über Chicago gefeiert was das Zeug hält.

Kurzberichte
In Philadelphia läuten die Alarmglocken, und Head Coach Andy Reid denkt über Konsequenzen nach.
Er will seinen großen Fehler, den er mit der Ernennung des Offensive Line Coaches Juan Casillo zum Defensive Coordinator gemacht hat, korrigieren.
Reid wird wohl irgendwie realisiert haben, daß zwischen Offense und Defense wohl doch kleine aber nicht unbeträchtliche Unterschiede bestehen.
Die überbewertete und unterdurchschnittlich agierende Verteidigung zeichnet sich vor Allem durch armseliges Tackling aus.
Aus diesem Grund will er einen Berater für die Defense anheuern, die dem ehemaligen Offensive Line Coach beibringt, worauf es in der Verteidigung ankommt.
Am Sonntag geht es gegen das Spitzenteam der NFC East, die Redskins, bevor die Eagles dann ihre Freiwoche haben.

Die Buccaneers haben nicht nur das Spiel gegen die 49ers in Rekordhöhe verloren, sondern auch zwei wichtige Spieler.
Running Back LeGarrette Blount verletzte sich am Knie und Defensive Tackle Gerald McCoy erwischte es am Knöchel.
Wie lange die beiden ausfallen, steht noch nicht fest.

Die Texans haben nicht nur das Spiel gegen die Raiders verloren, sondern auch einen ihrer wichtigsten Spieler.
Linebacker Mario Williams wird für den Rest der Saison wegen eines gerissenen Brustmuskels ausfallen.

Bills Wide Receiver Donald Jones wird etwa vier bis sechs Wochen ausfallen.
Er verletzte sich im ersten Viertel gegen die Eagles, als er einen Pass über sieben Yards fing.
Mit Roscoe Parrish und Marcus Easley fehlen den Bills schon zwei Wide Receiver, die für den Rest der Saison verletzt ausgefallen sind.

10. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 5
rodgers-aaron200Zuerst sah es so aus, als würden die Packers in Atlanta unter die Räder kommen.
Zwei Angriffsserien für die Falcons, zwei Touchdowns.
Aber als die Verteidigung der Packers dann endlich mitbekam, daß da ein Spiel stattfindet, beteiligten sie sich daran und das war es für Atlanta.
Von da an spielten nur noch die Packers und an Ende konnte Atlanta froh sein, nur 25 Punkte kassiert zu haben.
Dieser 25:14 Sieg für Green Bay war der elfte Sieg in Folge und sie sind zusammen mit ihrem ärgsten Verfolger Detroit die einzigen ungeschlagenen Teams in dieser Saison.
Detroit spielt in dieser Nacht noch gegen die Bears und könnte dort unerwarteterweise verlieren.

Ein anderes Spitzenspiel in der NFC sah die Buccaneers und die 49ers (hüstel).
Beide Teams hatten vor dem Spiel 3-1 Siege auf dem Konto und die Bühne war bereitet für ein munteres Spiel.
Doch diejenigen, die in den Buccaneers ein wettbewerbsfähiges Team entdeckt haben wollen, wurden hart auf den Boden der Tatsachen geschleudert.
Ganze DREI Punkte konnte Tampa Bay erzielen, während die 49ers 48 auf die Anzeigetafel brachten.
San Francisco hat nun 4-1 Siege und so langsam muss man sich wohl an den Gedanken gewöhnen, daß die tatsächlich so gut sein könnten, wie der Tabellenstand aussagt.
Nächste Woche müssen sie gegen die Lions antreten, ein weiteres Überraschungsteam, das ernstgenommen werden muss. Dann wird man wohl sehen, ob die Niners wirklich für voll genommen werden müssen.
Trotz des Sieges gab es einen Wermutstropfen, denn Niners Wide Receiver Joshua Morgan verletzte sich am rechten Bein und könnte einige Zeit ausfallen.
Die 3:48 Niederlage war übrigens die höchste in der Geschichte der Bucs.

Im Rennen um Andrew Luck belegen die Colts weiterhin einen der Vorderen Plätze.
Gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Kansas City konnten sie eine wichtige Niederlage verbuchen.
Zwar kamen sie ernsthaft in Gefahr das Spiel zu gewinnen, aber letztlich behielten die Chiefs mit 28:24 knapp die Oberhand und verloren etwas Boden im Rennen um die erste Wahl in der nächsten Einberufung.
Die Chiefs haben nun bereits zwei Siege auf dem Konto, während die Colts weiter sieglos dastehen.
Allerdings haben die mit den ebenfalls noch sieglosen Rams und Dolphins zwei ernsthafte Konkurrenten an den Hacken.
Allerdings kommt Indis Quarterback Curtis Painter langsam in einen Rhythmus. Er vervollständigte 15 seiner 27 Pässe für 277 Yards, 2 Touchdowns und blieb ohne Interception.
Bereits im ersten Viertel verletzte sich Running Back Joseph Addai am rechten Knie und konnte nur noch zusehen.

„Tebow, Tebow“, schallte es wieder durch das Stadion der Broncos, als die zahlenden Fans erneut den hilflosen Aktionen von Quarterback Kyle Orton zusehen mussten.
Zur Halbzeit hatte es dann auch Head Coach John Fox endlich geschnallt und ließ den Stümper auf der Bank platznehmen. Er hatte bis dahin 6 von 13 Pässen für 34 Yards vervollständigt und 1 Interception geworfen. San Diego führte mit 23:10.
Tebow kam, sah, und inspirierte seine Mitspieler. Er wirkte etwas eingerostet, so monatelang ohne Spielpraxis, aber er vervollständigte 4 seiner 10 Pässe für 79 Yards und 1 Touchdown. Einen Touchdown lief er noch selber, aber es reichte nicht mehr, um das Spiel gegen die Chargers noch herumzureißen. Ein letzter Pass von ihm aus 29 Yards in die Endzone der Chargers wurde von der Verteidigung zu Boden geschlagen, als die Uhr auf Null sprang.
San Diego gewann letztlich knapp und glücklich mit 29:24.

Mit unerwartet viel Gegenwehr bekamen es die Saints in Carolina zu tun.
Die Offense der Panthers brachte 27 Punkte zustande und schenkten den Saints die drei Punkte, die die mehr erzielten.
New Orleans kam kurz vor Ende der ersten Halbzeit bis an die 28 der Panthers. Es waren nur noch acht Sekunden auf der Uhr und die Saints hatten keine Auszeit mehr. Schnell schickte Head Coach Payton das Field Goal Team auf den Platz, doch die Zeit lief unerbittlich runter.
Da sprang ihnen Panthers Head Coach Ron Rivera helfend zur Seite und nahm zwei Sekunden vor Ende der Halbzeit eine Auszeit, weil er dachte, daß sein Team mehr als 11 Spieler auf dem Platz hatte.
Die Saints nahmen das Geschenk dankend an, erzielten das Field Goal und gewannen am Ende mit 30:27, einem Field Goal Unterschied.

Einen Sieg für Al Davis sicherten sich die Raiders gegen die Texans.
Beim Stand von 25:20 für Oakland waren noch fünf Sekunden zu spielen und die Texans standen an der fünf der Raiders.
Quarterback Matt Schaub lief nach links raus und warf einen Pass in die Endzone, der Jacoby Jones erreichen sollte. Doch Safety Michael Huff sprang dazwischen, fing den Ball ab und sicherte den Sieg.

Auch die Eagles konnten die Bills nicht stoppen.
Michael Vick warf vier Interceptions und hatte damit großen Anteil an der erneuten Niederlage des Dream Teams, das nicht mehr Dream Team genannt werden möchte.
In Philadelphia laufen bei den Sportradiostationen die Drähte heiß und die meisten Anrufer fordern: „Bringt mir den Kopf von Andy Reid.“
Der Head Coach hat seine positive Reputation in der Stadt der brüderlichen Liebe vollends verloren.
Philadelphia krebst mit 1-4 Siegen weiter am Ende der Tabelle herum, während Buffalo mit 4-1 Siegen langsam an die Playoffs denkt.

Noch vor dem Spiel setzte die Studiocrew von Sunday NFL Countdown fast vollzählig auf einen Sieg der Titans. Nur einer von den Fünfen setzte auf Pittsburgh und hatte als einziger Recht.
Die Steelers spielten sich den Frust über die vielen Verletzten und die bisherigen Niederlagen von der Seele und Tennessee war zur falschen Zeit im falschen Stadion.
Big Ben trug mit fünf Touchdownpässen zu einem Großteil der 38 Punkte Pittsburghs bei, während die Defense Tennessee nur 17 Punkte erlaubte.
Head Coach Tomlin hatte sein Team vor dem Spiel aufgefordert, endlich wieder echten Steelers-Football zuspielen, und seine Worte fanden Gehör.

09. Oktober 2011

Al Davis ist tot
davis-al-logoDer Besitzer der Oakland Raiders starb am Samstag im Alter von 82 Jahren. Die Todesursache wurde noch nicht bekanntgegeben
Das Team bleibt in den Händen der Familie, denn vor seinem Tod verfügte Davis, daß seine Frau Carol und sein Sohn Mark die Raiders weiter führen.
Al Davis riet den beiden bereits 2006, daß sie sich an ehemalige Spieler und Trainer des Teams wenden sollten, um sich Rat zur Führung des Clubs zu holen.
Besonders den ehemaligen Head Coach und langjährigen TV-Kommentator John Madden hob er dabei heraus.
Er sei sich sicher, sagte er damals, daß Madden gerne helfen würde, die Raiders zu leiten.
Al Davis war eine der schillerndsten Figuren in der NFL.
Er wurde auch im hohen Alter noch Coach Davis genannt, weil er seine Karriere bei den Raiders als Head Coach in den frühen Jahren begann, als er gerade 33 Jahre alt war.
Mit 36 Jahren war er bereits Commissioner der American Football League. Zum Mehrheitseigner der Raiders wurde er mit 47 Jahren.
Davis ganzes Sein drehte sich um Football und sein Team.
Es gab aber etwas, beziehungsweise jemanden, der für ihn wichtiger war, als die Raiders... die Familie.
Als seine Frau 1979 einen Herzinfarkt erlitt und in ein Koma fiel, war er Tag und Nacht an ihrer Seite und ließ die Raiders links liegen. Er schlief in einem Lagerraum des Krankenhauses und verließ es nicht, bis der Zustand seiner Frau sich auf wunderbare Weise verbesserte.
Sein Ego erlitt 1966 einen Rückschlag. Zu den Gesprächen um den Zusammenschluß der AFL und der NFL wurde er nicht eingeladen. Die führten Tex Schramm aus Dallas und Lamar Hunt aus Kansas City.
Um sein Unternehmen zu führen legte er sich mit Allen und Jedem an und verbrachte oft genauso viel Zeit im Gerichtssaal, wie im Stadion.
Abgesehen von seinen drei Super Bowl Titeln, die er mit den Raiders holte, erzielte er 1982 seinen größten Sieg. Er erzwang vor Gericht, daß die Raiders ohne die nötige Zustimmung der anderen Clubbesitzer nach Los Angeles umziehen durften.
Seine absolutistische Herrschaft als Besitzer, General Manager, Personalchef und heimlicher Head Coach in Personalunion rächte sich in den letzten Jahren.
Die Raiders begannen einen sportlichen Abstieg, den man alleine an Al Davis festmachen konnte. So wie es mit seiner Gesundheit bergab ging, ging es auch mit dem Team bergab. Er holte die falschen Head Coaches und rekrutierte die falschen Spieler. Seine fehlende Einsicht konnte man fast schon als Altersstarrsinn bezeichnen.
Doch all das das kann seine Erfolge, die er für die Raiders, die AFC, die NFL erzielte, nicht schmälern.
Al Davis wird immer als einer der mächtigsten und einflußreichsten Männer der Liga Erinnerung bleiben.

08. Oktober 2011

Kurzberichte
jacobs-brandonDie Giants bangen um den Einsatz von Brandon Jacobs (Bild).
Der Running Back hat eine Bänderdehnung im Knie und verpasste die letzten drei Trainingstage.
Sein Einsatz gegen die Seahawks ist fraglich.

Frank Gore sagte in einem Interview, daß die Eagles gegen die 49ers aufgegeben hätten.
Für den Running Back der 49ers sind die Eagles kein Dream Team, sondern ein Team, das den Kopf in den Wolken hat und kein Verlangen danach hat, zu kämpfen.
In der zweiten Halbzeit wäre sein Team aus der Kabine gekommen, und sie hätten den Eagles Schlag um Schlag verpasst. Die Niners hätten ihnen den Widerstand herausgeprügelt.
Dem widerspricht Michael Vick. Der Quarterback der Eagles hatte schon Anfang der Woche gesagt, daß ihm das Etikett des Dream Teams gar nicht gefällt, aber daß seine Mannschaft aufgegeben hätte, wäre weit hergeholt.
Er selbst habe z. B. Pässe für 416 Yards geworfen, so viele wie noch nie in seiner Karriere, aber es habe halt nicht gereicht.

07. Oktober 2011

Kurzberichte
henne-chad4Für Chad Henne (Bild) ist die Saison beendet. Der Quarterback muss an seiner linken Schulter operiert werden und wird in dieser Saison nicht mehr zurückkommen.
Es ist fraglich, ob er überhaupt noch mal zu den Dolphins zurückkommen wird.
Um einen Ersatzmann für ihn zu finden, hat man ganz tief in die Mottenkiste gegriffen und Sage Rosenfels herausgezogen. Der hat 12 Starts in der NFL auf seinem Konto, 10 davon zwischen 2007 und 2008 für die Texans.
Die Verhandlungen mit David Garrard und Jake Delhomme verliefen ergebnislos.

Jeremy Shockey hat eine leichte Gehirnerschütterung. Davon will der Tight End der Panthers sich aber nicht von einem Einsatz gegen sein altes Team abhalten lassen.
Er knabbert immer noch hart daran, daß die Saints ihn nach der letzten Saison einfach so abgeschoben haben.
Shockey plagt sich seit dem ersten Saisonspiel auch noch mit einem gebrochenen Finger herum, der ihn bisher aber nicht von einem Einsatz abhalten konnte.
Und den Saints will er beweisen, daß sie ihn besser hätten behalten sollen.

„Are You ready for some Football?“
Hank Williams Jr. Ist es nicht mehr!
ESPN hat ihn gefeuert, nachdem Williams Präsident Hussein Obama mit Hitler verglichen hat.
Der Sänger sieht die Sache etwas anders. Auf seiner Internetseite lässt er seine Fans wissen, daß er von sich aus gekündigt hat.
Sei es wie auch immer, der altbekannte, und mittlerweile auch völlig ausgelutschte, Vorspann beim Monday Night Spiel wird sich ändern.
Ob der Sender überhaupt einen ähnlichen Vorspann produzieren lässt, ist fraglich. In dieser Saison jedenfalls nicht mehr.

Und auch der letzte Spieltag machte die Liga wieder reicher und einige Spieler ärmer.
Am Teuersten war es für Anthony Davis. Der Tackle der 49ers muss eine Strafe von $25.000 zahlen, weil er Eagles Defensive End Babin ein Bein gestellt hat.
Babin selber muss $15.000 zahlen, weil er Niners Quarterback Alex Smith zu spät attackiert hat.

In Pittsburgh ist langsam Land unter.
Jetzt konnte auch Running Back Rashard Mendenhall zwei Tage in Folge nicht trainieren. Er hat Probleme mit der Kniesehne.
Isaac Redman bereitet sich an seiner Stelle mit dem ersten Angriff auf das Spiel gegen die Titans vor.

Bei den Chargers ist der Einsatz von Vincent Jackson gefährdet.
Der Wide Receiver hat Probleme mit der Kniesehne und konnte zwei Tage in Folge nicht trainieren.
Sein Ausfall würde das Team sehr schwächen.

Bei den Patriots meldeten sich drei Verletzte wieder als Einsatzbereit zurück.
Defensive Tackle Albert Haynesworth, Defensive Lineman Mike Wright und Tight End Aaron Hernandez konnten wieder trainieren und sich auf die Jets vorbereiten.
Allerdings konnten einige Schlüsselspieler nicht am Training teilnehmen, Wide Receiver Julian Edelman, Running Back Danny Woodhead, Linebacker Jerod Mayo und Tackle Sebastian Vollmer, die alle angeschlagen sind.

06. Oktober 2011

Von wegen Dream Team
vickNach drei Niederlagen in Folge erklärte Eagles Quarterback Michael Vick (Bild) die Sache mit dem Dream Team für beendet.
Das Team hatte in der Zeit nach der Aussperrung Spieler, besonders für die Defense eingekauft, die auf dem Papier wie gestandene Stars aussahen, sich in Wirklichkeit aber nur als Papiertiger entpuppten.
Schuld daran ist auch falsches Coaching, denn Head Coach Andy Reid und seine Assistenten aus der Abwehrabteilung haben teilweise keine Ahnung, wie man die eingekauften Leute richtig einsetzt. Besonders die ach so hochgelobten Cornerbacks Nnamdi Asomugha und Dominique Rodgers-Cromartie haben bisher überhaupt keine Leistung gezeigt. Kein Quarterback hat Angst, in ihre Richtung zu werfen.
Nachdem der von den Titans gekommene Ersatz- Quarterback Vince Young einen Blick auf die Namen der Spieler, die dort ihre Arbeit verrichten sollten, geworfen hatte, rief er spontan aus, daß sei ja ein Dream Team. Für einige Reporter, die in seiner Nähe standen, ein gefundenes Fressen, der Mythos war geboren.
Nur kurze Zeit später hat er sich nun ganz von selber zerstört.
Eher sind die Eagles ein Albtraumteam, denn mit nur einem Sieg aus vier Spielen stehen sie auf dem letzten Platz ihrer Division, noch hinter Dallas, das dort eigentlich hingehört.
Deshalb würde Michael Vick es begrüßen, wenn man den Eagles das Etikett, das sie selber nie haben wollten, wieder abnehmen würde.

Kurzberichte
Die Steelers sind in der O-Line dermaßen verletzungsgeplagt, daß sie ehemalige Spieler wieder verpflichten müssen.
Am Dienstag holten sie Tackle Max Stark wider in den Kader, der kurz nach dem Ende der Aussperrung gefeuert wurde.
Starks spielte sieben Jahre für die Steelers und gewann zwei Super Bowls mit ihnen. Einen Großteil der Saison 2010 verpasste er wegen einer Nackenverletzung.

Die Knieverletzung von Texans Wide Receiver Andre Johnson entpuppte sich als angerissene Kniesehne, die operiert werden musste.
Nach optimistischen Schätzungen könnte er am 23. oder 30. Oktober wieder einsatzbereit sein.

Die besten Spieler der Woche 4

AFC
OFFENSE: RB ARIAN FOSTER, HOUSTON TEXANS
30 Läufe für 155 Yards, 1 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB JARRET JOHNSON, BALTIMORE RAVENS
3 Tackles, 1 abgewehrter Pass, 1 eroberter Fumble, den er über 26 Yards zum Touchdown zurücktrug
in seiner neunten Saison ist das erst Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K RYAN SUCCOP, KANSAS CITY CHIEFS
5 von 5 Field Goals, 1 Extrapunkt
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: AARON RODGERS, GREEN BAY PACKERS
29 von 38 Pässe für 408 Yards, 4 Touchdowns, 1 Interception, 36 Laufyards, 2 Lauftouchdowns
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN ORAKPO, WASHINGTON REDSKINS
5 Tackles, 2,5 Sacks
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: PR-KR DEVIN HESTER, CHICAGO BEARS
1 Puntreturn über 69 Yards zum Touchdown , 1 Kickoffreturn über 73 Yards zum Touchdown
Seine 10. Auszeichnung zum Spieler der Woche

05. Oktober 2011

Kurzberichte
henne-chad4Die Dolphins suchen einen Ersatz für Chad Henne.
Der Quarterback hat sich am Sonntag an der Schulter verletzt und könnte einige Zeit ausfallen, obwohl er nicht an der Schulter seines Wurfarms verletzt ist.
Henne selber ist überzeugt, daß er spielen kann, aber die Ärzte sehen das nicht so optimistisch.
Deshalb sind die Dolphins auf Einkaufstour.
Sie haben David Garrard oder Jake Delhomme im Auge, wollen aber nicht allzuviel Geld ausgeben, da sie in der laufenden Saison bestimmt auch noch einen neuen Head Coach brauchen, der bezahlt werden muss.
Garrard hätte in dieser Saison Anspruch auf $9 Millionen gehabt, wenn die Jaguars ihn nicht gefeuert hätten. Viel weniger würde er wohl nicht akzeptieren.
So heißt es denn auch, daß die Verhandlungen mit beiden Kandidaten zäh verlaufen.

Andre Johnson hat sich gegen die Steelers am Knie verletzt.
Der Wide Receiver der Texans verletzte sich ohne Fremdeinwirkung im zweiten Viertel des Spiels und könnte einige Wochen ausfallen.
An seiner Stelle soll Jacoby Jones starten.

In Pittsburgh geht man mittlerweile fest davon aus, daß Big Ben mit seinem verstauchten Fuß kein Spiel verpassen wird.
Anders sieht es bei James Harrison aus.
Der Linebacker hat einen gebrochenen Augenhöhlenknochen und muss operiert werden.
In seiner Abwesenheit wird Lawrence Timmons seine Position übernehmen.

04. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 4 - Monday Night und mehr
painter-curtisDie Buccaneers nutzten ihre Chance, sich einem großen Publikum positiv zu präsentieren. Zum ersten Mal seit drei Jahren spielten sie mal wieder in einem Monday Night Spiel und sogar das Stadion war ausverkauft.
Mit dem Gegner hatten sie natürlich Glück, denn die Colts ohne Peyton Manning sind halt nur ein unterdurchschnittliches Footballteam.
Aber Indianapolis wehrte sich gut gegen einen keineswegs überzeugenden Gegner, und ging sogar mit 10:0 in Führung.
Aber selbst gegen ein so schwaches Team wie Tampa Bay konnten sie nicht ihren ersten Saisonsieg erringen und bleiben mit 0-4 Siegen weiter im tiefen Keller der Liga.
Colts Quarterback Curtis Painter (Bild) spielte recht solide und warf einige Bälle, die seine Receiver nicht fangen konnten, obwohl sie auf den Punkt ankamen.
Die Verteidigung, die noch gegen die Steelers zu überzeugen wusste, bekam die harmlose Offense der Bucs nicht in den Griff, und Running Back LeGarrette Blount lief für 127 Yards, darunter im letzten Viertel den entscheidenden Touchdown über 35 Yards zum 24:17.
Dieser Sieg war mehr als glücklich und schmeichelhaft, doch ein Sieg ist ein Sieg und für die Colts war es wieder ein Arbeitstag ohne Erfolgserlebnis.
Ganz im Gegenteil, Defensive Tackle Eric Foster renkte sich den rechten Knöchel aus und blieb über Nacht im Krankenhaus. Nach letzten Informationen muss er operiert werden und fällt längere Zeit aus.

Wer sich gewundert haben sollte, warum vor dem Spiel nicht das berühmte aber ausgelutschte „Are You ready for some Football“ über den Sender ging, dem sei es hier erklärt.
Hank Williams hat auf dem konservativen Sender FOX News seine Meinung über ein Golfspiel gesagt, zu dem sich Präsident Hussein Obama und der Sprecher des Repräsentantenhauses John Boehner getroffen haben.
Nach Williams Meinung wäre das so, als wenn sich Israels Präsident Benjamin Netanyahu und Adolf Hitler zum Golfen getroffen hätten.
Mit diesem extremen Vergleich habe er nur aufzeigen wollen, wie dämlich er es fand, daß sich zwei Leute aus völlig verfeindeten politischen Lagern zu einem freundlichen Spiel trafen, erklärte er später.
ESPN reagierte prompt und strich das Intro von Williams, das seit 1991 vor jedem MNF Spiel erklingt. Das zeigt, daß man auch in den USA seine Meinung nur noch dann frei äußern darf, wenn es dem politisch korrekten Pack gefällt.
Ob ESPN ganz von Williams abrückt, der seit den frühen Neunziger Jahren den Titelsong beisteuert, hat der Sender noch nicht entschieden.

Wo wir gerade bei Musik sind, die Halbzeitshow im nächsten Super Bowl soll Madonna bestreiten.

Der Superdome in New Orleans bekommt einen Namenssponsor: Mercedes Benz.
Für 10 Jahre will der weltbekannte Konzern die Namensrechte an dem frischrenovierten Stadion mieten. Über die Kosten wurde nichts verlautbart.

Die Verletzung, die sich Ben Roethlisberger an seinem linken Fuß zugezogen hat, ist weniger schlimm, als befürchtet.
Der Fuß ist nicht gebrochen, sondern nur böse verstaucht.
Gegen die Titans will Big Ben auf jeden Fall antreten.

Zum zweiten Mal in zwei Wochen verloren die Jets einen Spieler wegen einer Achillessehnenverletzung.
Im Spiel gegen die Ravens erwischte es Linebacker Bryan Thomas, und für ihn ist die Saison beendet.
Thomas hatte in den ersten drei Spielen der Saison 14 Tackles und führte letztes Jahr die Jets mit sechs Sacks an.

Roger Goodell ist froh darüber, daß seine Bemühungen, dem Spiel durch viele Strafen die Härte zu nehmen, nicht zu Zuschauereinbußen geführt haben.
Für den Commissioner der NFL steht die Sicherheit der Spieler ganz oben auf der Agenda. Davon will er keinen Spaltbreit abweichen.
Er zeigte sich erfreut, daß trotz der Aussperrung und der strengeren Regeln, die Popularität der Liga weiter gewachsen ist, wie Umfragen und Einschaltquoten beweisen.
Die Kritiker, die einen Rückgang der Popularität vorausgesagt hätten, hätten Gott sei Dank nicht rechtbehalten.
Das lässt ihn an weitere Regeländerungen denken. So will er z.B. demnächst den Linespielern verbieten, sich im Dreipunktestand aufzustellen. Es soll ihnen also verboten werden, eine Hand am Boden zu haben. Sie sollen sich demnächst nur aufrecht im Zweipunktestand an der Line aufstellen dürfen, ohne eine Hand am Boden zu haben.

03. Oktober 2011

Die NFL 2011 - Woche 4
romo-staffordDas erste Viertel ist vorüber und so ein wenig trennt sich schon die Spreu vom Weizen.
Es gibt nur noch zwei ungeschlagene Teams in der NFL, recht wenig für diesen frühen Zeitpunkt in der Saison. Beide Teams kommen aus der NFC North und es sind Green Bay und... die Detroit Lions.
Die Lions hatten am gestrigen Sonntag zwei Quarterbacks mit der Nr. 9, Matthew Stafford und Tony Romo. Zwar spielte der Quarterback der Cowboys in der ersten Halbzeit für Dallas und warf drei Touchdowns, aber in der zweiten Halbzeit wechselte er die Seiten und warf drei Interceptions, von denen zwei sofort zu Touchdowns zurückgetragen wurden.
Es bleibt also dabei Tony Romo bleibt eine Niete, Flasche, Versager.
In diesem Spiel schrieb Dallas erneut negative Teamgeschichte. Noch nie seit ihrer Gründung hatten sie ein Spiel verloren, in dem sie mit 24 Punkten geführt haben, aber sie hatten ja auch noch nie einen so grottenschlechten Quarterback.
Den Lions reichte ein Matthew Stafford, der durchschnittlich spielte und die Defense den Sieg sichern ließ. Er vervollständigte nur 21 seiner 43 Pässe für 240 Yards, 2 Touchdowns bei 1 Interception.
Am Ende behielten die Lions mit 34:30 knapp die Oberhand und blieben weiter ungeschlagen.

Im Spiel der Jets gegen Baltimore wurde NFL Geschichte geschrieben. Beide Teams erzielten zusammen fünf Touchdowns durch Returns. Viermal trugen die Verteidigungen eroberte Bälle direkt in die Endzone des Gegners und Joe McKnight steuerte einen Kickoffreturn über 107 Yards für die Jets bei.
Das ist neuer NFL Rekord.
Tatsächlich hatten die Angriffsreihen in diesem Spiel nichts zu melden. Zu stark waren beide Verteidigungen.
Die Ravens haben erneut bewiesen, daß sie ihren mal wieder hilflosen Angriff nicht brauchen, um zu siegen. Das 34:17 geht voll auf das Konto der Defense.

Denver gegen Green Bay, das Spiel hatte schon im Vorfeld das Etikett „Langeweiler“ anhängen und so kam es auch.
Erwähnenswert ist das Spiel nur, weil Aaron Rodgers einen Wahnsinnstag hatte.
Zum niemals auch nur ansatzweise gefährdeten 49:23 Sieg steuerte er 408 Passyards bei, eine persönliche Bestmarke, warf vier Touchdownpässe und lief selber zweimal in die Endzone.
Auf der anderen Seite spielten die Broncos wie die Broncos so so spielen, wenn sie so spielen. Schwamm drüber.

Die Eagles sind also ein Dream Team?
Nur in ihren Träumen!
Gestern vergeigten sie gegen die 49ers einen 20 Punkte Vorsprung in der zweiten Halbzeit.
Nach sechs Minuten in der zweiten Halbzeit gingen sie 23:3 in Führung, gegen ein Team, das man eigentlich damit am Rande der Niederlage haben sollte.
Aber es kam anders.
Gegen die ach so hochgelobte Verteidigung der Eagles warf Niners Quarterback Alex Smith noch zwei Touchdownpässe und drei Minuten vor Spielende lief Running Back Frank Gore aus 12 Yards zum entscheidenden Touchdown in die Endzone.
Der Extrapunkt von David Akers saß, und San Francisco ging als 24:23 Sieger aus dem Stadion.
Damit bleibt Philadelphia weiter auf dem letzten Platz der NFC East noch hinter Dallas, während die 49ers mit 3-1 Siegen die NFC West anführen.

Sind die Steelers so schlecht, oder die Texans so gut?
Wie so oft stimmt beides ein bißchen.
Pittsburghs Defense ist nur noch ein alternder Schatten früherer Tage und die O-Line kann Big Ben nicht ausreichend schützen.
Auf der anderen Seite muss man die Texans in dieser Saison wirklich ernstnehmen und sie zu den Playoffaspiranten zählen.
Sie sackten Ben Roethlisberger fünfmal und der Steelers Quarterback musste das Stadion mit einem Stützstiefel am linken Fuß verlassen.
Wie ernst seine Verletzung ist, die er sich in der 10:17 Niederlage seines Teams zugezogen hat, steht noch nicht fest.

Die Bills gehören nicht mehr zu den ungeschlagenen Teams.
Ausgerechnet gegen die Bengals kassierten sie ihre erste Niederlage.
Garant des Sieges war Bengals Quarterback Andy Dalton, der in der ersten Halbzeit grauenvoll spielte, aber im zweiten Durchgang auftrumpfte.
Am Ende hatte er einen Touchdownpass auf seinem Konto und einen Touchdown lief er selber, um eine 17:3 Führung Buffalos noch in einen 23:20 Sieg für Cincinnati umzuwandeln.

In Chicago schrieb Devin Hester NFL Geschichte. Er trug einen Punt über 69 Yards zum Touchdown zurück und mit diesem, seinem 11. Puntreturn zum Touchdown, steht der Wide Receiver/Kickreturner der Bears nun in dieser Kategorie alleine an der Spitze.
Zweiter ist Eric Metcalf, der 10 Punts zu Touchdowns zurücktrug.

02. Oktober 2011

Kurzberichte
heimerdinger-mike200Mike Heimerdinger hat den Kampf gegen den Krebs verloren.
Im Alter von 58 Jahren verstarb der Assistenztrainer, der lange Jahre in verschiedenen NFL Teams arbeitete und für die Entwicklung von Quarterbacks wie Steve McNair, Jay Cutler und Vince Young verantwortlich war.
Von 1995 bis 1999 war er in Denver Trainer der Wide Receiver, als die Broncos zwei Super Bowls gewannen.
Er starb am Freitag in Mexico, wo er sich einer experimentellen Behandlung gegen seinen Krebs unterzog.

Die Dolphins müssen gegen die Chargers auf Daniel Thomas verzichten. Der Rookie Running Back hat eine Verletzung an der Kniesehne.
Er ist der führende Läufer des Teams mit 202 Yards aus 41 Läufen.
Er wird ersetzt durch Steve Slaton, den die Texans Anfang der Woche feuerten.

Die Raiders holten Safety Ron Parker aus dem Trainingsteam in den Mannschaftskader. Um Platz für ihn zu schaffen feuerten sie Wide Receiver Nick Miller.
Oakland ist ein bißchen dünn auf dieser Position gegen die Patriots. Cornerback Chris Johnson fällt mit einer Knieverletzung definitiv aus und die Safeties Michael Huff und Mike Mitchell sind fraglich.

Die Cowboys wissen immer noch nicht, ob sie Dez Bryant gegen die Lions einsetzen können.
Der Wide Receiver hat eine schmerzhafte Oberschenkelprellung und über seinen Einsatz wird erst kurz vor Spielbeginn entschieden.
Miles Austin fällt auf jeden Fall aus, und somit steh Tony Romo diese zuverlässige Anspielstation schon mal nicht zur Verfügung.
Laurent Robinson, Jesse Holley und Kevin Ogletree haben mit der ersten Mannschaft trainiert und sich auf ihre Einsätze vorbereitet.

01. Oktober 2011

Kurzberichte
romo1Die NFL hat ein Memo an ihre Teams geschickt, in dem sie darauf hinweist, daß die Verteidiger nicht die Signale des Quarterback imitieren dürfen.
Dallas Quarterback Tony Romo (Bild) hat nach dem Monday Night Spiel gesagt, daß die Fehler, die sein Center während des Spiels gemacht hat, deswegen zustande kamen, weil die Redskins Verteidiger seine Signale nachgemacht hätten.
Center Phil Costa hatte viermal gedacht, sein Quarterback hätte ein Signal gerufen, das aber tatsächlich von der Defense gerufen wurde. Bei all diesen Situationen war die gesamte Offense überrascht, daß der Ball gespielt wurde, weil alle noch auf das richtige Signal warteten.
Wenn die Schiedsrichter so ein vorgetäuschtes Signal erkennen, dann gibt es eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens.

Die Saints können Marques Colston wieder einsetzen.
Der Wide Receiver zog sich im ersten Saisonspiel ein gebrochenes Schlüsselbein zu und soll am Sonntag, nach nur zwei verpassten Spielen, wieder antreten.
Zunächst war man davon ausgegangen, daß Colston etwa sechs Wochen pausieren muss. Da kommt es fast einer Wunderheilung gleich, daß er gegen die Jaguars schon wieder dabei ist.

James Farrior muss $15.000 Strafe zahlen. Der Linebacker der Steelers hatte Colts Quarterback Kerry Collins so hart attackiert, daß der sich eine Gehirnerschütterung zuzog.
Farrior wurde für den Angriff von den Schiedsrichtern nicht bestraft, weil der Angriff völlig Regelkonform war. Doch auch das schützt einen Spieler nicht davor, im Nachhinein von der Liga eine Geldstrafe aufgebrummt zu bekommen.
Farrior wird gegen den Zahlungsbefehl Einspruch einlegen.
Insgesamt verschickte die Liga wieder sieben Zahlungsaufforderungen für das, was sie als überharte Angriffe ansieht.

Bei den Running Backs gehört Chris Johnson mittlerweile zu den bestbezahlten Spielern, doch tut er nichts, um dieses Geld auch zu verdienen.
Mit 98 Laufyards in den ersten drei Spielen braucht er noch 13 Yards um Chad Henne zu erreichen, den Quarterback der Miami Dolphins.
Als Grund gibt der Running Back der Titans an, daß er sich verkrampft und ausgelaugt fühlt.
Johnson hat sich während der Aussperrung nicht ausreichen fit gehalten, und dann verpasste er auch noch das Trainingscamp der Titans, weil er für einen besseren Vertrag streikte.
Am Sonntag geht es gegen Cleveland. Deren Verteidigung gegen das Laufspiel rangiert auf Platz 29 in der Liga. Wenn Johnson ans Laufen kommen will, dann wäre das die Gelegenheit.
Jetzt, wo mit Wide Receiver Kenny Britt ein zuverlässiger Receiver wegen einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfällt, ist ein Chris Johnson, der an alte Zeiten anknüpft, wichtiger denn je.

In Denver haben die Tebow-Fans ihre Anzeigetafel geschaltet.
Auf einer großen digitalen Anzeigetafel erscheint abwechselnd das Bild des beliebten Quarterbacks und dann der Schriftzug „Broncos Fans an John Fox: Lass Tebow spielen“.
Head Coach John Fox hat schon gesagt, daß er sich davon in keiner Weise beeinflussen lässt. Für ihn ist Kyle Orton der am Wenigsten schlechte Quarterback im Kader, und auf ihn setzt er weiter.
Der Vorstand des Teams wies darauf hin, daß er stolz auf die Fans sei, die durch diese Aktion beweisen, wie sehr ihnen ihre Broncos am Herzen liegen.

30. September 2011

Ein Spiel für die Ewigkeit
manning01Vor acht Jahren hatten die Colts auch ein Monday Night Spiel in Tampa Bay, so wie am kommenden Montag.
Mit einer 35:14 Führung für die Buccaneers ging es ins letzte Viertel. Ich hatte den Videorekorder schon auf zweifache Geschwindigkeit gestellt, um das Elend schnell hinter mich zu bringen, als Peyton Manning (Bild) plötzlich loslegte.
Indianapolis kam nicht nur heran, sondern es gewann noch 38:35 nach Verlängerung. Ein Spiel für die Ewigkeit.
Am Montag müssen die Colts mit Quarterback Curtis Painter auskommen. Er ist momentan der wohl am Wenigsten schlechte Quarterback des Teams. Er läuft zum ersten Mal als Starter auf, da Head Coach Jim Caldwell das Vertrauen in die Fähigkeiten von Kerry Collins verloren hat, und Dan Orlovsky erst ein paar Tage wieder im Team ist.
Ein Spiel für die Ewigkeit wird es dieses Mal wohl nicht geben, aber mal sehen, was Painter in seinem ersten Start so zeigen kann.
Wenn die Defense so gut spielt, wie gegen die Steelers, haben die Colts sogar eine Chance.

Walter Paytons Drogensucht
Der ehemalige Chicago Bears-Trainer Mike Ditka bezeichnet eine neue Biographie, über die angebliche Drogensucht und Depression seines ehemaligen Running Backs, Walter Payton, als "pathetisch" und "verächtlich".
"Der Held, den Niemand kannte," geschrieben von Jeff Pearlman, unterstellt, daß Payton an einer Schmerzmittelsucht litt, an Selbstmord dachte und außereheliche Beziehungen hatte.
"Ich würde auf ihn spucken," sagte Ditka über Pearlman, zu ABC Chicago. "Ich habe keinen Respekt für ihn."
Ditka fügte hinzu, daß das Buch "keinem Zweck dient" und behauptet, dass der Autor wahrscheinlich nur durch Geld motiviert war.
Pearlman verteidigt die Biographie über den Ruhmeshallen Running Back und die Details, die sie enthält.
"Wenn wir Menschen als eine Art von sportlichem Klischee präsentieren, und behaupten, dieser golden Kerl hatte überhaupt keine Fehler, dann glaube ich, daß wir den Menschen einen schlechten Dienst erweisen," sagte Pearlman zu NBC Chicago. "Ich glaube nicht, daß es falsch ist zu wissen, daß eine Person fehlerhaft war."

Böser Hund... sitz!
Auch Fans können in der NFL bestraft werden, wenn sie zu ausgiebig feiern.
Rob Stripe, ein 35-jähriger Fan der Cleveland Browns, wurde wegen exzessiven Stehens aus dem Stadion geschmissen.
Ja, in der NFL gibt es Regeln, wann die Zuschauer aufstehen dürfen, und wann sie sitzen müssen.
Die Fans dürfen nur bei dritten und vierten Versuchen stehen und wenn das Spiel angehalten ist.
Stripe stand schon während des gesamten ersten Viertels und erhielt eine Verwarnung durch einen Stadionordner. Doch er wollte sich einfach nicht wieder setzen und widersetzte sich den Anordnungen.
Stripe ist die Stimmung einfach zu mau, wenn die Fans sitzen. Er wollte andere animieren, auch aufzustehen und das Team anzufeuern.
Er hat um eine Unterredung mit Browns Präsident Mike Holmgren ersucht, um die Sache mit ihm zu besprechen.

Kurzberichte
Die Rams hoffen darauf, daß Steven Jackson gegen die Redskins wieder etwas mehr Arbeit schultern kann.
Der Running Back zog sich beim ersten Spielzug der Saison gegen die Eagles einen überdehnten Quadrizeps zu. Seitdem hat er nicht seine volle Leistung bringen können und lief gegen die Ravens bloß für 23 Yards.
Doch seinem Oberschenkelmuskel geht es jetzt besser.
Head Coach Spagnuolo lobt die Einsatzwilligkeit seines Running Backs und dessen Teamgeist.
Auch wenn er gegen die Redskins immer noch nicht voll einsteigen kann, wird er seinen Quarterback hoffentlich etwas entlasten können.
Bisher gehören die Rams zu den großen Enttäuschungen der Saison. Viele sahen in ihnen ein junges, aufstrebendes Team mit Playoffambitionen, aber bisher sind sie mit 0-3 Siegen nur ein Punktelieferant.
Aber in der NFC West sind sie damit ja immer noch auf Playoffkurs.

Und wieder ist ein ehemaliger NFL Spieler viel zu früh verstorben.
Am Dienstag starb Joe Tofflemire im Alter von 46 Jahren an Herzversagen.
Der ehemalige Center spielte von 1989 bis 1995 eine von Verletzungen geplagte Karriere bei den Seahawks. Er brachte es auf lediglich 33 Einsätze.

29. September 2011

Kurzberichte
slaton-steve-kleinDie bisher sieglosen Dolphins verpflichteten Steve Slaton (Bild).
Der Running Back wurde am Dienstag von den Texans gefeuert und Miami nahm ihn am Mittwoch auf.
2008 war er der beste Läufer unter den Rookies und mit 1.282 Laufyards lag er vor Chris Johnson von den Titans und Matt Forte von den Bears.
Doch Slaton erwies sich in der Folge als sehr Verletzungsanfällig, und er verlor den Ball zu oft. In den Folgejahren lief er nur noch für magere 550 Yards.

In einem Buch, das im Oktober erscheint, wird das Mythos von Walter Payton zerstört.
Der ehemalige Running Back der Bears soll Schmerzmittelabhängig gewesen sein.
Nach seiner Karriere in Chicago soll er sich die Mittel auf illegale Weise besorgt haben.
Außerdem sei Payton Selbstmordgefährdet gewesen und habe eine außereheliche Beziehung gehabt.
Der Sweetness genannte Running Back spielte seit 1987 13 Jahre lang für die Bears. 1999 starb er an Leberversagen während er auf eine Spenderleber wartete.

Tony Romo hat die Ursache für die vielen Fehler seines Centers erkannt, die Redskins.
Die Verteidiger hätten die Ansagen von ihm imitiert und so Phil Costa dazu gebracht, den Ball nach hinten zu geben, obwohl Romo und der Rest der Offense noch gar nicht bereit waren.
Das ist übrigens nicht erlaubt, aber die Schiedsrichter haben es nicht bemerkt.
Costa bekommt nun einen Extraunterricht in Sachen Stimmerkennung und will sich besser konzentrieren.
Mit dem 18:16 Sieg gegen die Redskins haben die Cowboys übrigens einen neuen Rekord aufgestellt. Sie haben neun Spiele in Folge absolviert, die mit drei oder weniger Punkten entschieden wurden, die längste Serie dieser Art in der NFL.

Michael Vick wird gegen die 49ers antreten.
Obwohl seine rechte Hand immer noch dick geschwollen ist, von der Prellung, die er sich gegen die Giants zuzog, trainierte er mit dem ersten Angriff.
Und Vick hat vor, die ganzen 60 Minuten zu spielen. In den letzten beiden Spielen musste er jeweils vorzeitig vom Platz, damit wäre jetzt Schluß meinte er. Es sei denn, er müsste auf der Bahre vom Platz getragen werden.
Philadelphia steht einsam und alleine auf dem letzten Platz der NFC East.

Auch die Chargers wurden mit Bob Sanders nicht glücklich.
Die Colts hatten den besten Verteidiger der Saison 2007 gehen lassen, weil er öfter verletzt war, als daß er spielte. Seit 2007 hat er nur 11 Spiele absolviert.
In seinen acht Jahren in der NFL hat er 50 Spiele absolviert und 78 wegen Verletzungen verpasst.
Dennoch nahmen die Chargers den Safety vor der Saison in den Kader und haben jetzt den Salat.
Sie setzten Sanders am Mittwoch wegen einer Knieverletzung auf die Verletztenliste und seine Saison ist damit erneut vorzeitig beendet.

Die Colts haben am Mittwoch zwei Spieler auf die Verletztenliste gesetzt, Linebacker Gary Brackett und Safety Melvin Bullitt. Beide sind an der Schulter verletzt, und für beide ist die Saison beendet.
Bullitt hat anscheinend nicht nur den Posten von Bob Sanders geerbt, sondern auch dessen Verletzungsanfälligkeit. Bereits 2010 musste er die Saison mit einer Schulterverletzung vorzeitig beenden. Seit dem Ende der Saison 2009 hat er nur sechs Spiele absolviert.

Hussein Obama, der schwarze Mann im Weißen Haus, kommt aus Chicago. Und so macht sich der Präsidentendarsteller einen Spaß daraus, seine Macht zu benutzen, um das Super Bowl Team der Bears von 1986 in sein Domizil einzuladen um das 25-jährige Jubiläum zu feiern.
Doch ein Hauptdarsteller des Teams wird nicht erscheinen, Dan Hampton. Der Defensive Lineman war nicht erfreut darüber, daß die Einladung nicht die Frauen und Kinder der Spieler beinhaltete, und er kann den Präsidenten nicht leiden, sagte er.
Für das Siegerteam des Jahres 1986 gab es nach deren Super Bowl Sieg keine Feier im Weißen Haus, wie sonst üblich. Schuld daran war die Explosion der Space Shuttle Challenger, die sich zwei Tage vor dem Termin der Feier ereignete.

Die Wirtschaft in Europa bricht zusammen, aber die NFL setzt trotzdem auf diesen schrumpfenden Markt.
Comissoner Roger Goodell sagte einem Zeitungsmagazin, daß es ab 2012 zwei Spiele in Europa geben wird, beide in London.
Klar, Europa ist ja auch so klein, warum also in eine andere große Stadt auf dem Kontinent gehen?

Die besten Spieler der Woche 3

AFC
OFFENSE: RB DARREN MC FADDEN, OAKLAND RAIDERS
19 Läufe für 171 Yards, 2 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB RAY LEWIS, BALTIMORE RAVENS
10 Tackles, 1 Sack, 1 erzwungener Fumble
Seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K RIAN LINDELL, BUFFALO BILLS
2 von 2 Field Goals, 4 von 4 Extrapunkten
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB ELI MANNING, NEW YORK GIANTS
16 von 23 Pässe für 254 Yards, 4 Touchdowns
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB RONDE BARBER, TAMPA BAY BUCCANEERS
1 Interception, 1 eroberter Fumble, 4 Tackles, 3 abgewehrte Pässe
Seine 8. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K DAN BAILEY, DALLAS COWBOYS
6 von 6 Field Goals
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

28. September 2011

Kurzberichte
orlovsky-dan2Die Colts haben einen neuen Quarterback verpflichtet, Dan Orlovsky (Bild).
Orlovsky war während des Trainingslagers im Kader des Teams, fiel aber raus, als die Kader auf 53 Spieler gestutzt werden mussten.
Da Kerry Collins immer noch an einer Gehirnerschütterung leidet, war Curtis Painter der einzige einsatzfähige Quarterback im Team.
Gerüchte sagen, daß Head Coach Jim Caldwell nicht mehr an Kerry Collins glaubt, Verletzung hin, Verletzung her.
Und daß Painter nicht das Weiße vom Ei ist, hat man letzten Sonntag gesehen.
So soll Orlovsky sofort in den Kampf um den Posten des Starters eingreifen können. Er spielte bisher in 13 NFL Spielen für verschiedene Teams und warf Pässe für 1.679 Yards, 8 Touchdowns und auch 8 Interceptions.

Die Jets setzten Offensive Lineman Robert Turner und Tight End Jeff Cumberland auf die Verletztenliste und für sie ist die Saison beendet.
Turner hat sich schon im ersten Vorbereitungsspiel das Bein gebrochen, doch die Jets haben gehofft, daß er in der Saison noch eingesetzt werden könnte. Die Hoffnung haben sie aufgegeben.
Cumberland zog sich gegen die Raiders eine gerissene Achillessehne zu.

27. September 2011

Woche 3 - MNF und mehr
romo-huch200
Das war unterhaltsam.
Obwohl das Monday Night Spiel eine, fast, reine Field Goal Schlacht war, haben die Redskins und die Cowboys es geschafft, die Zuschauer munter zu unterhalten.
In der ersten Halbzeit gab es sechs Field Goals, die die Teams redlich zum 9:9 Pausenstand aufteilten.
In der zweiten Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst dachte sich Washington, daß man es ruhig auch mal mit einem Touchdown versuchen sollte und ging 16:9 in Führung.
Dallas dachte sich, warum vom Bewährten abweichen? Und blieb bei Field Goals.
Auf dem Weg dorthin spielte aber Center Phil Costa schlechter, als ein High School Center. Dreimal wusste er nicht, wann er den Ball nach hinten spielen sollte, warf den Ball zu früh, und der Rest des Teams wusste nicht, wie ihm geschah. Romo (Bild) schaffte es aber jedesmal, den frei rumfliegenden Ball zu sichern.
Da stellte sich die Frage, ob man den Pro Bowl Center Andre Gurode nicht doch hätte behalten sollen.
Auch die Wide Receiver waren nicht immer auf derselben Seite, wie Tony Romo, der ein ums andere Mal seine Mitspieler zusammenstauchte. Trotzdem schaffte er es Pässe für 225 Yards an den Mann zu bringen.
Erstaunlich, daß er trotz seiner offensichtlichen Schmerzen, die die gebrochene Rippe ihm bereitete, ein gutes Spiel ablieferte.
Auf jeden Fall erzielte Dallas auch in der zweiten Halbzeit drei Field Goals und gewann knapp mit 18:16.
Garanten des Sieges waren Tony Romo, der das Beste ablieferte, zu dem man in der Verfassung in der Lage ist, Running Back Felix Jones, der mit seiner leicht ausgerenkten Schulter 115 Yards erzielte, und eine Defense, die einige Male nachgab, aber nie brach.
Am Sonntag kommt ein weiteres ungeschlagenes Team nach Dallas, die überraschenden Detroit Lions. Und Ndamukong Suh hat Romo bestimmt jetzt schon im Visier.

Die Verletzung, die sich Kenny Britt gegen die Broncos zuzog, war doch so schlimm, wie die Ärzte befürchteten.
Der Wide Receiver der Titans hat einen Kreuzbandriss und fällt für den Rest der Saison aus.
Das ist sehr schlecht für das Team, denn Chris Johnson, auf den man sehr stark gesetzt hat, kann nach seinem neuen Vertrag vor lauter Geld nicht mehr laufen.
Er erzielte bisher erst 98 Laufyards und hat die Endzone noch nicht gefunden.

Die Verletzung, die sich Michael Vick gegen die Giants zuzog, war doch nicht so schlimm, wie zuerst befürchtet.
Seine rechte Hand ist nicht gebrochen, sondern nur geprellt. Das ergab die Röntgenuntersuchung am Montag.
Sein Einsatz gegen die 49ers ist aber noch nicht gesichert, sollten die Schwellung und die Schmerzen nicht bald nachlassen.

Bei den Packers zog sich Tackle Bryan Bulaga eine Prellung am Knie zu.
Sein Einsatz am Sonntag ist gefährdet.
Auch der Einsatz von Running Back Ryan Grant ist gefährdet. Er zog sich gegen die Bears eine Nierenprellung zu.

Mark Sanchez hat nicht nur das Spiel gegen die Raiders verloren, sondern der Quarterback der Jets hat sich auch noch die Nase gebrochen.
Das wird ihn allerdings nicht davon abhalten, im nächsten SNF Spiel gegen die Ravens anzutreten.
Ein größeres Fragezeichen steht da schon hinter Antonio Cromartie. Er hat eine Rippen- und Lungenprellung und der Einsatz des Cornerbacks ist gefährdet.

26. September 2011

Woche 3
stafford-matthewBeginnen wir mit dem Höhepunkt des Spieltags, beginnen wir mit dem wohl besten Spiel des Tages.
Die Lions lagen zur Halbzeit gegen die Vikings 0:20 zurück, obwohl sie als Favoriten in dieses Spiel gingen. Daß sie dieser Rolle gerecht werden konnten, zeigten sie in der zweiten Halbzeit. Detroit hat sich in den ersten beiden Spielen so viel Selbstvertrauen zusammengespielt, daß sie Minnesota noch in die Knie zwangen und das Auswärts, wo sie lange Jahre nur Punktelieferanten waren.
Alleine in der zweiten Halbzeit und der Verlängerung hatte Matthew Stafford (Bild) eine Bilanz von 22 von 30 vervollständigten Pässen für 314 Yards. Insgesamt brachte er es auf 32 von 46 für 378 Yards und 2 Touchdowns.
Nach der regulären Spielzeit stand es 23:23 und in der Verlängerung erzielte Lions Kicker Jason Hanson das Field Goal zum 26:23 Sieg aus 32 Yards.
Somit gewann Detroit seine ersten drei Spiele, und das haben sie zuletzt 1980 geschafft.
Man darf schon auf die Treffen mit den Packers gespannt sein.

Machen wir weiter mit dem wohl besten Spiel des Tages, das in Buffalo stattfand.
15 mal in Folge haben die Bills gegen die Patriots verloren, doch vor diesem Spiel strahlte Buffalo eine Zuversicht aus, die man sich alleine aus den beiden ersten Siegen in der Saison nicht erklären konnte.
Und das Spiel nahm einen Verlauf, wie er normaler für ein Spiel der Pats gegen die Bills nicht sein kann, New England ging mit 21:0 in Führung.
Zur Halbzeit war Buffalo auf 21:10 herangekommen.
Nicht zuletzt ein rabenschwarzer Tag von Tom Brady führte dazu, daß New England immer weiter in Bedrängnis geriet. Der Quarterback der Patriots hatte am Ende des Spiels vier Interceptions geworfen, genauso viele wie 2010... in der gesamten Saison.
Die Bills nahmen die Hilfestellungen des Gegners gerne an und vier Sekunden vor Spielende stand es 31:31.
Bills Kicker Rian Lindell versuchte ein Field Goal aus 28 Yards und der Ball segelte genau in dem Moment über die Querstange, als die Uhr auf 0 sprang.
Die Fans im Stadion feierten den 34:31 Sieg, als hätte Buffalo gerade den Super Bowl gewonnen.

Und dann kommen wir endlich zum wohl besten Spiel des Tages... OK... aller guten Spiele sind drei.
Die Texans wollten bei den Saints beweisen, daß sie tatsächlich zu einem echten NFL Team herangereift sind, und sie haben es bewiesen.
Gegen den Super Bowl Sieger des Vorjahres führten sie zur Halbzeit mit 16:10, bevor New Orleans aufwachte.
Immer wieder wechselte die Führung in diesem Spiel, das eine Werbung für unsere liebste Freizeitbeschäftigung war.
Zweimal brachte Saints Quarterback Drew Brees sein Team im vierten Quarter wieder in Führung, nachdem man zurücklag.
Texans Quarterback Matt Schaub warf Pässe für 373 Yards. Saints Quarterback Drew Brees konterte mit Pässen für 370 Yards. Beide warfen drei Touchdownpässe.
Am Ende hatte Houston zwar mit 33:40 verloren, aber die Aufmerksamkeit der Liga gewonnen.
Sie stehen mit 2-1 Siegen an der Spitze der AFC South und befinden sich, das kann man jetzt schon sagen, auf Playoffkurs.

Bei einem Spiel, das man schneller vergessen sollte, als man Scheißspiel sagen kann, wurde ein Rekord aufgestellt.
Die 49ers schlugen die Bengals mit 13:8 und ein 13:8 hat es zuvor in der Geschichte der Liga noch nicht gegeben.
Jetzt hat dieses Gewürge auch noch einen Platz in den Geschichtsbüchern gefunden.
Niners Running Back Frank Gore zog sich in der zweiten Halbzeit eine Knöchelverletzung zu, spielte aber weiter. Seinen Einsatz im nächsten Spiel sieht er selber allerdings als fraglich an.

In der Woche wurde Michael Vick etwas geschont, weil er sich gegen die Falcons eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hatte.
Die Giants schonten den Quarterback der Eagles nicht und prügelten ihn über den Platz.
Dabei zog sich Vick einen Bruch in der rechten Hand zu. Das ist zwar nicht seine Wurfhand, aber weitermachen konnte er nicht mehr, obwohl er es versuchte.
Als er sich verletzte führten die Eagles noch mit 16:14, doch danach machten sie keine Punkte mehr.
Nach dem Spiel, das die Giants mit 29:16 gewannen, jammerte Vick vor der Presse rum, daß die Schiedsrichter ihn nicht genügend beschützen würden. Der Angriff, der zur Verletzung führte, wäre auf jeden Fall zu spät gekommen und hätte bestraft werden müssen.
Das sogenannte Traumteam konnte in keiner Phase überzeugen. Gerade die vor der Saison so hochgelobte Verteidigung wurde vom nicht gerade guten Angriff der Giants vorgeführt.

In der Woche wurde Kerry Collins etwas geschont. Der Quarterback der Colts hatte Schmerzen in der Schulter.
Das Spiel gegen die Steelers musste er frühzeitig mit Kopfschmerzen verlassen. Er zog sich einen Gehirnerschütterung zu.
Als er vom Platz ging, führten die Colts, die sich überraschen stark gegen Pittsburgh präsentierten, mit 13:10.
Sein Ersatzmann Curtis Painter schaffte es noch, daß Indianapolis mit 20:23 verlor.
Collins hat einen zusätzlichen Tag, um seinen Brummschädel auszukurieren, denn die Colts spielen erst nächsten Montag gegen Tampa Bay.

Beim 17:14 Sieg der Titans über die Broncos verletzte sich Kenny Britt am Knie und musste vom Platz gefahren werden.
Auf die Frage, wie denn der Status seines Knies sei, antwortet er: „Der Status ist humpelnd.“
Am heutigen Montag sollen weitere Tests gemacht werden, doch die erste Diagnose des Mannschaftsarztes lautete Kreuzbandriss. Das würde das Saisonaus bedeuten.

25. September 2011

Kurzberichte
vollmer-sebastian200Die Patriots müssen gegen die überraschenden Bills auf Safety Patrick Chung verzichten. Er ist in der letzten Woche am Daumen operiert worden und flog erst gar nicht mit nach Buffalo.
Ebenfalls nicht einsatzbereit sind Tight End Aaron Hernandez mit einem angeschlagenen Knie, Tackle Sebastian Vollmer (Bild), der immer noch Rückenschmerzen hat und Defensive Lineman Mike Wright, der eine Gehirnerschütterung hat.
Fraglich ist der Einsatz von Defensive Tackle Albert Haynesworth, der auch Probleme mit dem Rücken hat.

Die Colts setzen voll auf ihr neues Maskottchen... Peyton Manning.
Der verletzte Quarterback soll im Sunday Night Spiel gegen Pittsburgh in der Kabine der Trainer sitzen und von dort die Daumen drücken.
Er soll auch an den Teambesprechungen vor dem Spiel und in der Halbzeit teilnehmen.
Brauchen werden die Colts es. Wenn man vor der Saison auf den Spielplan gesehen hat und das Spiel entdeckte, dann dachte man sich Wau, was für ein Kracher.
Heute, ohne Manning, denkt man nur Oh, was für ein Gemetzel.
Manning denkt derweil daran eine Stammzellenkur zu machen. Von verschiedenen Seiten wurden ihm wahre Wundergeschichten erzählt, die man kaum glauben mag. So erzählte ihm der ehemalige Defensive End Jarvis Green von seinen Erfolgen. Green machte 2010 eine solche Kur und sie hätte dafür gesorgt, daß seine Knieschmerzen, die er nach mehreren Operationen hatte, mehr und mehr nachgelassen hätten.
Es ist sogar das Gerücht im Umlauf, daß Manning schon in Europa war, um sich behandeln zu lassen.
Sein Plan ist immer noch, vor dem Ende der Saison zurückzukommen.

Peyton Hillis konnte am Freitag nicht mit den Browns trainieren. Der Running Back hat eine Halsentzündung und hohes Fieber.
Head Coach Pat Shurmur hofft allerdings darauf, daß Hillis mit dafür sorgen wird, daß die bisher sieglosen Dolphins auch weiterhin sieglos bleiben.
Hillis wurde am Freitag vom Training nach Hause geschickt, wo er viel Flüssigkeit und Antibiotika zu sich nahm. Ansteckungsgefahr besteht nach Aussage der Ärzte nicht.

Brett Favre wird am 1. Oktober seine mögliche neue Karriere beginnen.
Dann wird der ehemalige Quarterback der Packers, Jets und Vikings als Co-Kommentator beim Spiel der Collegeteams Southern Miss gegen Rice in der Kommentatorenkabine sitzen.
Favre betont, daß er zunächst nur dieses eine Spiel kommentieren wolle, schließt aber nicht aus, daß er bei weiteren Spielen arbeiten würde, wenn es ihm Spaß macht.
Favre spielte von 1987 bis 1990 für Southern Miss.

24. September 2011

Orlando Brown wurde nur 40 Jahre alt.
brown-orlando2Er war in seiner aktiven Zeit Offensive Tackle bei den Ravens und den Browns.
Feuerwehrleute fanden ihn leblos in seiner Wohnung in Baltimore auf. Es wurden keine Spuren gefunden, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten.
In seinen neun Jahren in der NFL spielte er in 119 Spielen.
Berühmt wurde Brown durch eine schlimme Augenverletzung. Schiedsrichter Jeff Triplette hatte beim Wurf seiner gelben Flagge den Offensive Tackle durch das Gesichtsgitter im Auge getroffen. Er verpasste drei Saisons, weil er auf dem getroffenen Auge erblindet war.
Brown verklagte die NFL auf $200 Millionen und man einigte sich auf die Summe von $25 Millionen.
Sein ehemaliger Teamkollege Ray Lewis bezeichnete Brown als gemütlichen Riesen außerhalb des Spielfelds und als echten Raben auf dem Platz.

Kurzberichte
Die NFL hat einige Teams bestraft, die verbotenerweise während der Aussperrung Kontakt zu ihren Spielern aufgenommen hatten.
Genaues wurde nicht bekanntgegeben, aber die Titans, Buccaneers und ein weiteres, nicht genanntes Team, müssen $100.000 und mehr als Strafe zahlen.

Und die NFL kassiert auch weiter bei ihren Spielern ab. Antonio Garay muß $15.000 zahlen. Der Defensive Lineman der Chargers hatte Patriots Quarterback Tom Brady unterhalb der Knie angegriffen.
Ausgleichende Gerechtigkeit, Patriots Defensive End Andre Carter muß dieselbe Summe zahlen, weil er Chargers Quarterback Philip Rivers mit dem Helm voran angriff.
Insgesamt wurden noch weitere fünf Spieler bestraft und die Liga kassierte mal wieder ein sechsstelliges Sümmchen.

Es kann nur einen geben... dachten sich die Patriots wohl und sie feuerten einen Gronkowski.
Mit Rob und Dan Gronkowski hatten sie zwei Brüder im Team, die beide auf der Position des Tight Ends spielten.
Rob hat in dieser Saison bereits 10 Pässe gefangen, darunter 3 Touchdowns. Dan hat in dieser Saison noch keinen Pass gefangen.
Die Entlassung ist eine kleine Überraschung, denn Aaron Hernandez fällt mit einer Knieverletzung aus, und Rob Gronkowski ist damit der einzige Tight End im Team, der am Sonntag antreten kann.
Von den Gronkowskis gibt es übrigens noch einen dritten in der NFL, Chris. Er ist Running Back bei den Indianapolis Colts.

Die Kniesehnenverletzung mit der sich Arian Foster rumplagt ist hartnäckig.
Der Running Back der Texans schlägt sich schon seit der letzten Saison damit herum, und auch am nächsten Sonntag ist sein Einsatz wieder fraglich.
Immerhin wurde er trotz der Verletzung der beste Läufer in der vergangenen Saison.
Dieses Jahr will Head Coach Kubiak ihn mehr schonen, denn Ben Tate ist ein guter Ersatz. Er erzielte in den beiden ersten Saisonspielen jeweils über 100 Laufyards.

Die Giants haben Michael Clayton erneut verpflichtet.
Der Wide Receiver spielte in allen Vorbereitungsspielen der Giants, bevor er dem letzten Kaderschnitt zum Opfer fiel.
Durch den Ausfall von Domenik Hixon war die Verpflichtung eines weiteren Wide Receivers ganz oben auf der Aufgabenliste des Teams.

Eine CT hat gezeigt, daß die Lunge von Tony Romo vollständig geheilt ist.
Seine gebrochene Rippe sorgt aber dafür, daß sein Einsatz am Montag gegen die Rothäute weiter fraglich ist.
Doch Romo meint, daß er mit den Schmerzen spielen könnte. Sie wären halt ein Teil des Spiels, mit dem man fertig werden müsste.
Am Training nahm er am Freitag nicht teil. Er warf nur für sich ein paar Bälle.

23. September 2011

Kurzberichte
Benson_CedricCedric Benson (Bild) verbrachte im letzten Monat einige Tage im Gefängnis. Die Haftstrafe wurde extra so gelegt, daß der Running Back der Bengals kein Spiel in der Saison verpasst.
Doch dafür sorgte jetzt die Liga. Sie suspendierte Benson für drei Spiele.
Der Running Back hat Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt, die am nächsten Dienstag verhandelt wird. Deshalb kann er gegen die 49ers am Sonntag noch mitmischen.

Antonio Gates hat seine Fußverletzung, die ihn in der letzten Saison stark behinderte, in die laufende Saison mitgenommen.
Er hatte einen Riß in der Plantar Fascia, einem Band an der Unterseite des Fußes. Diese Verletzung bereitet dem Tight End der Chargers immer noch Schmerzen, und er kann momentan nicht am Training teilnehmen.
Er ist nicht der einzige Charger, der nicht trainieren kann. Wide Receiver Malcolm Floyd (Leiste), Defensive End Corey Liuget (Knöchel), Safety Bob Sanders (Knie) und Running Back Mike Tolbert (Wade) konnten auch nicht trainieren.

Während der Aussperrung lieferten sich Giants Defensive End Osi Umenyiora und Eagles Running Back LeSean McCoy ein Scharmützel per Twitter.
McCoy hatte die Gehaltsforderungen Umenyioras kritisiert und behauptet, daß der Defensive End völlig überbewertet sei. Wo er schon mal dabei war, hatte er die gesamte Line der Giants Defense als völlig überbewertet bezeichnet.
Daraufhin erwiderten Umenyiora und die Seinen, daß sie sich auf das erste Treffen in der Saison mit McCoy freuen würden. Sie würden ihn dann schon spüren lassen, wie sehr sie überbewertet wären.
Am Sonntag ist es soweit, aber bei den vielen Verletzten in der Verteidigung der Giants könnte der Beweis schwach ausfallen.
In den letzten beiden Spielen gegen New York lief McCoy für 175 Yards, darunter war ein Touchdown über 50 Yards.
Bei den Eagles hat derweil Michael Vick wieder ganz normal am Training teilgenommen. Der Quarterback hat seine Gehirnerschütterung auskuriert und seinem Einsatz steht nichts im Weg.

Matt Ryan hats am Knie und konnte bereits zwei Tage in Folge nicht voll trainieren.
Der Quarterback der Falcons trainierte zwar einige Spielzüge mit den Startern, aber auch Ersatzmann Chris Redman verbrachte Zeit mit den Startern.

Die Chiefs suchen verzweifelt einen Running Back.
Nachdem Jamaal Charles für den rest der Saison ausgefallen ist, haben sie fünf Running Back getestet, damit sie am Sonntag nicht ganz ohne Laufspiel auskommen müssen.

Jetzt ist auch noch Kerry Collins verletzt.
Der Ersatz- Quarterback der Colts hat Schmerzen in der rechten Schulter und konnte am Mittwoch nicht voll trainieren.
Noch geht man in Indianapolis nicht davon aus, daß er im SNF Spiel gegen Pittsburgh nicht antreten kann. Trotzdem trainierte der Ersatzmann des Ersatzmanns, Curtis Painter, einige Zeit mit den Startern.

Eine Attacke mit dem Helm voran auf Falcons Quarterback Matt Ryan kostete Eagles Defensive Tackle Cullen Jenkins $15.000.
Jenkins überlegt, ob er gegen den Zahlungsbefehl Einspruch einlegen soll.

Den Broncos gehen die Wide Receiver aus.
Viele Verletzte auf der Position zwangen das Team dazu, erneut Dante Rosario zu verpflichten, den sie kurz vor Saisonbeginn aus dem Kader strichen.
Tim Tebow soll vermehrt als Slot Receiver eingesetzt werden. Er musste auf dieser Position bereits letzten Sonntag öfter spielen.

Die NFL sprach nicht nur Strafen für überharte Attacken auf Gegenspieler aus, sondern sie musste sich auch bei den Saints entschuldigen.
Im Spiel gegen die Bears wurde Safety Roman Harper bestraft, weil er Bears Quarterback Jay Cutler zu hart angegriffen hatte.
Die Strafe hielt die Angriffsserie der Bears am Leben, die dann im einzigen Touchdown für Chicago endete.
Die Liga hat sich die Szene genau angesehen und nichts entdeckt, was eine Flagge gerechtfertigt hätte. Deshalb entschuldigte sie sich für diese Schiedsrichterleistung bei den Saints.

22. September 2011

Kurzberichte
hall-deangeloDeAngelo Hall (Bild) macht kein Geheimnis aus der Tatsache, daß die Redskins am Montag den verletzten Cowboys kräftig auf die Knochen geben werden.
Der Cornerback möchte sich die Chance nicht entgehen lassen, mit seinem Helm alles zu treffen, was beim Gegner eh schon weh tut. Natürlich hat er es besonders auf Quarterback Tony Romo abgesehen, der mit einer gebrochenen Rippe und einer punktierten Lunge spielen will.
Dabei, so sagte er weiter, würde er den Weg zu Romo über Running Back Felix Jones nehmen, der an der Schulter verletzt ist. Entgegen seiner normalen Spielweise will Hall Jones nicht tief angreifen, sondern hoch, in Höhe der Schulter halt.
Wen Hall und seine Kollegen noch so alles wo treffen sollten, werden sie erst am heutigen Donnerstag erfahren, wenn die Cowboys ihren Verletztenbericht herausgeben.

Wollte sich Jerome Simpson einen netten Nebenverdienst beschaffen?
Der Wide Receiver der Bengals bekam am Dienstag eine Lieferung mit 2 ½ Pfund Marihuana. Die Polizei war dieser Lieferung bereits auf der Spur und bei einer Hausdurchsuchung wurden weitere drei Kilo gefunden.
Zu der Zeit, als Simpson das Paket in Empfang nahm, war auch Offensive Tackle Anthony Collins im Haus. Beide wurden befragt, aber nicht verhaftet.

Für Dan Koppen ist die Saison beendet.
Der Center der Patriots brach sich im Auftaktspiel gegen Miami den Knöchel.
Die Pats setzten ihn am Mittwoch auf die Verletztenliste.

Titans Defensive End Derrick Morgan muss eine Strafe von $7.500 bezahlen.
Ravens Quarterback Joe Flacco hatte den Ball verloren und konnte ihn zurückerobern, indem er sich auf ihn warf.
Ein Titanspieler hatte Flacco schon berührt und damit war der Spielzug beendet, als Morgan noch angeflogen kam und Flacco hart traf.
Es gab eine Strafe wegen unnötiger Härte von den Schiedsrichtern und eine Zahlungsaufforderung von der Liga.

Michael Vick hat ein leichtes Training aufgenommen.
Ob die Gehirnerschütterung des Eagles Quarterbacks bis Sonntag abgeklungen ist, steht noch nicht fest, aber man gibt sich optimistisch.
Auch Giants Head Coach Tom Coughlin geht davon aus, daß er seine Verteidigung auf die Nr. 7 vorbereiten muss.

Die Jets werden wohl ohne Nick Mangold gegen die Raiders antreten müssen.
Der Center verstauchte sich gegen die Jaguars den Knöchel und könnte zwei bis vier Wochen ausfallen.
Mangold hat eine Serie von 82 Starts in Folge, die nun wohl Zuende geht.

Nein, die NFL möchte nicht zur Fußballliga verkommen (Gott sei Dank).
Die Liga gab am Mittwoch ein Memo heraus, in dem sie die Teams warnte, absichtlich Verletzungen vorzutäuschen. Die NFL kündigte an, Strafen zu verhängen, wenn sich Spieler und Teams dieser im Fußball üblichen betrügerischen Taktik bedienen.
Doch das Ganze scheint schon zur Normalität im Football zu gehören, wie z.B. Browns Linebacker Scott Fujita behauptet. Er sagte, daß in einigen Teams bestimmte Spieler ausgeguckt werden, die lernen, wie man effektiv eine Verletzung vortäuscht und die dann auf Anweisung handeln.
Zum Beispiel schon 1988 gab es eine Anhäufung von verletzten Verteidigern, als die Seahawks versuchten, den furchtbar effektiven No-Huddle Angriff der Bengals in einem Playoffspiel zu verlangsamen. Cincinnati gewann mit 21:13, aber ihre Offense wurde erfolgreich aus dem Takt gebracht.
Bleibt die schmale Linie, die eine vorgetäuschte Verletzung von einer echten trennt. Wann ist ein Spieler wirklich verletzt und wann betrügt er?
Im Football geht es wesentlich härter zu, als im Fußball, wo Spieler, und Trainer, sich schon die Hände vors Gesicht reißen und schreiend umfallen, wenn sie nur böse angesehen werden.
Im Football prallt man wirklich hart aufeinander und die Gefahr einer Verletzung ist ungleich höher, als beim Schaulaufen der Balltreter.
Sei es wie auch immer, Spieler und Teams sind gewarnt und die NFL wird sich zweifelhafte Situationen genau ansehen und entsprechend handeln.

Die besten Spieler der Woche 2

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
31 von 40 Pässen für 423 Yards, 3 Touchdowns
Seine 19. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: CB ANTONIO CROMARTIE, NEW YORK JETS
3 Tackles, 2 Interceptions
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-WR JOSHUA CRIBBS, CLEVELAND BROWNS
Er trug Kickoffs und Punts für insgesamt 132 Yards zurück
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB TONY ROMO, DALLAS COWBOYS
20 von 33 Pässe für 345 Yards, 2 Touchdowns
Seine 5. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: S ROMAN HARPER, NEW ORLEANS SAINTS
7 Tackles, 2 Sacks, 1 erzwungener Fumble
Seine 1. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K JASON HANSON, DETROIT LIONS
2 von 2 Field Goals, 6 Extrapunkte
Seine 11. Auszeichnung zum Spieler der Woche

21. September 2011

Kurzberichte
spagnuolo-steve2Gegen die Giants war die Offense der Rams gerade in einen kaum zu stoppenden No-Huddle Rhythmus gekommen, als sich zwei Verteidiger der Giants kurz vor der Endzone „verletzten“ und liegenblieben.
Den Rams war das etwas zu verdächtig und sie werden eine Beschwerde dagegen bei der NFL einreichen.
Head Coach Spagnuolo (Bild) ist sich sicher, daß die Liga sich die Sache genau ansehen wird. Zu wundersam war die schnelle Genesung von Safety Deon Grant und Linebacker Jacquian Williams, die sich erst lange gequält auf dem Boden rollten und nach einem Spielzug wieder antraten, als wäre nichts gewesen.
Solche Betrügereien kennt man sonst nur aus dem Fußball, wo man sie zehnmal in jedem Spiel erlebt, und die NFL war bisher frei von solchen Oscarheischenden Vorstellungen.
Bleibt zu hoffen, daß das nicht einreißt.

Eine punktierte Lunge kann doch einen Cowboy nicht erschüttern.
Jedenfalls hat Tony Romo nicht vor, gegen den Erzrivalen aus Washington nicht zu starten. Der Teamarzt hat momentan keine Bedenken gegen Romos Einsatz, will aber erst am Freitag ein abschließendes Urteil abgeben.
Eine solche Wunde könne nur von selber heilen und das würde meist innerhalb weniger Tage geschehen.
Derweil verpflichtete Dallas einen neuen Wide Receiver, Laurent Robinson.
Dez Bryant war wegen einer Oberschenkelverletzung in San Francisco gar nicht erst angetreten und Miles Austin verletzte sich gegen die 49ers am Knie.

Die Ravens wurden sich mit Haloti Ngata einig.
Der Defensive Tackle unterschrieb am Dienstag einen neuen Fünfjahresvertrag über $61 Millionen.

Zu wem soll Kyle Orton seine Pässe werfen, wenn er mal dazu kommt?
Die Broncos haben mit Eddie Royal, Julius Thomas und Brandon Lloyd drei verletzte Receiver.
Alle drei könnten ein bis zwei Wochen ausfallen, und Denver hat nur noch drei einsatzfähige Receiver im Kader.

Die Dolphins polsterten ihre Verteidigung auf und verpflichteten Defensive Lineman Igor Olshansky und Cornerback Nate Jones.
Um Platz im Kader zu schaffen wurden Running Back Larry Johnson und Tight End Dante Rosario gefeuert.

Die Bills starteten mit 2-0 in die Saison und sie gewannen diese Spiele mit ihrem Paßspiel.
Das hat jetzt einen Rückschlag erlitten, denn Wide Receiver Roscoe Parrish musste die Saison beenden. Er zog sich gegen die Raiders eine Knöchelverletzung zu, und Buffalo setzte ihn auf die Verletztenliste.
Die Bills erzielten in den ersten beiden Spielen zusammen 79 Punkte.

20. September 2011

NFL 2011 - Woche 2 - Die Nachlese
manning-eli
Die Giants haben eine Verletztenliste in der Defense, mit der man ein gutes Team bilden könnte.
Wer noch spielen konnte machte den Rams das Leben schwer, was die aber auch selber ganz gut hinbekamen.
Ballverluste bei Rückwärtspässen und Punts, fallengelassene fangbare Pässe, das volle Program.
In der Offense verlor Eli Manning (Bild) auch noch seine zuverlässigsten Receiver Manningham und Hixon mit Verletzungen, aber auch davon konnten die schwachen Rams nicht profitieren.
Am Ende des Monday Night Spiels hieß es 28:16 für die Giants.

Kurzberichte
Tony Romo zog sich gegen die 49ers nicht nur eine gebrochene Rippe zu, sondern auch noch eine Lungenpunktion.
Sein Einsatz gegen die Redskins im nächsten MNF Spiel ist fraglich.
Nicht nur fraglich, sondern wohl ausgeschlossen ist der Einsatz des besten Wide Receivers der Cowboys, Miles Austin.
Er ist an der Kniesehne verletzt und könnte bis zu sechs Wochen ausfallen, so der momentane Stand.
Aber nicht nur Romo schleppte sich verletzt durch das Spiel, sondern auch Running Back Felix Jones. Er zog sich im ersten Viertel eine ausgerenkte Schulter zu und spielte mit Schmerzen weiter. Auch hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen.

Frühzeitig beendet ist die Saison für Nick Collins. Der Pro Bowl Safety der Packers verletzte sich so stark am Nacken, daß Green Bay ihn auf die Verletztenliste setzte.
Die Packers denken daran Darren Sharper als Ersatzmann zu verpflichten, den Collins 2005 aus der Mannschaft verdrängte und der momentan ohne Team ist.

Dunta Robinson scheppte Eagles Wide Receiver Jeremy Maclin einen ein, daß es schepperte.
Es war einer der Hits, derentwegen man Footballfan geworden ist.
Und es war ein Hit, wie man sie immer seltener sehen wird, denn die NFL schickte sofort eine Zahlungsaufforderung über $40.000 an den Cornerback der Falcons heraus.
Hoffen wir, daß Robinson sich davon nicht allzusehr abschrecken lässt. Letztes Jahr hittete er Eagles Running Back DeSean Jackson genauso gut und hart, was ihn damals $25.000 kostete.

Die Eagles wissen noch nicht, wer gegen die Giants als Quarterback antreten wird.
Michael Vick zog sich eine Gehirnerschütterung zu, als er gegen den Helm seines eigenen Mannes prallte und der erste Ersatzmann Vince Young hat Kniesehne. Wann er überhaupt mal daran denkt, sich zu einem Spiel umzuziehen, ist fraglich.
Bleibt Mike Kafka, aber wer ersetzt ihn, wenn ihm was passiert?
Noch hoffen die Eagles darauf, daß Vick bis Sonntag wieder einsatzbereit sein wird. Nach einem weiteren Quarterback sehen sie sich noch nicht um.

Für Jamaal Charles ist die Saison beendet.
Der Running Back der Chiefs hat einen Bänderriss im Knie und wurde auf die Verletztenliste gesetzt.
Damit verloren die eh schon hilflosen Chiefs auch noch ihren besten Angriffsspieler.

Kein Team wirft so viele Touchdownpässe zu seinen Tight Ends wie die Patriots.
Ein Tight End wird vielleicht zwei Wochen ausfallen, denn Aaron Hernandez hat eine Bänderdehnung im linken Knie und muss sich vorerst schonen.
Er fing gegen die Chargers 7 Pässe für 62 Yards und 1 Touchdown.

NBC hat sich bei Eagles Head Coach Andy Reid entschuldigt. Der Sender konnte eine Wiederholung eines abgefangenen Passes durch Falcons Cornerback Kelvin Hayden nicht schnell genug abfahren. Wäre die Wiederholung gezeigt worden, hätte Reid die Entscheidung der Schiedsrichter herausfordern können, denn bei einer Kameraeinstellung war klar zu sehen, daß der Ball nicht sauber gefangen wurde.
Reid antwortete dem Sender, daß er sich nun nichts mehr dafür kaufen könnte, dankte aber dennoch für die Entschuldigung.

19. September 2011

NFL 2011 - Woche 2
flacco-joe200War es das?
Denken die Ravens wirklich, nachdem sie die Steelers geschlagen haben ist die Saison für sie glücklich beendet?
Sieht so aus, denn wie ist es möglich, daß sie in Woche 1 Pittsburgh verprügelt und gedemütigt haben und eine Woche später gegen die Titans verlieren?
Die feierten den nicht für möglich gehaltenen 26:13 Sieg und bedachten ihren Head Coach Mike Munchak mit einer Gatoradedusche.
Titans Quarterback Matt Hasselbeck vervollständigte 30 seiner 42 Pässe für 358 Yards, 1 Touchdown bei 1 Interception.
Joe Flacco (Bild), der in der Woche zuvor gegen die Steelers so toll aufspielte, vervollständigte nur 15 von 32 Pässen für 197 Yards, 1 Touchdown und leistete sich 2 Interceptions.

Die Steelers spielten sich gegen die Seahawks den Frust der Vorwoche aus der Seele und ließen ihrerseits Seattle schwer gefrustet zurück.
Sie siegten locker mit 24:0.

Sollte Jay Cutler nach seiner Karriere als Quarterback der Bears seine Memoiren schreiben, könnte er das Buch „Ich überlebte die O-Line der Bears“ nennen.
Was diese Line sich zusammenspielt spottet jeder Beschreibung.
Schon wieder wurde er sechsmal gesackt und noch öfter zu Boden gestoßen, nachdem er den Ball geworfen hatte.
Der Frust über die „Leistung“ seiner Vorderleute war ihm unschwer anzusehen, obwohl das versteinerte Gesicht Cutlers meistens ausdruckslos ist.
Auf der anderen Seite führte Drew Brees seine Saints zu einem 30:13 Sieg, der nie gefährdet war.

Für Michael Vick war es keine glückliche Heimkehr nach Atlanta. Der Quarterback des Dream Teams verletzte sich im dritten Viertel am Nacken und musste das Spiel verlassen. Er war mit seinem Helm frontal gegen den Helm seines Tackles Todd Herreman geknallt.
Doch an Ersatzmann Mike Kafka lag es nicht, daß das Spiel mit einem Albtraum für das Traumteam endete. Nachdem man ihn einige Laufspielzüge hatte spielen lassen, durfte er passen und bewies, daß er es kann.
Doch die hochgelobte Defense der Eagles war nicht in der Lage den Angriff der Falcons im letzten Viertel zu stoppen.
Nachdem Atlanta zeitweise schon mit 11 Punkten zurücklag, konnte es noch mit 35:31 gewinnen.

Ungewohnt schwer tat sich das Nr. 1 Team der letzten Saison gegen das Team, das die erste Wahl in der Draft hatte.
Die Packers gewannen zwar nach einigen Gewürge 30:23 gegen Carolina, verloren aber Pro Bowl Safety Nick Collins mit einer Nackenverletzung.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Die Lions haben richtig Spaß am Spiel, und das zeigten sie auch in ihrem ersten Heimspiel der Saison.
Die Chiefs wurde mit 48:3 dermaßen erniedrigt, daß man sie in einer Zigarettenschachtel nach Kansas City zurückbringen konnte.
Matthew Stafford vervollständigte 23 seiner 39 Pässe für 294 Yards und 4 Touchdowns, bei 1 Interception, aber Chiefs Quarterback Matt Cassel warf 3 Interceptions und die Annahme, daß Head Coach Todd Haley der heißeste Kandidat auf die erste Trainerentlassung der Saison ist, dürfte nicht so falsch sein.

Tom Brady gegen Philip Rivers, zwei der besten Quarterbacks der Liga trafen in New England aufeinander und am Ende war Rivers entzaubert.
Brady machte da weiter, wo er gegen die Dolphins aufgehört hatte und Rivers warf 2 Interceptions.
Damit bleibt auch weiterhin klar, wer momentan der einzig wahre Nr. 1 Quarterback in der Liga ist.
Die Patriots gewannen mit 35:21 und man hatte jederzeit das Gefühl, daß sie noch mehr hätten zeigen können, wenn die Chargers sie mehr gefordert hätten.
In der Halbzeit wurde der ehemalige Quarterback Drew Bledsoe in die Hall of Fame der Patriots aufgenommen.

Romo hatte wohl das Gefühl, daß er es den Kritikern beweisen muss.
Und das Gefühl trügt nicht.
Anders ist es nicht zu erklären, warum der Quarterback der Cowboys mit einer gebrochenen Rippe weiterspielte.
Er hatte große Schmerzen beim Atmen und beim Ausrufen der Spielzüge. Doch er tat seinen Job.
Dallas hatte schon bekanntgegeben, daß Romos Arbeitstag beendet sei, als er wieder auf das Feld lief.
Im dritten Viertel spielte Jon Kitna für Dallas, doch Romo kam kurz vor Ende des Viertels zurück und übernahm ein Cowboys Team, das 21:14 zurücklag. Er führte es noch zu einem 27:24 Sieg in der Verlängerung.
Romo vervollständigte 20 seiner 33 Pässe für 345 Yards und 2 Touchdowns OHNE Interception.
Wenn Dallas sogar gegen die 49ers nicht hätte gewinnen können, wären sie den Nimbus des Losers in dieser Saison nicht mehr losgeworden.

17. September 2011

Kurzberichte
foster-arianDie Texans erwarten die Rückkehr von Arian Foster (Bild).
Der Running Back ist nach seiner Kniesehnenverletzung wieder fit und soll gegen die Dolphins antreten können.
Am Freitag trainierte er mit dem Team und zeigte keine Probleme.

Bei den Cowboys ist der Einsatz von Dez Bryant fraglich.
Der Wide Receiver hat sich gegen die Jets eine Oberschenkelprellung zugezogen und hat die ganze Woche nicht trainiert.
Am Donnerstag sagte sein Besitzer Jerry Jones noch, daß Bryant einsatzbereit sei, am Freitag änderte er seine Meinung.

Die Colts bekommen es am Sonntag mit Peyton Hillis zu tun.
Der Running Back der Browns war am Nacken verletzt, kann aber sehr wahrscheinlich spielen.
Das wird ganz hart für die Colts, die so überhaupt keine Laufverteidigung haben.

Die Saints hoffen auf den Einsatz von Tramon Williams.
Der Pro Bowl Cornerback zog sich gegen die Packers eine Schulterprellung zu und hat die ganze Woche nicht trainiert.
Auch die Einsätze von Cornerback Tracy Porter (Wade), Wide Receiver Lance Moore (Leiste) und Safety Roman Harper (Knöchel) sind fraglich.

Matthew Stafford weiß noch nicht, ob er seinen besten Passempfänger am Sonntag zur Verfügung haben wird.
Calvin Johnson hat sich gegen die Buccaneers den Knöchel verstaucht und am Freitag zum ersten Mal in dieser Woche trainiert.
Johnson selber zweifelt nicht daran, daß er wird spielen können.

Auch der Besitzer der Bills selber wird dem Heimauftakt seines Teams fernbleiben, allerdings aus gesundheitlichen Gründen.
Die Fans haben sich dieses Jahr mit dem Kauf von Saisonkarten sehr zurückgehalten und nur etwas über 33.000 konnten abgesetzt werden.
Jetzt fehlt auch noch der Boss selber.
Ralph Wilson jr. hat sich im Juli die Hüfte gebrochen, und der 92-jährige kann noch nicht solange im Stadion sitzen und seine Mannschaft von da ansehen.
Es ist das erste Mal in 52 Jahren, die er das Team besitzt, daß er bei einem Heimspiel nicht im Stadion ist.

Gegen Sebastian Janikowski liegt eine Anzeige vor.
Der Kicker der Raiders soll eine Frau geschlagen und eingesperrt haben. Der Vorfall ereignete sich bereits letztes Jahr, und am Donnerstag wurde vor Gericht entschieden, ob es zu einer Verhandlung kommen wird.
Falls es zu einem Prozess und einer Verurteilung kommt, könnte Janikowski zu 18 Monaten Haft und $3.000 Strafe verurteilt werden.

16. September 2011

Kurzberichte
ertrinkenderfischDie Miami Dolphins haben selber ihre eigenen Eintrittskarten gekauft um die TV-Übertragung zu sichern. Zusammen mit Anheuser-Busch und dem örtlichen CBS Sender haben sie 10.000 Eintrittskarten für das Spiel gegen die Texans gekauft, um das Stadion als ausverkauft melden zu können.
Diese 10.000 Karten werden Saisonkarteninhabern auf verbilligter Basis angeboten, damit die ein paar Freunde mitbringen, um das Stadion auch optisch voll aussehen zu lassen.
Miami kann damit zum 103. Mal in Folge ein ausverkauftes Stadion melden, muss aber inzwischen zu solchen Tricks greifen, da die hilflosen Bemühungen des Teams nicht mehr genug Zuschauer anlocken.

Nach seiner starken Vorstellung gegen die Falcons, die ihn zum wertvollsten Verteidiger der NFC machte, musste Brian Urlacher einen Schicksalsschlag hinnehmen.
Anfang der Woche verstarb die Mutter des Bears Linebackers.
Urlacher verbrachte einige Tage mit der Familie und kehrte am Donnerstag zum Training zurück.

Bei lauter Rekorden in der Offense, die am Startwochenende aufgestellt wurden, gingen sie fast unter, die Leistungen der Verteidigungen.
Insgesamt erzielten sie am ersten Spieltag 89 Sacks. Das ist ein neuer Rekord für die erste Woche, seit die Sacks seit 1982 gezählt werden.
Ben Roethlisberger, Jay Cutler und Kyle Orton gehören zu den Opfern, die es besonders schlimm erwischte. Big Ben wurde dreimal von Ravens Linebacker Terrell Suggs erwischt. Dabei ist es gar nicht so leicht, den stämmigen Quarterback der Steelers überhaupt zu Boden zu bringen.
Einige Teams, die nur zwei Quarterbacks im Kader haben denken jetzt darüber nach, vielleicht doch noch einen dritten zu engagieren.

Troy Polamalu griff Ravens Running Back Ricky Williams hinten in den Kragen und riss ihn zu Boden.
Für diesen Horse-Collar Tackle muss der Safety der Steelers eine Strafe von $15.000 zahlen.
Und wieder schießt sich die Liga auf die Steelers ein.

15. September 2011

Kurzberichte
bradford-sam200Sam Bradford (Bild) hat wieder mit dem Team trainiert.
Der Quarterback der Rams hatte sich gegen die Eagles am Zeigefinger der Wurfhand verletzt, ist aber wieder einsatzbereit.
Sofort nach dem Spiel zog er einen Spezialhandschuh an, der die Durchblutung des Fingers förderte und so eine Schwellung verhinderte. Das hat wohl geholfen.
Für Head Coach Steve Spagnuolo ist das MNF Spiel gegen die Giants etwas besonderes. Er war der Defensive Coordinator in New York, als das Team den Super Bowl gewann und es gewann ihn mit der Defense.
Nach seinem Weggang waren die Giants keine Macht mehr.
Ob er als Head Coach der Rams seinem alten Team Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.

Charles Woodson muss $10.000 Strafe zahlen.
Der Cornerback der Packers hatte Saints Tight End David Thomas mit einem rechten Aufwärtshaken am Kinn getroffen. Die Schiedsrichter hatten das nicht mitbekommen, aber die allgegenwärtigen Kameras hatten es gut im Bild.
Woodson gab nach dem Spiel zu, daß er im Reflex nach Thomas geschlagen hatte, weil der ihn einfach nicht loslassen wollte.

Sechs Saisons mit negativen Bilanzen und eine hohe Arbeitslosigkeit können auch die treuesten Fans vergraulen.
So in Buffalo.
Die Bills konnten nur 37.555 Saisonkarten verkaufen. Ähnlich wenige hatten sie zuletzt 2001 verkauft, als sie nur 36.300 Tickets an die Fans bringen konnten.
Die Bills haben eine 4-12 Saison hinter sich und haben seit 11 Jahren nicht mehr in den Playoffs gespielt. Die Aussperrung war natürlich auch nicht hilfreich.
Auch nach dem Sieg über die Chiefs war kein Aufflackern von Kauflust bei den Fans zu bemerken.
Weitere Siege könnten da helfen.

Die Lions vermelden eine hohe Rücklaufrate von Eintrittskarten für das Spiel gegen Kansas City.
Hunderte Karten kämen von Fans der Chiefs zurück, die diese nicht nutzen wollten, heißt es.
Die eigenen Fans freut es, denn lange nicht mehr wollten so viele Lions Fans ihr Team im Stadion sehen, wie am kommenden Sonntag. Sie reißen sich um die Karten.
Nach dem Auswärtssieg gegen Tampa Bay kann man fast von einer Euphorie in Detroit reden. Da ist es dann auch anscheinend egal, wenn der Gegner nur die Chiefs sind, die normalerweise keine Katze hinter dem Ofen hervorlocken.

Körperlich haben die fünf Sacks, die Kyle Orton gegen die Raiders hinnehmen musste, den Broncos Quarterback schwer mitgenommen. Psychisch haben ihm die „Tebow“ Rufe der Fans zugesetzt.
Beides zusammen dürfte sein Ego erschüttert haben. Doch zugeben mag er das nicht. Er macht sich keine Sorgen darüber, was die Fans rufen, sagte er in einem Interview. Erst wenn Coach Jon Fox ihm etwas zu sagen hätte, würde er zuhören.
Der hat volles Vertrauen in Orton. Fox sagte, daß Orton am Montag sehr viel gutes gezeigt hätte, und das was nicht OK gewesen wäre, würde man korrigieren.
Die Fans planen bereits eine Anti-Orton Kampagne. Acht hartgesottene Orton Gegner wollen sich eine Werbetafel in Denver mieten, auf der sie ihre Botschaft: „Orton, raus aus der Stadt“, plazierten wollen. Über die genaue Botschaft soll aber eine Abstimmung im Internet stattfinden.
Dazu wollen sie die $10.000 benutzen, die sie bereits für die Reise zum Super Bowl in Indianapolis gespart haben.
Um die Broncos dort zu sehen, werden sie das Geld wohl auch nicht brauchen.
Zwei Jahre hätte Orton bereits Zeit gehabt, sich ihnen zu beweisen, aber er könne sie höchstens im Spiel halten, sei aber nicht in der Lage, für sie zu gewinnen, sagten sie einer Zeitung in Denver.
Und genug sei genug.

Die besten Spieler der Woche 1

AFC
OFFENSE: QB TOM BRADY, NEW ENGLAND PATRIOTS
32 von 48 Pässen für 517 Yards, 4 Touchdowns
Seine 18. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB TERRELL SUGGS, BALTIMORE RAVENS
2 erzwungene Fumbles, 3 Sacks
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: K SEBASTIAN JANIKOWSKI, OAKLAND RAIDERS
3 von 3 Field Goals, 2 von 2 Extrapunkte
Seine 4. Auszeichnung zum Spieler der Woche

NFC
OFFENSE: QB AARON RODGERS, GREEN BAY PACKERS
27 von 35 Pässe für 312 Yards, 3 Touchdowns
Seine 3. Auszeichnung zum Spieler der Woche

DEFENSE: LB BRIAN URLACHER, CHICAGO BEARS
1 eroberter Fumble, den er über 12 Yards zum Touchdown zurücktrug, 10 Tackles, 1 abgefangener Pass
Seine 6. Auszeichnung zum Spieler der Woche

SPECIAL TEAMS: KR-PR TED GINN JR., SAN FRANCISCO 49ERS
Er trug 1 Kickoff über 102 Yards und 1 Punt über 55 zum Touchdown zurück
Seine 2. Auszeichnung zum Spieler der Woche

14. September 2011

Kurzberichte
orton-kyle-broncosJohn Fox wird sich dem Druck des Pöbels auf den Rängen nicht beugen.
Die Broncos-Fans buhten ihren Quarterback Kyle Orton, mal wieder, nach Leibeskräften aus und sie schrien: „Tebow, Tebow“.
Doch der Head Coach will an Orton festhalten, obwohl auch er Defizite bei seinem Starter erkannt hat. Die jedoch könne man abstellen und Fox will nicht sofort zum Quarterback –Wechsel greifen.
Doch noch so eine armselige Vorstellung wie gegen Oakland darf sich Orton wohl nicht leisten.

Ein Opfer der klaren Niederlage gegen New England war Dolphins Cornerback Benny Sapp. Er war der Gegenspieler von Wes Welker, der einen 99 Yards Touchdownpass von Tom Brady fing.
Seine Leistung gefiel Head Coach Sparano so wenig, daß er Sapp am Dienstag gefeuert hat.
Letztes Jahr startete er in sechs Spielen für Miami und fing zwei Pässe ab.

Das Merkel denkt, daß man Griechenland noch vor der Pleite retten kann und Cowboys Besitzer Jerry Jones glaubt, daß Tony Romo kein schlechter Quarterback ist.
Da fragt man sich, wie solche Menschen ihren Realitätssinn verlieren können?
Jones pries die Leistungen Romos im Spiel gegen die Jets in den höchsten Tönen.
Dabei hatte der gerade dafür gesorgt, daß Dallas zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Spiel noch verlor, bei dem es zum Beginn des letzten Viertels mit 14 Punkten führte.
„Das wird jetzt etwas Kritik hervorrufen, aber ich glaube daß Tony eines der besten Spiele abgeliefert hat, die ich je von ihm gesehen habe,“ sagte er am Montag in einem Radiointerview und die Zuhörer dürften sich schlappgelacht haben. „Drei Viertel lang hat er uns in die Nähe des Sieges geführt und er hat herausragend gespielt,“ fuhr er fort...
...und hatte damit recht. Drei Viertel spielte er, wie ein hochbezahlter NFL Quarterback halt spielen sollte, solide und fehlerfrei, aber ein Footballspiel hat dummerweise vier Viertel, und da baute Romo die zwei Fehler, die die Niederlage besiegelten.
Auch letztes Jahr pries Jerry Jones seinen Head Coach Wade Phillips durch alle Niederlagen durch, bis es ihm dann mitten in der Saison doch zuviel wurde.
Mal sehen, wie lange er Romo noch für seine Fehler lobt, bis er ihn feuert?

Rams Cornerback Ron Bartell wird doch für den Rest der Saison ausfallen. Die Nackenverletzung, die er sich gegen die Eagles zuzog, ist schwerer, als zunächst befürchtet.
Seine Karriere will er aber nicht beenden. Er rechnet damit, daß er nach der nötigen Operation und einer angemessenen Schonung 2012 wieder wird spielen können.

Die Pittsburgh Steelers setzten Willie Colon auf die Verletztenliste. Damit ist die Saison für den Tackle beendet.
Er zog sich in der Katastrophe gegen die Ravens einen Trizepsriss zu und wurde am Dienstag operiert.
Colon hat auch schon die gesamte Saison 2010 wegen einer Achillesverletzung verpasst. Dennoch gaben die Steelers ihm vor der Saison 2011 einen Fünfjahresvertrag über $29 Millionen.
An seiner Stelle soll nun Rookie Marcus Gilbert auf Big Ben aufpassen, der am Sonntag von den Ravens beinahe zu Tode gehetzt wurde.

Dan Koppen fällt für sechs bis zehn Wochen aus.
Der Center der Patriots brach sich im zweiten Viertel gegen die Dolphins den linken Knöchel.
Seit 2003 hat Tom Brady von keinem anderen Center den Ball entgegengenommen, doch am Montag fiel der Wechsel mitten im Spiel nicht negativ ins Gewicht.
Brady stellte auch hinter dem Ersatzmann Dan Connolly mit 517 Passyards einen neuen Mannschaftsrekord auf.

Haben die Titans während der Aussperrung die Regeln gebrochen?
In einem Radiointerview sagte Kenny Britt, daß er während der Aussperrung laufend von seinem Wide Receivers Coach Dave Ragone angerufen wurde.
Nun ist Britt ein Kleinkrimineller, dem man nicht alles glauben darf, aber die NFL wird dem natürlich nachgehen.
Kontakte zwischen Spielern und Trainern während der Aussperrung waren verboten.
Bei den Buccaneers informierte Head Coach Raheem Morris von sich aus die Liga. Er gab an, daß er Kellen Winslow jr. Und Aqib Talib verbotenerweise angerufen hat, und die Liga denkt über eine Strafe nach.

13. September 2011

Woche 1 - Der Nachschlag
brady-tom2In der letzten Nacht gab es zwei MNF Spiele und wer sie verschlafen hat, hat, außer ein paar Rekorden, nichts verpasst.
Die Patriots schlugen die Dolphins mit 38:24.
Die bemerkenswertesten Szenen: Tom Brady (Bild) warf nach 358 Pässen in Folge ohne Interception mal wieder einen Ball zum Gegner. 358 Pässe ohne Interception sind ein NFL Rekord.
Dann warf Brady noch einen 99 Yards Touchdown Pass und reihte sich in die Rekordhalter ein, die das auch vollbracht haben.
Zum Schluß hätte er noch einen Rekord brechen können, aber Head Coach Belichick ließ ihn nicht.
Knapp drei Minuten vor Spielende standen die Patriots an der 38 der Dolphins mit einem vierten Versuch und eins. Zu dem Zeitpunkt hatte Brady 517 Passyards auf seinem Konto. Damit stand er 37 Yards von den 554 Yards entfernt, die Norm Van Brocklin in einem Spiel aufstellte und die seit 60 Jahren den NFL Rekord darstellen.
Hätte er den Pass in die Endzone werfen dürfen, hätte er Van Brocklins Rekord um einen Yard gebrochen.
Doch Belichick holte die Offense vom Platz und ließ das Puntteam auflaufen.

Im Spiel der Raiders in Denver war man froh, wenn bei jedem 10. oder 11. Spielzug mal keine gelbe Flagge auf dem Feld lag.
Hier spielten zwei scheißundisziplinierte Teams gegeneinander, die nichts Vernünftiges auf die Reihe brachten.
Den Unterschied im 23:20 Sieg der Raiders war Sebastian Janikowski. Der Kicker erzielte ein Field Goal aus 63 Yards und hält nun, zusammen mit Tom Dempsey von den Saints und Jason Elam von den Broncos, einen NFL Rekord.

Leider, leider gab es am ersten Spieltag einige schwere Verletzungen, die die Saison der Betroffenen vorzeitig beendeten.
Bei den Chiefs zog sich Pro Bowl Safety Eric Berry einen Kreuzbandriss zu.
Bei den Panthers zog sich Linebacker Jon Beason einen Achillessehnenriss zu.
Chargers Kicker Nate Kaeding versuchte den Ballträger der Vikings beim Anstoß zu stoppen und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu. Der Versuch war zudem erfolglos, denn Percy Harvin trug den Kickoff über 103 Yards zum Touchdown in die Endzone San Diegos.
Nicht ganz so schlimm erwischte es einige Rams. Running Back Steven Jackson verletzte sich am Oberschenkel und wird im MNF gegen die Giants fehlen.
Quarterback Sam Bradford verletzte sich am Zeigefinger der Wurfhand, soll aber kein Spiel verpassen.
Cornerback Ron Bartell verletzte sich am Nacken, und er könnte längere Zeit ausfallen.
Bei den Ravens wird Rookie Cornerback Jimmy Smith einige Wochen mit einem verstauchten Fuß ausfallen.

12. September 2011

Woche 1
manning01
Natürlich ist es nach der ersten Woche noch viel zu früh, um Bilanzen zu ziehen, aber Tendenzen lassen sich schon erahnen.
Fangen wir mit dem Wichtigsten an, dem Fehlen von Peyton Manning (Bild).
Für Indianapolis bedeutet das ganz klar, kein Peyton, keine Punkte, keine Playoffs und natürlich kein Heimspiel im Super Bowl.
Aber im Kampf um Andrew Luck könnten die Colts vorne mitmischen.
Andrew Luck wird bereits jetzt als die Nr. 1 in der nächsten Draft gehandelt. Der Besitzer der Colts war am letzten Wochenende im Stadion um sich den Quarterback von Stanford persönlich anzusehen, der gut zu den Colts passen würde.
Doch viele andere sind auch scharf auf den Sohn des früheren Houston Oilers Quarterbacks und WLAF Präsidenten Oliver Luck.
Die üblichen Verdächtigen aus Seattle, Kansas City, Cleveland, Cincinnati und wie sie alle heißen, werden Indianapolis einen heißen Kampf um die erste Wahlmöglichkeit in der nächsten Draft liefern.

Derweil nutzten die Texans das Fehlen Mannings weidlich aus und spielten sich in einem 34:7 Sieg den Frust aus der Seele, obwohl sie ja auch letztes Jahr das erste Saisonspiel gegen Indi gewannen, damals noch mit Peyton.
Sein Ersatzmann Kerry Collins ließ den Ball dreimal fallen und verlor davon zwei Bälle. Er ist noch nicht mit dem Spielschema der Colts vertraut und man wird sehen, wie er sich entwickelt.
Auf jeden Fall sieht es momentan so aus, als hätte Indi außer keinem Manning auch keine Verteidigung und keine Special Teams.
Etwas wenig, um in der NFL zu überleben.
Houston ist in der AFC South jetzt der Einäugige unter den Blinden und sollte die Gruppe gewinnen.

Beim 27:24 Sieg der Jets über Dallas wurde klar, Rob Ryan knows Defense, aber Tony Romo knows losing.
Im Spiel der Zwillingsbrüder Rex Ryan, Head Coach der Jets, gegen Rob Ryan, Defensive Coordinator der Cowboys, ging es hart und spannend zu.
Dallas hatte das gesamte Spiel über einen leichten Vorteil auf seiner Seite, aber auch Tony Romo als Quarterback.
Und somit war klar, irgendwann baut er wieder einen entscheidenden Mist.
Und das tat er dann auch gleich zweimal.
Bei einem dritten Versuch und Goal kurz vor Spielende verlor er an der Goalline den Ball und die Jets eroberten ihn.
Dann warf er 59 Sekunden vor Spielende den Ball noch zu Jets Cornerback Darrelle Revis und versemmelte so, wie schon letztes Jahr zum Auftakt, einen möglichen Sieg.
Nach dem Interception erzielte der ehemalige Kicker der Cowboys, Nick Folk, aus 50 Yards das Field Goal zum Sieg.

Die Ravens haben in den letzten Jahren sehr oft gegen die Steelers verloren. Von acht Spielen sechs, und immer ging es um drei oder vier Punkte, die den Unterschied machten.
Diesen Affen schubsten sie am Sonntag von ihrer Schulter. Dieses Mal gewannen sie, und zwar mit vier Touchdowns Unterschied.
Pittsburgh verstand es aber auch mit sieben Ballverlusten, sich das Leben selber schwer zu machen.
Am Ende hatte Baltimore mit der Defense, wie gewohnt, und auch der Offense, wie ungewohnt, überzeugt. Quarterback Joe Flacco wird immer sicherer und besser.
Der 35:7 Sieg ging auch in dieser Höhe voll in Ordnung.
Da der Weg zum Super Bowl in der AFC immer durch die AFC North geht, müssen die möglichen Kandidaten in dieser Saison wohl versuchen über Baltimore nach Indianapolis zu kommen.
Viel Glück!

Donovan McNabbs erster Pass für die Vikings wurde abgefangen und landete als Touchdown für die Chargers in der Endzone.
Doch das Spiel wurde durch Mike Tolbert entschieden. Der Fullback der Chargers erzielte beim 24:17 Sieg seines Teams drei Touchdowns.

Weichei, war das letzte, was Jay Cutler hörte, als eine Verletzung seine Saison im NFC Endspiel gegen die Packers beendete.
Der Quarterback der Bears hatte sich schwer am Knie verletzt und wurde von vielen, die nicht am Spiel teilnahmen und nur vor dem Fernseher zuschauten, gescholten.
Zu unrecht. Cutler war verletzt, aber negative Gefühle, wie auch positive, spiegeln sich nicht in seinem Gesicht wider, das meist nur teilnahmslos aussieht.
Gegen die Falcons zeigte er am Sonntag, daß er kein schlechter NFL Quarterback und kein Weichei ist. Zwar wurde er erneut viermal gesackt, doch er vervollständigte 22 seiner 32 Pässe für 312 Yards und 2 Touchdowns, bei 1 Interception, als er Chicago zum 30:12 Sieg über die hochfavorisierten Falcons führte.

Das Spiel der Patriots in Miami in dieser Nacht findet ohne den Deutschen Sebastian Vollmer statt.
Der Tackle leidet seit zwei Wochen an Rückenschmerzen und kann nicht eingesetzt werden.

11. September 2011

Kurzberichte
peterson-adrianNach oben gibt es derzeit bei den Gehältern der NFL Spieler keine Grenze mehr, obwohl die Gehaltsobergrenze der Teams nicht erhöht wurde.
So vermeldete am Samstag Adrian Peterson (Bild), daß er seinen Vertrag mit den Vikings verlängert hat.
Für die nächsten sieben Jahre wird der Running Back $100 Millionen erhalten.

Am Montag werden die Oakland Raiders ohne Kevin Boss auskommen müssen.
Der Tight End wurde Anfang August für $16 Millionen von den Giants abgeworben und er sollte Zach Miller ersetzen, der zu den Seahawks wechselte.
Boss ist am Knie verletzt und konnte nicht mit dem Team trainieren.
Beim Gegner aus Denver wird Demaryuis Thomas fehlen. Der Wide Receiver brach sich beim Training am Donnerstag einen Finger.

Details wurden nicht bekanntgegeben, aber Polamalu bleibt den Steelers troy.
Der Safety soll nach Insiderangaben einen neuen Vierjahresvertrag unterschrieben haben, der ihm pro Jahr $9 Millionen einbringt.
Bisher verdiente er nur $6,4 Millionen pro Jahr, etwas wenig, wenn man bedenkt, wie teuer alles wird.

Terrell Suggs glaubt fest daran, daß es sein Job ist, gegnerische Quarterbacks zu bestrafen.
Deshalb wird der Linebacker der Ravens auch nichts zurückhalten, und lieber die fälligen Strafen zahlen, wenn er einen guten Hit auf einen Quarterback landen kann.
Er glaubt nicht daran, daß eine härtere finanzielle Bestrafungen der Spieler das Spiel sicherer machen kann.
Suggs sagte in einem Radiointerview, daß es ihm egal sei, wo er einen Quarterback trifft, wie er ihn trifft und wie hart, solange er ihn nur überhaupt trifft.
Klingt, als würde es eine teure Saison für Suggs.

10. September 2011

Kurzberichte
colston-marquesMarques Colston (Bild) hat sich das Schlüsselbein gebrochen. Der Wide Receiver der Saints zog sich die Verletzung kurz vor Spielende gegen Green Bay zu, als er einen Ball fing und hart auf seiner rechten Schulter landete.
Optimistischen Prognosen zufolge soll er nur vier Wochen ausfallen.
In der letzten Saison fing er Pässe für 1.023 Yards und war der beste Receiver der Saints.

Die Cowboys verlängerten den Vertrag mit Jay Ratliff.
Der Defensive Lineman wird für die nächsten fünf Jahre $40 Millionen bekommen.

Die Cowboys verhandelten den Vertrag mit Tony Romo nach, um Platz unter der Gehaltsobergrenze zu schaffen.
Weniger Geld wird der Quarterback allerdings nicht bekommen, denn man griff in die Trickkiste.
Romos Gehalt für 2011 wurde von $9 Millionen auf $810.000 gekürzt. Dafür gab man ihm für die Unterschrift unter diesen Vertrag einen Bonus von $8,19 Millionen, und schon hatte man ordentlich Platz unter der Grenze geschaffen.
Gleiches hat Dallas auch mit den Verträgen von Linebacker DeMarcus Ware und Wide Receiver Miles Austin gemacht, was ordentlich Luft nach oben schaffte.
Romo hat zugleich aber auch eine Vertragsverlängerung über drei Jahre abgeschlossen, so daß das Team die Bonuszahlung in Etappen auszahlen kann.

Die Indianapolis Colts wissen nun, daß sie sechs Monate auf Peyton Manning verzichten sollten.
Sollten deshalb, weil der operierende Arzt sagte, daß man Manning diese Zeit zur Heilung seiner Nackennerven geben sollte. Einsatzbereit wäre er sehr wahrscheinlich schon früher, aber das würde die Gefahr einer erneuten Schädigung der Nerven heraufbeschwören.
Die Colts, die ihm gerade erst einen Vertrag über fünf Jahre und $90 Millionen geboten hatten, sind aber aus dem Schneider. Wenn Manning nicht mehr wird spielen können, muss Indianapolis nicht die volle Vertragssumme auszahlen.
Für 2012 müssten sie $1 Million zahlen und für 2013 nur noch $500.000.
Für 2011 stehen ihm aber $26,4 Millionen zu, die Indianapolis zahlen muss, auch wenn Manning nicht mehr spielen wird.

Obwohl in New York Terroralarm herrscht, hat Jets Besitzer Woody Johnson keine Sicherheitsbedenken, das Spiel gegen Dallas betreffend.
Die für die Sicherheit verantwortlichen Gruppen täten alles, um das Stadion und die Fans zu schützen.
Am Sonntag ist der 10. Jahrestag der Angriffe auf New York und Washington, und in Amerika herrscht höchste Alarmstufe, da man befürchtet, daß durchgeknallte Terroristen dieses „Jubiläum“ zu neuen Angriffen nutzen könnten.

09. September 2011

Saisonauftakt
rodgers-sb45-trophyOK, ganz ruhig bleiben. Wenn das Spiel Geschmack auf die kommende Saison machen sollte, dann habe ich jetzt ganz, ganz, ganz viel Appetit.
Zwei Teams mit unglaublichen Angriffsteams kamen auf den Platz und eroberten die Fans im Flug.
Und das nicht etwa gegen zwei Warmduscherverteidigungen, sondern gegen die beiden besten Verteidigungen der NFC der letzten Saison.
Gerade zum Saisonauftakt haben es die Offenses schwerer ins Spiel zu kommen, als die Verteidigungen, die nur abwarten müssen was die Offense sich ausgedacht hat um dann den Spielzug zu zerstören.
Hier nicht. Die beiden Angriffsreihen der Saints und der Packers waren schon voll auf Betriebstemperatur und zeigten den Verteidigern, wo der Ball fliegt.
Am Ende hatte Green Bay die Nase so knapp vorne, wie es knapper kaum geht.
Drew Brees warf einen Pass auf Darren Sproles in die Endzone der Packers, als die Uhr auf 00:00 sprang. A.J. Hawk kam über Sproles geflogen und wehrte den Ball ab. Darin sahen die Schiedsrichter eine Behinderung, und da ein Spiel nicht enden kann, wenn die Defense eine Strafe begeht, ging es also beim Stand von 42:34 für die Packers noch weiter. Der Ball lag an der 1 von Green Bay und Mark Ingram sollte mit dem Ball in die Endzone laufen, wurde aber gestoppt... Spiel aus.
Zwei der besten Quarterbacks der Liga hatten bewiesen, wie toll Football ist, und wie froh wir sein können, daß die Saison 2011 stattfindet.
Aaron Rodgers (Bild) vervollständigte 27 seiner 35 Pässe für 312 Yards und 3 Touchdowns.
Drew Brees vervollständigte 32 seiner 49 Pässe für 419 Yards und 3 Touchdowns.
Was in diesem Spiel allerdings sauer aufstieß, ist die neue Regel bei den Kickoffs, den Ball von der 35 anzustoßen.
Das gab es vor Jahren schon mal und man änderte es, um mehr Action in die Kickoffs zu bringen, indem man den Ball auf die 30 legte.
Doch in Roger Goodells Bestreben, aus der NFL eine Flagfootballliga zu machen, liegt der Ball jetzt wieder auf der 35. Goodell passierten zu viele Verletzungen bei den Kickoffs, so daß die Kicker jetzt den Ball fleißig in die Endzone kicken können, um Touchbacks zu produzieren. Und das passierte in diesem Spiel sage und schreibe Achtmal. Zum Vergleich, in der letzten Saison gab es im Lambeau Field in der ganzen Spielzeit ZWEI Touchbacks.
Aber, gerade als ich mich entschlossen hatte, die Kickoffs nur noch im Schnelldurchlauf anzusehen, musste ich den Finger von der Fernbedienung nehmen, denn Packers Rookie Randall Cobb nahm den Ball acht Yards tief in der Endzone auf und lief über 108 Yards zum Touchdown.
Es geht also immer noch, aber eine Vervierfachung der Touchbacks in einem Spiel zum Vergleich der gesamten letzten Saison lässt nicht gutes erahnen.
Sollen sie den Ball doch nach einem Punktgewinn sofort auf die 20 legen und gut ist.
Sei es wie auch immer, das konnte den Hammer-Saisonauftakt nicht schmälern und er machte Lust auf mehr.

Kurzberichte
Da nutzte auch alles Pfeifen im Dunkeln nichts, das Horrorszenario in Indianapolis ist perfekt. Die Chance auf ein Heimspiel im Super Bowl ist dahin. Peyton Manning wurde erneut am Nacken operiert und seine Saison könnte beendet sein.
Die Meinungen darüber, wie lange er ausfällt reichen von sechs Wochen über 2-4 Monate bis hin zur kompletten Saison.
Die Operation war ohne besondere Vorkommnisse und Manning geht es gut.
Die Colts setzten ihn nicht auf die Liste der verletzten Spieler, für die die Saison beendet ist. Sie rechnen immer noch damit, daß er irgendwann in der Saison wird spielen können, und lassen ihn im Kader der aktiven Spieler.
Der 35-jährige muss jetzt in eine Reha und es wird immer offensichtlicher, daß das Management schon in der letzten Draft einen Quarterback hätte holen müssen, der ihn hätte ersetzen können.
Ob Kerry Collins bereits soweit ist, daß er am Sonntag gegen Houston die Spielzüge der Colts draufhat, darf man bezweifeln.

Das wertvollste Sportteam Amerikas?
Dallas Cowboys!
Obwohl das Team seit 1995 keinen Super Bowl mehr gewonnen hat und auch in naher Zukunft keinen gewinnen wird, hat es die Keulenschwinger der New York Yankees überholt.
Mit einem Wert von 1,85 Milliarden Dollar liegen die Cowboys laut Forbes $150 Millionen vor diesem Baseballteam.
Lustigerweise sehen die Analysten der Ratingagentur Forbes weltweit ein Rundkugelschubsteam auf Platz eins, Manchester United. Sie sind in ihren Augen 1,9 Milliarden wert.

Bei den Dolphins verletzte sich Rookie Running Back Daniel Thomas an der Kniesehne.
Für ihn holte Miami Larry Johnson zurück, den sie erst vor einigen Tagen entlassen hatten.
Johnson erzielte seinen letzten Touchdown in einem regulären NFL Spiel 2008 für Kansas City.
Johnson möchte seine Karriere am Laufen halten und freut sich über die Chance, die sich ihm bietet. Allerdings ist die Verletzung von Thomas nicht besonders schlimm, und wenn er am Montag wird spielen können, dürfte Johnson wieder gefeuert werden.

Die Aussperrung ist Geschichte und die Verhandlungen der NFL mit den Spielern sind beendet.
Zeit, sich neuen Verhandlungen zuzuwenden und den Reichtum der Liga noch mehr zu steigern.
ESPN wollte allerdings nicht viel Verhandeln und der Vertrag über die Monday Night Spiele des Sender mit der NFL ist bereits in trockenen Büchern.
MNF bleibt bis nach der Saison 2021 beim Disney Sender, und dafür zahlt man 1,8 Milliarden Dollar... jährlich... nicht insgesamt!
Die Übertragung eines Super Bowls im Kabelsender ESPN, ein Wunschtraum des Senders, bleibt ein Wunschtraum. Die Super Bowls werde ein weiteres Jahrzehnt lang nur auf den freiempfangbaren Partnersender der NFL zu sehen sein.
Der Pro Bowl degegen bleibt bei ESPN.

Die Dallas Cowboys rätseln, wer die schnellen Receiver der Jets stoppen soll. Sie beklagen den Ausfall von Terence Newman.
Der Cornerback hat eine Leistenzerrung und wird am Sonntag wohl nicht dabei sein.
Damit dürfte der Vorteil von Jets Head Coach Rex Ryan gegenüber seinem Bruder, dem Defensive Coordinator der Cowboys Rob Ryan, gewachsen sein.

Neue Saison, altes Problem, die Jaguars kriegen das Stadion nicht voll.
Zwei Tage vor dem ersten Heimspiel gegen Tennessee sind noch 5.000 Tickets nicht verkauft.
Teambesitzer Wayne Weaver will jetzt wieder, wie schon voriges Jahr, diese Karten zu 34% unter Preis an ortsansässige Unternehmen verscherbeln, damit diese die Karten an Kunden und Mitarbeiter abgeben können.

08. September 2011

Kurzberichte
kickoff2011
Heute ist es so weit. In der Nacht zum Freitag um 2:30 Uhr treten die Super Bowl Sieger aus New Orleans gegen die Super Bowl Sieger in Green Bay an.
Schon vom Klang her eine unglaubliche Paarung. Die Quarterbacks Drew Brees und Aaron Rodgers versprechen ein Passfeuerwerk und die beiden Verteidigungen versprechen, genau dieses zu verhindern. Wer wird sich am Ende durchsetzen?
Also entweder den Wecker auf 2:30 Uhr stellen oder den Videorekorder auf 2:30 Uhr programmieren, aber auf keinen Fall dieses Auftaktmatch verpassen.

Nach 227 Starts in Folge, davon 208 in der regulären Saison, steht es jetzt fest, die Serie von Peyton Manning ist beendet. Wie bereits mehrfach hier erwähnt trägt er die Hauptschuld daran selber, mit seiner Weigerung, sich während der Aussperrung von einem anderen Arzt, als seinem Teamarzt behandeln zu lassen. Deshalb braucht man für ihn nicht traurig zu sein. Daß die Serie endet, hat er sich selber zuzuschreiben.
Leid kann es einem um die Fans und Mitspieler tun, die von ihm draufgesetzt wurden.
Natürlich kann man darüber streiten, ob seine Nackenverletzung besser verheilt wäre, wenn er sich hätte behandeln lassen? Aber wenigstens hätte er alles tun müssen, um für den Saisonstart fit zu sein. Er bekommt ja schließlich ein paar Mark für seinen Job.
In diesem Jahrtausend hat noch kein anderer Quarterback als er ein Spiel für Indianapolis begonnen... vorbei, Kerry Collins wird das Team am 11.9. gegen die Texans zu ihrem 9/11 führen.
Die als Ratingagenturen agierenden Buchmacher reagierten prompt und sie stuften die Colts herab. Ein heißer Super Bowl Kandidat sind sie erstmal nicht mehr.
Übrigens, der letzte Quarterback, der für die Colts startete, war Jim Harbaugh. Der ist heute Head Coach der 49ers. Das war nicht nur in einem anderen Jahrzehnt, sondern in einem anderen Jahrtausend.
Doch die Serie der meisten ununterbrochenen Starts in Folge unter den aktiven Quarterbacks bleibt in der Familie. Eli Manning wird am Sonntag in seinem 111. Spiel starten.

Peyton Manning ist nicht der einzige Spieler, den eine Verletzung vom Einsatz abhält.
Hier sind einige Spieler, deren Einsatz in Woche 1 auch gefährdet ist:
Die Texans bangen um Arian Foster, der letztes Jahr für 2.220 Yards lief. Er laboriert an einer Verletzung der Kniesehne.
Bei den Packers steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Left Tackle Chad Clifton (Knie) und Tight End Jermichael Finley (Knöchel).
Bei den Saints sind Kicker Garrett Hartley und Wide Receiver Lance Moore raus. Hartley hat Hüfte und Moore hat Leiste.
Die 49ers wissen noch nicht, ob sie Michael Crabtree einsetzen können. Der Wide Receiver ist gerade erst von einem Fußbruch genesen.
Bei den Redskins hat sich LaRon Landry selbst als nicht einsatzfähig bezeichnet. Der Safety hat es an der Kniesehne und der Achillessehne.
Bei den Seahawks setzt sich die Verletzungsanfälligkeit von Sidney Rice fort. Der Wide Receiver, der von Minnesota nach Seattle wechselte, hat Schmerzen in der Schulter.

Nur mal so den Ball wegtreten, wenn die Offense nicht mehr weiterkommt für $18 Millionen?
Auch das ist möglich.
Chargers Punter Mike Scifres unterschrieb einen Vertrag über $18 Millionen für fünf Jahre und wurde damit der bestbezahlte Punter in der Geschichte der NFL.

07. September 2011

Kurzberichte
garrard-davidDie Jaguars trafen Tage vor dem Saisonbeginn eine überraschende, aber längst überfällige Entscheidung... sie feuerten David Garrard (Bild).
Es wäre eine reine Footballentscheidung gewesen, sagte Head Coach Del Rio, keine finanzielle.
Der Quarterback wäre in der Vorbereitungszeit einfach nicht in der Lage gewesen, die Offense ans Laufen zu bringen. Starten soll Luke McCown, der schon 2010 als Ersatzmann von Garrard fungierte.
Zwar wurde Garrard nach der Saison 2009 in den Pro Bowl gewählt, aber seine Leistungen waren nicht konstant genug, um die acht Millionen Dollar zu rechtfertigen, die ihm 2011 zustehen.
Für Garrard dürfte seine plötzliche Entlassung nichts ungewöhnliches sein. Genau so kam er 2007 an seinen Job, als die Jags Byron Leftwich nur Tage vor der Saison feuerten.

Ein weiterer Rückschlag für die Giants.
Jonathan Goff wird für die Saison 2011 ausfallen. Der Linebacker zog sich einen Kreuzbandriss zu.
Die Verletzung passierte beim Training am Montag, und Goff ist der fünfte Schlüsselspieler aus der Defense, für den die Saison bereits beendet ist.

Die Zeichen verdichten sich, daß der Quarterback der Colts am Sonntag Kerry Collins sein wird.
Peyton Manning soll nicht nur Schmerzen im Nacken haben, sondern sein Rücken macht ihm auch Probleme.
Mittlerweile spricht man im Vorstand der Colts nicht mehr davon, daß er am Sonntag spielen wird, sondern davon, daß er irgendwann in der Saison spielen wird.
Obwohl Collins erst am 24. August aus seinem gerade erst verkündeten Ruhestand zurückkehrte und nur ein Testspiel mit Indianapolis bestritt, soll er den Vorzug vor Curtis Painter bekommen.

06. September 2011

Kurzberichte
payton-sean-jubelt2Mit der der Stadt eigenen großen Leichtigkeit entschied sich der Besitzer der Saints dazu, den Vertrag von Head Coach Sean Payton (Bild) zu verlängern.
Der erfolgreichste Head Coach in der Geschichte des Teams unterschrieb bis zum Ende der Saison 2015.
Über die Höhe des Vertrags wurde nichts bekanntgegeben.

Eigentlich haben ihm die Ärzte gesagt, daß die Saison 2011 für ihn gelaufen wäre, aber am Montag meldete sich Demaryus Thomas bei den Broncos als gesund zurück.
Der Wide Receiver wurde erst im Februar an einer gerissenen Achillessehne operiert. Frühestens zu Halloween könne er wieder spielen, lauteten die optimistischen Prognosen.
Doch am Montag trainierte Thomas bereits wieder mit dem Team. Wie bald Head Coach John Fox ihn einsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Die Chiefs wissen noch nicht, ob ihr erster Quarterback Matt Cassel am Sonntag gegen Buffalo wird spielen können.
Cassel zog sich im letzten Testspiel gegen die Packers eine schmerzhafte Rippenverletzung zu, als Defensive Tackle Howard Green mit seinen 340 Pfund auf ihm landete.
Cassel selbst hält sich für einsatzbereit und trainierte am Montag mit dem Team.
Brauchen werden sie ihn, denn im einzigen Spiel ohne ihn verloren sie letztes Jahr 31:0 gegen San Diego, und sie erzielten nur 67 Yards mit ihrer Offense.

05. September 2011

Kurzberichte
manning04Eine Fernsehstation in Indianapolis will wissen, daß Peyton Manning (Bild) am 11.9. nicht gegen die Texans spielen wird.
Aus mehreren Quellen will der Sender das erfahren haben. Es heißt sogar, daß der Quarterback erneut am Nacken operiert werden muß, und daß er auf unbestimmte Zeit ausfällt.
Dem widerspricht Chris Mortensen von ESPN. Der hat nachgefragt und von einer erneuten Operation wäre in der Teamleitung keine Rede.
Einfach mal abwarten und sehen, wer am Sonntag um 19 Uhr in Houston so aufläuft.

Brandon Meriweather und andere frisch gefeuerte blieben nicht lange arbeitslos.
Pro Bowl Safety Meriweather wurde am Samstag von den Patriots gefeuert und am Sonntag unterschrieb er schon bei den Bears.
Die Bengals verpflichteten Kick Returner Brandon Tate, den die Patriots am Samstag vor die Tür setzten. Er trug letztes Jahr zwei Kickoffs zu Touchdowns zurück, den ersten davon in Woche 1 gegen die Bengals.
Running Back Chester Taylor, den die Bears gefeuert hatten, unterschrieb bei den Cardinals.
Center Andre Gurode, der den Cowboys zu teuer wurde, landete im Nest der Ravens.

Lee Roy Selmon wurde nur 56 Jahre alt.
Der Defensive End wurde 1976 als allererster Spieler des gerade neugegründeten Teams aus Tampa Bay einberufen. Er war 1995 der erste Buccaneer, der in die Hall of Fame aufgenommen wurde.
Am Freitag kam er nach einem Schlaganfall ins Krankenhaus, und am Sonntag verstarb er dort im Kreis seiner Familie.

Im Swimmingpool von Texans Defensive End Antonio Holmes wurde am Sonntagmorgen eine Leiche gefunden.
Am Samstag veranstaltete Smith eine Party, zu der auch einige Spieler eingeladen waren.
Auch Lamar Crenshaw, ein Freund von Smith, war eingeladen. Zuletzt wurde er alleine am Swimmingpool sitzend gesehen, als sich die Party um 2 Uhr morgens langsam auflöste.
Um 9:30 morgens wurde er, vollständig bekleidet, tot im Pool treibend entdeckt.
Die Polizei untersucht den Fall, konnte aber auf erste Ansicht keine Spuren von Gewaltanwendung an der Leiche entdecken.

04. September 2011

Und raus bist DU!
kaderkürzungEs ist wohl der Tag, an dem die meisten Lebensträume zerplatzen. Es ist der Tag, der darüber entscheidet, ob man den miesen Job eines Versicherungsvertreters oder Bankangestellten antreten muss, oder ob man mit seinem Hobby Millionen Dollar verdienen kann.
Es ist der Tag der großen Kaderkürzung in der NFL.
Am gestrigen Tag gab es eine Geschichte, die einen herzlich erwärmte.
Die Giants gaben Mark Herzlich einen Job, dem Mann, der den Krebs besiegte, aber der in der Draft übergangen wurde.
Herzlich litt an einer seltenen Form des Knochenkrebs und in der Draft wollte kein Team das Risiko eingehen, ihn zu verpflichten, obwohl er vom Spielvermögen her in der ersten Runde hätte einberufen werden sollen.
Im Trainingscamp hätte der Linebacker bewiesen, daß er einen Platz im Team verdient hat, sagte Head Coach Tom Coughlin. Dazu könne er auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden, was seinen Wert erhöhen würde.
Alles in Allem, hat sich Herzlich seinen Platz in der NFL erkämpft. Allerdings kann es sich Head Coach Coughlin immer noch überlegen. Noch ist alles möglich, und man wird sehen, ob er beim ersten Saisonspiel in Washington wirklich noch zum Team gehört.
Weniger Glück, oder Können, hatten viele andere. Etwas weiter unten habe ich ja den Link auf die Seite bei NFL.com gelegt, auf der genau Buch geführt wird über die Aberhundert Spieler, deren Träume brutal endeten.
Zu denen, die es nicht geschafft haben gehören unter Anderem:
Running Back Larry Johnson, der es nicht geschafft hat, die Dolphins von sich zu überzeugen.
Die Patriots feuerten Safety Brandon Merriweather, der in zwei Super Bowls spielte, und Wide Receiver Brandon Tate, der zu den besten Kickreturner der Liga gehört. Sehr wahrscheinlich glaubt Head Coach Belichick, daß es nicht viel zurückzutragen gibt, wenn der Ball von der 35 angestoßen wird.
Die Bears feuerten Running Back Chester Taylor, dem sie erst letztes Jahr einen Vierjahresvertrag über $12,5 Millionen gegeben hatten. In der Saison lief er dann gerademal für 267 Yards, ein schlechter Gegenwert.
Die Cowboys feuerten Defensive Tackle Igor Olshansky, der wohl nicht mehr unter die Gehaltsobergrenze passte.
Nachdem der schlimme Tag vorüber war, sagten viele Head Coaches, daß dies der Teil ihres Jobs sei, der am wenigsten Spaß macht.
Und man darf ihnen das glauben. Gerade den Neulingen unter ihnen fällt es sehr schwer mit einem Handstreich die Träume des Gegenübers auszulöschen.
Aber auch die erfahrenen Trainer haben trotz aller Routine oft einen Kloß im Hals, wenn sie ihre Entlassungen aussprechen müssen. Aber man darf halt nur 53 Spieler in der Saison im Kader haben, und der Rest muss sehen, wie er in einem Land mit einer Arbeitslosenquote von über 9% einen Job bekommt.

Kurzberichte
Die Chiefs setzten Tony Moeaki auf die PUP Liste.
Der Tight End verletzte sich im letzten Vorbereitungsspiel gegen die Packers am Knie.
Wie lange er Quarterback Matt Cassell nicht als solide Anspielstation zur Verfügung stehen wird, steht noch nicht fest.

Die NFL sperrte Titans Fullback Ahmad Hall für vier Spiele.
Er wurde positiv auf verbotene Substanzen getestet.
Aus diesem Grund wurde auch Bengals Guard Bobbie Williams für vier Spiele gesperrt.

Die Saints setzten Chris Ivory auf die PUP Liste.
Der beste Läufer des Team der in der letzten Saison ist nach einer Operation an seinem Fuß noch nicht einsatzbereit.
Ivory hat die gesamte Vorbereitungszeit verpasst und kann erst nach dem sechsten Spieltag von der Liste der Spieler, die momentan nicht einsatzbereit sind, genommen werden.

Die Browns gaben Ex-Packers Running Back Brandon Jackson vor dem Beginn des Trainingscamps einen Zweijahresvertrag über $4,5 Millionen.
Jackson, der 2010 für die Packers 703 Yards und drei Touchdowns erzielte, wird die Saison 2011 aber nur vor dem Fernseher erleben.
Im Testspiel gegen Lions verletzte er sich am Fuß und trägt seitdem einen Gips.
Was genau er hat, wurde nicht bekanntgegeben, aber die Browns setzten ihn auf die Verletztenliste, und damit ist seine Saison beendet.

03. September 2011

Kurzberichte
Williams-kevinKevin Williams (Bild) wurde für zwei Spiele suspendiert.
Der Defensive Tackle der Vikings hatte vor drei Jahren unwissentlich verbotene Substanzen zu sich genommen. Diese waren Bestandteil eines Mittels zur Gewichtsabnahme und nicht auf der Packung aufgeführt.
Diese Strafe droht auch seinem Ex-Kollegen Pat Williams. Der hat sich jedoch von den Vikings getrennt und ist momentan ohne Team.
Sollte er einen neuen Arbeitgeber finden, würde auch er wohl zwei Spiele gesperrt werden.

Die Redskins werden die ersten vier Spiele auf Phillip Buchanon verzichten müssen.
Der Cornerback hat sich mit verbotenen Mitteln gedopt und wurde deshalb suspendiert.

Titans Wide Receiver Kevin Curtis hat sich einen Knochen in der linken Hand gebrochen.
Er zog sich diese Verletzung im letzten Testspiel gegen New Orleans zu. Head Coach Mike Munchak sagte, daß der Zustand der Hand die Zukunft von Curtis mitentscheiden würde, wenn man den Kader von 80 auf 53 Spieler reduziert.

An diesem Wochenende müssen die Teams ihre Kader von 80 Spielern auf 53 Spieler zusammenstutzen. Da werden viele Träume zerstört und da es so viele sind, weise ich auf folgende Seite hin: http://www.nfl.com/news/story/09000d5d821e9e9a/article/down-to-53-tracking-final-cuts-for-all-32-nfl-teams .
Da kann der interessierte Leser sich auf dem Laufenden halten, was in seinem Lieblingsteam so alles auf die Straße gesetzt wird.

02. September 2011

Kurzberichte
Haynesworth_AlbertDie letzten Spiele der Vorbereitungszeit sind vorüber und die heißersehnte Saison steht vor dem Start.
Wie erwartet waren die letzten Spiele, OK, in dieser Nacht spielen noch die Seahawks gegen die Raiders, ein Schaulaufen der Ersatzspieler.
Deshalb reicht ein ganz kurzer Blick auf diese bedeutungslosen Spiele.
Bei den Patriots erlebte Albert Haynesworth (Bild) seinen ersten Einsatz. Der Defensive Tackle war von den Redskins gefeuert worden und nennt New England den Platz, der seine Karriere retten wird.
In der 18:17 Niederlage gegen die Giants, die ihre Starter schonten, erzielte er drei Tackles.

Beim 17:13 Sieg der Colts über die Bengals hatte Kerry Collins mit den erwarteten Problemen zu kämpfen. Der Quarterback, den Indianapolis aus dem Ruhestand holte, um den verletzten Peyton Manning zu ersetzen, vervollständigte 5 seiner 10 Pässe für 45 Yards und leistete sich einen Ballverlust.
Aber der 38-jährige ist erst seit acht Tagen bei den Colts und zum Saisonstart am 11.9. wird er den ein oder anderen Pass mehr anbringen können, wenn er starten sollte.

Die Lions lieferten eine perfekte Vorbereitungssaison ab. Vier Siege, keine Niederlage, und Matthew Stafford wurde nicht verletzt.
Nun darf man nicht so sehr viel auf Vorbereitungsspiele geben, aber wenn der Quarterback wirklich zum ersten Mal eine Saison durchspielen sollte, dann dürfte Detroit ein Playoffaspirant sein.
Im 16:6 Sieg über Buffalo warf Stafford zwei Pässe und vervollständigte einen davon für 39 Yards.

Weder die Jets noch die Eagles wollten irgend etwas riskieren und kein Starter betrat das Feld.
Doch Philadelphia hatte dennoch Verletzungspech, denn Ersatz- Quarterback Vince Young erwischte es an der Kniesehne.
Wie lange er ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Daß seine Eagles das Spiel 24:14 gewannen, dürfte unwichtig sein.

In Washington scheint der Kampf um die Nr. 1 auf der Quarterback-Position entschieden sein.
Rex Grossman stand nur an der Seitenauslinie und sah seinem Konkurrenten John Beck zu, wie der sich gegen die Ersatzspieler von Tampa Bay abmühte. Das war eine Überraschung. Jeder hatte eigentlich erwartet, daß sich Grossman auch noch beweisen müsste.
Beck vervollständigte 10 seiner 21 Pässe für 108 Yards, ohne Touchdown aber mit 1 Interception.
Damit dürfte sicher sein, daß Head Coach Shanahan auf Grossman als Starter setzt.
Jetzt muss sich nur noch entscheiden, was Grossman ist... Die Pest oder die Cholera?
Washington gewann übrigens 29:24.

Die Panthers haben sich für Cam Newton als Starter entschieden. Gegen die Ersatzspieler von Pittsburgh spielte er eine Angriffsserie und warf seinen ersten Touchdownpass für Carolina.
Er vervollständigte 3 seiner 5 Pässe für 25 Yards und darunter war der Touchdownpass über 10 Yards auf Jeremy Shockey.
Pittsburgh schonte seine Starter und gewann 33:17.

Bei den Titans weht Quarterback Matt Hasselbeck bereits jetzt der Wind schon um die Ohren. Jake Locker, den Tennessee in der ersten Runde der letzten Draft einberief, wird Hasselbeck im Lauf der Saison todsicher als Starter ablösen.
Noch will man auf Hasselbeck setzen, aber Locker lieferte eine lockere Vorstellung im 32:9 Sieg gegen die Saints ab. Er vervollständigte 15 seiner 17 Pässe für 132 Yards und 1 Touchdown.
Selbst wenn sich Hasselbeck nicht die erwartete verletzungsbedingte Auszeit in der Saison gönnen sollte, wird Locker ihn bestimmt ablösen.
Gut zu wissen, daß er dann einen guten Running Back hinter sich hat, denn Chris Johnson hat einen neuen Vertrag bei den Titans unterschrieben.
Für die nächsten sechs Jahre wird er $56 Millionen erhalten. Und er wird gebraucht. Gegen die Saints setzten die Titans acht Läufer ein, die zusammen 118 Yards erzielten. Doch den einzigen Lauf- Touchdown erzielte Quarterback Locker.

Die Saints müssen 6-10 Wochen auf Garrett Hartley verzichten. Der Kicker ist an der Hüfte verletzt.
New Orleans verpflichtete John Kasay als Ersatzmann für diese Zeit.

Für Running Back Fred Taylor ist das Kapitel NFL abgeschlossen.
Nach 13 Jahre und 11.695 Yards gab er am Donnerstag seinen Rücktritt vom Football bekannt.
Taylor spielte seit 2009 für die Patriots, aber den größten Teil seiner Karriere absolvierte er von 1998 bis 2008 in Jacksonville.
Am Freitag wird er einen Vertrag über einen Tag mit den Jaguars abschließen, damit er als Jaguar in den Ruhestand treten kann.

01. September 2011

Kurzberichte
PreSeason_no-year_rgbHeute geht die Vorbereitungszeit in ihre letzte Runde. Die Kader sind schon von 90 Spielern ordentlich reduziert und die letzten Testspiele stehen an. Am Samstag müssen die Kader dann auf 53 Spieler gebracht werden. Es stehen also noch viele Entlassungen an.
Im vierten Vorbereitungsspiel lassen die Head Coaches die meisten Starter nur zusehen. Man will keine Verletzungen mehr riskieren und lässt nur die Spieler antreten, die man sich noch etwas näher ansehen will.
Bei den Redskins werden wohl wieder John Beck und Rex Grossman antreten, weil sich Head Coach Mike Shanahan immer noch nicht entschieden hat, ob er mit Pest oder Cholera in die Saison starten will.
Genau vor dieser Wahl steht auch Carolina. Die Panthers wollen mit Cam Newton starten, weil man sehen will, ob er oder Jimmy Clausen weniger Unfähig ist, das Team anzuführen.
Die Raiders kündigten an, daß sie den in der Zusatzdraft einberufenen Quarterback Terrelle Pryor einsetzen wollen.
Pryor ist für die ersten fünf Saisonspiele gesperrt, weil die NFL eine Suspendierung Pryors, die die NCAA gegen ihn aussprach, übernahm.

Eli Manning schaut auf seine miserable Bilanz in den Vorbereitungsspielen und ist nicht besorgt.
In drei Testspielen vervollständigte er nur 49% seiner Pässe, warf keinen Touchdown, dafür aber zwei Interceptions.
Aber dafür wären diese Spiele ja da, sagte er der Presse. Man müsse sich mit seinen Mitspielern abstimmen und da ginge halt vieles noch schief.
Wenn die Saison erst mal begonnen habe, dann sähen seine Statistiken viel besser aus, meinte er.
Giants Head Coach Tom Coughlin hat allerdings so wenig Vertrauen in seinen ersten Angriff, daß er überlegt, ihn im letzten Vorbereitungsspiel antreten zu lassen. Auf der anderen Seite will er keine Verletzungen riskieren, und er würde kurzfristig entscheiden, ob die Starter in der Offense ran müssen oder nicht.

„Mich könnte Nichts weniger interessieren, als Eure Meinung, ob ich gierig bin,“ twitterte Chris Johnson.
Fans der Titans sind sauer auf den Running Back, weil er das Team und die Fans hängen lässt mit seinen, in ihren Augen, allzu gierigen Gehaltsforderungen.
Das machte Johnson sauer, der den Fans mitteilte, was er von ihnen, die hart für ihr Geld arbeiten gehen müssen, um ihm sein Gehalt zu sichern, hält.
Johnson gab den, in seinen Augen falschen Fans, also eine geharnischte Antwort.
Weiter schrieb er: „Ich habe keinen festen Job, also vergleicht mich nicht mit Euch.“
Während also Johnson und die Titansfans sich gegenseitig mitteilen, was sie voneinander halten, sollen die Vertragsverhandlungen ein kleines Stück vorangekommen sein.
Wie nah man an eine Einigung herangekommen ist, wurde aber nicht gesagt.

Cedric Benson hat am Knast angeklopft, und man hat ihn hereingelassen.
Der Running Back der Bengals sollte Ende Oktober eine 20-tägige Haftstrafe antreten, was für einen NFL Spieler mitten in der Saison eher ungünstig ist.
Deshalb fragte er am Dienstag im Travis County Gefängnis an, ob man nicht schon jetzt eine gemütliche Zelle für ihn frei hätte.
Man hatte.
Wenn Benson sich gut führt, könnte er in sieben Tagen bereits wieder entlassen werden. Zum Saisonstart am 11.9. gegen Jacksonville könnte er also dabei sein.

31. August 2011

Kurzberichte
gore-frank2Frank Gore (Bild) und die 49ers wurden sich einig.
Der Running Back unterschrieb eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und $21 Millionen. Damit dürfte er dann auch endlich im Trainingscamp erscheinen, wo er schon sehnsüchtig erwartet wird.
Gore hat in seinen bisherigen sechs Jahren bei den 49ers 6.414 Laufyards erzielt. Nur noch 931 Yards und er überholt den bisher führenden Running Back der Niners, Ruhmeshallenmitglied Joe Perry, der 7.344 Laufyards auf seinem Konto hat.
2010 war Gore auf dem Weg zu seiner fünften Tausendyardssaison in Folge, als er sich in Woche 12 die Hüfte brach.
Sein einziges Manko ist, daß er noch nie in einer Saison, außer 2006, in allen Spielen antrat.

Die 49ers nahmen Michael Crabtree von der PUP Liste. Der Wide Receiver war am linken Fuß verletzt und stand seit dem 28. Juli auf der Liste der Spieler, die momentan nicht einsatzfähig sind.
Crabtree fing bereits am Montag einige Pässe von Quarterback Alex Smith, als dieser sich für das Training aufwärmte.
Da er zu der Zeit noch auf der Liste stand, wird das als verbotene Aktivität angesehen und es kann sein, daß das Team dafür bestraft wird.
Crabtree wurde 2009 von den Niners einberufen und hat seitdem noch nie am Trainingscamp teilgenommen.

Vikings Defensive Tackle Kevin Williams spielt schon die ganze Vorbereitungszeit über mit Schmerzen im linken Fuß, und wird das wohl auch in der Saison müssen.
Letzte Woche war er bei einem Spezialisten, der ihm keine Hoffnungen machte.
Die Krankheit Plantar Fasciitis, an der Williams leidet, ist eine Entzündung der Plantar fascia, einem starken, faserartigen Bandgewebe auf der Unterseite des Fußes, das von der Ferse bis zur Unterseite der Zehen verläuft.
Da der Defensive Tackle sowohl gegen den Lauf, wie auch den Pass hervorragend verteidigen kann, ist er fast unverzichtbar für die Vikings.

30. August 2011

Die Ultras zerstören auch in den USA den Spaß am Spiel
sportistmordDie Ultra-Hohlköpfe, die man sonst nur aus dem Fußball kennt, machen den USA zu schaffen.
Ein paar tausend Ultra-Brutale Schläger, Zerstörer und Plünderer machen aus dem Familiensport Football in den Staaten eine Veranstaltung, bei der man Angst um sein Leben haben muss. Genau wie ein Besuch hier in einem Fußballstadion.
Bei den Amis sind diese Gewaltausbrüche der Ultras allerdings nicht auf den Football begrenzt, sondern auch die Neandertaler mit ihren Keulen, die NBA und die NHL haben Probleme damit.
Die normalen Fans, die sich in aller Ruhe mit der Familie ein Spiel ansehen wollen, werden mehr und mehr davon abgehalten und bleiben lieber Zuhause.
Alle großen Sportligen der USA arbeiten mit der Polizei zusammen, um diesen Ultra-Gewaltbereiten „Fans“ die Grenzen aufzuzeigen.
Natürlich hat man es in den USA etwas einfacher, denn daß Ultras von New York zu einem Auswärtsspiel nach Los Angeles mitfliegen, um da den Flughafen zu verwüsten ist kaum anzunehmen. Das ist etwas anderes, als hier, wenn man nur von Köln nach Leverkusen oder Mönchengladbach muss, um dort gegnerische Fans und Polizisten zu verprügeln und den Bahnhof zu zerlegen, nachdem man schon den Zug als Totalschaden hinterlassen hat.
Die erste Bitte der amerikanischen Polizei an die Stadionbesitzer: „Schenkt keinen Alkohol mehr während der Spiele aus.“ Das dürfte auf taube Ohren stoßen, denn der Bierverkauf macht einen Großteil der Einnahmen an einem Spieltag aus.
Bleibt nur zu hoffen, daß man wenigstens in den USA dieses Problem in den Griff bekommt, und die Polizei dort nicht so zimperlich mit den Ultras umgeht, wie hier. Wozu hat man schließlich all die durchschlagskräftigen, technischen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung am Gürtel hängen, wenn man sie nicht einsetzt?

Kurzberichte
Die Jets sind die Nr. 1 in New York, jedenfalls nach dem Vorbereitungsspiel in der letzten Nacht.
Nachdem Irene Gott sei Dank nur als Tropensturm über die Stadt hinwegzog, boten die Jets und die Giants nur ein laues Lüftchen. Ihr Spiel wurde vom Samstag auf den Montag verlegt, um dem Sturm aus dem Weg zu gehen.
Die Jets gewannen einen absoluten Langeweiler mit 17:3.
Weder das eine noch das andere Team machte viel richtig. Höhepunkt waren die Platzverweise von Giants Running Back Brandon Jacobs und Jets Defensive End Muhammad Wilkerson. Die beiden hatten eine etwas zu angeregte Auseinandersetzung in der zweiten Halbzeit und mussten vorzeitig in die Kabine.
Jets Head Coach Rex Ryan sah das Positive. Es wäre ein hartes Spiel gewesen, das beide Teams gewinnen wollten, sagte er. Er wisse zwar nicht, ob für das Spiel am 24. Dezember noch Karten zu haben seien, wenn die Giants bei den Jets antreten, aber nach diesem Schlachtfest müssten sie eigentlich schnell vergriffen sein.
Na dann, Frohes Fest!

Michael Vick bekam es dick.
Die Eagles gaben dem Quarterback einen Sechsjahresvertrag über $100 Millionen, 40 Millionen davon garantiert.
Nachdem Vick aus dem Gefängnis kam arbeitete er hart an seiner Resozialisierung und war froh für 2009 und 10 wenigstens $2 Millionen zu erhalten. Seine Leistungen auf dem Platz, und auch außerhalb, sprachen für ihn, und so ist es keine Überraschung, daß Vick jetzt dick absahnt.

49ers Wide Receiver Michael Crabtree fing ein paar Pässe während des Trainings des Teams, und tat damit etwas verbotenes.
Crabtree steht auf der PUP Liste, der Player unable to Perform Liste (Spieler die momentan nicht in der Lage sind zu spielen) und deshalb darf er nicht mit dem Team trainieren.
Die 49ers selber informierten die NFL am Montag über das Vergehen, das der Wide Receiver aus Versehen beging.
Der Sprecher der NFL sagte, daß man den Vorfall untersuchen würde. Ob die Niners bestraft werden, steht noch nicht fest.
Crabtree verletzte sich im Juni während einer freiwilligen Trainingseinheit am Fuß und ist seitdem außer Gefecht.

Die Bengals müssen am 30. Oktober in Seattle auf Cedric Benson verzichten. Der Running Back wird dann im Knast sitzen.
Am Montag wurde er zu 20 Tagen Haft verurteilt. Gegen ihn wurde wegen zweier Anklagen wegen übertriebener Gewaltanwendung verhandelt.
Die Strafe muss er am 17. Oktober antreten und er wird zum Spiel am 6. November in Tennessee wieder frei sein.

Die Cowboys haben Andre Gurode gefeuert.
Sie konnten den Center nicht zu einer Gehaltskürzung überreden. Durch die Entlassung sparen sie $5,5 Millionen und bleiben unter der Gehaltsobergrenze.
Dallas musste die Axt extrem schwingen, um unter die Gehaltsobergrenze zu kommen und Gurode ist nach Tackle Marc Colombo und Guard Leonard Davis der dritte Starter aus der O-Line, der gehen musste.

Peyton Manning wurde von den Colts von der PUP Liste genommen.
Der Quarterback kann ab sofort wieder mit dem Team trainieren. Ob es reicht, zum ersten Saisonspiel einsatzbereit zu sein, ist nicht sicher aber auch nicht ausgeschlossen. Es ist nicht die erste Vorbereitungszeit, die Manning wegen einer Verletzung aussaß.
Es kann aber auch ein taktisches Manöver gewesen sein, denn Spieler, die beim ersten Saisonspiel noch auf dieser Liste stehen, dürfen erst nach sechs Spieltagen aktiviert werden.
Also, Manning dürfte trainieren, muss aber nicht. Sollte seine Nackenverletzung erst in der zweiten oder dritten Spielwoche einen Einsatz zulassen, wäre er einsatzbereit.
Da aber hat er selber etwas dagegen. Seitdem er 13 war habe er kein Spiel verpasst, sagte er CBS am Freitag. Und man könne sicher sein, daß er das erste Saisonspiel auf keinen Fall verpassen wolle.
Indianapolis spielt am 11.9. gegen Houston. Letztes Jahr war das auch das erste Saisonspiel, und gab es eine überraschende 24:34 Niederlage.

29. August 2011

Kurzberichte
brees-drewKeine Probleme bereiteten die Raiders den Saints.
Drew Brees (Bild) spielte drei Angriffsserien, vervollständigte 15 seiner 23 Pässe für 189 Yards und beendet alle drei Serien mit Punkten.
Die Offense der Saints erzielte 514 Yards und Oakland bekam erneut vorgeführt, daß sie mit ihrer Verteidigung noch viel Arbeit vor sich haben.
Wenigstens funktionierte die Offense etwas besser. Die Offense Line gab Jason Campbell genug Zeit, den Ball zu werfen und für Michael Bush und Taiwan Jones konnte sie gute Laufwege freiblocken.
Jones lief 13 mal für 81 Yards und 1 Touchdown.
Campbell vervollständigte 12 seiner 17 Pässe für 150 Yards und 1 Touchdown.
New Orleans gewann 40:20 und ist für den Saisonauftakt am 8. September (bei uns 9.9. 2:30 Uhr) gerüstet.
Oakland muss noch soviel in der Defense arbeiten, daß es zum Monday Night Spiel gegen Denver am 12. 9. (bei uns 13.9. 4:15 Uhr) noch nicht bereit sein dürfte.

Für viel Aufsehen sorgte die Entscheidung der Cowboys, Andre Gurode gegen die Vikings nicht spielen zu lassen.
Der Center spielte in den letzten fünf Jahren im Pro Bowl, ist aber zu teuer für das Team. Gurode, mittlerweile 33 Jahre alt und seit 10 Jahren in der Liga, kostet Dallas dieses Jahr $5,5 Millionen, Geld das sie über die Gehaltsobergrenze bringt.
Jetzt überlegt man in Dallas, was man mit Gurode machen kann?
Abgeben, feuern, oder den Vertrag nachverhandeln und sein Gehalt kürzen?
Für letztere Option kam Gurodes Agent nach Dallas, aber noch wurde nichts über eine Entscheidung verlautbart.
Jerry Jones verkündete derweil seine neue Philosophie, und die verheißt nichts Gutes für Gurode. Jones will sich ab jetzt lieber ein Jahr zu früh von Spielern trennen, als ein Jahr zu spät.

Wes Welker verletzte sich gegen die Lions am Nacken, aber er gab sofort Entwarnung. Einer Bostoner Zeitung sagte er, daß er völlig OK sei.
der Wide Receiver der Patriots verletzte sich, als er Lions Safety Ricardo Silva stoppen wollte, der einen abgefangenen Pass zurücktrug.
Er habe zwar noch leichte Schmerzen, aber sein Einsatz zum Saisonstart wäre nicht gefährdet.

Gegen die 49ers verletzte sich Arian Foster erneut an der Kniesehne.
Der Running Back der Texans war gerade erst nach einer Verletzung zurückgekommen, die er sich im Trainingscamp zugezogen hatte.
Im ersten Vorbereitungsspiel wurde er noch geschont und spielte im zweiten Spiel beschwerdefrei.
Gegen San Francisco trug er den Ball achtmal und beim letzten Lauf passierte es.
Doch zum ersten Saisonspiel soll er wieder einsatzbereit sein, hofft Head Coach Kubiak.

Steelers Ersatz- Quarterback Byron Leftwich brach sich im Testspiel gegen Atlanta den linken Arm.
Ob er noch eine Chance hat, nach einer Auszeit von wenigstens sechs Wochen, wieder ins Team zu kommen, dürfte fraglich sein.
Pittsburgh hat noch Dennis Dixon und Charlie Batch im Kader und würde sich sowieso von einem vierten Quarterback trennen.

28. August 2011

Kurzberichte
goodell-rogerMan darf es getrost als Skandal bezeichnen. Roger Goodell (Bild) wird keine Disziplinarmaßnahmen gegen Titans Wide Receiver Kenny Britt und Buccaneers Cornerback Aqib Talib aussprechen.
Zur Erinnerung, Kenny Britt wurde während der Aussperrung zweimal wegen Verkehrsvergehen und Drogenmißbrauch verhaftet, und Aqib Talib hat auf einen Menschen geschossen.
Da wurden in der Vergangenheit schon Strafen für weniger ausgesprochen.
Doch die beiden kommen jetzt ungeschoren davon. Zukünftige Vergehen würden sofort geahndet, sagte Roger Goodell.
Ein Skandal bleiben diese beiden Nichtbestrafungen dennoch.

Lane Kiffin tritt nach.
2007 und 8 war er der Head Coach der Raiders und er wurde nach 20 Spielen in Ungnade gefeuert.
Nun erzählte er ESPN, wie schlecht bei den Raiders gemanagt wird, wie sehr der Club in der Entwicklung den anderen NFL Teams hinterherläuft.
Schuld daran sei Al Davis. Es sei traurig zu sehen, was aus dem Mann, der einst eine Führungsfigur in der Liga war, geworden sei.
Heute müsse man bis um 14 Uhr warten, um Entscheidungen zu treffen, weil der alte Mann nicht früher aus dem Bett käme. Andere Teams hätten dann schon um 6 Uhr begonnen, Entscheidungen zu treffen, und die Raiders hätten das Nachsehen.
Solange Davis bei den Raiders an der Macht bliebe, könne aus den Raiders keine Macht in der NFL mehr werden.
Auf eine Erwiderung braucht man bestimmt nicht lange zu warten.

Die Colts lassen sich die Dienste von Kerry Collins, die hoffentlich gar nicht gebraucht werden, ordentlich etwas kosten.
Es wurde bekannt, daß sie den Quarterback für zwei Jahre und $14 Millionen verpflichtet haben.
Für dieses Jahr wird er $4 Millionen bekommen, nächstes Jahr stünden ihm $10 Millionen zu. Dazu wird es aber wohl nicht kommen, da die Colts ihn sehr wahrscheinlich vor der Saison 2012 feuern werden, um das Geld zu sparen.

Lions gegen Patriots. Da würde man, auch in der Vorbereitungszeit, mindestens ein 34:10 tippen, für New England.
Nun, das Spiel ging 34:10 aus, allerdings für die Lions.
Schon zur Halbzeit, also zu einer Zeit, als noch die meisten Starter auf dem Feld waren, stand es 27:10 für Detroit.
Matthew Stafford zeigte, was er wert ist, wenn er gesund ist, und vervollständigte 12 seiner 14 Pässe für 200 Yards und 2 Touchdowns.
Damit stellte er Tom Brady klar in den Schatten, der auch 12 seiner allerdings 22 Pässe für 145 Yards vervollständigte bei einem Touchdown und einem Interception.

Auch gegen die Texans hatten die 49ers keine Chance. Ihre Offense erzielte gerade 105 Yards, während die Texans 417 Yards erzielten.
Die beiden Niners Quarterbacks Alex Smith und Colin Kaepernick trieben den Fans die Tränen in die Augen und zusammen brachten sie nur 8 ihrer 22 Pässe für 69 Yards an den Mann und beide leisteten sich einen Fehlwurf.
Houston hatte den Ball für 41 Minuten und die Niners haben die Gewissheit, daß sie ein furchtbar schlechtes Footballteam sind.
Aber die Hoffnung müssen sie deshalb nicht aufgeben. Immerhin spielen sie in einer grottenschlechten Gruppe, in der man mit nur sieben Siegen und neun Niederlagen in die Playoffs kommen kann.
Houston gewann 30:7.

Die Vikings freuten sich darauf, ihr erstes Spiel im wiederhergestellten Stadion austragen zu können, dessen Dach von den Schneemassen im letzten Winter zerstört wurde.
Die Cowboys freuten sich darauf, die Vikings zu zerstören, trotz der Unruhe im Team. Die wurde kurzfristig ausgelöst, als Andre Gurode deaktiviert wurde.
Der fünfmalige Pro Bowl Center könnte seinen Job verlieren, weil die Cowboys immer noch mehr Geld für ihren Kader ausgeben, als die Gehaltsobergrenze erlaubt.
Beim 23:17 Sieg leistete sich Tony Romo erstaunlicherweise mal keinen Interception, warf aber auch keinen Touchdown.
Donovan McNabb auf der anderen Seite warf einen Touchdown, aber auch einen Interception.

27. August 2011

Kurzberichte
ireneHurrikan Irene kommt und die Giants und Jets haben ihr Spiel, das zuerst von Samstag 19 Uhr auf 14 Uhr vorverlegt wurde, auf den Montag verschoben.
Zu gewaltig ist das, was da vom Meer her auf die Ostküste der Staaten zukommt.
In New York werden ganze Stadtteile zwangsevakuiert und nach Football ist da momentan niemandem. Ab Samstagmittag will die Stadt ihr komplettes Massentransportsystem abschalten.
Wer das NFL Network abonniert hat, der kann das Spiel dort am Dienstagmorgen um 1 Uhr sehen.

Sam Bradford scheint schon in Saisonform zu sein.
Der Quarterback der Rams spielte zwei Angriffsserien, vervollständigte 8 seiner 8 Pässe für 76 Yards und warf 2 Touchdownpässe.
Wenn er die überforderte Verteidigung der Chiefs nicht aufmischte, dann tat das Running Back Steven Jackson. Er trug den Ball 15 mal für 72 Yards.
Die Chiefs präsentierten sich in einer Form, in der sie sogar gegen die Bengals verlieren dürften. Sogar das Arrowhead Stadion wollte den hilflosen Aktionen seines Teams nicht mehr zusehen. Zwei Lichtmasten der Flutlichtanlage fielen aus, aber es war noch genug Tageslicht vorhanden, um das Spiel fortsetzen zu können. Schlimm für die Chiefs, die 10:14 verloren.

Er stand zwar in voller Montur am Spielfeldrand, aber natürlich wurde Kerry Collins noch nicht eingesetzt. Der Quarterback, den die Colts in dieser Woche verpflichteten, hat noch viel zu lernen, um das Spielsystem zu verinnerlichen.
Indianapolis ließ Curtis Painter starten und er ließ sich zweimal sacken und verlor einmal den Ball. Dennoch brachte er 11 seiner 21 Pässe für 171 Yards an den Mann.
Im letzten Vorbereitungsspiel gegen Cincinnati soll der 38-jährige Collins spielen.
Super Bowl MVP Aaron Rodgers war schon in Saisonform. Er vervollständigte 19 seiner 23 Pässe für 204 Yards und 1 Touchdown.
Green Bay gewann 24:21.

Vor dem Spiel schnell noch ein Leben retten?
Das wird Ravens Rookie Wide Receiver Tandon Doss angedichtet.
Doss wollte vor dem Spiel gegen Washington schnell noch ein, zwei Burger essen und betrat eine Burgerbraterei in der Nähe des Stadions. Dort prügelten zwei, wie sich herausstellte, ehemalige Angestellte auf den hilflos am Boden liegenden Restaurantbesitzer ein.
Der blutete aus einer kleinen Schnittwunde am Kinn, die ihm einer der beiden Angreifer mit einem Messer zugefügt hatte.
Als Doss das Restaurant betrat rief er: „Was ist denn hier los?“ Die erschrockenen Angreifer ließen von ihrem Opfer ab und flüchteten durch die Hintertür.
Doss, der als hungriger Footballspieler den Laden betrat, verließ ihn als strahlender Held.
Der Wide Receiver, der in der letzten Draft in der vierten Runde einberufen wurde, fing gegen die Redskins dann noch zwei Pässe für 28 Yards und beendete einen erfolgreichen Tag.

26. August 2011

Kurzberichte
newton-camEs läuft die dritte Woche der Vorbereitungsspiele. In dieser dritten Woche lassen die meisten Head Coaches die Spieler starten, die auch am ersten Spieltag der Saison starten sollen.
Bei den Panthers startete die Nr. 1 der letzten Draft, Cam Newton (Bild). Doch sogar gegen die Bengals konnte er wieder nicht 50% seiner Pässe vervollständigen.
Er spielte drei Viertel und war ein Ausbund an Ungenauigkeit. Er vervollständigte 6 seiner 19 Pässe für 75 Yards.
In seinen drei Testspielen vervollständigte er 40,4% seiner Pässe ohne einen Touchdown aber auch ohne Interception. Seine Passerwertung beträgt 57,8 Punkte.
Auf der anderen Seite brachte Andy Dalton 11 seiner 17 Pässe an, für 130 Yards und 1 Touchdown.
Cinci gewann mit 24:13.

Bei den Redskins präsentieren sich immer noch beide Quarterbacks als Aspiranten auf den Posten des Starters. Der Kampf wird also erst in der letzten Runde entschieden werden.
Rex Grossman vervollständigte 8 seiner 15 Pässe für 112 Yards und 1 Touchdown.
Die Bilanz von John Beck lautete 6 von 10 für 108 Yards 1 Touchdown aber auch 1 Interception.
Ravens Quarterback Joe Flacco vervollständigte 17 seiner 27 Pässe für 219 Yards, 2 Touchdowns und 1 Interception.
Baltimore gewann mit 34:31.

Die Sturmsaison in den USA hat begonnen, und sie wirbelte das Spiel der Jets gegen die Giants von 19 Uhr am Samstag, auf 14 Uhr.
Hurrikan Irene nähert sich der Ostküste. Aus diesem Grund wurde das Spiel vorverlegt, damit die Zuschauer nach der Partie noch sicher nach Hause kommen. Irenes Ankunft wurde für die Nacht von Samstag auf Sonntag vorhergesagt.
Die Jets mussten ihr Training auf Long Island am Donnerstag wegen starker Regenfälle absagen.

Die Bears bekommen einen neuen Rasen.
Noch vor dem Saisonstart am 11.9. soll das Soldier Field Stadion einen neuen Belag erhalten.
Die Spieler der Bears haben sich in der letzten Zeit immer öfter über den schlechten Rasen im Stadion beklagt und der Chicago Parc District, der für den Untergrund zuständig ist, hat sich dazu entschlossen, einen neuen Rasen zu verlegen.
Im Sinne der Gesundheit der Spieler will man keinen Kunstrasen verlegen.

Chad Ochocinco ist zwar jetzt ein Patriot, aber wo 85 draufsteht ist natürlich auch immer noch 85 drin.
Deshalb äußert er weiterhin seine Meinung, wenn auch vielleicht etwas gemäßigter, als noch in Cincinnati.
Im Spiel gegen die Bucs bekam er von Rookie Linebacker Mason Foster wahnsinnig einen eingescheppt und verlor den Ball. Die Liga reagierte prompt und bestrafte Foster zur Zahlung von $30.000 für diesen tollen Hit, der in früheren Zeiten nur beklatscht und nicht bestraft worden wäre.
Ochocinco twitterte nach dem Spiel, daß er für diesen tollen Hit die Strafe zahlen würde, wenn die Liga Foster bestrafen würde. Und er steht zu seinem Wort.
Am Donnerstag kontaktierte er Roger Goodell per Twitter und schrieb: „Dad, mit allem Respekt, aber ich bin nicht einverstanden mit der Strafe für Foster, und ich werde ihn persönlich entschädigen. Bitte fühl Dich frei, mich zu kontaktieren.“
Eine gute Art, dem Commissioner den Irrsinn seines Tuns aufzuzeigen.

81.000 Fans stehen auf der Warteliste für eine Saisonkarte der Packers.
6.600 können nun hoffen. Das Lambeau Field wird um diese Anzahl von Sitzen erweitert und 2013 soll die Erweiterung abgeschlossen sein.
Die $130 Millionen, die der Umbau kostet, wollen die Packers alleine aufbringen, ohne die Kommune zu belasten.
Das Stadion hat seit seiner Errichtung 1957 bereits zahlreiche Umbauten erlebt. Damals wurde es mit 32.500 Plätzen eröffnet und heute hat es bereits 73.128 Plätze.
Ob Nathan Blitzer zu den Glücklichen gehören wird, die eine Karte bekommen?
Eher nicht!
Der 35-jährige Blitzer steht seit 1996 auf der Liste. Damals war er so etwa um Platz 33.000. In 15 Jahren hat er es erst auf Platz 26.000 geschafft.
Doch er sieht die Sache locker. Er weiß, sagte er, daß er erst an eine Karte kommt, wenn er 200 oder 300 Jahre tot ist.

25. August 2011

Kurzberichte
collins-kerry2Kerry Collins (Bild) wird seine Karriere wohl doch noch nicht beenden. Am Samstag bekam er einen Anruf von den Colts, die ihn als Ersatzmann für Peyton Manning verpflichten wollen.
Manning, der 227 Starts in Folge auf seinem Konto hat, davon 208 in der regulären Saison, laboriert noch an einer Nackenverletzung.
Damit dürfte auch klar sein, daß es sich bei dem Twittereintrag von Jim Irsay bezüglich Brett Favre nur um einen Scherz gehandelt hat.
Collins spielt seit 16 Jahren in der NFL und tingelte durch sechs verschiedene Clubs. Zuletzt war er für die Titans tätig.
Er spielte in einem Super Bowl und zwei Pro Bowls.
Für die Colts hat er nun seinen Ruhestand aufgegeben und er plant, im Saisoneröffnungsspiel der Starter des Teams zu sein.
Reggie Wayne hat seine eigene Meinung dazu. Der Wide Receiver gehört zu den Spielern, die hinter Curtis Painter stehen. Er möchte gerne mit diesem Quarterback in die Saison starten, wird damit aber kaum Gehör finden.

Die Rookies Rahim Moore und Mason Foster wurden schon vor Saisonbeginn herzlich willkommen geheißen... im Club der Strafenzahler.
Denvers Safety Rahim Moore nuss für einen harten Angriff auf Bills Wide Receiver Donald Jones $20.000 zahlen.
Ebenfalls für einen harten Hit gegen einen Wide Receiver wurde Mason Foster bestraft. Der Linebacker der Buccaneers muss $30.000 zahlen weil er Patriots Wide Receiver Chad Ochocinco zu hart vom Ball trennte.
In der guten alten Zeit wäre das ein phantastischer Hit gewesen, heute ist es eine $30.000 Strafe. Das sieht auch Ochocinco so. Er twitterte, daß er die Strafe für Foster zahlen wird, weil Football nun mal ein Kollisionssport sei.

Die Cowboys nahmen Orlando Scandrick in der fünften Runde der Draft 2008 auf und der Cornerback wollte von Anfang an beweisen, daß er es nicht verdient hatte, so spät rekrutiert zu werden.
Und die Cowboys ließen sich überzeugen. Sie gaben ihm einen neuen Vertrag, bevor sein Rookievertrag auslief.
Für die nächsten fünf Jahre wird Scandrick $27 Millionen erhalten.

24. August 2011

Kurzberichte
metlifeDas Stadion der Giants/Jets hat einen Namenssponsor. Die Krankenversicherung MetLife, die in New York ihren Hauptsitz hat, unterschrieb einen Vertrag über 25 Jahre und soll jedes Jahr zwischen 17 und 20 Millionen Dollar zahlen.
Bereits 2008 hätten die Giants/Jets die Namensrechte für $30 Millionen jährlich an die Allianz verkaufen können, doch da es diese Versicherung in Deutschland schon im zweiten Weltkrieg gab, denken die Amis automatisch nur an Nazis und so hatte diese Firma keine Chance.

Reggie Wayne war fünf Tage nicht im Trainingslager der Colts.
Der Wide Receiver habe aus persönlichen Gründen frei gehabt heißt es. Was das für Gründe waren, wurde nicht bekanntgegeben.
Der fünfmalige Pro Bowler verpasste auch das Vorbereitungsspiel gegen Washington, soll aber ab sofort wieder an allen Teamaktivitäten teilnehmen.

Nicht nur für Terrell Thomas ist die Saison bereits beendet. Die Giants verloren im Testspiel gegen die Bears auch noch Defensive Tackle Marvin Austin und Cornerback Brian Witherspoon für die gesamte Saison.
Austin riss sich einen Brustmuskel und Witherspoon zog sich einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.
Dem Team gehen auf beängstigende Weise die Cornerbacks aus und da werden sie sich auf dem Markt nach brauchbarem Material umsehen müssen.

Die Steelers wurden sich mit einem weiteren ihrer Linebacker einig.
Am Dienstag gaben sie Lawrence Timmons einen neuen Vertrag über sechs Jahre und $50 Millionen.
Letztes Jahr startete er in 15 Spielen und erzielte 135 Tackles.

Larry Johnson möchte es noch mal probieren.
Der Running Back war ein Hoffnungsträger in Kansas City, bis ihn die chronische Unlust packte und er nur noch nahe am Rand der Arbeitsverweigerung agierte.
2009 wechselte er von den Chiefs zu den Bengals und von dort 2010 zu Redskins. Hier spielte er in zwei Spielen und erzielte in fünf Läufen zwei Yards.
Am Dienstag unterschrieb er für ein Jahr bei den Dolphins und ist sich seiner Rolle als Nr. 2 hinter Reggie Bush bewusst.

2008 nahmen die Vikings Verteidiger Kevin und Pat Williams, nicht verwandt übrigens, ein Mittel zur Gewichtsreduzierung.
In diesem Mittel waren verbotene Substanzen und beiden Spielern drohte eine vierwöchige Sperre. Beide gingen gemeinsam gerichtlich gegen die Suspendierung vor, und das Ganze zog sich bis in diese Woche hin.
Nun steht fest, daß die beiden Spieler suspendiert werden, aber nur für zwei Wochen.
Unter dem neuen Tarifvertrag wurde die automatische Sperre über vier Wochen für die Einnahme verbotener Substanzen aufgegliedert. Für die Einnahme von Steroiden werden sechs Wochen Sperre ausgesprochen, für die Einnahme anderer verbotener Mittel gibt es zwei Wochen Sperre.

23. August 2011

Kurzberichte
Thomas-Terrell41:13 gewonnen, einen wichtigen Spieler verloren... deshalb hassen die Trainer der NFL die Vorbereitungsspiele.
Die Giants hatten nicht die geringsten Probleme gegen die Bears und es waren nur noch 22 Sekunden in der ersten Halbzeit zu spielen.
New York hatte immer noch seine Starter in der Verteidigung auf dem Platz, als es passierte. Cornerback Terrell Thomas (Bild) riß sich das Kreuzband und damit ist seine Saison beendet.
Thomas erzielte letztes Jahr 101 Tackles und führte damit die Giants an.
Im dritten Viertel erwischte es dann auch noch Cornerback Brian Witherspoon am linken Knie. Er soll sich aber nur eine Bänderdehnung zugezogen haben.

Die Browns sicherten sich die Dienste von Joe Thomas für weitere sieben Jahre.
Der Pro Bowl Left Tackle unterschrieb eine Vertragsverlängerung für $84 Millionen.
Thomas kann sowohl im Lauf- als auch im Paßspiel hervorragend eingesetzt werden.

Er kam in der besten Form seines Lebens ins Trainingscamp, jedenfalls nach eigenen Worten, und jetzt bangen die Vikings um Kevin Williams.
Der Defensive Tackle ist am rechten Fuß verletzt und soll sich von einem Spezialisten untersuchen lassen.
Für Minnesota wäre sein Ausfall ein herber Verlust.

Seit 1967 spielen die 49ers und die Raiders jedes Jahr in einem Vorbereitungsspiel gegeneinander.
Es war ja auch geografisch so schön. Das Besucherteam musste nur über die Brücke auf die andere Seite der Bucht und schon war man im Feindesland.
Nachdem am letzten Wochenende das mit dem Feindesland traurige Wahrheit wurde, wollen die beiden Teams nicht mehr gegeneinander antreten, wenn es nicht alle vier Jahre in der regulären Saison sein muss.
Zwei Fans wurden nach dem Spiel auf dem Stadionparkplatz der Niners angeschossen, einer wurde böse zusammengeschlagen, alle drei sind schwer verletzt.
Bei den Opfern soll es sich um Fans der Raiders handeln, da einer der drei ein Niners-Schmäh-Shirt trug.
Die Polizei wusste um die Brisanz der Partie und hatte ihre Präsenz um 30% gegenüber anderen NFL Spielen erhöht.
Schon während des Spiels wurden 70 Zuschauer des Stadions verwiesen, 12 wurden wegen kriminellen Verhaltens verhaftet, normalerweise sind es ein oder zwei Verhaftungen. 19 Zuschauer wurden verhaftet, weil sie dicht waren. Bei anderen Spielen sind es sechs bis acht Personen.

In der Zusatzdraft, die am Montag abgehalten wurde, stand ein Mann im Mittelpunkt, Quarterback Terrelle Pryor.
Er spielte für Ohio State und brach so ziemlich jede Regel, die für Collegespieler gelten.
Pryor gehört zu den Menschen, für die Regeln und Gesetzte „Kann“ Verfügungen sind und keine „Muss“ Verfügungen.
Er verkaufte Fanartikel von sich und er benahm sich auch sonst wie die Axt im Wald. Das führte dazu, daß sein Head Coach Jim Tressel von sich aus das Handtuch warf und kündigte.
Pryor wurde für fünf Collegespiele gesperrt, doch er entzog sich der Sperre dadurch, daß er vorzeitig das College schmiss.
NFL Commissioner Roger Goodell hat sich die Sündenkartei Pryors genau angesehen und erklärt, daß die Liga die Suspendierung, die die NCAA aussprach, aufrechterhalten wird.
Dennoch schlugen die Raiders am Montag zu und verpflichteten Pryor. Sie wollen ihn allerdings als Wide Receiver spielen lassen, da er sehr Ballsicher ist und sehr schnell.
Durch die Rekrutierung Pryors verloren die Raiders ihre Wahlmöglichkeit in der dritten Runde der Draft 2012.

Albert Haynesworth wurde am Montag verurteilt. Er muss 160 Sozialstunden ableisten.
Der Defensive Tackle der Patriots soll im Februar einer Kellnerin in einem Hotel an die Brust gegriffen haben.
Haynesworth bestritt das, doch der Richter sah es anders.

22. August 2011

Kurzberichte
burress-plaxico200Man war schon perplex, wie Plaxico Burress (Bild) in seinem ersten Spiel nach der Haftstrafe auftrat.
Der Wide Receiver der Jets fing drei Pässe für 66 Yards, darunter ein 26 Yards Touchdownpass, den er über die Schulter fing.
Genau dafür wollten die Jets ihn haben.
Sein Quarterback Mark Sanchez beendete seinen Einsatz im 27:7 Sieg gegen die Bengals mit 12 vervollständigten Pässen aus 20 Versuchen für 173 Yards und 2 Touchdowns.
Und die Bengals?
Naja, die Bengals spielten wie die Bengals.

Die Cowboys werden wohl in der nächsten Saison so weitermachen, wie sie die letzte Saison beendeten, als Punktelieferanten.
Die Chargers gewannen mit 20:7 und Tony Romo täte gut daran, sich das Band mit den Aufnahmen von Philip Rivers zu besorgen. Dann könnte er studieren, wie ein richtiger NFL Quarterback das so macht.
Rivers vervollständigte 8 seiner 11 Versuche für 92 Yards und 1 Touchdown.
Zugegeben, Romos Statistik sieht mit 8 von 12 vervollständigten Pässen für 58 Yards und 1 Touchdown nicht schlechter aus, aber da war dann doch wieder ein idiotischer Interception dabei, der einem intelligenten, guten Quarterback einfach nicht passiert.
Wenn Romo nicht bald mal aufhört, diese unnötigen Fehlpässe zu werfen, dann braucht man weiter nur ans Tabellenende zu sehen, wenn man die Cowboys sucht.

Hat sich Colts Besitzer Jim Irsay einen Scherz erlaubt?
Er twitterte gestern folgendes: „Brad, ich bin in Hattiesburg... muss ich am Feuerwehrhaus links oder rechts abbiegen?“
Hattiesburg ist der Wohnort von einem sehr bekannten Brad, der sich allerdings Brett schreibt.
Wollte Irsay nun zu einem Brad, oder zu dem EINEN Brett?
Indianapolis könnte einen Quarterback gut brauchen. Peyton Manning ist am Nacken verletzt und hatte sich während der Aussperrung geweigert, sich von einem anderen Arzt, als seinem Teamarzt behandeln zu lassen. Dadurch hat er nun immer noch Schmerzen und wird wohl nicht in die Saison starten können. Mit seiner dummen Haltung hat er seine Gesundheit gefährdet und sein Team und die Colts Fans draufgesetzt. Dafür wurde er vor Kurzem noch mit einem $90 Millionen Vertrag belohnt.
Natürlich hat die Pressemeute in den USA sofort nachgehakt, aber von den Colts gab es keinen Kommentar, wo Irsay im Wohnort von Brett Favre hinwollte.
Aber man weiß ja, wenn es um Favre geht, ist alles möglich.

Broncos Safety David Bruton wurde nach dem Spiel gegen die Bills ins Krankenhaus gebracht. Er hatte sich eine Kopfverletzung zugezogen, die zunächst nicht auffiel.
Erst, als er nach dem Spiel bei standardmäßigen Erinnerungsfragen keine klaren Antworten geben konnte, bemerkte man die Verletzung.
Die NFL hat diese Fragen eingeführt, um Gehirnerschütterungen zu erkennen. Es wird z.B. gefragt, wie man zum Spiel gekommen ist, Details zum Spiel werden erfragt, und man muss Zahlenfolgen rückwärts aufsagen.

21. August 2011

Kurzberichte
fitzgeraldLarry Fitzgerald (Bild) bleibt ein Cardinal und das sehr wahrscheinlich bis ans Ende seiner Karriere. Der Wide Receiver hat einen Achtjahresvertrag unterschrieben der ihm $120 Millionen einbringt.
In einem Team, das zu den Fußabtretern der Liga gehört, ist er die Lichtgestalt. Fünfmal spielte Fitzgerald im Pro Bowl. In der Saison 2010, die Arizona mit 5-11 Siegen beendete, fing er 90 Pässe für 1.137 Yards und 6 Touchdowns von vier verschiedenen Quarterbacks.
Im Vorbereitungsspiel gegen die Packers fing er den Ball artistisch mit einer Hand und bewies alleine damit seinen Wert.
In dem Spiel verletzte sich Rookie Running Back Ryan Williams schwer am Knie. Er zog sich einen Riß der Kniescheibensehne im rechten Knie zu und damit endete seine Saison. Die Cards werden sich nach einem neuen Running Back umsehen müssen.

Nach dem 17:3 Sieg der 49ers gegen die Raiders wurden zwei Männer auf dem Stadionparkplatz angeschossen.
Ein 20-jähriger wurde schwer verletzt, ist aber außer Lebensgefahr, ein 24-jähriger wurde lebensgefährlich verletzt.
Die Polizei tappt noch völlig im Dunkeln und kann nicht sagen, ob die Opfer Fans eines der beiden Teams waren, oder ob sie überhaupt das Spiel besucht haben.
Während des Spiels, das die Niners 17:3 gewannen, erwischte es Oaklands Quarterback Jason Campbell. Beim Versuch, seinen eigenen Fumble zurückzuerobern, wurde er unglücklich vom Knie eines Verteidigers am Helm erwischt und zog sich eine Gehirnerschütterung zu.

Tick, tick, tick, das ist der Klang der Vorbereitungszeit, die abläuft und an der Peyton Manning nicht teilnimmt.
Der Quarterback der Colts geht selber schon fast davon aus, daß das erste Saisonspiel ohne ihn stattfinden wird.
Damit dürfte seine Serie von 227 Starts in Folge, die beste unter den aktiven Quarterbacks, enden.
Und das hat er sich selber zuzuschreiben. Manning wurde im Mai an einem Nervenschaden im Nacken operiert. Durch die Aussperrung durfte er keinen Kontakt zu seinem Mannschaftsarzt aufnehmen und weigerte sich, die nötige Rehabilitation bei einem anderen Arzt anzutreten. Manning sagte, daß er nur seinem Mannschaftsarzt trauen würde und sonst keinem.
Deshalb konnte Manning die Nachbehandlung erst anfangen, nachdem die Aussperrung beendet war, und diese verlorene Zeit ist nicht mehr gutzumachen.
Damit hat er seinem Team und den Colts-Fans einen Bärendienst erwiesen.

Im Vorbereitungsspiel der Bills gegen Denver wurde Bills Ersatz- Running Back Johnny White von Denvers Linebacker Mario Haggan hart zu Boden geworfen.
White blieb Minutenlang regungslos liegen und wurde auf dem Bahrenwagen vom Platz gefahren. Als er auf der Bahre lag, bewegte er seine linke Hand, und die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich somit nicht.
Am heutigen Sonntag wird er genauer untersucht werden.
Bei den Broncos ist es mittlerweile so, daß Tim Tebow nicht mehr um den Posten des Starters kämpft, sondern mit Brady Quinn um den Posten der Nr. 2 kämpft.
Wie es zur Zeit aussieht, ist Kyle Orton die Nr. 1. Dahinter spielt sich Brady Quinn mit ansehnlichen Leistungen nach vorne und momentan sieht es so aus, als ob er der Mann hinter Orton werden könnte.

Bei den Texans konnte Arian Foster wieder mitmischen und der Running Back lieferte sogleich zwei Touchdowns ab.
Auch sonst zeigte sich die Offense der Texans unbeeindruckt von den verletzungsbedingten Ausfällen, die sie im Spiel gegen die Jets hinnehmen musste, und erzielte 436 Yards, ein Clubrekord.
Die Saints, deren Verteidigung letzte Woche gegen die 49ers nur 234 Yards zuließ, musste erkennen, daß sie noch an sich arbeiten muss, um gegen ernsthafte NFL Teams bestehen zu können.
Auch die Offense der Saints war noch nicht ganz da und sie verlor den Ball dreimal.
Houston gewann 27:14.

20. August 2011

Kurzberichte
newton-cam3Das was die Kameras da von Cam Newtons (Bild) NFL Debut einfingen sah gar nicht gut aus.
Am Ende der ersten Halbzeit warf der Rookie- Quarterback der Panthers einen Ave Maria Pass in Richtung der Dolphins Endzone, der weder von Freund noch von Feind gefangen wurde.
Newton, der die gesamte erste Halbzeit bestritt, vervollständigte nur 7 von 14 Pässen für 66 Yards. Unter seiner Führung brachten die Panthers mit ihrem Angriff nichts zustande. Sie erzielten nur drei Erste Versuche und hatten den Ball nur etwas weniger als acht Minuten.
Bei den Dolphins, die 20:10 gewannen, hatte Reggie Bush seinen ersten Einsatz für sein neues Team. Er lief acht mal für 48 Yards. Zusätzlich fing er 2 Pässe für 33 Yards.
Auch Dolphins Quarterback Chad Henne spielte die erste Halbzeit durch und er vervollständigte 15 seiner 24 Pässe 194 Yards.

Im ersten Vorbereitungsspiel der Redskins zeigte Rex Grossman, daß er eine gute erste Wahl als Quarterback des Teams wäre.
Im zweiten Vorbereitungsspiel zeigte John Beck, daß er auch die Nr. 1 geben könnte.
Im 16:3 Sieg gegen die Colts vervollständigte er 14 seiner 17 Pässe für 140 Yards.
Indianapolis verlor sein achtes Vorbereitungsspiel in Folge. Seit 2005 haben die Colts nur vier Vorbereitungsspiele gewonnen und 24 verloren. Also Alles im normalen Bereich.

Im 30:28 Sieg der Lions gegen Cleveland vervollständigte Detroits Quarterback Matthew Stafford 6 seiner 10 Pässe für 85 Yards und 1 Touchdown.
Doch das Wichtigste, er konnte zum zweiten Mal in Folge den Platz unverletzt verlassen.

Dallas wird in diesem Jahr drei neue Spieler in den Ring der Ehre aufnehmen, Drew Pearson, Charles Haley und Larry Allen.
Drew Pearson war ein Superstar unter den Receivern in den Siebzigern, Allen und Haley waren dominante Linespieler, die den Cowboys zu drei Super Bowl Titeln in den Neunzigern verhalfen.
Die Zeremonie wird am 6. November, beim Heimspiel gegen Seattle abgehalten.
Es ist lange her, daß die Cowboys zuletzt Spieler in den Ring der Ehre aufnahmen. 2005 wurde Quarterback Troy Aikman, Running Back Emmitt Smith und Wide Receiver Michael Irvin diese Ehre zuteil.

Giants Defensive End Osi Umenyiora möchte unbedingt einen besseren Vertrag, hat aber schlechte Karten.
Umenyiora hat einen Vertrag, der ihm in den nächsten beiden Jahren $7,1 Millionen einbringt. Unanständig wenig, nach seiner Meinung, genug nach Meinung von General Manager Jerry Reese, dem die Gesundheit seines Spielers Sorgen bereitet.
Das Knie des Defensive Ends ist seit langem angeschlagen und gerade jetzt, mitten in der Vorbereitungsfase, lässt er sich operieren und fällt etwa vier Wochen aus.
Umenyiora wusste schon länger, daß er sein Knie operieren lassen muss, und er hätte die Operation auch noch weiter aufschieben können.
Eine Operation mitten in einem Vertragsdisput ist kein kluger Schachzug.

Die Liga will ab dem ersten Spieltag zufällige Tests auf das verbotene Wachstumshormon HGH bei ihren Spielern anstellen.
Die Spielergewerkschaft ist dagegen.
Nächste Woche wollen sich beide Seiten zu erneuten Verhandlungen über diese Sache treffen.
Die NFLPA hat die Welt Anti Doping Agentur WADA um Dokumentationen bezüglich der Wirksamkeit von HGH Tests gebeten.
Seit 2004 soll es zuverlässige Testmöglichkeiten geben, doch die Gewerkschaft zweifelt diese an.
Sollten die beiden Seiten sich nicht einigen, dann wird die NFL ihre Spieler nicht auf HGH testen dürfen.

19. August 2011

Kurzberichte
brady-tom02Die zweite Woche der Vorbereitungsspiele begann mit zwei Spielen.
Bei den Patriots durfte auch Tom Brady (Bild) mitspielen. Bill Belichick hatte seinen ersten Quarterback im ersten Spiel noch geschont.
Und Brady machte seinen Job wie gehabt. Er beendete seine drei Angriffsserien mit drei Touchdowns.
Sein Gegenüber bei den Buccaneers, der ach so hochgelobte Josh Freeman, hatte da schon weit weniger zu bieten. Am Ende seiner fünf Serien standen fünf Punts.
Die Patriots hatten auch in ihrem zweiten Vorbereitungsspiel nicht die geringsten Probleme mit dem Gegner und gewannen 31:14.

Im zweiten Spiel trafen die Eagles auf die Steelers.
Big Ben spielte zwei Serien und beendete beide mit Touchdownpässen. Danach war sein Arbeitstag beendet.
Auf der anderen Seite hatte Michael Vick große Probleme mit der Verteidigung der Steelers. Er warf drei Interceptions bevor er aus dem Spiel ging.
Pittsburgh gewann 24:14.

Einen Tag bevor das Trainingscamp der Bills begann, besorgte sich Shawne Merriman im Juli schnell noch ein paar leistungssteigernde Mittelchen.
Der Linebacker der Bills wurde dabei erwischt, wie er Steroide aus Kanada rüber in die USA schmuggeln wollte.
Verhaftet wurde er deswegen nicht, da es nicht illegal ist, Steroide aus Kanada in die USA zu bringen.
Obwohl die Berichte der Zollbehörde ganz klar sind, leugnet Merriman, daß er mit Steroiden erwischt wurde. Er wäre zwar angehalten und durchsucht worden, aber es wären absolut keine verbotenen Mittel bei ihm gefunden worden.
Merriman, der als 12. Spieler in der Draft 2005 von den Chargers einberufen wurde, war 2006 für vier Spiele suspendiert, weil er positiv auf Steroide getestet wurde.

„Ich selbst sehe mich unter den fünf besten Quarterbacks der Liga,“ sagte Giants Quarterback Eli Manning in einem Radiointerview und löste damit eine Diskussion aus.
Doch was hätte er sagen sollen?
Ein Quarterback mit gesundem Selbstvertrauen wird sich nicht weiter unten einordnen, als nötig.
Zugegeben, Eli Manning hat genauso viele Super Bowls gewonnen, wie sein Bruder Peyton. Dennoch würde niemand auf die Idee kommen, Eli in die gleiche Qualitätsstufe einzuordnen, wie Peyton.
Da hilft auch der Sieg im Super Bowl gegen ein zuvor ungeschlagenes Patriots-Team, das von Tom Brady, dem besten Quarterback der zur Zeit in der NFL spielt, angeführt wurde, nichts.
Doch wo ist Eli einzuordnen?
Weit oben, klar, aber wie weit?
Er könnte unter die fünf besten Quarterbacks der Liga gehören, wenn er aufhören würde, schlechte Entscheidungen auf dem Platz zu treffen. Zu oft wirft er den Ball genau dahin, wo er ihn nicht hinwerfen sollte. Es könnte ihm auch helfen, wenn seine Receiver die Bälle auch fangen würden, die er punktgenau abliefert. Zu oft aber lassen sie solche Bälle fallen.
Die 25 Interceptions von Eli letzte Saison gingen nicht alle allein auf seine Kappe, sondern sie müssen seinen Receivern angekreidet werden.
Doch Manning ist sich sicher, daß er in den nächsten sieben Jahren genau dort landen wird, wo er sich schon jetzt sieht, unter den fünf besten Quarterbacks der Liga.
Er will an sich selber arbeiten und reifere Entscheidungen treffen, und er hofft auf die Mithilfe seiner Receiver.
Wenn dann dereinst das Buch von Eli geschrieben wird, wird es ein gutes, ein positives Buch werden.

 

 

news

Vorherige Seite

Nächste Seite

feldhintergrund04
feldhintergrund03

 

 

 

[Home] [Ergebnisse] [NFL News] [News Archiv] [Total Exzess] [Statistiken] [Tabellen] [Football erklärt] [History] [NFL] [Impressum]

 


WIN-FOOTBALL Magazin © voss-multimediagruppe. Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch Auszugsweise, nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung. Alle Logos und Namen sind eingetragene Markenzeichen der jeweiligen Namensinhaber und urheberrechtlich geschützt. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 "Haftung für Links" - hat das Landgericht Hamburg entschieden, das man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mit zu verantworten hat. Dies kann - so das LG - nur dadurch verhindert werden, daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. In WIN-FOOTALL sind Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Da ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe, distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf www.win-football.de. Dies gilt für alle auf www.win-football.de ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen.

 

 

winfootball2009logo